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 Takanors Schatten

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Anubis

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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Do 29 Nov 2012, 12:35

Talvon schwieg fürs erste und betrachtete die Agentin eingehend. „Für etwas zu sterben...“, begann er leise, bevor er leise seufzte, „Ich kann euch nicht sagen ob dafür bereit bin oder ob ich das je sein werde, aber riskiert habe ich es doch schon bereits. Natürlich helfe ich euch und ich werde mein Leben dafür riskieren.“ Er war bereits gespannt auf den Plan der zukünftigen Königin und hoffte auch dass dieser funktionieren würde. Er war sicher dass er nicht bereit war zu sterben, aber wer war das schon? Sicher er konnte es riskieren und sehr wahrscheinlich dabei sterben, doch das hieß nicht das er bereit für den Tod war.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   So 02 Dez 2012, 21:52

Noirin nickte, offensichtlich mit den Antworten zufrieden.
"Lord Edriel erwähnte, das Zavetar mit ihrer Lebenskraft praktisch alles bewirken können, indem sie diese in Magie umwandeln. Luna wäre also in der Lage, Lord Edriel von seiner Macht abzuschneiden, ihm praktisch die Gabe der Zavetar zu nehmen. Er wäre also ein ganz gewöhnlicher Mensch. Luna könnte diesen Zauber wirken unter dem Vorwand, sie wollte einen Teil ihrer Lebenskraft auf ihren Vater übertragen, um seinen Plan zu unterstützen. Allerdings bezweifel ich, das ihre eigene Lebenskraft für diesen Zauber ausreichen würde..."
Sie sah die anderen der Reihe nach an. Auf der Zavetar blieb ihr Blick liegen.
"Du wirst uns also töten müssen, um den Zauber zu vollenden."


Schockiert starrte Luna die Agentin an. Ihr Plan war... wahnsinnig! Doch je länger sie darüber nachdachte, desto mehr wurde ihr bewusst, das es wohl der einzige Weg wäre, ihren Vater aufzuhalten. Doch gab es auch eine Schwachstelle in dem Plan... Spätestens, wenn Luna Noirin die Lebenskraft entzöge, würde Lord Edriel begreifen, das irgendetwas nicht stimmte.
Zögernd brachte sie dies zur Sprache, woraufhin Noirin nachdenklich zu werden schien.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Fr 07 Dez 2012, 00:57

Mit beinahe allen hätte der Illusionist gerechnet, doch das Noirin den Tod der Gruppe vorschlug nur damit Luna ihren Vater die Kräfte nahm. Gab es wirklich keinen anderen Weg? Wenn Talvon ehrlich war wollte er noch nicht sterben und seine Künste verfeinern und weiter von Dorf zu Dorf ziehen. Andererseits wäre es vielleicht die einzige Möglichkeit den Schatten los zu werden, selbst wenn es nach hinten los ginge gäbe es auch keine neue Königin. Über die Folgen konnte er nur spekulieren, aber im Grunde konnte es ihm auch egal sein, schließlich wäre er dann bereits Tod.
Leise seufzte Talvon und betrachtete die Agentin etwas. „Es…es wird wohl unsere einzige Möglichkeit sein. Wie sonst sollen wir ihn aufhalten? Meine Illusionen sind so gut wie Nutzlos und ich bezweifle das wir ihm anderes töten können“, begann Talvon, wobei sein Blick langsam zu Luna wanderte, „Ich möchte…es gar nicht sagen, doch unsere einzige andere Möglichkeit wäre wenn der Totenbeschwörer noch bei uns wäre. Zumindest schien er einen Weg zu kennen sich etwas dagegen zu wehren…vielleicht genug um den Schatten zu vernichten.“
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Mo 10 Dez 2012, 23:38

