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 Disorder - Steckbriefe

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Nanoteh
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BeitragThema: Disorder - Steckbriefe   Mi 01 Nov 2017, 23:10

Vorlage:

Name: Vorname/Nachname/etc

Geschlecht: Selbsterklärend

Alter: Selbsterklärend

Rasse: Selbsterklärend (da eher klassisches Fantasy-Szenario bitte eher bei klassischen Rassen bleiben ansonsten nachfragen)

Klasse: Selbsterklärend

Herkunft: Aufgrund des eher gebundenen Schauplatzes können Länder, Städte, etc frei erfunden werden.

Aussehen: Ob Beschreibung oder mit Bildchen, jede wie er/sie mag.

Persönlichkeit: Kein Pflichtfeld. Wenn jemand dies lieber in der MSG ausspielen möchte, dann einfach weglassen.

Hintergrund: Selbsterklärend. Vielleicht eine kurze Geschichte, Enblicke oder Andeutungen.
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Mali
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BeitragThema: Re: Disorder - Steckbriefe   Do 02 Nov 2017, 20:50

Name: Varosh Iskanderion von Ysenloh

Geschlecht: Männlich

Alter: 500

Rasse: Dunkelelf

Klasse: Waffenmeister

Herkunft: Hitam Kohatu (Schwarzer Stein). Das ist der Name der Stadt, in der Varosh von Ysenloh geboren wurde. Der Eingang zu den Kavernen, in der sich diese und vier weitere Städte befinden, ist an den Ausläufern der Roten Berge zu finden. Verschlossen ist dieser mit einem Schwarzen Tor, das aus Orichalcum geschmiedet worden ist. Dieses Erz findet mann in den Roten Bergen und ist sehr begehrt

Aussehen:
Varosh aussehen und aussehen der Rüstung:
 

Persönlichkeit: Varosh ist ein ruhiger, intelligenter Elf. Aufmerksam beobachtet er seine Umgebung und alles, was sein interesse geweckt hat. Seid 150 Jahren durchreist er diese Welt und hat gelernt, Mimik und Gestik anderer Rassen zu lesen. Er kann sehr charmant sein wenn er will und er besitzt Humor. Dieser ist aber oftmals ziemlich dunkel.

Hintergrund: Als Ausgebildeter Waffenmeister zog Varosh in die Welt hinaus,
um die Welt ausserhalb der Roten Berge und seiner Geburtstadt kennenzulernen. Mittlerweile sieht er sich als eine Art Botschafter seines Volkes und sammelt magische und nichtmagische Artefakte. Teils aus neugier, teils um diese in
seine Heimat zurückzubringen. In seiner Heimat wurde er an Schwert, zwillingsdolchen und dem Bogen ausgebildet. Mit dem Schwert ist er ein Meister
und auch die Zwillingsdolche beherrscht er recht gut. Den Bogen benutzt er nur, um Wild zu jagen. Als Nachkomme einer Magierin hat auch er Magie in sich. Doch er ist kein Vollblut magier. Er beherrscht kleinere tricks, unter anderem kleinere illusionen zu erschaffen, sich in Nebel zu verbergen und was für ihn am wichtigsten ist, leichte bis mittlere Wunden zu heilen.


Zuletzt von Mali am Fr 03 Nov 2017, 15:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Disorder - Steckbriefe   Do 02 Nov 2017, 22:48



