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 Steckbriefe

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Lady Dye

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BeitragThema: Steckbriefe   Fr 05 Aug 2016, 17:50

Sollten alle Steckbriefe in Ordnung sein, würde ich das 'OOC' im Threadnamen entfernen^^

Steckbriefvorlage:

Name: Wie heißt euer Charakter?
Alter: Wie alt ist euer Charakter? Eine obere Altersgrenze gibt es nicht.
Wesen: Was für ein Wesen ist euer Charakter? Hier ist es auch möglich, die Art zu beschreiben.
Charakter: Wie ist euer Charakter so drauf?
Vorlieben: Was mag euer Charakter?
Abneigungen: Was mag euer Charakter nicht?
Fähigkeit: Was für eine Fähigkeit hat euer Charakter? (Magie, besondere Kräfte...)
Waffe(n): Trägt euer Charakter eine Waffe?
Ziel(e): Was für Ziele hat euer Charakter? Warum tritt er der Gruppe bei?
Sonstiges: Was gibt es noch über euren Charakter zu sagen?
Aussehen: Wie sieht euer Charakter aus?


Zuletzt von Lady Dye am Mo 08 Aug 2016, 21:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Shoggoth

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Sa 06 Aug 2016, 01:25

Kommt, setzt euch. Etwas zu trinken? Es soll euch ja an nichts mangeln. Keine Angst, ich erkenne euer Staunen und vielleicht einen Funken Neid, nicht wahr? Ein schönes Anwesen habe ich hier, das ist richtig. Es kostete auch entsprechend, aber wozu hat man Geld?
Leider habe ich die beunruhigenden Nachrichten auch schon vernommen. Der Schatten kehrt zurück, wird gemunkelt. Äußerst unschön das Ganze. Dabei hatte ich eigentlich meine Waffen für immer ablegen wollen.
Ich war ja eine lange Zeit als Jäger tätig, bis ich mich anderen Dingen hier widmen wollte. Deshalb habe ich auch dieses Haus hier errichtet, ich habe nicht erwartet es so schnell wieder für längere Zeit verlassen zu müssen.
Jetzt mag euch die Frage in den Sinn kommen woher ich denn das Geld für all das hier habe. Man könnte sagen es ist mein Erbe. Nicht, dass dieses Gebäude jemals zuvor meiner Familie gehört hätte, nein. Vielmehr habe ich mein Vermächtnis zu Geld gemacht um damit dies hier alles bezahlen zu können.
Wie man vielleicht herausgehört hat, stamme ich aus keiner Jäger-Familie, weder mein Vater noch mein Großvater noch mein Ur....Ah, ihr versteht, ich sehe. Entschuldigt. Mein Stammbaum war eher politisch, könnte man sagen. Blaues Blut und so weiter. Wobei es gar nicht so blau ist, wie sich herausstellte. Achja, ein Detail wäre mir fast entfallen.
Monster, meine ganze widerliche Familie besteht aus Monstern. Bestand, muss ich wohl sagen.
Habe ich jetzt euer Interesse geweckt? Ja, das sehe ich doch. Monstergeschichten sind immer etwas Feines, nicht nur als kleiner Bub, nicht wahr?
Aber beginnen wir doch von ganz vorne. Ungefähr bei meiner Geburt. An die ich mich, zugegeben, nicht wirklich erinnere, aber ich vermute dass sie ganz normal abgelaufen ist. Auch nicht weiter wichtig, wichtig ist nur dass ich ein Kind aus der Familie Glavulk bin. Sagt euch nichts? Muss es auch nicht. Mein Heimatland ist ein gutes Stück entfernt von hier, übrigens ein Drecksloch sondergleichen. Viele Bäume, ein paar Berge und Regen. Viel verdammter Regen. Kaum ein Tag an dem die Sonne zu sehen ist. Wirklich nicht für eine Reise wert.
Wo war ich? Genau, ich bin ein von und zu Glavulk, könnte man sagen. Aber diese Förmlichkeit spare ich mir, es reicht mich Belva zu nennen.
Aber genug davon. Ich bin noch nicht bei den Monstern angekommen, nicht wahr? Es tut mir furchtbar Leid, lasst mich euch noch eben schnell etwas einschenken. Gut, also... Zunächst war ich nur ein Kind, logischerweise. Damals fielen mir halt die seltsamen Dinge noch nicht auf, weil ich es nicht anders kannte. Meine Familie ritt oft aus, auch während der Nacht, aber wir kleineren Geschwister mussten in der Burg warten. Stinklangweilig, sage ich euch. Es gab ja nichts zu tun, irgendwann habe ich mich einmal in die Bibliothek verirrt und da meine Tage verbracht. Und eine nicht ganz unerhebliche Zeit im Keller, beim Waffenmeister. Ein netter Kerl, vielleicht etwas zu enthusiastisch, hätte mich einmal fast unterm einem Haufen Äxte begraben. Hach ja...
Jedenfalls war ich ja nicht dumm. Ich merkte das etwas nicht ganz richtig war, nie hatten wir Besuch oder hörten uns Anliegen von Bauern an, obwohl das eine Aufgabe der Regierenden war, hieß es in den Büchern.
Die Antwort darauf fand ich als ich das Mannesalter erreichte. An meinem 14. Geburtstag hieß mich mein Vater in der Familie willkommen. Und dann wusste ich warum man uns mied. Man fürchtete uns. Denn wir waren Monster. Und nicht irgendwelche Monster, nein, Werwölfe. Blutrünstige Bestien die Nachts ihre Opfer zerfleischen. Wir sind halb Mensch, halb Wolf und riechen Fleisch schon aus Meilen Entfernung. Unsere Zähne und Klauen sind riesig und wir können einen Mann mit einem Hieb entzwei schlagen. So sagt man jedenfalls. Nicht dass etwas davon stimmen würde...oder vielleicht doch?
Ihr denkt es euch vielleicht schon, aber ich war damals etwas geschockt von der Erkenntnis. In der ersten Vollmondnacht nach meinem Geburtstag wurde ich mit auf die Jagd genommen. Dieser blutige Vollmond würde meine Kraft erwachen lassen, so hatte man mir es vorhergesagt. Ich versuchte mich dafür zu wappnen, allerdings... Nun, es war nicht schön.
Nur Fetzen meiner Erinnerung bleiben heute noch, aber diese Fetzen rauben mir jede Nacht den Schlaf. Es ist der Gedanke daran meine Zähne in blutiges Fleisch zu schlagen. Die Sehnen und Muskeln mit meinen Klauen zu zertrennen und Knochen zu zerbrechen... Kennt ihr das Gefühl eure Finger durch den Brustkorb eines Kleinkindes zu bohren? Könnt ihr euch die Schreie von der Mutter vorstellen, wenn ich ihren Sohn, zusammen mit ihrem Mann, wie ein Tier in mich hineinschaufele?

….

Das ich diese Nacht vergessen wollte, das brauche ich nicht zu erwähnen. Aber vor allem wollte ich etwas anderes. Um Vergebung bitten. Für das was ich getan hatte, für das was ich tun würde und für das was ich bin. Aber wer hörte mir zu? Meine Familie sicher nicht. Also begab ich mich auf die Suche. Und fand jemanden. Einen Jäger.
Allerdings jagte dieser Mann keine Tiere, sondern Bestien. Monster. Mich, wenn man so will. Als ich erfuhr was er tat, so entschied ich mich ihm gegenüberzutreten. Er richtete über meinesgleichen, also sollte er mich entweder ins Grab schicken, oder von meinen Sünden befreien. Doch es kam anders. Er nahm mich in seine Dienste auf, er lehrte mich das Handwerk der Jagd. Obwohl dies ein wenig schwieriger war als die einfache Jagd auf Tiere, so erwies ich mich doch als eifriger Schüler. Denn ich hatte ein Ziel, das Ziel diejenigen zu befreien die wie ich leiden mussten. Leiden unter dem als was sie geboren wurden. Ein reiner Akt der Gnade, möchte man sagen. Außerdem brauchte ich Beute um …. um mich ruhig zu stellen.
Nach meinen Lehrjahren ging ich alleine auf Jagd und durchstreifte Länder, Städte und Dörfer immer auf der Suche nach Spuren von Bestien.
Irgendwann stieß ich auf ein kleines, ärmliches und verregnetes Dorf. Es kam mir wage bekannt vor, aber ich fühlte mich nicht wohl dort. Am liebsten wäre ich weitergereist, aber meine Instinkte führten mich dort hin. Und an den gehetzten Blicken, dem stummen Dorfleben und den verschlossenen Fensterläden und Türen konnte man leicht erkennen das ich auf meine Fährte gestoßen war.
Ich bereitete mich gut vor und wartete dann. Meine Beute wollte gut aussondiert werden, ich musste jeden Schritt kennen. Also beobachtete ich. In der Nacht kamen sie. Ich kannte sie gut, ihre Jagdmuster glichen den meinen, nur waren sie primitiv. Nur rohe Kraft und Schnelligkeit. Der Kopf und der richtige Zeitpunkt spielten keine Rolle für sie. Denn sie erwarteten keine Gegenwehr. Ein silberner Bolzen aus meiner Armbrust bewies die Dummheit des Ersten. Schon vorher hatte ich andere Werwölfe gefällt, aber diese waren anders. Sie hatten sich fett gefressen, da sie niemanden zu fürchten hatten. Sie lauerten nicht ständig im Schatten um sich ein einzelnes Opfer zu schnappen, sie waren unvorsichtig. Und sie waren meines Blutes.
Als ich auf das tote Gesicht meines Bruders hinabstarrte kam mir ein grimmiges Lächeln. Ich würde Abbitte leisten mit meinen Taten. Diejenigen die mein Leiden zu verantworten haben, müssen sterben. Jeder von ihnen. Bewaffnet mit Armbrust und Axt stapfte ich auf die Burg auf der Anhöhe zu.
An diese Nacht kann ich mich noch gut erinnern. An jedes Gesicht, das im letzten Moment begriff, welcher Jäger gekommen war um ihrem Leben ein Ende zu machen. Kein Flehen oder Betteln wurde erhört, am Ende der Nacht war die Burg still. Nur noch meine Schritte hallten auf dem Boden wieder, als ich langsam auf den Thron zuschritt. Ich blieb davor stehen. Ein Monster als König... das war mein Vater gewesen. Und ich wurde zu seinem Henker. Dann hieb ich meine Axt in den Thron und ging.
Und als rechtmäßiger und einzig verbliebener Erbe, war es an mir die Besitztümer zu verwalten. Was ich auch tat, gewissermaßen.
Nun bin ich hier. Meine Jagd ist beendet.

