Unbesiegbar

Ein MSG-Forum, das die unterschiedlichsten Genres abdeckt.
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 [GÖTTLICH] Die acht Göttinnen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Ena
Sexy Mafia Ente
avatar

Anzahl der Beiträge : 2300
Anmeldedatum : 06.11.11
Alter : 22
Ort : Aux

BeitragThema: [GÖTTLICH] Die acht Göttinnen   Mi 04 Nov 2015, 13:21

Reija = Licht
Yragona = Schatten
Luhane = Erde
Deria = Blitz
Weline = Wasser
Keezah = Eis
Topan = Luft
Barada = Feuer

Reija, die Erleuchtete
Reija, die Göttin des Lichts, gilt unter den Bewohnern Ruhtas als die Seherin. Immer, wenn große Katastrophen sich anbahnen oder andere weltbewegende Dinge vonstatten gehen, erhebt sich Reija als Prophetin und sendet ihren Gläubigen Botschaften. Aber auch Pilgerer haben schon davon erzählt, dass sie bei einem Besuch im Grindyl-Kloster von Joeh, wo sich das ewige Licht befindet, welches die Göttin repräsentiert, Flüsterungen über ihre Zukunft belauscht haben.

Yragona, die dunkle Sucherin
Wer den Schrein der Göttin besucht, die sich ganz der Finsternis verschrieben hat, der muss tief hinabsteigen in eine Kluft, welche das Düsterland, eine unwirtliche Gegend südlich von Joeh, einleitet. Erst am dunkelsten Ort dieses Spaltes, sobald die Atemluft ranzig und die Sonne gänzlich verschwunden ist, wird man in der absoluten Dunkelheit ein Podest finden, auf dem ein aufgeschlagener Foliant liegt. Er repräsentiert die Göttin der Schatten und steht für die Ironie, die sie mit sich bringt, aber auch für den Drang nach Wissen und für Eigeninitiative. Auf magische Weise erscheint die Botschaft der Göttin nämlich für jene auf dem unzerstörbaren Pergament des Folianten, der von sich aus Licht ins Dunkle bringt. Sie lautet: "Der Pfad zur Erleuchtung führt durch die Dunkelheit der eigenen Seele, und nur wer diese aus eigener Kraft abstreifen kann, der wird erfahren, was Weisheit ist."

Luhane, die Mutter
Wie eine behütende Mutter wacht die Göttin Luhane über ihre sterblichen Schützlinge und gilt als die Verkörperung von Sanftmut und Milde. Im kleinsten aller Dörfer Ruhtas, im unscheinbarsten aller Wälder, befindet sich der Schrein der Baum aus nie verblühendem Kristall, welcher seine Wurzeln am Fuße eines Wasserfalles ausbreitet. Der Schreinwächter achtet darauf, dass niemals Blut auf der Lichtung vergossen wird, denn diese Erde ist geweiht, und es heißt, dass die Göttin bei einem Besuch Fruchtbarkeit und gute Ernten schenkt, wenn man ihre Wurzeln küsst.

Deria, die Flinke
Schneller als der Blitz zu sein ist bekanntlich unmöglich, doch wenn es nicht ganz so eilig gehen soll, lässt sich Deria, die Göttin jenes Elements, anrufen, denn sie steht für Reise, Botschaften und Zielstrebigkeit. Blitze suchen immer nur das höchste Ziel, und so befindet sich ihr Schrein auf einem hohen Berg, der stets von Gewitterwolken umgeben ist. Wer es schafft ihren Thron zu besteigen, wird von einer Vorrichtung aus Metall empfangen, die niemals rostet. Der Schreinwächter von Deria weist Pilgerer an, sich in diese Konstruktion zu stellen und gen Himmel zu blicken, denn auf wundersame Weise werden alle Blitze, die auf jene einschlagen, abgelenkt und bilden ein knisterndes Spektakel, aus denen manche angeblich Botschaften der Göttin herausgelesen haben...

