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 [SF] Charakterdiskussion

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Fellknäuel
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BeitragThema: [SF] Charakterdiskussion   Di 19 Jun 2012, 18:17

Hier könnt ihr eure Entwürfe für eure Charaktere rein posten, damit sie von den anderen Mitschreibern in der Luft zerri... ähm, ich meine, begutachtet und diskutiert werden können.


Zuletzt von Fellknäuel am Di 19 Jun 2012, 21:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Di 19 Jun 2012, 21:35

Name: Ramona Gale

Alter: 24 Jahre

Rang: Master Sergeant

Aussehen: Ramona ist groß, jedenfalls für eine Frau. 1,81 Meter kann sie vorweisen und ihre hagere, drahtige Figur trägt noch einiges dazu bei, diesen Eindruck zu verstärken. Wie eine wirkliche Kriegerin sieht sie mit ihren schmalen Schultern und den dünnen Handgelenken nicht aus, doch dies täuscht: unter der gebräunten Haut verbergen sich mehr Muskeln und Sehnen als man annehmen möchte. Abgesehen von der schlanken Hüfte zeigt Ramona wenig weibliche Formen, wirkt eher knabenhaft. Ihre Vorliebe für weite Mäntel aus dunklem Leder kaschiert diese Mängel ihrer Figur jedoch zu einem guten Teil.
Ramona hat einen runden Kopf, das Kinn spitz und vorspringend, die Nase schlank und gerade, die Wangenknochen hoch, die Lippen schmal. Ihre Augen sind von tiefgrüner Farbe. Es könnte ein schönes Gesicht sein, das sie da trägt, läge nicht so unglaublich viel Härte in diesen Zügen und würde es ab und an einmal von einem Lächeln verschönert. Ramonas Haar ist eigentlich von dunkler Farbe, doch davon ist wenig zu sehen: sie trägt einen radikalen Kurzhaarschnitt, nicht mehr als neun Millimeter dürfen die dunklen Stoppel auf ihren Kopf erreichen.

Hintergrund: Es lässt sich wenig angenehmes über Ramona Gales Kindheit sagen, eine Kindheit, wie man sie keinem Menschen wünschen möchte, hart und prägend. Ramona wurde noch vor dem Großen Exodus geboren, doch ihre Mutter hat sie nie kennen gelernt. Sie kam während der Evakuierung ums Leben, sodass der Vater, First Lieutenant James Gale, sich allein um die Tochter kümmern musste. Diese Bürde hielt ihn jedoch nicht davon ab sich der Sentinel Force anzuschließen - zu diesem Zeitpunkt war Ramona gerade mal acht Jahre alt - und als Ausbilder für jene zu fungieren, die eines Tages Rache üben sollten für das, was man seinem Volk angetan hatte. Verständlich, dass auch die Tochter in einer Umgebung des Hasses und des militärischen Drills aufwuchs. Unter den harten damaligen Bedingungen war dies jedoch nicht das schlechteste. Ramona lernte rasch, sich durchs Leben zu beissen, klar zu kommen, ganz gleich was sie erwartete.
Es war wenig verwunderlich, dass Ramona sich an ihrem sechzehnten Geburtstag, kaum dass sie alt genug dafür war, zum Militär meldete und die Ausbildung zur Infanteristin durchlief. Im Alter von einundzwanzig Jahren - kaum, dass die Flotte der Sentinel Force stark genug war um auszulaufen - nahm sie an ihrem ersten Einsatz teil und handelte sich prompt ihre erste Verletzung ein, einen Bauchschuss, der sie mehrere Tage lang in Lebensgefahr schweben ließ. Dies konnte Ramona jedoch nicht daran hindern, unmittelbar nach ihrer Genesung wieder in den aktiven Dienst zu treten und je mehr Schmerz und Wunden sie erleiden musste, desto brutaler und unbarmherziger wurde ihr Stil. Sie ließ sich an schweren Waffen ausbilden, wechselte vom Schienengewehr zum Flammenwerfer und von der Infanterie zu Raider-Bikes.
Wenige Tage vor Ramonas vierundzwanzigstem Geburtstag fiel Coronel James Gale im Einsatz, der vorläufige Höhepunkt der Bitterkeiten in Ramonas Leben. Sie ließ sich für zwei Monate vom Militärdienst beurlauben, doch nach Ablauf dieser Frist war sie wieder da und das Feuer in ihr loderte wilder als je zuvor...

Charakter: Manche sagen, Ramona trüge ihren Namen zu recht und in der Tat hat sie etwas von einem Sturm: aufbrausend und reizbar und wenn einmal entfesselt unbarmherzig und durch nichts zu bändigen. Es ist die Verbitterung, die ihren Charakter geformt hat, die den Hass zu ihrer Triebkraft macht und ihr jegliche Freude am Leben vergällt. Ramona lacht nicht und die einzigen Formen von Humor, die sie besitzt, sind bitterer Zynismus und tiefschwarzer Galgenhumor. Wer versucht in ihrer Gegenwart gute Laune zu verbreiten, der kann zusehen wie er das genau Gegenteil bei ihr erreicht, wie ihre Miene sich mehr und mehr verfinstert. Ramona schätzt ruhige und ehrliche Gesellschaft und ernste Kameradschaft, alles, was in Richtung Albernheit und Amusement tendiert, lehnt sie strikt ab.
Im Einsatz lässt Ramona ihrem aufgestauten Hass freiem Lauf: sie ist nicht unnötig grausam, aber brutal und absolut unbarmherzig. Dabei gönnt sie sich selbst nicht die geringste Schonung: wenn es sein muss sprintet sie durch den Kugelhagel und wirklich zufrieden ist sie erst, wenn sie bäuchlings durch den Dreck robbt: dann ist sie in ihrem eigentlichen Element.

