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 [MSG] Team Thunderfist

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Redeyes
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mi 25 Mai 2016, 01:27

Tara knurrte etwas Unverständliches in ihr Mikro, blieb aber wie verlangt auf die Distanz. Klar war eine schwere Plasmakanone eine Gefahr, doch dafür hatte sie ja ihre Schilde und auf Distanz war ihr Mech nicht annähernd so effektiv. Trotzdem versuchte sie die Aufmerksamkeit der beiden schweren Mechs auf sich zu lenken.
Die Projektile der gegnerischen Railguns waren keine Gefahr, also konnte sich Tara auch die Zeit nehmen, um sorgfältig zu zielen. Schon kurz darauf Explodierte das erste Geschoss auf der Hülle des ersten schweren Mechs und verteilte seinen zäh-klebrigen Inhalt auf dessen Panzerung. Die Flammen würden vermutlich nicht ausreichen, um die Panzerung oder die darunterliegenden Systeme ernsthaft zu beschädigen, doch sicherlich hatte es viele externe Sensoren erwischt, was dem Piloten die Steuerung seines Mechs erheblich erschweren würde.
Tara hatte gerade das zweite Geschoss auf die Reise geschickt, als sie den Funkspruch von Stafford mitbekam. Sie musste sich wirklich auf die Zunge beissen, um kein Lachen von sich zu geben. Erst als Kinara sich per funk meldete und kurz darauf das erste Impulsgeschoss von Arrikar an ihr vorbei donnerte, meldete sie sich wieder. "Bist du verrückt?! Las blos die Finger von ihrem Mech du alte Streberin, wenn du sie jetzt deaktivierst, sitzt sie für den Gegner wie auf dem Silbertablett. Wenn du unbedingt etwas Hacken und Lahmlegen willst, kümmere dich lieber um einen dieser mittelschweren Mechs."
Kinara mochte ja vielleicht recht haben, das es nicht gerade die feine Art von Stafford war, sich dem Befehl zu wiedersetzen, doch in einer Gefechtssituation jemanden aus der eigenen Truppe aus dem Spiel zu nehmen war, aus Taras sicht, einfach nur scheisse dämlich. Ausserdem machte die Handlungsweise von Stafford ja durchaus sinn, auch wenn es riskant war.
"Gute Arbeit mit dem Plasmageschütz. Rücke weiter vor damit keiner der anderen auf die Idee kommt dich ins Visier zu nehmen, während du abkühlst." Ausserdem konnte sie so Stafford ebenfalls Deckung geben falls nötig, fügte Tara in Gedanken noch hinzu. Zwar verzichtete sie auf einen Sturmangriff, stapfte aber dennoch recht schnell auf die gegnerischen Mechs zu. Allerdings hielt sie ihr Feuer noch zurück, da die runden Formen der Gegner auf die Entfernung eher zu einem appraller ihrer AP-Geschosse führen würde als zu einer Penetration.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mi 25 Mai 2016, 11:20

Schade, es wäre interessant gewesen in Erfahrung zu bringen, was sie mit der gegnerischen Einheit welche mit der schweren Plasmawaffe gerüstet war hätte anstellen können. Aber jene wurde dann bereits ausgeschaltet... Was dann folgte machte sie erneut kurz sprachlos. Mit was für einem wilden und nach eigenem Ermessen handelnden Haufen arbeitete sie hier eigentlich? Befehlsverweigerung war eine Sache... aber das? "Zumindest nicht ohne den Befehl eines Vorgesetzten... Soweit mir bekannt zählen sie aber auch nicht zu jenen, also erschließt sich mir die Frage was sie in die Position bringt mir Befehle zu erteilen. Wollen sie mir das vielleicht erläutern...? Sollten sie dazu nicht in der Lage sein, dann bin ich noch einmal gewillt über diese Respektlosigkeit hinweg zu sehen, rate ihnen aber dringlichst ihren Ton zu verbessern und zu mäßigen, Arachnea.", gab sie kühl zurück. Allein das wäre bereits genug gewesen, um sie nach ihrer Rückkehr einer Strafarbeit zu zuteilen welche dafür sorgen würde, dass sie sich so etwas in Zukunft zweimal überlegen würde.
Kinara wusste, dass so eine Situation in den meisten Köpfen zu einer Art Ausnahmesituation führte, sie würde die Shejen also nicht dafür irgendwie zur Rechenschaft ziehen und es würde auch kein Nachspiel geben... insofern jene jetzt zumindest schweigen würde.

Derweil hatte es die Nehala geschafft sich relativ nahe in die Flanke der feindlichen Einheiten zu bewegen, nahe genug um eine Sonde auf einen der Mittleren abzufeuern. Shejen Technik... Shejen Software... aber auch die hatte sich erstaunlich verbessert. Den Mech zu übernehmen war in dieser Situation zu aufwändig, stattdessen machte sie sich nach dem Durchbruch der Firewall daran die Bewegungs- und Kampfroutinen etwas zu verändern. Am Ende war die gesamte Codierung gezielt fehlerhaft und zum Schluss gewürzt mit einem Loop um es zu wiederholen. Nach der Überschreibung ließ das Ergebnis nicht lange auf sich warten, der feindliche Mech begann sich zu erheben und ziellos umher zu stolpern... dabei schoss die Railgun völlig unkontrolliert in alle Richtungen um sich und traf großteils sogar die eigenen Kräfte. In dieser Position war die gehackte Einheit ein leichtes Ziel, oder aber seine Verbündeten würden ihn ausschalten...
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mo 30 Mai 2016, 13:32

