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 Steckbriefe

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Ena
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BeitragThema: Steckbriefe   Mi 18 Jul 2018, 14:06

Da bereits an einigen Stellen in Discord Interesse dafür aufkam, hier der Steckbriefthread für das Tal der Sterne. Wie immer steht es euch vollkommen frei, die Steckbriefe so zu gestalten, wie ihr sie möchtet. Eine kurze Übersicht über die Tränenfertigkeit und die damit verbundenen Möglichkeiten würde ich aber gerne bei jedem sehen.

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Redeyes
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Do 19 Jul 2018, 23:55

Name: Denat, Familiennamen werden beim eintritt ins Kloster abgelegt

Alter: 42

Element: Feuer

Tränenfähigkeit: Seelenfeuer, ermöglicht dem Besitzer den Ki-Fluss bei sich selbst oder bei anderen zu verstärken oder zu befreien, was zu einer freisetzung oder steigerung von geistigen und Mentalen Fähigkeiten führen kann (werden die Fähigkeiten jedoch später nicht trainiert werden sie wieder schwächer und können auch wieder ganz verschwinden)

Aussehen:
Spoiler:
 
Neben seiner alltäglichen Mönchskleidung trägt Denat auch noch eine art gerüst auf seinem Rücken, welches mit einem Stoff überspannt ist und so sehr hohe ähnlichkeit mit einem Schildkrötenpanzer aufweist. Ansonsten scheinen seine Armschienen und Stiefel noch verstärkt zu sein. Auf seinem linken Arm hat er sich ein Drachentattoo stechen lassen, als symbolische geste um seine Verbundenheit mit seinem Meister zu zeigen. Obwohl Denat hauptsächlich Waffenlos kämpft, ist er im Kloster jedoch auch im umgang mit verschidenen Waffen unterrichtet worden, welche im allgemeinen als Bauernwaffen bezeichnet werden. Sein favorit ist hierbei das Tonfa, von denen er zwei aus Stahl mitsich führt und meistens dann einsetzt, wenn auch seine Gegner Waffen einsetzen.
Drachentätowierung:
 

Kampfstile:
Schildkrötenstil: mehr eine Trainingsmethode als ein wirklicher Kampfstil, rein defensiv aber sehr weit verbreitet, da er eine gute Basis für Kampfkünste darstellt. Man sagt das ein Meister des Schildkrötenstils alle Angriffe abwehren kann. Viele Schildkrötenschüler tragen einen selbstgebauten Schildkrötenpanzer als ein Zeichen des Respekts. (meist sind sie aus Holz und Stoffen mit entsprechenden mustern gemacht, doch es kommt vor das sich einige Mönche, welche sich auf den Schildkrötenstil spezialisieren, sich aufwenigere Panzer anfertigen)
Schnappschildkrötenstil: Weiterentwicklung des Schildkrötenstils, zwar immer noch sehr defensiv, doch mit gezielten Kontern wird zurückgeschlagen sobald der Gegner seine eigene Deckung vernachlässigt. Weit verbreiteter Kampfstil, welcher im allgemeinen leicht zu erlernen, aber als schwer zu perfektionieren gilt.
Kitsunestil: Manchmal auch Technik der Neun Fäuste genannt, ein gut ausbalancierter Stil dessen Kernstück schnelle angriffsfolgen beinhaltet. Für das ungeübte Auge macht es den anschein als würde man dem Gegner nur einen Schlag versetzen, während man ihn in wirklichkeit mehrfach trifft. Allerdings vermögen nur Meister dieser Kunst einen Gegner neun mal innerhalb dieses momentes zu treffen, weshalb der name Kitsunestil, in anspielung darauf das Kitsune zwei bis neun Schweife haben können, gebräuchlicher ist. Dieser Kampfstil eigent sich auf grund seiner hohen Geschwindigkeit besonders für Wirbelwaffen, wie Nunchaku und Sansetsukon.

