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 Disorder - MSG

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 13:44

Vaessa drehte ihren Kopf zur Seite, es war bis zu ihr nach Oben gedrungen... Eigentlich kaum hörbar, doch ihre geschärften Sinne halfen hier ausgezeichnet aus. Die dummen Untoten wussten nicht wie man Türen öffnete, alleine das ließ sie als Sklaven vollständig ausscheiden. Ein Besucher also...
Die Vampirin öffnete die Tür ihres Schlafgemaches und schlenderte die Treppen der Villa nach Unten, sie hatte überhaupt nicht mit Gästen gerechnet. Hach, sie konnte nicht einmal eine kleine Erfrischung anbieten... Bemühen wollte sie sich trotzdem, eine schlechte Gastgeberin wolle sie nicht sein.
Als sie das Ende der Treppe erreichte schaute sie direkt auf den Haupteingang, an dessen Holz gelehnt jemand lehnte den sie vor kurzem noch ein wenig beobachtet hatte.
Sie hatte den Menschen bereits auf dem Weg nach Unten riechen können, sie rochen um so vieles süßer als das untote Gesocks... "Sieh an, ein Gast... so ganz ohne Einladung. Willkommen in meinem Zuhause.", begrüßte Vaessa den Mann, ihre Mundwinkel dabei durch Vorfreude begründet dezent nach Oben gezogen.
Seitlich von ihr aus der Richtung des Esszimmers vernahm sie bereits unregelmäßige Schritte, begleitet von einem wässrigen Raunen... "Ah, James... sei doch so nett und kümmere dich um eine Erfrischung für unseren Gast. Er soll sich schließlich wohl fühlen...", meinte Vaessa kühl, während der untote ehemalige Diener jenes Hauses an der Vampirin vorbei stolperte. Sie hatte ihn James genannt und einfach so belassen... Vaessa fand es amüsant.
Bereits mit seinen kaputten und teils schwarzen Zähnen in die Luft schnappend stürzte sich der Untote auf den Menschen, Vaessa hob währenddessen ihre Rechte vor ihren Mund und kicherte leise...
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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 17:26

Silas war sich nicht sicher, was er erwartet hatte. Ganz sicher das Raunen und Gemurmel, dass den ganzen Raum erfüllte, aber sicher nicht, dass die erste Person, die sich meldete, ausgerechnet der Barde war. Der Mensch war entweder mutiger, als Silas angenommen hatte, oder dämlicher.
Er nickte zustimmend zu der Aussage, dass sie einen Führer durch die Stadt bräuchten, er kannte zwar die Strassen und Gassen von Lichterhall, doch war ihm unbekannt, wo die meisten der Wandler auftraten oder Barrikaden errichtet wurden.
Als der Dunkelel dazutrat und anmerkte, dass die Gruppe wahrscheinlich bereits tot war, hielt sich Silas zurück, ihm zuzustimmen. Die Suche wäre vermutlich sinnlos, wenn man von dieser Tatsache ausging, ausser der Halbelf hätte zugegeben, warum er in Wirklichkeit Interesse an der Geschichte hatte. Unmenschlicher Hühne mit riesigem Hammer. Die Beschreibung erinnerte Silas an jemanden. Doch wie er ihn kannte würde er nicht einfach so, ohne Vorwarnung junge Abenteurer abschlachten. Er musste unbedingt herausfinden, was geschehen war...
Silas schreckte aus den Gedanken hoch, als eine Hand ihn an der Schulter berührte. Als er sich umdrehte, blickte ihm ruhig ein Elf unter einer Kapuze entgegen. Offensichtlich würde auch er mitkommen. Der Bogen auf dem Rücken und das Zeichen des Jägers auf dem Arm sah recht vielversprechend aus.
Der Kopfgeldjäger liess seinen Blick durch den Rest der Leute im Schankraum schweifen. Anscheinend hatte er mit siner Vermutung, dass es sich hauptsächlich um Feiglinge handelte, richtig gelegen, denn sie beschäftigten sich wieder mehr mit sich selbst. Ein paar warfen ungläubige Blicke zu ihm und er konnte schwören, er hätte das Wort "Wahnsinn" gemurmelt gehört. Dann würde er also mit denen losziehen, die sich bisher bereit erklärt hatten. Ein Barde der sich auskannte, ein Dunkelelf, dessen Stärke Silas nur schwer abschätzen konnte und ein Elfenjäger, sowie er selbst. Würde das reichen, um die Stadt zu überleben?
Er trat vom Tisch hinunter, als der Barde wieder zur Gruppe trat und die Details mitteilte. Hammerschreck also. Silas konnte sich kaum vorstellen, dass Roland, der Soldat, der sich stets um das Wohl der Stadt gesorgt hatte, so verblieben war.
Auf den Vorschlag mit der Waffe antwortete Silas: "Ich selbst bin nur geübt im Umgang mit den Schwert und kann präzise Dolche werfen. Sollte die Rüstung Schwachstellen haben, werde ich sie finden." Im günstigsten Fall würden sie nicht gegen den Hühnen kämpfen müssen. "Was noch wichtiger sein dürfte ist, dass wir einander vertrauen können. Der Hammerschreck wird nicht die einzige Gefahr in dieser Stadt sein und niemand kann Gefährten brauchen, die einem in der Not den Rücken zukehren." Sein skeptischer Blick traf den Barden. Er erwartete nicht viel Unterstützung von dem Geschichtenverdreher. "Ich bin übrigens Silas." stellte er sich vor, um vertrauter mit seinen Gefährten umgehen zu können. War es heuchlerisch, Vertrauen zu predigen, während man den Leuten womöglich wichtige Details vorenthielt?
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 19:48