Euer Wunsch ist es also, dass ich wieder losziehe, obwohl ich den Drang euch in diesem Moment die Kehle zu zerfleischen kaum unterdrücken kann? Es passt dem König wohl ganz gut mich weit fortzuschicken. Obwohl er das natürlich nicht zugeben würde. Außerdem bin ich ja wie geschaffen für den Einsatz als Späher. Denn wenn ihr dieses Haus verlasst, könnte ich euch noch verfolgen, da habt ihr mich längst vergessen. Ich kann euch riechen... euch, eure Frau, eure Kinder. All dieser Geruch haftet an allem was ihr tragt, sowie an Haaren und eurer Haut. Wie ein Bluthund könnte ich euch verfolgen.
Aber das würde ich nie tun, hört auf zu schwitzen. Sagt dem König er soll seinen Spürhund kriegen.


Name: Belva von und zu Glavulk

Alter: Ende 20

Wesen: Werwolf. (Verwandlung nach Willen, außer bei Vollmond. Die Werwolfgestalt ist eine humanoide Wolfsbestie)

Charakter: Siehe oben. Belva ist eigenbrötlerisch und hat kaum in Gruppen gearbeitet. Er ist sich sicher, dass alle Personen ihnen wegen dem was er ist verabscheuen und fürchten. Deswegen vermutet er oft das über ihn schlechtes gedacht wird, was zu einer leichten Paranoia führt.

Vorlieben: Fleisch, obviously. Belva geniesst gerne. Das kann alles sein, gutes Essen, guter Wein, gute Musik und hin und wieder auch guten Umgang. Er ist nicht generell gegen den Kontakt mit Menschen, ist dabei aber immer sehr aufmerksam und wählt seine Worte mit Bedacht.

Abneigungen: Er ist wohl am meisten von sich selbst abgeneigt, bzw. von dem was er ist. Ansonsten stört ihn Schwäche, geistige Schwäche noch mehr als körperliche.

Fähigkeit: Well, he is a fucking Werewolf. Dadurch ist er kräftiger, schneller und kann extrem viel besser riechen als die meisten Menschen, allerdings neigt er im Stress zu spontanen, gewalttätigen Entscheidungen. Außerdem wird die Kontrolle über das innere Biest schwieriger, je stressiger die Situation ist. Er hat keine Kontrolle über sein Selbst, wenn er sich in seine Werwolfsgestalt verwandelt. Er kennt dann weder Freund noch Feind und nur der Hunger treibt seine Taten.
Er ist zwar verwundbar, aber extrem schwer zu töten. Wunde schließen sich vergleichsweise schnell und abgetrennte Gliedmaßen können, falls vorhanden, wieder anwachsen. Trotzdem bilden sich bei schweren Treffern hässliche Narben und Belva könnte mehrere Tage kampfunfähig bleiben. Falls er während der Regenerationsphase in seine Werwolfsgestalt wechselt und genug frisst, so regeniert sich sein Körper noch sehr viel schneller und er ist dann meist vollständig genesen wenn er diese Gestalt wieder verlässt.
Silberwaffen sind gegen ihn natürlich besonders schädlich und ein Treffer einer solchen Waffe reißt tiefe Wunden die sehr langsam verheilen. Kopf abhacken führt logischerweise zum sofortigen Tod, das ist nicht zu regenerieren.
Belva wird sich unter keinen Umständen absichtlich verwandeln, selbst wenn sein Leben bedroht sein mag. Er verabscheut dieses Teil seines Selbst, so dass er nicht gutes daran finden will und kann.

Waffen: Belva weiß mit vielen Waffen umzugehen, tragen tut er aber hauptsächlich Äxte und eine Armbrust. Bolzen und eine Axt sind teilweise versilbert, dazu trägt er noch Weihwasser, Öle und andere Ingredienzen mit sich herum die er für die Jagd auf einige Wesen benötigt.

Ziel: Sein grundsätzliches Ziel ist es seine Erlösung zu finden. Um sich von seinen Sünden reinzuwaschen hat er immer denjenigen geholfen die unter seinesgleichen (zu denen er alle mögliche "Monster" zählt) zu leiden haben. Außerdem hofft er auf ein größeres Verständnis seiner Herkunft um, im Zweifel, seinen Zustand zu heilen. Vielleicht findet er ja im Schatten oder in den untergegangenen Königreichen etwas was noch niemand vor ihm entdeckt hatte.

Aussehen: Belva trägt lange, schwarze Haare, dazu einen Bart der immer ein wenig unrasiert wirkte, selbst wenn er sich erst vor Stunden rasiert hatte. Seine Augen sind ebenso schwarz und meistens blutunterlaufen. Sein gesamter Körper wird von einem feinen schwarz-braunen Flaum bedeckt. Diese Farbe trägt auch sein Fell in seiner Werwolfsgestalt.
Belva trägt eine dunkle Kette-/Lederkombination mit vielen Taschen und Beuteln. Von weitem sieht er damit wie ein gut gerüsteter Jäger aus, von nahem erkennt man aber die gute Qualität, welche sich ein Jäger so nicht leisten könnte.

Rüstung: (So ähnlich, ein wenig mehr, besser verarbeitet etc. aber diese Art von Leder-Kette Kombination als Vollrüstung.)
Spoiler:
 

Werwolfsgestalt: (I guess this is ok)
Spoiler:
 


Zuletzt von Shoggoth am Mo 08 Aug 2016, 15:24 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Sa 06 Aug 2016, 13:10

Name: Gilbert Delacroix

Alter: 19

Wesen: Wasserengel

Charakter: Gilbert ist ein besonnener und ruhiger Engel, gleich seines Elements. Er geht bedacht vor und hat ein sehr gutes politisches Gespür. Menschen ohne wichtigen Namen begegnet er mit mindestens genauso viel Respekt wie Aristrokraten. Auch Dämonen gegenüber ist er freundlich, solange sie sich nicht gegen ihn stellen. Gilbert ist die Ruhe selbst, aber die Gefühle können ihn trotzdem mal übermannen, sodass er dann seine besonnene Art schnell einmal verliert. Vor allem ist dies der Fall, wenn man seinen Leibwächter verachtet.
Gilbert ist recht neugierig und auch sehr lebensfroh. So etwas wie Selbstmitleid scheint er kaum zu kennen. Dazu müsste schon Einiges passieren. Auch in schwierigen Situationen scheint er diesen Charakter beizubehalten.

Vorlieben: Gilbert liebt es Bücher zu lesen und Reisen durch sein Königreich zu unternehmen. Begleitet wird er dabei immer von seinem Leibwächter, Raw. Gilbert liebt es, die Sterne zu beobachten und Zeit mit Raw zu verbringen. Die kleinen Dinge des Lebens scheinen ihn schon zu erfreuen.

Abneigungen: Gilbert hat Abneigungen gegen Wesen, die es lieben, schwache Wesen zu jagen und zu töten. Gilbert ist nicht der Angriffslustigste, aber bei einer Begegnung mit solchen Wesen verliert er schnell einmal die Geduld und kann auch töten, was er sonst nur sehr selten macht.
So etwas wie Töten verachtet er grundsätzlich, würde aber jemanden töten, wenn er das Leben eines anderen bedroht. Für sich selbst würde er niemals töten. Gilbert verachtet aber auch Fürsten und reiche Leute, die sich auf der Haut von schwer arbeitender Bevölkerung ausruhen.

