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 Takanors Schatten

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Anubis

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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyFr 28 Sep 2012, 10:25

Talvon hörte Noirin aufmerksam zu und folgte der Gruppe. „Gibt es etwas Besonderes dort, dass er dorthin reisen würde? Was ich mich auch schon länger Frage, warum tötet er so zufällig? Es ist beinahe so als würde er damit versuchen die Agenten des Königs an zu locken?“, fragte der Illusionist nun, während sein Blick auf der Agentin des Königs lag und anschließend sah er zu Luna. Er wusste zwar nicht wie es bei ihren Volk war, doch glaubte er nicht das der Schatten es tat um zu überleben. So oft musste dieses Volk sicher nicht Lebensenergie abzapfen. Also konnte dieser Schatten die Agenten nur versuchen in eine Falle zu locken.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptySa 06 Okt 2012, 23:13

"Nein, etwas besonderes gibt es dort nicht, aber ich denke nicht, das er abermals nach Norden reisen wird, da man über kurz oder lang durchaus die Fremden in einer Gegend genauer betrachten wird, wenn dort häufiger Morde stattfinden. Daher denke ich, das er die Richtung ändern wird. Und, wie gesagt, ob er dorthin reitet oder nicht, die Richtung ist so gut wie jede andere."
Noirins Tonfall lies keinen Zweifel zu, dass sie weitere Fragen zu ihrer Reiseroute nicht beantworten würde.


Endlich brachte der Stallknecht die Pferde und direkt nach Noirin stieg auch Luna wieder auf das Pferd, das sie zuvor schon geritten hatte. Das Pferd wirkte wesentlich ausgeruhter als noch vor ein paar Stunden, obwohl sie die Pferde zuvor nicht gerade geschont hatten. Dennoch bezweifelte die Zarvetar nicht, das die Tiere noch eine gute Weile durchhalten würden.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyDi 09 Okt 2012, 19:00

Ori kletterte ebenfalls wieder auf sein Pferd, doch ganz wohl war ihm bei der ganzen Sache nicht. Anfangs als Noirin ihn angeheuert hatte, da hatten sie wenigstens eine Spur gehabt, doch nun gingen sie auf gut Glück in eine Richtung und hofften darauf, dass es die richtige war. Sie hatten ihr Ziel aus den Augen verloren und der Gedanke das der Schatten nun ihnen folgte war alles andere als beruhigend. Ori fühlte sich als hätte ihm jemand eine Zielscheibe auf den Rücken geklebt.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyMi 10 Okt 2012, 11:14

Talvon nickte nur leicht und unterdrückte ein seufzten. Er wusste gar nicht mehr wie oft er sich bereits gefragt hatte ob es nicht ein Fehler gewesen war mit der Agentin mit zu reisen und ihr zu versprechen ihr zu helfen. Als sie bei den Pferden angekommen waren, stieg er fast sofort in den Sattel seines Pferdes und wartete auf Noirin.
Natürlich fragte sich der Illusionist bereits wer wirklich der Jäger und wer der Gejagte war. Vielleicht spielte der Schatten nur mit ihnen und lockte sie einfach dorthin wo er wollte, am besten in eine Einsame Gegend wo er dann einen nach dem anderen Eleminieren kann. Talvons Blick wanderte von Noirin zu Luna und betrachtete anschließend die Zarvetar. Sie war wohl die beste Chance diesen Schatten zu erwischen bevor dieser die Gruppe erwischte. Natürlich hoffte er auch das der Schatten noch nichts von Luna wusste oder zumindest nicht das sie ebenfalls eine Zarvetar war.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyMi 24 Okt 2012, 15:23

Gemeinsam verließ die Gruppe die Hauptstadt in die von Noirin vorgeschlagene Richtung. Wie sie schon gesagt hatte, war diese Richtung ebenso gut, wie jede andere. Dennoch hatte die Agentin das Gefühl, das es nicht mehr lange dauern würde, bis sie wieder etwas von dem Schatten sehen würden. Nach ein paar Stunden hatte die Sonne den Horizont erreicht und Noirin gab den Befehl zu rasten. Sie waren gerade durch einen Wald geritten und hatten eine Lichtung erreicht, die sich hervorragend eignete, um hier ein Nachtlager aufzuschlagen. Was unter anderem daran lag, das die Lichtung genau hierfür vorbereitet schien: Ein besonders saftiger Flecken Gras war umzäunt worden, etwas abseits davon war eine Feuerstelle angebracht. Auch ein paar Zelte standen hier.
"Hier werden wir heute Nacht bleiben. In dem Zelt ganz links ist Holz gelagert, damit können wir ein Feuer machen. Und macht Euch keine Sorge um Banditen... Dieser Wald ist so sicher, wie kein Anderer. Nicht einmal die Vandalen können die Grenzen dieses Waldes mit bösen Absichten überwinden." Noirin lächelte. "Uralte Elfenmagie."


Luna war beeindruckt. Sie hatte schon beim Betreten dieses Waldes gespürt, das ein Zauber auf ihm lag, doch mit einem solchen Effekt hätte sie nicht gerechnet. Aber es beruhigte sie. Denn es würde bedeuten, das auch der Schatten ihnen hierher nicht würde folgen können.
Nichtsdestotrotz lauschte Luna auf, als sie hörte, wie sich ein Pferd näherte. Kurz darauf erreichte es die Lichtung. Auf dem Rücken des Tieres saß ein Mann, gehüllt in eine Dunkelblaue, mit silbernen Stickereien verzierte Robe. Blaue Augen blitzten Aufmerksam in dem Gesicht auf. Schwarze, kurze Haare lagen geordnet auf seinem Kopf.