_________________
I know what i want,
I'll say what i want,
and noone can take it away!


Zuletzt von Grim am Mi 20 Jun 2012, 22:24 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Di 19 Jun 2012, 23:41

Name: Duro'kal ai Deliverance

Rasse: Advent

Alter: 32 Jahre

Rang: Lieutnant

Aussehen: Sieht man den beinahe durchscheinend weißen Advent aus seinem Schiff steigen, fallen einem als erstes die Arme aus künstlicher Muskelfaser auf, die sich hässlich schwarzgrau von seinem weißen Teint abheben. Bei weiterer Betrachtung wird ein aufmerksamer Beobachter bemerken, dass Duro kleiner ist als andere Advent und sich nicht so grazil, eher mit harten Übergängen bewegt, und bei dritter Betrachtung, und ein wenig freier Interpretation, dass in seinen Augen ein beinahe ungesundes Feuer lodert, das jederzeit auszubrechen zu drohen scheint. Was auch nicht unbedingt falsch ist, aber dazu später. Duro trägt bevorzugt weite, weiße Leinenhosen mit schlag, und ein ebenfalls weißes, armfreies Top, unter dem seine für einen Advent breiter Körperbau gut zur Geltung kommt. Sein Haar ist abgesehen von den Augenbrauen schwarz gefärbt, aber da er selten nachzufärben scheint, bildet sich am Scheitel der schulterlangen Haare ein weißer Wuchs. In seinem oft spöttisch verzogenen Mundwinkel klebt meistens wie bestellt ein Zigarrenstumpen - Rauchen ist neben Trinken eine der unangenehmen Eigenheiten, die er sich in seiner Zeit bei den Truppen angewöhnt hat. Wenn er dann auch noch wütend Rauch aus seinen Atemschlitzen schnaubt, wirkt er zu Recht wie eine Kreatur aus einer anderen, unguten Welt. Was er, genau genommen, ja auch ist. Auf die eine oder die andere Art.

Hintergrund: Duro war und wird immer Advent zweiter Klasse sein, und das ist etwas, woran er auch im moderaten Alter von zweiunddreissig noch hart zu beißen hat. Während seine Schwestern Kora und Lara vollkommen gesund auf die Welt kamen, ist er als Krüppel geboren. Verkümmerte Gliedmaßen hätten ihn, so er vor 1000 Jahren geboren worden wäre, zu einer exzellenten Jahrmarktsattraktion gemacht. So aber entschieden sich seine Eltern, den Notschalter zu ziehen, ließen Arme und Beine amputieren, und gaben ihm mithilfe künstlicher Muskeln ein halbwegs normales Leben. Klar, nicht ... "normal". Selbst wenn der Geist vieler Advent vereint ist, spürt man doch auf dieser Ebene die Verachtung für die eigene Schwäche um so mehr. Advent betrachten sich als die Perfektion des menschlichen Lebens, und wer hier aus dem Rahmen fällt, ist in erster Linie Fremdkörper und in der Konsequenz außenseiter, so seltsam dies bei einem Schwarmbewusstsein wirken mag. Zwar wurden dem kleinen Duro starke psionische Fähigkeiten attestiert, jedoch machte das den Makel nicht wieder wett. Jeder hätte nun erwartet, dass er sich untergeordnet hätte und irgendwo als Mediator seinen subalternen Dienst verrichtet hätte, aber dem kam die Sentinel Force in den Weg. Der junge Advent nahm die Chance sofort wahr, schmiss seine Ausbildung, und ließ sich in als Pilot ausbilden. Hier kam ihm zum ersten mal seine Physis zupass: Da er keine Gliedmaßen hatte, in die das Blut während des Eintritts in die Atmosphäre oder bei anderen Manövern, die hohe G-zahlen generierten, verlagert wurde, konnte er bald besser als andere Piloten derartige Kunststücke begehen. Schlussendlich entschied er sich für den Dienst als Pilot eines Wrathbringer-Gunships.

Charakter: Wie alle Advent betrachtet Duro - trotz der Ironie, die das beinhaltet, Menschen als den Advent unterlegen und schwächlich. Seine eigene Augmentation ist für ihn nur der Beweis, dass man mit den schlechtesten Karten im Leben immer noch eine lebende Waffe aus sich erschaffen kann. Seine Kollegen auf dem Gunship (Zwei Minigunner) sind zwar respektierte, aber immer noch für ihn niedere Kollegen, die für ihn die Drecksarbeit erledigen. Wenn es sich ergibt und die Gelegenheit es erfordert, fliegt er auch die Raumjäger der Advent, die Disciple-Klasse.
Wütend sollte man ihn nicht erleben, oder, falls das nicht vermeidbar ist, ihm doch zumindest aus dem Weg gehen. Sein Zorn ist - nun - eine Naturgewalt. Geboren aus Jahrzehnten der Vernachlässigung und des nicht geliebten Mitleids. Er verwandelte seinen Selbsthass in eine mächtige Waffe, was nicht ganz ohne eine gewisse acquirierte Asozialität im Schlepptau vonstatten gehen kann. Wenn er trinkt, dann alleine. Wenn er raucht, dann nicht in Gesellschaft. Wenn er ausgeht, dann mit Advent. Gut, das ist ganz natürlich. Aber die "Primaten", wie er die Menschen bezeichnet, bekommen seinen Zorn öfter zu spüren als seine Advent-Kollegen. So er fliegt ist er konzentriert, hat aber immer Zeit für einen hasserfüllten Gedanken oder zwei, bevor er die Leben seiner Feinde auslöscht, was ihm eine perverse Befriedigung verschafft. Gut, er ist vielleicht ein Krüppel, aber dafür ist der, der ihm im Weg stand, tot.
Ist er gut drauf, ist er mindestens herablassend bis stark arrogant und dementsprechend nervig für einen normalen Menschen zu ertragen.

Wrathbringer-Klasse:
(( http://shimmering-sword.deviantart.com/gallery/?offset=48#/d3evnt7 ))

Die schwer gepanzerten Gunships der Wrathbringer-Klasse entstanden in Zusammenarbeit von Advent- und Sentinel Force Ingenieuren. Sie vereinen die Schildtechnologie der Advent mit der Wendigkeit und Tarnung der Schiffe der Force. Die Feuerkraft ist eine andere Sache: Bestückt mit Plasmawerfern, Raketenwerfern, einer Railgun, und zwei Miniguns backbord und steuerbord sind sie wahre fliegende Festungen. All diese Technik verbraucht jedoch viel Energie, deswegen haben die Schiffe jeweils einen Reaktor, der vor 500 Jahren den Energiebedarf einer Kleinstadt abgedeckt hätte, und der aufgrund seiner enormen Wichtigkeit für das Schiff im stark gepanzerten Mittelteil verbaut ist.
Entlang des mächtigen Rumpfes sind Waffenplattformen angebracht, die einem General des 20. Jahrhunderts einen mittleren Orgasmus verschafft hätten, und der dicke Querbalken trägt zwei Triebwerke für ultimative Manövrierfähigkeit.
Die Wrathbringer-Gunships werden im suborbitalen Kampf gegen Luft- und Bodentruppen eingesetzt und sind aufgrund ihrer relativen Wendigkeit im Angesicht der starken Bestückung mit Waffen gefürchtete Gegner.