Fähigkeit: Gilbert beherrscht eigentlich die Manipulation von Wasser und mächtige Heilungsmagie, aber ein Ritual ging zu seinem sechsten Geburtstag schief. Dieses Ritual ist vonnöten, damit sich seine Engelkräfte richtig entfalten können und ihn nicht selbst vernichten.
Seitdem hat Gilbert immer wieder starken Energiemangel und auch der Einsatz von Magie bereitet ihm sehr starke Schmerzen. Energie bekommt er aber oft von Raw.

Waffe(n): Eigentlich benutzt ein Wasserengel keine Waffen, jedenfalls keine, die jemanden ernsthaft verletzen können. Aufgrund Gilberts magischer Situation aber musste er sich auf Waffen einlassen. Gilbert nutzt eine große schwarze Sense mit roten Zeichen auf der Klinge. Diese transportiert Raw mit seiner Fähigkeit, Waffen in einem magischen Raum lagern zu können. Daher kann er seine Waffe nur einsetzen, wenn Raw ihm diese auch zur Verfügung stellt.
Trotzdem trägt Gilbert noch drei Messer und mehrere Wurfnadeln an seinem Gürtel, die er auch perfekt benutzen kann.

Ziel(e): Gilberts Ziel ist es, sein Volk vor den Mächten der Dämonen zu schützen. Ihm liegt dabei wirklich nur das Volk und das Leben seines Vaters am Herzen, der ebenfalls ein Wasserengel ist. Gilberts Ziele mögen seltsam wirken, aber sein Wesen als Wasserengel verhindert es, an etwas anderes, als an andere zu denken.

Sonstiges: Gilbert ist der Prinz des Königreiches Esther. Sein Vater, der erste Wasserengel ist der Herrscher über das Königreich Esther.
Gilbert war schon immer sehr gütig und ein Magiertalent. Schon als kleines Kind ging er oftmals durch das Schloss seines Vaters oder durch die Straßen und heilte die Wesen, die Hilfe benötigten. Dabei entdeckte er im Alter von fünf Jahren abseits der Stadt am Schloss einen Mann an einem Baum sitzen. Der Mann hatte schwerste Verletzungen und schien kaum noch zu atmen. Gilbert rettete ihm das Leben, indem er all seine Heilerkünste anwandte. Dieser Mann stellte sich als Halbdämon heraus, der damals auf Seiten der Dämonen gekämpft hatte, aber floh. Somit entging er der Bestrafung durch die Engel und kämpfte allein weiter. Bei einem Kampf musste er aber schwer verletzt worden sein.
Gilbert aber machte dies nichts aus. Raw verdankte dem Jungen sein Leben und wurde deshalb auch sein Leibwächter und engster Vertrauter. Gilbert kann sich voll und ganz auf ihn verlassen. Auch seine Kampfkünste hat er von Raw erlernt. Als es ihm nach dem verpatzten Ritual sehr schlecht ging, wich Raw nicht einmal für eine Minute von der Seite des Prinzen.

Aussehen: Gilbert ist ein schlanker Junge, der gerade mal 67 kg wiegt und 1,76 m groß ist. Er hat schwarzes leicht gewelltes Haar, das ihm bis kurz unter die Schultern reicht. Seine Augen haben eine leuchtende grüne Farbe. Gilbert trägt oftmals enge, schwarze Sachen.
Sein schwarzes enges Hemd ist bauchfrei, seine schwarze enge Hose betont seine Figur. Seine Stiefel sind auch schwarz. Allein sein Gürtel ist silber, an dem die Wurfnadeln und Wurfmesser hängen. Über diesen Sachen trägt er einen offenen schwarzen Mantel, der ihm bis zu den Knien reicht. Seine dünnen Handschuhe sind ebenfalls schwarz.
Seine Ohrringe besitzen je eine kleine blaue Kugel als Anhänger.
_______________________________________

Name: Raw

Alter: 43, sieht aber aus, wie 20 - 25 Jahre

Wesen: Halbdämon; halb Mensch (Magier, spezialisiert auf Waffenmagie), halb Dämon

Charakter: Raw ist eigentlich ein passives und ruhiges Wesen. Er fällt keine eigenen Entscheidungen, sondern führt immer nur Gilberts Bitten aus. Viele denken, dass er nicht eigenständig denken kann, aber das kann er sehr wohl. Er spricht selten, meist nur mit Gilbert und ist eher der kämpferische Typ. Obwohl er nun schon 14 Jahre als Gilberts Leibwächter tätig ist, kommt mitunter noch seine sadistische Seite heraus, vor allem, wenn man ihm im Kampf provoziert oder Gilbert bedroht.
Anfangs hatte es ihn zutiefst wütend gemacht, dass viele ihn als Monster bezeichneten, aber inzwischen lässt ihn so etwas kalt. Er weiß, was er ist und solange Gilbert ihn so akzeptiert, wie er ist, ist ihm alles andere egal.

Vorlieben: Raws Vorlieben sind einfach erklärt. Er kämpft sehr gerne und trainiert somit auch gerne. Die andere Vorliebe von ihm ist es, Gilberts Wünsche zu erfüllen - auch wenn er nicht viele hat - und diesen auch zu beschützen. Das sind seine einzigsten Vorlieben. Alles andere steckt er zurück, da er sich von seinem damaligen Leben schon lange verabschiedet hat und mit kaum noch etwas zu tun haben möchte.

Abneigungen: Raw hasst es, wenn man Gilbert auch nur zu nahe tritt oder ihn sogar bedroht. Dabei vergisst er seine innere Ruhe gänzlich und ringt den Feind einfach nur noch gnadenlos nieder. Normalerweise spricht er erst, bevor er kämpft, aber dabei ist ihm alles egal.
Etwas anderes, was er hasst, ist seine dämonische Gestalt. Wenn er wütend wird, kann es schon einmal passieren, dass ein Teil seines Körpers sich in seine dämonische Gestalt verwandelt, aber er versucht es so gut wie möglich zu unterdrücken. Gilbert will er niemals diese Gestalt zeigen, da er in dieser Gestalt gänzlich ein Dämon ist und sich nicht mehr unter Kontrolle hat.

Fähigkeit: Raw beherrscht als Halbdämon natürlich dunkle Mächte. Das heißt, er kann die Finsternis kontrollieren, nutzt dies mitunter nur zur Verwirrung des Gegners. Als Waffenmagier aber kann er auch ein Portal zu seinem sogenannten "Waffenlager" öffnen. Waffen, die er einmal in dieses Portal gesteckt hat, kann er damit beschwören. Auch Gilberts Sense ist in diesem Portal. Raw kann mit seiner Waffenmagie Waffen auch außerhalb seiner körperlichen Reichweite kontrollieren, was ihn aber angreifbar macht, da er sich dabei nur auf die Waffen konzentrieren kann.

Waffe(n): Raw nutzt alle Arten von Waffen aus seinem Portal, Fernwaffen und Nahkampfwaffen. Als Waffenmagier hat er eine Begabung, diese zu nutzen, ohne es großartig zu üben. Eine Waffe aber hat er immer an seinem Körper. Es ist ein Schwert mit einem goldenen Griff, auf dem eine Inschrift steht, von der nur Gilbert und Raw die Bedeutung kennen. Er trägt es immer quer über seinen Rücken. Die Klinge dieses Schwertes ist komplett stumpf. Mit diesem Schwert aber kämpft er nie, es hält aber seine dämonische Seite zurück, sagt man jedenfalls. Magisch ist dieses Schwert aber nicht angehaucht, es symbolisiert ein Versprechen zwischen Gilbert und Raw.

Ziel(e): Raw interessiert es wenig, was in der Welt vorgeht. Sein einziges Ziel ist es, Gilbert zu beschützen. Alles andere gehört nicht zu seinem Ziel.

Sonstiges: Raw war damals schon fast tot, als Gilbert ihm das Leben rettete. Man könnte sagen, dass es Gilberts Art als Wasserengel war, aber Raw spürte sofort, dass Gilbert die Person war, die er einfach beschützen musste. Zu der Zeit des großen Krieges und auch darüber hinaus war er einer der mächtigsten und furchterregendsten Dämonen, weshalb ihn noch heute alle als Monster ansehen. Durch die Begegnung mit Gilbert aber änderte er sich komplett. Er bittet regelrecht um Vergebung, die er in Gilbert wiederfindet, weshalb er diesen auch so hartnäckig beschützt.
Waffenmagier haben eine enorm hohe Menge an magischer Energie, weshalb er diese immer Gilbert gibt, wenn er sie benötigt. Seine absolute Treue gilt ihm, weshalb er ihm auch zur Seite stehen würde, wenn er etwas Falsches tun würde.
Raw altert aufgrund seiner dämonischen Seite weder äußerlich noch innerlich, genau wie Gilbert. Er kann keines natürlichen Todes sterben, nur eines gewalttätigen Todes.

