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 Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium

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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 22 Jun 2012, 00:06

"Argh", ein Gedanke, der Lucias Zustand angemessen beschrieb. Sengendes Licht trieb eine gnadenlose Lanze durch Lucias Hirn. Hinter den Nebelbänken der Verwirrung begannen die roten Vulkane des Zorns zu brodeln. Wer war so hirnverbrannt dämlich die Meisterassassinin des Syndikats einzusperren? Zwei Blicke bestätigten, dass sie mit lächerlichen Eisenbändern "festgehalten" wurde. Entweder waren diese Leute unglaublich dumm oder hatten unglaubliches Pech. Aber damit sie wissen konnte, wer in den Arsch getreten werden musste, musste sie erst einmal abwarten, bis diejenigen ihr hässliches Gesicht zeigten.
"Haha, sehr witzig. Was für eine Art Sanatorium ist das hier? Ist das eine neue Art Massagesessel? Falls ja, funktioniert er nämlich nicht. Hallo? Wissen sie, was Anwälte sind? Ich werde sie dermaßen verklagen, dass selbst ihre Großenkel noch verschuldet sein werden." Das sollte eigentlich an Provokation reichen. Und wenn hier jemand reinkam, würde sie besagte Person über den Jordan warpen.

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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 22 Jun 2012, 16:16

Langsam wachte Pascal auf. Sein Körper war immer noch wohlig taub, aber langsam kehrte wieder Leben in ihn. Aber etwas war merkwürdig. Er war so... nass! Wie konnte das sein? Träumte er, zu schwimmen?
Hastig schlug er die Augen auf und ihm entfuhr ein erstickter Schrei der Entsetzens. Wo war er hier? Wie war er hier hergekommen? War das ein Albtraum. "Wo bin ich hier?", fragte er mit langsam aufsteigender Panik. "Hallo? Hört mich jemand?"
"Grrrr... Das hast du mal wieder fein hingekriegt!", fuhr Lacsap ihn an. "Weil ich auch abgeschaltet werde, wenn du schläft, weiß ich nicht, wie wir in diese Lage gekommen sind... und wie wir wieder herauskommen! Aber dieses Sanatorium ist offensichtlich nicht so fein, wie es nach außen scheint!"
Nein, das hatte Lacsap sich nur ausgedacht. Die waren doch alle so nett gewesen! War es wirklich möglich, dass das alles nur Schein gewesen war? Nein, den Gedanken konnte er nicht ertragen!
"Bitte antwortet mir jemand?", rief Pascal mit aufsteigender Verzweiflung.
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Fr 22 Jun 2012, 22:16

Ianto wunderte sich im Halbschlaf, warum es ihm so kalt war. Als er versuchen wollte, die Decke zurecht zurücken, konnte er seine Hände nicht bewegen. Langsam öffnete er seine Augen und bemerkte, das er auf dem Boden lag und keine Decke mehr da war. Der Raum war dunkel und kalt und er war gefesselt. Langsam setzte er sich auf und versuchte etwas zu erkennen. Langsam konnte er erkennen, das er in einer Art Zelle saß und es schienen noch mehr Leute in dem Raum zu sein. Vorsichtig rappelte er sich auf und tappte auf die Tür zu. "Hallo? Ist da jemand?", rief er und lauschte. Dann drehte er sich nocheinmal um und sah an der Decke die Kamera. Verwundert blickte er nach oben. " Ich bin mir sicher, das sie Sehen können, das ich wach bin. Ich will wissen, warum ich hier her gebracht wurde. Ich werde mich über diese Behandlung beschweren," sprach er in die Kamera und blickte provozierend nach oben. Leider konnte er mit den gefesselten Händen seine Kräfte nicht anwenden.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 23 Jun 2012, 13:16

Als bekam Lucia eine Antwort. Aus einem versteckten Lautsprecher erklang eine verzerrte Computerstimme.
"Miss Del Fuego, sie wurde ausgewählt, unsere Welt ein Stück weiterzubringen. Sie werden uns ihren Körper bereitstellen, damit wir der Menschheit neue Errungenschaften schenken können. Und solange sie hier bei uns sind, werden Ihnen alle Anwälte der Welt nicht helfen können. In Kürze wird Sie einer meiner Assistenten besuchen und Ihnen ein Mittel verabreichen, um Sie auf den ersten Test vorzubereiten. Bitte kooperieren Sie mit ihm, es würde Ihnen nicht helfen sich zu sträuben und es nur schwerer machen, für sie und für mich. Ich wünsche och eine schöne Nacht und bis bald."
Damit verstummte die Stimme mit einem Knacksen und Lucia war wieder alleine mit ihrem Stuhl und der Kamera.

