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Grim
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BeitragThema: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDo 07 Jun 2012, 00:12

In diesem Thread werden sämtliche Steckbriefe gepostet und kommentiert. Dies gilt nicht nur für die anfänglichen Charaktere, sondern auch für jeden weiteren Charakter, den ihr im Verlauf der MSG einführen möchtet. Mein eigener Steckbrief kommt voraussichtlich morgen, aber wenn ihr schon früher posten wollt, dann wisst ihr ja, worauf ich üblicherweise in einem Steckbrief Wert lege.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDo 07 Jun 2012, 09:52

Name: Willem Karrner

Alter: 48 Jahre

Rasse: Mensch

Beruf: Priester und Chronist

Aussehen: Willem ist nicht gerade das, was man eine auffällige Erscheinung nennen würde. Er ist nicht ganz sechs Fuß groß und liegt damit gerade mal im Durchschnitt der Männer von Grimmenhag. Auch zeichnet er sich nicht durch eine auffallende Statur aus. Sicher, er ist kein Hänfling, denn auch ein Priester muss in einem Dorf wie Grimmenhag oft genug Hand anlegen und darf sich nicht vor körperlicher Arbeit scheuen, doch mit dem Kreuz, wie es die schwer schuftenden Bauern besitzen, kann er nicht mithalten. Dafür schiebt er ein etwas zu fülliges Bäuchlein vor sich her, das vom Wohlstand des Grimmenhager Tempels zeugt.
Willem ist kein junger Mann mehr und das sieht man ihm auch an. Seine Haut zeigt die Zeichen von Jahrzehnten unter Sonne und Wind, etliche kleinere und größere Fältchen des Grams aber auch des Lachens haben sich in sein Gesicht gegraben und der einst tief-braune Vollbart ist durch und durch grau durchsetzt. Auch das Haar, das er auf etwa Nackenlänge gestutzt trägt, bildet weit reichende Geheimratsecken und färbt sich mehr und mehr silbern. Fokuspunkt von Willems Gesicht ist seine große, hakenförmige Nase, die ihm ein wenig vom Aussehen eines Adlers gibt. Darüber hinaus verdienen die wachen, grün-braunen Augen mit dem stechenden, bisweilen unangenehmen aber zumeist freundlichen Blick Erwähnung.

Hintergrund: Willem hat nicht immer in Grimmenhag gelebt. Ursprünglich stammt er aus Thalnheim, wo er als Sohn eines Schustermeisters und dessen Frau aufwuchs. Willem war das dritte von vier Kindern, doch sein älterer Bruder starb im Alter von siebzehn Jahren an der Seuche und seine beiden Schwestern sind bereits vor langer Zeit in die Gondmark gezogen. Da dem Vater bewusst war, dass er die Werkstatt nur an einen seiner Söhne weiter geben konnte entschieden die Eltern schon früh, dass Willem ein Diener des Schöpfers werden sollte. Sie gaben den damals achtjährigen Willem in die Obhut der Priester eines der kleinen Tempel der Handwerksviertel von Thalnheim, wo er ausgebildet werden sollte. Willem arrangierte sich schnell mit diesem Los und es dauerte nicht lange bis er darin so etwas wie seine Passion fand. Er fand Gefallen am Lesen und Schreiben, an den Geschichten und Legenden der Priester und später auch am Predigen. Noch heute sammelt er begeistert Geschichten und Erzählungen, ganz gleich ob diese mit dem Schöpfer zu tun haben oder von etwas grundlegend anderem handeln. Er notiert sich was auch immer er zu hören bekommt und wurde so gewissermaaßen zum Chronisten seiner Heimat.
Als Willem vierzehn Jahre alt war wurde Thalnheim von einer furchtbaren Seuche heimgesucht, der beinahe ein Viertel der Bevölkerung zum Opfer fielen. Auch Willems Vater und der ältere Bruder starben daran. Die Mutter floh damals Hals über Kopf mit Willem und der jüngeren Schwester Lia - die älteste war damals bereits verheiratet und lebte nicht mehr in der Stadt - nach Süden. In Grimmenhag, wo ein Vetter der Mutter lebte, fand die kleine Familie ein neues Zuhause und Willem schloss sich dem dortigen Tempel an, dem er noch immer angehört.
In Grimmenhag fand Willem ein Mädchen - Evín - und heiratete sie schließlich. Mit ihr hat er zwei Kinder, Torden, der inzwischen als Feldwebel in der Feste Aschengard dient, und die nun fünfzehnjährige Arija, die er seit Evíns Tod vor sechs Jahren allein groß zieht. Seine Kinder sind Willems ganzer Sonnenschein, doch empfindet er auch für seine Gemeinde und die vielen Freunde, die er in seiner Zeit in Grimmenhagen gemacht hat, große Zuneigung.

