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 Projekt Overclock - MSG

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Grim
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mi 18 Okt 2017, 23:14

Es war lange her, dass Benett das letzte mal wirklich geschlafen hatte. Zu lange, als dass er sich daran hätte erinnern können. Damals in den ersten acht Jahren im Tank hatte er mit Sicherheit geschlafen und er glaubte, dass es auch in seiner Kindheit eine Zeit gegeben hatte, in der er noch wirklich tief, richtig schlafen hatte können. Das war, bevor seine Sinne zu dem erwacht waren, was sie nun waren. Seit jener Zeit jedoch war etwas anderes an die Stelle von Schlaf getreten. Ein Zustand von Trance, in den sich zu versetzen er gelernt hatte, ein erholsamer Halbschlaf, in dem sein Gehirn abschaltete, er sich seiner Umgebung jedoch noch immer bewusst war. Und so hatte er registriert, dass Nia ihr Zimmer verlassen hatte, hatte irgendwo im Unterbewussten sogar erkannt, dass sie es war, die da aus ihrem Bett schlich. Er kannte ihren Geruch, das Geräusch ihrer Schritte nur zu gut. Er hatte ebenso bemerkt, wie sie zurück gekommen war, ihr Schritt unsicherer als gewohnt und umgeben von einer scharfen Wolke von Alkoholgeruch. Nichts davon war ihm entgangen und ein leises Alarmgefühl hatte sich in ihm geregt, hatte sein driftendes Bewusstsein näher zurück an die Oberfläche gebracht, bereit, den Körper aufzuwecken, ihn aufschnellen zu lassen, sollten die ungewohnten Umstände sein Eingreifen vonnöten machen. Aber er war liegen geblieben, weiterhin versunken in sanfter Trance.
Als Nia erneut aufgestanden war, als ihre Stimme erklungen war, da hatte irgendeine Art von siebtem Sinn angeschlagen. Da hatte irgendetwas in Benett die Gefahr bereits gewittert und das Unterbewusstsein hatte begonnen, ihn mit Macht aus seiner Trance zu zerren, ganz nahe an die Oberfläche, so nahe, dass Nias Worte bereits an sein Bewusstsein durchdrangen, ihr Sinn sich ihm erschloss. Nicht mehr als ein dünner Schleier trennte ihn noch vom Wachsein. Und Nias Schrei war alles, das nötig war, diesen zu zerreissen. Augenblicklich war er bei Sinnen, hatte die dünne Decke des Militärbetts von sich gestoßen. Das schummrige Halbdunkel der Nachtbeleuchtung des Schiffs stellte keinerlei Behinderung für Benetts bionische Augen dar, für ihn erschien die Szenerie klar wie im hellsten Sonnenschein. Ganz reflexhaft griff er nach seiner VP-44 – doch er griff ins Leere. Verdammt! Die kolonialen Offiziere hatten ihnen ihr Vertrauen ausgesprochen, ihnen ihr Gepäck und ihre Ausrüstung ins Zimmer bringen lassen, aber so weit, dass sie ihnen ihre offenkundigen Waffen gelassen hätten, hatte ihr Vertrauen doch nicht gereicht.
Der Rückschlag reichte jedoch nicht aus, Benett für mehr als einen Herzschlag zu beschäftigen und sein Herz pumpte das Blut bereits mit voller Macht durch seinen alarmierten Organismus. All seine Optimierungen, all sein Training waren darauf ausgelegt, ihn blitzschnell und ohne zu zögern reagieren zu lassen und ohne weiteres Zögern reagierte er. Kurzerhand rollte er sich aus der oberen Etage des Stockbetts, landete sicher auf seinen bloßen Füßen und schnellte wie ein Pfeil von der Sehne aus ihrer Unterkunft, hinaus auf den Gang. Sein Blick fand Nia augenblicklich, von den Füßen gehoben und gegen die Wand gepresst, ihre hochgewachsene Peinigerin kerzengerade vor ihr aufragend.
Erneut handelte Benett instinktiv, ohne nachzudenken. Er mochte keine Pistole zur Hand haben, aber sein ganzer verdammter Körper war in endlosen Stunden des Trainings zur Waffe geformt worden. Ein einzelner langer Schritt brachte ihn an die Angreiferin heran, er lehnte sich zur Seite, täuschte tief an und schlug dann doch hoch zu, zielte auf das Ellbogengelenk des Arms, der Nia gefangen hielt.
Der Schmerz kam gänzlich unerwartet. Er schoss durch Benetts Finger, den Unterarm hinauf, über den Ellbogen hinweg und bis hinauf in die Schulter, als seine Faust nicht auf Fleisch und Knochen, sondern auf mehr traf. Die Lähmung, die ihn für nicht mehr als jene Schrecksekunde befiehl, war alles, was die mysteriöse Angreiferin benötigte. Ein Rückhandschlag traf Benett vor die Brust, wuchtiger als die Gesetze der Physik dies irgendwie erlaubt hätten. In jenem Moment jedoch, da der Angreif Kontakt mit ihm machte, zückte Benett seine Geheimwaffe: er zog die Lippen zurück, entblößte seine unnatürlich langen Fänge und spie der Frau einen Schwall korrosiver Giftlösung ins Gesicht. Die grimmige Befriedigung über den Treffer hielt jedoch nur an, bis die Wucht ihres Treffers ihn gegen die gegenüberliegende Wand schleuderte und sämtliche Luft aus seinen Lungen presste.