Aussehen: Raw ist einen ganzen Kopf größer als Gilbert, aber auch genauso schlank. Raw hat weißes/silbernes Haar, das in einem Stufenschnitt bis zu seinen Schultern reicht. Seine Augen sind leuchtend blau. Tatsächlich glühen sie, wenn er Magie nutzt. Raws Haut ist sehr hell, aber nicht zu hell.
Er trägt meist ein einfaches weißes Shirt und eine einfache weiße Hose. Seine Stiefel sind ebenfalls weiß. Auf eine Rüstung verzichtet er. Um seinen Oberkörper hat er den Gurt seines Schwertes geschnallt, damit dieses auch an seinem Rücken richtig sitzt. Raws enge Handschuhe sind ebenfalls weiß. Metallplatten an seinem Handrücken schützen diese vor Angriffen. Auch an seinen Handgelenken befinden sich Armschienen aus Metall. Unter diesen ist aber je eine Unterarmklinge versteckt.
Um den Hals trägt er eine Kette, die ebenfalls als Treuesymbol Gilbert gegenüber gilt. Der Anhänger der Kette ist ein einfaches Metallkreuz.
Seine dämonische Gestalt aber hat bisher noch keiner gesehen, sodass nur er weiß, wie er als Dämon aussieht, sollte er mal bei halbwegs klarem Verstand sein.
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 07 Aug 2016, 03:47

Die Quarani

Erscheinungsbild:
Die Quarani sind ein Humanoides, monogeschlechtliches Insektenvolk, welches optisch sehr an Wespen oder Bienen erinnert. Im Schnitt werden sie etwa 1.60m ­gross und können bis zu 120 Jahre alt werden. Ihr ganzer Körper ist mit einem Schwarzem Chitinpanzer bedeckt, doch mit Ausnahme des Bauchbereichs und der Unterseite des Abdomen, wird der Panzer von einem filzartigem Fellwuchs bedeckt, meistens in Gelben Farbvariationen, selten unterbrochen von musterbildenden Weissen oder Schwarzen streifen. An den Unterarmen, Unterschenkeln und im Halsbereich ist der Fellwuchs üblicherweise verstärkt, so das der Eindruck entsteht das Quarani an diesen stellen entsprechende Kleidung tragen, oft wird dies durch eine sich abhebende Färbung des Fellhaars noch verstärkt.
Ihre Kopfform ist leicht spitz zulaufend, so das weder eine Nase noch ein Kinn zu sehen sind. Der Mund befindet sich praktisch an der Spitze und enthält eine lange Zunge. Die überdurchschnittlich ­grossen Augen wirken eher seitlich den frontal in den Schädel eingelassen und erlauben es einer Quarani einen sehr ­grossen Bereich zu überblicken. Die Augen selbst haben sich von Facettenaugen zu normalen Augen entwickelt, doch sind Pupillen und Iris aufgrund der einheitlichen Blau oder Schwarzfärbung praktisch nicht zu erkennen. Geschützt werden sie von zwei Augenliedern, wobei das eine transparent ist und normalerweise beim Fliegen zum Einsatz kommt. Zuguterletzt schmücken zwei, etwa 8cm lange Antennen den Kopf.
Quarani sind Hexapoden, haben also sechs Gliedmassen wobei die Humanoide gestallt dazu geführt hat das sich zwei Armpaare und ein Beinpaar ausgebildet hat. Die Armpaare sind untereinander angeordnet, wobei das zweite, oder sekundäre, Paar wesentlich schwächer entwickelt, sprich kleiner, ist. An den Händen sitzen nicht wie bei Menschen fünf, sondern jeweils nur drei Finger, genauso haben die Füsse nur drei Zehen, die jedoch ebenfalls greifen können. Im Brustbereich befinden sich zwei Futterdrüsen, die grosse Ähnlichkeit mit Brüsten von Frauen anderer Rassen haben, doch im Normalfall werden diese durch den starken Fellwuchs im Halsbereich verdeckt. Am Rücken befinden sch zwei beinahe transparente Flügelpaare, wobei auch hier in ein grösseres, Primäres und ein kleineres, sekundäres Paar unterschieden wird. Die Flügel ermöglichen es den Quarani zwar ausdauernde und schnelle Flüge, doch können sie dafür weder besonders hoch Fliegen und können dabei auch keine grösseren Lasten tragen.
Zuguterletzt besitzen die Quarani einen an den Hüftbereich anschliessenden Abdomen oder Hinterleib. Von der Form her entspricht er am ehesten dem Hinterleib einer Wespe, nur halt eben in entsprechender Grösse, wobei eine Länge von mehr als 30cm sehr ungewöhnlich ist. In diesem Teil befinden sich die Fortpflanzungsorgane, ein nachwachsender Giftstachel samt dazugehörigem Giftsack, sowie eine starke Muskulatur die den Abdomen sehr beweglich machen und ein ziemlich heftiges Zustechen erlauben. Berührt man eine Quarani an der falschen Stelle oder überrascht sie, kann das Zustechen reflexartig ausgelöst werden. Der Stachel kann ohne Weiteres Kettenhemde und gewöhnliche Schuppenhaut durchdringen, doch bei einem schweren Kettenhemd kann der Stachel stecken bleiben oder absplittern und bei einer Plattenrüstung oder dicker Schuppenhaut ist für gewöhnlich kein Durchkommen mehr. Das Gift ist nur in sehr hohen dosen tödlich, so das es ein paar Dutzend Stiche von mehreren Quarani braucht, um einen erwachsenen Menschen zu töten. Meistens wirkt das Gift bloss lähmend und betäubend, sodass es in der Medizin manchmal Verwendung findet.

Kultur:
Da die Quarani eine monogeschlechtliche Rasse sind, sind sie zur Fortpflanzung auf andere humanoide Rassen angewiesen. Hierbei werden zwar die Gene beider Sexualpartner ausgetauscht und für das Genom des Kindes verwendet, aber in vielen physiologischen Eigenschaften werden nur die Gene der Mutter exprimiert.
Folglich sind sie auch auf Toleranz und gute Verhältnisse zu den anderen Rassen angewiesen und tun für gewöhnlich sehr viel für gute Beziehungen. Da sie von Staaten bildenden Insekten abstammen, haben sie meist keine Probleme sich in einer Gemeinschaft unterzuordnen und einzufügen, sodass man die Quarani praktisch in allen fünf Königreichen finden kann, einzig die nördlichen Gebiete meiden sie, dafür existiert im Südlichsten Königreich eine Grafschaft unter Quaranikontrolle. Dort leben die Quarani in mehrere grosse Schwärme aufgeteilt, die von gewählten Königinnen regiert werden, zudem gibt es eine Hoch-Königin, die die Aufsicht über die Grafschaft hat und von der Position her mit einem Grafen oder Lord vergleichbar ist. Die Hochkönigin wird nicht gewählt, sondern vom König bestimmt. Genau so wie die Quarani in anderen Gegenden akzeptiert werden, achten sie darauf das angehörige anderer Rassen, die in ihrem Gebiet leben, gleichberechtigt sind.

Noch erwähnenswert ist das alle Quarani mit einem guten Sinn für Magie ausgestattet sind. Zwar entspringen ihrem Volk nicht mehr hochbegabte Zauberer als bei anderen Rassen, doch praktisch alle Quarani sind zumindest in der Lage simple oder einfache Handwerksmagie zu wirken, die sie oft nutzen, um ihre körperliche Schwäche auszugleichen. Dennoch kann es vorkommen, dass dieser Sinn für Magie verkümmert, wenn man ihn nicht oder zu spät fördert.
Im militärischen Bereich sind Quarani oft als Späher oder leichte Unterstützungstruppen tätig, da sie für den direkten Kampf zu schwach sind. So sind Nahkampfwaffen bei ihnen auch eher ein seltener Anblick, dafür sind Dornenwerfer oft zu sehen. (Die Quarani bezeichnen alles, was irgendwie Spitze Gegenstände abfeuert als Dornenwerfer, sei es nun ein Blasrohr oder eine Balliste).

Die Quarani haben auf den ersten Blick keine Religion entwickelt, doch dieser Trugschluss entsteht gerne, weil sie keine direkte Gottheit haben, die sie anbeten und folglich auch keine Schreine oder Tempel haben. Die Quarani glauben das sie und alle anderen Lebewesen teil eines grossen ganzen sind, folglich ist ihre Gottheit quasi die Natur selbst. Folglich versuchen sie so gut es geht im Einklang mit der Natur zu leben und sie so wenig wie möglich auszubeuten, wobei sie diejenigen die nicht so handeln mit Toleranz begegnen. Schliesslich sind diejenigen auch teil des Ganzen und werden folglich irgendwann verstehen, dass Sie Fehler gemacht haben und diese dann korrigieren, was aber nicht unbedingt im gleichen Leben sein muss.

