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 [SF] Steckbriefe

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Fellknäuel
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BeitragThema: [SF] Steckbriefe   Di 26 Jun 2012, 21:26

In diesen Thread kommen alle Steckbriefe, die im Diskussions-Thread grünes Licht erhalten haben.
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Grim
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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Di 26 Jun 2012, 21:36

Name: Ramona Gale

Alter: 24 Jahre

Rang: Master Sergeant

Aussehen: Ramona ist groß, jedenfalls für eine Frau. 1,81 Meter kann sie vorweisen und ihre hagere, drahtige Figur trägt noch einiges dazu bei, diesen Eindruck zu verstärken. Wie eine wirkliche Kriegerin sieht sie mit ihren schmalen Schultern und den dünnen Handgelenken nicht aus, doch dies täuscht: unter der gebräunten Haut verbergen sich mehr Muskeln und Sehnen als man annehmen möchte. Abgesehen von der schlanken Hüfte zeigt Ramona wenig weibliche Formen, wirkt eher knabenhaft. Ihre Vorliebe für weite Mäntel aus dunklem Leder kaschiert diese Mängel ihrer Figur jedoch zu einem guten Teil.
Ramona hat einen runden Kopf, das Kinn spitz und vorspringend, die Nase schlank und gerade, die Wangenknochen hoch, die Lippen schmal. Ihre Augen sind von tiefgrüner Farbe. Es könnte ein schönes Gesicht sein, das sie da trägt, läge nicht so unglaublich viel Härte in diesen Zügen und würde es ab und an einmal von einem Lächeln verschönert. Ramonas Haar ist eigentlich von dunkler Farbe, doch davon ist wenig zu sehen: sie trägt einen radikalen Kurzhaarschnitt, nicht mehr als neun Millimeter dürfen die dunklen Stoppel auf ihren Kopf erreichen.

Hintergrund: Es lässt sich wenig angenehmes über Ramona Gales Kindheit sagen, eine Kindheit, wie man sie keinem Menschen wünschen möchte, hart und prägend. Ramona wurde noch vor dem Großen Exodus geboren, doch ihre Mutter hat sie nie kennen gelernt. Sie kam während der Evakuierung ums Leben, sodass der Vater, First Lieutenant James Gale, sich allein um die Tochter kümmern musste. Diese Bürde hielt ihn jedoch nicht davon ab sich der Sentinel Force anzuschließen - zu diesem Zeitpunkt war Ramona gerade mal acht Jahre alt - und als Ausbilder für jene zu fungieren, die eines Tages Rache üben sollten für das, was man seinem Volk angetan hatte. Verständlich, dass auch die Tochter in einer Umgebung des Hasses und des militärischen Drills aufwuchs. Unter den harten damaligen Bedingungen war dies jedoch nicht das schlechteste. Ramona lernte rasch, sich durchs Leben zu beissen, klar zu kommen, ganz gleich was sie erwartete.
Es war wenig verwunderlich, dass Ramona sich an ihrem sechzehnten Geburtstag, kaum dass sie alt genug dafür war, zum Militär meldete und die Ausbildung zur Infanteristin durchlief. Im Alter von einundzwanzig Jahren - kaum, dass die Flotte der Sentinel Force stark genug war um auszulaufen - nahm sie an ihrem ersten Einsatz teil und handelte sich prompt ihre erste Verletzung ein, einen Bauchschuss, der sie mehrere Tage lang in Lebensgefahr schweben ließ. Dies konnte Ramona jedoch nicht daran hindern, unmittelbar nach ihrer Genesung wieder in den aktiven Dienst zu treten und je mehr Schmerz und Wunden sie erleiden musste, desto brutaler und unbarmherziger wurde ihr Stil. Sie ließ sich an schweren Waffen ausbilden, wechselte vom Schienengewehr zum Flammenwerfer und von der Infanterie zu Raider-Bikes.
Wenige Tage vor Ramonas vierundzwanzigstem Geburtstag fiel Coronel James Gale im Einsatz, der vorläufige Höhepunkt der Bitterkeiten in Ramonas Leben. Sie ließ sich für zwei Monate vom Militärdienst beurlauben, doch nach Ablauf dieser Frist war sie wieder da und das Feuer in ihr loderte wilder als je zuvor...

Charakter: Manche sagen, Ramona trüge ihren Namen zu recht und in der Tat hat sie etwas von einem Sturm: aufbrausend und reizbar und wenn einmal entfesselt unbarmherzig und durch nichts zu bändigen. Es ist die Verbitterung, die ihren Charakter geformt hat, die den Hass zu ihrer Triebkraft macht und ihr jegliche Freude am Leben vergällt. Ramona lacht nicht und die einzigen Formen von Humor, die sie besitzt, sind bitterer Zynismus und tiefschwarzer Galgenhumor. Wer versucht in ihrer Gegenwart gute Laune zu verbreiten, der kann zusehen wie er das genau Gegenteil bei ihr erreicht, wie ihre Miene sich mehr und mehr verfinstert. Ramona schätzt ruhige und ehrliche Gesellschaft und ernste Kameradschaft, alles, was in Richtung Albernheit und Amusement tendiert, lehnt sie strikt ab.
Im Einsatz lässt Ramona ihrem aufgestauten Hass freiem Lauf: sie ist nicht unnötig grausam, aber brutal und absolut unbarmherzig. Dabei gönnt sie sich selbst nicht die geringste Schonung: wenn es sein muss sprintet sie durch den Kugelhagel und wirklich zufrieden ist sie erst, wenn sie bäuchlings durch den Dreck robbt: dann ist sie in ihrem eigentlichen Element.

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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Di 26 Jun 2012, 21:51

Name: Gavin Hesters

Alter: 35

Rang: Captain

Aussehen: Eine Schönheit ist Gavin nun nicht unbedingt; er ist knapp 1,80m groß, bullig und allgemein ein Kleiderschrank von einem Mann, der aussieht, als würde er in seiner Freizeit Felsbrocken mit bloßen Fäusten zertrümmern. Sein Körper ist von eisenharten Muskelpaketen überzogen, und sein bartloses Gesicht wird von zwei langen Narben verunziert, was den Eindruck erweckt, als habe irgendjemand einmal versucht, es aufzuschneiden. Seine Haut ist von einem tiefen Braun, was gut zu seinen ebenfalls braunen Augen paßt. Sein Kopfhaar trägt er militärisch kurz.

