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 Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium

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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 29 Jul 2012, 12:05

Ianto blickte sich um. Niemand mehr zu sehen. Also fing er an, probeweise seine Arme und beine zu bewegen. Die Federn sassen ziemlich fest in der wand. Verdammt. So wie es aussah würde er sich wohl ohne hilfe nicht befreien können. Oben an der Wand sah er eine Kamera. "Hey, Wenn mich jemand sieht, ich sitze hier fest. Diese Engelsfrau hat mich an die Wand genagelt."
Es war ihm unangenehm, diese Mistkerle um Hilfe zu bitten. Aber wenn er nicht frei kam, konnte er seinem Vater nicht helfen. Und Hohensteyn würde seine Drohung wahr machen.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 30 Jul 2012, 22:37

"Naja, ich habe nie was von einem Tête-à-tête gesagt, eine so hübsche Dame muss man ja teilen", meinte Burst mit einem nervösen Blick die umher peitschenden Ranken betrachtete. "Los, Jungs, Tanzt mit der Dame, aber passt auf, dass ihr das Experiment nicht verletzt. Es ist enorm wichtig für uns."
Die Soldaten tauchten hinter dem Mann auf und zielten auf Lucia, um dann synchron eine Salve abzufeuern, der Burst einen Energieschuss hinterher schickte. Dann schob er sich unauffällig nach hinten in seine Leuten. Sollten die sich um die Frau kümmern, diese ranken verdampften ihm eindeutig zu schnell de Wandtrümmmer. Ausserdem musste er das Experiment wieder einsammeln. Wo war es nur?
Besagtes Experiment versteckte sich immer noch unter einem Trümmerstück und betrachtete die Ranken der Frau mit grosser Ehrfurcht - allerdings vor allem mit grosser Furcht. Wer auch immer dies Lucia war, sie war kein normaler Mensch. Ob sie wohl auch aus dem Weltraum stammte, genau wie er. Er würde sie fragen müssen, sobald sie mit diesen Männern fertig war. Und dass sie mit ihnen fertig wurde, das bezweifelte er nicht. Aber ein wenig Hilfe konnte ja nie schaden.
Danny kroch mit seinem Trümmerstück als Deckung zu einem Labortisch und verschanzte sich darunter. Dann richtete er seine gläsernen Finger auf einen Soldaten, die gerade auf Lucia feuerten und schoss einen Teil seiner Masse ab. Scharfe Glasschrapnelle trafen zwei Männer. Wegen der Panzerung zeigten sie wenig Wirkung, doch einer wurde in die Seite getroffen und liess sein Gewehr mit einem Aufschrie fallen. Einer weniger!

Adela hatte wieder ihre menschliche Gestalt angenommen, als sie zu den anderen aufgeschlossen hatte, so dass sie jetzt wieder eine adrette Frau mit grauen Haaren und strengem Blick war. Diesen Blick bekamen die Anwesenden nun zu spüren.
"Wieso seid ihr noch so nahe? Der Feind könnte jeden Moment auftauchen!", schimpfte sie.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 31 Jul 2012, 01:45

"Unidentifizierter Tango in Grid two two", gab Skipper an das Hauptquartier durch: "Burst ist unten. Jungs, wir gehen mal nachsehen." Die Soldaten gingen mit ihrer eigenen Routine vor, deckten offene Türen ab und trennten sich nicht. Ganz wie es ihnen beigebracht worden war. Der Junge mit dem Armband hatte um Hilfe gebeten und HQ wollte ihn befreit haben. Hatten irgendwas von Feldstudien gequasselt. Skipper hasste es ein Versuchsobjekt zu sein. Rasch hatte die Gruppe den Jungen gefunden, der mit einer Art glühender Federn an die Wand getackert worden war.
"Macht ihn los. Nehmt Handschuhe, vorsichtshalber", befahl Skipper: "Was ist hier passiert, Junge?"

Ernsthaft? Die Soldaten besaßen eine Art dummer Sturheit, die Lucia zu anderen Zeiten und mit anderer Rollenverteilung vielleicht durchaus angerechnet hätte. Aber hier und jetzt war wirklich nicht Ort und Zeit für Heldentaten. Und man erwies ihr nicht jene Mischung aus gedärmentleerender Furcht und Respekt, die sie inzwischen zu erwarten gelernt hatte. Zeit das zu ändern. Die Ranken, die bis jetzt nach den Trümmerstücken getastet hatten, zogen sich bei den Schussgeräuschen zurück und umwogten Lucia, die sich den Kugeln entgegenwarf. Sie alle wurden bei Kontakt mit ihr aufgelöst. Von Lucia war nurmehr die Form übrig, die die wabernde Säule chaotischer Energie vor den Soldaten hatte. Einer schrie auf als das Wesen ihm entgegenstürzte und er nicht mehr ausweichen konnte. Die Rüstung wurde beinahe sofort zersetzt, dann war das Wesen durch den Mann durch, der sich schreiend am Boden wälzte. Lucia wurde wieder stofflich und hatte die Waffe des Soldaten in der Hand. Ein rascher Sprung brachte sie hinter einem Trümmerstück in Deckung.
"Arme Bastarde. Ich kenne eure Sorte. Ihr denkt, ihr seid das Härteste, was hier rumläuft. Und jetzt seid ihr ganz allein im Dschungel. Und hier draußen ist ein Jäger, der größer ist als ihr."

