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 Wargames - Kinder der Erde

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BeitragThema: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMi 09 Mai 2012, 21:56

Die Entwicklung der Menschheit stand nicht still in den letzten Jahrhunderten, doch sie haben nach wie vor nix an ihrem Verhalten geändert. Nach Jahrzehnten der friedlichen Entwicklung und Verständigung der Völker brach erneut der Krieg zwischen den großen Nationen aus. Der Grund: Die sich dem Ende zuneigenden Rohstoffe. Ein so banaler Grund hält die Erde nun schon seit etwa hundert Jahren im dauerhaften Kriegszustand. Diese dauerhaften Kriege und Zerstörungen sind nicht Spurlos am Gesicht der Erde vorbeigegangen. Dauerhafter Staub hängt in der Luft, die zivile Bevölkerung lebt in riesigen Städten, hunderte von Stockwerken hoch und von gewaltigen Kuppeln eingeschlossen um ein Leben ohne Gas- und Schutzmasken zu ermöglichen. Eingepfercht in diese Städte führen die einfachen Menschen ihr einfaches Leben, abgeschottet von der Außenwelt, mit anderen Städten ihrer Fraktion nur über unterirdische Schnellbahnen verbunden.
Und draußen in der ewigen staubigen Einöde der Welt führen die Armeen der Fraktionen ihre ewigen Materialschlachten. Die Letzte Schlacht tobt schön länger als die meisten Menschen Leben.
In all den Jahren des Krieges wurde die gesamte Wirtschaft umgestellt. Jedes noch so kleine Unternehmen produziert und forscht für die Militärtechnik. Mittlerweile geht kein Soldat mehr ohne hochmodernen Kampfanzug in den Kampf, Waffen schießen noch genauer, noch schneller und noch weiter ihre tödlichen Patronen auf den Feind. Und wenn ein Soldat schwer verwundet wird, dann werden verletzte Organe und Körperteile mit künstlich gezüchteten, oder mechanischen, Körperteilen ausgetauscht. Doch in den Städten toben immer wieder Krankheiten. Obwohl die Medizin das Wunderwerk der Neuerschaffung von Körperteilen vollbracht hat, die einfachsten Viren und Bakterien können nach wie vor nicht medizinisch besiegt werden. Es hatte die Forscher seit beginn des Krieges nicht mehr interessiert.

Doch auch die Menschheit selber hat sich entwickelt. Hin und wieder werden in letzter Zeit Kinder geboren denen die Erde selbst besondere Fähigkeiten geschenkt hat. Sie können gewisse Elemente beherrschen und nach ihren Willen bewegen und formen. Diese „Kinder der Erde“ wie sie die Forscher nennen, können ganz unterschiedliche Energien formen. Manche können Erde formen, andere den Wind, andere das Wasser oder andere Sachen oder Elemente. Angeblich soll es sogar einen Fall gegeben haben wo eines der Kinder die Lebensenergie andere steuern konnte.

Aber diese Kinder werden als große Bedrohung angesehen und jede Fraktion hält sie in Hochsicherheitslaboren unter Verschluss, untersucht sie, will herausfinden was ihnen diese Kräfte gibt. Die wenigsten von ihnen hatten schon Kontakt mit Menschen die ihnen freundlich gesonnen waren, selbst die Eltern wandten sich von ihnen ab, als diese von der „Andersheit“ ihres Nachwuchses erfuhren.

Mittlerweile neigen sich die natürlichen Rohstoffe der Erde dem Ende zu, tagtäglich kann man es spüren wie der Planet ein kleines Stückchen weiter stirbt, es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis zum großen Kollaps, oder aber einem schnellem Ende der Kriege.

