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 Takanors Schatten

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Redeyes
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySo 08 Jan 2012, 21:00

Lana war hin und hergerissen zum einen wollte sie wissen was Pravum für eine Möglichkeit, oder besser gesagt Möglichkeiten. Und auf der anderen Seite war da die Aussage von Noirin, die sie irgendwie schockierte. Luna sollte zum König geschickt werden? Und das obwohl Noirin sie als Rebellin erkannt hatte und sie immer noch für eine hielt... Lana wusste, was der König mit Rebellen machte.
"Verzeiht die Frage, aber was soll Luna den beim König?"


Ori setzte sich ebenfalls und hörte erst mal aufmerksam zu. Er hielt auch nicht viel davon Luna zum König zu schicken, allerdings mehr aus pragmatischen gründen. Luna war im Notfall die einzige Verbindung zum Schatten, sie konnte als einzige nachfühlen, wie er dachte, seine Schritte voraussagen und vielleicht waren ihre Kräfte, die einzigen die gegen den Schatten bestehen konnten. Doch er würde jetzt sicherlich nicht Noirin widersprechen, er spielte mit dem Gedanken es später anzusprechen, aber sicher war er sich noch nicht. Er hoffte das Noirin jetzt nicht noch lange Diskussionen starten würde, den eigentlich wollte er lieber über die einzige Spur reden, die sie hatten.
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Anubis

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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMo 09 Jan 2012, 11:03

Pravum lächelte finster während er Luna betrachtete. „Nun das eine ist etwas komplizierter und es wäre ein nekromantisches Ritual, wovon du danach auch Abhängig sein wirst“, meinte er und sah dann auch kurz zu Lana, „Die andere Möglichkeit wäre, das du dich von Menschen nährst. Es gibt hier einige verurteilte Gefangene, welche bereits auf ihren Tod warten. Ich würde dich zu ihnen bringen und du würdest wieder zu Gesundheit kommen und ihnen so einiges ersparen.“

Talvon sah den Totenbeschwörer misstrauisch an. Wie sollte dieser an die Gefangenen kommen? Er konnte doch schlecht dort hinein gehen und sagen das er diese Gefangenen brauchte. Irgendwie bekam er ein ungutes Gefühl was diese Stadt betraf und sah sich vorsichtig um.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMo 09 Jan 2012, 15:33

Luna schauderte, als Pravum seine erste Möglichkeit erzählte. Diese Möglichkeit würde sie unter keinen Umständen wählen. Lieber würde sie sterben. Die andere hingegen... Es war nicht wirklich etwas Anderes als das, was sie bei den Rebellen gemacht hatte. Was also sollte dagegen sprechen, Leute, die sowieso hingerichtet werden würden, zu töten? Sie war Noirin einen kurzen Blick zu, den diese mit einem kurzen Nicken beantwortete.
"Ich will die Totgeweihten sehen", antwortete Luna dem Totenbeschwörer leise.

"Und ich ebenfalls. Ich will sicher gehen, das alles mit Rechten Dingen vor sich geht", fügte Noirin hinzu. Ihr wahr bewusst, das sie damit ihr Misstrauen Pravum gegenüber offen darlegte. Aber das war ihr egal. Sie war die Agentin des Königs und noch mehr... Und diese Stadt hatte schon zu lange keinen Beauftragten seiner Majestät mehr gesehen, der für Recht und Ordnung sorgte. Der Fürst dieser Stadt unterstand zwar dem König, doch das bedeutete nicht, das er diese Stadt nicht regierte, wie es ihm gefiel.
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyDi 10 Jan 2012, 03:43

Lana blickte entsetzt zwischen Luna und PRavum hin und her, als er die erste Möglichkeit erklärte. Und offensichtlich war auch Luna dieser Methode nicht minder abgeneigt, zum Glück. Die zweite Möglichkeit klang aber irgendwie nicht angenehmer... aber irgendwie... Praktischer. Schliesslich würden diese Leute sowieso sterben. Dennoch konnte sich Lana nicht vorstellen das es angenehm war den Henker zu spielen. Und so sehr sie Gedanke beunruhigte, sie erkannte auch die einmalige Gelegenheit dabei. "Ich werde auch dabei sein, ich muss es nochmals sehen."

Ori sah das ganze Pragmatischer. Wenn die Gefangenen sowieso zum Tode verurteilt waren, war es eigentlich egal, wenn sie durch Lunas Kräfte starben. So taten sie wenigstens im Tode noch etwas gutes. Und vermutlich war es noch schmerzfreier für die verurteilten als geköpft oder aufgehängt zu werden. Wobei sich hier natürlich wieder die Frage stellte, woher Pravum wusste, dass es zum Tode verurteilte in dieser Stadt gab und offenbar hatte Noirin es auch gemerkt, ihr mistrauen war vielleicht gerechtfertigt, aber Ori konnte es natürlich nicht beweisen. Überrascht hingegen war er von Lana's ansage, dass sie auch dabei sein wollte. Im ersten Moment wollte er fragen warum, lies es dann aber.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyDi 10 Jan 2012, 14:12

Mit einen leichten lächeln sah er jeden der Gruppe nach einander an, bevor sein Blick auf Luna liegen blieb. „Wunderbar, dann werde ich euch dann zu den Verurteilten führen“, meinte Pravum und lehnte sich leicht zurück, „Ihr müsst mir nur sagen wann ihr die Gefangen sehen wollt. Weiteres habe ich von meinen Kontakten erfahren das kein Fremder die Stadt betreten hat, zumindest nicht in den letzten Tagen. Auch hat der Schatten bisher nicht in der Stadt zu geschlagen, nur im Umland soll es einen seltsamen Todesfall gegeben haben. Es könnte der Schatten gewesen sein, doch das ist nicht sicher.“

Talvon betrachtete Pravum misstrauisch, bevor er zu Noirin sah und leise seufzte. „Ich werde ebenfalls mit kommen“, meinte er dann leise. Er würde wohl nur mitkommen damit die Gruppe zusammen blieb und falls der Totenbeschwörer doch etwas plante konnte er Noirin und den anderen beistehen. „Doch die Frage ist, welche bisher keiner gestellt hat, warum sollte man euch erlauben das Luna die Hinrichtung übernimmt? Es klingt so als würdet ihr wissen das es welche gibt die auf die Hinrichtung warten?“ Er brachte zwar sein Misstrauen offener zum Ausdruck als die anderen, doch das war ihm im Moment egal. Auch das er lauter sprach als er wollte und so auch die Aufmerksamkeit von einigen Leuten in der Taverne auf sich zog.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyDi 10 Jan 2012, 15:22