Arbeitswesen
Quarani kann man praktisch in allen Berufen finden, auch wenn der grösste Teil des Volkes in der Landwirtschaft tätig ist. Da sie sich vegetarisch ernähren, sind sie aber logischerweise nicht als Jäger tätig, dafür sind Quarani berühmt für ihren Honig und Met den sie herstellen und selbst über die grenzen des Königreichs hinaus Handeln.

Vorteile
Quarani sind vor allem schnell und geschickt, dazu kommt ihre natürliche Begabung für Magie, ausserdem können sie recht lange ohne Nahrung auskommen, sofern sie sich vorher entsprechende Reserven angefressen haben.

Nachteile
Körperlich sind die Quarani recht schwach, direkte Kämpfe müssen sie daher meiden. Den Verletzungen schränken sie sehr stark ein, da ihr Chitinpanzer zeitgleich ihr Exoskelett ist und folglich bei einer Verletzung dieses Panzers das entsprechende Körperteil nur noch sehr eingeschränkt belasten können. Die einzige Ausnahme bildet der Abdomen, der stärker geschützt ist, damit der Stechreflex nicht zum Todesurteil wird.

Schattenwespen
Die Schattenwespen sind Quarani, welche durch den einfluss verdorbener Schatten- oder Dämonenmagie verwandelt wurden. Schattenwespen wächst ein verstärkerter Chitinpanzer, was aber den Fellwuchs stoppt. Mit ausnahme der Augen, welche eine rötliche farbe annehmen, sind Schattenwespen also komplett schwarz, was zu ihrem Namen führte. Sie sind wiederstandsfähiger und auch stärker als normale Quarani und auch nicht mehr dazu gezwungen sich Vegetarisch zu Ernähren. Allerdings bilden sich ihre Geistigen fähigkeiten stark zurück. Das Individium geht völlig verloren und wird durch ein Schwarmbewustsein ersetzt. Schutz des Schwarms, die Futtersuche und Fortpflanzung sind dann im grunde die einzigen dinge, welche Schattenwespen nachgehen. Jede umgewandelte Quarani wird dabei zu einer Königin und ihre Kinder, Drohnen genannt, bilden den Schwarm. Allerdings sind diese Kinder nicht fähig sich zu vermehren oder dazu fähig zu einer neuen Königin zu werden. Stirbt die Königin, oder wird der Schwarm so gross das er sich teilen muss, müssen die Drohnen eine Quarani entführen und sie zur neuen Königin machen. Die Königinnen sind auch der Knoten des Schwarmbewustseins, ohne eine Königin kann sich der Schwarm nicht mehr als ganzes Koordinieren und würde über kurz oder lang zugrunde gehen. Eine einzelne Schattenwespe stellt keine grosse Gefahr dar, doch wenn man eine Angreift könnte unter umständen schon in kurzer zeit eine ganze Gruppe zur stelle sein und den angreifer in ernsthafte schwierigkeiten bringen. Daher meiden selbst die stärksten Bestien und auch die Dämonen für gewöhnlich die Schattenwespen. Neben der geringen intelligenz der einzelnen Wespen, besteht ihre grösste schwäche darin, das sie keinerlei Magie beherrschen und sich folglich auch nicht dagegen verteidigen können, es gibt jedoch gerüchte, das die Königinnen magische Fähigkeiten haben, wenn sie als Quarani schon magisch begabt gewesen sind, allerdings hat niemand es bisher Lebend aus einem Schattenwespennest herausgeschaft um das bestätigen oder wiederlegen zu können.



Name: Nane

Alter: 35

Wesen: Quarani

Charakter: Nane wirkt auf den ersten blick sehr unbeschwert und Lebensfroh. Sie scheint das Leben zu geniessen und versucht soviel Spass und Freude aus ihrer freizeit herauszuholen wie es nur geht. Doch sobald sie ihren pflichten in der Miliz oder als Späherin nachkommen muss, kann sich ihr Charakter radikal ändern. in den verwilderten Länderreien ist sie immer konzentriert bei der sache, was daher rührt das, seit der rückkehr der schatten, jede unaufmerksamkeit zu einer tödlichen situation werden kann. Das führt mancham zu Situationen, in denen es Nane schwer fällt sich zu entspannen und diese unausgeglichenheit macht sich dann ziemlich schnell bemerkbar. Das sie ihre Gefühle in solchen situationen versucht zu verbergen und insich hineinfrisst macht es dann auch nicht besser.

Vorlieben: Nane ist eine verfressene Naschkatze. Sie liebt alles was süss ist, mit besonderer vorliebe für dinge die aus Honig gemacht werden oder enthalten. Da sie dem Element der Finsterniss angehört, ist ihr Dunkelheit oder die Schatten nicht unangenehm, sondern sie fühlt sich darin sogar wohl, ähnlich auch wenn sie Fliegt. Das einzige was das noch schlägt ist, wenn sie mit ihren "Schwestern" zusammen Fliegen kann. Wenn sie entspannung sucht, besucht sie die heissen Quellen von Toyo und Tama, wobei das ganze ohne die beiden Quellenwächter nur halb so interesannt wäre. Auch ihr Heimatort bedeutet Nane viel, obwohl, oder vieleicht gerade weil, es ein ziemlich verrücktes Grenzdorf ist.

Abneigungen: Aufgrund der erlebnisse ihrer Kindheit hat Nane eine tiefe abneigung gegen Schattenwespen und im gegensatz zu den Dämonen, gab es bisher keine Begegnung die ihre meinung geändert hätte. Da es keine möglichket der Heilung für einmal verdorbene Quarani gibt, stellt der Tod, aus der sicht von Nane, die einzig mögliche form der erlösung für ihre entstellten Artgenossen dar. Auch Arrogantes gehabe diverser Leute ist etwas, was Nane nicht leiden kann, insbesondere wenn die einzige "Leistung" desjenigen darin besteht, in der richtigen Familie gebohren zu sein. Da Quarani selbst kein Fleisch vertragen, empfindet Nane auch den geruch von gebratenem Fleisch als unangenehm, ebenso wie, als Schattenwesen, grelles Licht.

Fähigkeit: In ihrer Kindheit hatte Nane niemanden der ihre Schattenkräfte gezielt hätte fördern können, doch ihre Schwestern versuchten sie im umgang mit Magie so gut es ging zu leiten. Dies sorgte dafür das ihre magischen Kräfte nicht völlig verkümmerten, doch musste Nane ihre Schattenkräfte alleine erkunden und entwickeln, daher halten sich ihre magischen Kräfte in grenzen. Ihre stärkste Fähigkeit ist wohl der Schattensprung, im grunde ein Schattenfeld welches Nane aufnimmt und kurz darauf wieder freigiebt und ihr so Teleportation über kurze entfernungen erlaubt. Auch ist es ihr möglich sich mit diesem Schattenfeld zu umgeben und für ein weilchen mit ihrer Umgebung zu verschmelzen oder sich zu tarnen, was allerdings nur funktioniert wenn es nicht zu hell ist. Nane kann ihre Finstere Energie auch in etwas konzentrieren und somit verstärken. Bolzen und Pfeile werden durchschlagskräftiger, Klingen und ihr Stachel werden Schärfer und können Rüstungen leichter durchdringen und sogar ihr Gift wird potenter. Der einfachste trick ist die konzentratin der Energie in der Hand um die Schattenenergie direkt als geschoss zu verwenden. Der getroffene wird getroffen, als hätte er einen kräftigen Faustschlag bekommen, wobei das Schattengeschoss Rüstungen, aber nicht Schuppenhaut oder ähnliches, umgeht. Allerdings ist diese simple form der Magie für magisch begabte leicht abzublocken und ein Magier kann man damit nur bezwingen wenn er sich darüber totlacht.

Waffe(n): Da die Quarani im direkten Nahkampf gegen die meisten Gegner den kürzeren ziehen, hat sich Nane auf den umgang mit Fernkampfwaffen Spezialisiert. Ihre Hauptwaffe besteht aus einer schweren "Twinbow"-Armbrust, welche Bolzen mit grosser Kraft verschiesst und auch auf grosse entfernungen zuverlässig Rüstungen durchschlägt. Die hohe Bolzengeschwindigkeit macht es zudem auch schnellen Gegnern mit guten Reflexen schwer auszuweichen. Hauptnachteil ist das zum erneuten Spannen sehr viel zeit vergeht und Nane die schwere Waffe natürlich nur mit ihrem primären Armpaar bedienen kann. Als zweitwaffe besitzt Nane eine leichte Repetierarmbrust. Diese Waffe hat weniger durschlagskraft und verschiesst wegen der geringeren stärke Pfeile anstelle von Bolzen, um eine akzeptable reichweite zu erreichen. Der vorteil dieser Waffe ist, das Nane sie mit ihrem sekundären Armpaar bedienen kann, da zum Abfeuern nur ein Hebel Vor- und Zurückbewegt werden muss, und die hohe Feuerrate. Bei Auerfeuer und vollem Magazin kann Nane so 15 Pfeile innerhalb von 30 Sekunden auf den Gegner abfeuern. Doch trotz allem trägt Nane ein Kurzschwert auf sich, für den fall das sie doch einmal in einen Nahkampf verwickelt wird.

