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 Charakterkonzepte

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Ape

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Nov 2011, 22:30

Die Lynx


Diese Unterart der Katzenwesen lebt zurückgezogen in wenigen Stämmen am Rande der Welt in den weiten Steppenlandschaft. Sie sind sehr viel größer und kräftiger als ihre Verwanden in den Wäldern. Die Lynx werden weit über zwei Meter groß. Die Männchen etwa 2,60 und die Weibchen etwa 2,40. Die Männchen sind überaus muskulös und breitschultrig gebaut, die Weibchen hingegen sind von schmaler Statur, ähnlich ihrer kleineren Vettern.

Lebensdauer der Lynx liegt bei etwa 290 bis 300 Jahren. Doch ihre einzelnen Lebensphasen sind da ganz anders aufgeteilt als bei den Menschen und auch ihren Verwandten in den Wäldern.

Die ersten drei Jahrzehnte verbringt ein junger Lynx in der Obhut ihrer Eltern und erfahren wie die Menschenkinder viele Dinge über ihre Umwelt. Erst danach beginnen die jungen Lynx das schützende Dorf, durchstreifen das umliegende Steppenlandschaft wo ihnen die Grundlagen der Jagt dargelegt werden.
Dann mit etwa einhundert Jahren kommen sie in die Pubertät. Während die Männchen den Stamm verlassen um Herausforderungen in der weiten Welt zu suchen bleiben die Weibchen beim Stamm und kümmern sich um das Zubereiten der Mahlzeiten, dem Handel mit anderen Stämmen sowie die medizinische und um die spirituelle Versorgung .
Die Männchen aber suchen sich immer größere Herausforderungen an ihre körperliche Kraft. Sie werden Söldner im Reich der Menschen und lassen sich mit Vorliebe für eine Schlacht anwerben.
Auch eigenen sie sich den Kampf mit menschlichen Waffen an und tragen schwere Plattenrüstungen.

Mit etwa zweihundert Jahren werden ihre Gemüter ruhiger. Die einstigen wilden Krieger verspüren das Schwinden der steten Rastlosigkeit in ihnen. Die letzten Verträge werden noch erfüllt, denn Desertieren oder Weggefährten im Stich lassen tun sie nie! Sobald sie an niemanden mehr gebunden sind verlassen sie jede Zivilisation. Zu Fuß wandern sie durch die Wildnis auf dem Heimweg zu ihrem Stamm. Auf dieser Reise kümmern sie sich nicht mehr um andere. Sie bleiben nie länger als eine Nacht an einem Ort und meiden jede Siedlung, sogar Wegen folgen sie nicht.
Es ist die letzte Prüfung die sie bestehen müssen. Schaffen sie den Heimweg, so sind sie Reif für den letzten Teil ihres Lebens.

Wenn die Männchen nach bald einem Jahrhundert wieder vor ihrem Dorf stehen werden sie mit offenen Armen und freudigen Rufen empfangen. Sie werden um ein Weibchen werben, die Jungen in die Jagt einweisen und später als einer der Ältesten den Stamm leiten.

______________________________


Wo die kurzlebigen und sprunghaften Menschen vergessen haben was vor 150 Jahren geschehen ist, die Lynx haben nicht. Einer der Acht weilt noch immer unter ihnen auch wenn Kharrn seine Axt schon lange nicht mehr geschwungen hat und sein Fell schon lange ergraut ist, er hat die vergangen Zeiten nicht vergessen. Noch heute erinnert er sich an seine alten Weggefährten als würde er sie vor sich greifen können und ihre Stimmen hallen ihm noch immer in der weiten Steppe entgegen. Doch der große Lynx ist alt geworden und tief in seinen Knochen spürt er wie seine letzten Jahre angebrochen sind.


___________________


Name: Goloka
Rasse: 114 Jahre


Mit seinen jungen Jahren hat Goloka gerade erst den Stamm verlassen und von seinem Vater einen Teil seiner Rüstung erhalten. Auch wenn der graue Lynx seinem Sohn nie die Brustrüstung oder gar die Axt anvertraut hat, Goloka muss keinesfalls ungerüstet durch die Welt reisen. Ausgestattet mit einem Bihänder und gepanzerter Hose sucht er nun in der Welt der Menschen nach Herausforderungen und Weggefährten.



Zuletzt von Gnat am Mi 30 Nov 2011, 19:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Nov 2011, 22:32

Ew, das funktioniert nicht ganz, Ape - der Geralt den ich gerade schreibe ist der gleiche Geralt wie damals. Wurde die letzte Episode nicht sozusagen für Nicht-Kanon erklärt? : /

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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Nov 2011, 22:38

Ist das denn mit Ena abgesprochen? Immerhin hieß es einmal, dass es nur acht Mitschreiber geben kann und ein Charakter, der kein Auserwählter einer Göttin ist nicht möglich wäre...
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Nov 2011, 22:39

Du magst Kazeel, hm? Aber nimm die Namen besser raus, sag einfach, die anderen Auserwählten.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Nov 2011, 22:46

@Grim schrieb:
Ist das denn mit Ena abgesprochen? Immerhin hieß es einmal, dass es nur acht Mitschreiber geben kann und ein Charakter, der kein Auserwählter einer Göttin ist nicht möglich wäre...

So weit ich weiß hat Ena immer die Option offen gelassen nicht auserwählte zu schreiben. Obwohl mir an den Lynx eine Sache nicht passt, und das ist das Alter ... Aber auch egal, stößt sich bestimmt sonst keiner dran : P
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Nov 2011, 23:15

@Warmonger schrieb:
@Grim schrieb:
Ist das denn mit Ena abgesprochen? Immerhin hieß es einmal, dass es nur acht Mitschreiber geben kann und ein Charakter, der kein Auserwählter einer Göttin ist nicht möglich wäre...

So weit ich weiß hat Ena immer die Option offen gelassen nicht auserwählte zu schreiben. Obwohl mir an den Lynx eine Sache nicht passt, und das ist das Alter ... Aber auch egal, stößt sich bestimmt sonst keiner dran : P
is vieleicht ne blöde frage, aber was stört dich den genau beim alter? die 300 Jahre ansich oder die aufteilung der einzelnen lebensabschnitte in dieser zeit? (ok erst mit 100 Jahren in die pubertät klang für mich das erste ma auch komisch^^ aber na ja bei so ner langlebigen Rasse...)
*gerade merkt das er bei seiner Rasse das alter vergessen hat und editieren geht*
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Nov 2011, 23:16

Die 300 Jahre - ich halte so lange Lebenszeiten bei Rassen, die nicht gerade darüber definiert werden, so wie Elfen, für unnötig. Muss Ape aber wissen : P
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mi 30 Nov 2011, 01:29

@Warmonger schrieb:
Die 300 Jahre - ich halte so lange Lebenszeiten bei Rassen, die nicht gerade darüber definiert werden, so wie Elfen, für unnötig. Muss Ape aber wissen : P
Na ja, ich glaube das is wohl mehr weil in unserem denken halt gewisse Rassen schon als langlebig sozusagen standartmässig vorgegeben sind und andere net, so das wir es als komisch empfinden wenn eine rasse die "normalerweise" nicht langlebiggilt, es plötzlich doch ist. ist jetzt keine Kritik oder anschuldigung, weder gegen War oder Ape.
Schlieslich steht nirgends geschrieben das Elfen langlebis sein müssen, wir sind uns halt nur daran gewohnt weil das halt sehr oft der fall ist, aber is meiner meinung kein grund das deswegen eine andere Rasse net auch mal eine deutlich höhere Lebenserwartung als die Menschen haben darf (und im vergleich mit Elfen sind die 300 Jahre nun auch nicht wirklich viel)
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mi 30 Nov 2011, 19:09

Hab nichts dagegen, wenn Ape weiß, dass er dadurch eher ein Nebenchar ist und eben nicht auserwählt. Niemanden wird der Zutritt zu GQ verweigert. ^^
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 19 Okt 2012, 22:23

Name:
Alexander von Leuchtenberg

Rasse:
Mensch

Geschlecht:
Männlich

Alter:
21

Aussehen:
Die meisten Personen würden Alexander wohl als athletisch bezeichnen. Sein Körper ist durchtrainiert, vor allem seine Arme, welche einen durchaus ansehnlichen Bizeps besitzen. Seine Körpergröße beträgt rund 1,84 Meter. Diese Größe kommt ihm durchaus zu gute, denn sie ist eine der wenigen Möglichkeiten die er besitzt um Eindruck zu schinden – abgesehen von seinem Namen natürlich.
Seinen Kopf zieren seine schwarzen Haare, die ordentlich zu einer kurzgeschnitten und gekämmten Frisur geformt sind. Seine Augen sind nichts besonderes. Es sind ganz normale, braune Augen – vielleicht ein wenig kleiner geraten als der Durchschnitt, aber ansonsten nichts besonderes. Der Rest des Gesichts hingegen... vielleicht sollte man eher beschreiben wie es früher war.
Früher war sein Gesicht das eines wunderschönen Jünglings. Seine Lippen waren wohl geformt und immer schienen immer ein Lächeln zu bieten – vor allem für Frauen -, er hatte hohe Wangenknochen und seine Augen schienen sanft auf jeden vor ihm zu schauen. Doch heute ist das ganze anders. Quer durch sein Gesicht zieht sich eine hässliche Brandnarbe, die sein ganzes Gesicht verunstalten. Es gibt nicht wenige Personen, die ihm Ungerne direkt anschauen, die meisten starren lieber auf den Boden oder an ihm vorbei.
Als Kleidung trug er früher höfische, perfekt auf ihn zugeschnittene Kleidung, welche mit ihrem verschiedenen bunten Farben beeindruckten. Doch heute, trägt er robuste, dunkelfarbene Lederkleidung – denn seine höfische Kleidung würde auf den Straßen schnell zerreisen. Natürlich gibt es noch ein Problem: Er besitzt sie nicht mehr und um sich neue zu schneidern zu lassen, besitzt er nicht die nötigen finanziellen Mittel.
Um seiner Hüfte ziert sich ein Langschwert in einer schwarzen Scheide. Die Parierstange des Schwertes besitzt eine goldene Farbe, ansonsten ist an ihm nichts besonderes - abgesehen von der guten Verarbeitung natürlich. Die komplette Länge beträgt in etwa 100 cm.

Hintergrund:
Alexander ist der zweitgeborene Sohn eines wohlhabenden Fürsten. Er hatte eine unbeschwerte Kindheit und lernte auch nie die dunklen Facetten des Lebens kennen. Bis zu seinem 10. Lebensjahr war er glücklich, doch dann wurde ihm bewusst, was es bedeutete der zweitgeborene Sohn zu sein. Das ganze Land, die Besitztümer und der ganze Rest würde an seinen älteren Bruder fallen und nicht an ihm. Er würde für immer von seinem Bruder abhängig sein. Doch als er sechzehn Jahre alt war, bot sich Alexander eine Möglichkeit diesem Schicksal zu entgehen – eine Ausbildung in die Kriegskunst, welche von seinem Vater und dessen Hauptmann der Garde durchgeführt werden würde. Seit diesem Tag war sein Leben schon ins Detail vorgeplant. Er würde zum neuen Hauptmann der Garde und im Kriegsfall wäre er nur seinem Vater untergeben - besser gesagt dem momentan amtierenden Herrscher. Doch kurz nachdem er achtzehn war geschah es: Die Bürger des Fürstentums hatten genug von der Herrschaft der Adelsfamilie von Leuchtenberg – im Besonderen von der Herrschaft seines Vaters. Dieser herrschte über das Fürstentum mit eiserner Hand und die Bevölkerung litt unter ihm. Ein anderes Fürstentum, welches mit Leuchtenburg verfeindet war, bemerkte diesen Zustand und stachelte eine Rebellion an und unterstützten diese auch - und zwar mit Waffen, Rüstungen und ihren eigenen Soldaten.
Jeder waffenfähige Bürger, welcher nicht zu Hause gebraucht wurde, ergriff eine Waffe und zog in den Kampf. Selbst Soldaten, Hauptmänner und ähnliches traten zur anderen Seite über – viele von ihnen übten ihren Dienst schon seit einer Dekade oder mehr aus.
Doch eigentlich hätten die restlichen Streitkräfte Alexanders Vaters die Rebellen zurückschlagen müssen. Doch bei der entscheidenden Schlacht geschah es: Einer der engsten Berater des Fürsten betrog ihn und legte alle Schlachtpläne den Rebellen klar vor. Die loyalen Soldaten wurden gnadenlos niedergemacht. Und so mussten sie sich immer weiter zurückziehen – bis zur Burg Leuchtenberg selber. Die Rebellen belagerten die Burg und schließlich gelang es ihnen einzudringen. Sie besiegten die Streitkräfte und entschlossen sich dazu, die Adelsfamilie und ihre loyalsten Diener lebendig zu verbrennen, als diese nicht aus dem best geschütztem Gebäude kommen wollten. Alexanders ganze Familie starb und er selber entkam nur knapp – sein Körper trägt immer noch die Male dieses Geschehens.
Bei seiner Flucht wurde er von einem Mönch der Reija gerettet. Der Mönch diente im Grindyl-Kloster von Joeh, wohin er auch Alexander brachte. Dort wurden seine Wunden behandelt und er konnte dort auch bleiben, bis er wieder vollständig geheilt war. Als dieser Moment jedoch schließlich da war, bat Alexander darum, im Kloster bleiben zu dürfen und mehr über Reija zu lernen, denn durch die Mönche war sein Interesse an der Göttin gestiegen. Die Mönche lehrten Alexander viel über Reija und schließlich wurde er selbst zu einem Anhänger von ihr. Wenn schon die Diener so erhaben waren, wie herrlich würde Reija dann wohl erst sein?
Drei Jahre später - er war mittlerweile einundzwanzig Jahre alt - erhielt Alexander ein Vision der Zukunft. Nein nicht eine Vision, sondern er hörte nur ein leises Flüstern in seinem Kopf. Dieses Flüstern erzählte von einem Angriff schwarzer Ritter auf ein kleines Dorf und von einer Gruppe, die in diesem Dorf verweilte. Es erzählte auch, dass diese Gruppe wichtig sei. Warum sie wichtig ist, erfuhr Alexander nicht. Er sprach mit den Mönchen des Klosters über dieses Flüstern und sie bekräftigten ihn, dass es von Reija selbst stammt. Sie trugen ihm auf, zu dem Dorf zu gehen und falls das Ereignis wirklich eintrat, der Gruppe so gut wie möglich zu helfen.
Heute hat er nur noch vier Sachen von früher: Sein Namen, sein Langschwert – welches er in die Anweisung zur Kriegskunst bekommen hatte –, seine Ausdrucksweise und seinen tiefen Glauben an Reija.

Charakter:
Alexanders Verhalten war früher wie das von vielen anderen Adligen: Arrogant und auf die niederen Stände runterblickend. Er konnte nichts dafür, denn so wurde er erzogen und kannte es nicht anders. Zu den anderen Mitgliedern der Familie war er relativ nett. Natürlich befolgte er jedem Befehl seines Vaters buchstabengetreu – der zweitgeborene Sohn zu sein war schon schwer genug, er musste es nicht unbedingt auch noch mit ihm verscherzen. In der Offiziersausbildung verbesserte sein Verhalten sich weiter. Er wurde freundlicher und auch hilfsbereit.
Doch nun nach der Rebellion hat sich sein Verhalten drastisch geändert. Er hat einen Hass auf die Plebejer entwickelt – immerhin hatten sie seine Zukunft zerstört, seine Familie getötet – ihn nebenbei auch fast – und sein Gesicht entstellt. Doch trotz diesen Hasses, versucht er mit ihnen klar zu kommen – anders würde er nicht überleben können. Er ist auf die Hilfe von normalen Bürgern angewiesen. Auch er benötigt Geld, Lebensmittel und Kleidung zum Überleben.
Adligen gegenüber hat er einen noch tieferen Hass entwickelt, vor allem dem Fürstentum, welches die Rebellion erst ermöglichte. Sollte er jemals einen Adligen des Fürstentums gegenüberstehen, würde er sich ohne Erbarmen - und ohne die Konsequenzen zu beachten - sich auf ihn stürzen und versuchen zu töten. Anderen Adligen gegenüber verhält er sich höflich gegenüber und darauf bemüht die Etikette zu befolgen, denn immerhin stellen sie seine Möglichkeit dar, eventuell wieder in höhere Kreise zu gelangen.
Alexander würde gerne an das Gute in Personen glauben, jedoch hat er eine ziemlich negative Sicht von allen denkenden Lebewesen - außer von den Mönchen. Diese haben ihn auch davor gerettet, von seinem Hass verzehrt zu werden und die Grenze zum Wahnsinn zu überschreiten.
Wenn er mal mit anderen Personen zu tun hat - und mit diesen eine Aufgabe erfüllen muss - versucht er die Führungsposition zu erlangen. Immerhin hat er eine Offiziersausbildung hinter sich, wenn nicht er, wer dann? Doch obwohl er dies versucht, redet Alexander nicht viel mit anderen Personen. Wenn er mal von sich aus redet, sind es Anweisungen oder kurze Kommentare. Wird er angesprochen, erwidert er zwar das Gespräch, jedoch fasst er sich kurz.
Zwar besitzt Alexander eine Art von Humor, jedoch dieser Humor ist....sehr eigenwillig und schwarz, was bei den meisten Personen schlecht ankommt. Selber Witze erzählen tut er kaum - dafür hat ihn seine Vergangenheit einfach viel zu sehr verändert.


Irgendwie finde ich, dass ich es schlecht geschrieben habe...Naja Feedback ist natürlich erwünscht Wink


Zuletzt von kuubi am Mo 22 Okt 2012, 21:10 bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 19 Okt 2012, 23:36

Hmm, ich weiß nicht so recht, ob ich damit glücklich sein soll. Insgesamt erweckt dein Konzept bei mir den Eindruck, dass es nicht so ganz ins Setting passt. Kultur, Technikstand und Gesellschaft sind in GQ doch eher hochmittelalterlich gehalten, dein Konzept wirkt da doch eher neuzeitlich. Der Rapier statt einem Langschwert, die Ausbildung zum Offizier statt zum Ritter... das wirkt meiner Meinung nach einfach fehl am Platz. Auch seinen Absturz finde ich persönlich zu krass: vom Sohn des Herrschers zum Bettler. Irgendwelche wohlwollenden Freunde muss er doch wohl haben! Wo bleiben die Konterrevolutionäre, die diesen Aufstand des Pöbels nieder schlagen und Alexander als den nach dem Tod seines Bruders rechtmäßigen Herrscher wieder installieren? Mein Vorschlag: lass die Rebellion lieber von einem anderen Adelshaus ausgehen. Dieses kann ruhig das Volk gegen den herrschenden Fürsten aufwiegeln und nutzen um ihn zu stürzen, aber es sollte danach einen neuen (fürstlichen) Herrscher geben, der die Macht übernimmt. Ansonsten halte ich es vor unrealistisch, dass Alexander derart zum Verstoßenen wird.
Und dann ist da noch die Geschichte mit seinem Erweckungserlebnis. Zuerst einmal sind die Göttinnen, wie Vicati bereits erwähnt hat, heutzutage weitestgehend vergessen. Und um vom zuvor religiös gleichgültigen Menschen zum überzeugten Gläubigen zu werden braucht es schon ein konkretes Erweckungsereignis. Wenn du also möchtest, dass dein Char von Anfang an bewusst für diese spezielle Göttin kämpft, dann solltest du dir da noch was ausdenken. Ansonsten würde ich den Teil einfach raus nehmen. Die allermeisten unserer Chars haben nach wie vor keine Ahnung, dass sie Auserwählte sind.
Den Charakterteil deines Steckbriefs finde ich irgendwie auch noch etwas mager. Du beschreibst zwar detailliert, wie sich seine Sichtweise auf die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen entwickelt, aber der Charakter besteht ja doch aus mehr als nur seinem Verhalten anderen gegenüber. Mit wirklich vielen Eigenschaften hast du ihn noch nicht versehen, finde ich...

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 20 Okt 2012, 19:36

@Grim schrieb:
Mein Vorschlag: lass die Rebellion lieber von einem anderen Adelshaus ausgehen. Dieses kann ruhig das Volk gegen den herrschenden Fürsten aufwiegeln und nutzen um ihn zu stürzen, aber es sollte danach einen neuen (fürstlichen) Herrscher geben, der die Macht übernimmt. Ansonsten halte ich es vor unrealistisch, dass Alexander derart zum Verstoßenen wird.
Da hast du wohl recht und die Idee gefällt mir auch. Werde ich so noch abändern.

@Grim schrieb:
dein Konzept wirkt da doch eher neuzeitlich. Der Rapier statt einem Langschwert
Du hast wohl recht, dass das Rapier nicht zum Hochmittelalter gehört. Aber GQ ist in einer alternativen Welt angesiedelt, nicht im Hochmittelalter. Wenns sonst noch wen stört, kann ich es ändern, ansonsten sehe ich da nicht wirklich Handlungsbedarf.

@Grim schrieb:
die Ausbildung zum Offizier statt zum Ritter... das wirkt meiner Meinung nach einfach fehl am Platz
Ein Ritter ist ja "nur" ein gepanzerter und berittener Reiter, der halt die Ritterwürde erhalten hat. Natürlich ist es möglich, dass ein Ritter auch gleichzeitig ein Offizier ist, aber es ist nicht selbstverständlich. Außerdem möchte ich halt eben keinen Ritter schreiben, sondern einen Offizier Wink

@Grim schrieb:
Und dann ist da noch die Geschichte mit seinem Erweckungserlebnis. Zuerst einmal sind die Göttinnen, wie Vicati bereits erwähnt hat, heutzutage weitestgehend vergessen. Und um vom zuvor religiös gleichgültigen Menschen zum überzeugten Gläubigen zu werden braucht es schon ein konkretes Erweckungsereignis. Wenn du also möchtest, dass dein Char von Anfang an bewusst für diese spezielle Göttin kämpft, dann solltest du dir da noch was ausdenken. Ansonsten würde ich den Teil einfach raus nehmen. Die allermeisten unserer Chars haben nach wie vor keine Ahnung, dass sie Auserwählte sind.
Dazu werde ich - dank Anregungen von Vic - noch etwas schreiben.

@Grim schrieb:
Den Charakterteil deines Steckbriefs finde ich irgendwie auch noch etwas mager.
Da hast du wohl ebenfalls recht. Das werde ich wohl noch etwas ausbauen.

Edit:
Habs jetzt ausgebaut, wenn etwas fehlt/falsch ist/whatever einfach sagen.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 21 Okt 2012, 14:02

@kuubi schrieb:
Alexander würde gerne an das Gute in Menschen glauben, jedoch hat er eine ziemlich negative Sicht von allen Menschen - außer von den Mönchen.

Die Mönche in den Klostern, die an den Schreinen von Reija und Yragona errichtet wurden, sind übrigens keine Menschen, sondern Grindyl. Hintergrund-Infos zu dieser Rasse findest du hier.

Was anderes wäre es, wenn er zu einem kleineren Reija-Kloster gebracht wurde, das sich nicht direkt am Schrein der Göttin befindet... da können dann durchaus großteils Menschen dienen (neben ein paar Grindyl in Führungspositionen).
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 21 Okt 2012, 14:19

Ich meinte eigentlich allgemein eine negative Sicht auf Personen, hab mich falsch ausgedrückt.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 21 Okt 2012, 14:28

Charakter- und Hintergrundteil - sowohl bezüglich der Rebellion als auch was das Erweckungserlebnis angeht - finde ich gut so wie du es jetzt hast. Diese Offizierssache hingegen ist nach wie vor etwas, was mir nicht wirklich zusagt. Ein Rapier ist in einem solchen Setting einfach Unfug, egal ob Fantasy oder nicht. Rapiere kamen damals auf als die Zeit der Rüstungen endete weil Schusswaffen selbst Plattenpanzer durchschlagen konnten. Gegen einen ungerüsteten Gegner ist ein Rapier nützlich weil er leicht und dementsprechend schnell ist. Aber wenn der Gegner auch nur ein Kettenhemd trägt kann man diese Art Bewaffnung vergessen. Und eine Offiziersausbildung klingt für mich nach etwas, was man auf einer Akademie erhält, aber das ist eine ganz und gar neuzeitliche Vorstellung. Er kann gerne der Hauptmann der Garde seines Vaters gewesen sein - eine stehende Armee wird es kaum gegeben haben - aber eine gesonderte Ausbildung wird es dafür wohl nicht extra gegeben haben. Nachdem jeder Fürst als Herr über eine Streitmacht ist ein Befehlshaber und verfügt insofern über ein taktisches Grundverständnis und das wird er wohl auch an sämtliche seine Söhne weiter geben.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 22 Okt 2012, 21:04

"Im 16. Jahrhundert verstand man unter dem Begriff Rapier allgemein das Schwert des Adels. Daher kann die Definition eines Rapiers sehr weit gefasst werden."
Aber gut, wenn es dich so sehr stört, ändere ich es halt zu einem Langschwert.

Zu dem mit dem Offizier muss ich dir wohl recht geben. Ich werde Alexander einfach zum Hauptmann der Garde ändern und sein taktisches Verständnis hat er von seinem Vorgänger und seinem Vater beigebracht bekommen.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 22 Okt 2012, 22:21

Oder um dein Zitat ein wenig umzustellen: "Ein Rapier ist ein Schwert in der Art wie es im 16. jahrhundert getragen wurde." Das läuft ziemlich genau auf das heraus, was ich auch schon gesagt habe. Für seine Zeit angemessen, für eine Zeit, in der man in schwerer Rüstung gekämpft hat, aber eher nutzlos. Insofern: danke, dass du das eingesehen und dir meine Kritik zu Herzen genommen hast. Von mir aus geht das Konzept dann so wie es ist in Ordnung. Hat sonst noch jemand Kritik?

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 23 Okt 2012, 14:36

keine kritiken mehr.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 23 Okt 2012, 20:12

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 23 Okt 2012, 21:55

Passt mir soweit eigentlich, aber wenn dein Charakter bereits von Reija auserwählt wurde, muss er ein Göttinnenmal haben - das macht einen zum Auserwählten. Es wäre am Günstigsten, wenn er es also noch nicht sicher weiß und erst einmal seine Aufgabe darin sieht, das Dorf zu befreien. Ansonsten finde ich es okay...

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 28 Okt 2012, 20:54

Ich hab doch gar nicht gesagt, dass mein Char sich selber als Ausgewählter sieht, bzw. es weiß. Nur, dass er von Reija erfahren hat, dass in dem Dorf eine wichtige Gruppe sei oder zählt das schon als Auserwählt wenn Reija zu ihm spricht?
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 28 Okt 2012, 21:20

@Ena schrieb:
Es wäre am Günstigsten, wenn er es also noch nicht sicher weiß und erst einmal seine Aufgabe darin sieht, das Dorf zu befreien.

Passt schon so wie es ist, Kuubi. Aldred hatte auch Visionen von seiner Göttin und ist (noch) kein Auserwählter - ob Träume oder Stimmen, das ist letztendlich egal. Dein Char sollte sich also nur nicht als Auserwählter sehen, nur wegen dieser Stimme. Und jetzt steig ein, sonst kommen wir hier nicht von der Stelle!

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 24 Dez 2012, 12:04

Name: Kazeel

Volk: Grindyl

Geschlecht: männlich

Alter: 32

Beruf / Tätigkeit: Bewahrer (Novize)

Aussehen: Mit seinen 140cm Größe und der samtblauen Haut sieht Kazeel wie die meisten seiner Art aus. Sein Körper wird großteils von einem Bewahrer-Kapuzenmantel aus weißem Seidenstoff verdeckt, der bis zu seinen Knieen herab reicht. Darunter trägt er knöchellange Leinenhosen der selben Farbe. Der Oberkörper wird von einer ebenfalls weißen Leinenweste bedeckt, die jedoch über dem Bund seiner Hose einen schmalen Streifen seiner Haut frei läßt. Das Kragenstück seines Mantels wird von einer silbernen Schnalle zusammen gehalten, und zu beiden Seiten davon sind die Symbole der Reija und der Yragona zu sehen. Ein silberner Knopf auf Höhe der Taille hält den Mittelteil des Kleidungsstücks zusammen.
Die Kapuze seines Bewahrer-Mantels fällt ihm für gewöhnlich tief ins Gesicht, so daß seine mandelförmigen goldfarbenen Augen, die, wie bei den Grindyl üblich, keine Iris aufweisen, nur selten sichtbar werden. Das Gesicht selbst ist schmal, die fein geschnittenen Züge gehen fließend ineinander über und sind weit davon entfernt, eckig oder kantig zu wirken. Sein weißes Kopfhaar trägt er kurz, damit es unter seiner Kapuze nicht stört. Wären nicht die etwas zu großen Augen und der hellblaue Teint, könnte man ihn mit einem Menschen- oder eher einem Elfenkind verwechseln.

Abgesehen von seiner Kleidung und einigen kleineren Habseligkeiten ist ein hölzerner Wanderstab von 1,25m Länge Kazeels einziger Besitz. Der Stab mag schlicht wirken, wurde aber vom Hohepriester des Klosters der Reija gesegnet und so mit der magischen Macht der Grindyl erfüllt. Somit ermöglicht er es seinem Träger nicht nur, Zauber besser zu kanalisieren, er ist auch erheblich leichter zu führen und kaum zu zerbrechen. Und obwohl er dünn genug ist, daß die Hand eines Grindyl in bequem umfassen kann, stellt er doch eine nicht zu unterschätzende Waffe dar.

Hintergrund: Das Reija-Kloster am Schrein der Lichtgöttin war der Ort, an dem Kazeel geboren und aufgewachsen war. Von Beginn an wurde er auf ein Leben im Dienst der beiden Göttinnen vorbereitet, und als er sein zehntes Lebensjahr vollendete, wurde er - wie bei seinem Volk allgemein üblich - zu einem Novizen ernannt. Zwanzig Jahre lang studierte er nun die Lehren und die Ausübung der Urmagie von Reija und Yragona, doch auch wenn danach die Zeit seiner Kindheit endete, so galt das nicht für die Zeit seines Novizentums.

Bevor Kazeel zu einem vollwertigen Priester werden kann, muß er sich jedoch zuerst über sein Wesen klar werden. Zwar dienen die Grindyl beiden Göttinnen gleichermaßen loyal, doch fühlt sich ein jeder etwas mehr zu einer von ihnen hingezogen. Dies schlägt sich vorrangig in der Handlungsweise und den Fähigkeiten eines Grindyl nieder: jene, die Reija bevorzugen, werden häufig große Heiler und versuchen Konflikte immer auf friedliche Weise beizulegen. Andere wiederum fühlen sich mehr Yragona verbunden, meistern die zerstörerischen Aspekte der Urmagie von Licht und Schatten und neigen unter gewissen Umständen eher dazu, den Kampf zu suchen.

Welchem Pfad ein Grindyl folgt, kann er nur feststellen, wenn er den Schutz und die Abgeschiedenheit seines Heimatklosters verläßt und in der weiten Welt Erfahrungen sammelt. Aus diesem Grund brach Kazeel auf, um die Welt zu bereisen und andere Völker und Kulturen kennenzulernen. Zwei Jahre währt seine Reise nun, und er ist gerade in einem kleinen Kloster der Reija angekommen, um seine Vorräte aufzufrischen, als eine kleine Gruppe von Reisenden hier ankommt und seine Neugier erregt.

Charakter: Mehr als andere seines Volkes bringt Kazeel anderen Völkern Neugier entgegen. Er interessiert sich für ihre Kulturen, und selbst den anderen Göttern bringt er mehr entgegen als bloße Akzeptanz.
Schon früh erkannten seine Lehrer Anzeichen, daß er einmal ein Priester der Yragona werden würde, denn er ist ungeduldig, streitlustig und gerät leicht in Wut - alles an den hohen Maßstäben der Grindyl gemessen natürlich.

Von der Weisheit, für die die Priester der Grindyl bekannt ist, ist bei Kazeel noch nicht sehr viel zu bemerken. Aber er steht ja auch erst am Anfang seiner Reise.

Zitat :
Grindyl
Die Grindyl sind ein Wächtervolk, das von Reija, der Göttin des Lichts, und Yragona, der Göttin des Schattens, erschaffen wurde, um das Gleichgewicht zwischen den beiden Elementen zu bewahren. Daher werden die Grindyl auch "Bewahrer" genannt.

Entstehung:
Vor tausenden von Jahren führten Reija und Yragona einen verheerenden Krieg gegeneinander, der von den Anhängern beider Seiten zahllose Opfer forderte. Schließlich legten sie den Konflikt bei und schlossen einen Waffenstillstand, bestrebt, das Gleichgewicht zwischen ihren Elementen zu wahren.
Um sicher zu stellen, daß nicht die Anhängerschaft einer der beiden Göttinnen zu stark wurde, erschufen sie die Grindyl, die dafür Sorge tragen sollten. Um sie bei der Erfüllung dieser Aufgabe zu unterstützen, gewährten Reija und Yragona den Grindyl die Fähigkeit, die Urmagie des Lichts und des Schattens zu wirken, die der Magie, die ihre übrigen Anhänger beherrschten, überlegen ist.

