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 Gebrochene Kronen - Steckbriefe

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Nanoteh
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BeitragThema: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Sa 02 Jul 2016, 11:34

Hier eine Vorlage.

Name: Vorname/Nachname/Spitzel/etc

Geschlecht: Selbsterklärend

Alter: Selbsterklärend

Rasse: Selbsterklärend (bei selbst erdachten Rassen bitte einen genauen Hintergrund/Beschreibung ausarbeiten und dazu posten)

Herkunft: Herkunft des Chars auf Etreia (oder einem der Kontinente in der Nähe). Da sich alles in und um Ambras abspielen wird, können Städte, Orte, etc erfunden werden.

Aussehen: Ob Beschreibung oder mit Bildchen, jede wie er/sie mag.

Persönlichkeit: Kein Pflichtfeld. Wenn jemand dies lieber in der MSG ausspielen möchte, dann einfach weglassen.

Hintergrund: Selbsterklärend. Eine kleine Geschichte woher, warum und wieso.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Sa 02 Jul 2016, 15:03

Name: Shekina Ran'Kesh

Geschlecht: Weiblich

Alter: Nicht festgehalten

Rasse: Abyssal/Abgründige/Gefallene


Die Abyssal:
 




Herkunft: Sarkon - Clan der Ran'Kesh

Aussehen: Shekina entspricht dem ziemlich typischen Aussehen der Abyssal. Schlohweißes Haar zu einer kunstvollen Frisur gesteckt, alabasterfarbene Haut, die typischen spitzen Ohren und Augen in tiefem purpur.
So wie alle Gefallenen, besitzt auch Shekina nur einen einzigen ihr verbliebenen weißen Flügel auf der linken Seite ihres Rückens. Shekina entspricht der typischen Körpergröße ihrer weiblichen Artgenossen unter den Ran'Kesh.
Die Ran'Kesh bevorzugen leichte Kleidung aus feinen Stoffen und Ledersorten, unter Kriegern oftmals kombiniert mit Schuppen oder Ketten, welche sie nur wenig körperlich beeinträchtigen. Allgemein bevorzugt Shekina jedoch einen gehobeneren Kleidungsstil und kommt damit eher nach den edlen Narn'Nim.
Spoiler:
 

Hintergrund: So wie die meisten ihrer Spezies, erinnert sich auch Shekina nur noch Bruchstückhaft an die Zeit vor dem großen Fall. Doch soweit sie sich erinnern kann, vermisst sie es nun frei zu fliegen, ihre Kräfte welche sie über alle Sterblichen hoben...
Shekina entstammt den wohlhabenden Ran'Kesh, jener Clan fungiert als Führung der verteilten Abyssalclans, stellt einen Tribunalrat auf und ist bekannt für das Knüpfen weitreichender Handelsbeziehungen und das eher beschauliche aber nicht zu unterschätzende Militär unter den Gefallenen. Die Ran'Kesh sind wahre Meister im Umgang mit besonders leichten Waffen wie Degen und Rapieren und geben ihre Künste nur sehr widerwillig an Abyssal, die nicht zu den Kesh gehören, weiter.
Nach dem großen Fall versuchte sich Shekina zu besinnen, sie wurde sich so wie viele der Ran'Kesh schneller dessen bewusst was mit ihnen passiert war.. über die Jahre hinweg während des tieferen Bündnisses mit den Elfen, arbeitete sie in der großen Bibliothek von Sur'Nej und stillte ihre Neugierde in literarischer Form. Sie war so auch eine der ersten Abyssal welche die elfische Sprache beherrschte und einige Zeit darauf auch jene der Menschen. Ebenso wie ihre Artgenossen konnte sie sich schon immer außerordentlich gut konzentrieren, es leistete ihr gute Dienste dabei.
Nach einigen Jahren als Bibliothekarin von Sur'Nej, entschied sie sich schließlich dabei in den militärischen Dienst in ihrem Clan der Ran'Kesh zu treten, dabei beschritt sie den Weg des Rapiers so wie viele andere ihrer weiblichen Artgenossen. Sie war nach ihrer aktiven Ausbildung selbst als Ausbilderin tätig und wurde anschließend durch ihre vielseitigen Fähigkeiten, vor allem aber ihre sprachlichen Eigenschaften gegenüber anderen Völkern, als Offizierin im Außendienst der Garde der Ran'Kesh eingestellt.
So wie die meisten Abyssal, wird auch Shekina von einer immensen Neugierde getrieben und hegte lange Zeit den Wunsch die Welt zu erkunden und dessen Wunder zu sehen. Ein Wunsch welchem sie irgendwann auch nachgab.

So distanzierte sie sich irgendwann von den Ran'Kesh um sich selbst zu finden, obwohl ihr Marschall Eteria und General Kalis davon abgeraten hatten, jedoch zeigten sie auch Verständnis. Die Führerin der Garde wünschte ihr viel Glück, hoffte aber auch auf ihre baldige Rückkehr, während ihr Kalis ein kunstvolles Rapier überreichte... es stammte aus seiner eigenen Sammlung, er legte aber die Worte bei es irgendwann gerne wiederhaben zu wollen.
Shekina hatte von dem Bürgerkrieg unter den Menschen gehört, die Hauptstadt selbst soll ein einziges Schlachtfeld sein... Sie vermied die menschlichen Siedlungsgebiete zu jener Zeit, bereiste elfische Territorien und besah sich sogar einen kleinen Teil des zwergischen Reiches. Erst zwei Jahre nach dem großen Bürgerkrieg entschied sich die Abyssal dafür die Hauptstadt der Menschen sehen zu wollen, was sie dort aber erwartete... mit solchen Zuständen hatte sie nicht gerechnet.
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Mali
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Sa 02 Jul 2016, 15:16

Name: Salim Rashid al Din Quasim
Rufname: Salim
Geschlecht: Männlich
Alter: 30
Rasse: Mensch
Herkunft: Ponthara
Dieses Land liegt auf dem Kontinent Goldrisa und ist ein sehr warmes Land. Die Menschen die dort leben sind sehr lebhaft. Sie lieben es zu Handeln und zu feiern. Ihre haut ist dunkler als der Menschen, die im Norden leben. Die Farben variieren von Olivbraun, über Bronze, bis zu Tiefem Schwarz. Die Haarfarben sind von Nussbraun bis ebenholzschwarz vertreten. Auch die Augen sind meist dunkel. Selten sind grüne augen und kaum vertreten ist die Blaue Augenfarbe.

Aussehen:
Salim:
 

Persönlichkeit:


Hintergrund: Salim wurde als Sohn des Fürsten Omar al Din Quarim geboren. Seine Mutter Shana war eine schöne und liebevolle Mutter und kümmerte sich gut um ihren Sohn. Als er 11 Jahre alt wurde, bekam er ein Zimmer nahe seines Vaters und wurde in der Kunst des Schwertes, lesen, schreiben und reitens unterrichtet. An seinem 18.ten Geburtstag bekam er von seinem Vater ein Schwert sowie ein edles Pferd aus der eigenen Zucht geschenkt. Zwei Jahre später kam es dann zum Aufstand, angeführt von dem benachbarten Fürstentum. Der Angreifende Fürst tötete Salims gesamte Familie, doch durch die hilfe der Palastwasche und dem Opfer seines Vaters konnte Salim entkommen. Die Palastwache wurde gefangen genommen und sicherte somit die Flucht. Alleine hatte er keine möglichkeit mehr sein zuhause zurück zuerobern. Also machte er sich auf die Reise zu anderen großen Königreichen und wurde in der zeit ein bekannter und begehrter Söldner. Eines Tages würde er zurück kehren und seine Heimat zurück erlangen.