Hintergrund:
Denat zieht als Wandernder Mönch durch die Länder und hilft den Opfern des Krieges wo er nur kann und scheut dabei nicht einmal den Konflikt mit Angehörigen seines Volkes, auch wenn er lösungen ohne oder möglichst wenig Gewalt bevorzugt. Seine Kindheit verbrachte er in einem abgeschidenen Kloster und bekam nicht viel vom Krieg mit, bis zu dem Tag als das Feuerkönigreich in der lage war die Tränenträger gezielt auszumachen. Ab diesem Zeitpunkt waren auch die Kloster kein sicherer Ort mehr. Das Feuerreich machte nicht einmal vor dem Meister und Wächter des Klosters, einem mächtigen Erddrachen, halt. Der Drache gebot seinen Schülern zurückzubleiben, während er selbst das Kloster verteidigte. Nicht einmal der Erddrache konnte der Armee des Feuerreichs standhalten und wurde getötet. Das Kloster war nicht mehr zu Retten und die Schüler mussten fliehen, doch Denat, welcher seine Ausbildung beinahe abgeschlossen hatte und viele geheiminsse kannte, wollte das Kind seines Meisters nicht zurücklassen. Zusammen mit einigen anderen Schülern, brachten sie den jungen Drachen aus dem Kloster und in sicherheit, jedoch zu einem hohen Preis. Von den Kriegern des Feuerreichs verfolgt, flüchteten sie in die nahen Berge, doch da sie ihre verfolger nicht abschütteln konnten, Opferten sich Denats bester Freund, indem er eine Brücke blockierte um den anderen genügen vorsprung zu verschaffen. Keiner aus der Gruppe wusste zu dem zeitpunkt, das die beiden Freunde Tränenträger waren und die Ablenkung eigentlich nur deshalb funktionierte. Aus der entfernung konnte Denat nur noch beobachten wie sein Freund überwältigt und verschleppt wurde. Angewiedert von dem tun seines eigenen Volkes wandte er sich von diesem ab und nahm sich vor den Opfern des Feuerreichs zu Helfen, allen voran dem einzigen nachkommen seines Meisters. (Am liebsten würde er das schändlich tun seines Volkes beenden, doch er weis das er als einzelner Kämpfer nichts gegen die Militärische macht des Feuerreiches ausrichten kann). Aufgrund seiner abneigung gegen sein eigenes Volk setzt Denat seine Feuerkräfte nur recht selten ein und verlässt sich lieber auf seine Kampfkünste, welche er täglich Trainiert, eben so wie sein Ki, was ihn im zweikampf zu einem sehr gefährlichen gegner macht, doch auch gegen eine kleinere Gruppe von Feinden kann er sich noch behaupten.
Nach der Flucht aus dem Kloster trennte sich die kleine Mönchsgruppe in der hoffnung schwerer auzuspühren zu sein. Viele seiner Mitschüler hat Denat auch wieder getroffen, die meisten haben sich dem Erdreich angeschlossen und unterstützen es in ihrem verzweifeltem Kampf, während einige zuflucht in den Wandernden Mönchsgemeinschaften des Wasservolks zuflucht gefunden haben, doch von genau so vielen hat er nie wieder etwas gehört auch keine grüchte über das schicksal seines Freundes. Denat selbst weis nicht so recht was er für sich selbst will. Die idee sich an einen bestimmten Ort zu binden ist ihm unbehaglich, aber einer Wandernden Klostergemeinschaft möchte er sich ebenfalls nicht anschliessen. Das er sich für seine Herkunft schämt spielt dabei sicherlich auch noch eine Rolle.
Neben seinen Kämpferischen fähigkeiten, besitzt Denat begrenztes wissen in Heilkunde, welche ihm in seinem Kloster überliefert wurden. So kennt er einige Heilkräute und ist in der lage daraus Pasten, Salben, Gegengifte oder auch einfach nur wohltuenden Tee herzustellen. Innere Medizin ist zwar nicht gerade seine stärke, doch auch da hat er sich ein gewisses Basiswissen sowie einige Massagetechniken basierend auf den Akupressurpunkten des Ki angeeignet.

Begleitet wird Denat von Ryuulong, dem Kind seines Verstorbenen Meisters. Der junge Drache ist sehr verspielt, scheint aber ein gespühr für seine Umgebung zu haben und kann durchaus erkennen wenn eine situation ernst ist und sie sich besser verstecken sollte. Die beiden haben bisher keinen Weg gefunden direkt miteinander zu Komunizieren, weshalb sie sich mit einfache Gesten behelfen müssen (Drachen können nicht auf die gleiche art Sprechen wie Menschen, was die Drachensprache sehr komplex macht und nur wenige Menschen sie beherrschen. Die Drachen haben aber Telepatische kräfte um mit anderen Wesen komunizieren zu können, allerdings sind diese bei Ryuulong noch nicht stark genug um von sich aus mit Denat zu komunizieren). Trotz seines jungen Alters besitzt Ryuulong als Erddrache ähnliche Kräfte wie die angehörigen des Erdvolkes. Der junge Drache ist etwas länger als zwei Meter und wickelt sich zur Tarnung oder um zu Schlafen gerne mal um den Körper von Denat, meistens wie ein Bandelier.
Ryuulong:
 


Zuletzt von Redeyes am Mi 25 Jul 2018, 21:30 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Mali
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Fr 20 Jul 2018, 10:56

Name: Naveen Rashid ibn Malik ibn Fahalad ibn Amad
Alter: 25
Zugehörigkeit : Erdvolk (Tuareg)

Tränenfähigkeit: Hydrokinese, Diese fähigkeit befähigt ihn, Wasser in jedem untergrund aufzufinden und an die Oberfläche zu ziehen.

Aussehen: Naveen ist mit 1,75 fast einer der größten in seinem Stamm. Sein Körper ist braungebrannt, Arme und Beine lang und grade, die Statur schlank und sehnig und kein Gramm fett zu viel. Sein Haar ist von der Farbe des Ebenholzes, seine Augen Nussbraun. Seine nase ist etwas grob, aber dennoch recht schmal und mit einem Edelstein verziert. Sein Mund ist schmallippig und manchesmal von einem lächeln geziert. Seine Kleidung besteht aus Dunklem leinenstoff und auf dem Kopf trägt er einen turban.