Auch bei Pascal ertönte diese Stimme aus einem versteckten Lautsprecher. Scheinbar waren alle Räume gleich ausgerüstet.
"Pascal, du warst kein netter Junge, deshalb bist du jetzt hier. Du wirst deinen mutierten Körper für einige Experimente zur Verfügung stellen, die vielleicht all den Leuten helfen können, die du im Museum verletzt hast. Natürlich nicht die Toten, aber die Hinterbliebenen und die Verletzten. Versuch erst gar nicht, deine Fesseln mit deinem Feuer zu schmelzen, der Raum ist mit Sprinklern ausgestattet, sobald wir nur ein kleinstes Flämmchen sehen, wird eine wahre Sturmflut auf dich hereinbrechen. Sei also so nett und verhalte dich ruhig. Das bist du deinen Opfern schuldig."

In Leons Zelle erschien ein Spalt an der Wand, der sich gleich darauf als verborgene Tür entpuppte. Ein junger Mann in weissen Kittel, riesiger Brille und kurzen Haaren betrat den Raum und notierte sich noch schnell etwas. Ohne ihn anzusehen, trat er näher und zog eine Spritze hervor, die er in Leons Armbeuge ansetzte und dann mit einem "Das pikst ein wenig." in den Arm stach. Er zog daran und sie füllte sich mit seinem Blut. Nachdem er sie wieder herausgezogen hatte, klebte er ein Pflaster darüber und steckte die Spritze in einen dafür vorgesehenen Beutel.
"Danke für die Kooperation", murmelte er und wandte sich dann wieder zum gehen.

In der Nähe von Iantos Zelle waren zwei Stimmen und Schritte zu hören. Sie schienen auf die Zelle zuzukommen, in der der Mann mit den anderen beiden festgehalte wurde.
¨"Haben sie nicht gesagt, der wäre auch ein Mutant?"
"Ja, kann Regen erschaffen so was. Der Idiot hat es mitten in Lounge herausposaunt. Wie dumm muss ein Mensch eigentlich sein, um feuchtfröhlich mit seinen Mutantenkräften hausieren zu gehen? Naja, jetzt bekommt er eben die Quittung. Smith will ihn sehen."
Zwei Männer in voller, futuristisch aussehender Montur traten um die Ecke und machten sich daran, die Zelle zu öffnen.
"Der Vollidiot soll wach sein. In Gebäuden kann er seine Kräfte nicht einsetzen, aber halt trotzdem mit dem Gewehr drauf, falls er noch etwas mehr kann", sagte der eine zum anderen und trat dann ein, während der andere seine ebenfalls futuristisch aussehende Waffe auf Ianto richtete.
"Na los, Schrumpfhirn, aufstehen, der Professor will dich sehen!", rief der Eingetretene, packte Ianto an den Handschellen und riss ihn mit sich. "Vesuch gar keine dummen Tricks!"
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 23 Jun 2012, 14:33

"Sehe ich aus wie eine Altruistin?", fragte Lucia in die leere Kammer. Die Vulkane des Zorns brachen aus. Niemand missbrauchte sie! Das war eine Tätigkeit, die sie anderen gegenüber ausübte. Ein Ball aus blau-weißer Energie raste auf die Kamera zu und zersetzte sie in ihre molekularen Bestandteile. Lucia verschwamm und stand einfach auf während die Schnallen kein Hindernis mehr waren. Was dachten sich diese Kerle?
"Nobody fucks with the Syndicate. Got it memorized?", brüllte Lucia in den Gang vor den Zellen. Mit einer blau umhüllten Faust schlug sie nach der Wand, die sie von der nächsten Zelle trennte. Die Wand löste sich vom Einschlagspunkt her auf. Brennende Hitze schoss ihr entgegen und durchflutete ihre Zelle. In der Mitte des Raumes saß ein junger Mann in einer ähnlichen Falle, wie sie selbst noch vor kurzem. Lucia huschte hinüber und berührte die Fesseln, die sich beinahe sofort auflösten. Ein Warpball flog in Richtung Kamera, dann war sie schon durch die nächste Wand. Dieser Raum war schweinekalt. Lucia wiederholte die Prozedur mit dem dortigen Gefangenen, einem Jungen im Teenageralter.
"Entschuldigt, aber ich habe einige Ärsche aufzureissen", verabschiedete sich Lucia von den beiden Jungen und verschwand durch die nächste Wand.