Hintergrund: Zum Zeitpunkt des Exodus waren unter den Flüchtlingen auch etwa zweitausend Menschen von der heißen unwirtlichen Steinwelt Sentara, und Gavin - damals 13 Jahre alt - war einer von ihnen. Auf Sentara herrscht eine hohe Schwerkraft (2,3g), an die sich die menschlichen Kolonisten im Laufe der Jahrhunderte angepaßt haben. Dementsprechend können sich Sentaraner bei irdischen Schwerkraftverhältnissen leichter und schneller bewegen als andere Menschen, und auch das tragen schwerer Kampfrüstungen ist unter diesen Bedingungen keinerlei Problem für sie. Dafür müssen sie aber auch regelmäßig trainieren oder in gewohnte Schwerkraftverhältnisse zurückkehren, damit ihre Körper sich nicht an die niedrigere Schwerkraft anpassen. Glücklicherweise ermöglicht es die Technologie der Soleari, auf einem Raumschiff unterschiedliche Schwerkraftverhältnisse in einzelnen Räumen zu schaffen, was den Sentaranern bei der Sentinel Force zugute kommt.
Auf dem Planeten der Soleari angekommen, trainierte Gavin fleißig für den späteren Einstieg in die Armee der Sentinel Force, was sein Vater, selbst ein Soldat, wohlwollend zur Kenntnis nahm. Mit sechzehn Jahren schließlich trat Gavin der Truppe bei und durchlief die Ausbildung zum Soldaten. Als die Sentinel Force ihre ersten Einsätze durchführte, war Gavin an vorderster Front dabei, und auch wenn er im Gefecht mehrfach teils schwer verletzt wurde, arbeitete er sich relativ schnell in der Rangordnung hoch. Vor etwa einem halben Jahr feierte er seine Ernennung zum Captain, was ihn zum Kommandanten der Bodentruppen eines Nephilim-Kreuzers machte.
Angesichts seiner Statur und seiner Wildheit im Kampf scheint es eine Verschwendung zu sein, daß Gavin gezwungen ist, die Schlachten weitgehend von seinem Kommandofahrzeug - einem Reaper-Panzer - zu überwachen. Er selbst sieht das ebenso und nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um auszusteigen und an vorderster Front mitzukämpfen.

Charakter: Gavin Hesters ist ein Mann, der sagt, was er denkt, und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Er ist sehr truppennah, was selbst der einfachste Gefreite zu spüren bekommt. Daher würde er lieber einen offiziellen Befehl verweigern, als einen seiner Männer im Feindgebiet zurückzulassen.
Am wohlsten fühlt er sich, wenn er Seite an Seite mit seinen Kameraden in den Kampf ziehen und 'Arschlöcher' nieder mähen kann.


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Name: Jaze Pherlyn

Alter: 30

Rang: Leutnant

Aussehen: Jaze ist 1,85m groß und eher schmal gebaut. Schmal auch sein Gesicht, dessen blasser Teint ebenfalls nicht dazu beiträgt, ihn beeindruckend wirken zu lassen. Auffällig sind seine grünen Augen, die regelrecht hervorstechen. Sein Gesicht ist frei von Bartbehaarung und jeglichen Hautunreinheiten und wird von kurzen, etwas abstehenden schwarzen Haaren eingerahmt.

Hintergrund: Jaze stammt ursprünglich aus der Bemani-Republik, einem wenige Solarsysteme umfassenden Sternenreich, das mit dem Kalmirischen Kaiserreich verbündet ist. Mit 18 Jahren meldete er sich beim Militär, denn die Republik befand sich seit Jahrzehnten auf aggressivem Expansionskurs und suchte schon damals mit Eifer neue Rekruten für ihre Armee. Dort wurde Jazes Talent als Pilot erkannt, und er begann eine Karriere als Raumjägerpilot bei der bemanischen Flotte, in der er sich sogar bis zum Leutnant hoch arbeitete.

Als das Militär begann, mit brutaler Härte gegen Aufständische in den eigenen Reihen vorzugehen, kamen ihm leichte Zweifel, doch er hielt trotzdem weiterhin loyal zur Republik. Das änderte sich, als er den Befehl erhielt, mit seinem Geschwader, bestehend aus zwei Jägern und zwei Bombern, einen Flüchtlingskonvoi abzufangen, der sich anschickte, das bemanische Hoheitsgebiet zu verlassen. Als sie den Konvoi erreicht hatten, stellte er entsetzt fest, daß der Befehl lautete, den Konvoi zu vernichten, anstatt ihn nur abzufangen. Er stellte sich gegen zwei seiner Kameraden und schoß beide in Notwehr ab. Der junge Pilot eines der Bomber, der zu ihm aufsah, stellte sich auf seine Seite, und zusammen eskortierten sie den Konvoi weiter.
Als sie kurz vor dem Jump-Point von einer Korvette des bemanischen Militärs angegriffen wurden, konnte Jazes junger Untergebener sie in einer Kamikaze-Aktion zerstören, starb dabei aber selbst den Heldentod. Anschließend sprangen Jaze und der Konvoi in den Hyperraum und erreichten ohne weitere Störungen ihr Ziel, das auf einem Randplaneten eines benachbarten Sternenreiches lag.

Hier ergab sich Jaze, depressiv aufgrund seiner Unfähigkeit, seinen Untergebenen zu retten, zunächst dem Suff, bis ihm ein Agent der Sentinel Force, der von der Sache mit dem Konvoi gehört hatte, das Angebot unterbreitete, der Truppe beizutreten. Nach anfänglichem Zögern - immerhin waren die Sentinels in den Medien als grausame Terroristen verschrieen - sagte er schließlich zu.

Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen, und Jaze hat auch in den Reihen der Sentinel Force den Rang eines Leutnants erreicht. Er befehligt ein eigenes Geschwader und hat jeden Raumjäger der Sentinel Force zu beherrschen gelernt. Für gewöhnlich fliegt er aber einen Wraith-Jäger.

Charakter: Jaze ist ein Teamspieler, der sich sehr um seine Kameraden sorgt – manchmal vielleicht ein wenig zu sehr. Noch immer macht er sich Vorwürfe, daß er damals nicht in der Lage gewesen war, seinen Begleiter, der ihn als Vorbild angesehen hatte, zu retten. Im Cockpit seines Jägers verwandelt er seine Schuldgefühle in Wut, die er gnadenlos an seinen Feinden ausläßt.


