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Dreyri
Speedy Postales
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BeitragThema: Hintergrundinformationen   Sa 20 Feb 2016, 10:34

Hier noch einmal die Hintergründe aus dem Vorstellungsbereich. Ich habe bei einigen Dingen noch Sachen hinzugefügt.


Die Stadt Cloverfield ist eine pochende Metropole. Riesige Wolkenkratzerkomplexe wechseln sich ab mit wunderschönen Wohnquartieren, einer zauberhaften Altstadt voller historischer Monumente, zwei pulsierende Stadtteile wo Nachts wilde Partys gefeiert werden. Am Rande befinden sich die eher slumartigen Gegenden, wo die ärmere Bevölkerung wohnhaft ist.
Bewohnt wird die Stadt von allerhand Wesen. Menschen, Elfen, Vampire, Werwölfe, Lamien, Ghule und Nephilim tummeln sich in den Gassen und Strassen der Stadt.
Das Zusammenleben von Jäger und Gejagten erforderte natürlich eine Menge Gesetze und Reglemente. Die Vampire, Lamien und Ghule dürstete es nach Blut und Fleisch, das die Menschen, Elfen und Nephilim natürlich nur ungerne hergaben. Die Werwölfe die nur einmal im Monat ihren Blutdurst verspürten, konnten diesen auch an Tieren stillen und nahmen daher eine Sonderstellung ein, da sie die restlichen Tage im Monat meistens ehrliche Bürger zu sein versuchten.
Im Laufe des Zusammenlebens hatte man einige Lösungen gefunden, an die sich die meisten Bürger zu orientieren versuchten. So wurde ein Blutspendedienst eingerichtet, bei dem willige Lebende, für diejenigen die sich von Blut ernährten, Blut spenden konnten. Für die fleischverzehrenden Ghule kam die Idee auf, dass man im Organspendeausweis vermerken konnte, wenn Teile des Fleisches den Ghulen zugute kommen sollte.
Doch trotz den Regeln und Ideen gab es sehr rasch schwarze Schafe. Vampire, die sich lieber am frischen, warmen Blut eines noch zuckenden Körpers nährten, Lamien die ihre Opfer einfach viel lieber verführten und genüsslich ihr Blut aussaugten, Ghule, die lieber frisches Fleisch statt das Abgepackte aus dem Supermarkt assen. Oder auch Werwölfe, die Stadt Rinder zu schlachten lieber Menschen und Elfen jagten. Um diesen schwarzen Schafen entgegen zu wirken, wurde beschlossen, dass die Kirche über freie Mittel verfügen durften, ebensolche zu eliminieren. So war die Inquisition rasch einmal die mächtigste Gewalt gegen diejenigen, die sich den Gesetzen nicht unterordnen wollten. Dabei jagen sie nicht nur abtrünnige Dämonen, sondern auch Elfen, Menschen, Nephilim, Zwerge und Gnome, die sich gegen das Gesetz stellten oder etwa Selbstjustiz verübt hatten. Doch dass die Inquisition alleine die Macht darüber hat zu entscheiden wer im Recht und wer im Unrecht ist, passte längst nicht jedem ... Somit herrscht seit Ewigkeit ein verbitterter Krieg zwischen verschiedensten Fronten und der Schein der friedlichen Stadt ist nur ein wohlgebautes Trugbild nach Aussen.

Die Regierung

Ein Parlament, bestehend aus Vertretern jeden Volkes, sowie Angehöriger der Kirche, bildet die Regierung, die sich alle Mühe gibt, den Schein einer Demokratie zu wahren. Die Tatsache, dass die Vertreter der Kirche jedoch knapp die Hälfte des gesamten Parlaments ausmacht, spricht hier deutlich dagegen. Die Kirche stellt sich nur ungern als den Alleinherrscher dar, doch es gibt immer wieder Leute, die gegen ihre Anwesenheit im Parlament aufbegehrt und somit steht sie öfters in der Kritik. Doch im Moment ist die Furcht noch zu gross, als dass wirklich dagegen gesprochen wird.


