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 Heldenmut [MSG]

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 15 Jul 2018, 21:00

Eigentlich wäre es ihre Aufgabe gewesen Kalien zu unterstützen, doch was sie gesehen hatte... Alissia war wie vollkommen innerlich erstarrt. Ihr Blick ruhte lange auf ihr... Als Isabella von einem Messer getroffen worden war, wandelte sich ihre Starre plötzlich zu Panik. Sie hatte es noch verfolgen können, während Kalien den Ort des Geschehens hinter sich ließ. "Stop! Wir können sie nicht einfach zurück lassen!", hallte Alissia so laut sie konnte im Kopf der Elfe wieder... Erst im Nachhinein schallte sie sich selbst eine Närrin. Kalien wusste es schließlich nicht... und es könnte am Ende bedeuten, dass es so vielleicht sogar besser gewesen wäre.


Mit zusammen gebissenen Zähnen griff Isabella mit ihrer Rechten über ihre linke Schulter und tastete nach dem Ding welches in ihrem Fleisch steckte. Das krude Messer war an ihrem Schulterblatt abgeglitten und steckte schief in ihrem Rücken. Sie bekam den Griff zu fassen, zog vorsichtig daran um sich zu versichern, dass die Klinge keine Widerhaken besaß bevor sie fester zupackte und sich das Messer aus ihrem Rücken riss. Scharf presste sie die angehaltene Luft wider hervor, bevor sie die Klinge unachtsam von sich warf.
Gerade als sie sich aufrichten wollte, bekam Isabella einen Tritt in ihre Seite und wurde dabei erneut auf den Boden geschickt. "Schneidet ihr den Kopf ab. Die sind sonst kaum tot zu kriegen.", keifte eine der Hexen, bevor sie sich mit dem Arm den Speichel aus den Mundwinkeln wischte.
Isabella konnte nicht genau sagen wie viele der mörderischen Hexenweiber sie umringt hatten, kurz darauf spürte sie einen starken Ruck an ihrer Kopfhaut... an den Haaren gepackt wurde sie regelrecht in die Höhe gezwungen. In ihren Augenwinkeln nahm sie die blitzende Schneide eines Messers wahr...
Eine sehr prägnante Sache, welche ihre Mutter und sie noch gemeinsam hatten... Das Funkeln der Klinge, die tiefe Wunde in ihrem Rücken und der Schmerz daher stammend wie sie an ihren Haaren empor gezogen wurde.
Isabellas Fänge längten sich um ein Vielfaches, ihre Pupillen zogen sich zu zwei engen Schlitzen zusammen und ein Ruck schien durch ihren Körper zu fahren.
Es knackte gräulich und der Schrei der Hexe hallte über das ganze Gelände, als ihr Arm hinter dem Handgelenk gebrochen wurde... Kurz darauf verstummte dies jedoch, als die Hexe überkopf in den Waldboden einschlug und ihr dabei das Genick gebrochen wurde.
Wie die Bestie die sie nun war, fuhr Isabella herum und funkelte die Übrigen regelrecht gierend an, nur noch ein einziges Ziel vor Augen. Wie ein hysterisches Kind welches seine Stoffpuppen nach und nach in Stücke riss, so ging Isabella mit den Hexen um... Gliedmaßen brachen oder wurden sogar ausgerissen, nur um das gesplitterte Knochenende in den Körper der Selbigen zu rammen.
Hastig gesprochene Zauber gingen vorbei oder schlugen fehl, während eine nach der anderen regelrecht massakriert wurde. Ein erneuter krächzender Schrei, begründet durch ein Kniegelenk welches nach Innen durchgebrochen worden war, geschuldet durch einen Tritt. Isabella packte ihren Kopf und wischte jenen zur Seite, frontal gegen die Rinde eines Baumes an welchem der Schädel feucht fröhlich aufplatzte. Eine der Hexen, bewaffnet mit einem Krummdolch, nutzte die kurze Ablenkung und ging damit direkt auf sie los... rammte die Klinge einmal in Isabellas Schulter, was sie jedoch in diesem Stadium der Rage nicht mehr spürte, zog die Klinge heraus und wollte erneut zustechen... doch diesmal bekam die Halbvampirin ihre Hand zu packen. Sie brach Finger und Gelenke unter der rohen Gewalt, der Aufschrei der Hexe endete in unverständlichem Gurgeln.
Isabella verbiss sich in ihrem Hals... die langen Fänge wühlten sich dabei durch das Fleisch wie eine Spitzhacke durch weichen Lehm, anstatt an ihrem Opfer fest zu halten biss sie immer wieder zu, fraß sich in der Hexe regelrecht fest... Blut schoss in ungezügelten Mengen hervor, wovon sich Isabella zugleich einiges genehmigte. Erneut biss sie kräftig zu, worauf der Kopf ihres Opfers nach Hinten wegsackte, lediglich an einem letzten Fleischfetzen hängend. Unachtsam warf sie den noch zuckenden Körper von sich...
Ungezügelt leckte sie sich über die Lippen, nun umso mehr bereit für die letzten Widersacher...
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 15 Jul 2018, 23:57

Rajis betrachtete kurz die kleine Gruppe, wenn Dmitry den Salzkreis auslegen würde und Alice ein gegenritual vorbereiten musste, dann lag es wohl an ihr und Sahar diese Dämonin zu schwächen und, was ihr noch wichtiger erschien, sie an der stelle zu binden, sowohl wegen der geringen menge Salz welche zur verfügung stand, als auch wegen dem Riss zwischen den Ebenen. "Sahar, würde es Euch was ausmachen ein weilchen auf der Schulter von Alice platz zu nehmen und mich von dort aus zu unterstützen? Ich werde mich dem Wesen direkt stellen damit es nicht auf die Idee kommt durch den Wald zu wandern, als Wesen des Wassers habe ich eine natürliche resistenz gegen Feuer."
Rajis wartete nicht auf eine Antwort, sondern steckte ihren Bogen weg und begann sich zu konzentrieren. Kurz darauf begann von ihr eine unnatürliche Kälte auszugehen. Eine Eisschicht begann sich auf ihrem Körper zu bilden, welche rasch an dicke gewann und sich langsam zu einer groben Schuppenartigen Rüstung formte. Mit ihrer Waffe schien etwas ähnliches zu geschehen, wobei die Eisschicht sich nur um die Klinge bildete, wenn auch nicht so dick wie bei der Rüstung. In der Kuppel von Sahar war es nun plötzlich sehr kalt geworden, trotz des Feuerdämons nicht unweit von ihnen entfernt, sogar die Pflanzen und Äste direkt neben Rajis auf dem Boden waren von einer dünnen Eisschicht überdeckt.
Die Naga blickte zu Dmitry. "Ich bin bereit auf dein Kommando loszulegen, ich denke das beste ist wenn wir beide lossprinten um keine zeit zu verlieren, ich werde die Aufmerksamkeit dieser Dämonin mit einem Frostbolzen auf mich ziehen und sie dann solange beschäftigen bis der Salzkreis und das Bannritual komplett sind." Feuer und Eis waren die sich entgegengesetzten Elemente, somit war Rajis sich sicher das sie die volle aufmerksamkeit der Dämonin bekommen würde, sobald sie Angreifen würde und das würde den anderen Hoffentlich genug zeit geben die Dämonin zu Bannen.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mo 16 Jul 2018, 10:06