Auch Noirin betrachtete den Mann, der soeben auf die Lichtung geritten war und einen kurzen Blick auf die Gruppe warf, bevor er rasch abstieg, sich ein paar weitere Schritte näherte und sich verneigte.
"Einen guten Abend, Mylady Noirin", begrüßte er die Thronerbin, bevor er auch den anderen knapp zunickte, wobei sein Blick länger auf Luna haften blieb, als auf den anderen.
"Ebenfalls einen Guten Abend", begrüßte die Agentin den Mann, bevor sie sich an die Gruppe wandte. "Darf ich vorstellen? Dies ist ein Mitglied des königlichen Rates, Lord Lunas-"
Sie brach ab und sah mit einem Ausdruck der Überraschung und des Unglaubens zu der Zavetar, die ihrerseits den Neuankömmling völlig verwirrt und überrascht ansah.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptySo 28 Okt 2012, 21:29

Talvon blickte in die Richtung von der er das Pferd hören kam und betrachtete den Mann, welcher auf jenen saß. Gerade noch hatte Noirin ihnen erzählt das dieser Wald von uralter Magie geschützt wurde und schon kam ein Fremder auf sie zu. Er hoffte das es nur ein Zufall war und nicht irgend ein Versuch von der Welt zu sagen das sie nirgends sicher waren. Auch fiel dem Illusionisten auf das sein Blick etwas länger auf Luna liegen blieb als auf den anderen.
Dann als Noirin den Mann vorzustellen begann und plötzlich überrascht abbrach. Sie sah dann in die Richtung von Luna und man konnte immer noch die Überraschung und Unglauben in ihren Gesicht sehen. Der Illusionist war sich nicht ganz sicher warum, doch er erinnerte sich daran das sich Luna vorgestellt hatte und nun dieses Mitglied des königlichen Rates. Konnte es sein? Beide Verwandt und er damit auch ein Zavetar?
Da machte sich auch bei ihm Unglauben im Gesicht breit, doch wurde er auch Misstrauisch. Wie sehr konnte das wirklich Zufall sein? Wenn die Beiden wirklich verwandt waren und er ebenfalls ein Zavetar, dann standen die Chancen hoch das er der Schatten war. Nicht unbedingt ein Gedanke der Talvon beruhigte und man konnte es ihm auch ansehen, da das ganze Blut aus seinen Gesicht wich und er erbleichte. Unbewusst sammelte er seine Magie bereits um sie im Notfall nutzen zu können und sich, aber auch die anderen zu verteidigen.
Am liebsten hätte er etwas gesagt, doch was konnte er sagen? Ein „Darf ich fragen was ihr hier macht?“ wäre vielleicht angebracht, doch anderseits brachte Talvon kein Wort heraus. Einerseits war einer seiner Gedanken das es der Schatten sein konnte, andererseits konnte es auch eine normale Familien zusammen Führung sein? Er war sich in diesen Moment einfach zu unsicher, was er tun sollte und wenn er ehrlich war wollte er nicht unbedingt die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Fürs erste würde er wohl abwarten, sehen wie es sich entwickelte und sich dann zu Wort melden oder der Agentin und Luna helfen, sollte dieser Kerl sich tatsächlich als der Schatten oder eine andere Bedrohung erweisen.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyFr 02 Nov 2012, 03:50

Ori hatte die ganze Sache mit den gleichen Namen gar nicht so richtig mitbekommen, schlicht und einfach weil er nur mit einem Ohr zugehört hatte. Als Noirin erklärte, dass sie hier die Nacht verbringen würden und bereits alles bereitstand, war Ori vom Pferd geklettert um sich darum zu kümmern. Klar, als der Fremde die Lichtung betreten hatte, hatte er aufgehorcht und ihn misstrauisch gemustert, doch als Noirin ihn augenscheinlich kannte wandte er den Blick wieder von dem Fremden ab und kümmerte sich wieder um das Lagerfeuer.

Bei Lana dauerte es ein bisschen länger bis der Groschen fiel. Im ersten Moment verstand sie einfach nicht, was jetzt gerade passiert war. Klar waren ihr die Blicke nicht entgangen die Noirin, Luna und Talvon dem Fremden zuwaren als Noirin ebenjenigen vorstellte, doch den Zusammenhang begriff sie erst später. Dann wurde ihr wieder bewusst das Luna schließlich nicht Luna's richtiger Name, sondern quasi nur ein Spitzname war, der Einfachheit halber. Doch was hatte das zu bedeuten? Sie erinnerte sich daran, dass Luna einmal erwähnt hatte, dass nur das erste Kind zweier Zavetar deren Kräfte erbte und der Name Lunaska war nicht gerade weit verbreitet. War dieser Mann dann Luna's Bruder? Oder vielleicht ihr Vater? Sie musterte den Fremden doch es viel ihr schwer eine vernünftige Schätzung über sein Alter anzustellen. Sie blickte zwischen den beiden hin und her. "K... kennt ihr beiden euch etwa?"
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyFr 02 Nov 2012, 04:20