So viel zu Sicherheit und seiner Einbildung. Die Frau war offensichtlich kein Wandler. Und auch sonst traf keine Beschreibung von in Licherhall heimischen Kreaturen, die er kannte, auf sie zu. War sie eine Abenteurerin? War sie wahnsinnig geworden? Wahrscheinlich. Doch das war gerade nicht sein vorrangiges Problem. Das, worum er sich zuerst kümmern musste, war der Wandler, den sie gerufen hatte. Auf seinen Speer gestützt raffte er sich auf, in dem Versuch, die Benommenheit, die sich auf ihn gelegt hatte, abzuschütteln.
Dann war der Wandler heran und Firden hob seinen Schild, hielt die Kreatur damit auf Abstand. Dann drückte er sich von der Tür ab, mit ganzer Kraft, und schaffte es tatsächlich, den Gegner damit ein Stück fortzuschleudern. Dann war der Speer abwehrend auf die Kreatur gerichtet, die sich langsam wieder auf ihn zu bewegte. Dann stieß der Prinz zu, dem Wesen die Waffe in die Brust. Wie zuvor beobachtet brachte dieser Angriff, der einen Lebenden ziemlich sicher getötet hätte, das Wesen nicht um. Also stieß Firden noch einmal zu, wieder und wieder, bis er bemerkte, dass das Wesen wohl doch verbluten konnte... Denn es wurde immer langsamer, bis es schließlich zusammen brach. Den Schild noch erhoben, ließ er den Speer sinken und sah sich nach der Frau um.

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 20:01

So wie der Mensch ausgerüstet war hatte Vaessa nicht damit gerechnet, dass der arme James eine Chance gegen ihn hatte. Genau so war es am Ende auch... Sie beobachtete das Schauspiel dennoch mit großem Interesse. Am Ende wand sich der magisch Wiederbelebte am Boden nur noch hin und her, versuchte sich irgendwie in Richtung des Mannes zu ziehen welcher ihn mehrmals mit seinem Speer durchbohrt hatte. Vaessa lachte erneut sehr leise vor sich hin, bevor sie näher trat, ihren Stiefel auf dem Kopf von James platzierte und ihre vampirischen Kräfte zur Geltung brachte... Das knöcherne Gerüst des Schädels barst regelrecht, verteilte Blut und Reste des Hirns auf dem Boden vor ihr.
"Vielen dank, James... du darfst jetzt ruhen.", sprach Vaessa kühl, bevor ihr Blick auf den Leckerbissen vor ihr fiel... er wirkte beinahe schon etwas verwegen auf sie. Der Geruch ausgehend von den wenigen Schweißperlen, welche der Mensch durch die Kämpfe davon getragen hatte, entfachte Vaessas Instinkte regelrecht und betörte sie auf eine schwer zu beschreibende Art und Weise... Sie hatte jedoch andere Pläne.
"Jetzt da wir uns erfrischt haben... darf ich euch einladen mit mir zu speisen...? Folgt mir doch zum Esszimmer...", lud sie den Menschen ein.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 20:24

Das Getümmel durch das er sich schlug war dümmer als er es einzuschätzen vermag. Sie kamen auf ihn zu und wurden weg geschlagen. Wieder und wieder und wieder. Wie viele waren in dieser Straße? Auf jeden fall weniger als 30 ihrer Sorte. So viele auf einmal zu sehen war merkwürdig. Es mussten alle aus den benachbarten Straßen sein. Doch wieso hier? Nach dem er auf der anderen Seite an kam, fand er nichts. Rein gar nichts mehr. Niemand war hier. Wieso also waren diese Geschöpfe an diesem Punkt so stark versammelt? Noch während er darüber grübelte, knackte es unter ihm. Die Leiche eines Soldaten, keiner der Untoten auf jeden Fall. Ein paar Meter weiter steckte sogar noch ein Speer. Welch Tölpel.
Unbeeindruckt vom Schicksal des Toten marschierte Roland weiter, verließ die Seitenstraße und machte sich auf in eine andere Richtung.
Das Tuch an seiner Rüstung begann sich zu verfärben. Es schimmerte bläulich auf. Er war in der Nähe einer verseuchten Zone, also schwang er sich in eine andere Richtung um dieses Gebiet zu umrunden.
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Grim
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 22:06