Der Plan war gut, zumindest soweit Ori ihn nachvollziehen konnte, schliesslich war er weder Magier noch Zavetar. Fand er es gut das Sie hierbei ihr Leben Opfern mussten? Natürlich nicht, aber die Alternative war von Lord Edriel getötet zu werden. Und dann würde seine Lebenskraft auch noch dabei helfen seinen verrückten Plan in die Tat umzusetzen.
"Erzähle ihm doch einfach was wir vorhaben..." Vermutlich würden ihn nun alle entgeistert anstarren, doch Ori erzählte weiter. "Sagt ihm das ausser Luna niemand aus der Gruppe verstehen will. Deshalb hättet ihr diesen Plan vorgeschlagen um ihn zu stoppen, während Luna in Wirklichkeit uns die Lebensenergie entzieht, um sie auf ihn zu übertragen. Nur damit wir Euch das glauben, müsstet ihr eure Lebensenergie als erstes Opfern." er machte kurz eine Pause. "Ich habe gesehen, wie Luna ein totes Kind wiederbelebt hat und er weis doch sicher auch das dies möglich ist oder?"
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Di 11 Dez 2012, 01:34

Noirins Augen blitzten auf.
"Ein ausgezeichneter Vorschlag, Ori. Das dürfte klappen", sagte sie, wurde dann jedoch von Luna unterbrochen.
"Er weiß, das die Wiederbelebung eine Möglichkeit ist. Allerdings weiß er auch, das ich euch innerhalb eines Sekundenbruchteils töten kann und ihr nichts dagegen tun könnt. Das heißt, das ihr nicht einmal versuchen könntet, mich aufzuhalten, sollte ich mich gegen euch stellen. Aber der Ansatz war wirklich schon gut."
Angestrengt schienen die beiden angeblichen Schwestern nachzudenken.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Di 11 Dez 2012, 23:26

Langsam setzte sich Talvon auf den Boden und seufzte leise. Er selbst hatte kaum noch eine Idee die er beisteuern könnte. Sein Fachgebiet blieb die Illusion und selbst mit den Informationen die er hatte, war er sich nicht sicher ob ihm etwas einfallen würde um der Gruppe zu helfen. Andererseits waren viele seiner Gedanken auch noch damit beschäftig das er bald sterben würde. „Ich weiß ja nicht wie viel Lebenskraft du brauchst um diesen Plan zu vollbringen, aber vielleicht brauchst du Noirin gar nicht dazu“, begann er mit doch leiser Stimme, „Im aller Schlimmsten Fall könnte ich versuchen Noirin mit einer Illusion zu tarnen und eine perfekte Illusion von ihr zu erschaffen, welche den Schatten lang genug täuschen würde damit du den Plan um setzen kannst.“
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   So 16 Dez 2012, 10:06

Lana seufzte. "Dann bleibt uns wohl nur noch übrig Lord ­Edriel solange abzulenken damit Luna genug Zeit hat ihm die Kraft abzuziehen." Wenn es bei zwei ­Zavetaren nur darauf ankam wer von den beiden der schnellere war, so mussten halt die Gruppe dafür Sorgen, das Luna die nötige Zeit hatte.

Ori fluchte etwas in seiner Sprache, allerdings leise. "Gibt es keine Möglichkeit dem Kerl irgendwie auf normalem Weg beizukommen? Einen weg seine Kräfte nur kurz zu blockieren? Ein paar Sekunden würden mir schon reichen für ein paar gut gezielte würfe."
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   So 16 Dez 2012, 12:52

Mit geschocktem Gesichtsausdruck sah Luna den Söldner an, bevor sie leicht den Kopf schüttelte.
"Nein... Auch, wenn er schreckliches getan hat und dem Wahnsinn anheimgefallen ist, so ist er dennoch mein Vater... Selbst wenn ich es wollte... Ich könnte ihn nicht töten..."
Sie atmete tief durch.
"Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als es zu versuchen. Ich sollte am Besten erst den Zauber ausformulieren und dann die nötige Lebenskraft in Magie umwandeln... Vielleicht schaffe ich es, ihn damit zu überraschen." Sie lächelte die anderen an. "Und vielleicht brauche ich eure Lebenskraft gar nicht dafür."
Nachdenklich sah Noirin sie an, bevor sie schließlich zustimmend nickte.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   So 16 Dez 2012, 22:47

