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 Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium

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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 05 Sep 2012, 20:29

Smith ignorierte Lacsaps Provokationen und tippte stattdessen wieder auf seiner Hand herum. Schliesslich wandte er sich wieder den anderen zu und deutete auf den Eisklotz, den Leon geschaffen hatte. Von unsichtbaren Kräften hochgehoben schwebte er hoch. Ein blauer Blitz aus dem Energiestrang traf ihn und verwandelte ihn in Sekundenbruchteilen zu Wasser, dass Smith mit einer weiteren Handbewegung im Raum verteilte. Das sollte den Feuerteufel aus dem Himmel holen.
"Ich sagte doch das Spiel ist aus. Gebt besser auf. Hier kann ich alles tun und ihr habt euch praktischerweise gleich selbst eingesperrt", meinte er. In diesem Moment traf eine weitere Energieplattform auf ihrer Höhe ein. Darauf lag Dr. Runddom. Der blaue Riese schien angeschlagen zu sein, doch er war gerade dabei, sich aufzurappeln. Lange hatte ihn der Sturz nicht ausser Gefecht gesetzt. "Und wie ihr seht, könnt ihr gegen uns nicht gewinnen."
Da erhob sich eine Gestalt in goldener Rüstung. Die erste Druckwelle hatte sie schwer angeschlagen, doch zum Glück war die zweite über sie hinweggerauscht. Jetzt stand Adela wieder. Ihre goldene Rüstung war verbeult und das Haar wir, in den Flügeln fehlte es an einigen Stellen deutlich an Federn, aber sie stand wieder.
"Wir werden nicht aufgeben. Wir werden euch nicht geben, was ihr wollt, solange es Gerechtigkeit gibt", entgegnete sie mit zusammengebissenen Zähnen und ballte die Hand um ihr Schwert fester zusammen.
"Gut. Dann geht es wohl nur mit Gewalt. Vielleicht kann euch ja eine kleine Demonstration überzeugen", meinte Smith schulterzuckend. Wieder lösten sich Blitze aus dem Energiestrang, diesmal aber gleich ein ganzes Bündel, das direkt auf den Behemoth zuschoss.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 05 Sep 2012, 22:50

"Deine Kraft ist nicht deine eigene", stellte Lucia mit vor Energie knisternder Stimme fest. Die Frau hockte in ihrer Energieform auf leere Luft. Eine Warpranke umspielte ihre Hand.
"Ich frage mich, wie lange all das hier stehen würde, wenn der Energiestrang unterbrochen wird. Nicht, dass mich das etwas angehen würde. Sagt, Doktor, könnt Ihr fliegen?" Mit einer ausholenden Geste wie beim Bowlen warf Lucia eine Phasekugel in Richtung des Doktors. Das lilane Geschoss flog langsam auf den Doktor zu, schien aber tiefer zu gehen. Das eigentliche Ziel war die Plattform des Doktors. Wenn der nicht fliegen konnte, würde er die hässliche Seite der Gravitation kennenlernen.

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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 06 Sep 2012, 23:38

Behemoth starrte die Quelle der Blitze an. Das ist es! Die Quelle seiner Macht! Wir müssen sie zerstören... dachte er noch, doch die Erkenntnis half ihm nichts mehr. Das Bündel von Energieblitzen traf den steinernen Körper, und ein Gewirr von Blitzen umzuckte ihn einige Sekunden lang. Dann schien er plötzlich zu erstarren, und einige Momente später explodierte er in einem Schauer von Gesteinsbrocken, manche so groß wie ein Kopf, viele andere nicht größer als Kieselsteine. Einige der größeren trafen sogar die Energiestränge an der Säule, ohne aber dabei Schaden anzurichten.

Von Behemoth blieb allein Max übrig, der kraftlos zusammen sackte und auf den Boden fiel. Alles aus... verloren... dachte er noch, dann erschlaffte sein Körper, und ihm wurde schwarz vor Augen.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 08 Sep 2012, 19:06

"AAAAAAAAH! AAAAAAAAAAAAAAAAAH!"
Sein Kreischen half Lacsap nicht, als er getroffen auf der Plattform aufschlug. Das durfte nicht wahr sein, er hatte wieder verloren! Immer zauberten seine Gegner Wasser aus dem Ärmel. Mühevoll kam er auf die Beine und auch das Steinmonster war besiegt worden. Aber der Hulk lebte noch, das war gar nicht gut! Er musste die Situation unter Kontrolle bringen!
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 08 Sep 2012, 19:18