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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 31 Jul 2012, 12:50

Ianto blickte die Soldaten kurz an, während diese anfingen, ihn von der Wand zu pflücken. "Eine Engelfrau ist hier im Gebäude. Sie hat mich hier aufgehalten, damit Leon und Pascal fliehen konnten. Wo sie jetzt sind, weiß ich leider nicht. Ich weiß nicht, wie lange ich meine Fähigkeiten noch nutzen kann. Das zeugs aus dem Ring putscht mich zwar immer wieder auf, aber irgendwann ist schluß.
Ich brauche ruhephasen, um meine Energie neu aufzuladen. Und wenn ich so weiter mache wie bisher, dann hat euer gebäude hier auch bald keinen Saft mehr."
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 02 Aug 2012, 21:06

Aus Iantos Headset ertönte die Stimme Hohensteyns.
"Wir verlegen dich erstmal wieder in deine Zelle, das war ein Versagen auf ganzer Linie. Bei deinem nächsten Einsatz solltest du nicht so halbherzig dabei sein, wenn dir an deinem Vater wirklich etwas liegt."
Mit weiteren Anweisung lotste Hohensteyn Ianto zu den Zellen, wo er von einem Soldaten empfangen und wieder in eine Zelle, diesmal eine Einzelzelle geworfen wurde, natürlich wieder mit Handschellen. Auch wenn sie ihn durch den Ring kontrollieren konnte, er brauchte ja keine Handfreiheit.

In den Gesichtern einer Soldaten war Panik zu sehen, als ihre Waffen nichts ausrichteten und die Frau auch noch einen dadurch ausschaltete, dass sie durch ihn hindurch ging und ihm dabei auch noch die Waffe abnahm. Die Panik breitete sich aus, so dass einige Männer einfach nur noch wild um sich feuerten und sich eng zusammenballten. Die Frau musste doch tot zukriegen sein, wenn man sie schon nicht festhalten konnte.
Plötzlich zertrümmerte eine Faust den Tisch unter dem sich Danny versteckte. Der kleine Kerl mit der Kanone über der Schulter stand über dem Wesen und grinste breit. Danny gab eine Mischung aus Quietschen und Kreischen von sich und rollte sich von dem Kerl weg und schleuderte ihm Glasscherben entgegen. den Moment, in dem Burst Deckung hinter seiner Hand suchte, nutzte Danny, um wegzuspringen.
"Lucia!", kreischte er mit knirschender Stimme.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 03 Aug 2012, 22:40

"Ich will verdammt noch mal einfach nur die Eltern meines Freundes finden," sagte Max energisch und verschränkte seine Arme vor der Brust, um seine Bemerkung noch zu unterstreichen. Ebony stand immer noch zwischen ihnen und den anderen, und im Augenblick sah Max keine Veranlassung, ihm einen anderslautenden Befehl zu erteilen. Erstaunlich, wie wenig sein Anblick diese Leute zu kümmern schien... ob die jeden Tag steinerne Wächterspinnen sahen? Aber ganz normal kamen die ihm auch nicht vor. In jedem Fall traute er ihnen nicht sonderlich - nur diese Frau hatte immerhin schon einen Beweis geliefert, daß sie nichts böses im Sinn zu haben schien.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 05 Aug 2012, 12:22

'Ist nicht war...'
Fast augenblicklich erkannte Cekay die Stimme des Manns, der ihnen nun gegenüber stand. Doch statt sich über die Tatsache, dass es kein Soldat war, zu freuen, versteifte er sich wieder. Leons Anwesenheit löste in ihm erneute Panik aus, da die Geschehnisse im Museum erneut an die Oberfläche kamen. "Leon...?" murmelte er mit zitternder Stimme und sah in die Richtung der beiden Neuankömmlinge. Es bestand kein Zweifel daran, dass es der Künstler war, besonders da Cekay seine eigene Markierung an ihm spüren konnte.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 05 Aug 2012, 15:58

