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 Das RPG

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Dreyri
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BeitragThema: Das RPG   Das RPG EmptySa 13 Jun 2015, 13:26

Es regnete in Strömen auf den Asphalt New Yorks. Und das schon seit zwei Tagen. Das Rauschen der Regentropfen übertönte beinahe den Verkehr auf den Strassen.
Svetlana sass auf einem Stuhl, draussen auf der überdachten Terrasse. Die Füsse hatte sie aufs Geländer gelegt, weshalb ihre dunklen Stiefel immer mal wieder von Regentropfen gestreift wurden.
In ihrer Hand ruhte eine Zigarette. Allerdings war sie nicht angezündet. Da sie eigentlich kein Freund von Zigaretten war. Aber der Stress der letzten Tage zerrte an ihren Nerven, weshalb sie sich von irgendeinem Kerl eine ausgeliehen hatte. Sie musterte den dünnen Krebsstängel, drehte ihn nachdenklich in den Fingern. Anschliessend legte sie ihn auf das Geländer. Nur wenige Sekunden später, riss ein Luftstoss ihn mit in die Tiefe.
Auch gut ...
Hach, angeblich waren ein paar der Mutanten abgehauen und machten sich da draussen nun ein schönes Leben. Frei und unabhängig, ohne Regeln und Gesetze. Und sie war daran beteiligt, sie wieder einzufangen.
Obwohl sie keine Lust darauf hatte.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySa 13 Jun 2015, 13:52

Das war so aufregend! Endlich durfte er etwas anderes tun als trainieren. Er durfte nach draussen und sogar andere treffen! Sie hatten ihm sogar eine Pistole gegeben! Und Messer! Jede Menge Messer! Zwar hätte Adam sich gewünscht, ein Scharfschützengewehr zu bekommen, aber  scheinbar dachten sie, dass er das nicht brauchen würde. Aber er hatte eine Pistole!
Der Himmel wollte nichts ganz mit Adams Begeisterung übereinstimmen. Es regnete wie aus Kübeln, was seine Begeisterung ein wenig dämpfte, weil er sich instinktiv einen Weg zwischen den Tropfen hindurch suchte, um nicht getroffen zu werden und keinen fand. Nachdem er abgesetzt wurde, machte er sich auf den Weg zum Gebäude dieses Instituts, um dort Schutz zu finden. Hoffentlich hörte es bald auf zu regnen. Seine Finger strichen gedankenverloren über die Pistole, die in einem Holster unter seiner Lederjacke steckte. Eine Pistole!
Eine Frau sass auf der Terasse, als Adam aus dem Regen heraustrat und sich kurz schüttelte, um das Wasser auf seiner Jacke zumindest zum Teil wegzubekommen. Er grinste sie von einem Ohr zum anderen an.
„Weisst du, wann’s losgeht? Oder wo’s losgeht? Ich habe… ich hoffe, du weisst, wann’s losgeht. Wenn du weisst, wovon ich rede. Solltest du. Hoffentlich, oder?“, sagte er zu ihr. „Ich kann’s kaum erwarten, ich war schon lange nicht mehr draussen unterwegs. Also, richtig draussen, nicht einfach unter dem freien Himmel.“
Das war so aufregend!
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySa 13 Jun 2015, 14:28

Diese unglaubliche Nervosität war beinahe ansteckend. Svetlana stellte ihre Füsse auf den Boden und erhob sich.
"Es steht eigentlich alles auf dem Auftrag", seufzte sie, während sie ihre Haare über eine Schulter legte und begann, sie zu einem Zopf zu flechten.
"Aber wenn du so ... hibbelig bist, werden sie es sicherlich überlegen, dich nicht doch wieder zurück zu schicken. Anfänger ..."
Svetlana war hier, seit sie denken konnte. Sie war bereits modifiziert worden, als sie noch ein Baby gewesen war. Das war bei der anstrengenden Fähigkeit, die sie erhalten hatte, unabdingbar gewesen.
Und deshalb kannte sie diesen Laden hier in und auswendig.
"Es geht los, sobald das Kommando kommt. Losgehn tuts da, wo sowas immer losgeht. Unten in der Tiefgarage. Gate 25 für gewöhnlich. Alles klar?"