Name: Vaessa Cécilia Narcissa

Geschlecht: weiblich

Alter: unbekannt

Rasse: Mensch unter Vampirismus

Klasse: Schwarzmagier

Herkunft: Couvreur Provinz - ehemalige Hauptstadt Demaret

Aussehen: Vaessa ist eine Frau durchschnittlicher Größe, bemerkenswert an ihr sind die aufeinander treffenden Kontraste. Ihr langes Haar hüllt sich in tiefster schwärze und bildet somit beinahe schon das Gegenstück zu ihrer Blässe. Es eine "noble Blässe" zu nennen wäre untertrieben, ihre Haut erreicht hellste Alabastertöne... beinahe als bestünde sie aus Porzellan was wohl auf ihren relativ komplexen Lebensumstand zurückzuführen ist.
Ihre Kleidersammlung umfasst eher dunkle Farben, meistens Kleider in schwarz oder roten Tönen. Roben und lange Kleider sind unpraktisch in den Straßen von Lichterhall, daher sind es meist Garnituren im Sinne westlicher Jagdkleider mit eng geschnittenen Hosen und hohen Stiefeln.
Sie verlässt sich zwar meist eher auf ihre Magie, jedoch besitzt Vaessa ein antikes Schwert aus dem einstigen Besitz ihrer Familie. Die äußerst schmale Klinge ist perfekt für schnelle Angriffe, zudem ist eine Seite mit kleinen, scharfen Haken bewehrt und so in der Lage grausame Wunden zu reißen.
Spoiler:
 


Persönlichkeit: Vaessa war schon immer ein eher exzentrisches Mädchen, so wie viele andere Magier auch... jedoch kann sie es auf sehr vielseitige Art und Weise auf die Spitze treiben. Für sie von Bedeutung sind lediglich ihre Forschungen und die Erreichung ihrer persönlichen Ziele, dabei hat sie kein wirkliches Problem damit über Leichen zu gehen wenn es denn unbedingt sein muss. Die bekennende Schwarzmagierin und Alchemistin besitzt gewisse Neigungen zum Sadismus, eine natürliche Arroganz, blickt auf normale Menschen hinab und macht sich auch gelegentlich einen Spaß daraus mit jenen zu spielen. Vampire sind eher selten geworden, doch die meisten ihrer verhassten Artgenossen sehen Menschen und Dergleichen als Nahrung an, auf Vaessa trifft dies nur bedingt zu. Sie verlängert ihre Durststrecken auf unnatürliche Art und Weise durch alchemistische Mixturen. Zusätzlich kann sie den Geschmack warmen Blutes nicht ausstehen... eisgekühlt ist ihre Devise.

Hintergrund: Vaessas Vergangenheit liegt Großteils im Dunkeln und bis jetzt kam niemand nahe genug an sie heran um Genaueres darüber zu erfahren. Ihr Familienname rührt von einer einst bekannten Familie von Adeligen aus der alten Antike Couvreurs, jedoch gibt es keine bekannten Nachfahren mehr. Der große Bürgerkrieg in der Provinz verdrehte viele Schicksale, als eine Familie welche hoch angesehene Magier hervorbrachte verschwand jedoch auch jene in dieser Zeit.

Es wirft nur weitere Fragen auf wie alt Vaessa nun tatsächlich ist, ein einzelnes Leben reicht jedoch dafür nicht mehr aus. Die Schwarzmagierin erkannte bereits in jungen Jahren sehr früh, dass sie einen stetigen Erzfeind haben würde was ihre Forschungsfortschritte anging... die Zeit und die damit verbundene Sterblichkeit.
Sie hatte nicht die Absicht sich jenen Scheusalen, den Lich, anzuschließen nur um ihre Ziele zu erreichen... Sie hing an ihrem Körper. Sie entschied sich schließlich für einen anderen Weg. Sie hatte absolut nicht vor den Bräuchen ihrer konservativen Familie zu folgen, eventuell sogar zu heiraten in eine andere noble Familie nur um irgendwelchen Erwartungen zu folgen. Wie genau sich Vaessa den Reihen der Untoten anschloss ist unklar, fest steht jedoch, dass sie offenbar nicht gebissen wurde...
Sie sieht sich selbst als "reinblütig" und scheint andere Vampire regelrecht zu verachten, zumindest machte sie sich vor einigen Jahren regelmäßig einen Spaß daraus jene zum Freizeitvergnügen zu töten. Sie würde es generell eher dementieren etwas mit jenen verwilderten Kreaturen gemeinsam zu haben...
Damit war zumindest ihr natürlichster Feind beseitigt und Vaessa konnte sich ungestört ihren Forschungen und der Verbesserung ihrer Fähigkeiten widmen, stolz wären ihre Eltern sicherlich nicht auf sie gewesen. Die Narcissa hatten wenig Verständnis für jene Daseinsform, am Ende hatte es Vaessa jedoch nicht sonderlich gekümmert ein paar von ihnen zu beseitigen. Sie lernte den neuen Körper sehr früh zu schätzen, er brachte vielerlei Vorteile mit sich... lediglich die Sache mit dem Blut war für den Anfang eine gewisse Überwindung.
Auf Sonnenlicht zu verzichten störte sie nicht weiter, sie war zu ihren Lebzeiten bereits eher ein Nachtmensch gewesen welche Tags über schlief während sie die ganze Nacht an ihren Experimenten und Projekten gearbeitet hatte. Meistens lebte sie bereits seitdem sie ihrer Familie den Rücken gekehrt hatte von einem Ort zum Anderen und hielt sich eher bedeckt und zurückgezogen, falls ihr Menschen irgendwie zu nahe kamen wechselte sie gerne das Stadtviertel oder gleich die ganze Gegend.