Talvon nickte leicht während er den anderen zu hörte. Natürlich hoffte er auch das es nicht ihre Leben kosten würde, aber andererseits hatte er bereits mit seinen Leben abgeschlossen. Denn irgendwie bezweifelte er das er hier wirklich Lebend heraus kam. „Falls ich es nicht überleben sollte...“, begann der Illusionist, bevor er kurz aufhörte, „Es war mir auf jeden Fall eine Ehre mit euch allen zu reisen.“ Sein Blick war bei diesen Worten Stur auf den Boden gerichtet, die Frage war doch was sollte er tun wenn er es doch überleben würde, Noirin nochmal zur Hauptstadt begleiten oder doch gleich verschwinden und die anderen im Glauben lassen gestorben zu sein? Er wusste es noch nicht und vorerst musste er sich auf etwas anderes konzentrieren.
Und genau das tat er auch und erschuf eine Illusion von Noirin, wobei er sich dieses mal auf die Magische Aura des Originals und so würde die Illusion eine eben solche Aura bekommen. Während dessen ließ er Noirin langsam hinter einer Illusion verschwinden. Diesen Schatten würde er es zeigen und ihm beweisen das er Illusionen erschaffen konnte mit einer perfekten Magischen Aura, eine die vom Original nicht zu unterscheiden war.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Mi 19 Dez 2012, 16:41

Ori fluchte weiter, er ­hasste es nur rumzustehen und völlig hilflos zu sein. Aber so sehr er es sich auch wünschte, gegen Edriel war er machtlos. Im Moment beneidete er Talvon, den der Illusionist konnte immerhin etwas tun und für Ablenkung sorgen. Lana und Noirin waren magisch begabt und konnte im Notfall dem abtrünnigem Zavetar sicherlich auch noch etwas entgegenschleudern, um Luna mehr Zeit zu verschaffen. Trotzdem griff er heimlich nach seinen Wurfsternen, denn selbst wenn die Chancen damit auch nur irgendetwas zu erreichen extrem gering waren, den Teufel würde er tun und einfach nur herumstehen, falls der Plan schief ging.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Mi 19 Dez 2012, 18:14

Luna belächelte den Versuch von Talvon freundlich, schüttelte dann jedoch den Kopf.
"Das wird nicht gelingen. Die Illusion ist sehr gut, aber nicht perfekt. Du hast nicht ein solch gutes magisches Gespühr, wie Zavetar es haben, also werden deine Illusionen einer magischen Präsenz dem Original nur nahe kommen. Nie werden sie sich exakt gleichen."
Noirin runzelte die Stirn. Sie wäre von der Illusion getäuscht worden, aber sie verstand sich auch so gut wie gar nicht auf das spüren von Magie.
"Also, wir sollten es einfach versuchen", sagte sie, bevor sie sich in Richtung von Lord Edriel wandte und ihm lächelnd zuwinkte. Gleich darauf setzte sich der Lord in Bewegung.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Do 20 Dez 2012, 11:46

Im Grunde war es Talvon egal was Luna sagte, er wollte es einfach versuchen. Dazu konzentrierte er sich sehr auf Noirin und seine Illusion von ihr. Er würde diesen verfluchten Schatten mit seiner Illusion täuschen oder dabei sterben. Im Grunde konnte er damit Luna ebenfalls Zeit damit erkaufen sollte es schief gehen, denn dadurch würde sich der Schatten vielleicht auf ihm konzentrieren, wenn auch nur kurz. Dennoch war sein oberstes Ziel eine Perfekte Illusion von Noirin zu erschaffen, welche jeden Täuschen könnte. Es würde sich wohl auch gleich zeigen wie gut es ihm gelungen war, denn der Lord setzte sich in Bewegung und kam auf die Gruppe zu.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Di 25 Dez 2012, 12:59