Wieder einmal fühlte Falris Ärger in sich aufwallen, als er Staffords Funkspruch mitbekam. Irgendwann, da war er sich sicher, würde die junge Frau ihr Team mit ihrem eigenmächtigen Verhalten noch einmal in so große Schwierigkeiten bringen, daß sie alle draufgehen würden. In diesem Fall, so hatte er sich schon lange geschworen, würde er notfalls die ganze Hölle nach ihr absuchen, um ihr dann den Arsch bis zum Nacken aufzureißen.
Es war nicht so, daß er im Normalfall nicht mit ihr zurecht kam, aber ihre Aussetzer in Gefechtssituationen gingen ihm doch schwer auf die Nerven. Sie war einfach kein Teamspieler, und er zweifelte allmählich daran, daß sie jemals bemerken würde, daß gerade das in einer echten Schlacht essentiell wichtig war.
Er schluckte seinen Ärger aber hinunter und sagte nichts; für diese Aufgabe waren zwei ranghöhere Offiziere mit dabei. Der Vorschlag des Lieutenants ging ihr aber dann doch zu weit, was Tara ähnlich zu sehen schien.
Während des Wortgefechtes der beiden Frauen schwieg er und machte sich daran, den schweren Mech, dem der Hammer bereits die Schilde und die Plasmawaffe weg geschossen hatte, vollends zum Krüppel zu schießen, ehe er sein Feuer auf die andere schwere Einheit konzentrierte, deren Schilde unter seinen Energiestrahlen dahin schmolzen wie Butter in der Sommersonne. Eine kleine Salve von Raketen raste in seine Richtung, wurde jedoch von den Guardian-Drohnen vollständig abgefangen.
"Ich möchte dennoch davon abraten, Lieutenant," meldete Falris sich nun zu Wort. "Stafford gefährdet sich mit ihrem eigenmächtigen Verhalten nur selbst... okay, und unsere Flanke." Den letzten Satzteil fügte er hörbar verärgert hinzu. "Aber sie abzuschalten würde das Problem nicht lösen."
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Grim
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mo 30 Mai 2016, 19:10

Katinka bekam die Wortmeldungen der übrigen Teamkameraden bezüglich ihrer Entscheidung mit – und ignorierte sie eiskalt. Schafe! Schafe, die sich von ihrem Hirten hintreiben ließen, wo immer dieser wollte, und wenn es eine Klippe hinab war. Mochte ja sein, dass der Major sich seinen Rang verdient hatte, aber das hieß nicht, dass er die Weisheit mit Löffeln gefressen hatte. Was sie und der Strider konnten, wo sie am besten aufgehoben waren, das wusste ja wohl sie am besten! Am liebsten hätte Katinka den Funk einfach abgeschaltet bis nach dem Kampf, sich einfach abgekoppelt. Aber das wäre dann doch zu weit gegangen. Also einfach auf Durchzug stellen und gar nicht darauf achten, was die anderen so von sich gaben. Es gab wichtigere Dinge, auf die es sich zu konzentrieren galt.
Der Strider hatte die feindliche Stellung inzwischen umrundet, unbemerkt, wie sie aus dem offenkundigen Mangel an Abwehrfeuer schloss. Unterdessen beharkte ihr Team bereits die verbarrikadierten Mechs und landete zumindest auf den Schweren Treffer um Treffer. Prioritäten abarbeiten. Genau das, was der Feind auch tat. Feuer auf die dicken Dinger konzentrieren. Und die Kleinen ignorieren. Kleine Läufer wie ihren Strider. Was für ein fataler Fehler!
Katinka ignorierte die großen Mechs. Um die kümmerten sich schon genug Leute. Außerdem war die Chance hoch, dass diese 360°-Schilde hatten. Aber die Kleinen, denen fehlte es vermutlich schlicht am Raum für derartige Generatoren. Auf diese Distanz – und zudem unbewegt – waren sie leichte Beute. Katinka richtete ihre Plasmakanonen aus und feuerte eine synchronisierte Salve auf den ihr nächststehenden Mech. Bläulich-weißes Plasma schoss durch die Luft, lautlos. Ein Geschoss traf einen Beinansatz und fraß sich innerhalb von Sekundenbruchteilen durch den Stahl, ein zweites schmolz sich durch die Pilotenkapsel. Keine Schilde. Volltreffer! Katinka gab eine zweite Salve ab, nur zur Sicherheit. Traf den strauchelnden Kampfläufer erneut, verwandelte weitere Teile in Schlacke. Das war's!
"Hier Jester. Melde einen Abschuss", schrie sie in den Funk ohne zu merken, dass sie schrie. Das Adrenalin pulste durch ihre Adern. Gleichzeitig hatte sie den Strider in Bewegung gesetzt, brach weiter durch das Unterholz. Position wechseln. Immer in Bewegung bleiben. Kein Ziel bieten. Zirkeln. Der zweite kleine Mech kam in ihr Schussfeld. Und hier kommt Nummer zwei, ergänzte sie im Stillen die Meldung als sie ihre Kanonen erneut abfeuerte.

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 31 Mai 2016, 01:24

Tara grinste nur, als sie eine quasi Bestätigung von Falris bekam, das die idee von Kinara völlige Grütze war. "Scheint so als hätten wir bereits herausgefunden, wer das Prinzesschen unserer Truppe ist, hilfst du mir ihren Mech nach dem Einsatz Pink zu streichen Champ? Vielleicht kann unser Boss ja noch ein bisschen Stoff für ein Röckchen organisieren? Den selbst herzustellen wäre etwas anstrengend für mich." Das Ganze war zwar nicht wirklich ernst gemeint, aber aus der vorherigen Reaktion von Kinara schlussfolgerte Tara, das die Nehala sie ernst nehmen würde.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 31 Mai 2016, 03:35

