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 Steckbriefe

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Grim
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BeitragThema: Steckbriefe   So 19 Nov 2017, 14:30

Der Steckbriefthread. Sollte selbsterklärend sein. Alle Steckbriefe bitte hier rein. Ich werde mir alle durchlesen und eventuell Korrekturen verlangen. Wie ihr den Steckbrief aufbaut ist eure Sache, aber ich würde euch empfehlen, euch an meinem zu orientieren:

Name: Jeanny Forvell

Alter: 36 Jahre

Rasse: Mensch

Rolle an Bord: Kapitänin

Aussehen: Sehnig und zäh wie Leder, in Gang und Haltung elegant wie eine Hafenkatze und mit nicht nennenswert mehr als zwei Fingerbreit unter sechs Fuß durchaus auch hochgewachsen: Jeanny Forvell ist ein Anblick, den man nicht nur der durchaus weiblichen Formen wegen nicht einfach ignorieren kann. Ob sie wirklich attraktiv ist, das liegt freilich im Auge des Betrachters. Ein Leben auf See hat ihr eine athletische Figur, welche ihr Alter betrügt, beschert und die vom Typus eher helle Haut deutlich braun gebrannt und auch ihr Gesicht – schmales Kinn, geschwungene Lippen, kurze Nase und tiefgrüne Augen – ist von durchaus ansprechender Ebenmäßigkeit, wenngleich man ihr hier inzwischen doch ansehen kann, dass sie keine ganz junge Frau mehr ist. In ihrem Zügen jedoch liegt zumeist eine einschüchternde Härte, die jedem auf den ersten Blick nur zu deutlich macht, dass mit ihr nicht zu spaßen ist. Verstärkt wird dieser Eindruck noch, wenn sie sich die kastanienfarbene, gewellte Mähne zu einem strengen Zopf zurück bindet, der bis unter das Schulterblatt reicht. Lässt sie ihr Haar dagegen offen wallen und sich vom salzigen Wind oder der Aussicht auf reiche Beute ein Grinsen ins Gesicht malen ist es weniger der Anblick der gestrengen Zuchtmeisterin, als vielmehr ein Bild der Verwegenheit, welches sie darstellt.

Hintergrund: In einer Welt, in der Stand und Herkunft mehr und mehr die Chancen bestimmen, die man im späteren Leben hat, kann Jeanny Forvell mit Stolz behaupten, das, was sie erreicht – und wiederholt auch wieder verloren hat – aus eigener Kraft zustande gebracht zu haben. Sie begann ganz unten, als Kind einer Hafenhure in Port Faron und vermutlich irgendeines Seemanns, der sein Leben lang nie von den Vaterfreuden erfahren hat und den auch Jeannies Mutter beim besten Willen nicht hätte benennen können. Und wäre sie ein weniger willensstarkes Kind gewesen, das Dasein als leichtes Mädchen wäre wohl auch Jeannies geworden.
Ebenso dramatisch wie prägend war für die junge Jeanny der Tod ihrer Mutter als sie gerade einmal elf Jahre alt war, dahin gerafft von irgendeiner Seuche, die sie sich von einem Freier eingefangen haben musste. Es war dieser Zeitpunkt, zu dem Jeanny sich schwor, nach mehr zu streben als einem Leben im Freudenhaus. Sie floh von dort, lebte fortan in den Straßen, jagte Ratten, stahl und log um über die Runden zu kommen, schlief in verlassenen Hütten oder schlecht gesicherten Dachböden. Hier lernte sie, skrupellos zu sein und sich wo immer möglich zur Wehr zu setzen. Hier lernte sie, dass Flinkheit und Geschick ein mehr als ausreichender Ersatz für Mangel an Größe und Körperkraft waren. Hier lernte sie, dass zumeist der erste Hieb einen Kampf entschied und dass Zögern den Tod bedeutete.
Als Jeanny vierzehn Jahre alt war heuerte sie als Schiffsjunge – nun, -mädchen – auf einem Schmugglerschiff an, dessen Erster Maat Gefallen an ihrer erwachenden Weiblichkeit gefunden hatte. Welche Hoffnungen auch immer er sie sich gemacht hatte, Jeanny enttäuschte sie. Zu Beginn ließ sie ihn ein paar mal gewähren, doch als sie seiner überdrüssig wurde blockte sie ihn immer häufiger ab, zuerst mit bösen Blicken, später auch mit der unverhohlenen Drohung eines blanken Messers. Als er sich eines Nachts mit Gewalt nehmen wollte, wonach ihm gelüstete, kam es zum Unvermeidlichen. Der Erste Maat endete mit Jeannies Klinge in seinem Gemächt. Was ihr auf einem anderen Schiff drakonische Strafen eingebracht hatte, brachte Jeanny dagegen zuvordest den Respekt ihres Kapitäns ein, dem so viel Stahl gefiel und der seines Ersten Maats schon lange insgeheim überdrüssig geworden war.
Die nächsten zwei Jahre hatte Jeanny eine gute Zeit auf dem Schmuggler, bereiste die Parava und auch Länder jenseits der Inseln. Dann jedoch wurden sie von Piraten aufgebracht und der Großteil der Mannschaft zu den Fischen geschickt. Wieder setzte Jeanny schamlos ihren Körper ein, um Profit für sich aus der Sache zu schlagen, umgarnte den Kapitän der Piraten und erlangte so einen Platz in dessen Mannschaft. Auf welchem Schiff sie segelte, das war ihr gleich und die Piraten waren nicht unanständiger als andere Seemänner.
Auch unter den Piraten begann Jeanny ganz unten und musste sich zuerst mühevoll in der Hierarchie nach oben arbeiten, doch sie erwies sich als fähig, furchtlos und jovial und errang so rasch den Respekt ihrer neuen Mannschaft. Als es nach einem misslungenen Überfall auf einen schwer bewaffneten kaiserlichen Goldtransporter zur Meuterei unter der verbliebenen Mannschaft kam, war Jeanny die erste, die sich dem meuternden Maat anschloss. Zum Lohn ernannte der neue Kapitän sie zu seinem Ersten Maat. Sie dankte es ihm, indem sie ihm, nachdem er in einem Überfall verwundet worden war, die Kehle durchschnitt und sich ihrerseits zum Kapitän ausrief.
Das war vor nunmehr zwölf Jahren. Seitdem hat Jeanny mit unzähligen Mannschaften die Parava unsicher gemacht, Schiffe überfallen, Häfen geplündert und die Marine an der Nase herum geführt. Zweimal hat sie in dieser Zeit ihr Schiff verloren, jedes mal jedoch ein neues aufgetrieben, es jedes mal erneut die Black Tide getauft. Vor einigen Monaten jedoch scheint ihre Glückssträhne nun endgültig zu Ende gegangen zu sein...

