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 Disorder - MSG

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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 21 Nov 2017, 18:46

Silas ging mit siner Gruppe still die Strasse entlang. Vor noch nicht all zu langer Zeit hatten genau hier regelmässig Markttage stattgefunden und Menschen die Stadt geflutet. Laut und rege waren die Geschäfte gewesen und im Gegensatz dazu erschien dem Kopfgeldjäger die Stadt so... unwirklich. Als wäre sie ein dunkles Spiegelbild ihres einstigen Glanzes. Es war so ruhig, dass selbst die Schritte der Männer fast unangenehm durch die Gassen tönten.
An der Kreuzung erhob der Barde leise die Stimme. Wenn alles so still war, war es nicht notwendig, geschweige denn angenehm, lauter zu sprechen. Silas musterte seinen Gefährten, bevor er antwortete, denn er war sich nicht sicher, ob sich der Mann des Sarkasmus bediente. "Du bist doch derjenige, der sagte, er würde uns durch die Stadt führen und hast dir den genauen Ort von dem Burschen beschreiben lassen." warf er Damion vor.
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Inuokami

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 21 Nov 2017, 21:26

So weit vom Ort des Geschehens schien Roland letztlich nicht gewesen zu sein. Bereits nach einer halben Stunde kam er in der Gasse welche er heute morgen besucht hatte an. Noch einmal sah er sich am Schauplatz genauer um, denn was er zuvor vergessen hatte war zu schauen ob sie etwas nützliches dabei hatten. Schweren Fußes stapfte er an dem Magier vorbei welchen er mit dem Hammer abgeworfen hatte. Der Leichnam war ein einziges Wrack, komplett zertrümmert im Brustraum bereich. Den Kopf hatte Roland im Nachhinein zertreten. Recht früh hatte er die Erfahrung gemacht, dass die Toten nicht aufstanden wenn man ihnen den Kopf zertrümmerte. Effektiv und elegant gelöst, wenn man nicht noch mehr von den Wandlern haben wollte.
An ihm war jedoch nichts verwendbares mehr, das hätte ihn schwer überrascht. Er stapfte an dem Elfen vorbei zu zwei der Schwertfuchtler welche mit dem Hinterkopf in das Kopfsteinpflaster gepresst waren lagen. Das war ein kurzer Spaß gewesen, denn nachdem er sich dem Bogenschützen angenommen hatte und der Junge geflüchtet war, waren sie an ihm vorbei gestürmt um die Schwerter zu ziehen und ihn anzugreifen. Nur leider waren seine Arme länger gewesen. Im Spurt packte er sie im Gesicht und nutze ihren eigenen Schwung aus um sie in das Pflaster zu rammen. Bei dem Gedanken musste er tatsächlich grinsen und begann ihre Taschen zu plündern. Nur um nutzlosen Tant zu finden. Also ging er zur Hauswand, welche noch ein paar Meter vor ihm war. Und noch während er sich der Wand und dem davor liegenden Heiler näherte bekam er das Gefühl beobachtet zu werden. Ein Rudel mutierter Hunde hatte ihn im Visier. Sie strauchten hier umher. Unbeirrt begab sich Roland an das Inventar des Heiles und nahm etliche Bandagen und Kräuter an sich. Vielleicht waren sie ja noch zum würzen zu gebrauchen. Während er sich aus der Hocke befreite sah er in das Loch in der Hauswand. Hier hatte er den Mann immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen.
Und wenn man gerade davon sprach, rechts neben dem Heiler lag der 5te des Bundes. Ein junger Mann zwischen 20 und 30. Nicht älter. der Kerl hatte so viel Angst gehabt das er sich in sein eigenes Schwert gestürzt hatte. Letztlich musste ihm Roland nur noch den Kopf zertreten. Als er sich schließlich umdrehte und auf den toten Bogenschützen zu ging, kamen die Hunde Stück für Stück aus ihren Löchern. Es waren drei an der Zahl, ziemlich übler Zustand. Den einen erkannte er wieder. Er hatte eine lange Narbe über dem rechten Hinterbein. Ihm war er schon einmal begegnet. Langsam hockte sich der ehemalige Soldat hin um die Sachen des Schützen zu durchsuchen. Neben einer Wasserflasche und einem Teil Brot fand er an der Hüfte des Mannes auch noch ein Messer. Es war schon etwas älter und hatte deutlich bessere Tage gesehen. Noch einmal zu den Hunden auf sehend nahm er die Sachen an sich und nutzte das Messer um aus dem Leichnam das Fleisch zu schneiden. Sicherlich hätte er sich früher übergeben. Aber heute...
Das Fleisch vom Körper trennend warf er es den Hunden zu. Die Tiere waren nicht grundlos hier.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mi 22 Nov 2017, 21:28