Charakter: Willem ist ein offenherziger und leutseliger Mann und ganz gleich was er macht, er schafft es stets, im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Vermutlich liegt es daran, dass er ein begnadeter Redner und Erzähler ist - ein Talent, dass für einen Priester fast schon Grundvoraussetzung ist. Die Menschen hören ihm gern zu und viele vertrauen ihm. Willem ist ein geschäftiger Mann. Trotz der Zeichen des Alters, die er zunehmend spürt, ist es ihm ein Gräuel still herum zu sitzen und nichts zu tun. Er ist ständig auf Achse, organisiert was auch immer es zu organisieren gibt und zeigt sich hilfsbereit wo immer Hilfe nötig ist.
Selbstverständlich hat er jedoch auch seine Schwächen. in Streitgesprächen neigt er zur Rechthaberei, bisweilen sogar zur Überheblichkeit. Er gesteht ungern Fehler ein und wenn er einmal einsehen muss, dass er unterlegen ist, dann ist er leicht eingeschnappt. Er hat außerdem eine Schwäche für zu viel gutes Essen und zu viel Wein und wird schnell mürrisch, wenn er in der Fastenzeit oder auf Reisen mit kargerer Kost zurecht kommen muss.
Dennoch schätzen die Grimmenhager Willem für seine Ehrlichkeit, seinen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und nicht zuletzt dafür, dass er für jeden, der geknickt oder traurig ist, stets ein aufmunterndes Wort und eine Geste der Freundschaft übrig hat und jedem zuhört, der seine Sorgen mit ihm teilen möchte.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDo 07 Jun 2012, 11:05

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Ich würde gerne meinen Elf aus den Zaubersägern vom alten forum charakterlich und äußerlich rehabilitieren, aber seinen Hintergrund anpassen und eben alles, was nicht zu dieser MSG passt streichen...ist das okay?
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDo 07 Jun 2012, 12:05

Name: Rouwen Goldstein
Alter: 27

Rasse: Mensch

Beruf: Elementar-Magier

Aussehen: Wer Rouwen sieht, der sieht einen recht hochgewachsenen jungen Mann von 1,87 Metern vor sich, allerdings ist dieser recht schlank und nicht sonderlich muskulös, sondern eher ein Hänfling.
Sein Haar ist lang und blond, allerdings reichlich ungepflegt und hängt ihm nicht selten in wilden Stränen über das Gesicht und fliegt im Wund.
Er außerdem ein kleines Brandmal ungefähr in der Mitte der rechten Hand, weil er mal ein Experiment mit Feuerzaubern ein bisschen übertrieben hat.
Seine Augen sind hellblau, sein Gesicht wird von einer recht kurzen Nase und einem Ziegenbart geziert, meist trägt er ein charismatisches Lächeln im Gesicht. Sein Blick ist nicht selten verträumt und geistig abwesend, doch wenn er voll bei der Sache ist, ist er recht warmherzig.
Seine eigentlich prächtig wirkende Magierkleidund ist nicht selten schmutzig und von Flecken übersäht, weil er in der Regel zu faul ist, sie zu reinigen.

Hintergrund: Rouwen würde als Sohn reicher Kaufleute von Thalnheim geboren und verlebte als Solcher eine sorgenfreie Kindheit. Schon sehr früh wurde ihm ein großes Talent in Magie attestiert und so war es nur selbstverständlich, wenn er recht früh an die magische Schule geschickt wurde, um das komplizierte Handwerk zu erlernen.
Trotz seiner eher milden und wenig kämpferischen Art fielen ihm Elementarzauber besonders leicht und so entschied er sich kurzerhand dafür, sein Leben dem Erlernen von ihnen zu widmen und ein guter Magier insbesondere im Umgang mit Feuer, Eis und Blitzen zu werden. So wurde er ein Allrounder, einer der alles mehr oder weniger gleich gut beherrscht, damit zwar in den einzelnen Disziplinen nicht so gut ist wie ein vollends spezialisierter Magier, aber doch Solides zustande bringt und recht flexibel in seinem Kampfstil ist.
Rouwen hat sich voll und ganz dem Studium des Elementar-Magie verschrieben und verbringt nicht selten über vier Stunden am Tag damit, die mächtigen Zauber zu üben und zu verfeinern. Dank seines Talents erzielt er überdurchschnittliche Ergebnisse darin.
Er reist auch gelegentlich in andere Städte wie Grimmenhag oder auch in die Gondmark und ihre Gegenden, um dort Fortbildungen zu betreiben und seine Künster weiter zu verfeinern.
Es ist auch durchaus schon vorgekommen, dass er als kämpfender Magier Probleme mit Gewalt lösen musste und von seiner mächtigen Kunst Gebrauch machen musste, um andere Menschen zu verletzen. Aber davor schreckt er meistens zurück. Sein oberstes Ziel ist es, nicht um des Kampfes willen zu kämpfen, sondern um den Frieden zu erhalten.