_________________________________

Es war dunkel in ihrer Zelle. Wie immer. Sie mochte es. Solange es dunkel war kam niemand zu ihr herein. Man ließ sie alleine mit den Steinen rings um sie herum. Sogar die Tür war aus Stein. Doch weder kalt noch nass war es hier. War es nie. Dafür sorgte Tara. Ihr Blick hing an der Decke. Zu Vierecken angeordnet waren kleine Düse in dort oben. Verhasste Düsen! Wann immer sie ein klein wenig mit dem Feuer spielen wollte gingen die Düsen los und erstickten alles in ihrem ekelhaftem Schaum. Ihr ganzer Körper war nach einer solchen Schaumdusche immer knall rot. Und juckte. Sie wollte sie jedes mal lieber selber verbrennen als diesen Juckreiz aushalten zu müssen.
Doch heute war irgendwie anders. Tara spürte das etwas nicht stimmte, etwas war anders an diesem Tag. Doch sie konnte noch nicht sagen was es war.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyDo 10 Mai 2012, 18:06

In einer anderen Untersektion des Hochsicherheitstraktes war kurz zuvor ein neues Experiment gestartet worden. Die zuständigen Wissenschaftler hatten soeben ein neues Versuchskaninchen in die Kabine geschickt, während sie selbst hinter einer abgesicherten Fensterscheibe aus Spezialglas beobachteten, was geschah.
Das Versuchskaninchen - das keine Ahnung von seiner wahren Aufgabe hatte - war ein Laborassistent, der beauftragt worden war, die Reaktionen des Forschungsobjektes zu beobachten: eines Jungen, der an Hand- und Fußgelenken auf einen Metalltisch geschnallt war. Der Assistent trug einen Schutzanzug, der ihn vor giftiger Atmosphäre schützen sollte, denn dies war die Hauptgefahr, die von dem Jungen ausging, wie ihm gesagt worden war.
Der Mann trat näher an den jugendlichen - der zu schlafen schien - heran und sah auf ihn herab. Plötzlich öffneten sich die Augen des Forschungsobjekts und starrten ihn an.
"Na, bist du endlich aufgewacht, du kleiner Freak?" meinte der Assistent hämisch. "War auch Zeit, du liegst ohnehin nur faul herum hier!"
"Und wer bist du?" wollte der Junge wissen. "Wieder einer, den ich umlegen soll, damit die Weißkittel da drin," er machte eine Kopfbewegung zur Scheibe hin, "sehen können, was ich drauf hab?"
"Hören Sie nicht auf ihn," tönte eine Stimme aus einem Lautsprecher, als der Assistent Spuren von Unsicherheit zeigte. "Machen Sie einfach Ihren Job!"
"Jawohl, Doktor!" erwiderte der junge Mann, der kaum älter als 20 sein konnte.
"Ja, mach deinen Job," wiederholte der Junge. "Ist nichts persönliches. Eigentlich kannst du einem sogar leid tun, wenn man bedenkt, daß du nur herein geschickt wurdest, um zu sterben."
"Jaja, schon gut!" sagte der Forschungsassistent verächtlich. "Dann versuch mal, mich zu töten, du Spinner! An meinem Schutzanzug wirst du dir die Zähne ausbeißen!"
Er lachte selbstsicher - zu selbstsicher, wie der Junge namens Nathan fand. Er schloß die Augen und konzentrierte sich auf den Einsatz seiner Kräfte. Der junge Wissenschaftler betrachtete ihn weiter, und zu seiner Überraschung stellte er fest, daß er zu schwitzen begann. Sicher nur der Streß, dachte er sich. Laß dich von diesem kleinen Monster bloß nicht nervös machen!
"Hey, Doc," sagte der Junge auf dem Tisch, ohne die Augen zu öffnen. "Wird warm hier drin, oder?"
Warm ar nicht der richtige Ausdruck, fand sein Gegenüber - die Luft in dem Raum wurde regelrecht heiß, und er schwitzte immer stärker. Erst, als die Luft um ihn herum zu flimmern begann, begriff er, was hier geschah. Mit entsetzt aufgerissenen Augen sah er zu der Scheibe hinüber.
"Oh mein Gott! Bitte tun Sie was!"
Keine Reaktion.
Der Junge öffnete die Augen und sah zu ihm empor. Die Andeutung eines schwachen Lächelns umspielte seine Lippen.
"Hey Doc! Sagen Sie mal... ist Ihr Anzug auch feuerfest?"
Der junge Wissenschaftler riß die Augen noch weiter auf als ohnehin schon und fuhr torkelnd vor Schwäche herum, um sich verzweifelt zur Tür zu retten. Er hatte noch keine zwei Schritte getan, als sein Schutzanzug in Flammen aufging und er sich in eine menschengroße Fackel verwandelte. Er konnte nicht einmal mehr schreien.
Auf der anderen Seite der Scheibe beobachtete der leitende Forscher das ganze und wandte sich an eine Frau, die neben ihm saß.
"Schreiben Sie auf: Experiment Nr. 25 erfolgreich. Forschungsobjekt BX-23J ist in der Lage, die Luft auch zu entzünden."
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyFr 11 Mai 2012, 04:36