"So könnte man es nennen... Auch wenn ich ihn viele Jahre nicht mehr gesehen habe...", antwortete Luna auf die Frage ihrer angeblichen Schülerin. Dann änderte sich der Ausdruck in ihrem Gesicht, die Überraschung wandelte sich in Zorn um.
"Wo, bei allem, was unserer Art heilig ist, hast du all die Jahre gesteckt? Wo? Warum hast du mich allein gelassen? Nach Mutters Tod hat es dich wohl einen Dreck gekümmert, was mit mir geschieht... Ich hätte ihr längst ins Grab gefolgt sein können!"
Es fiel der Zavetar schwer, ruhig zu reden und das sah man ihr an. Zornesadern bildeten sich auf ihren Schläfen und sie hatte die Hände geballt. "Und vor allem, was fällt dir ein, jetzt, so unvermittelt in mein Leben zurückzukehren, Vater?"

Noirin atmete tief ein und wieder aus, als Luna bestätigte, was sie selber vermutet hatte, als ihr auffiel, wie der Adlige, der auf die Lichtung geritten war, eigentlich hieß. Und ihr zeitgleich einfiel, das Luna ebenso hieß, das ihr Spitzname sich lediglich von Lunaska ableitete.
"Eine interessante Sache... Und ein paar berechtigte Fragen, Lord Edriel Lunaska. Und ich finde, Ihre Tochter hat ein Recht zu erfahren, wieso sie sie im Stich gelassen haben und sich stattdessen im Staub zu König Nokuskas' Füßen rumgekrochen seid."
Sie verschränkte die Arme vor der Brust und schien, wenn auch wesentlich entspannter als die Zavetar, auf eine Antwort zu warten.
Der Lord jedoch blieb ernst, statt um Vergebung zu winseln, wie man vielleicht vermutet hätte.
"Ich tat es, um dir einmal eine gute Zukunft zu ermöglichen. Um meinen beiden Töchtern eine gute Zukunft möglich zu machen. Nicht nur eine von ihnen sollte Ruhm und Ehre erlangen, sondern beide... Eure Mutter hat das nie verstanden..." Bei den letzten Worten wirkte der Edriel geknickt, bevor er bittend aufsah. "Vergib mir, meine Liota, doch ich sah keinen anderen Weg, um dir ebenfalls einen hohen Platz in der Regierung zu sichern, wo meine Ziele für deine ältere Schwester doch beinahe erreicht sind. Nicht mehr lange, und ich habe genug Macht, um unserem Volk aus seinem Desaster zu helfen. Dann werden wir nicht mehr zum Aussterben verdammt sein. Dann werden ALLE unsere Kinder wahre Zavetar sein! Und nur noch zwei Wochen, dann ist mit meiner erstgeborenen Tochter auch eine Königin vorhanden, die unser Volk nicht verdammen, sondern zu neuer Stärke führen wird!"


Der Zorn, der Luna soeben noch befallen hatte, wich mehr und mehr der Erkenntnis, das ihr Vater völlig den Verstand verloren hatte. Mit euphorisch weit aufgerissenen Augen sah er zwischen Luna und Noirin hin und her. Trauer befiel Luna, als ihr bewusst wurde, das ihr Vater völlig von einer Idee eingenommen sein musste und diese Tatsache noch schlimmer war, als die Hoffnung, das ihr Vater noch leben würde und sie eines Tages wieder glücklich verein sein würden.
Und dann wurde ihr bewusst, was der letzte Satz von Lord Lunaska zu bedeuten hatte. Zeitgleich, als auch Noirin die Bedeutung der Worte erkannte. Und nun war sie es, die den Adligen ungläubig anstarrte.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyFr 02 Nov 2012, 22:39

Der Illusionist war sich bereits sicher das er der Unterhaltung nicht mehr ganz folgen konnte. Gut, dieser Mann schien Lunas Vater zu sein und auch ein hoher Adliger, wenn er sich da nicht ganz irrte. Er gab zwar vor alles nur zum Wohle seiner Tochter und seines Volkes getan zu haben, aber irgendwie konnte Talvon ihm nicht glauben. Wenn dann hätte er doch seine Tochter eingeweiht und mitgenommen. Zumindest hätte Talvon es so getan. Andererseits sprach er von noch etwas anderen und das beunruhigte den Illusionisten etwas. Wenn er es richtig verstand dann war entweder Noirin mit Luna verwandt oder dieser Mann hatte vor Noirin durch eine seiner Töchter zu ersetzen?
Talvon fasste sich an die Schläfen und begann diese zu massieren. Wenn er ehrlich mit sich war dann war das ganze zu viel für ihm. Bei dem ganzen fühlte er sich auch noch komplett unwohl. Auch wanderten die Gedanken des Illusionisten wieder zu den Schatten. Was wenn dieser Mann das ganze geplant hatte und mit Hilfe seines Volkes es verwirklicht. Doch auf jeden Fall schien der Vater von Luna auf jeden Fall sein Volk wieder zu alten Glanz verhelfen, doch Talvon war sich nicht sicher ob er das ganze wirklich durchdacht hatte.
Langsamen Schrittes ging er zu Noirin und blieb neben dieser stehen, während sein Blick die ganze Zeit auf diesen Mann gerichtet war. Noch hatte er immer noch kein Wort gesprochen und schien den Mann nur zu mustern und nach den richtigen Worten zu suchen. Wenn er ehrlich zu sich war, dann hatte er selbst noch keine Ahnung was er zu diesen Mann sagen sollte. Talvon war wohl vor allem zu Noirin gegangen um ihr im Notfall helfen zu können, denn er war sich auch nicht sicher ob der Mann überhaupt für Worte zugänglich war. Sein Blick verriet seine Besessenheit und das war selten ein gutes Zeichen und dann waren diese Personen auch selten für Worte zugänglich.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptySo 04 Nov 2012, 05:55

