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 Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium

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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 06 Jul 2012, 14:37

Während Pascal wieder auf die Beine kam, murmelte er etwas von bitte nicht töten und Ianto, warum. Erschrocken riss Leon den Kopf herum und schaute in die Richtung, in die Pascal schaute und erblickte Ianto.
"Was soll-", rief er zu Ianto, doch weiter kam er nicht. Der Druck, der sich in den beiden Kanistern gebildet hatte, brachte die Behälter zum bersten. Leon wurde heftig zurück gerissen und krachte unsanft auf dem Boden auf, schlitterte ein Stück und wurde schließlich von der Wand gestoppt. Doch wesentlich eleganter, als seine Flugphase samt Landung, sah das Eisgebilde aus, das er hinterlassen hatte. Nahezu symmetrisch ragten Lanzen in die Höhe, die drei Soldaten steckten als surrealistisch wirkende Kunstobjekte in der Mitte dieses Kronen ähnlichen Gebildes. Mit dröhnendem Schädel richtete sich Leon auf und verlängerte die abstrakte Eisform quer durch den Raum in Richtung der gegenüberliegenden Wandöffnung, versah einen Großteil der Flächen mit spitzen, berohlich nach außen stehenden Stacheln, anschließend eilte er zu Pascal. Es war das eingetreten, was er befürchtet hatte, der eigentliche Pascal hatte die Kontrolle wieder übernommen. Doch dieser war wimmernd, wehleidig und vor allem keine große Hilfe.
Klasse, wirklich zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt, fluchte Leon innerlich, während er an Pascal heran trat.
Auch er hätte den psychopathischen Pyromanen gern nie wieder gesehen, doch in Anbetracht der Situation war er unabdingbar. Leon packte Pascal am Kragen und zog dessen Gesicht dicht vor sein eigenes.
"Ich sage das nicht gern, aber wir stecken ganz tief in der Scheise! Ich freue mich zwar, dass du selbst wieder die Kontrolle erlangt hast, aber wenn du dich nicht zusammenreißt, sieht es zappenduster aus. Also pack' dich, oder beiß' in den sauren Apfel und lass dein zweites Ich wieder an die Drücker."
Streng und ein wenig zornig funkelte er Pascal an, während sein Griff sich lockerte. Was er gerade sagte und tat mochte er nicht gern, aber was sollte er tun, die Alternative war... nicht akzeptabel.
Ungefragt dreht er sich vor Pascal um und lud ihn, ob er wollte oder nicht, auf seinen Rücken. Durch einige der Eislanzen konnte er Ianto auf der anderen Seite erkennen.
Was zu Hölle machst du da, richtete er die Frage stumm an Ianto, bevor er mit Pascal beladen, vorsichtig den Gang betrat und die Richtung, aus der sie wohl verfolgt werden würden, mit einigen spitzen Eispfählen versah, so dass sie nicht ohne Weiteres durchkommen würden.
Hektisch schaute er sich um, suchend nach einer Möglichkeit, wenigsten erst einmal Zeit zu gewinnen.


Zuletzt von Maekswell am Fr 06 Jul 2012, 16:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 06 Jul 2012, 16:25

Ianto blickte Leon und Pascal hinterher, wie sie in den Gang flüchteten. Er hatte nichtmal zeit, ihnen zu erklären was los war.
Aber er konnte sie auch nicht warnen, er durfte sie nicht warnen. Geknickt seufzte er auf und aktivierte sein Headset. "Sie versuchen zu fliehen. Drei Soldaten sind durch eine Eisattacke ausser gefecht gesetzt." Dann öffnete er die Tür zum Gang und sah die Blockade, die Leon im Gang hinterlassen hatte. "Leon! Es tut mir leid. Ich bin selber ein Gefangener. Ich muss tun, was sie sagen, sonst tun sie meinem Vater etwas!," rief er durch das eis und hoffte, das Leon ihn hörte. Er spürte einen leichten Stromschock, der von dem Armreif ausging. War dies eine Strafe, weil er mit Leon gesprochen hatte?. Ruhig atmend versuchte er sich auf die Energieleitungen zu konzentrieren. Blitze schoßen aus seinen Händen auf die Eisbarriere zu und durchschlugen diese an mehreren Stellen. Schließlich brach die Barriere zusammen und Ianto konnte Leon und Pascal folgen.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 06 Jul 2012, 17:28