Das die Fremde auf Abstand ging beruhigte Firden ein wenig. Es verringerte auch den Wunsch, sie fortzustoßen. Dennoch gefiel ihm ihr Angebot nicht wirklich, je mehr sie Erzählte. Sie hielt ihn offensichtlich für einen der gewöhnlichen Schatzjäger dieser Stadt. Kein Wunder, wer erwartete auch jemanden mit seinem Anliegen. Dann jedoch kam der Punkt, der Firden das Blut in den Adern gefrieren ließ. Was, wenn es wörtlich so wäre, wohl einen großen Reiz für seine Gastgeberin dargestellt hätte. Was Firden natürlich auch nicht wusste. Dennoch dämmerte ihm so langsam, was ihre Worte bedeuteten. Er hatte von Vampiren gehört, sie aber stets als Ammenmärchen abgetan, oder als Wahnvorstellung mancher Fanatiker. War dies vielleicht ein Teil ihres Wahnsinns? Hielt sie sich selbst für einen Blutsauger? So oder so... Hatte er wirklich eine Wahl? Und schließlich konnte er ja immernoch fliehen, wenn er hatte, weshalb er hier war...
"Welche Art von Forschungen betreibt Ihr denn in dieser Stadt?", fragte er schließlich und lehnte sich, sich neugierig gebend, ein wenig vor. "Untersucht Ihr die Kreaturen hier, oder eher das, was sie erschaffen hat?"
Sein Interesse war nicht vollständig geheuchelt, denn er konnte sich durchaus vorstellen, dass ein Magier hier einiges Interessantes zu finden gedachte. Und außerdem machte es Sinn zu wissen, worauf genau er sich jetzt eingelassen hatte...

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Grim
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Do 23 Nov 2017, 08:23

Damion ließ sich von dem bissigen Kommentar des Halbelfen nicht beirren. "Dann ist der Plan also nach wie vor der selbe?", konterte er, "Die Überreste dieser bedauernswerten Abenteurer finden und sehen, was man noch für sie tun kann?" Dass das nicht viel war musste er nicht aussprechen. Im besten Fall konnte man ihnen die nützlichen Reste ihrer Ausrüstung abnehmen und dann die Körper verbrennen. Im schlechtesten Fall würden sie durch die Straßen wandeln und man musste ihnen die Köpfe abschlagen. Und Damion hatte eine recht präzise Vorstellung, welcher Fall der Realistischere war.
"In diesem Fall hier nun links und die Straße hinunter", erklärte er, schob sich an Silas vorbei und setzte sich an die Spitze der Gruppe. Weit kamen sie jedoch nicht. Vielleicht zwanzig Schritt ging Damion zielstrebig voran, dann blieb er abrupt stehen und streckte die Arme von sich, die nach ihm folgenden Gefährten damit ebenfalls ausbremsend. Ein paar Schritt vor ihnen lag ein unwirkliches Flimmern in der Luft, eine Verzerrung wie von großer Hitze her, die das Bild der dahinter liegenden Gasse unscharf und verschwommen wirken ließ.
"Anomalie", wies er die anderen auf seinen Fund hin, "Besser nicht hier durch."

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 28 Nov 2017, 19:45

Ein Lächeln umspielte Vaessas Mundwinkel... sie beugte sich ebenfalls ein wenig nach Vorne, hob ihre Rechte und nahm das Kinn des Mannes zwischen die Finger ihrer Rechten. "Diese Stadt... ist ein Meisterwerk. Seht Ihr das denn nicht?", fragte sie kühl. "Ihr Menschen seht darin nur einen Fluch... zugleich einen Segen. Versucht zweifelhafte Artefakte zu bergen, um eure Gier nach Reichtümern an diesem Werke auch noch zu stillen. Ihr seid wirklich eine groteske Rasse... Aber vielleicht sollte ich dankbar sein, schließlich hat menschliche Anmaßung dies erst möglich gemacht.", sprach sie und ließ die warme Haut des Menschen schließlich erneut los.
"Ich erforsche die Fokussteine... ein ganz Besonderer liegt hierbei in meinem Interesse. Vergesst diese Artefakte... sie sind wie eine Maskerade für etwas viel Größeres, eine Ablenkung... eine nette Dreingabe. Selbst für mich sind die magischen Überlastungen ein Problem, zumindest greifen die Untoten keine anderen Untoten an... daher habe ich zumindest zum Teil meine Ruhe.", meinte Vaessa und lachte daraufhin leise, bevor ihr bohrender Blick wieder auf dem Menschen lag.
"Ihr könntet mir helfen die verseuchten Zonen zu erforschen... einen Fokus zu erlangen und am Ende sogar die Geheimnisse der Ethrean-Hallen zu lüften. Entweder dies... oder Ihr kriecht weiterhin durch den Staub auf der Suche nach zweifelhaften... Artefakten...", erklärte sie ihm ganz offen ihr Vorhaben.
"Falls Ihr jedoch lieber meine Einladung zu etwas mehr Effizienz annehmen möchtet...", sprach die Vampirin und hob dem Menschen leicht ihren Handrücken entgegen. "Vaessa Cécilia Narcissa... Und mit wem habe ich das Vergnügen?"
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mi 29 Nov 2017, 21:45