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySa 13 Jun 2015, 16:15

„Oh, Okay!“
Hatten sie ihm das gesagt? Wahrscheinlich. Aber er war viel zu beschäftigt mit seiner neuen Pistole gewesen, um zuzuhören. Und er hatte keine Ahnung, wo es hier zur Tiefgarage runterging. Aber die Frau wusste das bestimmt. Er würde einfach ihr folgen. Während sie ihre Haare flechtete, lehnte er sich gegen eine Wand und seine Hand rutschte zu seiner Hüfte, um dort mit dem Griff eines seiner Messer zu spielen.
„Ich bin Adam, Projekt Chorda. Ist das erste Mal, dass ich sowas tun kann. Bist du auch… bei einem Projekt dabei? Was kannst du? Und weisst du, wann der Kommando-Typ auftaucht? Wer ist es überhaupt, sollte ich den kennen?“
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySa 13 Jun 2015, 17:52

Der Typ fragte definitiv zu viel. Das machte sie richtig nervös!
"Schön. Ich bin Svetlana, Anfänger. Miller leitet das Ganze. Sobald er fertig ist und er es sagt, gehts los ..."
Sie lehnte sich zurück und taxierte Adam.
"Gedanken lesen", beantwortete sie eine weitere seiner Frage.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySa 13 Jun 2015, 20:03

Uh, Gedanken lesen. Konnte sie auch seine Gedanken lesen?
„Hey, liest du gerade meine Gedanken?“, fragte er.
Das war eine Fähigkeit, die sich sehr von seiner unterschied. Er wusste, dass andere Projekte andere Kräfte als Ziel hatten und das Projekt Chorda vor allem an körperfokussierten Mutationen arbeitete, aber Gedanken lesen war seltsam. Er möchte keine Gedanken lesen können, das klang langweilig.

„Kommen eigentlich noch mehr Leute mit, normalerweise oder so? Wie oft hast du das Ganze überhaupt schon gemacht? Und wie fängst du jemanden ein, wenn du nur seine Gedanken lesen kannst? Ist dieser Miller heiss?“
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySo 14 Jun 2015, 12:24

"Natürlich höre ich deine Gedanken. Ich kenne dich jetzt schon besser als du mich ..."
Sie seufzte leise.
"Natürlich ist Miller heiss. Aber er ist weder schwul, noch wird er dir mehr Beachtung schenken, als dir zusteht..."
Damit wandte sie sich ab und ging zu einem Aufzug, wo sie auf Adam wartete. Es ging einige Stockwerke nCh unten.
Als die Tür sich öffnete, schlug ihnen nach Gummi riechende, feuchtkalte Luft entgegen. Diverse Einsatzfahrzeugr standen da unten rum und auf ein paar davon ging Svetlana zu. Miller war tatsächlich schon da und mit ihm ein paar Soldaten.
Sie trat auf Miller zu.
"Wie versprochen hab ich dir den Newbie gebracht", sagte sie, nachdem sie ihm einen kurzen Begrüssungskuss aufgedrückt hatte. Auf die Wange.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySo 14 Jun 2015, 13:12

Rust hatte die Truppe schon zum grössten Teil bereit stehen. Die meisten von ihnen waren normale Soldaten des Institutes, nicht so besonders wie sie. Das war immer ein wenig unangenehm, da er genau wusste, dass sie alle und auch er unter Beobachtung standen. Die Oben wollten sich keine weitere Fehler erlauben. Die Ausgebrochenen hatten wirklich scheisse gebaut und mussten schnell wieder zurückgeholt werden, ob nun tot oder lebendig.
Als Svetlana mit dem Neuling ankam, nickte er beiden zu und auf den Wangenkuss lächelte er die junge Dame kurz an, ehe er sich Adam zuwandte.
"Okay. Du bist der mit den Akrobatik-Tricks? Ich hoffe, du bist auch nützlich. Aber ich sag dir, mach Ärger oder etwas auf eigene Faust, was uns gefährden könnte und ich jag dir ne Kugel in den Arsch."
Da sie nun alle anwesend waren, begannen die Soldaten das Material einzuladen, welches sie zuvor noch auf die Vollständigkeit hin gecheckt hatten. In nur ein paar Minuten würden sie bereit sein.
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDi 16 Jun 2015, 21:32

Als die paar Minuten verstrichen waren, durfte Svetlana sich auf ein Motorrad schwingen.
"Gehen wir auf die Jagd", grinste sie und gemeinsam schmissen sie die Motoren an, um aus der Tiefgarage zu brausen.
Natürlich hatte Rust das Kommando und das war auch gut so. aber sie genoss es wirklich, voran zu fahren und die Strassen abzulauschen, ob sie einen verräterischen Gedanken hören konnte.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDi 16 Jun 2015, 22:31