Lucia rollte hinter ihrer Deckung hervor und feuerte mit der geklauten SMG auf die Soldaten. Das Magazin der Waffe und die Kugeln waren mit einem seltsamen lilanen Schleier umgeben, was die Soldaten allerdings nicht bemerkten, weil ihnen besagte Kugeln um die Ohren flogen. Einer der Soldaten, der auf den Schutz seiner Panzerung vertraute, machte unliebsame Bekanntschaft mit der Phasenmunition. Mit einem Gurgeln brach ein weiterer der Männer zusammen. Lucia kam hinter einem Metalltisch hoch, den sie in der Aufwärtsbewegung umwarf, damit er eine Deckung darstellte und feuerte noch einmal auf die Soldaten.
"Lucia", kam ein Ruf von Danny, der sich ziemlich panisch anhörte. Ein metallener Schrank wurde durchsichtig, flog dann in die Luft, während eine ebenfalls durchsichtige Lucia hinter ihm hochkam und den Schrank in Richtung Söldner schlug. Noch während des Fluges wurde das Möbelstück wieder stofflich und segelte jetzt auf den Söldner zu. Lucia ging wieder hinter ihrem Tisch in Deckung.

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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 05 Aug 2012, 21:11

Burst wollte dem Wesen gerade nachhechten, als ihn der leuchtende Schrank traf und er mit diesem gegen eine Wand knallte. doch der kleine Söldner war zäher als er aussah. Mit knirschenden Zähnen liess er seine Kanone zu Boden gleiten und stiess den Schrank von sich weg. Dieser flog quer durch den Raum und schepperte reichlich lädiert gegen die gegenüberliegende Wand. Knurrend hob Burst seine Waffe wieder auf schulterte sie und blickte in die Richtung, in die seine Soldaten immer noch feuerten, obwohl ihre Zahl schon etwas verkleinert worden war. Für den Kleinen interessierte er sich momentan nicht, er wollte es dieser Frau heimzahlen, die sich da hinter ihrem Tisch verkroch.
"Jetzt reichts, verdammte Schlampe...", murmelte er, tippte seine Kanone an. Das Ding würde dadurch zwar überhitzen und bei weiterer Hitze explodieren, aber er würde sie danach ja erstmal nicht mehr brauchen. Mehrere blaue Linien erschienen darauf und sie begann zu surren. Dann schoss ein leuchtender Strahl aus der Spitze auf Lucias Versteck zu.

Danny hatte sich hinter einem weiteren Tisch versteckt und spähte vorsichtig hinter diesem hervor. Die Kerle fuhren scharfes Geschütz auf, aber es schien als würde den Soldaten langsam die Munition ausgehen, mehrere suchten nach mehr Patronen. Lucia musste ihnen ganz schon Angst gemacht haben, dass sie so sehr ihre Magazine verballerten. Danny schoss weitere Glasschrapnelle auf die Soldaten, in der Hoffnung sie zumindest zu verletzen, damit sie sie gehen lasen würden.

"Ich denke nicht, dass wir jetzt Zeit für längere Diskussionen und Bekanntmachungen haben. Wir müssen weiter, diese Kerle sind gefährlich und wer weiss, was sie den Eltern dieses Jungen antun, wenn wir uns nicht beeilen", mischte Adela sich ein. Wie konnte man in so einer Notlage im Gebiet des Feindes fröhlich plaudern?
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 06 Aug 2012, 20:46

"Scheiße", murmelte Lucia als ein gleißender Strahl durch ihre Deckung schnitt wie ein aufgeheiztes Messer durch Butter. Auf allen Vieren krabbelte sie dem Strahl davon. Zum Glück stand hier noch mehr Zeug herum und die Söldner feuerten wie die Berserker. Trotzdem zischte eine Kugel knapp an ihr vorbei als sie die Deckung wechselte. Ein Versuch in die Phase zu gehen ergab, dass die Fähigkeit sich noch wieder aufladen musste. Lucia hatte nie herausgefunden, warum das so war oder ob man das ändern konnte. Aber im Moment wünschte sie sich, dass sie es getan hätte. Der Strahl säbelte einen Tisch neben ihr entzwei. Lucia warf sich aus der Deckung und feuerte auf die Söldnergruppe, von der noch einer zu Boden ging. Der Mann mit der Strahlenkanone zog nach, was die Deckung zerschnitt, hinter der sie eben noch gewesen war.
"Jungs. Entweder ihr verpisst euch oder ihr tötet den Knirps oder aber ihr werdet sterben. Hab ich mich klar genug ausgedrückt? Ich werde euch finden. Und dann werde ich euch bestrafen."