Ianto nutzte seine chance und sprang auf die Plattform, auf der der Oberschlumpf lag. Von dort aus wollte er zu den anderen gelangen. Bloss weg von diesem Smith. Sollte er ihn doch töten, das wäre ihm lieber als gegen seine Freunde zu kämpfen.
Er hoffte, das das ganze schnell vorbei wäre. Er wollte nur noch weg von hier.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 09 Sep 2012, 02:19

Der Professor machte nur einen müden Wink und eine Barriere tauchte zwischen ihm und der Warpklaue auf und wehrte diese ab, ohne das sie seine eigene Plattform erreichen konnte.
"Professor, wenn ich bitten darf. Ich sagte doch, ihr könnt nicht gewinnen. Ich kann hier alles kontrollieren", meinte er mit einem überlegenen Grinsen. Er deutete auf Max, der bewusstlos in seinem Steinhaufen lag. "Und nicht mal dieser Riese konnte mir standhalten. Du bist die nächste, Lady!"
Smith hob die Hand und wieder schoss ein gewaltiges Bündel Blitze aus dem Strang. Doch Lucia sollte von diesem nicht getroffen werden. Etwas Blaues warf sich zwischen sie und den Angriff und absorbierte die Blitze. Danny schwebte in seiner Energiegestalt in der Luft und hatte eine Hand ausgestreckt. Durch die Energie, die er gerade absorbiert hatte, schien er ein wenig gewachsen zu sein. Der Professor liess ein Knurren hören.
"Du..."
"Das bin ich", meinte Danny kryptisch und deutete auf den Energiestrang. "Und ich hole mich jetzt zurück."
Mit diesen Worten schoss er los, direkt auf den Kraftquelle des Sanatoriums zu. Smith schrie angsterfüllt und schleuderte gleich ein ganzes Dutzend Blitzbündel auf das Energiegeschöpf, doch keiner zeigte eine Wirkung. Entweder trafen sie auf die Wände oder Danny absorbierte sie einfach. Schliesslich erreichte er den Strang und verschwand darin. Für einen Moment passierte nichts, und in der gespenstischen Stille war Smiths gehauchtes "Nein..." geradezu überdeutlich zu hören. Dann verschwand der Strang auf einen Schlag und zurück blieb nur Danny in vergrösserter Ausgabe. Mit der Energie verschwand auch das Licht in der Kammer und die beiden Plattformen. Smith, Dr. Runddom und Ianto fielen, doch nur einen Moment, dann hatte der Professor eine Art blaue Phiole hervorgezogen und die Plattformen tauchten wieder auf, nur um schnell nach oben zu steigen.
"Du hast es zerstört! Du hast die Lavrinium-Anlage zerstört, die Hoffnung der Menschheit auf eine unabhängige Energiequelle", hörte man Smith rufen, während er nach oben stieg. "Und ihr alle: Es ist noch nicht vorbei! Wir wissen, wer ihr seid, wie ihr heisst und wen ihr liebt! Wir kommen zurück."
Und dann waren die Plattformen oben angekommen und schwebten davon.
"Unabhängig... Ohne mich wäre all das hier nicht entstanden", murmelte Danny. Dann konzentrierte er sich und schoss hunderte von Blitzen in alle Richtungen. Man hörte ferne Explosionen, als die Energie das Sanatorium überlud. Der ganze unterirdische Komplex würde in Kürze zerstört sein. Danny schwebte zu der Gruppe hin. "Ich... ich glaube wir müssen jetzt gehen. Ich habe diese schrecklichen Ort kaputt gemacht..."

Auf halbem Weg in irgend einem Gang flackerten die Plattformen und verschwanden. Ianto, Smith und Runddom, der inzwischen wieder einigermassen fit war, fielen zu Boden. Die beiden Letzteren waren sofort wieder auf den Füssen und Smith deutete auf Ianto.
"Du bist erstmal entlassen. Aber vergiss uns nicht. Versuch nicht, den Ring abzumachen, er besitzt ein eigen Lavrinium-Ladung und wenn du ihn beschädigst, wird er alles im Umkreis von fünfzig Kilometern dem Erdboden gleich machen", drohte er, wirbelte herum und eilte mit seinem letzten verbliebenen Verbündeten davon.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 09 Sep 2012, 10:27