Ori beobachtete misstrauisch wie Edriel zu ihnen hinüberkam und sich logischerweise erst einmal an Noirin wandte um sich bestätigen zu lassen das Sie die Truppe wirklich überzeugt hatte. Am Anfang schien es wirklich gut zu laufen doch dann schien Edriel Oris Gesichtsausdruck zu bemerken und wirkte misstrauisch. Ori war nun mal kein guter Schauspieler, gute Miene zu etwas zu machen das ihm eigentlich nicht wirklich behagte war etwas das Er nicht wirklich gut konnte. "Nur keine Panik, Eure Tochter hat mich von eurem Plan überzeugt... aber das ­heisst nicht das Ich eure Methoden plötzlich gut finde, ganz im Gegenteil, meiner Meinung nach gehört ihr dafür immer noch an den Galgen... Doch Noirin hat überzeugend dargelegt das dann wirklich alles umsonst gestorben wären... und ich habe nur zugestimmt weil Noirin nachher die Königin sein wird."
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   So 30 Dez 2012, 22:27

"Was Ori damit sagen möchte", warf Noirin ein, bevor ihr angeblicher Vater etwas erwidern konnte, "ist, das er lieber freiwillig seine Lebenskraft einem guten Zweck spenden möchte, als in einer Welt zu leben, in der jemand wahllos Leute tötet, auch wenn es eben jenem guten Zweck dient."
Die Agentin sah, wie Edriel Ori kurz weiter ansah, bevor er nickte und das Misstrauen aus seinen Augen wich. Dann wandte er sich an Luna.
"Beginne, meine Tochter."


Der Zavetar war etwas mulmig zu Mute. Sie war sich nicht sicher, ob Noirins Plan gelingen würde. Doch selbst wenn er es täte, bestand die Möglichkeit, das sie ihre Freunde töten musste. Ja, das, was ihr Vater als Gabe bezeichnete, war für sie selber ein Fluch. Fast beneidete sie Noirin, die ja angeblich ihre Schwester war und deshalb von diesem Fluch verschont geblieben war. Dennoch, nun war nicht der rechte Zeitpunkt über das, was sie war, nachzudenken.
Nach und nach bedachte Luna, wie sie den Zauber am Besten wirken lassen sollte. Sie entschied sich, mit diesem Zauber ihrem Vater die Macht zu nehmen, andere mit seiner Gabe zu töten. Gleichzeitig wollte sie, das Lord Edriel nicht mehr dem Verlust der Lebensenergie unterlag, wie es normal war für Zavetar. Lediglich die Gabe der Wiederbelebung durch Opferung eines Teils der eigenen Lebensenergie, wollte sie ihm lassen. So fügte sich der Zauber immer mehr zusammen. Nun benötigte er nur noch die Magie. Und das war nicht gerade wenig.
Beobachtet von den Anderen wandelte die Magierin ihre Lebensenergie in Magie um - wie einfach es doch ging - und stellte fest, das es nicht genügte. Sie biss sich auf die Lippen. Sie hatte gehofft, es würde reichen. Doch nun gab es keine andere Wahl. Wollte sie ihren Vater aufhalten, musste sie töten. Doch... Warum sollte der Tod ihre Freunde nehmen? Sie hatten ihr nie etwas getan, während ihr Vater sie verlassen hatte, nur um als wahnsinniger Mörder wieder in ihr Leben zu treten. Und doch.. Sie wusste nicht warum, aber sie wusste, das es ihr unmöglich war, ihn zu töten. War es das familiäre Band zwischen ihnen? War es, weil Zavetar einander nicht töten durften? Was auch immer es war... Eher würde sie ihre Freunde als ihren Vater töten können.
Und so geschah es, das Luna ihre Gabe anwandte, um nacheinander Ori, Talvon und Lana zu töten, bevor sie, während sie die Magie bereits entfesselte, auch Noirin das Leben nahm. Zu spät bemerkte Lord Edriel, was seine Tochter getan hatte. Denn als er versuchte, sie zu töten, gelang es ihm nicht. Ob aus dem gleichen Grund, wieso Luna ihn nicht töten konnte, oder weil der Zauber gelungen war, es war gleich, denn sofort wandte sich die Zavetar von ihm ab und betrachtete die leblosen Körper ihrer Freunde. Tränen traten in ihre Augen, während sie neben Lana, die ja angeblich ihre Schülerin war, auf die Knie ging. Vorsichtig strich sie über den noch warmen Körper ihrer Freundin.
Dann durchzuckte sie eine Erkenntnis. Sie hatte noch immer eine große Reserve an Lebensenergie in sich. Zu erst konnte Luna sich das nicht erklären, doch dann erinnerte sie sich daran, wie sie Pravum getötet hatte. An diese irgendwie zähe Lebensenergie... Konnte es sein, das sie sich nicht in Magie umwandeln ließ? Doch was immer der Grund dafür war, das sie da war, wichtig war nur, das sie sie nun nutzen konnte, um die Vier, mit denen sie nur eine kurze, aber doch ereignisreiche Zeit verbracht hatte, ins Leben zurückzuholen.
Erst, als sie alle wieder Lebensenergie erhalten hatten, stellte Luna fest, das ihr Vater verschwunden war. Das war das letzte, was sie realisierte, bevor sie einen Schwächeanfall erlitt und das Bewusstsein verlor.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Mo 31 Dez 2012, 14:18