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 23 Jun 2012, 16:17

Ianto ließ sich widerstandslos wegführen, verfluchte sich aber in Gedanken für sein loses Mundwerk, das ihn in diese Situation gebracht hatte. Das nächste mal könnte er sich ja gleich ein Schild um den Hals hängen, schalt er sich selber. Aufmerksam betrachtete er, wo die beiden Männer mit ihm hingingen. Was der Professor wohl von ihm wollte? Vermutlich wollte er ihn über seine Fähigkeiten ausquetschen. Na wenn er ne kostprobe will, soll er sie haben, dachte sich Ianto.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Sa 23 Jun 2012, 22:18

"Hmm...", murmelte Pascal. "Ich denke, es ist besser so... So kann ich niemandem mehr gefährlich werden..."
"NEEEEEEIN!", kreischte Lacsap in seinem Inneren. "Bist du bescheuert, du verdammter Hohlkopf? Nein, wir müssen hier raus!"
Doch Pascal ignorierte ihn. Wenn das Sanatorium wirklich den Menschen helfen würde, denen Lacsap das Leben ruiniert hatte, würde er nicht versuchen, dagegen anzugehen. Dazu hatte er kein Recht, auch wenn er nicht wusste, wie sie hinter sein Geheimnis gekommen waren.
"Begreifst du nicht, was hier abgeht?", tobte Lacsap. "Bist du zu doof dazu? Diese Typen wollen dich nur ausnutzen, wie die Typen in der Schu-"
Weiter kam sein zweites Ich nicht mit seinem Wutausbruch, denn plötzlich verschwand die Wand und auch seine Fesseln. Verwirrt starrte er zu einer Frau, die das gemacht hatte. Und dort war auch...
"Leon!", rief Pascal entsetzt. "Wieso bist du hier? Du hast doch nichts getan! Ich war doch der, der für seine Verbrechen hier eingesperrt wurde!"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 24 Jun 2012, 14:10

"Professor? Es scheint als hätte eine Patientin ebenfalls Mutantenkräfte, von denen wir nichts wussten. Sie hat weitere Experimente befreit. Das Blut von Experiment IC55 konnten wir noch in Sciherheit bringe, aber er und der Feuerjunge sind frei."
"Der andere Gefangene, dessen Kräfte wir noch nicht so genau kennen?"
"Er ist auf dem Weg hierher."
"gut, jemand soll Skipper und Burst benachrichtigen. Sie sollen sich mit einem Trupp Männer um die Ausbrecher kümmern."

Ianto wurde währenddessen in einen Raum geführt, wo man ihn unsanft auf einen Stuhl setzte, der ihn dann gleich darauf fesselte. Ein Mann mit Glatze betrat den Raum und die beiden Soldaten zogen sich in den Hintergrund zurück. Der Mann setzte sich Ianto gegenüber hin und notierte etwas auf seinem Klemmbrett. Dann blickte er seinem Gegenüber in die Augen. Ianto gegenüber sass der angebliche Psychologe Dr. Hohensteyn.
"Mr Jones, herzlich willkommen nochmal in unserem Sanatorium. Ich hoffe, unsere Leute haben Sie nicht zu rüde behandelt. Wir möchten gerne mehr über Ihre besonderen Fähigkeiten wissen: Möchten Sie mir ein wenig erzählen?"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   So 24 Jun 2012, 15:04

Ianto blickte den Mann an und war überrascht, den Psychologen vor sich sitzen zu haben. "Sie waren doch unten im Speisesaal richtig? Dann müssen sie ja gehört haben, was ich kann. Warum interessieren sie sich so dafür, Doctor Hohensteyn?" fragte Ianto scheinbar neugierig um ihn von dem Thema abzulenken. "Vor allem, warum bin ich gefesselt? Sie können mich nicht für ewig festhalten, das müssten sie doch wissen. Irgendwann wird mein Vater nach mir suchen und die Polizei anrufen."
Ianto war trotz allem ziemlich ruhig und gefasst. Nichts ließ darauf schließen, das er diesem Doctor am liebsten einen Blitz entgegen geschleudert hätte.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 25 Jun 2012, 00:42