Während der Erschaffung der Grindyl wurde Yragona plötzlich von Zweifeln geplagt. Aus Angst, daß sie sich vielleicht zu sehr dem Licht zu wenden würden, gab sie den Wächtern eine natürliche Abhängigkeit vom Schatten mit auf den Weg. Reija bemerkte diesen Betrug fast zu spät und sah keine andere Möglichkeit mehr, als dasselbe zu tun und den Grindyl eine natürliche Abhängigkeit vom Licht zu geben.
Ein Grindyl bezieht seine Lebenskraft somit sowohl aus dem Licht als auch dem Schatten, und ist auf beide Magiearten gleichermaßen angewiesen, um zu überleben. Dadurch ist es ihnen unmöglich, sich zu sehr einer der beiden Seiten zu zu wenden, da sie sonst schwächer werden und sterben würden.

Was anfangs wie ein Fluch wirkte, erwies sich für die Grindyl bei der Erfüllung ihrer Aufgabe bald als ausgesprochen nützlich: da es für sie überlebenswichtig ist, daß sie ihre Neutralität bewahren, ist es ihnen nahezu unmöglich, den Verlockungen einer der beiden Seiten nach zu geben.

Aussehen:
Grindyl werden selten größer als ca. 1,50m und wirken mit ihrer äußerst grazilen Statur und den spitzen Ohren wie die Miniaturausgabe eines Elfen. Ihre Augen sind groß, für gewöhnlich goldfarben und weisen keine Iris auf. Aufgrund ihrer geringen Größe und der Tatsache, daß sie sich für gewöhnlich in Kapuzenmäntel hüllen, werden sie auf den ersten Blick oft mit Menschen- oder Elfenkindern verwechselt.

Beschaffenheit:
Die Grindyl sind körperlich ziemlich schwach, was aber durch ihr hohes Geschick ausgeglichen wird; zusammen mit ihrer Begabung für den Stab, der die bevorzugte Waffe dieses Volkes dar stellt, macht sie das auch zu brauchbaren Nahkämpfern. Dennoch verläßt sich ein Grindyl, wenn es hart auf hart kommt, lieber auf seine Licht- und Schattenmagie, die er höchst effektiv ein zu setzen vermag.

Herkunft:
Die Grindyl haben zwei sehr beeindruckende Klöster an den Schreinen der Reija und der Yragona errichtet, von wo aus sie in die Welt hinaus ziehen, um den Glauben an die Göttinnen zu lehren. Diese Klöster dienen Besuchern der Schreine zudem als Unterkunft und, durch ihre riesigen Bibiotheken, als Informationsquelle über die beiden Göttinnen. Auch angehende Priester der jeweiligen Göttin werden hier ausgebildet.

Ruf:
Von Anhängern der Reija oder der Yragona werden Grindyl als deren Schöpfung mit höchstem Respekt und Ehrerbietung behandelt, und nicht selten bekleiden diese Wesen in den Tempeln das Amt eines Hohepriesters. Von den nicht- bzw. andersgläubigen Leuten schlägt ihnen dagegen eher Mißtrauen und teilweise auch Feindseligkeit entgegen.

Magie:
Als Kinder des Lichts und des Schattens beherrschen die Grindyl die machtvolle Urmagie beider Magiearten. Durch das Wirken von Magie bezieht ein Grindyl zusätzliche Lebenskraft eines Elements, verliert jedoch gleichzeitig Lebenskraft des anderen Elements. Je mächtiger ein Zauber, desto stärker tritt dieser Effekt in Erscheinung.
Gleichzeitig wird jedoch das entsprechende Element mit jedem gewirkten Zauber mächtiger und auch verführerischer in der Anwendung. Wirkt ein Grindyl laufend Schattenmagie, so wird diese mit jeder Anwendung mächtiger und zerstörerischer; gleichzeitig steigt aber auch die Versuchung, mehr Schattenmagie zu wirken, bis es einem geistigen Zwang gleicht, gegen den es irgendwann keine Gegenwehr mehr gibt. Daher ist es für einen Grindyl höchst gefährlich, sich zu lange mit nur einem der beiden Elemente zu beschäftigen.


Zuletzt von Fellknäuel am Mi 02 Jan 2013, 19:22 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 24 Dez 2012, 13:54

An und für sich schön, an Hintergrund und Charakter habe ich nichts auszusetzen. Beim Aussehen bin ich einfach kein großer Freund davon, überwiegend die Kleidung zu beschreiben - zumal diese ja leicht im Verlauf der Geschichte variieren kann. Vielmehr hätte ich mir da ein wenig mehr Informationen über Statur und Gesicht gewünscht. Wenn du willst kannst du das ja noch ergänzen, Felli.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 24 Dez 2012, 14:35

Sorry... ich bin wohl zu sehr davon ausgegangen, daß jeder das Kapitel über die Grindyl im Vorschlags-Thread gelesen hat (da stehen auch allgemeine Informationen über den Körperbau drin) bzw. sich noch daran erinnert. Embarassed

Hab den ganzen Text oben eingefügt und den Punkt "Aussehen" im eigentlichen Steckbrief dezent ergänzt. Im beschreiben von Gesichtern bin ich ziemlich schwach. Neutral
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