Ziel(e): Da Nane schon seit Jahren immer wieder durch die verlassenen Länder reist, hat sie eine merkwürdige faszination für diese Gebiete ergriffen. ähnlich ergeht es ihr auch mit den Schatten. Als Wesen der Finsterniss ist sie mit den Schatten und der Dunkelheit verbunden, obwohl sie auch miterlebt hatt, was beim letztenmal passiert ist, als die Schatten die Länder und Königreiche verschlangen. Auf der einen seite will sie also die "Schattenländer" erkunden und erforschen, jedoch auch ihre Heimat beschützen. Dazu kommt noch das Gerüchte über das auftauchen des Schattenengels. Nane hofft auch das der Schattenengel vieleicht mehr weis, sowohl über die Rückkehr der Schatten als auch die zwickmühle in der Nane, und vermutlich auch viele andere Schattenwesen, sich befindet und das er vieleicht Helfen kann.

Sonstiges: Mit ihren 35 Jahren ist Nane noch sehr jung für eine Quarani, hatt jedoch die bedrohung durch die Schatten, sowie auch die Rettung durch die Engel selbst miterlebt. Als Kind musste sie mit ansehen wie ein paar ihrer Schwestern von Dämonen gefangengenommen und mit ihrer verdorbenen Magie zu Schattenwespenköniginnen gemacht wurden. Daher steht sie Dämonen sehr skeptisch gegenüber, musste mit der zeit jedoch lernen das nicht alle Dämonen böse oder Verdorben waren. Nachdem die Schatten ihre Zuhause verschlungen hatte, wurde sie von einer Harpyien Spähtruppe gefunden und vom Stamm quasi Adoptiert. Nach der letzen Grenzausdehung des Königreichs Esthers zog es den Stamm, und somit auch Nane, in das Dorf Kasu, welches direkt an der Grenze lag. Nane und der Stamm unterstützen die dortigen Grenztruppen und bildeten eine Miliz aus freiwilligen Bewohnern. Daneben unternahm Nane zusammen mit ihren Schwestern immer wieder Späh- und Aufklärungsflüge in die unbewohnten Gebiete jenseits der Grenze oder übernahmen Patroulienflüge für die Grenztruppen. Die Grenzdörfer waren auch die ersten, welche die rückkehr der Schatten spürten, doch während die meisten anfingen die unbewohnten Regionen zu meiden und mehr zu fürchten, intensivierte Nane ihre aktivität als Späherin. Den obwohl sie wusste das dei Schatten gefährlich waren, war sie auch gleichzeitig mit ihnen auf eine art und weise verbunden.

Aussehen: Nane entspricht in etwa einer durchschnittlichen Quarani was grösse und erscheinungsbild betrifft, doch durch ihre Verbundenheit zum Element der Finsterniss ist ihr gesammter Fellwuchs schwarz, genau so wie ihre Augen. Das macht es schwer sie aus grosser entfernung von ihren verdorbenen Verwandten zu unterscheiden, erleichtert ihr jedoch das erkunden der unbewohnten und wilden Länder. Den selbst die wildesten Bestien und auch Dämonen gehen Schattenwespen lieber aus dem Weg. Durch ihre Aufgabe als Kundschafterin und Soldatin in der Miliz von Kasu ist sie kräftiger und ausdauernder geworden als normale Quarani, was man jedoch wegen des Chitinpanzers nicht sofort sieht. Kleidung im engeren sinne trägt Nane keine, einzig einige Ledergürtel hat sie um ihren Körper geschnallt um ihre Waffen und einige Taschen befestigen zu können.
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Mali
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 07 Aug 2016, 22:00

Name: Allorion Lavall
Alter : 300 Jahre
Wesen: Dunkelelf

Charakter: Allorion ist ein kluger, willensstarker Mann. Er hat sich schon früh durchsetzen müssen, um in dem Haus seiner Familie seinen platz zu finden. Durch die Erziehung seines Vaters ist er sowohl ein sehr guter Stratege, als auch ein Taktiker geworden und auch die Magie, die ihm zu eigen ist, weiß er zu nutzen.

Vorlieben: Allorion weiss guten Wein zu Schätzen, sowie ein recht gute gespräche.

Abneigungen: Elfen, Pazifismus

Fähigkeit: Allorion ist in der Lage, Magie anzuwenden. Defensiv und Offensivmagie ist seine Starke seite, heilmagie ist seine Schwache seite.

Waffen: 2 langschwerter

Ziele: Seine Ehre wieder herstellen und seinem Haus Ehre machen.

Sonstiges: Allorion ist Blind. Ihm wurde schon in früher Jugend das Augenlicht genommen.

Aussehen:
Allorion:
 

Kleidung:
 

Rüstung:
 
Name: Tiffabell, Tiffa
Alter: 250
Wesen: Blumenfee

Charakter: Tiffa ist ein niedliches, knuffiges Wesen. Trotz der Tatsache, das sie eine Sklavin ist,
hat sie ihren fröhlichen Charakter nie verloren. Sie kennt es schließlich nicht anders.

Vorlieben: Honig, Blumen,

Abneigungen: Gestank

Fähigkeit: Tiffa ist ein magisches Geschöpf. Wenn sie ihren Staub verteilt, vertreibt sie Müdigkeit und unbehagen.

Waffen: Keine

Ziele: Ihrem Herrn treu zu dienen und irgendwann die freiheit gewinnen.

Sonstiges: Tiffa wurde bereits in Sklaverei geboren. Sie kennt es gar nicht alles. Sie ist an Allorions Schulterrüstung angekettet,
die kette ist aber lösbar.

Aussehen:
Tiffa:
 
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 08 Aug 2016, 11:36


Name: Rei und Rin Taira

Alter: Körperlich 26

Wesen: Manifestierte Spiritualform / Menschlich

Charakter: Beide Zwillinge haben eine sehr unterschiedliche Persönlichkeit. Rin ist eine schweigsame und bedachte Taktikerin, die Denkerin hinter dem Gespann und jene welche militärische Disziplin großschreibt. In erster Linie ist die Sprache ihre Waffe, sie setzt Diplomatie vor bewaffnete Konflikte, sollte dies jedoch versagen so ist sie ebenso unerbittlich wie ihre Schwester. Sie folgt einem harten Kodex der Ehre und des Krieges, es gibt nichts was sie von jenem Weg der Disziplin und der Selbstbeherrschung abbringen würde. Rei ist ein Heißsporn, durch ihre Adern strömt Kriegerblut begleitet von einem unbändigen Feuer. Sie ist eine willensstarke, zähe und vor allem stolze Kämpferin. Sie mag großteils sehr hochnäsig wirken, auch in ihrer Wortwahl nimmt sie kaum ein Blatt vor den Mund. Sie sucht in allem und jedem eine Herausforderung, der Weg der Klinge ist für sie stets die erste Wahl und so wäre ihr Charakter durchaus wankelmütig wenn sie ihre Schwester nicht in ihrem Rücken hätte.
Beide Zwillinge bilden ein zwar relativ ungleiches aber auch sehr effizientes Team, es gibt absolut nichts was sie getrennt angehen würden. Ihre gesamten Taktiken, Kampfstile und ihr allgemeines Vorgehen wird bestimmt durch ihre Zusammengehörigkeit als Zwillingspaar.

Fähigkeiten: Jeder Zwilling ist für sich meisterlich im Umgang mit dem Schwert, erst zusammen zeigt sich aber ihr wahres Potential. Magie empfinden sie als unehrenhafte Form der Konfliktlösung, auch wenn ihre Form als Kriegsgeister sie physisch von Sterblichen abhebt.


Waffen: Kasai und Arashi, die letzten Klingen des Meisters Baisotei.

Sonstiges: Die Zwillinge sind zwar im Grunde Geister und altern nicht, durch ihre Bindung sind sie allerdings voneinander abhängig. Sie können wie normale Sterbliche verletzt werden, zudem teilt eine Schwester die Wunden, Schmerzen und das Schicksal der Anderen und umgekehrt.