Hintergrund: Naveens Vater Malik ist der Stammesführer der Tanai Rudara ,den Kindern der Wüste. Diese wandern durch die Wüste und lagern an der ein oder anderen Oase in Luftigen Zelten. Der Stamm besitzt eine sehr große Herde von Kamelen, die sie auch hin und wieder für viel geld verkaufen. Dieses Geld benutzen sie, um dinge, die sie nicht selber herstellen können, zu kaufen. Nebenbei ist Naveen ein Former, ein Tränenträger. Dies gibt ihm innerhalb des Stammes noch einen eigenen Rang, der noch mehr gilt als der, den er als Sohn des Führers innehat.
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Lias
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 22 Jul 2018, 23:47

Name: Mareja

Alter: 41

Element: Erde

Tränenfähigkeit: Wachstum
Die Träne in Marejas Seele erlaubt es ihr Pflanzen zu kontrollieren. So können Pflanzen zum Beispiel zu raschem Wachstum angeregt werden und es kann ihnen sogar eine primitive Art von Intelligenz eingepflanzt werden. Die Pflanzen unterliegen dabei immer noch den üblichen Gesetzen für Pflanzen, können sich also rein technisch nicht bewegen. Bewegung entsteht durch gezieltes Einsetzen von Wachstum und Verdorrung. Mareja hatte einige Zeit diese Fähigkeit zu meistern, aber sie ist dennoch beschränkt und funktioniert nur sehr schlecht bei Pflanzen, die mehr als ein oder zwei Meter von ihr entfernt sind. Desweiteren ist eine Verbindung zu Erdboden, sowie Pflanzensamen nötig, um überhaupt erst Pflanzen wachsen zu lassen.

Aussehen: Das strenge Gesicht der Frau wird durch eine Fältchen in Mund und Augenbereich akzentuiert. Lange, dunkelrote Haare fallen über ihren Rücken hinweg in Richtung Hüfte, verdecken aber nicht ihre stechenden, grünen Augen. Die Frau ist, durch ihre langen Jahre alleine in der Wildnis, recht muskulös. An Schultern und Kopf zeigen sich blaue Tätowierungen, die geometrische Muster zu sein scheinen. Über die Schulter hängt eine seltsame Art Schwert, das aus einer Steinplatte geschnitten zu sein scheint und über einen Griff aus Holz verfügt. Gekleidet ist sie meist in eine einfache Tracht aus Leder und Leinen, wobei eine Art Schmuck aus Holz, der einem Tierschädel nachempfunden ist, ihren Kopf ziert.
Mareja:
 

Hintergrund:
Immer mal wieder gibt es Menschen, die schlicht nicht mit einer Gemeinschaft klar kommen. Marejas Eltern gehören nicht zu diesem Menschenschlag. Sie leben in Kuze, einer der größeren Städte des Erdvolkes und betreiben dort ein bescheidenes kleines Restaurant. Mareja ging fort als ihre Tränenfähigkeit erwachte. Das Problem ist, dass sie Leben um sich herum spüren kann. Allerdings kann sie diese Fähigkeit nicht abstellen und die Myriaden an kleinen und winzigen Lebewesen um sie herum ihr permanent zuflüstern, dass sie leben. Es ist verständlich, dass das kombiniert mit ganz alltäglichen Gesprächen ein Leben in einer geschäftigen Stadt für Mareja unerträglich machte. Also ging sie ins selbsterwählte Exil um als Einsiedlerin zu leben. In der Einsamkeit der Wälder rings um Kuze konnte sie ihre Fähigkeit trainieren und lernen mit dem Schwall an Leben um sie herum zurecht zu kommen. Reichlich spät in ihrem Leben fand sie auch die Liebe. Ein Wanderer kam zu ihrer Hütte aus gewobenen Pflanzen. Und er kam wieder, immer öfter. Die beiden redeten und lachten zusammen. Ein Kind ist aus dieser Verbindung noch nicht entstanden, denn früher oder später musste der Krieg sie einholen.
Um ihren Mann zu schützen verließ Mareja den Wald und kehrte zurück in die Zivilisation. Leider  ist ihr Umgang mit Menschen durch die lange Zeit in der Isolation reichlich eingerostet und es wird eine Weile dauern, bis sie sich wieder daran gewöhnt hat. Falls das jemals passiert.


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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mi 08 Aug 2018, 19:51

Name: Nienna Flussherz vom Stamm der Syphone

Alter: 21

Element: Wasservolk (Luftträne)

Tränenfähigkeit: Teleportation
Nienna kann sich dank ihrer Träne an jeden Ort teleportieren, der durch Luft zugänglich ist. Sie löst sich erst in Luft auf und kann dann entscheiden, wo sie wieder Gestalt annimmt.