Charakter: Rouwen ist in Persönlichkeit nicht das ultimative Vorbild, das jeder imitieren sollte, doch ihn als schlechten Menschen zu bezeichnen wäre schlichtweg falsch.
Er hat ein warmes, sonniges Gemüt und möchte eigentlich nicht töten, wenn es sich vermeiden lässt. Natürlich bedeutet das nicht, dass er davor zurückschreckt, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Er ist aufrichtig, was aber auch bedeutet, dass er unangenehme Wahrheiten ausspricht und Leute nicht aus Höflichkeit anlügt. Er hat sich schon mal mächtig in die Predouillie gebracht, als er seinem Magierlehrer gesagt hat, dieser sähe so hässlich mit seiner Hakennase aus (wenn er nicht so ein exzellenter Schüler gewesen wäre, hätte man ihn bestimmt rausgeworfen, aber so kam er mit einer Verwarnung davon).
Er ist meist sehr entspannt und locker und manchmal flüchtet er sich auch in seine eigenen Gedanken (die sich meistens mit dem Erforschen neuer Veriationen seiner Zauber befassen) und verpasst somit hin und wieder Dinge, die er besser mitbekommen hätte. Wenn es jedoch darum geht, neue Zauber zu erlernen, ist er immer sehr aufmerksam und interessiert.
Meistens unterschätzt er seine Gegner im Kampf und ist oft recht überheblich und wiegt sich in Sicherheit gegenüber seinen Gegnern, insbesondere völlig magieunkundige Gegner nimmt er schlicht gar nicht ernst. Er hält sich auch für einen ziemlich guten Magier, in ganz hochnäsigen Momenten sieht er sich als das Aushängeschild seiner Schule (natürlich gibt es noch weit bessere Magier, insbesondere unter den Älteren). Wenn ein jüngerer Magier oder gar einer, den er selbst als untalentiert betrachtet, sich gut verbessert und zu Rouwen aufzuholen droht, kommt er damit nicht klar und muss dringend wieder einen Abstand zwischen sich und den Konkurrenten bringen, weshalb er in diesen Phasen mit einer gewissen Verbissenheit übt.
Doch meistens ist er sehr spontan und macht sich eher wenig Stress. Natürlich ist er fleißig, aber da ihm das Lernen von Zaubern sehr leicht von der Hand geht, macht er sich damit in der Regel weniger unnötigen Druck (und es fällt ihm leicht, mehrere Stunden pro Tag zu üben).
Er liebt auch sehr den Alkohol und ist ein bekannter Stammgast in einer der größten Kneipen der Stadt, dem "Hopfen". Er hat auch eher eine Vorliebe für vegetarische Kost und isst eher selten Fleisch.
Er hat auch eine Beziehung zu einer jungen Schneidertocher namens Lea Millbranth, wahrscheinlich wird Diese auf Heirat hinauslaufen.
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDo 07 Jun 2012, 14:56

@Ena: ich habe zwar deinen Charakter von Zaubersänger nicht mehr genau im Kopf - dazu ist die MSG einfach zu schnell untergegangen - aber an und für sich sollte es kein Problem sein, den Char weiter zu verwenden. Auch wenn ich persönlich nur selten Charaktere recycle heißt das nicht, dass ich Char-Recycling komplett ablehnen oder es irgendwem verbieten würde. Schreib also einfach die überarbeitete Fassung des Konzepts hier rein und ich kritisiere es dann schon falls was nicht passt.

@Basol: ein bisschen unstrukturiert vielleicht, aber inhaltlich absolut in Ordnung. Wir werden uns vermutlich einen überlegen müssen, wie wir ihn als jemanden, der nicht in Grimmenhag lebt, integrieren können, aber das sollte ein eher geringes Problem werden. Der Steckbrief passt in jedem Fall so. Das können wir so lassen.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDo 07 Jun 2012, 17:52

Name: Tharales Enmark
Alter: 23

Rasse: Mensch

Beruf: Magier (Arkan)