Charakter: Jeanny ist, bestenfalls gesprochen, ein schwieriger Charakter. Sie ist stur, aufbrausend, bisweilen herrisch, nachtragend, im schlimmsten Fall brutal. Sie ist eine Pragmatikerin, die weder Glaube noch Moral besitzt und allein nach Profit trachtet. Wenn sie sich einen Vorteil davon verspricht, dann gibt es wenige Preise, die sie nicht zu zahlen bereit wäre. Es ist ebenso wahrscheinlich, dass sie ihre Reize einsetzt, um an ihr Ziel zu kommen, wie, dass sie Verhandlungen mit Säbel und Pistole beendet. Dieses Monster ist jedoch nur eine Seite von ihr und gäbe es die andere nicht, sie hätte es wohl kaum so weit gebracht, wie es nun gebracht hat. Wenn sie das möchte, dann kann Jeanny ebenso herzlich und jovial sein. Sie kümmert und sorgt sich aufrichtig um die Männer und Frauen unter ihrem Kommando, fordert und fördert wo immer ihr dies sinnvoll erscheint und belohnt gerecht wo immer angebracht. Vor allem aber ist sie zu allem entschlossen, absolut unnachgiebig und zielstrebig und stets dort zu finden, wo Gefahr und Nervenkitzel am Größten sind.

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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 19 Nov 2017, 19:17

Name: James Roderick "Rick" Hawkins

Alter: 34

Rasse: Mensch (Achtel-Tiefling)

Position: Navigator (Erster Maat)

Aussehen:
Spoiler:
 