Auch Rust befand sich auf einem der mobileren Gefährte. Es war praktischer so, sollte es zu einer Verfolgungsjagd kommen, dann konnten sie sich aufteilen und eigenhändig agieren. Gerade für sie Mutanten war es einfacher, ihre Kräfte zu nutzen, wenn sie nur bedingt an die Soldaten gebunden waren. Nur Adam hatten sie dazu verdammt, mit den Soldaten im Wagen zu bleiben. Er war im Gegensatz zu ihnen halt noch neu und unerfahren. Sie konnten keine Risiken eingehen, solang sie sich noch nicht seiner treue sicher waren.
So war Svetlana vorne und er ein Stück hinter ihr, während der Wagen Abstand hielt, so ein wenig unauffälliger war und nicht sofort ersichtlich zu ihnen gehörte. Die Route war schon abgesprochen und führte sie einige Quartiere weiter in einen anderen Stadtteil auf einen kleinen Platz. Eine Ecke mit einem hübschen Stück Rasen, einem Brunnen und einem Café war mit gelben Sicherheitsabsperrungsband zugekleistert und Polizistenwagen waren anwesend, zeugten davon, dass hier vor nicht zu langer Zeit etwas geschehen sein musste. Jedoch hielt Rust schon ein ganzes Stück vor der Absperrung. Das Geschehen interessierte ihn nicht, da waren schon andere Männer des Institutes am Werk und hatten die Lage analysiert, sorgen dafür, dass Schaulustige und Polizei keinen Verdacht schöpfen würden.
Rust stellte das Motorrad ab und zog sich den Helm aus, sobald er unter der Überdachung eines anderen Geschäfts angekommen war, wo sich schon Jerry befand und so wirkte, als ob er das Wetter geniessen und die Scheisse anschauen würde, die von den Entkommenen wieder angestellt worden war. Anschauen war natürlich das falsche Wort für einen blinden Mutanten. Aber das wussten die ahnungslosen Passanten nicht.
"Hast du eine Spur finden können?", fragte er ihn gleich direkt.
Jerry nickte ihm knapp zu, ohne den Kopf in seine Richtung zu drehen. Lediglich Svetlana erhielt eine charmantere Begrüssung mit knapper Verbeugung und ziehen des Zylinders inklusive. Jerry wusste, wie er sein Vermögen deutlich ausstrahlen konnte. Und dass er das auch gerne tat. Er war ja auch einer der wenigen Irren, die sich freiwillig für die Experimente des Institutes zur Verfügung gestellt hatten.
"Der Regen wäscht sie vor zu weg und macht es schwieriger, aber ich war zum Glück schon früh in der Nähe. Ich konnte sie bis zu einem verlassenen Industriegebäude ein paar Strassen weiter verfolgen. Mit ein wenig Glück haben sie nichts geahnt und befinden sich noch in der Nähe."
"Wie viele?", fragte Rust.
Jerry überlegte einen Augenblick.
"Zwei", entgegnete er Letztendlich und kratzte sich am Kinn. "Wenn ich mich nicht täusche ist der Kleine dabei, der ganz frisch ab ist. Aber kann sein, dass sich noch mehr von ihnen in der Nähe befinden."
"Mhm", machte Rust und zog sich den Helm wieder an. Die entflohenen Mutanten waren entweder verunsichert und verängstigt, oder sehr wütend und hungrig auf Rache. Beide Fälle brachte sie zu der logischen Konsequenz, sich zu sammeln, insofern es ihnen möglich war. Aber sie waren auch nicht dumm. So oder so, diesmal würden sie den Job zu ende bringen. Svetlana hatte die genaue Adresse sicher schon mitgekriegt und würde sie hinführen. Wenn sie erst da waren, würde ihr gutes Ohr die Kerle finden.
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDi 16 Jun 2015, 23:14

Adam war ziemlich enttäuscht, als er nicht auch ein Motorrad bekam und stattdessen mit den anderen Leuten  im Wagen mitfahren musste. Er konnte bestimmt besser mit den Dingern umgehen als die anderen beiden! Da er aber erstmal dazu verdammt war, rumzusitzen und zu warten, bis sie ihr Ziel erreichten, studierte er die Soldaten, die mit ihm im Laderaum eines grossen Vans sassen, der danach aussah, als würden damit regelmässig kleine Kinder verschleppt. Insgesamt sahen sie sehr uniform aus. Alle trugen schwarze, formlose Kleidung und wahrscheinlich eine kugelsichere Weste darunter, hatten kurze Haare – selbst die Frauen – und trugen Sonnebrillen, obwohl es nicht dunkel war. Wenn sie versucht hatten, zivil zu wirken, hatten sie auf ganzer Linie versagt. Sie sahen genau so aus, wie man sich die Unterlinge eines Bösewichts aus Actionfilmen vorstellte. Aber das machte das Ganze umso spannender! Wann kamen sie an? Sie hatte gestoppt, aber noch machte niemand einen Wank, um auszusteigen und Adam folgte einfach dem Beispiel. Aber er wollte wieder aus diesem Van raus!
 