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Fr 20 Okt 2017, 22:39

Nia war durch den Angriff von Benett dem Griff der Angreiferin entkommen, sie war heilfroh, dass er sie offenbar gehört hatte. Sie steckte Benetts Angriffe weg als wäre überhaupt nichts gewesen, warum hatte sie keine Verätzungen im ganzen Gesicht? Sollte sie nicht sogar blind sein...? Als kurz darauf der Mantel fiel, konnte sich auch Nia zusammen reimen mit was sie es da in etwa zu tun hatten... Sie war irgendeine Art Maschine, es erschreckte Nia dabei wie gleich jene einem Menschen war.

Natürlich war der einfache Weg keine Option... friedlich mit ihr zu kommen und zurück zu ihrem Eigentümer. Warum sollten sie auch? Sie hielten sie für eine einfache, einzelne Frau und dachten vermutlich sogar dadurch einfaches Spiel zu haben.
Cyborgs der Abteilung Robotik waren dafür vorgesehen irgendwann den Menschen zu ersetzen, die organische Daseinsform vollkommen zu verbessern... am Ende sollte keine einzelne Schwäche mehr verbleiben. Sie wischte sich mit dem Ärmel des Mantels das von dem Subjekt verspritzte Zeug von der brand- und säurefesten künstlichen Haut, dabei fing es sofort an das Kunstleder des Kleidungsstückes anzugreifen. Vivi öffnete den Hüftgurt des Mantels, streifte sich jenen von den Schultern und warf ihn neben sich auf den Boden.
Die Subjekte waren zwar etwas Besonderes, am Ende waren sie aber doch nur biologisch... Gebunden an biologische Grenzen.
"Genug gespielt... ihr habt zehn Minuten Zeit die Anderen zu wecken und eure Sachen zu packen.", sprach Vivi kühl, während sie auf den am Boden liegenden Benett hinab schaute.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 22 Okt 2017, 14:33

Hatten sie eine andere Wahl? Dieses Ding war ihnen bei Weitem überlegen. Und selbst wenn Mara nah genug heran käme würde sie wohl kaum die Gelegenheit haben nach einem möglichen Accesspoint zum Hacken zu suchen - geschweige denn die entsprechenden Verbindungen herzustellen. Ein Gefühl wie Eis machte sich in ihrem Bauch breit. Hoffnungslosigkeit. Furcht. Es war irgendwie seltsam, dieses Gefühl zu empfinden, ohne dass es sie irgendwie einschränkte. Aus Geschichten und Büchern kannte sie Erzählungen, in denen diese Gefühle lähmend und betäubend wirkten. Mara war in diesem Moment froh, dass ihre Veränderungen verhinderten, dass Gefühle sie wirklich berührten. Es gab ihr die Möglichkeit weiter nachzudenken, sich einen Plan zu überlegen, während sie zurück in das ihnen zur Verfügung gestellte Zimmer ging, um die anderen zu wecken und ihre Sachen zu packen. Was glücklicherweise noch immer nicht viel war.
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Grim
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 22 Okt 2017, 16:53