Die Geschichten über die Stadt Lichterhall erregten früh genug ihr eigenes Interesse, daher hatte es nicht lange gedauert bis sie entschloss die Gegend zu besuchen. Ihr ging es dabei weniger um Artefakte oder das damit verbundene Geld als viel mehr um die verschwundenen Ethrean und deren Forschungen... Ihr eigentliches Ziel ist es an einen Fokus heran zu kommen. Vaessa gehört bereits seit einiger Zeit zu den "Bewohnern" von Lichterhall, sie machte sich ein kleineres Anwesen eines ehemaligen Adeligen innerhalb der Stadt zu eigen und richtete sich quasi gemütlich ein... Sie hält sich weitgehend fern von Artefaktjägern und besteht auf ihre Ruhe, von der gelegentlichen Stillung ihrer persönlichen Bedürfnisse einmal abgesehen. Noch befindet sich Vaessa ganz am Anfang ihrer Expedition, ihr ungebrochener Ehrgeiz hat jedoch sehr deutlich die ehemalige Gildenhalle der Ethrean im Visier.
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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Disorder - Steckbriefe   Fr 03 Nov 2017, 09:52

Name: Silas Fiammaris

Geschlecht: männlich

Alter: 29

Rasse: Halbelf (Mutter: Mensch, Vater: Elf)

Klasse: Kopfgeldjäger

Aussehen: Der hoch gewachsene Mann ist sowohl schlank als auch muskulös. Sein ansonsten feines Gesicht wird von einer tiefen, jungen Narbe verunstaltet, die sich von knapp unterhalb des linken, grasgrünen Auges quer bis hinunter zum Kinn zieht. Die dunklen Haare sind gerade so lang, dass er sie zusammenbinden kann. Über seinen Körper vrstreut sind noch weitere Narben, die von Feuer und Klingen verursacht wurden.
Seine dunkle, naturfarbene Kleidung, der man die vielen Reisen ansieht, lässt ihm Bewegungsfreiheit und ist möglichst wetterbeständig. Braunes Leder schützt seinen Körper an Brust, Schulter, Armen unď Beinen.
An seinem Gürtel hängt sowohl ein Schwert, als auch eine Reihe Wurfdolche. Ausserdem trägt er ein magisches Schutzamulett.

Persönlichkeit: Silas ist meistens sehr bedacht, er behält gerne den Überblick und die Kontrolle. Er lässt sich schwer aus der Ruhe bringen und vermeidet es, laut zu werden, wenn er verärgert ist. Generell lässt er sich ungern seinen Gemütszustand anmerken. Deshalb kommt seine Reaktion oft überraschend schnell, wenn man seine Grenzen überschreitet.
Er kennt den Wert von Rückendeckung und weiss, dass es meist notwendig und lebensrettend ist, sofern man den Begleitern vertrauen kann.
In allem, was er lernt und tut, bemüht er sich, Perfektion zu erreichen. Gleichzeitig folgt er dem Leitsatz, dass jene nicht erreicht werden kann, denn in dem Fall würde er sich nicht weiter verbessern können.

Herkunft: Silas ist im Armenviertel von Lichterhall geboren.