"Die Funkkanäle sollten im Gefecht für taktische Diskussionen verbleiben, nicht für persönliche Diskussionen. Persönliche Initiative wird willkommen geheißen, Insubordination dagegen nicht. Stafford, hören sie sofort auf, ihren Kopf zu riskieren. Velvar, brechen sie gefälligst nicht die Funkstille, nur um ihren Kameraden mit Deaktivierung zu drohen. Arachnea, mehr Respekt für Ranghöhere. Und jetzt Ruhe, falls es nicht etwas Wichtiges zu sagen gibt."
Die Kälte in der Stimme des Majors war gut berechnet. Er wollte weder die hitzige Diskussion weiterführen, noch die Streithähne zu weiterem Unfug anstacheln. Die Situation war prekär genug: Sergreant Stafford unterschätzte die Situation und überhob sich, während der Rest der Staffel mit den beiden großen Mechs beschäftigt war. Gerade hatte sie mit zugegebenermaßen guten Schüssen einen der beiden feindlichen Aufklärer kampfunfähig gemacht, als sie sich an den nächsten heranwagte. Der jedoch war von seinem Kameraden gewarnt worden und wandte sich erschreckend schnell zu Stafford um. Er zielte und feuerte – völlig ungeachtet der Holoprojektoren, durch die sich die fortgeschrittene Sensorik nicht länger täuschen ließ. Die leichten Railgeschosse streuten einigermaßen, sodass nur einige Schüsse den sich rasch bewegenden Strider trafen, und eindrucksvolle, aber unkritische Löcher in die Flankenpanzerung stanzten. Qlphe war sich sicher, dass sie ohne weitere Schäden davonkommen würde – bis sich auch der schwere Mech, dessen Plasmakanone als halb geschmolzenes Trümmerteil an seiner Seite herabhing, sich zu dem Strider wandte und aus seiner doppelläufigen Railgun jede Sekunde ein Geschoss von wesentlich größerer Zerstörungskraft in Richtung des Striders schickte, unzweifelhaft geführt von den Telemetriedaten des Aufklärers. Die ersten Schüsse verfehlten noch, aber bald hatte diese Glückssträhne ein Ende. Eines der Geschosse traf knapp unterhalb des linken Kniegelenks und zerstörte einiges an Hydraulik und Kabeln.
Qlphe fluchte unterschwellig – jedenfalls taten das zwei seiner Inkarnationen, während die dritte fieberhaft Befehle nach draußen schickte, die in einem bellenden Befehlston durch den Äther dröhnten.
"Stafford, sofort zurückziehen! Flankensicherung übernimmt Falris, vorrücken! Velvar, den Beschuss auf Stafford unterdrücken! Stören sie die Sensorik des Aufklärers oder was! Arachnea, Sturmangriff auf den beschädigten Feind! Cobalt, Maycharo, Feuer auf den zweiten schweren Mech umleiten!"
Sein Mech ging in die Knie und schoss aus dem Rücken fünf seismische Sensoren in den Boden, um gegen Überraschungen, vor denen Stafford sie hätte warnen sollen, hoffentlich gefeit zu sein. Seine Boltkanone erhob mit voller Kadenz dass Feuer auf den unbeschädigten schweren Mech, der sich inzwischen langsam zwischen Felsformationen in Deckung brachte, um sich auf einem gedeckten Umweg ebenfalls an Staffords Strider heranzumachen. Das war angesichts seiner Bewegungslosigkeit ein gewagtes Manöver, aber Qlphe vertraute auf seine Schildgeneratoren, die dicke Panzerung und die Tatsache, dass die Feinde eine ganze Menge anderer Ziele zu beschießen haben würden.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 31 Mai 2016, 08:15

Oho, da konnte jemand ja plötzlich doch Prioritäten setzen! Fokus auf sie selbst, das erlebte Stafford nicht häufig. Und sie konnte nicht sagen, dass sie es mochte. Aber es war bei weitem nicht schlimm genug, dass es sie aus der Ruhe gebracht hätte. Das hieß nun eben agieren unter erschwerten Bedingungen. Katinka biss die Zähne zusammen und umfasste die Steuerknüppel des Strider fester. Erneut schoss Plasma in Richtung der feindlichen Stellung, diesmal auf den zweiten Aufklärer gezielt. Der vor lauter Prioritätenwechsel ganz vergessen hatte, sich selbst in Bewegung zu setzen. Ein statisches, schwach gepanzertes Ziel. Ein zweiter Abschuss. Der erste Treffer ging direkt vor die Schnauze. Waffensysteme, Sensorik, alles was nützlich war schmolz dahin. Ein weiterer Treffer, der auf die Pilotenkapsel gezielt hatte, erwischte lediglich ein Gelenk. Nicht zerstört, aber kampfunfähig, wie Katinka anhand der Scandaten ihres Striders vermutete.
Es war nur Herzschläge später, dass ihr eigener Mech eine Schadensmeldung von sich gab. Treffer am Bein. Ein Hydraulikelement war ausgefallen. Der linke Fuß reagierte nicht mehr. Verdammt! Das hätte nicht sein müssen. Nicht unbedingt ein Handicap was die Geschwindigkeit anging, aber die Geländegängigkeit war beeinträchtigt. Für den Augenblick entschied Katinka, dass es sinnvoller wäre, sich zurück zu ziehen und befolgte die Anweisung des Majors.

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 31 Mai 2016, 11:26

Drohen? Wem hatte sie bitte gedroht? Sie hatte dem Major einen Vorschlag angeboten... zudem. Tat den Shejen das Gefecht psychisch nicht gut oder wieso legte man ihr hier die ganze Zeit die Worte im Munde um? Sie hätte nur durch einen Befehl agiert, daher stand eine Diskussion der Unteroffiziere mit ihr nicht einmal zur Debatte! Sie bestimmte es ja schließlich nicht einmal selbst... und für wie laienhaft hielten sie diese Kreaturen überhaupt? Als würde sie eine Deaktivierung erstens ohne direkten Befehl und zweitens ohne davor darauf zu achten in welcher Position sich Stafford befunden hätte durchführen... Ja, anscheinend bekam der aktuelle Stress den Shejen überhaupt nicht gut. Nicht einmal dem Major, was für eine herbe Enttäuschung. Sie bemerkte dann selbst den Einfluss des Stresses, in einer Form welcher sie ihren Unmut in ihren Gedanken ausbreitete.
Als hätte es Kinara nicht schon erahnt gehabt, geriet dann die voraushetzende Unteroffizierin ins Kreuzfeuer. Sie bezahlte den Preis für ihre Leichtsinnigkeit.
Natürlich, der Mech der Menschenfrau war schnell, enorm schnell... allerdings reduzierte sich dieser Vorteil stark, wenn einfach nicht genug Deckung geboten wurde.
Offensichtlich waren die Treffer nicht sonderlich verheerend gewesen, allerdings würde es sie im späteren Verlauf eventuell noch behindern... Sie würden sehen.

Derweil hielt sich die Nehala an ihre Befehle und beförderte jeweils ein selbsthaftendes Modul in die Richtung der Mechs welche Staffords Rückzug erschwerten. Systeme Stören war eine Sache der Vielseitigkeit, es gab Dutzende wenn nicht oft sogar noch mehr Möglichkeiten. Sabotage der Bewaffnung oder der Zielsysteme bis hin zu Abschaltung der Lebenserhaltung innerhalb eines Mechs, Kinara entschied sich in diesem Fall aber für etwas Einfacheres.
"Optische Systeme deaktiviert, allerdings nicht lange. Ich schlage vor sie nutzen dieses Zeitfenster aus.", gab die Nehala durch, womit sie sowohl Sergeant Stafford als auch den Rest des Trupps ansprach. Die Aufklärerin damit sie sich zurückziehen konnte, der Trupp selbst damit sie jetzt zuschlagen konnten.
Die gehackten gegnerischen Einheiten verfügten derweil über keine optischen Sensoren mehr, jene waren deaktiviert. Die analytischen Systeme als auch das HUD der Besatzung funktionierten derweil ebenfalls nicht mehr, man bemerkte es an dem eher ziellos wirkendem hin und her schwenken der Waffenmodule und dem oberen Aufbau der Mechs.
Nach dieser Aktion vollführte Kinara einen taktischen Positionswechsel weiter nach Hinten, währenddessen wandte sie sich an ihre getroffene Kameradin. "Sergeant Stafford. Lagebericht. Geht es ihnen gut?"
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 31 Mai 2016, 11:38