Der Schlag gegen die Brust hatte Benett unerwartet getroffen und für einen Moment war der Schmerz des Aufpralls alles, was er zu fühlen vermochte. Doch er schwand rasch wieder, als Benett erneut zu Atem kam. Der dumpfe Schmerz in seiner Hand dagegen blieb. Scheiße! Vermutlich gebrochen. Schutzsuchend presste er das verletzte Gliedmaß gegen seine Brust. Die Erkenntnis, diese Person – dieses Ding! – unbewaffnet nicht besiegen zu können, sickerte langsam in seinen Verstand. Aber sie war bei weitem nicht genug, um ihn davon zu überzeugen, sich zu ergeben und entführen zu lassen, wie ihre Angreiferin es forderte. Trotz blitzte in seinen Augen auf, als er ihr fest in ihre unnatürlichen Augen blickte.
"Wecken ist ein gutes Stichwort...", gab er leise von sich. Sie hatte ihn auf eine Idee gebracht. Schneller als ein normaler Mensch je dazu in der Lage gewesen wäre, war er wieder auf seinen Beinen, hatte sich mit einigen raschen Schritten aus ihrer Reichweite gebracht. "Alarm! Angreifer an Bord!", schrie er mit aller Kraft. Sie waren immer noch an Bord eines Schiffs voller bewaffneter kolonialer Soldaten und deren Quartiere waren nicht weit von den ihren? Hatte es nicht gehießen, dass sie, wenn sie das nachts etwas benötigten, nur den Gang hinab rufen mussten? Was sie nun benötigten war Hilfe!
"Schwärmt aus!", rief Benett, kaum dass seine Worte verklungen waren, seinen Freunden zu, "Sie kann uns nicht alle verfolgen!" Und selbst wenn sie einen von ihnen fing, was war das Schlimmste, dass sie ihnen antun konnte? Sie war geschickt worden, sie zurück zu bringen. Tot – oder auch nur versehrt – waren sie für Solaris nichts mehr wert. Und lebend und unversehrt würde eine einzige Angreiferin sie sicherlich nicht bändigen können. Den Blick nicht von der Gestalt lassend wich Benett weiter den Gang hinab zurück, erneut aus voller Lunge Alarm schreiend.

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 22 Okt 2017, 20:10

Jayden wachte von Geschrei aus dem Gang auf. Kurz hörte er Nia ,die nach Ben, Mara und ihm selbst rief, dann hörte er schon Ben auf den Gang laufen und wenig später von Angreifern rufen. Wenig elegant stieg er aus dem Bett und lief ebenfalls auf den Gang. Nia stand dort und eine andere Frau, die er nicht kannte. Ben lief bereits in die andere richtung . Jayden blickte die Fremde verwirrt an. "Was ist hier los?", fragte er dann.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 29 Okt 2017, 22:24

"Möglichst unversehrt" beinhaltete ihre Anweisung, Vivi gedachte durchaus sich daran zu halten. In ihrem Inneren war es jedoch ein verführerischer Gedanke... Den Jungen unter ihren Schuhen zu Boden zu pinnen um ihm dann sowohl Arme als auch Beine auszureißen. Ein Torso konnte nirgendwo hin flüchten...
Mit seinem Geschrei würde er hier wirklich noch für Probleme sorgen. Schluss mit Lustig, sie hatte nämlich nicht vor hier ein ganzes Kolonialschiff zu zerlegen.
Ein enormer Satz beförderte sie nach Vorne, schneller als einem Menschen möglich war sie bereits in der Nähe von Benett und brachte ihn direkt zu Fall als sie ihm mit dem rechten Bein die Füße unter dem Boden weg zog. Eigentlich wollte sie ihn nur strafen, ihm etwas brechen... sie verfehlte jedoch den linken Oberschenkel da das Subjekt über durchaus gute Reflexe verfügte. Vivis Faust rammte sich knapp vorbei in den mit Stahlplatten ausgelegten Boden und hinterließ dort eine tiefe Delle.
Als sie sich erneut aufrichtete schaute die Androidin über Benett hinweg, aus einem der Quartiere war ein kolonialer Soldat getreten, in seinen Händen eine HARCA-Maschinenpistole. Großkalibrige Pistolenmunition... Er war bis auf den Helm vollständig in koloniale Marine-Kampfpanzerung gehüllt.
"Chris!", ertönte die Stimme des rothaarigen Klons als der Soldat auf den Plan trat. "Was geht denn hier ab...? Wer sind sie?!", fragte der Soldat direkt.
"Ich glaube Solaris hat sie geschickt! Sie will uns von hier entführen!", erklärte Nia die Situation...

