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 Projekt Overclock - MSG

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Grim
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 03 Jul 2017, 18:23

"Und uns dann in die Freiheit entlassen", führte Benett Maras Gedankengang fort, "Keine Ahnung, wo wir landen und was diese Doktor Vela vor hat, aber so wie ich das sehe, wird da jetzt erstmal niemand sein, der so einfach über uns verfügt. Bei allem, was jetzt passiert, werden wir ein Wort mit zu sprechen haben. Es wird niemand mehr argumentieren können, dass er in uns investiert oder uns erstanden hat und uns deshalb zwingen kann, etwas zu tun. Wir sind selbstbestimmte, erwachsene Menschen."
Erst während er diese Worte aussprach wurden Benett die daraus resultierenden Implikationen bewusst. Frei, selbstbestimmt zu sein, dass hieß nicht nur, zu nichts gezwungen zu werden. Das hieß auch, sich einen eigenen Weg suchen zu müssen. Aber wo sollte dieser hin führen? Was wollten sie im Leben? Bisher war dies nie eine Frage gewesen. Und plötzlich war sie nur allzu präsent.
"Vielleicht sollten wir uns untereinander absprechen, was wir denn eigentlich wollen, wenn wir da unten sind", sprach er den Gedanken aus, "Und dann, wenn wir auf diese Doktor Vela treffen, gemeinsam auftreten. Gemeinsam sind wir stärker."

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Mali
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 03 Jul 2017, 18:40

"Ich für meinen teil möchte gerne mit euch allen zusammen bleiben," erwiderte Jayden ruhig. Bis jetzt hatte er noch nicht viel dazu gesagt. "Wir sind ausgebildet worden, um zu Kämpfen. Jeder von uns hat seine Aufgabe und diese sollten wir dort unten ausführen. Als Team. Wir sollten nicht zulassen, das wir getrennt werden. "
Aufmerksam betrachtete er die anderen.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mi 05 Jul 2017, 23:45

Das waren keine Antworten für sie gewesen, es konnte ihr doch niemand wirklich weiß machen keiner von ihnen hätte irgendwelche Sympathien in die Richtung einer der beiden Erdenfraktionen gehegt... Um völlig ehrlich zu sein hätte Nia aber auf die Schnelle auch keine wirkliche Antwort gehabt. Zumindest war sie offenbar nicht darin alleine sich verloren zu fühlen...
Irgendwann hatten sie offenbar genug Abstand zur Station aufgebaut, woraufhin sie der Bordcomputer auf einen Sprung hinwies. Es ging also tatsächlich los... Viel Zeit verging nicht, es waren wie einige gestreckte Momente an denen das Shuttle etwas durchgeschüttelt wurde. Irgendwann endete es und stets näher kommend tauchte vor ihnen schließlich ein kleiner, blauer Ball auf. Dessen Umrisse wurden stets größer, das Volumen schien sich zu erweitern was nur ein Indiz dafür war, dass sie sich näherten.
Es war wie auf den Bildern... ein richtiger Planet auf dem ohne weiteres Leben möglich war. Heimat unzähliger Menschen und auch Tieren... Ob ein Leben ausreichte alles davon zu sehen? Vermutlich nicht... Nia starrte nichts anderes mehr an als den Planeten vor ihnen, die Aussicht hier vom Cockpit aus war überwältigend, kaum zu beschreiben oder passend in Worte zu fassen.
Die Erde war stets von zahlreichen Raumstationen die von Kreuzern und Fregatten Klassen des Konglomerats besetzt waren umgeben, zur Mondseite hin war das der ähnliche Fall seitens der Kolonien. Im All herrschte aber eher eine Art kalter Krieg, zumindest hatten sie das einmal so gesagt bekommen. Ein neutrales Shuttle das eigentlich zu Solaris gehörte sollte problemlos hindurchschlüpfen können und so stellte es sich offenbar auch heraus. Beinahe hätte es schon zu einfach gewirkt, waren sie doch vermutlich in oder zumindest nahe kolonialem Gebiet... Es schien wohl sehr unbemerkt passiert zu sein, oder sie hatten die Anzeige einfach nicht gesehen da sie nicht wussten wie, zumindest drang plötzlich mit einem anfänglichen Kratzen begleitet ein Funkspruch zu ihnen herein. Bei der anfänglichen Lautstärke erschrak sich Nia reichlich...
"Unangemeldetes Solaris-Shuttle. Hier spricht Leutnant Orlov, Pilot des Jägers RT-12 Nummer 58837, erste Abfangstaffel. Bitte geben sie uns ihre offizielle Registrierung und den Grund ihres Besuches. Wir schalten derweil auf Standby.", lautete der Funkspruch.
Knöpfe... nichts als Knöpfe! Großartig... und was sollten sie jetzt tun? Hilfesuchend schaute Nia zu Mara, obwohl es wohl auch nicht viel helfen würde. Mara war ein Superhirn... aber die Steuerung eines Shuttles...
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Fr 28 Jul 2017, 11:34

Es brauchte einen Moment, bis Mara verstand, dass Nia ihre Hilfe wollte. Mit gerunzelter Stirn trat sie an die Steuerkonsole heran und betrachtete dieses ratlos. Sie wusste viel und lernte schnell, ja, aber mit einem Cockpit hatte sie sich noch nie auseinandersetzen müssen und Internet hatte sie sie wahrscheinlich auch nicht - geschweige denn die Zeit, sich einzulesen. Wer auch immer auf der anderen Seite sprach wollte wahrscheinlich sofort eine Antwort. Abfangstaffel... Also diejenigen, die sie abschießen würden, wenn sie eine potenzielle Gefahr waren. Und als solche würden sie eingestuft werden, wenn keine Antwort kam. Wieder ließ das Superhirn den Blick über das Pult schweifen, eher unwillkürlich ließ sie sich in dem Sitz nieder, der dem Piloten bestimmt war, und versuchte anders daran zu gehen. Wo würde sie selbst die Kommunikationsmöglichkeit verbergen? Es müsste gut erreichbar sein, um im Notfall schnell Nachrichten versenden zu können. Ihr Blick glitt zum Steuer. Knöpfe.
"Sucht nach Hinweisen...", murmelte sie dann, sich selbst weiter umsehend.

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Sa 29 Jul 2017, 11:20

Benett hatte beileibe nicht das technische Verständnis, welches Mara oder Russell besaßen, aber er hatte einen gewaltigen Vorteil, den keiner der anderen besaß: augmentierte Sinne. Seine Augen waren schärfer und vielseitiger als die biologischen Augen seiner Kameraden und er war durchaus in der Nutzung eben jener Sinne ausgebildet worden. Es fiel ihm leicht, das Wesentliche, das Relevante rasch, in Sekundenbruchteilen zu erfassen. Da war ein Mirkophon an einem schmalen Metallband, das aus den Armaturen ragte. Und darunter eine kleine, rote Leuchte. Dann war wohl der zugehörige Knopf die Sprachsteuerung.
Natürlich gab es eine ganze Menge Unwägbarkeiten, die in diesem Moment zu bedenken gewesen wären. Auf welchem Kanal würden sie senden? Auf allen, womöglich? Wer würde ihre Nachricht alles hören, wenn sie nun einfach diesen Knopf drückten? Und würde die Nachricht auch an jene gelangen, die sie angefunkt hatten? Sicherlich gab es auf irgendeinem dieser Monitore Einstellungen dafür, doch all das kam Benett in diesem Moment nicht einmal in den Sinn. Für ihn zählte nur eines: sie mussten antworten, oder man würde sie abschießen. Die Auswahl war nicht schwer.
"Hier!", stieß er aus, auf jene Apparaturen, die er für die Kommunikationseinheit hielt, deutend und sich dabei eher unsanft zwischen Mara und Nia zu dieser drängend. Er hatte das Mikrophon bereits am Mund, ein Finger schwebte über der Antworttaste, da zögerte er plötzlich. Da gab es ja noch etwas, außer der Tatsache, dass sie etwas antworten mussten. "Was soll ich sagen?", fragte er unsicher in die Runde.