Cekay nickte kurz und ließ sich von Max aufhelfen. "Danke, Max." murmelte er leise, während leichte Schuldgefühle ihn plagten. Sein Freund half ihm bei so vielen Dingen und er selbst konnte sich nicht dafür revangieren, sondern war meist nur ein Klotz am Bein. "Soll...findest du, dass ich mitkommen sollte, Max? Ich will dich nicht behindern und eine Hilfe wär ich vermutlich auf keinen Fall." Er würde seinem Freund die Entscheidung überlassen, auch wenn er persönlich sehr gerne mitkommen würde.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 06 Jul 2012, 17:40

Nun hatte Leon Pascal huckepack genommen und trug ihn weg. Der Zorn in seinem Gesicht hatte dem Jungen Angst gemacht, aber nicht genug, um das andere Ich zum Vorschein zu bringen.
"Was machen wir jetzt?", fragte er mit wachsender Verzweiflung - das Ganze kam ihm mehr und mehr wie ein Albtraum vor.
"Du hast ihn gehört!", schnaubte Lacsap. "Er will auch, dass ich rauskomme, also lass mich raus!"
"A-aber... du wirst Menschen verletzen!", gab Pascal in Gedanken zurück. "Das kann ich nicht zulassen."
"Du bist echt unbelehrbar!", knurrte das böse Ich hasserfüllt. "Diese Bastarde haben es verdient, zu leiden und zu sterben! Und da würden mir sogar die meisten ach so lieben Menschen zustimmen!"
Das glaubte Pascal nicht. Nein, Lacsap war brandgefährlich, er DURFTE ihn nicht freilassen. Selbst wenn es ihn das Leben kostete. Sie mussten einen anderen Weg finden, von hier zu entkommen!
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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 09 Jul 2012, 14:50

"Was machen wir jetzt?" wimmert es von Leons Schulter her.
Tja, was machen wir jetzt... wiederholte Leon die Frage für sich selbst. Erst einmal hier weg, ihr Position war strategisch schlecht bis total beschissen. Mit einem kurzen Blick in den Gang vergewisserte er sich, dass nicht schon jemand auf sie wartete. Hastig rannte er los, darauf bedacht Pascal nicht zu verlieren. Hinter sich hörte Ianto irgendetwas rufen, verstehen konnte er es jedoch nicht. MIt schnellen Schritten flog er den Gang entlang, passierte mehrere kaum erkennbare Zelleneingänge, die sich jedoch nach kurzem kurzen Testen als verschlossen erwiesen.
Aus der Richtung, aus der sie gerade gekommen waren, ertönten mehrere krachende Laute und Leon wusste auch ohne noch einmal hin zu sehen, das die Eisbarriere gerade ihren Widerstand aufgegeben hatte. Leise fluchend rannte das 2-Mann-Gebilde den Gang weiter, gespenstisches Flackern einzelner Leuchtstoffröhren und die bizarren Reflexionen des nassen Bodens verliehen dem Szenario eine kalte, unheimliche Atmosphäre. Erleichtert erreichten sie eine Biegung und konnten so zumindest aus dem unmittelbaren Sichtfeld ihrer Verfolger heraus, denn Leon hatte keinen Zweifel, dass Ianto sie bald eingeholt haben würde. Er stieß um die Ecke, wollte gerade wieder Fahrt aufnehmen, als er sah, wo der Gang hinführte. Er spürte das Blut in seinen Adern pulsieren, als er Pascal ablud. Beide standen vor einer Treppe, die sowohl nach oben, als auch nach unten führte. Neben ihnen befanden sich noch Türen von Aufzuganlagen, jedoch waren diese ebenfalls verschlossen und vielleicht auch nicht die beste Wahl für eine Flucht.
"Und nun?" Leon fragte das an niemand Bestimmten, eher fielen die Worte vor ihm auf den Boden, als warteten sie darauf, von jemand aufgenommen zu werden.
"Es steht wohl 50-50", sagte Leon und drehte sich zu Pascal um, während er seinen Nasenrücken massierte, "Aber egal wie, ich komm hier nicht allein raus und du auch nicht. Also werdet euch einig. Und zwar schnell!"
Bei den letzten Worte tippte er mit dem Zeigefinger gegen die Stirn von Pascal, wie bei einem Aquarium, wenn man die Fische zu einer Reaktion ermuntern wollte.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 09 Jul 2012, 18:28