Aussehen: Die sonnengebräunte Haut und schwarzen Haare von Nienna stehen in einem reizvollen Kontrast zu ihren blau leuchtenden Augen. Das schmale Gesicht mit der geraden Nase gilt im Dorf als eines der hübschesten. Dieses wird dadurch betont, dass sie ihr Haar immer zu einem Zopf flechtet, der ihr knapp bis zur Hüfte reicht.
Ihren hohen, schlanken Körper hüllen mehrere blaue Stoffbahnen. Bei sich trägt sie meist einen Speer und an ihren Armen trägt sie je einen Kupferarmreif, welche sie von ihrer Grossmutter geerbt hat.
Nienna (ungefähr):
 
Speer:
 

Hintergrund: Der Stamm der Syphone ist ein Verbund von etwa einem Dutzend Familien des Wasservolkes. Das Dorf, dass aus deren Hausbooten besteht wandert meist die Küsten des Kontinentes entlang, doch es kam auch schon mal vor, dass die Syphone über einen Fluss weiter landeinwärts fuhren. Die Entscheidung, wann und wo die Lage geändert wird, sowie die Verwaltung und Regelungen der Gemeinschaft liegt bei den Triaden: den drei Gründerfamilien. Neben der Familie Sturmrufer und der Familie Wellenschreiter gehört die Familie Flussherz, Niennas Familie, zu den Triaden. Abgesehen von Ausnahmefällen, in denen sich die Oberhäupter der drei Familien zusammensetzen, um eine wichtige Entscheidung zu fällen, ist jede für einen Bereich zuständig. Die Sturmrufer bestimmen, meist aufgrund von Wetterumschwüngen und langsamer Abnahme der Fische, wie sich das Dorf bewegt. Um die Fischerei, das Kochen und Verteilung der Nahrung sorgen die Wellenschreiter und die Familie Flussherz sorgt stets dafür, dass jede Familie gerecht behandelt wird, sollte es zu Streitigkeiten kommen.
Als Teil dieser Familie kam Nienna schon früh mit dem Gerechtigkeitssinn sowie hohen Moralvorstellungen in Kontakt. Allerdings begann sie ebenso früh, die Grenzen zu testen und auszureizen. Obwohl sie durch ihre Neugier und manchem Unfug ab und an in Schwierigkeiten geriet, bewies sie stets ein gutes Herz. Von dem verspielten Mädchen hiess es, sie würde nach ihrer Grossmutter kommen, die einst als Abenteurerin aus dem Luftreich ins Dorf kam.
Um ihrem Elan und Sprunghaftigkeit Sinn zu verleihen, hat sie zeitig angefangen, bei der Fischjagd zu helfen und es stellte sich heraus, dass sie recht geschickt im Umgang mit dem Speer war, mit dem sie gezielt die Fische erstach. Auch ihre Fähigkeit, die inzwischen erwacht war, erwies sich als nützlich.
Obwohl sie ein ziemlich zufriedenes Leben in ihrem Stamm führt, sehnt sie sich danach, Neues zu entdecken und ist neugierig auf die Menschen an Land, nichtsahnend, welche Gefahren dort lauern...


Zuletzt von Zaiyel am So 19 Aug 2018, 18:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Sa 11 Aug 2018, 23:54

Namen: Tandred 'der Hammer' und Carima

Alter: 43 Jahre (Tandred) respektive 16 Jahre (Carima)

Element: Erdvolk

Tränenfertigkeit: keine (Tandred), Steinhaut (Carima)
Carima verfügt über die Fertigkeit, ihre Haut kurzzeitig in Stein zu verwandeln – von glattem Alabaster bis zu groben Granit, was auch immer ihr dabei gerade vorschwebt. Dies kann einzelne Körperteile, oder aber auch den gesamten Körper betreffen. In dieser Form ist Carimas Haut undurchdringlich für jegliche Art von Gewalt, die nicht auch in der Lage wäre, entsprechenden Stein zu zerschmettern, ebenso ist sie immun gegen selbst extreme Hitze oder Kälte. Gleichzeitig jedoch wird der entsprechende, von Steinhaut überzogene Teil ihres Körpers ebenso starr und unbeweglich wie Stein und hindert sie stark in ihren Bewegungen.

Berufe: Rausschmeisser (Tandred), Freudenmädchen (Carima)

Aussehen:
Tandred:
Eine knappe Handbreit größer gewachsen als der Durchschnitt, breit gebaut und athletisch: der Mann mit den breiten Händen und dem breiten Nacken ist ein durchaus imposanter Anblick. All das Weiche, Hängende, was Männern seines doch fortgeschrittenen Alters oft anhaftet, fehlt ihm und macht deutlich, dass dieser Mann einem körperlichen Handwerk nachgeht.
Tandreds Gesicht ist nicht gut gealtert. Zwar verleihen ein breites Kinn und starke Brauen ihm noch immer Kanten, doch die mehrfach gebrochene Nase verpasst ihm etwas ungemein grobschlächtiges und eine gespaltene Lippe sowie ein schlecht verheilter gebrochener Wangenknochen nehmen ihm viel der Symmetrie. Falten auf der Stirn und um den Mund und deutliche Tränensäcke erlauben es, Tandred sein Alter anzusehen. Auch der sauber gepflegte, kurz getrimmte braune (jedoch langsam ergrauende) Vollbart kann dies nicht alles kaschieren. Den Schädel dagegen trägt Tandred pragmatisch kahl rasiert.
Tandred bevorzugt robuste, eng anliegende, ansonsten schlichte Kleidung, Wolle, Leinen, Leder. Er ist ein einfacher Mann und er hat keinen Grund, andere Kleider als die eines einfachen Mannes zu tragen.