"Ist das so? Na aber sicher nicht während meiner Schicht Schätzchen... Sie kommen mit mir!", meinte Chris als er auf Vivi zuging um sie offenbar am Arm zu packen. "Nicht Chris! Sie ist kein...", doch die Warnung kam am Ende doch etwas zu spät, denn währenddessen segelte Chris bereits von einem Tritt getroffen ein paar Meter nach Hinten. Es polterte laut auf den Stahlplatten durch seine massive Panzerung... Chris kämpfte noch mit seiner kurzzeitigen Verwirrung nach der Landung, bevor er sich erneut aufrichtete. "Sie haben mit der Sache nichts zu tun, Sergeant... Ich würde es gerne vermeiden ihnen oder der Crew schaden zu müssen.", sprach Vivi kühl während ihr Blick auf dem Soldaten lag. "Nichts damit zu tun ja? Da irrst du dich Schätzchen...", meinte er, schaute kurz zur Seite und schenkte Nia trotz der ernsten Situation ein kurzes Zwinkern...
Im nächsten Moment hob Chris seine schwere Maschinenpistole in Vivis Richtung, sein Finger krümmte sich über den Abzug.
Komprimiere System. Maximale Panzerung. Die Schichten welche Vivis Körper umgaben, welche auf den ersten Blick wie schwarzes Gewebe wirkten, funkelten nun im Licht der Beleuchtung des Ganges bläulich. Die synthetische Schutzschicht verhärtete sich um ein Vielfaches, machte jedoch auch ihre Bewegungen behäbiger...
Es glich einem Sprühregen... Funken flogen in alle Richtung, zudem kam es zur Bildung von Querschlägern als die vollautomatischen Schüsse aus der Waffe des Sergeants auf Vivi einprasselten. Die Flachkopfprojektile erreichten ihre Hülle, prallten gegen die ausgehärtete Schicht, verformten sich, schoben sich zusammen und prallten von der Oberfläche ab. Ein paar Querschläger zerstörten die Röhrenbeleuchtung in jenem Teil des Ganges über ihnen, erneut regnete es Funken...
Chris entleerte beinahe sein gesamtes Magazin auf die Androidin, bis jene bei ihm war, ihre Schritte knallten dabei schwer auf den metallenen Untergrund. Vivi packte den Lauf seiner Waffe und drückte jene zur Seite, bevor ihr Kopf nach Vorne schnellte und hart gegen die Stirn von Chris prallte.
Der Sergeant ging erneut kurzzeitig zu Boden, offenbar war er jedoch von der robusteren Sorte und wollte direkt wieder hoch... Vivi erleichterte ihm jenen Versuch beinahe schon, hob ihn jedoch dann an seiner Kehle sogar an. "Sie hätten eine Wahl gehabt...", sprache die Androidin zu Chris, während jener versuchte sich aus dem Griff zu befreien. Selbst die Servounterstützung seines Anzuges kam jedoch nicht gegen die mechanische Leistung an welche ihm entgegengebracht wurde.

