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 SU 00 - Aufbruch zu den Sternen

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BeitragThema: SU 00 - Aufbruch zu den Sternen   SU 00 - Aufbruch zu den Sternen EmptyDo 16 Aug 2012, 15:25

Hallo

Ich möchte euch hier eine Geschichte zum Browsergame Space Universe vorstellen. Bis auf einige Angaben zur Spieleinleitung ist alles selbst erfunden, und die Geschichte spiegelt den Aufstieg und den Fall des Terranischen Imperiums wieder ( da man Menschen nicht direkt Spielen konnte aber dennoch überall vertreten waren )
Ein wenig Feedback wäre nett Cool
Viel spaß Very Happy


AUFBRUCH ZU DEN STERNEN


Planet Erde im Jahre 2549
Der letzte große Krieg


Die Welt war im Chaos versunken, als auf allen Kontinenten die natürlichen Rohstoffe knapp wurden oder gänzlich versiegten, und Verhandlungen zum Ausgleich der benötigten Recourcen unter den größeren Nationen erfolglos blieben. Die letzten 7 Großmächte, die sich in den vergangenen 470 Jahren gebildet hatten, und jeweils auf einem Kontinent herrschten, stritten im Grunde nur noch um 3 Rohstoffsorten - sauberes Trinkwasser, welches größtenteils nur noch auf dem Europhähischen Kontinent aus tieferen Erdschichten gefördert werden konnte, um Metallerze, die hauptsächlich in Nordamerika vorkamen - und um eine neuentdeckte organische Substanz namens Cordin 4, die tief unter dem Afrikanischen Kontinent in fast 23 Km Tiefe gefunden wurde.
Dennoch waren alle Rohstoffe äusserst knapp, und was die Nahrung betraf, war sie der Mittelpunkt in allen Verhandlungen, denn die mitlerweile 15 Milliarden starke Erdbevölkerung hatte den Planeten in den letzten Jahrhunderten quasi leergefressen. Man entwickelte künstliche Nahrung, die komplett gegen die natürlich vorkommende ausgetauscht werden sollte, doch es war zu spät. Selbst Schutzgesetze, die das Jagen von Wildtieren oder das Schlachten von Zuchttieren verboten, wurden vom Hunger überrannt, bis letzten Endes nur noch das Cordin 4 helfen konnte.
Forscher hatten mit der Substanz experimentiert und erstaunliches herrausgefunden. Binnen weniger Tage konnte man erntereife Pflanzen herranzüchten, Tiere auswachsen lassen und so dem Hunger und der Nahrungsknappheit entgegenwirken. Doch das afrikanische Kaiserreich unter der Herrschaft von Kaiser Simplar Zallar den 13., wollte nicht mehr als 40000 Tonnen Cordin 4 pro Jahr freigeben. Das Kaiserreich selbst benötigte nur rund 11000 Tonnen pro Jahr, während eine jährliche Förderung aus rund 77500 Tonnen bestand, also mehr als genug um die Erde und alle Völker am Leben zu erhalten, doch hatten einige nationen Nichts, was der Kaiser füch sich oder sein Volk benötigte.


Ein neuer Krieg entflammte. Europa und Nordamerika hatten genügend benötigte Rohstoffe um das Cordin 4 zu erwerben, vorallem weil das afrikanische Kaiserreich Trinkwasser und Metallerze benötigte, die auf ihrem Kontinent in sehr geringen Mengen vorkamen, doch die anderen Großmächte wurde so sich selbst überlassen. Die südamerikanische Domination und die australische Föderation waren die ersten Nationen, die Afrika von zwei Seiten aus angriffen. Die Seekräfte der Föderation nahmen die gesammten Küstenregionen unter Feuer, während Landstreitkräfte der südamerikanischen Domination Militärische und Zivile Ziele ausnahmslos vernichteten. So sollte jeder Wiederstand ausgelöscht werden und das Cordin 4 quasi erzwungen werden, wollte das afrikanische Kaiserreich nicht gänzlich ausgelöscht werden.
Die Europäher versuchten in den Konflikt einzugreifen um ihre Versorger zu schützen - natürlich nur um weiterhin Cordin 4 zu erhalten, wurde jedoch von den Polaren Nationen unter Druck gesetzt. Eine Situation die Europa mit materiellen Dingen nicht finanzieren konnte.
Dann geschah etwas was eine neue Ära in der Menschlichen Geschichte einleiten sollte. Unter Europa fand man ebenfalls Cordin 4 bei Tiefenbohrungen und das Kaiserreich war nun nicht länger ein benötigter Handelspartner. Die Wasserlieferungen wurden eingestellt, und dennoch gab es für Europa ohne Afrikas Cordin 4 genügend Nahrung. Daraufhin griff Afrika mit den letzten verfügbaren Kräften aus Rache Südeuropa an und vernichtete fast 900 Millionen Menschenleben binnen weniger Tage.
Die europähische Nation war entsetzt angesichts dieser Tat und wollte aufjedenfall verhindern, das weitere Nationen auf den selben Gedanken kamen, und um das zu erreichen sollte dem Kaiserreich ein erheblicher Denkzettel verpasst werden.