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Sa 29 Jul 2017, 13:02

Jayden blickte die anderen aufmerksam an und wirkte selber etwas verunsichert.
"Ich weiss nicht.. vielleicht, das wir flüchtlinge sind oder so.. jedenfalls sollen sie uns nicht abschiessen," erwiderte er dann auch Bens Frage. Schließlich waren sie ja sowas wie Flüchtlinge. "Ich weiss auch nicht so , ob es ratsam wäre denen die wahrheit zu sagen, weswegen wir flüchtlinge sind ... aber vielleicht wäre es gut, wenn wir ihnen sagen, das wir zu dieser Doctorin wollen."
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Sa 29 Jul 2017, 16:35

Iona hatte genau so wenig Erfahrung was das Pilotieren eines Shuttle anging wie die anderen. Die einzige Hoffnung, die sie noch hatte, war, das sie im Bordcomputer irgendetwas fand, was der Pilot gefordert hatte. Sie setzte sich also in den Sitz des Kopiloten und versuchte diese Registrierung oder etwas in der Art zu finden, welche der Pilot der Abfangstaffel von ihr gefordert hatte.
Allerdings war sie sich nicht sicher, ob es eine gute Idee war, sich als Flüchtlinge auszugeben. Aus ihrer Sicht war das zwar durchaus so, aber würde der Anführer der Abfangstaffel ihnen das glauben? Schliesslich war Solaris neutral, sich also als Flüchtlinge einer Kriegspartei auszugeben, während sie in einem Solarisshuttle sassen, musste wohl einen sehr komischen Eindruck vermitteln. Oder hatte Jayden das vielleicht gar nicht so gemeint? Was für einen Ruf hatte Solaris inoffiziell bei den beiden Machtblöcken? Iona erinnerte sich an ein Gespräch mit Natascha, als es um ihre Herkunft ging und wie sie dabei angedeutet hatte, das Solaris bei der Beschaffung von Testpersonen nicht gerade zimperlich vorging. Vielleicht war das also doch glaubwürdig genug, wenn sie sich als Flüchtlinge ausgaben, halt nicht von einer Kriegspartei, sondern von Solaris.
Iona versuchte noch weiter etwas zu finden, aber entweder war da nichts oder sie hatte es übersehen, beides wäre möglich. Die anderen hatten inzwischen wohl die Kommunikationsanlage gefunden. "Nun, wenn wir ihnen sagen, wer wir wirklich sind, wars das." Iona erzählte den anderen kurz und knapp, was ihr vorhin durch den Kopf gegangen war. "Und wir müssen ihnen auch sagen, dass wir auf Autopilot sind und keiner von uns das Shuttle fliegen kann, sonst sind wir dran, wenn sie von uns eine Kursänderung oder so was wollen. In dem Punkt können wir ja quasi bei der Wahrheit bleiben, das jemand von Solaris uns bei der Flucht geholfen hat und für uns das Shuttle programmiert hat. Ich denke, damit haben wir die besten Chancen durchzukommen... es sei den jemand von euch hat ne bessere Idee oder findet noch die geforderte offizielle Registrierung inklusive eines Besuchsgrundes."
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Fr 11 Aug 2017, 21:01

Sie sollten ursprünglich an das Konglomerat gehen... vermutlich würden die Kolonialen sie davor sogar bewahren wollen? Vermutlich malte Nia sich das gerade etwas zu romantisch aus... Sie konnte nicht sagen wie man mit ihnen verfahren würde.
Vermutlich hatte es ohnehin zu lange gedauert, noch bevor sie überhaupt einen Funkspruch hätten abgeben können, ging ein enormer Ruck durch das Shuttle wobei Nia beinahe direkt auf der Nase landete. "Was war das denn?!", entfuhr es ihr bevor sie bemerkte, dass sich das Schiff langsam zur Seite neigte und immer wieder von leichten Erschütterungen erfasst wurde. Über das Cockpit schob sich nun langsam die Flanke eines großes Schiffes der Kolonialen in ihr Sichtfeld... "UCS. RANOV" war in großen, weißen Buchstaben auf der dunkelgrauen Lackierung der Fregatte erkennbar. Rote Akzente sorgten hier für eine recht typische Farbgebung der Kolonialen... Das breit gebaute Schiff schien sie direkt in Richtung ihres Rumpfes zu ziehen. Irgendeine Magnettechnik...? Nia kannte sich damit nicht wirklich aus.
"Unbekanntes Shuttle. Sie werden bis zu ihrer vollständigen Identifizierung an Bord der nächsten Fregatte warten und eine Laderaumkontrolle vorbereiten. Öffnen sie nach der Abriegelung des Hangars direkt ihre Schleuse. Halten sie sich bei Kontakt mit bewaffnetem Personal an den Wänden ihres Schiffes und ihre freien Hände gut sichtbar.", ertönte es über die Anlage. Nias Puls beschleunigte sich erneut, jetzt saßen sie wirklich ziemlich in der Klemme...

Oberleutnant Kyrilo, ein noch recht junger Offizier der Kolonialen, hatte seine Männer bereits nach dem Funkspruch des Piloten bereit gemacht, Major Soros wollte wissen was es mit diesem Solrais Shuttle auf sich hatte und vor allem was sich an Bord befand. Die Mannschaft hatte auf den Kontakt nicht reagiert... zumindest nicht schnell genug. Der Major war ein misstrauischer Mann, ein Einschnitt in sein Können als Taktiker und militärischer Leiter dieser Fregatte. Kyrilo streifte sich seine Weste über die dunkelblau und weißgrau tarngemusterte Uniform und zog die Verschlüsse fest, bevor er seine Dienstpistole überprüfte. Die Soldaten welche sich ebenfalls mit ihm in jenem Raum befanden waren bereits dabei ihre Sturmkarabiner zu überprüfen, bevor sie sich die passenden Helme zu den massigen Verbundpanzerungen über die Köpfe streiften und gegenseitig die Dichtheit prüften. "Hört zu, Männer. Wir haben es mit einem unbekannten Shuttle zu tun, es läuft ziemlich sicher auf eine Solaris Registrierung. Wir gehen mit Vorsicht vor, benutzen Gewalt aber nur im äußersten Notfall. Vergesst nicht, dass Solaris als neutral gilt und wir das zu respektieren haben. Haltet euch ansonsten an die Vorschriften. Vorwärts.", ging Kyrilo kurz das Vorgehen durch bevor er und die sechs Soldaten die Waffenkammer verließen und sich auf den direkten Weg zu dem Hangar machten wo das Shuttle aufgelesen worden war.
Dort angekommen war zu sehen, dass sich bereits die Sperrklammern des Hangars um das Shuttle gelegt hatten, so schnell würde das Ding also nirgendwo hin...
Sie näherten sich bereits in Bereitschaft dem Schiff in Richtung der Luftschleuse, wobei der Oberleutnant davon absah seine Waffe aus dem Holster zu nehmen. Es war wohl schon dramatisch genug, wenn sechs schwer bewaffnete Infanteristen der Kolonien den Insassen jetzt gleiche etwas Gesellschaft leisten würden... da musste er nicht ebenfalls noch dazu beitragen. Noch bevor sie das Shuttle erreichten öffnete sich für sie zumindest der direkte Zugang, was wohl hieß die Insassen hatten den Piloten zumindest hören können und wollten nun kooperieren.
Zwei Soldaten bleiben direkt an der Rampe stehen, während die Anderen dem Oberleutnant nach Oben folgten. Kyrilo nahm sein schwarzes Barett vom Kopf und steckte es in die rechte Seitentasche seiner Feldhose, er war doch recht verwundert gewesen wer ihnen da eben aufgemacht hatte.
Er musterte die junge Frau kurz welche dort stand neben dem Schalter zur Verriegelung, der enorm lange Zopf aus knallrotem Haar welcher über ihre Schulter bis beinahe zu ihren Knien reichte war nicht gerade etwas was er als gewöhnlich bezeichnet hätte... Den Vorschriften nach setzten die Soldaten direkt in das Schiff über und begannen mit der Sicherung. Kyrilo folgte ihnen nachdem er sein Starren abgelegt hatte, blieb jedoch auf der Höhe der jungen Frau stehen. Er schaute etwas länger über die Personen welche sich hier an Bord befanden, das waren sicherlich keine Wissenschaftler, Angestellte oder Frachtpiloten von Solaris. Eigentlich wollte sich der Oberleutnant ja höflich vorstellen und ihnen erklären, dass sie absolut nichts zu befürchten hätten, sich als Gäste ansehen konnten und dazu eingeladen waren sich zu erfrischen und ihre Vorräte falls nötig zu füllen... das hatte sich nach dem Anblick der Reisenden aber etwas verkehrt. Zwei männliche Insassen, drei weibliche... vermutlich alle in recht gleichem Alter. "Wer seid ihr...? Was macht ihr an Bord dieses Shuttles?", fragte er daher direkt.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 13 Aug 2017, 23:24