Carima: Das abgeklärte Auftreten der jungen Frau mag bisweilen vergessen lassen, wie jung sie doch noch ist, sieht man sie jedoch genauer an, kann man kaum übersehen, dass sie dem Kindesalter noch nicht allzu lange entwachsen ist. Sie ist nicht eben groß, vor allem aber schmal, beinahe knabenhaft. Die Rundungen einer Frau sind lediglich im Ansatz zu erkennen und alles an ihr wirkt feingliedrig und zerbrechlich.
Carima hat ein hübsches, herzförmiges Gesicht mit großen, blauen Augen, einer schmalen Nase und einem kleinen, aber vollem Mund. Ihr Teint ist hell, fast fahl bisweilen und eine Handvoll Sommersprossen ziert ihr Gesicht. Das wellige, blonde Haar trägt sie lang, gerne offen oder aus Pragmatismus häufig zurück gebunden oder geflochten.
Von Beruf wegen trägt Carima oftmals gewagt geschnittene, sehr offene Kleider, Schmuck und – obligatorisch – die gelben Bänder ihrer Zunft. Lässt man ihr dagegen die Wahl bevorzugt sie dezentere, längere Kleider, mit denen sie durchaus schicklich als eine Magd oder Bäuerin durchgehen könnte.

Charakter:
Tandred:
Tandred entspricht nicht den klassischen Vorstellungen von einem Rausschmeisser oder Schläger – und vermutlich ist genau das der Grund, weshalb er die Arbeit, die er macht, erhalten hat. Er ist ruhig, diszipliniert, kühl und berechnend. Gemeinhin neigt er nicht zu übereilten Aktionen – doch eben dies bereitet ihm Schwierigkeiten, sich in in Situationen, in denen rasches Handeln erforderlich ist, korrekt zu entscheiden. Vielleicht aufgrund seines Berufs, vielleicht aus Neigung, besitzt er einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt. In ernsten Situationen neigt er dazu, sich in den Weg der Gefahr zu stellen. Gleichzeitig ist er gemeinhin kein Held und nicht einmal sonderlich tapfer. Er kann üblicherweise abschätzen, was jenseits seiner Kragenweite liegt und ist dann pragmatisch genug zu wissen, dass keine Schmach darin liegt, einem Konflikt aus dem Weg zu gehen.
Überraschenderweise kann Tandred – auf seine eigene, einfache und direkte Art – sehr höflich sein. Anderen gegenüber gemüht er sich, ruhig und freundlich zu sein und einen jeden anständig zu behandeln – und solches Verhalten auch von seinem Umfeld einzufordern. Er besitzt eine sehr merkwürdige Mischung aus Berufsethos und persönlichem Moralkodex, nach der er lebt, eine bizarre Mischung, durch die er jemandem ohne Reue zu verspüren den Kiefer zu brechen vermag und gleichzeitig aber selbst ein Freudenmädchen wie eine Dame zu behandeln.

Carima: Carima hat viel durchgemacht in ihrem Leben und es fällt ihr nicht leicht, dies nicht an den Tag treten zu lassen. Wenngleich sie eloquent ist und darin geschult wurde, unterhaltsam zu sein, ist sie schüchtern, scheu und wortkarg und obwohl sie keine Probleme hat, sich anderen körperlich zu nähern, kann sie sich wenig Furchterregenderes vorstellen, als sich jemandem zu öffnen. Hinzu kommt eine generelle jugendbedingte Unsicherheit und gewisse Lebensuntüchtigkeit. Carima ist von fremden oder bedrohlichen Situationen rasch überfordert und dadurch rasch handlungsunfähig. Außerhalb ihres gewohnten Umfelds benötigt sie jemanden, der sie bei der Hand nimmt.
Es kann lange dauern, bis Carima wirklich auftaut – und tut es dies nicht ist dies zumeist ein sicheres Zeichen, dass ihre Herzlichkeit nur gespielt ist – doch dann wird sie zu einer sehr angenehmen Person. Sie ist hilfsbereit, fürsorglich, und herzlich und kann auf ihre stille, unaufdringliche Art leicht die Herzen anderer gewinnen.

