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 Steckbriefe

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Grim
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BeitragThema: Steckbriefe   So 04 Dez 2016, 11:27

Name: Lodric Estàr

Alter: 43 Jahre

Rasse: Mensch / Chelaxianer

Profession: Magier (Erkenntnismagie)

Aussehen: Lodric ist ein Mann von durchschnittlichem Wuchs, weder übermäßig klein noch übermäßig groß, eher schmal von Wuchs, aber nicht hager, mit einem kleinen Wohlstandsbauch, aber weder wirklich dick, noch völlig außer Form. Man merkt ihm an, dass er für gewöhnlich keiner körperlichen Arbeit nachgeht, aber er wirkt nicht so, als geriete er sofort außer Puste oder wäre ein ausgesprochener Schwächling. Lodric hat lange, schmale Spinnenfinger und einen langen Hals mit prominentem Adamsapfel.
Das Gesicht des Magiers ist schmal und geprägt von klaren, scharfen Kanten: tief liegende Augen in dunklem Blau lassen die buschigen Brauen hervor stechen, die Nase ist lang und hakenförmig, die Lippen schmal. Lodrics Kinn ist kantig, verschwindet jedoch in dem Bartkranz, der sich von Schläfe zu Schläfe den gesamten Unterkiefer entlang zieht, an Wangen und Oberlippe jedoch ausrasiert ist. Der Bart, früher von rötlich brauner Farbe, ist inzwischen deutlich grau durchsetzt, stärker in jedem Fall als das kastanienfarbige, nur zu ergrauen beginnende Haupthaar, welches ihm seidenglatt und lang bis zwischen die Schulterblätter beziehungsweise in einigen Strähnen auch über die Schulter zur Brust hinab fällt.
Für gewöhnlich findet man Lodric in gut gearbeiteten und elegant geschnittenen Reiseroben aus robustem Leinen und Wolle vor, entweder in blau, türkis oder violett. An seinem breiten ledernen Gürtel trägt er ein schweres Zauberbuch und dazu am ganzen Leib eine Reihe von Ringen und Talismanen. Zusätzlich führt er einen etwa fünf Fuß langen, kunstvoll geschnitzten Stab mit eisernen Beschlägen und einem Kopf, der das stilisierte Gesicht einer gehörnten Schlange darstellt, mit sich.

Hintergrund: Es gibt wenig ungewöhnliches zur Geschichte von Lodric Estàr zu berichten. Geboren in Egorian, der chelischen Hauptstadt, als Sohn einer Familie aus dem niederen Adel, wuchs er wohlbehütet und ohne je Mangel gekannt zu haben, im Kreis seiner Geschwister auf. Er zeigte sich als folgsames Kind und als gelehriger Schüler und trat im Alter von elf Jahren gleichermaßen aus eigenem Antrieb wie auf Wunsch der Eltern dem magischen Kolleg der Stadt bei, wo er in den arkanen Künsten geschult wurde. Lodric war ein fähiger Novize, der sich im Lauf seiner Ausbildung und später in seinen eigenen Forschungen auf die Schulen der Erkenntnismagie und der Bannzauberei spezialisierte. Nach Erteilung seiner Approbation im Alter von 19 Jahren trat er in den chelischen Staatsdienst ein und arbeitete seitdem als Agent des Hauses Thrune, welches ihn mal hierhin, mal dorthin schickte, wo auch immer seine magischen Fertigkeiten benötigt wurden. Lodric war deshalb stets viel auf Reisen, bisweilen innerhalb des chelischen Imperiums, aber auch soweit im Ausland wie Absalom im Osten oder Kyonin im Norden. Dies ist wohl auch der Hauptgrund, weshalb er sich nie niederließ oder eine Familie gründete, wenngleich er immer wieder in der einen oder anderen Stadt eine Liebschaft unterhielt. Seine engsten Verbindungen unterhält er insofern zu seinen Geschwistern und den Kollegen von der Akademie, an welcher er sich stets seiner magischen Weiterbildung widmet, wenn der Staat seine Dienste gerade nicht benötigt.
Lodrics aktuelle Reise führt ihn in den Süden des chelischen Vasallenstaates Isger, aus dem besorgniserregende Berichte über lokale Unruhen und das vermehrte Auftreten von Untoten nach Egorian gedrungen sind. Sein Auftrag ist es, die Lage dort einzuschätzen, darüber nach Cheliax zu berichten und wenn möglich die Situation zu befrieden.