Die Inquisition (Kirche)

Ihre Aufgabe ist es alle Wesenheiten zu eliminieren, die sich in irgendeiner Weise gegen das Gesetz stellen. Dabei kriegen sie natürlich von der Kirche den Rücken gestärkt und dürfen sehr oft auch Selbstjustiz verüben, wenn sie denken dass sie gerechtfertigt ist.
Sie bedienen sich verschiedenster Mittel, wobei vor allem mit Weihwasser gefüllte Patronen oder Silberpatronen die beim Einschlag zu kleinen silbernen Kreuzen zersprangen zum Einsatz kommen.
Aber auch diverse andere Waffen werden eingesetzt. Gefangennahme und Folter werden ebenfalls noch praktiziert, was aber so gut wie möglich unter den Tisch gekehrt wird.
Gerüchten zufolge soll die Inquisition an einem Mittel arbeiten, mit dem man Leute langfristig gefügig machen soll.


Magier (Parlament)

Alle Menschen, Elfen und Nephilim sind geborene Magier. Sie alle können von Natur aus Magie wirken, wobei es keine nennenswerten Unterschiede was die Talentverteilung angeht gibt. Doch die wenigsten von ihnen werden je zu richtigen Magiern. Wer nicht an der Heartstone-Akademie angenommen wird, wird leider niemals legal zaubern dürfen. Denn wer nicht in der Arkanen Kunst ausgebildet wurde, hat keine Erlaubnis zu zaubern. Wer trotzdem zaubert und dabei erwischt wird, muss mit Gefängnisstrafe rechnen und kriegt ausserdem Handschellen angelegt, die seine Magie abblocken. Diese Schellen muss er sein Leben lang tragen.
Die ausgebildeten Magier stehen fast alle im Dienste der Regierung. Je nach Schule die sie gelernt haben, gehören sie zur Armee oder zu den Ärzten. Die Schulen umfassen Licht, Finsternis, Wasser, Wind, Feuer, Metall, Erde sowie Seelen und Äther. Die ersten fünf Schulen werden alle ausnahmslos der Armee zuteilt oder fungieren als Ausbildner weiterer Magier. Seelen oder Äthermagier sind in der Lage psychische Wunden (Seelen) oder physische Wunden (Äther) zu heilen und sind daher eine unterstützende Kraft in den Spitälern der Stadt.
Einige wenige Magier sind freischaffend, was sie aber nur unter sehr strengen Auflagen dürfen, wieder andere arbeiten für die Inquisition, wobei hier die Mehrheit die Lichtmagier sind.


Menschen
Sie kommen immer magisch begabt zur Welt, auch wenn das Talent von Person zu Person sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Ansonsten sind sie wie man sie kennt. Fast allgegenwärtig, gut darin neue, technische Dinge zu erfinden, schnelllebig.

Elfen
Diese eigenartigen Wesen werden magisch begabt geboren. Wie auch bei den Menschen ist das Talent sehr unterschiedlich ausgeprägt. Elfen ähneln den Menschen in vielerlei Hinsicht, sind aber im Durchschnitt gesehen etwas grösser aber auch schlanker. Sie setzen allgemein deutlich weniger Muskelmasse an und ihr Geschlechtsdimorphismus ist nicht wirklich ausgeprägt. Männer wie Frauen sind tendenziell androgyn. Meistens haben sie scharf geschnittene Gesichter und athletisch gebaut. Allerdings neigen Elfen dazu schneller dick zu werden als Menschen.