Zuletzt von Mali am Mo 04 Jul 2016, 21:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Sa 02 Jul 2016, 18:22

Name: Darren Fent

Alter: 21 Jahre

Rasse: Mensch

Aussehen: Man kann nicht wirklich sagen, dass Darren ein auffälliger Anblick wäre – jedenfalls nicht unter seinesgleichen. Hochgewachsen und schlank, zwar muskulös, aber nicht auffällig kräftig gebaut hat er eine Statur wie so viele andere Soldaten auch. Oder schlichtweg andere junge Männer, denen körperliche Arbeit nicht gänzlich fremd ist.
Darrens Gesicht ist schmal und eher fein geschnitten, mit gerader Nase, spitzem Kinn und strengen, dünnen Lippen, die ein wenig blutleer wirken. In seinen haselnussbraunen Augen unter den scharf geschnittenen Brauen liegt immer eine gewisse Melancholie. Ein Mopp glatter, aber ungezähmter, sandfarbener Haare bedeckt Darrens Kopf, sodass die Ohren fast darin versinken und fällt ihm bis in den Nacken. Bisweilen versucht er, sie sich mit einem Lederband zurück zu binden – ein fruchtloses Unterfangen dank zu vieler widerspenstiger Strähnen, die sich nicht einfangen lassen wollen. Einen Bart dagegen trägt Darren nicht. Dafür besitzt er zu wenig Bartwuchs. Oft genug findet er jedoch nicht die Zeit, sich zu rasieren, weshalb häufig ein fleckiger Schatten aus Stoppeln Kinn und Wangen ziert.
Darren bevorzugt schlichte, praktische Kleidung: lederne Stiefel, Stoffhosen und Hemden aus Leinen oder wollene Wämser. Lediglich auf eine gewisse Robustheit legt er wert. Er gibt insofern ein unscheinbares Bild ab und könnte in den Straßen ebenso gut als Handwerksgeselle oder Kaufmannslehrling durchgehen, würde er nicht meistens Stahl an der Hüfte tragen.
Darren:
 

Hintergrund: Darren wurde als Sohn eines Bäckers in Ambras geboren, das älteste von fünf Kindern. Im Grunde war ihm von frühester Jugend an voraus bestimmt, dass er eines Tages Handwerk und Betrieb seines Vaters übernehmen würde, ein weiterer Bäcker in der Bäckergasse. Wären da nicht jene unheilvollen Tage im Frühling des Jahres 412 gewesen. In jeden Tagen kam es zu einem Aufstand, den man wohl als Vorbote dessen sehen musste, was neun Jahre später zum Bürgerkrieg und dem Tod des Großkönigs führte, wenngleich von viel geringerer Dimension. In den Annalen der Stadt wurde er als 'die Brottumulte von 412' vermerkt. Darren, damals gerade mal dreizehn Jahre alt, schloss sich einer Bürgerwehr unter dem Kommando des Ritters Kondren Helmart an, die die Bäckergasse gegen die Aufständigen verteidigte. In den Tumulten verlor Darren seinen Vater, einen Bruder und eine Schwester, er selbst jedoch schlug sich so tapfer, dass er Helmarts Aufmerksamkeit erregte. Der Ritter erklärte dem Jungen, dass er Talent besäße und bot ihm an, ihm einen Fechtmeister zu besorgen, der ihn zum Kämpfer ausbilden würde. Im Gegenzug sollte Darren als Soldat in seinem Gefolge dienen. Es war eine Ehre, die ihm da angeboten wurde, dessen war Darren sich trotz seiner jungen Jahre bewusst. Und zudem hatte er, ein Vollwaise nun, da die Mutter bei der Geburt der jüngsten Schwester gestorben war, zwei Geschwister zu versorgen. Es war vielversprechender, sich als Gefolgsmann Helmarts zu verdingen, als allein die Bäckerei wieder aufzurichten. Darren sagte zu und lernte im Lauf der nächsten drei Jahre unter einem erfahrenen Fechtmeister das Waffenhandwerk.
Kondren Helmart jedoch war es nicht vergönnt, viel Nutzen aus der Investition in den vielversprechenden jungen Mann zu ziehen. Wenige Monate, nachdem Darren seinen Fechtbrief erhalten hatte, erlag er einem schweren Fieber. Ohne Söhne als Erben löste der Haushalt des Ritters sich rasch auf und Darren landete wieder auf der Straße. Der verbliebene Bruder, Jonah, fiel der selben Epidemie zum Opfer wie Darrens Herr, sodass dem nun Sechzehnjährigen allein seine damals neunjährige Schwester Alissa blieb. Abermals musste Darren sich entscheiden, ob er das Handwerk seines Vaters aufnehmen oder sich sein Auskommen mit der Klinge verdienen wollte. Er entschied sich für letzteres.
Die nächsten drei Jahre schlug Darren sich als Mietklinge mit diversen Gelegenheitsaufträgen in Ambras und dem näheren Umland durch. Es war keine Arbeit, bei der viel über blieb, aber genug, um zwei Münder zu stopfen. Dann brach der Bürgerkrieg aus. Darren kämpfte zuerst auf Seiten der Loyalisten, dann auf Seiten der Aufständigen. Während der zweiten Belagerung der Feste Ehergard durch königliche Truppen machte er sich einen Namen als er allein den südlichen Wallabschnitt zwischen dem Flusstor und Kendrells Turm für mehr als eine Viertelstunde hielt und dabei vierzehn Männer erschlug – unter ihnen den Grafen Lefford. Als der Entsatz endlich anrückte fanden die Männer Darren bewusstlos und aus einem Dutzend Wunden blutend, aber den Wall frei von Feinden vor.
Sein Heldenmut wurde Darren jedoch schlecht vergütet. Als er Tage später wieder zu sich kam fand er sich in einem Massenlazarett wieder. Es dauerte vier Tage, bis er Kontakt zu seiner alten Einheit aufnehmen konnte – oder dem, was davon übrig war. Ehergard hatte gehalten, doch die Lorbeeren dafür hatte der zum Entsatz eilende General Varian eingeheimst, ebenso wie einen Großteil der Kriegsbeute. Für Darren blieb als Beute lediglich der Ringpanzer des erschlagenen Grafen über und auch dies nur dank des selbstlosen Einsatzes seines Hauptmanns. Auf eine Auszeichnung, eine Entlohnung oder auch nur ein lobendes Wort dagegen wartete Darren vergeblich.
Derart enttäuscht von General Varian verzichtete Darren nach Ende des Bürgerkriegs darauf, bei der Stadtwache um Anstellung nachzusuchen und nahm stattdessen sein altes Gewerbe als Mietklinge wieder auf. In der unsicheren Lage, die der Krieg hinterlassen hatte, gab es mehr als genug Arbeit für einen wie ihn.