Lana blickte ungläubig zwischen Luna und Noirin hin und her. Das konnte doch unmöglich der Wahrheit entsprechen und dennoch, wenn sie sich nicht gerade fatal verhört hatte, dann hatte Lord Lunaska gerade offenbart das Luna und Noirin in Wirklichkeit Schwestern waren. Doch ihr verstand weigerte sich das zu glauben. Soweit Lana wusste, war der Altersunterschied zwischen den beiden nicht so gross, sie mussten also doch zusammen aufgewachsen sein und hätten sich wiedererkennen müssen... oder doch nicht? Was hatte der Adlige getan, dass sie jetzt in dieser Situation steckten?
Hilfe suchend blickte sie zu Luna und Noirin, in der Hoffnung das eine von beiden Sagen würde, das dies alles nicht wahr sei, eine Lüge oder die Wahnvorstellung eines verrückt gewordenen Mannes.


"Ein sehr interessanter Plan." Ori war vor einer weile mit einem Bündel Holzscheitel zurückgekehrt und hatte die Erklärung von Lord Lunaska ebenfalls mitgehört, doch das Ganze schien den Söldner kalt zu lassen. "Es muss Sie sicherlich viel Mühe gekostet haben ihre eigene Tochter dem König unterzuschieben, ohne dass dieser verdacht schöpft. Und was nötig war, um sie zur einzigen Option für einen Nachfolger zu machen, möchte ich gar nicht wissen. In gewisserweise verrückt, aber zugegeben auch genial... nur eines stört augenscheinlich... wie passt der Schatten in diesen Plan? Ich bin mir Mittlerweilen sicher das sein Auftauchen, die daraus folgenden Entwicklungen, ja selbst die Zusammenstellung dieser Gruppe, die ihn jagen soll, alles andere als reiner Zufall ist. Wenn es ihr Ziel ist, das Volk der Zavetar an die Spitze zu bringen, wie passt dann ein verrückter Killer aus eben jenem Volk in das Gesamtbild?"
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptySo 04 Nov 2012, 14:29

Lord Edriel lachte, nachdem Ori geendet hatte.
"Ihr seid ein schlaues Köpfchen, Harpienmann. Allerdings muss ich Euch Unrecht geben. Diese Gruppenkonstellation ist reiner Zufall, wenn auch ein sehr interessanter. Auch das, was Euch passiert ist, war eher Zufall. Es wäre gelogen, würde ich sagen, das ich Euch nicht beobachtet habe, aber ich habe niemals in eure Reise eingegriffen. Wobei ich kurz davor war, als ihr eure Auseinandersetzung mit dem Totenbeschwörer hattet."
Er wandte sich von der Gruppe ab und lief vor ihr auf und ab, die Hände hinter dem Rücken zusammengelegt.
"Ich war selber sehr überrascht, als Noirin auf Liota traf. Meine beiden Töchter... vereint... Aber sie wusstens nicht von ihrer Verwandtschaft... Wie auch, war ich doch gezwungen, Noirin fortzugeben, um ihr Leben zu retten."
Er blieb stehen und sah der Thronerbin in die Augen, die den Blick ihrerseits erwiderte.
"Ja, ich musste dich fortgeben, denn eure Mutter wollte dich töten... Weil du unsere Gabe nicht erhalten hattest. Weil das der Wesen der Zavetar ist, das unser Volk zum Untergang verdammt hat: Nur unser zweitgeborenes Kind wird eine Zavetar mit vollen Fähigkeiten. Ich habe beschlossen, dies zu ändern. Ich will all jenen Zavetar, die die Fähigkeit nicht geerbt haben, diese Fähigkeit schenken. Aber dazu brauche ich magische Macht. Und die bekomme ich nur durch Lebensenergie."
Er sah die Gruppe an, hoffend, das sie seine Beweggründe verstehen würden.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyMi 07 Nov 2012, 12:00