Talvon kam langsam wieder zu Bewusstsein, nach dem er sich sicher war das er gestorben war. Warum er wieder lebte war ihm nicht ganz klar und auch tat ihm so einiges weh, wobei da war er sich sicher das das vom Aufprall mit dem Boden kam. Auch verspürte er eine gewisse Müdigkeit, dennoch war er sehr froh wieder unter den Lebenden zu weilen.
Nur langsam konnte er sich wieder aufrichten und genauso schnell nahm er seine Umgebung wahr. Eines konnte er mit Sicherheit sagen und zwar das zu Sterben und Wiederaufzuerstehen nicht das angenehmste war. Die anderen lagen noch alle am Boden und in den Moment war er sich nicht all zu sicher ob er wirklich wieder am Leben war, auch wenn er schmerzen verspürte.
Langsam ging er zu Luna und kniete sich neben diese, während er nach einen Puls von ihr suchte. Er hoffte einmal das sie es geschafft hatte und ihnen dann wieder das Leben gegeben hatte, wobei er nicht wusste woher sie die Lebenskraft haben sollte. Talvon konnte auch einen leichten Puls bei der Zavetar spüren und atmete erleichtert aus, wenn sie gerade noch so lebte konnte es gut sein das die anderen ebenfalls lebten. Die Frage war jedoch ob Luna das ganze auch wirklich überleben würde.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Fr 04 Jan 2013, 01:29

Ori hatte schweigend zugeschaut, wie Luna langsam aber sicher ihren Zauber webte und dann allen der Reihe nach die nötige Lebensenergie abzapfte. Ori hatte geglaubt, dass es schmerzhaft sei, wenn einem die Lebenskraft entzogen wird, doch eigentlich hatte er nichts gespürt, es wurde einfach alles um ihn herum schwarz und das wars, kein Schmerz, kein Leben, das noch mal vor dem inneren Auge vorbei zog und auch kein Licht am ende eines dunklen Tunnels.
Genau so plötzlich, aber leider nicht genau so schmerzfrei war seine Wiederbelebung. Hätte Ori es beschreiben müssen so hätte er es wohl so beschrieben das ihn jemand aus grosser höhe auf den Boden geschmettert hätte und er anschliessend noch von einer Gruppe Wildpferde überritten worden wäre. Ihm taten Körperteile weh von denen er nicht einmal wusste, dass sie wehtun konnten, dazu die völlige Desorientierung, seine Augen verweigerten den Dienst und auch die Ohren schienen streiken zu wollen, drang doch nur alles stark gedämpft zu ihm durch. Dafür schien es ihm als wäre sein Herz nicht in der Brust, sondern direkt neben seinem Ohr und hämmerte dort wie Wild und das war auch der Moment wo Ori erst so richtig klar wurde, dass er lebte... wieder lebte.