Aussehen:
Tharales kann eine Größe von knapp unter 1,80m aufweisen, allerdings sieht man ihm trotz seiner Größe durchaus an das seine Profession keine überragende physische Kraft erfordert. Die ausgeprägte Muskulatur des großen Teils der hart arbeitenden Bevölkerung fehlt ihm, obwohl er durchaus ein akzeptables Maß an grundlegender Sportlichkeit aufweisen kann. Er trägt sein braunes Haar etwa schulterlang und offen, sodass ihm nicht selten die ein oder andere Strähne ins Gesicht hängt, allerdings scheint ihn das wenig zu stören. Überhaupt geschieht es selten das der aufmerksam-neugierige Blick aus seinen smaragdgrünen Augen verschwindet, welcher bei ihm praktisch immer vorzufinden ist. Auf den Lippen trägt er meist ein offenes Lächeln, das sich je nach Situation auch mal in ein spitzbübisches Grinsen verwandeln kann.
Da er die magiertypische Robe nicht wirklich ausstehen kann setzt er meist auf simplere Kleidung. Diese besteht aus Hemd und Hose, meist in Brauntönen. Bei seiner Kleidungswahl legt er allerdings eher Wert auf Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit, denn auf modische Ansprüche. Um das Handgelenk trägt er eine silberne Kette an der ein roter Kristall befestigt ist, welche er von seinem Meister erhielt, nachdem er die Ausbildung abgeschlossen hatte.

Hintergrund
Geboren als zweiter Sohn eines recht wohlhabenden Händlers aus Grimmenhag wuchs Tharales in einer behüteten Umgebung auf. Anders jedoch als sein älterer Bruder, der ungemeines Interesse an der Arbeit ihres Vaters zeigte, übersetzte Tharales dieses behütet vor allem mit langweilig. Schnell war klar das er zwar durchaus die Intelligenz, nicht aber das Interesse oder die Hingabe hatte, um in das väterliche Gewerbe einzusteigen, stattdessen verbrachte er seine frühe Kindheit vor allem mit dem ausdenken und ausführen von Streichen aller Art. Obwohl die beiden Brüder so gegensätzlich waren, der Ältere ein Vorzeigebeispiel für den Vater, der Jüngere rebellisch und eigesinnig, verstanden sich Tharales und sein Bruder schon immer ausgezeichnet, auch wenn ersterer oftmals der Leitragende der Streiche des letzteren war. Sie konnten beide drüber lachen. Seine Eltern sahen das schon anders, und als ein befreundeter Magier das Talent ihres zweiten Sohnes konstantierte, war der Entschluss schnell gefasst. Ein strenger Lehrer würde ihm hoffentlich etwas ruhiger werden lassen. Der betreffende Magier war ein sporadischer Kunde seines Vaters welcher etwas außerhalb von Grimmenhag lebte.
Die Idee war an und für sich ganz gut, ging aber leider nicht auf. Die anfänglich vor allem theoretischen Übungen erweckten in dem jungen Tharales kein übermässiges Interesse, aber so bald es endlich zu praktischeren Anwendung kam, entdeckte er vor allem den Zweig der Arkanmagie für sich, auf den er sich schon früh spezialisierte. Was man nicht alles anstellen konnte wenn man Dinge zB. schweben lassen konnte...
Damit war der Weg für Tharales Erfolg geebnet. Sein Talent war bereits von anfang an vorhanden gewesen, doch nun da es ihn tatsächlich interessierte und faszinierte, was man mit der Arkanmagie für Möglichkeiten hatte, arbeitete er mit ungeahntem Elan an seiner Magie und seiner Ausbildung. Das Ergebniss konnte sich sehen lassen. Nicht nur das er vergleichsweise früh seine Ausbildung abschloss, sein Meister bezeichnete ihn als den wohl nervigsten, aber auch talentiertesten Magier den der alte Mann kannte.
Seitdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, beschäftigte sich Tharales vor allem mit dem weiteren Forschen auf dem Gebiet der Arkanmagie, mit dem Verfeinern seiner Fähigkeiten, und mit dem Reisen. Meist blieb er nur so lange an einem Ort, wie ihn seine Neugierde nicht zum nächsten zog, was mal Tage und mal Wochen waren.

Charakter:
Nun, die Beschreibung von Tharales Charakter variiert, je nach dem wen man nun fragt. So würden die wenigsten Fremden in ihm mehr sehen als einen vielleicht etwas zu neugierigen jungen Mann dem eindeutig noch die Lebenserfahrung fehlt. Wer ihn etwas besser kennt, der wird berichtigen das er nicht nur etwas zu neugierig ist, sondern das seine Neugierde ihn früher oder später nochmal in Schwierigkeiten bringen wird. Und da er Herausforderungen liebt, ist anzunehmen das dies eher früher als später zu erwarten ist.
Gerade sein Lehrer kann wohl nur bestätigen das ihm zwar die Erfahrung fehlt, er dieses Manko aber durch Einfaltsreichtum und Beharrlichkeit wettzumachen weiß. Und wenn er diese Eigenschaften nicht so oft dafür verwenden würde Schabernack anzustellen, würde sein bereits ausgeprägtes Talent im Umgang mit der Arkanmagie wohl noch potentiert werden.
Es steht zu erwarten das aus ihm mal ein herausragender Magier wird, wenn er denn diese schalkhafte Seite unter Kontrolle bekam, und vielleicht etwas besonnener an Probleme herangehen würde. Außerdem würde es ihm defintiv nicht schaden, mal auch auf andere zu hören, vor allem wenn diese ihm in Erfahrung und Wissen vorraus sind. Man kann ihn zwar nicht wirklich egoistisch nennen, aber er liebt seine Freiheit ungemein und lässt sich nur ungern etwas von anderen sagen.