Ziemlich abrupt hielt Kalien inne, taumelte kurz durch ihren eigenen Schwung, bevor sie sich wieder und zurück sah. Just in diesem Moment ging in der fremden Frau eine Veränderung durch. Offensichtlich würde diese keine Hilfe benötigen. Auch Zaiyel und der Prinz schlugen sich gut. Nein, die hatten alles unter Kontrolle. Außerdem...
"Die Feuerbestie ist wichtiger. Wenn wir die nicht aufhalten wird sie denen da in den Rücken fallen."
Und mit diesen Worten sprintete sie weiter - und rannte die Gruppe, die sie suchte, beinahe um. Ein wenig außer Atem keuchte sie kurz, bevor sie mit ernstem Blick zu der Naga sah.
"Rajis! Ich brauche eine deiner Schuppen! Schnell!"
Fordern hielt die Kalien der Frau die Hand hin, wärend der Blick zu dem Dämon wanderte, offensichtlich dessen Können und Gefährlichkeit abschätzend. Die Geste, mit der sie da stand, hieß eindeutig, dass ihr jeglicher Einwand egal wäre und sie auch nicht davon ausging, Zeit zum Erklären zu haben.
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Shoggoth

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mo 16 Jul 2018, 22:04

Die Naga legte ein erstaunliches Maß an arkaner Fähigkeit an den Tag. Ihren kompletten Körper mit elemtarer Magie zu bedecken war sicher kein Zuckerschlecken. Die Majestät dieser Wesen war im Angesicht von Raji kaum abzustreiten. Wie eine gläserne Prachtrüstung brach der Eispanzer das Licht des tanzenden Feuers. Unter anderen Umständen hätte ich mich gerne näher damit befasst, aber nun gut, es gab wichtigere Dinge zu tun.
Der Dämon hatte sich in der Zwischenzeit von der Beschwörung erholt und blickte nun mit hasserfüllten Augen durch den Wald. Mit der Magie welche gerade entfesselt wurde, waren wir ein Leuchtfeuer im Blick des Wesens. Selbst machte es keine Anstalten seine Macht zu verstecken, schon jetzt standen Bäume nahe der Bestie in Flammen. Durch die Widernatürlichkeit des Feuers brannte es heißer um ihren Körper als eigentlich möglich war. Ein sehr unangenehmes Element, falls man das Pech haben sollte ihm zu nahe zu kommen.
Da sich Rajis allerdings ihrer Sache sicher schien, machte ich keine Anstalten Einwände zu erheben. Alice war wohl eine Schlüsselfigur im Kampf gegen den Dämon, adäquater Schutz ist in diesem Fall wohl mehr als angebracht. Etwas das ich selbst in meinem jetzigen Zustand vollbringen kann. Allerdings brauchte ich wohl meine volle Konzentration, also sollte ich wohl lieber diese Scharade ablegen. Ich schnippte mit den Fingern und, wie von einem Windhauch gepackt, löste sich mein Körper in feinen, bläulichen Dunst auf. Schon ach einem Moment war von mir selbst kaum noch etwas auf profane Weise zu sehen.Es war sehr viel entspannter diese Form zu halten, allerdings war sie nicht unbedingt für soziale Interaktion zu gebrauchen.
Ich schwebte zu Alice hinüber und ließ eine ihrer schwarzen Strähnen kurz tanzen um meine Anwesenheit anzukündigen. Man hatte mir einmal gesagt meine Anwesenheit wäre wie ein sehr sanfter Tornado, eine Beschreibung die mir in einer seltsamen Weise schmeichelte. „Leider sind meine Kenntnisse über Dämonen recht begrenzt, Fräulein.“ erklang meine Stimme wie ein Windhauch aus dem Nebel. „Wir Dschinn haben nie viel von ihnen gehalten. Ich hoffe unsere Abneigung wird nicht zum Problem werden.“ Mein leises Lachen verlor sich nahezu vollständig im Wind. „Aber ich werde schon dafür sorgen, dass euer Ritual nicht gestört, verehrte ...Magistra?“ Hätte ich Augenbrauen, sie wären nach oben gewandert. Offensichtliche war sie irgendwie in der Magie bewandert, aber sie machte kaum den Eindruck einer Gelehrten.
Fast so wie eine andere "Dame" welche durch das Unterholz brach. Elfen waren ja für ihren feinen Sinn für Etikette bekannt... Ohne Kopf zum schütteln oder Augen zum rollen war dies schon fast schmerzhaft. Wenigstens schien sie eine Art Plan zu haben, wofür auch immer sie dafür die Schuppe einer Naga brauchte. Ich hoffte einfach, dass dies nicht mein Problem werden würde...
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Di 17 Jul 2018, 16:41

Sie waren bereit für den entscheidenden Kampf, alle standen in den Startlöchern und dann ... kam plötzlich die Elfe von vorhin und mischte sich ein. Sie trat mit Authorität auf, daher ging Dmitry einfach einmal davon aus, dass sie wusste, was sie da tat. Dennoch hatten sie nicht mehr viel Zeit zur Verfügung und mussten schnell handeln, wenn sie den Dämon davon abhalten wollten, den gesamten Wald in Asche zu verwandeln. "Rajis, gib ihr eine Schuppe, und dann LOS!" Das Gefühl, aus der Schutzkuppel des Dschinns zu brechen war etwa damit vergleichbar, auf ein Lagerfeuer zu treten, das jemand gerade erst entzündet hatte. Beinahe augenblicklich begann Dmitrys Haut sich zu klein für seinen Körper anzufühlen, und je schneller seine Schritte in Richtung des Dämons wurden, desto näher kam er dem Epizentrum der Hitze. Seine Haare begannen verbrannt zu riechen und seine Rüstung begann zu rauchen. Wie wollte die Elfe ohne offensichtlichem Schutz so nahe an das Biest herantreten? Feuer und Hitze waren Feinde der Noblen, und sein Erbe machte sich in diesem Moment ebenso bemerkbar wie die Tatsache, dass er trotz allem nur ein Sterblicher war. In Strömen schwitzend begann er seinen Beutel rund um den Dämon auszuleeren, darauf vertrauend, dass die Naga ihn lange genug würde ablenken können. Mit jedem Schritt wurde die Nähe schmerzhafter, seine Haut röter und sein Atem gepresster. Es war kaum möglich, die Luft hier zu atmen. Dmitry fühlte sich, als würden seine Innereien von innen heraus gekocht. Aber langsam, ganz langsam, bildete sich ein weiß funkelnder Ring um die Feuerfrau. Blieb nur zu hoffen, dass das Salz ausreichend war. Er hatte in seinem ersten Spurt kaum ein Viertel geschafft und der Beutel fühlte sich bereits bedrohlich leicht an ... Nun, das Blut eines Außerweltlichen hatte manchmal eine ähnliche Wirkung wie Salz, und davon hatte er mehr als genug. Wobei er das nur nutzen würde, wenn es nicht mehr anders ging.

