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 Steckbriefe

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Grim
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BeitragThema: Steckbriefe   Sa 05 Mai 2012, 22:30

Hier gehören eure Steckbriefe hinein. Ich würde mich außerdem freuen, wenn ihr hier zudem Kritik an den Steckbriefen anderer Schreiber (auch an meinem) äu´ßern würdet. Eure Steckbriefe sollten sich vom Aufbau grob am Aufbau meines Steckbriefs orientieren. Ich behalte mir außerdem vor, eine Überarbeitung oder Umarbeitung eines Steckbriefs zu verlangen, falls er zu stark von der vorgegebenen Rolle abweicht.
Und hier kommt mein Steckbrief:

Rolle: Der Wanderer

Name: er ist unter vielen Namen bekannt, doch jenen Name, auf den er einst hörte, kennt niemand. Hier soll er Drovith genannt werden.

Alter: unbekannt, aber deutlich älter als ein Mensch werden sollte

Aussehen: Ein alter Mann, einst groß gewachsen, aber nun von den Jahren gebeugt, läuft er meist leicht vornüber gebückt. Seine Statur ist hager, aber wirkt trotz allem nicht gebrechlich. Seine Haut trägt die Zeichen des Alters und der langen Jahre auf Reisen, ist braun und ledrig und von unzähligen Runzeln und Altersflecken überzogen. Eine markante Nase prangt in der Mitte des schmalen Gesichts mit den hervor stechenden Brauen und Wangenknochen. Ein ordentlich gestutzter silbriger Vollbart bedeckt Kinn, Wangen und Mundpartie. Die Haare hingegen trägt der Wanderer lang. Einige glatte Strähnen fallen ihm stets anstatt auf den Rücken auf die Brust.

Charakter: Der Wanderer ist ein verschlossener und schwierig zu durchschauender Charakter. Seine steinerne Miene verrät selten seine Emotionen und wenn er nicht gewillt ist zu reden, dann gibt er sich kurz angebunden und schroff. Er zeigt wenig Respekt, sondern legt vielmehr jene mal wohlwollende, mal überhebliche Überlegenheit an den Tag, die die Weisheit des Alters oft in Greisen hervor bringt. Er ist von sich selbst und der Richtigkeit seiner Entscheidungen überzeugt und strahlt stets die Ruhe jener aus, die die Situation fest in ihrem Griff wähnen. Wer ihn reizt, der lernt jedoch seine andere Seite kennen: aufbrausend und zu polterndem Zorn neigend. Noch seltener lässt er die Führungsstärke, die in ihm schlummert, durchblicken, eine Stärke, die vor allem auf seiner Gabe zu überzeugen und zu manipulieren beruht. Meist hält er diesen Zug im Verborgenen und agiert ruhig und besonnen, spricht mit leiser, eindringlicher Stimme und spielt seine Klugheit und sein Wissen zu seinen Gunsten aus.

Hintergrund: Einst gab es eine andere Art der Magie als die Hohen Künste. Eine Art der Magie, die mächtiger, aber auch gefährlicher war. Eine Art der Magie, die nicht nur die Energien kontrollieren und manipulieren konnte, sondern tiefer blickte, bis zu jenen Wesenheiten, die in der Energie existierten, und die diese aus dem Strom der Energie zu reissen vermochte. Sie wurde die Magie des Rufens genannt. Inzwischen gilt diese Art der Magie seit Jahrhunderten als verschollen und vergessen, doch gibt es noch immer einige wenige, die die Kunst des Rufens bewahren. Der Wanderer ist eines dieser Individuen. Lange Jahre lang hat er sich von der Zivilisation fern gehalten, hat die Welt auf der Suche nach altem Wissen und tieferer Weisheit durchstreift. Was ihn dazu bewogen hat, sich dem Prinz und seinem Heer zu offenbaren, behält er für sich. Aber nun sieht er es als seine Aufgabe, in die Geschicke des Reiches lenkend einzugreifen.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 06 Mai 2012, 00:28

Rolle: Die Priorin

Name: Priorin Amanda Warren

Alter: 52

Aussehen: Für ihr vergleichsweise noch junges Alter hat die Zeit es nicht gut mit ihr gemeint. Ihre einst strahlend blonden Haare sind bereits ergraut, ihre Haut ist von mit Altersflecken übersät. Ihr Gesicht und ihr Körper werden langsam runzlig, doch ihr Geist ist immer noch scharf wie eine Klinge. Die Haare trägt sie zu einem Knoten gebunden, blaue Augen und eine Nase, die einmal gebrochen wurde, zieren ihr Gesicht. Sie war nie eine Kriegerin, sondern von zierlichem Körperbau, was sie jedoch mit Verstand und Wortgewandtheit mehr als wettmachte. Im Alter ist ihr Körper bereits gebrechlicher geworden, doch sie leidet nicht an den Krankheiten des gemeinen Volkes.