Sie wollte es eigentlich gerade zu Ende bringen, jedoch sperrte sich dann Vivis Hand und der Sergeant entkam ihrem Griff... Etwas hatte sich um ihren Oberkörper gewickelt und übte nun einen enormen Druck auf ihre Komponenten aus. Ein Blick über die Schulter genügte, es stellte sich als das Mädchen mit dem roten Zopf heraus. Jener hatte sich um ihren Oberkörper und ihre Arme gelegt... Tracetechnik. Sie hatte Daten darüber, es würde schwierig werden in jener Situation aus dieser Umklammerung zu entkommen.
Ihre Systemenergie leitete sich in ihre eigene Servomechanik, so entstand ein Kräftemessen zwischen den beiden Technologien... Vivis Servos bekamen die Traceverbindung jedoch nicht auseinander und begannen schließlich zu blockieren, sie musste jenen Versuch beenden bevor ihre Systeme irgendeinen Schaden davontragen würden.
"Nia! Lauf!", entgegnete Chris welcher es mittlerweile geschafft hatte sich über die Ablenkung zu sammeln, er hob seine Waffe und schoss direkt an die Decke. Der Sergeant zerschoss gezielt den Brandmelder, worauf ein schriller Alarm in dem Abteil erklang. Er packte Nia an ihrem Arm worauf jene die Traceverbindung zu Vivi löste, bevor Chris seinen rechtem Arm über ihre Hüfte schlang und nach ein paar schnellen Schritten mit ihr einen Sprung nach Vorne machte. Begründet, denn hinter ihnen fuhr eine massive Brandschutzwand herab. Ihr Blick hing danach noch kurz an der Androidin, welche kurz darauf hinter der automatischen Verriegelung eingesperrt wurde.
Immer noch Nia in seinem Arm haltend, blickte Chris schwer atmend zu Benett, Jayden und Mara. Eine blutige Schramme an seiner Stirn, genau dort wo der Kopfstoß ihn getroffen hatte. "Alles klar. Das sollte für eine Weile reichen... Geht's euch allen gut?", fragte der Sergeant in die Runde.


Vivi stemmte die Arme in die Hüfte und schaute auf die Brandschutztür welche sich vor ihr geschlossen hatte... Es wurde ihr natürlich nicht einfach gemacht. Schlimmer noch, offenbar hatten die Subjekte bereits Bekanntschaften unter den Kolonialen geschlossen.
"EX-2 an Operator. Alissa bitte kommen...", sprach Vivi über den Funk. "Hier Operator. Vivi? Gott sei Dank... würdest du bitte aufhören dich immer in so großen Abständen zu melden? Ich habe mir Sorgen gemacht...", ertönte die Stimme von Alissa in ihrem Kopf. "Emotionen sind nicht erlaubt...", meinte die Androidin und erntete daraufhin nur kurzes Schweigen. "Es ist wie befürchtet, die Ziele haben vermutlich bereits engere Kontakte innerhalb kolonialer Anhänger. Der Vorstand sollte darüber informiert werden. Die Subjekte sind vorerst außerhalb meiner Reichweite.", erläuterte sie die aktuelle Situation. Alissa war schon seit Vivis Ersteinsatz ihr Operator... Ihr organisches Gehirn konnte mit den Daten ihres mechanischen Körpers nicht umgehen, sie war für technische Auswertungen auf einen Operator angewiesen. Alissa gab ihr taktische Übersichten und unterstützte sie wo sie konnte, manchmal verhielt sie sich aber ein wenig zu fürsorglich...
"Verstanden. Ich leite die Informationen weiter. Vivi...? Bitte pass auf dich auf.", ertönte erneut die besorgte Stimme. "EX-2 Ende...", beendete Vivi schließlich den Funkspruch ohne weiter darauf einzugehen. Alissa hatte ein gutes Herz... für jene Situation war es jedoch nicht hilfreich...
Vivis Blick fiel schließlich zur Seite, auf die Abdeckung eines Ventilationsschachtes.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 30 Okt 2017, 20:56