"Brightlance in fünfzehn Sekunden schussbereit", gab Arrikar tonlos durch. Ihre ruhige und wohl modulierte Art zu sprechen strafte der Hektik im Cockpit des Hammers Lügen. Die vier robotischen Arme waren bereits damit beschäftigt die Brightlance auf den zweiten schweren Mech aufzuschalten. Hoffentlich schwächte das restliche Feuer den Mech bereits genug, dass ein Treffer von der Brightlance ausreichte, um ihn vollends auszuschalten. Oder das Team erledigte ihn bereits vorher. Arrikar sollte es gleich sein.
"Zehn Sekunden. Wenn vorher jemand den Schildgenerator komplett zerstört, garantiere ich einen Abschuss."
Anscheinend wurde der Hammer nicht als Gefahr wahrgenommen. Üblicherweise hatte ein Artilleriemech wie der Hammer eine unglaublich langsame Feuerrate. Was auch beim Hammer der Fall war, auch wenn er wenigstens einen Schuss pro Minute packen konnte. Und zudem zwei speichern konnte. Aber dazwischen stellte er keine Gefahr dar. Und das wussten die Gegner auch. Vielleicht rechneten sie mit einer langsameren Feuerrate. Wen interessierte das schon?
"Fünf."
Die fleischliche Hand Arrikars verkrampfte sich um den Abzug. Wenigstens schloss keiner von den Gegner in den Nahkampf auf.

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 31 Mai 2016, 17:03

Die Schilde des unversehrten schweren Mechs waren bei 50%, als das passierte, was Falris befürchtet hatte: der Pilot aktivierte einen Schildbooster, der sich gegen die brutale Gewalt der beiden Sunlance-Kanonen stemmte und die Rate, mit denen die Schilde nach unten tickten, radikal reduzierte. Als dann sein Bordcomputer auch noch eine Waffenüberhitzung meldete und seine Kanonen das Feuer unterbrachen, konnte sich der angeschlagene Schild wieder langsam erholen.
Seinem Gegner schien das jedoch nicht zu reichen, denn er richtete das Feuer seiner Railgun nun auf den Keeper, was dessen Panzerung auf lange Sicht zweifellos abträglich sein würde. Dennoch blieb Falris zuversichtlich; bis zu dem Moment, als Staffords Maschine beschädigt wurde und der Major neue Befehle erteilte. Falris stieß ein paar ziemlich derbe Flüche und Beschimpfungen aus - von denen unter anderem eine Staffords Mutter eine Beschäftigung im horizontalen Gewerbe unterstellte -, die sein Cockpit dank Funkstille nie verlassen sollten, änderte aber dennoch seine Marschrichtung und strebte der ungesicherten Flanke zu. Er nahm sein Ziel noch für einen Moment lang unter Feuer, mußte dann aber auch schon wieder abbrechen, da der Firestorm in seine Schußlinie geriet, als er sich hinter diesen schob. Seine Drohnen folgten ihm schnell, geschickt zwischen den Beinen von Taras Ungetüm hindurch krabbelnd.
Er startete seine zweite Drohne, die bisher nicht zum Einsatz gekommen war, und schickte sie los, um den zugewiesenen Bereich zu überwachen. Aus irgendeinem Grund überraschte es ihn nicht, als das kleine Fluggerät Feindsichtung meldete. Hinter einem Hügel, etwa zwei Meilen voraus, rückten drei feindliche Mechs heran, von denen einer soeben in seinen Sichtbereich geriet.
"Achtung, Feind erhält Verstärkung!" meldete er mit Nachdruck und nannte auch die Richtung, aus der sie sich näherten. "Drei Maschinen, zwei mittelschwere und ein Aufklärer."
Als der letztere ihn erspähte, scherte er blitzschnell zur Seite aus und entging dadurch einem Volltreffer aus Falris' wieder aufgeladenen Kanonen. Der schaffte es dennoch, einen der beiden Waffenarme unschädlich zu machen und den Gegner mit einem zweiten Treffer auf eines der Beine deutlich zu verlangsamen. Der Aufklärer erwiderte das Feuer mit der verbliebenen Railgun, dessen Feuer den Keeper jedoch nicht sehr beeinträchtigte. In der Hoffnung, daß seine Drohnen den angeschlagenen Gegner unschädlich machen konnten, richtete er seine Waffen nun auf den ersten der beiden mittelschweren Mechs, die mit einer doppelläufigen Railgun, einer Laserkanone und Schulterraketenwerfern bewaffnet waren und obendrein durch Schilde geschützt wurden.
Er ließ seine Predator-Drohne alle drei Ziele markieren, in der Hoffnung, daß ihm einer seiner Teamkameraden etwas Feuerschutz geben konnte.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 31 Mai 2016, 23:51

Die beiden Turbinen am Backpack-Modul an Tara's Firestorm heulten auf, als diese den Befehl zum Sturmangriff bekam. Nun konnte sie endlich loslegen und zeigen, was sie konnte, der Pilot des gegnerischen schweren Mechs konnte einem nun leidtun. Die beiden Booster-Turbinen zündeten und gaben dem Firestorm geradezu einen Katapultartigen Start. Noch während des Ansturms steckte Tara die Hellfire weg und entrigelte den Sting an ihrem Waffenarm.
Der gegnerische schwere Mech war gerade dabei eine weitere Salve aus seiner Railgun auf Stafford's Strider abzugeben, als Tara ihn erreichte. Die ersten beiden Projektile waren noch in die richtige Richtung unterwegs, doch durch den Aufschlag des Stings verzog das Geschütz und die restlichen Projektile wanderten weit in den Himmel, würden wohl mehrere Kilometer im Jungle landen und dort ein paar Affen erschlagen. Arme Viecher.
Funken und glühende Metallspäne sprühten, als der Sting von Tara die gegnerische Panzerung durchschlug und das schrille Geräusch der nachgebenden Panzerung war selbst im inneren der Mechs noch gut zu hören. Tara hatte einen Volltreffer gelandet und den gegnerischen Mech mittig getroffen, sodass ihr Stachel auch die tiefer liegenden System erwischte. Energieblitze zuckten um den aufgespiessten Mech, als sich sein getroffener Energiekern entlud und die eigenen Schilde überlastete, wobei auch Taras Schilde etwas abbekamen.
Kurz darauf war das Schauspiel auch wieder vorbei und der Mech sank zu Boden, wie eine Marionette bei der man die Fäden abgeschnitten hatte. Tara scannte den Mech kurz und holte erneut aus. Auf diese Entfernung und ohne Energie oder Schilde konnte sie auch mit ihren eigenen schwachen Sensoren genug Informationen bekommen, um das Cockpit zu orten. Noch ein Schlag und der Sting durchbohrte erneut die Panzerung und den darunterliegenden Aufenthaltsort des Piloten. "Erledigt Boss, der steht garantiert nicht wieder auf." Tara zog wieder ihre Waffe und blickte sich kurz um. "Nächstes Ziel Boss?" Sie war sich nicht ganz sicher, ob sie ihr Feuer ebenfalls noch auf den zweiten schweren Mech richten sollte, oder bereits auf die ankommende Verstärkung reagieren sollte.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mi 01 Jun 2016, 18:45