Pascal schluckte und sah langsam zu Leon.
"Wenn du hier nicht alleine rauskommst...", murmelte er und versuchte, seine Angst zu bekämpfen. Dann ließ er in jeder Hand eine Flamme erscheinen. "...dann helfe ich dir! Nicht nur er kann die Flammen einsetzen." Oje, er musste doch hoffentlich keinen töten. Das wäre ja furchtbar. Aber er hatte keine andere Wahl, als seine Flammen offensiv zu nutzen. Und dabei mussten auch Menschen verletzt werden. Das würde schrecklich werden und seine ohnehin schon erdrückenden Schuldgefühle noch verschlimmern.
"Na, endlich nimmt er ein bisschen Vernunft an.", knurrte Lacsap. Du hast kein Recht von Vernunft zu reden, sagte Pascal in Gedanken.
"Also, gehen wir hoch oder runter?" Er hatte keine Ahnung, ob sie in einem Keller oder einem Obergeschoss waren.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 09 Jul 2012, 21:24

Diese Frage ließ Max zögern. Einerseits fühlte er sich bei dem Gedanken, Cekay in die Höhle des Löwen mitzunehmen,tatsächlich unwohl. Es wäre ihm lieber gewesen, ihn hier oben in Sicherheit zu wissen.

Andererseits - gab es hier denn so etwas wie Sicherheit überhaupt? Und es waren ja schließlich Cekays Eltern, um die es hier ging - wie hätte er den Jungen da einfach zurücklassen können? Außerdem, und das war wohl der wichtigste Grund: Max hatte Angst bei der Vorstellung, sich ganz alleine ins Ungewisse zu wagen. Cekays Anwesenheit allein würde ihm den nötigen Mut geben, die Sache durchzuziehen, selbst wenn er vielleicht nicht wirklich viel dazu beitragen würde.

"Ich sage, wir gehen zusammen!" sagte er daher fest. Und so folgten sie Ebony, der ihnen den Weg nach unten zeigte.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 09 Jul 2012, 22:38

Adela folgte den Gestalten durch eine verborgene Tür, verlor sie dann aber aus den Augen. Sie brauchte einige Zeit, bis einen Ausweg fand. Sie entdeckte einen Aufzug den sie benutzte, um tiefer zu gelangen. Sie lauschte der Aufzugmusik, während sie nach unten fuhr. Zum Glück war keine Identifikation nötig gewesen, wahrscheinlich dachten die Betreiber, dass sowieso niemand den verborgenen Eingang entdecken würde. Ha, falsch gedacht! Vor ihr konnte man nichts verbergen, was unterirdisch lag!
Plötzlich stoppte der Aufzug und das Licht ging aus. Auch die Musik war ausgefallen, was Adela als erstes auffiel. Sie runzelte die Stirn, beschloss aber, erst einmal zu warten. Nach einiger Zeit Stillstand wurde es ihr aber zu bunt. Mit einem strahlenden Licht erschien ihr Schwert und sie trat einen Schritt vor. Dann hbo sie die Klinge, um mit ihr die Tür zu durchschlagen.

Die Spinne führte Max und Cekay durch die Gänge des Sanatoriums und durch die verborgene Tür. Da dem Steinwesen die Funktion von Aufzügen nicht klar zu sein schien, wurden die beiden zu den Treppen und diese hinab geführt. Nachdem sie bereits mehrere Minuten nach unten gestiegen waren, blitzte plötzlich helles Licht durch den Gang, als sie gerade neben einem Aufzug standen. Die Frau von vorhin zerschnitt gerade mit einem leuchtenden Schwert ein Loch in die Fahrstuhltür und trat hinaus. Sie blickte die beidne Jungen an, dann auf ihr Schwert und dann wieder zu den beiden Jungen. Schnell schob sie die Hand mit dem Schwert hinter den Rücken, wo es mit einem Lichtblitz verschwand.
"Oh, ihr beiden...", schnell hatte sie ihre Fassung wieder gefunden und blitze sie mit strengem Blick an. "Ich habe euch doch gesagt, ihr sollt die Polizei anrufen. Und erzählt mir jetzt nicht, ihr sucht hier unten nach einem Telefon, heutzutage hat jeder Bengel ein Handy!"