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 09 Aug 2012, 14:41

Ianto lies sich wiederstandslos in die Einzelzelle sperren und legte sich dann auf die Karge Pritsche. Ihm war kalt,er war müde und hungrig. Aber so wie er die Kerle einschätzte würden sie darauf keine rücksicht nehmen. Aber solange er hier in dieser Zelle war, konnte er wenigstens etwas schlafen. So gut es ging rollte er sich zusammen und schlief dann schließlich ein.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 12 Aug 2012, 11:23

Max trat demonstrativ zur Seite und machte eine einladende Bewegung den Gang hinab. "Na schön, dann gehen Sie vor!" forderte er die Frau auf. "Ich glaube, mit Ihrem Schwert sollten Sie das besser übernehmen. Oder wollen Sie zwei Teenager voraus schicken?"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 12 Aug 2012, 22:47

Lucias Drohung zeigte keine Wirkung auf die Soldaten, sie standen nur perplex da und starrten ihren Boss an, der hier gerade mit seiner Kanone herumballerte. Dafür reagierte Danny. Das Alien trat hinter seinem Versteck hervor und schoss einen weiteren Teil seiner gläsernen Selbst ab. Die massive Scherbe durchschnitt die Luft und knallte gegen die Kanone. Zuerst passierte nichts, doch dann begann sie noch kräftiger zu glühen. Burst riss die Augen vor Schreck auf , dann schmiss er die Waffe so schnell wie möglich von sich. Doch es war zu spät. In einer grellen Explosion zerbarst sie, riss ein Loch in die Wand, hinter der sich ein weiterer Gang auftat. Burst selbst war verschwunden, dort wo er gestanden hatte, lagen nur noch Unmengen an Trümmern.
Danny hatte seine Augen verschwinden lassen, als das Licht aufleuchtete und als sie wieder erschienen, zeugten das Stöhnen der Soldaten davon, dass diese keine so schnelle Reaktion gezeigt hatten. Sie lagen alle am Boden herum und versuchten sich, ihre Helme vom Kopf zu reissen. Wahrscheinlich hatten die Geräte in diesen die Wirkung des Aufleuchtens noch verstärkt. Hoffentlich hatte wenigstens Lucia schnell genug reagiert. Danny kroch dorthin, wo er sie vermutete und rief leise: "Lucia,
schnell!"

"Gut, dann folgt mir", quittierte Adela die Aufforderung des Jungen. Sie stellte sich an die Spitze der Gruppe und sie alle folgten ihr mehr oder weniger schweigend durch die Gänge. Sie trafen auf keine weiteren Soldaten, doch auch Türen fanden sie nicht. Ihre Wanderung dauerte wahrscheinlich gut zehn Minuten, bis sie schliesslich eine grosse Schleuse erreichten. Diese war zwar blockiert, doch Adela wusste sich mit ihrem Schwert zu helfen und schnitt kurzerhand einen Durchgang in die Tür. Mit einem Winken und ohne ein Wort gab sie den anderen zu verstehen, ihr vorsichtig zu folgen, dann ging sie durch die Öffnung.
Der Anblick, der sich ihr bot, war unglaublich und beängstigend zu gleich. Sie stand auf einer Plattform, an der sich auf beiden Seiten Gitterpfade nach oben und nach unten wanden. Diese führten in dem grossen, kreisrunden Raum von oben bis unten, immer wieder unterbrochen von einer weiteren Plattform Der ganze Raum war mit schwach blau leuchtendem Material ausgekleidet und in der Mitte führte eine gewaltige Säule nach oben. In dieser Säule glühte eine hellblaue Energie, die auf verschiedenen Stockwerken mit dicken Kabelsträngen abgeleitet wurden. Adela betrachtete das ganze mit weit aufgerissenen Augen. Wie gewaltig war dieser Komplex?

"Skipper, holen sie das Experiment und kommen sie sofort in die Herzkammer! Die Entflohenen sind dort!", erklang Hohensteyns aufgeregte Stimme auf Skippers Kanal. "Professor Smith und ich werden auch kommen. Ich wiederhole, kommen sie sofort in die Herzkammer!"
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 12 Aug 2012, 23:08

"Was ist das für ein Ort?", murmelte Pascal fassungslos. Hier sah es ja unheimlich aus. Der Junge fürchtete sich, aber er wusste nicht, was sie jetzt tun sollten.
"Niederbrennen natürlich...", sagte Lacsap völlig entspannt. "Ist doch klar wie Kloßbrühe!"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 12 Aug 2012, 23:24

Lucia rappelte sich mit angesengten Haaren hinter einem Schrank auf, hinter den sie sich geworfen hatte als die Waffe überlud. Irgendetwas war ihr gegen den Kopf geprallt und etwas tropfte ihr die Stirn herab. Genauere Untersuchung per Hand ergab Schmerzen und blutverschmierte Finger.
"Danny?", hauchte Lucia und merkte doch, dass ihr die Stimme den Dienst entsagte. Das Wesen öffnete den Mund, aber Lucia hörte nichts. Die Explosion hatte irgendwie ihr Gehör geschädigt.
"Ich bin hier. Ich kann nichts hören." Ein hohes Fiepen drang an ihre Ohren, mehr aber auch nicht.