Charakter: Die Priorin ist eine listige Frau, die durch religiöse Hingabe und heimtückische Intrigen an die Spitze der Kirche gelangt ist. Sie versteht es, das gemeine Volk zu überzeugen und selbst Ebenbürtige kann sie oft auf ihre Seite ziehen. Wenn sie zu den Massen spricht, erscheint sie wie ein Sprachrohr der Götter, die Menschen brechen in Jubeln aus. Und dasselbe erwartet sie von den anderen Predigern der Kirche. Sie selbst bleibt jedoch immer verschlossen gegenüber anderen, sie kennt kaum wirkliche Freunde, denen sie sich öffnet. Wer es sich mit ihr verscherzt, hat meist keine guten Karten gezogen, denn sie ist sehr nachtragend und verfolgt ihr Ziele zielstrebend und geht dafür auch über Leichen, wenn es sein muss. Der Zweck heiligt die Mittel, vor allem im Bezug auf das Wohlergehen der Kirche. Ihr Glaube grenzt bereits an Fanatismus an, umgibt sie sich ja nur mit Personen, deren Glaube sie bereits auf den Prüfstand gestellt hat. Gegenüber Ketzern kennt sie keine Gnade und Magiern, die sich nicht an die Kirche binden, begegnet sie äußerst misstrauisch.

Hintergrund: Amanda stammt aus einer strenggläubigen Bauernfamilie, doch bereits in jungen Jahren fiel sie in der örtlichen Kirchengemeinde durch religiöse Inbrunst und großes Engagement für den Glauben auf. Während andere Kinder draußen spielten, lauschte sie den Predigten, lernte lesen und schreiben. Als sie älter wurde, leitete sie Gottesdienste in der kleinen Kirche. Sie stieg in den Rängen der Kirche auf, durch Eifer, Heimtücke und gute Beziehungen. Frauen in hohen Positionen der Kirche sind zwar selten, jedoch grundsätzlich möglich. Und so schaffte sie es an die Spitze, das Volk hinter sich scharend. Sie förderte den Bau von Kirchen und Klöstern überall im Land, rief das Volk zu Spenden auf. Sie führte den Ablasshandel ein, die Kirche vergab den Menschen ihre Sünden, wenn sie dafür Geld oder Naturalien zahlten. So konnte sie die große Kathedrale von Harvengard finanzieren, die nach fünfzehn Jahren Bauzeit fertiggestellt wurde. Ihr Palast in der Hauptstadt ist zwar prachtvoll, verfügt jedoch im Inneren über ein weitreichendes Tunnelsystem durch die Stadt, wodurch sie an diverse wichtige Gebäude angebunden ist. Fanatische Wachen bewachen ihre Residenz Tag und Nacht, auch wenn es überflüssig zu sein scheint.
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Lias
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 06 Mai 2012, 02:06

Rolle: Hauptmann der Wache

Name: Hauptmann Maxwell Boros

Alter: 45

Aussehen: Als langgedienter Wächter hat sich der Hauptmann selbst in seinem Alter noch ein paar ansehnliche Muskeln bewahrt. Durch den Umstand, dass er ständig draußen unterwegs ist, ist seine Haut dunkler geworden und auch faltenreicher. Die zahlreichen Kämpfen haben ebenfalls ihre Narben hinterlassen, auffällig sind vor allem eine am Kinn und eine an der rechten Hand. Die am Kinn ist jedoch unter seinem Bart verborgen. Die Haare des Hauptmanns sind schon zum guten Teil ergraut, nur an einigen Stellen findet sich noch ein Schatten jener Ebenholzfarbe, die früher seinen Kopf geziert hat. Der Hauptmann nennt einen stolzen Vollbart sein eigen, den er mit militärischem Eifer und Präzision sauber getrimmt hält. Das gleiche gilt für sein Kopfhaar. Seine dunklen Augen sind von ständigem Argwohn seinem Gegenüber entgegen beseelt, was durch die buschigen Augenbrauen, die immer zusammengekniffen erscheinen, noch verstärkt wird.

Charakter: Der permanente Umgang mit dem Abschaum der Menschheit hat aus dem einst sanftmütigen Obergefreiten einen ziemlich zynischen Mistkerl werden lassen. Maxwell gibt nichts auf Götter oder die Adligen, die "ihre gepuderten Nasen in Dinge stecken, die sie einen Scheiß angehen". Trotz seiner hohen Position ist er ein einfacher Mann geblieben, der sich zusammen mit seinen Wachen in einer regnerischen Nacht die Schicht teilen wird. Seine Dankbarkeit gilt einzig und allein dem König, der aus einem verwahrlosten Stadtkind einen stolzen Hauptmann gemacht hat. Sein Argwohn gilt hingegen Priestern, Magiern, Adligen, Göttern, Dienern, der Welt und dem Schicksal. Zudem hat er die herausragende Eigenschaft nie etwas zu vergessen, was eine Person belasten könnte. Bei Kriminalfällen geht er mit einer Präzision und Entschlossenheit ans Werk, durch die er sich bei den Wachen auf dem Land einen gewissen Ruf erworben hat. Viele wollen eine Zeitlang in der Stadtwache dienen, um dann in ihre Heimat zurückzukehren.