Nach allem, was Firden über diese Stadt gehört hatte - und bis jetzt selbst erlebt hatte - war er nun vollends davon überzeugt, dass diese Frau, Vaessa, nicht mehr ganz dicht war. Aber andererseits klang das, wovon sie sprach, durchaus interessant. Die Geheimnisse dieser Stadt lüften...
"Ich bin Prinz Firden von Groß-Valonia", stellte er sich also vor, sich sofort in Gedanken dafür scheltend, dass er sich als Prinz vorgestellt hatte. Egal, zu spät. "Und wenn Ihr denkt, dass ich Euch eine Hilfe sein kann, Milady, dann werde ich mein Bestes geben, Euch nicht zu enttäuschen", fügte er dann hinzu und neigte seinen Kopf. "Zu Euren Diensten."
Er hob den Kopf wieder und musterte seine Gastgeberin erneut. Vielleicht, ging es ihm durch den Kopf, während er über ihre Worte nachdachte, war sie doch eine Vampirin und all die Legenden waren wahr. Nun... So oder so, der Wandler in ihrer Eingangshalle hatte tatsächlich kein Interesse an ihr gezeigt, sondern sich lieber auf ihn gestürzt...

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Do 30 Nov 2017, 22:28

Vaessa legte den Kopf ein wenig schief, schaute den Mann vor ihr ein wenig verdutzt an. Schließlich gab es kein halten mehr... Der Versuch ihr Lachen zu unterdrücken scheiterte. Ein valonischer Prinz! Entweder er nahm sie auf den Arm, oder aber... Die Vampirin krümmte sich beinahe schon, gab sich Mühe ihre Beherrschung erneut zu erlangen.
"Ich bitte euch... Solche Titel sind wertlos in dieser Stadt. Hier hinter diesen Mauern seid ihr am Ende nur eines... Fleisch...", sprach sie nachdem sie sich erneut beruhigt hatte. Ihr rechter Fuß schnellte nach Vorne und presste sich gegen die Brust von Firden, drückte ihn gegen die Lehne des Stuhles auf dem er saß. "Was macht ein Prinz in dieser schönen Stadt...? Geld wird wohl kaum sein Interesse sein. Die naive Suche nach Abenteuern? Ein in Ungnade gefallener Prinz auf der Suche? Auf der Suche nach Selbstständigkeit? Seinem wahren selbst? Der Prinzessin seiner Träume? Seiner Alpträume...?", fragte sie kalt mit erneutem Lächeln in ihrem Gesicht.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Fr 01 Dez 2017, 09:58

Tryn rollte mit den Augen. Der Barde ging ihm jetzt schon auf die Nerven und er war jetzt schon kurz davor, ihm einfach den Kopf abzuschlagen. Gut, dass er so rational denken konnte und in dem Barden zumindest noch jemanden sah, den man brauchen konnte, um sich nicht in der Stadt zu verlaufen.
Er ballte die Hand zur Faust. Lange würde das nicht gut gehen.
Kaum hatte der Barde sie auf die Anomalie hingewiesen, konnte auch Tryn sie deutlich erkennen. " Welche Auswirkungen können diese Anomalien haben?
", fragte Tryn in die Runde. Er hatte zwar immer mal wieder etwas aufgeschnappt, was diese Anomalien bewirken konnten, hatte aber nie etwas konkretes erfahren. Und er mochte genaue Informationen. Die ganze Geschichte hier war sowieso schon eigentlich nicht sein Ding, da müsste man es nicht auch noch provozieren, sich selbst irgendwie zu verlaufen. Also doch ein Hoch auf den Barden?
Ganz bewusst entspannte Tryn seine Muskeln. Er wollte nicht den Eindruck erwecken, dass er sich nicht im Griff hätte.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Fr 01 Dez 2017, 19:57