Bei Lana war es ganz ähnlich. Sie hatte es sich immer schlimm vorgestellt zu sterben, hatte eine Art stechenden Schmerz oder so erwartet, doch nichts geschah. Doch immerhin blieb sie auch von grösseren Schmerzen verschont. Stattdessen kribbelte ihr ganzer Körper, so ähnlich wie wenn man sich ungünstig auf einen Arm stützte und ihm so die Blutzufuhr für ein Weilchen abschnürte. Die Junge Naga war anfangs auch etwas desorientiert, erholte sich aber relativ schnell wieder. Sie bemerkte wie Luna neben ihr Lag und ­Talvon neben ihr kniete und anscheinend die Zavetar gerade untersuchte. "was.. was ist passiert?"
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   So 06 Jan 2013, 20:15

Noirin war völlig schmerzfrei, als sie erwachte. Dafür war sie im ersten Moment völlig desorientiert und als sie sich aufsetzte überwältigte sie ein starkes Gefühl von Schwindel. Dennoch stand sie und sah sich um, stolperte ein paar Schritte auf die anderen zu, bevor sie auf alle Viere sank und sich übergab. Dann erhob sie sich erneut und taumelte zu Luna, neben der sie sich niederließ. Sanft schloß sie die Zavetar in die Arme, als sie verstand, das es ihr wichtiger war, das Leben der anderen zu retten, als ihres zu behalten. Dann wandte sich die Agentin, die mindestens ebenso blaß aussah wie die Magierin in ihren Armen, an die anderen.
"Wir sollten sie zum Schloß bringen... dort praktizieren die besten Heiler und vielleicht können sie ihr helfen..."
Obwohl sie die anderen ansah, schien es, als würde sie sie nicht sehen.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Di 08 Jan 2013, 12:58

„Wir können sie zwar zum Schloss bringen, aber ich denke nicht das die Heiler wirklich etwas tun können. Eher bräuchte sie etwas Lebensenergie, vielleicht von zum Tode verurteilten?“, meinte Talvon nur und betrachtete die Agentin und die Zavetar. Allerdings wusste er nicht wie lange sie noch Zeit hatten und wie viel Lebensenergie Luna noch übrig hatte. Jedoch hoffte er es das sie es überstehen würde.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Do 10 Jan 2013, 03:58

Lana blickte sich kurz um und nickte danach Noirin zu. "Ja bringen wir sie zu den Heilern... das ist im Moment das Einzige was wir tun können." Sie hatte zwar nicht viel Hoffnung, dass die Heiler etwas für Luna tun konnten. Der Vorschlag von Talvon war da schon vielversprechender, aber Lana war sich nicht sicher ob Noirin das Zulassen würde. Und ­ausserdem müsste Luna dazu wieder das Bewusstsein erlangen. Aber Lana wollte die Hoffnung nicht aufgeben, noch war Luna nicht tot. Da sich Talvon und Noirin bereits gut um Luna kümmerten machte sich Lana auf und holte die Pferde, damit sie sich sogleich auf den Weg machen konnten.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Fr 11 Jan 2013, 22:42

Für Noirin war es bereits beschlossene Sache, das sie die Zavetar zu den Heilern des Königs brachten. Was sonst sollten sie auch tun? Der Vorschlag von Talvon war zwar auch vernünftig, aber solange Luna nicht bei Bewusstsein war, konnte sie niemanden mit ihrer Fähigkeit töten. Die zukünftige Königin hatte die Hoffnung, das die Heiler Luna, wenn auch nicht stärken, so doch zumindest wieder wecken konnten, damit Luna sich selber helfen konnte. Eilig drängte sie zum Aufbruch.
Mitten in der Nacht erreichte die Gruppe die Hauptstadt und kurz darauf auch das Schloss. Obwohl es ihre Pflicht war, sofort Auskunft zu geben, sorgte Noirin zunächst dafür, das Luna die Bestmögliche Versorgung erhielt, bevor sie sich bei den anderen entschuldigte und beim König verschwand. Es dauerte lange, bis Lana, Talvon und Ori die Erlaubnis erhielten, in Lunas Zimmer zu kommen. Die Zavetar war bleich im Gesicht, aber wieder bei Bewusstsein. Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, als sie die Gruppe sah.
Nicht lange danach erschien auch Noirin - in Begleitung von zwei Wachen, die einen zerlumpten, grimmig drein blickenden Mann eskortierten, der immer wieder hasserfüllte Blicke auf Noirin warf und die anderen einfach ignorierte. Knapp erklärte Noirin, das dies ein zum Tode verurteilter Vandale war, der einen Mordanschlag auf den König versucht hatte, sowie die Erlaubnis vorliege, das Luna dieses Urteil auf "ihre Weise" vollstrecken dürfe. Dann gab sie den Wachen den Befehl, den Mann festzuhalten und zu stützen. Kurzdarauf wanderte seine Lebensenergie zu Luna.