"NEIN!", kreischte Lacsap ausgeflippt. "Er darf nicht davonkommen! HALTET IHN AUF, IHR IDIOTEN!"
Doch da war es wieder passiert. Weil Lacsap sich wieder auf die Hilfe Anderer verlassen hatte, war er wieder in die Tiefen der Seele verbannt worden und Pascal hatte wieder die Kontrolle über seinen Körper. Erschöpft und kraftlos sank er auf die Knie. Schon sein zweites Ich hatte es eine Menge Kraft gekostet, trotz Abbekommen von Wasser wieder auf die Beine zu kommen, aber der Junge selbst vermochte es nicht.
Nicht nur, dass Pascal völlig erschöpft war, der 18jährige stand auch unter Schock, denn er hatte alles, was sich draußen abgespielt hatte, mitbekommen, wenn auch aus der Ferne. Diese Monster machten ihm Angst und er wusste nicht, was er von Welchen halten sollte. Dieser Riese, in den sich Hohensteyn, dem er sein Herz ausgeschüttet hatte, verwandelt hatte, und diese blitzfressende Kreatur, von der er auch nicht wusste, ob sie Freund oder Feind war. Pascal wusste eigentlich überhaupt nichts mehr, wem er noch trauen konnte.
Und so rief er nur mit schwacher Stimme die Namen derer, die er ein bisschen kannte. "Le-on? I-an-to?"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 09 Sep 2012, 14:38

Als Smith ihn zurückließ war Ianto einerseits erleichtert und andererseits besorgt. Solange er diesen verdammten Ring trug, war er eine Gefahr für jedermann. Aber erstmal wollte er seine Freunde hier rausbringen. So schnell er konnte, lief er wieder hinab, auf der Suche nach den anderen. "Leon! Pascal! Wo seid ihr?" rief er besorgt. "Wir müssen hier weg!"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 09 Sep 2012, 15:34

Diese Sendung war der Hammer, reichlich geladen mit Spezialeffekten, fantastische Kräfte, die bis zum Letzten gegeneinander stritten, überraschende Wendungen und zum krönenden Abschluss wurden die Bösewichte noch in die Flucht geschlagen. Zumindest hätte Leon es so erzählt, wenn er die gerade geschehenen Ereignisse in einer Serie gesehen hätte. Doch das war nichts fiktives, die dumpfen Explosionen, die fern aus dem Komplex zu ihnen drangen, das Stöhnen der Verwundeten und auch die Schmerzen, die sein Kopf abgab, waren real. Mühsam rappelte Leon sich auf und hörte von irgendwo seinen Namen. Erschöpft sah er sich um, seine Begleiter hingen ähnlich durch wie er, der Steingolem war zersprengt ud hatte den Begleiter von Cekay offenbart, während der blinde Junge nach wie vor an die Wand gedrückt erstarrt war. Doch aus dieser Richtung kam das Rufen nicht, also drehte sich der Eismagier um und sah Pascal, der nach der Attacke des irren Professors hart auf dem Boden aufgeschlagen war. So schnell ihm irgend möglich, eilte Leon zu ihm herüber und kniete sich neben ihn.
"Kannst du aufstehen", fragte er besorgt, als er ihn näher betrachtete. Pascal sah gar nicht gut aus, die Farbe war aus seinem Gesicht gewichen und er atmete schwer. Aus den Tiefen der Anlage drangen erneut Explosionen und Erschütterungen und signalisierten der Gruppe, dass es allerhöchste Zeit war, das sinkende Schiff zu verlassen.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 11 Sep 2012, 13:43

"Gehen?", lachte Lucia und vollführte eine Drehung in der Luft: "Warum auf solch primitive Methoden zurückgreifen? Wir fliegen durch die Wand." Das Wesen formte mit den Händen eine Kugeln und konzentrierte sich. Ein Warpgeschoss verließ knisternd ihre Hände und flog in Richtung der nächsten Wand. Die Flugbahn war steil nach oben gerichtet und das Geschoss durchdrang die Wand mit Leichtigkeit und setzte seinen Weg fort, wobei es kleiner wurde. Lucia feuerte ein weiteres Mal auf dieselbe Stelle. Wie zuvor fräste sich das Geschoss durch den Tunnel, an dessen Ende man schwach Licht erkennen konnte. Das Wesen legte sich auf den Rücken und flog rückwärts auf den Tunnel zu.
"Ich empfehle eine Beschleunigung eurer Körper nach draußen."
Eine Erschütterung weiter unten ließ den Tunnel erbeben. Einige Steine fielen von der Decke.
"Und zwar schnell."