Hintergrund: Maxwell ist ein Stadtkind. Seine Eltern waren gute Leute, die sich immer an die Gesetze hielten. Ihrem Kind ermöglichten sie eine bescheidene Erziehung. Wie dankte der Junge es ihnen? Er entwickelte ein übersteigertes Rechtsbewusstsein, dass sich schon bei Schlägereien in der Schule Bahn schlug. Nach Abschluss der Schullaufbahn schrieb er sich bei der Stadtwache ein. Obergefreiter Maxwell fiel der Kommandantur durch Ausdauer und Eifer auf. Durch das Aufdecken einer Mordserie, mit einem Adligen als Mörder, erreichte Maxwell die Beförderung zum Leutnant. Als der alte Hauptmann aus Altersgründen abdankte, bat man Maxwell den Posten zu übernehmen. Der Mann witterte eine Chance einigen Adligen ihre Suppen gründlich zu versalzen. Die Wache führt er mit eiserner Hand, was ihn nicht unbedingt beliebt, aber immerhin respektiert macht.
Der Hauptmann ist seit einigen Jahren glücklich verheiratet und hat eine kleine Tochter.

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Zuletzt von Enki am So 06 Mai 2012, 12:44 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Basol
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 06 Mai 2012, 09:40

Rolle: Kanzler
Name: Kanzler Johann Aedinburgh
Alter: 79

Aussehen: Die Jahre sind an Kanzler Aedinburgh nicht spurlos vorbeigegangen. Aus einem jungen, schönen Mann wurde ein sehr alter und gebrechlicher Mann, der sich bereits mit so alltäglichen Dingen wie dem Toilettenbesuch recht schwer tut. Das früher feuerrote Haar ist weiß und dünn geworden, die selbe Farbe weist sein sehr kurzer Vollbart auf. Sein Haar ist eher kurz, aber nicht so kurz, dass man es bereits als unansehnlich empfinden würde - im Gegensatz zu den meisten anderen Männern seines Alters hat das Schicksal es zumindest bei Johann erstaunlich gut gemeint. Anders sieht es bei seinem Gesicht aus: Es ist faltig und hat kaum noch was von altem Glanz, eine lange, krumme Nase, die schon immer ein Makel gewesen ist, kommt nun noch deutlicher zum Vorschein. Die einst scharfen, grünen Augen sind nun müde und eingefallen. Johann ist recht hochgewachsen (wobei er mit Sicherheit nicht von dem altersbedingten Kleinerwerden verschont wurde), aber ziemlich dünn, um nicht zu sagen dürr.

Charakter: Die vielen Jahrzehnte im Politikwesen von Evo haben ihn einen gewissen Scharfsinn entwickeln lassen, ohne den man es in diesem Gewerbe vermutlich nicht lange durchhalten würde. Er ist sehr klug, ein guter Redner und hat die beeindruckende Fähigkeit, ständig die Dinge perfekt im Blick zu haben. Diese Fähigkeiten haben durch sein wachsendes Alter durchaus nachgelassen und er vergisst des Öfteren gerne mal etwas, doch wer ihn unterschätzt, begeht einen schweren Fehler, da er immer noch fähig ist, sein Amt auszuüben. Seine Vergesslichkeit macht er unter Anderem mit seiner großen Erfahrung wieder wett.
Zudem ist Johann Aedinburgh ein Mann, der grundsätzlich jedem misstraut. Der Einzige, dem er wirklich sein uneingeschränktes Vertrauen entgegenbrachte, war der König, dessen Bettlägerigkeit ihn schwer getroffen hat. Wenn Johanns Spürnase Gefahr wittert, verfällt er in eine Aufregung und Stress, die seinem alten Körper sicher nicht gut bekommen. Es ist mit Sicherheit seiner gesunden Lebensweise zu verdanken, dass er so alt geworden ist. Johann verachtet Intrigen aus tiefstem Herzen, und auch wenn er in seinem langen Leben durchaus gelogen hat, so nimmt er es verdammt übel, angelogen zu werden. Wenn er informiert werden will, wünscht er stets die Wahrheit und wer diesbezüglich enttäuscht, der hat es sich für immer mit dem Kanzler verscherzt. Doch nicht immer kann er seine Sensoren einschalten, denn im Grunde seines Herzens ist er einfach nur ein alter Mann, der sich nach Ruhe und Entspannung sehnt. Er ist noch nicht so weit, dass er sich nach dem Tod sehnt, doch auch dies ist nur eine Frage der Zeit. Jedenfalls hängt es auch von seinem aktuellen Gemütszustand, sprich, dem Zufall ab, ob erkennt, wenn sich etwas zusammenbraut.