Es reichte Firden. Magierin hin oder her, aber er würde sich nicht alles bieten lassen. Bestimmt griff er den Fuß, den sie ihm auf die Brust gesetzt hatte, und stemmte sich dagegen, um ihn irgendwo anders abzusetzen.
"Oh, verzeiht, Milady", meinte er dann, sich seine Verärgerung dieses Mal anmerken lassend, "Dass ich den Anstand besitze, mich einer Dame korrekt vorzustellen. Und heuchelt nicht Interesse an mir als Individuum. Was macht es für Euch schon einen Unterschied, warum ich hier bin? Für Euch ist doch nur relevant, DASS ich in dieser Stadt bin und euch von Nutzem sein kann - auf welche Weise auch immer."
Er wünschte sich fast, er hätte sich doch für die Staße entschieden, statt dazu, dieser Vaessa zu helfen. Aber er hatte ihr bereits gesagt, dass er ihr helfen würde und er würde zu seinem Wort stehen. Er mochte vieles sein, und vielleicht nicht so ehrenhaft, wie sich manch einer einen Ritter oder gar einen Prinzen vorstellte, aber glaubwürdigkeit war trotz Allem ein wertvolles Gut - wahrscheinlich auch in dieser verfluchten Stadt.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Sa 02 Dez 2017, 23:03

Zu ihrem diabolischen Lächeln hinzu kamen nun weit aufgerissene Augen, ihre Pupillen zu Schlitzen zusammen gezogen. Der Mensch machte es ihr nicht einfach... sein Verhalten feuerte ihre Instinkte nur noch mehr an. Ihr Innerstes kehrte sich beinahe schon nach Außen, hätte den Mann am liebsten in Stücke gerissen und sich an allem was hervor kam delektiert... In ihrem Hinterkopf bremste sie lediglich ihr eigener Wille und die Vorstellung warmen Blutes. Der Ekel machte Vaessa direkt wieder ein Stück vernünftiger.
Die Vampirin lachte kurz und wechselte dann wieder auf etwas sozial kompatiblere Gesichtsmimik, bevor sie sich von dem Tisch herab begab. "Ihr seid wirklich zuckersüß... wisst ihr das?", fragte sie, immer noch sichtlich erheitert von der Situation. Schlagartig wurde sie jedoch im Anschluss wieder etwas ernster...
"Nun gut... dann möchte ich Euch in diesem Sinne um Verzeihung bitten. Meine Gastlichkeit ist wohl nicht mehr die Selbe wie früher...", meinte Vaessa und vollführte dann tatsächlich einen leichten Knicks vor dem Menschen. Ein Prinz... hier bei ihr. Die Vampirin kämpfte mit sich nicht erneut zu lachen.
"Kommen wir zum Geschäft... Wie gut kennt Ihr die Feinheiten dieser schönen Stadt? Magische Konzentrationen... magische Reaktionsfelder... Sagt mir bitte nicht ich muss euch erst einschulen.", sprach die Vampirin während sie sich gegen die Tischkante lehnte und die Arme vor der Brust verschränkte.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 03 Dez 2017, 11:00

"Das kann man nie von vornherein sagen, Herr Elf", antwortete Damion, "Ich habe schon so ziemlich alles gesehen. Meistens explodieren sie einfach nur in Flammen und Blitzen, wenn man sie betritt. Aber ich habe auch schon erlebt, dass aus einer Anomalie ein Schwarm Dämonenratten hervor gebrochen ist und einmal habe ich gesehen, dass ein Mann hinein geraten ist und in etwas grauenvoll Deformiertem verwandelt wurde." Kurz hielt er inne. Diese Erinnerung war tatsächlich eine sehr unangenehme. Eine der wenigen, die er auch nie in eines seiner Lieder eingebaut hatte. Manche Dinge blieben besser in dieser Stadt.
"Aber wenn ihr es unbedingt wissen wollt, dann gibt es nur einen Weg, es heraus zu finden, Herr Meisterschütze", fuhr er schließlich fort, "Nehmt euren Bogen von der Schulter und schießt einen Pfeil hinein. Vielleicht bekommen wir etwas Spektakuläres zu sehen. Und vielleicht ist der Weg dann frei."

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 04 Dez 2017, 22:11

Für Firden war die Sache klar: Er würde die erstbeste Gelegenheit nutzen, um sich mit einem Artefakt aus dem Staub zu machen. Zu sehr hatte er das Gefühl, dass diese Frau ihn nicht ein Stückchen ernst nahm. Wahrscheinlich würde sie auch eher zusehen, wie er von irgendwas zerfleischt wurde, als auch nur einen Finger zu krümmen, um ihn zu retten, sollte er sich als weniger nützlich erweisen, als sie es sich dachte. Welch Zufall, dass sie nun den Bogen genau dahin schlug: Zu den Dingen, die er eben nicht konnte. Frustration machte sich in ihm breit, auch wenn er es sich nicht anmerken ließ.
"Ich kenne lediglich Geschichten über diesen Ort, von denen ich nicht weiß, in wie weit sie den Tatsachen entsprechen. Ich bin das erste Mal in dieser Stadt", gestand er ihr wahrheitsgetreu.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 04 Dez 2017, 22:38