"Ich denke, Talvon, das hat er von seinem Kontakt erfahren. Und was die Sache betrifft, das Luna die Henkerin die Aufgabe übernehmen darf... Wozu bin ich die Agentin seiner Majestät? Ich denke, daran hat Pravum durchaus gedacht."
Wahrscheinlich würde es die Anderen verwirren, das Noirin nun scheinbar für den Totenbeschwörer Partei ergriff, doch Noirin wollte nicht, das die Gruppe ihm gegenüber so offen feindselig gegenüber stand. Es würde den Totenbeschwörer nur dazu veranlassen, die Gruppe anzugreifen, obwohl er es nicht vorhatte, da er sonst befürchten müsste, selber verraten zu werden.
"Also dann, Pravum, führt uns zum Gefängnis."
Sie erhob sich und verließ das Gasthaus, wobei sie einen Blick auf die Schankmaid warf, die sich wohl gerade auf den Weg zu ihrem Tisch machen wollte und nun verwirrt dreinblickte.


Luna seufzte leise. War Noirin nun für oder gegen den Totenbeschwörer? Wie auch immer, es schien, als würde sie nicht zum König müssen. Sie erhob sich, schwankte kurz und folgte Noirin dann nach Draußen, wo sie beobachtete, wie Noirin ihr neu erworbenes Bündel in der Satteltasche ihres Pferdes verstaute.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMi 11 Jan 2012, 02:27

Lana erhob sich ebenfalls umgehend und folgte Luna natürlich. Eigentlich hatte sie schon bei der Vorstellung das Luna den verurteilen die Lebenskraft abziehen würde ein ungutes und mulmiges Gefühl, doch wenn sie Luna ernsthaft helfen wollte, musste sie möglichst viel über die Zavetar, ihre Fähigkeiten und Lebensenergie an sich lernen. Und das ging auch über dies hinaus, was Luna ihr sagen konnte, sie musste das selber erforschen. Sie bemerkte, wie Luna leicht schwankte, schob ihre Gedanken beiseite und schloss zu ihr auf. "Soll ich dir Helfen oder geht es noch?"

Ori wartete und es schien als würde erst sitzen bleiben. Doch er wartete nur bis alle auf dem Weg zur Türe waren so das Er der letzte war. Dann erhob er sich ebenfalls, folgte den anderen aber nicht, sondern begab sich als erstes zu der verwirrten Schankmaid. Kurz erklärte er das sie bald wiederkommen würden und dann sicher etwas zu Essen und Zimmer für die Nacht brauchen würden. Die Schankmaid nickte und Ori ging danach ebenfalls hinaus. Pravum führte die Truppe an, gefolgt von Luna, Lana, kurz musste er über die Ähnlichkeit der beiden Namen grinsen, und Talvon. Noirin bildete das Schlusslicht... natürlich nur wenn man Ori selbst nicht mitrechnete. Er schloss zu der Agentin auf. Da die beiden etwas abstand von den anderen hatte konnte Ori sprechen ohne das die anderen ihn hören konnten. "Euch ist sicherlich schon aufgefallen das Pravum hier viel mehr Einfluss hat als nur ein paar einfache Informanten... Als ich ihn vorhin begleitet habe, schien es so, als ob dieser Ort eine viel stärkere Bindung zu ihm hat, als es auf den ersten Blick scheint. Sie sprachen zwar in Worten, die für uneingeweihte nur Rätzel sind. Vielleicht bin ich in Bezug auf ihn etwas paranoid, doch vielleicht sollten Leute eurer Zunft diesen Ort einmal genauer unter die Lupe nehmen, wenn wir nicht mehr da sind."
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMi 11 Jan 2012, 11:17

Pravum führte die Gruppe an und lächelte leicht, während er durch die Straßen ging. Sicher das die anderen ihm folgten und auch in dem Tempo, das jeder Schritt halten konnte. Sein Ziel wäre wohl das älteste der Gebäude der Stadt. Von der Höhe überragte es die anderen Gebäude der Stadt und an seinen Ecken hatte es runde Türme und man konnte zwischen den Türmen hin und her gehen, während man von Zinnen geschützt war. Und eben dort oben standen einige Wachen und beobachteten die Gruppe wie sich näherten genau.
Pravum betrat diese Festung als erstes und wurde auch bereits vom Kommandanten der Festung empfangen. „Gerüchte verbreiten sich schnell in dieser Stadt“, kam es leise von ihm, während sein Blick kurz zu Luna und dann zu Noirin wanderten, „Kommt mit, ich werde euch zu den Gefangenen bringen.“
Pravum nickte leicht und ließ nun den anderen den Vortritt. Der Kommandant führte nun die Gruppe an, welcher diese tiefer in die Festung führte bis sie zu den Zellen kamen. Dort brüllte er das die Verurteilten heraus geführt werden sollten. Zehn Gefangene wurden heraus geführt, acht von ihnen sahen aus wie einfache Bürgern, während zwei aussahen wie Wegelagerer, sie trugen noch ihre Lederharnische und einer von den beiden hatte einen Verband um den Kopf.
„Das sind die zu Tode verurteilten Gefangenen“, meinte der Kommandant an Noirin gewandt und wirkte dabei etwas gelangweilt.

Talvon war neben Luna einher gegangen und wirkte etwas verunsichert. Sein Blick wanderte unsicher ständig umher und er erwartete das jeden Moment etwas passieren würde. Je näher sie dieser Festung kamen desto nervöser wurde er und sein ungutes Gefühl verstärkte sich. Er war angespannt und jeden Moment bereit seine Magie zu benutzen.
„Ich hab ein ungutes Gefühl bei der Sache“, flüsterte er leise, während sie diese Festung betraten und spürte plötzlich eine ähnliche Präsenz wie damals bei dieser Münze. Also gab es hier zumindest einen gebundenen Geist, was erklären würde warum Pravum von den Gefangenen wusste. Er schüttelte leicht den Kopf und mahnte sich selbst nicht mit den Gedanken wo anders ab zu schweifen. Er musste im hier und jetzt bleiben, war konnte schon sagen was passieren würde.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMi 11 Jan 2012, 14:13

"Danke, es geht auch so."
Luna lächelte "ihre Schülerin" kurz an, bevor sie Pravum schweigend folgte. Sie konnte hören, das Ori etwas zu Noirin sagte, doch verstand sie nicht, worum es ging. Aber eigentlich interessierte sie das auch nicht. Als sie schließlich das Gefängnis erreichten überkam auch Luna ein unwohles Gefühl. Sie spührte magisches Wirken - und wiedereinmal verfluchte sie, das sie ihre magischen Sinne so gut trainiert hatte.
Als sie schließlich vor den Gefangenen standen, musterte die Magierin die zu ihren Opfern auserkorenen Menschen, bevor sie sich an den Kommandanten wandte.
"Welchen Verbrechens werden sie beschuldigt, das man den Tod für gerechtfertigt hält?"

Noirin hörte Ori zu und nickte bedächtig.
"Ja, diese Stadt vergisst viel zu sehr, das sie ihre Treue ihrer Majestät schuldet. Ich werde mich darum kümmern, sobald wir den Schatten zur Strecke gebracht haben."
Schneller als Noirin gedacht hatte, erreichten sie schon das Gefängnis. Selbstsicher erwiderte sie den Blick des Kommandanten. Ihr gefiel nicht, das Pravum hier eine solche Macht zu haben schien. Die Spione ihrer Majestät waren wohl nicht mehr das, was sie einmal waren, wenn sie davon nichts gewusst hatten. Überrascht lauschte sie schließlich Lunas Frage, bevor sie zu Lächeln begann. Ja, Luna die Henkerin war gerecht und sie war sich sicher, das sie diese Menschen nicht töten würde, wenn sie ihre Verbrechen als zu gering ansehen würde. Aber die Frage brachte Noirin auch auf eine andere Idee, jedoch wollte sie ersteinmal hören, wie der Kommandant antworten würde.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySa 14 Jan 2012, 12:22

Pravum hatte sich etwas in den Hintergrund zurück gezogen und betrachtete die Gruppe und seufzte leise. Von dieser Gruppe konnte er wahrscheinlich nur Luna und Lana vertrauen, doch selbst da war er sich nicht sicher. Noirin war aus seiner Sichtweise ein zu große Fanatikerin die ihren König wohl als unfehlbar und allmächtig vorstellte. Ori konnte er im Moment nicht richtig einschätzen, doch er wirkte Pravum gegenüber ständig sehr Misstrauisch.
Der Nekromant seufzte leise und lehnte sich an die Wand, während er betrachtete wie die Gruppe nach fragte warum diese Leute den Tod verdient hatten.

Talvon musterte die Gefangenen und schluckte leicht. Die meisten sahen für ihm wie normale Bürger aus und ihm beschlich eine Angst das er ebenso dort auf gereiht stehen könnte. Dann sah er zum Kommandanten und betrachtete diese, während die Gruppe wartete bis dieser antwortete.

Der Kommandant sah zu Luna, dann kurz zu Pravum welcher nur mit den Schultern zuckte, anschließend sah er wieder zu Luna. „Um eure Frage zu beantworten, diese zwei sind Wegelagerer. Sie haben einige fahrende Händler überfallen und sehr wahrscheinlich auch den ein oder anderen Mord begangen. Die Zwei neben ihnen sind ihre Komplizen in der Stadt, sie haben die gestohlene Ware verkauft und mit geholfen die Verbrechen der beiden zu verschleiern. Die restliche Gruppe haben versucht einen Aufstand anzuzetteln und dabei ein paar Wachen getötet, weiteres haben sie versucht einige Relikte der Stadt zu zerstören“, erklärte der Kommandant und sah zeigte dabei auf die Gefangenen über die er gerade sprach.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySa 14 Jan 2012, 13:41

Während Luna erst einmal die gefangenen verhören wollte, machte sich Lana sofort daran ihren Plan umzusetzen. Sie zückte ein Stück Kreide aus ihrer Tasche und schlängelte scheinbar willkürlich im Raum umher. Zumindest für jemanden ohne jegliches magische Gespür schien es so zu sein. An ein paar Punkten kritzelte sie etwas auf die Wand. Kurz darauf nickte sie zufrieden und steckte das Stück Kreide wieder ein. Danach blickte sie wieder zu Luna, sie hatte mit einem Ohr die Anschuldigungen mitgehört und war nun gespannt darauf, wie sie selber entscheiden würde.

Ori hatte sich schweigend an die Wand gelehnt und lauschte den Anschuldigungen. Die Anschuldigungen waren recht wacklig, hatten seiner Meinung nach zu viele Vermutungen und zu wenige Tatsachen enthalten. ­Ausser den beiden Wegelagerern würde er keinen anderen zum Tode verurteilen. Vor allem die Sache mit dem Aufstand war ihm nicht geheuer, er hatte schon erlebt das diese Anschuldigungen auch dazu missbraucht wurde, um unbeliebte Personen zu entfernen. Doch er war hier nicht der Richter also sagte er nichts. Vielleicht würde der Kommandant noch weitere beweise vorlegen, wenn Luna ebenfalls skeptisch war.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMo 16 Jan 2012, 20:13

Luna wandte sich nun an die Gefangenen. Wieder musterte sie sie, bevor sie fragte:
"Stimmen die Vorwürfe, die man gegen euch erhoben hat?"
Sie lächelte mild und wohlmeinend, um den Gefangenen zu zeigen, dass sie keine Taten gestehen mussten, die sie nicht begangen hatten.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyDi 17 Jan 2012, 00:00

Die Gefangen sahen sich einander an und wirkten im ersten Moment etwas verwirrt. Sie hatten nicht damit gerechnet das man sie fragen würde ob die Anschuldigungen gerecht waren. Am Ende seufzte einer der Verurteilten und sah Luna in die Augen an. Man konnte in seinen Augen sehen dass er bereits mit seinen Leben abgeschlossen hat. „Es macht keinen Sinn euch an zu lügen, auch wenn ich gerne um mein Leben betteln würde. Ich habe den Aufstand aufgeführt und ja wir haben Wachen getötet die uns dazwischen kamen. Wir wollten die Dinge ändern die uns nicht gefielen, doch es geriet außer Kontrolle. Ich stehe für meine Taten ein…ich will nur das meine Mitverschwörer am Leben bleiben“, kam es von ihm, bevor er seinen Blick wieder zu Boden richtete und den Henkersspruch erwartete.
Einer der Wegelagerer schien während dessen zu überlegen und sah dann Luna mit flehendem Blick an. „Bitte, mein Freund und ich haben nichts getan. Wir waren nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Wir haben die Stadt betreten und waren plötzlich von Wachen umzingelt, bevor man uns vorwarf das wir Wegelagerer sind“, flehte der Wegelagerer dann und fiel dabei vor Luna auf die Knie, „Ich bitte euch, wir sind Unschuldig.“
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyDi 17 Jan 2012, 00:23

Noirin wandte sich an den Kommandanten.
"Ich möchte einen genauen Tathergang zu dem Aufstand. Mit Zeugenberichten. Außerdem..." Sie warf Luna einen Blick zu, bevor sie fortfuhr. "Außerdem möchte ich Zeugenberichte über die Taten der Wegelagerer und ihrer Gehilfen." Sie sah warf einen erneuten Blick zu Luna, welche bestätigend nickte.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyDi 17 Jan 2012, 00:52

Der Kommandant seufzte leise und betrachtete Noirin. „Auch wenn ihr uns nicht traut, lief alles nach Vorschrift ab und es wurde bereits über sie gerichtet. Aber wenn ihr euch unbedingt über durch die Beweise wühlen wollte, dann bitte. Ich werde euch die Beweise her bringen lassen“, meinte der Kommandant genervt und sah zu einen der Wachen, welcher salutierte und fort eilte, „Warum macht ihr das ganze so kompliziert?“

Pravum seufzte leise und schüttelte leicht den Kopf. Er konnte Luna ja verstehen das sie keine Unschuldigen richten wollte, doch Noirin schien nun das Ganze noch einmal prüfen zu wollen. Es sah so aus als würden sie nicht so schnell wieder von hier fort kommen. Pravum entfernte sich leise von der Gruppe und stellte sich neben die Wache. „Wie gründlich sind die Beweise gegen die Verurteilten?“, fragte er diese leise und ebenso leise antwortete diese Wache. „Die Beweise werden jeder Überprüfung standhalten, es sei jemand ergreift Partei für die Verurteilten“, berichtete die Wache, bevor sie nach einer kurzen Pause noch etwas leiser als zu vor fort fuhr, „Sollen wir uns um die Agentin kümmern?“ Pravum schüttelte als Antwort nur den Kopf und sah wieder in Richtung Noirin und Luna. Er hoffte doch das die Beiden schnell zu einer Entscheidung kamen.

Talvon betrachtete die Gefangenen und fühlte sich nicht wohl dabei das diese zu Tode verurteilt waren. Er glaubte nicht das die Aufständischen gegen den König waren, aber gegen wem dann? Diese beiden Wegelagerer wirkten auch nicht so als hätten sie das begangen was ihnen vorgeworfen wurde. Vielleicht hatte er auch nur ein zu großes Herz, denn er wollte nicht dass diese Verurteilten ihren Tod fanden. Auch fühlte er sich unwohl hier, diese unheilige Präsenz die auf diesen Ort lag und dann wirkte es so als würden die Wachen die Gruppe mehr beobachten als die Verurteilten. „Wenn ihr möchtet helfe ich beim durch sehen der Zeugenberichte“, bot er dann Noirin an.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyDi 17 Jan 2012, 01:21

Noirin warf dem Kommandanten auf seine Frage hin einen verächtlichen Blick zu.
"Seht es einfach als Routine-Untersuchung an. Dieses Gebiet ist viel zu lange vernachlässigt worden und im Namen seiner Majestät werde ich die Schlamperei nun nachholen. Außerdem kenne ich die Gerüchte über unsere kränkliche Freundin. Sie verurteilt niemanden zu Tode, dessen Schuld sie nicht unwiderlegbar bewiesen worden ist. Einmal ganz davon abgesehen, das ich nicht das Gefühl habe, das diese Stadt ihre Treue wirklich der Person geschenkt hat, der sie sie schuldet."
Ihr Blick blieb an dem Kommandanten haften, doch es war praktisch spührbar, das sie, hätte sie ein zweites Paar Augen, mit diesem Pravum angeguckt hätte. Es war das erste Mal, das sie ihren Misstrauen gegenüber Pravum derart offen darlegte.
Dann sah sie zu dem Illusionisten und lächelte Dankbar.
"Das wäre mir eine große Hilfe, danke, Talvon.


Luna seufzte innerlich.
"Auch wenn mir Eure Loyalität egal ist, Kommandant, wie die Gerüchte besagen verurteile ich niemanden ohne feste Beweise zum Tode. Ich glaube allerdings, dass, sollten sich ungereimtheiten in der Beweislage auftuen, Ihr einige Probleme bekommen werdet. Wenn Ihr also nichts zu verbergen habt, dann lasst diese Prozedur einfach über Euch ergehen, statt Euch zu beklagen. Ob die Verurteilten jetzt sterben oder in einer Stunde, macht nicht viel Unterschied, oder?"
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyFr 20 Jan 2012, 13:26

Der Kommandant ging zu Noirin und in seinen Augen spiegelte sich die Wut, während er sich vor ihr auf baute. „Wir schulden unsere Treue nur unseren Lord, dieser ist ein Vasall des Königs. Also beschuldigt meine Männer und mich nicht dass wir nicht der richtigen Person die Treue schulden. Ihr Agenten seid so arrogant und haltet euch ständig für etwas Besseres“, kam es vom Kommandanten und man merkte das er wirkte als würde er Noirin jederzeit angreifen, er wandte sich jedoch dann von Noirin ab, „Diese Gebiet wurde nie vernachlässigt, als Vasall des Königs haben wir die Autorität die Dinge so zu regeln wie wir es für richtig halten. Wir stehen dem König bei und zahlen Tribut an ihm, doch die Verwaltung des Gebietes liegt in den Händen unseres Lords. Ihr Agenten seit nur Nervige kleine Kinder die sich immer Einmischen wollen…kleine Fanatiker.“ Danach drehte er sich zu Luna und seufzte leise, es schien als hätte er sich etwas beruhigt. „Ich habe mich bereits bereit erklärt das ihr die Beweise seht, Miss Luna. Meine Wachen holen bereits die Kisten“, meinte er dann und sah wieder auf die Gefangenen, es gab etwas das er bisher verschwiegen hatte und hoffte dass niemand es heraus fand, besonders Pravum sollte es nie erfahren.
Kurz nach der Rede von dem Kommandanten öffnete sich eine Tür und vier weitere Soldaten kamen herein, welche zwei große Holzkisten schleppten. „Bitte, die Beweise“, meinte der Kommandant.

Talvon war etwas eingeschüchtert vor dem Kommandanten und war auch besorgt. In diesen Teil des Landes so schien es waren Agenten nicht wirklich gern gesehen und schienen als Fanatiker zu gelten. Er fragte sich ob die Gruppe längst gestorben wäre, wenn Pravum die Gruppe nicht begleiten würde? Als dann die Beweise herein gebracht wurden musste Talvon schlucken und seufzte leise. Es schien nicht untertrieben gewesen zu sein das die Taten von den Verurteilten reichlich bewiesen waren. „Was für Relikte der Stadt wollten die Aufständischen eigentlich zerstören?“, fragte er anschließend und sah wie die Wachen und der Kommandant zusammen zuckten und etwas bleicher wurden.

„Relikte ist vielleicht ein zu großer Begriff, sie haben auch versucht eine alte Gruft in der Stadt zu zerstören und haben dort drinnen auch einige Relikte zerstört“, meinte der Kommandant leise, während plötzlich einer der Verurteilten empört heraus rief. „Das ist eine Gruft einer Nekromantin, so etwas hat hier nichts in der Stadt verloren!“

Mit dieser Aussage fiel die Temperatur in dem Raum und die unheilige Aura um Pravum wurde stärker und für die Magier deutlich zu spüren. Die Todesrune auf seinem Obsidianauge begann dunkelrot zu leuchten, während er mit einem wütenden Blick den Verurteilten fixierte. Jeder Muskel von ihm war angespannt und die Wache rückte vorsichtig von Pravum weg. Der Kommandant begab sich während dessen ebenfalls aus der Schusslinie und verfluchte diesen Verurteilten. Jeder in der Stadt wusste was für eine Gruft es war und was für eine Verbindung sie zu den Nekromanten hatte.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyFr 20 Jan 2012, 23:38

Zorn kochte in Noirin auf, als der Kommandant so abfällig über sie und indirekt auch über den König redet. Sie hatte jedoch genug Selbstbeherrschung, um ihren Stolz herunterzuschlucken und ihm nicht sofort an die Gurgel zu gehen. Als sie jedoch zu einer Antwort ansetzen wollte, hatte der Kommandant sich bereits wieder von ihr ab- und Luna zugewandt.
Dieser Kommandant besaß wirklich die Unverfrorenheit, zu behaupten, er würde dem König keine Treue schulden? Das sie diesen Bezirk nach eigenem Gutdünken verwalten konnten? Und das Agenten nichts weiter waren als blinde Anhänger des Königs? Und dann ließ er sie einfach stehen? Noirin ließ sich nichts anmerken, doch innerlich bebte sie über die Unverschämtheit des Kommandanten. Sie versuchte, sich wieder zu beruhigen und dem weiteren Verlauf des Gesprächs zu folgen.


Luna zuckte leicht zusammen, als sie die Wut des Kommandanten hörte. Sie hätte nicht gedacht, das es jemand wagen würde, jemanden, der fast die gleiche Autorität wie der König besaß, derart zu beleidigen. Als der Kommandant sich dann ihr zuwandte, zuckte sie abermals zusammen und nickte dann.
"Danke", sagte sie schlicht, bevor sie beobachtete, wie die Beweise hereingebracht wurden. Das würde Arbeit werden... Schon in Gedanken versunken bemerkte sie weder Talvons Frage, noch die Antwort darauf. Erst als Pravum darauf zu reagieren schien, sah sie auf und runzelte die Stirn. Was war vorgefallen? Ein Blick zu Noirin verriet ihr, das diese dabei war, die Fassung zu verlieren.

Noirin glaubte, ihren Ohren nicht zu hören. Sie sah erst zu dem Gefangenen, dann zum Kommandanten und anschließend zu Pravum. An ihm blieb ihr Blick hängen.
"Es stimmt, was er sagt, nicht war?" Ihr Stimme klang ruhig, doch zugleich eisig und gefährlich. "Und Ihr habt es gewusst... Auch wenn Ihr nicht mehr offiziell über diese Stadt herrscht, so seid Ihr doch ihr wahrer Herrscher... Diese Stadt verehrt Euch, ob Ihr wollt oder nicht. Sie tanzt nach Eurer Pfeife. Und Nekromantie, eine abscheuliche, verdorbene Art der Magie, wird hier so hoch geschätzt, das man die Zerstörung von nekromantischen Artefakten mit dem Tode bestaft?"
Hass und Verachtung legten sich in Noirins Blick, bevor sie ihre Fassung wiedererlange. Nicht ließ mehr ihre Gefühlregung erkennen. Nur ihre Stimme blieb eisig und schneidend wie der Nordwind.
"Seine Majestät war viel zu gnädig, als er Euch hat leben lassen. Aber es ist sein Urteil und ich werde mich dem beugen. Doch seid Euch gewiss, Pravum, das ich Seiner Majestät Bericht erstatten werde."
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySa 21 Jan 2012, 00:54

Die Wachen in dem Raum zogen ihre Wachen und fixierten die Gruppe, doch Pravum hob eine Hand, wodurch die Wachen ihre Waffen senkten. „Dummes Kind“, begann Pravum und ging langsam auf die Verurteilten zu, welche alle zusammen zuckten, während er sie musterte, „Was dachtet ihr? Das meine Familie, welche länger als das Königshaus existiert, ihr Ländereien korrupten Lords überlässt? Ich bin länger mit dem Königshaus verbündet als du lebst, kleine Noirin. Diese Gruft...diese Artefakte...all dies gehört meiner Enkeltochter und diese Wilden haben versucht ihr Grab zu entweihen.“ Pravum blieb vor dem Anführt des Aufstandes stehen und tippte mit seinen Skelettfinger auf dessen Stirn. Die Unheilige Aura von Pravum verschwand nicht und er wirkte zu ruhig. „Euer König ist nicht in der Lage mir etwas zu tun, denn er wird mich brauchen wenn es wieder zum Krieg kommt. Er hat seine Probleme mit den Vandalen und den Rebellen, denkst du wirklich er will noch einen Krieg? Ich weiß nicht wie du zu ihm stehst, ob du nur eine einfache Agentin bist oder doch mehr, aber solltest du mehr für ihm sein dann würde ich vorschlagen du sorgst dafür das sein engster und ältester Verbündeter nicht sein Feind wird.“ Langsam drehte sich Pravum zu Noirin und fixierte sie mit seinen Blick, während er nun auf sie zu ging. Knapp vor ihr blieb er stehen und seine Aura war in seiner Nähe unerträglich.
„Nekromantie, ist in diesen Teil des Landes immer noch hoch angesehen. Die Untoten sind ebenso lang die Beschützer dieses Landes, wie es meine Familie war. Ihr richtet immer ohne die Beweise zu sehen, nur bei Verbrechern gegenüber meiner Familie wollt ihr das sie Unschuldig sind.“, kam es von Pravum, während er finster zu lächeln begann, „Sobald diese Reise vorbei ist, werde ich einmal mit dem derzeitigen König reden müssen. Bis dahin, liegt sein Leben jedoch in deiner Hand.“

Talvon wich vor Pravum zurück und überlegte sich bereits einen Zauber wie sie von ihr weg kommen könnten. Er fühlte sich nicht gut je näher Pravum Noirin kam, er konnte seinen Blick nicht von der leuchteten Todesrune lassen. Etwas stimmte nicht denn Pravum wirkte zu ruhig, auch wenn man seine Wut spüren konnte. Es war so als wären sie gerade ins Netz der Spinne gestolpert und nun dort drinnen gefangen. Warum hatte er noch einmal zu gestimmt Noirin zu folgen? Er wollte nur den Schatten verfolgen und nun stand er in einer Politischen Situation in der jedes unbedachte Wort den Tod bringen konnte. So wie es Talvon vermutete standen hinter Pravum nicht nur diese Wachen und die Bevölkerung der Stadt, sondern wahrscheinlich hunderte Fanatiker und Akolyten des Nekromanten. Es sei Pravum log sie an und versuchte seine Position zu verbessern, doch das war Talvon egal ob Pravum log oder nicht, noch wollte er nicht sterben. So schwieg er vorerst und sah zwischen Noirin und Pravum hin und her.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySo 22 Jan 2012, 17:18

Von außerhalb des Zellentrakts waren Schritte zu hören und kurze Zeit später öffnete sie die Tür, durch die zwei Soldaten eintraten, die einen offensichtlich bewusstlosen Jugendlichen herein schleiften und unsanft in die erstbeste freie Zelle beförderten. Der Junge wirkte ziemlich mitgenommen, seine Kleidung war an manchen Stellen zerrissen, angesengt und blutverschmiert und die dafür verantwortlichen Wunden waren nur notdürftig und unsauber verbunden. Einer der Soldaten überbrückte schnell die Strecke zum Kommandanten und erstattete ihm leise Bericht. "Wir haben die vermisste Wache gefunden, Sir. Malakai wurde umgebracht. In unmittelbarer Nähe zu ihm haben wir diesen...diesen Landstreicher gefunden, neben ihm ein blutiges Schwert. Vermutlich hat er ihn umgebracht."
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySo 22 Jan 2012, 18:57

"Ihr habt ja keine Ahnung", meinte Noirin, noch immer mit ruhiger, eiskalter Stimme. Doch ihre Hände legten sich, bewusst oder nicht, auf die Griff ihrer Schwerter. "Der König braucht Eure Hilfe nicht. Und versucht nicht, Eure Taten als edel dastehen zu lassen, Totenbeschwörer." Sie sprach das Wort aus, als wäre es eine Beleidigung, für die man Kindern den Mund auswaschen würde. "Euereins stört doch selbst die Ruhe der Toten, entweiht ihre letzten Schlafstätten und dann beschwert Ihr Euch, das man mit Eurer Enkelin das Selbe tut? Totenbeschwörer haben von Gesetz aus kein Grab und keine Gruft verdient, ebenso wie alle ihre Sachen vernichtet gehören. Eueresgleichen versklavt Körper und Geister von Toten, ja, manchmal sogar ihre Seelen und dann behauptet Ihr, wir wären auf Euch angewiesen? Und interessant ist es auch, das seine Majestät nichts davon weiß, das Ihr angeblich mit ihm verbündet seid."
Sie sah Pravum an. Ihr Gesicht wirkte ruhig, doch in ihren Augen funkelte Zorn.
"Seine Majestät braucht Eure Hilfe nicht. Es wird keinen Krieg geben, denn die Vandalen sind nicht organisiert genug dafür und die Rebellen haben nicht die Macht, einen Krieg zu gewinnen. Seine Majestät mag hart sein, doch er ist mächtig, weise und regiert dieses Land besser, als irgendein König zuvor. Selbst sein Vater und sein Großvater verblassen in seinem Schatten. Und alle, die seiner Majestät nachfolgen, werden niemals derart weise und gerecht herrschen können. Die Vandalen sind nur seine Feinde, weil sie etwas gegen das Königtum haben, nicht, weil sie seine Majestät hassen. Und die Rebellen sind überwiegend entmachtete Reiche, die ihren Reichtum durch nichts Anderes als Kriminalität gewonnen haben. Noch nie waren die Lande von Takanor so ruhig, wie seit König Nomuskas auf dem Thron sitzt und sich darum kümmert."
Sie warf einen flüchtigen Blick auf die Wache, die gerade herein kam, um dem Kommandanten Bericht zu erstatten, doch dann fixierte sie abermals Pravum.
"Ihr kennt seine Majestät nicht einmal annähernd so gut, wie ich es tue. Also schert Euch dorthin, wo Ihr hergekommen seid, meidet diese Stadt und betet, zu was auch immer Ihr das tut, das seine Majestät Euch weiterhin mit Gnade begegnet."