Lucinda duckte sich in eine Gasse und atmete rasselnd ein und aus. Sie war gerannt als wären Lucifer und seine Legionen persönlich hinter ihr her. Auf eine Weise war das ja wahr. Das hätte nicht passieren dürfen! Kaum waren sie aus diesem Höllenloch heraus, begannen diese Wahnsinnigen, Chaos anzurichten. Sie hatte sich gar nicht damit aufgehalten, sicherzugehen, dass niemand ihnen folgten, sie hatten gleich losgelegt und mit ihren Kräften herumgeschossen. Jetzt wussten ihre Peiniger auf jeden Fall, wo sie nach ihnen suchen mussten. Sie hätte sich nie mit diesen Leuten zusammentun sollen, aber um von dort wegzukommen, hatte sie keine andere Wahl gehabt. Aber nachdem der erste Schrei verklungen war, hatte sie sich schleunigst davon gemacht. Sie hatte keine Ahnung, ob ihr jemand gefolgt war. Bis auf die zwei Idioten war ihr die Gruppe vernünftig erschienen. Sie atmete noch einmal durch und blickte dann um die Ecke.
„Sonst… je… jemand da?“, rief sie unterdrückt. Verdammt, sie kannte nicht einmal die Kräfte all ihrer Mitflüchtlinge. Vielleicht war einer von ihnen unsichtbar oder so!
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyMi 17 Jun 2015, 22:58

Während Rust sich wieder auf das Motorrad setzte, fuhr der Van heran und so an den Strassenrand, dass Jerry sich ebenfalls in diesen setzen konnte, ohne gross nass zu werden. Erneut überliess Rust Svetlana die Führung. Sie wusste die Adresse und würde sicher auch bald die Mutanten hören können, zumindest die verräterischeren Exemplare, die sie schon kannten. Sie hatten den Auftrag, sie lebend zurück zu bringen. Doch nicht sanft und auf Samt. Und das Institut sah sie noch lieber tot als frei und auf Kollisionskurs.


Lucindas Frage blieb nicht lange unbeantwortet. Ein amüsiertes Lachen drang zu ihr, dann schlitterte auch schon einer der Hauptverantwortlichen für das Chaos am Platz um die Ecke.
"Das war super! So weiter und.. und dann wird sich voll keiner mehr in die Nähe wagen! Denen haben wir es schon so richtig gezeigt und erst noch Essen abgestaubt!"
Er sah von seinem Kollegen und dem mitgeschleppten -völlig durchnässten - Süssgebäck auf und entdeckte die Neue der Gruppe Entflohenen. Sein Grinsen wurde noch breiter und er marschierte zu ihr herüber.
"Eh, Leuchti! Was war das vorhin eigentlich von deiner Seite her? Einfach die Fliege machen, sobald es ernst wird! Das war voll.. asozial? Nein, sogar eher total-"
Der Rest seiner Worte war nicht mehr verständlich, weil er sich einen halben Nussgipferl in den Mund stopfte. Dennoch referierte er auch mit vollem Mund ungeniert weiter und unterstützte es mit starkem Fuchteln der einen Hand.
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDo 18 Jun 2015, 09:11

Als ein weiterer Typ einstieg, musterte Adam auch diesen. Natürlich trug auch er eine Sonnenbrille, aber immerhin sah er sonst nicht aus als, plane er eine Entführung. Sein Alter allein deutete darauf hin, dass er kein gewöhnlicher Institutshaudrauf war. Der Zylinder und die Kleidung machten das nur umso deutlicher.
„Hey!“, sagte Adam, kaum sass der Mann, wieder ein Grinsen von einem Ohr zum anderen auf dem Gesicht. „Noch jemand! Du bist auch kein gewöhnlicher Soldat, oder? Was kannst du tun? Warst du schon öfters bei solchen Dingern dabei? Und passiert das eigentlich oft, dass Leute abhauen? Ich weiss nicht mal, wieso sie abhauen wollten.“