Obwohl er große Angst hatte, zeigte er dies und nicht und blickte den Männern furchtlos entgegen. "Mein name ist Jayden. Dies sind Nia, Mara , Iona und Bennett.
Wir sind flüchtlinge.. Unsere Eltern haben uns geholfen von Solaris zu entkommen," erklärte er ruhig. Er wusste nicht, ob er den Männern alles sagen sollte, aber vermutlich würden sie es eh herausfinden. "Wir sind alle dazu erzogen worden, zu kämpfen. Jeder von uns hat seine eigenen fähigkeiten." Er trat zu Iona und nahm sie beschützend in den Arm. Auch weil er dies gerade selbst brauchte.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 14 Aug 2017, 22:50

Es war nicht die Antwort, die Benett gegeben hätte. Ehrlichkeit war eine Sache und in gewissen Situationen ohne Zweifel schön und gut. Aber das hier war definitiv keine solche Situation! Ein wenig mehr Diskretion, ein paar Halbwahrheiten, einige gezielte Auslassungen hätten ihnen hier zweifelsohne mehr geholfen. Aber dafür war es jetzt zu spät. Jayden hatte schon gesprochen und was gesagt war konnte nicht mehr rückgängig gemacht werden. Verzweifelt zermarterte Benett sich das Hirn, wie er die Situation noch retten konnte.
"Wir sind Kadetten eines Solaris-Trainingsprogramms", beeilte er sich klar zu stellen und hoffte dabei inständig, dass ihm dabei nicht anzumerken war, dass er sich die Worte in jenem Moment ausdachte, da er sie sprach. Also gut! Zuerst einmal verhindern, dass irgendjemand ausplauderte, dass sie die Ergebnisse eines Klonprojekts waren. Ganz normale Kadetten.
"Wir sind auf dem Weg zur Erde um den Kontakt zu einer Wissenschaftlerin der Vereinigten Kolonien herzustellen." Das war sogar halbwegs wahr. Was sonst noch? Warum waren sie hier unterwegs? Flüchtlinge! Jayden hatte sie als Flüchtlinge bezeichnet. Wovor waren sie geflohen?
"Es... ähm... ist jedoch etwas vorgefallen, dass unsere Mission kompromittiert hat. Eine Intervention des Konglomerats. Wir... waren gezwungen, übereilt aufzubrechen und unsere Signatur zu unterdrücken. Um nicht vom Konglomerat abgefangen zu werden. Es... unser Auftrag unterliegt der Geheimhaltung..."
Verdammt, das klang nicht gut! Nicht einmal in seinen eigenen Ohren. Aber würde es dennoch reichen? Würde dieser Offizier sich damit zufrieden geben? Benett warf einen vorsichtigen Blick auf dessen Rangabzeichen. Vielleicht schaffte es eine Vertrauensbasis, wenn er ihn mit Rang ansprach.
"Herr Oberleutnant, können wir darauf zählen, dass sie unsere Mission unterstützen?", unternahm Benett einer spontanen Eingebung folgend eine waghalsige Aktion, "Es ist auch im Interesse der Kolonien, dass wir diesen Kontakt zwischen Solaris und ihren Stellen aufbauen."

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Di 15 Aug 2017, 03:09

Mara hatte sich geduckt, als der Fremde die Gruppe so direkt angesprochen hatte. Wahrscheinlich hatten die Anderen erwartet, dass sie irgendetwas Schlaues sagte, so wie sie es in der Schule gerne tat. Sie war die Denkerin der Gruppe, die mit den Fakten. Aber diese Situation war nicht mit Fakten zu gewinnen, dass wusste Mara. Jayden offenbar nicht, denn er sprudelte direkt mit viel zu vielen Informationen heraus. Zugegeben, sie selbst hätte auch nicht lügen können, wie Benett es tat, aber sie hielt wenigstens still. Eine leichte Röte legte sich auf ihre Wangen bei dem Gedanken, dass sie etwas Falsches sagen könnte. Sie WUSSTE was sie besser nicht sagte. Aber die Umsetzung war im sozialen Bereich etwas völlig Anderes.
Als Benett jedoch einen Schritt weiter ging und von sich aus verbal auf den Mann zuging, hob sie den Kopf, neugierig, was der Mann antworten würde.

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Fr 18 Aug 2017, 01:47

Iona wusste nicht so richtig ob Jayden nicht ausversehen ein wenig zuviel gesagt hatte, doch sie selbst hatte auch nicht gewusst, was sie den Soldaten hätte sagen sollen. Doch einfach nichts zu sagen, wäre auch keine Option gewesen, von daher fühlte sie sich nicht in der Position, Jayden für das ergreifen der initiative und das Gesagte zu kritisieren.
Iona lehnte sich ein wenig an Jayden, als dieser seine Arme um sie legte. Es war Iona grade egal, was das für einen Eindruck bei den Soldaten hinterlassen mochte. Jayden gab ihr durch seine Geste ein Gefühl von Sicherheit und das war im Moment genau das, was sie brauchte.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Di 22 Aug 2017, 20:43

Kyrilo hatte ohne weitere Regungen der Geschichte gelauscht, sie sprudelte regelrecht aus dem jungen Mann heraus welcher vermutlich durch sein wesentlich direkteres Auftreten als eine Art Anführer dieses Grüppchens anzusehen war. Die Augen des Kolonial-Offiziers wanderten einige male die Runde... Es war schwer bis unmöglich aus ihm zu lesen.
Er räusperte sich schließlich einmal kurz, bevor er die Arme hinter dem Rücken verschränkte und sich vor das Mädchen stellte welches ihnen die Rampe geöffnet hatte.
"Zeigen sie mir ihren Solaris Ausweis. Personalkarte, Gesundenpass... Irgendwas womit ich arbeiten kann.", forderte er mit dennoch sanfterer Stimme als erst zu erwarten war.

Nia selbst schaffte es bei der Aufforderung kaum dem Blick des Mannes stand zu halten, dieses Gefühl des Kaltschweißes... "Au... Ausweis?", fragte sie schließlich wobei ihr bereits zu Beginn beinahe die Luft wegblieb.
"Sergeant Certo? Scannen sie bitte vollständig die junge Dame hier.", beorderte der Offizier nach kurzem Zögern direkt einen Soldaten. Einer der schwer bewaffneten Soldaten warf sich sein Sturmgewehr an der Schlaufe auf den Rücken und trat schließlich vor Nia. "Bitte halten sie kurz still.", forderte der Soldat sie auf, bevor eine Art Raster aus einer kleinen Vorrichtung an seinem Helm sie abtastete. Es dauerte eine Weile und auch wenn es nur recht kurz war, es beschleunigte Nias Herzschlag in jener Zeit massiv.
"Scan abgeschlossen... Sie weißt einen syntetischen Anteil von etwa 20% auf. Kein Solaris-ID Chip für eine letzte Identifikation als Mitarbeiter, jedoch einen inaktiven Ortungschip. Sie besitzt neben zahlreichen Implantaten offenbar eine vollständig syntetische Wirbelsäule und andere Verbesserungen. Es gibt keine Personaldaten, nur eine Fertigungsnummer. Für genauere Daten zu der Nummer benötigen wir einen Tiefenscan vom Labor.", erläuterte der Soldat den Bericht wobei Nia anfing kreidebleich zu werden.
Der Oberleutnant erkannte offenbar, dass es ihr gerade nervlich nicht sehr gut ging. "Sergeant? Geben sie ihr von ihrem Wasser.", befahl er dem Soldaten, welcher eine moderne Feldflasche für Notfälle von der Umgürtung seiner Panzerung zog und jene öffnete. Nia selbst zögerte, nahm das freundliche Angebot aber schließlich an.Sie hatte seit der Flucht nichts mehr getrunken...