Leon wusste nicht genau, wie lange er schon auf der Trage gefesselt war, ehrlich gesagt, war ihm das auch egal.
Die Hitze macht mich fertig, war der einzige Gedanke, der ihm immer wieder durch den Kopf schoss, aber eigentlich lenkte das nur von er vorherrschenden Tatsache ab, nämlich das er irgendwo in einer Zelle gefesselt gefangen gehalten wurde, ohne den blassesten Schimmer, warum er hier war oder wie er von hier weg kam.
Die Verriegelung der Tür knackte, dann ging sie eine Spalt breit auf. Ein Kittelträger in gebeugter Haltung kam herein gehuscht und ging auf Leon zu, bis er schließlich neben ihm stehen blieb. Ein kurzes Stechen in der Armbeuge sagte ihm, dass gerade jemand eine Spritze gejagt hatte, aus den Augenwinkeln konnte er gerade noch eine Schulter erkennen, deren zugehöriger Körper an Leon herum werkelte. Er wollte wissen, was ihm da verabreicht wurde, was jetzt passierte und nach wie vor, warum? Doch als er den Mund aufmachte, drang kein Ton aus seiner staubtrockenen Kehle, nicht einmal zum Lippen befeuchten reichte der Speichel.
Diese verdammte Hitze!
"Vielen Dank für die Kooperation", sagte der Sanatorist und riss Leon damit wieder von seinem momentanen Lieblingsthema weg. Eiligen Schrittes verließ die Laborratte die Zelle und das Einrasten der Schließmechanismen war zu hören. Dann war wieder Stille und Leon mit sich allein.
"Klasse", krächzte er heißer und atmete tief ein. Die heiße Luft brannte in seinen Lungen und er musste husten. Dringend musste eine Lösung her, dass am besten schnell. Wieder einmal drehten sich Leons Gedanken im Kreis, doch bevor er auf Erleuchtung wartete, musst er irgend etwas zumindest versuchen.
Gut, konstatierte er für sich selbst und machte sich an einen Planentwurf, alles an mir ist klatschnass vom Schweiß. Vielleicht kann ich-
In diesem Moment kam von der Wand rechts von ihm ein Geräusch, das genau so klang, wie das, am welches man denkt, wenn man an "Warp" denkt. Durch seine Fixierungen konnte er nicht erkennen, was genau das passierte, doch einen Moment später lösten sich seine Fesseln in Wohlgefallen auf. Völlig perplex schaute Leon zu seiner unerwarteten Rettung und erkannte sie aus der Lobby des Sanatoriums wieder und sogar in einer solchen Situation sah sie verdammt sexy aus.
Er riss Mund und Augen auf, als ein bläulicher Ball in Richtung Kamera flog und an deren Stelle ein Loch hinterließ. DAS war verdammt sexy!
Mit dem selben "Warp"-Geräusch wie gerade eben brach seine Retterin sich Bahn durch die nächste Wand. Hunderte Fragen schossen ihm durch den Kopf, doch im Moment war das unwichtig. Langsam stand Leon auf und näherte sich der Frau, die gerade durch das erschaffene Loch in der Wand in den nächsten Raum bewegte. Als er näher herantrat, hatte er das Gefühl, als würden ihn Engel streicheln, der eiskalte Luftstrom, den er spürte, war schlicht und ergreifend himmlisch. Vorsichtig stieg er ebenfalls in die Gefangenenzelle und als er erkannte, wer hier festgehalten wurde, staunte er nicht schlecht.
"Leon!", rief Pascal entsetzt. "Wieso bist du hier? Du hast doch nichts getan! Ich war doch der, der für seine Verbrechen hier eingesperrt wurde!"
"Ganz ruhig, hier geht es nicht um das Museum, hier geht es um Experimente an übernatürlich Begabten... Zumindest haben wir drei das gemeinsam." Er schaute zu der Frau hinüber, doch diese sagte nur ein paar Worte zum Abschied und verschwand durch die nächste Wand. Verdammt, sie löste sich einfach so auf.
"OK, das was sie gesagt hat, gilt für uns auch: Wir werden jetzt ein paar Ärsche treten. Ich hasse das zwar, weil ich eigentlich für den Frieden bin, aber es ist mega scheise, was hier abläuft. Diese kranken Mediziner machen vor gar nichts halt."
Auch nicht vor Kindern, wie du fast noch eins bist, ergänzte er in Gedanken. Was eigentlich das verdammte Problem dieser Forschungswahn Getriebenen? Sollten sie doch an sich selbst rumspielen. Mittlerweile war Leon auch gereizt genug, um sich in Rage zu versetzen.
"Pass auf, wir rehabilitieren kurz und überlegen, wie wir jetzt vorgehen, du kannst gern in meiner Zelle vorbeischauen, das ist der reinste Brutkasten. Ich bleibe lieber in der Kälte."
Erneut dankte er innerlich für die Rettung und vor allem für die weit aus besseren Temperaturen.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 25 Jun 2012, 10:24