"Positiv, Lieutenant", bestätigte Katinka die Anfrage der Nehala, "Leichte Beschädigungen, aber keine nennenswerten Einschränkungen. Nach wie vor einsatzbereit." Unterdessen nutzte sie die Wendigkeit und geringe Größe des Strider um sich elegant einen Weg durch den Dschungel zu bahnen, während links und rechts von ihr massive Railgun-Projektile durch das Unterholz fegten und Gebüsch, Unterwuchs und junge Bäume davon fegten. Aber sie war bereits zu weit entfernt, zu gut verborgen und in zu dichter Deckung, als dass sie noch etwas zu befürchten gehabt hätte. Erfolgreicher Rückzug, konnte man wohl sagen. Abgesehen von diesem unsäglichen Kratzer am Bein. Aber dafür zwei Abschüsse und den anderen eine Menge Zeit erkauft. Wenn dieser Erfolg ihr mal nicht recht gab!
Als Gwale dann aber die anrückende Verstärkung vermeldete entschied sie sich trotzdem, auf weiteres eigenmächtiges Vorgehen zu verzichten. Man musste den Major ja schließlich nicht übermäßig verstimmen. "Könnte unkompliziert in ihre Flanke gelangen und diese Neuankömmlinge aus der Deckung heraus niederschießen", bot sie über den Funkkanal des Teams an.

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Do 02 Jun 2016, 23:43

"Vielen Dank für die Markierung", gab Arrikar in dem Kanal zu Falris zu hören. Im hinteren Ende des Mechs schaltete der Bordcomputer ein paar zusätzliche Kühler an. Wenn die mittelschweren Mechs noch ein bisschen näher kamen, dann hatte sie sie direkt im Visier. Die Brightlance konnte zwar ohne Probleme durch ein paar Meter Erdreich feuern, aber die Einschlagskraft litt darunter. Und es galt jeden Schuss zu einem Treffer zu machen. Am besten zu einem der verkrüppelte oder gleich ganz ausschaltete. Alles andere war nicht akzeptabel.
Der Hammer drehte sich leicht auf der Stelle, als die vier Beine den Leib leicht in Richtung der Markierungen bewegten. Das bekannte blaue Leuchten umspielte wieder das rechte Feuerrohr.
"Bitte warten sie ein paar Sekunden, Sergeant Stafford."
Der Strahl der Brightlance pflügte ein paar Zentimeter Erdboden um und hinterließ nur qualmenden Schlamm. Schillernd zerplatzten die Schilde des vorderen mittelschweren Mechs. Zurück blieb ein Mech, der ein Loch dort hatte, wo einst der Energiekern gewesen war. Mit einem selbstzufriedenen Lächeln löschte Arrikar selbst die Markierung aus dem TacNet.
"Brightlance in fünfundfünfzig Sekunden wieder feuerbereit."

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Sa 04 Jun 2016, 02:19

Die gewagte Intervention des gesamten Teams rettete Katinka Stafford vermutlich das Leben. Hätte der Mech, der sich gerade auf den Aufklärer eingeschossen hatte, ungestört damit weitermachen können, hätten sie nun ihren ersten Verlust zu beklagen gehabt. Natürlich waren sie noch nicht aus dem Schneider – vor allem, da bereits Verstärkung für die Feinde anrückte. Immerhin waren sie mit der ersten Gruppe fertig geworden. Der letzte der Mechs war von den Brightlance-Kanonen spektakulär zerlegt worden, aber die nächste Bedrohung rückte schon an. Die seismischen Sensoren hatten die Mechs erst nach den Drohnen von Falris entdeckt, ein Umstand, der ihn für einen Moment verwirrte, bis er es als Effekt einer sonderbaren Geologie abstempelte, um wieder zum Taktieren zurückzukommen.

"Die schweren Mechs nach vorne, den Neuankömmlingen entgegen, Cobalt, hinter die neue Linie vorrücken, Stafford, Schaden sichten und zurückkehren. Nicht nachlassen, wir ..."
Er brach ab, als am Horizont ein Lichtblitz erschien, der die trübe Morgensonne um ein Vielfaches überstrahlte. Eine gewaltige Pilzwolke schoss dem Himmel entgegen, und Sekunden später erklang ein mächtiges, anhaltendes Donnergrollen, während das Licht langsam verblasste und nur die Pilzwolke wie ein besonders sonderbares Exemplar der lokalen Flora zurückblieb. Die seismischen Sensoren zeigten die wildesten Resultate, und wie als Kommentar zum verrückten Tanz der Skalen begann auch der Funkverkehr auf einmal, sehr hektisch und verwirrt zu klingen, gestört von dem Rauschen der bei der Explosion freigesetzten Strahlung.

"Soeben wurde ein Großteil unserer Streitkräfte inklusive der Kleinstadt, in der sich ihr Aufmarschgebiet befand, ausgelöscht, vermutlich durch eine Fusionswaffe. Im Orbit sind ein Schlachtschiff, ein leichter Träger und drei Kreuzer aufgetaucht und haben unsere Flottille in ein Gefecht verwickelt. Ich nehme an, dass wir in eine Falle geraten sind. Eine Evakuation ist unter den Umständen praktisch ausgeschlossen. Daher werden wir uns nun in westlicher Richtung von unserem ursprünglichen Ziel entfernen. Sofort. Sergeant Maycharo übernimmt die Rückendeckung."