Kyrilo ging schließlich zu dem jungen Mann welcher ihnen diese interessante Geschichte aufgetischt hatte. "Hören sie... ich will ihnen ja helfen, allerdings erwarte ich dafür im Gegenzug von ihnen auch ein paar Dinge. Ehrlichkeit zum Beispiel ist eins davon. Damit ich ihnen und ihren Freunden hier helfen kann brauche ich Infos... Ich weiß also, dass ihr keine Kadetten von Solaris seid, ihr habt nicht einmal einen ID-Chip. Fangen wir einfach nochmal von Vorne an... Also, wer seid ihr und wie seid ihr in dieses Shuttle hier gekommen?", fragte er Benett recht leise, sodass das Gespräch eher unter ihnen blieb.
Der Offizier hatte schon so eine ungefähre Ahnung mit was er es hier zu tun hatte, das hatte ihm die erste Geschichte schon ziemlich bestätigt. Er wollte mittlerweile die kleine Truppe hier nicht noch mehr stressen als unbedingt notwendig.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Do 24 Aug 2017, 00:14

Hunderte und aberhunderte Gedanken rasten in diesem kurzen Augenblick durch Benetts Kopf. Was tun? Was konnte er denn überhaupt tun? Sollte er versuchen, den Offizier zu überwältigen? Der Mann war nah genug, dass Benett ihn hätte greifen können und mit seiner übernatürlichen Schnelligkeit würde er keine Chance haben. Aber was dann? Benett verwarf den Gedanken sofort wieder. Mit einer Geisel würden sie hier kaum entkommen. Dieses Schiff war voller Soldaten und mit seinem Traktorfeld konnte es sie immer wieder einfangen. Jede aggressive Herangehensweise wäre ihr sicheres Todesurteil. Und jede weitere Weigerung zur Kooperation würde nur dazu führen, dass sie hier weiter festgesetzt blieben. Mindestens. Nein, so sehr er sich auch das Hirn zermarterte, Benett fand keinen anderen Weg, als die Wahrheit zu sagen.
Er seufzte tief, dann nickte er dem Offizier zu. "Also gut. Wir sind die Opfer eines Wechsels in der Solaris-Geschäftsführung", begann er zu erzählen, "Wir sollten an das Konglomerat verkauft werden. Unser alter Projektleiter, der mit dieser Entscheidung nicht einverstanden war, hat uns auf dieses Shuttle verfrachtet um uns dem Zugriff der Merater zu entziehen. Aber es ist die Wahrheit, dass wir planen, mit einer Wissenschaftlerin der Kolonien in Kontakt zu treten und dann weiter zu sehen." Er zögerte kurz, blickte dem Oberleutnant ins Gesicht, doch dessen Miene blieb weiter fragend, fordernd. "Ist es wirklich wichtig, wer oder was wir sind? Reicht es nicht zu sagen, dass wir Flüchtlinge sind?"

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mi 30 Aug 2017, 19:23

"Vielleicht am Ende wichtiger als du denkst mein Junge...", meinte der Oberleutnant schließlich und entschied sich dann auch vorerst die Befragung zu verlegen. Diese Flüchtlinge standen vermutlich unter enormem Stress, hatten es sogar teilweise mit großer Angst zu tun. Wenn es nach den Vorschriften ginge, dann müssten sie wegen des klaren Indizes auf Solaris-Eigentum dieses Shuttle direkt an Solaris zurück überführen. Die Insassen waren davon nicht ausgeschlossen... Flüchtigen dieser Art Unterschlupf zu gewähren könnte das Verhältnis zu der Organisation stark belasten.
Wenn er jedoch dem glauben konnte was ihm gerade erzählt worden war, dann hatten sie es hier mit einem eher speziellen Fall zu tun. Nach deren Rückkehr würden sie an das Konglomerat gehen, mit aller Technik welche sie in oder mit sich trugen. Ein legitimer Handel zwischen den Meratern und Solaris hin oder her, als würden sie es sich nehmen lassen den arroganten Westlern in die Suppe zu spucken... Vorerst müsste Major Soros darüber unterrichtet werden.
"Wir begleiten euch jetzt erst einmal von eurem Schiff damit ihr etwas essen und euch ausruhen könnt. Der Major wird sich im Anschluss sicherlich mit euch unterhalten wollen. Vielleicht können wir dann ja auch herausfinden zu welcher Wissenschaftlerin ihr gebracht werden solltet.", erklärte ihnen Kyrilo, bevor er seinen Männern ein Zeichen gab.

Die Soldaten führten sie von dem Shuttle, sie hatten ja ohnehin keine große Wahl oder? Es handelte sich hier ganz klar um eine militärische Fregatte, außer anderen Soldaten und Technikern begegneten sie niemandem sonst. Nia wurde direkt von dem Soldaten begleitet welcher ihr etwas von seinem Wasser gegeben hatte, er schenkte ihr immer wieder ein freundliches Lächeln als sie zwischendurch ihren Kopf hob. Es war zugleich unangenehm als auch aufgrund der Situation irgendwie beruhigend... Sie wollte zwischenzeitlich fragen wohin sie gingen, brachte dann jedoch erneut kaum ein Wort heraus. Es wurde ihr ohnehin bald außen vor genommen, als sich der Oberleutnant von ihnen verabschiedete um sich mit dem Kommandanten der Fregatte zu treffen. Die anderen Soldaten, welche sich zwischenzeitlich ihrer Helme entledigt hatten, brachten sie in eine kleinere Halle mit mehreren Tischen und Stühlen, es war ein wenig ähnlich zu einer der Kantinen auf der Solaris-Raumstation. Der junge Unteroffizier, Certo war er geheißen worden, wies sie alle an sich erst einmal zu setzen, währenddessen bemühten sich die anderen Soldaten darum ihnen mehrere Tabletts mit Essen von der Ausgabe zu organisieren. Es gab hinten in der Küche offenbar ein paar kurze hitzige Diskussionen... es schien ja nicht gerade so als wäre aktuell überhaupt Essenszeit gewesen.
Sergeant Certo stand währenddessen sogar selbst kurz in der Küche um seinen markanten Befehlston erklingen zu lassen. Trotz der Entfernung reichte es aus um Nia kurz zusammen zucken zu lassen... Unter ihnen selbst war es kurz sehr ruhig geworden. "Vielleicht... vielleicht ist es besser so? Ich meine... selbst wenn wir es einfach so zur Erde geschafft hätten, was dann? Wir hätten nicht gewusst wohin, an wen wir uns hätten wenden können... Wir haben keine Zahlungsmittel, nichts... Eventuell wären wir früher oder später ohnehin mit den Kolonialen aneinander geraten. Vielleicht können sie uns ja wirklich helfen...", warf Nia schließlich unter ihnen in den Raum solange sie noch alleine waren.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 04 Sep 2017, 22:56

"Selbst wenn sie bereit sind, uns zu helfen, wird es einen Preis geben", warf Mara ein. In ihren Augen gab es zwei Möglichkeiten, wie es weiter gehen würde. Entweder, die Kolonien würden sie aufnehmen und für eigene Zwecke verwenden, oder man würde sie ausliefern, um ein Zeichen des Friedens zu setzen. Für wahrscheinlicher hielt sie jedoch die erste Möglichkeit. Wenn niemand je erfuhr, dass sie nun den Kolonien gehörten, würde es der Beziehung zum Konglomerat nicht schaden. Gleichzeit könnte man sie einsetzen, um gegen eben jenen Feind vorzugehen. Zudem stellte man so sicher, dass die Forschungen, deren Ergebnis sie waren, dem Konglomerat weniger zu Gute kam.
"Je weniger wir von unseren Fähigkeiten zu erkennen geben, desto besser", fügte sie dann hinzu.

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Di 05 Sep 2017, 18:47

"Vermutlich hast du recht, Nia", gab Benett zerknirscht zu, "Ich habe auch keine Ahnung, wie wir diese Doktor Vela finden sollen, wenn wir irgendwo in Europa landen würden. Und diese Leute können uns vermutlich helfen. Es gefällt mir trotzdem nicht. Ganz gleich wie gut sie uns behandeln: wir sind hier ihre Gefangenen."
Er warf einen verstohlenen Blick zu den Soldaten an der Essensausgabe hinüber. Im Moment war keiner von ihnen in unmittelbarer Nähe. Wenn er fliehen würde, würden sie es wohl kaum rasch genug bemerken um ihn aufzuhalten. Er war flink, agil und er wusste, wie er ungesehen blieb. Er könnte entkommen. Aber würde er es von dieser Station schaffen? Benett bezweifelte es. Ganz sicher jedoch war er sich, dass sie es niemals alle raus schaffen würden. Nicht alle hatten sie seine Fertigkeiten. Und wenn sie sich alle davon machen würden, dann würde es zweifellos sofort auffallen. Nein, für den Augenblick blieb ihnen nichts übrig als sich in ihr Schicksal zu fügen. Also beschränkte Benett sich wieder einmal darauf, eine finstere Miene zur Schau zu tragen.