Hintergrund: Seine Mutter war bereits viel als Kopfgeldjägerin unterwegs, als sie Zwillinge gebar. Sie war Feuermagierin und einer der Söhne erbte ihre Begabung - Silas Bruder Andras. Silas versuchte daher von Anfang an, alles andere zu lernen, um mit seinem Bruder mithalten zu können.
Die Mutter hatte viel Temperament und sie nahm ihre beiden Kinder stets mit auf ihre Reisen, denn sie wusste keinen Ort, an dem sie sie hätte allein lassen können oder wollen. Dadurch traten die Jungs schon früh mit der Gefahr von Kämpfen in Kontakt und lernten notwendigerweise, sich zu verteidigen.
Wann immer sie gerade kein Ziel oder Auftrag hatten, hielten sich die drei in Lichterhall auf und hielten sich mit kleineren Diebstählen über Wasser. Seine freie Zeit verbrachte Silas mit der Erkuöndung der Strassen oder weiterem Training.
Als Silas und Andras lngsam ins Erwachsenenalter kamen, liess die Mutter die zwei eigene Aufträge übernehmen und schon bald hatten die Zwillinge das Gefühl, ein unschlagbares Team zu sein, in dem  Andras die schlagende Kraft und Silas der planende Verstand war.
Lange lief alles verhältnismässig gut, doch es geschah vor etwa einem halben Jahr, dass sie einen Ork, einen Sklavenhändler der übelsten Sorte, bis in die Rashka-Steppen verfolgten und dort zum Kampf stellten. Der Ork hatte schon zu Beginn die Oberhand und als Silas die Lage erkannte(er war gerade im Gesicht verletzt worden), riet er zum Rückzug. Doch sein Bruder, mit dem Temperament der Mutter, wollte nicht fliehen und stürtzte sich auf den Ork... und starb. Silas konnte knapp entkommen.
Seither sinnt er nach Rache, doch er weiss, dass er diesem Gegnernicht gewachsen ist und sucht daher nach einer mächtigen Waffe: In seiner zerstörten Heimat Lichterhall, die er seit dem Zusammenbruch nicht mehr betreten hatte.


Zuletzt von Zaiyel am Sa 04 Nov 2017, 13:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Disorder - Steckbriefe   Sa 04 Nov 2017, 09:54

Name: Damion Seldren zu Griffenauen

Geschlecht: männlich

Alter: 27 Jahre

Rasse: Mensch

Klasse: Barde, Geschichtenerzähler, Tunichtgut

Herkunft: Provinz Waraskant, wo sein Vater Junker von Griffenauen ist

Aussehen: Wunderschön. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

Nein, im Ernst: Damion ist ein stattlicher, schlanker, vielleicht etwas schmaler junger Mann von etwas weniger als sechs Fuß Größe. Seine Haltung ist aufrecht und gerade, seine Bewegungen elegant, beinahe ein wenig katzenhaft. Das Gesicht weist aristokratisch-edle Züge auf mit den typischen hohen Wangenknochen, einer geraden Nase – nicht zu groß und nicht zu klein – und anmutig geschwungenen Lippen, die oft genug zu einem weiten Lächeln geöffnet sind, welches makellos weiß blitzende Zähne entblößt. Die Augen, überwölbt von dünnen, dunklen Brauen, sind von einem tiefen Marineblau, in dem schon so manche Maid sich aus verständlichen Gründen verloren hat. Damions Haar ist von kräftiger, goldblonder Farbe und fällt ihm in sanften Wellen offen bis knapp unter die Ohren. Das Gesicht dagegen hat er sauber rasiert, abgesehen von einem dünnen Streifen, welcher Wangen und Kinn umrahmt, sowie einen Streifen von der Unterlippe zum Kinn hinab.
Damion kleidet sich gerne auffällig und edel, in gute Stoffe, extravagante Schnitte und leuchtende Farben. Derzeit trägt er zumeist hohe Reiterstiefel auf weichem, hellem Leder, weite, geschlitzte kobaldblaue Stoffhosen und ein weißes Hemd unter einer aufwendigen, burgunderroten Weste mit aufgepufften Ärmeln und weiten Schößen. An seinem Gürtel hängt zudem eine lederne Scheide, in welcher sich eine schlanke, einseitig geschliffene Klinge mit prunkvollem Handkorb befindet. Zudem trägt er meist eine schon etwas abgewetzt wirkende Laute mit sich herum.
Damion hat eine sehr angenehme, helle Stimme, in der immer der leicht fremdartige Akzent der Waraskanter mitrollt und singt in einem hervorragenden Bariton.