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Di 17 Jul 2018, 17:31

Der Dschinn legte sich um sie wie eine lokal sehr begrenzte Brise frischen Winds. Eigentlich gar kein so unangenehmes Gefühl, aber trotzdem war das sonst permanente Lächeln auf Alizshas Gesicht derzeit nirgends zu sehen. Es wäre besser gewesen, wenn sie es gar nicht erst so weit hätten kommen lassen. Und natürlich fehlte ihr sogar das übliche Zeug zur Verbannung von Dämonen. Eine sorgenvolle Falte stahl sich auf ihre Stirn, bevor sie den Dschinn verbesserte: "Magistra der Magotechnologie. Mit klassischer Magie habe ich so viel zu tun wie eine ein Wolf mit dem Fliegen. Aber meine Kenntnisse bezüglich Dämonen sind tiefgreifend. Immerhin hat mir einer selbst davon berichtet. Jeder Schutz, den Ihr mir geben könnt, ist sehr willkommen."
Und jetzt war der Moment, an dem mal wieder alles stimmen musste. Zuerst die Haltung, den Körper schräg zum Gegner gestellt, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Der linke Arm, der näher am Herzen war, in Richtung des Dämonen ausstrecken. Die Finger zum Symbol des allsehenden Auges geformt. Ausatmen, einatmen. Mit einem lauten Geräusch wie von splitterndem Glas barsten die Kristalle auf Alizshas Stirn und fielen in einem rötlichen Funkenregen zu Boden. Ein helles Glühen ging vom Körper der Bastardin aus, als sie mit dunkler Stimme zu sprechen begann: "In nomine patri mei, ego te in exilium mitto. Verlasse diese Welt, in die du ungerechterweise gezogen wurdest. Kehre nicht zurück. Schwöre dieser Gestalt ab und kehre zurück in jene Welt aus der du kamst!"
Eine weitere Hitzewelle brach über die Lichtung hinweg, als sich etwas in der geborstenen und verkohlten Trommel formte. Es war eine Art Portal, aber die Grenzen verschwammen und beugten sich nicht den Gesetzen der Geometrie. Das Portal war gleichzeitig Kreis und Viereck. Dahinter gab es nur verschwommene Farben, die in rasender Geschwindigkeit umher schossen. Ein Tentakel aus violettem Licht entkam dem Portal kurzzeitig, bevor sich einige andere darum legten und das schlängelnde Ding zurück zogen. Es tat beinahe weh direkt in das Portal zu schauen.
Alizshas Augen klappten nach oben, sodass nur noch das Weiße zu sehen war. Die Bastardin stand, mit der linken Hand immer noch beschwörend ausgestreckt, am Rand der Lichtung. Aber ihre Haltung war zusammengesunken, der Oberkörper nach vorne gebeugt, mit nur der linken Schulter als fester Punkt. Die Abschwörung verlief sich in einer Wiederholung des ersten Satzes und wurde schneller, bis man die Worte kaum mehr verstand.

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Di 17 Jul 2018, 20:48

Rajis blickte Kalien ungläubig an, wie hatte die Elfe sich das vorgestellt? Etwas früher wäre das ja kein Problem gewesen, doch die Frau schien bei ihrer Forderung völlig zu ignorieren das sich Rajis gerade eben mit einem Körperpanzer aus Eis umgeben hatte, sie konnte sich jetzt nicht einfach eine lose Schuppe suchen und sich auszupfen und um den Zauber zu beenden und erneut aufzubauen hatte sie keine Zeit.
Rajis seufzte nur kurz und schüttelte den Kopf, schlug dann jedoch mit ihrem Schwanz ein paarmal kräftig auf den Boden. Der erste schlag lies die Rüstung zerbrechen und ein feiner Eisnebel sammelte sich in der Kuppel. Augenblicklich begann die Eisrüstung sich zu Regenerieren, doch Rajis hoffte das die folgenden Schläge ausreichten um eine bereits lose Schuppe vollends von ihrem Körper zu lösen, aber mehr konnte sie im moment nicht tun, wenn sich keine löste hatte die Elfe Pech gehabt.
Nach dem letzten schlag wartet Rajis auch nicht bis sich die Rüstung regeneriert hatte, sondern schnellte nach vorne um sich auf die Dämonin zu stürzen. Dmitry hatte bereits vorgelegt und würde ablenkung brauchen, also lies sie das vorhin vorbereitete Geschoss aus Eisenergie auf die Dämonin los. Diese blockte das geschoss zwar ab, doch die entgegengesetzten Energien hatte sicherlich für etwas schmerzen gesorgt und damit hatte Rajis die Aufmerksamkeit aufsich gezogen. Und vorerst wollte sie auch gar nicht mher erreichen, solange sich die Dämonin auf etwas anderes als auf Dmitry konzenterierte war alles in Ordnung.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Di 17 Jul 2018, 21:31

Das lief nicht, wie erwartet. Warum machte die verdammte Naga das so kompliziert...? Ein Glück, dass sich tatsächlich eine Schuppe weit genug gelockert hatte, dass Kalien sie auffangen konnte, bevor sie zu Boden fiel. Nun hieß es nur noch zu warten, bis Dimitry seinen Kreis beendet hätte und von dem Dämon fort kam. Aber vorbereiten konnte sie schonmal alles.
"Sorgt dafür, dass es bleibt, wo es ist", gab Kalien in einem befehlenden Ton von sich. "Ich greife es an, sobald Dimitry fertig ist. Bleibt dann auch fort von ihm."
Ein Glück, dass sie sehen konnte, dass er irgendetwas auf dem Boden verteilte. Wahrscheinlich war das wichtig. Das also ausnehmen... Würde schwer werden, aber sie war überzeugt, dass sie es schaffen konnte. Beinahe wie Alice es getan hatte stellt sich nun auch die Elfe hin, eine Hand gen Dämon ausgesteckt, damit die Schuppe hochhaltend. Dann begann sie sich zu konzentrieren und ein leichtes Glimmen fing an, die Schuppe zu durchdringen, zunächst wie Adern von den Fingern ausgehend, bevor es sich immer mehr ausdehnte.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mi 18 Jul 2018, 15:13