Nein! Wieso waren ausgerechnet die beiden hier? Lucinda überlegte für einen Moment, ob sie einfach herumwirbeln und davon rennen sollte, aber entschied sich dann dagegen. Wenn sie schon in einem Café mit ihren Kräften herumballerten, würden sie sicher nicht zögern, ihr in einem Hinterhof in den Rücken zu schiessen, weil sie beleidigt waren.
„Ich wusste nicht, was ich tun sollte… wieso benutzt ihr eure Kräfte so offen? Was wenn das Institut uns Leute nachschickt, die freiwillig dort sind?“, fragte sie. „Ich will nicht zurück! Wir hätten uns verstecken sollen!“
Ihre Stimme war immer wütender geworden, während sie gesprochen hatte und erst als sie fertig war, realisierte sie, was sie gerade tat. Wenn sie befürchtete, dass die beiden sie angreifen würde, weil sie weglief, wieso sollten sie das nicht tun, wenn sie sie angiftete. Aber zurücknehmen konnte sie die Worte auch nicht. Also konnte sie auch gleich weiterwüten.
„Wahrscheinlich habt ihr sie jetzt direkt zu mir geführt! Habt ihr eigentlich nachgedacht, bevor ihr den Laden da gesprengt habt?“
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDo 18 Jun 2015, 19:32

Jerry hob die Augenbrauen an, als er von der Seite so ungeniert und vor allem ohne Punkt und Komma angeschnorrt wurde. Er sog Luft ein und wartete erst einmal kurz ab, ob Adam auch wirklich nicht weiteres anfügen wollte, ehe er antwortete.
"Wie soll ich sagen..? Leute sind verschieden und gehen auch verschieden gut mit solchen Situationen um. Ihre Gründe mögen verschieden gewesen sein, aber die Konsequenzen werden für sie alle gleich aussehen. Sei also ein lieber Junge und verhalte dich den Vorschriften entsprechend präzise, überlegt und.. ruhig."


Tainen kam näher und als er dann bei ihr war, boxte er ihr gegen die Schulter.
"Ma-o-am, hesch hech hich hoch gne scho hauf, Chaschichasch!"
Nach der Feststellung, dass Reden und Blätterteig gleichzeitig zu sehr vielen Brösmeln in fremden Gesichtern führte, drückte er sich den Rest mit einem Finger hinterher und schluckte endlich.
"Das war doch eben der Spass daran! Und gehört alles zum äh.. Plan und so, ja?"
Er grinste sie an und legte dann einen Arm um sie und deutete mit dem Teigfinger die Strasse hinunter.
"Weisst du, Schatz, nur mit der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit können wir diese Sauhunde in den Dreck ziehen. Und denkst du, sie werden dir glauben, wenn du zu ihnen heulen gehst? Nein.. Manchmal geht es nur mit dem Kopf voraus gegen die Wand."
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDo 18 Jun 2015, 20:11

Wenn man in anderer Leute Köpfe schauen konnte, war es nicht wirklich schwierig, eine Route zu verfolgen und eine Adresse zu finden, die man suchte.
Svetlana liess es sich nicht nehmen, zu fahren wie eine wildgewordene Sau. Sie liebte die Freiheit des Motorradfahrens. Gab es irgendetwas schöneres?
"Hab sie!", meldete sie schliesslich über das im Helm integrierte Funkgerät. "Noch sehr undeutlich. Aber ich bin mir sicher, dass sie es sind. Ich schätze mal ... noch einen guten Kilometer."
Der Regen raubte ihr beinahe die Sicht, doch es ging einigermassen. Ihre Jacke aus Echtleder liess den Regen abperlen.


Der Dritte im Bunde war ein grossgewachsener Kerl mit stubbeligem Haar und einer geklauten Zigarette zwischen Fingern. Er war deutlich weniger aufgedreht als sein rothaariger Freund. Im Gegenteil, er wirkte eher ruhig. Fast ein wenig zu ruhig.
"Leute. Wir sollten uns vielleicht erst mal ... Irgendwo verstecken, wo sie uns nicht kriegen... Weil ... Die werden uns bestimmt suchen ... Und finden, wenn wir hier weiter rumstehen wie die Eier...", seufzte Junes.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyFr 19 Jun 2015, 00:04

„Ist ja eigentlich auch egal“, meinte Adam und nickte wissend. „Sie hauen ab und wir fangen sie wieder ein. Das ist übrigens das erste Mal, dass ich bei so einer Mission dabei bin. Ich bin Adam, Projekt Chorda. Ich hoffe es wird noch aufregender. Ich habe nämlich eine Pistole bekommen. Ich wollte schon immer eine haben, aber sie wollte mir nie eine geben und jetzt habe ich endlich eine bekommen. Ich bin sicher, du hast schon eine Menge Pistolen gesehen und gebraucht, du siehst aus, als wärst du schon länger beim dem Laden dabei.“

