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 [MSG] Sentinel Force - Mission 1: Isis V

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Fellknäuel
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BeitragThema: [MSG] Sentinel Force - Mission 1: Isis V   Mi 05 Sep 2012, 16:33

Die Reise durch die rot und schwarz pulsierende Weite des Hyperraums dauerte bereits einige Stunden, als die JASON auf die angekündigte Verstärkung traf. Die beiden Nephilim-Kreuzer HERAKLES und LEONIDAS warteten am vereinbarten Treffpunkt. Ebenfalls mit dabei waren ein Aufklärungsschiff der Beholder-Klasse und nicht weniger als sechs Großtransporter der Hive-Klasse. Die Schiffe hielten sich nicht lange mit einer Begrüßung auf; die wartenden Schiffe nahmen einfach Fahrt auf und gingen in Formationsflug, in den sich die JASON nahtlos einreihte.

Es dauerte weitere zwei Stunden, bis der kleine Flottenverband die vereinbarten Koordinaten bei Isis V erreicht hatte. Eine halbe Stunde vorher ließ Colonel Alryn, Commander der LEONIDAS und Oberkommandierender der Operation, den allgemeinen Bereitschaftsbefehl geben. Das bedeutete, daß auf den drei Kreuzern nun die Alarmsirenen los heulten und eine Lautsprecherstimme allgemeine Mobilmachung befahl. Und für die Truppen bedeutete das nichts anderes, daß sie sich unverzüglich in den Waffenkammern einzufinden hatten, um ihre Kampfrüstungen anzulegen. Anschließend würden sie in den Besprechungsräumen ihre Befehle erhalten.

Als Greg in der Waffenkammer eintraf, waren bereits viele seiner Kameraden anwesend und standen vor den Terminals an, an denen ihnen die Kampfrüstungen angelegt wurden. Er reihte sich in eine der Warteschlangen ein. Von diesen gab es einige, dafür war keine von ihnen sonderlich lang. Die Sentinel Force stellte immer sicher, daß es genügend Bereitschaftsterminals auf ihren Schiffen gab; dadurch war es möglich, die Kampftruppen schnell zu bewaffnen.

Jaze konnte sich, wie die anderen Piloten, den Gang zur Waffenkammer sparen. Die Piloten trugen im Einsatz nicht mehr als ihre Spezialanzüge und eine einfache Handfeuerwaffe für Notfälle. Das auszurüsten ging schnell und unkompliziert über die Bühne, weshalb sie es von Hand in Umkleideräumen erledigten. Anschließend begaben sie sich zu den gesonderten Piloten-Besprechungsräumen, wo sie ihre Befehle erhielten, die von denen der Bodentruppen natürlich abwichen.


Zuletzt von Fellknäuel am Mo 10 Sep 2012, 11:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: [MSG] Sentinel Force - Mission 1: Isis V   Mi 05 Sep 2012, 20:24

Der Klang der Sirene hatte etwas, das man kaum anders als 'Magie' nennen konnte. Er zerbrach etwas in Ramona. Mit einem mal waren all die düsteren Gedanken wie fort geblasen, die Trance, die Lethargie zerissen. Mit einem mal war sie nicht mehr Ramona Gale, das Mädchen, das nur den Krieg kannte. Sie war nun nur noch Soldatin der Sentinel Force, dienstbeflissen, bereit alles zu tun, was man ihr befahl. Kaltes Feuer brannte in ihren Augen als ihre Lider und kurz darauf sie selbst nach oben schoss. Ohne sich umzusehen verließ sie das Zimmer, eilte im Laufschritt in Richtung der Waffenkammer. Ihr Kopf war seltsam leer gefegt, doch ihr Herz raste, brodelte nur so vor Emotionen, alten Gefühlen, die wieder aufkochten.
Schweigend nahm sie ihre Ausrüstung in Empfang, ohne Nicken, ohne Wort des Dankes. Rasch, routiniert, begann sie sie anzulegen: die Weste zuerst, den Gürtel, Beinschutz, Stiefel. Flinke Finger schlossen Schnallen, zurrten Riemen fest, richteten die Uniform. Zum Schluß folgten die Handschuhe und final der Helm, schwer, schlicht, mit geschlossenem Visier. Voll gerüstet schritt sie zurück ins Arsenal und ließ sich ihre Waffen aushändigen. Pistole, Granaten, Flammenwerfer. Sie registrierte es kaum. Wozu auch? Ihre wirklichen Waffen saßen fest montiert auf ihrem Bike. Dennoch: was wäre ein Soldat ohne seine Waffen? Obwohl ihr Verstand noch immer vom Schrillen der Sirene wie betäubt war wusste Ramona tief in ihrem Unterbewusstsein, dass sie all dies noch brauchen würde, ehe es vorbei war. Und irgendwie hatte all der schwere Stahl etwas beruhigendes. Sie fühlte sich vollständig, als sie zum Besprechungsraum schritt und sich ohne den Helm abzunehmen auf einem der harten, schmalen Edelstahlstühle nieder ließ. Und wartete. Wieder...

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Lias
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BeitragThema: Re: [MSG] Sentinel Force - Mission 1: Isis V   Mi 05 Sep 2012, 22:36

"Das wird schwierig", stellte der Rüstmeister fest. Der Mann stand mit gerunzelter Stirn vor Kora. Auf dem Tisch zwischen den beiden lag Koras Kampfausrüstung, wenn man es denn so nennen konnte. Jeder hätte die Missbilligung des Rüstmeisters feststellen können, sogar ohne Psionik. Die leichte Brustplatte und der der Spangenhelm wurden mit gradezu verachtend betrachtet. Beides war aus der Verbindung, die die Advent schlicht Himmelseisen getauft hatten. Das Material war leicht und bot Schutz gegen leichte Schusswaffen. Vor einem Hochenergiescharfschützen würde sie das nicht beschützen, aber das tat ohnehin kaum etwas.
"Ich versichere Ihnen, dass alles seine Ordnung hat."
Der Mann kratzte sich an seinen Bartstoppeln und zuckte schließlich mit den Schultern: "Mir solls egal sein. Ich mach den Papierkram fertig. Gesellen Sie sich doch schonmal zum Rest ihres Trupps."

In ihrer gradezu lächerlich leichten Rüstung und mit nur der leichten Pistole an der Seite wirkte Kora reichlich fehl am Platz inmitten der schwer gerüsteten Soldaten der Sentinel Force. Blieb nur noch zu klären, wo die Sanitäter zugeteilt wurden. Das hier wäre so viel einfacher, wenn Menschen Telepathie beherrschen würden.

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Redeyes
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BeitragThema: Re: [MSG] Sentinel Force - Mission 1: Isis V   Sa 08 Sep 2012, 20:29

Ican war einer der Ersten gewesen, die im Besprechungsraum für die Piloten angekommen waren, schliesslich hatte er, nachdem er die Kantine verlassen hatte, mehr als genug Zeit gehabt sich vorzubereiten. Seine Sachen in seinem Quartier hatte er schnell eingerichtet gehabt und im Prinzip hatte er danach nur noch darauf gewartet, dass es losging.
Einige seiner Kollegen bedachten ihn mit irritierten Blicken, was an dem Kampfanzug lag den Ican trug. Normalerweise hatten Piloten ja keine Panzerung, sondern nur einen einfachen Schutzanzug mit Lebenserhaltungsmodul und leichter Pistole, doch Ican hatte seinen Anzug auf eigene Kosten etwas modifiziert und mit leichter Keramikpanzerung erweitert. Seine Schwester nannte es scherzhaft Paranoia, doch Ican war es sich aus seiner Zeit bei der Rebellentruppe halt einfach gewohnt auch als Pilot mit einer Panzerung herumzulaufen, so sehr, dass er sich nun ohne schon unwohl fühlte. Die SF hätte ihm sicherlich keinen Infanteriekampfanzug zur Verfügung gestellt, darum hatte Ican auch nie gefragt, schliesslich waren die Dinger nicht billig und wurden nicht verschwendet, doch bisher hatte noch nie ein vorgesetzter etwas gegen seine Modifikation gesagt. Und so hatte Ican bisher immer nur einige merkwürdige Blicke eingefangen, aber die konnten ihm egal sein. Manchmal war es vorgekommen das jemand gefragt hatte warum, doch Ican kannte genug Geschichten um das zu klären.


Shino stand gerade vor dem Rüstungsterminal und gab ihre Daten ein. Kurz darauf hatte der Computer ihre Ausrüstung geladen und Shino musste nur noch kurz kontrollieren, ob auch alles stimmte und danach bestätigen. Meistens musste sie nicht wirklich etwas ändern, nur wenn die Umweltbedingungen oder das Kampfgebiet sehr speziell waren passte, sie ihre Ausrüstung etwas an, doch mit ihrer Standardkonfiguration kam sie meistens zurecht. So musste sie nicht lange vor dem Terminal stehen und herumtippen, sondern konnte sich sofort weiter zur Rüstungsplatform begeben.
Shino kannte den Prozess zwar, doch es faszinierte sie jedes Mal aufs Neue, wenn Ihr ihre Ausrüstung von Roboterarmen und einem Techniker angelegt wurden. Sie selbst hatte dabei praktisch nichts zu tun und musste einfach nur stillstehen und warten, bis der Techniker seine Arbeit gemacht hatte. Dann noch den Helm aufsetzen, Waffe fassen und schon war man quasi kampfbereit.
Als Shino in den Besprechungsraum kam, war dieser bereits recht gut gefüllt, wobei Ihr wiedereinmal auffiel, dass sie mit ihrer leichten Panzerung irgendwie fast deplatziert wirkte.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [MSG] Sentinel Force - Mission 1: Isis V   Mo 10 Sep 2012, 13:12

Der Besprechungsraum, in den sich Greg, zusammen mit den anderen Soldaten der JASON, begab, war von ovaler Form und groß genug, das komplette Bodenpersonal der JASON aufzunehmen. An einer der abgeflachten Seiten befand sich eine ebenfalls ovale Empore von etwa einem Meter Höhe. Demgegenüber standen die in einem Halbkreis aufgestellten Stuhlreihen für die kämpfende Truppe. Auf der Empore befand sich überdies eine Holo-Plattform, die eine Holographie des Einsatzgebietes darstellen konnte.
Eine Seitentür öffnete sich, und Captain Hesters betrat den Raum. Der Mann bot so schon ein imposantes Bild, doch in voller Kampfrüstung wirkte er regelrecht respekteinflößend. Seine lockeren, beschwingt wirkenden Bewegungen schwächten diesen Eindruck dann jedoch wieder ein wenig ab. Er stellte sich neben den Holo-Tisch, über dem nun das Abbild eines Planeten entstand.
"Also gut," begann er. Seine Stimme war dank der Audio-Verstärker laut genug, um von jedem Soldaten im Raum gehört werden zu können. "Unser erster gemeinsamer Einsatz auf diesem Schiff steht kurz bevor. Unser Ziel heißt Isis V und ist eine Randkolonie der Bemani-Republik. Dort wird überwiegend Bergbau betrieben, die Zivilbevölkerung ist nicht sonderlich groß. Etwas mehr als hunderttausend Menschen leben dort, und im Augenblick... rebellieren sie gegen das Regime. Sie wollen Freiheit. Die Garnison bekommt bald Verstärkung von den Truppen zweier Kreuzer, die auf dem Weg dorthin sind. Weitere Schiffe folgen vielleicht."
Er schwieg einen Moment, um das gesagte wirken zu lassen, und fuhr dann fort.
"Unser Job ist es, die Rebellen im Kampf gegen die Regierungstruppen zu unterstützen und soviele Zivilisten wie möglich raus zu fliegen. Dazu werden wir von zwei weiteren Kreuzern begleitet, der HERAKLES und der LEONIDAS."
Greg horchte bei diesen Worten auf. Er hatte schon von der LEONIDAS gehört. Angeblich dienten auf diesem Schiff die besten der besten - die absolute Elite eben.
"Außerdem werden wir von sechs Hive-Transportern begleitet, die für die Evakuierung zuständig sind." Das Abbild des Planeten über dem Holo-Tisch verschwand und machte dem einer von schräg oben gezeigten Großstadt Platz. "Die Rebellen haben bereits jede der fünf kleineren Städte auf dem Planeten eingenommen und die Garnisonstruppen bis in die Hauptstadt zurück gedrängt. Für uns ein Vorteil, da wir unsere eigenen Truppen somit nicht mehr als nötig aufteilen müssen. Die Stadt wurde in drei Zonen aufgeteilt, und jedes unserer Schiffe wird eine dieser Zonen übernehmen. Da die meisten Zivilisten in der Hauptstadt leben, muß die Evakuierung so schnell wie möglich erfolgen, damit alles über die Bühne ist, bevor Verstärkungen der Republik eintreffen können. Unser Ziel ist somit nicht nur die Eliminierung jeglichen feindlichen Widerstands, sondern auch der Schutz der Zivilbevölkerung und der Behemoth-Cs, die sie aufnehmen."
Er deutete auf das Hologramm. Die Darstellung hatte nun hinein gezoomt und zeigte nun die Einsatzzone für die JASON. In dem Stadtgebiet blitzten vier Punkte auf, die relativ gleichmäßig über die Fläche der Zone verteilt waren.
"Das sind die Landepunkte für die Shuttles, die wir zuallererst sichern müssen. Für dieses Vorhaben stehen uns exakt 20 Minuten zur Verfügung; dann werden die ersten Shuttles eintreffen, um die Evakuierung einzuleiten. Sind die Landezonen gesichert, werden wir uns ausbreiten und zusammen mit den Rebellentruppen den feindlichen Widerstand beseitigen oder zumindest solange in Schach halten, bis die Evakuierung abgeschlossen ist. Anschließend werden wir uns selbst zu den Evakuierungspunkten zurück ziehen und den Planeten so schnell wie möglich verlassen."
Hesters schwieg einen Moment und ließ seinen Blick über die versammelten Soldaten schweifen. "Machen Sie sich ruhig auf reichlich Widerstand gefaßt. Von anfangs 1500 Garnisonssoldaten sind Rebellenberichten zufolge noch etwas mehr als die Hälfte übrig geblieben, eine genaue Zahl haben wir nicht. Es ist zu erwarten, daß die verbliebenen Truppen die mit den schweren Rüstungen und Waffen sind. Sie haben außerdem Panzer und Flugzeuge, vielleicht auch Artillerie. Sie werden scheinbar allmählich verzweifelt, denn die Rebellen setzen ihnen hart zu, aber sie wissen zweifellos, daß Verstärkung unterwegs ist, und daß sie nur noch kurze Zeit durchhalten müssen.
Die Verstärkung, die bereits auf dem Weg ist, besteht aus zwei Kreuzern der Hydra-Klasse. Jedes dieser Schiffe hat standardmäßig 350 Soldaten an Bord, außerdem Fahrzeuge und Waffen, die sich für schwere Kampfeinsätze eignen. Sie sind zweifellos wild entschlossen, Isis V zurück zu erobern und die Rebellion zu zerschlagen, also... unterschätzen Sie sie nicht.
Was die Rebellen angeht, so mußten sie beim Sturm auf die Hauptstadt wohl schwere Verluste einstecken. Ihre Truppenstärke liegt bei ca. 1200 Mann, aber sie sind vergleichsweise schwach ausgerüstet und auf Guerilla-Taktiken angewiesen. Wenn die Verstärkung erst mal da ist, werden sie zwischen ihr und der Garnison aufgerieben.
Zwar will man versuchen, die Kreuzer anzugreifen und zu zerstören, noch bevor sie die Verstärkungen auf dem Planeten abgesetzt haben, aber gehen wir besser mal davon aus, daß die Truppen schon unten sind, wenn wir ankommen."
Der Captain räusperte sich vernehmlich. "Haben Sie noch Fragen?"