In den letzten 43 Jahren gelang es den europähischen Wissenschaftlern im Bereich der Fusion erhebliche Durchbrüche zu erreichen. Einige Kraftwerke waren bereits im Betrieb und lieferten Energie für weite Teile des Landes, doch auch das Militär sollte davon profitieren. 4 Fusionsbomben hatte man fertiggestellt und Afrika sollte nun als Testgelände herhalten.
Man schlug dem Kaiserreich einen Waffenstillstand und ein erneutes Handelsabkommen vor, weil das letztenendes besser für die Menschheit in ihrer Gesammtheit wäre. Der Kaiser nahm dankend an. Mit einer vorgetäuschten Lieferung von Trinkwasser schafften es 4 Stratobomber mühelos bis über den afrikanischen Kontinent zu gelangen und warfen nun an 4 Punkten im nördlichen Bereich die Fusionsbomben ab.
Das Ergebnis war unerwartet effektiv und ebenso grauenvoll und angsteinflößend. Wie kleine Sonnen erstrahlten die Bomben als sie zündeten, und brannten sich tief in die Kruste des Planeten. Fast 140 Km große Krater wurden bis zum Mantel in die Kruste geschmolzen, und sogar ein Teil der Atmossphäre verbrannte buchstäblich im Feuersturm.
Die Schockwellen der Explosionen trafen den gesammten Planeten, erzeugten Erdbeeben von extremer Stärke und Dauer, sowie gewaltige Zunamis. Es gab fast 4 Milliarden Opfer über alle Nationen verteilt und der afrikanische Kontinent wurde gänzlich zur toten Zone erklärt.


Zudem wurde durch das Einsetzten der Fusionsbomben weiterer Umweltschaden angerichtet. Die Atmossphäre wurde weltweit um 15 Prozend reduziert, so das die Sonne stellenweise ungehindert ihre tötliche Strahlung auf die Erde regnen lassen konnte, was ein Temperaturanstieg von 16 Grad innerhalb von 2 Jahren verursachte. Die Polkappen fingen an wärmer zu werden, als sich Wetter und damit auch Klimazonen änderten, und sie schienen nur noch für wenige Jahre stabil zu bleiben, ehe sie abbrechen, schmelzen und erhebliche Überflutungen aller Küstenregionen der Meere Weltweit verursachen würden.
Angesichts dieser drohenden Gefahr die nur durch Nahrungs und Rohstoffmangel hinaufbeschworen wurde, beschlossen die Menschen von diesem Punkt an nicht mehr gegeneinander zu kämpfen - sondern nur noch miteinander zu überleben.
Alle Führer gestanden sich letzten Endes ein, das der sinnlose Streit um ein paar Tonnen Erze, Wasser oder Nahrung früher oder später Alle ins Verderben gerissen hätte.


Planet Erde im Jahre 2555
Gründung einer neuen Nation

Rund 4 Jahre nach der vernichtenden Bombenaktion auf dem afrikanischen Kontinent war es dann soweit. Die Flaggen der einzelnen Nationen wehten nicht mehr denn es trat ein neues Symbol für die gesammte Menschheit an ihre Plätze - das Banner der V.T.N. - der Vereinten Terranische Nation.
Während Afrika wohl noch für Jahrzehnte unbewohnbar bleiben würde beschloss man zuerst alle anderen Kontinente wieder neu aufzubauen. Riesige Mengen finanzieller Mittel wurden aufgetrieben und bereitgestellt um Städte und Dörfer aber auch mittels Terrafarming die Natur wieder neu aufzubauen. Wälder wurden gepflanzt, Seen und Flüsse angelegt und der natürliche Bestand wilder Tiere wieder auf grüne Zahlen gebracht. In den Laboren wurden bereits ausgestorbene Exemplare wie einige Fische oder auch Rinder und andere Farm und Zuchttiere wieder ins Leben gerufen. Dank dem Cordin 4 gab es nun immer mehr als genug Nahrung und sogar das Salzwasser der Meere konnte damit ohne großen Aufwand in sauberes Trinkwasser verwandelt werden, indem man es entsprechend änderte und in Aufbereitungsanlagen beimischte. Der Lebensstandart stieg in gewaltigen Schritten.
2568 erstrahlte der Planet dank intesiver Zusammenarbeit im neuen Glanze. Die Temperaturen konnten dank entwickelter Atmosspährenwandler wieder in kühlere Bereiche gebracht werden was dazu fürte das sich wieder mehr Eis an den Polkappen bildete und so einige Kilometer neues Nutzland an den Küsten entstand da der Wasserpegel um einige Meter absank. Die Flutmauern konnten wieder eingerissen werden und blühende Graslandschaften säumten bald die Ufer aller Kontinente. Jetzt da man sich nicht mehr darauf konzentriert hatte, die anderen Nationen mittels Waffen oder Handelsgütern in einem Wettbewerb und im Bestehen zu bekämpfen, aus angst das man ihnen etwas nehmen würde, merkten die Menschen, wie schnell und einfach es gehen würde, die Erde in ein Paradies zu verwandeln. Die Habgier der Politik schien besiegt zu sein.

Nachdem man nun früher als erwartet auch endlich wieder den afrikanischen Kontinent betreten konnte fand man bald reichlich neue Bodenschätze die die Fusionsbomben freigegraben hatten. Riesige Diamanten und andere Erze füllten bald wieder die finanzillen Löcher des Wiederaufbauprogramms und man konnte sogar das teure Weltraumprogramm wieder ins Leben rufen, welches aufgrund der Rohstoffkriege vor langer zeit stillgelegt worden war.