Zuletzt von Palenque am Mi 20 Jun 2012, 12:35 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Lias
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Mi 20 Jun 2012, 00:16

Name: Kora ai Deliverance

Rasse: Advent

Alter: 34 Jahre

Rang: Scryer

Aussehen: Wie ihre Zwillingsschwester Lara ist auch Kora ein Bild der Perfektion für jeden Advent. Auf der Deliverance gelten die beiden als die Vorzeige-Advent schlechthin. Schulterlange, makellos weiße Haare rahmen ein spitzes Gesicht ein, in dem mandelförmige Augen ruhen. Beide sind noch eine Handbreit größer als andere Advent und gehen mit einer natürlichen Eleganz, sodass sie beinahe zu schweben scheinen. Koras Gesicht ist immer eine Maske absoluter Ausgeglichenheit. Nichts scheint die Advent aus der Bahn werfen zu können. Als Kleidung trägt sie die standardmäßigen weißen Roben mit der blauen Falte, die für alle Scryer herausgegeben werden. Gegenüber anderen Rassen werden Koras Züge noch starrer als sonst und ihre Stimme scheint auf der Freundlichkeitsskala einige Grade nach unten zu rutschen.

Hintergrund: Seit frühester Kindheit hat man das Talent der beiden Schwestern bezüglich der Psionik erkannt und gefördert. Mit grade einmal zwanzig gehörten sie schon zu den besten der Scryer-Riege. Als stärkste Psioniker war es die Aufgabe der Scryer versprengte Advent zu erreichen und den Erfahrungsaustausch durchzuführen. Die Scryer funktionieren als eine Art zentralte Schnittstelle, die Informationen von allen Advent erhält und weitergibt. Im Gegensatz zu vielen anderen Advent setzte sich Kora für die Akzeptanz der verkrüppelt geborenen Advent ein, was sie auf einen Konfronationskurs mit den Scryern brachte. Viele Menschen misinterpretieren das als ein gesteigertes Verständnis für andere Völker, sodass Kora schnell auch bei der Sentinel Force eine Art Ikone war. Die Scryer nutzten die Gunst der Stunde und teilten den Störenfried der Sentinel Force zu, wo sie als Unterstützer bei der Infantrie dienen soll. Teil ihrer Mission ist auch die Menschen in der Sentinel Force davon zu überzeugen sich den Advent anzuschließen, die durch die Schlacht bei Pravernum stark dezimiert sind. Die beiden Schwestern ergaben sich in ihr Schicksal, wobei Lara auf der Deliverance verblieb. Kora hingegen trat ihren Dienst bei der Sentinel Force erhobenen Hauptes an, überzeugt davon, dass die Menschen ihre Makel schnell einsehen würden.

Charakter: Kora teilt eine Menge Charaktereigenschaften mit dem stereotypischen Advent. Zum Beispiel sieht sie alle anderen Rassen als minderwertig an. Wie alle Advent behandelt sie vor allem Menschen wie Kinder, die man entweder erziehen oder solange bearbeiten muss, bis sie sich beugen. Zwangsläufig hat sie sich in letzter Zeit mit anderen Rassen umgeben, was aber nicht heißt, dass sie sie mag. Im Gegenteil scheint ihre Verachtung für alles Fremdartige noch gewachsen zu sein. In jeder Bewegung, in jedem Wort scheint sie die Überlegenheit der Advent festzustellen. Im Gegensatz zu den meisten Advent hat sie allerdings gelernt diese Verachtung nicht durchblicken zu lassen. Aber auch sie umgibt sich lieber mit anderen Advent als mit den Vertretern anderer Rassen. Ihre Aufgabe erfüllt sie mit kalter Hingabe. Jeder ihrer Atemzüge scheint klar zu machen, dass sie bei der Sentinel Force ist, weil sie muss, nicht weil sie will.

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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Mi 20 Jun 2012, 21:24

@Fellknäuel schrieb:
Palenque schrieb:

Wrathbringer-Klasse:
(( http://shimmering-sword.deviantart.com/gallery/?offset=48#/d3evnt7 ))

Die schwer gepanzerten Gunships der Wrathbringer-Klasse entstanden in Zusammenarbeit von Advent- und Sentinel Force Ingenieuren. Sie vereinen die Schildtechnologie der Advent mit der Wendigkeit und Tarnung der Schiffe der Force. Die Feuerkraft ist eine andere Sache: Bestückt mit Plasmawerfern, Raketenwerfern, einer Railgun, und zwei Miniguns backbord und steuerbord sind sie wahre fliegende Festungen. All diese Technik verbraucht jedoch viel Energie, deswegen haben die Schiffe jeweils einen Reaktor, der vor 500 Jahren den Energiebedarf einer Kleinstadt abgedeckt hätte, und der aufgrund seiner enormen Wichtigkeit für das Schiff im stark gepanzerten Mittelteil verbaut ist.
Entlang des mächtigen Rumpfes sind Waffenplattformen angebracht, die einem General des 20. Jahrhunderts einen mittleren Orgasmus verschafft hätten, und der dicke Querbalken trägt zwei Triebwerke für ultimative Manövrierfähigkeit.
Die Wrathbringer-Gunships werden im suborbitalen Kampf gegen Luft- und Bodentruppen eingesetzt und sind aufgrund ihrer relativen Wendigkeit im Angesicht der starken Bestückung mit Waffen gefürchtete Gegner.