"Damion Seldren, reisender Sänger, Sammler von Geschichten und Glücksritter", erwiderte Damion die Vorstellung, sich vor dem Halbelfen verneigend und dabei formvollendet seine Kappe ziehend, "Und wenngleich ich euch bezüglich der Gefahren dieser Stadt nicht widersprechen möchte, würde mich doch sehr interessieren, mit welchem Ziel diese erlesene Gesellschaft ausziehen soll. Ich muss Varosh hier zustimmen..." Er wies bei diesen Worten auf den Dunkelelfen. "... dass wir diese Abenteurer kaum lebend finden werden. Suchen wir also nach ihren Leichen, um diese zu bergen? Oder suchen wir den Hammerschreck um ihren Tod zu rächen? Dann würde ich einen besseren Plan empfehlen, als den euren."

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 22:33

Langsam hob sich der Speer nun wieder und richtete sich auf die fremde Frau.
"Warten dort weitere Wandler und ich bin das Hauptgericht?", fragte Firden lauernd. Er würde dieser Frau ganz sicher nicht vertrauen. Im Moment war es hier an der Tür vermutlich sicherer als sonst wo in diesem Gebäude. Und vielleicht, aber nur vielleicht, war es hier auch sicherer als draußen.
Dennoch kam er nicht umhin, eine gewisse Faszination für dieses Weibsbild zu empfinden. Sie macht einen eleganten Eindruck, als stammte sie, wie er selbst, aus einer Familie des Hochadels. Aber was suchte sie dann hier? Seine eigene Anwesenheit war schon ungewöhnlich, aber er war immerhin ein ausgebildeter Kämpfer. Die Frau hingegen wirkte wenig Kämpferisch. Außer... Sie war eine Magierin. Stammte sie vielleicht sogar ursprünglich aus dieser Stadt und untersuchte nun, wie es zu dem Unglück hatte kommen können...?

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 12 Nov 2017, 23:01

Vaessa ignorierte die Aussage des Menschen, natürlich gab es in diesem Hause weitere Untote... abgesehen von ihr selbst. Sie hatte sich hier wahrlich ein recht schauriges Kabinett erschaffen... Dafür war später noch genug Zeit. Vaessa ging in jene Richtung aus der zuerst James gekommen war, leider würde er sie nicht mehr amüsieren können, doch er wäre den Renovierungsplänen ohnehin im Wege gestanden. Wandler waren schlimmer als Katzen... taumelten überall dagegen, warfen Dinge zu Boden...
Der Vorhang welcher den angrenzenden Raum verhang zog sich beinahe wie von selbst zur Seite, dahinter kam ein Saal zum Vorschein. Die Leuchter mit den Kerzen an den Wänden entfachten sich, erhellten nach und nach immer mehr den Raum... einfachste Magie, es war für Vaessa alles andere als schwer.
Das Licht erhellte den Saal, hielt ihn eher gleich dem Zwielicht und sorgte so für beinahe schon bedrückende Atmosphäre. In der Mitte des Raumes befand sich ein langer Esstisch aus dunklem Holz... Jeweils ein Stuhl an den beiden Enden, drei weitere sowohl links als auch rechts davon.
Vaessa umrundete den Tisch, setzte sich auf den makellos geschnitzten Stuhl und stützte sich mit den Ellenbogen auf der Tischplatte vor ihr ab, ihre Hände ineinander greifend vor ihrem Munde gehalten. Nun entzündeten sich auch die Kerzen der silbernen Halter auf dem Tisch, doch jene erschienen in einer tief roten Flamme und hüllten den Tisch und dessen Umfeld in beinahe blutigem Schein. Es verstärkte den Effekt, setzte mehr Schatten und Akzente... Auf den insgesamt sechs anderen Stühle an dem Tisch saßen die sterblichen Überreste vermutlich früherer Bewohner. Ihre Körper über den Tisch gelehnt, in der Lehne des jeweiligen Stuhles ruhend oder gar aufgebäumt im Moment ihres Todes... Die Haut schwarz, in ihrer jeweiligen Position regelrecht mumifiziert. Ein verfluchtes Leben war ihnen erspart geblieben... Gnädiges Schicksal.
"Bitte... keine falsche Scheu, ihr seid schließlich mein Gast. Setzt euch doch zu uns... Was führt euch zu mir?", fragte Vaessa kühl, dabei schob sich der Stuhl ihr Gegenüber auf der anderen Seite des Tisches wie von Geisterhand bewegt nach Außen damit sich ihr Besucher setzen konnte.
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Feynrath