Lucia befand sich in einer leeren Kammer. Die Wände bestanden alle aus Metall, waren aber mit einer Schicht Glas überzogen. Eine Wand war durchsichtig, dort fand sich ein grosses Schauglas und ein weiterer Raum, der mit allerlei Forschungsgeräten zugestopft war. Aus einer Ecke erklang ein Wimmern.
"Wer bist du? Und wie bist du hier rein gekommen?", fragte eine leise, kindlich klingende Stimme. In einer Ecke sass ein seltsames Wesen, dass aus einer Art Schleim zu bestehen schien und das wie ein Stück Sternenhimmel aussah. Das Wesen hatte seine handartigen Fortsätze schützend über den Kopf gehoben und linste Lucia vorsichtig mit seinen blau leuchtenden 'Augen' an.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 09 Jul 2012, 23:19

Max war erschrocken zurückgesprungen und hatte dabei Cekay mitgerissen. Nun starrte er abwechselnd auf diese unscheinbare alte Frau und das riesige Schwert, mit dem sie sich gerade durch eine Aufzugtür geschnitten hatte.
"Ähm... ist aber ein ziemlich großes Brotmesser, das Sie da führen, Lady..." sagte er schließlich, mehr, um überhaupt etwas zu sagen. "Gab's das im Sonderangebot bei Woolworth?"
Die Spinne, die bereits die Treppe hinab verschwunden war, kam nun zurück gekrabbelt, um zu sehen, wo ihr Meister abgeblieben war. Als sie Adela gewahr wurde, verharrte sie unschlüssig; Max befahl ihr keinen Angriff, also tat sie auch nichts, sondern betrachtete die Frau lediglich.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 01:05

"Lucia", antwortete Lucia mechanisch. Wie kurios und eklig zugleich dieses Wesen war. Einerseits wollte Lucia das Wesen berühren, ekelte sich aber zugleich davor. Wie konnte das Wesen sprechen? Und wie hielt es sich zusammen? Wie überaus, überaus kurios. Lucia streckte eine Hand aus. Das Wesen kauerte sich noch mehr zusammen. Es hatte mehr Angst vor ihr als die vor ihm. Lucia lächelte nicht unbedingt freundlich.
"Hat man dich hier eingesperrt?", fragte Lucia und sah sich nach einer Sicherheitskamera um. Ein Warpball zerfetzte das Stück Technologie ziemlich rasch. Lucia hockte sich hin und brachte sich damit auf Augenhöhe des Schleimwesens. Lucia deutete Richtung zerstörter Kamera.
"Die können uns jetzt nicht mehr sehen."

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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 10:03

"Das lag hier im Lift herum", antwortete Adela prompt, musste sich aber zurückhalten, um sich nicht die Hand vors Gesicht zu klatschen wegen dieser idiotischen Entgegnung. "Ich meine... das tut hier gar nichts zur Sache! Viel wichtiger ist, wieso ihr beiden einfach hier unten seid. Diese Leute sind gefährlich, zwei Jungen sollten
sich nicht alleine hier herumtreiben. Wenn sie euch erwischen..."
"Hey, sie da, was machen sie hier?", unterbrach sie ein Mann in einem Kittel von der oberen Treppe. Neben ihm standen zwei Soldat in voller Montur. Adela blickte sich gehetzt um und wies auf die Treppe nach unten.
"Los, weg hier! Jetzt steckt ihr auch mit drin!"
Sie trieb die beiden vor sich her und mit lauten Rufen verfolgten der Wissenschaftler und die beiden Soldaten sie die Treppe hinunter. Sie durften sich nicht erwischen lassen! Ein Blick über die Schulter zeigte, dass sie zwar den keuchenden Wissenschaftler abgehängt hatten, die zwei Soldaten aber aufschlossen. Adela trieb Cekay und Max noch etwas mehr an und stiess sie auf einer tieferen Ebene an, so dass sie abbogen und statt weiter die Treppen hinunter zu gehen, liess sie sie in einen Gang laufen. Dort schickte sie sie um die Ecke, blieb aber selbst stehen. Mit einem Lichtblitz erschien das Schwert wieder in ihrer Hand, diesmal verwandelte aber sie selbst sich in Licht, erhellte die Gänge taghell und blendete jeden, der sie im Moment anschaute. Die nachfolgenden Soldaten legten relexartig an und wahrscheinlich waren es auch nur ihre Reflexe, die ihnen das Leben retteten, als aus der leuchtenden Gestalt eine Kaskade Lichtnadeln entgegenflog. Lady Lumen stand in ihrer Engelsgestalt im Gang, mit gezogenem Schwert und ausgebreiteten Flügeln. Die Soldaten antworteten mit einem Kugelhagel, der nutzlos an ihren Schutzschild abprallte. Allerdings war sie so an ihrer Position gefangen. Sie hob die Hand und beschwor eine Lanze aus Licht, die sie den Soldaten entgegenschleuderte und einen von ihnen an die Wand nagelte. Selbst von dort liess der Angriff nicht nach und sie konnte sehen, dass der andere in sein Mikrofon sprach. Sie musste die Kerle ausschalten, bevor Verstärkung eintraf.