Luna runzelte die Stirn. Sie hatte nicht gedacht, das Noirin derart zornig werden könnte. Sie spührte ihre Wut und ihren Hass, aber auch ihre Liebe zum König. Aber ebenso spührte sie auch Pravums Zorn. Sie konnte ihn verstehen. Doch sie konnte auch Noirin verstehen. Was den König betraf, hatte Noirin mit den meisten Punkten Recht. Er war hart, doch auch gerecht, Luna selbst in dem Punkt nicht unähnlich. Und er hatte ganz Takanor zu einem sehr sicheren Gebiet gemacht. Es gab kaum noch Wegelagerer und Plünderer. Und auch, was sie über die Rebellen gesagt hatte, stimmt. Der Gro´ßteil war wirklich für Kriminalität bestraft worden und verarmt, doch auch Sympathisanten dieser Kriminellen gehörten den Rebellen an.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySo 22 Jan 2012, 20:49

Pravum betrachtete Noirin und begann finster zu lächeln. „Ihr seit ein junges Kind. Der Krieg würde nicht den König und die Vandalen oder Rebellen betreffen, es würde ihm und mich betreffen“, begann Pravum und nickte leicht, während die Wachen sich so positionierten, das die Gruppe nicht entkommen konnte, „Die Toten in meiner Armee sind Soldaten die mir schon ewig dienen. Ihre Körper gehören mir, so wie sie es einst schworen. Denn der Schwur meiner Männer geht über den Tod hinaus und das wissen sie. Ihre Seelen können in Frieden ruhen.“ Pravum wandte sich wieder von Noirin ab und ging zu den Gefangenen. „Zu meiner Kindheit waren Nekromanten genauso hoch angesehen wie jeder andere Magier. Nur euer Glaube änderte sich und ihr habt begonnen meines Gleichen zu jagen und zu töten“, kam es von Pravum und er wirkte ruhiger, auch wenn sich an seiner Präsenz nichts geändert hatte, kurz vor den beiden Wegelagerer blieb er stehen und sah ihnen in die Augen, „In meinen Augen seit ihr alle nichts als Staub der irgendwann verschwindet. Mir könnte sogar dieser Schatten egal sein, denn ich weiß nun das er nicht lange leben wird. Doch ihr denkt ich wäre nur ein alter Mann der keine Verbindungen mehr besitzt. Ich besitze immer noch Armeen die nur darauf warten den König zu stürzen, doch ich bräuchte nicht einmal einen Krieg. Denn sag mir Noirin, wie könnte man einen König töten ohne das es zum Krieg kommt. Man müsste nur Geduld haben und seine Schachfiguren in Position bringen. Sie würden euch unerschütterlich Loyal gegenüber dem König wirken und doch warten sie nur auf einen Befehl oder Nachricht.“ Pravum betrachtete die Wegelagerer und sein finsteres lächeln ließ sie zusammen zucken. Die einzige die ihm noch gefährlich werden konnte war Luna, sie könnte ihm oder würde ihm versuchen sofort zu töten. Doch wenn er ehrlich war, würde er wollen das Luna ihm richtet. Der Agentin würde er nicht dieses Vergnügen geben. Noirin war in ihre Wut auf Pravum und ihrer Liebe zu dem König zu sehr geblendet. Auch konnte Pravum die Angst und den Hass der Menschen auf die Nekromanten verstehen, doch es gab ihnen nicht das Recht die Gruft seiner Enkeltochter zu zerstören. „Wisst ihr Noirin, ihr redet immer wie schlecht und böse Totenbeschwörer sind, doch was macht euch so viel besser? Die Gruft eines jungen Mädchen zu schänden nur weil sie aus einer Nekromanten Familie kommt? Stellt euch vor ich hätte dort wirklich Nekromantische Artefakte versteckt, dann gäbe es keine Gefangenen mehr, sondern nur leere Hüllen welche die neuen Totenwächter wären.“

Talvon fühlte sich überhaupt nicht wohl und begann bereits seine Magie zu konzentrieren und sich zu überlegen was für eine Illusion er benutzen sollte. Er hatte mit bekommen wie die Wachen die Eingänge versperrten. Langsam bewegte er sich zu Luna und flüsterte ihr leise zu. „Luna...bitte...könnt ihr Pravum nicht jetzt töten und die Wachen? Ich bitte euch.“ Seine Stimme klang flehend und seine Angst schwang mit. Er war kein Kämpfer und wollte sich nicht mit Kampf erprobten Wachen anlegen. Auch das was Pravum sagte gefiel ihm gar nicht, denn wäre es mit dem Tod von Pravum vorbei? Doch er machte sich im Moment keine Sorgen um den König und dessen Leben, im Moment wollte er nur überleben.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptySo 22 Jan 2012, 22:02

Bisher hatte Ori sich ruhig verhalten und nur ab und zu, zum Beispiel bei Noirins patriotischen Ausbrüchen oder bei Pravums Wutausbruch, den Kopf geschüttelt. Er hielt nicht viel vom König, aber genau so wenig von Nekromantie, daher hielt er sich vorerst da raus. Doch als die Sache langsam aus dem Ruder zu laufen schien, machte er seine Klingen bereit, hoffte jedoch das er sie doch nicht brauchen würde. Allerdings zerstreute sich die Hoffnung ziemlich rasch als die Wachen anfingen die Ausgänge zu versperren und Ori gab es auf ruhig oder unbeteiligt zu wirken. Er griff nach seinen Waffen, bereit sie zu ziehen, falls es gleich nötig sein würde.