Dank des schnellen Eingreifens der Naga schaffte es Dmitry relativ unbehelligt um den Dämon herum. Gerade fühlte er sich ein wenig wie eine Maus, die um die Beine eines Elefanten herumtänzelt, wohlwissend, dass jede Panikreaktion und jeder falscher Schritt sein Aus bedeuten mochte. Ein Wesen, dass einen ganzen Zirkel aus Hexen zur Beschwörung brauchte, war außerhalb seiner Gehaltsstufe, sozusagen. Normalerweise hatten sie es mit niederen Dämonen zu tun, Sukkubi, Imps und dergleichen. Nervig, aber nicht bedrohlich für ganze Landstriche. Dieser hier würde gut und gerne dazu in der Lage sein, ganzen Dörfern den Garaus zu machen, wenn er es denn darauf anlegte. Oder sie. Er tänzelte über den Boden wie auf heißen Kohlen - temperaturtechnisch stimmte das wohl - und leerte bald das letzte Salzkorn aus dem Beutel. Er hatte noch ungefähr einen Viertel des Kreises übrig, als stieß er sich im Lauf einen Dolch in den Unterarm und machte weiter. Die zuvor schon offene Wunde schmerzte höllisch - pun intended - als er um die infernalische Bestie herumtrat und die letzte Lücke geschlossen war. Beinahe augenblicklich begann der Bannkreis in einer Mischung aus himmelblau (Salz) und rötlich (sein Blut) zu glühen und seine Wirkung zu entfalten. Natürlich bekam der Dämon den rabiaten Einschluss seiner Bewegungsreichweite mit, denn er ließ etwa eine Sekunde von der attackierenden Naga ab, um eine weite Bewegung in Dmitrys Richtung zu machen. Es wurde kurz sehr heiß, dann sehr schmerzhaft, dann fühlte er im Rücken einen Baum. Der Dämon hatte ihn wie eine Fliege davongeklatscht und Dmitry das Fliegen gelehrt ... bis ein Baum seinen Flug gestoppt hatte. Stöhnend blieb der junge Mann auf den ascheverbrannten Blättern liegen und wälzte sich auf den den Rücken. Autsch.

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mi 18 Jul 2018, 16:05

Verdammt, so war das nicht geplant... Also, es war gut, dass Dmitry aus dem Weg war, aber so, wie er das angestellt hatte, war das ganz sicher nicht geplant gewesen... Und tat sicherlich ziemlich weh. Doch Kalien konnte ihm jetzt nicht helfen. Oder besser gesagt: Musste ihm auf andere Art und Weise helfen. Bevor sie entfesselte, was sie vorbereitet hatte, erhob sie die Stimme, um zu ihrem Rapier zu sprechen, dieses Mal nicht darauf achtend, ob die Anderen etwas mitbekamen oder nicht.
"Hey, Alissia... Falls du jemals vor hattest, an mich zu glauben, jetzt wäre der perferkte Zeitpunkt dafür." Ein Grinsen lag in der Stimme doch so schwach, dass es ziemlich klar war, dass sie den Satz ziemlich ernst meinte.
Und dann spülte Kaliens Magie über den Dämon hinweg. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aus dem nichts erhoben sich zwei Flutwellen aus dem Wald, rauschten über die Bäume, ohne diese sichtbar zu schädigen, bevor sie über der Dämonin zusammen trafen, auf magische Weise den Kreis aus Salz und Blut unberührt ließen und die Feuergestalt umspülten und, so hoffte Kalien, weit genug schwächen würde, dass die Anderen ihr den Rest geben konnten. Doch ob sie das schafften bekam die Elfe nicht mehr mit, denn als die Wellen zusammentrafen, erlosch die Nagaschuppe und Kalien brach offensichtlich kraftlos zusammen.
Die Wellen versickerten langsam im Boden, ließen eine Schicht Salz auf der Umgebung zurück, wodurch diese wirkte wie eingefroren.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 22 Jul 2018, 12:05

Ein gewaltiges Kreischen erhob sich inmitten des Salzkreises, als der Feuerdämon von einer Seite zur anderen tigerte. In die Ecke gedrängt, musste sie sich gleichzeitig den Angriffen der Naga und der magischen Kraft der Elfe erwährend. Dunkelrot glühten die Augen der Bestie, deren Wut sich darin zeigte, dass Feuersäulen aus dem Boden brachen wie Geysire und sie all ihre infernale, feurige Macht auf die Eisrüstung ihrer Feindin konzentrierte. Dort, wo die Feuersäulen den Bannkreis trafen, schien es, als hätte man sie abgeschnitten. Die schwach glühende Falle hielt nicht nur sie selbst davon ab, ihn zu verlassen, sondern auch ihre verheerende Magie, sich außerhalb des Ortes auszubreiten. Immer schwärzer und verkohlter wurde die Beschwörungstrommel, bis sie schließlich zu einem Haufem Asche zerfiel. Ein Portal hatte sich darin gebildet, aus dem langsam, stetig, etwas zu kriechen schien. Was zuerst aussah wie die Tentakel einer grauenhaften Kreatur konnte man schnell als violett glühende Ketten erkennen, die sich langsam, eine nach dem anderen, um die Arme und Beine des Feuerdämons legten - und sich straff zogen. Unter Brüllen und Jaulen wurde sie von der übernatürlichen Macht des Bannzaubers immer weiter zum Portal hingezogen. Allein die pure Körperkraft des Dämons hielt ihn davon ab, nicht zurück in die eigene Welt zu stolpern. Mit einem verzweifelten Wutschrei spülte eine Welle aus Feuer über Rajis hinweg, wie Lava, das aus einem Vulkan spuckte. Der Boden begann zu schwelen und zu rauchen, da kam plötzlich ein Brausen auf. Wasserwellen fegten über den Käfig des Feuerdämons hinweg, löschten für einen Moment ihre Feuer und ließen sie erneut einen ohrenzerreißenden Schrei ausstoßen. Dmitry, auf dem Boden liegend, presste beide Handflächen auf die Ohren und konnte zugleich, über den stechenden Kopfschmerz, den der Schrei verursachte, nur Mitleid für diese Wesenheit empfinden. Sie war aus ihrer Welt entrissen worden, wütend, dass man sie ihrer Heimat enthebigt hatte - und um zurückzukehren, musste sie mehr Schmerzen durchleiden, als eine Wesenheit erdulden sollte. Deshalb waren Dämonenbeschwörer solch grausame Kreaturen ... Sie taten diesen Wesen aus Energie, aus der elementarsten Kräften dieser Welt, so viel an, indem sie diese in ihre Welt holten und in einen Körper pressten. Als die Glut in der Brust des Feuerdämons sich aufs Neue selbst entfachte, musste er daran denken, wie er sich fühlen würde, wenn man ihm alle Gliedmaßen auf einmal abschneiden und ihn zu Jahrhunderten der Knechtschaft als unvollkommen, winzig und unterwürfig verdammen würde. Er würde ähnlich schreien, denn wie sollte er verstehen, dass die Ketten ihm helfen würden, wie sollte er begreifen, dass dieser fremde Ort, der mit immerwährendem Schmerz und dem Gefühl einer ständig offenen Wunde verbunden war, nur für eine kurze Weile seine Heimat sein würde? In ihrem Land mussten Dämonen nicht denken, sie waren einfach. Aber hier wurde ihnen die Bürde einer Seele auferlegt wie jedem Wesen in der materiellen Welt, eine Vergewaltigung durch Bewusstsein, wo es vorher nur Frieden gab.
Als sich der Feuerdämon aufbäumte, schoss noch eine letzte Kette aus dem Loch hervor und legte sich um ihren Hals. Beinahe ungläubig griff die Flammenbestie nach ihren glühenden Fesseln, dann ging ein Ruck durch sie, das Portal und den Wald selbst. Die Welt war für einen Moment ein schiefes Gemälde an einer Wand, das eine übersinnliche Macht in Einklang brachte. In das Portal gezerrt wie ein Hund von seinem Meister, verschwand sie in der interdimensionalen Dunkelheit, bevor die magische Öffnung, die Wunde zwischen den Welten, sich schloss. Eine magische Explosion blies das Salz, das Laub und die verkohlten Reste auf dem Boden in einem perfekt kreisförmigen Bogen zu allen Seiten hinweg, und ließ auf dem Waldboden nur ein dunkles, tief in die Erde gegrabenes Pentagramm zurück. An dieser Stelle würde lange nichts mehr wachsen, vielleicht nie wieder.
Erschöpft ließ Dmitry seine Hände sinken und blieb liegen, wo er war.