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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 15 Sep 2012, 01:09

Auch die ziemlich lädierte Lady Lumen drängte zum Aufbruch. Mit dem Schwert deutete sie auf den Rundweg, der an der Aussenwand der Röhrenkammer nach oben führte.
"Los, geht da entlang. Ich werde euch aus der Luft Deckung geben. Die, denen es besser geht, sollen die Angeschlagenen stützen. Wir müssen hier raus, unser energetischer Retter hat es wohl ein wenig gut gemeint", befahl sie mit Kommandoton und warf Danny einen scharfen Blick zu. Der Schleim in Energieform ballte sich ein wenig zusammen, schoss dann aber auf Max zu, um ihm aufzuhelfen. Schliesslich wollte er die Befehle der furchteinflössenden Dame befolgen. Unglücklicherweise hatte er aber vergessen, das er noch aus reiner Energie bestand. Das fiel ihm erst auf, als er schon den Arm nach dem Jungen ausgestreckt hatte und ein Funke übersprang. Schnell zuckte er zurück und stiess ein seltsames Fiepen aus.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 15 Sep 2012, 10:05

Mit der Hilfe von Leon kam Pascal schließlich mit Mühe auf die Beine. Während hier alles im Chaos versank, mussten sie raus und auch die mysteriöse Retterin aus dem Museum war wieder da. Man, das war ein Albtraum. In letzter Zeit passierten ihm die abgedrehtesten Dinge, es war ein Albtraum. Und der Besuch im Sanatorium hatte nicht etwa dazu geführt, dass seine angeschlagene Psyche sich erholt hatte, nein, sie war noch weiter strapaziert worden. Er wollte einfach nur nach Hause und laaaange schlafen.
Nachdem sein Arm um Leons Schulter gelegt worden war und er von ihm gestützt wurde, sagte Pascal: "Ok, jetzt können wir starten. Schnell raus hier!"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 15 Sep 2012, 21:18

Ianto war inzwischen in dem Gang angekommen, wo die Zelle lag, in der er zuerst eingesperrt war. Schnell lief er zu der Tür und zog kurz daran. Sie war seltsamerweise offen. Drinnen saß das ehepaar und sah ihn verschreckt an. "Sie müssen hier raus. Ich kann ihnen die Fesseln leider nicht abmachen, da ich keinen schlüssel habe. Sie müssen hier weg!" Die beiden nickten stumm und liefen die Treppe nach oben und suchten einen ausweg. Ianto selber suchte weiter nach den anderen und hoffte, sie schnell zu finden.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 15 Sep 2012, 23:05

Wie aus weiter Ferne vernahm Max eine Stimme, die er als der Schwertlady zugehörig erkannte, und die Schleier um seinen Geist lichteten sich. Ein scharfer Schmerz, der seinen Arm durchzuckte, riß ihn unsanft endgültig in die Wirklichkeit zurück, und mit einem Schmerzensschrei rollte er sich herum und auf den Rücken. Er blinzelte ein paarmal und richtete sich dann auf. Ein Blick auf seinen Arm offenbarte ihm etwas, das wie eine Brandwunde aussah. Wo hatte er sich die denn zugezogen? Und vor allem - wie?

Doch das war jetzt wohl egal, sie mußten nun hier raus. Er rappelte sich mühsam auf und half dann Cekay auf die Beine. Ihn hinter sich her zerrend, folgte er dem Rundweg nach oben.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 22 Sep 2012, 17:13

Das ferne Rumpeln wurde immer lauter, doch die Gruppe schaffte es irgendwie, die Treppen zu erreichen. Nach oben war es dann nur noch ein kurzes Stück Weg. Im eigentlichen Sanatorium war es noch früher Morgen, in den Gängen war niemand zu finden. Die Gruppe stoppte und schaute sich um, doch scheinbar hatte niemand etwas von dem grossen Geheimnis unterhalb des Sternenhimmel-Sanatoriums gewusst. Selbst von dem Rumpeln war nichts mehr zu hören.
Adela lehnte sich an eine Wand und atmete heftig. sie hatte ihre eigentlich Gestalt wieder angenommen und sah ziemlich lädiert aus. Es sah nicht so aus, als wäre sie besonders gesprächig. Danny schwebte immer noch in seiner Blitzgestalt hinter Max her. Er fühlte sich schuldig,w eil er diesem einfach einen Schlag verpasst hatte. Andererseits war es ein Versehen gewesen. Dennoch näherte er sich dem Jungen jetzt vorsichtig, schliesslich ahtte er keine andere Bezugsperson. Lucia war einfach verschwunden, was ihn irgendwie traurig stimmte.
"Geht... geht es dir gut?". fragte er zögerlich.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 23 Sep 2012, 00:21

Max drehte sich halb herum, als er eine ihm unbekannte Stimme vernahm - und zuckte erschrocken zurück. Was zur Hölle war denn DAS?! Ein solches Wesen hatte er wirklich noch nie gesehen. Für einen kurzen Moment kam in ihm die Frage auf, warum er etwas so auffälliges eigentlich erst jetzt bemerkte, doch diese Frage verschob er rasch. Was immer es war - es schien gutartig zu sein.