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 13 Aug 2012, 16:13

Schweigsam folgte der zusammengewürfelte Trupp der älteren Dame durch Gänge und Flure, passierten Biegungen und endeten schließlich vor einer Tür. Den Weg über hatte Leon stillschweigend darüber gegrübelt, was Cekay hierher verschlug und ihm fiel auf, dass er den Jungen nach den Vorfällen im Museum völlig aus seinen Gedanken gedrängt hatte. Was hatte sein dessen Begleiter gesagt? Er wolle nur die Eltern seines Freundes finden. Sie waren alle hier gelandet, weil Entspannung und Genesung vom terroristischen Anschlag auf die Museumseröffnung versprochen wurden und genau das hatte das Sanatorium angeboten. Cekay selbst kam zwar körperlich unversehrt aus der Geschichte heraus, aber wer weiß, was er gefühlt und gedacht haben muss, seine Eltern waren auch nicht zu Haus, als er und Ianto ihn dort ablieferten. Und plötzlich überkam Leon eine unangenehme Befürchtung.
Während er gedankenverloren vor sich hin sinnierte, konnte die verschlossene Tür vor ihnen dem Schwert der geflügelten Engelsfrau nichts entgegensetzen und gab kurzer Hand eine Öffnung preis, die groß genug zum durch schlüpfen war. Leon hatte den Abschluss ihrer kleinen Gruppe gebildet und folgte somit als letzter dem Wink der Rüstungsträgerin. Als er zur Hälfte auf der anderen Seite der Tür war, setzte zu Cekay gewandt an: „Sag mal Cekay, also wenn ich fragen darf, aber warum sind deine Eltern...“. Mitten im Satz begann sein Sprechtempo rapide abzunehmen, seine Augen weiteten sich und auch die Konzentration, die er eigentlich dem jungen Teenager entgegenbringen wollte, zog von dort ab und verlor sich in dem gigantischen Raum vor ihm.
„... hier?“ fügte er zwar noch hinzu, jedoch mehr gemurmelt als alles andere und nach einer längeren Pause des Erstaunens. Eine Antwort darauf erschien ihm ebenso unwichtig, wie seine Frage an sich. Nichts hatte er bislang gesehen, was diesem Konstrukt vor ihnen glich, das schloss Fantasy- und Sci-Fi-Filme allen Kalibers mit ein. Die Säule, welche in der Mitte des riesigen Raumes stand, schien irgendwo weiter unten zu beginnen und verlor sich nach oben hin in der Dunkelheit, das blaue Schimmern und die dicken Leitungen, welche an ähnlichen Plattformen, wie jener, auf der sie standen, entlang führten und hier und da in der Wand verschwanden, verliehen dem Gesamtbild etwas von einer pulsierenden Energieader, einer Art Aorta, in der sie sich gerade befanden. Hoffentlich würden sie nicht bald Bekanntschaft mit den dazugehörigen weißen Blutkörperchen machen, die ohne Kompromisse alle Fremdkörper aus ihrem Kapillarsystem entfernten.
Fassungslos starrte er über den Abgrund hinein in den monströsen Rundbau vor ihnen. Wo zur Hölle waren sie hier gelandet?
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 17 Aug 2012, 21:06

Max trat an die Brüstung der Plattform und ließ seinen fassungslosen Blick über die Weite des Raumes schweifen - in alle Richtungen. Er hatte ja einiges erwartet, hier vorzufinden, aber definitiv nicht das! Nicht einmal das Science Tech-Labor, in dem er und die anderen Ambrosia-Kinder aus New Heaven damals eingesperrt waren, hatte etwas enthalten, das diesem Raum hier auch nur im entferntesten ähnelte. Schließlich sprach er das, was wohl alle mehr oder weniger dachten, laut aus.
"Was zum Teufel ist das hier eigentlich für ein Scheißladen?!"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 19 Aug 2012, 22:39