Die Stimme war völlig emotionslos, da Qlphe alle Modifikatoren aus dem Modulator entfernt hatte. Niemand musste wissen, dass in der transparenten Sphäre die drei Wesen gerade panisch umeinanderkreiselten, die Tentakel ineinander verschlungen. Mit einem Ruck erhob sich der Kommandostand-Mech und riss die seismischen Sensoren achtungslos aus dem Boden. Etwa die Hälfte der hochsensiblen Instrumente war von der Schockwelle ohnehin irrepabel beschädigt worden. Dann setzte er sich in Marsch, in Richtung der dichten Flora, die in abweisenden und kalten Blautönen über die felsige Landschaft wucherte. Ihre Spur würde vermutlich ohne weiteres zu orten sein, aber es bestand die Hoffnung, dass andere versprengte Verbände wie ihrer die Feinde ausreichend auf Trab halten würden, dass sie sich aus dem Staub machen konnten ...
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Sa 04 Jun 2016, 10:59

Katinka Stafford war stolz darauf, eine Soldatin zu sein, die sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen ließ, die selbst in schwierigsten Gefechtssituationen fokussiert blieb und sich nicht in die Verzweiflung treiben ließ. Der Anblick der kataklysmischen Detonation sowie die darauf folgende Meldung des Majors trafen sie dann aber doch wie ein Schlag in die Magengrube und ließen sie schwer schlucken. Die Hauptstreitmacht mit einem Schlag ausgelöscht? Sie selbst abgeschnitten von Verstärkung und Unterstützung, wie Mäuse in der Falle? Das war hart.
Für einen Moment vergass sie selbst, den Anweisungen ihres Vorgesetzten zu widersprechen. Für einen Moment war sie ganz die folgsame, dienstbeflissene Soldatin, die sie sich all die Jahre geweigert hatte zu sein. "Setze mich an die Spitze und erkunde unsere Rückzugsroute", gab sie mit trockener Stimme durch und wandte den Strider auf der Stelle um 180 Grad.

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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Sa 04 Jun 2016, 11:23

Nun war es also soweit: dies war der Moment, ab dem es so richtig eklig wurde. Falris hatte ihn bereits erwartet, aber - verdammt noch mal nicht derartig schnell!
Dabei war es eben noch ganz gut gelaufen; Arrikar hatte ihm einen seiner Gegner vom Hals geschafft, Stafford den Aufklärer erledigt und ihm anschließend bei dem letzten Mech geholfen. Und der eine verbliebene schwere Mech schien gegen den Rest der Truppe auch kein Land mehr zu sehen.
Und nun das. Die Hauptstreitmacht ausgelöscht, und ob die Flotte im Orbit es schaffen würde, stand buchstäblich in den Sternen. Falris hatte in seiner Zeit beim Militär schon ein paar hoffnungslose Situationen erlebt, aber das hier toppte gerade alles.
Er hätte jetzt viel dafür gegeben, die Stimmung seines Majors erfahren zu können, aber andererseits war die Art der Übertragung allein ja schon sehr vielsagend. Immerhin hatte er noch Befehle für seinen Trupp; hoffentlich stand da auch ein Plan dahinter, so vage und verzweifelt er auch sein mochte.
Diese Aussicht allein war es, die Falris seine depressive Stimmung weit genug abschütteln ließ, um diesem Befehl Folge leisten zu können. Er ließ seine zweite Predator-Drohne noch einmal kurz ausschwärmen, doch sie meldete keine weiteren Feinde. Also führte er eine Drehung um 180° durch und schloß sich seinem kleinen Trupp auf seiner wilden Flucht an.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 07 Jun 2016, 10:57

Auch wenn sie äußerlich wie immer ruhig und gefasst wirkte, innerlich herrschte in Kinara das Entsetzen... und als sie gesehen hatte was soeben passiert war, da wurde sie persönlich etwas unsicher. Warum hatten sie sich diesen Rassen angeschlossen? Sie hätten einfach weiterleben können, völlig abgeschottet und im Frieden mit sich selbst. War es wirklich das was die Solus wollten? Sie musste sich jetzt selbst einreden, dass die Nehala diese Allianz nur unterstützten um Dinge wie diese in Zukunft zu verhindern. Es hatte eine ganze Weile gedauert, bis sie sich wieder fassen konnte, selbst als der Befehl für den Rückzug eingegangen war... sie hatte erst gezögert.
Sie schloss sich dann so schnell sie konnte dem gesammelten Rückzug an, dabei war sie in Gedanken bei ihrer Heimat, versuchte sich damit innerlich selbst erneut zu beruhigen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Fr 10 Jun 2016, 13:22

Der Hammer schien mitten in der Bewegung erfroren. Panik breitete sich in Arrikar aus. Das war nicht Teil des Plans gewesen! Sowas war nie Teil irgendeines Plans! Die Gefäße mit blauer Flüssigkeit an ihrer Wirbelsäule zischten einmal kurz, worauf mehrere ihren Inhalt in Arrikars Torso pumpten. Beinahe augenblicklich fühlte sie wie sie ihrer Panik wieder Herr zu werden vermochte. Es war in Ordnung. Sie würden das schon schaukeln. Irgendwie.
Das in der Luft verbliebene Bein des Hammer setzte auf dem Erdboden auf. Der Corpus des Mechs drehte sich in seiner Halterung, bis er in die entgegengesetzte Richtung schaute. Die Beine setzten sich stampfend wieder in Bewegung. In die Richtung, aus der sie gekommen waren.
"Bestätige."
Im Hintergrund gab sich der Reaktor Mühe die Brightlance wieder feuerbereit zu machen. Wenn ihre Flotte im Orbit beschäftigt war, dann hatten sie wahrscheinlich die Lufthoheit verloren. Ergo würden sie sich früher oder später Angriffen aus der Luft erwehren müssen.

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   So 12 Jun 2016, 19:53

Tara hatte ihr Mikrofon deaktiviert, um dem Team eine vollständige Aufzählung der ihr bekannten Fluchwörter in Iratus-Sprache, zu ersparen. Ihr war klar gewesen, dass man nicht nach einem Drehbuch Krieg führen konnte, irgendetwas ging immer nicht so wie geplant, aber das eben war ein ganz andere Dimension von Schiefgehen.
Massenvernichtungswaffen auf dem Planeten, hinterhalt im Orbit, hatte der Nachrichtendienst geschlampt? Gut möglich, doch Tara vermutete eher das hier einer der Lamettaträger, welcher von einem bequemen Sessel heraus den angriff auf einer holografischen Karte geplant hatte, sich kräftig verrechnet hatte. Der ganze Haupttrupp ausgelöscht, aber der Kerl würde vermutlich trotzdem davonkommen, frühzeitiger Ruhestand oder so ein Bullshit.
Vor lauter Fluchen und Verfluchen dieser Sessel-Soldaten, für die Verluste nur eine Zahl in einem Bericht darstellte, vergass sie beinahe den Rückzugsbefehl. Hektisch legte sie den Rückwärtsgang ein, ein kleiner Vorteil ihres Quadsystems, rückwärts war man genau so schnell wie vorwärts. Für die Bewegung verlies sie sich auf die Sensordaten der anderen Mechs, während Schild und Waffensysteme weiterhin in Richtung möglicher Verfolger zeigten.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mo 13 Jun 2016, 21:38