Hintergrund: Als Vater einen hochrangingen Marinesoldaten zu haben, kann von grossem Vorteil sein. Für James machten die Erwartungen des ambitionierten Mannes und die vielen strengen Lektionen das Leben in Port Faron zur Hölle. Immer wieder liess der Soldat James seine Enttäuschung durch die Fäuste spüren. Auch wenn sein grosser Bruder Leon - der vorbildliche von beiden - versuchte die Verantwortung und Schläge auf sich zu nehmen, stieg der Hass in James auf seinen Vater immer weiter an.
Seine Mutter - ein Abkömmling eines Tieflings - litt lange an einer Krankheit und hatte nicht die Kraft, ihre Söhne zu schützen, was ihr Leiden nur noch verstärkte. So verlor Taras nach zehn Jahren seines Lebens die Person, die er am meisten geliebt hat, die ihm ein Anker in der Welt gewesen ist.
Immer öfter verbrachte er tagelang auf den Strassen, abseits des sicheren zu Hauses, um Dampf abzulassen. Dort begegnete er bald Jeanny in einem wenig freundlichen Zusammenprall, wo sie sein Geld stahl und er sie verfolgte und die zwei sich prügelten. Dass sie - fiese Tricks nutzend - gewann, zerstörte seinen Stolz, aber es keimte auch etwas Respekt für das verwegene Mädchen auf. Mit der Zeit war er immer faszinierter und begeisterter von ihrer freien Art des Lebens und schaffte es, so etwas wie eine Freundschaft zu ihr aufzubauen. Nach zwei Jahren verwand sie jedoch auf See und James würde erst viel später wieder von ihr hören.
Von da an nahm er sich vor, sich die Lektionen seines Vater näher zu Herzen zu nehmen, um stärker zu werden und sich vielleicht eines Tages aus dessen Klauen befreien zu können. Wann immer die drei Männer aufs Meer hinausfuhren, fühlte James sich gelassener. Er schaffte es, die Zurechtweisungen seiner Vaters nicht so schwer zu nehmen, solange das Boot auf den Wellen wiegte und der Horizont nichts als das Meer preisgab. Dort verliebte er sich in den Ozean und wusste, dass da draussen seine Zukunft lag. Unter keinen Umständen würde er jedoch seinem Vater in die Marine folgen.
So vergingen die Jahre und der junge Mann ertrug die Nähe des Alten nur wegen dem Meer und der Zuversicht, eines Tages frei zu sein. Es verging kein Tag, an dem die Wut auf seinen Vater gelindert wurde und sie bordelte stets weiter.
Vor dreizehn Jahren, als er durch die Strassen des Hafens schlenderte, trat eine Gestalt aus den Schatten einer Gasse auf ihn zu. "Willst du immer noch dem Ruf der Freiheit folgen?", fragte ihn eine tiefe Männerstimme. Silberne Augen leuchteten ihn verschlagen an und bald erkannte er erstaunlicherweise einen Kapitän der Marine: Dorian Nox. Den ganzen Abend hockten sie in einer Taverne und Nox erklärte, dass er plante zu desertieren und unter schwarzer Flagge zu segeln. Als James in Begriff war, sein Angebot, mit ihm zu segeln, abzulehnen, da er immer noch nicht den Fängen seines Vaters entkommen war, legte der Kapitän eine Pistole auf den Tisch vor ihn und fragte ihn, warum er es nicht längst getan hatte.
Als später in der Nacht nach einem Schuss die Alarmglocken zu läuten anfingen, setzte ein Schiff mit dem Schriftzug Wave Rider ein paar Meilen entfernt vom Hafen in einer kleinen Bucht die Segel und brachte Taras, der von nun an auf den Namen Rick gerufen wurde, hinaus in die Freiheit.
Nox war ein kluger Mann und trotz Verschwiegenheit ein ausgezeichneter Kapitän. Er erkannte und förderte die Fähigkeiten seiner Leute und verdiente sich durch präszises Einschätzen jeder Situation Respekt von seiner Crew. Ebenso den von Rick, dessen Talent für Navigation erkannt wurde, als er am helligten Tage fragte, warum sie den Kurs geändert hätten. Er hat von seinen Tiefling-Vorfahren das Gespür für Meeresströmungen geerbt und gelernt, sich an diesen auf See zu orientieren.
Ein Problem verfolgte ihn jedoch über die Jahre hinweg: Sein Bruder Leon war als Teil der Marine hinter den Piraten her. Wann immer die Brüder in einem Hafen aufeinander trafen, legte Leon Rick nahe, dass er seine Crew - vor allem den Kapitän - ausliefern sollte, sodass er selbst nicht das Schicksal der anderen Piraten teilen würde. Rick weigerte sich jedoch und schaffte es, stattdessen seine Leute zu warnen und mit ihnen aus dem Hafen zu fliehen. Jahrelang tanzte die Manschafft der Wave Rider der Marine auf der Nase herum, bis vor einem Jahr der Kapitän bei einem Geschäft mit einem ruchlosen Händler erwischt wurde. Während Nox gehangen wurde, fuhr die Mannschaft kopflos hinaus. Rick war zu der Zeit Erster Maat und sollte demnach der neue Kapitän werden. Da er aber nicht die Ambitionen hatte, weigerte er sich, den Posten anzunehmen. Er schlug daher seinen besten Freund Kiran - ein Taschendieb und Weiberheld - vor. Dieser verschleuderte das angehäufte Geld, da er dachte, als Kapitän könne er tun und lassen, was ihm bliebt. Kein Wunder, dass sich die Crew nach wenigen Tagen einig war, dass es so nicht weiterging. Keiner war enttäuschter und wütender als Rick, dennoch liess er seinen Freund noch Teil der Crew bleiben. Immer noch weigerte sich der Erste Maat, den höheren Posten anzunehmen und diesmal wurde gemeinsam entschieden, dass Nox' Blutsbruder Ksar die Führung übernehmen würde. Tatsächlich funktionierte es ganz gut: sie plünderten und brandschatzten und Rum und Gold floss zu genüge. Das Glück war jedoch von kurzer Dauer. Die Marine holte sie ein, nahm die Männer, die das Gefecht überlebten, gefangen und versanken das Schiff. In Port Faron sollte Rick mit den anderen gehangen werden, doch sein Bruder Leon schaffte es, dass Gesetz zu beugen und ihn zu befreien. Rick stahl dann im Hafen ein kleines Boot, mit dem er die Insel umfuhr, bis er Schiffbrecherhafen erreichte, um eine neue Crew zu finden.

Persönlichkeit: Obwohl Rick einen skrupellosen Charakter zeigt, definiert er sich durch die Werte Freiheit und Loyalität. Ihm ist wichtig, dass die Mannschaft die Kapitänin respektiert, verlangt im Gegenzug aber von ihr dasselbe.
Auf Grausamkeiten reagiert er oft gelassen, manchmal sogar gelangweilt. Man sieht ihm wenig die Gefühle an. Wenn man ihn verärgert, merkt man es meist erst, sobald er Messer nach einem wirft. Darin ist er inzwischen Meister und bildet sich auch einiges darauf ein.
Rick sagt oft, dass das Hier und Jetzt am wichtigsten ist und man mit den Entscheidungen, die man getroffen hat, ohne Reue weitergeht. Generell hält er sich an diesen Grundsatz, doch ein Zeichen, dass möglicherweise den Mord an seinem Vater bereut, ist die Tatsache, dass er seit jenem Tag nie wieder eine Pistole abgefeuert hat.


Zuletzt von Zaiyel am Mi 13 Dez 2017, 17:35 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Mali
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 19 Nov 2017, 20:00

Name: Soraya bint Kara Anuzi

Alter: 25

Rasse: Mensch.

position : schiffsköchin

Aussehen:
Soraya:
 