Charakter: Es gibt viele herausragende Eigenschaften, die man Darren nicht absprechen kann. Mut besitzt er ohne Zweifel mehr als genug. Und er ist loyal – so loyal zumindest, wie ein Söldner eben sein kann. Ein Mann, der trotz seiner niederen Geburt Ehre und Anstand kennt. Seine Kameraden würden Darren als einen geselligen Mann beschreiben, der zwar wenig lacht und bisweilen zur Melancholie neigt, aber sich doch in Gesellschaft anderer wohlfühlt.
Ebenso erwähnen muss man jedoch, dass Darren ein noch junger Mann mit all den Fehlern der Jugend ist. Er ist ein Hitzkopf, der oft genug unüberlegt handelt, tollkühn wird, wenn er den Sieg wittert und cholerisch wenn man ihn reizt. Und Jahre des Kriegshandwerks haben ihn hart werden lassen, härter, als ein so junger Mann sein sollte. Gnade gehört nicht zu seinen Tugenden.
Wenn man einmal hinter die raue Söldnerfassade blickt, dann ist Darren aber vor allem ein Mann, der viel zu jung hinaus in die harte Wirklichkeit des Lebens geworfen wurde, der nichts weiter versucht, als irgendwie zurecht zu kommen, ein Auskommen für sich zu schaffen und seine Schwester zu beschützen. Alissa ist alles, was ihm an Familie geblieben ist und wer ihn ein wenig kennen gelernt hat, der wird rasch heraus finden, dass es nichts gibt, was ihm wichtiger wäre. Darren mag bisweilen wie ein Raufbold erscheinen, der Freude aus dem Schmerz anderer zieht. In seinen Träumen jedoch sehnt er sich nach nichts weiter als Frieden, einem Häuschen und einer Frau, an deren Seite er alt werden kann.

Ausrüstung: Als einfacher Söldner ohne nennenswerte Herkunft oder Vermögen trägt Darren im Kampf gemeinhin das an Ausrüstung, was er sich im Laufe seiner Karriere zusammen gestückelt hat – eine wilde Mischung diversester Rüstungsteile in mehr oder weniger abgenutztem Zustand. Das beste Stück davon ist Graf Leffords genieteter Ringpanzer, den er in Ermangelung eines Harnischs unter einem Gambeson trägt. Ergänzt wird das Ganze durch lange Panzerhandschuhe und einen offenen Visierhelm.
Darrens bevorzugte Waffe ist sein Langschwert, eine schlichte, aber gut gepflegte Waffe mit knapp vier Fuß langer Klinge und einem mit rotem Leder umwickelten Griff. Daneben trägt er stets zwei Scheibendolche mit schmaler Klinge bei sich.

_________________
I know what i want,
I'll say what i want,
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Zuletzt von Grim am Mi 07 Sep 2016, 18:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Skorm

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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   So 03 Jul 2016, 20:44

Name: Balvin Khaturaag ( zwerg. „Verstoßener/Sippenloser“ )

Geschlecht: Männlich

Alter: 53 Jahre

Rasse: Zwerg

Die Zwerge:
 

Herkunft: Zharrnabar, große Minenstadt im schwarzem Gebirge

Aussehen: Balvin sieht mit seinen 1,43 Metern Körperhöhe, seiner breiten Schultern und seinem kantigem Gesicht erst einmal wie ein ganz normaler Zwerg aus. Was den meisten Beobachtern allerdings sofort auffällt, sind die Haare des Söldners. Das blonde Haupthaar des Zwerges bedeckt in einen kurzen, stoppeligen Schicht nur mühsam seinen Kopf und auch der Bart kann eigentlich nicht als solcher bezeichnet werden, da er eher aus längeren Stoppeln besteht. Auch das kleine Brandzeichen unter dem linkem Auge, welches aus zwergischen Runen zu bestehen scheint, wirkt seltsam. ( Das Brandzeichen kennzeichnet ihn für Informierte als Verbrecher. )

Hintergrund: Balvin ist das zweite Kind einen niedrigen Adelsfamilie aus der Minenstadt Zharrnabar im schwarzen Gebirge, das östlichste der von Zwergen besiedelten Gebirge. Hier erlebte der junge Zwerg eine ereignislose Kindheit.
Balvin wurde sowohl im Kampf und in der Kampftaktik, als auch in der Politik, dem Spinnen von Intrigen und der Rhetorik ausgebildet.
Obwohl er seine Ausbilder beeindruckte, machte er seinen Eltern aufgrund seiner idealistischen Weltanschauung Sorgen. Da Zharrnabar ein Schmelztiegel von politischen Streitereien ist, indem die Händlergilde, die Adeligen und die Mitglieder der Minenarbeiter-Zunft mehr oder weniger offen um die Kontrolle kämpften, wurden ihm diese „närrischen Ansichten“ - wie seine Eltern es nannten – mehr oder weniger schnell ausgetrieben. Balvin verlor einen Teil seiner Naivität und wurde immer mehr zu einem skrupellosem Politiker und begnadetem Kämpfer, obwohl er immer noch an einem gewissem Ehremkodex festhielt. Sein Vertrauen und Loyalität in seine eigene Familie, insbesondere in seine Schwester, blieben ihm erhalten. Eine Charaktereigenschaft, die letztendlich zu seinem Verhängnis führen sollte.

Balvin sollte – wie es bei Zwergen üblich ist – seinem Vater als Anführer der Familie nachfolgen. Seine ältere Schwester, Zhara, beneidete ihn insgeheim um sein Erbe. In ihren Augen war es ihr Geburtsrecht, außerdem war sie – ihrer Meinung nach – die bessere Anführerin. Um ihn los zu werden, arrangierte sie, dass eine Gruppe Höhlentrolle unbemerkt in die Stadt eindringen konnten und schob die offenen Tore und fehlenden Wachen ihrem nichtsahnendem Bruder in die Schuhe. Als Balvin begriff, das seine Schwester ihn betrogen hatte, brach für ihn eine Welt zusammen. Er hatte sich zähneknirschend daran gewöhnt, keiner Person außerhalb seiner Familie zu vertrauen, aber dass ihn jetzt jemand, der ihm so nahe stand verriet, nahm den Zwerg sehr mit.
Voller Zorn konfrontierte er seine Zhara, welche auf seine Anschuldigungen nur mit Spott und Hohn antwortete. Schließlich kam es zu einem Kampf zwischen den beiden Geschwistern, in dem Zhara unterlag. Halb wahnsinnig vor Wut, tötete Balvin seine Schwestern im Affekt.
Der Zwerg wurde zur Schandschur ( das grobe Kürzen des Haupt- und Barthaares ) mit anschließender Verbannung auf Lebenszeit verurteilt. Mit der Verbannung legte er auch seinen Familiennamen ab.
Seit dem Urteil ist beinahe ein Jahr vergangen, in dieser Zeit ist Balvin durch die Lande der Menschen gezogen und verdiente sich – mangels Alternativen – seinen Lebensunterhalt als Söldner. Auf seiner Reise verschlug es ihn auch nach Ambra, wo er hofft ehrenhafte, gut bezahlte Arbeit als Mietklinge zu erhalten.

