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 Charakterkonzepte

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Vicati
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 11:32

Er könnte in Kilath unterwegs sein und Ausversehen in den Schattendungeon fallen.

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Was ist Licht? Was ist Dunkelheit? Im Dunkeln sind alle gleich und im Licht sieht man die Unterschiede.
Licht ist kalt, trocken und unbarmherzig, Dunkelheit ist warm, gemütlich und man fühlt sich heimisch.

Allerdings stößt man im Licht seltener gegen die Kanten von Tischen.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 11:36

Abgesehen davon, dass ich mich frage, wie man einfach aus versehen in einen Dungeon fallen kann (Klohäuschen als Trittfalle? D: ), ja, hört sich gut an. Hab den Hintergrund jetzt noch ein wenig spezifiziert.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 11:42

Gefällt mir besser, als Händlersohn ist er viel klarer. Und er muss nicht direkt 'fallen', einfach irgendwie reingeraten.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 11:45

Ja, ich hat geschrieben, dass er auf Handelsreisen geht, aber nicht genau, wie und wo. Mein Fehler :'D

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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:30

@Nickel: was den Namen angeht muss ich Vic zustimmen. "ckk" geht im Deutschen nicht. Entweder "ck" oder "kk", aber nicht beides kombiniert. Das entspräche sonst einem dreifachen Konsonanten, den sieht unsere Sprache nicht vor. Abgesehen davon finde ich das ein schönes Konzept. Es stimmt zwar, dass er recht nutzlos ist, aber darum geht es ja auch gar nicht. Das macht ihn nur sympathisch.

@Sterni: selbst wenn wir sagen würden, dass es möglich wäre, dass eine neue Religion sich festsetzt: der Charakter würde mehr Konfliktpotential mit sich bringen als die MSG vertragen kann. Wenn dein Char keine Kritik an ihren Göttern zulässt und gleichzeitig Trevin derart fanatisch gegen jeden vorgeht, der seine Göttin verleugnet, dann sehe ich nicht, wie man logisch begründen kann, dass die beiden sich nicht gegenseitig umbringen. Aber wie gesagt: ich halte bereits die ganze Idee mit deinem Kult für sehr wenig stimmig...

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Vicati
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:34

Sterni schrieb:
auch wenn sie versucht zu ergründen, warum Andere ihnen folgen, jedoch stets mit dem Zweck, sie eines Tages über ihren Irrtum aufzuklären

Damit? Hat sich ja im Alter etwas abgekühlt.

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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:36

@Grim schrieb:
...und gleichzeitig Trevin derart fanatisch gegen jeden vorgeht, der seine Göttin verleugnet...

Gegen jeden, der einen Tempel seiner Göttin entweiht, indem er den Anhängern den Zutritt verbietet und ihn versiegelt. Das ist ein beträchtlicher Unterschied.

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"Und ganz im Ernst: wären die Lichtgeborenen tatsächlich so allgegenwärtig und allmächtig, wie sie behaupten, hätten sie dann nicht auch die Macht, mich hier und jetzt mit einem Blitz zu zerschmettern? Die Lichtgeborenen waren bessere Könige, nicht mehr und nicht weniger. Aber das ist meine Meinung. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht Eure Gefühle verletzt?"
"Moment... Ich warte noch auf den Blitz."
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Vicati
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:37

Still an asshole... Razz

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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:44

Mit anderen Worten: Beide sind nicht so krass, wie Grim das darstellen wollte.
Wenn Eve von dem, was die Gruppe vorhat, erfährt, würde sie die eher begleiten wollen, um zu sehen, wie sie scheitern, weil es deren Göttinnen ja "überhaupt gar nicht gibt", um dann die Wahrhaftigkeit ihrer eigenen Götter zu demonstrieren.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:45

Dieses Vorhaben wäre allerdings sehr schnell zum Scheitern verurteilt, weil Trevin in Kürze einen sehr deutlichen Beweis für die Existenz seiner Göttin sehen wird. Cool
Sie sollte sich jedenfalls sehr damit beeilen, vielleicht hat sie dann noch den einen oder anderen Erfolgsmoment.^^

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:46

Na ja. Ich glaube ja eiiigentlich nicht, das die in einer Fantasy-Welt unbedingt Deutsch miteinander sprechen und darum sich auf Dreifachkonsonanten achten.. wär Ðurað dir sonst als Name lieber? Razz Ich könnt mir auch irgendeinen superspecial, rechtmässigen Fantasynamen aus dem Arsch ziehen. Der Namensgenerator würd mir sonst "Mildntshy" ausspucken. Aber wenns dir die Augen verätzt, kann ich ja auch nen Buchstaben streichen, wenns sonst Drama gibt.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:49

Tja, Fell, dann beginnt das, was ich von Anfang an für die MSG geplant hatte: Mein Char gerät in einen Glaubenskonflikt ^^
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Vicati
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 20:50

Durad wäre cool.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:21

Wenn dir viel daran liegt, Nickel, dann kannst du die Schreibweise schon beibehalten. Aber sie ist unsinnig, weil sich daraus keine Auswirkung auf die Aussprache ergibt. Und was im Deutschen korrekt ist oder nicht ist insofern relevant, dass wir deutsch schreiben. Generell wollte ich es aber nur anmerken, dramatisch ist es selbstverständlich nicht.

@Sterni: ich sehe durchaus die Motivation, die du mit dem Charakter hast und finde diesen Konflikt ja an und für sich auch nicht schlecht. Trotzdem gefällt es mir nicht wirklich. Ich finde es wenig stimmig, wenn in diesem Setting, das so stark auf die Göttinnen und damit etwas Religiöses zugeschnitten ist, noch andere Kulte und Religionen derart präsent sind. Um einen Kompromisvorschlag zu bringen: wäre es denn für dich in Ordnung, wenn dein Char aus einem abgelegenen Land stammt, in dem eben dieser Kult verbreitet ist, aber in Ruhta selbst diese Götter unbekannt sind? Eine Motivation, was dich hier her verschlagen hat, könntest du dir dann natürlich aussuchen.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:27

Wenn mir was einfiele, wäre es okay. Aber es macht keinen Sinn, wenn sie so weit von ihrem Kult entfernt versuchen würde, unter Umständen mit Gewalt zu missionieren. Das muss ja zwangsweise schief gehen, wenn es zu wenig gläubige gibt...
Wenn ich das richtig sehe: Zwei sind gegen mein Konzept wie es jetzt ist und zwei dafür...
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:31

Vielleicht wurde sie ausgeschickt, um mehr über die Welt und andere Götter zu lernen und weiter entfernt zu missionieren.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:32

Dann soll ihr Kult halt in seinem Heimatland schon verbreitet sein und allmählich auch seine Finger nach Ruhta ausstrecken. Sie wäre dann quasi ein Mitglied der ersten Welle, die hierzulande missioniert.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:33

So in etwa, Fell, war mein Gedanke dahinter. Darum hab ich ihre Herkunft und die Herkunft des Kultes ja so frei gelassen.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:34

Wenn ihr alle so eifrig schreiben würdet, wie ihr auf Kleinigkeiten herumreiten könnt, dann würd hier wohl niemand mehr Bewährungen rauswerfen müssen. Wink
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:40

Geht halt schneller, eben seine Meinung irgendwo kundzutun, als sich nen Post zu überlegen. Davon ab kann ich grad nirgendwo schreiben.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 10 Okt 2014, 21:41

30 Worte eigene Meinung sind einfacher als 150 aus der Sichtweise einer anderen Person. Sad

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 13 Okt 2014, 20:40

Sterni schrieb:
Was ursprünglich in einem kleinen Land begonnen hatte, hat sich rasch verbreitet und mittlerweile gibt es in den meisten großen Städten südlich von Ruhta einen Tempel der zwei Götter. Auch in Ruhta selber haben sich die ersten Anhänger der neuen Religion gefunden und die Priesterinnen beginnen, nach Norden vorzustoßen.

Ich find's in Ordnung.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 13 Okt 2014, 20:58

Dito.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 13 Okt 2014, 21:10

Denke, das können wir so lassen.

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Ena
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mi 24 Jun 2015, 23:42

People are like stained - glass windows. They sparkle and shine when the sun is out, but when the darkness sets in, their true beauty is revealed only if there is a light from within.
Elisabeth Kubler-Ross

Name: Nina Perilia
Volk: Mensch
Alter: 27 Jahre alt
Aussehen:
Nina Perilia ist eine hübsche junge Frau, der man ihre Herkunft sofort ansieht. Trotz keinem einzigem Tropfen Elfenblut in vielen Generationen ihrer Familie fällt auf, dass ihr Körperbau äußerst zierlich und gebrechlich wirkt, was sie zusammen mit ihrer blassen Haut und den weit geschnittenen, edlen Stoffen, aus denen ihre Gewandung besteht fast wie ein Gespenst erscheinen lässt. Nichts an ihr dient dem Pragmatismus, so besitzt sie langes, wallendes Haar in einem erdbeerfarbenem Rotblond, das jeden Tag durch viele Blumen und anderes Geschmeide verziert wird und ihr wie die Stola eines Priesters um die Schultern fällt. Es reicht bis zu ihrer Hüfte und ist noch nie geschnitten worden. Ihre Kleidung ist edel und dekoriert von viel Schmuck und anderem Tand wie bunt bemalten Talismanen und hübsch glitzernden Steinamuletten, deren Bedeutung sie allerdings nicht versteht; sie trägt sie nur, weil sie ansehlich sind. Die kulturelle Unhöflichkeit, mit der sie dies tut, ist ihr scheinbar egal oder fällt ihr gar nicht auf.
Ihr zarter Körper erlaubt kaum weibliche Rundungen, aber trotz der eher jungenhaften Statur ist ihre Aufmachung so unwiderlegbar feminin, dass bezüglich ihres Geschlechtes einfach keine Zweifel entstehen können.
Auch Ninas Gesicht stimmt mit dem Rest ihrer zerbrechlichen Wirkung überein: Sie ist nicht nur ähnlich penibel bemalt, sondern auch vom Anblick her ganz ähnlich einer Kinderpuppe. Rote, volle Lippen, lange Wimpern und haselnussbraune Augen, so kugelrund wie die eines Säuglings sind darauf zu finden und verleihen ihr einen noch jüngeren, unschuldigeren und geradezu kindlichen Ausdruck.

Hintergrund:
Stellen wir uns das Haus eines wohlhabenden Pharmazeuten vor, der ein gewaltiges Vermögen mit dem Verkauf von Formeln und Pülverchen für die Gebrechen der reichen Leute gemacht hat. Zusammen mit seiner dekorativen Frau lebt er in einem weißem, edlem Anwesen in E'jin und sorgt sich um nichts außer seinen stetig wachsenden Bauchumfang und sein Ansehen bei den Nachbarsleuten. Eines Tages schenkt seine Gattin ihm ein Mädchen, zart und zerbrechlich wie eine wunderschöne Puppe und er beschließt, dass er genau das aus seiner Tochter machen würde. Wie auch seine Frau, sah er dieses junge Leben weniger als Mitglied der Familie an, sondern als ein funkelnder Stein auf seinem persönlichem Regalbrett der Wunderlichkeiten. Von frühester Jugend an wurde Nina, wie er das Mädchen nannte, in allen Disziplinen geschult, welche für eine Nobelfrau selbstverständlich waren. Sie bekam Unterricht in Haltung und Sitten, erprobte sich am Malen und Musizieren und durfte eine reiche Variante an Sportarten ausprobieren, sofern diese nicht zuviel körperliche Anstrengung oder gar Rüpelhaftigkeit bedeuteten. Sie war ein gehorsames und lernwilliges Mädchen, das eine unschuldige und bedingungslose Liebe gegenüber ihren Eltern empfand, besonders gegenüber ihrem Vater, der sie stets lobte und ihr seinen Stolz mitteilte, wenn auch nur, sobald er sich in Begleitung seiner Arbeitskollegen befand. Bis zu ihrem Mündigwerden verursachte der Satz "Liebes, dreh dich doch mal für deinen Vater!" eine Mischung aus Prüfungsdruck und Vorfreude auf liebevolle Worte.
Ihr Vater beschloss, dass Nina sich als Alchemistin gut machen würde und eine Ausbildung in Kräuterkunde und Mathematik ihr helfen würde, bei den wichtigen Treffen und Feierlichkeiten der Noblen mit Fachwissen und Interesse zu glänzen. Natürlich durfte sie nicht ZU intelligent sein, weil Frauen mit Verstand andere oftmals einschüchterten, doch ihr Vater hatte natürlich längst ihren überlegenen Grips anerkannt und billigte ihre ausgezeichneten Schulergebnisse mit selbstgefälliger Zufriedenheit. Den Höhepunkt seines Stolzes beschritt sie, als sie tatsächlich so etwas wie ein Ergebnis lieferte, nämlich eine Formel, die bei der Reduzierung von Hautfalten und der Behandlung von Narben half. Die darauffolgende Zeit war für Nina ein Höhenflug und sie fühlte sich, als hätte sie die Welt verändert - sie ein Stück besser gemacht. Mit diesem rauschendem Gefühl von Nützlichkeit im Herzen und einer abgöttischen Bewunderung für die Taten ihres Vaters, entschied sie sich, dass sie, wie dieser zufällig bereits mehrfach vorgeschlagen hatte, eine Heilerin werden wollte. Ärzte und Kräuterkundige waren in den oberen wie den unteren Schichten immer schon von gutem Ruf gewesen, weswegen ihre Familie diese Entscheidung mit Wohlwollen entgegennahm - nicht, dass die Meinung von irgendjemandem außer ihrem Vater einen Unterschied gemacht hätte - und man erlaubte ihr, auf eine Forschungsexpedition zu gehen, die aber wie jeder wusste, einfach eine lange Urlaubsreise war, auf der sie öfter einmal reiche Frauen und Männer von ihren Wehwehchen befreien würde. Eine Art Kulturferien, um ihren Horizont noch etwas zu erweitern und sie attraktiver für zukünftige Freier zu machen. Für Nina war es natürlich eine Berufung, eine Mission von ganz oben, denn endlich durfte sie Leuten helfen und die Welt mit ihren Talenten noch etwas verbessern, auch wenn sie seit dem einmaligem Durchbruch nie wieder etwas annähernd Interessantes fabriziert hatte.

Ihre beinahe "göttliche" Aufgabe verlief gut. Sie entdeckte viele Wunder auf der Welt und reiste stets mit interessanter Gesellschaft, behütet von einer ganzen Truppe an Wächtern und einem nie versiegendem Strom an Goldmünzen aus ihrem Elternhaus, den sie großzügig und ohne den Wert von Dingen zu kennen für die verschiedensten Kuriositäten abzapfte. Auf ihrer Reise entdeckte sie die ein oder andere Krankheit, die ihr unbekannt war und schrieb ausführliche Forschungsarbeiten darüber, die ihr Vater in seinen Briefen mit stolzem Lob überhäufte, was sie noch mehr anspornte, auf dieser Pilgerfahrt für sich selbst alles zu geben und den ohnehin schon ausgezeichneten Ruf ihrer Familie auf den Schwingen des Wissens über die Landesgrenzen von Joeh hinwegzutragen. Natürlich konnte sie es nicht vermeiden, eine Tatsache zu bemerken, die ihr noch nie zuvor aufgefallen war, aber zunehmend Kummer in ihrem Herzen schürte: Ungerechtigkeit! Arme Menschen, kranke Kinder und rücksichtslose Behandlungen von Minderheiten, all diese Dinge konnte sich Nina schlicht nicht erklären. Sie kannte Menschen nur als intelligente und kultivierte Persönlichkeiten, welche sie stets mit Lob überhäuften und so taten, als würden bei jedem ihrer Sätze und Einfälle Goldbröckchen von ihren Lippen regnen. Die einfachen Menschen waren so anders. Sie benutzten harte, schmutzige Worte um ihre harten, schmutzigen Leben zu beschreiben und begegneten ihr manchmal mit Feindseligkeit, manchmal mit Neid und manchmal sogar mit bösen Absichten, welche die junge Frau vollständig verwirrten. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass all die leuchtenden Dinge in ihrem bisherigem Leben einen Schatten warfen, der dermaßen dunkel und dreckig war, doch statt sich zu fürchten oder diese Realität gar als gegeben anzusehen, beschloss sie, dass dies einfach nur eine Aufgabe für sie war. Sie wollte die Welt verbessern, also würde sie damit anfangen, den Leuten Sitten beizubringen. Sie belehrte die Ausdrucksweise der Hafenarbeiter, versuchte den Straßenkötern das Sitz beizubringen und schenkte den armen Waschweibern ihre schönen Kleider und sagte ihnen, sie sollten versuchen, etwas aus sich zu machen. Je ablehnender die Menschen ihren naiven Methoden gegenüber wurden, desto emsiger arbeitete sie daran und berichtete furios ihrem Vater von ihren Erkenntnissen. Dieser wusste, dass ihr durch die Wächter sowieso nichts passieren konnte und tätschelte ihr daher stets verbal das Köpfchen. Es war ihm ganz recht, wenn sie blind gegenüber dem Bösen in der Welt blieb, denn das machte sie in gewisser Weise von ihm, seinem Geld und vor allem seiner wohlwollenden Erklärung des Kosmos abhängig.

Natürlich ging es nicht gut. Vorhersehbar wie es war, dass ein junges, naives Mädchen, das Missioniersarbeit in den übelsten Vierteln der dreckigsten Städte leisten wollte, nicht unbeschadet davonkommen würde, so geschah es, dass eines Tages die Wachen eben nicht so gut auf sie aufpassten, dass sie sich einbildete, es auch ohne Hilfe schaffen zu können und kurzerhand als starke, eigenständige Frau – ihr Vater wäre entsetzt! - durch die Straßen marschierte, in ihrem schönem blütenbeklöppeltem Kleid und mit der Gewissheit, die Streiterin der Gerechtigkeit zu sein. Sie hatte mit weinenden Kindern und anderen Kleinigkeiten gerechnet, doch was sich ihr bot, war eine Gruppe an Männern, die eine Frau zusammenschlugen. Der Grund dafür war unwichtig, es ging nur darum, dass es nicht Rechtens war. Nina trat also sofort vor, tapfer und entschlossen, und bat die Männer höflich, ihre Probleme verbal in einer Diskussion darzulegen, statt auf Gewalt zurückzugreifen. So hatte sie es bei allen Parties schon immer gelernt und so hatte es auch ihre Anstandslehrerin ihr beigebracht. Diplomatie und Ehre waren wichtiger als dumpfe Fäuste.
Die Männer sahen das anders.
Kaum hatte sie die Aufmerksamkeit der Gruppe auf sich gezogen, lachten sie laut und geboten ihr, zu verschwinden. Als sie dies nicht tat, beschlossen sie, sich ein weiteres Opfer zu nehmen. Was genau sie mit der Frau vorgehabt hatten, wusste und weiß Nina bis heute nicht, sie weiß nur, wie sich die Ereignisse daraufhin entwickelten: Man schlug sie zusammen, dann unterhielt man sich, was man mit ihr machen wollte, weil sie offensichtlich reich und offensichtlich eine Zeugin war. Als man sich entschieden hatte, sie loszuwerden, um Probleme zu vermeiden, kam eine weitere Frau, eine furiose Retterin, welche dem zurückgebliebenem Mann, der den kürzesten Strohhalm gezogen hatte, brutal etwas ins Auge rammte und ihr dann half, zu fliehen. Völlig aufgelöst und unter Schock kehrte sie sofort zu ihrem Vater zurück, der selbstverständlich außer sich war. Das war das Ende ihrer unbeaufsichtigten Reisen und ihrer Weltverbesserungen. Sie durfte von nun an nur noch in Begleitung das Haus verlassen und wurde rund um die Uhr überwacht. Nina war es ganz recht. Oft dachte sie darüber nach, wer diese Frau gewesen war und wie es kam, dass sie genau zum richtigen Moment aufgetaucht war – oder immer wieder aufzutauchen schien, wenn es ihr schlecht ging, sie verzweifelt war oder man ihr Leben bedrohte. Seit sie genug Vertrauen in ihrem Vater geweckt hatte, um wieder auf Forschungsreisen gehen zu dürfen (friedliche Bildungsreisen weit außerhalb der Slums) scheint sie immer wieder auf sie zu treffen und betrachtet sie als gute Freundin, auch wenn sie weder ihren Namen noch ihr Gesicht jemals gesehen hat. Es scheint fast, als hätte sie einen Schutzengel, der sie vor böswilligen Menschen beschützt und ihr erlaubt, mit ihrer Arbeit ungestört fortzufahren, um das Leben ihrer Mitmenschen weiterhin soviel besser zu machen, wie es ihre Tinkturen erlauben!

Name: Perry
Volk: Mensch
Alter: 27 Jahre alt
Aussehen:
Perry ist eine harte junge Frau, der man ihre Herkunft sofort ansieht. Am Auffälligsten sind wohl ihre Haare, die wie eine Mischung aus Straßenköter und gebleichter, schimmelbewachsener Erdbeere aussehen. Sie sind eigentlich viel zu lang für einen praktischen Nutzen, aber ihr gefällt es, wenn sie die Fransenmähne hochsteckt und damit irgendwie größer wirkt als ihre zierliche Gestalt es erlauben würde. Sie ist ziemlich mager – ein Zeichen für weniges, gut eingeteiltes Essen – und hat einen wenig gekurvten, jungenhaften Körper, der die Männer aber nicht fernhält, oh nein. Sie ist viel unterwegs, deshalb sind Perrys Schenkel muskulös und straff und ihre Muskeln kräftig, wenngleich nicht sonderlich zahlreich oder aufgepumpt. Ihr Gesicht wird von vollen, aber häufig zerkauten Lippen beherrscht, an deren Winkeln manchmal Fieberbläschen blühen, wenn sie nicht aufpasst. Ihre Augen sind groß und rund, mit dunklen Wimpern und einem schmutzigem Braun, der ihren durchdringenden, bösartigen Blick in schwarze Abgründe verwandelt. Gekleidet ist sie meist in schlampiger Art, manchmal sogar zerrissen oder schmutzig, weil man eben nimmt, was man kriegen kann. Oft sind es ziemlich edle Kleider gewesen, denn Perry ist eine gute Diebin und klaut gerne bei den reichen Schnepfen von den oberen Schichten, die sowieso viel zu viel haben. Sie ist eine bittere Frau mit einem bitterem Gesichtsausdruck und einem verschlagenem, gerissenem Lächeln, was sie manchmal viel älter wirken lässt, als sie eigentlich ist.

Hintergrund:
Perry behauptet, dass sie das ungewollte Gör irgendeiner Hure und irgendeines Händlers war, aber in Wirklichkeit wurde sie nicht geboren. Sie entstand. Sie schlüpfte eines Tages aus einem Riss, der sich auftat, als eine kleine Puppe namens Nina Perilia am Boden lag und ihre kleinen, zierlichen Finger sich um ein spitzes Stück Holz schlossen, das auf dem Boden der Gasse lag, den sie mit ihrem Blut und ihrem Erbrochenem tränkte. Sie brach sich wie ein Kaleidoskop sich aus der Spiegelung in den Augen des Mannes, der sich zu ihr hinabbeugte, um ihr die Gurgel umzudrehen, weil er von seinen Kumpanen für diesen Job zurückgelassen worden war. Sie tanzte in den Schweißtropfen, die von seiner Haut auf ihr Gesicht und in ihren weit geöffneten Mund fielen, salzig schmeckend, aber vor allem bitter. Und sie malte ihren Namen in das Blut, das aus seiner Augenhöhle schoss, als sie einen lauten, garstigen Schrei ausstieß und das Holzstück dort hineinstieß, das Gallert des Sehkörpers durchquerte und den Mann zum schrillem Kreischen brachte, bis sie noch einmal nachruckte und der Andere tot, zuckend, auf ihrer Kotze liegen blieb. Das war der Riss. Das Ereignis, welche Nina als Einschreiten einer fremden Person, einer weiteren Zeugin, auslegte, war die Geburtsstunde von Perry. Sie trat auf die Bildfläche und entstand mitsamt einer Hintergrundgeschichte und einer Lebenserfahrung aus dem Nichts heraus, anfangs noch unvollständig, doch mit zunehmender Zeit immer ausgefeilter. Diese Männer hatten sie zusammengeschlagen und vergewaltigt, weil sie eine heiße Nummer war – sie hatte gerade die reichen Klamotten einer Nobelschlampe gestohlen und die dummen Nüsse aus den Slums hatten natürlich nicht widerstehen können, ein paar Grabscher zu landen. Es hatte sie nicht gestört, aber dann waren sie zu weit gegangen – und Perry mochte das nicht. Dann hatten sie sich genommen, was sie wollten, aber auch das mochte Perry nicht. Und so hatte sie es ihm gezeigt, als er sie abmurksen wollte, war siegreich hervorgetreten, wie sie dies immer tat, wenn man sich mit ihr anlegte. Sie war in den Slums geboren, sie wusste eben, wie der Hase dort lief und dass niemand sich mit ihr anlegte. Nachdem sie auf die Leiche des Lüstlings gespuckt und ihm zwischen die Beine getreten hatte – einfach so, fühlte sich gut an, fühlte sich richtig an – begann sie ihre Existenz zu erkunden. Es kam ihr vor, als hätte sie sehr lange geschlafen und müsste erst einmal jeden Muskel ihres Körpers ausprobieren, ob er auch wirklich noch funktionierte. Natürlich war sie verletzt, sogar ziemlich übel, und das schränkte sie darin ein, dennoch war es wie ein Lesezeichen, das man in einem Buch gelassen hat, selbst als sie ohnmächtig wurde und schon längst wieder die Andere war … Sie hatte nun ebenfalls eine Daseinsberechtigung und würde auf diese pochen, wann immer sich die Gelegenheit dafür ergab.

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