Zuletzt von Fellknäuel am Do 05 Jul 2012, 17:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Di 26 Jun 2012, 21:54

Name: Duro'kal ai Deliverance

Rasse: Advent

Alter: 32 Jahre

Rang: Lieutnant

Aussehen: Sieht man den beinahe durchscheinend weißen Advent aus seinem Schiff steigen, fallen einem als erstes die Arme aus künstlicher Muskelfaser auf, die sich hässlich schwarzgrau von seinem weißen Teint abheben. Bei weiterer Betrachtung wird ein aufmerksamer Beobachter bemerken, dass Duro kleiner ist als andere Advent und sich nicht so grazil, eher mit harten Übergängen bewegt, und bei dritter Betrachtung, und ein wenig freier Interpretation, dass in seinen Augen ein beinahe ungesundes Feuer lodert, das jederzeit auszubrechen zu drohen scheint. Was auch nicht unbedingt falsch ist, aber dazu später. Duro trägt bevorzugt weite, weiße Leinenhosen mit schlag, und ein ebenfalls weißes, armfreies Top, unter dem seine für einen Advent breiter Körperbau gut zur Geltung kommt. Sein Haar ist abgesehen von den Augenbrauen schwarz gefärbt, aber da er selten nachzufärben scheint, bildet sich am Scheitel der schulterlangen Haare ein weißer Wuchs. In seinem oft spöttisch verzogenen Mundwinkel klebt meistens wie bestellt ein Zigarrenstumpen - Rauchen ist neben Trinken eine der unangenehmen Eigenheiten, die er sich in seiner Zeit bei den Truppen angewöhnt hat. Wenn er dann auch noch wütend Rauch aus seinen Atemschlitzen schnaubt, wirkt er zu Recht wie eine Kreatur aus einer anderen, unguten Welt. Was er, genau genommen, ja auch ist. Auf die eine oder die andere Art.

Hintergrund: Duro war und wird immer Advent zweiter Klasse sein, und das ist etwas, woran er auch im moderaten Alter von zweiunddreissig noch hart zu beißen hat. Während seine Schwestern Kora und Lara vollkommen gesund auf die Welt kamen, ist er als Krüppel geboren. Verkümmerte Gliedmaßen hätten ihn, so er vor 1000 Jahren geboren worden wäre, zu einer exzellenten Jahrmarktsattraktion gemacht. So aber entschieden sich seine Eltern, den Notschalter zu ziehen, ließen Arme und Beine amputieren, und gaben ihm mithilfe künstlicher Muskeln ein halbwegs normales Leben. Klar, nicht ... "normal". Selbst wenn der Geist vieler Advent vereint ist, spürt man doch auf dieser Ebene die Verachtung für die eigene Schwäche um so mehr. Advent betrachten sich als die Perfektion des menschlichen Lebens, und wer hier aus dem Rahmen fällt, ist in erster Linie Fremdkörper und in der Konsequenz außenseiter, so seltsam dies bei einem Schwarmbewusstsein wirken mag. Zwar wurden dem kleinen Duro starke psionische Fähigkeiten attestiert, jedoch machte das den Makel nicht wieder wett. Jeder hätte nun erwartet, dass er sich untergeordnet hätte und irgendwo als Mediator seinen subalternen Dienst verrichtet hätte, aber dem kam die Sentinel Force in den Weg. Der junge Advent nahm die Chance sofort wahr, schmiss seine Ausbildung, und ließ sich in als Pilot ausbilden. Hier kam ihm zum ersten mal seine Physis zupass: Da er keine Gliedmaßen hatte, in die das Blut während des Eintritts in die Atmosphäre oder bei anderen Manövern, die hohe G-zahlen generierten, verlagert wurde, konnte er bald besser als andere Piloten derartige Kunststücke begehen. Schlussendlich entschied er sich für den Dienst als Pilot eines Wrathbringer-Gunships.

Charakter: Wie alle Advent betrachtet Duro - trotz der Ironie, die das beinhaltet, Menschen als den Advent unterlegen und schwächlich. Seine eigene Augmentation ist für ihn nur der Beweis, dass man mit den schlechtesten Karten im Leben immer noch eine lebende Waffe aus sich erschaffen kann. Seine Kollegen auf dem Gunship (Zwei Minigunner) sind zwar respektierte, aber immer noch für ihn niedere Kollegen, die für ihn die Drecksarbeit erledigen. Wenn es sich ergibt und die Gelegenheit es erfordert, fliegt er auch die Raumjäger der Advent, die Disciple-Klasse.
Wütend sollte man ihn nicht erleben, oder, falls das nicht vermeidbar ist, ihm doch zumindest aus dem Weg gehen. Sein Zorn ist - nun - eine Naturgewalt. Geboren aus Jahrzehnten der Vernachlässigung und des nicht geliebten Mitleids. Er verwandelte seinen Selbsthass in eine mächtige Waffe, was nicht ganz ohne eine gewisse acquirierte Asozialität im Schlepptau vonstatten gehen kann. Wenn er trinkt, dann alleine. Wenn er raucht, dann nicht in Gesellschaft. Wenn er ausgeht, dann mit Advent. Gut, das ist ganz natürlich. Aber die "Primaten", wie er die Menschen bezeichnet, bekommen seinen Zorn öfter zu spüren als seine Advent-Kollegen. So er fliegt ist er konzentriert, hat aber immer Zeit für einen hasserfüllten Gedanken oder zwei, bevor er die Leben seiner Feinde auslöscht, was ihm eine perverse Befriedigung verschafft. Gut, er ist vielleicht ein Krüppel, aber dafür ist der, der ihm im Weg stand, tot.
Ist er gut drauf, ist er mindestens herablassend bis stark arrogant und dementsprechend nervig für einen normalen Menschen zu ertragen.
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Lias
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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Mi 27 Jun 2012, 13:49

Name: Kora ai Deliverance

Rasse: Advent

Alter: 34 Jahre

Rang: Scryer

Aussehen: Wie ihre Zwillingsschwester Lara ist auch Kora ein Bild der Perfektion für jeden Advent. Auf der Deliverance gelten die beiden als die Vorzeige-Advent schlechthin. Schulterlange, makellos weiße Haare rahmen ein spitzes Gesicht ein, in dem mandelförmige Augen ruhen. Beide sind noch eine Handbreit größer als andere Advent und gehen mit einer natürlichen Eleganz, sodass sie beinahe zu schweben scheinen. Koras Gesicht ist immer eine Maske absoluter Ausgeglichenheit. Nichts scheint die Advent aus der Bahn werfen zu können. Als Kleidung trägt sie die standardmäßigen weißen Roben mit der blauen Falte, die für alle Scryer herausgegeben werden. Gegenüber anderen Rassen werden Koras Züge noch starrer als sonst und ihre Stimme scheint auf der Freundlichkeitsskala einige Grade nach unten zu rutschen.