Danny hörte Lucias seltsam klingende Stimme aus einer Ecke. Schnell hüpfte er in diese Richtung, kletterte über einen zertrümmerten Tisch und warf einen Blick in Richtung der Soldaten, die immer noch stöhnend herumlagen, doch die ersten waren dabei sich aufzurappeln, nachdem sie ihre Helme abgenommen hatten. Dieser Anblick beschleunigte das Kraxeln des Schleimes nur noch mehr. Schliesslich hatte er es geschafft und entdeckte Lucia. Sie war blutverschmiert und sah ziemlich übel zugerichtet aus. Danny erstarrte vor Schreck, seine Augenhöhlen wurden grösser und das Licht darin heller, wie um ein erschrockenes mesnchliches Gesicht nachzuahmen. Doch dann schob er seine bedenken zur Seite und machte sich daran, der Frau aufzuhelfen.
"Schnell! Die Soldaten... sind ausgeschaltet. Durch das Loch."

"Wer wirft den hier mit so bösen Wörtern umher?", erklang eine Stimme von weiter oben. Eine durchscheinende, blaue Plattform schwebte herab, immer wieder zuckten Blitze von dieser Weg und verschmolzen mit den Energiesträngen, während sie auf die Höhe der Gruppe sank. Adela erkannte, dass sich vier Leute auf dem futuristischen Gefährt befanden, aber erst als sie ihnen gegenüber Halt machte - natürlich mit mehreren Metern Sicherheitsabstand - konnte sie die Gestalten genauer erkennen. Als erstes stach ihr natürlich Ianto ins Auge, der neben einem Soldaten stand. Neben diesem Stand ein Mann in weissem Kittel, mit randloser Brille und schwarzen, schon ergrauenden Haaren. Neben diesem stand ein weiterer Kittelträger, den einige der Anwesenden als Doktor Hohensteyn, den vermeintlichen Psychologen erkannten. "Das hier ist eine hoch technologische Forschungseinrichtung, die sich damit beschäftigt, die Welt zu verbessern. Und leider seid ihr uns dabei ganz und gar nicht behilflich. Nachdem ihr das hier gesehen habt, können wir euch auch nicht gehen lassen. Ihr müsst wissen, viele der Erfindungen, die die Menschheit nach vorne katapultiert haben, basieren auf den Fähigkeiten von sogenannten Mutanten, wie ihr sie seid. Klügere Menschen als ihr haben euch studiert und Möglichkeiten gefunden, diese Gaben allen Menschen zur Verfügung zu stellen. Leider wollt ihr das nicht einsehen, deshalb muss man wohl etwas nachhelfen. Ich bin Professor Smith, der Leiter des Sternenhimmel-Instituts. Ich möchte mich noch einmal gnädig erweisen, obwohl ihr das mit einigen meiner Männern nicht getan habt. Ergebt euch und wir müssen euch nicht wehtun. Ansonsten...", aus dem Gang, der in die Herzkammer führte, erklangen die Schritte von einer grossen Menge Soldaten. "Ansonsten müssen wir es eben doch tun."
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 19 Aug 2012, 23:12

"Was bilden Sie sich... eigentlich ein?", stammelte Pascal voller fassungsloser Wut. Er als Versuchskaninchen? Er wollte doch einfach nur in Frieden leben! Mehr wollte er doch gar nicht! Er wollte Freunde finden und ein gewaltloses Leben führen! Aber man verwehrte es ihm. Denn die Welt war voller Unheil. Sie behaupteten, die Welt zu verbessern, doch die Idioten, die dafür bezahlen mussten... niemand interessierte sich für sie. Es hatte keinen Sinn mehr, sich gegen das Böse in ihm zu wehren...
"Aloha, Freunde!", kicherte der Braunhaarige und ließ in jeder Hand eine Flamme erscheinen. "Wie viele eurer Kollegen schaffe, ich es wohl, niederzubrennen, bevor ihr mich besiegt habt? Zehn? Zwanzig? Weil du viel auf deine Intelligenz gibst, Smithy... Werde ich mir dein Gehirn holen und es dem Mr. Psychater zu Fressen geben." Während seine Augen hervortraten, fuhr er sich mit der Zunge über die Lippen. "Das wird ne Party werden! Das Gebäude wird niedergerissen! Huahhahahahah!"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 21 Aug 2012, 12:27

"Danke", murmelte Lucia und ließ sich von Danny hochhelfen. Diese dämliche Idiot mit seiner dämlichen Waffe, die er natürlich dämlicherweise explodieren lassen musste, was den dämlichen Vollidioten auf ganz und gar dämliche Weise dämlich gesprengt hatte. Die restlichen Soldaten lagen stöhnend am Boden. Mit aller ihr verbliebenen Willensstärke hielt sich Lucia davon ab ihnen mit dem Warp ins Gesicht zu schlagen. Sie hatte hier eine Rolle zu spielen. Danny ließ sich bestimmt irgendwie zu ihren Gunsten einsetzen und dafür musste sie sich freundlich geben.
"Hauen wir ab", merkte Lucia im Befehlston an. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Irgendwie wollten ihre Beine nicht so recht und verknoteten sich mehr als die Schritte zu einem graden Gang zu formen. So stolperte Lucia durch die Türe, Danny dicht auf den Fersen und betrat den Gang.
"Lass uns... lass uns verschwinden. Nach oben. Ich will hier raus."