Zuletzt von Crow am Fr 08 Jun 2012, 14:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDo 07 Jun 2012, 23:35

Name: Aurelia Goldschweif

Alter: 25

Rasse: Zwerg

Beruf: Schmiedin

Aussehen: Aurelia ist eine Typische Zwergin, etwa viereinhalb Fuß hoch, kräftigem Körperbau und Muskeln an den Armen und Beinen. Ihre Haut ist Dunkel und ihre Haare von einem goldenen Blond, das glänzt wenn Licht darauf fällt. Aurelia ist noch eine recht junge Zwergin, auch wenn sie als erwachsen gilt. Am Kinn trägt sie einen zarten Haarflaum, der genauso blond ist wie ihr Haar.

Hintergrund: Aurelia stammt ursprünglich aus dem Silva-Gebirge, wo sie bei ihren Eltern aufwuchs und auch die ersten Lehrjahre hinter sich gebracht hatte. Ihr Schmiedemeister war stets zufrieden mit ihr und als sie in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurde, schickte man sie nach Grimmenhag zu den Menschen. Sie sollte dort die Kultur der Menschen kennenlernen, und dort auch von anderen Zwergen weitere Schmiedeverfahren lernen. Seit gut fünf Jahren lebt sie nun dort und arbeitet in einer Zwergenschmiede. Außerdem trainiert sie regelmäßig mit ihrer Axt den Kampf gegen allerlei Getier.

Charakter : Aurelia ist eine gutmütige Seele. Sie hört den Bewohnern der Stadt zu, wenn sie ihnen etwas schmiedet und verliert kaum ein böses Wort über andere. Aber sie ist auch Stur, wie ein Ochse. Es ist schwer, sie umzustimmen, wenn sie eine Entscheidung getroffen hat. Sie ist eine treue Seele und steht für andere ein. Wenn sie jemanden als Freund anerkannt hat, bleibt dieser auch ein Freund. Wie alle Zwerge liebt sie Bier und gutes essen. Wenn sie am Schmiedeofen steht, summt sie oftmals ein Liedchen. Sie lacht und feiert gern.


Zuletzt von Mali am Fr 08 Jun 2012, 13:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyFr 08 Jun 2012, 13:03

@Crow: schöner Steckbrief, da fällt mir spontan nicht ein, was ich daran auszusetzen hätte. Eventuell könntest du noch den Ort erwähnen, aus dem er stammt und an dem er ausgebildet wurde. Zumindest grob erwähnen ob er ein Hochländer ist oder aus der Gondmark stammt vielleicht.

@Mali: ein bisschen knapp im Vergleich zu den anderen Steckbriefen, aber alles in allem passt das von der Länge schon. Ein paar kleinere Kritikpunkte habe ich dann aber doch noch.
- Die Berufsbezeichnung würde ich auf Schmiedin begrenzen. Das ist es ja, was sie hauptsächlich macht und der Besitz einer Waffe macht sie noch nicht automatisch zur Kriegerin. Eine Kriegerin wäre eine Zwergin, die sich ausschließlich auf das Kämpfen verlegt hat. Mit der Axt umgehen kann praktisch jeder Zwerg, immerhin sind sie ja alle Reservisten.
- Gibt es einen Grund, warum man sie nach Grimmenhag geschickt hat? Üblich ist das ja eher nicht...
- Ich halte es für unwahrscheinlich, dass ein Schmied im Gebirge unterwegs ist und Erz sucht. Erstens liegen die Adern auch im Silva-Gebirge ja nicht offen an der Oberfläche herum und zweitens ist das ja wohl eindeutig die Aufgabe der Bergleute. Als Schmiedin wird sie ihr Eisen vermutlich bereits in verarbeitbarer Form kaufen und nicht selbst das Erz verhütten. Und schürfen schon gleich gar nicht. Dafür gibt es andere Leute.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyFr 08 Jun 2012, 14:52

Erledigt. Er stammt aus Grimmenhag und sein Lehrer lebt knapp außerhalb von Grimmenhag. Es ist also ein einzelner Magier, keine Akademie.
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptySa 09 Jun 2012, 21:37

Crow, Mali, eure Steckbriefe sollten dann soweit in Ordnung sein. Mali, wir haben über deinen ja vorhin auch kurz noch im Chat geredet.