Aussehen:
Spoiler:
 

Hintergrund: Die Taira Zwillinge stammen eigentlich ursprünglich vom Kontinent Shunshen, genauer gesagt von der Hoju Halbinsel. Sie waren die einzigen Töchter eines Zweiges einer äußerst ehrbaren Kriegerfamilie im Beraterstab des großen Kaisers Higae. Unter den Taira war es Pflicht, dass jedes Kind in der Kunst des Krieges unterrichtet wurde, so hatten die Mädchen bereits Schwerter in den Händen kurz nachdem sie gelernt hatten zu laufen. Rei und Rin wurden behandelt als wären sie junge Männer, es gab keine Ausnahme für sie und es wurde ihnen früh genug eingeimpft wie wichtig ihre Rolle innerhalb der Familie war. Sie waren sehr talentiert was den Umgang mit Waffen betraf, jedoch schienen sie erst im Verband und in tiefster geschwisterlicher Freundschaft aufzublühen. Eigentlich war es nicht die direkte Tradition, jeder Taira sollte für sich einen einzelnen Krieger bilden... aber die Zwillinge zu trennen erschien falsch aufgrund ihrer Künste. Sie waren wie füreinander geschaffen was den Kampf betraf... Rei war Linkshänderin und Rin war Rechtshänderin, sie konnten Seite an Seite stehen und eine Flut aus Klingen erschaffen und sowohl sich selbst als auch die jeweils Andere schützen.
Im Alter von 14 Jahren wurden die Schwestern eines Tages ganz besonders herausgeputzt und gekleidet, man machte sie zum Geschenk gerichtet an den Kaiser Higae.
Die Zwillinge sahen dies eher mit gemischten Gefühlen... Sie hätten irgendwann gerne in der Garde gedient und fanden nicht wirklich Gefallen daran wie ein "Ding" behandelt zu werden... auf der anderen Seite war es für sie eine große Ehre den Kaiser zu treffen.
Higae selbst sah sich die jungen Zwillinge genau an, ein sehr großzügiges und gut ausgewähltes Geschenk wie er noch am Hofe befand. Am Abend ließ er die Schwestern in seine Gemächer bringen, er lud sie zu abendlichem Tee ein, wollte sie genauer studieren. Sie hatten großen Respekt vor dem Kaiser, so rührten sie den angebotenen Tee kaum an, wirkten sehr zögerlich und so war es irgendwann Rei gewesen welche Higae fragte ob und wann sie wieder Nachhause dürften...
Der Kaiser selbst hatte bemerkt wie unglücklich die Mädchen eigentlich darüber waren hier zu sein, bei genauerem Nachfragen erklärte ihm Rin, welche zu jener Zeit bereits sehr reif und erwachsen war für ihr Alter, dass ihre größte Angst jene war ihre Talente als schlichte Konkubinen nie wieder anwenden zu können.
Als der Kaiser jene Talente hinterfragte, so wirkte er in erster Linie interessiert und verstand auch ihre Ängste. Ohne sie weiter zu verängstigen, schickte der die Mädchen zu Bett... Lange dachte Higae an diesem Abend noch nach. Diese Vorstellung...
Am nächsten Tag stellte er Rei und Rin den Hauptmann seiner Garde vor, ein Großmeister der Klinge. Hauptmann Tajin Tsurugi... So wie ihn stellte man sich einen der elitärsten Krieger von Hoju vor. Ein gerüsteter Hüne den zahlreiche Kämpfe bereits zahlreiche Narben beschert und ein Auge genommen hatten.
Der Kaiser wollte die Mädchen prüfen, als Geschwisterpaar, nicht als einzelne Kämpfer. Am Anfang war es wohl das Umfeld, die fremden Personen und die Ängste welche die Zwillinge zurückhielten. Sie machten Fehler, waren defensiv, schränkten ihr eigenes Potential ein. Dennoch überließ der Kaiser sie der Obhut von Tsurugi.
Er war ein sehr fordernder Mentor, extrem hart aber auch fair... Irgendwann fanden sie den Schlüssel was ihr Potential schmälerte, das was sie in allen Situationen bis jetzt behindert hatte. Tsurugi hatte ihnen einmal gesagt, dass ihre Gedanken sie zu sehr leiteten. Jene an die Andere, an den Gegner, an die Umgebung... Es blockierte sie. Sie sollten ihren Gefühlen vertrauen, auf die Bindung als gleiches Blut untereinander vertrauen.
So verbrachten sie die nächsten Jahre am Hof des Kaisers, das letzte verbliebene Auge des Hauptmannes ruhte dabei auf ihnen, schaute ihnen bei immer größer werdenden Erfolgen zu. Ihre Leistungen beeindruckten am Ende auch den Kaiser sehr, seine persönliche Vorstellung entwickelte sich sehr zur Realität. Higae sah in den Zwillingen seine persönliche Leibgarde, ein Eindruck und für Gesprächsstoff sorgendes "Accessoire". Ab diesem Zeitpunkt gibt es verschiedene Berichte über den Einsatz der Zwillingsklingen... ihren ersten großen Erfolg sollen sie in der Nacht der Asche gehabt haben, als sie den Kaiser im Palast gegen zahlreiche Attentäter verteidigten während um sie herum alles in Flammen stand. Nach jenem Vorfall soll der Kaiser sie mit zwei wertvollen Stücken aus seiner Schatzkammer entlohnt haben, dem meisterhaft gefertigten Tachi-Schwertern welche die Zwillinge fortan in aller Ehre führten. Higae soll die Zwillinge auch gegen eine große Bande von Banditen im Osten der Halbinsel geführt haben und zwar im Alleingang... Neben jenen Geschichten gibt es noch zahlreiche andere wo es nicht wirklich klar ist ob es erfunden ist oder irgendeiner Wahrheit entspricht.
Rei und Rin verschwanden irgendwann vom Hofe, auch dazu gab es einige Theorien. Der Kaiser selbst vertuschte alles, er wollte bis zu seinem Lebensende den Eindruck wahren durch seine Zwillingswache unter Schutz zu stehen... vielleicht wollte er es auch einfach nicht wahr haben. Manche sagten die Schwestern wären hinterhältig vergiftet worden, anderen gefiel die Theorie besser sie hätten den Hof verlassen um die Welt zu bereisen. So oder so, die Higae Dynastie ist seit mehr als tausend Jahren vergangen, die ruhmreichen Zwillinge hatten so oder so längst ihren Lebensabend erlebt.
Kaum einer außerhalb von Shunshen kennt Heute noch diese Geschichten, es kann ohnehin kaum noch von korrekten Berichten und Märchen unterschieden werden.
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Skorm

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 08 Aug 2016, 21:19

Name: Melnarak

Alter: geschätzte 1000 bis 1200 Jahre, irgendwann hört man auf jeden „Geburtstag“ mitzuzählen….

Wesen: Lich/Todloser ( Untoter Zauberwirker, ehemals Mensch )

Charakter: Melnarak ist sich seiner Macht vollauf bewusst, was sich durch eine ordentliche Portion Arroganz auszeichnet. Er neigt dazu Fremde zu unterschätzen und traut Sterblichen grundsätzlich erst einmal sehr wenig zu. Die Meisten von ihnen sind für ihn Kinder, welche keine Ahnung haben, mit welchen Mächten sie gerade spielen. Sobald er aber erst einmal erkennt, welche Macht in dem jeweiligem Individuum schlummert, verwandelt sich seine Verachtung in Respekt. Die ursprünglichen Engel behandelt er beispielsweise wie ebenbürtige Wesen, während sich ihre Nachkommen ihm gegenüber noch beweisen müssen, aber schon deutlich mehr Anerkennung erhalten als der Großteil der Restlichen Bevölkerung der fünf Königreiche.
Ansonsten ist der untote Hexenmeister eine ruhige und beherrschte Person, welche nur schwer aus der Fassung zu bringen ist. Viele würden Melnarak als gefühlskalt beschreiben und sagen, er wäre nicht fähig etwas wie Liebe oder Zuneigung zu empfinden. Dies ist allerdings nicht ganz richtig. Durch seinen Übertritt in den Untot kam es zwar zu einer Abschwächung der von ihm  empfundenen Gefühle, aber hauptsächlich wirkt der Todlose auf Personen, die ihn nicht gut kennen so mitleidslos, weil er die Geschehnisse in einem globalem und historischem Licht sieht. Persönliche Tragödien spielen für genauso wenig eine Rolle wie einzelne Menschenleben. Es geht Melnarak nur darum das Leben der Einwohner der fünf Königreiche langfristig und nachhaltig zu verbessern. Nur gegenüber Wesen, die ihm besonders wichtig sind, zeigt der Lich so etwas wie Wärme oder Zuneigung.