Persönlichkeit: Balvin ist ein ehemaliger Idealist, welcher in seinem bisherigem Leben immer wieder mit großen Enttäuschungen und Verrat konfrontiert wurde. Sogar seine eigene Familie – in Form seiner Schwester – hinterging ihn, was letztendlich dazu führte, dass er das Leben was er kannte und schätzte, hinter sich lassen musste. Aber anstatt seine edlen Ansichten und seinen Ehrenkodex aufzugeben, folgt der verstoßene, ehemalige Adelige immer noch seinen Regeln und Grundsätze. Obwohl der Zwerg seinen Lebensunterhalt als Söldner verdient, ist er bereit seine Hilfe auch kostenlos anzubieten, sofern sie dringend benötigt wird. Der Verrat und die vielen Enttäuschungen in seinem Leben haben allerdings auch Spuren hinterlassen: der Zwerg ist ein Zyniker, der zwar das Richtige tut, aber nicht der Ansicht ist, dass die Welt dazu zu einem sicheren Ort gemacht wird.
Ein weiterer Grund, warum Balvin bereit ist, Kopf und Kragen ohne Gedanken an den Gewinn zu riskieren, ist dass er zerfressen von Schuld am Mord seiner eigenen Schwester ist. Er bittet nicht um Vergebung – solch grausamen Verbrechen können seiner Meinung nach nicht vergeben werden – aber er hat den Wunsch, seine Taten in gewisser Weise wiedergutzumachen. Das ist auch einer der Gründe, warum der Zwerg nicht versucht, seinen Exilaltenstatus vor Anderen zu verbergen. Zwar redet Balvin nicht unbedingt gerne über seine Vergangenheit, aber verstecken tut er sie auch nicht.

Ausrüstung: Durch den beträchtlichen Einfluss seiner Familie gelang es Balvin, ein grundlegendes Maß an Ausrüstung aus Zharrnabar mitzunehmen, andere Teile seiner Bewaffnung hat er in den letzten Monaten gefunden, als Beute oder Belohnung für seine Dienste als Söldner erhalten oder bei Händlern erstanden.
Der zwergische Exilant trägt im Kampf üblicherweise einen schmuckloses, zwergischen Kettenpanzer, welcher bis zu den Ellbogen bzw. zu den Knien reicht. Arme und Beine werden durch kniehohe Lederstiefel bzw. Handschuhe samt Armschienen aus Leder geschützt. Auf dem Kopf trägt der Zwerg einen metallenen Spangenhelm samt Nasen- und Nackenschutz, wobei der Nackenschutz aus Kettengeflecht besteht. Durch einen braunen Kapuzenumhang aus einfachem Stoff, dem man ansieht, dass dieser früher einmal eher für einen Menschen gedacht sein musste, wird das Erscheinungsbild der zwergischen Mietklinge abgerundet.

Balvin fällt auch durch seine relativ schwere Bewaffnung auf: zusätzlich zu einem recht schlichtem Breitschwert in Zwergengröße, trägt er auch einen großen, mit runenverzierten Kriegshammer mit sich. In den Griff dieser gewaltigen Waffe, die mit zwei Händen geschwungen werden muss, ist der Schriftzug „Valos Atredum“ eingeritzt. Der Kriegshammer besitzt auf der einen Seite einen flachen Hammerkopf und auf der anderen Seite einen Schlagdorn, der dazu verwendet wird, Rüstungen zu durchstoßen. Der Dorn ist nach unten gebogen, so dass es möglich ist, einen Gegner umzureißen, wenn der Schlagdorn in ihm „verhakt“ wurde. Abschließend trägt Balvin einen schmucklosen, einfachen Dolch in seinem rechtem Stiefel.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   So 03 Jul 2016, 21:00

Name Miraz aus Ambras

Geschlecht Weiblich

Alter 20

Rasse Maschka, Pischik-Birala Mischling

Die Maschka:
 

Herkunft: Ambras

Aussehen: Miraz hat das kräftige Aussehen und die Hautfarbe ihrer Mutter, sowie viele weiteren Atribute von ihrem Vater geerbt. Nicht ganz so hell wie bei den Birala bietet ihre Haut einen ganz guten Kontrast zu ihren weißen Haaren und dem weißen Fell. Ihre Fingernägel sind weicher als bei den Pischik üblich und aus ihrem Gesicht blitzen ihre Augen in blauer Farbe heraus. Lediglich die eher grauen Haarbüschel an ihren Ohren hat ihr Fell von ihrer Mutter übernommen. Auf ihren Handrücken zeigt sich ein Ansatz von Flaum, der über die übliche Behaarung hinausgeht und ebenfalls Erbe ihres Vaters ist. Auch ihr Schwanz deutet mit seiner Buschigkeit Voll und Ganz auf diesen Teil ihrer Familie.
Die Kleidung, die Miraz trägt, ist mit "einfach" wohl am Besten zu beschreiben. Eine Leinenhose, ein Hemd aus gleichem Material und über Beidem jeweils ein Pendant aus schlichtem Leder. An einem Gürtel hat sie stets ihre beiden Dolche griffbereit, denen man ihr Alter aber bereits ansieht. "Reichtum" ist wohl keines der Worte, die einem bei ihrem Anblick einfallen.

Hintergrund: Miraz ist als Tochter einer Pischik Schneiderin zur Welt. Sie besaß etwa sechs jüngere (Halb-)Geschwister. Auf Grund der Tatsache, dass sie keine Menschen waren, lief das Geschäft allerdings nicht sonderlich gut, weshalb sie schließlich von ihrer Mutter, die nicht alle ihre Kinder ernähren konnte, von zu Hause fortgejagt wurde. Fortan musste sie allein auf der Straße zurecht kommen. Zu jung, um in eine Lehre zu gehen und mit zu wenig Vorwissen über das Handwerk ihrer Mutter blieben ihr nicht viele Möglichkeiten übrig. Miraz entschied sich schließlich für Diebstahl (in erster Linie von Lebensmitteln, um den nächsten Tag noch zu erleben). Immerhin hatte sie dort auf Grund ihrer Rasse einen Vorteil.
Glücklich war sie damit allerdings nicht und so beschloss etwa im Alter von 16 Jahren sich mit Hilfe von einem Küchenmesser selbst das Kämpfen mit Dolchen - zusätzlich zu ihrer natürlichen Bewaffnung - beizubringen. Was auch mehr schlecht als Recht gelang. Als schließlich der Bürgerkrieg ausbrach, bekam sie zumindest bedingt die Möglichkeit, diese Fähigkeit weiterzuentwickeln. Mittlerweile kann mit Dolchen ganz passabel umgehen.
Seitdem der Bürgerkrieg jedoch zu Ende ist versucht sie sich als Mietklinge, auch wenn sie viel zu oft entweder unterschätzt oder einfach auf Grund ihrer Rasse abgelehnt wird. Und schließlich war da noch ihr selbst auferlegter Ehrenkodex, der ihr gerade die Zusammenarbeit mit Anderen nicht immer erleichterte und einen Teil ihrer Kundschaft nicht bedienen konnte.

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Lias
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Fr 08 Jul 2016, 17:07

Name: Shayralin Lefkin

Geschlecht: Weiblich

Alter: 287

Rasse: Elf (aus Firalion, dem Steineichenwald)

Aussehen: Wie alle Elfen ihrer Unterart ist auch Shayr eher klein gewachsen und hat dunkle Haut. Das elfentypisch schmale Gesicht wird durchschnitten von hellen Linien, die sich von den Ohren hin zur Nase ziehen und dann nach unten zum Kinn wegknicken. Kenner würden die weißen Linien als Gebete an diverse Ahnengeister erkennen, die Schutz, Stärke und Entschlossenheit erbitten. Die pupillenlosen Augen sind von einem saftigen Grün, durchsetzt mit einigen dunklen Tupfern. Ihre Haare sind beinahe komplett schwarz und meistens relativ kurz geschnitten. Am Hals und dem rechten Ohr sind ein paar weiße Stellen zu sehen, die sich bei genauerem Hinsehen als verheilte Narben entpuppen.
Zu dem kleinen Wuchs Shayrs kommt noch der Fakt, dass sie ziemlich muskelbepackt ist. Alles in allem entspricht sie nicht dem Sinnbild elfischer Eleganz.
Die Kleidung Shayralins besteht aus mehreren Hemden, einem Wappenrock mit dem Wappen Firalions (silbernes Schwert und Schild vor einer schwarzen Eiche auf grünem Grund), bequemen Hosen mit mehr Taschen als erlaubt sein sollte und festen Stiefeln. Ihr Rucksack hingegen sieht aus als hätte man jemanden mit einem sehr starken Magneten quer durch eine Militärkantine laufen lassen. Töpfe, Pfannen und ein paar Flaschen hängen daran und klimpern beim Laufen.