Als Pascal das hörte, durchfuhr ihn unwillkürlich ein Gefühl, das er eigentlich nie wieder hatte spüren wollen. Zorn. Rasende Wut. Wie konnten diese Verbrecher es wagen? Machten Unschuldige wie den armen Leon zu ihren Versuchskaninchen! Nein, diese Wahnsinnigen mussten gestoppt werden! Doch das lag nicht an ihm. Er war weg.
Das physische Gesicht des Jungen veränderte sich schlagartig und vollständig. Ein bösartiges Grinsen, ein mordlüsterner Blick und eine völlig veränderte Haltung.
"Danke, Eisprinzessin...", grinste Lacsap grausam. "Nun gut, fürs Erste ist es wohl nötig, unsere Differenzen beizulegen und hier rauszukommen... Aber wenn wir hier raus sind, heißts wieder Krieg..."
Mit diesen Worten hastete der Irre in die Zelle von Leon, in der es gerade ziemlich warm war. Er konnte sich zwar nicht in Feuer verwandeln, da er immer noch nass war, doch er konnte Feuer und Lava erzeugen.
Erst mal musste er sich hier aufwärmen, also wartete er in diesem heißen Raum. Verdammt, wie er warten hasste. Töten wollte er. In jeder Hand erzeuge er eine Flamme und ließ diese um seinen Körper herumtanzen. Bald würde er losziehen!
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 25 Jun 2012, 22:05

"Achtung. Das ist keine Übung. An die Soldaten Skipper und Burst. Es gab einen Ausbruch. Wiederhole: Es gab einen Ausbruch. Nehmen sie sich je acht Mann und fangen sie die Ausbrecher wieder ein."
"Verfluchter Hurensohn, dessen räudige Eltern Geschwister waren!", fluchte Skipper herzhaft. Es war so klar gewesen. Hey, wir bauen Zellen, in denen wir Leute mit Superkräften einsperren. Was soll schon schiefgehen? Naja. Die Jungs und Mädels könnten zum Beispiel ausbrechen und mit einigem Recht ziemlich pissig auf ihre Wärter sein. Skipper überprüfte seine Waffen. Alles geladen und entsichert. Also gut.
"Okay, ihr Schlappschwänze. Jeder nimmt sich ein Gewehr. Meine Gruppe geht auf Kanal acht. Los, los, los."
Skipper stürmte durch die Tür der Waffenkammer nach draußen.
"Skipper an HQ. Welcher Sektor?"

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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 25 Jun 2012, 22:53

"Jaja, die Polizei... Denken Sie wirklich, wir sind solche Amateure? Wir haben genügend Geld und Geräte, um ein halbes Dutzend Tode für jeden Patienten im Sanatorium vorzutäuschen. Aber wenn Sie gerade Ihren Vater erwähnen..", Hohensteyn hob ein Foto von seinem Klemmbrett und zeigte es Ianto. Darauf war Daffyd Jones zu erkennen, der in die Kamera lächelte. "Es ist wirklich nützlich, Zugriff auf Ihre Akten zu haben. Wissen Sie, Ihr Vater würde sich bestimmt gut für ein weiteres Experiment eignen. Wir haben da so ein Serum, dass Körpereigenschaften stärken soll. Bei den vorherigen Versuchen gab es einige Nebenwirkungen, die Patienten haben sich zuerst etwa zwei Tage vor Schmerz die Seele aus dem Leib geschrien und haben sich am Ende über die Wände verteilt. Mühsame Sache."
Der Mann lächelte Ianto perfide an.
"Also, möchten Sie mir doch nicht etwas mehr erzählen?"