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 22 Jul 2018, 12:46

"DMITRY!", schallte es über die verbrannte Lichtung. Alizsha ließ alles liegen und stehen und rannte hinüber zu ihrem Partner. Vorsichtig barg sie seinen Kopf in ihren Händen und drehte ihn ein wenig herum. Eine gewaltige Brandwunde, wo ihn der Dämon mit dem Arm erwischt hatte. Ein paar kleinere Wunden. Alles in allem nichts, was er nicht schon mal überstanden hätte.
"Das wird jetzt ein bisschen pieken", meldete Alizsha mit einem beruhigenden Lächeln an und hob eine ihrer Pistolen. Die Mündung zielte direkt auf Dmitry. Das Mündungsfeuer und der Knall beim Abfeuern waren allerdings anders als bei ihren beiden anderen Waffen. Geräuschvoll zersprangen drei der Kristalle auf ihren Handschuhen. Sanftes, rotes Leuchten legte sich um Dmitrys Wunden, die sich rasch zu schließen begannen. Mit selbstverständlich nur professionellem Interesse strich die Bastardin über die geheilte Haut.
"Ist sonst noch jemand verletzt?", erkundigte sie sich schließlich, blieb aber sitzen, einen Moment lang die Ruhe genießend.

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 22 Jul 2018, 17:25

Rajis hatte die extreme Hitze, welche die Dämonin aus der nähe abstrahlte, etwas unterschätzt. Das Eis ihrer Rüstung schmolz und verdampfte etwas genau so schnell wie es sich neu bildete, doch die Eisschicht auf ihrer Waffe wurde beim Zusammentreffen mit der Dämonin augenblicklich Vaporisiert. Das machte den ersten schlag zwar überraschend effektiv, doch danach war nicht genügend zeit zwischen den Angriffen, damit die Waffe sich wieder genug abkühlte und sich eine neue schicht aus Eis bilden konnte. Rajis angriffe waren daher leider nicht wirklich so effektiv, wie Sie sich erhofft hatte, statdessen kam nun das problem hinzu, das sich ihre Klinge begann langsam aufzuheizen, was die Kampfdauer noch stärker begrenzte und Rajis noch mehr magische kraft kostete.
So war es nicht verwunderlich das auch die Eisrüstung versagte, als der Bannkreis komplett war und sich die Macht der Dämonin und auf ein sehr kleines Gebiet konzentrierte. Dmitry hatte es also geschafft seinen teil des Plans zu erfüllen, doch der angriff der Dämonin auf ihn machte Rajis klar, das sie sich noch nicht zurückziehen durfte. Sie hatte das gefühl bei lebendigem Leibe gekocht oder gegrillt zu werden, doch die Ketten wollten sich einfach nicht so schnell um die Gelenke der Dämonin legen, wie sie es gerne gehabt hätte. Als dann auch noch Lava aus dem Boden zu brechen schien war Rajis der Panik nahe, ein solch extremer angriff aus Feuer und Hitze konnte sie nicht abwehren.
Zum Glück musste sie das aber auch gar nicht, den in diesem moment ergoss sich eine Flutwelle aus dem nichts heraus über den gesammten Kampfplatz. Auch wenn der effekt nur kurz anhielt, nahm das Wasser praktisch sämtliche wärmeenergie aus dem Kampf hinaus und schwächte die Dämonin extrem. Rajis war sich nicht ganz sicher, aber sie hatte das Gefühl das sich die Ketten nun um einiges Schneller bewegten und die Dämonin nun wieder in den Riss zurückzogen, aus dem sie gekommen war. Kurz darauf war das Schauspiel vorbei und nur noch das verkohlte Pentagram im Boden, sowie die unnatürliche Hitze der Luft erinnerten noch an den Kampf. Rajis schlängelte langsam zurück zu der Gruppe, immernoch leicht benommen. Ein grossteil ihres Körpers war mit einer schwarzen brüchigen Steinschicht bedeckt, welche sich aus dem Lavaangriff und dem folgendem Wasserbad gebildet hatte und teilwese mit der Schuppenhaut von Rajis verschmolzen war. Erschöpft sank sie neben Dmitry und Alice zusammen. "Einmal Naga gedünstet... der erste der mich anknabbert oder was aus einem Steinofen bestell kriegt von mir eine gescheuert..." Rajis wurde zwar nicht bewusstlos, doch im moment wollte sie einfach nur liegenbleiben und nichts mehr tun.. es sei den sie würde gelegenheit für ein weiches Bett oder so bekommen.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 22 Jul 2018, 18:54

Jamie schnaubte erschöpft, während er Blutüberströmt zwischen einem Haufen toten Hexen stand. Sein Brustkorb hob und senkte sich , als er tief einatmete, doch dann blickte er doch etwas überrascht an sich herunter. Er hatte gar nicht richtig wahrgenommen, das er sich verändert hatte, oder eher gesagt, vermieden, es wahrzunehmen. Mit seinen zu krallen verformten händen griff er nach oben an seinen Kopf und fühlte dort ein Maul mit zähnen. Er sah zu den anderen, die noch bei ihm in der nähe standen. "Wie sehe ich aus?". fragte er und blickte wieder verwirrt drein.
Selbst seine stimme klang jetzt anders. Tief und grollend. Wie von einem Tier.
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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mo 23 Jul 2018, 00:35