"Es... geht schon..." antwortete er zögerlich, nicht, ohne sich dabei ein wenig albern vor zu kommen. Das Ding hatte ja nicht einmal wirklich klar erkennbare Gesichtszüge... mit ein wenig Fantasie konnte man sich aber doch einen Menschen dahinter vorstellen. Oder zumindest etwas ähnliches.

Wie es schien, hatten sie die Gefahrenzone verlassen. Von den Beben war jedenfalls nichts mehr zu spüren. Sie konnten also nun wohl eine Pause machen und Kräfte sammeln. Auch wenn Max sich aufgrund seiner hohen Körperkraft noch nicht wirklich erschöpft fühlte, hockte er sich auf den Boden und stützte sich an der Wand ab, Cekay zog er dabei mit sich.

Er musterte das Wesen vor sich einen Moment lang schweigend. "Sowas wie dich habe ich noch nie gesehen," sagte er dann, verwundert und neugierig, aber keinesfalls unfreundlich. "Wer bist du denn? Oder was?"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 23 Sep 2012, 14:16

Danny druckste herum, kleine Blitze zuckten über seinen ganzen Körper, während er mit einer Antwort auf Max' Fragen zögerte.
"Ich... also ich habe auch noch nie so... einen grossen Steinmann wie dich getroffen", antwortete er schliesslich. "Aber ich bin... Danny. So hat mich zumindest mein erster Freund genannt."
Bei diesen Worten warf er kurz einen Blick nach hinten und das Zucken der Blitze verschwand für einen Moment.
"Aber der ist jetzt... naja, weg."
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 23 Sep 2012, 14:59

Ianto merkte schließlich, das unten wohl keiner mehr war und machte sich auf den weg nach oben. So schnell er konnte, hastete er die Treppen hoch und als er in die empfangshalle kam, konnte er die anderen dort stehen sehen. Erleichtert ging er zu den anderen. "Leon, Pascal , ich habe überall nach euch gesucht. Ich bin so froh, das ich euch gefunden habe."
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 23 Sep 2012, 17:14

"Ianto...", seufzte Pascal erleichtert. "Bin ich froh dich zu sehen..."
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 24 Sep 2012, 15:35

Also war Danny auch vorhin bei dem Kampf schon dabei gewesen. Max runzelte die Stirn; gut, er war mit dem XXXL-Schlumpf beschäftigt gewesen, doch so etwas auffälliges hätte er doch bemerken müssen? Und dann gleich zwei davon? Immerhin hatte Danny gerade einen Freund erwähnt, der bei ihm gewesen war.

"Ich hoffe, du findest deinen Freund wieder," sagte er und meinte es auch so. Er hörte jemanden rufen und schaute in diese Richtung. Ein junger Mann, an den er sich diesmal durchaus zu erinnern glaubte. Er war aber auch genau neben diesem verrückten Forscher gestanden. Hatte der nicht sogar an seiner Seite gegen ihn und die anderen gekämpft?
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 24 Sep 2012, 18:20

Als der lädierte Haufen von Kämpfern endlich wieder parterre Ebene erreichten, fiel Leon mit dem Rücken an die Wand und versuchte mit seiner letzten Kraft Pascal weiterhin zu stützen. Auf ihrer Flucht hatte das Adrenalin des Kampfes nachgelassen und platz geschafft, für natürliche Schmerzen, die Leon ohne Zweifel durch Stürze und Schläge erhalten hatte. Am meisten hämmerte jedoch seine Kinnpartie, mit der er vorhin die meiste kinetische Energie abgefangen hatte. Mit geschlossenen Augen stand er an die Wand gelehnt da, spürte das Gewicht von Pascal an seinen Schultern zerren. Jemand aus ihrer Gruppe schien etwas seltsames entdeckt zu haben, durch kaum sichtbare Schlitze erhaschte er selbst einen Blick auf das Objekt, jedoch wollte das, was er sah, nicht durch seine Erschöpfung und Begriffsstutzigkeit.
dringen, bleiern schlossen sich seine Lider wieder.