Trotz des beschädigten Beins fiel es Katinka nicht schwer, die schwerfälligeren Kollegen in ihren gepanzerten Anzügen zu überholen und sich – diesmal in entgegen gesetzter Richtung – an die Spitze zu setzen. Mit dem starren Fuß war der Strider zwar weniger geländegängig, aber solange der Boden eben und der Unterwuchs überschaubar blieb stellte das keine große Beeinträchtigung dar. Bald schon hatte sie wieder einen komfortablen Abstand zwischen sich und den Rest des Teams gebracht und kundschaftete den vor ihnen liegenden Weg aus, immer darauf bedacht, auch tatsächlich einen Weg zu suchen, den der Trupp inklusive der behäbigeren Anzüge beschreiten konnte. Nach etwa zehn Minuten Weges begann der Boden sanft abzufallen und sich zu einem felsigen Tal hin zu öffnen. Vorsichtig näherte Katinka sich.
"Jester hier. Habe eine Schlucht mit überhängenden Felsformationen gefunden", gab sie ihre Entdeckung durch, "Hätten wohl gute Deckung gegen die feindliche Luftwaffe, wenn wir uns da drin verbergen, aber schwer zu sagen, ob die Steilwände hier ebenfalls mit Abwehrgeschützen gespickt sind."

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 21 Jun 2016, 00:04

"Hoffen wir, daß nicht," kommentierte Falris im näherkommen. Wenn die Schlucht unberührt war, konnte sie ihnen vielleicht sogar eine Zeitlang als Versteck dienen. Mußten sie sie jedoch erst von Geschützen säubern, würde der Feind das vermutlich schnell bemerken und hier als erstes nachsehen.
Er schickte seine Spähdrohne los und ließ sie einmal über die Schlucht zur anderen Seite und wieder zurück fliegen. Es gab kein Abwehrfeuer, aber das hatte nichts zu sagen. Gerade an Orten wie diesem fand man oft verborgene Geschützstellungen, und wer sich die Mühe machte, sie anzulegen, sorgte in der Regel dafür, daß sie nicht sofort das Feuer auf harmlose Drohnen eröffneten (und so ihre Präsenz zeigten), sondern auf den dazu gehörigen Mech warteten.
Aber auch die verborgenen konnte man normalerweise mit einer ordentlich ausgerüsteten Spähdrohne entdecken - und die Predator-Drohnen waren mehr als ordentlich ausgerüstet.
Falris schickte seine Drohne in die Schlucht hinein und scannte gründlich die Felswände zu beiden Seiten.
"Nichts," meldete er schließlich. "Keine Ortungen. Was nicht heißen muß, daß da tatsächlich nichts ist."
Es gab durchaus Möglichkeiten, eine Geschützstellung so gut zu tarnen, daß selbst eine gute Spähdrohne sie nicht aufspüren konnte. Einen solchen Aufwand würde man aber wohl nur bei taktisch wertvollen Positionen verüben. Falls es hier jedoch nichts gab, das für den Feind irgendwie von Interesse war, würden sie dort unten vermutlich tatsächlich nicht auf Feinde stoßen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Di 21 Jun 2016, 01:12

Der Rückzug lief besser, als Qlphe erwartet hatte. Bisher war keiner von ihnen zerschossen worden, und die Luftwaffe hatte noch nicht begonnen, sie in Grund und Boden zu bombardieren. Es war unglaublich nervenaufreibend, durch das dichte Gewächs zu marschieren, wo jeder Tritt in einer Grube enden konnte, die von Bewuchs verborgen wurde, um zu straucheln und mit beschädigter Hydraulik liegen zu bleiben. Die Radarantenne nach unten gerichtet benutzte Qlphe das Gerät, um das Terrain hinter sich zu analysieren und seine Teamkameraden vor ebensolchen Gruben zu warnen, aber für ihn selbst und diejenigen vor ihm blieb das Risiko unvermindert.
Langsam zog sich ihre Formation auseinander, als die Unterschiede in der Geschwindigkeit der einzelnen Mechs sich immer stärker auswirkten. Und auch, dass von hinten immer wieder ein paar Schnellschüsse ihrer Verfolger durch das Blattwerk peitschten war ein ständiger Grund zur Sorge. Tara, der es nichts ausmachte, rückwärts zu marschieren, feuerte natürlich fleißig zurück, und nach ein paar glücklichen Treffern gab einer der Kundschafter auf, die hinter ihnen her waren, und kehrte um. Aber Sergeant Maycharo hatte weniger Glück. Die erste Treffersalve zerstörte einen Teil der Kniehydraulik des linken Beins, und sie fing rasch an, zurückzufallen. Sie beklagte sich nicht, und Qlphe, der ihren Zustand auf seinem HUD sah, kommentierte ihn ebenfalls nicht. Er wusste, dass sie Verluste machen würden. Er hoffte nur, dass sie sich auf das Opferlamm Maycharo beschränken würden, deren Mech zu schwer und zu wenig geländegängig war, um mit dem Rückzug mitzuhalten.
Irgendwann fiel sie so weit zurück, dass nicht mehr klar war, ob sie überhaupt noch mit ihnen marschierte, und Qlphe nahm an, dass sie vermutlich entweder abgeschossen oder gefangen genommen worden war. Ein bedauerlicher Verlust, aber keiner, den er erwähnen konnte, ohne nicht zu riskieren, dass irgendein undisziplinierter Ausreißer umkehrte und für noch mehr Verluste sorgte.
Die alten Karten aus der Zeit, als der Solaris-Bund noch die Kontrolle über den Planeten hatten, zeigten eine alte Basis einige dutzend Kilometer voraus, hinter der Schlucht, die auf den Karten nur außerordentlich schlecht zu erkennen war. Damals bei der Übernahme des Planeten durch ein Orbitalbombardement zerstört waren doch wahrscheinlich noch Ruinen übrig – wie viel, beschloss Qlphe zu sehen, wenn sie da waren. Zuerst einmal hieß es, den Weg durch die Schlucht zu schaffen, die sich als beliebig trickreich herausstellen konnte – selbst wenn man Falris' Daten vertrauen konnte, besonders viel Erfahrung hatte Qlphe mit seinen Drohnen noch nicht.
"Wir rücken weiter vor. Feuer so weit wie möglich einstellen, um unsere Ortung zu erschweren. Velvar, lenken sie unsere Verfolger, falls sie noch auf unserer Spur sind, ab. Dabei aber bitte nicht abschießen lassen."