Hintergrund: Johann stammt aus einem niederen Adelshaus, den Aedinburghs. Diese waren nicht die reichsten Adeligen des Landes, dennoch hatten sie genügend Geld, um Johann eine sorgenfreie, unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Er besuchte eine gute Schule und fiel dort schon wegen seiner Intelligenz positiv auf. Bereits als Kind war ein Freund und Spielkamerad des Kronprinzen. Eine Freundschaft, die sich im Erwachsenenalter noch vertiefte, als der Kronprinz König wurde. Auch Johann hatte aufgrund seiner Intelligenz und seinem guten Verhältnis mit dem König großartige Chancen auf eine politische Karriere. Diese Chancen ergriff er allerdings erst mit dreißig, vorher reiste er viel herum, da er in jungen Jahren ein abenteuerlustiger Mensch war. Nachdem er in die Politik des Königreichs eingestiegen war, arbeitete er sich in den folgenden Jahren ganz nach oben, zum Amt des Kanzlers. Böse Zungen mögen behaupten, dass er es nur seinen Beziehungen verdankt, doch dies sind infame Unterstellungen.
So funktionierte der Regierungsapparat viele Jahrzehnte makellos. Doch nichts auf dieser Welt währt ewig und so wurden König und Kanzler alt, ihre Freunde aus der Jugend starben alle weg und ihre Posten wurden von jungen Leuten aufgefüllt, mit denen die Alten nicht mehr so leicht zurecht kamen.
Der König wurde auch immer gebrechlicher und altersschwächer und war kaum noch in der Lage, zu regieren. So übernahm Johann mehr und mehr wichtige Aufgaben des Königs. Der Monarch hingegen wird schwächer und schwächer und es ist klar, dass er nicht mehr lange leben wird. Für Johann ist dies unschön, denn die beiden Freunde geben sich immer gegenseitig Kraft und sind ein eingespieltes Team. Ohne das Wissen, dass der König sich auf ihn verlässt, wäre Johann wahrscheinlich nicht mehr im Stande, weiterzuarbeiten.
Doch ein schwerer Schlag traf das Königshaus: Der Kronprinz ist im Kampf gefallen und damit ist unklar, wer den Thron nach dem Tod des Königs besetzt. Wie Aasgeier strömen die verschiedensten Adeligen aus nah und fern her, um sich den Thron zu sichern. Trotz seines hohen Alters sieht sich Johann gezwungen, den Königsthron vor unrechtmäßigen Anwärtern zu verteidigen, doch diese Aufgabe droht, ihn zu überfordern, wenn die bösartigen Intriganten zu den ganz fiesen Tricks greifen...


Zuletzt von Basol am Mo 21 Mai 2012, 17:11 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 06 Mai 2012, 12:19

Zu allem drei Steckbriefen: sehr schön ausgearbeitet, habe eigentlich nirgends etwas gröberes auszusetzen. Basol: eventuell solltest du das mit der Senilität relativieren, das scheint mir nicht zum Rest zu passen, da er geistig ja doch noch sehr fit zu sein scheint. Ersetze das lieber durch zunehmende Vergesslichkeit oder etwas in der Art. Ansonsten können die drei Steckbriefe alle so bleiben, wie sie sind.

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Vicati
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Di 08 Mai 2012, 23:11