Persönlichkeit: Damion ist ein Barde, Herumtreiber und Tunichtgut und erfüllt wohl jedes Klischee, welches man über derartiges Volk pflegt. Er ist mehr als nur selbstbewusst, extrem von sich selbst eingenommen und stets nur allzu bereit, dies auch kund zu tun. Er ist ein Wortkünstler, eloquent und unterhaltsam und ganz außerordentlich charmant – und selbstverständlich nutzt er diese Fertigkeit ganz primär, um sich die holde Weiblichkeit gewogen zu machen. Wie es sich für einen Barden gehört ist Damion nämlich ein ganz fürchterlicher Schürzenjäger, der auch keine Skrupel hat, Jungfrauen die Unschuld zu stehlen oder Ehemännern die Hörner aufzusetzen.
Stets blitzt der Schalk in Damions Augen und das ganze Leben erscheint ihm nicht mehr als ein Spiel. Abenteuer sind ein spannender Zeitvertreib und da, um Stoff für neue Geschichten zu liefern, die Gefahr für Leib und Leben sieht Damion nicht. Entsprechend ist er zumeist guten Muts, lässt sich von Rückschlägen nicht unterkriegen und gibt sich allzeit Mühe, bedrückte Stimmung aufzuhellen. Womit er überhaupt nicht zurecht kommt sind Ernst und schlechte Laune und so versucht er stets, mit Witz und Leichtigkeit ein wenig Geist in eine jede Runde zu bringen.

Hintergrund: Als Kind eines Landadeligen wuchs Damion durchaus privilegiert auf und wenngleich nicht in oppulenten Verhältnissen, so doch zumindest fern von Hunger und Not. Als vierter Sohn des Junkers Ornwin von Griffenauen stand ihm ein geruhsames Leben bevor. Damion hätte ein Ritter im Dienst seines Lehnsherren werden können, ein fürstlicher Beamter oder ein niederer Höfling an irgendeinem Fürstenhof. Aber warum hätte er das tun sollen? Er hatte wenig zu verlieren in einem solchen Leben, aber ebenso wenig zu gewinnen. Mit drei älteren Brüdern hatte er keine Hoffnung auf ein Erbe und die Aussicht, sein Leben lang vor einem hohen Herren zu buckeln, war wenig ansprechend. Damion gelüstete es nach Freiheit, nach Abenteuer und so entsagte er den Anstellungen, die sein Vater ihm organisiert hätte und entschied sich stattdessen zu einem der Kunst gewidmeten Wanderleben. Er war sich seiner Fertigkeiten dabei durchaus bewusst: er war ein hervorragender Sänger, er verstand die Laute zu spielen und im Notfall konnte er auch mit der Klinge ganz passabel umgehen. Vor allem aber verstand er es auf ganz natürliche Art und Weise, die Leute für sich einzunehmen. Das Leben eines fahrenden Barden war ihm geradezu prädestiniert und Damion genießt dessen Freiheiten und Möglichkeiten seit dem Tag, an dem er diesen Pfad beschritt.
Was aber führte dieses verzogene Adelssöhnchen nun nach Lichterhall anstatt an die Höfe irgendwelcher hohen Herren? Nun, selbstverständlich die Aussicht auf Abenteuer! Auf Ruhm! Ein Geschichtenerzähler benötigt Geschichten, je wilder und origineller, desto besser und je näher er, als der Erzähler, an den Ereignissen heran war, desto überzeugender und fesselnder würden die Erzählungen werden. Nicht zuletzt würde es auch keinenfalls schaden, selbst eine Rolle in den Abenteuern gespielt zu haben, von denen er zu berichten gedachte – was schließlich verzückte die jungen Frauen mehr als ein echter Abenteurer? Und wo wir schon einmal bei dem Thema sind: selbstverständlich hatte Damion sich Lichterhall auch als hervorragende Jagdgründe auserkoren: Abenteurerinnen, die am nächsten Morgen auszogen und nicht wissen konnten, ob sie am kommenden Abend noch lebten, wären nur allzu bereit, noch einmal ein wenig Spaß zu haben und wo ein unwägbarer Höllenschlund tapfere Recken fraß, da blieben deren trauernde Gefährtinnen zurück und bedurften dringend des Trosts, den seine sanfte Umarmung versprach. Kurzum: Lichterhall erschien Damion wie ein Paradies, das er zu erobern gedachte!