Diese Geschichte ist nun sechs Wochen her. Die Gruppe hatte sich zerstreut, nachdem sicher war, das sie gut ausgehen würde. Von Lord Edriel hat man seitdem nichts mehr gehört oder gesehen. Noirin hat jedoch auch gebeten, dass er nicht weiter verfolgt werden sollte. Ihrer Meinung nach war er durch den Verlust seiner Fähigkeiten gestaft genug. In Anbetracht der Tatsache, dass er es als Gabe gesehen hatte, stimmt das wohl auch.
Lana hat sich am Morgen nach dem Tod des Vandalen verabschiedet, um ihre Reise fortzusetzen. Sie hat erklärt, das es für sie an der Zeit wäre, einen neuen Lehrer zu suchen, um ihr Wissen zu erweitern. Talvon folgte ihr kurz danach. Er kehrte in das Dorf zurück, in dem wir so freundlich bewirtet worden waren und in dem er sich so wohl fühlte. Ob er noch immer dort ist, oder es ihn weiter fort gezogen hat, das entzieht sich dem allgemeinen Wissensstand am Hofe.
Ori ist irgendwann am Mittag verschwunden. Wohin, das weiß wohl nur der Wind, doch es liegt die Vermutung nahe, das es ihn irgendwo hin gezogen hat, wo er außerhalb der direkten Reichweite des Königs, oder eher mittlerweile der Königin, ist. Was auch immer zwischen ihm und König Nomuskas vorgefallen ist, muss ihn sehr schwer enttäuscht und sehr wütend gemacht haben.
Noirin wurde ohne Zwischenfälle zur Königin gekrönt. Noch am gleichen Abend erreichte eine Nachricht von den Rebellen den Königspalast, in dem sie bekannt gaben, das sie sich auflösen und alle gefangenen Königstreuen freilassen würden. Außerdem wünschten sie der Königin alles Gute und hofften, das ihre Hand weniger Gewalt anwedenden würde, als die von Nomuskas.
Was Pravum betrifft, so stimmte die Nachricht, das er wieder am Leben ist. Er erschien einen Tag vor der Krönungszeremonie im Schloss, wo er als Gast von Noirin einquatiert wurde, solange er wollte. Als ihre erste Amtshandlung als Königin ernannte Noirin ihn zum Grafen von Asivan, jener Stadt, die ihm sowieso treu war. Als Gegenleistung schwor er ihr die Treue und erneuerte damit ein uraltes Band, das ihn mit dem Königshaus verband, wie er erklärte. Auch durfte er seine verderbliche Magie weiter ausüben, jedoch war es ihm verboten, sie jemand anderem zu lehren.
Und ich? Ich ging am Tag nach der Krönung. Obwohl Noirin mir angeboten hatte, mich von Nomuskas adoptieren zu lassen, damit ich offiziel ihre Schwester - und somit eine Prinzessin wäre - sowie einen Platz als ihre Beraterin versprochen hat, entschied ich mich, mich ersteinmal um das Andenken meines Volkes, den Zavetar zu kümmern. Im Namen meines Volkes verfolge ich Räuber und Mörder, die den Tod verdient haben und rette Leben - im Zweifel, indem ich sie erst nehmen muss. Vielleicht werde ich eines Tages Noirins Angebot annehmen. Aber bis dahin werde ich dafür sorgen, das mein Volk als wohltät und gutmütig in Erinnerung bleibt. Und wer weiß, vielleicht wird es eines Tages wieder erstarken, so das Schicksal es will.
Doch das steht in den Sternen. Und weder ich, noch einer der anderen, deren Schicksal das Meine gekreuzt hat, wird je davon erfahren. Denn was die Zukunft bringt, das ist der wahre Schatten von Takanor und soll ein andermal erzählt werden.
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