Rolle:
Der Fürst
Name:
Mareus Salveid
Titel:
Lord Mareus Salveid der Mächtige, Lord of Sevenseas, Sohn von Lord Marevan Salveid dem Grossen, Enkel von Lord Maredeser Salveid den Kalten, Urenkel von Lord Marekan Salveid dem Herrischen, Ururenkel von Lord Marekk Salveid dem Mürrischen, Urururenkel von Lord Marest Salveid dem Wachen, Ururururenkel von Lord Maredon Salveid dem Gütigne, Fürst von Eversouth, Oberster Diener und Berater der Krone und des Königs des Reichs von Evo, Eroberer und Regent der Königlichen Inseln von Barost, Lordregent der zwölf südlichen Handelsstädte – Lorevell, Koren, Veras‘ Grave, Mahd, Tidespring, Kalea, Southern Eye, Tragos, Elderforest, Uryie, Grakaragossanarkyssa und Polyforn- , Wächter der heiligen Quellen von Teressa, Imperator der Versunkenen Küste von Fallis Thirid, Rufer der Fluten, Bezwinger des Fargwhal und seinem Schwesterwesen in den Lüften, der Rivaschwinge, Verteidiger der Welle der Kliffe, Hochgeneral im Krieg der Kal’drakii und im dreijährigen Krieg gegen die Horden der Bestien von den Verlorenen Inseln, Sieger in den Schlachten von Saliss, Merane und Rioagal, Oberster Stratege bei den Schlachten von Nord’s Watch und Kahellan, Bezwinger der Abtrünnigen Fürstenzwillinge von Irahs‘ Fall, Lordgeneral der Erhobenen Flotte von Sevenseas und des Fürstentums Eversouth, Richter des Südens im Namen der Krone, Oberhaupt der Heiligen Familie von Sevenseas im Namen der Versunkenen Kirche von Eversouth, Zerbrecher des Zahns der Gefallenen, Zerstörer der Zwölf Hohen Flotten von Deeiva, Vernichter der Leicheninseln, Oberster Wächter der Zellen von Heras End, Versiegler der Dunklen Bibliothek von Drumm, Sieger der Spiele der demokratischen Inseln, Genie hinter der Eroberung der uneinnehmbaren Festung von Blackpeak, Träger des Trident Fang, der wellengeschmiedeten Rüstung des Eroberers von Evos in der Zeit der ersten Ahnen und der Zerbrochenen Krone von Eklyisomyos, Mitglied der Fürsten von Evos, Master der Guard of Mary Water und des Circle of Thousand Deeps und Anführer der Marin Table
Alter:
45 Jahre
Geschlecht:
männlich
Aussehen:
Mareus ist ein klassischer Mann aus dem Süden. Er ist nicht sehr gross gewachsen, dafür mit einem kräftigen Körperbau gesegnet, auch wenn Alkohol und zu viel gutes Essen diesen ein wenig aufgedunsen haben. Seine tiefschwarzen Haare sind eigentlich bereits grau, doch da er findet, grau stehe ihm nicht, lässt er sie regelmässig nachfärben. Seine Augen sind blau und besitzen einen äusserst stechenden Blick. Einen Bart trägt er nicht, das schickt sich nicht im Süden. Sein Gesicht zeigt ist scharf geschnitten und er zeigt noch kaum Falten, abgesehen von einigen um den Augen und einer grossen auf der Stirn. Gekleidet ist er immer in fürstliche Kleider in den Farben seiner Flagge, blau und weiss. An seinem Finger steckt ein Siegelring und er trägt einen weiteren, goldenen Ring im Ohr, ansonsten trägt er keinen Schmuck.
Charakter:
Mareus ist kein freundlicher Mann. Auch wenn er eine Fassade der perfekten Höflichkeit aufrechterhält, die er sich angeeignet hat, als er noch ein kleiner Junge war, verbirgt sich hinter ihm ein Mann mit skrupellosen und zuweilen auch sadistischen Zügen. Rücksichtslos und zielstrebig zielt er auf das Erreichen seiner Ziele ab und würde dafür vieles aufgeben. Er hat einen sehr kalten, logischen Charakter und einen scharfen Verstand, allerdings erliegt er sehr leicht den schönen Dingen des Lebens – soll heissen: Frauen, Wein und Essen.
Hintergrund:
Eigentlich war es ihm niemals bestimmt gewesen, der Fürst von Sevenseas und Eversouth zu werden und all die Titel seiner Vorfahren zu erhalten, die man im Hause Salveid immer weitergibt. Mareus war das jüngste von vier Kindern. Er hatte eine ältere Schwester, die bekanntlich mit dem König verheiratet wurde und über ihm waren zwei Brüder, die eigentlich vor ihm einen Anspruch auf den Titel und die Ländereien gehabt hätten. Doch damals war er noch viel ehrgeiziger gewesen und davon überzeugt, dass die Herrschaft alleine ihm gebührte. So entschloss er sich, seine Brüder aus dem Weg zu schaffen und sich zu selbst zu schaffen, was er wollte. So geschah es, dass er dem jüngeren der zwei Brüder eine Liebschaft mit einer Fremdländerin unterschob. Weil der Bruder die Frau aufrichtig liebte und weil sie ein Kind von ihm erwartet, heiratete er die Frau auf Anraten seies jüngeren Bruders heimlich, um ihr ein sicheres Leben zu gewähren. Doch dann starb der ältere Bruder und Erbe des Titels bei einem Jagdunfall unter mysteriösen Umständen. Diesen Moment nützte Mareus, um die Frau seines Bruders zu enthüllen. Dadurch wurde diesem der Titel verehrt und die Erbschaft fiel Mareus zu. Dieser festigte seine Stellung, indem er eine Frau aus dem evoischen Hochadel heiratete. Bald darauf übernahm er von seinem Vater die Herrschaft über die Ländereien und führte diese mit eiserner Hand, wenn auch so, dass das Volk nicht unzufrieden ist.
Nun, da der König im Sterben liegt, schielt er auf die Königswürde und ist mit mehreren seiner Kinder, einem Hofstatt, seiner persönlichen Garde und sonst noch ein paar Leuten an den Hof gereist. Offiziell, um seinem Schwager in dieser schwierigen Lage zur Seite zu stehen.


Zuletzt von Vicati am Sa 26 Mai 2012, 00:29 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 14 Mai 2012, 20:22

Maeks, Ape, eure Steckbriefe fehlen noch. Und ich würde euch bitten, dass ihr langsam mal hin macht, wir warten jetzt schon eine ganze Weile.

Vic: nach wie vor: stutz' den Namen auf ein annehmbares Maß!