Eine weitere abgehackt klingende Stimme erklang über Kanal 8.
"Hey, Skipper, du alte Ratte. Freu dich doch ein wenig, endlich passiert mal was. Sind in Sektor 15. Ich und mein Trupp kommen von der oberen Ebene, nehmt ihr sie von hinten in die Zange. Sind auf Kanal 2 falls du Hilfe brauchts. Burst over and out."
Burst klemmte sich die Zigarre in den Mundwinkel, verzog es zu einem vorfreudigen Grinsen und schulterte seine Waffe.
"Also los, fauler Haufen, schnappen wir uns ein paar Ausbrecher. Mal sehen, wie viel ihnen ihr Mutantenkräfte bringen."
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mo 25 Jun 2012, 23:42

Als Leon mit Pascal sprach, schien irgendetwas in dem Jungen zu kippen. Seine Miene verfinsterte sich und auch seine Körperhaltung wurde bedrohlicher. Sofort wusste Leon, was da gerade von statten ging, das zweite Ich hatte Pascals Körper übernommen. Widerwillig erklärte sich der Psychopath bereit, mit ihm zusammen zu arbeiten, zumindest bis sie hier raus waren. Dann verschwand er in die Hitzekammer, in der vorher Leon steckte. Er folgte ihm bis zum Loch in der Wand, blieb jedoch in seiner Kühltruhe.
"Hör mal du Streichholz, mir macht es auch keinen Spaß, mit dir zu kooperieren, aber ich werde es tun, nicht damit du hier raus kommst, sondern Pascal", sagte Leon bissig während er lässig an der Wand lehnte. Sein Blick schweifte im Raum über die Wände und die Decke. Waren das Sprenkleranlagen?
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 26 Jun 2012, 00:27

Ianto blickte den Mann zornig an. Wie konnte er es wagen, seinen Vater hier rein zu ziehen. Aber so leicht wollte er sich nicht verunsichern lassen. "Nun, Doctor Hohensteyn, wenn sie meinem Vater nur ein Haar krümmen, werde ich ihnen so den Arsch aufreißen,das sie Jahre lang nicht mehr sitzen können, das können sie mir glauben," Iantos stimme war eiskalt.
"Ich bin ein böser Junge, Doctor Hohensteyn. All die seltsamen Wetterumschwünge in den letzten vier jahren, das war alles mein Werk." Demonstrativ gelangweilt blickte er den Arzt an. "Also wenn sie nicht wollen, das sie unter dem Wetter zu leiden haben, würde ich darum bitten, das sie mich hier raus lassen. Ich wollte mich von meinen Erlebnissen im Museum auskurieren und nicht ihr Versuchskaninchen spielen." Dann versuchte er sich zurückzulehnen und blickte den Arzt abwartend an.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 26 Jun 2012, 23:14

Hohensteyn versuchte sich zurück zu halten. Er versuchte es wirklich. Aber dieser Junge war so dämlich er konnte nicht anders, er lachte laut auf, wobei er grosszügig Speichel im Raum und über Iantos Gesicht verteilte. Er brauchte wahrscheinlich etwa eine halbe Minute, um sich zu beruhigen und seinen Lachanfall mit einem Hustanfall zu beenden. Dann blickte er auf und grinste Ianto unverhohlen an.
"Tut mir leid, tut mir leid, aber ich konnte gerade nicht anders. So ein dummes und lächerliches Exemplar von einem Menschen ist mir schon seit längerer Zeit nicht untergekommen... Du denkst wirklich, du könntest mir drohen? Du bist der, der hier gefesselt ist und von uns gefangen gehalten wurde. Wir können mit dir machen, was wir wollen, wir können dich aufschneiden und deine Gedärme verkaufen, dein Hirn entnehmen und es eingehend auf Anomalien untersuchen oder dich einfach erschiessen. Du bist in unserer Hand und wenn du nicht willst, dass deinem Vater etwas zustösst, kooperierst du besser und kommst mir nicht mit dummen und inhaltslosen Sprüchen, klar, Bürschchen?"
Gegen Ende hin war Hohensteyn immer lauter geworden und schrie Ianto schliesslich ins Gesicht, wobei der junge Mann eine weitere Ladung Speichel abbekam.
"Also, gibt es da noch weitere Kräfte? Kannst du das Wetter in einem Gebäude manipulieren oder nur draussen? Besitzt du auch Kräfte, die du in diesem Moment gegen mich anwenden könntest?"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Di 26 Jun 2012, 23:37