Durch die Jahrhunderte andauernde Isolation von der Außenwelt, sind Melnarak die letzten Reste seiner Menschenkenntnis vollständig abhanden gekommen. Dies kann soweit gehen, das der Lich sterbliche Grundbedürfnisse wie Nahrungsaufnahme und Schlaf einfach vergisst und nicht versteht wieso seine Gefährten irgendwann eine Pause brauchen. Da er schon zu Lebzeiten selten in Gruppen gearbeitet hat, ist niemand den man als „Teamplayer“ bezeichnen könnte. Es kann auch passieren, dass der Zauberer Daten durcheinander bringt und von jahrhundertealten Ereignissen erzählt, als hätten sich diese erst vor wenigen Monaten ereignet.
Abschließend sei gesagt, dass der Todlose zwar der Meinung ist, die meisten Geschöpfe, vor allem Sterbliche, seien ihm unterlegen, dies in ihm aber auch einen Beschützerinstinkt weckt, so dass er durchaus bereit ist Unannehmlichkeiten und Gefahren auf sich zu nehmen um seinen Gefährten zu helfen.

Vorlieben: Melnarak war schon immer von einem ungeheuren Wissensdurst besessen und liebt es neue Dinge zu erforschen und zu studieren. Sein Schwerpunkt ist hierbei die Magie, wobei er allerdings auch die Geschichte schätzt und somit über einem unglaublichen Wissensschatz über Vergangenes besitzt. Intelligenz, Selbstlosigkeit und das Kämpfen für eine höhere Sache sind Qualitäten, welche er in Menschen ( und ähnlichen Wesen ) schätzt.

Abneigungen: Der Lich hasst Dummheit und Naivität ebenso wie Impulsivität und planloses Vorgehen. Auch Egoismus ist ihm zuwider. Gewalt um der Gewalt Willen bzw. Sadismus ist etwas, was er als barbarisch und dumm verabscheut.

Fähigkeit: Durch sein untotes Dasein Melnarak einige Vorteile gegenüber Sterblichen. Zum Beispiel muss er weder atmen, noch essen oder trinken. Körperlich kann er nicht erschöpfen und Schmerzen verspürt der Lich nur wenn ihm diese durch übernatürliche Mittel wie beispielsweise passende Magie zugefügt wird. Dadurch dass er nie gestorben, sondern direkt vom lebenden in den untoten Zustand über gewechselt ist, ist sein Körper erheblich stabiler und beweglicher als es vorerst den Anschein hat. Wenn man noch berücksichtigt, dass die meisten Verletzungen den Hexenmeister nicht weiter beeinträchtigen, ist Melnarak jemand, den man nicht so leicht ausschalten kann. Der Todlose kennt auch Mittel Schäden an seinem Körper zu beheben, hier für braucht er bestimmte Zaubermaterialien und – je nach Ausmaß der Schäden – einigen Stunden bis Tage Zeit.
Auch schlafen kann der Untote nicht, obwohl er zur Auffüllung seiner magischen Kraftreserven einige Stunden ( drei bis sechs, je nach Erschöpfungsgrad ) ungestört meditieren muss. Ansonsten hat er einen beeindruckenden magischen Energievorrat, der mindestens so stark wie der der Engel ist. Auch Melnarak kann durch zu starke ( magische ) Erschöpfung oder das Vernichten seines Körpers ausgelöscht werden. Um ihn körperlich zu vernichen müsste man den Lich allerdings verbrennen, ihm dem Kopf abschlagen oder ähnliche vernichtende Verwundungen zufügen.

Seine magischen Fähigkeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Nekromantie und die elementare Magie des Feuers. In diesen beiden Magieschulen gehört der Hexenmeister zu den unangefochten Meistern und es gibt wenige Wesen, die sich hier mit ihm messen können. Zur Nekromantie gehören Fähigkeiten, wie das Heraufbeschwören von Geistern, das Erschaffen bzw. Erwecken von Untoten und ein ganzes Sammelsurium an Schwächungszaubern und Flüchen. Auch die Lebenskraft seiner Feinde kann ein Nekromant beeinflussen. Zusätzlich ist der Lich auch in der Lage für einen kurzen Zeitraum die Eigenschaften eines Geistes anzunehmen und körperlos und beinahe unantastbar zu werden. Die mächtigsten Zauber der Nekromantie sind allerdings langanhaltende Rituale, die nur zu bestimmten Zeiten und mit bestimmten Materialien durchgeführt werden können und auch sehr lange in ihre Durchführung brauchen.
In den letzten Jahrzehnte beschäftigte sich Melnarak mit Defensivmagie und hat auch hier schon ein vertretbares Können entwickelt.

Waffe(n): ein aus Knochen gefertigter, weißer, mannhoher Stab ( magisch vor Verrottung geschützt ) und ein Krummdolch

Ziel(e): Die Schattenlanden und der Einfluss des Schattens auf Lebewesen ( und Untote ) faszinieren Melnarak schon eine ganze Weile. Er möchte mehr darüber wissen und wenn er mit der Gruppe reist kann er eventuelle Veränderungen direkt beobachten anstatt auf ungenaue Augenzeugenberichte angewiesen zu sein… Aber dies ist nicht der eigentliche Grund des Beitritts zu der Gruppe, die in die Schatten geht.
Spätestens seit dem ersten Erscheinen des Schattens ist der Lich zu dem Entschluss gekommen, seine beträchtliche Macht für das Gute und das Fortbestehen der fünf Königreiche einzusetzen. Er hat ein Interesse daran, das Leben der Einwohner dieser Königreiche langfristig und nachhaltig zu verbessern. Auch die Sicherheit seinen Nachkommen, die im Königreich Esther leben, ist ihm wichtig. Über die Generationen hinweg hat der untote Hexenmeister seine Familie beobachtet und greift gelegentlich indirekt ein, um sie vor größerem Unheil zu bewahren. Seinen Blutsverwandten ist dieser Umstand allerdings nicht bewusst. Generell ist er aber der Ansicht, dass sie alleine zu Recht kommen müssen und hilft nur wenn er es als absolut notwendig erachtet.

Ansonsten erhofft Melnarak sich auch generell neue Erkenntnisse vom Engel der Finsternis und wer weiß, vielleicht sind noch andere, uralte Schätze längst verlorem geglaubtem Wissen in den untergegangenen Königreichen zu finden….

Sonstiges: Melnarak kann aufgrund seines untoten Daseins nicht durch normale Heilzauber geheilt werden. Seine Umgebung nimmt der Untote auf magische Weise war, was allerdings keine Verbesserung zur Wahrnehmung als Mensch ermöglicht.
Außerdem besitzt Melnarak einen magischen Silberring, der eine Illusion zu erschaffen vermag, welche es ihm erlaubt bei oberflächlicher Betrachtung als Mensch durchzugehen. Die Täuschung wirkt sich auch auf seine Ausrüstung aus und hält Berührungen stand – zumindest wenn die Betroffenen keine Zweifel an der Echtheit des Gesehenen haben. Der Zauber beeinflusst auch die Stimme des Lichs, allerdings kann es nicht komplett den leicht modrigen Geruch überdecken. Kinder haben es leichter, die Illusion zu durchschauen und auf Tiere und ähnliche Wesen wirkt der Zauber gar nicht. Trotzdem erleichtert der Ring das Reisen in den bewohnten Gebieten der Königreiche für den Untoten erheblich. Da Melnarak sich in Illusionsgestalt sehr unwohl fühlt, vermeidet er es diese zu verwenden, wo er nur kann. Da beim Kampf gegen den Schatten die Engel zumindest indirekt unterstütze, sind zumindest die meisten von ihnen über seine wahre Natur aufgeklärt.

Aussehen: Das Erscheinungsbild des Lichs gleicht eher einem wandelndem Leichnam als einem Mensch: Sein Körper besteht fast nur noch aus Sehnen, Knochen und einer straff darüber gespannten lederartigen Haut. Körperbehaarung ist keine vorhanden und auch Ohren und Nase sucht man im Gesicht des Hexenmeisters vergeblich. Auch Lippen gibt es nicht, sodass man einen guten Blick auf das Gebiss erhalten kann, was insgesamt zu einem recht unangenehmen Aussehen führt. Dass die Augäpfel inzwischen verfault sind und stattdessen blau leuchtende Punkte in den Augenhöhlen erscheinen verstärkt diesen Eindruck nur noch.
In rot-schwarze Gewänder mit merkwürdigen Zeichen in einer vergessenen Sprache gehüllt, spricht der Hexenmeister in einem heiseren Flüstern, dem häufig ein leichtes, geisterhaftes Echo nachklingt. Das kleinere Pflanzen in der Nähe der untoten Kreatur nach und nach verdorren verstärkt seine unheimliche Aura noch zusätzlich.

Inspirationsstütze:
 

In seiner Illusionsgestalt gleicht Melnarak einem korpulentem Mann Ende Fünfzig, mit grauem, sich deutlich lichtendem Haar und einem freundlichen Gesichtsausdruck. Üblicherweise trägt er in dieser Form ein einfaches Hemd und eine simple Hose aus Leinen sowie schmucklose Lederstiefel in ordentlichem Zustand.

In beiden Erscheinungsformen ist Melnarak 1,82 m groß, wirkt aber in seiner wahren Gestalt aufgrund der Dürre seines Körpers deutlich größer.
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