Hintergrund: Seit frühester Kindheit hat man das Talent der beiden Schwestern bezüglich der Psionik erkannt und gefördert. Mit grade einmal zwanzig gehörten sie schon zu den besten der Scryer-Riege. Als stärkste Psioniker war es die Aufgabe der Scryer versprengte Advent zu erreichen und den Erfahrungsaustausch durchzuführen. Die Scryer funktionieren als eine Art zentralte Schnittstelle, die Informationen von allen Advent erhält und weitergibt. Im Gegensatz zu vielen anderen Advent setzte sich Kora für die Akzeptanz der verkrüppelt geborenen Advent ein, was sie auf einen Konfronationskurs mit den Scryern brachte. Viele Menschen misinterpretieren das als ein gesteigertes Verständnis für andere Völker, sodass Kora schnell auch bei der Sentinel Force eine Art Ikone war. Die Scryer nutzten die Gunst der Stunde und teilten den Störenfried der Sentinel Force zu, wo sie als Unterstützer bei der Infantrie dienen soll. Teil ihrer Mission ist auch die Menschen in der Sentinel Force davon zu überzeugen sich den Advent anzuschließen, die durch die Schlacht bei Pravernum stark dezimiert sind. Die beiden Schwestern ergaben sich in ihr Schicksal, wobei Lara auf der Deliverance verblieb. Kora hingegen trat ihren Dienst bei der Sentinel Force erhobenen Hauptes an, überzeugt davon, dass die Menschen ihre Makel schnell einsehen würden.

Charakter: Kora teilt eine Menge Charaktereigenschaften mit dem stereotypischen Advent. Zum Beispiel sieht sie alle anderen Rassen als minderwertig an. Wie alle Advent behandelt sie vor allem Menschen wie Kinder, die man entweder erziehen oder solange bearbeiten muss, bis sie sich beugen. Zwangsläufig hat sie sich in letzter Zeit mit anderen Rassen umgeben, was aber nicht heißt, dass sie sie mag. Im Gegenteil scheint ihre Verachtung für alles Fremdartige noch gewachsen zu sein. In jeder Bewegung, in jedem Wort scheint sie die Überlegenheit der Advent festzustellen. Im Gegensatz zu den meisten Advent hat sie allerdings gelernt diese Verachtung nicht durchblicken zu lassen. Aber auch sie umgibt sich lieber mit anderen Advent als mit den Vertretern anderer Rassen. Ihre Aufgabe erfüllt sie mit kalter Hingabe. Jeder ihrer Atemzüge scheint klar zu machen, dass sie bei der Sentinel Force ist, weil sie muss, nicht weil sie will.

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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Mi 27 Jun 2012, 14:23

Name: Melvin T. Conner

Alter: 26

Rasse: Mensch

Rang: Fähnrich

Aussehen: Melvin ist mit seinen 1,76m eher von durschnittlicher, im Militär sogar eher von geringer Größe. Er ist schlank, wenn auch nicht gerade muskulös, auch nicht untrainiert, vor allem wer einen Blick auf seine Beine wirft, dem wird klar das er eher von athletischer Natur ist, denn der grobschlächtigen. Er hat kurzes kastanienbraunes Haar dessen Farbe schon leicht ins rötliche übergeht wodurch er in der Regel schnell auffällt. Da dies allerdings seine Naturhaarfarbe ist zieht sich das Kastanienbraun, wenn auch in einer etwas dunkleren, weniger auffälligen, Form bis in seinen ansehnlich gestutzten Kinnbart, auf den er sehr stolz ist über. Auf einen Schnurrbart verzichtet er willentlich. Sein Gesicht jedoch, im Kontrast zu seiner Haarfarbe ist weniger auffällig, kaum einprägsam. Viele sagen ihm nach ein Allerweltsgesicht zu haben; er hat zwar leicht eingefallene Wangen, die jedoch von seinen nicht sehr stark ausgeprägten Wangenknochen gut touchiert werden. Seine Nase ist eher klein, Tattoos hat er keine, lediglich ein paar unschöne Narben, die seine rechte Schulter zieren.