Markus sass ebenfalls in seiner Zelle, die ganz aus Metall war. Was es war wusste Markus nicht genau, er hatte nur einmal mitbekommen das es eine spezielle Legierung war, die Energie besonders gut leiten konnte. Die Wände waren ebenfalls aus diesem Metall, genau wie die Decke, doch wenige Zentimeter vor ihnen waren leicht bläulich flimernde Kraftfelder zu erkennen. Bittere Ironie, fand Makus, seine eigenen Kräfte hielten ihn hier fest. Die Energie die sein Körper erzeugte wurde abgeleitet und speiste die Kraftfeld-generatoren. Er hatte anfangs oft versucht auszubrechen, doch je mehr er sich anstrengte umso stärker wurden auch die Kraftfelder. Er hielt sich also zu einem grossen teils selbst gefangen. Manchmal kamen die Forscher um Tests mit ihm zu machen.. vorallem am ausmass seiner Kräfte waren sie sehr interessiert und so schickten sie immer wieder versuchsobjekte, sogar ahnungslose assistenten. Markus hatte beschlossen das Spiel nicht mehr mitzumachen, er weigerte sich die Testpersonen mit seinen Kräften zu töten. Das hatte praktisch immer die kürzung seiner, eh schon knappen, Ration zur folge, doch zu sehen wie sich die eierköpfe ärgerten war jedes magenknurren wert. Er wusste nicht ob heute wieder ein Test vorgesehen war, doch im prinzip war es ihm auch egal, er wartete einfach, auf den einen augenblick, auf eine chance zu entkommen... und dann würden die Forscher seine Kräfte Live und ungeschnitten erleben.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyDo 17 Mai 2012, 19:39

Aron blinzelte einige Male, als ohne Vorwarnung die Beleuchtung in seiner Zelle ansprang und einen neuen 'Tag' einleitete. Sein Blick glitt über die Gummiwände und blieb schließlich an der Tür hängen, die einige Minuten später aufschwang und ein Wissenschaftler den Raum betrat. "Los aufstehen, Freak." Langsam erhob sich der Jugendliche, warf dem Mann einen kurzen Blick zu und begann unmekrlich zu lächeln. Er hatte keinerlei Mitleid mit seinen Opfern, weshalb er sich über jede Testperson freute, die seine Wächter zu ihm schickten. Er folgte dem Assistenten durch einen weiteren Raum, doch bevor dieser ihn durchquert hatte, machte Aron einen Satz nach vorne, packte ihn an der Schulter und warf ihn mit Hilfe seines eigenen Körpers zu Boden. Doch anstatt den harten Stahl zu treffen, glitten die beiden Männer einfach durch ihn hindurch und in den Boden hinein. Aron lachte laut los, als er die Furcht des anderen spüren konnte und Panik in seinen Augen sah. Im nächsten Moment löste er seinen Griff um dessen Schulter und beobachtete mit Genugtuung, wie dieser sich wieder materialisierte und vom umliegenden Metall zerquetscht wurde. Er atmete tief durch, während er sich umwandte und seine Umgebung untersuchte.