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 24 Sep 2017, 12:17

"Waren wir denn je etwas anderes als Gefangene...?", fragte Nia auf diese Offensichtlichkeit, aufgestellt von Benett hin. Sie erwartete und wollte darauf aber auch keine Antwort, es war dafür dann ohnehin zu spät. Die kolonial Marines brachten einige Tabletts zu ihnen, stellten sie vor ihnen allen ab und rückten dann offenbar direkt wieder ab. Nur der ranghöchste Unteroffizier blieb hier, schlaufte seine Waffe aus, legte sie auf den Tisch und setzte sich ebenfalls mit einem Becher Wasser in der Hand auf die Bank zu ihnen allen. "Esst etwas...", forderte er sie alle auf.
Nach kurzem Zögern griff Nia zu der Gabel und stocherte ganz kurz auf dem Teller herum, es war offenbar ein Ragout mit Reis. Rindfleisch wenn sie sich nicht irrte, ziemlich sicher synthetisch. Zumindest roch es ganz gut... Zusätzlich stand auf ihrem Tablett eine kleine Schale mit klarer Brühe in der sich Nudeln befanden, ein kleiner Schokopudding der offenbar als Nachtisch gedacht war und eine einfache Dose mit Limonade. Trotz der Umstände kam Nia bei dem Anblick nicht lange darum herum nichts zu essen, durch die ganze Aufregung fiel ihr jetzt erst auf, dass sie bis jetzt überhaupt nichts zu sich genommen hatte...

Nach einiger Zeit betrat erneut der Oberleutnant die Cafeteria, bei ihm hielt sich ein weiterer Offizier auf welcher ebenfalls recht zielgerichtet auf sie zu hielt. Sergeant Certo, welcher immer noch an ihrem Tisch saß, stand direkt auf als er die Offiziere sah, wurde jedoch direkt wieder angehalten sich zu setzen. Der andere Offizier neben dem Oberleutnant hatte eine sauber rasierte Glatze, die markanten Gesichtszüge passten da relativ gut dazu... Er war offensichtlich ein gutes Stück älter als Kyrilo.
Die beiden Männer hielten es offenbar nicht sehr förmlich, zumindest setzten sie sich ebenfalls direkt an den Tisch zu ihnen allen. "Ich hoffe jeder hier konnte sich entsprechend stärken. Ich bin Major Leon Soros, Leiter dieser bescheidenen Fregatte der Kolonien und begrüße euch an Bord. Oberleutnant Kyrilo hat mich bereits über das Meiste in Kenntnis gesetzt. Ihr sucht also eine Wissenschaftlerin im Dienst der vereinten Kolonien... Wie genau heißt sie und was genau wollt ihr von ihr?", fragte der Major in die Runde, während er sich mit verschränkten Armen nach Vorne gelehnt auf dem Tisch abstützte.


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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 25 Sep 2017, 10:47

"Die Frau heißt Dr. Vela und arbeitet irgendwo im Osten Europas. Mehr Informationen haben wir leider nicht", berichtete Benett in ruhiger Resignation. Das Essen hatte geholfen, seine aufgewühlte Stimmung wieder ein wenig zu beruhigen und die Mischung aus Furcht, Unsicherheit und Frust über ihre Gefangennahme war einer gewissen Schicksalsergebenheit gewichen. Nun waren sie eben hier und sie egal was sie taten: sie waren den Kolonialen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Sich ihnen zu widersetzen, irgendwelche Geheimnisse der Solaris vor ihnen zu verbergen, würde das alles hier nur in die Länge ziehen, doch zu keinem anderen Ergebnis führen. Besser also kooperieren, ehe die Kolonialen gezwungen waren, es ihnen unangenehm zu machen.
"Was wir von ihr wollen... Ganz offen gesagt, Herr Major: wir wissen es nicht. Wir wurden zu dieser Dr. Vela geschickt um uns dem Zugriff des Konglomerats zu entziehen. Aber wie es mit uns weiter gehen soll, da haben wir nicht die geringste Ahnung."

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mi 27 Sep 2017, 13:39

Es fiel Mara so unglaublich schwer, fremde Menschen einzuschätzen. Und bei diesen Offizieren erst Recht. Daher schwieg sie, trotz all des Wissens in ihrem Kopf völlig verunsichert. Fakten waren eine Sachen, aber das Wesen von Menschen basierte so viel weniger auf puren Fakten. Also ließ sie Benett reden. Ob es sinnvoll war, wirklich alles zu verraten, war fraglich, Mara fielen genug Szenarien ein, wie man dieses Wissen gegen sie verwenden konnte. Sie vertraute einfach darauf, dass ihr Leidensgenosse das Richtige tat. Oder wenigstens das, was er für das Richtige hielt. Also saß sie einfach da, den Kopf gesenkt und schweigend, in der Hoffnung, man würde sie nicht direkt ansprechen.

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Do 28 Sep 2017, 00:50

"Oberleutnant? Sie hatten mehr mit den wissenschaftlichen Divisionen zu tun als ich... klingelt es bei dem Namen irgendwo?", fragte der Major in Richtung des anderen Offizieres. Kyrilo selbst senkte seinen Blick kurz, überlegte anscheinend, stieß dann jedoch die Luft aus und schüttelte nur den Kopf. "Bedaure... noch nie gehört. Wir könnten höchstens die Personalakten anfordern... ein Rückschreiben wird aber ohne dringende Meldung sicher ein bis zwei Tage dauern.", meinte der Oberleutnant schließlich worauf Soros kurz schwieg.
"Um was genau handelt es sich bei euch...?", fragte der Major schließlich in die Runde...
Schweigen folgte, es schien sich nun niemand zu trauen auf diese direkte Frage nun eine detaillierte Antwort zu geben. Benett hatte dem Oberleutnant vorhin keine genaue Erklärung abgeliefert, der Major selbst schien jedoch jetzt mehr von ihnen zu erwarten. "Keine Ausweise... keine Pässe... keine Kennungsmarken... keine offiziellen ID Chips... Wisst ihr was das in der heutigen Zeit überhaupt bedeutet? Offiziell existiert ihr quasi für uns gar nicht...", erklärte ihnen Soros dann, bei jenen Worten zog es Nia ein wenig die Magengegend zusammen. Das Schweigen welches erneut folgte, es erhöhte ihren Puls auf unangenehmste Art und Weise. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie ein leichtes Kopfschütteln von Kyrilo... "Und damit haben sie im Grunde auch recht...", brach schließlich Nia aus sich heraus.
"Offiziell und vor jedwedem Gesetz geht keiner von uns als Mensch durch. Wir... wir sind von verschiedenen Solaris Wissenschaftsteams erschaffen worden. Künstlich... Wir sind Eigentum des Konzerns. Beziehungsweise nicht mehr... wie die Gegenstände die wir sind, mittlerweile verkauft an das Konglomerat. Fragen sie bitte nicht nach unserem genauen Zweck, diese Intransparenz konnten auch wir nie völlig lösen...", legte Nia vor ihnen die gesamte Wahrheit auf den Tisch.
Major Soros lehnte sich kurz mit vor der Brust verschränkten Armen etwas zurück, sein Blick lag noch eine ganze Weile auf ihr. "So etwas in der Art hatte ich mir bei dem Scan von ihnen beinahe schon gedacht... Unzählige Implantate und ein synthetisches Rückgrat. Ganz schöner Aufwand für eine Person ohne Identität... Außerdem, was hat es mit diesem synthetischen... Fortsatz... auf sich?", fragte Kyrilo in ihre Richtung.
"Solaris Tech.", meinte Nia einfach nur, bevor der Zopf hinter ihrem Rücken hervor kam und mit seinem gesamten Gewicht neben ihr auf dem Esstisch landete, dabei schepperte das Besteck auf den Tabletts regelrecht. "Oberleutnant Kyrilo, erklären sie doch kurz wenn wir das hier offiziell melden.", forderte der Major den ihm unterstellten Offizier auf. Jener verzog die Mundwinkel ein wenig, bevor er kurz die Luft ausstieß. "Verwahrung und anschließende Übergabe an eine wissenschaftliche Division... Nach ausgiebiger Recherche, würden vermutlich die Verhältnisse der vereinten Kolonien zu Solaris deutlich abkühlen... wer weiß schon die genauen Folgen, zumindest hoffe ich auf keinen zwei Fronten Krieg des Oberkommandos. Nach dem Übergang unserer Gäste hier in die Kolonien... naja... Sklaverei ist vor kolonialem Gesetz illegal. Ich habe keine Ahnung was mit ihnen passiert, so einen Fall gab es noch nie.", erklärte der Oberleutnant.
"Mit Verlaub, Sir... wir haben den Arsch offen wenn das aufkommt und wir es nicht gemeldet haben.", warf Kyrilo noch hinterher. "Sehe ich auch so...", entkam es dem Sergeant welcher immer noch bei ihnen saß. Major Soros legte seine Rechte auf den Tisch, kurz darauf tippten seine Finger eine ganze Weile auf die Oberfläche und erzeugten so die einzige geräuschliche Kulisse, abgesehen von dem leisen Surren der Belüftung über ihnen. "Ein Vorschlag, Sir. Sagen wir einfach wir haben für Heute 'nichts gesehen', währenddessen fordere ich den direkten Kontakt jener Doktor Vela. Eventuell kann sie uns in jener prekären Lage weiterhelfen.", schlug Kyrilo schließlich vor.
"Gut. Ist das für euch derweil ausreichend?", stellte ihnen der Major die Frage. Nia selbst wusste nicht so recht... Auf der einen Seite wollte man sie offensichtlich nicht so einfach aushändigen, die Risiken der nicht völlig aufgelösten Situation sprachen für sich, auf der anderen Seite hieß dies, dass sie wohl ein Weilchen hier fest saßen...
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 08 Okt 2017, 22:42