Und sie fraßen. Gierig schlangen die Hunde das Fleisch herunter und Roland hatte Mühe hinterher zu kommen mit dem schneiden. Wie lange sie jetzt wohl nichts gefressen hatten? Während er ein weiteres Stück aus der Leiche schnitt überlegte er wie Jener unter ihm überhaupt gestorben war. Achja, als dieser angeschlagen davon kroch hatte Roland seinen Hammer über den Beinen des Mannes fallen gelassen was ihm die Beine brach. Danach hatte er seinen Brustkorb mit dem Fuß zerdrückt. Während er sich noch weiter mit den Hunden beschäftigte näherten sich Stimmen der Gasse. Zwei Abenteurer welche reiche Beute mit dem Plündern von Häusern gemacht hatten gingen die Straße entlang. Als sie an der Gasse vorbei gingen klopfte der eine Mann dem Anderen auf die Brust und blieb stehen. "Sieh mal!", flüsterte er dann und deutete in die Gasse. Das bemerkend richtete sich Roland auf und sah noch einmal auf die Hunde. Er wollte schon lange einmal etwas probieren und zwar wie sehr die Sprache der Elfen Tiere beeinflussen konnte. Er hatte einmal gegen eine Gruppe von Elfen gekämpft und dabei einige Worte aufgeschnappt. Bestimmend machte er einen Schritt nach vorne und rief mit kräftiger, durch den Helm hallenden Stimme: "Korose. Is` lan´mir, Koroso!" Die Hunde hoben die Köpfe, wandten sich in die Richtung der Männer und nahmen ihren Geruch auf ehe sie los sprinteten. Von der Angst zerrissen nahmen sie ihre Beine in die Hand und flüchteten. Der eine der den Beutel mit dem Diebesgut trug war langsamer als sein Gefährte, wurde eingeholt und mit einem Biss ins Bein zu Boden gerissen. Er schrie nach Hilfe, wurde jedoch im Stich gelassen als der Andere weiter rannte, von zwei der drei Hunde verfolgt. Die Verfolgung hielt einige Straßen weiter an, bis die Hunde schließlich abbremsten. Ihr Instinkt meldete sich. Etwas was der Abenteurer jedoch nicht mitbekam als er auf eine Gruppe zu rannte.
"Aus-.. aus dem Weg!" schrie er einige Meter vor ihnen noch immer rennend, als er dann kurz darauf in eine Anomalie stolperte.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 05 Dez 2017, 17:39

"Vorsicht!", rief Damion noch aus, dann erhellte plötzlich ein gleissender, violetter Blitz die Straße und ersparte ihnen den genauen Anblick dessen, was dort draußen passierte. Als das Licht jedoch wieder verblasste und auch das Blitzen vor ihren Augen wieder nachgelassen hatte, befand sich an Stelle der Anomalie ein Feld kleiner, scharfkantiger Kristalle, verstreut über den Boden und überall in den umliegenden Ruinen tief ins Holz gebohrt. Sie waren von ebenso violetter Farbe wie der Lichtblitz, doch zahlreiche waren mit mehr als charakteristischem Rot beschmiert.
"Scheiße!", fluchte Damion und zog, wenngleich keine unmittelbare Gefahr mehr zu bemerken war, seine Klinge blank. Der Mann war panisch vor irgendetwas davon gelaufen und es würde ihn nicht wundern, wenn dieses etwas in wenigen Herzschlägen aus der selben Gasse gestürmt käme.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 05 Dez 2017, 18:07

Jemanden dabei zu haben, der sich mit den finsteren Mächten dieser Stadt auskannte. Ansonsten wäre Silas vermutlich blind in die Anomalie gelaufen und ihm wäre was auch immer passiert. Oder er hätte Glück gehabt und es dennoch gesehen, dann aber einen umständlichen Weg herum gesucht, ohne zu wissen, dass es eine einfache Möglichkeit gab, diese Unannehmlichkeiten aus der Ferne auszulösen.
Er betrachtete nachdenklich die wabernde Luft vor ihm, als er in der Ferne einen Hilfeschrei vernahm. Kurz darauf hörte er Schritte und unheimliches Knurren. Die Geräusche wurden lauter, bis Silas den Abenteurer sah, als er um eine Häuserecke in die Strasse gestürmt kam und im nächsten Moment erhellte der Lichtblitz die Dunkelheit der Stadt.
Kurz betrachtete er das Blut an den Kristallen und sprach schulterzuckend "Immerhin ist der Weg jetzt frei." Jedoch spannte er sich sofort wieder an, denn nun war das bedrohliche Knurren deutlich zu hören und zwei Monstrositäten, die gewisse Ähnlichkeit zu Hunden aufwiesen stürmten auf die Gruppe zu. Sobald Silas Sichtkontakt hatte, schmiss er einen Wurfdolch auf eines der Monster. Obwohl sich die Waffe in das Bein bohrte, schien es ihn keineswegs zu beeinflussen. Wie... unerwartet. Schnell zog er sein Schwert und machte sich bereit die Biester im Nahkampf zu erlegen.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 05 Dez 2017, 22:54