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 21 Aug 2012, 14:08

Ianto fühlte sich gar nicht wohl in seiner aufgezwungenen Rolle als Bösewicht, während er neben dem Professor stehen musste und zu Leon hinübersah. Verzweifelt und entschuldigend blickte er zu den anderen rüber. "Tut lieber, was er sagt. Sie werden mich sonst zwingen, gegen euch zu kämpfen, " wandte er sich an seine Freunde.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 21 Aug 2012, 18:07

"NA UND, WEN INTERESSIERTS?", polterte Lacsap und richtete seine linke Hand mit der Flamme darin in Iantos Richtung, allerdings ohne den tödlichen Angriff abzufeuern. "Dann hast du eben Pech gehabt und wirst auch gegrillt!" Er liebte es. Es war ihm so egal, welche Idioten krepieren mussten, damit er hier rauskam und wenn er draußen war, würde er die ganze Bande plattmachen! Und Terror und Grauen über die Welt verbreiten!
"Nein, nein, nein!", rief Pascal in seinem Inneren. "Lass mich hier raus? Oh Gott, was hab ich getan?" Das konnte nicht sein! Er hatte nur für einen Moment die Beherrschung verloren und dafür mussten jetzt alle büßen, auch seine Freunde, wenn er wirklich ein 'Freund' für diese Leute war. Die Verbrecher sollten ins Gefängnis, sie sollten dort über ihre Taten nachdenken, aber dazu bekämen sie keine Gelegenheit, wenn Lacsap alle umbringen würde!
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 21 Aug 2012, 22:55

Lange schaute Leon zurück zu Ianto. Das würde in der Tat hässlich werden.
Neben ihm hatte Pascal offensichtlich eine Verwandlung vollführt, seine Wortwahl entsprach nicht mehr ihm, sondern seinem zweiten Ich. Hinter ihnen wurden die Schritte aus dem Gang lauter, ein kurzer Blick über die Schulter zeigte ihm einige Soldaten, die zu jeweils drei Mann hintereinander vorrückten und an der Mündung zur Plattform stehen blieben. Allen voran eine Reihe Wasserwerfer für Pascal. Leon grinste.
Er legte seine Hand auf die Schulter des Feuerbändigers, spürte seine unnatürliche Hitze, während er sich zu ihm beugte.
"Action Time", sagte er knapp und seine Mundwinkel verzogen sich zu einem Grinsen. Ihr Ausbruch war zwar alles andere als witzig gewesen, aber dafür interessant. Leon hatte sozusagen Blut geleckt und das gefiel ihm auf unbestimmte Weise.
"Ihr beide bleibt zwischen uns", sagte er an Cekay und seinen Begleiter gewandt, dann drehte er sich um und ging langsam auf die Soldaten zu, wobei er die Hände hob um zu signalisieren, dass er natürlich nichts plante.
"Es ist vorbei Leute, da kommen wir nicht raus. Ich ergebe mich." Noch circa zehn Schritte. Konzentriert fokussierte er den Tank des in der Mitte stehenden Feindes. Er spürte die Flüssigkeit im Inneren, fühlte, wie sie rapide abkühlte. Sieben Schritte. Das Wasser gefror, dehnte sich aus und begann gegen die Metallwand zu drücken. Noch vier Schritte. Der Kanister gab ein ekelhaftes Kreischen von sich. Hektisch riss der Soldat seinen Kopf herum, doch zu spät hatte er realisiert, was ihm blühte.
"Scheise", brüllte er, als er herumwirbelte um zu flüchten.
Leon drückte sich nach vorn ab, die beiden anderen vom Team Aqua versuchten sich in heilloser Flucht, doch traten sie nur auf die Füße ihrer Hintermänner, die nicht minder überfordert mit der plötzlichen Wendung waren. In diesem Moment erreichte Leon den schon beschädigten Wassertank, packte an das Ventil und ein Blinzeln später schoss ein Wall Eislanzen in Richtung der übrigen Brigade. Die ersten wurden teilweise aufgespießt, andere wichen erschrocken nach hinten aus. Schnell eilte er zu den beiden übrigen Wasserträgern und vollführte die gleiche Prozedur noch zwei Mal, so dass in nächster Zeit kein Durchkommen in diesem Gang sein sollte. Ein wenig außer Atem brach er aus dem Eis einen Block und formte sich erneut zwei Katare.
"So viele Halbaffen wären unfair, Mr. Smith", rief er über die Köpfer der anderen hinweg dem Wissenschaftler zu.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 22 Aug 2012, 22:36