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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Disorder - Steckbriefe   Sa 04 Nov 2017, 12:28


Name: Prinz Firden von Groß-Valonia, Graf von Soreld, "Der Winterprinz"

Geschlecht: Männlich

Alter: 22

Rasse: Mensch

Klasse: Ritter

Herkunft: Das Reich Groß-Valonia (Schloss Wolfsruf, Sommersitz; Burg Darlwyl, Wintersitz)

Aussehen:
Aussehen von Firden:
 
Zu dem Großschwert kommen noch ein Speer, ein Kurzschwert und ein Holzschild mit seinem Wappen hinzu.

Hintergrund: Bereits der Tag, an dem er geboren wurde, gab Firden etwas, dass er wohl sein Leben lang tragen würde: Den Titel "Winterprinz". Als er im Wintersitz seiner Familie, der Burg Darlwyl in Groß-Valonia, geboren wurde, herrschte der tiefste Winter, was in Groß-Valonia bedeutete, dass es fast gar nicht hell wurde. Er war der jüngste der sechs Söhne von König Bradwen von Groß-Valonia und als einziger seiner Brüder in dieser finsteren Jahreszeit geboren. Am selbsten Tag noch begannen die Bediensteten ihn Winterprinz zu nennen.
Obwohl er sich schon dadurch von seinen Brüdern abhob, waren seine Zukunftsaussichten eher schlecht. Seine Chance, jemals den Thron zu besteigen waren verschwindend gering, eine politische Hochzeit, die seinen Einfluss steigern könnte unwahrscheinlich. Sein Vater entschied, dass er Ritter werden würde, um seinem ältesten Bruder zu dienen, sobald dieser König würde. Ein Schicksal, in dass sich Firden zunächst fügte.
Bis der König des Nachbarreiches Prinsand bekannt gab, dass er das Verlobungsangebot, dass König Bradwen ihm gemacht hatte, ablehnte. Es ist König Bradwens Ziel gewesen, seinen Drittältesten Sohn mit der Prinzessin und Thronerbin von Prinsand, Eirlys, zu verheiraten. Als einziges Kind des Herrschers über das Reich wäre sie so eine gute Partie gewesen, um den Einfluss von Groß-Valonia auszuweiten. Doch ihr Vater hatte beschlossen, dass ihr Gatte sich würdig erweisen musste, und bestimmte, dass derjenige, der ihm ein einzigartiges Artefakt aus Lichterhall brachte, seine Tochter zur Frau bekäme.
Auch, wenn Firden diese Idee auf den Zweifelhaften Geisteszustand des Königs zurückführte, ergriff er die Gelegenheit beim Schopfe und zog als erster seiner Brüder aus, um an ein Artefakt zu gelangen, mit dem er um die Hand der Prinzessin anhalten würde.

_________________
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...oder auch nur meine Wohnung...


Zuletzt von Sternenvogel am So 05 Nov 2017, 17:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Feynrath

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BeitragThema: Re: Disorder - Steckbriefe   Sa 04 Nov 2017, 17:35

Name: Tryn Talesin

Rufname: Jackal

Geschlecht: Männlich

Alter:26

Rasse: Waldelf

Klasse: Bogenschütze

Herkunft: Der Wald Isjigen ca. 6 Tagesmärsche von Lichterhall entfernt. Der Wald ist so groß, dass er sich als eigenes Reich zählt, da kaum ein Fremder, der die Wälder nicht kennt, sich bis dorthin vorwagt. Die Gefahr sich zu verirren ist einfach viel zu groß

Aussehen:
Spoiler:
 

Unter seiner Kapuze hat Tryn weiße Haare. Da diese bei der Jagd meist zu sehr auffallen, nimmt er die Kapuze so gut wie nie ab. Seinen Mundschutz hingegen trägt er nur, wenn er sich auf der Jagd ist, damit sein eigener Atem in jeglicher Kälte keine Rauchwölkchen aufsteigen lässt.
Die Zeichen an seinem Arm weisen ihn als Jäger in seinem Dorf aus.