Charakter: Würde man Lodric fragen, als was er sich selbst sieht, dann würde er sich wohl zuerst einen Diener des chelischen Staats nennen. Dies sagt bereits viel über seinen Charakter aus. Er ist durch und durch loyal – seinem Dienstherren, aber auch seinen Gefährten gegenüber – und voll und ganz den rigiden chelischen Gesetzen ergeben. Er ist durch und durch rechtschaffen und bisweilen kompromisslos beim Vertreten dieser Überzeugungen. Für laxe Auslegungen von Regeln, Richtlinien oder Konventionen, ebenso wie für übermäßigen Freiheitsdrang, hat er wenig Verständnis. Was die Wahl seiner Mittel angeht ist Lodric Pragmatiker: was getan werden muss, muss getan. Er plagt sich nicht übermäßig mit moralischen Bedenken, versucht aber wenn möglich den Weg des größten Gemeinwohls zu gehen.
Lodric ist Akademiker und als solcher ein rationaler und nüchterner Geselle. Er geht Probleme stets mit Logik an, sucht nach vernünftigen Erklärungen. Ein ausgesprochen großer Wissensdurst beseelt ihn und ist neben seiner Dienstbeflissenheit sein Hauptantrieb. Dinge nicht erklären zu können frustriert ihn leicht. Ganz generell besitzt er keine allzu hohe Frusttoleranz und wird leicht griesgrämig und missmutig, wenn Dinge nicht nach seinen Vorstellungen laufen. Dies macht den Umgang mit ihm nicht immer einfach, zumal er selbst zu seinen besten Zeiten nicht allzu viel Humor besitzt.
Als Erkenntnismagier ist es nicht ungewöhnlich, dass Lodric Dinge erahnt bevor sie geschehen und Dinge weiß, die er im Grunde gar nicht wissen dürfte. Dies gibt ihm eine gewisse Selbstsicherheit, welche ihn stets eine Aura der Ruhe ausstrahlen lässt, bisweilen aber auch als Überheblichkeit zu Tage tritt.

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Mali
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 05 Dez 2016, 21:29

Name : Kaladin Tharan Gilvatar ,Baron von Jalidana
Alter : 136 Jahre
Rasse : Elf
Profession : Ritter

Aussehen : Kaladin ist ein Elf, dem man seine Profession ansieht, selbst wenn er seine Rüstung nicht trägt. Sein eleganter, zarter Körper ist gut trainiert und muskulös. Auch durch seine Haltung und sein benehmen erkennt man, das er ein Ritter ist. Kaladin hat ein freundliches Gesicht, das von blaugrauen Augen, einer geraden Nase und einem schmalen Mund geziert wird. Sein rotblondes Haar glänzt wie Goldene Seide und fällt leicht über seine Schultern. Seine Normale Kleidung besteht aus einer Tunika aus Leinen,einer Hose aus geschmeidigem Leder und kniehohen Stiefel. Er besitzt aber auch einen zweiten Satz Kleidung aus Samt und Seide, die er an Königshöfen und in Häusern von Adligen trägt. Seine Rüstung besteht aus hellem Metall und darüber trug er einen Wappenrock mit dem Schild drauf. Dazu trägt er noch das Wappen seines Elternhauses, Schwert und ahornblatt.

Hintergrund: Kaladins Geburtsort ist das Herzogtum Kalindha. Genauer gesagt die stadt Vinthara. Dort herrscht sein Vater, Herzog Dalinar Gilvatar der zweite. Da Kaladin der zweitgeborene war, stand schon früh fest, das er Ritter werden würde. Herzog Dalinar stellte die besten Hauslehrer ein um seinem Sohn die bestmöglichste erziehung angedeihen zu lassen. Als Kaladin 25 Jahre alt wurde, bekam er die Ehre, am Königshof als Page zu dienen und dort seine Ausbildung als Ritter zu absolvieren. Es war recht anstrengend für ihn, doch er schaffte die zeit. Neben dem Bedienen am tisch hatte er trotzdem weiterhin unterricht im Schwertkampf, Reiten , lesen, schreiben und anderen
dingen, die ein Ritter so können musste. Als er schließlich seinen 55zigsten Geburtstag erreichte, nahm ihn einer der Ritter als knappe bei sich auf. Bei dem Ritter blieb er weitere 55 Jahre lang, trainierte weiterhin eifrig den schwertkampf und das Reiten, sowie das anlegen und Pflegen
einer Rüstung. Am abschluss der 55 jahre wurde er zum Ritter geschlagen. Seitdem ist er immer unterwegs um die Schwachen zu unterstützen.

Charakter: Kaladin hat einen grossen Beschützerinstinkt. Als Junge hat er immer die schwächeren beschützt und sich um sie gekümmert. Auch Tiere beschützte er. Vor allem wenn diese gequält wurden. Er hat einen fröhlichen und freundlichen Charakter.
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Lias
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Di 13 Dez 2016, 19:57

Name: Syn
Alter: 37 Jahre
Rasse: Kettengeborene Tiefling
Profession: ehemalige Grubenkämpferin, Söldnerin