Mit einem hastigen Schritt rückwärts brachte Lucinda ein dringend nötiges Stück Distanz zwischen sich und Tainen, um dem Gebäckschauer zu entgehen. Natürlich nutzte das der andere Idiot, um sie zu belehren. Jetzt wollte er sich unauffällig verhalten! Das fiel ihm auch früh auf. Aber Tainen hatte scheinbar einen anderen Plan.
„Nein, wir brauchen keine negativen Schlagzeilen, wir müssen die Experimente der Presse enthüllen und ihnen einfach unsere Kräfte demonstrieren, statt Dinge in die Luft zu sprengen. Aber dafür ist jetzt zu spät, die anderen sind auch abgehauen“, sagte sie. Sie schaffte es gerade noch, einen Seufzer zu unterdrücken. Es sah so aus, als müsste sie vorerst mit den beiden zusammenbleiben. Zu dritt konnten sie sich wehren, wenn sie gefunden wurden. „Wir sollten erstmal irgendwo untertauchen. Kennt jemand von euch Leute in der Stadt?“
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyFr 19 Jun 2015, 16:05

"Gut. Schnappen wir sie uns", sagte Rust und drückte aufs Gas. "Ob tot oder lebendig."

Jerrys Blick wurde unterdessen immer kritischer auf Adams anhaltenden Monolog hin und so war es ihm nur recht, als Svetlana darüber informierte, dass sie die Ziele bald erreicht haben würden. Er beugte sich leicht vor und richtete einen Finger in die Höhe.
"Das Geheimnis, in diesem 'Laden' lange zu überstehen, ist in erster Linie dadurch erfüllt, gut nachzudenken und Taten vor Worte zu stellen. Das solltest du dir merken."
Durch ein reines Pläuschchen war noch keiner erzittert und umgefallen.


"Ja.. stimmt. Ich hab eigentlich auch keine Lust, weiter in dem Pisswetter zu stehen. Regen ist so scheisse", stimmte Tainen ihnen zu und schnappte sich dann erst mal Junes' Zigarette aus dem Mundwinkel, um sich einen Zug davon zu stehlen.
"Aber keine Ahnung, was hier alles für Spasten rumlaufen. Ich bin ja ursprünglich aus Georgia. Hätte nie hier allein Ferien machen sollen, war ne saublöde Idee. Bleiben eigentlich nur die anderen, die auch noch ab sind. Die wissen ja anscheinend, wie man sich versteckt, sonst wären sie nicht immer noch auf freiem Fuss. Gerade du kannst noch einiges von denen und uns lernen, Kleine."
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySo 21 Jun 2015, 18:41

"Alles klar!"
Svetlana drückte auf die Tube, liess sich nun aber hinter Rust fallen, da er ja schliesslich das Kommando hatte.


"Wir sollten an einen öffentlichen Platz", sagte Junes und wandte sich dann ab, um einen ebensolchen zu finden. Als sie aber am Ende der Gasse angelangt waren, bremsten vor ihnen zwei Motorräder.
"Mistkacke!", ächzte der Mutant, drehte sich um und rannte auf die andere Seite los.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDi 23 Jun 2015, 20:34

Tainen japste vor Schreck auf, als die Motorräder mit den Institutsmutanten vor ihnen hielten. Konnten ja nur solche sein, wer hätte sich sonst so angekündigt. Seine Reaktion war etwa die gleiche wie die von Junes. Nur, dass er zuvor heldenhaft noch das leuchtende Mädel in die Richtung der Räder stiess. Wenn die denen nämlich als Ablenkung oder auch Kanonenfutter diente und so ihnen die Flucht ermöglichte, war ihm das um einiges lieber, als wenn er auch in die Finger des Institutes zurückkam. Mit seiner Meinung nach viel zu schwerer Kleidung hetzte er Junes hinterher. Wie er Regen doch hasste!

Rust zögerte einen Augenblick, als die Mutanten sich trennten, nickte Svetlana aber dann zu und gab wieder Gas, um die beiden Jungs einzuholen. Sie würde mit dem Mädel auch alleine fertig werden und sonst hatte sie die Verstärkung, die auch gleich hier sein würde. Wenn es eine Falle war, so war er die bessere Zielscheibe. Auch wenn die Kiddies nicht sehr organisiert gewirkt hatten. Oder war das der Trick der Täuschung? Er würde es wissen, wenn er ihre Gesichter auf dem Beton hatte.