Zaiyel hatte Kalien folgen wollen, als diese sich dem Geschehen des Rituals zuwandte und in Richtung der aufstrebenden Flammen rannte. Doch etwas liess sie erstarren. Ob es am reinen Feuer lag, in das sie blickte, oder am markerschütternden Schrei des gerade beschworenen Dämons? Etwas regte sich im Inneren der Halbelfe. Sie wusste um die Dunkelheit, den verschlingenden Zorn. Das dieser jedoch ungewollt aus heiterem Himmel in ihr aufstieg, war ihr unbekannt.
Ihr blieb nicht die Zeit, die Herkunft ihrer Gefühlsregungen zu analysieren, denn die Hexen hatten nicht vor, sie hier lebend rauskommen zu lassen. Also warum nicht den erweckten Zorn entfesseln. Flammend leuchteten Iris ihrer Augen auf und wenn der Wald nicht schon am brennen wäre, hätte sie auch sonst die Welt nur im lodernden Licht ihres Feuers gesehen. Heisse Flammen umzüngelten ihren Körper, während das Gefühl des Zorns immer mehr ihr Bewusstsein verdrängte. Ein Eisgeschoss zischte auf, als es an der Flammenaura verdampfte und richtete die Aufmerkamskeit vollends auf die Hexen...
Als Zaiyel langsam wieder zu Besinnung kam, lagen sämtliche Hexen entweder zerfleischt oder verkohlt auf dem Boden des nicht mehr ganz so bewaldeten Gebietes. Die Flammen legten sich und sie blieb schwer atmend stehen. Was zur Hölle war geschehen? Sie blinzelte irritiert. Die Frage des.. ähm.. Werwolfes?.. holte sie in die Gegenwart. "Ehm...", setzte sie an, als sie das Wesen genauer musterte. Klauen, Zähne, Fell und voller Blut - wahrscheinlich kaum sein eigenes. "Pelzig." Na gut, vielleicht war sie immer noch nicht ganz bei der Sache, da sich ihre Aussage auf das bezog, was ihr als Erstes auffiel.


Zuletzt von Zaiyel am Di 24 Jul 2018, 20:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mo 23 Jul 2018, 20:16

Isabellas Verstand raste... Sie hatte genug Blut intus um noch eine ganze Weile so weiter zu machen, doch irgendwann gab es keinen Widerstand mehr den man hätte dezimieren müssen. So trat sie nach Vorne und besah sich kurz das Schlachtfeld... In ihrer Rechten hielt sie an den Haaren gepackt noch immer den abgerissenen Kopf einer der Hexen. Es war kein Souvenir, nur war sich Isabella dessen noch nicht völlig bewusst...
Die Halbvampirin starrte nun nur noch die Bestiengestalt an, mit solchem Getier hatte sie bereits zu tun gehabt. Die Meisten von ihnen waren rasende Bestien, nichts anderes als nach Fleisch gierende Monster die keinen klaren Gedanken mehr fassen konnten. Isabella warf den Kopf schließlich von sich, in ihrer Rechten erschien stattdessen ein Nagel welcher mit reinem Silber legiert worden war... Noch zögerte sie, denn diese Bestie hatte dabei geholfen dieses Hexenproblem hier zu beseitigen. Dennoch... am besten tötete man sie solange sich die passende Gelegenheit dafür bot.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Di 24 Jul 2018, 21:35

Obwohl der Kampf vorbei und gewonnen war, herrschte angespannte Stimmung. Die Fremde schien weniger erfreut über den pelzigen Begleiter zu sein. Genau genommen war der Wolf, genauso wie der Rest der Gruppe, Fremde, doch allein die Tatsache, dass sie alle durch die Abenteuerlust zusammen gefunden hatten, legte wenigstens eine kleine Basis an Vertrauen.
Bei der anderen Kämpferin verhielt es sich etwas anders. Nur, weil sie gegen die selben Gegner gekämpft hat, bleiben ihre Motive im Unklaren. Ausserdem wies die Tatsache, dass sie die Hexen mit blossen Händen zeriss darauf hin, dass es sich nicht um einen Menschen handelte. Zaiyel blieb wachsam, während sie zu sprechen begann. "Gut gekämpft." Sie deutete mit einer Geste ihres Kopfes in Richtung des eben geworfenen Kopfes. Viel mehr hatte sie aufgrund ihres Blackouts nicht mitbekommen. "Darf ich deinen Namen erfahren?"


Zuletzt von Zaiyel am Di 31 Jul 2018, 09:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mi 25 Jul 2018, 19:54

Dmitry fühlte sich ziemlich platt, wie er da so lag und sein komplettes Blickfeld von Alices Kopf eingenommen wurde. Beim heilenden Schuss zuckte er kurz zusammen, doch fühlte sich gleich darauf viel besser. Der Schmerz in seinem Körper begann zu verebben, und mit ihm verschwanden auch die Wunden, besonders die vom Schlag des Dämons, der ja jetzt zum Glück nicht mehr weiter eine Gefahr darstellte. Etwas schwach und erschöpft gab Dmitry ihrer leicht angerösteten Nagafreundin einen Daumen nach oben und blinzelte dann Alice entgegen. "Das war saubere Arbeit mit dem Bannritual. Ich wusste, dass du das hinkriegen würdest."

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mi 25 Jul 2018, 23:49

Jamie blickte auf seine Hände, die jetzt riesig und pelzig aussahen und mörderische krallen hatte. Sein ganzer Körper war eingehüllt in rotes Fell und von der kleidung war nur noch seine hose über. Aus der Richtung, in der er Josie abgelegt hatte, vernahm er ein geräusch, ein leises stöhnen. Schnell lief er zu seiner Freundin hin und nahm diese ganz vorsichtig auf seine Hand. Die Irrwischdame blickte ihren Schützling verblüfft an.
"Hätte mir doch denken können, das dieser verdammte Wolf verflucht war. Die halten sich sonst vom menschen fern," brummelte sie dann. "So kannst du nicht rumlaufen, Junge. Argo wird sicher angst vor dir haben."
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Shoggoth