Hintergrund:
Tandred:
Tandreds Mutter war eine Hure, den Vater hat er nie kennen gelernt. Er wuchs in einem Bordell auf, beständig umgeben von mehr oder weniger zwielichtigen Gestalten und so ist es wenig verwunderlich, dass er im Lauf seiner Kindheit vor allem Gassenwissen und diverse dubiose Tricks und Fähigkeiten aufschnappte. Es war quasi unabänderlich, dass auch er nachdem er das Alter erreicht hatte, mit an zu packen, mehr oder weniger auf die schiefe Bahn geriet. Tandred geriet in mehr Schlägereien, als er hätte zählen können, verdiente sich durch Taschendiebstähle ein Zubrot und war oft genug an Schmuggeleien beteiligt.
Eine formale Ausbildung genoss er nie und all seine Fertigkeiten eignete er sich durch eigene Erfahrung, oder indem er sie anderen abschaute, an. Was er jedoch im Gegensatz zu vielen Gaunern immer besaß war Disziplin. Er konnte sich zu Dingen zwingen und diese durchziehen, er konnte diskret sein, wo nötig sogar respektabel. Vor allem dieser Eigenschaft verdankt er wohl, dass er bereits als junger Mann eine Anstellung im 'Blauen Haus' erhielt, einem durchaus noblen – wenngleich selbstverständlich noch immer anrüchigen – Freudenhaus in seiner Heimatstadt Reschenfall. Dort hat er sich mehr als zwanzig Jahre lang verdingt und war beliebt bei Frauen wie auch der Besitzerin, Madame Irina. Bis ihn die Ereignisse jenes unheilvollen Abends gemeinsam mit einem jungen Freudenmädchen zur Flucht zwangen.

Carima: Carima hätte ein gutes Leben haben können. Als Tochter eines Handwerksmeisters in Reschenfall geboren wuchs sie vielleicht nicht in opulenten, so doch zumindest in gesicherten Verhältnissen auf. Bis – sie war zu diesem Zeitpunkt sechs Jahre alt – die Große Sommerpest über Reschenfall kam. Jeder fünfte Einwohner der Stadt überlebte sie nicht, Carimas Eltern darunter. Ohne weitere Verwandte in der Stadt kam sie in ein Waisenhaus, ein altes, verlassenes Gebäude in welchem ein Erdpriester die durch die Seuche ihrer Eltern beraubten Kinder so gut versorgte, wie die ihm zur Verfügung stehenden Almosen dies zu ließen. In dieser Zeit bemerkte Carima auch, dass sie etwas Besonderes war. Dass sie etwas konnte, das keines der anderen Kinder konnte. Manche betrachteten sie für ihre Fertigkeit mit Ehrfurcht. Andere mit Verachtung. Es half nicht unbedingt, über das Trauma des Verlusts hinweg zu kommen. Doch auch die Zeit im Waisenhaus sollte nicht lange währen. Der Priester wurde eines Nachts von Räubern in den dunkleren Gassen der Stadt erschlagen und niemand schien es für nötig zu erachten, seinen Platz einzunehmen. Mit neun Jahren landete Carima auf der Straße. Mit elf Jahren verkaufte sie zum ersten mal ihren Körper. Mit dreizehn wurde sie ins 'Blaue Haus' aufgenommen. Es war mit Sicherheit nicht, was Carima sich für ihre Zukunft erträumt hatte. Aber es war besser, als auf der Straße zu leben. Sie wurde bewundert. Und ihre Besonderheit als faszinierende Kuriosität gewürdigt. Sie hätte ein anständiges Leben unter Madame Irina haben können. Wären nicht an jenem unheilvollen Abend die Hexenjäger des Feuerreichs aufgetaucht.

Carima und Tandred: Es war nicht Tandred, der damals in den Straßen Reschenfalls ein junges Mädchen suchte, um den Wünschen eines Klienten mit spezielleren Vorlieben nachzukommen, und Carima das erste mal ins Blaue Haus brachte. Aber es war Tandred, der, als zum ersten mal ein Kunde glaubte, Carima mehr antun zu können, als sie zu gestatten bereit war, die Tür aufbrach und den Mann unsanft aus dem Etablissement beförderte. Und vor allem war es Tandred, der sich im Anschluss daran die Zeit nahm, das verstörte junge Ding zu beruhigen, auf sie einzureden und ihr wieder Sicherheit zu geben. Nicht, dass sie sich ihm geöffnet hätte. Dazu war Carima nicht in der Lage. Aber allein seine Geste war ihr viel wert.
Seit jener Zeit besteht eine irgendwie besondere Bande zwischen den beiden. Von all den Rausschmeissern des Blauen Hauses schätzt Carima Tandred am meisten. Und von allen Huren des Blauen Hauses weckt Carima am stärksten Tandreds Beschützerinstinkt. Es ist ein merkwürdiges Verhältnis, das die beiden pflegen, irgendwo zwischen Freundschaft und professioneller Anerkennung. Und es ist dieses merkwürdige Verhältnis, das an jenem unheilvollen Abend erst zu den Ereignissen geführt hat, dass Carima und Tandred kurz darauf gemeinsam durch die Nacht flohen.