Hintergrund:
Melvin ist ein Einzelkind. Sein Vater war Ziviler Frachtpilot einer Äußeren Kolonie, weswegen ihre Familie auch weitestgehend von den Ereignissen vor 24 Jahren verschont wurde, seine Mutter leider Krank ans Bett gebunden, sie verstarb als er in einem Alter von 9 Jahren war. Melvin hatte nie besonders viele Freunde er beschäftigte sich meist mit Büchern über technische Errungenschaften alleine auf ihrem kleinen Hof oder verbrachte Zeit mit seinem Vater um bei der Reperatur des kleinen Frachtschiffes zu helfen mit denen sein Vater zumeist bloß planetare Flüge machte, ganz selten interplanetar.
Mit dem Tod seiner Mutter, die schlussendlich ihrer Krankheit erlag, änderte sich einiges. Da sein Vater ihn nicht alleine Zuhause lassen wollte nahm er ihn meist mit auf die Frachtflüge. Er brache ihm auch die Grundprinzipien des Fliegens bei. Melvin lernte schnell und gut, fragte an Raumhäfen oft Leute über die technischen details ihrer Rauschiffe aus, die dem Kind zumeist eher lächelnd, dann aber als sein Wissen und seine Begeisterungsfähigkeit wuchs, immer mehr und Detailgenauer die Funktionsweisen von Antrieb, Steuerung und der Maschienen aufklärten.
Während einer ihrer Routineflüge kam es jedoch zu einen Zwischenfall.
Sie flogen gerade für das Kaisserreicht einen ihrer wenigen interplanetaren Flüge, die jedoch besser bezahlt wurden, als ihr Schiff durch einen kleinen technischen Defekts länger als geplant in der Planetenlauffbahn verharrte. Sie gerieten in ein Scharmützel zwischen Imperium und Kaisserreich bei dem ihr Unbewaffnetes Frachtschiff fatal getroffen wurde. Noch nicht aus der Planetenumlaufbahn herausgetreten führte der Treffer, verursacht durch einen Imperialen Jäger, unweigerlich zum Rückfall und somit Absturz in die Athmosphäre. Bei der beschädigten Außenhülle führte der Athmosphäreneintritt durch die Luftreibung zu einer entzündung der Triebwerke wodurch das kleine Frachtschiff, neben seiner Ware, bis auf die seitlichen Düsen jede Manövrierfähigkeit verlor.
Sein Vater schaffte es nichtmehr den Aufprall zu verhindern, fing ihn jedoch mit den verbleibenden Außendüsen und einem gewagten Flugmanöwer noch ab, bei dem Jedoch das Schiff auf die linke Seite Kippte als es zur Kollision mit dem Erdboden kam. Den Aufprall überlebte so zwar Melvin mit Bewusstlosigkeit und einigen mittelschweren Verletzungen, jedoch sein Vater nicht.
Einige Stunden später erst wurde der damals 14 Jährige aus dem Schiff von Kaiserlichen Soldaten geborgen, von denen einer zufällig seinen Vater kannte und somit das Schiff wiedererkannte.
Nach seiner Genesung war Melvin sehr still, die Soldaten erzählten ihm, das sein Vater verstorben sei und sein Schiff ein einziger Trümmerhaufen, irreparabel, sie haben es zwar in die Verladebucht geschleppt, jedoch sollte es verschrottet werden. Sie rieten ihm desweiterem sich dem Militär anzuschließen, dort würde man sich um ihn kümmern, sie würden das einrichten. Melvin jedoch gab alles Geld was ihnen auf ihrem Konto noch geblieben war für Ersatzteile aus und versuchte das als "Totalschaden" deklarierte Schiff zu reparieren. Alle hielten ihn für ein wenig eigen, und das es seine Art sei die Sache zu verarbeiten und ließen ihn gewähren, in der Hoffnung er würde sich "beruhigen". Entgegen aller Schätzungen schaffte es Melvin jedoch das Schiff wieder zur Flugtauglichkeit zu bringen. Noch in der selben Nacht meldete er sich als Kaiserlicher Frachtpilot an. Er flog die nächsten 5 Jahre mit seinem Schiff nun vor allem Interplanetare Flüge für das Kaisserreich in der Regel zur Versorgung ziviler Gebiete.
Eines Fluges, der eigentlich ein vollkommener Routineflug sein sollte, geschah jedoch wieder etwas unvorhergesehenes. In der Stadt die er belieferte brach eine Revolte aus, die Stadtbevölkerung wollte nicht länger unter den Bedingungen leben die ihnen die Regierung vorgab und so versuchte die Amtssässige Regierung, die mit dem Kaisserreich alliert war, mit ihren Truppen die Revolte mit Waffengewalt niederzuschlagen. Melvin, der von der Situation nich in Kenntnis gesetzt worden war fand sich nach seiner Landung also unmittelbar in einem Bürgerkriegszenario wieder.
Die Soldaten gewannen, wie zumeist, durch übermacht und Waffenstärke schnell die überhand, das war jedoch der Zeitpunkt als sich die Sentinel Force in das geschehen einmischte. Ein Heftiges Gefecht entstand zwischen den beiden Kräften, welches darauf hinauslief, dass die Truppen der Regieren sich kurzzeitig zurückziehen musste und die Sentinel Force genug Zeit hatte die Aufständischen aufzunehmen bzw. in Sicherheit zu bringen.
Inmitten des Chaos war Melvin jedoch versehentlich von einem der verbündeten Soldaten angeschossen worden. Mit einer Wunde am Bein lehnte er an der Außenwand seines Shuttels als einer der Sentinel Männer ihn fand. Da er ihn Zivil vor einem Zivilen Frachtschiff lag erkannte der Soldat ihn nicht als einen der Kaiserlichen. Durch den Schock, den ihm die Schusswunde bereitete kaum zu einer Klaren Antwort fähig, nickte er nur wahrheitsgemäß bei den drei Fragen des Sentinel Mannes:
"Ist dies dein Schiff?" "Bist du der Pilot?" "War das ein Soldat der Regierungstrupps?".
Dies schien dem Soldat auszureichen um ihn als Verbündeten anzusehen und mitzunehmen, einen Piloten konnte man immer gebrauchen.
Seitdem ist Melvin ein Mitglied der Sentinel Piloten und durch einen kleinen Zufall sogar unfreiwillig zum Fähnrich aufgestiegen. Als Melvin nämlich mit einem Landungsschiff bei einer Bodenmission Truppen auf den Planeten brach, jedoch in ein Gebiet, dessen Luftraum ein wenig zu stark für seinen Geschmack mit Laserwaffen erfüllt war, versuchte er nach der Ablieferung der Bodentruppen anstatt zum Schiff zurückzukehren über eine nahegelegene Bergkette zu entkommen. Hierbei flog er nahezu direkt in eine Feindliche Basis, die aufgrund des vorherrschenden schlechten Wetters aus dem Orbit nicht entdeckt wurde und die sich gerade für einen Flankenangriff bereitmachte. Sofort drehte er ungesehen ab und gab seinem Offizier meldung über den Hinterhalt, der ihn daraufhin anwies zurückzukehren und bei der Verteidung zu helfen. Seine "Eigeninitiative" das umliegende Gebiet auszukundschaften und dadurch einen Hinterhalt zu vereiteln führten dazu das er nach dieser Schlacht zum Unteroffizier mit dem Rang eines Fähnrichs aufstieg, sehr zu seinem missfallen.

Charakter: Melvin ist keine Führungspersönlichkeit. Seit er vor etwas über einem Jahr zum Major befördert wurde fühlt er sich sehr unwohl, da die Beförderung nicht ganz rechtens war. Da er aber eher Duckmäuserisch veranlagt ist traute er sich nicht bei seiner Ernennung zum Fähnrich wiederspruch einzulegen. Jetzt wäre es noch schwerer für ihn, da ihm immernoch die Jahre in der er dem Kaisserreich gedient hat im Hinterkopf sitzen und er quasi versucht hatte zu Desertieren. Melvin trainiert sehr viel im Schwimmbecken, auch Leichtathletik liegt ihm. Viele sehen auch hier wieder falschen Ehrgeiz, denn eigentlich macht er das nur um im Falle, das sie eine Schlacht verlieren sollten und er selbst zu Fuß unterwegs ist besser rennen kann.
Wäre seine neugier in der Technik der Großen Schiffen nicht so stark wäre es mit seiner Loyalität wohl nicht weit her. So versucht er sich aber möglichst nützlich zu machen. Da er aber zu Schüchtern ist fragt er nie danach in die Technik versetzt zu werden. So bleibt er weiter Pilot, bei denen er dadurch das er seit seinem neunten Lebensjahr fliegt und seit seinem vierzehnten alleine, zu den besten gehört, wenn er auch nicht der Beste ist. Er hat kein klares Ziel vor Augen und deshalb ist es für ihn nur genehm hier bei der Sentinel Force zu sein, weiterhin nimmt er jedoch lieber Befehle an anstatt sie zu geben und hofft insgeheim auf eine Degradierung.