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 13 Nov 2017, 17:01

"Jackal", war seine ganze Vorstellung. Mehr wollte er zu dem Thema nicht sagen. Das er Bogenschütze war, sah man an dem Bogen auf seinem Rücken. Das er nicht viel zu sagen hatte, nun, das würden sie alle bald mitbekommen. Er war sicher genug mit seinem Bogen und hoffte aus der Ferne die Schwachstellen entdecken zu können. Zu seinem Leidwesen musste er nämlich zugeben, dass er sowohl mit dem Schwert, als auch mit dem Dolch im Kampf eine absolute Niete war. Allerdings musste das aktuell keiner der Anwesenden wissen. Dafür konnte er Spuren lesen. Weniger Hilfreich in dem Falle, weil eine solche Rüstung sowieso tiefe Abdrücke hinterlassen würde, aber manchmal doch ganz nützlich.
Der Halbelf schien also das Kommando zu haben. Der Dunkelelf, da lief im fast ein kalter Schauer über den Rücken, schien weniger Optimistisch zu sein. Allerdings verstand Tryn immer noch nicht, warum er dann überhaupt mitkam. Wahrscheinlich ebenfalls auf der Jagd nach einem der Artefakte und so war es nur einfacher für ihn. Tryn konnte nur hoffen.
Trotz der Anwesenheit des Barden fühlte er sich wie der Jüngste und Unerfahrenste in der ganzen Konstellation. Eine Sache, die lange nicht mehr passiert war und die ihm so gar nicht behagte.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 13 Nov 2017, 18:01

Es gab nur einen einzigen Grund, aus dem Firden, Speer und Schild noch immer erhoben, der Fremden folgte. Er war hier drinnen vielleicht tatsächlich sicherer als draußen. Wenn er ihr keinen Anlass gab, sich an ihm zu stören, dann würde sie ihn vielleicht gehen lassen, sobald die Wandler fort waren. Und mit Glück fand er dann sogar seine Stute wieder. Nun erstmal aber galt es, sich mit seiner unerwarteten Gastgeberin gut zu stellen. Und tatsächlich war seine Vermutung, es handele sich bei ihr um eine Zauberin, richtig. Oder sie kannte einen Trick, auch ohne Magie die Feuer hier zu entzünden. Angeblich gab es sowas...
Aufmerksam und mit offener Abscheu schritt er zu dem Stuhl, den sie ihm so offensichtlich anbot und setzte sich, Speer und Schild zwar gesenkt, doch nicht aus der Hand lassend. Würde sie ihn mit Magie angreifen wollen, dann würde sie damit so oder so erfolgreich sein, aber die vertrauten Gewichte zu spüren gaben ihm ein beruhigendes Gefühl von Sicherheit, davon, die Situation kontrollieren zu können.
"Die.. Bewohner dieser Stadt.. haben mir den Weg zu Euch gewiesen", begann er dann, versuchend auf ihr Spiel einzugehen. "Ich fürchte, sie sind nicht gerade ein Vorbild an Manieren." Eine plötzliche Idee schoss ihm in den Kopf und noch bevor er genauer darüber nachdenken konnte, sprach er sie auch schon aus. "Dafür erstrahlen die Euren umso heller."
Er schluckte. Wie würde sie die Worte wohl aufnehmen? Abschätzend betrachtete er sie, versuchte zu erkennen, welche Art von Frau sie genau war.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 13 Nov 2017, 20:15

"Wie galant und schmeichelhaft... es wäre jedoch etwas glaubwürdiger, wenn man sich bei jenen Worten nicht derartig an seine Waffen klammern würde.", sprach Vaessa kühl und legte dabei den Kopf leicht schief. Ihre blutroten Augen musterten den Mann dabei länger als ursprünglich geplant...
Er hatte ja beinahe schon Glück, sie hätte ihn auch einfach bis auf eine allmählich vertrocknende Hülle vollständig aussaugen können... aber es hätte wohl darin geendet, dass sie sich hätte übergeben müssen. Alleine bei dem Gedanken an warmes Blut wurde ihr übel. Zudem war es einfach nur widerlich und außerordentlich unzivilisiert...
"Ihr versteht die Situation in der ihr euch befindet offenbar noch nicht ganz... aber dazu kommen wir noch, sorgt euch nicht. Vorerst... Wie wollen wir gedenken den geschehenen Schwund innerhalb meiner Dienerschaft zu lösen?", fragte sie mit einem anschließenden Lächeln.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 13 Nov 2017, 22:34