Hintergrund: Soraya ist die Tochter eines dunkelhäutigen Mannes aus den Grafschaften und einer Hellhäutigen Frau aus dem Kaiserreich der Sonnensöhne. Der name ihres Vaters lautet Davoud bin Kara und der ihrer Mutter lautet Amelia Anuzi.Ein Krieger und eine Köchin. Soraya wurde von ihrer Mutter im lesen und schreiben unterrichtet. Sie trug schöne Kleider und lange locken. Von ihrem Vater lernte sie das Kämpfen. Je älter sie wurde umso mehr trieb sie sich draussen herum und traf sich auch mit Jungen Männern. Zu anfang waren es freundschaftliche Kontakte, da sie diese jungen schon von klein auf kannte, doch als ihr Körper weiblicher wurde, wurden einige der Jungen zudringlicher. Soraya fand dies nicht so gut und hielt die Männer erst mit Worten und später auch mit dem schwert fern. Eines abends lauerten ihr einige Junge Kerle auf und versuchten, sich an ihr zu vergehen. Sie hielten sie an ihren langen Locken fest und lachten und kabbelten sich. Soraya trat mit ihren Füssen nach ihren Peinigern und kratzte sie. Dann bekam sie einen Dolch zu fassen und stieß diesen einem Mann in die Leber, der gerade versucht hatte, ihr Gewalt anzutun. Die anderen Männer ließen sie los, liefen fort und ließen sie liegen. Verschreckt lief Soraya schnell nach hause und weinte sich bei ihrer Mutter aus. Dieser abend brachte sie dazu, noch Härter zu trainieren. Ihre Mutter riet ihr, ihren Körper gegen die Männer zu nutzen, sich nichts gefallen zu lassen. Und das tat die junge Frau dann auch.Damit niemand mehr ihre Haare gegen sie verwenden konnte kürzte sie ihre Haare und fing auch an, sich anders zu kleiden. Sie suchte bewusst die Männer auf. Erst freundliche nette Kerle, die sie nicht verletzten würden, um an ihnen zu lernen, ihren Körper einzusetzen. Später besuchte sie auch viel den Hafen und trieb sich mit den Freudenmädchen und Seefahrern herum. Lernte hier und da tricks und auch, das die Männer das essen liebten, das sie bereitete. Bald ließ sie sich auf einem Schiff anheuern und wurde da die Schiffsköchin. Die Kerle lernten sie zu respektieren und zu schätzen und Soraya war sehr stolz auf sich. Piratin wurde sie nicht sofort. Das erste Schiff auf dem sie war, war ein Handelsschiff. Sie sah diese Reise als möglichkeit, mal weg zu kommen von zuhause und auch zu lernen, mit den rauhen Männern umzugehen. Einige versuchten natürlich ihr glück. Sie war die einzige Frau an Bord und das brachte die kerle nun mal durcheinander. Doch Soraya wusste sich zu wehren. Doch es kam wie es kommen musste. Ein Piratenschiff griff das Handelsschiff an und enterte es. Jeder an Bord griff nach einer waffe und es entbrannte ein eifriger Kampf, den die Händler dann leider verloren. Die Ladung kam an Bord des Piratenschiffes und auch Soraya wurde eingesackt. Da sie sich so tapfer gegen die Piraten gewehrt hatte, stellte der Kapitän sie unter seinen schutz. Natürlich wollte auch er das, was die meisten Männer von ihr wollten. Soraya wehrte sich tapfer. Der Kapitän schmunzelte über die junge Frau und meinte zu ihr, das sie ihm bestimmt freiwillig geben wird, was er will. Drei Jahre blieb sie an Bord und wurde die Köchin der Crew und auch die Geliebte des Kapitäns. Sie genoß die Freiheit auf dem Meer. Als der Kapitän bei einer Tavernenschlägerei erschlagen wurde verließ sie die Crew und blieb in dem kleinen piratennest Schiffbrecherhafen. Nun wartet sie auf ein neues schiff und neue abenteuer.                    

Charakter: Soraya ist eine lustige Frau, die ihren Körper und ihre Talente einzusetzen weiß. Sie kann aus vielen verschiedenen zutaten die leckersten Mahlzeit zaubern, sogar wenn nur wenig vorhanden ist. Mit dem Schwert und Dolchen ist sie sehr talentiert, und auch mit ihrem mundwerk. Mit witz und Charme verdreht sie den Männern die Köpfe und benutzt dies auch bei allen möglichen überfällen. Sie weiß was sie will und meistens bekommt sie dies auch.


Zuletzt von Mali am Di 21 Nov 2017, 15:16 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 20 Nov 2017, 22:42

@Zaiyel: An und für sich ein schönes Konzept, leider muss ich doch Nachbesserungen verlangen: ich hatte es im Vorstellungsthread in einer Antwort geschrieben, aber ganz vergessen, es hier zu wiederholen: unsere Charaktere sind zu Beginn noch keine gemeinsame Crew. Sie müssen erst zueinander finden. Allerdings ist es durchaus möglich, dass manche sich von früher bereits kennen. Die Kindheitsepisode zwischen Jeanny und Taras kannst du also ruhig drin lassen. Aber sie sind nie gemeinsam gesegelt. Das bitte abändern.

@Mali: Im Prinzip ganz in Ordnung, allerdings fehlt mir noch ein bisschen die Motivation, was Soraya dazu gebracht hat, zum einen zur See zu fahren, und zum anderen, noch entscheidender: Piratin, also kriminell, zu werden. Könntest du sowas noch ergänzen?

@Alle: für die, für die es relevant ist: unsere Geschichte beginnt in dem Piratennest Schiffbrecherhafen (auf der Karte im Süden, auf der selben Insel wie Port Faron, das, das man nicht lesen kann, weil das Bild aus irgendeinem Grund dermaßen verkleinert wurde).

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Di 21 Nov 2017, 00:06

Name: Connor Hane

Alter: 29

Rasse: Mensch

Rolle an Bord: Arzt

Aussehen:
Spoiler:
 