Ansonsten würde ich mich freuen, wenn bald Enas Steckbrief käme. Desweiteren wäre es schön, wenn die unsicheren Kandidaten (Vicati, Nemthos) sich für eine feste Zu- oder Absage bzw. zu einem "Ich steige noch nicht zu Beginn ein." entscheiden könnten. Dann könnte ich planen wann ich mit der MSG anfangen soll...

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptySo 10 Jun 2012, 15:18

Nun, eigentlich hatte ich vor, einen Elf zu spielen, doch ich denke, dass ich da spontan umdisponieren muss, denn ich finde beim besten Willen keine Erklärung dafür, wieso er sich so wie ich ihn haben will bei den Menschen herumtreibt. Aus diesem Grund kommt mein Konzept demnächst in abgeänderter Form, ich werde den Elf dann denke ich erst später einbringen. Heute oder morgen ist's da.
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptySo 10 Jun 2012, 23:26

Name:
Evar Fjöllhammer
Alter:
69
Rasse:
Zwerg / Mensch
Beruf:
Einsiedler
Aussehen:
Evar ist auf den ersten Blick als Halbzwerg zu identifizieren oder auch als Halbmensch, je nach Sichtweise. Er ist etwas über 1,60m gross, ist aber so breit und gedrungen gebaut wie ein Zwerg, ein breites Kreuz und eine Menge Muskeln auf Armen und Beinen. Sein Gesicht wird von einer grossen Hakennase dominiert, die Augen sind klein und in ihren Höllen versteckt, so dass man die blaue Augenfarbe kaum erkennt. Sein Haarwuchs ist aber eher menschlich, seine blonden Haare sind gelockt und recht kurz gehalten, die Augenbrauen schmal und zu seinem Unglück ist Evar mit einem überaus spärlichen Bartwuchs geschlagen, so dass er die Flusen für gewöhnlich abrasiert. Meist trägt er einen dunklen Mantel mit Kapuze, so dass man ihn nicht auf den ersten Blick als Halbling erkennt und für gewöhnlich sieht man ihn auch nicht ohne Speer.
Hintergrund:
Evar wurde in der Stadt Thalnheim gezeugt. Sein Vater war ein zwergischer Soldat, der für einige Zeit in der Stadt stationiert war und sich ab und zu im Hurenviertel der Stadt um seinen Soll erleichtern liess. Aus einer solchen Nacht voller Bier und Frauen war Evar entstanden. Seine Mutter erzählte Evars Vater zuerst nichts, doch bald erkrankte sie und in einem Aufwallen letzter Kraft brachte sie ihren Sohn zur Kaserne, um ihn seinem Vater zu übergeben. Danach verschwand sie und es ist anzunehmen, dass sie die Krankheit nicht überlebt hatte. Der Zwerg stand nun als mit einem halbmenschlichen Bastard da und wusste nicht, was er mit ihm tun sollte. Einfach zurücklassen konnte er ihn nicht, dafür war er zu verantwortungsbewusst. Deshalb entschied er sich, seinen Sohn in seine Heimat mitzunehmen. Er liess sich umstationieren und kehrte in seinen Geburtsort zurück. Der Klan war über den Bastard gar nicht erfreut, nahmen ihn aber zähneknirschend auf. So wuchs Evar unter Zwergen auf. Er spürte aber schon in als kleiner Junge die Ablehnung. Niemand wollte mit ihm spielen, die Zwerge des Klans schrien ihn immer an und auch seine Stiefmutter, eine Zwergin, die sein Vater kurz nach seiner Rückkehr geheiratet hatte, um noch mehr Ärger abzuwenden, liess ihn ihren Unmut spüren. Der einzige, der ihn nicht zu verachten schien, sein Vater, hatte kaum Zeit für ihn. Evar wuchs unglücklich auf und sobald er konnte, meldete er sich bei den Soldaten, um die ungeliebte Heimat verlassen zu können. Doch aufgrund seiner Abstammung wurde er abgelehnt und auch die Schmiede wollten ihn nicht haben. Enttäuscht und verlassen verliess er die Zwergenstadt schliesslich im Alter von sechzehn Jahren, um sein Glück bei den Menschen zu versuchen.
Doch auch in den menschlichen Städten wurde er wegen seiner geringen Grösse nicht geschätzt. Niemand wollte den kleinen Vagabunden haben, der so ganz offensichtlich kein Zwerg war, schliesslich hatte er keinen Bart! Schliesslich kam Evar doch noch irgendwo unter. Die Wache eines Händlers erbarmte sich ihm und nahm ihn auf. Mit dem Händler und seinen Wachen zog er die Jahre durch die Lande, bis diese alt wurden und der Sohn des Händlers das Geschäft übernahm, der den Halbzwerg nicht bei seinen Wachleuten haben. Sie liessen Evar eines Nachts einfach in einem kleinen Städtchen namens Grimmenhag zurück. Wieder enttäuscht und verlassen zog Evar sich in das Umland zurück und lebt dort seit Jahren zurückgezogen und einsiedlerisch, nur selten im Dorf gesehen. Er taucht nur auf, wenn er etwas braucht und tauscht es gegen Felle, di e er erjagt hat. In Grimmenhag ist deshalb nur wenig über den Einsiedler bekannt, der schon seit über zwanzig Jahren in seiner Hütte irgendwo hinter dem Dorf lebt.
Charakter:
Seit seiner Kindheit mit Ablehnung und Verachtung geschlagen, hat Evar einen eisernen Panzer gegen Beleidigungen und Verletzungen entwickelt. Er ist wortkarg , mürrisch und überhaupt kein netter Zeitgenosse. Wenn er einmal etwas sagt, beklagt er sich nur. Weil er so lange alleine lebte, hatte er die Angewohnheit entwickelt, Selbstgespräche zu führen. So ist sein häufigster Gesprächspartner selbst in Gesellschaft er selbst. Da er seit einiger Zeit in dem Alter ist, indem Menschen langsam Dinge vergessen, ist er auch etwas senil, weshalb er öfters Dinge sagt, die für andere keinen Sinn ergeben oder komplett aus dem Zusammenhang gerissen sind, auch wenn er körperlich noch sehr fit ist, wie ein Zwerg in besten Jahren eben.