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 14 Mai 2012, 21:31

Das sind nur seine Titel, der Name steht weiter oben. Mit diesem Haufen wird er höchstens bei einem Bankett vorgestellt. Twisted Evil
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 14 Mai 2012, 21:47

@Vicati schrieb:
Das sind nur seine Titel, der Name steht weiter oben. Mit diesem Haufen wird er höchstens bei einem Bankett vorgestellt. Twisted Evil

Das würde aber lange dauern xD
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 20 Mai 2012, 17:28

Nachdem es so aussieht, als könnten wir nicht abwarten, bis unsere letzten zwei zugesagten Charaktere in Aktion treten und ich die MSG ehrlich gesagt gerne starten möchte so lange wenigstens noch ein Funken an Interesse da ist werde ich hier mal ein wenig umdisponieren: der Wanderer ist eine Rolle, die ein wenig außerhalb des Geschehens steht und sich deshalb hervorragend als neutraler Beobachter und "Kommentator aus dem Off" eignet und selbst verständlich ist er auch ein (unberechenbarer) Machtfaktor; aber er ist keine für die Geschichte unmittelbar relevante, zentrale Rolle. Aus diesem Grund werde ich eine andere Rolle übernehmen: die der Mätresse. Die Rolle des Wanderers ist nicht gestrichen und ich werde sie gerade für Situativposts und ähnliches nach wie vor nutzen, aber er wird gewissermaßen zum NPC degradiert. Wenn wir nur eine so kleine Gruppe von Schreibern sind ist seine Rolle einfach zu unbedeutend, gerade, da wir auch keine Hofmagierin als natürlichen Konterpart haben. Also übernehme ich eine Rolle, die vielleicht weniger besser für die Leitung der MSG geeignet ist, aber dafür eine zentralere Rolle im Geschehen spielt.

Rolle:
Die Mätresse

Name: Joleen Tolvaar Gräfin von Hallving

Alter: 31 Jahre

Aussehen: Joleen ist eine Frau von kleiner, zierlicher Statur, an der auch die Geburt ihres Sohnes nichts ändern konnte. Gehässige Stimmen würden ihren wenig femininen Körper als hager oder knochig bezeichnen, doch ändert das wenig daran, dass man Joleen ganz eindeutig als hübsch bezeichnen muss. Ihr blasses, ebenmäßiges Gesicht trägt die hohen Wangenknochen und das schmale Kinn, die schon ihrer Mutter eigen waren. Tiefblaue Augen blicken unter langen, dunklen Wimpern hervor. Ihr Haar, zumeist kunstvoll hochgesteckt oder geflochten, ist von einem hellen, kräftigen Braun, das den hellen Taint, der von einem Leben ohne jegliche Arbeit kündet, ein wenig relativiert.

Charakter: Joleens Charakter ist geprägt von der strengen Erziehung, die jungen Damen der Oberschicht wohl überall im Land zugute kommt. Sie ist still und höflich, zuvorkommend und wo nötig fügsam. Sie versteht sich darauf, charmant und unterhaltsam zu sein und sie ist sich ihrer Pflichten wie auch ihrer Stellung wohl bewusst. Die Politik jedoch ist ihr ein fremdes Pflaster und auch ansonsten ist sie wohl als eher unselbstständig zu bezeichnen. Sie neigt zur Naivität und ist absolut keine Kämpfernatur, sondern stets auf Versöhnung und Harmonie aus, wie es sich für eine Dame eben gehört.

Hintergrund: Joleen wuchs als Tochter des Grafen von Hallving auf und hatte als solche eine wohlbehütete Kindheit, wenngleich geprägt von der Strenge der höfischen Etikette. Den ersten Einschnitt erlitt ihr jungen Leben als sie gerade elf Jahre alt war. Ihr Vater, der als Offizier im königlichen Heer diente, fiel in der Schlacht und die Mutter entschied, dass es für die Familie - sie selbst, Joleen und deren ein Jahr älteren Bruder Valhir - besser war am königlichen Hof in Harvengard zu leben bis Valhir alt genug war um seinem Vater als Graf von Hallving zu folgen. Die Mutter war eine enge Vertraute der Königin und so übernahm sie die Rolle deren Ersten Kammerdame, eine Aufgabe, die die Tochter von ihr übernahm als der Bruder zurück in die heimatliche Grafschaft kehrte um seinen Titel zu beanspruchen und die Mutter sich aus Gründen des Alters zurück zog. Kurz nachdem Valhir von Hallving vom Hof verschwunden war begann König Thulir der jungen Hofdame Joleen Avancen zu machen und diese, beeindruckt vom Ruf und der Würde des alten Herren, ließ sich ungeachtet des Altersunterschieds darauf ein. Aus dieser Beziehung entsprang schließlich der junge Niron, Joleens ganzer Stolz. Offiziell ist er der Sohn eines inzwischen gefallenen Hauptmanns der königlichen Armee, doch inoffiziell ist sich der Großteil des Hofstaates bewusst, wer wirklich Nirons Vater ist. Nach dem Tod der Königin, die sich im übrigen nie irgendjemandem gegenüber hat anmerken lassen, ob sie um die Affäre ihrer Zofe mit ihrem Mann wusste, blieb Joleen am Hof, in jüngster Zeit als Kammerdame der Verlobten des Prinzen Norvas.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 21 Mai 2012, 22:58

