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 Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium

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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 27 Sep 2012, 23:09

Es hätte wohl keine Möglichkeit gegeben, Danny in diesem Moment noch glücklicher zu machen. Wie ein Derwisch wirbelte er um Max herum, schwebte hin un her und gab seltsam knisternde Quietschlaute von sich. Seit er damals von den Forschern gefangen genommen worden war, hatte er sich noch nie so glücklich gefühlt. Und er würde auch dafür sorgen, dass Max diese Entscheidung nicht bereute. Und ihn am Ende auch weggab.
"Wo geht es zu deinem Haus?"

Adela hatte sich inzwischen wieder gesammelt und von der Gruppe entfernt. Es schien alle den Umständen entsprechend gut zu gehen und sie hatte herausgefunden, was es mit dem Gewölbe unter dem Sanatorium auf sich hatte. Es war Zeit, zu verschwinden, sonst würde sie am Ende noch Ärger bekommen. Und ausserdem hatte sie das Gefühl, dass sie diese Leute nicht zum letzten Mal getroffen hatte.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 28 Sep 2012, 00:32

Es war höchste Zeit, aus dieser Hölle zu verschwinden. Inzwischen hatte Pascal sich von seiner Erschöpfung wieder so weit erholt, dass er einen klaren Gedanken fassen konnte. Und er fühlte sich im Stande, seine Kräfte zu benutzen. Pascal wollte nur noch hier weg. Er wollte nach Hause, in sein Bett, wo er all den Horror vergessen konnte. Er hatte sich von einem Trauma erholen wollen, doch dies hier hatte ihm ein weiteres beschert, seine Psyche war noch kaputter.
"Ok, ich geh dann auch mal nach Hause.", sagte Pascal und stieg von Leons Rücken ab, versuchte, auf seinen Beinen festen Stand zu wahren. "Danke euch allen, dass ihr geholfen habt uns aus den Fängen dieser Monster zu befreien. Das werde ich euch nie vergessen. Vielleicht sieht man sich die Tage." Das konnte durchaus sein. Immerhin hatte er mehrere von ihnen schon im Museum getroffen.
Dann löste sich der Junge in Feuer auf, welches sich in die Luft erhob und rasch Richtung Ausgang schwebte. So trennte sich Pascal vom Rest der Gruppe und verließ das schreckliche Sanatorium.
In den folgenden Tagen ging er nicht zur Schule, sondern verbrachte die Tage im Bett. Er sprach mit niemandem und ging nicht aus dem Haus, am Leben erhielt er sich durch Lieferservices. Der Junge weinte viel, vor Allem nachts im Bett. Psychologische Hilfe zog er tunlichst vor zu vermeiden.
Doch das Schlimmste war, dass Lacsap noch öfter und penetranter als früher stichelte. Die Welt sei schlecht und müsse komplett niedergebrannt werden. Und Pascal begann sich langsam zu fragen, ob sein böses Ich nicht doch Recht hatte...
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 28 Sep 2012, 00:43

"Auf wiedersehen," rief Ianto Pascal noch nach, als er sich von den anderen verabschiedete. Er war still geworden, nachdenklich. "Es tut mir leid, was da passiert ist. Es wird wohl besser sein, wenn ich von euch fern bleibe. Ich bin eine Gefahr für euch." Kurz überlegte er, in das Zimmer zu gehen, das er hier bewohnt hatte, bevor er in dem kerker aufwachte, um seine Kleidung zu holen. Aber er wusste nicht, ob die sachen noch da sein würden. Also blieb er erstmal sitzen.
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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 28 Sep 2012, 11:14

Nach und nach zerstreute sich die Gruppe, zurück blieben Leon mit Ianto, Cekay samt seinem Freund Max und dem komischen Wesen, welches im Dreieck um den Erdbändiger sprang. Noch immer starrte Leon ungläubig auf die knisternde Masse vor ihm. Zögerlich richtete er das Wort an Cekay und seinen Begleiter, jedoch ohne den schwebenden Schleim außer Acht zu lassen.
"Wir sollten von hier verschwinden. Und zwar schnell. Wo müsst ihr hin?"
In Gedanken sehnte er sich schon nach seiner Wohnung, seinem Rückzugsgebiet, in dem er hoffentlich zur Ruhe und vor allem zum Nachdenken kommen würde. Irgendetwas schien in ihm zu keimen und um das zu definieren, brauchte Leon Zeit für sich.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 28 Sep 2012, 14:20

Es dauerte nicht mehr lange, und Max hörte ein Auto auf dem Parkplatz vorfahren; es war Eileen Kazelty, die aus zuverlässiger Quelle einen beunruhigenden Tipp über die Vorkommnisse im Sternenhimmel-Sanatorium erhalten hatte und daraufhin so schnell wie möglich hierher gekommen war.

Sie nahm Max und Cekay mit nach Hause, wo die beiden ihr alles erzählten. Max' Mutter war geschockt über das, was den beiden widerfahren war, und veranlaßte alles weiterführende. Die Jungen erholten sich aber doch recht schnell von den Geschehnissen und kamen darüber hinweg.

Ohnehin hatte Max keine Zeit, sich großartig über diese Angelegenheiten Gedanken zu machen, denn er hatte seitdem ja auch noch einen Untermieter, den er vor seiner Mutter geheim halten mußte. Und auch wenn sich der mit den beiden Jungen recht schnell anfreundete, so bereitete er ihnen doch auch so manches Mal Kopfzerbrechen...
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 29 Sep 2012, 01:10

Und damit war das Geheimnis des Sternenhimmel-Sanatoriums gelöst. Natürlich wurde es nie der Öffentlichkeit zugetragen, stattdessen hiess es, dass man die Anstalt wegen zu hohen Kosten schliessen musste. Schon einen Tag nachdem die Gruppe dem geheimen Labor entkommen war, war der ganze unterirdische Komplex zerstört, jeder Hinweis verschwunden und sämtlich Eingänge versiegelt. Das Sanatorium schloss eine Woche später, es kamen noch einige Verfahren wegen fehlender Lohnzahlung auf, doch ansonsten blieb es relativ ruhig um die Angelegenheit. Niemand würde je erfahren, was Professor Smith und seine Leute dort getrieben und herausgefunden hatten. Doch eins war sicher: Jetzt, da einige Leute das Geheimnis der Sternenhimmel-Gesellschaft kannten, würde diese nicht ruhen, bis sie diese Mitwisser aus dem Weg geschafft hatten. Sie kannten sie. Sie hatten ihre Namen. Einen von ihnen hatten sie bereits versklavt. Sie würden zurückkommen, das war sicher.

Ende der zweiten Episode
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