Danny starrte die Frau immer noch an und das mit zunehmenden Entsetzen. Was war das für eine seltsame erwachsene Frau, die einfach so aus der Decke fiel und dann auch noch eine solch zerstörerische Macht besass. Das war beängstigend. Aber sie hatte sich vorgestellt und Danny hatte einmal gelernt, dass man seinen eigenen Namen sagte, wenn sich jemand vorstellte.
"Ich bin... Danny", nuschelte das Schleimwesen. "Ja, gefangen."
Seine Einsilbigkeit hing nicht etwa damit zusammen, dass Danny zu dumm dafür war, ganze Sätze zu bilden, Lucia schüchterte ihn nur so sehr ein, dass er sich kaum traute zu reden. Hoffentlich berührte sie ihn nicht auch noch.
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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 13:18

Mit ein wenig Erleichterung betrachtete Leon die Flammen in Pascals Hand, scheinbar forderte es einiges von ihm, sich aus seiner passiven Stellung heraus zu bewegen. Leon legte ihm die Hand auf die Schulter: "Ich weiß, du willst auf keinem Fall jemandem weh tun, aber bedenke: die Leute hier würden dir ohne zu zögern einen Arm abschneiden, nur um zu schauen, in welchen Lösungen er sich am besten auflöst. Ich bin bei Leibe kein Schläger, aber denen gehört auf die Fresse. Nur müssen wir erst mal hier raus."
Er drehte sich um und warf noch einmal prüfende Blicke die Treppe hinauf und hinab.
"Ok, wir gehen hoch. Wenn wir im Keller sind, müssen wir eh hoch und wenn nicht, erreichen wir vielleicht ein Dach und können uns einen Überblick verschaffen."
Gerade setzte er den ersten Schritt auf die Stufen nach oben, als gleißendes Licht das Treppenhaus erhellte, kurz darauf fielen Schüsse. Hastig riss er den Kopf herum.
"Los, beeil' dich, über uns passiert was!"
Mit großen Sätzen hastete er die Stufen empor, sein Kopf malte sich verschiedene Möglichkeiten aus, doch die wahrscheinlichste war, dass die Frau, ihre coole, attraktive Retterin, in eine Konfrontation mit Soldaten geraten war. Mit langsamer werdenden Schritten drückte er sich an der Treppenwand entlang, um nicht sofort auf zu fallen und um Pascal die Chance zu geben, ihn ein zu holen.
Kürzere Beine, mehr Schritte, dachte Leon und vergewisserte sich, dass sein jüngerer Begleiter zu ihm aufschloss.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 14:01

Dieses Licht... irgendwie kam es ihm bekannt vor. Er tat sein Bestes, um Leon hinterherzurennen. Währenddessen ließ er sich Leons Worte durch den Kopf gehen. Die Leute hier waren grausam, unglaublich grausam. Bitterkeit erfüllte ihn und die jähe Sorge, Lacsap könnte sich wieder befreien, erfasste ihn.
"Dein Kumpel hat Recht.", flüsterte es in seinem Kopf. "Diese Leute verdienen einen bestialischen Tod."
Pascal antwortete nicht, sondern drückte sich neben den Anderen an die Wand, um diesem zu folgen. "Lass uns hier verschwinden. Und das schnell!" Es wäre wirklich super, wenn sie es schafften, kampflos hier herauszukommen.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 14:14

