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Grim
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BeitragThema: Hintergründe   Sa 18 Nov 2017, 09:08

Die Rassen der Parava

Die Menschen: Menschen sind das häufigste Volk in der Parava, sowohl unter Siedlern wie unter Seefahrern und ebenso zahlreich wie sie sind, sind sie auch unterschiedlich. Ursprünglich nicht in er Parava beheimatet sind sie alle Zuwanderer, Kolonialisten oder Flüchtlinge aus den großen Reichen der Welt, vor allem dem Reichsbund von Calis, dem Kaiserreich der Sonnensöhne und Grafschaften von Tulonna, und so weisen sie die diversen Phänotypen dieser selbst nicht eben einheitlichen Territorien auf.
Die menschliche Dominanz in der Parava ist absolut und die anderen Rassen sind von ihnen lediglich geduldet, wenngleich aufgrund ihrer einzigartigen Fähigkeiten doch hoch geschätzt – sofern sie sich menschlichen Kulturen unterwerfen. Sämtliche relevanten Siedlungen auf den Inseln sind menschlicher Natur und entsprechend nach menschlichen Architekturstilen erreichtet. Gleiches gilt für die in der paravonischen See verkehrenden Schiffe.
Menschen gelten unter den anderen Rassen als anpassungsfähig, intelligent und techologisch weit fortgeschritten. Die Dominanz ihrer Rasse führt gemeinhin dazu, dass Führungspositionen zumeist menschlich besetzt sind. Gleichzeitig sind viele Menschen – vor allem die Freien, Reichsungebundenen – liberal genug, sich den anderen Rassen anzupassen und nützliche Teile deren Kulturen zu übernehmen.

Die Kau'i: Auf den ersten Blick den Menschen gar nicht einmal unähnlich zeichnen sich die Kau'i, die ursprünglichen Bewohner der Parava, vor allem durch ihre mächtige physische Statur – Scheitelhöhen von 2,50 Metern sind üblich und der Körperbau typischerweise bullig und gedrungen – ihre nachtschwarze Haut und den dichten, kurzen Haarwuchs auf Kopf, Rücken und Armen aus. Darüber hinaus sind die in Relation zum Körper auffällig langen Arme, welche zu einer leicht vornüber gebeugten Haltung führen, sowie die zwar grob menschlich, doch recht grobschlächtig wirkenden Gesichter typisch. Alles in allem wirken die Kau'i auf Fremde häufig, als wären auf halbem Weg zwischen Mensch und Affe stehen geblieben.
Die Kau'i, die ursprünglich in tribalistischen Kulturen über die gesamte Inselwelt verstreut lebten, haben sich heute zu großen Teilen mit der menschlichen Bevölkerung assimiliert, in deren Städte es vor allem die Jüngeren zieht. Dort werden sie für ihre Geschicklichkeit und große Körperkraft geschätzt. Oft wird den Kau'i eine gewisse Schlichtheit unterstellt und mit Sicherheit fehlt ihnen das erfinderische Genie der Menschen oder die zivilisierte Umgangsform der Tieflinge, doch kann man ihnen eine gewisse Schläue keinenfalls absprechen. Sie neigen lediglich nicht zu zu exzessivem Planen. Ein wahres Klischee dagegen ist das ruhige Gemüt der Kau'i, welches sie sehr umgänglich und sympathisch macht.

Die Tieflinge: Zweifelsohne das bizarrste der in der Parava heimischen Völkern, gleichen die Tieflinge einer grotesken Mischung aus Fisch und Mensch. Ihre Gestalt ist üblicherweise schmächtig und schmal, mit überproportional langen Gliedmaßen, großen Händen und Füßen mit Schwimmhäuten zwischen Fingern und Zehen und Scheitelhöhen von selten mehr als 1,65 Metern. Anstelle von glatter Haut tragen sie ein vollständiges Kleid aus sehr feinen, meist grünlich, grauen oder bläulichen Schuppen. Ein Knochenkamm, der sich vom Scheitel bis zum Steiß hinab zieht und von dünnen Hautfahnen, teils in gedeckten, teils in auffällig leuchtenden Farben, verbunden wird, trägt zu ihrem bizarren Äußeren bei. Der fremdartigste Teil sind jedoch die länglichen Gesichter mit den weiten Mäulern, den vollständig schwarzen Augen und den Nüsternschlitzen.
Tieflinge sind üblicherweise keine Landbewohner: stattdessen leben sie auf dem Grund der Meere in in den Fels gehauenen Siedlungen, doch können sie sowohl an Luft wie unter Wasser atmen und viele ziehen das Leben unter Menschen der strengen, um die Verehrung des Meeresgottes Dagon konstruierten Gesellschaft ihrer Meeresstädte vor. Unter anderen Völkern werden sie vor allem für ihre herausragenden Schwimmfertigkeiten sowie ihr natürliches Gespür für das Meer, für Wetter und Strömungen geschätzt. Sie gelten als eloquent und kultiviert und passen sich in Kleidung, Auftreten und Sprache sehr leicht der vorherrschenden Kultur ihrer Wahlheimat an. Probleme bereiten ihnen über Wasser vor allem ihre vernetzten Finger, aufgrund derer ihnen ein gewisses Geschick bei feinen handwerklichen Arbeiten, aber zum Beispiel auch beim Klettern in der Takelage abgeht.