Aussehen: Das dämonische Erbe zeigt sich auch bei Syn, wie bei allen Tieflingen, sehr deutlich. Auch ihre Haut hat eine für Menschen ungewöhnliche Färbung, wenn auch nicht die übliche rote Farbe. Stattdessen ist ihre Haut von einem bleichen, hellen Blau, wie die Haut eines Kyton, der oder die sich irgendwann in ihre Ahnenreihe gemischt haben muss. Ihre Hörner, die sich aus der Stirn nach hinten ziehen, sind von einem knöchernen Farbton. Das rechte ist oberhalb des Ohrs abgebrochen, während beide eine ansehnliche Menge Kratzer und Kerben aufweisen.
Syns pupillenlose Augen sind von einem ähnlich bleichen Ton wie ihre Hörner, unterbrochen von dunkleren Striemen, die sich von außen in die Augen ziehen. Trotz dieses Aussehens ist sie nicht blind, vielmehr ist auch das ihrem dämonischen Erbe geschuldet. Ihre Nase ist mindestens einmal gebrochen und nur schlecht gerichtet worden, weswegen sie leicht schief ist. Der Schwanz der Tiefling ist mit Ringen aus Knochen behangen und verfügt außerdem an der Basis über eine Panzerung aus Knochen, die mehr der Schau zu dienen scheint. Zusätzlich dazu ist die Spitze mit einem angebundenen Stachel versehen. Ihr Körper ist recht muskulös, was sich vor allem an den nackten Oberarmen erkennbar zeigt. Der Oberkörper ist unter einer leichten Rüstung verborgen, die ebenfalls scheinbar aus Knochen angefertigt ist. Darunter finden sich neben einigen tierischen oder monströsen Knochen auch die Knochen einiger humanoider Kreaturen, was zumindest dem geschulten Auge auffallen könnte.
Die schwarzen Haare sind zu mehreren langen Zöpfen zusammengeflochten, die bis zur Hüfte reichen. Jeder Zopf ist am Ende durch einen knöchernen Ring beschwert, die eine Gravur aufweisen. Auf den Haaren sitzt ein Helm, gemacht aus dem Schädel irgendeines Untiers, der mehr nach einer Krone denn nach wirklichem Schutz aussieht. Auch davon hängen am Hinterkopf einige gravierte Knochenringe herab.
Unter der Rüstung trägt Syn Leinenhemden und Hosen, die eigentlich immer ein wenig speckig und verschwitzt wirken. Als Waffen dienen ihr neben einer runenverzierten Flamberge noch ein paar Wurfspeere und eine Stachelkette, deren Gegengewicht in Form eines Schädels gefertigt wurde. Das Metall der Stachelkette wirkt nicht gewöhnlich und auch an ihrem Griff sind einige Runen zu erkennen. Am Gürtel hängt neben einigen Kleinigkeiten auch das Pentagramm von Asmodeus. Auf der rechten Schulter kann man eine Tätowierung des Aspis-Konsortiums zu sehen, in deren Mitte die Zahl 23 prangt.

Hintergrund: Syn stammt aus Ostenso, der größten Hafenstadt in ganz Cheliax. Als Tochter einer Freudensklavin in die Sklaverei geboren war ihre Kindheit nicht eben eine leichte. Tieflinge gelten in Cheliax ohnehin kaum als mehr als Diener und für eine versklavte Tiefling gilt das umso mehr. Sie geriet in mehr Prügeleien als gut für sie gewesen wäre, vor allem wenn sie sich mit den Kindern freier Leute anlegte. Es brauchte grade mal einen Fluchtversuch um Syn mehr als nur deutlich zu machen, dass es außerhalb des Gesetzes kein Entkommen aus der Sklaverei geben würde. Als das Freudenhaus pleite machte und alle Insassen verkauft werden mussten, wurde Syn von ihrer Mutter getrennt. Die Beziehung war ohnehin nie herzlich gewesen. Syn landete in einer der Kampfgruben der Stadt und diente dort einige Zeit lang als Wasserträgerin und Mädchen für alles. Ihr Einstieg in eine Karriere als Grubenkämpferin begann als man sie und einige andere Kinder gegen wilde Hunde in die Arena schickte. Es hatte ein besonderes Ereignis werden sollen und das wurde es auch, wenn auch anders als gedacht. Am Ende stand neben Syn nur ein weiterer junger Tiefling. Die Hunde lagen um das Mädchen herum verteilt, die ihnen die hässlichen Schädel mit einer Kraft eingeschlagen hatte, von der sie nicht einmal wusste, dass sie sie hatte. Deren Schädel trägt Syn bis heute am Gürtel.
Der Abend sorgte in der Kampfgrube für einige Unterhaltung. So schickte man Syn wieder hinaus. Diesmal sogar mit einem Dolch bewaffnet. Das ganze kulminierte darin, dass man sie gegen den jungen Tiefling hinaus schickte. Nur Syn verließ den Sand der Grube lebendig. Die Wahrheit war, dass diese ganze Sache der Tiefling eine animalische Freude bereitete. Die Angst in den Augen des Gegners zu sehen und der belebende Rausch der Macht, wenn sie wusste, dass sie gewonnen hatte und ihr Gegner ganz auf ihre Gnade angewiesen war.
Jegliche Geschenke, seien sie nun in Form von Geld oder kleineren Wertgegenständen, setzte Syn auf ihren eigenen Sieg. Ihr Vermögen mehrte sich langsam aber stetig. Bald konnte sie sich eine ordentliche Rüstung aus Kettenhemd leisten. Die Angewohnheit die Knochen und Schädel ihrer Feinde säubern zu lassen und, wenn sie sie als würdig empfand, an ihrer Rüstung zu befestigen brachte ihr den Spitznamen "Die bleiche Königin" ein. Und so sehr es Syn gefiel sich in der Arena wie eine Königin aufzuführen, die Menge durch ihren Kampfstil in immer neue Höhen des Blutrauschs zu katapultieren, sehnte sie sich doch nach Freiheit. Sie hatte noch nie mehr als Ostenso gesehen. Eigentlich konnte sie kaum die Kampfgrube verlassen und Ostenso schon gar nicht. Aber sie sah die Schiffe aus Absalom und von noch viel weiter weg anlegen und wieder weg fahren. Beladen mit allerlei Dingen aus fremden Ländern, beladen mit Kreaturen, die Syn vermutlich würde umbringen müssen.
Es dauerte mehr als fünfzehn Jahre, aber Syn schaffte es sich freizukaufen. Seitdem verdingt sie sich als Söldnerin. Dieser Job verbindet eine bessere Bezahlung mit sämtlichen Freiheiten, die sich Syn immer schon gewünscht hatte.


