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 [RARES/STAMMESVOLK] Wolfsmenschen aus Breejord

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Ena
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BeitragThema: [RARES/STAMMESVOLK] Wolfsmenschen aus Breejord   [RARES/STAMMESVOLK] Wolfsmenschen aus Breejord EmptyMi 04 Nov 2015, 13:13

Nicht viel ist über die rätselhaften Wolfsmenschen bekannt, die weit im Norden, an der Grenze zur gefrorenen Einöde leben, versteckt in den gewaltigen Fjorden und weitläufigen Tundren der kalten Territorien. Manch einer hält sie für ein bloßes Märchen, eine Schauergeschichte, die man Kindern und Reisenden erzählt, um sie zu erschrecken, doch wer sich diesem naivem Glauben hingibt, irrt …

Entstehung:
Die Legende berichtet, dass der erste Wolfsmensch ein junger Jäger namens Helgrim gewesen sei, dessen Pfeile zielstrebiger als diejenigen seiner Artgenossen waren, der sich weiter in die Wildnis traute als jeder Anderer und dessen Kühnheit nur von seinem unstillbarem Blutdurst überlagert wurde. Schon bald jagte er nicht mehr nur unter dem strahlendem Himmel, sondern lauerte in der finstersten Nacht auf seine Beute, um sie auf immer neue brutale Arten zu erlegen. Seine Gier nach Abenteuer überlagerte die Bedürfnisse seines Dorfes, und so wilderte er auch dann, wenn der Hunger seiner Leute längst gestillt war. Schon bald fand sich kein Wild mehr in den unwirtlichen Wäldern des Breejords, so dass er immer weiter in die Tundra stieß, bis er das Revier der Luna, des großen weißen Wolfes des Fjords kreuzte. In seinem Blutrausch und seinem blindem Konkurrenzdenken machte er Jagd auf sie und erledigte sie schließlich im Mondlicht unter einem der uralten Bäume. Als er sah, wie das Leben aus ihrer Wunde floss, verlor er den letzten Funken Menschlichkeit und labte sich am Blut der majestätischen Jägerin, bis der silbrige Glanz der Nacht sich auf seinen Lippen spiegelte und der weiße Wolf sein Leben ausgehaucht hatte. Als er schließlich den Kopf hob und in den Wald hinein spähte, hungrig nach seiner nächsten Beute, befand sich vor ihm eine wunderschöne Frau, deren Blick sich vor Trauer verzerrte, als sie auf den leblosen Körper der Wölfin blickte. Schmerz wandelte sich in Wut und sie drohte ihm:
Du siehst vor dir die Göttin des Lichts, die selbst in der finstersten Nacht den Mond und die Sterne an deinen Himmel hängt, dass du nicht blind und hilflos wie ein Wurm durch die Welt irren musst. Du hast das Leben einer meiner Avatare ausgelöscht, deren Aufgabe es war, über den Mond zu wachen. Nun wirst du ihren Platz einnehmen und mir dienen, bis mein Licht die Nacht nicht mehr für dich erhellt und dein Blutdurst gestillt ist. Du wirst die Macht haben, der beste Jäger zu sein, schneller und stärker als jeder andere, doch so viel Fleisch du auch isst, so viel Blut du auch trinkst und so viele Seelen dein Geist auch verzehrt, du wirst niemals gesättigt sein, niemals zufrieden. Du hast aus blindem Zorn gehandelt und das Blut eines Wolfes zu dir genommen, nun soll es durch deine Adern fließen und deine Blutlinie besudeln, bis zu dem Tag, an dem die Beute keinen Räuber mehr braucht und und der Hase die Schlange frisst. Bis zu diesem Tag soll in deinen Adern der Tod pulsieren und sich die Lippen lecken, wann immer deine Ohren einen Herzschlag einfangen. Mit diesem Fluch belege ich dich, Helgrim Wolfson.

Aussehen:
In ihrer Menschenform unterscheiden sich die Wolfsmenschen von Breejord nicht von den Menschen, die Ruhta bevölkern. Humanoide Gestalten mit meist blassen Gesichtszügen und hellen Haarfarben, sowie robusten, der Kälte strotzdenden Körpern und wachsamen Augen bevölkern das unwirtliche Land. Die Männer sind häufig stämmig gebaut und weisen eine überdurchschnittliche Körperbehaarung auf, die sich auch an den prächtigen Bärten zeigt, welche das Volk aus dem Norden zur Schau stellt. Langes, zu Zöpfen geflochtenes Haar ist bei beiden Geschlechtern keine Seltenheit. Der kräftige Anbau der Wolfsmenschen liegt nicht nur an ihrem Fluch und ihrer Vererbung, sondern auch daran, dass viele als Fischer oder Holzfäller arbeiten, um die Rudel zu versorgen. Ihre wilde Lebensweise im Einklang mit der Natur sieht man ihnen deutlich an ihrer Art an, sich zu kleiden. Tierfelle und grobes Leder bedecken ihre Körper, ebenso aus Zähnen, Riemen und natürlichen Fundstücken gefertigter Schmuck wie Talismane, Armbänder und Verzierungen an der Kleidung sind keine Seltenheit.