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 29 Jul 2018, 21:06

Eigentlich hätte ein Ding der Unmöglichkeit sein müssen mich ins Schwitzen zu bringen. Aber das Feuer der Dämonin strahlte eine Art Hitze aus die ich in meinem Wesen fühlen konnte. Die ungezügelte Elementarmagie brannte sich durch den Wald und selbst mein Schild konnte die Wärme nicht komplett aufhalten.
Als die heraufbeschworenen Wellen über dem Feuerwesen zusammenbrachen spülten diese auch einen Teil der Hitze hinfort und hinterließen einen Hauch von Meerwasser. Beeindruckende Magie, sicher auch nicht ganz einfach gewesen… Außerdem äußerst effektiv, der Dämon fiel und wurde zurück in die Hölle geschickt aus der er gekommen war. Wenigstens das hatte sich erledigt. Zeit um in die Hände zu klatschen und sich den Schaden anzusehen.
Diese Alice war aber wohl weniger von der entspannten Sorte. Als sie los sprintete riss es mich hinter ihr her, als wäre ich von einem Orkan erfasst. Einen Augenblick musste ich mich orientieren als sie ihren Kameraden versorgte. Er wirkte zwar etwas sehr kaputt, aber das würde schon wieder werden. Dachte ich. Dann nahm die rote Frau eine ihrer Waffen und richtete sie auf Dmitry … Kurz kam Panik in mir auf, das ging hier etwas zu schnell.
Zu meiner Beruhigung schien die Magie ihm aber nicht zu schaden, sondern heilte seine Wunden. Es gab echt keinen Grund mir solch einen Schrecken einzujagen. Hätte ich einen Kopf gehabt, ich hätte ihn geschüttelt. So aber sagte ich nur „Ich schaue mich einmal um, wenn jemand Hilfe braucht, werde ich ihn finden.“ Danach ließ ich langsam mein Wesen zerfasern und breitete mich im Wald aus. Nur einem sehr aufmerksamen Beobachter wären die feinen, blauen Schlieren aufgefallen welche sich um Bäume schlängelten und den Waldboden bedeckten.
Schon nach kurzer Zeit würde ich fündig. Ich versammelte mein Wesen an einem Punkt und stand nun über der Elfe, welche uns angeheuert hatte. Ihre körperlichen Verletzungen hielten sich in Grenzen, aber ich konnte kaum eine Aura erkennen. Sie hatte wohl etwas viel Magie freigesetzt, so etwas konnte gefährlich werden.
Ich blickte auch die bewusstlose Frau hinab und mein Blick fiel auf ihre Hüfte. Das Schwert lag einfach so da, ich brauchte nur… Langsam kniete ich mich hin und hob meine rechte Hand. Ich streckte sie aus und meine Finger schwebten über dem Griff der Klinge.
Ach, was zur Hölle… Ich ballte meine Hand zu einer Faust und rammte sie der Elfe in die Brust. Völlig ohne Widerstand drang sie in den Körper ein, ohne einen Kratzer zu hinterlassen. Sofort schoß eine geballte Ladung Magie in den Körper der Elfe. Die Entladung zuckte durch ihren Körper als hätte ein Blitz in ihr eingeschlagen. Ich hielt den Fluß an Energie aufrecht und zwang die Magie ihre Kraftreserven wieder zu füllen. Das sollte ihr helfen wieder auf die Beine zu kommen.
Ich entfernte meine Hand aus ihrem Körper (übrigens immer wieder ein sehr seltsames Gefühl) und schauderte kurz. Hmm, vielleicht war das etwas viel gewesen. Aber das würde schon nicht schaden… vermutlich.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 29 Jul 2018, 23:18

Sie hatte eine gewisse Vorahnung gehabt, dass diese neue Trägerin absolut keine Gewöhnliche war... sie hatte damit wohl untertrieben. Nun lag sie einfach da, Alissia selbst im Dreck neben Kalien. Sie lebte noch... Wenn Alissia gewusst hätte was sie vorgehabt hätte, dann hätte sie ihr helfen können. Ihre eigenen magischen Energien in den Körper der Elfe zu transferieren wäre zwar schmerzhaft, hätte sie aber vor den Folgen bewahrt. "Kalien...", versuchte sie in ihre Gedanken vorzudringen, eine Regung erzeugte es jedoch nicht.
Dieser seltsame Mensch mit dem bläulichen Hautton beugte sich schließlich zu ihr hinab, dabei wäre Alissia am liebsten immer mehr und mehr im Erdboden verschwunden als seine Hand sich ihr näherte. Nicht... Kalien... bitte wacht auf!
Jede ihrer Zellen knisterte regelrecht, sie war kurz davor aus reinem Selbstschutz ihre Form zu brechen... am Ende galt die Aufmerksamkeit jedoch nicht mehr ihr sondern der Elfe.
Alissia konnte schließlich nicht anders als ihr Auge im Schock aufzureißen, als er seine Hand in der Brust Kaliens versenkte. Es passierte so schnell... was hätte sie dagegen tun können? Sie vergaß sich völlig... Sich nicht einmal dessen bewusst was eigentlich passierte, leuchtete ihre Klinge kurz auf, bevor sich Risse auf dem Material bildeten, sie regelrecht zersplitterte und anschließend in feinen, glänzenden Staub in alle Richtungen zersprengt wurde.
Aus der Wolke heraus schoss eine kleine, zierliche Gestalt welche selbst aus dem Sprung heraus ihr ganzes Körpergewicht einsetzen musste um den Kerl zumindest von Kalien weg zu stoßen. Ihr tat es dabei vermutlich mehr weh als ihm... obwohl sie darauf vorbereitet war und er nicht, sie konnte es jedoch nicht genau sagen.
Alissia machte sofort ein paar Schritte zurück und stellte sich schützend vor die am Boden liegende Elfe... ihre zierlichen Hände zu Fäusten geballt, ihre Atmung ging schnell durch die Aufregung, während Strähnchen ihres Haares ihr das halbe Gesicht verhangen.
"Bleibt weg von ihr!", gab die kleine Dame so kräftig wie ihr möglich von sich, auch wenn Unsicherheit und Angst ihre Stimme beinahe zu brüchig werden ließen.


Isabella wischte sich erneut mit dem Ärmel über den Mund, ihre Augen lagen dabei weiterhin nur auf der Bestie... Die Kreatur schien bisher keine Intention zu verfolgen sie anzugreifen, so etwas hatte sie bis jetzt noch nicht erlebt gehabt. Die meisten zum Wolf gewandelten Menschen rissen in ihrem Wahn alles und jeden, daher war es umso wichtiger jene Erkrankten zu beseitigten. Kurz kam ihr die Theorie eines gezähmten Werwolfes in den Sinn, wie ein gewöhnlicher Hund, verwarf die Idee dann aber als so idiotisch wie sie auch war.
Die Halbvampirin trat schließlich etwas näher, in ihrer Rechten verbarg sie noch immer den mit reinem Silber ummantelten Nagel. Erst jetzt besah sie sich die Frau welche das Wort an sie gerichtet hatte genauer... Auffällig an ihr war definitiv das rote Haar, nett anzusehen. Isabella kannte eine Ortschaft im Norden von Kargheim wo sie solche Frauen direkt anzündeten... nette Menschen... hatte etwas gedauert bis sie versucht hatten die Halbvampirin ebenso auf brennende Holzscheite zu schichten. Sie schien jedoch ganz offensichtlich zu der Gruppe zu gehören welche hier neben ihr eingefallen war. "Gehört das hässliche Vieh zu euch?", fragte sie schließlich die rothaarige Dame, die vorangehende Frage ignorierend.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   So 29 Jul 2018, 23:46