Charakter: Während Syn zwar selbst ein Freigeist ist, hat sie doch früh erkannt, dass man sich in Cheliax innerhalb der vorgegebenen Bahnen bewegen muss, wenn man nicht einige böse Überraschungen bekommen will. Das heißt nicht, dass sie mit den Gesetzen einverstanden ist, aber es nützt nichts sie zu brechen und bestraft zu werden. Stattdessen muss man sich innerhalb davon bewegen, wie ein Hai unter Goldfischen, und sie kreativ auslegen.
Diese kreative Auslegung von Regeln wird nur unterstützt von der völligen Abwesenheit eines moralischen Kompasses in Syn. Wenn sie sich an die Gesetze hält, dann nur weil das der einfachere Weg ist. Dies ist auch der Grund, aus dem sie ein Zeichen von Asmodeus trägt. Sie ist kein Anhänger des despotischen Tyrannen, aber das ganze macht es einfach in Cheliax zurecht zu kommen.
Dazu kommt eine gehörige Portion Sado-Masochismus. Es bereitet Syn seit einiger Zeit Freude sowohl Schmerzen zuzufügen als auch zu erhalten, was nicht zuletzt ihrer Tätigkeit und ihrem Erbe zu verschulden ist. Das spiegelt sich auch in ihrem Kampfstil wieder, der vor allem darauf setzt dem (vielleicht nicht einmal anwesendem) Publikum eine gute Show zu liefern. Dabei scheint ihr die eigene Sicherheit nur wenig am Herzen zu liegen. Wunden sind nur Teil der Euphorie des Kampfes. Und wenn der Gegner blutend und hilflos in der Stachelkette liegt, dann ist Syn glücklich.

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Dreyri
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mi 14 Dez 2016, 00:57

Name: Axeu (bitte nicht Axöu sondern ganz normal A-XE-U) Quadrec
Alter: 28
Rasse: Mensch
Profession: Irgendetwas zwischen Berater, Giftmischer, Unterhändler und Mafiaboss

Aussehen: Axeu gehört zu jenen Menschen, die tatsächlich mit einem Äusseren gesegnet sind, das sich sehr gut sehen lässt. Natürlich gibt es sicher Leute, die ihn jetzt nicht wirklich hübsch finden aber das ist nicht so schlimm.
Sein Gesicht ist angenehm symmetrisch. Er hat ein markantes Kinn, leicht schrägstehende Augen von einem sehr dunklen Braun. Seine Lippen sind eher schmal aber wohlgeformt, die Nase ist spitz, mit einem leichten Knick in der Mitte, den man nur im Profil erkennen kann. Er hat steile, schmale Augenbrauen, von denen er auf lebhafte Art und Weise Gebrauch machen kann.
Um seinen Mund spriesst ein sehr akribisch gepflegter Bart.
Nun, das wäre Axeu, wenn er nicht im Alter von 7 Jahren eine glühend heisse Kohlepfanne ins Gesicht gekriegt hätte. Seit damals verunstalten einige wulstige, rosa Brandnarben die linke Hälfte seines Gesichtes. Deshalb gibt es durchaus Leute, die ihn jetzt nicht sonderlich ansehnlich finden.
Sein vernarbtes Gesicht wird von dunklen, fast schwarzen Haaren umrahmt, die er normalerweise zu einem locker über seine Schultern fallenden Zopf gebunden hat. Dieser Zopf reicht ihm bis gut in die Mitte des Rückens. Einige Haarsträhnen lässt er dabei absichtlich offen, damit sie ihm seitlich das Gesicht umrahmen.
Von der Statur her ist er recht gross gewachsen und ansonsten normal gebaut. Er hat etwas lange Arme, mit grossen Händen, die in langgliedrigen Fingern enden.
Axeu kleidet sich sehr vielseitig. Besonders oft wechselt er zwischen normaler Reisekleidung und edler Alltagskleidung. Man sieht ihm an, dass er gut betucht ist. Allerdings verzichtete er bis auf sehr wenige Dinge auf Schmuck. So trägt er einen schlichten Ring am linken Ringfinger und um den Hals einen tränenförmigen Anhänger, in dem echte Blumen und Moose, so wie ein Insekt eingeschlossen sind.