Porträt:
 

Spoiler:
 


Hintergrund: Der Steineichenwald befindet sich fernab der meisten Krisenherde und zeichnet sich vor allem durch eine soziale, finanzielle und strukturelle Stabilität aus. Oder, wie Shayr es ausdrücken würde: Durch totale und absolute Langeweile und Stagnation. Das Königshaus regiert an der Seite des Rates seit Ewigkeiten, die Grenzen sind so gut bewacht, dass es schlicht niemand gewagt hat die Elfen auf ihrem eigenen Boden anzugreifen und neue Ideen sickern so langsam in die Köpfe der Bewohner, dass es einfacher wäre Nahrung aus einem Stein zu lutschen.
Dies alles war nichts für die junge Shayralin Lefkin, die ihre Ausbildung zur Wächterin nur aus dem Grund abschloss, weil sie dadurch Ausrüstung gestellt bekam. Dass ein Desertieren aus den Reihen der Wächter mit Verbannung gleichzusetzen war, war ihr damals schlicht egal. Die anderen verstanden einfach nur nicht, wie unendlich öde der Wald war und wie viel besser es in der Welt zugehen musste.
Im Verlaufe der Jahrzehnte diente Shayralin einer ganzen Reihe von Mietsherren als gedungene Kämpferin, ein oder zweimal sogar in einer Arena. Während dieser Zeit eignete sie sich auch ein paar nützliche Fähigkeiten an, wie das Kochen, das Versorgen von Wunden und einiges an Wissen über Architektur und Politik, meistens weil sie mit irgend jemandem aneinander geriet den sie besser nicht herausgefordert hätte.

Persönlichkeit: So ganz hat Shayr die Lektionen der Wächter nie abgelegt. Niemals wird sie die Waffe auf einen Feind richten, der sich ergeben hat oder flieht. Es passt einfach nicht zu ihrer Vorstellung des "Ehrenvollen Kampfes", wie sie es nennt, obwohl Schlachten nur wenig Glorreiches oder Ehrenvolles an sich haben. Ob Kampf oder nicht: Shayralin ist eine Glucke. Sie wird sich ohne zu zögern vor ihre Kampfgefährten werfen und hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen anderer, auch wenn sie niemanden direkt dazu auffordern wird ihr das Herz zu öffnen. Allerdings werden die meisten Leute redselig, wenn man sie anständig bekocht, wie sie bemerkt hat. Wenn dann noch Alkohol im Spiel ist, reden viele Leute mehr als sie sollten. Diese Loyalität erstreckt sich allerdings nur auf ihre Mitstreiter und nicht weiter. Selbst der derzeitige Auftraggeber ist weniger wichtig und wird im Notfall für das Wohl der Truppe geopfert.

Ausrüstung: Auch wenn inzwischen jedes Teil mindestens einmal ersetzt worden ist, so handelt es sich bei Shayralins Ausrüstung trotzdem im die Standardausrüstung eines Wächters. Eine schwere Rüstung, geschwärzt mit Ruß, verziert mit einigen grünen Intarsien, die sich bei dieser Rüstung allerdings  zum größten Teil verabschiedet haben. Ein Turmschild, ebenfalls geschwärzt, verzierte mit dem Schwert und Eiche Symbol, auch wenn er einen Großteil der dekorativen Blätter eingebüßt hat. Der Schild verfügt am oben Ende über eine Scharte, in die perfekt die Armbrust passt, deren Halter sich an der Hüfte der Elfe befindet. Dazu kommt ein Langschwert, von dem nur noch die Parierstange an seine Herkunft erinnert. Der in den Griff eingesetzte Smaragd ist schon vor Ewigkeiten zerbrochen und die Splitter beinahe vollständig heraus gefallen.

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Zuletzt von Lias am Do 09 März 2017, 13:42 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Ena
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Do 09 März 2017, 12:26

Name: Beth'irial "Bess" Dhrune

Alter: rund 20 Jahre alt

Rasse: Halbelfe

Aussehen: Bess sieht ein wenig anders aus als die meisten jungen Frauen, was daran liegt, dass sie der Vereinigung eines elfischen Seefahrers und einer menschlichen Gastwirtin aus Ambras entstammt. Dies hat dafür gesorgt, dass sie die Merkmale beider Rassen vereint. Wie für die Elfenklan der Wellenbrecher typisch, welche die Seen befahren, sind Bess' Augen von einem geradezu strahlenden Blau und besitzen keine Pupillen. Damit dies nicht so sehr auffällt, trägt sie ihre Haare, welche ebenfalls einen leichten Blaustich aufweisen, seitlich über das Gesicht gekämmt. Ihre Ohren laufen spitz zu, sind aber deutlich kürzer als die der Elfen und lassen sich gut unter ihren Haaren verbergen. Der Körperbau der jungen Frau ist mit seinen markanten Rundungen deutlich mehr an ihre menschliche Seite angelehnt. Ihr Gesicht ist ebenfalls eher rund, ihre Nase stupsig und gut durchblutet (deswegen oft ein wenig gerötet) und ihre Lippen füllig. Bess kann man mit Fug und Recht als Hingucker bezeichnen, was mitunter der Grund war, wieso sich ihr überhaupt erst die Arbeit an Bord des "Brennenden Flamingos" eröffnet hat.
Spoiler:
 