Die übertriebene Vorstellung von dem Barden, Damion, irritierte den Kopfgeldjäger. Er hielt nicht viel von ausschmückenden Worten, die den Menschen Honig ums Maul schmierten. Hinter dem Gefasel erkannte Silas eine gewisse Durchtriebenheit.
Da der selbst ernannte "Schreiber von Geschichten" höchstwahrscheinlich die kommenden Geschehnisse aufzeichnen - und womöglich umdichten - würde, wählte der Halbelf seine Worte mit Bedacht. "Ich habe dem jungen Mann dort drüben versprochen, seine Gruppe zu finden - egal, welches Schicksal sie ereilt hat. Demnach wäre die Bergung der Leichen die grössere Priorität." Er warf wieder einen Blick über seine Gefährten. Wie weit würde er den anderen Abenteurern vertrauen können? "Was den Hammerschreck angeht... Wir sind keine eingespielte Gruppe. Wir haben uns erst vor wenigen Minuten überhaupt erst gesehen. Daher würde ich auch vorschlagen, dass wir uns vorerst den Verbleib der Gefährten des armes Jungen dort beschäftigen" Er deute mit einer Kopfbewegung in die Richtung des Schockierten. "Wenn wir dann merken, wie wir in der Stadt klarkommen, können wir uns immer noch mit dem Hammerschreck befassen." Rache an dem hammerschwingenden Monster interessierte ihn nicht. Nicht für einen Haufen von Leuten, die er nicht gekannt hatte, die im Wissen, dass es gefährlich war, die Stadt betreten hatten. Jeder, der diese Entscheidung fällte, sollte sich dieses Risikos bewusst sein, daher tat sich Silas schwer, Mitgefühl für die Dummen zu empfinden.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 14 Nov 2017, 18:13

Ganz konnte Damion seine Enttäuschung nicht verbergen – und versuchte es auch gar nicht. Heldenmut war schön und gut, aber sollten sie einfach nur durch die Gassen schleichen, ein paar verstümmelte Leichen bergen und dann ohne weitere Ereignisse zurück kehren, dann würde das keine gute Heldengeschichte ergeben. Und auch sonst nicht viel Profit abwerfen.
Doch seine Enttäuschung hielt nicht lange an. Das hier war immer noch Lichterhall! Auch wenn sie das Abenteuer nicht suchten bestand doch eine recht gute Chance, dass das Abenteuer sie finden würde. Und ob ihre sonstigen Gefährten sich damit begnügen würden, totes Fleisch mit zurück zu bringen, bezweifelte er ebenso. Wer hierher kam, der tat das nicht, um die Toten zu begraben. Diese Leute waren Schatzsucher, ebenso wie er selbst. Zweifelsohne würden sie während ihres Ausflugs auf Abwege geraten.
"Wann wollt ihr aufbrechen?", wechselte er also das Thema, Silas' Zielsetzung lediglich mit einem Nicken quittierend, "Wir haben noch einige Stunden Zeit, ehe es dunkel wird, aber es wird vermutlich nicht reichen, um vor Einbruch der Nacht wieder zurück zu kommen. Andererseits werden wir kaum noch Überreste dieser Toten finden, wenn wir bis morgen früh mit dem Aufbruch warten. Sollen wir es riskieren, eine Nacht dort drin zu verbringen?"

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 14 Nov 2017, 18:44

Varosh blickte die Personen nach und nach an, die sich zusammen gefunden haben. "Mich stört dunkelheit nicht. Die Dunkelheit und ich sind verbündete," erwiderte er ruhig und lächelte. "Wir haben also zwei, die sich mit dem Schwert, Dolchen und Bogen verteidigen können. Dann einen, der sich auf den Bogen spezialisiert hat und einen lautenspieler, der führen will. Jetzt würde nur noch ein Fingerfuchtler fehlen, das wäre eine lustige kombination." Varosh grinste. Seine eigenen zauberfähigkeiten würde er seinen begleitern nahe bringen, wenn sie nicht mehr in der Taverne waren. Er ging damit nicht hausieren.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 14 Nov 2017, 19:43

Unverschämtes Weib! Firden behielt sie genau im Auge, ebenso wie sie es mit ihm wohl auch tat, während er ihr antwortete.
"Vielleicht gelten die Waffen nicht Euch, sondern Euren Dienern", erklärte er, mühsam aber erfolgreich seinen Zorn unterdrückend. Dann deutete er mit der Speerspitze in Richtung des Hauseingangs. "Dort draußen tummelt sich doch genug Auswahl. Ich bin mir sicher, einer von Ihnen wird Eurem Geschmack entsprechen."
Der Prinz wurde sich immer sicherer, dass diese Frau den Verstand verloren hatte. Vielleicht durch Einsamkeit, vielleicht durch einen großen Verlust, oder aber sie kam schon mit diesem Geisteszustand in die Stadt. So oder so hatte er nicht vor, länger als nötig hier zu verweilen.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 14 Nov 2017, 20:10