Eine ganze Weile lang behielt Vaessa den Menschen im Blick, ausdruckslos und nicht wirklich deutbar worüber sie eben genau nachdachte. "Dann solltet Ihr froh sein noch am Leben zu sein...", meinte die Vampirin schließlich und begab sich von der Tischkante weg. "Folgt mir."
Vaessa verließ den Speisesaal des Hauses und schlenderte im Anschluss die große Wendeltreppe nach Oben. "In diesem Falle hattet Ihr sogar Glück mich hier zu finden... Euer Pferd werdet Ihr jedoch nicht mehr sehen. Außer vielleicht die Überreste...", sprach Vaessa während sie weiter nach Oben schritt und schließlich die Tür zu ihrem Schlafgemach öffnete.
"Fühlt euch ganz wie Zuhause...", meinte sie mit einem süffisanten Lächeln begleitet, bevor sie auf der anderen Seite die Tür zu dem großen Balkon öffnete.
Draußen bot sich der stets selbe Anblick... ein dunkler Himmel der eine tote Stadt überdeckte...
Vaessa stützte sich mit den Ellenbogen auf dem Geländer ab und schaute hinab auf die Straßen, es waren gerade nur vereinzelt Untote zu sehen. "Lichterhall ist ein fehlgeschlagenes Experiment. Die Ethrean haben hier ganze Arbeit geleistet... Einfach so in diese Stadt zu reiten hätte Euch direkt umbringen können. Vor allem nahe am Zentrum wimmelt es vor magischen Anomalien und Überladungen. Ich denke Ihr könnt froh sein jetzt hier zu sein... lauft erneut unvorbereitet dort hinaus und es könnte euer letzter Ausflug gewesen sein.", erklärte die Vampirin kühl. "Seid Ihr magisch begabt...? Könnt Ihr magische Entladungen wahrnehmen? Oder besitzt Ihr zumindest einen Talisman um euch teilweise zu schützen...?"
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mi 06 Dez 2017, 20:14

Varosh schloß kurz die Augen, als die Anomalie in einer explosion verging. Dann hörte er das Bellen mehrerer Hunde, die auf die Gruppe zu rannte. "Ash Katai!", schrie er den Hunden entgegen und zog seine Klinge blank. Der Vorderste Hund blieb schlagartig stehen und starrte den Elf an. "Ash Katai!" schrie Varosh nochmal und ging den Hunden mit ernstem Blick entgegen. Würden die Hunde weglaufen oder angreifen?--
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Do 07 Dez 2017, 19:39

Schweigend war Firden der Frau gefolgt, seine Gedanken lieber für sich behaltend. So arogant, wie sich seine Gastgeberin verhielt würde sie seine Motivation, in diese Stadt zu kommen, wohl eh nicht verstehen. Und auch, dass ihn der wahrscheinliche Verlust seines Pferdes mehr traf, als er sch anmerken lies, behielt er für sich. Es war eine gute Stute gewesen und er hatte sie als Fohlen zu trainieren begonnen...
Nun, im Endeffekt war es einerlei. Das Zimmer, dass sie ihm zeigte, betrachtete er mit verholenem Misstrauen, bevor er hinter ihr auf den Balkon trat und seinen Blick eher oberflächlich über die Stadt gleiten ließ.
"Nein. In meiner Heimat legt man wenig Wert auf Magie und das Wissen um diese Stadt ist sehr beschränkt, daher wusste ich nicht, dass es eine gute Idee sein könnte, mir einen Talisman zuzulegen. Sie werden in meiner Heimat als Schurkenware angesehen."