Die Geheimrätin
Eine Frau aus dem niederen Adel, die zwar nicht durch Geld oder Landbesitz, dafür jedoch durch ihre besondere Aufgabe gewaltigen Einfluss in Händen hält: als Geheimrätin steht sie all jenen Spitzeln und Agenten vor, die in Stadt und Land für den König ein offenes Ohr und Auge am Puls der Zeit haben. Ihre Kontakte erstrecken sich bis weit in die skrupellose Unterschicht der Stadt, in die Bereiche jenseits des Gesetzes und diese Kontakte können ihr weit mehr beschaffen, als nur Informationen.

Name: Aileen von Schwarzfels

Alter: 32

Aussehen:

Folgt sobald ich etwas gefunden habe das meiner Vorstellung entspricht ... ich hasse es einfach Menschen zu beschreiben

Hintergrund: Die von Schwarzfelsens sind zwar eine der ältesten Familien der Stadt, doch sind nie über den niedrigen Adel hinaus gekommen. Nicht das die Familienoberhäupter das nicht stets versucht hätten. Stets bemüht um die Gunst der größeren Familien und irgendwo in die Politik einsteigen zu können, scheiterten doch all ihre Anläufe immer und immer wieder. Sei es mangelndes Geld um sich Verbündete und Fürstimmer zu sichern oder einfach ihr Stand in der Gesellschaft. Die Schwarzfelsen waren nun mal nur niedriger Adel. Ehemalige Kaufleute die es zu etwas mehr gebracht hatten als andere.
Von den ewigen Rückschlägen deprimiert war es Aileens Großvater der das politische Bestreben der Familie beendete und sich wieder auf das Kaufmanshandwerk zu konzentrieren. Doch seine Enkelin wollte andere Wege gehen. Ihr lag der Handel nicht, wozu etwas kaufen wenn es auch ganz andere Wege gab das gewünschte zu erhalten? Sie selber würde und hatte sich in den kommenden Jahren nie die Hände schmutzig gemacht, doch in einer großen Stadt gab es viele Leute die lieber in den Schatten wandelten als unter der Sonne, Menschen zu denen Aileen Kontakte knüpfte und für sich arbeiten ließ.

Wie genau die für ihr Amt überraschend junge Frau aus dem niederen Adel an ihre Position bei Hof gekommen ist wird selbst für andere oftmals ein Rätsel. Die einen sagen sie hätte in der ganzen Stadt ihre Augen und Ohren, andere sagen sie hätte lediglich die richtigen Personen ausreichend bezahlt. Sie selber schweigt darüber, wie sie über so vieles schweigt was mit ihrer Arbeit zu tun hat.
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mi 30 Mai 2012, 23:12

Rolle: Der Bischof

Name: Peda Rhedon

Alter: 67

Aussehen: Peda ist ein kleiner, hagerer Mann, der trotz seines fortgeschrittenen Alters erstaunlich fit geblieben ist. Zwar geht nicht mehr alles so wie früher, doch größere Krankheit oder Verfall blieb ihm bisher erspart. Auf den ersten Blick denkt man bei ihm an einen gütigen, lieben Opa, was auch durchaus zutrifft. Vorwiegend in seine geistlichen Roben gehüllt umgibt ihn eine angenehme, vertrauenserweckende Aura, die ihm bei seinem Beruf in die Hände spielt. Sein Gesicht zieren aufgeweckte, blaue Augen, die, entgegen seinem Alter ein verschmitztes, nahezu schelmisches Funkeln aufweisen, umrahmt von einem schmalen, silbernen Brillengestell, welches auf einem zierlichen Nasenrücken ruht. Bart trägt er nicht, eben so wenig wie eine volle Haarpracht, die kahle Stelle auf dem Kopf dominiert das Bild, die Hecke rund herum ist jedoch akkurat gestutzt. Seine Körperhaltung ist vorwiegend devot, kann jedoch situationsbedingt in etwas Autoritäres umschwenken, obwohl er selbst darauf keinen Wert legt. Seine Haut wirft bereits Falten, auch von Altersflecken ist er bereits gekennzeichnet, dieses Zusammenspiel wirkt jedoch nicht greisenhaft, sondern erfahrungsreich weise.