Hintergrund: Die Mutter von Bess, eine Frau namens Lyrie Dhrune, die den "Spuckenden Wal" in einer eher bescheidenen Hafengegend von Ambras führt, hatte sich eines Nachts einen attraktiven Burschen aus dem Elfenklan der Wellenbrecher angelacht. Sie verstand nicht viel von deren Prinzipien, doch sie wusste, dass die strahlend blauen Augen und die dunklen Haare, in denen das Blau des Meeres zu schimmern schien, für sie sehr attraktiv waren. Die jungen Elfen machten einen kurzen Abstecher an Land, um ihre Vorräte für die nächste Erkundungsreise aufzustocken und sich hemmungslos zu betrinken. Eines führte zum Anderen und wie es der Zufall so will, erblickte die kleine Bess neun Monate später das Licht der Welt.
Ihr Vater war bereits lange fort, doch ihr exotisches Äußere erinnerte ihre Mutter an ihn, also wählte sie für das kleine Mädchen einen elfischen Namen, den sie sich selbst zusammenstückelte. So wurde sie zum "springenden Fisch", was vielleicht nicht unbedingt der schmeichelhafteste, aber sicherlich der einzigartigste Name war, den sie je gehört hatte. Sie lebte ein einfaches Leben und half ihrer Mutter, welche das Gasthaus alleine führte, schon bald bei der harten Arbeit. Bess wuchs inmitten von Bratenduft, Seeleuten und zwielichtigen Gestalten auf. Mit fünf Jahren konnte sie Poker spielen und mit sieben brachte ihr ein Schmuggler bei, wie man mit einem Dolch auf eine Zielscheibe warf. Dennoch schien etwas in Bess immer nach dem Meer zu rufen, nach der Freiheit des Wassers und den unentdeckten Welten jenseits von Ambras. Es war vielleicht die Nähe des Gasthauses zum Wasser, vielleicht ihr elfisches Blut, doch die junge Halbelfe entschied sich bald, an einem Schiff anzuheuern.
Zuerst war sie noch zu jung, um mitgenommen zu werden, doch als sie sechszehn war und sich mittlerweile zu einer hübschen jungen Dame gemacht hatte, gelang es ihr endlich, bei den brennenden Flamingos zu landen. Sie waren Schmuggler und brauchten jemanden, der als Ablenkung dienen konnte, sich zur Not aber auch zu verteidigen wusste. Da sich Bess und ihre Mutter keine wirklichen Rausschmeißer leisten konnten, hatte sie über die Jahre gelernt, ganz passabel mit Fäusten und einem Schwert umzugehen, den Rest hatte die seltsame Familie aus Seeleuten, Halsabschneidern, Schmugglern und Taugenichten, die ins Wirtshaus kamen, ihr in wichtigen Lebenslektionen gelehrt. Schnell hatte sie den Dreh raus, wie man Wachmänner mit ein paar weiblichen Reizen ablenkte und erlernte in ihrer Freizeit alles, was es über das Leben auf dem Schiff und das Segeln zu wissen gab. Ihre Faszination für sie See konnte endlich, zumindest in kleinen Teilen, ausgelebt werden und sie sparte sich jede Kupfermünze an, um eines Tages ihr eigenes Schiff kaufen und mit ihrer Mutter über die Meere der Welt segeln zu können. Wenn sie gerade nicht auf Wasser waren oder Ware zu verstauen hatten, half sie weiterhin im Gasthaus aus.
Ihr Lerneifer und ihr exotisches Äußeres katapultierten sie bald an die Spitze der brennenden Flamingos und sie wurde im abenteuerlichen Alter von achtzehn Jahren zum ersten Maat ernannnt. Durch ihren höheren Rang erfuhr sie von einigen grausamen Dingen, welche die brennenden Flamingos taten, Dinge, die selbst ihren losen moralischen Rahmen sprengten. Handel mit Tieren, mit Menschen ... Lebendige Ware, wie sie ihr Kapitän nannte. Überdies behandelte er seine Crew schlecht, tat so, als wären sie entbehrlich und herrschte durch Angst. Bess, der festen Meinung, dass nur mit Respekt und Zusammenhalt Erfolg zu erzielen war, begann eine Meuterei zu planen. Sie wäre auch beinahe gelungen, wenn nicht jemand, den sie zu ihren Verbündeten zählte, sie beim Kapitän verpfiffen hätte. Dieser ordnete eine "Säuberung" seiner Mannschaft an und lauerte Bess eines Tages auf. Seitdem ist die Halbelfe wie vom Erdboden verschluckt ...

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Mo 03 Apr 2017, 01:52







Name: Imiu und Cilia Astellon

Geschlecht: Weiblich

Alter: unter Verschluss

Rasse: Menschlich

Herkunft: Herzogtum Naboria - Zirkelstadt Silbertau

Aussehen: Auffällig an Imiu und Cilia ist wohl ihre schier perfekte symmetrische Gleichheit, ihre Gesichtszüge, Position der identischen grünen Augen und aller markanten Merkmale. Diese Symmetrie wirkt sich sogar auf ihre Körper aus, so teilen sie die gleiche Größe und sogar einen identischen Brust- und Hüftumfang. Hinzu kommt, dass sie es bevorzugen die gleiche Ausrüstung zu tragen, von der Kleidung für die Freizeit, über die Reisekleidung bis hin zu den leichten und schmalen Schwertern die beide benutzen. Bei genauerem Hinsehen würde man bemerken, dass Imiu Linkshänderin ist, während Cilia sich auf ihre Rechte verlässt. An sich würde man aber wohl nichts an ihnen finden was einem die Unterscheidung erleichtern würde, jedoch tragen die Zwillinge unterschiedliche Frisuren in völlig entgegengesetzten Stilen was es einem am Ende doch vereinfacht sie von einander zu trennen. So trägt Imiu ihr rotes Haar säuberlich glatt und sehr symmetrisch geschnitten, beinahe so als würde sie es in steter Disziplin halten wollen. Cilia hingegen trägt ihr gleichfarbiges Haar in wilden Strähnchen, ja manchmal wirkt es beinahe schon zerzaust als würde ihre aufbrausende Art darauf überspringen.
Spoiler:
 


Persönlichkeit: Die Zwillinge mögen sich zwar sehr ähneln, jedoch endet dies recht schnell bei den charakterlichen Gemeinsamkeiten. Jene scheinen nämlich kaum existent... Imiu ist eine freundliche, zuvorkommende und äußerst gewissenhafte Person. Sie gilt als außerordentlich tüchtig, gepaart mit guter Ausdrucksweise und exzellenten Manieren in allerlei Hinsichten. Dem Urteil ihres Zwillings nach opfert sie sich selbst jedoch meist zu viel auf, was ihr durchaus bereits zu einem Problem wurde.
Cilia hingegen ist sehr leicht aufbrausend, äußerst stur und umso zielstrebiger. Es mangelt ihr leider sehr an Empathie, zusammen mit ihrer scharfen Zunge kann sie dies schnell zu einer äußerst unangenehmen Zeitgenossin werden lassen. Trotzdem hat sie einen Hang zu bemerkenswerter Loyalität, insofern man es schafft sich ihren Respekt zu verdienen. An sich unterscheiden sich Imiu und Cilia sehr, als würden sie die Persönlichkeit der jeweils anderen aufheben. Es kommt des öfteren zu Streitereien zwischen ihnen, absolut keine Seltenheit, bemerkenswert ist jedoch trotzdem deren absolute Unzertrennlichkeit egal unter welchen Umständen...