Wer einen Wolfsmenschen in seiner verwandelten Form antrifft, hat einerseits das große Glück, einen der seltensten Anblicke und umwobensten Sagengestalten von Ruhta getroffen zu haben, doch zugleich auch das Pech, dass er seinen Nachfahren nicht mehr von seiner einmaligen Chance erzählen kann. Kocht der Fluch im Blut des nomadischen Volkes über und ergreift das Tier in ihren Körpern die Oberhand, so verwandeln sich die Menschen in bestialische Ungeheuer, die nur noch entfernt an eine Person erinnern. Lange, rasiermesserscharfe Zähne in einem gewaltigem Maul, aus dem nicht selten der Geifer quillt, gelbe, rote oder noch viel bedrohlichere Augen, die jede Bewegung erkennen und Ohren so scharf wie die eines Luchses sind nur wenige der Merkmale. Sie laufen auf allen Vieren, können sich jedoch auch bärengleich aufrichten und auf zwei Beinen gehen, wobei sie jedoch deutlich langsamer sind. Klettern, schwimmen und weite Sprünge sind für die muskulösen Jäger kein Problem, ebenso wenig stellen Pflanzen oder andere Hindernisse große Probleme für ihre scharfen Klauen und ihre abenteuerlichen Kräfte dar. Wer zwischen einem Wolfsmenschen und seiner Beute gerät, sollte sich sein Einschreiten wirklich mehrmals überlegen ...


Kultur:
Viele mögen die Kultur der Wolfsmenschen von Breejord als primitiv bezeichnen, doch in Wirklichkeit sind sie deutlich zivilisierter, als es den Anschein hat. Das Volk des Nordens lebt nomadisch und ist in mehrere kleine Familienverbände aufgeteilt, die „Rudel“ genannt werden. Jedes Rudel darf über ein bestimmtes Revier verfügen, bis die Jagdmöglichkeiten dort ausgeschöpft sind und es weiterzieht, um ein neues Revier zu markieren. Bei Überschneidungen gibt es nicht selten Kämpfe, bei denen manchmal das schwächere Rudel in das Stärkere integriert wird, wodurch man beispielsweise Inzest vermeidet. Ansonsten findet der Austausch zwischen den Rudeln nur bedingt statt, zum Beispiel für religiöse Zusammenkünfte oder beim Tod eines Anführers. Im Groben leben die Wolfsmenschen nach einer festgelegten Hierarchie, welche von der Geburt vorherbestimmt ist, aber auch durch Kampfesmut und List verändert werden kann. An der Spitze eines Rudels steht ein Alpha, welcher als stärkstes Mitglied gilt und sich die Befehlsgewalt entweder durch das Besiegen des vorherigen Alphas oder durch direkte Blutsverwandtschaft mit ihm verdient hat. Ein Alpha besitzt das Privileg, den Weg des Rudels zu bestimmen und über die meisten internen Dinge zu richten, aber auch die Pflicht, für genug Nahrung zu sorgen und sich darum zu kümmern, dass alle in Sicherheit leben und nicht gejagt werden.

Eine Stufe darunter findet sich der Geistführer des Rudels, welche wie alle Wolfsmenschen Reija und das Mondlicht verehrt. Religion gilt in der Gemeinschaft der Breejorder als eine äußerst wichtige Angelegenheit, da sie durch immerwährende Erinnerung an die grausamen Taten ihrer Ahnen und das ins Gedächtnis rufen ihres Fluches stetig gezwungen sind, Buße zu tun, um das Bestienblut zu beherrschen, welches ansonsten schnell die Oberhand gewinnt. Durch strenge Gesetze, Enthaltsamkeit und absolutem Gehorsam gegenüber den Geistführern und Alphas schützen sie sich so nicht nur selbst, sondern auch andere vor unerwünschten Attacken.
Der Großteil des Rudels nennt sich „Betas“, sie stellen die Arbeiter, Jäger und andere Wolfsmenschen, die keine besonderen Rechte haben, dafür jedoch individuelle und wichtige Pflichten. Frauen und Männer sind in den Rudeln meist gleich gestellt, es gibt jedoch je nach persönlicher Präferenz des Alphas auch Unterschiede, so existieren beispielsweise Gruppierungen, die nur aus Frauen bestehen oder rein männliche Gemeinschaften.

Durch ihre natürliche Fähigkeit und Vorliebe, Fleisch roh zu verzehren und sich allein durch tierische Ernährung am Leben zu erhalten, benötigen die Wolfsmenschen keine Farmen oder andere Feldfrüchte, sondern lediglich ausreichend Beute. Oft wird aus der Jagd ein großes Ereignis gemacht, bei dem die jungen Wölfe ihr Geschick unter Beweis stellen müssen, doch bei keinem Feldzug verlieren sie den Respekt vor dem Gejagtem und ehren das Tier, indem sie einen Großteil seines Körpers wiederverwerten und benutzen, um daraus Alltagsgegenstände herzustellen. Da sie keine Bergleute sind, besitzen sie keine metallischen Objekte und haben dementsprechend auch keine Währung, mit der sie Handel treiben könnten, doch das ist auch nicht nötig, da sie kaum bis keinen Kontakt zur Außenwelt pflegen und kein Interesse an den Gegenständen der anderen Völker hegen. Die meisten Wolfsmenschen sind mit einer nomadischen Existenz, ihrem Leben in einem komfortablen Zelt und dem Befolgen von rudelinternen Regeln zufrieden und würden sich niemals träumen lassen, sich mit Menschen abzugeben, die sie aufgrund ihrer Vergangenheit verachten.
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