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Redeyes
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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Do 28 Jun 2012, 23:25

Name: Shino M'ress

Alter: 23

Rasse: Cathar

Rang: Soldatin (Scout/Scharfschütze)

Aussehen: Shino ist ca. 176 gross, hat grüne Augen und ihr Körper wird von einem kräftig-orangefarbenem Fell mit Tigermuster bedeckt. Ihre Haar ist etwa Hüftlang und Orange-Blond. Ihr Körper ist durchaus durchtrainiert, jedoch mit Augenmerk auf Beweglichkeit und weniger auf Kraft. Ihr linkes Ohr wurde im Einsatz einmal von einem Laserstrahl getroffen, seither fehlt die Ohrspitze. Auf dem Feld trägt sie einen leichten Kampfanzug der ihre Kraft, Geschwindig- und Beweglichkeit noch verstärkt, ansonsten eine einfache Uniform. In ihrer Freizeit bevorzugt sie einfache lockere Kleidung, die ihre Bewegung nicht einschränkt und ihr Fell schont.

Hintergrund: Shino und ihre Familie gehören zu den Cathar die sich, danke der früheren Politik des Imperiums, weit in der Galaxie verteilten und dort heimisch wurde. Der Kontakt zu Menschen und anderen Rassen war für sie von klein an etwas völlig Normales. Leider war das abgelegene Planetensystem nach dem Zerfall des Imperiums eines der Systeme, die durch einen skrupellosen Diktator kontrolliert wurden, sodass Unterdrückung und das Leben in armen Verhältnissen ebenfalls zu ihrem Alltag gehörte. Es gab zwar immer kleiner aufstände die von den Machthabern jedoch immer wieder niedergeschlagen werden konnten, Gerüchten zufolge arbeitete er mit einem Waffenkonzern zusammen der ihn unterstützte. Ihre Eltern verlor sie als sie 15 Jahre alt war bei einer gross angelegten Bestrafungsaktion durch das Regime, angeblich hatte Ihr Dorf Rebellen unterstützt. Shino entkam nur dank der vorbereitungen ihrer Eltern, da diese unter dem Haus ein kleines geheimversteck eingerichtet hatten, tragischerweise waren sie nicht mehr in der Lage ihrer Tochter zu folgen ohne das versteck zu verraten. Dies war der Zeitpunkt als Shino den Entschluss faste gegen das Regime zu kämpfen und sie suchte den Kontakt zu ihrem Bruder, der schon vor ein paar Jahren zu einer Rebellengruppe gegangen war. In den Jahren bei der Rebellion lernte sie vieles, was man als Soldat wissen musste. Doch schließlich passierte das, was auch anderen Rebellengruppen passiert war, das Regime entdeckte sie und führte einen vernichtenden Angriff auf das Versteck der Rebellen aus. Da die Rebellen völlig unvorbereitet auf den Angriff waren, unterlagen sie den Truppen des Regimes recht schnell, sodass ihnen zum Schluss nur die Flucht blieb. Zusammen mit ihrem Bruder floh Shino in einem Warbird der Rebellen und es war nur der Zufall, der sie rettete. Kurz nach dem Angriff griff die Sentinel Force das Regime an und überraschte dessen Truppen völlig, da diese immernoch mit den Rebellen kämpften. Innerhalb weniger Sekunden waren die Verfolger der beiden Geschwister vernichtet und sie hatten plötzlich die Chance das verhasste Regime zu stürzen. Die übrigen Rebellen schlossen sich den angriff der Sentinel Force an und schlugen die Truppen des Regimes. Nach der Schlacht baten Shino und ihr Bruder darum bei der Sentinel Force aufgenommen zu werden, da sie der Meinung waren, dass ihre Ziele dieselben sind. Den Tyrannen in diesem System hatten sie gestürzt, doch in den Weiten der Galaxie gab es noch sehr viele.
Dies war etwa vor zwei Jahren und seither hat sich Shino zu einer guten Soldatin innerhalb der Sentinel Force entwickelt.

Charakter: Shino hat eine etwas sonderbare Persönlichkeit entwickelt in ihrer Zeit bei der Rebellion und der Sentinel Force. Solange sie nicht im Gefecht ist, könnte man sie für eine normale junge Frau halten. Sie kann sehr nett und manchmal auch ein wenig albern und redselig sein. Im Gefecht dreht sich das ganze dann jedoch ziemlich stark. Im Gefecht ist sie ruhig und konzentriert, redet nur kurz und wenn es nötig ist.

Infanterie-Körperpanzer
Mit dem aufkommen immer stärkerer Waffen mussten auch die einfachen Soldatenbesser geschützt werden, bisher bewährte Helme und Schutzwesten boten gegen Railguns und Gaus-Gewehre keinen schutz mehr, treffer mit Energiewaffen liesen die Panzerung schmelzen und kochten den Träger regelrecht. Die neuste Generation von Körperpanzern bieten mehr als nur Schutz vor Waffen. Die Körperpanzer sind Modular aufgebaut, so das es leicht ist defekte teile auszutauschen und den Anzug an die jeweiligen bedingungen des Schlachtfeldes oder den wünschen des Trägers anzupassen. Die Basis-Modelle bieten neben der Panzerung Servo-Motoren, welche die Kraft und die geschwindigkeit des Trägers erhöhen, integrierte Funk- und HuD-Systeme und Auto-Injektoren für diverse Schmerz- und Aufputschmittel. Betrieben werden sie normalerweise von ein oder zwei Plasma-Energiezellen. Durch die effizienten Energiesysteme und Technologien der Soleari sind die Körperpanzer der Sentinel Force wesentlich effizienter und theoretisch um einiges länger einsatzbereit bis sie neu geladen werden müsten.
Optionale System: verstärkte Panzerung, Module für mehr Munition, Sprungdüsen, Schulterraketen, verbesserte Sensoren und Funksysteme, Lebenserhaltungsysteme, Täuschkörper und Störsender, usw (das sollen nur beispiele sein, am besten mit Felli abklären was bei euren eigenen Körperpanzern möglich ist und was nicht)