Charakter: Peda ist nicht nur Äußerlich ein gutmütiger, älterer Herr, sondern mit Leib und Seele Segenspender. Stets ist er ruhig und besonnen, mit einem Lächeln auf den Lippen und im Herzen, außerdem tritt er allen und allem gegenüber unvoreingenommen und offen auf. Viele Leute schätzen seine diskrete, verschwiegene Art und seine Gabe des Zuhörens, wodurch er bereits einiges über die verschiedenen Sündenkonten seiner Beichtschafe weiß. Missbrauchen würde er dies jedoch nie, da er selbst stolz auf eine weitere seiner Eigenschaften ist: Unbestechlichkeit, auch wenn er dies nie öffentlich von sich behaupten würde.
Trotz das Zuhören seine Art ist, zu Gesprächen beizutragen, ist er erstaunlich eloquent und ein hervorragender Diplomat, mit dem Makel des mangelnden Durchsetzungsvermögens.

Hintergrund:

Peda war, seit er sich erinnern kann, ein Vollwaise, bis zu seinem 6. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt irrte er bereits eine Weile von Dorf zu Dorf, versteckte sich in Scheunen und stahl sich das, was er zum Überleben brauchte. Doch eines Tages ging dabei etwas schief. Gerade, als er sich ein Brot auf dem Markt ergattern wollte, erwischte ihn der Bäcker und er kassierte eine gehörige Tracht Prügel. So geschunden eilte er zu seinem derzeitigen Lager in einem verlassenen Bauerngut ein wenig außerhalb des Dorfes. Mit Tränen der Wut und des Schmerzes in Augen rannte er die Dorfstraße entlang und krachte in die Arme eines Mannes. Als er an ihm nach oben sah, blickte er in gutmütige, braune Augen, die ihm aus irgendeinem Grund beruhigten, jedoch nur für einen kurzen Moment. Er riss sich los und hastete weiter die Straße entlang. Keuchend und verheult kam Peda in seinem provisorischen Heim an und sank zitternd zu Boden, wütend auf sich, den blöden Bäcker und auf die Welt. Eine Weile saß er so da, still, den Kopf auf die angezogenen Knie gelegt. Ein Knacken in seiner Nähe ließ ihn zusammenschrecken. Durch die verrottete Tür trat der Mann, den er vorhin angerempelt hatte. Hastig sah er sich um, doch schnell erkannte er, dass es aus diesem Raum nur durch eine Tür ging und diese wurde blockiert.
"Hab keine Angst, mein Sohn", erklang die Stimme des Fremden und ein warmes Lächeln brach sich Bahn in Pedas Herz. Schwer schluckte er und schob sich langsam an der Wand entlang, weg von diesem Typ, doch dieser lächelte nur weiter und fing erneut an zu sprechen.
"Du siehst ziemlich mitgenommen aus. Sind deine Eltern nicht bei dir?"
Peda fühlte sich, als würde der Boden unter ihm weggerissen, wann hatte ihn das letzte Mal jemand nach seinen Eltern gefragt? Er war so überrascht, das er keinen Ton herausbekam, ein leichtes Kopfschütteln war das Höchste der Gefühle, bevor er betreten zu Boden starrte. Doch was dann geschah, warf ihn mehr aus der Bahn, als alles vorher.
"Ich verstehe", sagte der Mann leise, ging auf Peda zu und schloss ihn einfach in die Arme. Augenblicklich wurde er von seinen Gefühlen übermannt und er brach in Tränen aus.
Für immer würde er diese Situation im Gedächtnis behalten.
Und so kam es, das er mit dem Mann mitging, von ihm und seiner Frau aufgenommen und wie ein Sohn behandelt wurde. Immer wieder betonten die beiden, er sei "vom Himmel geschickte worden" und so kam er in Kontakt mit der Kirche. Fasziniert von den Grundideen und moralischen Grundsätzen stellte er sich in den Dienst der kleinen Dorfkirche, lernte schnell und viel über Praxis und Theorie, woraufhin er in sehr jungen Jahren zum Priester der Gemeinde aufstieg. Geprägt durch die offenen und warmherzigen Werte, die ihm seine Eltern, mittlerweile nannte er sie selbstverständlich so, erschloss er sich schnell das Vertrauen andere Leute und durch sein diplomatisches Geschick wurde er des öfteren bei Streitfragen um Rat gebeten.
So gingen einige Jahre ins Land, bis seine Eltern auf Grund ihres Alters die hiesige Welt verließen. Irgendetwas trieb ihn nach dem Tod seiner Eltern in die Stadt, hin zu großen Kathedralen und der Kirche als Institution. Durch einen Freund und einen sehr glücklichen Zufall wurde er Beichtvater einer der Adligen am Hofe des Königs. Durch sein eigenes Geschick und Gottes Zutun verfestigte sich seine Position innerhalb der Schlossmauern und wenig später hatte er seine erste Audienz beim König persönlich. Und dort lebt er nach wie vor, zufrieden und dankbar, für alles was ihm gegeben wurde, doch mit einer dunklen Vorahnung im Bauch, dass auf Grund des schwächelnden Königs ein Intrigengefecht losbrechen würde, aus dem er sich weder entziehen und noch schlimmer, in dem er früher oder später eine der Parteien wählen musste.
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