1. Suborbital heißt wohl: nur auf Planeten?
2. Soll das Ding auch noch ein Tarnfeld haben?

wusste gar net das man eigene schiffe erfinden und einbringen darf...
btw @Palenque: bist net du immer der gewesen der sich beschwert hat wenn jemand nen bild benutzt hat? Wink
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Do 21 Jun 2012, 16:05

Darf oder muss ich für meinen bösen Wüsterich auch was schreiben? *grinst fieß*
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Do 21 Jun 2012, 16:13

Jeder Char, der als Hauptcharakter gespielt wird, muß hier gepostet werden.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Do 21 Jun 2012, 16:21

@Redeyes schrieb:
btw @Palenque: bist net du immer der gewesen der sich beschwert hat wenn jemand nen bild benutzt hat? Wink

Schiffe =/ Charaktere. Ausserdem: Ich habe mir auch Mühe bei der Beschreibung gegeben, anstatt einfach ein Bild hinzuklatschen, wie du das normalerweise machst.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Do 21 Jun 2012, 16:52

Nicht streiten, sonst nehm ich euch eure Katzen und Drachen weg! What a Face
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Do 21 Jun 2012, 17:51

Bist doch lang genug im Forum, dass du weisst, was ich von reddy und seinen 0815 Konzepten halte.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Do 21 Jun 2012, 19:20

Da hier keine Kritik zu den bisher veröffentlichten Charakteren gibt, nehme ich an, daß keiner ein Problem mit ihnen hat?
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Fr 22 Jun 2012, 13:20

Hier mal mein erster Charentwurf. Bin noch nicht sicher, ob das wirklich mein Haupt- oder nur ein Nebenchar wird.


Name: Gavin Hesters

Alter: 35

Rang: Captain

Aussehen: Eine Schönheit ist Gavin nun nicht unbedingt; er ist knapp 1,80m groß, bullig und allgemein ein Kleiderschrank von einem Mann, der aussieht, als würde er in seiner Freizeit Felsbrocken mit bloßen Fäusten zertrümmern. Sein Körper ist von eisenharten Muskelpaketen überzogen, und sein bartloses Gesicht wird von zwei langen Narben verunziert, was den Eindruck erweckt, als habe irgendjemand einmal versucht, es aufzuschneiden. Seine Haut ist von einem tiefen Braun, was gut zu seinen ebenfalls braunen Augen paßt. Sein Kopfhaar trägt er militärisch kurz.

Hintergrund: Zum Zeitpunkt des Exodus waren unter den Flüchtlingen auch etwa zweitausend Menschen von der heißen unwirtlichen Steinwelt Sentara, und Gavin - damals 13 Jahre alt - war einer von ihnen. Auf Sentara herrscht eine hohe Schwerkraft (2,3g), an die sich die menschlichen Kolonisten im Laufe der Jahrhunderte angepaßt haben. Dementsprechend können sich Sentaraner bei irdischen Schwerkraftverhältnissen leichter und schneller bewegen als andere Menschen, und auch das tragen schwerer Kampfrüstungen ist unter diesen Bedingungen keinerlei Problem für sie. Dafür müssen sie aber auch regelmäßig trainieren oder in gewohnte Schwerkraftverhältnisse zurückkehren, damit ihre Körper sich nicht an die niedrigere Schwerkraft anpassen. Glücklicherweise ermöglicht es die Technologie der Soleari, auf einem Raumschiff unterschiedliche Schwerkraftverhältnisse in einzelnen Räumen zu schaffen, was den Sentaranern bei der Sentinel Force zugute kommt.
Auf dem Planeten der Soleari angekommen, trainierte Gavin fleißig für den späteren Einstieg in die Armee der Sentinel Force, was sein Vater, selbst ein Soldat, wohlwollend zur Kenntnis nahm. Mit sechzehn Jahren schließlich trat Gavin der Truppe bei und durchlief die Ausbildung zum Soldaten. Als die Sentinel Force ihre ersten Einsätze durchführte, war Gavin an vorderster Front dabei, und auch wenn er im Gefecht mehrfach teils schwer verletzt wurde, arbeitete er sich relativ schnell in der Rangordnung hoch. Vor etwa einem halben Jahr feierte er seine Ernennung zum Captain, was ihn zum Kommandanten der Bodentruppen eines Nephilim-Kreuzers machte.
Angesichts seiner Statur und seiner Wildheit im Kampf scheint es eine Verschwendung zu sein, daß Gavin gezwungen ist, die Schlachten weitgehend von seinem Kommandofahrzeug - einem Reaper-Panzer - zu überwachen. Er selbst sieht das ebenso und nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um auszusteigen und an vorderster Front mitzukämpfen.

Charakter: Gavin Hesters ist ein Mann, der sagt, was er denkt, und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Er ist sehr truppennah, was selbst der einfachste Gefreite zu spüren bekommt. Daher würde er lieber einen offiziellen Befehl verweigern, als einen seiner Männer im Feindgebiet zurückzulassen.
Am wohlsten fühlt er sich, wenn er Seite an Seite mit seinen Kameraden in den Kampf ziehen und 'Arschlöcher' nieder mähen kann.


Noch eine kleine Ergänzung: Sentara ist einer der Planeten in dem Solarsystem, aus dem die Flüchtlinge damals geflohen sind. Wer will, kann natürlich ebenfalls einen Sentaraner schreiben. Es gibt allerdings auch Planeten mit normaler Schwerkraft dort - von einem davon kam dann wohl Grims Ramona.
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Tungild

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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   So 24 Jun 2012, 21:40

Name: Melvin T. Conner

Alter: 26

Rasse: Mensch

Rang: Fähnrich

Aussehen: Melvin ist mit seinen 1,76m eher von durschnittlicher, im Militär sogar eher von geringer Größe. Er ist schlank, wenn auch nicht gerade muskulös, auch nicht untrainiert, vor allem wer einen Blick auf seine Beine wirft, dem wird klar das er eher von athletischer Natur ist, denn der grobschlächtigen. Er hat kurzes kastanienbraunes Haar dessen Farbe schon leicht ins rötliche übergeht wodurch er in der Regel schnell auffällt. Da dies allerdings seine Naturhaarfarbe ist zieht sich das Kastanienbraun, wenn auch in einer etwas dunkleren, weniger auffälligen, Form bis in seinen ansehnlich gestutzten Kinnbart, auf den er sehr stolz ist über. Auf einen Schnurrbart verzichtet er willentlich. Sein Gesicht jedoch, im Kontrast zu seiner Haarfarbe ist weniger auffällig, kaum einprägsam. Viele sagen ihm nach ein Allerweltsgesicht zu haben; er hat zwar leicht eingefallene Wangen, die jedoch von seinen nicht sehr stark ausgeprägten Wangenknochen gut touchiert werden. Seine Nase ist eher klein, Tattoos hat er keine, lediglich ein paar unschöne Narben, die seine rechte Schulter zieren.