In einem anderen Raum des Hochsicherheitstraktes beobachteten mehrere Forscher die Vorgänge über einige Monitore. "Subjekt CG-202 ist wieder mal in Hochform. Anscheinend beeinflusst die Kleidung der Mitreisenden seine Fähigkeiten nicht." Einige Augenblicke lang war ihr Blick auf die leichte Erhöhung gerichtet, unter der sich das Opfer befand. "Warum taucht er nicht wieder auf?" wollte ein anderer Forscher wissen. Der Leiter ihrer Gruppe seufzte leicht und rieb sich genervt die Nasenwurzel. "Er sucht vermutlich wieder nach einem Ausweg. Wird es wohl nie lernen. Sobald er wieder zum auftauchen gezwungen ist, betäuben und in seine Zelle zurückbringen."
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptySo 20 Mai 2012, 12:53

Unruhig tigerte die junge Frau vor ihrer Tür auf und ab. Sie hatte Hunger! So langsam sollte ihr Essen doch mal kommen. War schon überfällig und Tara bekam jedes mal schlechte Laune wenn der Hunger an ihr nagte. Oder würde sie wieder einmal ein paar Tage ohne Essen bleiben müssen? Die Weißkittel hatten da alle paar Wochen ihren Spaß daran. Ließen sie hungern bis Tara wieder anfing alles und jeden in ihrer Zelle in Flammen zu hüllen.
"Weg von der Tür." hieß es auf einmal. Der erhoffte Satz. Gleich würde sich die schmale Klappe kurz über dem Boden öffnen und eine Portion Essen herein geschoben. Tatsächlich ging die Klappe auf und ein Teller erschien. Doch Tara hatte heute andere Pläne. Innerhalb eines Augenblicks war die kleine Zelle mit Flammen gefüllt und ein Feuerstrahl schoss durch die schmale Klappe in den Raum dahinter. Sofort ging im gesamten Komplex Feueralarm los. Irgendwas hatte Tara hinter der Tür mit ihren Flammen zerstört. Mehrere kleinere Explosionen ließen den Boden zittern und der Strom ging aus.
Tara hatte den beißenden Schaum aus der Decke erwartet. Doch er blieb aus. Ihre Flammen waren erloschen und außer dem ständigen Dröhnen des Alarms lag eine seltsame Stille in der Dunkelheit. Langsam und vorsichtig zog sie an der Tür. Wieder erwarten schwang sie auf. Das Türschloss war entriegelt. Lag es am Alarm oder hatten ihre Flammen das bewirkt? Tara konnte sich darauf keine Antwort geben, doch es war stockfinster, sie konnte kaum die Hand vor Augen sehen.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMo 21 Mai 2012, 14:09

Plötzlich ging der Feueralarm los, und die Wissenschaftler zuckten erschrocken zusammen.
"Was ist denn jetzt los?" fragte die Frau erstaunt.
"Keine Ahnung..." Ihr Vorgesetzter trat an ein Schaltpult und betätigte einige Knöpfe. "Alarm ein paar Räume weiter... irgendwas scheint da schief gelaufen zu sein!"
Sie zuckten erneut zusammen und starrten zur Scheibe hinüber, zu einer Stelle, an der ein hauchfeiner und kaum sichtbarer Riß entstanden war. Offenbar hatte das Forschungsobjekt die Gunst der Stunde genutzt und seine Kräfte gegen die Scheibe angewandt. Den Wissenschaftlern lief es eiskalt den Rücken hinunter, als sie begriffen, was das für Konsequenzen hatte - und im nächsten Moment wurde es wirklich eiskalt. Das letzte, was der leitende Wissenschaftler sah, bevor er zu einer Statue aus purem Eis gefror, die kurz darauf vornüber kippte, auf dem Schaltpult ab rutschte und auf dem Boden in unzählige winziger Eiskristalle zersplitterte, war der triumphierende Blick des Jungen, den sie so lange gequält hatten, und der am Ende doch gewonnen hatte.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMo 21 Mai 2012, 22:50