Mara wusste, dass Andere Personen möglicherweise Probleme hatten, zu verarbeiten, was hier gerade vor sich gegangen war. Emotionen mochten vielleicht nicht ihre Stärke sein, aber aber dafür alles, was irgendwie mit Berechnung und Analyse zu tun hatte. Und so begriff sie durchaus, was hier geschah. Und sie war froh darüber, dass derSergeant zur rechten Zeit gekommen war. Dennoch nickte sie ihm von ihrem Platz aus nur schüchtern zu, bevor sie ihren Laptop heruasholte und hochfuhr. Sie würde eintragen, was sie gesehen hatte. Es würde helfen, diese unbekannte Feindin zu analysieren. Sie würde auch Benett und Nia fragen, was sie beobachtet hatten. Je mehr Daten sie bekam, desto besser. Dann jedoch wanderte ihr Blick zum Sergeant. Seine Beobachtungen konnten ebenfalls wichtig sein. Aber wie sollte sie ihn danach fragen...?
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Di 31 Okt 2017, 00:23

"Danke, dass sie uns geholfen haben, Sergeant", presste Benett hervor, seine Hand noch immer schützend vor der Brust haltend. Er war nicht wirklich außer Puste, dafür war der Kampf zu kurz gewesen und sein Metabolismus zu optimiert, aber der Schmerz ließ ihn dennoch kurz angebunden und zwischen zusammen gepressten Zähnen hervor sprechen. "Wir müssen weg hier", übernahm er nach einem kurzen Blick über die Gesichter – Jayden noch immer verwirrt, Mara bereits vollständig von ihrem Laptop abgelenkt, der Unteroffizier und Nia nicht weniger mitgenommen als er selbst – das Kommando, "Diese Angreiferin... Sie haben es gesehen. Sie ist kein Mensch. Sie wird nicht aufhören uns zu jagen, nur weil ihr erster Angriff fehlgeschlagen ist. Wir müssen fort hier, ehe sie einen Weg durch das Schott findet. Wir müssen Verstärkung suchen. Und wir brauchen Waffen. Projektile scheinen nicht durch das Material zu kommen, also sollten wir es besser mit Thermowaffen versuchen. Haben sie hier irgendwo Plasmawaffen? Oder irgendwas Schweres?"
Er hielt kurz inne. Er hatte keine Ahnung, wie die Standardbewaffnung der Kolonialen aussah, aber von mindestens einer Plasmawaffe hier an Bord wusste er mit Sicherheit. "Ich hatte eine Vejuin-Plasmapistole bei mir, als wir hier angekommen sind", erklärte er, "Allerdings haben mir ihre Männer die abgenommen. Wissen sie, wohin sie das beschlagnahmte Zeug gebracht haben?"

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Sa 04 Nov 2017, 20:07

Selbst nachdem sich das Schott geschlossen hatte, die Gefahr derweil gebannt zu sein schien, hielt sich Nia so fest sie konnte an Chris. Sie war sich sicher, dass er sie gerade davor bewahrt hatte einfach entführt zu werden...
Der Sergeant atmete noch ein wenig schwer, bevor er zu Benett schaute. Es war derweil wieder erschreckend ruhig gewesen. Hoffentlich hatte noch niemand die gefallenen Schüsse bemerkt... "Plasma? Nicht hier, das ist Konglomerater Technik... Und hier an Bord der Fregatte?! Die Verkleidung hält sowas nicht stand... Eine getroffene Sauerstoffleitung und wir jagen uns damit selbst in die ewigen Jagdgründe.", kommentierte Chris jene Idee. "Wenn hier der Alarm ausgelöst wird, dann ist unser Plan von vorher ohnehin hinüber... Das lässt sich dann nicht mehr einfach so unter den Teppich kehren. Hört zu... ihr packt so schnell ihr könnt eure Sachen, dann müssen wir umgehend zum Major. Er muss eingeweiht werden, ohne hier einen Tumult auszulösen.", schlug der Sergeant vor.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 05 Nov 2017, 16:39