Ianto blickte den Mann vor sich erstarrt an und wurde nun doch mutlos. Ja, er hatte recht. Ianto konnte ihm nicht drohen. Er war ihr gefangener und sie könnten mit ihm tun was sie wollten. Auch seinem Vater konnten sie wehtun, wenn sie das wollten und er würde nichts tun können. "Das Wetter selber kann ich nur draußen manipulieren. Stürme, Regenschauer, Nebel. Unterschiedlich stark. Innerhalb von Gebäuden kann ich Blitze verschießen und kleinere Luftwirbel und wenn es kalt ist sogar Eisgeschosse. Und nein. Im Gefesselten Zustand kann ich nichts gegen sie ausrichten. Ich Könnte vielleicht die Luftzirkulation ausnutzen und einen kleinen Wirbel erschaffen, aber das wars dann auch." Ianto schluckte und blickte zu Boden. Er schämte sich, das er so leicht einzuschüchtern war. Er hasste sich schon jetzt..
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 27 Jun 2012, 13:59

"Ich freue mich, wenn wir die Arschlöcher erledigt haben. Was können die eigentlich?" Skipper winkte seinen Soldaten, den Gang vor ihnen zu sichern. Mal sehen. Seine Gruppe war grade in Sektor vier. Bursts war in Sektor fünfzehn. Die Gefangenen befanden sich in Sektor neun, in etwa zwischen ihnen. Burst würde die Treppen von oben runterkommen und Skipper würde die Ausbrecher von unten in die Zange nehmen.
"Aufzüge sperren", gab Skipper durch. Das letzte, was sie brauchten war ein Ausbrecher, der einen Aufzug nach oben nahm. Die Wachen oben würden mehr Schwierigkeiten mit denen haben. Skipper bedeutete seinem Trupp die Treppe nach oben zu sichern. Die gepanzerten Soldaten gingen mit einer Effizienz vor, die von langem Training und viel Erfahrung herrührte. Skipper hatte sich die meisten von ihnen selbst ausgesucht.
"Sind bei der Treppe. Betäubungsschuss und Rauchgranate bereit halten. Schild vor." Einer der Soldaten, der einen breiten Schild trug, übernahm die Führung. Das Ding war feuersicher. Das sollte immerhin einen Ausgleich schaffen.

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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 27 Jun 2012, 16:20

Mitten in der Nacht wachte Cekay auf, als er draußen auf dem Gang hastige Schritte hören konnte. Was war da draußen los? War irgendetwas vorgefallen? Leise atmend lag er in seinem Bett und lauschte auf die Geräusche im Gang. Fast schien es so, als würden die Leute einige Zimmer betreten und nach kurzer Zeit wieder verlassen. Als er jedoch Geräusche aus dem Zimmer nebenan hören konnte, richtete er sich blitzschnell auf. Was wollten die Leute im Zimmer seiner Eltern? Ging es ihnen wieder schlechter? Unsicher und leicht ängstlich stand er auf und ging zu Max' Bett hinüber. "Max...Max, wach auf. Bitte." wieß er seinen Freund an, während er ihn leicht zu schütteln begann.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 27 Jun 2012, 19:00

Aus dem Schlaf gerissen, richtete sich Max halb auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen. "Wasnlos?" murmelte er, nachdem er gegänt hatte. Er sah Cekay an seinem Bett stehen und sah ihn fragend an. "Cekay! Was ist denn los? Ist was passiert?"
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Mi 27 Jun 2012, 22:55