"Unterschätzt mich nicht, Freund Varosh", fiel Damion dem Dunkelelfen ins Wort und zog dabei in fließender Bewegung seine eigene Klinge, hielt sie ihm präsentierend, die geschliffene Seite nach oben gedreht, hin, "Ich mag ein Mann der Feder sein, aber das bedeutet nicht, dass ich das Schwert nicht ebenfalls zu führen vermögen würde. Ich stamme aus gutem Hause und habe in meiner Kindheit eine gründliche Ausbildung genossen. Ich kann mit Stahl ebenso fechten wie mit Worten."
Eine leichte Verbeugung andeutend ließ er die Klinge wieder in ihrer Scheide verschwinden, ebenso rasch, wie er sie gezogen hatte. "Was eure sonstigen Hoffnungen angeht, werde ich euch, fürchte ich, jedoch enttäuschen müssen", ergriff er dann erneut das Wort, "Zauberwirker sind rar in Lichterhall geworden. Und nicht sonderlich gut gelitten, wie ich hinzu fügen möchte. Und wenn verwundert es, war es doch ihresgleichen, das dieses Unheil über die bedauernswerte Stadt gebracht hat. Besser, wir brechen zeitig auf, anstatt nach einem dieser Gesellen Ausschau zu halten."

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 14 Nov 2017, 21:31

Vaessa lachte kurz in sich hinein, bevor sie dezent abwinkte und den Menschen erneut anschaute. "Hach, ihr wisst ja wie das ist... Bei jenen handelt es sich nicht gerade um das zuverlässigste Personal.", meinte Vaessa amüsiert. Ihr Geschmack, er hatte ja gar keine Vorstellung...
Die Vampirin musterte ihren Gast noch ein wenig, bevor sie sich in eine Art schwarzen Nebel auflöste... Der Dunst wand sich kurz an Ort und Stelle, bevor er sich in feinen Schwaden über den Tisch zog und sich auf der anderen Seite erneut ballte. Es verging nur ein weiterer Augenblick, bevor Vaessa erneut in ihrer ursprünglichen Form direkt auf dem Menschen saß und seine Schultern gegen die Lehne des Stuhles pinnte. "Oh, nach meinem Geschmack sind ganz andere Dinge... Wie wäre das? Ihr könntet euch im Anschluss direkt den ruhelosen Bewohnern vor der Tür anschließen. Eine Zierde... oder ihr bleibt noch ein wenig... leistet mir Gesellschaft. Wer weiß... vielleicht wartet ja die eine oder andere Belohnung auf euch.", sprach sie sanft und legte ihre Rechte schließlich auf die Brust des Menschen, dabei entblößte sie mit dem darauf folgenden Lächeln ihre scharfen Eckzähne.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 14 Nov 2017, 22:19

Nachdem Roland nun dem Gebiet ausgewichen war, fing er an nachzudenken. Vielleicht. Aber auch nur vielleicht sollte er nochmal zurück in die Gasse. Nicht um zu kontrollieren, dass die Toten nicht wieder aufgestanden waren. Sondern um ihnen die letzte Ehre zu erweisen. Vielleicht hatten sie ja Familie? Verdienten sich mit so etwas ihren Lebensunterhalt. Auch wenn er Eindringlinge, Plünderer und Abschaum wie sie hasste, so würde er zumindest das noch tun. Mit diesem Entschluss änderte Roland die Richtung um zu der Gasse zurückzukehren.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Do 16 Nov 2017, 19:04

Ihr Gesellschaft leisten...? Was erwartete sie? Firden war ein Kämpfer und als solcher erzogen worden. Gehobene Konversationen lagen ebenso wenig in seinem Repertoire, wie Geschichten erzählen oder Lieder singen. Natürlich würde er ihr das nicht auf die Nase binden. Immerhin schien es, als läge sein SChicksal gerade allein in ihrer Hand. Und das störte Firden extrem. Sie spielte mit ihm, das war klar. Aber wie konnte er von hier entkommen, oder sich Freunde unter den Untoten suchen zu müssen, worauf er ebenso keinen Wert legte? Die Belohnung, die sie ihm in Aussicht stellte, machte ihre Anwesenheit auch nicht gerade reizvoller. Wer wusste schon, was eine Wahnsinnige unter Belohnung verstand?
"Euer Angebot ehrt mich, Milady, aber ich bin mir nicht sicher, ob meine Gesellschaft sonderlich erhebend ist", sagte er dann und biss sich beinahe auf die Zunge. Hatte er sich nicht gerade eben noch vorgenommen, ihr nichts von seiner Inkompetenz zu erzählen? Verflucht. "Ich bin ein Krieger, kein Redner", erklärte er dann. Wenn er schon angefangen hatte, konnte er die Ausführung auch zu Ende bringen. Und hoffen, dass sie nicht auf die Idee kam, ihn in eine Arena zu werfen.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Sa 18 Nov 2017, 15:04