"Ich denke nicht, dass wir eine andere Wahl haben, nicht?", erklang leise die Stimme von Mara. In ihren Augen ergab es keinen Sinn, dass man ihnen irgendeine Art von Freiheit oder Wahl gewährte. Sie waren von Anfang an Eigentum von jemandem gewesen und jeder Moment von Freiheit war im Endeffekt nur dazu bestimmt gewesen, den Zusammenhalt der Gruppe oder ihre Fähigkeiten zu stärken. Eine Wahl hatten sie nie gehabt, warum also sollte man sie ihnen nun gewähren, wo sie einzig und allein darauf angewiesen waren, dass man ihren Wert erkannte und sie froh sein konnten, wenn man überhaupt etwas tat, dass nicht darin endete, dass sie alle vernichtet wurden?

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Di 17 Okt 2017, 08:16

Die Lösung war mehr als akzeptabel für sie. Nicht nur, dass man sie nicht weiter behelligen würde, die kolonialen Militärs würden sogar den Kontakt zu Doktor Vela für sie herstellen. Mehr Glück hätten sie sich nicht wünschen können. Dennoch blieb Benetts Miene grimmig. Es gefiel ihm nicht, dass Nia nun auch ihre letzten Geheimnisse vor diesen Offizieren ausgebreitet hatte. Es mochten diese Informationen gewesen sein, die die Männer zu dieser für sie so vorteilhaften Lösung bewegt hatten, aber dennoch war dies gefährliches Wissen. Zu gefährlich, um es einfach so offen auszuplaudern. Aber nun war es geschehen und nicht mehr rückgängig zu machen. Von hier an hieß es hoffen, dass diese Militärs es in ihrem eigenen Interesse geheim hielten.
"Ich denke nicht, dass irgendjemand von uns etwas dagegen einzuwenden haben könnte", antwortete Benett nach kurzem Zögern dem Major, "So wie ich das sehe ist eine solche diskrete Lösung ebenso in unserem Interesse wie in ihrem."

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Di 17 Okt 2017, 23:20

"Dann regeln wir das vorerst so...", meinte Oberleutnant Kyrilo und stand von seinem Platz auf. Der Major nickte zustimmend... "Sergeant Certo zeigt euch im Anschluss derweil euer Quartier für die Nacht, eine der Unterkünfte ist aktuell leerstehend. Ich muss nicht erwähnen, dass unser Schiff hier nicht all zu stark in Sachen Besatzung ist. Frühstück gibt es ab 6:00... wir versuchen derweil etwas wegen der Doktorin die ihr sucht herauszufinden.", erklärte ihnen der Major bevor auch jener aufstand und sich mit dem Oberleutnant zurückzog. Es war relativ klar, dass jene wohl noch eine ganze Weile jenen Fall diskutieren würden... Jetzt waren sie also hier, auf einer Fregatte der Kolonialen...


Sergeant Certo zog einen Riegel an der Seite der Tür nach Unten, worauf sich jene entsperrte und automatisch nach Außen hin aufschwenkte. Die Technologie der Kolonialen war eine andere als jene bei Solaris... gröber... sperriger... man bemerkte das nicht nur an den Kampfanzügen welche die Soldaten hier trugen. Die sperrigen Verbundpanzerungen waren äußerst respekteinflößend. Als der Sergeant eintrat, schaltete sich die automatische Beleuchtung der Röhrenleuchten ein und erhellte die Unterkunft in der sich mehrere Stockbetten und Spinde befanden. "Hereinspaziert... es ist zwar keine fünf Sterne Solaris-Unterkunft aber ich hoffe es reicht trotzdem aus. Ich habe den Transport für euer Gepäck aus dem Shuttle schon veranlasst, sollte also demnächst alles eintreffen.", erklärte ihnen Certo. "Sollte etwas Dringendes sein, meine Unterkunft ist links den Gang runter.", damit verabschiedete sich der Sergeant derweil auch von ihnen. Es war ein seltsames Gefühl, so alleine gelassen... Irgendwie waren sie Gefangene, auf der anderen Seite aber auch irgendwie wieder nicht... Lag es an der komplexen Situation? Gefühlsmäßig war es ein arger Mischmasch aus beiden Lagen.
Nia sah sich etwas in dem Raum um, setzte sich schließlich auf die unterste Etage eines der Betten und verfiel in einen starren Blick. Zumindest war es hier sauber, die Betten waren annehmbar, sie wurden versorgt und vor allem waren sie noch zusammen. Vermutlich hätte man es deutlich schlimmer treffen können... In den Händen des Konglomerats zum Beispiel. Wer wusste schon in welcher Lage sie sich dabei bereits befunden hätten?
Zumindest hatte sich die Aussage von Certo bewahrheitet, ihre ganzen Sachen aus dem Shuttle wurden tatsächlich zu ihnen gebracht... Das Bedürfnis sich gleich häuslich einzurichten hatte Nia jedoch sicherlich nicht, ihre innere Überzeugung hier all zu lange zu verweilen ging gegen Null.
Aus ihrer Reisetasche suchte sie zumindest für den kommenden Tag ein paar frische Sachen zum anziehen, bevor sie sich erneut etwas verloren fühlend auf das Bett setzte und irgendwann zur Seite abdriftete. Ihre Gedanken glichen einem Chaos aus dem was noch passieren könnte und der aktuellen Situation... die ganze Flucht, die ständige Angespanntheit und die Konfrontationen jetzt auf jenem Schiff hatten offenbar ihren Tribut gefordert, es war Nia zu Beginn nicht einmal wirklich aufgefallen. Irgendwann drehte sie sich jedoch beinahe wie von selbst zur Seite und gleitete in Gedanken weit weg von dem Ganzen, verlor sich in einer Traumwelt welche der unruhige Schlaf in ihren Kopf zauberte. So war es wie ein Sternflug in rasender Geschwindigkeit vorbei an all den Bildern, ein erneutes Erleben all jener Abläufe... Es war am Ende jedoch nur ein durcheinander, trug nicht gerade zu erholsamer Ruhe bei und ließ Nia irgendwann erneut aufschrecken.
Ihr Blick glitt durch die Unterkunft, es war mittlerweile sehr ruhig geworden, vermutlich hatten andere mehr Glück mit ihrer Rast. Sie selbst stand schließlich auf, schlenderte etwas verloren durch den Raum und verfolgte dabei kein wirkliches Ziel... irgendwann schaute sie dann zu der Tür. Naja... sie konnte sich ja genauso gut hier etwas umsehen? Es war ihnen ja nicht verboten worden...
Nia öffnete die Tür und schaute kurz auf den Gang hinaus, auch dort war es recht still, man hörte nur das leise Summen der Ventilation. So ging sie schließlich nach Draußen und wanderte etwas den Gang hinab, sie suchte nichts Spezielles, der Spaziergang sollte sie einfach nur ablenken.
Schließlich schreckte Nia etwas zusammen, als sich ein Stück weit von ihr entfernt eine Tür öffnete und jemand aus dem angrenzenden Raum trat. "Oh... Du hast dich doch wohl nicht verlaufen?", fragte sie eine bereits bekannte Stimme. Es war Sergeant Certo... er hatte sich mittlerweile seiner Kampfpanzerung entledigt und trug seine normale Uniform.
"Ich... nein, nicht direkt. Ich bin nur sehr aufgewühlt und dachte mir ein Spaziergang hilft etwas.", antwortete Nia wahrheitsgemäß, wurde aber dennoch etwas rot bei dem Gefühl ertappt worden zu sein. Der Sergeant legte ein leichtes Grinsen auf und schaute sich dann kurz einmal um. "Wie sieht es aus? Ich habe gerade Ausgang... Trinkst du?", fragte Certo sie. Nia setzte einen etwas fragenden Blick auf... "Sie meinen... Alkohol?", stellte sie als Gegenfrage. Der Sergeant grinste erneut...