Hintergrund:
Melvin ist ein Einzelkind. Sein Vater war Ziviler Frachtpilot einer Äußeren Kolonie, weswegen ihre Familie auch weitestgehend von den Ereignissen vor 24 Jahren verschont wurde, seine Mutter leider Krank ans Bett gebunden, sie verstarb als er in einem Alter von 9 Jahren war. Melvin hatte nie besonders viele Freunde er beschäftigte sich meist mit Büchern über technische Errungenschaften alleine auf ihrem kleinen Hof oder verbrachte Zeit mit seinem Vater um bei der Reperatur des kleinen Frachtschiffes zu helfen mit denen sein Vater zumeist bloß planetare Flüge machte, ganz selten interplanetar.
Mit dem Tod seiner Mutter, die schlussendlich ihrer Krankheit erlag, änderte sich einiges. Da sein Vater ihn nicht alleine Zuhause lassen wollte nahm er ihn meist mit auf die Frachtflüge. Er brache ihm auch die Grundprinzipien des Fliegens bei. Melvin lernte schnell und gut, fragte an Raumhäfen oft Leute über die technischen details ihrer Rauschiffe aus, die dem Kind zumeist eher lächelnd, dann aber als sein Wissen und seine Begeisterungsfähigkeit wuchs, immer mehr und Detailgenauer die Funktionsweisen von Antrieb, Steuerung und der Maschienen aufklärten.
Während einer ihrer Routineflüge kam es jedoch zu einen Zwischenfall.
Sie flogen gerade für das Kaisserreicht einen ihrer wenigen interplanetaren Flüge, die jedoch besser bezahlt wurden, als ihr Schiff durch einen kleinen technischen Defekts länger als geplant in der Planetenlauffbahn verharrte. Sie gerieten in ein Scharmützel zwischen Imperium und Kaisserreich bei dem ihr Unbewaffnetes Frachtschiff fatal getroffen wurde. Noch nicht aus der Planetenumlaufbahn herausgetreten führte der Treffer, verursacht durch einen Imperialen Jäger, unweigerlich zum Rückfall und somit Absturz in die Athmosphäre. Bei der beschädigten Außenhülle führte der Athmosphäreneintritt durch die Luftreibung zu einer entzündung der Triebwerke wodurch das kleine Frachtschiff, neben seiner Ware, bis auf die seitlichen Düsen jede Manövrierfähigkeit verlor.
Sein Vater schaffte es nichtmehr den Aufprall zu verhindern, fing ihn jedoch mit den verbleibenden Außendüsen und einem gewagten Flugmanöwer noch ab, bei dem Jedoch das Schiff auf die linke Seite Kippte als es zur Kollision mit dem Erdboden kam. Den Aufprall überlebte so zwar Melvin mit Bewusstlosigkeit und einigen mittelschweren Verletzungen, jedoch sein Vater nicht.
Einige Stunden später erst wurde der damals 14 Jährige aus dem Schiff von Kaiserlichen Soldaten geborgen, von denen einer zufällig seinen Vater kannte und somit das Schiff wiedererkannte.
Nach seiner Genesung war Melvin sehr still, die Soldaten erzählten ihm, das sein Vater verstorben sei und sein Schiff ein einziger Trümmerhaufen, irreparabel, sie haben es zwar in die Verladebucht geschleppt, jedoch sollte es verschrottet werden. Sie rieten ihm desweiterem sich dem Militär anzuschließen, dort würde man sich um ihn kümmern, sie würden das einrichten. Melvin jedoch gab alles Geld was ihnen auf ihrem Konto noch geblieben war für Ersatzteile aus und versuchte das als "Totalschaden" deklarierte Schiff zu reparieren. Alle hielten ihn für ein wenig eigen, und das es seine Art sei die Sache zu verarbeiten und ließen ihn gewähren, in der Hoffnung er würde sich "beruhigen". Entgegen aller Schätzungen schaffte es Melvin jedoch das Schiff wieder zur Flugtauglichkeit zu bringen. Noch in der selben Nacht meldete er sich als Kaiserlicher Frachtpilot an. Er flog die nächsten 5 Jahre mit seinem Schiff nun vor allem Interplanetare Flüge für das Kaisserreich in der Regel zur Versorgung ziviler Gebiete.
Eines Fluges, der eigentlich ein vollkommener Routineflug sein sollte, geschah jedoch wieder etwas unvorhergesehenes. In der Stadt die er belieferte brach eine Revolte aus, die Stadtbevölkerung wollte nicht länger unter den Bedingungen leben die ihnen die Regierung vorgab und so versuchte die Amtssässige Regierung, die mit dem Kaisserreich alliert war, mit ihren Truppen die Revolte mit Waffengewalt niederzuschlagen. Melvin, der von der Situation nich in Kenntnis gesetzt worden war fand sich nach seiner Landung also unmittelbar in einem Bürgerkriegszenario wieder.
Die Soldaten gewannen, wie zumeist, durch übermacht und Waffenstärke schnell die überhand, das war jedoch der Zeitpunkt als sich die Sentinel Force in das geschehen einmischte. Ein Heftiges Gefecht entstand zwischen den beiden Kräften, welches darauf hinauslief, dass die Truppen der Regieren sich kurzzeitig zurückziehen musste und die Sentinel Force genug Zeit hatte die Aufständischen aufzunehmen bzw. in Sicherheit zu bringen.
Inmitten des Chaos war Melvin jedoch versehentlich von einem der verbündeten Soldaten angeschossen worden. Mit einer Wunde am Bein lehnte er an der Außenwand seines Shuttels als einer der Sentinel Männer ihn fand. Da er ihn Zivil vor einem Zivilen Frachtschiff lag erkannte der Soldat ihn nicht als einen der Kaiserlichen. Durch den Schock, den ihm die Schusswunde bereitete kaum zu einer Klaren Antwort fähig, nickte er nur wahrheitsgemäß bei den drei Fragen des Sentinel Mannes:
"Ist dies dein Schiff?" "Bist du der Pilot?" "War das ein Soldat der Regierungstrupps?".
Dies schien dem Soldat auszureichen um ihn als Verbündeten anzusehen und mitzunehmen, einen Piloten konnte man immer gebrauchen.
Seitdem ist Melvin ein Mitglied der Sentinel Piloten und durch einen kleinen Zufall sogar unfreiwillig zum Fähnrich aufgestiegen. Als Melvin nämlich mit einem Landungsschiff bei einer Bodenmission Truppen auf den Planeten brach, jedoch in ein Gebiet, dessen Luftraum ein wenig zu stark für seinen Geschmack mit Laserwaffen erfüllt war, versuchte er nach der Ablieferung der Bodentruppen anstatt zum Schiff zurückzukehren über eine nahegelegene Bergkette zu entkommen. Hierbei flog er nahezu direkt in eine Feindliche Basis, die aufgrund des vorherrschenden schlechten Wetters aus dem Orbit nicht entdeckt wurde und die sich gerade für einen Flankenangriff bereitmachte. Sofort drehte er ungesehen ab und gab seinem Offizier meldung über den Hinterhalt, der ihn daraufhin anwies zurückzukehren und bei der Verteidung zu helfen. Seine "Eigeninitiative" das umliegende Gebiet auszukundschaften und dadurch einen Hinterhalt zu vereiteln führten dazu das er nach dieser Schlacht zum Unteroffizier mit dem Rang eines Fähnrichs aufstieg, sehr zu seinem missfallen.