„Verzeiht, aber euer Plan..“, begann Talvon, bevor er kurz seufzte, „...nun ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Habt ihr euch je überlegt ob die anderen eure Gabe genauso als Segen sehen wie ihr? Abhängig zu sein von anderen Lebewesen und ihre Lebensenergie zu stehlen?“ Natürlich wusste Talvon auch das es nicht unbedingt klug war diesen Mann zu konfrontieren, doch er konnte nicht mehr schweigen. „Ihr mögt an das Beste für euer Volk und vielleicht für eure Töchter gedacht haben, aber habt ihr dadurch nicht noch mehr leid verursacht? Andere Familien die ihr dadurch auseinander gerissen habt? Verzweiflung und Schrecken gesät und sollte je heraus kommen das es euer Volk war, würde das in Hass umschlagen? Ist es das was ihr wollt?“
Kurz pausierte der Illusionist und betrachtete den Mann vor sich. Er war sich nicht sicher ob dieser noch ganz bei verstand war, wenn nicht dann wäre es wohl sowie so das Ende für Talvon. Doch Noirin hatte noch vorhin etwas erwähnt das dieser Wald durch Uralte Magie geschützt war, vielleicht würde er also doch überleben. Dennoch gab es noch eine Frage die Talvon nun brennend interessierte und dieser Mann konnte die vielleicht beantworten.
„Für euren Plan braucht ihr viel Magisches Wissen und viel Wissen über eure Fähigkeit. So möchte ich von euch erfahren wie ein Mensch es überleben kann wenn einer eures Volkes ihm die ganze Lebensenergie stiehlt?“
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyFr 09 Nov 2012, 01:01

Ori hörte aufmerksam zu, doch unter seinem Mantel hatte er bereits nach seinen Waffen gegriffen. Lord Edriel hatte im Prinzip bereits alles gesagt was Ori hören wollte, quasi eine Bestätigung, dass er der Schatten war, zumindest für Ori gab es daran Mittlerweilen keinen zweifel mehr. Er hatte gar nicht angefangen über das warum nachzudenken, fakt blieb das Lord Edriel Unschuldige umbrachte, warum das konnte, Ori eigentlich egal sein. Es war einer dieser Momente, in denen er froh war, quasi nur ein Befehlsempfänger zu sein. Wie sollte er auch, entscheiden ob das was Lord Edriel tat gerechtfertigt war oder nicht? Klar hatte er seine eigene Meinung darüber, doch diese war nicht ausschlaggebend. Schlussendlich war es Noirin die entscheiden würde und so wanderte sein Blick auch kurz zu der zukünftigen Königin.

Lana war schockiert als sie die Ausführungen von Lord Edriel lauschte. Sie blickte zu Luna und Noirin, fragte sich, wie schockierend es für die beiden sein musste. Ihrer Meinung nach war dieser Mann verrückt. Seine Ziele hätte man vielleicht durchaus als erstrebenswert erachten können, doch die Art und weise, wie er dieses Ziel zu erreichen gedenkte... lies Lana innerlich erschaudern. Dieser Mann nahm breitwillig Morde in kauf, um seine Ziele zu erreichen, doch das bedeutete nun wohl das Sie gegen ihn Kämpfen müssten. Lana erinnerte sich an ihr Gespräch mit Luna über die Fähigkeiten der Zavetar, wie Luna ihr erklärt, hatte das diese Fähigkeiten und Magie zwei völlig verschiedene dinge waren. Vermutlich würden die von Noirin erwähnten Schutzzauber also nicht wirken, doch das war nicht Lana's grösste sorge. Am meisten fürchtete sie, dass Luna und Noirin die Ansichten ihres Vaters verstehen und sich ihm anschliessen würden.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyFr 09 Nov 2012, 15:30

"Würden andere Zavetar unseren Segen als Fluch sehen, hätte dann nicht vor Jahrhunderten, als es noch so viele von uns gab, nicht irgendjemand versucht, sein Leben zu nehmen? Aber die Selbstmordrate unter den Zavetar war nie erwähnenswert hoch."
Der Lord sah Talvon überzeugt an und Luna glaubte, abermals das Wahnsinnige funkeln in seinen Augen zu sehen, während Edriel fortfuhr.
"Die Zavetar sind dankbar für diese Gabe. Und sie haben sich damals geschickt angepasst. Sie haben eine Art und Weise gefunden, wie sie die negativen Auswirkungen des Segens nicht spühren mussten und gleichzeitig dem Volk und dem König gediehnt haben. Und wie hat man es uns gedankt? Man hat unsere Vorfahren abgeschlachtet. Sie versucht auszurotten, obwohl sie niemals jemandem ungerechtfertigterweise etwas angetan haben. Man hat UNS Unrecht getan und Ihr erwartet, das wir dafür keine Rache nehmen? Außerdem: Was will man schon gegen uns unternehmen, wenn selbst die Königin zu uns gehört?"
Er lächelte und nun war sich Luna vollkommen sicher: Es war das Lächeln eines Verrückten.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptySa 10 Nov 2012, 12:12