Silas ignorierte die Enttäuschung des Barden. Er tat hier nichts, um Ruhm oder dergleichen zu erlangen, dass der Mann auf eine gute Geschichte hoffte, scherte ihn recht wenig.
Er hörte sich ruhig die Überlegungen von Damion an und dachte darüber nach, welcher Zeitpunkt vorteilhafter wäre. Da sich der Tag kaum von der Nacht unterschied, war es wohl wichtiger, möglichst schnell aufzubrechen.
Kurz bevor er seinen Entscheid mitteilen konnte, zog der Barde sein Schwert gegen den Dunkelelfen. //Angeberische Demonstrationen// folgerte Silas aus den Worten, die vermutlich aus verletztem Stolz entsprangen. Auch wenn den Halbelf die Anspannung beunruhigte, war es gut zu wissen, dass der Spielmann sie wenig aufhalten würde.
Zauberwirker... Silas schwieg zu dem Thema. Er würde niemals mit einer Gruppe dahergelaufener Männer über seinen Bruder sprechen. Stattdessen ging er auf das Thema des Aufbrechens ein: "Je eher wir aufbrechen, desto wahrscheinlicher sind wir erfolgreich. Sofern ihr bereit seid, würde ich sofort losziehen."
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Sa 18 Nov 2017, 16:56

Dieser ganz besondere Geruch von Lebenden... es brachte ihr vampirisches Blut regelrecht in Wallungen. Es war schwierig ihre Instinkte zu verleugnen, in jenem Moment spürte sie es ganz besonders. Ginge es nach jenen animalischen Trieben, so hätte sie ihre Zähne direkt in dem jungen Mann vergraben...
Vaessa lebte jedoch bereits sehr lange auf diese Art und Weise, sie hatte sich ein gehöriges Maß an Willenskraft antrainiert und konnte mit der Situation relativ gut umgehen. Anstatt ihren Gast direkt unter ihr weg zu naschen, schmiegte sie sich nur ein wenig mehr an ihn und lachte kurz leise vor sich hin.
"Ich bitte euch... macht euch doch nicht selbst schlechter als ihr seid.", meinte Vaessa schließlich sanft und legte die Fingerspitzen ihrer Rechten auf den Hals des Mannes, fuhr an einer der Schlagadern regelrecht zärtlich herab... "Um ehrlich zu sein, ich würde gerade so gerne aus euch trinken... aber wer würde die Sauerei im Anschluss beseitigen? Es wäre einfach nicht zu Ende gedacht...", sprach sie und lehnte ihren Kopf schließlich gegen die Schulter des Mannes. "Einsamkeit ist manchmal unerträglich... Findet ihr nicht auch? Vielleicht werden wir uns ja einig... Ihr seid doch sicherlich in dieser Stadt, weil ihr dem Ruf der zahlreichen Artefakte gefolgt seid, nicht wahr? Wisst ihr, ich bin schon ein Weilchen hier... was würdet ihr sagen, wenn sich in meinem Besitz ein paar unvorstellbar wertvolle Artefakte befinden würden? Ihr könnt sie gerne haben... mir liegt nichts an ihnen. Ich hätte dafür nur gerne ein paar Gegenleistungen... Wäre das nicht besser? Anstatt da Draußen sein Leben zu riskieren...?", meinte Vaessa sanft und versuchte etwas der lebenden Wärme in ihren kalten Körper aufzunehmen, auch wenn es nicht anhalten würde.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 20 Nov 2017, 19:07

Dieses Weibsstück... Wie sie sich an ihn ran machte... Ekelhaft!
Natürlich war Firden bewusst, dass es Männer gab, die genau darauf ansprangen. Und er würde lügen, wenn er auf die Nähe des weiblichen Körpers nicht selbst irgendwo reagiert hätte. Aber gleichzeitig fand er dieses Verhalten widerwärtig, als versuchte sie fehlenden Stolz mit Aufdringlichkeit zu überdecken. Wobei sie dabei tatsächlich mehr Stil hatte, als so manche Tavernendirne. Dennoch hätte Firden sie am Liebsten von sich gestoßenn, wäre am Liebsten aus dem Haus geflüchtet. Aber das wäre dumm. Nicht nur wegen der Wandler dort draußen. Sondern auch weil selbst ein Blinder längst hätte bemerken müssen, dass sie eine Magierin war. Und entweder eine, die mit dem bisschen, was sie konnte, mächtig angab, oder eine, die mächtig genug war, dass sie solche Spielereien mühelos bewerkstelligte. Und er wollte das Risiko nicht eingehen, dass sie letzteres was.
Und dann war da noch die Sache mit dem Wahnsinn. Ihre Worte deuteten so sehr darauf hin, dass sie welchen besaß...
"Welche Art von... Gegenleistung... Habt Ihr Euch vorgestellt für, sagen wir mal, ein einzelnes, einzigartiges Artefakt?", fragte er dann. Zumindest die Bedingungen ausloten sollte wohl nicht so schwierig sein.