Hintergrund: Die Zwillinge stammen ursprünglich aus Naboria, aus dem fernen Südosten. An sich ist nahezu nichts über ihre Geschichte bekannt, nicht einmal Personen welche Imiu und Cilia nahe stehen können viel über jene berichten. Sie lassen keine Details über ihre Lippen kommen, vermutlich werden sie ihre Gründe dazu haben... Bekannt ist jedoch, dass die Zwillinge kurz nach dem Bürgerkrieg in Ambras ankamen und sich mit ihren magischen Talenten für die Allgemeinheit nützlich machten. Mittlerweile sind die beiden Schwertmagierinen jedoch als Söldner tätig und dafür in Ambras sogar relativ bekannt. Imiu gilt als eher defensiv bewandert, so unterstützt sie ihren Zwilling direkt mit Verzauberungen wie Barrieren, elementarer Energie oder falls nötig mit grundlegender Heilung. Zusätzlich kann sie gut mit ihrer der zu jener von Cilia identischen Waffe umgehen, allerdings nicht derartig geschickt und kraftvoll wie ihr Zwilling. Cilia ist hingegen äußerst offensiv und verlässt sich sehr auf die Unterstützung durch Imiu. Ihre Magie aus dem Bereich der Zerstörung unterstützt ihren Umgang mit dem Schwert, das öfters aber durchaus riskante Vorgehen scheint sie jedoch von ihrem Zwilling abhängig zu machen. Ansonsten ist nicht viel über sie bekannt außer ein paar Gerüchten... Die absolute Unzertrennlichkeit ist eine gewisse Eigenart.
Die Astellon-Zwillinge gehören mittlerweile zu den Söldnern, welche aktuell für den Kronrat von Ambras tätig sind und somit die Wache ebenfalls unterstützen wo es möglich ist. Es handelt sich um einen wachsenden Kreis von Mietklingen, welche in der Oberstadt bevorzugt werden und für verschiedene Beamte oder Wachorgane eine flexible Alternative zu nicht immer abrufbereiten Truppen darstellen. Leider fehlen aktuell schlichtweg die Mittel um eine stehende Miliz auszurufen und so ist man weiterhin des öfteren auf solche Söldner angewiesen, häufiger als man es überhaupt zugeben würde.
Ein wenig negativ behaftet ist diese öfters wesentlich schlechter bezahlte Arbeit, so suchen die Zwillinge mittlerweile häufiger außerhalb nach besseren Aufträgen oder Gelegenheiten. Als eigentliche Kronsöldner ist dies jedoch nicht immer einfach, vor allem in den unteren Stadtvierteln wo sie deswegen bereits in ziemliche Schwierigkeiten mit einem Trupp zwielichtiger Gestalten geraten waren.
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Inuokami

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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   So 16 Apr 2017, 00:40

Name: Kisara Mingd´ahn und Ernst Grohn

Alter: 12 und 46

Geschlecht: Mensch

Herkunft: Ambras

Aussehen:

Ernst ist ein breitschultriger Mann mit einer Größe von einem Meter 92. Seine Haut ist durch seine Arbeit und seinem tagtäglichen Rundgang in seiner Umgebung etwas braun gebrannt. Sein Körper ist mit Muskeln übersät welche er ebenso seiner langjährigen Arbeit zu verdanken hat. Durch sein Gesicht zieht sich ein tief brauner Vollbart und seine Haare sind stehts kurz gehalten. Die Brauen sind stark gewachsen und hinterlassen immer den Eindruck, als würde er einen finster angucken.
Seine Schuhe sind einfache, braune Leder Stiefel, welche die Enden seiner Hose einnahmen. Oben rum trug er bei Tage zumeist ein einfaches Leinenhemd.

Kisara hingegen ist ein margeres Mädchen. Mit gerade mal einem Meter 26 ist sie klein für ihr Alter, und dünn noch dazu. Ihre Haare sind beinahe Schnee weiß und reichen ihr bis unter die Schultern. Das Gesicht ist schmal und blass, so wie der Rest ihres Körpers. So wie ihre Figur schon deutet ist sie nicht allzu kräftig oder gar ausdauernd. Doch wenn es etwas gibt welches sie besonders kennzeichnet, so sind es ihre fast schon schwarzen - blinden Augen.
Das einzige Kleidungsstück welches sie trägt ist eine graue Robe. Keine Schuhe.

Persönlichkeit:

Ernst hat ein störrisches Gemüt. Vor allem dann wenn Dinge ihm Ärger bereiten könnten. Er mag seine Tage am liebsten ruhig und komplikationslos. Mit dem tagtäglichen Stress kann er leben, auch wenn er mit dem Chaos der letzten Jahre sich bisher nicht anfreunden konnte. Wenn einer seiner Nachbarn sein handwerkliches Geschick benötigte, so war er bisher immer zur Stelle. Wenn auch mit einer grummeligen Laune. Zu der kleinen Kisara gibt es bisher nicht viel was man weiß: Sie ist äußerst schüchtern und sehr kompliziert. Doch ihr Bezug zur Magie, der manipulativen Magie, der Illusion, wird einem nach und nach offensichtlicher. Doch noch ist nicht alles klar.

Hintergrund und Vergangenheit:

Wie jeden Tag ob vor der Revolution, während oder danach arbeitete Ernst in seiner Schmiede, etwas abseits der Hauptstadt. Man brauchte gut einen viertel Tag bis zu seiner Hütte welche auch gleichzeitig sein Arbeitsort war. Hier verbrachte er bisher fast seine komplette Leb zeit. Früher, also noch vor dem Krieg stellte er Werkzeuge für Bürger und Bauern her, oder reparierte diese. Doch mit der zunehmend schlechteren Lage des Landes sank der Bedarf an Werkzeugen, da kaum ein normaler Mensch sich diese Arbeit noch leisten konnte. Als dann die Revolution in den Vorraum rückte, verlagerte sich seine Arbeit jedoch etwas. Wie von jedem anderen Schmied wurden Waffen und Rüstungen angefordert. Dieses Geschäft steigerte wieder seinen Umsatz und somit seinen Lebensunterhalt. Das sollte aber nicht heißen, dass er das mochte. Nein, er hasste es sogar. Krieg war ein Störenfried in seinem Leben. Auch wenn er an sich gegen den Krieg war. Doch Geld, blieb Geld. Es gab nichts schlimmeres als das sinnlose Abschlachten unter der Bevölkerung.

Diese lange Zeit machte Ernst sogar noch grimmiger als er ohne hin schon aussah und verschlechterte seine Tägliche Laune.
Selbst nach dem Krieg besserte sich diese nicht.
Armut und Korruption beherrschten nach wie vor das Land.
Zumindest bis zu dem Tag, an dem sich sein Leben ändern sollte.
Es war bereits früher Abend als er sich von der Hauptstadt aus nach Hause gemacht hatte. Alte Bekannte nahe der Mauern hatten ihn Tage zu vor um Unterstützung gebeten. Das Dach war undicht und sie hatten Schwierigkeiten den Schaden zu beheben.
Er seufzte auf seinem Weg. All zu weit hatte er es nicht mehr, aber die Nacht rückte immer näher. Es wurde zunehmend kälter und windiger. Und Müde war er auch. Wahrscheinlich würde er sich diese Nacht ins Bett werfen ohne noch etwas zu essen.
Nach einer Weile des Gehens wurde die Stille die ihn umfing durchbrochen. Ganz in der Nähe heulten die Wölfe. Es war ungewöhnlich, welche in der Nähe zu sehen. Der Anzahl nach waren es 5, nein 6. Doch warum? Wurden sie nicht vertrieben? Ernst wusste, er sollte dem nicht nachgehen, er rang auch eine weile mit sich, schnaufte und lief in die Richtung aus der die Geräusche kamen. Rund 700 Meter lief er in den angrenzenden Wald hinein und folgte dem immer wieder aufheulenden Tönen. Aber irgendetwas war seltsam. Seit einer Weile wanderten sie nicht mehr sondern kamen immer von der selben Stelle. Und schon bald sollte er den Grund dafür erfahren.