Charakter: Melvin ist keine Führungspersönlichkeit. Seit er vor etwas über einem Jahr zum Major befördert wurde fühlt er sich sehr unwohl, da die Beförderung nicht ganz rechtens war. Da er aber eher Duckmäuserisch veranlagt ist traute er sich nicht bei seiner Ernennung zum Fähnrich wiederspruch einzulegen. Jetzt wäre es noch schwerer für ihn, da ihm immernoch die Jahre in der er dem Kaisserreich gedient hat im Hinterkopf sitzen und er quasi versucht hatte zu Desertieren. Melvin trainiert sehr viel im Schwimmbecken, auch Leichtathletik liegt ihm. Viele sehen auch hier wieder falschen Ehrgeiz, denn eigentlich macht er das nur um im Falle, das sie eine Schlacht verlieren sollten und er selbst zu Fuß unterwegs ist besser rennen kann.
Wäre seine neugier in der Technik der Großen Schiffen nicht so stark wäre es mit seiner Loyalität wohl nicht weit her. So versucht er sich aber möglichst nützlich zu machen. Da er aber zu Schüchtern ist fragt er nie danach in die Technik versetzt zu werden. So bleibt er weiter Pilot, bei denen er dadurch das er seit seinem neunten Lebensjahr fliegt und seit seinem vierzehnten alleine, zu den besten gehört, wenn er auch nicht der Beste ist. Er hat kein klares Ziel vor Augen und deshalb ist es für ihn nur genehm hier bei der Sentinel Force zu sein, weiterhin nimmt er jedoch lieber Befehle an anstatt sie zu geben und hofft insgeheim auf eine Degradierung.


Zuletzt von Tungild am So 24 Jun 2012, 22:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   So 24 Jun 2012, 22:23

Ich glaube nicht dass ein subalterner Frachtpilot so schnell zum Major wird.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   So 24 Jun 2012, 22:28

So, tolles Konzept, Tungild, auch wenn's etwas holprig geschrieben ist. Da hast du dir ganz schön Mühe gemacht! Smile

Nun zu den Dingen, die mich noch stören:

1. Sein Übertritt zur Sentinel Force, das hab ich ja schon im Chat erklärt. Die Sentinel Force hat sich bislang nicht mit den großen Fraktionen angelegt, also auch nicht mit dem Kaiserreich. Dafür sind sie schon mehreren kleinen Diktatoren auf die Füße getreten, und einer von denen kann mit dem Kaiserreich verbündet gewesen sein. Melvin hat dann halt gerade neue Panzer oder so an den geliefert, und genau zu diesem Zeitpunkt hat halt die Sentinel Force angegriffen. Wäre die einfachste und naheliegendste Möglichkeit.

2. Der Dienstgrad ist etwas arg hoch. Ich weiß ja nicht, ob du dich mit militärischen Dienstgraden auskennst, aber Major ist schon ziemlich hoch für einen, der gerade mal 2 Jahre dabei ist (dafür müßte er gleich mehrmals befördert werden); mal abgesehen davon, daß so hohe Dienstgrade nicht in die Schlacht geschickt werden. Wie wäre es mit einem Leutnant, der erscheint mir deutlich passender.

3. Der Vorfall, der zu seiner Beförderung führte. Eigentlich wird es eher als Dummheit und Leichtsinn angesehen, wenn ein Soldat eigenmächtig los stürmt und schnurstracks in einen feindlichen Posten rein stolpert. Aber da du ja keine genaue Definition gegeben hast, kann das einfach ein kleiner Truppenteil gewesen sein, der einen Hinterhalt an einer strategisch günstigen Stelle gelegt hat, und dein Char hat ihn halt bei seinem... "strategischen Rückzug" zufällig entdeckt und konnte so die anderen alarmieren.


Das ist jetzt mal alles, was mir an Fehlern auffällt. Seh da auch nix gravierendes, läßt sich alles bequem aus der Welt schaffen, ohne daß du etwas essentielles an deinem Konzept ändern müßtest.
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Tungild

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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   So 24 Jun 2012, 22:31

1. Ja ich werde das in kürze ändern

2. Ihr habt recht, ich habe nocheinmal nachgeschaut und der Major ist doch deutlich höher als ich erwartet habe ich werde das durch Fähnrich ersetzen, das gibt ihm noch eine gewisse Art von unerwünschter Autorität als Dienstagrad quasi zwischen Offizeren wie Leutnant und einfachen Soldaten

3. Ich werde das näher ausführen dann wird klar werden wie es gemeint ist.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   So 24 Jun 2012, 22:39

Ich weiß zwar nicht genau, wo Fähnrich steht, aber ich denke, das sollte okay sein.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   So 24 Jun 2012, 22:54

Fähnrich ist der erste Offiziersrang und steht unter dem Leutnant.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   So 24 Jun 2012, 22:58

Auf Wunsch des Wuschelknäuls:


Eintrag in der Datenbank der Sentinel Force:

INOTEC Corporation

Spezialisierung:

Waffenforschung-, entwicklung- und produktion

Größeneinstufung:

Megakonzern (Mindestens in 5 Systemen oder auf 15 Planeten vertreten)

Paramilitärische Stärke:

Eigene Truppen und Söldnereinheiten

Geschichtliches:

Die INOTEC wurde vor 263 Jahren von Lacura Ombia gegründet. Er und sein Partner waren begabte Ingenieure, die sich auf Zulieferungen von Waffen- und Rüstungsteilen spezialisert hatten. Das Geschäft florierte, da die großen Firmen ihrer Zeit auf Substituionen angewiesen waren, da sie sonst nicht mehr mit de n Aufträgen der Regierung fertig geworden wären.