Markus bemerkte den Energieabfall ebenfalls. Erst ging das Licht aus dann verlohr das Kraftfeld langsam an Leistung. Schlieslich verabschiedeten sich die Generatoren sehr geräuschvoll und als dann auch noch die reservegeneratoren nicht ansprangen horchte Markus auf. Wenn keine Energie mehr von der anlage kam, dann musste das bedeuten das dass Kraftfeld nur noch von ihm selbst gespeist wurden. Das wieso und Warum war ersteinmal zweitrangig, wichtig war nur das es eine solche gelegenheit vermutlich nicht so schnell wieder geben würde. Er musste sich konzentrieren... er wusste das seine eigene Energie das Kraftfeld ebenfalls versorgte.
Er brauchte einige zeit, doch dann schaffte er es das sein Körper keine Energie mehr abgab und kurz darauf brach das kraftfeld zusammen. vorsichtig ging er zur türe und öffnete sie ohne probleme. Elektronische verriegelung war ohne Energie nutzlos... bei all den sicherheitsmasnahmen wunderte es ihn das man nicht ein zusätzliches, mechanisches schloss eingebaut hatte für solche Fälle. Der gang war selbst war ebenfalls Dunkel... und ruhig. Niemand schien hier zu sein, doch wo war dieses Hier? Markus wusste das er ziemlich weit unten war, doch wieweit unten war er genau, wo war er in dieser Anlage. Aber zumindest war er aus der Zelle raus. Markus atmete erleichtert aus, wobei auch seine mühsam gehaltene kontrolle verloren ging und blitze um seinen Körper zuckten.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMo 21 Mai 2012, 23:37

Aron horchte auf, als ein Beben den Boden und somit ihn selbst erschütterte. Was war da draußen los? Hatten sich die Dreckssäcke etwa wieder etwas neues einfallen lassen, um ihn schneller aus dem Boden zu holen? Da er eh kaum noch Luft hatte, konnte ihm dies jedoch relativ egal sein. Nicht egal war für ihn jedoch die Tatsache, dass es stockfinster war, als er wieder auftauchte. Was ist hier den los? schoss es ihm durch den Kopf, bevor er mit großer Verwunderung feststellte, dass die Tür auf den Gang nicht verschlossen war. Mit einem Lächeln im Gesicht öffnete er sie ganz und trat auf den Flur hinaus. "Lasst die Schafe zu ihrem Schlächter kommen..." murmelte er leise, bevor er sich in eine Richtung aufmachte.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyDi 22 Mai 2012, 13:47

Mit den Händen an den Wänden tastete sich das Mädchen langsam durch die stockfinsteren Gänge. Sie hatte keinen Schimmer wo sie überhaupt war, sie hatte bisher nur ihre Zelle gekannt. Ständig stieß sie mit ihren nackten Zehen gegen irgendwelche Dinge die am Boden verstreut lagen. Warum war hier keiner mehr? Und was war das für ein süßlicher Geruch der in der Luft lag. Aus Angst in den dunklen Ecken würde nur jemand auf sie lauern hatte Tara sich bisher nicht getraut etwas Licht zu machen. Jeder würde ja sofort wissen wo sie war!
Doch nun konnte sie nicht anders. Sie musste einfach wissen was hier überall auf dem Boden verstreut lag. Zaghaft ließ sie eine kleine Flamme um ihre Hand auflodern ... und stieß einen spitzen Schrei aus. Im Zwielicht der Flamme konnte sie grotesk verdrehte Körper sehen denen das Feuer die Haut vom Leib gefressen hatte. Es dauerte einen Moment ehe Tara sich gefangen hatte. Das war ihr Werk gewesen und sie hatte es auch so gewollt, doch sie hatte nicht erwartet das soweit weg von ihrer Zelle die Flammen noch gewütet hatten.
Kaum das sie den nächsten Gang gefunden hatte erlosch ihre Flamme wieder und sie tastete sich wieder vorsichtig vorwärts. Wohin ging sie eigentlich? Irgendwo musste doch diese Oberfläche sein von der die Wissenschaftler immer wieder gesprochen hatten...
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyFr 25 Mai 2012, 17:56