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Fr 08 Dez 2017, 08:18

Die Kreaturen, die dem unglückseligen Abenteurer auf dem Fuß folgten, waren grausig anzusehen, perverse, verdrehte Abarten von etwas, das wohl einmal edle Tiere gewesen sein mussten. Eines unwohlen Gefühls konnte Damion sich nicht erwehren, dennoch blieb er ruhig. Wie auch gewöhnliche Hunde waren Honzu für einen halbwegs erfahrenen Kämpfer keine große Gefahr. Riskant wurde es allein, wenn es ihnen gelang, ihre Beute zu umkreisen, oder aber, sie zu Boden zu reissen, wo die kräftigen Kiefer Zugang zur Kehle hatten. Der gefährlichste Augenblick bei einem Aufeinandertreffen mit Honzu – das hatte Damion in seiner Zeit in Lichterhall gelernt – war stets jener, wenn die Kreatur ihr Opfer mit Anlauf und Schwung ansprang. Ein großer, bulliger Honzu konnte einen Mann dann durchaus von den Beinen reissen. Wohlweislich hielt Damion sich aus eben jenem Grund hinter seinen Kameraden zurück. Er hatte kein Interesse, in vordester Front zu stehen. Doch er hielt sich bereit, jederzeit zuzustoßen, sollten Silas oder Varosh straucheln. Seine Klinge mochte mit ihrem üppig verzierten Korb wie das Spielzeug eines Gecken aussehen, doch niemand sollte sich davon täuschen lassen. Dies war guter Stahl, tödlich scharf geschliffen und kopflastig genug, um einem Honzu mit einem einzigen Streich den Kopf vom Rumpf zu trennen.

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Fr 08 Dez 2017, 21:03

Vaessa schaute nur aus den Augenwinkeln zu Firden, bevor ihr Blick erneut hinaus auf die Stadt wanderte. "Ihr seid nicht zufällig hier, weil Ihr euch umbringen wollt oder? Dafür gibt es schnellere Wege.", meinte die Vampirin, bevor sie sich umdrehte und erneut ihr Schlafgemach betrat.
Sie begab sich zu ihrem halbrunden Schreibtisch, setzte sich auf den Lehnstuhl und öffnete eine der Schubladen, bevor sie etwas darin zu suchen begann. Dieser Mensch war köstlich... sich einfach so ins Unbekannte zu stürzen. Vor allem wenn jenes Unbekannte ausgerechnet diese Stadt war... So sorgenfrei musste man erst einmal sein. Was erwartete sie auch von einem Prinzen? Wenn man durchgehend den Popo gepudert bekommen hatte, dann waren einem die eigenen Gedanken wohl fernab dessen hier lebendig aufgefressen werden zu können.
Schlimmer noch... er hatte keinerlei Erfahrung mit Magie, wusste nichts über die Besonderheiten dieser Stadt... Ein ganz schwieriger Fall der quasi hier an ihre Tür geklopft hatte. Die Vampirin zog schließlich ein Amulett aus der Schublade welche sie Firden entgegen hielt... ein feiner, geschliffener Quarz hing an dem Band aus feinen Metallgliedern. "Hier, nehmt das und tragt es... Das kann Euch hier das Leben retten. Der Kristall verfärbt sich langsam schwarz wenn er magische Überladungen absorbiert, Ihr müsst also ein Auge darauf halten. Betrachtet es als ein Geschenk... und jetzt könnt ihr gehen wenn ihr möchtet. In Anbetracht eures Wissensstandes, nützt Ihr mir leider nichts.", sprach Vaessa kühl und griff nach einer Schreibfeder und einer ihrer Unterlagen.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Sa 09 Dez 2017, 17:03

Als Varosh sie anfauchte stoppten die Kreaturen, begannen sich gegenseitig zu großzügig zu umkreisen, immer mit dem Blick zur Gruppe. Sie knurrten, bellten und fletschten ihre gammligen Zähne. Immer wieder sprinteten sie kurz vor, bellten aggressiv und gingen schnell wieder auf Abstand. Dies taten sie etwa 2 Minuten lang, ehe sie dann die Straße wieder zurück rannten zum dritten der Gruppe welcher bereits den zu Boden gerissenen Mann zurück in die eine Gasse zog. Sie Bissen ihm in die Arm was ihn erneut aufschrien lies, noch mehr als zuvor und zogen ihn über den Boden zurück, um die Ecke bis man dann die Sicht auf sie verlor.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 10 Dez 2017, 21:20

Etwas verblüfft nahm Firden den Kristall entgegen und betrachtete ihn einen Moment, während er der Wahnsinnigen lauschte - die ihm in diesem Moment tatsächlich etwas weniger wahnsinnig erschien. Langsam glitt der Blick von der Kette hinüber zu Vaessa und ein Hauch von Verwegenheit schlich sich auf seine Züge. Rasch zog er sich die Kette über den Kopf, bevor er sich locker auf den Speer stützte, den er noch immer in der Hand trug.
"Nun, Mylady, das hättet Ihr Euch vielleicht überlegen sollen, bevor ich beschlossen hatte, Euer Angebot anzunehmen und Euch zu assisstieren", meinte er dann im höflichen Plauderton. "Verzeiht, wenn ich dies sage, aber wie eine Kämpferin seht Ihr nicht aus und soweit ich gehört habe funktioniert Magie in dieser Stadt nicht immer zuverlässig. Von daher kann ich Euch wohl doch von Nutzem sein - und wenn es nur ist, Euch zu beschützen, an Orten, an denen diese Stadt Euch nicht erlaubt, es selbst zu tun."
Er wusste, dass er mit dieser Aussage viel riskierte - möglicherweise sogar sein Leben - aber das würde er vor diesem Haus genau so tun. So gesehen war es wohl tatsächlich besser, seine Karten auf die Frau zu setzen, die glaubte, ein Vampir zu sein.