Mit der Zeit wurde die INOTEC immer bekannter und sie wuchs, bis sie schließlich genug Kapital erwirtschaftet hatte um ein paar kleinere Firmen zu übernehmen. Als das Unternehmen groß genug war, und unter Leitung der zweiten Ombia-Generation stand, begann die Expansion der Corporation erst richtig. Nach und nach wurden immer mehr Teile größere Firmen aufgekauft, bis man über Tochterunternehmen und Scheinfirmen genug Anteilsteile hatte, um eine feindliche Übernahme durchzuziehen.

Dadurch erlangte die INOTEC schnell den Ruf eines gnadenlosen Hais, der seine Konkurrenz mit Haut und Haar verschlang. Durch das Schlucken der Firmen wurde die Corpration immer größer, bis sie ein ausgewachsner Großkonzern war, der auf mehreren Planeten Fabriken, Lager und Rohstoffquellen besaß.

Während der 3. - 5. Ombia-Generation wuchs die INOTEC immer weiter, da genug Kapital vorhanden war immer mehr Firmen aufzukaufen, bis das Unternehmen in den Rang eines Megakonzerns aufstieg. Die Corporation war mittlerweile auch Handels- und Produktionspartner der Regierung geworden.

Mit zunehmender finanzieller und wirtschaftlicher Macht, machte sich die INOTEC auch Feinde. Um diesen etwas entgegensetzen zu können, hob die Corporation eine eigene Armee aus, die sie heute noch nach-, auf- und ausrüstet, vorzugsweise mit den besten Waffen, die der INOTEC zur Verfügung stehen.

Mit Beginn des Bürgerkriegs bestritt die INOTEC einen neuen Weg. Sie verkaufte ihre Waffen und anderen Erzeugnisse nun auch, unter der Hand, an die Rebellen, wie auch weiterhin an die Regierung. Zudem begann die Corporation auch militärisch gegen ihre Konkurrenz vorzugehen, um ihre 'Vormachtstellung' die sich über Dekaden aufgebaut hatte zu sicher und zu verstärken.

Da dafür mitunter ihre eigenen Truppen nicht ausreichen, greift die INOTEC auf Söldnergrupen zurück.

- Eintrag Ende -

- Zusatzeintrag -

Oben genannte Informationen sind ein kurzer Umriss über die INOTEC Corporation, da diese es mitunter gut versteht, ihre Geheimnisse zu bewahren.

- Zusatzeintrag Ende -
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Mo 25 Jun 2012, 12:03

Hmm also ein Rüstungskonzern... würde sogar rein passen; für eine Firma wie diese dürfte die Sentinel Force-Technologie ein echtes Eldorado sein.

Und mit welcher Regierung arbeiten sie jetzt zusammen? Immer noch mit dem Imperium oder einer anderen?

@Tungild: wir sollten wohl noch klären, welches Fahr- bzw. Flugzeug Melvin steuern soll. Ein enthusiastischer Kämpfer scheint er ja nicht zu sein; da würden mir spontan ein Behemoth (Transport-Shuttle) oder ein Mule (Truppentransportfahrzeug) einfallen. Ersteres wäre ein richtiges Flugzeug (bzw. Raumschiff), dürfte aber halt während der Kämpfe kaum eine Rolle spielen. Die Mules dagegen sind zwar nahe bei den Kämpfen (und damit am Geschehen), sind aber halt nur Hover-Fahrzeuge.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Mo 25 Jun 2012, 14:16

Nunja da bei Raumschlachten jeder Mann gefragt ist würde er da wohl auch in Jägern der Wraith-Klasse eingesetzt werden denke ich, auch wenn er selbst natürlich lieber die Truppentransporter bevorzugt, die aber wirklich nur von Nutzen sind bei Bodenmissionen.
ok?
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Mo 25 Jun 2012, 14:45

Offiziell wird das Imperium beliefert, aber inoffiziell verkauft die INOTEC an jeden, der es sich leisten kann, und verfolgt dabei mit, mitunter, brachialer Gewalt ihre eigenen Ziele.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 00:23

Name: Shino M'ress

Alter: 23

Rasse: Cathar

Rang: Soldatin (Scout/Scharfschütze)

Aussehen: Shino ist ca. 176 gross, hat grüne Augen und ihr Körper wird von einem kräftig-orangefarbenem Fell mit Tigermuster bedeckt. Ihre Haar ist etwa Hüftlang und Orange-Blond. Ihr Körper ist durchaus durchtrainiert, jedoch mit Augenmerk auf Beweglichkeit und weniger auf Kraft. Ihr linkes Ohr wurde im Einsatz einmal von einem Laserstrahl getroffen, seither fehlt die Ohrspitze. Auf dem Feld trägt sie einen leichten Bio-Kampfanzug der ihre Kraft, Geschwindig- und Beweglichkeit noch verstärkt, ansonsten eine einfache Uniform. In ihrer Freizeit bevorzugt sie einfache lockere Kleidung, die ihre Bewegung nicht einschränkt und ihr Fell schont.