"Ah, nach langem Warten endlich die Erkenntnis. Aber es war ja wirklich eine lange Leitung, aber gut", Hohensteyn kramte in seiner Tasche und zog einen Armreif hervor. Er schien aus irgend einer speziellen Legierung zu bestehen, denn es hatte einen leichten Blaustich und gab ein sanftes Glühen ab. Rund herum waren mehrere silberne Kreise zu erkennen, einer war tiefblau. Hohensteyn stand auf und ging um Ianto herum, um ihm die Handschellen abzunehmen und ihm den Ring in die Hand zu drücken.
"Wenn du deine Kräfte auch im Gebäude nutzen kannst, kannst du uns von Nutzen sein. Leg den Reif um deinen Oberarm und drück den blauen Kreis, es wird etwas piksen, aber danach können wir dir nach Belieben Schockschläge verpassen, wenn du nicht tust was wir dir sagen. Wenn du dich weigerst, werde ich die Entführung deines Vaters sofort in die Wege leiten. Wenn du ihn aber anlegst, kannst du dich frei bewegen, allerdings kann nur ich ihn dir wieder abnehmen, komm also gar nicht auf dumme Gedanken."
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 28 Jun 2012, 00:04

Ianto schaute den Arzt zornig an, wagte es aber nicht mehr, nocheinmal aufzubegehren. Kurz rieb er sich über die Handgelenke, schluckte seinen Ärger hinunter und schob den Armreif über seine Hand bis hinauf zum Oberarm. Schicksalsergeben drückte er auf den blauen Knopf und spürte wie Nadeln in seine Haut eindrangen. Eine Flüssigkeit wurde in seinen Körper gespritzt und er fühlte sich wie unter dem Einfluss von LSD. Mit 16 hatte er mal heimlich eine Tablette probiert. Benommen saß er auf dem Stuhl. Aber er fühlte sich auch Stark. Wohl eine nebenwirkung dieses Zeugs, das ihm verabreicht worden war. Stumm verfluchte er sich selber und diesen Doctor Hohensteyn. Und das verdammte schicksal, das ihm diese Fähigkeiten verpasst hatte. Und sein dummes Mundwerk, das ihn in diese Situation gebracht hatte.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 28 Jun 2012, 14:41

"Sieht wohl so aus...", knurrte Lacsap zornig. "Diese Bastarde haben den Raum perfekt an meine Fähigkeiten angepasst. Soll ich sie aktivieren, um dir Eis zu geben?"
Er schnaubte. Seinem Feind zu helfen passte ihm gar nicht, doch noch weniger passte es ihm, in diesem Kackloch zu verrecken. Und da Pascal zu charakterschwach war, um sich zu befreien, musste er es wohl tun. Er fühlte sich wohl in dem heißen Raum und ließ spielerisch einen Feuerstrahl gegen eine Wand prallen. Er wollte irgendein Insekt flambieren. Einen Wärter oder diesen komischen Hohensteyn.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 28 Jun 2012, 17:02

"Irgendetwas stimmt nicht..." flüsterte er leise, während er weiterhin versuchte, die Geräusche vom Gang und dem Nebenzimmer mitzubekommen. "Jemand ist gerade eben in ihr Zimmer gegangen. Können wir bitte nachschauen, ob alles in Ordnung ist?"flehend sah er seinen Freund an. Er hatte panische Angst davor, dass sich der Zustand seiner Eltern verschlimmert haben könnte.
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BeitragThema: Re: Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium   Do 28 Jun 2012, 17:10

"Okay, sehen wir nach," erwiderte Max und ging zur Tür. Vermutlich war es nichts schlimmes, aber er konnte verstehen, daß Cekays Nerven zur Zeit blank lagen. Und wenn er seinen Freund damit beruhigen konnte, würde er mit ihm hinüber gehen und nachsehen.
Die beiden Jungen traten auf den Korridor hinaus und gingen zu dem Zimmer, in dem Cekays Eltern untergebracht waren. Auf dem Flur war es stockfinster, doch Max störte sich nicht daran - er wußte auch so genau, wo er hingehen mußte. An der Tür angekommen klopfte er an, doch es gab keine Reaktion. Stirnrunzelnd drückte er die Klinke hinunter und trat in den Raum hinein. Auch hier war es dunkel, und nun zog er es doch vor, das Licht an zu machen.
Der Schein der Deckenbeleuchtung fiel auf zwei Betten, die komplett leer waren. Von Cekays Eltern war nichts zu sehen.
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Ep. 2: Das Sternenhimmel-Sanatorium
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