Charakter: Vom Wesen her ist Axeu eher auf dem ruhigen Gebiet angesiedelt. Er hat eine scharfe Zunge, weiss sie aber geschickt anzuwenden. Er strahlt eine natürliche Dominanz und Autorität aus. Selten bis gar nie lässt er sich zu unüberlegten Worten oder Aktionen hinreissen. Im Gegenteil, oftmals bringt er seine Gegenüber mit seiner distanzierten Arroganz zur Weissglut. Allerdings legt er es nicht unbedingt darauf an. Er versucht wo immer möglich einen diplomatischen Ton anzuschlagen und ist eigentlich nicht auf Streit aus.
Axeu ist Leuten gegenüber, die ihm sympathisch sind auch sehr humorvoll und offen, allerdings immer auf seine  ruhige Art und Weise, eigentlich nie übermütig.

Hintergrund:Das Hause Quadrec ist ein angesehenes Haus in Cheliax, besonders in Egorian. Quadrec ist dem Haus Thrune stets zu Diensten, die beiden Häuser verbindet eine junge aber umso kräftigere Freundschaft.
Axeu ist nicht in Egorian geboren worden. Seine Eltern unternahmen gerade eine gross angelegte mehrmonatige Reise, als sich ihr zukünftiger Sohn einen Monat zu früh meldete. So wurde er in Absalom geboren, wo er dann die ersten drei Monate seines Lebens verbrachte. Freilich erinnert sich Axeu nicht mehr an jenen Aufenthalt.
In Egorian erfreute er sich schliesslich eines wunderbaren Lebens mit Privatunterricht der edelsten Sorte. Er lernte einige Sprachen, wovon er heute nicht mehr alle aber die meisten fliessend sprechen kann.
Seine Eltern sahen für ihn eine Zukunft als Kleriker des Asmodeus, die ersten beiden Jahre ging er fleissig zu bereits ausgebildeten Klerikern, um von ihnen zu lernen. Allerdings mussten sie sich eingestehen, dass Axeu absolut untalentiert in Sachen Magie war. Keiner wusste so Recht woran es lag, ob Asmodeus den Jungen einfach hasste aber aus irgendeinem Grund kriegte er nicht einen einzigen einfachen göttlichen Zauber gewirkt. Also musste etwas Anderes her und da Axeu sich als sehr belesen herausgestellt hatte, wurde fürs erste einfach mal sein Unterricht intensiver.
Dies funktionierte ganz gut, bis auf die Tatsache, dass Axeus irgendwie immer wieder unterfordert schien. Er langweilte sich und diese Langeweile liess er an einem Tiefling aus, der als Diener der Familie im Haus war. Der Tiefling fand das nicht so dufte und das Ganze endete für Axeus mit einer unschönen Begegnung mit einer Kohlepfanne und später mit einem Heilkundigen, der das süsse Gesicht des jungen arroganten Zöglings aber nicht mehr so gut herrichten konnte. (Der Tiefling kam noch weniger glimpflich davon ...)
Seine Familie begann sich ein wenig für das entstellte Kind zu schämen, trotzdem wollten sie, dass aus ihm ein grosser Mann wird. Einige Jahre lang war Axeus der brave Sohn, der sein Bestes für seine Eltern gab, heiratete mit 17 sogar eine für ihn ausgesuchte Dame, die er zuvor nie gesehen hatte. Unglücklicherweise starb sie zwei Jahre später und das ungeborene Kind der beiden mit ihr. Axeu, der sie mit der Zeit tatsächlich geliebt hatte, nahm dieser Umstand so sehr mit, dass er, um Abstand zu gewinnen, nach Absalom reiste.
Zu Beginn versank er in der Anonymität der Metropole, doch mit der Zeit machte er sich einen Namen. Zumindest, wenn man mit dem Gesetz im Konflikt stand und zu den eher zwielichtigen Gestalten gehörte. Axeu hatte sein Talent für die Giftmischerei entdeckt und eine Menge Kontakte geknüpft, die ihm, zurück in Cheliax noch immer nützlich waren.
Das Haus Thrune hörte von seinen Erfolgen und bald hatte er eine Stelle als Berater erhalten, welche aber nur teilweise ist, was sie scheint. Viel mehr hat Axeu auch für den Staat und Leute aus aller Welt die Finger überall irgendwie im Spiel und bei allen Göttern - er machte sich die Hände gerne selbst schmutzig. Auf andere Leute war nun wirklich kein Verlass.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Fr 16 Dez 2016, 16:46

Verzeiht bitte, dass ich mich erst jetzt melde, ich bin die letzten Tage leider nicht zum Lesen gekommen. Ist aber auch nicht schlimm, denn an euren Steckbriefen gibt es von meiner Seite her nichts auszusetzen. Die sind soweit in sich stimmig und mit dem Setting konsistent. Können also unverändert so ausgespielt werden.