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Grim
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BeitragThema: Re: Hintergründe   Sa 18 Nov 2017, 09:09

Zur geopolitischen Lage

Während der Großteil der Welt seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden besiedelt ist, ist die erst vor etwa einhundertfünfzig Jahren entdeckte und noch später erst intensiv besiedelte Parava eine verhältnismäßig unangetastete Inselwelt, die aufgrund unklarer Besitzansprüche und -verhältnisse in den letzten Jahren verstärkt zu einem Spielball der größten Mächte der Welt geworden ist, welche alle gedenken, sich ihren Teil des Kuchens zu sichern.
Selbstverständlich sind das Kaiserreiche, der Reichsbund und die Grafschaften von Tulonna nicht die einzigen Nationen der Welt, doch sie sind jene, die sich den größten Ruf als Seefahrer gemacht und die stärksten kolonialistischen Ambitionen an den Tag gelegt haben. Entsprechend sind es in diesen Jahren ganz primär jene drei Nationen, die die Herrschaft in fernen und unterentwickelten Landen des Globus' unter sich ausmachen. Alle drei haben ihre Eigenarten, ihre Stärken und Schwächen, welche aus den jeweiligen Kulturen resultieren und einen bisweilen gewaltigen Einfluss auf die Lage in der Parava haben.

Der Reichsbund von Calis: Der nördliche Kontinent von Thurn war über Jahrhunderte hinweg zersplittert in zahlreiche kleinere und größere Reiche, welche mehr oder weniger kontinuierlich in variablen Allianzen untereinander im Krieg lagen. Während dies ein guter Katalysator für die technologische Entwicklung und gesellschaftlichen Wandel der Reiche war, war dieser Zustand für die leidende Bevölkerung auf Dauer nicht haltbar. Die Vereinigung der Reiche erfolgte deshalb auf überwiegend politischem und diplomatischem Weg. Über Heirat, Kauf und schiere Erpressung verringerte sich die Anzahl der Staaten von Jahrzehnt zu Jahrzehnt weiter. Schließlich wurden auf dem Konzil von Calis die verbliebenen beiden Staaten unter einem Souverän zusammen gefasst und ein einzelner Bund gegründet, mächtiger und stabiler als all die Reiche der früheren Jahrhunderte. Dies erlaubte dem Bund, sein Auge auf Territorien jenseits des Meeres zu werfen und eine aggressive Kolonialpolitik zu fahren.
Die Menschen des Reichsbunds sind üblicherweise groß gewachsen, hellhäutig und von heller Haarfarbe. Sie neigen dazu unter sich zu bleiben und betreiben eine Politik, die primär auf Besitzergreifung und Sicherung natürlicher Ressourcen abzielt. In Kolonien des Bundes herrschen strenge Gesetze und die Gouverneure regieren mit harter Hand.

Das Kaiserreich der Sonnensöhne: Das Kaiserreich ist das älteste aller Reiche der zivilisierten Welt, oder zumindest behaupten seine Einwohner dies stets. In jedem Fall hat es die älteste Geschichtsaufzeichnung, welche bis auf die Machtergreifung der Yao-Kaiser zurück reicht, die die Sonnensöhne seit mehr als dreitausend Jahre mit Hilfe eines monströsen Beamtenstabs regieren. Die Bewohner des Kaiserreichs verehren ihren Herrscher wie einen Gott und sind stolz, diesem zu dienen. Sie haben ein starkes nationales Verbundenheitsgefühl, aus dem sie ein Gefühl von Überlegenheit gegenüber den jüngeren, primitiveren Völkern ziehen.
Die Bewohner des Kaiserreichs sind von eher niedrigem und gedrungenen Wuchs. Sie sind hellhäutig, aber dunkelhaarig und haben typischerweise nur wenig Bartwuchs und Körperbehaarung. Die Kolonialpolitik des Kaiserreichs ist üblicherweise darauf ausgelegt, mittels Kooperation mit einheimische Kulturen diese zu unterwandern und zu assimilieren. In unbewohnten Gebieten gründen sie Siedlungen, in welchen sie in großer Zahl die arme Landbevölkerung des Kaiserreichs ansiedeln, welche darin einen großen Dienst gegenüber dem Vaterland sehen.

Die Grafschaften von Tulonna: Im Gegensatz zum Reichsbund und dem Kaiserreich handelt es sich bei den Grafschaften von Tulonna nicht um ein einzelnes Reich, sondern vielmehr ein weites Territorium entlang der Küste von Vhal, welches sich in zahlreiche einzelne Grafschaften aufteilt, die sich zwar eine Kultur, jedoch keine Herrschaft teilen. Dabei sind die einzelnen Grafenfamilien sich zwar gemeinhin spinnefeind, jedoch nur zu bereit zur Kooperation, wenn sie sich dabei Profit versprechen.
Die Menschen aus den Grafschaften sind üblicherweise von sehniger Statur, dunkelhäutig und dunkelhaarig. Sie neigen dazu, sich luftig und farbenfroh zu kleiden und legen typischerweise ein sehr herzliches und offenes Verhalten an den Tag. Ihre Kolonialpolitik ist überwiegend merkantiler Natur. Sie trachten nach größtmöglichem finanziellen Gewinn und der Etablierung einträglicher Handelsrouten, Landnahme dagegen ist für sie eher sekundär.

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BeitragThema: Re: Hintergründe   So 19 Nov 2017, 14:21

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Ansiedlungen des Reichsbunds von Calis in rot
Ansiedlungen des Kaiserreichs der Sonnensöhne in grün
Ansiedlungen der Grafschaften von Tulonna in gelb
Freie Ansiedlungen in schwarz

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