Auch Lana war sehr unruhig geworden während sich Noirin und Pravum gestritten hatten. Verunsichert blickte sie zu Luna. Was sollte sie nun machen, wenn Pravum und Noirin aufeinander losgingen? Viel zu spät bemerkte sie das die Wachen den Ausgang versperrt hatten. Und da waren noch die Worte von Pravum, das seine Diener ihm treue geschworen hatte und sie zweifelte nicht daran, dass er die Wahrheit sagte, wenn er meinte, dass diese Treue bis über den Tod hinaus gehen würde.
Und plötzlich kam ihr der Gedanke, dass vielleicht einige der Wachen bereits wiederbelebte waren, getarnt und versteckt in der ganzen Stadt, vielleicht sogar im ganzen Gebiet das Pravum kontrollierte. Sie versuchte in Gedanken sich bereits einige Zauber zurechtzulegen, doch so nervös wie sie war vielen ihr nur die einfachen, direkten Angriffszauber ein, nicht unbedingt sehr effektiv gegen untote.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMo 23 Jan 2012, 00:16

"Ihr seid ein Scheusal!"
Noirins Finger zitterten leicht. Sie überlegte, wie gut die Chancen standen, das sie es überleben würde, den Totenbeschwörer anzugreifen. Wahrscheinlich würde sie es eher nicht, denn selbst wenn sie es schaffte, Pravum zu töten, wären noch immer die Wachen da, die ihm - IHM, nicht ihr - völlig ergeben waren. So viel zu ihrer Loyalität dem König gegenüber. Aber wahrscheinlich würde sie es nicht einmal schaffen, den Totenbeschwörer zu töten, denn wie mächtig er genau war, das wusste sie nicht. Verzweiflung ergriff sie. Er hatte offen gestanden, das er den Tod des Königs wünschte und auch die Macht dazu hatten, diesen herbeizuführen. Somit war er ein Feind. Mehr Beweise brauchte Noirin nicht, um das Recht zu haben, ihn zu töten. Aber gleichzeitig wusste sie, das sie es nicht überleben würde, ihn zu richten, selbst wenn Ori ihr half. Was die Anderen betraf, so wagte sie nicht, darauf zu vertrauen, das sie ihnen halfen. Also musste sie sich einen Plan überlegen. Doch dafür würde sie Zeit brauchen.
"Wenn Eure Enkelin keine Totenbeschwörerin gewesen ist, dann wird allen, die ihr Grab schänden, die gerechte Strafe zugeführt werden. Ebenso, wie alle Verräter ihre gerechte Stafe erhalten." Sie schnaubte verächtlich. "Mag sein, das vor langer, langer Zeit, man noch nicht wusste, welches Sakrileg Totenbeschwörer begehen, indem sie die Ruhe der Toten stören, doch nun wissen wir es und somit ist Nekromantie ein schlimmes vergehen. Versucht nicht, es schön zu reden und sei es nun, das Eure... Diener Euch freiwillig ihre Körper zur Verfügung gestellt haben. Die wenigsten hätten dem zugestimmt, im vollen Bewusstsein, was das für sie und ihre Ruhe nach dem Tod bedeutet. Denn die Seele kann nicht ruhen, wenn der Körper es nicht tut. Und zudem habt Ihr keinerlei Beweise, das Eure Behauptung stimmt."


Sie musste handeln. Das war Luna klar. Wenn nicht, würde es hier unten zu einem Massaker kommen. Doch bisher hatte Pravum ihr keinen Grund gegeben, einzugreifen, indem er angriff. Pravum redete davon, den König zu stürzen. Das war soweit nichts, was es rechtfertigte, ihn zu töten. Ansonsten hätte Luna sämtliche Rebellen bereits töten müssen. Doch sie traute Pravum immer weniger. Würde er auch sie töten, wenn er die Chance dazu hätte? Er war ein Nekromant, doch laut Befehl des Königs sollte er nicht gerichtet werden. Also fiel auch dieser Punkt weg. Den Totenbeschwörer zu töten wäre zwar das Einfachste, um die Situation zu entschärfen, doch es würde Lunas Rechtsgefühl aus der Waage bringen. Also würde sie schlichten müssen. Aber wie, das wusste nicht.
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BeitragThema: Re: Takanors Schatten   Takanors Schatten - Seite 3 EmptyMo 23 Jan 2012, 00:54

Pravum sah wieder zu Noirin, jedoch nur kurz, denn dann richtete sich sein Blick auf Lana und anschließend auf Luna. „Ein Sakrileg sagst du? Was wisst ihr schon vom Leben nach dem Tod? Hast du je das Reich gesehen wohin deine Seele wandert nach deinen Tod? Hast du je gespürt wie sich eine gequälte Seele anfühlt?“, begann Pravum und ging langsam auf Luna zu, „Luna hier weiß, das ich in der Lage bin Seelen zu spüren. So oft finden Seelen nach ihren Tod keine Ruhe, jedoch nicht weil ein Nekromant ihre Körper belebt und steuert. Nach dem Tod werden Seele und Körper von einander getrennt, es besteht keine Verbindung mehr. Die Seele geht ins Reich der Toten und findet ihre Ruhe, während der Körper hier verweilt.“ Pravums Stimme klang ruhig und beinahe Freundlich, bevor er vor Luna stehen blieb und mit seinen skelettierten Finger ihr über die Wange strich. „Das Reich der Seelen, das Toten Reich. Nur wenige haben es je gesehen und sind zurück gekehrt. Ich frage mich....ob du mit deiner Gabe ebenfalls eine Verbindung zu diesen Reich hast.“, begann er leise. Am Ende wandte er sich wieder von Luna ab und sah zu Noirin. Dabei leuchtete wieder die Todesrune auf seinen Obsidianauge auf und es wirkte als würde das Auge in Richtung Ori blicken. „Nekromantie ist nur eine Form der Magie, so wie jede andere oder nicht Lana? Du möchtest doch jegliche Magie erlernen? Wie kann man da eine Magieform verleugnen? Im übrigen Noirin, ein Verräter kann man nur sein wenn man dem König die Treue schwor.“

Talvon war vor Pravum zurück gewichen, als er sich Luna genähert hatte. Das ganze war überhaupt nicht gut. Die Frage war doch konnte man überhaupt jemanden trauen? Wenn es zum Kampf kam, würden sich dann Luna und Lana auf die Seite des Totenbeschwörers schlagen und was war mit Ori? Er war ein Söldner und es schien so als würde Pravum ihm viel mehr bieten können. Auch war er allein mit Pravum unterwegs und da konnte der Totenbeschwörer sein Angebot gemacht haben. Auf die einzige die sich Talvon wohl verlassen konnte war Noirin.
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