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Redeyes
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 18 Dez 2016, 21:43

Name: Leona Rakkor

Alter: 28 Jahre

Rasse: Halb-Elfe / Drumani

Profession: Söldnerin / Drachenjüngerin

Aussehen: Wie die meisten Halb-Elfen hat Leona den schlanken Körperbau und die schönen Züge ihrer Elfenmutter geerbt, welche jedoch ein wenig unter dem intensiven Training und dem Leben als Söldnerin gelitten haben. Ihre roten, wild wuchernden, Haare hat sie jedoch eindeutig von ihrem Vater. Da die spitzen Ohren bei Halb-Elfen nicht so lange sind, werden sie im Normalfall von Leonas Haaren verdeckt, genau so wie die fünf spitzen Hornansätze auf ihrem Kopf. Andere Merkmale ihres drakonischen Erbes sind nicht so leicht zu verstecken.
Welche Augenfarbe Leonas Augen ursprünglich einmal hatten, lässt sich heute nicht mehr erkennen, stattdessen erblickt man heute gelbe echsenartige Pupillen. Auch ihren echsenartigen Schwanz kann sie nicht mehr einfach so verstecken, da er, mit einer länge von über einem Meter, dafür einfach schon etwas zu lange ist. Wie viele Drachenjünger oder Hexenmeister mit drakonischer Abstammung kann Leona sich Klauen und Schwingen wachsen lassen, allerdings sind ihre Schwingen noch zu schwach und zu klein, um ihr das Fliegen zu ermöglichen.
Ausserdem bildet Leonas Körper langsam aber sicher eine Schuppenhaut aus. Beginnend am Hals bildet sich die Schuppenhaut an beiden Seiten von Leonas Körper entlang bis hinunter zu den Füssen, doch noch sind die Schuppen zu weich um ernsthaften Schutz zu bieten und haben noch keine Farbe angenommen, Leona weis also nicht, von welcher Drachenart ihre Blutlinie abstammt.
Leona trägt für gewöhnlich eine Lederrüstung, da diese akzeptablen Schutz bietet und sie trotzdem nicht in ihrer Beweglichkeit einschränkt, sei es nun im Nahkampf oder beim Wirken ihrer arkanen Kräfte. Die Rüstung hat schon so einiges mitgemacht und ist mehrmals wieder repariert worden, was man ihr auch ansieht. Obwohl sich Leona durchaus eine neue Rüstung leisten könnte, hat sie bisher damit gewartet und nimmt auch kritische oder spottende Blicke aufgrund ihres äusseres in kauf.
Praktisch immer dabei hat Sie ansonsten noch ihren praktischen Rucksack, welcher das nötigste für das Leben als Abenteurer- und Söldnerin enthält, und ihre beiden Langschwerter. Ansonsten besitzt sie noch ein paar einfache, robuste Leinenkleidung damit sie nicht immer in Rüstung herumrennen muss.

Hintergrund: Leona ist die Tochter eines menschlichen Hexenmeisters und einer Elfenkämpferin, welche beide als Söldner tätig waren und oft zusammen Aufträge erledigten, da sie als Team gut harmonierten. Das sich daraus eine Liebesbeziehung, geschweige den ein Kind, entwickelte, hätte sich wohl keiner der beiden anfänglich gedacht. Dennoch hatte Leona anfangs eine schöne Kindheit, auch wenn man sie wohl nicht unbedingt als normal oder gewöhnlich bezeichnen konnte. Die Schwester ihres Vaters betrieb eine Taverne in Druma, welche ein Sammelpunkt für Söldner und Abenteuerer war, sodass Leona nicht nur über ihre Eltern mit dieser Lebensart in Kontakt kam.
Als junges Mädchen lauschte sie oft fasziniert den Geschichten und Märchen der Abenteurer und es war wenig überraschend, das sie beabsichtigte denselben Weg einzuschlagen. Während ihre Mutter Leona in den Grundlagen des Schwertkampfes unterrichtete, bereitete ihr Vater sie etwas subtiler darauf vor, die Kräfte ihrer Blutlinie zu ergründen, sollten sie sich zeigen. So förderte er, zusammen mit seinem Vertrauten, einem Pseudodrachen, schon von klein auf Leonas Faszination für Drachen, ohne ihr direkt zu sagen, dass seine und Leonas Kräfte von einem dieser Wesen in ihrer Blutlinie stammten.
Doch noch bevor ihr Vater sie in das Geheimnis seiner Blutlinie einweihen und Leona besser darauf vorbereiten konnte, kamen die Goblinblut-Kriege. Obwohl Leonas Eltern nicht ganz wohl dabei war, zogen sie beide, als teil von Drumas Söldnerarmee, nach Isger in den Krieg. Beiden war wohl klar, das Druma nicht mehr sicher sein würde, sollte Isger an die Goblinhorden fallen. Aus dem Krieg kehrte jedoch nur Leonas Mutter zurück, ihr Vater war bei einem Hinterhalt der Goblins ums Leben gekommen.
Nach einer Phase der Trauer setzte Leona ihre Ausbildung fort. Ihre Mutter intensivierte das Kampftraining, um zu verhindern, dass ihr dasselbe Schicksal wiederfährt wie ihrem Vater, während der Vertraute ihres Vaters Leona dabei half die Kräfte ihrer Blutlinie zu ergründen und zu beherrschen, wobei die beiden den Fokus ganz auf den drakonischen Aspekt legten und sie andere arkane Fähigkeiten vernachlässigten.
Etwa 10 Jahre nach den Goblinblut-kriegen und dem Tode ihres Vaters, zog es Leona, welche Mittlerweilen selber als Abenteurerin und Söldnerin tätig war, selbst nach Isger. Gerüchte über untote Plagen und das angebliche Wiedererstarken der Goblinstämme verstärkten dieses Gefühl sogar noch. Ob aus dem Gefühl heraus, das Werk ihrer Eltern fortzuführen oder in der Hoffnung einigen Goblins den Schädel einschlagen zu können, konnte Leona selbst nicht so genau sagen, wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem.
Obwohl es in Isger für Abenteurer, Kopfgeldjäger und Söldner eigentlich immer etwas zu tun gibt, waren die letzten paar Jahre zwar ertragreich, aber trotzdem nicht gerade leicht für Leona. Dennoch hat sie nicht aufgegeben, sowohl ihre kämpferischen als auch drakonischen Fähigkeiten weiterentwickelt und sich einen Namen unter den Söldnern und Abenteurern in Isger gemacht.