Der Illusionist seufzte leise und betrachtete den Mann vor sich. Er war sich nicht sicher ob diese arme Kreatur einfach nur verrückt war oder vollkommen verblendet. In beiden Fällen war es keine Gute Sache und es würde sehr wahrscheinlich zum Kampf kommen. Talvon kannte sich jedoch nicht wirklich aus mit den Kräften der Zavetar. Mussten sie ihr Opfer im Blickfeld haben oder nur wissen das sie da waren? Wie schnell starb man durch deren Fähigkeit? Luna hatte bereits zwei Mal ihre Fähigkeit gezeigt, das erste mal gegen Tiere und dann gegen Pravum. Doch bei letzteren hatte sie lange gebraucht und der Illusionist war sich sicher das dieser alle Anwesenden in diesen Moment hätte töten können. Wie wäre es also wenn der Schatten versuchen würde sie zu töten, würden sie so schnell sterben wie die Tiere oder könnten sie wie Pravum länger durch halten? Vielleicht konnte Luna den Prozess aufhalten, voraus gesetzt sie würde sich nicht gegen die Gruppe stellen.
Talvon konnte spüren wie ihm der Schweiß über die Stirn lief und sein Herz schneller schlug, während seine Gedanken rasten. Er musste sich versuchen etwas zu beruhigen, wenn er wollte das seine Illusionen perfekt funktionierten. Er wusste natürlich nicht wie gut sein Gegenüber die Magie spüren konnte, doch er wollte sein Glück versuchen. In diesen Moment erschuf er eine Illusion von sich selbst, die am selben Ort stand wie er, während der Illusionist dank einer weiteren Illusion unsichtbar wurde. So entfernte sich der Illusionist etwas von seiner Ursprünglichen Stelle ohne das es jemand sah oder bemerken würde. Zumindest hoffte er es. Wenn der Verrückte vor hatte ihn zu töten, könnte er sich so etwas Zeit erkaufen und versuchen eine Gegenstrategie zu entwickeln. Im Grunde hatte er bereits vor den Zavetar kurzzeitig das Augenlicht zu nehmen, damit Ori oder jemand anderes den Schatten schnell erledigen konnte.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptySo 18 Nov 2012, 21:04

"Ihr seid Wahnsinnig, Lord Lunaska", brach es aus Noirin hervor. Man konnte ihr das Entsetzen, das in ihr tobte, geradezu ansehen. Innerlich schüttelte sie sich, bevor sie einen Schritt zurück trat.
"Ganz egal, was Ihr für Euer Volk vorgesehen habt, aber ihr haben definitiv den falschen Weg beschritten. Und auch, wenn Ihr behauptet, mein Vater zu sein: Ich werde Eure Sache nicht unterstützen. Lieber verzichte ich auf den Thron. Denn unschuldige zu töten ist nicht richtig, egal aus welchen Gründen man es tut..."
Sie schüttelte den Kopf, von Fassungslosigkeit erfüllt. Edriel sah sie irritiert an und setzte zu einer Antwort an.


"Ich gebe Noirin Recht. Du tust das Falsche. Hätte das Schicksal gewollt, das unser Volk überlebt, dann wären deine Bemühungen nicht notwendig. Die Zavetar sind zum Aussterben verdammt, ja. Aber das ist auch gut, denn an solchen wie die merkt man, das wir zu mächtig für diese Welt sind."
Sie senkte betrübt den Kopf.
"Nicht umsonst nannte man die Bewohner Mu'hans auch Herren über Leben und Tod... Lasse ab von deinem Plan, Vater. Nimm hin, das unser Volk eines Tages nicht mehr existieren wird."
Edriel Lunaska schüttelte den Kopf. Ganz offensichtlich wollte er nicht akzeptieren, das seine Töchter gegen ihn waren. Das sie seinen Plan nicht nur nicht unterstützten, sondern ihn sogar ablehnten. Den Plan, den er gefasst hatte, als seine kleine Noirin geboren wurde.
"Die Zavetar könnten so vieles erreichen. Denn wir haben die Macht, die Lebensenergie in uns in Magie umzuwandeln und somit unvorstellbare Dinge zu erreichen. So könnte ich dafür sorgen, das jedes Kind eines Zavetars selber ein Zavetar wird. Unser Volk wäre nicht nur gerettet, es könnte sich sogar noch vergrößern. Noirin... Liota... Ihr beide wäret dann vollwertige Zavetar, ebenso wie eure Kinder. Ihr wärt die Mütter einer neuen Generation unseres glorreichen Volkes."
Eindringlich sah er seine Töchter an. Sie mussten doch verstehen, was er wollte. Das Beste für sein Volk - und damit auch für alle Wesen.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyMo 19 Nov 2012, 12:33

Die Illusion von Talvon betrachtete den Mann und schüttelte leicht den Kopf. „Ich bin mir nicht sicher ob ihr das wirklich durchdacht habt. Soviel ich bis jetzt über euer Volk erfahren hab wart ihr eins Mächtig und hattet eine große Stadt und einige mächtige Verbündete, doch die Zeiten haben sich geändert. Durch einen der so war wie ihr. Was ich bis jetzt erfahren habe gab es einen der durch die Lande zog und wahllos Wesen tötete, am Ende haben sich dadurch die Verbündeten gegen euer Volk gewandt“, begann die Illusion und seufzte leise, „Selbst wenn ihr jetzt nach der Macht strebt und alles tötet was sich in euren Weg stellt, werdet ihr nichts als den Tod eures Volkes erreichen. Denn wenn ich es richtig verstanden habt, lebt euer Volk von der Lebensenergie anderer. Vielleicht gibt es Wege diese auch anders zu bekommen. Doch im Grunde strebt ihr danach das euer Volk wieder zahlreich wird, doch wie wollt ihr diesen Hunger nach Lebensenergie stillen?“
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyMo 19 Nov 2012, 23:18

Ori schüttelte den Kopf. "Vergiss es Talvon, ich glaube nicht das er überhaupt soweit gedacht hat, sein Ziel ist es die Zavetar zur dominanten Spezies zu machen, koste es was es wolle, egal wie die Konsequenzen sind... Menschen, Harpien, Nagas und Elfen... wir sind dann nicht mehr wert als Vieh, das geschlachtet wird, um den Hunger zu stillen... und wenn wir erst einmal vom Angesicht dieser Welt getilgt sind, werden die Zavetar übereinander herfallen, um zu überleben und schließlich werden sie so doch noch aussterben." Ori blickte zu Edriel und grinste. "Selbst wenn ihr alles erreicht was ihr geplant habt... das wird nichts daran ändern, dass die Zavetar aussterben werden, die Frage ist nur, wann dies geschehen wird, vielleicht etwas früher oder halt etwas später."