2601 hatten man es geschafft die ersten größeren Raumstationen und eine kleine Mondkolonie zu errichten. Von dort aus sollte es alsbald zum Mars gehen und die auf der Erde angewendeten Atmosspährenwandler sollten auch dort für eine wohlige Umgebung sorgen. Wagemutige Pioniere verschiedenster Gesellschaften stießen sogar bis zu den Asteroidenfeldern vor um dort nach Erzen zu schürfen. Viele Materialien die es auf der Erde nur noch in sehr geringen Mengen gab, gab es dort noch im Übermaß und es würde für Jahrtausende reichen.
Natürlich kam es wie es kommen musste. Einige Konzerne entwickelten Technologien und Möglichkeiten um schneller Erze zu fördern als andere und erhielten somit natürlich auch mehr Aufträge und Finanzspritzen. Das verärgerte einige Firmen sogar so sehr das sie sich trotz Verhandlungen von der V.T.N. abspalteten und einen eigenden Staat gründeten. Die ersten Raumgleiter wurden entwickelt um die wertvollen Frachten vor Überfällen abzuschirmen, doch es wurden auch spezielle Raumgleiter entwickelt um genau dafür - einem Überfall - dienlich zu sein.
Der Krieg der einst auf der Erde wütete wurde im All wiedergeboren und schien sich immer mehr auszubreiten. Der Mars wurde zu einer eigenständigen Kolonie als im Jahre 2640 das Protektorat die Macht ansich riss und die V.T.N. von dort vertrieb. Die Erze aus den Asteroiden brachten erhebliche Vorteile und jeder Versuch der irdischen Konzerne Erze dort zu Schürfen, wurden rechtzeitig gestoppt. Die V.T.N. musste sich etwas neues einfallen lassen um den Funkverkehr der Gegner besser abhören zu können um ungehindert mit Erzschürfern bis zu den Asteroiden vorzudringen. Nur wer die Pläne des Gegners kannte könnte einen wirkungsvollen Gegenplan entwickeln, oder ihren Patrouillien ausweichen.


2668 - Hoher Mondorbit
Mission Argus

Nach fast 9 Jahren intensiver Forschung hatten Wissenschaftler es geschaft ein gewaltigen Abhörkomplex zu errichten. Das Argusauge, ein Subraumteleskop welches nicht nur Tief ins All schauen konnte, es konnte vorallen auch die schwächsten und verstecktesten Signale des Gegners aufspühren und abhören. Diese Signale wurden dann decodiert und seitdem konnten die Terraner schon etlichen Überfällen entgehen und sicher Erze aus dem Asteroidengürtel schürfen und zur Heimatbasis bringen.
Doch der Gegner kam schnell dahinter warum er im Gefecht immer mehr verluste machte. Die V.T.N. besaß eine Abhöranlage und daher beschloss man ein noch leiseres, noch besser getarntes und decodierungssicheres Signal zu entwickeln.

2675 wendete sich dann das Blatt für das Protektorat wieder. Doch die V.T.N. war bereits darauf vorbereitet gewesen und hatte weitere Forschungen im Bereich der Abhörmittel betrieben und eine noch bessere Aufspührantenne für das Argus entwickelt.
2679 ging diese dann in Betrieb und scannte das gesammte Spektrum aller bekannter Bereiche mit einer derart intensiven Abtastrate das man sogar persönliche Gespräche auf Raumschiffen in direkter Nähe ohne Funkverkehr abhören konnte.

Am 15. Mai 2679 geschah dann etwas womit Niemand gerechnet hatte. Das Argusauge empfing ein schwaches Signal aus den Tiefen des Alls. Eine genauere Untersuchung ergab das es sich bei diesen symetrischen Konstellationen unmöglich um ein natürliches oder terranisches Signal handeln konnte. Es musste von einer ausserirdischen Rasse stammen. Die Führer der V.T.N. beauftragten die Forschung damit dieses Signal zu entschlüsseln um herrauszufinden um Wen oder Was es sich dabei handelte. Diese Aufgabe stellte sich als schwieriger herraus als man angenommen hatte. Selbst nach 12 Jahren geheimster intensiver Forschung schien es unmöglich zu sein, dieses Signal zu decodieren.
Erst 15 Jahre nachdem Erhalt des Signals schaffte im Jahre 2694 einer der Wissenschaftler per Zufall eine Decodierungssequenz zu erstellen. Der Signalcode der anfänglich für 6-Stellige Grundsignalblöcke gehalten wurde musste im Grunde nur in 7 Blöcke aufgeteilt und neu angeordnet werden. Das Muster was daraus entstand ließ Panik unter den Führungskräften der vereinten Nation aufkommen.
Das Signal war schon vor sehr langer Zeit in die Tiefen des Alls gesendet wurden. Nach genausten Berechnungen musste es seit gut 100000 Jahren unterwegs gewesen sein. Es musste also von Ausserhalb der Milchstraße herkommen. Man vermutete das der Ausgangspunkt in einer der Magellanischen Wolken liegen würde doch eine weitere mehrwöchige Decodierungssitzung brachte einen Koordinatensatz ans Licht der auf der anderen Seite der Milschstraße nahe vom Zentrum der Galaxis lag. Das Wiedersprach zwar den Zeitlich Angaben der Wissenschaft doch ein Proffessor höherer Ebene brachte die Lösung. Das Signal musste in regelmäßigen Abständen gesendet worden sein und um den dichten Kern herrumgeleitet werden und nach Überprüfung der Angaben stellte sich wieder das 100000 jährige Alter des Signals her, welches anhand beigefügter Sternenkonstellationen leicht bestimmt werden könnte.

Nur einen Monat später waren weitere Blöcke decodiert und es stellte sich herraus das diese noch unbekannte Rasse auch eine Bauanleitung für ein Raumschiff mitgeliefert hatte. Offenbar versuchte diese Rasse auf diesem Wege neue Spezien kennenzulernen - würdige Wesen wie den Menschen, die es geschaft hatten in den Weltraum vorzudringen.
Genau diese Erkenntnis brachte die Führer beider Seiten - V.T.N. und Protektorat - dazu ihre Kriegserklärung niederzulegen und einen erneuten Friedensvertrag für die gesammte Menschheit zu erstellen. Denn wenn es da draussen im Universum noch andere Wesen gab, Wesen die schon vor tausenden von Jahren ins All vergestoßen waren, dann ging es nicht mehr nur um Erze und Reichtum, dann ging es um das Überleben der gesammten Menschheit und nur eine vereinte Kraft die nicht gefahrlaufen würde innerlich zu zerbrechen, könnte es schaffen sich gegen eine solche Macht zu behaupten.
Dieses war der beginn einer weiteren neuen Ära der Spezies Mensch.