Charakter: Wie bei den meisten Drachenjüngern, ist es im Grunde auch Leonas Ziel, die in ihr schlummernden Kräfte zu wecken, weiterzuentwickeln und zu verstärken. Da sie dies nicht, wie ein Magier, durch Studieren von Büchern und Schriftrollen erreichen kann, bleibt ihr nur das praktische Training. Das Leben als Abenteurer- und Söldnerin ist dabei mehr mittel zum Zweck, da ihr dies die nötigen Freiheiten und Mittel lässt.
Den verklärten Blick auf das Abenteurerleben, welches von den strahlenden Helden erzählt, die von der Menge gefeiert werden, hat Leona schon abgelegt, bevor sie nach Isger kam. Sie weis das man als Söldner nicht immer die Wahl zwischen gut und böse hat, zumindest wenn man nicht verhungern will. Manchmal gibt es halt nur Drecksarbeit zu erledigen, wo man sich die Hände schmutzig machen muss, wenn man nicht verhungern will. Auch wenn Leona nicht aktiv solche Jobs sucht oder bevorzugt, ist sie sich bewusst das man sich als Mietklinge Moral nicht immer leisten kann.
Genau so ist ihr auch bewusst, das sie in einem gefährlichen Umfeld ihre Arbeit nachgeht. Egal wie mächtig man ist, irgendwo gibt es immer einen noch grösseren Fisch, und wenn du Pech hast, stehst man morgen auf seinem Speiseplan. Daher versucht Leona auch möglichst das Leben auch zu geniessen, wenn es geht, insbesondere nach einem erledigten Auftrag.

Leona's Vertrauter: Leona macht keinen schritt ohne ihren vertrauten Lofwyr. Schon seit ihrer Kindheit ist der Pseudodrache an ihrer Seite und Leona könnte sich auch nicht an einen Tag erinnern, wo das je anders gewesen wäre. Egal ob als Spielgefährte, Freund oder Lehrer, Lofwyr war immer da, wenn Leona ihn brauchte, selbst wenn sie selbst dachte seine Hilfe nicht zu brauchen.
Lofwyr war schon ein Begleiter und Vertrauter von Leonas Vater, doch noch als Leona ein Kleinkind war, schienen die beiden beschlossen zu haben das sich ihre Wege nun wohl trennen sollten und Lofwyr Leona zu Seite stehen sollte. Lofwyr scheint also schon seit Generationen über die Blutlinie ihres Vaters zu wachen, doch fragen dazu ist der Pseudodrache bisher immer eher ausgewichen und Leona wollte ihren Freund auch nicht zu einer Antwort nötigen.
Auf Fremde mag es manchmal so wirken als behandle Leona Lofwyr wie ein Kuschel- oder Haustier, besonders wenn sie ihn streichelt oder in die arme schließt, dies ist jedoch niemals abwertend seitens Leona gemeint sondern nur ein Ausdruck, wie sehr sie Lofwyr mag, den besonders nach dem Tod ihres Vaters war der kleine Pseudodrache, neben ihrer Mutter, eine wichtige Stütze in Leonas leben. So verwundert es wohl auch nicht das Leona Lofwyr oft mit grosser Bruder anspricht, was auf Fremde eher wie ein Scherz wirkt, aber von Leona durchaus ernst gemeint ist. Und wenn jemand abfällige Bemerkungen über Lofwyr macht oder schlimmer, der ist bei Leona ganz schnell unten durch und kann sich jede Menge ärger einfangen.
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Ena
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 25 Dez 2016, 01:42

Name: "Schwester" Astrid

Alter: Etwa 30 Jahre alt.