Nachdem die Barriere zerstört war, folgte Ianto den beiden. Seine nackten Füße patschten laut durch das Wasser. Er sah die beiden zwar nicht, aber er konnte sie hören. Die Droge aus dem Armreif zwang ihn dazu, schneller zu laufen und er folgte Leon und Pascal. Als er die treppe erreichte, schaute er sich unschlüssig um. Von oben waren Stimmen zu hören, also lief er nach oben und entdeckte dort Leon und Pascal. "Leon, Pascal. Bleibt stehen," schrie er hinterher und bekam daraufhin wieder eine gewischt. Verdammter Armreif. "Ich hasse euch, ihr drecksmaden! Verdammtes Sanatorium!," schrie er laut hinaus.
Er war wütend auf diesen Doctor Hohensteyn. Er hasste ihn für das, was er ihm antat.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 15:22

Flach an die Wand gepresst schoben sich die beiden die Treppe empor und Leon konnte Pascal atmen hören. Er selbst war zum Zerreißen gespannt. Zwar war das Licht verschwunden, doch dessen Ursprung, ebenso wie der des Kampfes, lagen genau über ihnen. Nur noch eine Biegung...
"Leon, Pascal. Bleibt stehen", brüllte Ianto ein Treppe unter ihnen. Dann schien er gegen etwas oder jemanden zu wettern, während er ihnen weiter hinter her hetzte. Leon streckte einen Arm schützend vor Pascal und schob ihn mit sanfter Gewalt hinter sich einige Stufen die Treppe rauf.
"Du behältst den oberen Bereich im Auge, wir ziehen uns langsam nach oben zurück", flüsterte er, gerade so, dass es Pascal hören konnte. Er drehte sich wieder herum und schaute auf Ianto, der am Fuß der Treppe stand. Mit den Händen entzog er die Feuchtigkeit, die noch immer in seinen klatsch nassen Klamotten steckte und formte sich zwei Eiskatare daraus.
"Ianto, was soll die Scheise! Ich will nicht gegen dich kämpfen!", brüllte er ihm entgegen, während er mit Pascal im Rücken langsam Stufe um Stufe erklomm.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 15:51

"Freut mich, Danny", antwortete Lucia und überlegte einen Moment lang, ob sie dem Wesen die Hand hinhalten sollte. Aber vielleicht würde es sich dann erschrecken. Schwierige Situation war das hier. Wie redete man mit einem Schleim? Aber einfach weitergehen wollte Lucia auch nicht. Je mehr Gefangene sie hier befreite, desto größer würde das Chaos werden und desto einfacher wäre es für sie hier den Verantwortlichen zu finden in dessen Hintern einmal um New Jericho zu treten und zwar nachdem sie ihm beide Beine weggewarpt hatte.
"Soll ich dich freilassen? Die Kamera habe ich nur zerstört, damit die, die dich gefangen genommen haben, uns nicht mehr sehen können. Tut mir Leid, falls dich das erschreckt hat. Würdest du nicht viel lieber aus dieser Zelle raus?"

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 10 Jul 2012, 22:44

Noch immer strahlte der Schleim Lucia eingeschüchtert an. Befreien wollte sie ihn? Aber wo sollte er dann hin? Seine Freund waren alle gross geworden und waren weggegangen und er hatte kein Zuhause mehr. Kein Stück Boden unter einem Bett, von wo er auf einen kleinen Jungen aufpassen konnte und mit dem er den ganzen Tag spielen konnte, wenn die Eltern weg waren. Dannys Gesicht zerlief ein wenig, während er so in Erinnerungen schwelgte, aber bald hatte er sich wieder gefasst und seine Haltung wurde wieder eingeschüchtert.
"Rauslassen? Ich... habe kein Zuhause mehr. Aber ich möchte weg", antwortete er schliesslich mit langsamer Stimme. "Ja, du kannst mich rauslassen. Vielleicht... vielleicht hast du ja einen kleinen Sohn, mit dem ich spielen kann..."
Der Kopf des Wesens streckte sich Lucia etwas entgegen und es schien, als wollte er sich ihre nächsten Worte nicht entgehen lassen. Dabei stützte er sich mit einem Armfortsatz auf dem Glasboden ab. Ein Schauer durchlief den Schleim und sein ganzer Körper verwandelte sich plötzlich. Danny wurde durchscheinend, der ganze Schleim wurde zu Glas. Nur die blau leuchtenden Augen blieben, auch wenn jetzt selbst das Licht durchscheinend war.
"Nicht schon wieder..."
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 11 Jul 2012, 13:13