Ich konnte die Überraschung nicht verbergen als mich plötzlich eine junge Frau zu Boden riss. Ich lag auf meinem Rücken als ich ihr Gesicht sehen konnte. War das…? Ein Blick zur Elfe reichte mir um meine Vorfreude in ungeahnte Höhen zu wuchten.
Mit Elan, welcher in meinem Alter sicher nicht selbstverständlich war, schwang ich mich auf die Beine und schaute mir die Dame von oben bis unten an. Ein echtes Prachtexemplar, ich war sprachlos.
„Unfassbar!“ Mit großen Augen trat ich auf sie zu und sie verpasste mir einen Schlag ins Gesicht. Ich taumelte nach hinten, sprach aber unbeirrt weiter. „Du bist es! Das ich so etwas noch einmal zu Gesicht bekomme“ Eine Freudenträne lief aus meinem Augenwinkel als ich meine Hand ausstreckte um die junge Frau zu berühren. Sie biss hinein. „Fantôme, das Schwert der legendären Victoria Chevalier, die Klinge von Deveraux, direkt vor mir!“ Sie stieß mich zurück und erneut landete ich auf dem Boden. „Was für eine Ehre!“ hauchte ich.
Ich rappelte mich ein weiteres Mal auf. „Magische Klingen sind faszinierend, sogar eine menschliche Gestalt habt ihr!“ Bewundernd musterte ich sie und versuchte mir jedes kleine Detail einzuprägen. Meine Kollegen hätten getötet um so etwas in die Finger zu bekommen. Es war alte und sehr komplexe Magie, es ist nicht besonders viel darüber bekannt. Und ein Studienobjekt direkt vor der Nase zu haben… unbeschreiblich.
Aus dem Nichts erschien eine Feder und eine Schriftrolle. „Was genau bist du für ein Wesen? Dämon, Geist, Astralwesen? Welche Magie beherrscht du? Wo wurdest du erschaffen? Von wem? Und wie? Wie alt bist du? Was ist dein Zweck?“ Ich sprach schnell, sehr schnell und meine Stimme überschlug sich vor Freude als ich immer näher an sie heran trat.
Der nächste Schlag traf Schriftrolle und dann meine Nase. Ich schüttelte meinen Kopf. Irgendwie…
Oh, ja, Verdammt. Elfe, Träger, hätte drauf kommen sollen. Aber es war so…
Meine Utensilien verschwanden, ich hob meine Hände und trat einen Schritt zurück. „Sie sollte gleich aufstehen. Ich habe ihr nur etwas Magie geliehen, sie wirkte etwas verausgabt.“ Meine Stimme verbarg nur sehr schwer meine Erregung. „Verzeiht meine ungehobelte Art. Es ist der Forscherdrang.“ Ich zuckte entschuldigend mit den Schultern.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mo 30 Jul 2018, 13:53

"Ohne die anderen hätte das nicht funktioniert", gab Alizsha kleinlaut zu. Das Bannritual, wie Dmitry es nannte, war nicht sonderlich effektiv. Derzeit. Vielleicht für immer. Man würde sehen. In jedem Fall hatte es nur deshalb funktioniert, weil die anderen dem Dämon, salopp gesagt, ordentlich aufs Maul gegeben hatten. Sonst hätte die Kreatur vermutlich gelacht und den Wald in ein Ödland verwandelt.
"Gut gemacht, alle miteinander. Rajis, soll ich mich um Eure Wunden kümmern?", bot Alizsha an und hob ihre Waffe. Die Mündung zeigte auf die leichten Verbrennungen, die Rajis abbekommen zu haben schien. Kurz überprüfte Alizsha die Salzkristalle auf ihren Handschuhen. Vier davon waren zerbrochen, aber zwei formten sich bereits wieder. Und sie hatte ja noch zwei. Also konnte sie es sich wohl leisten ein bisschen Heilung zu verteilen. Außerdem hatte jemand, der einen Punchout gegen einen Dämon auch nur in Erwägung zog Heilung verdient.
"Hat jemand die anderen gesehen? Sahar hat sich eben verabschiedet."

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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mo 30 Jul 2018, 20:27

Kopfschmerzen. Oh, diese verdammten Kopfschmerzen. Kaliens sonst gute Laune war offensichtlich ziemlich im Arsch, als stöhnen die Augen zusammen kniff, bevor eine Hand an ihren Kopf fuhr. Ein erneutes Stöhnen, bevor sich die Elfe mit noch immer geschlossenen Augen langsam aufrichtete.
"Erinner mich daran, dass ich das nicht wieder tun sollte...", murmelte sie, bevor sie schließlich die Augen aufschlug, sich wohl umsehen will, bevor ihr Blick an der Frau, die da mit ausgebreiteten Armen vor ihr stand, als wollte sie sie beschützen, und dem Dschinn hängen blieb. Irritation spiegelte sich in ihrem Gesicht wieder. Offensicht war sie gerade nicht in der Lage, die Situation wirklich zu erfassen, während sie verständnislos zwischen den beiden hin und her sah, der Ausdruck von Verwirrung nur wachsend.
"Okay... Was habe ich verpasst?", fragte sie, auch in ihrer Stimme nicht verheimlichen könnend, dass sie die Situation nicht erfassen konnte.
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BeitragThema: Re: Heldenmut [MSG]   Mo 30 Jul 2018, 20:38

"Keine Ahnung, wo die anderen sind. Aber dieser Haufen seltsamer Gestalten scheint noch seltsamere Dinge anzulocken", stellte Dmitry fest, der sich gerade mit einem leisem Ächzen vom Boden erhob. Genug herumgelegen. Von einer dämonischen Frau auf Steroiden durch die Gegend geschleudert zu werden war keine Entschuldigung fürs Faulenzen. Wobei, vielleicht war das tatsächlich eine der wenigen, die galten. Dmitry drehte sich ein bisschen von einer Seite auf die andere, um die Festigkeit seiner frischen Haut zu testen, befand sie scheinbar als ausreichend, und wickelte sich dann fester in seinen Kapuzenumhang. Die Anderen würden es ihm wahrscheinlich danken, dass sie seine blasse, haarlose Brust nicht länger betrachten mussten. Die Augen des Jägers huschten über die, nun, Kampfarena. Laub war zu Asche geworden und der Boden würde sich wohl erst in Jahrzehnten von der Korruption durch die andere Welt erholen. Erstaunlich, eigentlich. Wie heftig dämonische Energie treffen konnte. Wie lange bösartige Dinge sich in den Urgesteinen der Welt festkrallten. Und wie wenig sie selbst davon mitbekommen würden. Dmitry dachte nie so wirklich daran, wie es wohl für die Zurückgebliebenen war, wenn er und Alice mit ihren fröhlichen Liedern und ihrem bunten Wagen wieder auf die Straßen hinauszogen. Natürlich mussten sie um ihr Überleben kämpfen, aber eigentlich hatten sie keine wirkliche Sorge in der Welt. Vorsichtig legte Dmitry seiner Partnerin, die gerade auf die Naga zielte, einen Arm um die Schultern und drückte sie für einen Moment an seine Brust. Kurz verweilte er in der Position, atmete ihren Duft ein und vergegenwärtigte sich, dass Alice heil aus dieser ganzen Sache herausgekommen war, weil ihr Herzschlag in ihrer kleinen Brust pochte, dann ließ er sie wieder los. Zurück zu ihrem Ursprungsort blickend, hob er eine Hand über die Augen. "Vielleicht sollten wir sie hier zurücklassen."

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