Mara war die erste, die ihre Sachen gepackt hatte. Was schlicht daran lag, dass sie dies schon getan hatte, bevor sie ihren Laptop genommen hatte. Diesen klappte sie nun, nachdem sie ihre Beobachtungen eingetragen hatte, zusammen und schob ihn in ihre Tasche. Mit einer Mischung aus Erwartung und Unsicherheit sah sie zum Sergeant, und ihrer besten Freundin, die sich an den Sergeant klammerte, als wäre sie ein kleines Kind. Warum tat sie das? Diese Beobachtung verwirte Mara. Nia war schon immer sehr kontaktfreudig gewesen, aber dieser Mann war ein Fremder und möglicherweise eine Bedrohnung.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   So 05 Nov 2017, 19:47

Der Gedanke, einfach zu fliehen und diese Angreiferin unbehelligt zurück zu lassen, wollte Benett so gar nicht gefallen. Nach allem, was er aus den Gesprächsfetzen, die sie und Nia ausgetauscht hatten, heraus gelesen hatte, war sie von Solaris ausgesandt worden um sie wieder einzufangen und sie würde kaum aufgeben, nur weil sie dieses eine mal gescheitert war. Sie würde sie weiter verfolgen und es würde zu erneuten Konfrontationen kommen – und wer konnte sagen, unter welchen Bedingungen diese dann stattfinden würden? Ihm war nicht wohl bei dem Gedanken. Gleichzeitig fiel es ihm aber auch schwer, dem Sergeant zu widersprechen. Was er sagte ergab alles durchaus Sinn. Im Moment standen ihnen schlichtweg nicht die Mittel zur Verfügung, einen Kampfroboter diskret auszuschalten.
"Haben wir überhaupt die Zeit, uns bei ihrem Vorgesetzten zu melden?", fragte er also, während er seinen Koffer unter dem Bett hervor zog. Zu packen gab es nichts, warum hätte er schließlich auspacken sollen? Und im Koffer war ohnehin nicht viel mehr als Kleidung und sein Tarnanzug. Nichts, was er hier an Bord gebraucht hätte. "Oder wäre es besser, wenn wir auf direktem Weg zu unserem Shuttle abhauen? Ich meine: wie lange werden die Schotte diesen Androiden aufhalten?"

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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Sa 11 Nov 2017, 18:18

Das wenige, das Jayden von Solaris mitgenommen hatte, fand schnell den weg in den Koffer. Im Grunde hatte er auch nicht allzuviel ausgepackt. "Meine Waffen haben ihre Leute eingesackt," sprach er den Soldaten an. "Ich bin zwar auch im nahkampf ausgebildet, aber ohne die pistolen und die andere waffe fühl ich mich nackt."
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Sa 18 Nov 2017, 23:06

"Keine Chance... wir brauchen den Major. Wir schaffen es schon bis zur Brücke, zum Glück hat er Dienst. Das Schott bekommt das Blechmädel so schnell nicht auf, ist mehrere Zentimeter dick.", meinte der Sergeant und ging schließlich mit den Anderen kurz zu deren Quartier.
Regelrecht unter Stress stehend schafften sie es alle ihre Sachen erneut aufzulesen, bevor sie hastig das Quartier verließen und sich unter der Leitung von Chris in die andere Richtung des Ganges begaben. Er hatte seine Maschinenpistole weiterhin leicht gehoben, stets bereit es erneut in Anschlag zu bringen. Er war innerlich weiterhin alarmiert, das sah man ihm deutlich an...
Sie passierten einige Abteile der Fregatte, ohne Chris Führung wären sie hier aufs Erste wohl verloren gewesen... Es gab zwar Beschilderungen, aber sie hätten wohl einfach zu lange benötigt um den richtigen Weg zu finden. Nia war innerlich jedoch beinahe schon froh, dass sie von den Kolonialen aufgelesen worden waren. Zumindest hatten sie jetzt Unterstützung... nicht auszudenken was passiert wäre wenn sie es ganz alleine mit der Solaris Maschine zu tun gehabt hätten. Zum Major und dann nichts wie weg von ihr...
Als sie eine weitere automatische Tür passierten und sich jene schloss, erschrak Nia ziemlich als plötzlich mit einem Dröhnen die gesamte Beleuchtung in dem Gang ausfiel.
Nicht einmal eine Notbeleuchtung aktivierte sich... es war stock finster. "Verdammter...", entkam es Chris, bevor die Stille durch ein lautes Geräusch unterbrochen wurde. Irgendetwas krachte vor ihnen offenbar auf den Boden, es hallte laut metallisch durch den Gang. Es ging alles sehr schnell...
Als Chris es schaffte die Lampe an seiner Waffe zu aktivieren, huschte der Lichtkegel neben sie zu einer gebrochenen Abdeckung eines Lüftungsgitters. Der Kegel huschte umher, wanderte schließlich zu einem offenen Schacht über ihnen... Man hörte noch entferntes Poltern.
"Mara?! Mara ist weg!", entkam es Nia. Kalt lief es ihr über den Rücken... Sie wurde regelrecht starr vor Schreck, als sie realisierte was eben passiert war.