Der Körperpanzer von Shino ist ganz auf ihre aufgabe als Scout ausgelegt. Sie verwendet prinzipiel nur die leichtesten Panzerplatten was vorallem ihre geschwindigkeit und beweglichkeit verbessert. Verbesserte Funksysteme ermöglichen ihr die komunikation mit dem rest der Truppe ohne abgehört oder geortet werden zu können. Verbesserte Sensoren erlauben ihr auch weit entfernte oder versteckte Ziele auszumachen und falls nötig zu Markieren. Sprungdüsen und Auskfahrbare Flügel ermöglichen es ihr sich auch in unwegsamen Gelände zu bewegen, allerdings erlauben sie ihr nur weite, kontrollierte Sprünge, um zu fliegen ist die Leistung zu gering. Als Waffe trägt Shino im normalfall ihre Railgun beisich, mit der sie ein einzelnes Ziel auch auf hohe Distanz ausschalten kann wenn möglich.
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Name: Ican M'ress

Alter: 28

Rasse: Cathar

Rang: Unteroffizier

Aussehen: Ican ist ca. 1,80 gross und hat ein grünes und ein schwarzes Augen. Sein einstmals Silber-graues Fell hat mitlerweilen seinen Glanz verloren und wirkt leicht verfilzt. Seine einstmals kurzen schwarzen Haare sind ebenfalls am Ergrauen, obwohl Ican noch lange nicht das dafür übliche Alter erreicht hat. Im Gegensatz zu seiner Schwester kann man unter dem Fell einen wesentlich kräftigeren Körper erkennen und Ican tut auch alles um sich fit zu halten, da er weiterhin seinen Jäger fliegen möchte. In den Jahren des Kampfes hat Ican so einige Verwundungen erlitten. Zum einen wäre da sein linkes Auge, welches er verloren hat und durch ein Okularimplantat ersetzt wurde, durch das er nun zwar besser und mehr sehen kann als vorher, doch gleichzeitig erinnert es ihn auch immer wieder an die schmerzhafte Zeit damals. Sein Schwanz, bei den Cathar normalerweise etwa einen Meter lang, wurde durch ein Plasmageschoss ebenfalls abgetrennt und hat nun nur noch etwa 1/4 seiner ursprünglichen Länge. Des Weiteren hat er noch viele Narben und Brandwunden, die jedoch mehr oder weniger von seinem Fell verdeckt werden.
Im Dienst trägt Ican normalerweise seinen Pilotenanzug, selten eine Uniform. In seiner Freizeit bevorzugt er, wie seine Schwester, robuste, lockere Kleidung, meistens eine Jeans und eine alte, bereits arg mitgenommenen Lederjacke.

Hintergrund: Ican wuchs zusammen mit Shino auf, entschied sich jedoch schon, um einiges früher gegen das Regime und die Unterdrückung zu kämpfen. Bei den Rebellen machte er auch seine Ausbildung zum Piloten. Seine Verletzungen hat er allerdings im Feldkampf erlitten, da die Rebellen nicht genug Leute hatten als das Er nur hätte als Pilot seinen Dienst tun können. Als das Rebellenlager aufgebracht wurde und der Befehl zur Flucht kam, schnappte er sich seinen alten Warbird, mit dem er einst fliegen gelernt hatte, und machte sich mit seiner Schwester aus dem Staub. Bei der Sentinel Force untergekommen, lernte er recht schnell die verschiedenen Schiffe zu steuern, doch seine besten Ergebnisse erzielt Ican in einem Jäger der Wraith-Klasse.

Charakter: Die Jahre des Kampfes haben bei Ican seine Spuren hinterlassen, nicht nur körperlich. Tief in ihm lodert ein brennender Hass, ursprünglich nur auf das Regime, welches für den Tod seiner Eltern verantwortlich war, doch mitlerweilen hat sich dieser Hass auf alle Tyrannen und ihre Machenschaften... und die Sentinel Force gibt ihm die Möglichkeiten diesen Hass auf seine Feinde loszulassen.


Zuletzt von Redeyes am So 08 Jul 2012, 16:12 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Do 05 Jul 2012, 17:23

[Zweiten Steckbrief hinein editiert]
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BeitragThema: Re: [SF] Steckbriefe   Mo 09 Jul 2012, 18:34

Name: Freya "Bird" Olsen
Alter: 27

Geboren als die Tochter eines einfachen Landwirtes auf einem Planeten im abgelegenem Soram-System schien Freya's Zukunft nicht besonders zu werden. Das junge Mädchen ging nach ihren ersten Lebensjahren auf die planetare Akademie und lernte dort alles was ein junges Wesen im Universum wissen musste. Gängige Sprachen und Schriften lernte sie ebenso wie Geschichte, Physik und Mathematik. Alles was zum Schulalltag dazu gehört. Schon in den jungen Jahren wusste Freya das sie einst unter den Wolken ihre Bahnen ziehen würde und nicht am Boden bleiben würde. So wunderte sich auch keiner ihrer Familie und Bekannten als Freya im Alter von 19 Jahren und dem Erreichen ihrer Mündigkeit dem Militär anschloss.
Auch wenn ihre Welt grundlegend friedlich war und neben ihrem Planeten nur karge Felsbrocken mit interessanten Mineralerzen durch die weite Leere schwebten war die Notwendigkeit eines Militärs nicht von der Hand zu weisen. Ständige Streitereien mit benachbarten Sternensystemen hatten dies schon wiederholt bewiesen.

Es dauerte lange drei Jahre bis Freya ihre Grundausbildung und anschließendes Training zum Piloten absolviert hatte und den aktiven Dienst im Cockpit eines kleinen Jägers antrat. Noch heute lächelt Freya wenn sie an ihre Flüge durch die tiefen Schluchten ihres Heimatplaneten rauschte oder die wilden Luftschlachten meilenweit über den harten Felsen und unter der Schwärze des Weltalls.