Der Wagen bremste ein Stück hinter den Motorrädern, sobald diese zum Stehen kamen. Jerry konnte nichts von dem ausserhalb der dicken Wände des Wagens erkennen, nur das Trommeln der Trommeln der Tropfen auf dem Dach hören. Aber sie waren bestimmt nicht wegen einer Ampel gestoppt.
"Ich glaube, wir sind da", stellte er fest. Wie auf Kommando öffneten sich die Hintertüren des Wagens. Das Zeichen für die Soldaten, herauszuspringen und das Gelände zu durchforsten.
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyFr 26 Jun 2015, 06:42

Svetlana schaute nur kurz zu Rust, ehe sie Gas gab und auf das Mädel zuraste. Aus der Tasche holte sie dabei einen Spray, der seine gesamte Ladung in weniger als 3 Sekunden versprühen konnte, wenn man kontinuierlich den Abzug drückte. Es war ein Spray, der sich von der Haut in den Körper drang und dort alles blockierte, was mit Fähigkeiten zu tun hatte. Eine höchst effektive Waffe gegen Mutanten.
Da das Mädel von dem unerwarteten Schubser ins straucheln geraten war, konnte Svetlana ohne grössere Mühe neben ihr bremsen und ihr den Spray mitten ins Gesicht sprühen.


Vor einem Motorrad davonrennen war in ungefähr so effektiv, wie wenn man als Schnecke vor dem Messer des Gärtners flüchten wollte. Gar nicht.
Junes hörte hinter sich das bedrohlich rasch näherkommende Motorgeräusch.
Gut. Immerhin hatte er noch seine Fähigkeit auf Lager.
Der Junge spaltete sich auf und auf einmal rannten fünf Junes vor Rust davon, wovon sich einer in eine Seitengasse warf.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySo 28 Jun 2015, 20:21

Tainen, der ein Stück hinter Junes war, wurde als erster eingeholt. Rust hielt gar nicht erst an, um ihn zu erwischen. Sobald er ihn erreicht hatte, griff er mit einer Hand nach einem Schlagstock, der vor ihm an der Seite befestigt war. Tainen drehte sich fluchend um und materialisierte Feuer an seinen Fingern, aber er war nicht schnell genug und das Feuer vom ganzen Regen schwach und klein. Er kriegte den Schlagstock mitten ins Gesicht und wurde von der Wucht umgehauen. So erst einmal ausgeschaltet, war er für Rust keine Bedrohung mehr und Rust konnte sich auf den zweiten konzentrieren. Dass dieser in verschiedene Richtungen davonrannte, war äusserst unpraktisch. Er drückte aufs Gas und verfolgte die vier, die noch gemeinsam rannten, da dort die Wahrscheinlichkeit am grössten war, den richtigen zu erwischen. Der Wicht wollte doch nur, dass er sich in die Gasse manövrierte, in der er keinen Platz haben würde, gut zu wenden. Er holte zu ihnen auf und hielt sein linkes Bein zur Seite, um den langsamsten der Mutantenklone zum Sturz zu bringen, als er ihn seitlich überholte.


Die Soldaten sprangen der Reihe nach aus dem Wagen und positionierten sich, um das Gelände abzusichern. Jerry klappte sich gemütlich einen Regenschirm auf und folgte ihnen dann.
"Die Spuren führen dort herüber zu der alten Sägerei", informierte er die Soldaten, woraufhin alle bis auf zwei sich dorthin begaben, Svetlana, Rust und die feindlichen Mutanten ignorierend. Es war nicht ihr Problem, wenn sie nicht mit den Kiddies fertig wurden. Und wenn die Chance bestand, dass sich hier noch mehr der Flüchtlinge befanden, vielleicht sogar ihr Hauptanstifter, würden sie jeden fähigen Man brauchen, um das Gebäude zu stürmen.
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyDo 02 Jul 2015, 22:39

Lucinda stolperte nach vorne, von einer Hand in ihrem Rücken vorangetrieben und direkt auf die beiden Motorräder zu. Bevor sie wieder einen sicheren Stand fand, sprühte jemand ihr etwas ins Gesicht und sie schloss die Augen, um nichts hineinzubekommen. Panisch griff sie in ihr Inneres und setzte ihre Fähigkeit. Der erwartete Schwall Energie blieb aber aus und sie erstarrte verwirrt. Was war los? In ihrer Panik und noch mit geschlossenen Augen versuchte sie, zu Fuss nach hinten wegzukommen.