Hintergrund: Shino und ihre Familie gehören zu den Cathar die sich, danke der früheren Politik des Imperiums, weit in der Galaxie verteilten und dort heimisch wurde. Der Kontakt zu Menschen und anderen Rassen war für sie von klein an etwas völlig Normales. Leider war das abgelegene Planetensystem nach dem Zerfall des Imperiums eines der Systeme, die durch einen skrupellosen Diktator kontrolliert wurden, sodass Unterdrückung und das Leben in armen Verhältnissen ebenfalls zu ihrem Alltag gehörte. Es gab zwar immer kleiner aufstände die von den Machthabern jedoch immer wieder niedergeschlagen werden konnten, Gerüchten zufolge arbeitete er mit einem Waffenkonzern zusammen der ihn unterstützte. Ihre Eltern verlor sie als sie 15 Jahre alt war bei einer gross angelegten Bestrafungsaktion durch das Regime, angeblich hatte Ihr Dorf Rebellen unterstützt. Kurz darauf erfuhr Shino dass das Regime keinen beweis für diese Behauptung hatte, nicht einmal Gerüchte in diese Richtung hatte es gegeben, dafür waren die Soldaten mit neuen Waffen ausgerüstet worden, die es zu testen gab. Dies war der Zeitpunkt das Sie den Entschluss faste gegen das Regime zu kämpfen und sie suchte den Kontakt zu ihrem Bruder, der schon vor ein paar Jahren zu einer Rebellengruppe gegangen war. In den Jahren bei der Rebellion lernte sie vieles, was man als Soldat wissen musste. Doch schließlich passierte das, was auch anderen Rebellengruppen passiert war, das Regime entdeckte sie und führte einen vernichtenden Angriff auf das Versteck der Rebellen aus. Da die Rebellen völlig unvorbereitet auf den Angriff waren, unterlagen sie den Truppen des Regimes recht schnell, sodass ihnen zum Schluss nur die Flucht blieb. Zusammen mit ihrem Bruder floh Shino in einem Warbird der Rebellen und es war nur der Zufall, der sie rettete. Kurz nach dem Angriff griff die Sentinel Force das Regime an und überraschte dessen Truppen völlig, da diese immernoch mit den Rebellen kämpften. Innerhalb weniger Sekunden waren die Verfolger der beiden Geschwister vernichtet und sie hatten plötzlich die Chance das verhasste Regime zu stürzen. Die übrigen Rebellen schlossen sich den angriff der Sentinel Force an und schlugen die Truppen des Regimes. Nach der Schlacht baten Shino und ihr Bruder darum bei der Sentinel Force aufgenommen zu werden, da sie der Meinung waren, dass ihre Ziele dieselben sind. Den Tyrannen in diesem System hatten sie gestürzt, doch in den Weiten der Galaxie gab es noch sehr viele.
Dies war etwa vor zwei Jahren und seither hat sich Shino zu einer guten Soldatin innerhalb der Sentinel Force entwickelt.

Charakter: Shino hat eine etwas sonderbare Persönlichkeit entwickelt in ihrer Zeit bei der Rebellion und der Sentinel Force. Solange sie nicht im Gefecht ist, könnte man sie für eine normale junge Frau halten. Sie kann sehr nett und manchmal auch ein wenig albern und redselig sein. Im Gefecht dreht sich das ganze dann jedoch ziemlich stark. Im Gefecht ist sie ruhig und konzentriert, redet nur kurz und wenn es nötig ist.

---------------

Name: Ican M'ress

Alter: 28

Rasse: Cathar

Rang: Pilot

Aussehen: Ican ist ca. 1,80 gross und hat ein grünes und ein schwarzes Augen. Sein einstmals Silber-graues Fell hat mitlerweilen seinen Glanz verloren und wirkt leicht verfilzt. Seine einstmals kurzen schwarzen Haare sind ebenfalls am Ergrauen, obwohl Ican noch lange nicht das dafür übliche Alter erreicht hat. Im Gegensatz zu seiner Schwester kann man unter dem Fell einen wesentlich kräftigeren Körper erkennen und Ican tut auch alles um sich fit zu halten, da er weiterhin seinen Jäger fliegen möchte. In den Jahren des Kampfes hat Ican so einige Verwundungen erlitten. Zum einen wäre da sein linkes Auge, welches er verloren hat und durch ein Okularimplantat ersetzt wurde, durch das er nun zwar besser und mehr sehen kann als vorher, doch gleichzeitig erinnert es ihn auch immer wieder an die schmerzhafte Zeit damals. Sein Schwanz, bei den Cathar normalerweise etwa einen Meter lang, wurde durch ein Plasmageschoss ebenfalls abgetrennt und hat nun nur noch etwa 1/4 seiner ursprünglichen Länge. Des Weiteren hat er noch viele Narben und Brandwunden, die jedoch mehr oder weniger von seinem Fell verdeckt werden.
Im Dienst trägt Ican normalerweise seinen Pilotenanzug, selten eine Uniform. In seiner Freizeit bevorzugt er, wie seine Schwester, robuste, lockere Kleidung, meistens eine Jeans und eine alte, bereits arg mitgenommenen Lederjacke.

Hintergrund: Ican wuchs zusammen mit Shino auf, entschied sich jedoch schon, um einiges früher gegen das Regime und die Unterdrückung zu kämpfen. Bei den Rebellen machte er auch seine Ausbildung zum Piloten. Seine Verletzungen hat er allerdings im Feldkampf erlitten, da die Rebellen nicht genug Leute hatten als das Er nur hätte als Pilot seinen Dienst tun können. Als das Rebellenlager aufgebracht wurde und der Befehl zur Flucht kam, schnappte er sich seinen alten Warbird, mit dem er einst fliegen gelernt hatte, und machte sich mit seiner Schwester aus dem Staub.

Charakter: Die Jahre des Kampfes haben bei Ican seine Spuren hinterlassen, nicht nur körperlich. Tief in ihm lodert ein brennender Hass, ursprünglich nur auf das Regime, welches für den Tod seiner Eltern verantwortlich war, doch mitlerweilen hat sich dieser Hass auf alle Tyrannen und ihre Machenschaften... und die Sentinel Force gibt ihm die Möglichkeiten diesen Hass auf seine Feinde loszulassen.


Zuletzt von Redeyes am Di 26 Jun 2012, 00:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 00:34

Ah ja, wie vorhergesehen. Menschenkatzen, keine Katzenmenschen.
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BeitragThema: Re: [SF] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 00:52

Palenque schrieb:
Ah ja, wie vorhergesehen. Menschenkatzen, keine Katzenmenschen.
soviel zum thema konstruktive kritik... aber was anderes habe ich von dir auch nicht erwartet
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