Das Briefing für die Piloten der JASON fand in einem anderen Raum statt, der dem der Bodentruppen glich, jedoch deutlich kleiner war. Es gab auf diesem Schiff auch deutlich weniger Kampfpiloten als Bodentruppen. Jaze suchte einen Moment lang nach seinem Zimmerkameraden und fand ihn dann bei den anderen Shuttle-Piloten sitzend. Rasch konzentrierte er sich wieder auf Major Thompson, der vorne auf der Empore stand und das Oberkommando über die Kampfflieger-Staffeln der JASON hatte.
Im wesentlichen unterschied sich das, was dieser seinen Leuten erklärte, nicht großartig von dem, was in diesem Moment die Bodentruppen von Captain Hesters erfuhren; lediglich die Befehle waren abweichend.
"Wenn wir den Planeten erreichen, werden die beiden Bemani-Kreuzer schon vor Ort sein. Der Plan ist, getarnt an sie heran zu schleichen und dann zuzuschlagen, bevor sie Zeit haben, ihre Schilde zu aktivieren. Wenn der Überraschungseffekt gelingt, sollten sie kaum eine Chance haben! Die Valkyrie-Geschwader werden den Angriff unterstützen; die Wraiths und die Raptors werden sich um die feindlichen Kampfflieger kümmern. Ist jeglicher Widerstand im Orbit beseitigt, geht es unten auf dem Planeten weiter. Die Bomber werden die feindlichen Flakstellungen kümmern und sich anschließend in Bereitschaft halten, weitere Ziele am Boden auszuschalten. Die Jagdflieger löschen einfach jeglichen feindlichen Widerstand in der Luft aus."
Jaze lauschte weiterhin den Ausführungen des Offiziers dort vorne, war aber in Gedanken schon im kommenden Einsatz. Die Bemani-Republik... irgendwie freute er sich schon darauf, den Schergen des Regimes das zu geben, was sie verdienten.
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BeitragThema: Re: [MSG] Sentinel Force - Mission 1: Isis V   Di 11 Sep 2012, 23:04

Ramona Gale war keine Freundin von Taktikbesprechungen und Missionsbriefings. Sie war eine Frau der Tat und als solche fest davon überzeugt, dass diese im Grunde nichts weiter als Zeitverschwendung waren. Die Hälfte von dem, was sie hier zu hören bekamen hätten sie ohnehin vergessen sobald sie dort unten ankamen und die andere Hälfte würde sich als nicht umsetzbar erweisen. Selbst die beste Strategie ging bekanntlich spätestens an dem Punkt baden, an dem man zum ersten mal Feindkontakt machte und dann hieß es einfach nur noch überleben. Der Feind versuchte schließlich ebenfalls eine Strategie umzusetzen, die in der Theorie zum Erfolg führen würde. Wenn es hart auf hart kam, dann zählten nicht mehr Schlachtpläne, dann zählten die spontanen Entscheidungen eines entschlossenen Unteroffiziers. Und was die harten Faken anging... die hätte man ihnen auch noch kurz vor der Landung präsentieren können. Als ob sie irgendetwas nützten! Man konnte schließlich nichts dran ändern.
Insofern galt Ramonas Interesse sehr viel stärker der Waffe, die sie quer über ihre Beine gelegt hatte, als dem, was der Hauptmann dort vorne präsentierte. Mit dem neuen Flammenwerfer vertraut zu werden, dass war es, was ihr dort unten wirklich etwas bringen würde. So unauffällig wie möglich schaltete sie sämtliche Einstellungen dort, stets begleitet von einem leisen, mechanischen Surren der Waffe, überprüfte die Displays, die Anzeigen. Versuchte zu verinnerlichen, welche Informationen kritisch und welche nebensächlich waren. Natürlich wich das Design dieser Waffe nicht stark vom Vorgängermodell ab, natürlich war der Großteil beim Alten geblieben. Doch Ramona war der festen Überzeugung, dass man nie sicher genug gehen konnte.

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