Mit einer Hand verdeckte Lucia ihren Mund, um das Schmunzeln zu verbergen, dass sich unwillkürlich dorthin geschlichen hatte. Dieses Wesen schien nicht umsonst die Gestalt eines Kindes zu haben. Es war ähnlich ungeschickt und naiv wie ein Kind es nunmal war. Lucia selbst hätte bei einem Angebot der Freiheit sofort nach möglichen Haken gesucht und nicht auf die Güte anderer vertraut.
"Passiert dir sowas öfter?"
Die Fähigkeit könnte nützlich werden, sollte es zu einem Kampf kommen. Vielleicht konnte es sich in Stein verwandeln und dann mit sich selbst werfen. Das war eigentlich eine ziemlich lustige Vorstellung. Lucia warf einen Warpball gegen eine Wand, die sich langsam auflöste. Dahinter konnte man einen weiteren Gang sehen, der exakt so aussah, wie der ein paar Ebenen höher.
"Kannst du so gehen? Oder dich zumindest irgendwie fortbewegen?"

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 11 Jul 2012, 13:27

Cekay schenkte Max ein kurzes Lächeln, als dieser beschloss, dass er mitkommen sollte. Schweigend folgte er seinem Freund durch das dunkle Treppenhaus. Da man ohnehin kaum etwas sehen gab, verzichtete er darauf, durch die Augen des anderen zu sehen, wodurch er ziemlich überrascht wurde, als dieser ihn nach hinten riss, bevor er die Frau von vorhin reden hören konnte. Bevor er irgendetwas entgegnen konnte, waren von oben Stimmen zu hören und Adela hetzte sie weiter nach unten. Leichte Panik keimte erneut in ihm auf, die noch verstärkt wurde, als er Schüsse hören konnte. "Max...was ist da los?" fragte er ängstlich ohne daran zu denken, dass er selbst nachsehen könnte.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 11 Jul 2012, 19:59

Pascal ging langsam und ängstlich die Treppe hoch, während er immer noch Leon hinter sich gewahr war. Hoffentlich würde das auch so bleiben, denn in seiner Gegenwart fühlte sich der Junge irgendwie mutiger. Und das in Lacsaps furchtbarer Gesellschaft! Verflucht, wo kam nur das Licht her?
Schließlich erklomm Pascal die letztne Stufen und blickte bebend vor Angst in den Gang - und er sah eine engelartige Gestalt, eine Bekannte. "Leon!", rief er. "Die Frau aus dem Museum ist hier!"
"Grrr... töten...", tobte es in seinem Inneren, doch Pascal war zu abgelenkt, um ihn bemerken. Hoffnung wallte in ihm auf. Diese Frau konnte die Rettung für sie alle bedeuten!
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 11 Jul 2012, 21:16

"Keine Ahnung," erwiderte Max. "Ebony, sieh mal nach!" Die Spinne tapste schnell um die Ecke und nahm das Bild, das sich ihr bot, in sich auf. "Abgefahren!" murmelte Max, der das Geschehen durch die Augen seines Dieners wahrnahm. "Okay, kleiner, komm zurück - wir verschwinden erstmal von hier."
Gehorsam kam die Spinne zurück, und Max beeilte sich, in die andere Richtung davonzukommen, Cekay im Schlepptau hinter sich herziehend.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 12 Jul 2012, 01:04

"Immer mal wieder", antwortete Danny vorsichtig, während er sich erhob. "Deshalb... deshalb hab ich auch so eine Zelle. Glas ist nicht so gefährlich wie Metall. Und ich kann gehen."
Langsam baute Danny sein anfängliches Misstrauen ab. Klar, die Frau war erwachsen, gross und so, aber sie schien ganz nett zu sein. Schliesslich hatte sie die Kameras weggemacht und ihn jetzt noch rausgelassen, so schlimm wie die Weisskittel konnte sie also nicht sein.
Es knirschte unangenehm, als Danny einen Glasfuss aufsetzte und durch das Loch in der Wand stieg. Das Wesen bewegte sich noch etwas steif, ob das mit der Verwandlung in Glas oder seiner langen Gefangenschaft lag, konnte man nicht sagen. Nachdem er aus der Zelle draussen war, drehte er den Kopf, wobei es wieder knirschte und blickte Lucia erwartungsvoll an.