Auf einer Anhöhe kam Ernst zum Stillstand und durfte sich ein entsetzendes Schauspiel ansehen. Die Wölfe umkreisten ein Mädchen, welches sich ängstlich um einen Baum klammerte. Die Wölfe knurrten und kläfften. Sie fletschten mit den Zähnen. Immer den Blick auf das Kind gerichtet. Wütend und besorg stürmte Ernst die Anhöhe herunter. Gerade rechtzeitig als einer der Wölfe zum Angriff vorsprang. Ernst kam gerade rechtzeitig an, um dem Tier mit seiner fast schon eisernen Faust einen Schlag gegen den Schädel zu verpassen. Jaulend wurde der schon geschwächte Wolf zurück geworfen, was die Anderen laut kläffen lies und sie aggressiver machte. Doch der alte Schmied wusste, dass sein erster Schlag reines Glück war, da er den Überraschungsmoment hatte ausnutzen können.
Gegen die ganzen Tiere hier, würde er nicht lange durchhalten. Auch wenn sie abgemagert waren. Er sah zurück zu dem Kind und musste feststellen, dass es sehr, sehr verängstigt war. Und.. blind? Na das hatte ihm auch noch gefehlt!
Also fasste er einen Entschluss. "Komm, wir hauen hier ab! Ich nehme dich auf meinen Rücken und nichts wie weg von hier!" Ehe das Kind antworten konnte ergriff Ernst die Initiative, packte das Mädchen am Arm und hievte es auf seinen Rücken. Gerade rechtzeitig, denn der Wolf den er zuvor nieder geschlagen hatte, hatte sich wieder aufgerichtet und machte sich erneut bereit zum Angriff. Ernst begann zu rennen und dachte auch, er würde einen guten Sprint eingelegt haben. Doch die Wölfe waren schneller als er und drängten ihn zu einem Felsen. Nun stand er mit dem Rücken zur Wand. "Das wars dann wohl.... Pah!" Die Wölfe holten zum Angriffe aus. Ihr Anführer, ein altes Alphatier mit grauem Fell, einigen Narben und einem Knick im Schwanz, preschte vor, öffnete im Sprung sein Maul um zu zubeißen. Diesen Moment abwartend hatte Ernst seine Augen geschlossen und Aufgegeben. Hier, würde er nicht mehr raus kommen. Es tat ihm leid um das Kind und verfluchte sich selbst, dass er nicht einfach nach Hause gegangen war. Doch der erwartete Schmerz blieb aus, gefolgt von einem Schmerz erfülltem Jaulen. Einer der Wölfe hatte dem Alphatier getrotzt und diesen Abgefangen. Dabei war er ihm an die Kehle gesprungen und hatte sich darin verbissen. Wie verhext begannen sich die anderen Wölfe gegenseitig zu attackieren, nahmen sich gegenseitig auseinander.
Mit einem mulmigen Gefühl, erstaunt, verdutzt, verängstigt betrachtete er das Spektakel vor sich. Dieses Verhalten war nicht normal. Vor allem nicht für Wölfe! Mittlerweile dämmerte es ihm. Er glaubte den Grund zu kennen wieso diese wilden Tiere sich schlag artig verändert hatten und sah über seine Schulter in das Gesicht des Mädchens. Ernst begann zu verstehen, dass er kein hilfloses Kind auf dem Rücken trug, kein Gewöhnliches. Eher ein... verkorkstes kleines Monster...
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Grim
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BeitragThema: Re: Gebrochene Kronen - Steckbriefe   Sa 27 Mai 2017, 19:05

Name: Oswin Gutman und Sari

Rasse: Mensch / Wolfshund

Alter: 51 Jahre / 6 Jahre

Aussehen: Oswin ist ein hagerer, mäßig großer Mann mit hängenden Schultern und langen, schlaksigen Armen. Er ist nicht sehr muskulös, eher sehnig. Sein Alter ist ihm deutlich anzusehen, sowohl auf der Haut, die von sichtbaren Adern und Altersflecken übersäht ist, wie man sie eigentlich eher bei einem noch älteren Mann erwarten würde, als auch im wettergegerbten Gesicht mit den hängenden Wangen und den schweren Tränensäcken.
Letzteres zeichnet die ansonsten sehr harten Züge ein wenig weicher. Ansonsten werden diese ausgemacht von einem kantigen, vorspringenden Kinn, einer mindestens einmal gebrochenen Hakennase, buschigen Augenbrauen und kalten, blauen Augen. Ein stoppeliger Siebentagebart zieht sich über Mund- und Wangenpartie bis hinab zum Hals mit dem markant ausgeprägten Adamsapfel.
Für einen Mann seines Alters hat Oswin sich erstaunlich volles Haupthaar erhalten, das ihm halblang entweder offen in den Nacken fällt, oder zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden getragen wird.
Oswin ist zumeist sehr schlicht gekleidet: Wollhose, Wollhemd, ledernes Wams, abgewetzte Stiefel, dreckiger, ehemals grüner Umhang. Generell macht er einen recht abgerissenen Eindruck.

Sari ist eine zottige, graue Wolfshündin, die mit einer Schulterhöhe von 83 cm selbst für ihre Rasse recht groß ist. Sie hat kleine, hängende Rosenohren, dunkle, braune Augen und stets einen recht gutmütigen Blick in ihrem zottigen Gesicht.

Hintergrund: Oswins Geschichte ist eine tragische. Es ist die Geschichte, eines Mannes, der alles verloren hat: seine Familie, seine Stellung und fast alles, was er je besaß. Vor dem Krieg war er der Zwingermeister des Herrn Ullar von Gerig, eines Ritters im Gefolge des Grafen Lefford. Oswin lebte auf dessen Burg, kümmerte sich um dessen Hunde und organisierte die Jagdausflüge, für die der Ritter eine große Leidenschaft besaß.
Die Geschichte der Verluste begann vor über zehn Jahren. Damals fiel Oswins geliebte Frau Jania einer grassierenden Seuche zum Opfer und wenngleich er bis heute um sie trauert, so hätte er sich doch damit arrangieren können. Solche Dinge passieren nun einmal. Und Oswin hatte noch immer zwei Kinder: seine Tochter Karia und den Sohn Delven. Der Kontakt zur Tochter jedoch brach ab, als diese – gegen den Willen ihres Vaters – einen reichen Bauernsohn heiratete und Oswin ihr seinen Segen verweigerte. So schieden die beiden im Streit.
Im Krieg wurde Oswin verpflichtet, an der Seite seines Herrn für die Königstreuen in den Kampf um Ambras zu ziehen, ebenso wie sein Sohn. Delven fiel bereits beim ersten Angriff auf die zu dieser Zeit von Rebellen gehaltenen Mauern am Nordtor. Oswin selbst hatte mehr Glück, doch im Lauf der kommenden Schlachten verlor er nicht nur den Großteil seiner Hunde, sondern auch seinen Herrn.
Nach Ende der Kämpfe fand Oswin sich allein in Ambras wieder, ohne ein Zuhause, zu dem er hätte zurück kehren können, ohne Familie und ohne Anstellung. Alles was ihm geblieben war, war die letzte Hündin seiner Meute: Sari.

Charakter: Oswin ist ein Mann, der alles verloren hat und entsprechend düster ist sein Gemüt. Er neigt zur Melancholie, ist allgemein antriebslos, bisweilen zynisch und hält nicht damit zurück, ab und an eine gewisse Todessehnsucht zu äußern. Er lebt ohne Ziel in den Tag hinein und schlägt sich irgendwie durch, ohne noch irgendwelche Ambitionen zu besitzen. Sein Selbstwertgefühl ist gering und es gibt weniges, wofür er sich zu schade ist, um irgendwie durch den Tag zu kommen. Alles, was ihm noch Hoffnung gibt und woran er sich klammert, wie ein Ertrinkender an ein Stück Holz, ist seine Hündin.

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I know what i want,
I'll say what i want,
and noone can take it away!
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