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Mali
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 20 Nov 2017, 19:36

Varosh runzelte leicht die Stirn und grinste dann etwas. "Worauf warten wir dann noch?", erwiderte er und ging in Richtung der Eingangstür. Seine Rüstung gab kaum einen Ton von sich, als er sich so elegant in bewegung setzte, nur das Schwert klimperte leise. Neben dem Schwert hing ein Bogen an seinem Rücken, sowie zwei Dolche an den hüften. Sein Weißes Haar trug er zu einem Pferdeschwanz gebunden und wehte leicht hin und her.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 20 Nov 2017, 21:54

Ah... endlich konnten sie sich daran machen über die Umstände zu verhandeln, so konnte Vaessa nun doch zum Geschäftlichen übergehen. Sie drückte sich von dem Menschen weg und setzte sich vor ihm auf die Kante des Esstisches, ihre Arme dabei seitlich von sich auf den Tisch gestützt. "Ah, jetzt wird es interessant... Fangen wir gleich an. Ich könnte für meine Feldforschung hier in der Stadt einen Assistenten sehr gut brauchen, etwas... kräftige Unterstützung. Ihr bleibt bei mir und assistiert mir, dafür könnt ihr gerne zusätzlich alle Artefakte behalten die wir eventuell finden... Am Ende wenn alles zu meiner Zufriedenheit war, erwartet euch eine zusätzliche Belohnung nach eurer freien Wahl.", versuchte die Vampirin ihm diese Art von Abmachung schmackhaft zu machen. Der Mensch war wirklich recht gelegen gekommen, er könnte ihr gute Dienste leisten und natürlich auch seine eigenen Ziele damit erreichen, so unwichtig jene für Vaessa auch sein mochten. Die Gier nach Reichtum durch Artefakte, was sollte es auch sonst sein...?
"Ach ja... und noch eine kleine Bitte.", meinte sie und griff kurz hinter sich, wobei sie einen silberne Becher in der Hand hielt und etwas hin und her drehte. "Meine Vorräte sind natürlich begrenzt... Immer wenn es möglich ist, würde ich euch um eine kleine Spende eures Blutes bitten. Keine Sorge... ich beiße nicht... und ich verfüge über Tinkturen damit es nicht weh tut.", sprach sie sanft, bevor sie kurz leise lachte.
"Also... es steht euch frei. Helft einer... Dame in Nöten etwas und werdet gut entlohnt... ansonsten ist gleich dort Hinten die Tür durch die ihr gekommen seid, falls ihr lieber so weiter machen möchtet wie bisher. Was darf es sein edler Herr?", fragte Vaessa und legte mit ihrem süffisanten Lächeln den Kopf leicht schräg.
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Grim
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 20 Nov 2017, 23:07

Und so brachen sie auf, vier Gestalten, die sich in dem was im Halbdunkel von Lichterhall als Mittagssonne durchgehen musste, daran machten, durch das südwestliche Tor – lange bereits aus seinen Angeln gehoben, sodass nichts übrig geblieben war, als ein gähnender, rußgeschwärzter Bogen, gleich einem klaffenden Maul – die Stadt zu betreten. Ein jeder von ihnen trug einen Rucksack, ein jeder hatte sich mit dem Nötigsten eingedeckt, dem, was man in der Stadt immer gebrauchen konnte. Proviant. Fackeln. Lampenöl. Seilen. Und natürlich weiteren Taschen, denn wer konnte schon ahnen, was sie in den verfluchten Gassen finden und bergen wollen würden?
Ein Stück weit folgten sie einfach der Hauptstraße, der wohlbekannten Route folgend, zwischen verfallenen Häusern entlang, die vor Ewigkeiten bereits von findigen Glücksrittern ausgeplündert worden waren. Als sie jedoch an die erste große Kreuzung kamen legte Damion Silas eine Hand auf die Schulter.
"So, Anführer, jetzt ist eure Stunde gekommen", kommentierte er halblaut, in den beklemmenden Straßen von Lichterhall ganz von selbst die Stimme senkend, "Wo soll es lang gehen?"

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Disorder - MSG
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