Weline, die ewige Wanderin
Wasser bedeutet Leben. Aber auch Anpassungsfähigkeit und List. Wer sich der Göttin der Wellen und der Gezeiten verschrieben hat, der versteht, dass bloße Hartnäckigkeit überhaupt nichts bringt. Man muss sich immer wieder verändern, um zu wachsen und besser zu werden, nichts bleibt, alles vergeht. Der Schrein dieser Göttin ist anders als alle anderen, denn er liegt am hinteren Teil einer Hafenstadt, welche sich an eine alte Grotte schmiegt. Abgezäunt durch ein steinernes Geländer befindet sich dort ein tiefer Abgrund, der von einem gewaltigen See eingenommen wird, von dem wundersamerweise immer wieder winzige Wasserfontänen aufsteigen wie von einem Brunnen. Jene wie Tentakel aussehenden Wasserfinger sind sehr zielsicher und spritzen beinahe neckisch jeden Beobachter nass, denn Weline gilt im Allgemeinen als überaus verspielt und immer für einen Scherz zu haben. Doch es heißt, nur ein Mund voll Wasser aus dem Schrein der Weline kann alle Gebrechen heilen, deswegen nehmen die Pilgerer eine Dusche gerne in Kauf.

Keezah, die eisige Gebieterin
In der ewigen Kälte der Eisigen Einöden liegt das Schreindorf Jijaun, welches den Schrein der Keezah beherbergt, eine wundervolle, hoch aufragende Eisskultpur einer auf einem Thron sitzenden Frau mit einem Dreizack in der Hand. Die Göttin des Eises versinnbildlicht die Macht der Völker und zeigt, dass selbst in den unwirtlichsten Gegenden dieser Welt Leben möglich ist. Wer Keezah opfert, erhält angeblich großes taktisches Geschick und eine innere Kälte, die hilft, große emotionale Schicksalsschläge mit kühlem Kopf zu überwinden.

Topan, die Flüchtige
Ob nun eine zarte Bö oder ein alles zerstörender Wirbelsturm, Topan, die Göttin der Winde, besitzt unglaubliche Macht, denn ohne sie gäbe es wohl kaum Luft zum Atmen. Doch steht sie nicht für Macht, Krieg oder Gewalt. Im Schreindorf der Göttin befindet sich eine orgengleiche Sammlung hohler Flöten, durch die der Wind in unterschiedlichen Tonlagen bläst und somit immer eine andere Melodie spielt, je nach Wetterlage, Standort und Tageszeit. Die Botschaften der Göttin scheinen klar und in die einfachsten Töne gefasst, doch heutzutage hört niemand mehr auf ihre Stimme, und große Häuser hindern den Wind daran, durch die Röhren zu blasen. Deshalb wachsen auf wundersame Weise aus dem Boden ständig kleine Flöten, Pilzen gleich, welche man - traut man sich, sie zu pflücken - nur einmal anspielen kann, dann zerfallen sie zu Asche. Dieser Ton ist es, der die wahre Botschaft der Göttin erhält, nämlich, dass der wahre Atem des Lebens in einem selbst ist und es nur etwas Mut bedarf, diesem einen Ton zu geben.

Barada, die Flammende
Die Göttin des Feuers gilt als eine stürmische, kriegerische Frau, welche sich nicht mit Weisheit oder anderen Dingen beschäftigt, sondern lediglich darauf aus ist, ihr Ziel zu erfüllen. Feuer stoppt nicht von alleine, solange nicht der letzte Rest Sauerstoff oder brennbares Material vorhanden ist, und so versinnbildlicht sie Hartnäckigkeit und den Drang, niemals aufzugeben, bis die lodernde Leidenschaft in einem selbst gelöscht wird oder man sein Ziel erreicht hat. Ihr Schrein liegt tief in der Wüste und ist eine Schale aus Glas, in der ein blaues Feuer brennt. Man sagt sich, dass das Verbrennen einer Opfergabe an ihrem Schrein Verzweifelte aufrüttelt, ihren Überlebensfunken neu zu entfachen und unerwiderter Liebe durch neues Auflodern der Gefühle eine zweite Chance verleiht.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://unbesiegbar.forumieren.com
 
[GÖTTLICH] Die acht Göttinnen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» nach 8 Jahren Schluss
» SlenderMan *-*
» Trennung nach 8 Jahren. Ich dachte es hält ewig.
» Hachimon tonko - Die Acht Inneren Tore
» Arcus wird acht Jahre alt!

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Unbesiegbar :: MSG-Sektion :: Fantasy :: Goddess' Quest :: Die Welt von Goddess' Quest :: Charaktere-
Gehe zu: