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 Der letzte Elf

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Grim
The Reaper
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Der letzte Elf Empty
BeitragThema: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyMi 26 Dez 2012, 12:44

Willkommen zu dieser nun doch nur spontanen MSG, meine treuen Freunde des gepflegten Humors. Ich habe mich dazu entschieden, diese MSG, da sie nun spontan sein muss, komplett ohne Offtopic durchzuziehen. Aus diesem Grund möchte ich euch auch bitten, eure Steckbriefe direkt in diesen Thread zu setzen, in dem auch die MSG laufen wird sobald alle Steckbriefe da sind. Ich werde recht großzügig sein was die Konzepte angeht und euch mehr durchgehen lassen als ihr das von mir gewöhnt seid. Wenn ich doch etwas zu kritisieren habe bekommt ihr eine PM von mir, jeder andere darf natürlich auch per PM kritisieren. Endlose Charakterdiskussionen möchte ich hier drin aber eher nicht haben, bedenkt man, dass dies eigentlich ein MSG-Thread ist. Falls es euch für euer Charakterkonzept interessiert: die MSG wird in einem Gasthaus ein paar Meilen außerhalb einer mittelgroßen Stadt starten, in dem gerade ein Junggesellenabschied stattfindet. Ein zwergischer Barde spielt auf (das ist mein Char), man feiert feuchtfröhlich. Die Gesellschaft ist rassisch sehr durchmischt, es wäre also für einen Charakter jeder beliebigen Rasse möglich, Teil davon zu sein. Es sind allerdings auch andere Gäste und natürlich Wirtshauspersonal anwesend. Wenn ihr wollt können einige der Charaktere sich bereits kennen, es ist aber nicht wirklich nötig, da der Plot uns sehr rasch zusammen führen wird. Und jetzt möchte ich uns allen viel Spaß und Erfolg bei dieser MSG wünschen.

Name: Brombi Eisennase

Rasse: Zwerg

Alter: 25 Jahre

Aussehen: Brombi zeigt die typisch bullige Statur seines Volkes: zwar nicht einmal ganz so groß wie der Zwergendurchschnitt - etwa zwei Fingerbreit fehlen ihm auf die vier Fuß - und auch nicht mit der brutalen Muskulatur eines Bergmanns ausgestattet, aber dennoch mit breitem Kreuz, Stiernacken und leichtem Ansatz eines Schmerbauchs. Einzig seine Finger sind für Zwergenverhältnisse eher schlank und lang zu nennen. Brombis Gesicht ist rund und fleischig, die Wangen stets leicht gerötet, die Lippen voll, die Nase kurz aber breit. Umwerfende grünbraune Augen, für die ihn so manche Frau beneidet hätte, liegen unter dichten, wirr wuchernden Augenbrauen. Das kantige Kinn ist unter dem mächtigen, kastanienfarbenen Bart nur schwer zu erahnen. Den Bart versucht er sich zwar zu einem einzigen, dicken Zopf zu flechten, doch da der diesbezüglich ein notorisches Ungeschick an den Tag legt steht etwa die Hälfte des Barts ungekämmt in sämtliche Himmelsrichtungen ab. Sein Kopfhaar trägt er mit Schweineschmalz zu einer Frisur gegelt, die man in einer anderen Welt als Irokesen bezeichnen würde, in dieser Welt aber mangels gleichnamiger Indianerstämme 'Trollbürste' nennt. Falls ihr euch wegen des Schweineschmalzes wundert: es ist die selbe Art Schweineschmalz, die man sich auch gerne auf sein Brot schmiert - und auch Brombi hat eine Vorliebe für diese Art Brotzeit, weshalb er gleich zwei Gründe hat, ein Schmalztöpfchen mit sich herum zu führen.

Hintergrund: Brombi ist der Sohn eines zwergischen Schankwirts und verbrachte als solcher seine Kindheit und Jugend im Gasthaus seines Vaters am Rand einer der großen Zwergenstädte von Kwoll. Wer allerdings glaubt, dass damit ein Lebensweg im bierproduzierenden oder -ausschenkenden Gewerbe bereits festgeschrieben stand, der irrt sich gewaltig. Den Geruch von Bier permanent in der Nase zu haben, sein ganzes Leben lang, ist selbst für einen Zwerg keine verlockende Aussicht, also suchte sich Brombi seine Berufung in einem der anderen traditionellen zwergischen Gewerbe. Schmieden jedoch war ihm stets zu harte und schweißtreibende Arbeit und nachdem er nie die beinahe erotische Verbindung zu Stein aufbauen konnte, die andere Zwerge entwickeln, schieden auch die Wege als Steinmetz oder Bergmann für ihn aus. Was er jedoch gut konnte war singen, schließlich hatte er von frühester Kindheit an dem Gröhlen in Vaters Wirtshaus gelauscht. Und Barde zu werden war für einen Zwerg eine noble Berufung. Also erstand Brombi eine Laute und ging bei einem Barden in die Lehre, der ihn lehrte sie zu spielen. Er hätte nun also ein angesehener Sänger von Sauf- und Schmuddelliedern werden können, wie es viele in den großen Zwergenstädten gibt. Doch dann kam ihm etwas dazwischen: die Hormone. Brombi war inzwischen siebzehn Jahre als und der Pubertät fast schon entwachsen und sehnte sich nun mächtig nach Liebe... oder vielleicht eher dem, was sonst noch so dazu gehört. Nun stand er vor der schwierigen Wahl, die jeder Zwerg in dieser Lage sich stellen muss: eine Zwergin heiraten und ein glückliches Leben in der Zwergenstadt führen, oder aber die Heimat verlassen und hinaus ins Land ziehen, wo die bedeutend schärferen Frauen anderer Rassen leben. Brombi entschied sich mit der mangelnden Weitsicht der Jugend für die egoistische und der Arterhaltung wenig zuträgliche zweite Option und ging auf Wanderschaft. Als Barde kann man so gut leben, in Gaststätten aufspielen, zechen, würfeln... und es gab genügend Mädchen und junge Frauen, die den hartnäckigen Verführungsbemühungen des jungen Zwergs mit der ausgefallenen Frisur und den flinken Fingern erlagen. Die schönsten Frauen Kwolls, das erfuhr Brombi während seinen Reisen, waren die Elfenfrauen, da waren sich alle einig. Die Elfen jedoch waren rar geworden und so erwies es sich für den jungen Zwerg als schwierig, eine solche zu finden. Es wurde gewissermaßen zu seiner Queste. Seitdem zieht er nun also durchs Land, spielt wo immer man sein Lautenspiel hören möchte - manchmal auch dort, wo man das nicht will - und hofft, eines Tages eine Elfe zu finden und zu verführen.

Charakter: Brombi ist ein feiner Kerl, an dem an und für sich nichts auszusetzen ist: offen und herzlich geht er rasch auf Fremde zu und schließt schnell Freundschaften, ist generös und lacht gerne - nicht selten über die eigenen schmutzigen Witze. Wie es sich für einen Zwerg gehört ist er vollkommen furchtlos, einzig vor Wasser hat er Angst, je tiefer, desto schlimmer. Brombi ist ein impulsiver Charakter, der es vorzieht erst zu handeln und dann nachzudenken, leichtsinnig bis zur Tollkühnheit und mehr als risikofreudig. Kurzum: nicht unbedingt verantwortungsbewusst, dafür aber loyal, tapfer und von unerschütterlich guter Laune. Er liebt eine gute Schlägerei ebenso wie ein gutes Bier und gibt gerade in derberer Gesellschaft einen wunderbaren Kameraden ab - allerdings vielleicht nicht unbedingt gegenüber Frauen, denn er neigt doch recht rasch dazu, aufdringlich zu werden.

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyFr 28 Dez 2012, 00:08

Name: Vol'karr

Rasse: Troll

Alter: 30 Jahre

Aussehen: Vol'karr ist etwas grösser als der Durchschnittstroll, so ca 2.38m und auch etwas kräftiger gebaut, nicht weil er besonders trainieren würde oder so etwas, sondern weil er ein Berserker ist. Sein knallrotes Haar, welches ihm bis auf den Rücken wuchert, sieht immer so aus als stände er unter Starkstrom, selbst bei Regen oder schlimmeren Wetter, seine Frisur hält, aber wie er das schafft weis er selber nicht, ansonsten hat er praktisch keine Körperbehaarung, das Fell an den Füssen ausgenommen. Die rote Farbe steht im Gegensatz zu seiner gräulich-bläulichen Haut, die noch ein Tick zäher ist als sonst schon bei den Trollen üblich. Die einstmalig flache Nase ist Mittlerweilen eher spitz, das Ergebnis zwei gescheiterten Ereignissen in seinem Leben. Seine Augen haben ein kräftiges Braun, sind aber oft gerötet. Die übliche trollische Kleidung hat er Mittlerweilen abgelegt und trägt im Normalfall einfache Hosen und einen Gurt mit einigen Taschen daran, auf die ansonsten übliche Weste verzichtete er Mittlerweilen ebenfalls, auch weil Kleidung oberhalb der Gürtellinie immer in Konflikt mit seinen Haaren kommt.
Immer dabei hat er seinen Orangen Chocobo, der auf den Namen Kürbis hört (eine spontane Eingebung von Vol'karr). Chocobos sind Reitvögel, die nicht fliegen können. Im Normalfall sind sie schneller und ausdauernder als Pferde, jedoch nur, solange sie nicht zu sehr belastet werden. Sobald sie mehr tragen müssen als einen einzelnen Reiter (wie z. B. eine Kutsche, Wagen oder Pflug) sinkt ihre Leistung rapide ab. Kürbis ist absolut treu und hat einen tieferen IQ als das namensgebende Gewächs, sodass man ihm problemlos auch mal ne Feder ausrupfen kann, schliesslich hat er es nach spätestens 30 Sekunden wieder vergessen. Ausserdem wurde die Grossmutter von Kürbis anscheinend von einem Phönix mal ordentlich durchgebürstet, den verlorene Federn haben die Eigenschaft sich spontan und ohne Vorwarnung selbst zu entzünden.

Hintergrund:Vol'karr hatte es in seinen ersten Jahren nicht gerade leicht, schlicht, weil man es als Berserker nie leicht hat, schliesslich ist es nicht gerade von Vorteil, wenn man wegen irgendetwas Banalem plötzlich ausrastet und vom Geist des Wahnsinns kontrolliert wird. Eher durch zufall entdeckte jemand in seinem Stamm die beruhigende Wirkung eines Krautes, das im nahen Sumpf wuchs, eine stark beruhigende und berauschende Wirkung und seit diesem Tag kann man Vol'karr eigentlich nur dann ohne eine Stängel Sumpfgrass entdecken, wenn er kocht. Kochen war die Leidenschaft von Vol'karr und machte sie deshalb zu seinem Beruf, wobei ihm die trollische Küche natürlich einen guten Start dabei gab. So gelang es ihm auch den Magier seines Dorfes (also einen echten Magier und keinen gescheiterten Magielehrling) in einem Kochduell zu schlagen, wobei anzumerken ist, dass die ganze Idee auf den Konsum von Sumpfgras zurückzuführen war, dessen Konsum zusammen mit der völligen Unfähigkeit des Magiers im Bereich kochen zu dessen Niederlage führte. Als Belohnung erschuf er für Vol'karr eine magische Tasche mit drei Fächern. In den ersten beiden Fächern konnte man Unmengen von Dingen verstauen, ohne das der Platz je auszugehen schien oder das die Tasche selbst dadurch schwerer würde (also quasi wie eine Frauenhandtasche), doch der Magier schärfte Vol'karr ein, niemals auch nur daran zu denken das dritte Fach zu öffnen (auch hier schien das Sumpfgras wohl seine Finger im Spiel gehabt zu haben).
Nun hätte Vol'karr eigentlich ein ruhiges Leben in seinem Dorf führen können, doch er war neugierig, wollte wissen, wie die Küchen der anderen Rassen aussahen, und zog deshalb in die Welt hinaus. Dabei traf er das erste Mal auf Dunkelelfen... allerdings in Form eines Überfalltrupps, da er den Fehler gemacht hatte alleine zu reisen und ungefährlich zu wirken. Bei seiner Gefangennahme machten die Dunkelelfen allerdings zwei Fehler. Erstens, ihm sein Sumpfgras wegzunehmen und zweitens, begannen sie, ihn ihren sadistischen Machtfantasien, seine Frisur zu misshandeln. Die ersten 24 Stunden ging das noch gut, doch dann lies auch das letzte Bischen rausch des Sumpfgras nach und lies den Berserker in Vol'karr frei. Kurz darauf hatte er sich befreit und die Dunkelelfen mit seiner Bratpfanne aufs Übelste verprügelt, sodass diese wohl in ihrem ganzen Leben keinen Koch mehr auch nur ansehen würden.
Ein weiterer denkwürdiger Punkt seiner Reise war, als er bei einem Zwergenkoch quasi in die Lehre ging und dort nicht nur lernte, wie Zwerge kochten, sondern leider auch das Es anscheinend gut war den Tag mit Bier zu beginnen und zwergentypisch alles zu bespringen, was sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnte. Die Lehre endete als Vol'karr, unter Einfluss von Zwergenstarkbier und Sumpfgras, ausversehen den Bart seines Lehrmeisters anzündete und daraufhin im hohen Bogen rausgeworfen wurde. Dieses ereigniss, in Kombination mit einem unfähigem und betrunkenem Heiler, war auch der Grund warum Vol'karr heute eine eher untypische Nasenform hat. Nach der schmerzhaften Lektion, dass man es mit Zwergenbier und Sumpfgras nicht übertreiben sollte, was allerdings nichts daran ändert, dass er beides gerne konsumiert, bereist Vol'karr nun die Ländereien der Menschen und bietet in Tavernen oder bei anderen grösseren Anlässen seine Dienste an und hofft natürlich so auch die menschliche Küche nebenbei kennenzulernen (die elfische Küche hatte er nach den ersten miesen Erfahrungen gleich mal abgeschrieben).

Charakter: Vol'karr ist vom Charakter her wohl ein typischer Troll, im Denken nicht unbedingt der schnellste. Wenn es ums Kochen geht, legt er ein recht beachtliches Wissen an den Tag und auch über das Kochen selbst kann man sehr gut mit ihm reden, doch was andere Themen angeht, hat man manchmal das Gefühl, das er nicht unbedingt die hellsten Kerze am Brennen hat. Natürlich hat er die üblichen Ängste der Trolle, einzig und alleine die Angst vor Kreisen hat er überwunden, das allerdings auch nur, weil er bemerkt hat, dass seine Lieblings Bratpfanne von oben gesehen auch rund ist und er ansonsten ja das Kochen hätte aufgeben müssen. Er ist auch nicht wirklich ein Alphatier, hat also keine Probleme damit sich mal unterzuordnen, im Gegenteil, wenn jemand das Denken und planen unbedingt übernehmen möchte lässt Vol'karr ihm da gerne den Vortritt, doch wenn sich herausstellt, dass derjenige nur ein Großmaul ohne nützliche Fähigkeiten ist, hat er kein Problem demjenigen die Pfanne über den Kopf zu ziehen. Auf der anderen Seite kann er aber auch eine Art von Treue zu jemandem entwickeln der sich als guter Anführer herausstellt so das Er für diese Person sogar über glühende Kohlen laufen würde. (Wohlgemerkt beides beruht natürlich auf seiner Meinung, man muss sich also schon ziemlich dämlich anstellen, um von ihm eins auf den Deckel zu kriegen)
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyFr 28 Dez 2012, 01:17

Name :Ahmad ibn La'ahad
Alter: 28
Rasse: Mensch
Beruf : Assassine/Dieb


Aussehen: Ahmad ist 1,70 Meter hoch, sein Körper sehnig und kräftig. Seine Haut ist leicht bräunlich. Seine Haare sind von einem dunklen blond und sind kurz geschnitten. Sein Kinn ist von einem Dreitagebart bedeckt und in seinem Gesicht sind Spuren vergangener Kämpfe zu erkennen. Seine blauen Augen blicken aufmerksam in die Welt hinaus und seine Nase sieht etwas verbeult aus, so als sei sie mindestens einmal gebrochen gewesen. Für einen Südländer ist er aber etwas zu hell, denn seine Mutter war eine Nordländerin. Er hat mehrere Ausstattungen, darunter eine reinweiße Bekleidung, die aus einer Hose, einem Hemd und einer teilweise aus Leder und leinen bestehenden Robe besteht und einem roten Gurt und einem braunen Ledergürtel darüber, in dem sein Waffenarsenal steckt. Eine andere Ausstattung besteht aus Winterkleidung für die Nördlichen und kälteren südlichen Regionen und eine Ausstattung für die Nacht.Lederne Stiefel runden das Ganze ab.

Hintergrund: Aufgewachsen in einer Wüstenregion Kwulls, wurde Ahmad zu einem lautlosen Adler des Todes erzogen, so wie man die Assassinen im Volksmund nennt. Die Ausbildung war nicht immer leicht für Ahmad, da seine Lehrer ihn für unfähig hielten, aber trotz allem schaffte er es und auch die Abschlussprüfung schaffte er mit gutem Glück, obwohl er mal wieder auf seinen Gurt getreten war und fast den Sprung in den Abgrund nicht überlebt hätte. Doch dann hatte er Pech. Beim Rauchen jubelte ihm einer ein schwarzes Traumblatt unter, was böse Nebenwirkungen hatte, und er versaute einen Auftrag. Deswegen musste er fliehen und sich verstecken. Da er nicht wusste, wohin, zog er in die Nordreiche und wurde zum Dieb.

Charakter: Tollpatsch, Großmaul und Dummkopf. So könnte man Ahmad am besten umschreiben. Trotz allem scheint er das Glück gepachtet zu haben, denn seine Aufträge erledigt er mit Bravour. Seine Ausbilder hatten oft berechtigte Zweifel an seinen Fähigkeiten, da er immer wieder entweder auf seinen Gurt trat und dadurch zu fall kam, oder irgendwo gegen lief und vom Dach fiel. Irgendein gütiger Gott schien ihn gern zu haben,
dass er immer wieder Heil zurückkam. Zur Entspannung raucht Ahmad gerne eine Pfeife voll Traumblatt, zusammen mit seinen Besten Freunden,
Veznar und Zeio. Beide stammen aus dem Norden und sind Austauschnovizen aus einem verbündeten Orden. Die beiden necken ihn immer damit, dass er stets in diesen Weißen Kleidern rumläuft und scheinbar darauf aus ist, entdeckt zu werden.


Zuletzt von Mali am Fr 28 Dez 2012, 20:09 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyFr 28 Dez 2012, 16:08

Name:
Dopf und Teckel
Rasse:
Trolle
Alter:
22 Jahre / Drei Finger und eine Kopfnuss
Aussehen:
Dopf sieht nicht aus wie der gewöhnliche Troll. Im Gegensatz zu den meisten anderen Trollen hat er zwar einen schon fast übertrieben aufrechten Gang, dennoch reicht er einem Elfen höchstens bis zur Schulter. Seine gesamte Statur wirkt gedrungener als es bei normalen Trollen der Fall ist und sein Vater hatte schon öfters den Verdacht, dass Dopf das Ergebnis einer Affäre mit einem Zwerg war. Diese Gedanken trieb Dopfs Mutter ihm aber immer sofort unter Gebrauch der heimischen Sitzbank aus.
Dopfs Haar-, Haut- und Augenfarben lassen sich am besten mit verschiedenen Abstufungen von Dreckfarben beschreiben. Seine Haut ist von einem helleren Dreckfarben mit einem Stich ins Grau, seine Haare haben die Farbe von gewöhnlichem Strassendreck, derjenige, der immer in den Sohlen und zwischen den Zehen stecken bleibt und sind ungewöhnlich kurz für einen Troll. Seine Augen sind von einem kräftigen Sumpfdreck. Sein Gesicht ist ein gewöhnliches Trollgesicht, demzufolge vor allem flach, allerdings vollkommen bartlos.
Seine Kleidung besteht aus dem traditionellen Lendenschurz und einer Weste (Im Dreckfarben seiner Augen), ungewöhnlich ist aber der Gürtel, den er um die Hüfte trägt. Daran hängen allerlei Dinge aus Holz, Knochen und Metallstücken. Der gewöhnliche Kwoll-Bewohner würde das wohl für eine Reliquiensammlung eines Trollgläubigen halten, aber der gewöhnliche Kwoll-Bewohner konnte auch die Genialität von Dopfs Schöpfungen nicht erkennen und erkennt deshalb nicht einmal seine Wekzeuge.
Teckel, Dopfs ständiger Begleiter, ist so ziemlich das Gegenteil. Er ist deutlich grösser als der gewöhnliche Durchschnittstroll, was aber nicht auffällt, da er noch einmal deutlich gebeugter geht. Der einzige Grund, weshalb er nicht auf allen vieren herumläuft, ist die Schubkarren mit allerlei Dingen drin, die er immer mit sich herumzieht. Sein Körperbau ist aussergewöhnlich muskulös und er ist fast so breit wie anderthalb Trolle. Das nimmt ihm den gewöhnlich sehnigen Eindruck, den man von Trollen hat.
Teckels Haut ist von einem steinernen Grau und hat etwa eine ähnliche Dicke. Seine Augen sind ungewöhnlich klein und liegen tief in den Augenhöhlen und da sich nicht einmal Dopf nahe genug an ihn herangetraut hat, um das zu erkennen, ist seine Augenfarbe bis heute nicht bekannt. Seine Mähne wuchert in einem satten Violett ungehindert über seinen Rücken hinab. Auch an diese traut sich nicht einmal Dopf heran, weshalb sie ziemlich verfilzt und borstig. Sein Gesicht zeichnet sich vor allem durch die grosse, flache Nase und den breiten Mund aus, das immer offensteht und einen Blick auf gelbe, krumme Zähne gewährt. Seine Kleidung besteht lediglich aus einem alten, ledernen Lendenschurz.
Hintergrund:
Dopf wuchs in einem kleinen Trolldorf in einem Sumpf weitab von jeglicher Zilivisation, Kreisen und Eichhörnchen auf. Seine Eltern waren Jäger und er hatte einen älteren Bruder namens Teckel. Schon früh stellte sich heraus, dass Dopf nicht so wie ein gewöhnlicher Troll war. Statt wie ein normales Kind im Sumpf herumzubalgen, Sumpfschlangen zu erschlagen und sich mit anderen Trollen zu prügeln, bastelte er lieber in seinem Baumhaus herum. Seine Eltern liessen ihn dabei nur in Ruhe, weil sich ihnen die Funktion von Dopfs Leiter nicht ganz erschloss und sie es so nie schafften, in das Baumhaus hinaufzukommen. Dopfs seltsame Erfindungen sorgten immer wieder für Chaos, etwa als sich der Dorfkoch mit einer herumliegenden, halbfertigen Repetierarmbrust ins Knie schoss oder als ein Dreckwühler aus Dopfs Dreckwühlerrad entkam und das halbe Dorf zerlegte. Doch der schlimmste Unfall geschah, als Dopf eine Dose mit Sumpfgas verlor, die für ein Experiment mit Druck vorgesehen hat. Unglücklicherweise fand sein deutlich weniger heller Bruder Teckel diesen und da er damit nichts anfangen konnte, schmiss er sie in ein Feuer. Die darauffolgende Explosion tötete nicht nur Teckel, Dopfs Eltern und den bedauernswerten Koch mit dem Bolzen im Knie – er hatte es nie geschafft, diese wieder rauszuziehen - , sondern zerlegte auch noch drei Hütten und bedeckte den Rest des Dorfes mit einer dicken Schicht Morast. Der daraufhin aufziehende mit Keulen und Pfannen bewaffnete Trollmob überzeugte Dopf davon, dass er sich schleunigst davon machen musste. Seine ganzen Erfindungen musste er dafür aber zurücklassen und er überlebte wohl nur, weil er bei seiner Flucht aus dem Baumhaus aus Versehen eine Reihe Gefässe umkippte, deren Mischung eine ziemlich ätzende Säure ergab und den Mob nach dem Verlust einiger Füsse zwang, einen anderen Weg zu nehmen.
Dopfs Weg führte ihn aus dem Sumpf hinaus in die Welt. Das erste, worauf er traf, war ein halb verhungerter Trolljunge, der bereits grösser als Dopf war. Aus Mitleid gab er dem Jungen einen Teil des Essens ab, das er gesammelt hatte und der Junge folgte ihm darauf hin. Mit der Zeit entwickelte sich eine Verbindung zwischen Dopf und Teckel, wie er den Jungen nach seinem Bruder nannte. Erster sagte, wo es hinging und verteilte das Essen und Teckel kümmerte sich dafür darum, dass niemand Dopf etwas tat oder sich an seinen Erfindungen vergriff.
Nun ziehen die beiden durch Kwoll auf der Suche nach jemandem, der die Genialität von Dopfs Erfindungen begreifen konnte.
Charakter:
Dopf ist für einen Troll ungewöhnlich klug, versteht die meisten Redearten der anderen Völker und kann sich sogar ordentlich an Diskussionen beteiligen. Er ist sehr von sich und seinen Erfindungen eingenommen und ist überzeugt, dass sie genial sind. Er sucht für alle Probleme immer den kompliziertesten Weg und denkt bei allem zu weit, weshalb er bisweilen in vielem einen tieferen Sinn sucht, als da ist. Ansonsten ist er kein besonders geselliger Kerl, aber verzeiht und vergisst schnell. Wenn möglich geht er Ärger aus dem Weg oder schickt Teckel vor, um diesen aus dem Weg zu räumen.
Teckel hat vor allem zwei Interessen: Essen und Dopf, zweiteres vor allem, weil er ihn mit ersterem versorgt. Alles was ihm dabei im Weg steht, haut er aus ebendiesem. Der einzige, der ihn einigermassen zurückhalten kann, ist Dopf und er ist auch der einzige, der ihm etwas befehlen kann. Ansonsten ist Teckel nicht zu grossen Gedankengängen fähig.
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyDi 01 Jan 2013, 17:05

Elvahirs Volk war nicht für seine Tapferkeit bekannt und Elvahir selbst galt nicht einmal unter den Seinen als herausragend mutig – aber gut, welcher Elf tat das schon? – , doch die Furcht, die er in diesem Moment verspürte, war selbst für seine Verhätlnisse als außerordentlich zu bezeichnen. Mit aller Kraft, die in seinen dünnen Fingern steckte, klammerte er sich an den Oberarm des Zauberers, den dieser Schützend um ihn gelegt hatte, wenngleich dessen halsbrecherischer Reitstil eine nicht unerhebliche Ursache für seine Angst war. Das Ross des Zauberers war ein riesiges, bulliges Tier und Elvahir als nicht einmal voll ausgewachsenes Individuum einer Rasse, die nicht gerade für ihre schwere Baureihe bekannt war, keine wirkliche zusätzliche Belastung, dennoch war es unübersehbar, wie sehr ihre turbulente Flucht das Tier mitgenommen hatte. Seine Flanken waren so feucht, dass der Elf es durch seine dünnen Hosen hindurch spüren konnte und der Gestank nach tierischem Schweiß stach unangenehm in seiner Nase und stachelte seine Furcht nur weiter an. Die Hufe des Pferds trommelten schwer über den harten, trockenen Waldboden, die einzige Konstante bei all den wilden Haken, die der Zauberer sein Tier schlagen ließ.
Doch plötzlich war da ein weiteres Geräusch, Hufschlag, doch leichter, rascher. Obwohl er sie am liebsten fest geschlossen gehalten hätte riss Elvahir die Augen auf und blickte sich um. Sofort sah er das andere Pferd: kleiner und schlanker, schwarz wie die Nacht und im Sattel ein Reiter, der sein schmales Gesicht unter einem hohen, halboffenen Helm verbarg. „Haarr!“, brüllte Wynzesloff, ließ die Rechte am Schaft seines Stabs hinunter gleiten und schwang ihn wie einen Flegel. Der Kopf der Waffe leuchete in grellem Licht auf als er durch die Luft zischte und einen Augenblick später war der Sattel des schwarzen Pferds leer. Der Reiter segelte mit einem überraschten Schrei auf den Lippen durch die Luft und landete irgendwo im lichten Unterholz. Sein tollkühner Angriff auf den Zauberer wäre vielleicht tatsächlich noch halbwegs glimpflich für ihn ausgegangen, wäre nicht in just diesem Augenblick ein weiteres schwarzes Ross durch eben jenes Unterholz geprescht und hätte den Schreien des glücklosen Angreifers unter seinen Hufen ein rasches Ende gemacht. Elvahir kniff geschockt die Augen zusammen. Als er sie wieder aufriss hatte der Zauberer seinen Stab umgekehrt und wie eine Lanze eingelegt. Mit dem Fuß des Stabs als Spitze hielt er direkt auf den neu aufgetauchten Dunkelelfen zu. Diesmal schaffte Elvahir es die Augen rechtzeitig zu schließen und dessen Schicksal nicht mit ansehen zu müssen, doch der Sprühregen aus warmen Tröpfchen, der sein Gesicht traf, gab ihm dennoch ein recht eindringliches Bild von dem, was vorgefallen war. Hätte er das heute nicht bereits ein paar mal getan, er hätte sich glatt übergeben.
„Uarggll!“, gab Wynzesloff ein wenig differenziertes und schwer zuzuordnendes Geräusch von sich. Elvahir konnte nicht erkennen, was der Zauberer damit ausdrücken wollte, doch als er die Augen doch wieder öffnete erkannte er, dass sich nicht weniger als ein halbes Dutzend Verfolger auf schwarzen Pferden an ihre Fersen geheftet hatte. Wynzesloff gab seinen Ross die Sporen, ließ es durch das Unterholz brechen und mit einem mal waren sie aus dem Wald heraus. Vor ihnen erstreckte sich eine gewundene Straße und in vielleicht einer halben Meile Entfernung war deutlich die dunkle Silhouette eines Gebäudes zu erkennen, dessen erleuchette Fenster sich scharf in der Dämmerung abzeichneten. „Gasthof...!“, gab Wynzesloff gepresst von sich. Über seine Schulter konnte Elvahir erkennen, wie auch die Dunkelelfen wie schwarze Pfeile aus dem Wald schossen und auffächerten, als sie auf die Ebene hinaus gelangten. Ihre wilden Schlachtrufe gellten durch die Nacht. Sie schrien nach Blut!
Wie sie es bis zum Gasthof schafften ohne eingeholt zu werden hätte Elvahir im Nachhinein nicht sagen können, überwiegend auch deshalb, weil er es vorgezogen hatte, sei Gesicht gegen die Brust des Zauberers zu pressen und die Augen fest geschlossen zu halten. Aber dann war da plötzlich diese hohe Tür vor ihnen. „Rein...!“, grunzte Wynzesloff und schmiss ihn wenig sanft aus dem Sattel herab, was für den völlig überrumpelten Elf mit einer Bruchlandung im weichen Matsch vor der Taverne endete. Die Furcht und die Schreie der Verfolger jedoch ließen ihn rasch wieder auf die Beine kommen und ihn auf die Tür zu hasten. Wynzesloff schwang sich nur unwesentlich eleganter aus dem Sattel und wankte ihm hinterher. Mit einem Stoß seines Zauberstabs stieß er die Tür auf, deren Blatt Elvahir wohl kaum hätte bewegen können und wie ein Wiesel mit brennendem Schweif flitzte der Elf ins Innere. In der Taverne herrschten schummriges Zwielicht und der intensive Geruch nach verschüttetem Bier. Sie war brechend voll. Eine bunt durchmischte Gesellschaft hatte sich an der langen, zentralen Tafel versammelt, johlend, gröhlend. Weitere Leute saßen an den speckigen Tischen entlang der Wände. Ein zwergischer Barde stand auf einem kleinen Podium, die Laute in Händen. Leere Teller türmten sich auf den Tischen, Bierkrüge wurden immer wieder unter dröhnendem Lachen und wildem Spritzen des Gerstensafts aneinander gestoßen. Nicht wenigen der Gäste sah man am glasigen Blick und den geröteten Gesichtern an, wie sehr sie ihm bereits zugesprochen hatten. Und wie ungeschlachten sie alle wirkten! Der Anblick des Schankraums erschreckte Elvahir nicht weniger als ihre wilde Flucht. Hilfesuchend wandte er sich nach dem Zauberer um und sah, dass dieser schwankend auf der Schwelle stehen geblieben war. Er lächelte den Elfen an, dann verdrehte er plötzlich die Augen und kippte vornüber. Jetzt erst sah Elvahir den Schaft des Wurfbeils, das sich tief in seinen Rücken gegraben hatte. Eine vage Ahnung, was 'Uarggll!' bedeutet haben mochte stieg in ihm auf. Wie vom Schlag getroffen blieb er stehen, völlig überrumpelt von diesen beiden gleichermaßen bedrohlichen Situationen vor und hinter ihm und so plötzlich seines mächtigen Beschützers beraubt. Dann jedoch tauchten plötzlich die schwarzen Reiter vor der Tür auf und mit einem mal verlor der Schankraum ganz massiv an Schrecken. Mit hohem Quieken stürmte Elvahir ins Innere und hechtete Schutz suchend hinter das Podium des Zwergenbarden. Ein Wurfbeil, das den in den Raum stürmenden Dunkelelfen voran flog, verfehlte ihn nur knapp und grub sich stattdessen in den Bierkrug eines unglaublichen dicken Menschen mit kahlem Schädel aber umso imposanteren Bart. Der Krug kippte und Bier ergoss sich unter entrüstetem Aufschrei etlicher Tavernengäste über die lange Tafel.
„Arschgeigen!“, brüllte der Dicke in Rage, sprang auf und griff sich den Bierkrug seines Nachbarn, nur um ihn dem vordesten Dunkelelfen mit Wucht an den Schädek zu pfeffern. Der Getroffene gab noch einen erstickten Aufschrei von sich – etwa so wie ein zwölfjähriges Elfenmädchen, das beim Konzert ihres Lieblings-Teenie-Barden unerwartet in der ersten Reihe steht – und reagierte dann auch ganz analog zu einem solchen Elfenmädchen: er ging besinnungslos zu Boden. Für einem Herzschlag lag bedrohliche Stille über dem Schankraum. Der Zwergenbarde hatte aufgehört zu spielen. Stattdessen hatte er, wie Elvahir mit einer Mischung aus Grauen und Erleichterung erkannte, plötzlich zwei massige, zweischneidige Äxte in seinen Händen...

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyDi 01 Jan 2013, 22:19

Vol'karr war an diesem schicksalshaften Abend ebenfalls in eben ­jenem abgelegenem Gasthaus. Der Wirt dieses abgelegenen Gasthauses war nicht unbedingt dafür bekannt ein guter Koch zu sein, um ehrlich zu sein, war die Wahrscheinlichkeit das Er das Gasthaus abfackelte grösser, als das Er etwas Schmackhaftes zubereitet bekam. Ok im Normalfall war das ja auch nicht unbedingt wichtig, ein müder Wanderer gab sich auch mit Brot und Pökelfleisch zufrieden, wenn er dafür ein gutes Bier dazubekam, doch für eine Party wie es der heutige Junggesellenabschied, reichte das natürlich nicht aus. Und so kam es das Vol'karr für den heutigen Abend angeheuert wurde, um für die Verpflegung zu sorgen.
Es war schon ziemlich spät, das Hauptgelage bereits durch und die Gäste widmeten sich mehr dem Bier und dem Feiern statt dem Essen, kurz gesagt der stressigste Teil des Abends aus der Sicht von Vol'karr war bereits vorbei, sodass er sich nun auch ein paar Krüge Bier und einen selbst gedrehten Stängel Sumpfgras gönnen konnte. Der Abend hätte ruhig noch so weiter gehen können, doch das Schicksal.. oder irgendein sadistischer böswilliger Gott... war da anderer Meinung. Und so kam es halt eben das ein Elf, oder eine Elfe, Vol'karr hatte immer Probleme das Geschlecht bei diesem Volk alleine durch das Erscheinungsbild zu bestimmen und fragte sich, was der Schöpfer dieses Volkes sich dabei wohl gedacht hatte, doch nach ein paar Zügen Sumpfgras war ihm die Frage einerlei, allerdings konnte er immer noch nicht sagen ob der Elf nun ein Er oder eine Sie war. Aber das trat in den Hintergrund, als ein Menschenmann eintrat und kurz darauf einfach tot in der Türe zusammenbrach... zumindest glaubte Vol'karr das, aufgrund der Axt, die in dem Rücken des Mannes steckte. Und gerade als er dachte, dass der Abend nun gelaufen sei und es nicht mehr Schlimmer kommen könnte, traten die ersten Dunkelelfen ein... nun musste es wirklich ein böser sadistischer Gott sein, der hier die Fäden zog, hatte Vol'karr doch gehofft dieses Volk nie wieder sehen zu müssen und ganz unbewusst griff er nach seiner Pfanne.
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyMi 02 Jan 2013, 18:55

Die Götter hatten es gut gemeint und Ahmad hatte sehr viel Glück gehabt bei seinem letzten Diebstahl. Zwei Beutel voll Gold hatte er rausgeholt für seine Beute. Der Hehler, dem er seine erbeuteten Schmuckstücke angedreht hatte, war zwar ein schlauer fuchs, aber Ahmad hatte ihn auf einen guten Preis gehandelt und beide waren zufrieden. Später war er dann aus dem Dorf abgereist, aus Angst doch noch entdeckt zu werden. Nun saß er hier in dem prall gefüllten Gasthaus und hatte bereits den zweiten Teller voll leckerem Eintopf vor sich und einen großen Krug Wein. Das Gold hatte er in den vielen versteckten Taschen seiner Robe verteilt, denn als Dieb bestohlen zu werden, war echt nicht so toll. Auch einen gut gefüllten Beutel Traumblatt hatte er an seinem Gürtel befestigt. Unauffällig blickte er sich um. Sein direkter Nachbar war abgelenkt und Ahmad schnitt ihm schnell den beutel ab und ließ diesen in seiner Robe verschwinden. Dann widmete er sich wieder seinem Essen. Dann flog plötzlich die Tür auf und ein Elf stolperte ins Gasthaus. Ob es ein Mann oder eine Frau war, konnte er auf die entfernung nicht erkennen. Hinter ihm kam ein Mann herein, der dann tot zusammenbrach. Ahmad blickte zur Tür. Bei allen Sanddämonen, was war denn jetzt los? Er wollte doch nur in Ruhe hier sitzen und sein Essen genießen. Wieder kam jemand ins Gasthaus. Diesmal war es ein Dunkelelf. Ahmad hatte diese Kreaturen einmal zufällig gesehen. Sie schienen hier in der Nördlichen Region sehr zahlreich zu sein, den zuhause im Süden hatte er keinen davon gesehen. Der Zwerg warf etwas nach dem Dunklen Elfen und dieser ging zu Boden. Was ein Tumult. Erstmal würde er von seinem Sicheren Platz aus alles beobachten. Ob er eingreifen würde, würde er entscheiden, wenn es notwendig sein würde. Aber die anderen Menschen schienen auch nicht eingreifen zu wollen, sondern sahen teilweise ängstlich ,teilweise irritiert zu den Dunkelelfen
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyMi 02 Jan 2013, 20:17

Einen Augenblick lang regte sich nichts und niemand im Gasthaus. Beide Seiten - die überraschten Gäste auf der einen Seite, die sich plötzlich einer feindseligen Übermacht gegenüber sehenden Dunkelelfen auf der anderen - musterten sich gegenseitig. Die Dunkelelfen trugen Helme, Rüstung und waren hervorragend bewaffnet. Aber die Gasthausbesucher waren zahlreicher, samt und sonders Angehörige kräftigerer Rassen - was wenig verwunderlich war, bedachte man, dass ihre Gegner Elfen waren - und bis unter die Haarspitzen voll betrunkenem Übermut. Es war einer jener Momente, in dem im Grunde noch alles für alle Beteiligten gut ausgehen konnte, aber eine einzige falsche Bewegung, ein falscher Blick schon, unweigerlich zur Eskalation führte. In diesem Fall war es einer der Elfensoldaten, der den fatalen Fehler beging. Er blickte sich um, entdeckte den Elfen und deutete auf ihn. "Da ist er!", schrie er mit sich überschlagender Stimme.
Und damit nahm das fatale Geschehen seinen Lauf. Der Elf nämlich hatte sich hinter dem zwergischen Barden versteckt und dieser Zwerg war Brombi Eisennase. Brombi sah den Finger des Elfen, der in seine Richtung wies, bezog die Geste prompt auf sich und entschied ganz spontan aus dem Bauch heraus, dass es eine hinreichende Beleidigung war. "Klopperei!", brüllte er und damit war der Bann gebrochen. Nicht weniger als ein Dutzend Gasthausbesucher zugleich sprangen von ihren Stühlen auf, bewaffnet mit Maßkrügen, Brotzeitmessern und allem anderen, was sie sonst gerade griffbereit hatten. Für die Dunkelelfen war es zu spät, ihre übliche Taktik bei Konfrontation mit solchen Gegnermengen anzuwenden und sich zurück zu ziehen. Ihnen blieb nichts übrig außer zu kämpfen. Der Elf, der mit seinem Fingerzeig alles ausgelöst hatte, sah sich unvermittelt Brombi und dessen Äxten gegenüber. Unter furchtsamen Schreien und hektischen Paraden wich er zur Tür zurück, den breit grinsenden Zwerg auf den Fersen...

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyMi 02 Jan 2013, 21:06

Die folgende Geräuschkulisse wurde von den Anwesenden im Gasthaus wohl nicht wahrgenommen, aber der eine oder andere hatte vielleicht schon die lauten Schritte bemerkt, als sich Elfen und Feiernde noch angestarrt hatten. Das laute Wiehern und die folgenden Worte gingen aber im Kampfeslärm unter.
"Nicht das Pferd, Teckel!"
"Tut mir wirklich leid, er hat auf dem Weg hier her nichts zu essen... Auch nicht die Säule, Teckel! Nein, du ist kein Holz, du weisst genau, was das letzte Mal passiert ist, als du einen Tisch gegessen hast. Ja, ich weiss, dass du nicht noch genau daran erinnerst."
Ein Murren war zu hören.
"...wie gesagt, es tut mir wirklich leid. Aber es scheint dem Tier ja gut zu gehen... Ja, ich weiss es ist weggerannt, aber es kommt sicher wieder zurück... Ja, das ist uns schon öfters passiert... Nein, Teckel ist kein Idi... Nicht hauen!"
Ein lauter Schrei ertönte, dann war es wieder still.
"Am besten schieben wir ihn einfach in den Stall und legen ihm etwas aus der Schubkarre auf den Bauch..."
Ein Scharren ertönte, dann das Quietschen eines Rades und dann flog die Tür des Gasthauses auf. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sie brach unter der Wucht eines schmollenden Trollhiebes aus den Angeln und segelte in hohem Boden ins Innere, wobei sie einen davoneilenden Dunkelelfen erwischte und mit sich zu Boden riss. Mit noch ausgestrecktem Arm stand ein ziemlich grosser Troll im Türrahmen und beugte sich nach unten, um ins Innere sehen zu können. Währenddessen drückte sich ein kleiner Troll schon neben ihm ins Innere und wollte zu dem Elfen am Boden eilen, um sich zu entschuldigen, hielt dann jedoch inne, als er sah, dass sowieso eine Schlägerei im Gange war. Dann zuckte er mit den Schultern. Wenn sie sich hier sowieso prügelten würde er dem Wirt wahrscheinlich nicht einmal etwas für die Tür bezahlen müssen und der Elf hatte eben Pech gehabt. Er winkte Teckel herein, doch in diesem Moment war der grosse Troll schon bei ihm und griff erstaunlich flink nach der Tür um sich dann mit einem Jauchzen ins Getümmel zu stürzen. Dopf sah sich unangenehm berührt um und blickte dann den Zwerg mit den Äxten an.
"Tschuldigung... Er ist sehr verspielt."
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyMi 02 Jan 2013, 23:57

"Och, macht doch nichts, Kumpel!", erwiderte Brombi kulant und drosch so heftig nach der Klinge seines Gegners, dass sie knapp über dem Heft glatt abbrach. Der Schlag mit der zweiten Axt kam nicht minder heftig... und tief. Er traf den Elfen in den Schritt und hätte dieser keinen Kettenpanzer getragen, er hätte sich wohl von seinen Kronjuwelen und einigem mehr verabschieden können. So jedoch ging er nur jaulend zu Boden und Brombi stieg über ihn hinweg und nach mehr Spaß zu suchen. "Soll er sich ruhig austoben", meinte er noch an den kleinen Troll gewandt, "Das haben diese Kerle schon verdient." Die Keilerei hatte sich inzwischen massiv zu Ungunsten der Dunkelelfen gewendet. Kaum mehr die Hälfte von ihnen stand noch und diese hatten jeder gleich zwei oder drei Gegner gegen sich. Irgendeinem gingen schließlich die Nerven durch, er warf seine Klinge weg und stürmte Hals über Kopf zur Tür. Damit brach auch der Kampfeswille der anderen ein und der ganze Haufen rannte, humpelte oder robbte flüchtend hinaus in die Nacht.

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyDo 03 Jan 2013, 00:35

Wieder zuckte Dopf mit den Schultern. Sollte ihm recht sein, solnage er nur nicht wieder mit Geld oder einer seiner Erfindungen bezahlen müsste. Und Teckel schien wirkliche seinen Spass zu haben, zumindest liessen die guturalen Laute, die er ausstiess, währende er mit der Tür auf zwei am Boden liegenden Dunkelelfen einprügelte, darauf schliessen. Besonders viel Freude würde er aber nicht mehr haben, denn die noch stehenden Elfen machten kehrt und liessen ihre anderen Kameraden zurück. Auch Teckel liess seine Tür liegen und nahm den kleineren der Elfen mit, um den anderen nachzujagen, doch er war nicht schnell genug. Das Zurückziehen beherrschten die Dunkelelfen meisterhaft. So blieb er grosse Troll enttäuscht stehen und begann, auf dem Arm des bewusstlosen Elfen in seinen Armen herumzukauen, was in einem lauten Knacken resultierte.
"Aus, Teckel!", rief Dopf sofort und dieser liess den Elfen dumpf zu Boden knallen und duckte sich zusammen. Dopf betrachtete den Elfen, doch abgesehen von den Bissspuren und dem Trollsabber gab es keinerlei Beweise, dass Teckel damit zu tun gehabt hatte und das könnte auch jeder andere Troll gewesen sein. Und der Elf schien bewusstlos zu sein, zumindest machte er keinen Wank. Dopf wandte sich wieder an den Zwerg.
"Wo bekomme ich hier etwas zu essen? Es muss nicht mal essbar sein, aber am besten viel", fragte er diesen.
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyDo 03 Jan 2013, 11:24

"Trifft sich gut, denn essbar ist das nicht, was sie hier normalerweise auftischen", gab der Zwerg dem kleinen Troll zur Antwort während er einen schmutzigen Lappen aus braunem Stoff aus seiner Gesäßtasche zog und damit seine Äxte zu säubern begann, "Wobei... heute ging's sogar. Haben ganz gut aufgetischt, weil der arme Bursche da drüben..." Er zeigte auf einen hochgewachsenen jungen Menschen, der vermutlich gutaussehend zu nennen gewesen wäre, hätte er da nicht diesen fiesen Schnitt über dem Auge gehabt, der sein halbes Gesicht unter Blut bedeckte. Er grinste trotzdem von einem Ohr zum anderen. Sichtlich hatte er seinen Spaß gehabt. "... ab morgen unterm Pantoffel steht und heute nochmal richtig die Sau raus lassen wollte. Deswegen haben sie auch mich angeheuert. Wenn ich mich vorstellen darf: Brombi Eisennase, Barde. Der Beste, den ihr außerhalb der Schüttelfrostminen findet, wenn ihr mich fragt. " Er verneigte sich tief vor dem Troll, wie es Zwergenart war. Dass er diesem dabei nur knapp nicht mit den abstehenden, geschmalzten Haaren über die Nase bürstete bemerkte er dabei nicht mal.