Planet Erde - Dezember im Jahre 2694
Gründung des Terranischen Imperiums

Der erste Schritt zu einer neuen Ordnung wurde gesetzt. Ein neuartiges Auswahlverfahren hatte ein einzelnes Oberhaupt festgelegt, welches anhand der Genetik auf körperlicher und geistiger Basis untersucht wurde. Die neusten medizinischen Geräte konnten schon vorab erkennen ob Jemand seine eigenden Ziele verfolgte oder Ziele für Alle Menschen erreichen wollte. Das gleiche galt für die direkten Untergebenen des Präsidenten und so wurde der erste terranische Rat gebildet.
Seine erste Anordnung lautete die technologischen Komponenten, die in den letzten Datenblöcken versteckt waren, genaustens zu untersuchen, zu entschlüsseln und zu entwickeln. Desweiteren sollte dem Millitär nicht nur ein einzelnes Schiff zugestellt werden, man sollte zur Vorsicht gleich eine ganze Flotte errichten die im Notfall die Erde vor einen Fremden Macht verteidigen könnte. Da keine Waffen innerhalb des Signals angegeben wurden, musste man auf das bisher selbst erreichte technische Wissen zurückgreifen. Man sollte einen Weg finden die terranische Technik mit der Technik der Fremden zu verschmelzen. Doch die Entwicklng der technischen Komponenten stellte den Rat und dessen Forschungsstaabes auf eine harte Geduldsprobe. Vieles war bis zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt gewesen und nichtmal die Wissenschaft hätte jemals auf diese absurden Gedanken kommen können, die sich letztenendes als so simpel herrausstellten das einige an ihrer wahren Intelligenz zweifelten und sich das Leben nahmen.
Die die das fertige Endprodukt sehen wollte lernten und verstanden schnell und begriffen aber auch wie dumm die Menschen je gewesen waren. All die Kriege um winzige Erzvorkommen und staubige Wüstenlandschaften nur um Land zu besitzen, hatte sie davor abgehalten, selbst einmal dieses Level zu erreichen.
Nach 12 Jahren Entwicklung wurde dann der Bau des ersten interstellaren Raumschiffes abgeschlossen und der erste Testflug lief erfolgreich ab. Binnen weniger Sekunden konnte man bis zu den äusseren Bereichen des Systems vorstoßen, wenn auch der Eintritt in den Hyperraum von großer Distanz zu den Schwerkraftfeldern der Planeten oder Monden stattfinden musste.
Der erste Schritt in die weiten des Universums war hiermit geebnet. Während weitere finanzielle Mittel dem Militär zugeschrieben wurden, wurde eine fähige Mannschaft für den ersten Kontakt trainiert.
Im März des Jahres 2706 startete dann die Mission zum Ursprungsort des Signals. Der Flug sollte nach Berechnungen ca. 2 Jahre dauern. Zeit genug um inzwischen das Militär aufzurüsten, sollte die Schiffsmannschaft am Zielpunkt auf Wesen treffen, die der Menschheit feindlich gesinnt waren. Sicher würden sie dann das Schiff auseinandernehmen - doch würden sie dann nur eine veraltete Version der terranischen Technik studieren können.
Alle Augen richteten sich auf die Lifeübertragung eines Satelliten, der den Flug des Schiffes in den Hyperraum aufzeichnete.

" Was würden unsere wagemutigen Pioniere dort vorfinden - dort draußen im Brinax System ?
Bald werden wir es wissen. ", hieß es in der Nachrichtensendung.


Stern Brinax - Solarische Zeit 2708
Ankunft im System des Ursprungssignals

Nachden nun mehr 2 Jahren Flugzeit, begleitet von unzähligen Zwischenstops der langen Kühlphasen zwischen den Sprüngen, trafen die Menschen sehnsüchtig an ihrem Flugziel ein und freuten sich nicht nur darauf endlich die Enge ihres Schiffes zu verlassen, sondern auch als erste Menschen eine bestehende fremde Kultur kennenzulernen, oder zumindest deren Überreste, sollte diese schon längst versiegt sein. Natürlich war es auch Ziel der Mission neue Techniken zu finden und heimzubringen. Besonders das Militär hegte großes Interesse daran fortschritliche Waffen in ihre Hände zu bekommen. Viele Menschen teilten diesen Gedanken nicht, das eine solche Mission wieder vom Schatten des Militärs begleitet wurde, welches seit Menschenzeiten stets der Grund für Konflikte aller Art waren - MACHT und KONTROLLE ! Doch diese beiden Elemente wurden von einem anderen Element beherrscht - der ANGST !
Und so war es auch diesesmal nicht anders gewesen. Die Menschen fürchteten sich vor den Ausserirdischen, und die Angst musste in Macht und Kontrolle überwechseln, damit die Drahtzieher des Ganzen - die Politiker - des nachts in ruhe schlafen könnten.

Doch es kam alles ganz anders als erwartet. Als sich das Schiff dem Systemkern näherte und den zweiten Planeten anflog bot sich den erstaunten Blicken der Crew ein beeindruckendes Schauspiel. Unzählige unbekannte Flugobjekte zogen ihre Bahnen im Orbit oder sprangen ausserhalb der Schwerkraftzone aus dem Hyperraum in den Normalraum. Viele fremdartige Signale und unbekannte Sprachen oder Komunikationsmuster wurden empfangen.
Konnte es sein das auch diese Wesen ein Signal empfingen und hierhergelozt wurden ? Wenn ja, dann mussten sie Alle in etwa dieselbe Entfehrnung gehabt haben oder auf gleicher technischer Basis stehen, da sich ansonsten die fast zeitgleiche Ankunft in diesem System nicht erklären ließ. Man entschied sich vorerst zu beobachten und zu versuchen ein paar der Signale zu decodieren.
Etwa eine halbe Stunde dauerte es noch bis man endlich das terranische Schiff direkt mit einem Signal anpeilte und zur Oberfläche des Planeten führte.