Die Eroberung Reschenfalls: Reschenfall taktisch gelegen am Fuß des Berges Madrag und am Ufer des Reschen, ist mit seinen knapp 8000 Einwohnern eine bedeutende Ansiedlung des Reichs der Erde, wenngleich fern von der Bedeutung einer wirklichen Metropole. Im Verlauf des Krieges war es unausweichlich, dass auch ihre alten, bröckelnden Mauern getestet werden würden. Zuerst war der Herzog Vondaron, Heerführer der Südarmee, fest entschlossen, die anrückende 2. Legion vor ihren Toren zur Schlacht zu zwingen, doch als er erfahren musste, dass die Neuaushebungen der Grafschaft Grundtal kaum mehr als zweihundert Mann ergeben hatten und die ihm zum Entsatz entsandte Brigade aus Marmorheim von der Vorhut des Feuerreichs angegriffen und aufgerieben worden war, besann er sich eines Besseren. Die Schlacht um Reschenfall war nicht zu gewinnen. Also zog die Südarmee ab, brachte sich in Sicherheit und ließ Reschenfall von nicht mehr als einer rudimentären Miliz verteidigt, die eben so die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten konnte, zurück.
Als die 2. Legion, nach dem Symbol ihrer Banner 'die flammenden Schädel' genannt, vor Reschenfall ankam schloss die Stadt ihre Tore und die Legion umstellte die Mauern. Keine Seite hatte ein Interesse an einer Schlacht und beide waren sich bewusst, wie eine solche unweigerlich ausgehen würde. Doch die Etikette des großen politischen Spiels geboten es, zumindest diese Schauspiel abzuziehen. Also schleuderte der Graf-Bürgermeister von Reschenfall dem Gesandten des Feuerreichs von den Mauern ein paar markige Worte entgegen, der Feldmarschall Redrach ließ ein großes Zelt zwischen den beiden Fronten errichten und beide Seiten trafen sich zu Unterhandlungen. Am Ende überreichte der Graf-Bürgermeister dem Feldmarschall den Schlüssel zur Stadt und unterstellte Reschenfall dem Protektorat des Feuerreichs. Dafür verzichtete die 2. Legion auf Plünderungen und Einquartierungen, zog lediglich einen Tribut ein und quartierte eine Garnison in den verlassenen Kasernen sowie einen Magistraten im Rathaus ein, welche fortan die Geschicke der Stadt leiteten.
Es wäre freilich beschönigt zu sagen, dass die Besatzung friedlich abgelaufen wäre. Patriotische Partisanen begannen, die Besatzer aus dem Untergrund zu bekämpfen und diese schlugen ihrerseits mit aller Härte zurück, errichteten Kontrollen, durchsuchten Häuser, ließen Rebellen und Verdächtige öffentlich exekutieren. Doch alles in allem änderte sich unter der Herrschaft des Feuerreichs wenig für die Bürger von Reschenfall. Bis eines Tages die Hexenjäger in die Stadt kamen.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 19 Aug 2018, 00:39

Name: Aya Kadir

Alter: 16

Aussehen:
Ihre braunen Haare hat man auf Fingerbreite gekürzt, was ihr ein eher jungenhaftes Aussehen und eine gewisse Strenge verleiht. Dazu kommt noch eine gerade Nase und zumeist skeptisch verengte Augen von so dunklem Braun, dass sie fast schwarz erscheinen, und schmale Lippen, die in dem feinen, spitz zulaufenden Gesicht kaum lächelten. Ansonsten war sie etwas kleiner als der Durchschnitt und äußerst durchtrainiert.

Tränenfähigkeit:
Aya kann Energien wie die Kraft des Feuers oder auch Blitze absorbieren und binnen kurzer Zeit gewillt wieder abgeben. Umso länger sie jedoch die Kraft für sich behält, desto schwieriger wird es für sie es auch weiterhin in ihr zu halten und beim Austritt zu kontrollieren. Ab einem gewissen Zeitpunkt könnte es sogar schmerzhaft werden. Sollte sie die Kraft zu lange behalten, bricht die Energie von selbst aus, mit verheerender Wirkung.
Erst nachdem sie aus ihrer Heimat geflohen war, lernte sie, was genau ihre Kraft war, weil kein Lagerfeuer brennen wollte. Nur langsam schaffte sie es auch zumindest im kleinen Rahmen ihre Fähigkeit zu kontrollieren. So geht zumindest ein Lagerfeuer nehmen ihr nur dann aus, wenn sie das möchte.