Lana blickte Ori entsetzt an, war der Söldner jetzt völlig wahnsinnig geworden? Warum provozierte er Lord Edriel nun auch noch, oder versuchte es zumindest. Im ersten Moment schien es zumindest so, als ob die Worte einfach an ihm abprallen würden, doch sicher war sich Lana dabei nicht.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyDi 20 Nov 2012, 16:16

Stille folgte Oris Worten, bevor Lord Edriel laut zu lachen begann.
"Ihr unterschätzt mich, Harpienmann. Glaubt Ihr ernsthaft, ich hätte das nicht bedacht? Nun, damals in Mu'han haben die Zavetar von der Lebenenergie jener gelebt, die zum Tode verurteilt waren. Warum also sollte dies nicht wieder möglich sein? Bis der damalige König plötzlich der Meinung war, wir Zavetar wären eine Gefahr für alle haben wir in Symbiose mit den anderen gelebt: Wir haben ihnen die Hinrichtungen abgenommen, dafür haben die Lebensenergie bekommen, die für uns so wichtig ist. Was damals funktioniert hat, kann wieder funktionieren. Aber genau dafür ist es ja notwendig, das auf dem Thron eine Königin sitzt, die davon weiß und unterstützt."
Luna musste zugeben, in diesem Punkt hatte ihr Vater Recht: Es war durchaus möglich, das mit Noirin an der Macht das System der Hinrichtungen wieder durchführbar wäre. Aber gerade diese Tatsache jagte ihr einen Schauer über den Rücken: Nicht nur der Wahnsinn wohnte im Verstand ihres Vaters, sondern auch kühle Berechnung, die weder Moral noch Tugend bedachte. Und genau diese Kombination war es, die ihn zu dem Schatten gemacht hatte, der nun über die Welt jagte, um seinen Traum von einer besseren Zukunft für die Zavetar wahr werden zu lassen.
"Ich muss Zugeben, dein Traum hört sich verlockend an", sagte sie, wobei sie Noirin neben sich tief einatmen hörte. "Aber ich kann nicht zulassen, das du für diesen Traum Unbeteiligte opferst, ja, dass du nicht einmal einen Unterschied machst, ob es ein Erwachsener oder ein Kind ist..."
Es war wohl klar, das sie bei diesen Worten an das Mädchen dachte, dem sie das Leben gerettet hatte und wegen dem sie sich den anderen hatte offenbaren müssen. Edriel aber lächelte nur.
"Was willst du also tun? Mich töten? In dem Moment, in dem du dich bereit machst, aber noch zögerst, würde ich unsere Macht schon einsetzen, um deinem Leben ein Ende zu setzen. Es würde mich schmerzen, ja, doch wenn die Alternative wäre, das du unser Volk zum Untergang verdonnerst, dann wäre es eine notwendige Tat."
Schockiert musste Luna eingestehen, das er Recht hatte: Sie würde zögern, ihn zu töten, selbst wenn sie den Entschluss, ihn zu töten, endgültig fassen würde. Er hingegen war ein kaltblütiger Mörder geworden, der nur versucht hatte, sein Ziel zu erreichen... Wie also sollten sie ihn dann aufhalten?
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyDo 22 Nov 2012, 12:15

Talvon seufzte leise, während er mit ansah wie dieser Verrückte für keine der Worte wirklich zugänglich war. „Euer Plan funktioniert jedoch nur wenn ein Zavetar am Thron sitzt“, begann die Illusion von Talvon, während der Echte seine nächste Illusion wirkte. Diese legte sich über Noirin und ließ sie für die anderen unsichtbar werden, auch ihre Magische Präsenz verschmolz mit dem Hintergrund. „Doch die Erbin des Throns war niemals hier“, begann die Illusion von Talvon, während nun auch langsam die anderen der Gruppe durch Illusionen verschwanden, dabei wirkte es jedes mal so als würde sich eine Illusion auflösen, „Ich danke euch für die Informationen, aber ich kann nicht zulassen das eure Töchter diese jemals hören werden. Verzeiht mir.“
Talvon betrachtete seine Illusion und den Vater von Luna, während er sich darauf konzentrierte sein Illusionen-Konstrukt aufrecht zu erhalten. Dazu hatte er sich auf den Boden gesetzt und schien sich selbst in eine Art Meditation begeben zu haben. Er war sich nicht sicher wie sehr er diesen Zavetar täuschen konnte, doch er hoffte das es gelang und die anderen erkannten das sie eine Chance hatten. Ob sie die zum Angriff oder zur Flucht, war dem Illusionisten egal. Zu sehr durfte er seine Gedanken nicht wandern lassen, da er sich auf seine Illusionen konzentrieren musste und auf die Bewegungen der anderen ebenso achten musste.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyDo 22 Nov 2012, 18:33