Die Crew war sehr aufgeregt. Während die Wissenschaftler und Botschafter in heftige Diskusionen ausbrachen wie man am besten den ersten Kontakt zu so vielen unzähligen Wesen herstellen könnte, waren die Soldaten an bord eifrig damit beschäftigt ihre Waffen nochmal gründlich durchzuchecken. Niemand wusste wie ein Alien reagieren würde wenn man ihm die Hand reichte oder die Hand als Zeichen des Friedens in den Himmel hob - es hätte als kriegerischer Akt gelten können. Aber anbetracht der Tatsache das sich wohl Niemand direkt kannte, musste man davon ausgehen das eine Rasse etwas tat, was für sie normal wäre, für andere aber eine tiefste Beleidigung bedeutete. Die, die Toleranz gegenüber solcher Missverständnisse fremder Kulturen hatten, könnten ein Desaster größeren Ausmaßes verhindern.
Die Landung verlief relativ ereignislos. Alle Systeme funktionierten nach 2 Jahren noch genauso wie am ersten Tag. Langsam setzte das terranische Schiff nahe einer uralten großen Halle auf die zum Teil tief in einen Berg verlief. Brinax 2 war ein wunderbarer Planet. Er schien zum Teil künstlicher Natur zu sein, denn offenbar konnte Jeder mühelos ohne Raumanzug in seiner gewohnten Schwerkraft über dessen Oberfläche schreiten. Vorsichtig stiegen sie aus und begutachteten ihre Nachbarn, die ebenfalls zögernd ihre Schiffe verließen. Die Meisten Wesen blieben unter sich, aber einige begrüßten andere und schritten dann gemeinsam in Richtung der Halle.
Dieses Gebäude sollte vermutlich ein Ort kulturellen Austausches darstellen.

Eine recht freundlich wirkende Spezies gesellte sich auf dem Weg dorthin an die Seite der Terraner. Die im Signal enthaltende Universaltranzlatoreinheit die Jedem ins Gehöhr oder direkt ins Gehirn verpflanzt wurde, brauchte nur eine kurze Zeit um ein müheloses Komunizieren zu bewerkstelligen, auch wenn diese Technik noch nicht richtig funktionierte und nur im direkten Gespräch Anwendung fand, und auch nicht Jeder vertrug solch einen medizinischen Eingriff, weshalb viele keinen UT besaßen. Die Rasse stellte sich als Rectana vor und auch sie hatten einen etwa 2 Jährigen Flug hinter sich. Nur 23 Lichtjahre trennte ihre Heimat von der der Menschen.
Seltsame Kreaturen sahen die Menschen, als sie die unteren Ausläufer der Halle erreichten. Insektenartige Wesen, Echsen, Wesen die auf mineralischer Basis bestehen konnten, Wesen die mehr Energie darstellen als Organisches, sogar Künstliche Formen schienen vertreten zu sein. Waren alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zwecks Leben im All seit diesem Tage absolut nutzlos geworden ?

Im Inneren der Halle erkannten die Terraner, das sie mit ihrer Vermutung einer Kulturellen Halle nicht ganz falsch lagen. Unzählige Kanzeln waren angereiht an der riesigen Kuppelinnenwand und offenbar diente Jede davon einer Rasse als Sitztplatz. Ein kleiner Roboter flog auf die Menschen des Solsystems zu und begrüßte uns mit einer piependen und blinkenden Komunikation, doch die Terraner wussten sofort das sie ihm folgen sollten. Er brachte sie zu einer für ihre Zwecke zugeschnittenden Kanzel. Es gab Wasser und Nahrung die für terranische Bedürfnisse ideal waren. Die Kanzel zu ihrer Linken Seite war vollständig mit Wasser gefüllt und zwei seltsame Fischwesen schienen darin umherzuschwimmen. Auf der rechten Seite fanden sie Wesen vor, welche in früheren Zeiten mal als Grey-Alien bezeichnet wurde. Diese Wesen waren ca. 1,30 m groß und hatten Aschegraue Haut mit schwarzen mandelfrömigen Augen. Allerdings waren sie nicht nackt wie es aus unzähligen Berichten damals hervorging, sie besaßen feine körperfarbene Uniformen die so eng anlagen, das man zweimal hinschauen musste damit man erkannte das es sich nicht um gefärbte Haut handelte. Ihr Führer bemerkte das Interesse der Terraner und nickte ihnen zu. Dann als wenige Stunden später alle Kanzeln besetzt waren erklang ein seltsamer dumpfer Ton und das Licht senkte sich ein wenig. In der Mitte der Halle erschien ein Holographisches Symbol welches klar zu erkennen ein Symbol für Frieden war. Zwei Welten mit verschiedenden Bannern die durch eine art Schleife verbunden waren und in der Mitte ein Banner bestehend aus den beiden einzelnen - ein Symbol für eine Einheit - eine neugegründete Einheit.

Ein weiteres Hologramm erschien und begrüßte alle Rassen die es hierher geschaft hatten. Doch um wen es sich dabei handelte den das Holo zeigte, das blieb weiterhin im Verborgenen.
Mehrere Stunden verbrachten alle damit dieser Holographie zu lauschen bis man uns sagte, das es eine Planetenzyklen lange Pause gab. Ein Zyklus bedeutete die Rotation des Planeten um sich selbst, und diese betrug hier genau 11 Stunden Erdzeit. Danach fanden sich alle wieder in der großen Halle ein.
In den kommenden 3 Wochen diente dieses Hologramm als Vermittler und Botschafter für alle Spezien und langsam lernten sich alle besser kennen und zu verstehen. Auch die Tarraner gewöhnten es sich an mit anderen fremdartigen Wesen ganz normal zu interagieren. Was ihnen besonders gefiel waren die anderen unzähligen Humanoiden Völker. Auch wenn viele anders aussahen gab es doch etliche die man problemlos für Menschen halten konnte. Offenbar eine weit verbreitete natürliche Evolution.
Es bildeten sich schnell Freundschaften zwischen einigen aber man merkte auch Spannungen zwischen anderen - oder allgemein einiger Wesen im Bezug auf Andere.

Ein insektenartiges Volk namens Schedar schien keinerlei Interesse an einem Kulturellen Austausch zu haben, während zwei Völker, darunter die reptilischen Alhena und die Guidon nahezu alles erzählten was man über ihr Volk wissen wollte oder was deren Meinung von Interesse für andere war.


Das Jahr 2709 Erdzeitrechnung
Die Saat des Misstrauens

In dem Jahr wo die Menschen von der Erde nun schon auf Brinax waren gab es des öfteren Spannungen zwischen Fremden Kulturen die aber schnell von den hier Anwesenden Robotern besämpftigt wurden. Es stellte sich auch herraus das einige Rassen ganz besonders gut in Diplomatie waren. Offenbar wussten sie genau was ihre Gegenpartei hören wollte und was nicht. Schnell scharrten sich kleinere Gruppen um diese Diplomaten, da man hoffte so negatives aus den Verhandlungen für zukünftige Zusammenarbeit fehrnzuhalten, was natürlich bei einigen anderen Gruppen oder einzelnen Fraktionen für reichlich Gesprächsstoff sorgte, da Vermutungen einer geistigen Manipulation nicht ausgeschlossen wurden.
Es schien als wollten einige sich über andere und deren Interessen Stellen. Dann fand man herraus das ein humanoides, optisch nahezu menschenähnliches Volk, namens Weze mittels telephatischen Kräften Vorteile erbeutete. Das diese ihre Fähigkeiten solange verbergen konnten und auch selbst nicht preisgaben, ließ großes Misstrauen ihnen gegenüberkommen. Schnell fanden sich weitere Rassen wie Ozzul, Qip, Vedronen, Canupianer und Stuldranas, die ebenfalls starke oder zumindest ansatzweise Telephatie nutzten. Wieviele gab es noch die insgeheim die Anderen ausspionierten oder gar versuchten sie zu Maniupulieren ?

Die folgenden Wochen waren sehr hart und meistens recht unangenehm. Ein Weze beschuldigte einen Alamaken Informationen vor den Washan zurückzuhalten um mehr Profit aus dem Handelsabkommen zu schlagen. Das Abkommen wurde natürlich sofort wiederrufen und es gab einen ersten Zwischenfall. 6 Stunden nachdem die Alamaken ihren Handelspartner verloren hatten fand man einen toten Weze. Die Schuldigen waren schnell gefunden, obwohl die Alamaken alles abstritten. Intensive telephatische Aufspühraktionen fanden dann die wahren Täter. Ein Volk namens Kreen wollte einen Zwiespalt schaffen damit die in ihrer Nachbarschaft lebenden Alamaken als Unverhandlungsfähig eingestuft wurden. Der Botschafter drohte natürlich mit Krieg und die Kreen nahmen wohlwollend an.
Die Menschen konnten es nicht glauben. Die Friedensmission endete in der ersten galaktischen Kriegserklärung. Und als sie einen Grey erwischten der dabei war, ungefragt einem Soldaten eine Handfeuerwaffe zu entwenden um sie zu untersuchen, bekam dieser bekanntschaft mit der Faust des Soldaten, was zur Folge hatte das sein dünner Hals brach. Zu guter Letzt stellte sich herraus das es der Nachkomme des Greyherrschers war, und kein einfacher Botschafter, und das das noch Konsequenzen hätte. Der irdische Admiral posaunte dann gleich raus das die Terraner Jederzeit bereit wären in die Schlacht zu ziehen und sie die Zeit der Verhandlungen schon genutzt hätte um eine Flotte aufzubauen. Zudem beschuldigte man die Grey, das sie ohnehin schon seit vielen Jahrhunderten die Menscheit und auch andere ausspionierten.
Der Admiral wollte damit eine Einschüchterung bezwecken doch beschwor er nur Unheil auf. Man beschuldigte im Gegenzug die Menschen, das sie von anfangan geplant hatten andere Völker als Feinde anzusehen. Man mied die Menschen daraufhin größtenteils, doch ein paar Gruppen waren ihrem Vorgehen zugetan, denn auch sie hatten insgeheim für Absicherungen gesorgt.
Dann gab es einen Anschlag bei dem 7 Vertretene Rassen ums Leben kamen. Der Sprengstoff wurde als terranisch identifiziert. Niemand wusste das in Wahrheit ein anderes Volk hinter dieser feigen Tat steckte.

Das darauffolgende Scharmützel zwang die Terraner und ihre neuen Verbündeten zurück in ihre Schiffe und zur Flucht. Dabei wurden aber auch massenweise andere Rassenvertreter verletzt, und das nicht nur von den Waffen der Terraner. Einige behaupteten das andere diesen Zwischenfall ausgenutzt haben um selbst ein paar unbeliebte Vertreter zu beseitigen. Ein Gemetztel entstand. Signale mit Warnungen und Hilfsgesuchen wurden zu hauf in verschiedenste Regionen des Alls gesendet. Einige der Schiffe beschossen sich gegenseitig, andere flohen zurück in ihre Welten um sich zu rüsten.
Die Menschen tauschten Koordinaten mit unseren Verbündeten aus um später gemeinsam gegen Andere Welten vorzugehen, dann sprangen sie in den Hyperraum um die lange Heimreise zu beginnen, und die Ganze Zeit über fragten sie sich, was da nur schiefgelaufen war. Die Antwort lag offen auf dem Tisch. Es mangelte an Vertrauen und das Niemand sofort alles über einem Berichten würde war offenbar schon Grund genug einen Streit entstehen zu lassen, der das Schicksaal ganzer Völker besiegeln könnte. Aber auch die Terraner stellten fest, das es nicht nur anderen an der notwendigen Toleranz fehlte, ander es erst zu verstehen galt, und dann zu urteilen. Wieder hatte die Angst die Herrschaft übernommen.


Sol System - 2711
Heimkehr zur Erde

Als das terranische Schiff aus dem Hyperraum sprang begrüßte man die Besatzung wie Helden. Sie waren froh endlich wieder vertrauten Boden unter den Füßen zu haben doch brachten sie keine guten Nachrichten mit von der Reise. Und auch hier hatte sich vieles verändert. Der Präsident wurde gestürzt und der Rat aufgelöst. An seine Seite war ein neuer Herrscher getreten - ein Imperator. Jemand der nicht zimperlich war mittels militärischer Unterstützung seinen Willen durchzusetzten. So hatten die Menschen in den vergangenden Jahren viel Geld in militärische Forschungen gesteckt und so den Bau einer ansehlichen Flotte finanziert.
Für die Menschen konnte das nur zum Vorteil sein, denn es stand ein galaktischer Krieg vor der Haustür.

Im Juni des Jahres 2712 traf ein Botschafter der Ikrans im Solsystem ein. Die Ikrans waren eines der Völker die mit den Terranern gemeinsame Pläne für die Zukunft geschmiedet hatten. Beide Vertreter sich schnell darauf gemeinsam noch vor dem Erstschlag der Gegner ins Gefecht zu ziehen. Ihr erstes Ziel war die Grey Allianz. Diese Welt sollte unter terranischer Herrschaft stehen, weil diese schon seit langer Zeit die Erde ausspioniert hatten, während im Nachbarsystem der Grey ein noch unbewohntes System lag, welches man den Ikrans zugestand.

Ein weiteres Jahr später stand die Flotte kampfbereit vor dem Greysystem. Auch sie hatten inzwischen Kriegsschiffe erbaut und zusammen mit drei Verbündeten eine Blockade versucht. Sie hatte keine Chance. Während die terranischen Schiffe mit Waffenpower schnell große Lücken in die Reihen der Greys rissen, hatten die Ikrans eine art Energieschild entwickelt, der selbige Verluste stark minderte. Und trotz überlegener Antriebssysteme der Grey entkamen sie nicht ihrem Schicksal.
Nachdem die Terraner das Greysystem Eingenommen und besetzt hatten entschlossen die Verbündeten sich zu einem Technikaustausch. Die Terraner gaben den Ikrans die Fusionsbombentechnologie und erhielten im Gegenzug Baupläne für Kraftfeldgeneratoren.
In den kommenden 15 Jahren Krieg unterwarfen oder vernichteten sie noch 23 weitere Rassen und schnell fanden sich auch weitere Verbündete die sich lieber der Überlegenden Allianz der Ikran und Menschen anschlossen, als unter deren Feuerkraft zu verglühen.

Die Menschen griffen immer mehr technisches Wissen auf von den Rassen die sie besiegt hatte, oder derer die sich ihr unterwarfen. Die Schiffe wurden schneller, größer und vor allem stärker und die rund 500 m langen Trägerschiffe galten in diesem Teil der Galaxie bald als unüberwindbare Festungen des Todes.
Wo die Alianz auch auftauchte gab es nur zwei Möglichkeiten - man unterwarf sich freiwillig und überlebte oder man bekämpfte sie und starb.


2759 Erdzeitrechnung
Die Superschlacht im Temlar Nebel

Das Terranische Reich wuchs und gedeihte und in relativ kurzer Zeit. Die meisten Welten die sie bewohnten, waren die Welten die sie im Krieg an sich gerissen hatten, nur wenige Pioniere hatten es in dieser Zeit gewagt selbst Kolonien zu gründen. Und solange die Gefahr lief von einer der Menschen feindlichen Macht angegriffen zu werden bildeten diese Pioniere eigenständige Gruppen die sich bis zum Ende des Krieges von den Terranern abkapselten. Ein eigenständiger Name und ein eigendes Banner verhinderte tatsächlich das man Material verschwendete um diese ungefährlichen Kolonien auszumerzen, schon aus dem Grunde, das man sie nicht als Terraner erkannte. Der Begriff Humanoid - oder auch Mensch - war nämlich weiter verbreitet als man es jemals angenommen hatte. Zum einen waren es die Weze, zum anderen die Canupianer, die sich ebenfalls als Menschen bezeichneten oder so bezeichnet wurden.

Dann trafen die Terraner und ihre Verbündeten das Erstemal auf erheblichen Wiederstand. Eine Allianz aus vier Völkern hatte sich im benachbarten Quadranten gebildet und dort ähnlich wie das Terran Ikran Dominion gewütet. Letztenendes gab es keinen freien Raum mehr zu erkunden und zu erobern - nur noch die Bereiche des jeweils anderen Fraktionen.
Nach so vielen erfolgreichen Jahren wurde die Sturmflotte des T.I.D. überwältigent geschlagen und vollständig ausgelöscht. Daraufhin verloren die Terraner 7 Kolonien an den Feind und mussten zum erstenmal zugestehen das sie in ihrem Siegeswahn zu schnell und zu tief in den Raum vorgedrungen waren. Sie hatten kaum die Zeit gehabt ihre Welten befestigt auszubauen und aher beschlossen Vertreter des Dominion mit den Feind in Kontakt zu treten.