Zuletzt von Vicati am Mo 11 Jun 2012, 19:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyMo 11 Jun 2012, 19:13

Im Großen und Ganzen ist das schon in Ordnung, Vic, aber auch hier würde ich ein paar Details bemängeln, die du noch verbessern könntest.
  • Ich würde als seinen Geburtsort nicht die Gondmark wählen. Dien Gondmark ist ein souveränes Fürstentum und wehrhaft genug um nicht auf verbündete Soldaten angewiesen zu sein. Zwergische Kontingente wirst du dort also höchstens auf Besuch oder auf der Durchreise finden und auch das eher selten. Lass den Vater lieber irgendwo im Hochland stationiert gewesen sein. Die Feste Aschengard würde sich anbieten.
  • Ich finde, du siehst das zwergische Familienbild ein wenig zu menschlich. Blutsbande sind zwar wichtig, aber ersetze die Großeltern ruhig durch den Klan. Klans sind eine ziemlich enge Gemeinschaft und kaum weniger wichtig als die leiblichen Eltern.
  • Ich bin auch nach wie vor kein Freund von offen zugänglichen Erzadern. Derart leicht zugängliches Erz ist entweder von so minderer Qualität, dass sich niemand dafür interessiert, oder man hätte schon längst begonnen es auszubeuten. Ich würde außerdem den 'Wald' heraus nehmen, in den er sich zurück gezogen hat. Richtige Wälder gibt es im Hochland nicht, das ist ein ziemlich karges Land. Buschland findest du und in den Hügeln gibt es auch so genügend abgeschiedene Plätze. (Pelz-)Tiere kannst du da auch genug finden, das ist kein Problem. Aber in einem wirklichen Wald wird er nicht leben.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyDi 12 Jun 2012, 10:35

Name: Gavin Dunsted
Alter: 54
Rasse: Mensch
Beruf: Jäger

Aussehen: Lange Jahre in den Wäldern um Grimmenhag haben Gavin hart gemacht. Obwohl nicht mehr der jüngste hat er sich doch ein paar ansehnliche Muskelpakete erhalten. Seine Haut ist durch die Sonne gebräunt und faltig geworden, seine einstmals rabenschwarzen Haare ausgeblichen zu einem schwachen Grau. Die Haare hängen ihm zumeist in Strähnen ins Gesicht, wenn sie zu lang sind, werden sie zurückgebunden. Seine Nase ist mindestens einmal gebrochen worden und deswegen ziemlich krumm. Ein ungepflegter Bart rahmt das eckige Gesicht ein. Gepflegt sieht Gavin nur aus, wenn er eine Weile unter Menschen muss. Ansonsten kleidet er sich in ein speckiges Lederwams und ebenso speckige Hosen. Auf dem Rücken trägt er Breitschwert und Bogen. Beide Waffen sind alt, aber gut erhalten.