Hintergrund: Tryn "Jackal" ist bei einem Waldelfenstamm im Wald aufgewachsen. So lernte er dort schon früh, wie man jagt und wie man mit Pfeil und Bogen umzugehen hat, um sich selbst und seine Familie zu ernähren. Tryn war von Anfang an relativ zielsicher gewesen und auch seine Mutter erkannte irgendwann sein Talent im Umgang mit der Waffe. Sie schickte Tryn zu den erfahrenen Jägern im Dorf, damit er dort seine Schießkunst verbessern konnte.
Es dauerte nicht lange und die erfahrenen Jäger nahmen ihn mit auf ihre Touren. Sie jagten Hirsche, Fische, Hasen und auch der ein oder andere Bär fiel ihnen und ihren Bögen zum Opfer.
Mit der Zeit, wie es im Dorf üblich war, bekam auch Tryn seinen Jägernamen. Die älteren Jäger nannten ihn Jackal, einen schnellen, lautlosen und sicheren Jäger, der nicht zwingend mit anderen zusammen jagen musste, um seine Beute zu erlegen.
Kurz vor seinem 26. Geburtstag erfuhr Tryn von der Katastrophe in Lichterhall und damit auch, dass sich dort Artefakte aufhalten könnten, mit denen er sich und seine Fähigkeiten weiter verbessern könne.
Er verabschiedete sich von seiner Familie und von seinem Dorf um auf eine, für ihn völlig neue, Jagd zu gehen: Nach den Schätzen in Lichterhall.
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BeitragThema: Re: Disorder - Steckbriefe   Mi 08 Nov 2017, 20:21

Name: Roland Eisenschild

Geschlecht: Männlich

Alter: 42

Rasse: Mensch

Klasse: Soldat, ehemaliger Kompanieführer

Herkunft: Lichterhall

Aussehen: Roland ist unter den Menschen ein halber Riese. Mit seinen gut 2,10m übertrumpfte er seit dem er ausgewachsen war die meisten Bewohner seit langem. Sein Körper trotzt vor Kraft und würde er nicht in einer schweren aus dunklem Stahl bepackten Rüstung herumlaufen, einer Dunkelerzrüstung, so würde man auch die Muskeln sehen. Am linken Unterarm auf dem Metall wurde eine rote Schärpe befestigt. Sein Gesicht hingegen ist von der Zeit verschlungen und verrunzelt,alt. Obgleich seine blauen Augen noch immer klar und seine Haare mit der Zeit lang und grau waren, so ließ sein Umfeld ihn älter aussehen als er tatsächlich war. Zum Glück trägt er einen Helm mit Visier welches das Gesicht verdeckt. Im Gegensatz zu anderen Soldaten des Reiches welche mit Schwert und Schild versehen waren trägt Roland einen beinahe gleichgroßen, stählernen Hammer mit sich herum.
Spoiler:
 

Persönlichkeit: Früher war Roland lebhaft, stolz und immer dabei die jungen Soldaten zu necken. Ab und an hob er auch mal die Krüge mit ihnen. Doch das ist längst Vergangenheit. Mittlerweile ist er von Frust und Trauer zerfressen und keine Person die man in einer so zerfallenden Stadt wie Lichterhall treffen möchte.

Hintergrund: Geboren als Sohn eines Waffenschmiedes war Roland schon frühzeitig mit körperlicher Arbeit und dessen Anstrengungen vertraut. Doch seine Ziele, sein Ehrgeiz zielte in eine andere Richtung als das Leben eines Schmiedes. Er wollte seiner Heimat dienlich sein, sie verteidigen und als aufrechter Mann an der Front stehen. Aus diesem Grund trat er bereits mit 17 der Armee bei wo er auch seine zukünftige Frau Helena kennen lernte. Doch statt Schwert und Schild wie es für einen Soldaten üblich war, besorgte sich Roland mit Erlaubnis des Hauptmannes eine andere Waffe die ihm eher lag, mit der Begründung, dass Schwerter in seinen Pranken zu schell stumpf wurden und brachen. Etwas was nicht geschliffen werden musste und dennoch taugte musste her. Also fragte er seinen Vater, welcher das für ihn ideale Werkzeug schmiedete: Einen beinahe 2 Meter langen, doppelköpfigen Hammer aus Stahl. Für jemand normalen schon beinahe zu schwer um ihn überhaupt anzuheben.