Nathan hatte sich schließlich befreien und den Raum, der so lange sein Gefängnis gewesen war, verlassen können. Nun irrte er durch stockfinstere Korridore und fragte sich, welchem Ereignis er eigentlich seine Freiheit zu verdanken hatte. Plötzlich stolperte er über etwas weiches und schaute nach unten. Seine Augen, die sich in den letzten Minuten ein wenig an die Dunkelheit gewöhnt hatten, nahmen etwas wahr, das wie ein menschlicher Körper aussah. Leider war er mit seinen Kräften nicht in der Lage, für Licht zu sorgen, außer...
Er sah sich kurz um, doch er fand nichts, das in der Lage gewesen wäre zu brennen. Achselzuckend wollte er seinen Weg fortsetzen, als er plötzlich einen Schrei hörte. Er schien von einer Frau zu stammen, und schnell, aber auch vorsichtig, bewegte er sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Er tastete die Luft vor sich nun sorgfältiger ab und erfühlte den Weg ohne Probleme. Schließlich erkannte er vor sich in der Dunkelheit einen weiteren menschlichen Körper - diesmal einen aufrecht stehenden.
Er blieb stehen und spähte angestrengt in die Dunkelheit, doch seine Blicke vermochten sie nicht zu durchdringen.
"Wer ist da vorne?" rief er mit halblauter Stimme, weniger sicher, als er es sich gewünscht hätte.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyFr 25 Mai 2012, 22:42

Erschrocken fuhr Tara herum als eine Stimme aus dem Dunkel zu ihr Sprach. Es war eine junge Stimme, viel jünger als die der Männer die sie Tag für Tag untersucht hatten und ihre Fähigkeiten testen wollten. Vielleicht eines der anderen Kinder? Sie hatte die Wissenschaftler immer wieder von anderen Kindern reden hören. Langsam hob sie eine Hand und hüllte diese in Flammen.
Das flackernde Licht erhellte das Gesicht eines Jungen in ebensolchen Sachen wie sie auch am Leib trug. "Du bist keiner von denen, oder?" meinte sie mit leiser Stimme, fast ein Flüstern - sie wollte ihre Unsicherheit verbergen - und deutete kurz zu einer der verbrannten Leichen hinter Nathan.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptySo 27 Mai 2012, 12:32

Es antwortete die Stimme einer Frau (oder eines Mädchens?), und er atmete auf. Sie machte nicht den Eindruck, zu ihnen zu gehören. "Nein, tue ich nicht," erwiderte er in die Dunkelheit hinein. "Du auch nicht, oder?"
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMo 28 Mai 2012, 10:59

Im schwachen Licht der Flamme schüttelte sie nur den Kopf und sah wieder in den Gang hinein den sie gerade folgten. "Ich hab die Kerle über eine Oberfläche reden gehört, weist du wo das ist?" Ohne auf eine Antwort zu warten wand sie sich ab und folgte langsam dem Gang, irgendwo musste es ja weiter gehen.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMo 28 Mai 2012, 22:58

Makus lief vorsichtig durch die unterirdischen Gänge der Anlage. Noch immer gab es keine Energie, nur ab und zu flackerten die Neonröhren über ihm auf, was allerdings nur daran lag das sein eigenes elektrisches Feld die Lampen kurz mit Energie versorgte. Niemand war hier, zu einen war das gut für ihn, da niemand versuchte ihn aufzuhalten, doch auf der anderen seite war das... nicht richtig. Er hatte die Froscher und Ärzte belauscht wenn sie glaubten er schliefe oder sei bewustlos, hier waren andere die auch so waren wie er selbst.... und wenn sie diese auch solchen experimenten unterzogen wie bei ihm, dann schien es ihm unwarscheinlich das noch keine sicherheitsrupps oder sonstige versuche unternommen worden waren um sie aufzuhalten. Oder das ganze war grösser als er glaubte. Er fand eine Treppe und ging einen stock höher. Aus den belauschten gesprächen wusste er das er selbst auf der tiefsten ebene eingeschlossen gewesen war und da er hier keine anderen versuchsobjekte waren versuchte er sein Glück auf der nächsten ebene.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyDo 31 Mai 2012, 21:34