Die automatische Tür welche sich vor ihnen öffnete führte in einen größeren Raum, Musik hallte aus jenem. Vor ihnen in der spärlichen Beleuchtung erstreckte sich eine beachtliche Bar... in dem Bereich befanden sich verschiedenste uniformierte Soldaten beiderlei Geschlechts, tranken, diskutierten miteinander und lachten. An zwei Tischen in der Nähe wurde Billard gespielt, Darts an einem Gerät gegenüber. Bunte Beleuchtungen an der Decke fügten sich übergehend in die basslastige Musik ein, erzeugten ein Umfeld in dem man gut und gerne feiern konnte. Nia hatte natürlich keine Ahnung gehabt, dass das koloniale Militär seinen Soldaten selbst an Bord einer Fregatte solche Möglichkeiten bot etwas Abstand vom standardisierten Dienst zu bekommen.
Der Sergeant begleitete sie direkt an die Bar, setzte sich und schaute dann zu Nia. "Was trinkst du?", fragte er sie direkt. Nia selbst schaute kurz über das Sortiment verschiedenster Spirituosen und fühlte sich dabei bereits mehr als verloren. "Ich... nehme das was du trinkst.", meinte sie dann um sich möglichst wenig zu blamieren, wie hätte sie auch sagen können, dass sie diese Dinge nicht kannte. Certo lachte kurz auf und zeigte der anscheinend von Oben bis Unten tätowierten Dame hinter dem Tresen mit seinen Fingern "Zwei"... offenbar wusste sie was der Sergeant hier regelmäßig zu sich nahm.
Gleich darauf wurde vor ihnen in zwei Gläsern eine gelbliche Flüssigkeit abgestellt, zwei Eiwürfel kreisten darin langsam ihre Runden ab... "Cheers.", meinte Certo und hob sein Glas an, offenbar um anzustoßen. Nia schaute den Inhalt noch eine ganze Weile an, hob aber schließlich ebenfalls ihren Drink worauf die beiden Gläser aneinander kollidierten.
Certo nahm einen kräftigen Zug, Nia selbst schnupperte allerdings erst daran. Es roch... irgendwie scharf mit einer weiteren Note die sie nicht wirklich deuten konnte. Zumindest erweckte es nicht gerade ihr Vertrauen... Schließlich setzte Nia an und ließ den Inhalt in ihren Mund laufen...
Es brannte schrecklich, schmeckte regelrecht abartig und Nia musste sich extremst zusammen reißen den Inhalt nicht wieder direkt in das Glas zu spucken. Sie würgte es hinunter, musste danach husten und stellte vorerst das Glas ab während sich Tränen in ihren Augenwinkeln sammelten. Die ganze Szene wurde nur von Certos Lachen begleitet... "Freut mich, dass es sie amüsiert, Sergeant...", meinte Nia während sie sich mit einer Serviette den Mund abwischte. "Chris...", antwortete er einfach nur. "Chris Certo. Wir trinken zusammen... da will ich wirklich nichts von 'Sergeant' hören. "Nia...", zog sie mit ihrem Namen nach, einen Familiennamen hatte sie ohnehin nicht. "Freut mich sehr, Nia.", entgegnete ihr Chris daraufhin, bevor er erneut ansetzte und sein Glas direkt leerte, bevor er es provokant in seiner Hand behielt.
Nias Blick glitt zu ihrem eigenen Glas, in ihrem Inneren sträubte sich regelrecht alles dagegen noch mehr von dem Zeug in ihren Rachen zu schütten, die letzte Geste weckte allerdings auch ihren Kampfgeist. Sie packte das Glas und stürzte den Inhalt direkt bis zu den Eiswürfeln, es kochte regelrecht ihre Kehle und verströmte gleich darauf eine ungewohnte Hitze in ihrer Magengegend, zumindest jenes Gefühl war angenehm... der ekelhafte Geschmack in ihrem Mund blieb jedoch.
Sie stellte das Glas ab und sog die Luft ein, ein markanter Fehler denn daraufhin musste sie erneut husten. "Trinkst du das erste mal?", fragte der Sergeant im Anschluss. "Zumindest solche Sachen... ja.", gab sie zu.
"Eine Frage... Chris... könnte dich das nicht in Schwierigkeiten bringen? Warum hast du mich eingeladen? Du weißt genau was ich bin...", fragte sie dann direkt. Der Sergeant schaute sie eine kurze Zeit an, bevor er mit den Schultern zuckte. "Du hast etwas verdrießlich ausgesehen... und mach dir keine Sorgen wegen der Schwierigkeiten. Was das andere betrifft... ob ein Cyborg-Klon oder nicht, es ist nichts Verwerfliches ein schönes Mädchen auf ein paar Drinks einzuladen.", antwortete ihr Chris und orderte direkt für sich selbst noch einen, bat die Bardame offenbar jedoch um etwas anderes für Nia.
Auf jene Antwort hin hatte Nia kurz etwas verwirrt gewirkt, ihre Mundwinkel sich aber zu einem kaum ihr bewussten Lächeln angespannt. Vor Chris landete erneut der gewohnte Whiskey, Nia selbst wurde ein großes Glas mit einer Flüssigkeit darin hingestellt, welche unterschiedliche Farben in Etagen aufwies. "Auf ein Neues...", forderte sie Chris auf und hob sein Glas. Nia betrachtete noch immer ihr Getränk... es hatte sogar etwas Obst an einem Spieß über den Rand des Glases, dazu ein rotes Schirmchen, es sah putzig aus.
Sie hob schließlich ihr Getränk, stieß erst mit dem Sergeant an und nippte schließlich daran. Es schmeckte süßlich, trug nur als Note im Hintergrund den Geschmack des starken Alkohols. Das war viel mehr nach ihrem Geschmack... es war nach einem zweiten, größeren Probeschluck sogar als sehr lecker festzuhalten. Nia fühlte sich ein wenig seltsam, stark erheitert und merkwürdig leicht... musste wohl an dem starken Drink davor liegen. Es lockerte ihre Zunge ungemein, so kam sie mit dem Sergeant auch besser ins Gespräch.
Chris war ein etwas merkwürdiger Kerl, aber auch ausgesprochen Charmant und das zu jenen Zeitpunkten wo man es nicht erwartete und es einen direkt sprachlos machte. Er behandelte sie nicht irgendwie besonders, er behandelte sie wie eine normale junge Frau. Natürlich fragte er sie ein paar Dinge, vor allem wegen ihrer technischen Besonderheiten, ansonsten konzentrierte sich ihr Gespräch aber mehr auf Belanglosigkeiten. Zumindest war es eine sehr entspannende und unterhaltsame Zeit für Nia, sie war froh auf das Angebot von Chris eingegangen zu sein... Es war ein Erfolg gewesen sie aus dem Trott heraus zu holen, vor allem sie aus ihren Sorgen heraus zu holen.
Sie bemerkte nicht einmal wie viel Zeit eigentlich verging, sie spielten am Ende für längere Zeit sogar ein Würfelspiel welches ihr Chris in ein paar Runden davor beigebracht hatte, dabei teilten sie ein paar Kommentare untereinander aus. Irgendwann bezahlte Chris die Rechnung, auch jene von Nia, sie hätte ja nicht einmal über Finanzmittel verfügt... "Ich denke wir lassen langsam gut sein... Ich habe in kürze noch für ein paar Stunden Bereitschaft, einer der anderen Sergeants ist krank gemeldet.", erklärte Chris sein Vorgehen. "Du trinkst obwohl du nachher noch arbeiten musst...?", fragte Nia welche selbst mittlerweile alles andere als nüchtern war.
"Vorbereitung für die Bereitschaft...", antwortete Chris trocken und brachte Nia damit erneut zum lachen.