Hintergrund:
Ayas Kindheit stand unter keinem guten Stern. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und sie war dadurch ein Einzelkind. Man könnte denken, sie würde dadurch vielleicht verhätschelt und verzogen werden. Doch ihr Vater erzog sie wie den Sohn, den er eigentlich haben wollte. Schon früh bekam sie eine gute, aber strenge Ausbildung und Kampftraining. Als sie zwölf Jahre alt war, stellte er ihr dann ihre künftige Stiefmutter vor. Eine liebevolle Frau, die sich rührend um Aya kümmerte und dafür sorgte, dass sie Tanz und Gesang erlernte.
Leider zerbrach Ayas neu gewonnenes Glück zwei Jahre später. Ihre neue Mutter schenkte ihrem Vater endlich den Sohn, der ihm bisher verwehrt blieb. Damit endete das spärliche Familienleben für das Mädchen. Fortan wurde sie von ihrem Vater völlig übersehen und ignoriert. Sie war nicht mehr der verpfuschte Sohn, sondern die bittere Erinnerung an die verloren gegangene Liebe. Binnen kürzester Zeit wurde sie ins Militär abgeschoben und bekam dort eine noch härtere Ausbildung. Da hörte sie auch zum ersten Mal von der Jagd nach den Tränenträgern. Sie dachte sich nicht viel dabei und hatte wenig Mitleid für diejenigen, die zu schwach waren sich selbst zu verteidigen.
Doch dann kam alles anders. In einer sternenklaren Nacht eines Wochenendes, das sie halb gegen ihren Willen mit ihrer Familie verbringen musste, geschah das Unglück. Wie es dazu kam, wusste sie nicht, aber in jener Nacht brannte das Elternhaus lichterloh. Aya war in ihrem Zimmer und wachte durch das Geschrei ihres kleinen Halbbruders auf. Sie wollte nach ihm sehen. Als sie jedoch ihre Tür öffnete, schlugen ihr Flammen entgegen. Aya hätte Feuer fangen müssen. Doch anstatt Blasen zuwerfen, nahm ihre Haut die Flammen in sich auf. Als wäre sie ein Magnet für den Brand, sog sie alles in näherer Umgebung in sich auf. Zuerst wich sie zurück und schlug erschrocken die Tür wieder zu. Sie wusste nicht, was sie tun konnte.
Durch die gequälten Schreie ihres Bruders und nun auch ihrer Eltern brachte sie dann dennoch den Mut auf und wollte sich an dem Feuer vorbei zu ihm durchkämpfen. Sie öffnete die Tür, aber da waren keine Flammen mehr. Nur noch qualmendes Holz, das vom Ruß geschwärzt worden war. Es wunderte Aya zwar, jedoch hatte sie im Moment dringlichere Probleme. Geistesgegenwärtig band sie sich ein Tuch um den Mund und lief Richtung elterlichem Schlafzimmer. Wo auch immer sie vor einem neuerlichen Brandherd stand, verschwand das Feuer spurlos und machte ihr den Weg frei. Allmählich wurde ihr schwummrig. Sie verstand nicht, wie das möglich war, und dachte die stickige Luft würde sie halluzinieren lassen.
Als sie endlich ihre Familie erreichte, war diese bereits verstummt. Vater, Stiefmutter und Halbbruder lagen gemeinsam im Ehebett. Sie waren von den Flammen eingeschlossen worden. Keiner der drei atmete. Alle waren sie am Rauch erstickt. Ihre Kleidung war verbrannt. Die Haut war von dunklen Blasen übersät. Geschockt stolperte sie rückwärts und fiel hin. Alles drehte sich. Dann wurde ihr richtig schlecht. Ihr ganzer Körper brannte als stünde sie selbst in Flammen. Sobald sie sich übergab, brach auch das Feuer aus ihrem Körper in einer großen Welle hervor und legte alles in Schutt und Asche.
Wenig später erwachte sie in den Trümmern des Hauses. Sie erkannte nun endlich, dass sie für den Brand verantwortlich war. Sie wusste nicht wie. Aber sie wusste warum. Sie zählte eins und eins zusammen und erkannte, dass ihr nichts blieb außer die Flucht. Also machte sie sich auf den Weg ins Erdkönigreich, bevor man sie zu dem Vorfall befragen und einsperren konnte.
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Ena
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 09 Sep 2018, 13:33

Name: Raik

Alter: 19 Jahre alt

Aussehen: Raik ist ein ansehlicher, aber nicht übermäßig auffälliger Neunzehnjähriger, der sich nur aufgrund seiner weißblonden Haarfarbe und der eisblauen Augen nicht einfach so unter die Volksmassen des Erdkönigreiches mischen kann. Stattdessen lassen diese äußeren Merkmale und die lange, gezackte Narbe in seinem Gesicht auf ein Schicksal als Flüchtling schließen, was so viele Einwanderer in das Königreich der Erde mit ihm teilen. Die meiste Zeit über trägt Raik deshalb einen Mantel mit Kapuze über seine einfache Bürgerkleidung. Das Einzige, was neben seiner "Farbgebung" auf seine Herkunft schließen lässt, ist das Silberkettchen, das von seinem Hals baumelt und in einem saphirblauen Tropfen endet. Seine aufrechte Statur, sein sicherer Tritt und seine fast tänzerischen Bewegungen lassen in Verbindung mit dem Juwel auf eine wohlhabendere Herkunft schließen, als es seine abgerissene Kleidung und die hässliche Narbe vermuten lassen würden.

Element: Wasservolk

Tränenfähigkeit: Die meisten Tränenträger des Wassers verfügen über die rudimentäre Fähigkeit, Wasser zu Eis gefrieren zu lassen. Seit Raik denken kann, fühlt er sich dem festen Aggregatzustand seines Elements mehr verbunden als andere. Es fällt ihm daher deutlich einfacher, Wasser herunterzukühlen und mit Eis zu arbeiten, als es das mit dem flüssigem Element tut, wobei er dort offenbar auch ein gewisses Training erfahren hat. Besonders gut ist Raik darin, Wasser über den Boden zu verteilen und eine Eisfläche zu erschaffen, der kämpferische Nutzen dafür ist jedoch fraglich ...

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