Hintergrund: Die Profession von Conner ist ein Familienerbe. Schon sein Ururururur-er weiß nicht mal wie viele ur-Großvater war Arzt. Oder Medicus, wie man es damals noch nannt. Seit dem haben sich aber viele neue Fortschritte in der Medizin breit gemacht, was, zusammen mit dem übermittelten Wissen, eine ziemlich stabile Ausbildung für Connor mit sich brachte. Seine Mutter war eine Tochter aus gutem Hause, die sich auf dem kleinen Vermögen der Familie ausruhen konnte und sich um Connor und den Familiensitz in Port Faron kümmerte.
Sobald Connor sprechen und laufen konnte, begann sein Vater damit, ihm das Wissen weiterzugeben, dass er selbst von seinem Vater hatte. Nicht, dass Connor eine Wahl gehabt hätte. Erst war er zu jung, um sich darüber Gedanken zu machen, was er eigentlich wollte, dann war es einfach das, was gefühlt jeder von ihm erwartete und so lernte er brav das Heilerhandwerk. Bis zu jenem schicksalsvollen Tag jedenfalls.
Connors Vater wollte, dass sein Sohn zu einem befreundeten Arzt in Tulhis reiste, damit sie neuste Erkenntnisse austauschen konnten. Zu dem Zeitpunkt war Connor 21 Jahre alt und nach öffentlicher Meinung seines Vaters "ein durchschnittlicher Arzt, der noch viel zu lernen hat. Hinter dem Rücken seines Sohnes wurde jedoch stets ein gewisser Vaterstolz sichtbar, der offensichtlich mit seinen Äußerungen dafür sorgen wollte, dass dieser sich noch mehr anstrengte, um alles zu lernen, was es zu lernen gab, bevor er die Patienten seines Vaters übernehmen würde.
Doch das Schicksal hatte anderes mit dem jungen Mann vor, denn auf dem Weg nach Hause wurde das Schiff von Piraten überfallen und lediglich Conners Profession war es zu verdanken, dass er nicht mitsamt dem Schiff auf den Grund des Meeres geschickt wurde, wie es das Schicksal vieler anderer gewesen war. Ein Arzt war selten auf hoher See, Verletzungen häufig und so blieb Connor bei den Piraten. Unfreiwillig zunächst, jedoch sah er auch nicht viele Gründe, sich davon zu schleichen, als sie anfingen, ihm mehr und mehr Freiraum zu geben. Er erhielt Freiheiten, die er in seinem ganzen Leben zuvor nicht gehabt hatte. Alkohol, laut seinem Vater ein teuflisches Unheilszeug, stand ihm ebenso zur Verfügung, wie die Möglichkeit, einen Abend einfach mal mit Glücksspiel zu vergeuden, statt ewig in irgendwelchen Büchern zu lesen und sein Wissen zu erweitern. Die Piraten brachten ihm, schließlich auch die Grundlagen des Kampfes bei. Er war kein Krieger, das merkten sie sofort, aber ein bewaffneter Zivilist, sagten sie, war besser als ein unbewaffneter.
Aber in erster Linie blieb er Arzt. Das war das, was er kannte und konnte. Und was ihm erneut das Leben rettete, als die Piraten ihrerseits ein unschönes Ende fanden. Von einem Kriegsschiff in einen Hinterhalt gelockt und dort zerrieben, ergaben sich die Piraten der Übermacht, unter ihnen Connor. Und wieder war er der einzige Arzt weit und breit. Dieser Schiffswechsel blieb nicht der letzte und es war Connor fast egal, ob er schließlich auf einem Handelsschiff, einem Kriegsschiff oder einem weiteren Piratenschiff landete. Fast nur, denn die Freiheit, die er unter den Piraten genoss, waren in seinen Augen ein gut, dass er bereit war mit dem Leben Fremder zu bezahlen.
Seine neuste Rettung hat er aber eher einer exotischen Schönheit in irgendeinem Wirtshaus in Schiffbrecherhafen zu verdanken, denn während er sich bei irgendwas zwischen einem und zehn Schnäpsen mit ihr amüsierte, legte sich seine Crew mit einem Konkurenten an und den Gerüchten, die er hinterher aufschnappte, hatte keiner von ihnen überlegt. Dumm gelaufen. Nun brauchte Connor also ein neues Schiff zum Anheuern.

Charakter: Connor ist sicherlich nicht das, was man sich unter einem typischen Arzt vorstellt. Was nicht zuletzt mit seiner Geschichte zusammen hängt. Er flucht ganze gerne mal, er genießt seinen Schnaps und würde, wenn er den Geschmack besser leiden könnte, wohl auch nichts gegens Rauchen haben. Er genießt den rauen Umgang unter Seeleuten, die Freiheit auf See und die Ungebundenheit des Gesetzes. Er käme zwar von selbst nicht auf die Idee, jemand Anderem grundlos etwas anzutun, aber er ist doch schlau genug, sich zu wehren und sogar anzugreifen, sollte man es von ihm verlangen.
Gänzlich anders ist es hingegen, wenn seine Fähigkeiten als Arzt gebraucht werden. Dann ist es leicht zu sehen, dass er sein Fach viele Jahre gelernt hat. Ruhig und gelassen, teilweise auch sehr einfühlsam, kümmert er sich dann um die Nöte seiner Patienten und was man ihm im Vertrauen erzählt, das behält er auch für sich.
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Lias
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mi 22 Nov 2017, 22:10