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Grim
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Gestern um 18:26

Eine Weile lang schienen die Honzus sich unschlüssig zu sein, ob sie eine so große und gut vorbereitete Gruppe tatsächlich angreifen wollten, dann jedoch zogen sie sich zurück und die Lage entspannte sich wieder. Ein wenig zumindest.
"Lasst die Klingen am besten draußen, wir müssen in die gleiche Richtung", verkündete Damion und deutete in die Gasse, in welcher die Bestien verschwunden waren. Einen Herzschlag später erklang ein Schrei aus dieser, ein panischer, schmerzerfüllter Schrei einer leidenden Kreatur.
Unwillkürlich erschauderte Damion, packte dann seine Klinge fester. "Und vielleicht bekommen wir ja tatsächlich noch die Chance, jemanden zu retten..."

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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Gestern um 19:43

Auch wenn die Monster abscheulich waren und er sich sicher war, dass es am besten war, die scharfen Fangzähne zu vermeiden, liess er sich von deren Spiel nicht verunsichern. Ruhig achtete Silas auf jede Bewegung der hundeähnlichen Gestalten. allzeit bereit, auf einen Angriff zu reagieren. Aber der Angriff blieb aus. Stattdessen schien etwas ihre Aufmerksamkeit zu bedürfen... oder jemand anders, wie sich herausstellte, als der Schrei erlang. Ein weiterer unglücklicher Abenteurer? Vermutlich. Es gab zu viele solcher unfähigen Schatzjäger in dieser Stadt... Er blickte zu seiner Gruppe - wie hoch war wohl ihre Überlebenswahrscheinlichkeit? Immer noch war nicht klar, wie weit die Fähigkeiten seiner Begleiter reichten und ob sie sich aufeinander abstimmen konnten. Wenn doch nur Andras dabei wäre... Silas schüttelte leicht den Kopf um den Gedanken zu vertreiben. Das Ganze hier wäre sinnlos, wenn sein Bruder da wäre, noch leben würde.
"Was waren das eigentlich für Viecher?", fragte er den ortskundigen Mann. Vorhin wurden sie unvorbereitet erwischt, aber wenn es besondere Schwächen oder Stärken gab, würde er es lieber vorher wissen. "Wenn wir ihn retten wollen, wäre es vorteilhaft zu wissen, um was es sich bei diesen Monstern handelt. Es hat meinen Dolch ignoriert... fühlen sie keinen Schmerz oder lassen sie sich nicht verwunden?"
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Gestern um 22:30

Vaessa hatte eben erst damit angefangen zu schreiben, kratzend schob sich die Spitze ihrer Feder über das Papier, bevor der Tintenstrom erneut abriss und die Feder still verharrte. Sie schaute aus den Augenwinkeln zu Firden und bedachte ihn eine ganze Weile mit jenem Blick... Schließlich begann sie zu lachen...
"Mein Prinz... Ihr seid wirklich sehr süß... aber das hatte ich ja bereits gesagt.", sprach sie in einer kurzen Pause ihrer Lachattacke. "Glaubt mir... Ich bin schon eine Weile hier und kann auf mich aufpassen. Es wäre eher an mir zu verhindern, dass Ihr nicht blindlings in eine Anomalie rennt und in Stücke gerissen werdet. Bedenkt... Ihr bleibt hier mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht tot. Außer Ihr werdet tatsächlich in Stücke gerissen... dann wäre jener Punkt ohnehin obsolet.", meinte Vaessa bevor sie erneut aufstand und in eine ihrer Schubladen griff.
"Aber gut... wenn Ihr derartig darauf besteht, dann könnt Ihr bei mir bleiben. Mit solcher Entschlossenheit habt Ihr doch sicherlich nichts gegen eine kleine Spende?", fragte sie eher nebenher, bevor sie eine lederne Rolle auf dem Tisch ausbreitete und aus dem Set aus verschieden geformten Messern und Nadeln eine kleine, halbrunde Klinge hervor zog. "Ihr habt doch keine Angst vor mir... oder?", fragte sie süffisant, wobei sie sich mit einem ihrer langen Eckzähne auf die Unterlippe biss und das feine, schmale Messerchen zwischen ihren Fingern hielt.
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Disorder - MSG
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