Rasse: Menschen – Chelaxianer

Profession: Schwester der goldenen Erinye

Aussehen: Astrids Äußeres ist nichts, worüber man viele Worte verlieren kann. Wir wollen es dennoch versuchen: Die vor uns stehende Frau misst vielleicht starke 170 Zentimeter, von denen mindestens fünf aus der Tatsache herrühren, dass sie ihre Füße mithilfe irgendwelcher schwarzen Magien in hochhakige Schuhe zwängt, die absolut nicht für eine Laufbahn gedacht zu sein scheinen, die in irgendeiner Art und Weise etwas mit dem „Laufen“ an sich zu tun hat. Ihr schlanker, fast skelettartiger Körper wird von schwarzen und roten Gewändern umhüllt, wenn nicht gar dominiert, denn bis auf die Fingerspitzen und ein kleines Stück ihres Halses gewinnt der Stoff den Krieg um ihren nymphenhaften Umriss. Eine Kordel um die Taille lässt die Andeutung einer Hüfte erahnen, die man bei einem senkrechten Abfahren ihrer nackten Seite nur finden würde, wenn man sie zuvor mit Braille als solche betiteln würde. Wo andere mit reifen Melonen in der Größe ihrer Oberweite aufwarten, hat Astrid etwas zu bieten, was sich vielleicht auf die Größe von Trauben schätzen ließe – wenn sie das Kreuz durchstreckt, die Schultern zurücknimmt und tief Luft holt. Als der liebe Asmodeus weibliche Rundungen verteilt hat, war die Mönchsfrau offensichtlich gerade Papier im höllischen Vertragsdrucker nachlegen. Astrids rundes Gesicht mit einer geraden Nase besitzt den Ernst, den man von disziplinierten Mönchen erwarten würde. Wahrscheinlich um einen lustigen Konstrast zu erzeugen, hat irgendjemand mit beiden Händen Sommersprossen in ihr sonnengebräuntes Gesicht geschaufelt und ihren Augen einen unglaublich warmen, fast goldenen Braunton verliehen, der sich ihrer kastanienbraunen Haarfarbe anpasst. Meistens verschwindet ihre Frisur unter der Kapuze ihres Gewandes. An Freiheit gelangt sie jedoch auch ohne diese niemals, da Astrid versteht, sie mithilfe komplizierter Flechtmuster zu züchtigen. Schwarzer Lidstrich, ein blutroter Mantel und enge Bandagen um Arme und Beine erwecken den Eindruck, dass man sich besser nicht mit ihr anlegen sollte. Die meisten würden bei ihrem Anblick die Straßenseite wechseln, wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht.

Hintergrund: Astrid ist ein Gezücht des Ordens der goldenen Erinye. Zwar wurde sie nicht von einer Ordensschwester geboren, wurde den Klöstern jedoch so früh übergeben, dass ihre tatsächliche Familie unwichtig geworden ist. Aus diesem Grund wollen wir ihre Herkunft an dieser Stelle unerwähnt lassen. Sie hatte keinerlei Einfluss auf ihre Persönlichkeitsbildung und die Schwestern rieten ihr sowieso, ihre Ursprünge schnellstmöglich zu vergessen. Astrid war eine fleißige Schülerin und verinnerlichte die Lehren des Fürsten der Hölle mit absoluter Inbrunst. In theoretischen Belangen war sie eine Überfliegerin und konnte jede noch so gemeine Frage detailliert beantworten. Was die praktische Angelegenheit anging … Nun ja. Die damals noch junge Frau hatte nie so ganz verstanden, wieso man einen Gott der Intrigen und der Lügen verehren soll, wenn man am Ende doch wie ein Wildschwein im Schlamm gegen ihre Feinde kämpfen musste. Asmodeus war ebenso ein Gott des Feuers, doch auch dieses legte man doch, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Schwachen hatten vor den Mächtigen zu kriechen, und was war mächtiger als Wissen? Natürlich bedeutete dieses Dogma auch, dass sie Mächtigere über sich hatte, für die sie kriechen musste, und so lernte das Mädchen widerwillig das Hamatulatsu.
Nach dem Ausbruch der Goblinblutkriege – oder des Krieges, je nachdem, ob man es aus der Warte vieler überranter Dörfer oder einer distanzierten politischen Macht betrachtete – entsandte man sie zusammen mit einigen Ordensschwestern, um Goblins zu töten und dem Volk von Isger zu dienen. Es sollte eine Weile dauern, bis man die grünhäutige Gefahr eindämmen konnte, und nach vielen blutigen Auseinandersetzungen kamen endlich neue Befehle. Man sollte die Waisen aufsuchen und sammeln, um sie unter die Fittiche des Ordens zu bringen und sie im Namen von Asmodeus auszubilden. Astrid wurde sehr zu ihrem Leidwesen als Feldarbeiterin für diese Aufgabe ausgewählt und zieht fortan auf der Suche nach Kindern, die alles verloren haben, durch die von Krieg gezeichneten Lande, wobei sie immer wieder regen Kontakt zu ihren Schwestern unterhält und sich das Vorrecht einnimmt, nur jene aufzunehmen, die sie selbst als vielversprechend erachtet.
Bisher hat sie noch kein Kind zurück zu ihren Orden geschickt. Aber deren Geduld ist langsam zu Ende ...

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 25 Dez 2016, 10:32

@Redeyes: wir haben es ja sowieso schon abgesprochen, dein Steckbrief ist so in Ordnung.

@Ena: ich nehme mal an, du hast bewusst auf einen Charakterteil verzichtet? Ist von mir aus in Ordnung, solange du zumindest für dich weißt, wie du die Schwester ausspielen willst und da konsistent bleibst. Ansonsten habe ich keine Einwände vorzubringen. Ist abgesegnet.

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Ena
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 25 Dez 2016, 10:39

Ich weiß, wie ich sie ausspielen möchte. Da meine Charaktere aber schon einmal die Angewohnheit entwickeln, sich komplett zu verändern, wenn ich sie dann tatsächlich ins Geschehen werfe, behalte ich mir eine Charakterbeschreibung bis nach den ersten paar Posts vor. Danach ergänze ich sie gerne. Wink

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