Name: Zahir !Xabbu

Alter: 39

Rasse: Mensch

Rolle an Bord: Quartiermeister

Aussehen: Wie auch schon sein Name ist auch Zahirs Erscheinung reichlich seltsam. Die dunkle Haut des Mannes wird an mehreren Stellen von blitzendem Gold durchbrochen. Am auffälligsten ist wohl der goldene Schutz um den eckigen Kiefer Zahirs, der nicht selten das erste sein dürfte, was einem Beobachter an ihm auffallen würde. Die dunklen Augen liegen über ein wenig eingefallenen Wangen, die genau wie sein Kopf komplett kahl sind. Während sich durchaus Muskeln an Armen und Beinen des Mannes abzeichnen könnten, so wird man diese kaum einmal zu Gesicht bekommen. Weite, flatternde Umhänge und Gewandung sind Zahirs Brot und Butter und das einzige, was man in seiner Garderobe finden wird. Für die Stelle des Quartiermeister scheint er ebenfalls zu reich gekleidet zu sein. Die purpurnen und blauen Kleider sind zwar etwas abgetragen, aber gut gepflegt. Zudem ist da das Gold. Überhaupt mehr Gold als irgendjemand, vor allem ein Pirat, am Körper tragen und gleichzeitig noch geschmackvoll sein könnte.
Unter der leicht wulstigen Stirn schauen Augen hervor, die beinahe tot wirken. Der Eindruck täuscht allerdings. Beim Lachen scheint Zahir eine komplette Wandlung zu erfahren. Und er lacht gerne. Dass sein normaler Gesichtsausdruck dafür sorgen könnte, dass Milch schlecht wird, scheint ihm nicht einmal aufzufallen. Neben seinen Waffen, zu denen ein Säbel mit goldenem Griff und eine Arkebuse mit goldenem Lauf gehören, wird man ihn öfter mal mit einem Paar Würfel spielen sehen. Natürlich sind diese auch vergoldet und mit einem durchaus ansehnlichen Blattmuster versehen, dem allerdings schon ein paar Blätter verlustig gegangen sind.
Angesichts seiner verhältnismäßig geringen Größe wirkt Zahir nicht unbedingt imposant, eine Tatsache, die er durch seine Kleidung zu kaschieren versucht. Neben den weiten Gewändern trägt er noch geschniegelte Lederschuhe und zwei Abzeichen einer Handelsgilde. (Grim halp)

Hintergrund: Als Sohn des ehrenwerten Meister !Xabbu war für Zahir ein gewisses Leben vorgezeichnet. Dazu gehörte der Luxus und die Freiheiten, die ein Mann mit zu viel Geld und nur geringer Selbstkontrolle sich eben organisieren kann. In der Handelsgilde bekam Zahir einen Posten als Vertreter und Verhandlungsführer der Gilde auf See, was er vor allem seiner Begeisterung für Waffen verdankte. Besagten Posten nutzte Zahir gewinnbringend. Nicht, weil es seine Pflicht gewesen wäre, sondern weil es ihm mehr Geld einbrachte. Und das Geld war nötig, dringend nötig. Denn Zahir mochte ein Leben über dem Standard, er bezahlen konnte. Spielschulden, teure Geschenke an seine letzte Eroberung, neue Waffen, alles zehrte an Reserven, die Zahir längst nicht mehr hatte. Nach einer Weile wurden seine Veruntreuungen aufgedeckt. Die Strafe ließ nicht lange auf sich warten. Enterbt und in Schande davon gejagt, nachdem man sein Haus und den größten Teil eines Besitzes eingezogen hatte, verließ Zahir seine Heimatstadt zum letzten Mal.
Ironischerweise waren es die Piraten, deren Schiffe er jahrelang bekämpft hatte, die ihn ohne Probleme aufnahmen. Seine Kontakte, die er sich über Jahre aufgebaut hatte, leisteten ihm immer noch gute Dienste. Zahir wurde zu einem Mann, der einem Piraten alles besorgen konnte, solange der Preis stimmte. Dazu kam natürlich eine kleine Bearbeitungsgebühr für Zahir. Angesichts der Tatsache, dass der Quartiermeister all seinen Gewinn gleich in der nächsten Taverne versoff, verspielte und verhurte machte ihm auch das mehr Freunde als Feinde. Vor allem da Zahir nur Spendierhosen besitzt und sowohl seine Crew als auch wildfremde Leute öfter einmal einlädt. Wie genau Zahir an Bord der Black Tide gekommen ist, weiß er nicht mehr so wirklich. Diese Nacht lässt sich am besten als feuchtfröhlich bezeichnen. Aber es gefällt dem Opa der Mannschaft hervorragend an Bord des Schiffes und er zögert nicht seine Talente für die Crew einzusetzen.

Charakter: Trotz eines schweren Falles von Resting Bitch Face ist Zahir eine fröhliche Person. Vermutlich ist das dem Umstand geschuldet, dass es ihm schwer fällt irgendwas ernst zu nehmen. Veruntreuung ist schließlich kein Verbrechen, sondern ein kleiner Ausrutscher. Dazu gehören auch Mord, Diebstahl und dergleichen mehr. Gäbe es Psychologen, so würde man ihm wohl eine starke hedonistische Ader diagnostizieren. Eigentlich sucht Zahir immer nur nach dem für ihn größtmöglichen Vergnügen und all seine Arbeit geht auf dieses Ziel hin. Derzeit gleichen seine Ziele und die von Kapitän Forvell sich. Das mag sich ändern, es mag so bleiben. Aber solange es so ist, wird Zahir alles in seiner Macht stehende tun um die Black Tide erfolgreich zu sehen.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Do 23 Nov 2017, 22:50

@Lias: bezüglich der Handelsgilde: generell gibt es derartige in allen großen und kleineren Reichen, am Dominantesten allerdings wohl in den Grafschaften von Tulonna. Wobei du dir bei deinem Äußeren auch überlegen kannst, aus einem kleineren, weniger bedeutenden und weniger kolonialistischen Reich zu stammen. Konkrete Gilden habe ich mir nicht ausgedacht, das ist dir alles frei gestellt. Ganz allgemein gilt: was ich nicht in den Hintergründen definiert habe, dürft ihr euch selbst definieren.
Ansonsten muss ich auch bei dir kritisieren: wir sind zu Beginn noch keine gemeinsame Crew, Zahir kann Jeanny zwar kennen, aber ist nicht Teil ihrer Mannschaft (die existiert im Moment nicht) und auch nicht mit ihr auf ihrem Schiff unterwegs gewesen. Das bitte nochmal ändern.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mi 27 Dez 2017, 21:59

Name: Sven Svensson
Alter: 45
Rasse: Mensch, Thurmer

Rolle: Alter Junge für alles

Aussehen:

Man sieht einen hochgeschossenen Mann, dessen Kopf nicht so recht mit seinem Körper gewachsen zu sein scheint. Will heißen: Auf einem langen Hals mit einem stark hervorstehenden Adamsapfel thront ein viel zu kleiner Kopf mit kurzem, spitzen Kinn, einer vernarbten Lippe, die wohl knapp neben der Nase mal ein Messer geküsst hat, und durchdringenden, stahlblauen Augen, die eng zusammen neben seiner markant in den Wind stehenden Nase in die Welt stechen. Auf dem kurz geschorenen Haar trägt er ein rotes Bandana und einen abgegriffenen Dreispitz. Sven ist eine Erscheinung wie viele andere Piraten. Was ihn herausstechen lässt, ist eigentlich nur seine Körpergröße, und seine Liebe zum Leichenfleddern, die sich in seiner eindeutig von einem Offizier des Reichsbund von Calis gestohlenen Uniformjacke, der er die Ärmel schlichtweg abgesäbelt hat, um der Tropenhitze standzuhalten, und dem prachtvollen Marinesäbel an seiner Seite sowie der Steinschlosspistole mit Ebenholzgriff, die er neben der Gürtelschnalle trägt, ausdrückt.
Er trägt weite, schwarze Baumwollhosen, die zu seiner marineblauen Uniformjacke passen, und braune, lederne Stiefel, regelrechte Kindersärge. Seine Arme, die aus der Oberbekleidung herausschauen, haben die selbe Farbe und sehnig-knochig-vernarbte Konsistenz wie seine wettergegerbte Brust, auf der ein paar Haare verstreut seinen Status als Mann wenn nicht zementieren, so doch deklarieren.

Hintergrund:
Sven ist, naja, immer noch am Leben, das ist eine der Sachen, die man recht sicher über ihn sagen kann. Schiffsjunge, Maat, Schiffbrüchiger, Meuterer, Gefangener, Freier, Freier, Säufer, Abstinenzler, Heiliger, Unheiliger, er hat in seinen Jahren vermutlich jede Rolle auf Land und See gespielt, die ihm zupass oder zu Unpass gekommen wäre. Nur Kapitän war er nie. Wollte er auch nie sein. Zuviel Verantwortung. Der Kapitän hat den gleichen Wind in der Nase wie die Mannschaft, und schneller ein Messer im Rücken als ein bloßer Paradiesvogel mit Hang zur Selbstdarstellung, der seine Aufgaben unter vielen Schiffsherren verrichten kann. Dennoch ist er so loyal wie ein Bukanier nur sein kann, also zumindest am oberen Ende der Bukaniersloyalitätsskala.
Der junge Sven kam als Schiffsjunge eines Händlers in die Parava, und der alte Sven hofft, irgendwo hier mal friedlich zu Grund zu sinken, oder unter einer Palme einzuschlafen. Der alte Kapitän mochte ihn damals nicht, und da er ihn triezte und schlug, war es Sven ein leichtes, seine an einem dünnen Faden hängende Moralität zumindest soweit in ein Damoklesschwert zu verwandeln, dass er dem Alten beim Hafengang die Kasse stahl und sich das erste Mal in seinem Leben besoff. Schlechte Idee, denn ein besoffener Sechzehnjähriger in einem Bordell fällt ungefähr so auf wie ein Neger in Thurm. Also fing sich Sven zusätzlich zu seiner Kündigung minora cum laude noch die Tracht Prügel seines Lebens ein, und wie er so mit dem Gesicht im Matsch lag, zwei Zähne, viel Würde, und einiges an moralisch einwandfreier Zukunftsplanung ärmer, machte er sich das Versprechen, Autorität in Zukunft erst dann zu hinterfragen, wenn es nützlich war. Da wenige Kapitäne Interesse an einem diebischen Schiffsjungen hatten, war ein Schmuggler sein einziger Weg aus dem Hafen, und vom Schmuggler zum Piraten ist es kein weiter Weg, zumindest, wenn man wegen einer Liebschaft im Suff einen Händler absticht und es dann noch für eine gute Idee hält, mit ungeschickten Händen seine goldene Taschenuhr und geerbten Siegelringe abzufummeln und weiterhin die brilliante Idee zu denken, mit selbigem Siegelring in der gleichen Kneipen, in der man sich gestritten hatte, nach einer Runde Rum zu fragen... Aus dem Hafen musste er schnell raus, und schon war der Weg geebnet von der Halblegalität in die Illegalität. Sven war kein Genie. Aber man sagt, je öfter ein Mensch auf die Schnauze fliegt, desto mehr lernt er. Und da Sven immer noch am Leben ist, kann man bei ihm wenn schon nicht von Lebensweisheit, so doch von Lebenserfahrung sprechen, die, da er schon genug durchlebt hat, was ihn auf die Fresse gelegt hat, die Chance, den selben dummen Fehler zu wiederholen, nun schon sehr verkleinert hat. Manche Leute planen das Leben - Sven hat das Leben für sich planen lassen.