Erst als er eine bekannte Stimme hörte, versuchte er sich aufzuraffen. Aus dem Tunnel, der sie gerade ausgespuckt hatte, kam Ianto gehastet, was Leon ein müdes Lächeln über die Lippen huschen lies. Er war also gut heraus gekommen. Auch Pascal begrüßte ihn, schien dabei jedoch Gefahr zu laufen, kraftlos zusammen zu sacken.
"Was machst du nur", versuchte Leon, an seinen wiedergefundenen Freund gerichtet, zu scherzen, dabei viel sein Blick auf etwas, das, nach einigem Zahnradrattern, dem Gespräch über das Ding oder Etwas von vorhin zuzuordnen war.
Fassungslos sackte, wie so oft in letzter Zeit, seine Kinnlade herunter und er starrte auf das Wesen, welches ganz locker bei ihnen in der Luft schwebte.
"Äh... bitte was?"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 25 Sep 2012, 23:24

"Ich glaube nicht, dass... dass... dass ich das werde, nein", murmelte Danny. Nein, dafür war es zu lange her. Aber jetzt wusste er nicht, was er tun sollte. Natürlich, er war frei, aber diese Freiheit nützte ihm im Grund nichts. Er hatte kein Zuhause, keine Freunde, zu denen er zurückkehren konnte und zu seiner 'Mutter' irgendwo in den Fernen des Weltraums konnte er auch nicht zurückkehren. Er hatte es versucht, doch seine Sternengestalt war zu zu instabil. Dem Blitzwesen entfuhr ein Seufzer.
"Wo soll ich nur hin..."
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 27 Sep 2012, 00:23

Obwohl Max dieses Wesen nicht kannte und nichts über es wußte, verspürte er doch Mitleid mit ihm. Mußte schlimm sein, wenn man keinen Ort hatte, an den man konnte. Noch schlimmer: wenn es zu auffällig durch die Stadt wandelte, würden es Leute wie diese Forscher wohl irgendwie wieder einfangen, um Experimente mit ihm zu machen - er hatte genug Superhelden-Comics gelesen, um genau Bescheid zu wissen!

"Du bräuchtest irgend ein Versteck," sagte Max nachdenklich und zuckte mit den Schultern. "Ich würd dich ja mit zu mir nehmen, aber meine Mom kriegt womöglich einen Anfall, wenn sie dich sieht." Wobei er sich da so sicher auch nicht war - immerhin hatte sie bereits einen Sohn, der Felsen aus dem Boden wachsen lassen und sich in ein riesiges Steinmonster verwandeln konnte. Wieviel abgefahrener konnte es da für sie noch kommen?
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 27 Sep 2012, 22:49

Die Lichter, die Dannys Augen darstellten, wuchsen schlagartig gross und verliessen sogar die Abgrenzungen seines Kopfes. Er knisterte aufgeregt und schwebte näher an Max heran. Den zweiten Teil der Antwort war ihm entgangen, weil der erste ihn bereits in eine gewaltige Euphorie versetzt hatte, so dass er nicht mitbekam, dass das eigentlich kein Angebot gewesen war.
"Wirklich? Wirklich? Ich könnte, bei dir wohnen? Ich bin auch ganz brav? Und genügsam? Ein wenig Platz unter einem Bett reicht mir! und ich bleibe auch nicht mehr lange so, ich schrumpfe bald und werde wieder normal, wirklich", haspelte er los und vergass vor ganzer Aufregung sogar, unsicher zu stottern. " Das wäre wirklich toll, dann könnten wir zusammen spielen und ich würde auf dein Haus aufpassen, wenn du in der Schule bist und dir etwas kochen", - ob mans glaubte oder nicht, Danny war ein wirklich brauchbarer Koch - , "und deine Eltern werden mich gar nicht bemerken!"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 27 Sep 2012, 23:03

Max sah Danny mit offenem Mund an. Was war denn jetzt passiert? Er hatte doch gar nicht zugesagt! Er kam schließlich auf die einzig mögliche Lösung, daß Danny nur die Hälfte von dem, was Max gesagt hatte, mitbekommen haben mußte... In jedem Fall brachte es Max nun nicht übers Herz, die Begeisterung des seltsamen Kerls zu zerschlagen.

"Ähm ja... unter meinem Bett, ja?" meinte er mit einem unsicheren Lächeln. Nun gut, es würde schon alles glatt laufen - in den Comics funktionierten solche Sachen ja schließlich auch...
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Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium
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