Danny folgte eher ratlos dem Gang und stapfte mit kurzen Schritten immer in die Richtung, die seiner Meinung nach weg von den Soldaten führte. Lucia folgte ihm, er bemerkte gar nicht, dass sie es sie ziemlich übel erwischt hatte. Der Schleim sah nur die Freiheit, die so zum Greifen nahe war wie noch nie. Seine ganze Aufmerksamkeit war aufs Entkommen gerichtet. Und landete in einer Sackgasse, wortwörtlich.
Danny starrte die kahle wand an. Neben ihnen gab es Türen, doch die Waren aus massivem Eisen und er glaubte nicht, dass sie dahinter etwas von Interesse finden würden, wahrscheinlich waren es nur weitere Untersuchungsräume. Der Glasjunge drehte sich um sich selbst, dann fiel ihm etwas ein. Er starrte Lucia an, seine Augen glimmten ein wenig mehr.
"Kannst du... du, so machen, wie du in meine Zelle gekommen bist, durch die Decke?", fragte er.

Statt auf die Provokationen Lacsaps und Leons zu reagieren, kramte Professor Smith ein Klemmbrett hervor und notierte etwas. Dabei murmelte er "Interessant, interessant...", vor sich hin. Schliesslich blickte er auf und betrachtete die Gruppe eingehend. Dann schüttelte er den Kopf und fuhr sich durch die Haare. Das Klemmbrett schob er wieder in die Seitentasche seines Kittels und zog stattdessen eine lange Spritze, die mit einer blauen Flüssigkeit gefüllt war hervor.
"Ach ja... Macht nichts, wir sind natürlich auch nciht ganz wehrlos, Skipper und unser neustes Experiment kennt ihr ja schon, aber ich bin mir sicher, Dr. Hohensteyn hat euch noch nicht ausreichend begrüsst."
Mit diesen Worten rammte er die Spritze in die Schulter des Galtzkopfs. Dieser zuckte zusammen und verzog das Gesicht, als die Flüssigkeit in ihn eindrang, dann lief er blau an.
"Wisst ihr, Dr. Hohensteyn hier hat sich einmal freiwillig für ein kleines Experiment zur Verfügung gestellt... Ihr kennt doch bestimmt Hulk, oder? Dann darf ich euch Dr. Runddom vorstellen, Hulks grossen Bruder!"
Hohensteyn war angewachsen und überragte den Professor nun um mehrere Meter. Seine Haut war nachblau und seine Kleidung war bis auf die scheinbar sehr dehnbaren Unterhosen und den Kittel, der in zwei Teile zerrissen und in Fetzen von seinen Armen baumelte, weg. Sein ganzer Körper war ein einziger Muskelberg, von dem Menschen in ihm war bis auf die Form und die Glatze nicht mehr viel zu erkennen. Dr. Runddom stiess einen markerschütternden Schrei aus und stiess sich von der Schwebeplattform ab, um zu der Gruppe zu gelangen. Mit einem Wink gab Smith Skipper und Ianto zu verstehen, ihm zu folgen, er blieb derweil zurück und machte sich fleissig Notizen.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 22 Aug 2012, 22:45

Max wich unwillkürlich einen Schritt zurück, als sich der Eierkopf derart verwandelte, doch glücklicherweise hatte er die passende Antwort auf Lager.
"Zurück! Kümmert euch um die anderen beiden!" rief er den anderen zu, dann überkreuzte er seine Unterarme, an denen nun die Armschienen sichtbar wurden. Ein lautes Krachen ertönte, und in Sekundenschnelle baute sich ein riesiger Block aus schwarzgrauem Fels um den Jungen herum auf, der einen Augenblick später zerbarst und etwas freigab, das an eine Kreuzung aus einem Steinriesen und einem Nashorn erinnerte und den Schrei des blauhäutigen Monsters mit einem urtümlichen Brüllen erwiderte.

Den ersten Angriff des Monsters hielt Behemoth, in den sich Max verwandelt hatte, mühelos auf; zwar war er nicht so groß und massig wie sein Gegner, doch das machte er durch gigantische Körperkraft und Robustheit wieder wett.
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