Edriel lächelte nur.
"Ein netter Versuch. Aber sinnlos."
Mit nur einer einzigen Handbewegung wischte er die Illusionen Talvons hinfort, woraufhin dieser selbst und auch die anderen wieder sichtbar wurden.
"Glaubt mir, mit großer Macht wird auch das Spühren von Präsenzen einfacher und niemand kann solche perfekte Abbilder von magischen Präsenzen bilden, wie sie bei echten Magiern vorkommen. Dennoch, ihr besitzt Talent. Meinen Respekt habt ihr."
Stille folgte seinen Worten, bevor Noirin plötzlich erkennend aufkeuchte. Es war, als hätte sie plötzlich einen Plan gefasst - oder etwas, das man ihr erzählt hat, richtig verstanden. Lächelnd sah sie den Mann an, der behauptete, ihr Vater zu sein.
"Jetzt verstehe ich", meinte sie. "Ich weiß, warum es wichtig und richtig ist, was Ihr sagt, Lord Lunaska. Bitte, lasst uns ein wenig alleine, damit ich auch den anderen erklären kann, wieso wir Euch unterstützen sollten."
Edriels Augen leuchteten auf, bevor er sich vor der angehenden Königin verneigte und außer Hörweite der Gruppe schritt.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptySa 24 Nov 2012, 20:01

Talvon erschrak im ersten Moment als der Zavetar seine Illusionen einfach so beiseite wischte. Nun war es die Frage was er überhaupt gegen den Schatten tun sollte. In diesen Schreckensmoment war bekam er nicht mal mit wie Noirin mit dem Schatten sprach und dieser sich dann außer Hörweite schritt. „Was?! Was habt ihr vor?“, kam es von Talvon, während immer noch der Schock in seiner Stimme und im Gesicht zu sehen war. Selbst als er das Fragte waren seine Gedanken noch bei dem Eben geschehenen. Was sollte er tun wenn er den Schatten wieder gegenüber stand? Schließlich beherrschte er nur Illusionen und es war so als wäre diese Nutzlos gegen den Schatten.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyMo 26 Nov 2012, 11:14

Der Blick von Ori, mit dem er Noirin bedachte, war nur schwer zu deuten, doch positiv schien er nicht gerade zu sein. "Ich hoffe, bei allen Göttern, die ich kenne, dass dies eben nur eine grosse Show war damit wir uns kurz sammeln können." Im Prinzip hing alles von Noirin ab. Edriels Plan hing einzig und alleine davon ab ob er die zukünftige Königin dazu bringen konnte mitzuspielen und Ori wollte gar nicht erst daran denken was der verrückte Lord alles Versuchen würde, falls Noirin nicht freiwillig mitmachte.

Lana ging vorsichtig zu Talvon hinüber und legte dem Illusionisten vorsichtig eine Hand auf die Schulter. "Tut mir leid, dass Euer Plan nicht funktioniert hat. Auf jeden Fall war es sehr mutig uns alle aus der Gefahrenzone bringen zu wollen." Die Naga versuchte aufmunternd zu lächeln. "Vielleicht sollten wir die Sache anders angehen, Ihr könnt unsere Anwesenheit vielleicht nicht verbergen, aber vielleicht soweit verschleiern das Lord Edriel nicht genau weis, wo wir uns gerade befinden."
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyDi 27 Nov 2012, 22:40

Die zukünftige Königin lächelte.
"Ich habe einen Plan. Und Lord Lunaska selbst hat mich auf diese Idee gebracht. Passt auf."
Sie machte eine Pause, bei der sie kurz zu Edriel blickte, um sich zu gewissern, dass er weit genug fort war.
"Aber dazu muss ich erst etwas von euch wissen, Lana, Talvon und Ori... Seid ihr bereit, dafür zu sterben, Lord Lunaska aufzuhalten? Ich für meinen Teil bin es. Aber wie sieht es mit euch aus?"
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 11 EmptyDi 27 Nov 2012, 23:34

Ori gab ein Geräusch von sich das so Klang als hätte er einen Lacher oder ausruf im letzten Moment noch unterdrückt. Noirin hatte leicht reden, den, selbst wenn alles schief gehen würde, sie würde es bestimmt überleben, aus dem einzigen Grund weil Lord Edriel sie für seinen Plan brauchte. "Lieber sterbe ich bei dem Versuch diesen verrückten aufzuhalten als nur dazustehen und zuzuschauen, wie er mein und alle anderen Völker zu Vieh degradiert." Ori glaubte nicht das der Plan von Edriel funktionieren würde und das konnte man auch deutlich an seinem Tonfall hören.

Lana blickte kurz zwischen Luna und Noirin hin und her, bevor sie nickte. "In diesem Punkt muss ich Ori recht geben.. egal wie man es dreht und wendet, ich glaube nicht das der Plan von Lord Edriel funktioniert und wenn wir ihn nicht aufhalten wer dann?" Lana klang nicht so selbstsicher, wie sie es gerne gewollt hätte, sie wollte nicht sterben, doch das Ganze hier war grösser als sie selbst oder jedes andere Mitglied aus dieser Gruppe, wenn es eine Sache wert war, für die man sein Leben opferte, dann ganz sicher diese.
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