Nephilim
Den Nephilim wird nachgesagt, sie seien die Kinder der Engel. Sie haben gewissen Ähnlichkeiten mit den Menschen, haben aber einen ausgeprägteren Geschlechtsdimorphismus. Die Frauen werden meistens deutlich grösser als die Männer. Auch der gesamte Körperbau der Frauen wirkt kräftiger. Weibliche Rundungen erhalten sie erst gegen Ende der ersten Schwangerschaft, wobei diese Merkmale nach der Stillzeit des Kindes auch wieder zurückgehen, jedoch nicht mehr in den Zustand davor. Etwa der Hälfte der weiblichen Nephilim wachsen im Verlaufe ihrer Kindheit Flügel, deren Farbe dieselbe ist wie jene ihrer Haare.
Männer sind deutlich feiner und zarter gebaut als die Frauen. Sie werden selten grösser als 1.70m. Etwa einem Drittel der Männer wachsen im Verlaufe ihrer Kindheit Flügel.
Geflügelte Nephilim müssen besonders auf ihr Gewicht achten. Werden sie zu schwer, werden sie flugunfähig.
Typische Haarfarben der Nephilim sind Schwarz, Grau, Silbern, Weiss und Blond. Ihre Augen können alle möglichen Farben haben, wobei sie meistens in Pastelltönen gehalten sind. Iris-Heterochromie tritt besonders häufig bei Nephilim auf.
Nephilim sind allesamt magisch begabt, wobei sie sich besonders talentiert in Sachen Licht, Finsternis, Seelen und Äther zeigen. Doch auch andere Magielehren können von ihnen gelernt werden.


Vampire
Sie sind untote Kreaturen, die sich vom Blut Humanoider ernähren. Vampire können kein Blut von Tieren zu sich nehmen, da sie darauf meist allergisch reagieren. Noch schlimmer reagieren sie auf ungefiltertes Sonnenlicht. Nur wenige Minuten an der Sonne reichen aus, dass sie verheerende Verbrennungen erleiden an deren Folgen sie in der Regel sterben. Vampire können keine Magie wirken, doch das macht sie auf keine Weise ungefährlich. Sie sind extrem schnell und geschickt, was sie vor allem ihrem Talent zur Kurzstreckenteleportation verdanken. Ausserdem sind sie ausgesprochen stark und ihre verlängerten Eckzähne rasiermesserscharf. Ihre aschfahle Haut, die sich ein wenig anfühlt wie altes Pergament, erlaubt ihnen beinahe mit den Schatten der Nacht zu verschmelzen. Sie haben einen relativ guten Geruchsinn, der aber vor allem humanoides Blut herausriecht. Deutlich besser ist ihr Gehör, das in einer lärmigen Gegend wie eine Stadt jedoch oftmals überstrapaziert wird.
Der Biss eines Vampirs ist immer giftig. Wird man gebissen, so verwandelt man sich innerhalb einer Woche allmählich ebenfalls in einen Vampir. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Blut der Vampir einem aussaugt, jedoch beschleunigt sich der Verwandlungsprozess, je mehr Blut verloren gegangen ist.
Vampire können sich in kleinen Teilen von humanoidem Fleisch ernähren, doch alle anderen Nahrungsmittel vertragen sie nicht, weshalb sie dringend von Blut abhängig sind. Zwar existieren Blutbanken für Vampire, wo sie sich Blut kaufen können, doch diese Banken sind nur so lange gefüllt wie es Spender gibt. Deshalb ist es ein offenes Geheimnis, dass die Vampire darum bemüht sind, den Schwarzmarkt florieren zu lassen, wo nicht nur illegal abgezapftes Blut sondern auch ganze Menschen, Elfen oder Nephilim erhältlich sind. Die Inquisition sitzt den Vampiren dahingehend längst im Nacken, doch es ist ein kaum zu stoppendes Katz und Maus Spiel daraus entstanden, das auf beiden Seiten immer wieder Opfer fordert.



Lamien
Diese Wesenheiten treten in der Gestalt wunderschöner Frauen auf. Besonders auf Menschen und Elfen wirkt eine Lamia unwiderstehlich und sie weiss ihre Reize sehr gut einzusetzen. Die schuppige Haut der Lamien ähnelt derer von Schlangen ungemein. Sie ist geschmeidig und glatt und in ihr bricht sich das Licht in allen fluoreszierenden Regenbogenfarben. Wie Schlangen sind Lamien ausgesprochen beweglich und elegant und genau wie eine Schlange müssen sie diese Haut immer wieder erneuern. Eine Lamia häutet sich durchschnittlich einmal im Monat. Die Häutung dauert ungefähr drei Tage und in diesen Tagen ist die Haut, die normalerweise guten Schutz vor Hieb und Stichverletzungen bietet, weich und verletzlich. Da Lamienleder auf dem Schwarzmarkt als ausgesprochen edles und wirksames Aphrodisiakum gilt, wofür manche Leute sehr viel Geld hinblättern, gibt es immer wieder Überfälle auf Lamien während der Häutung, um an das begehrte Leder zu kommen.
Lamien ernähren sich vor allem von Blut, wobei sie dasjenige junger Männer bevorzugen. Auch sie können sich an Blutbanken Blut kaufen gehen, doch da ihr Biss nicht giftig ist und sie nicht sonderlich viel Blut benötigen, fällt es ihnen leichter freiwillige Männer zu finden, die ihnen ein wenig was spenden. Um ihnen das legal zu ermöglichen gibt es einige Nachtclubs in denen nur Lamien arbeiten, die für gewisse Dienste neben Geld auch Blut erhalten.