Adam schloss sich den Soldaten an und folgte ihnen.
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySo 05 Jul 2015, 11:56

Der Klon knallte unsanft auf den Teer, wo er verpuffte, wie eine Mehlbombe. Die anderen rannten unbeirrt weiter. Tatsächlich war es nämlich so, dass derjenige, der als erstes weggesprungen war, der echte Junes war, der irgendwie nicht recht glauben konnte, dass dieser Institutsnazi tatsächlich darauf reingefallen war.
Er rappelte sich auf und rannte in die Gasse hinein, bog am Ende um eine Ecke und rannte dann in ein Einkaufszentrum, wo er sich einigermassen sicher fühlte und sich in ein Café setzte. Sein Herz raste noch immer wie irre.
Auch die anderen Kopien verschwanden dann, als er die Fähigkeit nicht mehr kontrollierte.


Svetlana konnte sie packen und ihr Handschellen um ein Handgelenk legen. Ein Soldat kam ihr nun zu Hilfe und half ihr, sie zu Boden zu drücken und ihr die Handgelenke zusammen zu binden.

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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptySo 05 Jul 2015, 13:27

Rust hatte gerade eine weitere Kopie zerstäubt und sich der nächsten zuwenden wollen, als diese und ihre Begleitung ebenfalls zerfielen. Er bremste ab und knallte mit einem knurrigen Fluchen den Schlagstock auf den nassen Teer. Der Wicht hatte es tatsächlich gewagt und ihn damit auch noch erwischt. Na ja. Es war kein sonderlich gefährlicher Mutant. Sie konnten ihn auch noch später schnappen.
Er machte Kehrt und fuhr zurück zu den Lagerhallen. Die kleine Gedankenstehlerin machte gerade das Mädchen dingfest und der Feuerclown wand sich auch noch mit blutender Nase am Boden. Er hielt, stellte das Rad ab und erwischte Tainen, ehe dieser sich wieder aufraffen konnte, in dem er ihm den Fuss auf die Brust legte und ihn zurück auf den Boden drückte. Der Schlag musste das Rothaar einen ganzen Moment ausgeknockt haben.
"Zwei von drei ist doch schon mal was. Vielleicht finden wir sogar noch mehr von denen. Ein ganzes Nest oder so", urteilte Rust und drückte Tainen seine Ladung Blockermittel ins Gesicht, ehe er sich mit der linken angewidert durch die völlig durchnässten Haare fuhr. Regen war schon ein Scheiss.

Nach und nach sicherten die Soldaten einen Raum nach dem anderen der Sägerei ab. Noch sah es nicht aus, als wären Leute da gewesen. Doch in einem kleinen Hinterraum fanden sie einige Decken und leere Konserven. Es war niemand zu sehen.
Jerry liess den Raum kurz auf sich wirken, ehe er mit seinem Stock auf eine halb offene Tür deutete. Etwa acht Stufen führten zu ihr hinunter und senkten den Boden soweit, dass sie in einen unteririschen Teil führen würde.
"Sie sind wahrscheinlich durch die Kanalisation. Ist einfacher, sich da vor Überwachungskameras zu schützen."
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BeitragThema: Re: Das RPG   Das RPG EmptyMo 20 Jul 2015, 23:53

Verzweifelt versuchte Lucinda, ihre Kräfte zu benutzen. Sie hasste diese Fähigkeit, die ihr aufgezwungen worden war, aber gerade jetzt könnte sie sie gut gebrauchen. Und nun liess wurde sie von ihrem Fluch im Stich gelassen. Erbarmungslos wurde sie zu Boden gedrückt und Hände rissen und stiessen an ihrem Körper. Ein verzweifelter Schluchzer kam tief aus ihrer Brust und Tränen flossen über ihr Gesicht. Ihre Freizeit war nur kurz gewesen.

Die Pistole gezückt und ein breites Grinsen auf dem Gesicht half Adam bei der Durchsuchung des Sägewerks und endete schliesslich wieder neben Jerry. Er folgte dessen Stock und spähte die Stufen herunter.
„Kanalisation, hm?“, sein Grinsen wurde noch breiter. Das wurde immer spannender! Er war noch nie in einer Kanalisation gewesen. Hastig zückte der Junge eine Taschenlampe und schaltete sie ein. Ein Lichtstrahl durchbrach die Dunkelheit und Adam trat vor, um die Tür mit einem Fuss ganz aufzustossen.
„Ihnen nach!“
Damit war er die Stufen heruntergestiegen.
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