Doch ihr Glück sollte nicht lange halten. Ein jeder Pilot wird früher oder später aus dem Himmel geschossen und genau dieses Schicksal ereilte Freya. Kaum vier Jahre konnte sie die Freiheit der Lüfte genießen bis ein gegnerischer Treffer ihre Maschine zum Absturz brachte. Mit viel Glück und der Hilfe von sicher nicht nur einem Schutzengel schaffte Freya eine knappe Bruchlandung und überlebte sogar.
Der Rumpf ihrer Maschine hatte jedoch solch schwere Schäden hinnehmen müssen dass sich die Streben verbogen und die Beine der Piloten arg quetschten. Noch im Cockpit hatte das schnell anwesende Rettungsteam ihre beiden Beine amputieren müssen und Freya dann eilig zum nächsten Lazarett transportiert.
Kaum hatte Freya die Nachwehen der Narkose und den Schock überstanden standen zwei Herren vor ihrem Bett die sich als Sanitäter ausgaben. Anfangs schien esnoch eine rutine Untersuchung zu sein doch nach und nach wurde deutlicher das die beiden nicht von diesem Lazarett kamen. Freya wurde etwas von einer geheimen, gut versteckten, Streitmacht erzählt die im Geheimen nach fähigen Rekruten suchten. Es dauerte eine ganze Weile bis Freya den beiden Herren überhaupt ihre Geschichte gaubte,und anfangs war ihr schleierhaft wie man ausgerechnet auf sie gekommen war doch die beiden Herren wussten auch diese Frage zu erklären. Sie waren auf Freyas fliegerisches Können aufmerksam geworden und hatten ihre Einsätze schon eine ganze Weile verfolgt. Nun aber war erst der richtige Zeitpunkt gekommen sie zu rekrutieren. Der Verlust ihrer Beine ermöglichte eine spezielle Augmentierung die Freya wieder in die Luft bringen würde. Mit einem Jetpack der Sentinel Force.
Freya zögerte nicht lange. Die Aussicht allein wieder fliegen zu können hätte schon gereicht das sie jedem ihre Unterschrift gegeben hätte, doch fast wie ein Vogel zu fliegen und das auch noch im Dienste der Sentinel Force waren Dinge die in der jungen Frau ein Hochgefühl aufkommen. Mit Freude stimmte sie zu und entschwand noch am gleichen Tag aus dem Lazarett in die Reihen der Sentinel Force.

Nach drei Jahren konnte Freya ihre neuen Beine und das Jetpak einwandfrei handhaben und schloss mit Bravur ihre Ausbildung ab.Schnell wurde sie in die aktive Truppe versetzt und sammelte schnell Erfahrung in den Einsätzen der Truppen. Gerade hatte die Sentinel Force begonnen ihre Angriffe zu starten. Ein tolles Leben, ungeahnte Möglichkeiten in der Luft ließen Freya wieder zu der Frau als die man sie kennen gelernt hatte. Eine Frau die das Leben in vollen Zügen genoss, für die ein jeder Tag der letzte sein konnte und genau diese Gefahr gefiel ihr.


Aussehen:
Das schmale, scharf geschnittene Gesicht bildet mit seinem blassen Teint in starkem Kontrast zu den dunkelbraun-roten Haaren die es umrahmen. Die mandelförmigen Augen sind zu den Ohren hin leicht nach oben geneigt und die Iris von einem klaren Stahlgrün. Die schmale Nase mit kecker Spitze hat einen ganz leichten Knick nach links und im rechten Nasenflügel sind noch die Spuren eines einstigen Piercings zu erkennen. Die breiten, nicht zu dicken und nicht zu dünnen Lippen thronen über einem kecken Kinn. Knapp darüber enden ihre Haare, gerade kurz genug um noch unter den Helm zu passen, und doch noch lang genug eine lange Narbe hinter ihrem rechten Ohr zu verbergen. Eine schlecht verheilte Verletzung aus ihrer Kindheit. Rundum könnte man meinen eine Frau von Mitte zwanzig und nicht Anfang dreißig. Lediglich ein paar kleine Fältchen in den Augen- und Mundwinkeln verraten Freyas Alter.

Charakter:
Mit ihrer ruhigen Art bleibt Freya lieber einen Schritt vom Mittelpunkt entfernt als alle Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Eine Divise die sowohl ihren Umgang mit Anderen, als auch ihren Kampfstil beeinflusst. Es braucht wirklich viel bis sie aus der Haut fährt, selbst unter großem Stress kann sie ruhig und besonnen bleiben. Ein Wesenszug den ihr die Ausbildung verliehen hat. Ansonsten ist sie meist gut gelaunt und geht die Dinge frohen Mutes mit einem Grinsen auf dem Gesicht an.




Jetpack



Mit Fortschreiten der Augmentatinsmöglichkeiten kam schnell der Gedanke auf, Soldaten die in den ständigen Fehden verkrüppelt wurden, wieder den aktiven Dienst zu ermöglichen oder so normal wie möglich wieder in den Alltag zurückkehren zu können. Natürlich lag es im Interesse der Militärs eine Verbesserung der Soldaten zu erzielen. Eines dieser Projekte war ein Jetpack für den Kampf in urbanen Gebieten. Schubdüsen in den Flügeln, auf dem Rücken und in den Unterschenkeln und Füßen der Beinprothesen ermöglichen eine enorme Beweglichkeit in der Luft oder den kontrollierten Schwebemodus. Wobei hier sehr deutliche Abstriche an der Panzerung zugunsten der Agilität gemacht wurden.
Herzstück des Jetpacks bildet die Rückenpanzerung. Neben einer einzelnen Schubdüse für reine Beschleunigung enthält der Panzer die Computersysteme für Flugberechnung, Zielerfassung, Navigation und weiteres. Die Flügel sind in zwei Hauptglieder unterteilt. Der 80cm lange Arm mit zwei schwenkbaren Schubdüsen und der 1,50m lange Flügel mit zwei großen, nach unten gerichteten Triebwerken und weiten vier kleinen, nach hinten gerichtete Triebwerke (In den "Kästen" oben am Flügel) bringen den Schub um die Träger samt Jetpack zu tragen. Weitere, kleinere Düsen in den Unterschenkeln und Fußsohlen stabilisieren den Flug.
Die Schulterpanzer sind eine Nachrüstung der Sentinel Force und enthalten Täuschkörper die den das Jetpack für einen kurzen Moment nicht von Zierlerfassungssystem ortbar machen.
Bewaffnet wurde das Jetpack mit je einer in den Flügelspitzen eingelassenen Rakete für den Luft-Luft/Boden Kampf mit mittlerer Sprengkraft und einem Sturmgewehr mit Überschallmunition und Unterlaufgranatwerfer. Die Munition hat eine hohe Panzerungsdurchschlagskraft, erzeugt aber eine hohe Hitze beim Abfeuern. So können immer nur kurze Feuerabständen gegeben werden. Für den Granatwerfer können sowohl Panzerbrechende Geschosse wie auch Spreng- und Splittergranaten, oder auch EMP-Ladungen verschossen werden. Die Auswahl wird in der Regel erst kurz vor dem Einsatz zusammengestellt.


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