Charakter: Sven ist ein umgänglicher Kerl by virtue of necessity, wobei die necessity darin besteht, die Welt noch ein bisschen unter sich herziehen zu lassen. Er hat viel gedient, er hat viel gesehen, und kann vieles improvisieren, wo er noch nicht weiß, was geschehen wird. Der Körper ist sehnig, an einigen Stellen angeknackst, aber noch nicht gebrochen, und die Augen sind noch wach. Und solange er noch ein Feuer in sich erwecken kann, wird er kämpfen für dein Herren, dem er zu dienen geruht - zuerst sich und dann jedem anderen, der ihn in Lohn und Brot stellt.
Er ist ein Arbeitstier, der aber doch vor keinem rauhen Spass zurückscheut, und der die Freiheit, die das Piratenleben stellt, zu schätzen gelernt hat, auch wenn er nicht mit ihr geboren wurde. Ein Fisch unter Fischen.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Di 09 Jan 2018, 23:59


Name: Kataria (Katy) Arania Virici


Alter: 22


Rasse: Mensch


Aussehen: Kataria ist eine relativ klein gewachsene Frau mit heller Haut und liegt in Sachen Körpergröße im Grunde sogar recht weit unter dem Durchschnitt. Ihr kurz geschnittenes Haar ist tief rot, ihre hellbraunen Augen wirken im rechten Licht beinahe schon bernsteinfarben. Wohl auffälligstes Merkmal an ihr ist ihre Kleidung als auch die Art und Weise wie sie ihr Gesicht zurecht schminkt. Ihr Kleiderschrank ist sehr bunt und erinnert eher fetzenhaft an die Kostüme eines Hofnarren...
Meist zeichnet sie Herzchen, Karosymbole oder Tränen auf die Haut ihrer Wangen, malt ihre Augenwinkel aus oder verwüstet mit verschiedenen Tönen gleich vollständig ihr Gesicht. Katys Erscheinung hängt meist sehr von ihrer unterschiedlichen Stimmung an ebenso unterschiedlichen Tagen ab.
Manchmal schmückt sie ihre Gelenke mit Bändern an denen kleine Glöckchen hängen, so hört man oft ein helles Klingeln wenn sie sich bewegt... Zu ihrem Arsenal gehört eine schiere Unzahl an Messern, Dolchen und Ähnlichem. Man könnte es beinahe als eine Liebhabersammlung bezeichnen, würde sie nicht regelmäßig blutigen Gebrauch davon machen. Selbst von den Gemüsemessern...

Spoiler:
 


Charakter: Es ist unerklärlich wie sich Katarias Persönlichkeit in jene Richtung entwickelte, gilt sie doch als hoch exzentrisch. Ihr meist manischer Charakter steht offenbar im Zwiespalt zwischen Unterhaltungskunst und Blutlust. Zumindest scheint es ihr klar welchem Teil ihres Umfeldes sie welche Portionen ihres Seins abgibt...
Zumindest steht sie in den eher zwielichtigen Kreisen in jenem Ruf zwar unberechenbar gegenüber ihren Feinden, doch enorm loyal gegenüber ihren Verbündeten oder Auftraggebern zu sein.



Hintergrund: Katys Herkunft ist nichts worüber sie spricht und auch dafür bekannt ist nie darüber zu sprechen, vermutlich stammt sie aber aus dem Kaiserreich irgendwo nahe Quinya. Wenn man aber ihren Worten Glauben schenken darf, vorausgesetzt irgendeinem ihrer Worte Glauben schenken zu können, dann hat sie offenbar immer noch guten Kontakt zu ihren Eltern sowie dem Rest ihrer Familie und schreibt regelmäßig Briefe. Auf der anderen Seite wird behauptet, dass sie keine Eltern mehr hat... und Kataria wäre der Hauptgrund warum es sie nicht mehr gibt. Briefe werden dennoch geschrieben... und scheinen auch tatsächlich anzukommen.
Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass sie aus einer Familie von Artisten und Schaustellern stammt, zumindest erklärt dies ihre eigenen Fähigkeiten am ehesten nachvollziehbar.
Man könnte denken sie war einmal tatsächlich eine Gauklerin, die Unterhaltung der Massen scheint ihr nämlich regelrecht im Blute zu liegen. Sie ist eine famose Akrobatin und atemberaubend flexibel sowie wendig... Sie versteht sich zusätzlich auf zahlreiche Taschenspielertricks, Schlossknackerkniffe, Entfesslungstricks und Trickbetrügereien. Dinge welche das Gerücht ihrer Herkunft nur noch mehr festigen...
Allein ihre Garderobe, welche so wirkt als hätte sie jene mehreren Hofnarren und Gauklern in einem Zuge gestohlen, wirkt so als hätte sie ein Leben als geübte Schaustellerin hinter sich... Für Viele ist es wohl anders nicht zu erklären, was würde denn auch nur solch eine Persönlichkeit wecken wenn nicht eine recht eindeutige Vergangenheit? Wiederum... was muss geschehen, damit aus einer Person mit solch einer Beschäftigung ein derartig manisches und zu vielerlei Gräueltaten bereites Biest wird...?
Fest steht jedoch, ihre ungewisse Vergangenheit außer Acht gelassen, dass Kataria ihre Fähigkeiten längst nicht mehr dazu nutzt um das einfache Volk oder gar gelangweilte Adelige und Fürsten zu unterhalten, dem kommt sie nur noch aus Übungszwecken nach oder weil sie gerade keine andere Arbeit findet. Straßenkünstler werden von vielen Wachen an zahlreichen Orten nicht gerade gerne gesehen, auch wenn dies für sie oft einen ganz eigenen Reiz mit sich bringt. Mittlerweile hat Katy unter vielen Söldnertrupps und anderen zwielichtigen Gruppierungen einen recht einschlägigen Ruf, vieles davon macht ihr exzentrisches Verhalten aus... doch gilt sie gemein hin als zuverlässige Anlaufstelle und eine Art "Geheimtipp" wenn es darum geht Schlösser zu knacken, Gefangene zu befreien, schwierige Diebstähle oder gar Morde zu bewerkstelligen und in den passenden Momenten für Ablenkung und Verwirrung zu sorgen. Für die passende Bezahlung findet man in Kataria eine zuverlässige und ambitionierte Bereicherung für verschiedenste Unternehmungen, ohne lange Fragen zu stellen... kostenlose Unterhaltung und gelegentliche Schauprogramme absolut inkludiert! Zumindest bewirbt klein Katy sich damit meist selbst...
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