Adela verbarg sich immer noch unter ihrem Schild, als sie Rufe aus der unteren Etage und Schritte in der oberen hörte. Sie streckte die Hand aus und ein grosser Schild materialisierte sich, dann sprang sie plötzlich mit einem Satz vor und verbarg sich hinter ihrem Schild. Eine Kugel traf ihren Flügel doch ansonsten erreichte sie die beiden Soldaten unverletzt. Schnell breitete sie wieder ihre Flügel aus und erschuf eine schützende Kuppel. Einen Soldaten hatte sie so ausgesperrt, dem anderen donnerte sie den Schild gegen das Gewehr, so dass es ihm aus der Hand flog, dann setzte sie mit dem Schwert nach. Ein Hieb mit der flachen Seite gegen die Schläfe schickte ihn ins Land der Träume. Dann liess sie den Schild verschwinden und schleuderte dem anderen Soldaten einen weiteren Speer entgegen. Dieser traf den Gewehrlauf und verstopfte ihn. Auch diesen Gegner schaltete sie mit einem schnellen Schlag gegen die Schläfe aus.
"Bleibt noch hinten, ich schaue nach, wer da auftaucht", rief sie den beiden Jungen um der Ecke zu, ohne zu ahnen, dass diese schon weg waren. Adela trat zur Treppe und entdeckte dort jemanden, den sie kannte. Der Feuerjunge!
"Was machst du denn hier?"
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 12 Jul 2012, 17:32

Als die Frau ihn tatsächlich erkannte, wich Pascal erschrocken einen Schritt zurück. Doch dann fasste er sich wieder und versuchte, ihr die Situation zu erklären.
"Wir wurden hier hinutergebracht.", sagte Pascal. "Wir sind abends ins Bett gegangen und als wir wieder aufgewacht sind, waren wir da unten." Er suchte nach den richtigen Worten. "Die halten uns hier gefangen und machen Experimente mit uns! Ich weiß nicht, wie viele hier unten sind, aber Leon, der Eismanipulator aus dem Museum ist hier bei mir!"
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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 12 Jul 2012, 20:10

"Sei gegrüßt, geflügelter Paladin", sagte Leon ohne sich umzudrehen und hob zum Gruß eine Faust in die Luft. Den Blick auf Ianto geheftet, dachte er über das Erscheinen der Engelsfrau nach. Irgendwie schon komisch, dass sie im Museum kam und sich einmischte und hier urplötzlich auf der Bildfläche auftauchte. Auch wenn man vorerst von einer Verbündeten ausgehen konnte, behielt er sein Misstrauen im Hinterkopf.
"Was ist jetzt, Ianto", schnautzte er wieder nach unten gewandt, "Hängst du hier mit drin? Dann gibt's für deine Scheinheiligkeit jetzt schön auf's Brett!"
Er spürte, wie ihm das Wasser aus den Hosen auf den Boden tropfte und die Stufen entlang floss. Mit einer leichten Fußbewegung gefror das Nass zu einer schimmernden Oberfläche, die sich langsam die Treppe nach unten arbeitete.


Zuletzt von Maekswell am Sa 14 Jul 2012, 09:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 12 Jul 2012, 20:59

Ianto blickte Leon betroffen an. Im Grunde hatte der andere ja recht, Ianto steckte mit drin in der sache. "Ich bin selber ein Gefangener, so wie ihr. Sie werden meinem Vater etwas antun, wenn ich nicht tue, was sie sagen," erwiederte er auf Leons anschuldigung. Er konnte sehen, wie sich das Eis förmlich die Treppe runter bildete. Langsam merkte er, wie ihm kalt wurde. Und die Drogen, die durch den Ring in sein Blut gelangten. "Sie pumpen mich mit irgendwelchem Zeugs voll. Ich kann diesen Ring nicht abnehmen. Ich versuche, so lange wie möglich dagegen anzukämpfen. Bitte, lauft weg, bevor ich euch wehtun muss."
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Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium
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