"Keine Ahnung, woher auch," meinte er nur und folgte ihr weiter. Es war irgendwie... faszinierend. Zum ersten Mal sah er einen Menschen, der ihm nicht feindselig gesonnen schien. Er war bereits hier unten eingesperrt, solange er sich zurück erinnern konnte. Ein Leben vor all dem hier? Wenn er es gehabt hatte, erinnerte er sich nicht daran.
Ein Geräusch von der Seite her riß ihn aus seinen Gedanken, und er blieb stehen, fuhr herum. Ein Seitengang, an dessen Ende sich gerade eine Tür öffnete... jemand trat hindurch, aber dieser Jemand sah auch nicht unbedingt so aus wie einer ihrer Folterknechte.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMo 04 Jun 2012, 16:04

Überrascht und zugleich überfordert mit der Situation starrte Tara den Neuankömmling an. Die in Flammen stehende Hand wirkte sicher ebenso wenig einladend wir ihr Gesichtsausdruck der eine Mischung aus Interesse, Furcht und schlichter Verwirrung darstellte. Da war sie nun ihr ganzes bisheriges Leben davon ausgegangen alleine in einem Gewölbe eingesperrt zu sein, da kam sie auf einmal frei, nun wie frei war sie überhaupt? Es waren ja nur dunkle Gänge ohne ein erkennbares Ziel zu finden, und dann standen nun schon zwei Jungen vor ihr die in ebenso abgewrackten Klamotten daher kamen und wohl auch Insassen statt Wärter waren. Am liebsten würde sie einfach rennen, rennen, rennen und noch weiter rennen. Doch wohin? Wo ging es hier raus oder gab es überhaupt noch mehr als diese Gänge?
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyMo 04 Jun 2012, 17:57

MArkus blickte ebenfalls überrascht zu den beiden die mitten auf dem gang standen. Die beiden waren etwa in seinem Alter, vieleicht etwas Jünger, wenn überhaupt. Die Flammende Haarpracht von Tara beseitigte sofort jeglichen zweifel ob die beiden auch solche kräfte hatten wie er selbst, ganz offensichtlich war es so. Markus war zwar neugierig gewesen ob es noch mehr gab die so wie er waren, doch nun da er zweien gegenüberstand wusste er nicht so recht was er sagen oder tun sollte. mehr als ein verwirrtes "ähem.. Hallo?" brachte er in dem moment nicht heraus.
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BeitragThema: Re: Wargames - Kinder der Erde   Wargames - Kinder der Erde EmptyDi 05 Jun 2012, 00:56

Einige Räume von den drei Jugendlichen entfernt hatten sich die Wissenschaftler verschanzt, die zuvor Aron überwacht hatten. "Was sollen wir jetzt machen? Wenn CG-202 uns findet..." fing einer von ihnen an, wurde jedoch von seinem Chef unterbrochen. "Beruhig dich. Solange wir hier bleiben kann nichts passieren. Vergesst alle nicht, dass er vollständig auftauchen muss, bevor er uns etwas anhaben kann. Wenn das passiert, können wir als erste zuschlagen." Einen Moment später spürte der Sprecher, wie etwas seine Füße streifte und diese packte. "Ist das wirklich so?" fragte eine Stimme gleichzeitig. Die Forscher sahen zu Boden und konnten dort Aron entdecken, dessen Kopf und Hände aus dem Boden ragten und der einen von ihnen in seinem Griff hatte. Augenblicklich tauchte der Junge wieder in den Boden ein und zog den zappelnden Wissenschaftler mit sich. Als dieser bis zur Brust im Boden versunken war, ließ Aron ihn los, woraufhin sein Opfer einen hohen Schrei ausstieß, der noch auf dem Gang zu hören war. "Und jetzt zu euch beiden..." murmelte er, erneut erscheinend und stürmte auf einen seiner beiden Gegner zu, dessen Oberkörper er dieses Mal in der Wand versenkte. Seine Beine strampelten noch kurz, dann erschlafften sie und nach unten hingen. Der dritte Mann betrachtete die Szene mit weit aufgerissenen Augen, bevor er zur Tür stolperte und diese aufstieß.
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