Hintergrund: Gavin wurde in Grimmenhag geboren. Den jungen Mann hielt nichts in dem "Dreckskaff", weswegen er davonlief, um sich einer der Söldnerbanden anzuschließen, die durch das Land zogen. Sein romantischer Blick auf das Söldnerleben wurde ziemlich schnell zerstört. "Wenn man bis über die Eier in Pferdeleichen steht, ist kein Platz mehr für Romantik", wie er selbst sagt. Sechs Jahre zog der junge Gavin mit einer Bande durch das Land. Irgendwann erhielten sie den Auftrag Flüchtlinge aus Thalnheim nach Grimmenhag zu begleiten. Dort lernte Gavin Willem kennen. Trotz des Altersunterschieds machte der Junge Gavin klar, dass es nicht ewig so weitergehen konnte. Gavin blieb in Grimmenhag. Zwar kam er immer noch nicht gut mit Menschen zurecht, aber niemand hatte ein Problem damit, dass er in den umliegenden Wäldern jagen ging und ab und an Felle und Fleisch handelte, gegen Kleidung, ein Dach über dem Kopf oder die Erlaubnis den Schleifstein des Schmieds nutzen zu dürfen. Nachwievor versteht sich Gavin mit Willem am besten und hat einen Narren an dessen beiden Kindern gefressen.

Charakter:
Gavin ist wortkarg, unfreundlich und eigenbrötlerisch. Selbst in der Taverne wird er sich einen Platz für sich alleine suchen, von dem aus er den anderen zwar zuhören kann, aber nicht in den Dunstkreis der Konversation gerät. Die einzige Ausnahme sind Kinder. Irgendwie wird er von deren Fröhlichkeit angesteckt, wodurch sich sein ganzes Wesen verändert. Er scherzt, er lacht und die Härte verschwindet aus seinen Zügen. Ein schlechter Kerl ist Gavin eigentlich nicht. Er hat eine ganz eigene, ein bisschen verdrehte Vorstellung von Gerechtigkeit, er lügt so selten, wie es denn möglich ist und er hat nie gestohlen, was jemand brauchte.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Steckbriefe EmptyMi 20 Jun 2012, 19:32

Name: Lorian Aldgrim

Alter: 29 Jahre

Rasse: Mensch

Beruf: Kein vollständig erlernter Beruf

Aussehen: Abgesehen von seiner etwas zu klein geratenen Körpergröße für einen Mann von etwa fünfeinhalb Fuß ist Lorian Aldgrim kein besonders auffälliger Mensch. Seine eher hagere Statur zeugt von wenig körperlicher Arbeit, seine sonnengebräunte Haut dagegen lässt darauf schließen, dass er viel Zeit unter freiem Himmel verbringt. Das mittellange, dunkelblonde Haar bindet er mit einem Streifen Stoff meistens nach hinten, seinen Bart lässt er nie länger als wenige Tage stehen.

Hintergrund: Lorian Aldgrim wuchs in der Mienensiedlung Kronstein auf, in der sein Vater Enolf Aldgrim als Bergarbeiter mit seiner Frau Theresa lebten. Als Lorians Vater bei einem Unfall in der Miene starb wanderte seine Mutter mit ihm in die Gondmark. Die Hinterlassenschaft seines Vaters und das was das Fürstentum den Hinterbliebenen zur Verfügung stellte reichte gerade so aus um in einem Armenviertel einer der größeren Städte zu überleben. Theresa Aldgrim führte fortan ein Leben als Hure, um weiterhin für ihren Sohn sorgen zu können. Eine Gelegenheit zu einer Lehre hat Lorian nie bekommen und so zog er, als seine Mutter ebenfalls starb, aus, um sich als Tagelöhner durchzuschlagen. Bei einem seiner Botengänge eröffnete sich die Gelegenheit niedere Arbeiten für einen Adeligen zu erledigen und in den wenigen Jahren im Dienste dieses Adeligen lernte er auch den Umgang mit Klingen von dessen Huscarl. Während der Arbeiten, die Lorian für seinen Herrn erledigte, führte es ihn oft auch in die Nachbarstädte und sogar in andere umliegende Fürstentümer. Dabei entdeckte er seine Leidenschaft für das Reisen und das Entdecken neuer Orte. Irgendwann quittierte er den Dienst bei dem Adeligen und zog alleine weiter, immer auf der Suche nach Neuem... und dennoch vergaß er dabei nie, wo seine Wurzeln waren.

Charakter: Durch das Leben im Elend ist Lorian ein unsicherer Mensch geworden. Dieses Problem hat er zwar durch den Umgang mit den vielen Menschen während seiner Zeit als Tagelöhner weitesgehend in den Griff bekommen, aber dennoch ist es nicht schwer ihn aus der Fassung zu bringen. Meistens bleibt er lieber für sich, aber wenn man auf ihn zukommt ist er stets freundlich und entgegenkommend, in seltenen Fällen vielleicht sogar ein wenig unterwürfig. Dennoch weiß Lorian stets was er will und hat auf seinen Reisen gelernt, wie man es seinem Gegenüber zeigt, sei es ein Freund oder ein Feind.
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