Ghule
Ghule werden nicht sonderlich gemocht. Sie sind untot, waren früher einmal als normale Humanoide unterwegs und nun sind sie tot und verrotten allmählich. Ghule können nur überleben, wenn sie regelmässig frisches Fleisch essen. Dabei vertragen sie nur das Fleisch anderer Humanoider oder das ihrer eigenen Art. Solange sie regelmässig Fleisch konsumieren, sieht man ihnen kaum an, dass sie tot sind. Abgesehen von der geringeren Körpertemperatur kann man es ihnen nicht wirklich ansehen. Ghule unterscheiden sich dahingehend von Lebenden, dass sie deutlich mehr Ausdauer besitzen und wenn sie gut genährt sind, ziemlich schnell rennen können. Sie sind flink und stark, solange sie genügend frisches Fleisch konsumieren können.
Wenn sie jedoch hungrig werden, beginnen sie auch zu verfaulen. Je mehr sie verfaulen, umso mehr wird der Jagdtrieb geweckt und irgendwann können sie sich nicht mehr beherrschen und fallen alles an, was ihnen zwischen die Fänge kommt.
Deshalb haben Ghule am meisten Probleme damit sich in die Gesellschaft zu integrieren, da die meisten Leute ihnen nicht wirklich über den Weg trauen. Ghule können andere Leute vor allem sehr schnell anstecken. Bereits eine relativ geringe Menge an Blut reicht, dass der Körper tödlich infiziert ist. Auch der Biss eines Ghuls ist giftig. Jedoch darf ein Körper nicht angefressen sein, sonst steht er nicht wieder auf.


Werwölfe
Diese Wesen haben eine Zwischenstellung in der Gesellschaft eingenommen. Nur einmal im Monat sind die gefährlich, ansonsten können sie sich sehr gut kontrollieren. Jedoch verwandeln sie sich nicht zu Vollmond, wie lange Zeit angenommen wurde. Jeder Werwolf hat seinen eigenen Rhythmus und meistens merkt er es, ein, zwei Tage vorher, bevor er sich verwandeln wird. Der Biss eines Werwolfes ist nur in seiner Wolfsgestalt giftig und er kann nur Menschen, Elfen oder Nephilim anstecken. Wenn zwei Werwölfe gemeinsam ein Kind zeugen, besteht eine geringe Chance, dass dieses Kind bereits als Werwolf geboren wird. Ihn giert es in seiner Wolfsgestalt nach Fleisch, doch diesen Bedarf kann er auch gut mit tierischem Fleisch decken. Das Problem an den Werwölfen ist, dass sie ihre Wolfsgestalt nicht wirklich kontrollieren können. Sie kriegen zwar alles was sie tun irgendwie mit, doch sie sind in der Gestalt so heissblütig, dass sie durchaus auch mal Freunde anfallen, insbesondere wenn sich Werwölfe, die sich am selben Tag verwandeln zu einem Rudel zusammenfinden.
Einige Werwölfe bevorzugen es sich in den Tagen selbst einzusperren, andere gehen gerne in die umliegenden Wäldern auf die Jagd.
Man forscht im Moment an einem Mittel mit dem man die Verwandlungen kontrollierter machen könnte und es sind bereits die ersten Stoffe entwickelt worden, die zur Zeit getestet werden.

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