Das T.I.- Dominion schlug den anderen vor die Kämpfe auf rein Militärische Ziele zu beschränken damit die Zivile Bevölkerung darunter nicht zu leiden hätte.
Die feindliche Allianz willigte ein. Man einigte sich auf 1 Jahr Waffenstillstand, also genügend Zeit eine Flotte aufzustellen die sich mit einer von der Alianz gestellten Flotte dann im Temlar Nebel treffen würde. Die dortige Schlacht sollte das Schicksaal für den weiteren Verlauf der beteiligten Völker bedeuten.

Dem Dominion war alles recht um den Sieg zu ergattern. Sie ließen sogar einige Kolonien im stich um deren finanzielle Mittel auf das Militär zu verteilen. Auch nutzten sie die neue Form von Kristallinem Reichtum - genannt Technetium, dazu, um weitere Rassen anzuwerben, da diese Zahlungsform wohl inzwischen Überall anerkannt wurde. Viele traten auch aus Angst bei um später nicht der Rache zum Opfer zu fallen sollten die Terraner als Sieger hervorgehen. Eine Rasse aber trat dem Dominion freiwillig ohne jegliche Vergütung bei. Die Nor waren eine starke Nation mit langstreckenbasierenden Energiewaffen.
Mit dieser geballten Power trafen die terranischen, ikranischen und norianischen Schiffe auf die feindliche Allianzflotte. In dieser Allianz waren neben einer Humanoiden, menschenähnlichen Rasse namens Canupianer, auch Lichtwesen von der kleinen Magellanischen Wolke vertreten. Die anderen beiden waren mineralische Spezien, die mit stark gepanzerten Schiffen an der Spitze des Gefechts standen.

Die Schlacht begann und endete in einer Katastrophe. Durch eine erneute Niederlage wurde die Menschheit an den Rand des Abgrundes getrieben. Doch wie befürchtet das nun alle Welten mit Terranern systematisch ausradiert wurden, nahm die feindliche Flotte direkten Kurz auf die Heimatwelten der Terraner und Ikrans. Das dortige Vernichtungsmassaker räumte die gesammte Oberfläche beider Welten und man löschte die Sternkoordinaten und erklärte diese Gebiete für gesperrte tote Zonen. Niemand sollte jemals wieder einen Fuß in diesen Welten setzen.
Das Terranische Imperium war untergegangen, doch gab es überall im All verstreute Kolonien von irdischen Menschen die eines Tages sicher wieder die Waffen erheben würden. Doch keiner erkannte die Herkunft dieser unbeteiligten Kolonien.


2784 Erdzeitrechnung
Machtvakuum

2784 beendete die letzte Schlacht in der Staubwolke KD-22A den großen galaktischen Krieg. Überall hatte es Tod und Verderben geregnet und eine Macht viel einer Anderen oder mehreren kleineren Mächten zum Opfer. Auf Jede Allianz folgte eine Neue und zerfiel fast genauso schnell wie sie entstand. Unzählige Völker, die sich zum Teil nichtmal kannten, hatte man aus der Geschichte ausradiert und Niemand hatte mittlerweile noch den Mut den Krieg weiterzuführen, weil man einfach befürchtete das die eigenden heimat und Mitgliedswelten darunter leiden konnten. Doch so sehr sich die Völker auch anstrengten schien ein Ende der Feindseeligkeiten nicht in Sicht zu sein.

Dieses Zeitalter war der Beginn eines Zeitalters voller Helden. Jede Rasse brachte eine ganze Zahl an wagemutigen Pionieren hervor die auf eigende Faust versuchen wollten den Frieden wieder herzustellen, der einst zwischen den Sternen herrschte.
Keine leichte Aufgabe und schnell fanden sich einige Helden in neugegründeten Allianzen wieder, doch nicht jede Gruppe verfolgte den Auftrag Frieden mit ganzem Herzen. Viele führten auch untereinander Kriege um mehr Ruhm und Ehre einzusacken. Auch war das Technetium ein beliebter Beutefang, doch war es im Grunde das allgegenwärtig vorkommende Element Gold, welches nicht nur Rassen und Helden hinaus in die Tiefen des Alls zog, auch Piraten gründeten sich und labten sich an der glänzenden Flut, oder an dem was andere Imperien zurückgelassen hatten.

Bald darauf gab es neben zahlreichen kleineren Fraktionen in diesem Bereich der Galaxie nur noch 7 Großmächte im All, die die Chance hatten irgendwann einmal in Frieden zu koexistieren. Weze, Canupianer, Alhena, Menkaren, Alamaken, Schedar und Benetnash. Letztere so sagt man, seien damals durch Experimente entstanden, und schließlich lehnten sich diese Katzenartigen Wesen sich gegen ihre Erschaffer auf und vernichteten diese. Einige behauptungen tendieren dazu, das es einst das terranische Empire war, welches im Stersystem Benetnash eine neue Kriegersorte züchten wollte, doch dieses Geheimnis nahmen die ersten Benetnash mit ins Grab.


2800 NGZ ( Neue Galaktische Zeitrechnung )

Nachdem man alle Zeitabschnitte aller Völker von einer fortschrittlichen Computeranlage berechnen lassen hatte, kam nach fast 140 Jahren nach den letzten großen Krieg die neue Zeitrechnung für alle Völker dieser Galaxie herraus. Grade für die Menschen war es eine willkommende neue Zeit. Neben allen anderen Völkern waren es die Humanoiden Menschen die sich am weitesten und am Häufigsten in der Galaxie verteilt hatten. Doch viele sahen sich nicht mehr als die Abkömlinge der alten Terraner an, sondern als eigenständige, freie Rasse.

Das Abenteuer konnte beginnen.

ENDE
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SU 00 - Aufbruch zu den Sternen
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