Chris war so nett Nia etwas unter die Arme zu greifen als jene auf dem Weg zurück zu der Unterkunft etwas von Kurs ihres Weges abkam, sie war solche Dinge definitiv nicht gewohnt. "Langsam Kleine... Vielleicht können wir das ja in Zukunft noch etwas üben.", meinte Chris welcher im Vergleich zu Nia noch erschreckend unbeeinflusst durch den Alkohol war. Übung... Vielleicht auch eher Gewohnheiten.
Vor der Unterkunft angekommen drehte sich Nia noch einmal zu Chris. "Hey... danke nochmal. Die Ablenkung war bitter nötig.", bedankte sie sich bei Chris für den schönen Abend. "Ach kein Thema... und um ehrlich zu sein hoffe ich ja, dass du mir deswegen das jetzt nicht übel nimmst.", meinte Chris bevor er sie direkt zu sich zog. Es war zuerst wie ein Schreckmoment, doch dann bemerkte Nia bereits was vor sich ging. Eventuell lag es unter dem Einfluss unter dem sie sich befand oder an der generellen Sympathie... oder vielleicht auch einfach an dem generellen Verlangen ihres Herzens. Ihre Finger tasteten ihren Weg durch das Haar von Chris, über seinen Hinterkopf und erneut zurück. Ihr Instinkt ließ sie nahezu wie von alleine mitspielen, stimmte sie ein in das intime Zusammenspiel aus Berührungen von Muskeln... Haut... Lippen...
Irgendwo empfand es Nia beinahe schon als schade, als Chris sich langsam von ihr löste, sein vom Alkohol erfüllter Atem sich von dem ihren entfernte, doch offenbar dauerte es wohl bereits zu lange an. "Schlaf jetzt erst einmal... du hattest Heute schon genug um die Ohren.", meinte Chris leise und drehte sich dann mit einem sanften Lächeln langsam von ihr weg. Auf der einen Seite bedauerte es Nia, dass es so schnell erneut geendet hatte, ihr Herzschlag hatte sich in einem Auftakt einer rasanten Beschleunigung hingegeben... auf der anderen Seite... Der Sergeant war wohl seinen Verpflichtungen als Gentleman treu, etwas was Nia beinahe noch mehr beeindruckte. Sie blieb noch eine Weile so stehen, schaute auf die mittlerweile geschlossene Tür des Quartiers des Sergeants...
Es war wohl fraglich wie ernst ihm diese Sache war, vermutlich lag es mehr am Alkohol als an irgendwelchen Gefühlen. Nia selbst blieb am Ende doch etwas irritiert zurück... Natürlich hatte sie es als schön empfunden, jedoch welche Zukunft hätte das schon? Es blieb ihr nichts anderes übrig als zu sehen was am nächsten Tag passieren würde.
Die Stille wirkte auf sie am Ende doch etwas länger als geplant, irgendwann schaffte sie es aber dann trotzdem die Tür zu dem Quartier leise zu öffnen... Sie wollte keinen der Anderen wecken, zum Glück war sie nicht derartig betrunken um wenigstens nicht im Halbdunkeln irgendwo dagegen zu stolpern. Sie suchte ihr Bett auf und setzte sich erst einmal auf die Kante, bevor sie erneut in Gedanken zu der Situation vorhin zwischen Chris und ihr flüchtete. Hätte sie ihm vielleicht hinterher gehen sollen...?
Nia schüttelte kurz den Kopf, es wäre ohnehin sinnlos gewesen. Eine ganze Weile saß sie so da, bevor sie bemerkte, dass sie vergessen hatte die Tür zu dem Quartier ganz zu schließen. Nia war die verdammten automatischen Türen gewohnt, es war relativ neu jene die ganze Zeit händisch öffnen und schließen zu müssen.
Erst als sie aufstand bemerkte sie einen Schemen, ein Paar Augen kurz aufblitzend zwischen dem Türspalt... Es reichte aus sie kurz etwas erschrecken zu lassen. Nia schaute sich um, zählte ihre Freunde... zumindest schien es keiner von ihnen gewesen zu sein. Jemand von der Schiffsbesatzung vielleicht der einfach neugierig gewesen war?
Nia schlich mittlerweile barfuß erneut zu der Tür und lugt kurz nach Draußen, dabei erkannte sie tatsächlich eine Person welche sich den Gang entlang von ihnen entfernte.
"Entschuldigung? Suchen sie vielleicht etwas? Oder wollten sie nur nach uns sehen...?", fragte Nia die unbekannte Person, nachdem sie das Quartier verlassen und ein paar Schritte hinterher gemacht hatte.
Als sie sich umdrehte, bemerkte sie erst die feinen femininen Gesichtszüge... Große silberblaue Augen umrahmt von einer relativ kurzen Frisur aus vollständig weißem Haar. Sie trug den Mantel eines kolonialen Offizieres, jedoch keinerlei dementsprechende Kopfbedeckung oder andere Kleidungsstücke...
Sie wirkte etwas größer, was wohl an den Schuhen mit Absätzen lag... jene hätten aber wohl eher zu einem Kleid als zu dem militärischen Mantel gepasst. Eine Antwort erhielt Nia ebenfalls nicht, die Fremde stand einfach nur da und schaute sie ausdruckslos an. Nia entwickelte dabei eher das Bedürfnis wieder zurück in das Zimmer zu gehen, schließlich bewegte sich die junge Frau aber auf sie zu... Wortlos und weiterhin keinerlei Gefühlsregung in jenem absolut makellosem Gesicht, ja beinahe schon puppenhaft wirkte es, erzeugte es in Nia den Drang einen Schritt zurück zu machen was ihr schließlich sogar gelang. Schließlich blieb sie vor Nia stehen und schaute eine Weile wortlos auf sie herab...

"Du und deine Freunde... ihr seid immer noch Solaris Eigentum und gehört nicht hier her, ich werde euch daher zurückbringen. Ich möchte es möglichst vermeiden hier auf diesem Schiff einen Tumult auszulösen, ich schlage daher vor ihr kommt ohne Widerstand mit mir und niemand wird verletzt werden.", sprach sie schließlich kühl zu ihr. Nia selbst wurde kreidebleich und nahezu schlagartig nüchtern... Solaris hatte jemanden nach ihnen geschickt und es irgendwie geschafft sie hier aufzuspüren. "Benett! Mara! Jay...", rief sie wie aus einem Reflex heraus, kam jedoch nicht weiter. "Falsche Entscheidung.", gab diese Solaris Agentin von sich, als sich ihre Rechte um Nias Hals schloss, sie mit enormer Wucht gegen die Wand des Korridors prallte, es ihr dabei regelrecht die Luft aus den Lungen presste und sie an der Wand nach Oben gedrückt wurde. Niemand mit so einer Statur konnte solche Kräfte entwickeln... der Griff in dem sich Nia befand glich einer hydraulischen Presse ohne den Hauch einer Chance sich daraus befreien zu können, sie bekam dabei kaum noch Luft
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mi 18 Okt 2017, 21:17

Was Mara an irrationalität im Wachzustand fehlte machten ihre Träume mehr als wett. Welche junge Frau würde sonst von einem Zuckerstangenwald träumen? Nun... Nia vielleicht. Daher war es wohl auch kein Wunder, dass Nias Stimme in Maras Traum vorkam. Oder doch?
Von einem Moment auf den nächsten war der Zuckerstangenwald vergessen. Es dauerte einen Moment, bis Mara wieder wusste, wo sie war und was geschehen war, doch dann war sie hellwach. Ihr fiel die offene Tür auf, dann erinnerte sie sich daran, Nias Stimme im Schlaf gehört zu haben. Nias Stimme, die nach ihr gerufen hatte. Und schon sprang Mara aus dem Bett. Im Schlafanzug flitzte sie zur Tür, spähte auf den Gang hinaus - und analysierte im Bruchteil von Sekunden die Situation, für die es nur eine Einzige Lösung gab: Die Frau, die Nia gerade die Luft abdrückte, war kein normaler Mensch. Sie musste von Solaris geschickt sein. Und nach allem, was Mara wusste, war sie nicht, wie sie selbst, ein künstlich veränderter Mensch, sondern wohl ein Roboter.
Aber das Wissen nützte Mara gerade wenig. Sie alleine konnte wenig anrichten. Wenn es ein Roboter wäre würde sie sie vielleicht hacken können - aber nicht, ohne sie zu berühren und wenn Nia nicht gegen die Fremde ankam, wie sollte sie selbst das dann tun? Sie brauchte die Anderen, doch die Überraschung schnürrte ihr die Kehle zu.

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