Mit den Jahren holte sich Roland mit hohem Ehrgeiz Beförderung über Beförderung, bremste sich jedoch als er Kompanieführer einer vergleichsweise kleinen Einheit wurde. In der Armee wurde er oft "Das Bollwerk" genannt, da er sich langsam jedoch dick gepanzert fortbewegte. Mit 25 heiratete er Helena schließlich und zog mit ihr zwei Söhne groß. Doch 15 Jahre später, die Katastrophe. Die Ethraen zerstörten mit ihrem Experiment die Stadt. Von der Druckwelle eines sich entladenden Kristalls erfasst wurden Roland, Helena und die Kinder auf offener Straße von den Füßen gerissen und weggeschleudert. Nach stundenlanger Bewusstlosigkeit barg Roland die Leichen seiner Familie aus den Trümmern. Schwere Trauer durchzog und zerriss ihn. Die Leichen der Familie schulternd kehrte er in sein Heim zurück und schlenderte in den Garten wo er mit der Schaufel drei Gräber zu graben begann. Noch während er die ersten Schaufeln voller Erde beiseite warf begannen die Körper seiner Familie damit sich zu sich zu bewegen. Sie erhoben sich und schlenderten auf ihn zu. Zuerst freute er sich. Sie waren nicht tot. Sie lebten! Doch halt. Irgendetwas war anders. Und leider bemerkte er das sehr schnell.  Launisch und aggressiv sprang der Körper seines ersten Sohnes auf ihn zu, versuchte ihn zu beißen. Ungläubig sprang Roland von dem Loch weg. Mit der Schaufel hielt er ihn von sich fern, drückte ihn weg. Letzten Endes waren sie doch seine Geliebte Familie, oder? Doch die Angriffe hörten nicht auf. Mittlerweile musste er sich alle drei vom Leib halten. Mit dem letzten Schubser nahm er Abstand zu ihnen und lief ins Haus, die Untoten dicht auf seinen Versen. Und dann, mit geballtem Zorn und tiefer Trauer griff Roland zu seinem Hammer während Tränen sein Gesicht bedeckten. Mit einem lauten Schrei holte er aus und zertrümmerte die Körper seiner einstigen Familie.

Heute, nach 2 Jahren stapft Roland in seiner Rüstung mit seinem Hammer in der Hand noch immer durch die Stadt. Er hatte nie daran gedacht seine Heimat zu verlassen. Im Gegenteil. Er beschützte sie weiterhin. Dabei hält er sich vorwiegend in den weniger bis gar nicht belastenden Zonen auf. Mit der Zeit die er in den Ruinen der einstigen Stadt umher zog, fand er die verschiedensten Dinge heraus. Was für Kreaturen herum laufen und welche die Veränderungen sein Umfeld sonst noch durchlaufen hatte. Doch bis es soweit kam, hielt sich Roland viel mehr in seinem Zuhause für einige Tage auf. Nachdem er schließlich den Mut fasste um sich zu bewegen, fand er eine sich seltsam färbende Schärpe, welche je nach dem in welche Richtung er sie hielt eine andere Farbe annahm. Zuerst sich nichts dabei denkend nahm er sie mit und sollte erst später merken was es mit ihr auf sich hatte.
Viele Dinge geschahen seit dem. Dinge die Roland verbittert zurückließen.  Mit Hass und Schmerzen wandelt er durch die Stadt und stellte sich gegen jeden Eindringling. Dabei endete er nicht bei den Untoten, sondern machte auch vor den Schatzjägern und Plünderern nicht halt. Alles was in Lichterhall ist, bleibt in Lichterhall!

Die Schatzjäger und Abenteurer die schon länger versuchen Beute zu machen, gaben ihm schon vor langem einen Namen: Hammerschreck.
Denn das erste was man in der dunkeln Stadt von ihm zu Gesicht bekam, war ein geschleuderter Hammer welcher schon beinahe zielgenau den ersten einer Abenteurergruppe aufs Kreuz nahm und beim Rest einen Schrecken hinterließ, welcher tiefer saß als die Angst vor den Untoten...
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