Ein wuchtiger Tritt beförderte das Gitter aus den Angeln, bevor die Androidin das Mädchen am Kragen gepackt aus dem Schacht beförderte. Sie befanden sich in einem Wartungsabteil des Schiffes... Sie würde sie schon alle zusammen treiben, einen nach dem Anderen.
Vivi verließ ebenfalls den Lüftungsschacht und landete trotz des Gewichtes ihres mechanischen Körpers sanft auf dem Boden des Abteils, bevor sie an Mara heran trat und neben ihr in die Hocke ging. "Es tut mir leid aber so wie es aussieht, wirst du meine Versicherung sein. Bist du verletzt?", fragte die Androidin mit emotionsloser Miene.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 20 Nov 2017, 19:31

Es ging so schnell. Viel zu schnell. Für ihren Körper zumindest. Während Mara bereits begriff, was geschah, schien ihr Körper einfach geschehen zu lassen, dass sie entführt wurde. Fairerweise musste sie aber gestehen, dass ihr Körper sowieso nichts hätte ausrichten können. Und wenn sie ehrlich war, dann bewunderte sie "Wesen" wie jenes, dass sie entführt hatte. Mit der gleichen Intelligenz gesegnet, wie sie selbst, aber ohne die Einschränkungen, die ihr menschlicher Körper ihr aufzwang...
"Ich bin unverletzt", bestätigte Mara, ein Nicken folgte. "Und du brauchst nicht behaupten, dass es dir Leid tut", hätte sie am Liebsten hinzu gefügt, doch das altbekannte Gefühl von Unsicherheit, welches Mara so hasste, kehrte zurück. Stattdessen starrte sie die Solaris-Gesandte schweigend an, musternd, analysierend.
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BeitragThema: Re: Projekt Overclock - MSG   Mo 20 Nov 2017, 23:23

Benett war nicht leicht zu schocken und auch der abrupte Ausfall des Lichts setzte ihm nicht derart zu, wie den anderen. Meine bionischen Augen benötigten kein Licht und schalteten automatisch auf Wärmestrahlung um. Sogleich erschienen seine Freunde und der Sergeant deutlich abgezeichnet gegen den kalten Stahl der Wände vor seinem Auge und so blieb ihm nichts des bizarren Schauspiels erspart, welches sich innerhalb von Sekundenbruchteilen abspielte. Der mechanische Arm, nur unwesentlich wärmer als die Umgebung, der hervor schnellte, Mara, die so rasch nach oben gerissen wurde, dass ihm keine Zeit blieb, zu reagieren. Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: was hätte es ihm gebracht, wäre er schneller gewesen? Mit einem gebrochenen Arm, ohne Waffen und gegen einen derart überlegenen Feind hätte er wenig anrichten können. Und so verwarf er auch sogleich seine erste, instinktive Eingebung: hinauf zu springen und in den aufgebrochenen Schacht, Mara und der Angreiferin hinterher zu kriechen. Damit hätte er ihr nur ein zweites Opfer in die stählernen Klauen geliefert.
"Verdammt, Mann, das haben wir jetzt davon", fuhr er in seiner Hilflosigkeit den Sergeant an, "Jetzt haben wir keine andere Wahl mehr, als dieses Ding zu jagen. Wir brauchen unsere Waffen! Wir müssen sie aufhalten und Mara zurück holen und das wird sich nur auf einem Weg bewerkstelligen lassen."

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