Zuletzt von Monger am Mi 22 Jun 2016, 20:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mi 22 Jun 2016, 17:57

Was hatten sie letztendlich für eine Wahl? Die Schlucht mochte sicher sein oder auch nicht, aber sicherer, als sich auf freier Flur erwischen zu lassen, war sie allemal. Und um heraus zu finden, wie sicher sie wirklich war, dafür gab es nur einen einzigen Weg. Also hinein! Katinka leitete Energie von ihren Waffensystemen in die Holoprojektoren des Striders um – der Major hatte ohnehin eine Feuerpause befohlen – und begab sich hinab. Der Abstieg war abschüssig und mit dem beschädigten Bein musste man zusätzliche Vorsicht walten lassen, doch schließlich erreichte Katinka die Talsohle und der Boden wurde wieder ebener.
"Jester hier. Sehe mich ein wenig um. Folgt mir am Besten mit einigem Abstand", meldete sie ehe sie sich in Bewegung setzte. Es dauerte nicht lange, bis sie feststellen musste, dass die Schlucht nicht einfach ein gewundenes Tal, sondern ein veritables Netzwerk aus sich verästelnden Furchen im Fleisch der Erde war, manche Schluchten breit wie Gebirgstäler, andere so schmal, dass die größeren Mechs der Einheit Mühe gehabt hätten, sich hindurch zu zwängen. Immer wieder führten Abzweige unter die Erde, in Tunnel und Kavernen, nur um nach einigen Dutzend Metern wieder an die Oberfläche hervor zu brechen. Eine gespenstische Stille lag über dem gesamten Netzwerk und jeder Schritt des Striders hallte laut und scheppernd von den steilen Felswänden wieder. Von feindlichen Geschützstellungen jedoch fand sich keine Spur.
Katinka musste bereits fast eine halbe Stunde durch die Täler geirrt sein, als sie plötzlich eine Veränderung bemerkte. Die überhängenden Felsformationen schwanden, blauer Himmel tat sich wieder hervor. Der Stein um sie herum war von Rissen und Spalten durchzogen, der Boden uneben und die Wände noch schroffer, als im Rest der Schluchten. Und dann, vollkommen unvermittelt, öffnete sich die Schlucht zu einem weiten Krater hin. Es war jedoch nicht die bemerkenswerte Formation, die Katinka überraschte. Was ihren Blick bannte war vielmehr das, was sich im Zentrum des Kraters befand: ein gewaltiger Haufen schwelenden, geborstenen und bis zur Unkenntlichkeit verdrehten Metalls. Ohne zu wissen warum hielt Katinka den Atem an. Trotz des gewaltigen Schadens gab es keinen Zweifel, was da vor ihr lag: ein abgestürztes Stück eines zerstörten Schlachtschiffs.
"Jester hier", gab sie über den Funk durch, gefolgt von ihren Koordination, "Das solltet ihr euch ansehen."

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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mi 22 Jun 2016, 23:52

Nachdem Tara einen der Verfolger schwer getroffen und sich dieser daraufhin zurückgezogen hatte, reduzierten sich die Geschosse, welche in ihre Richtung unterwegs waren, deutlich. Anscheinend hatte der getroffene Mech Telemetriedaten geliefert. Danach stellte sie, wie befohlen, das Feuer ein. Tara war sich nicht ganz sicher, was sie davon halten sollte, doch da sie momentan keinen weiteren Späher auf dem Schirm hatte, hatte sie sowieso nichts, auf das sie hätte zielen können. Und nach Kurzer zeit, schien die befohlene Taktik sogar aufzugehen, als der Beschuss durch die Verfolger ganz aussetzte.
Kurzer System- und Schadenscheck, so viel Zeit musste sein, doch es war bei ein paar gröberen dellen und Beulen geblieben, nichts was die Kampfkraft des Firestorm beeinträchtigte. "Hier die Nachhut, Feind hat den Beschuss eingestellt, habe durch den ungenauen Beschuss keine Schäden erlitten, ich hoffe, bei euch ist es auch so. Momentan keine gegnerischen Späher in Sicht- oder Sensorreichweite, aber bei der Schneise, die wir hier im Gemüse hinterlassen wird, es ihnen ein leichtes sein unsere Fährte wieder aufzunehmen."
Auch Tara war aufgefallen, dass sie bisher noch nicht mit der Luftwaffe des Feindes Bekanntschaft gemacht hatten. In gewisserweise war das ja schön, doch andererseits würde das wohl bedeuten das andere überlebende Teams dafür in Grund und Boden gebombt wurden. Doch sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Katinka Videodaten übertrug. Ein Moment lang befürchtete Tara das schlimmste, "D... das ist aber nicht eines der unseren.. oder?" Viel war auf den Bildern ja nicht zu erkennen und Taras KI-Kern hatte nicht die Möglichkeiten für genauere Analysen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Team Thunderfist   Mo 27 Jun 2016, 13:24

"Dies ist ein Teil eines Adeptus-Kreuzers", gab Arrikar leise über Funk zu hören. Ohne sich die Bruchteile genauer anzusehen war es unmöglich zu sagen, zu welchem Schiff das Trümmerstück gehörte. Aber entweder hatten die anderen Völker in letzter rapide Fortschritte in Sachen Technologie gemacht oder es war wirklich Adeptus-Technologie. Niemand sonst verwendete diese Legierung. Und die Adeptus hatten einen Kreuzer im Orbit gehabt.
"Es ist schwer zu erkennen was genau das hier ist, aber selbst ein Loch von dieser Größe würde einen unserer Kreuzer nicht außer Gefecht setzen. Mehrere Löcher allerdings..."
Mit einem leisen Zischen senkten sich weitere Kolben mit Beruhigungsmitteln in die Slots an Arrikars Rücken. Es war gut, dass sie genug davon eingepackt hatte. Eigentlich hatte sie immer genug davon dabei. Das war der Preis, den sie zu zahlen hatte, wenn sie arbeiten wollte. Arrikar atmete einmal tief durch.
"Die Minotaurus war im Orbit. Aber es kann durchaus sein, dass unsere Gegner auch einen Adeptus-Kreuzer engagiert haben. Lasst uns keine voreiligen Schlüsse ziehen."

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