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyDo 03 Jan 2013, 17:18

Ahmad seufzte. Als der Zwerg zur Prügelei aufrief, ging das Chaos los. Einige hüpften auf die Tische um zu den Elfen zu gelangen. Einer trat seinen Krug um und ein anderer schmiss seinen Eintopf auf den Boden. Nun fluchte er und sprang ebenfalls auf den Tisch. Er schnappte sich denjenigen, der sein Essen umgeschmissen hatte und rammte ihm die Faust ins Gesicht. Dann stürmte er los und verprügelte einen dieser verdammten Elfen, die für dieses Chaos verantwortlich waren. Dann kamen plötzlich auch noch zwei Trolle hinein und der eine von ihnen stürzte sich ins Getümmel. Ahmad sah sich um. Das Chaos schien sich aufzulösen. Die Dunklen Elfen flohen. Zumindest die, die noch standen. Ahmad trat zu dem Zwergen und entdeckte hinter dem Podium noch einen Elfen. Aber dieser war anders als die anderen. Ahmad hob die Brauen und beäugte das wimmernde Wesen. Er blickte zu wieder zu dem Zwergen, der gerade mit dem Troll sprach. "Salleem Aleechum," sprach Ahmad die Grußworte seiner Heimat an den Zwergen gerichtet.


Zuletzt von Mali am Fr 04 Jan 2013, 23:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyFr 04 Jan 2013, 02:24

"Na dann", meinte Dopf und drehte sich zu seinem Begleiter um, der immer noch scheinbar verlegen neben dem bewusstlosen Elfen stand. Dieser schien aber nicht ganz so bewusstlos zu sein, denn er schielte immer wieder kurz nach oben, um zu sehen, ob Teckel ihn noch beobachtete. Als er sich sicher war, dass das nicht mehr der Fall war, begann er langsam und so unauffällig wie möglich, Richtung Tür zu kriechen. Doch dann sauste ein Trollfuss auf seinen Rücken nieder, der ihn am Boden fixierte und einen unnatürlich hohen Schrei ausstiess, der dazu führte dass Teckel schmerzhaft das Gesicht verzog und noch ein wenig fester zutrat. Das schickte den Dunkelelfen endgültig ins Land der Träume, wo er träumte, wovon Dunkelelfen eben so träumen. Strippende Zwerge, vielleicht.
"Teckel! Du kannst doch nicht einfach so mit...", begann Dopf und beugte sich hinunter, um dem Dunkelelfen ein Lid nach oben zu ziehen. "Egal, er ist sowieso ausgeknockt. Los zur Theke da drüben, es gibt zu essen."
Das letzte Wort hatte eine beeindruckende Wirkung auf den grossen Troll. Schneller, als man es ihm zugetraut hätte, huschte er in die angewiesene Richtung und setzte sich mangels eines passenden Stuhles davor auf den Boden, was glücklicherweise gerade die passende Höhe war. Er blickte Dopf erwartungsvoll aus seinen kleinen, schwarzen Augen an. Dieser winkte den Wirt zu sich und bestellte einen grossen Topf irgendwas und einen Teller Fleisch für sich selbst.
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptySa 05 Jan 2013, 01:12

Brombi war gerade dabei den Blick über den Schankraum und die angerichtete Verwüstung schweifen zu lassen als der fremdartig gekleidete Mann an ihn heran trat. Und was für eine schöne Verwüstung das war! Ein Tisch und ein knappes halbes Dutzend Stühle und Barhocker war zu Bruch gegangen, dazu natürlich die ausgerissene Tür. Wieviel Bier verschüttet, Krüge zerschmettert und Teller verbogen worden waren war auf den ersten Blick schwer einzuschätzen. In all dem Chaos lagen noch ein paar vereinzelte Dunkelelfen herum, aber so wie die aussahen würden sie nicht mehr aufstehen. Von den Gästen schien es niemanden ernsthaft erwischt zu haben. Ein paar hatten recht fies aussehende Schnitte abbekommen, aber das nahmen sie - zweifellos alkoholbedingt - eher mit Humor. Im Großen und Ganzen hatte der unerwartete Zwischenfall also wohl eher zum Gelingen des Abends beigetragen. Brombi konnte nicht klagen. Und so nahm er es dem Fremden auch nicht übel, dass dieser ihn mit irgendwelchem unverständlichen Geschwurbel ansprach. "Was, Kumpel? Ich versteh' kein Wort", gab er vergnügt von sich und verstaute die Äxte säuberlich in seinem Gürtel, "Willst du mich buchen? Das lässt sich sicher einrichten. Heute Nacht nichtmehr, die Herren haben schließlich bereits bezahlt. Aber ansonsten bin ich euer Mann. Meine Gage handel' ich aber nur auf Hochkwollisch aus." Er gab ein dreckiges, aber joviales Lachen von sich und klopfte dem Mann, nachdem er an dessen Schulter nicht recht hin kam, auf den Ellbogen.

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptySa 05 Jan 2013, 01:33

Ahmad runzelte die Stirn. "Ich sagte Seid gegrüßt. In der Sprache meiner Heimat. Und nein, ich will euch nicht buchen. Ich bin noch recht neu in dieser Gegend. Jemand sollte sich um diesen Elfen da kümmern," merkte er noch an. Sein blick fiel kurz auf die trolle und dann wieder auf den Elfen. "Ziemliche Prügelei war das. "
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptySa 05 Jan 2013, 01:40

Als die beiden Trolle sich an die Bar setzten und der kleinere von beiden dann bestellte, blickte der Wirt mit Fragendem, und mit einem auf Teckel schielendem, flehenden Blick Richtung Vol'karr. Dieser war gerade damit beschäftigt einer Dunkelelfe, die er übers Knie gelegt hatte, unter Zuhilfenahme einer Pfanne, gehörig den Arsch zu versohlen. Es war immer witzig Dunkelelfen zu verdreschen und sie auch gleichzeitig auch noch jeglicher Restwürde zu berauben, doch alles hatte mal ein Ende. Er lies die Dunkelelfe gehen und die weinerlichen Schmerzensschreie verstummten sofort, da ihre Verursacherin schnell das Weite suchte, bevor noch ein anderer Gast auf die Idee kam das angefangene weiterzuführen.
Mit einem an den Wirt gerichtetem "Ich kuck ma was ich noch da hab.." verschwand Vol'karr in der Küche. Kurz darauf kam er mit zwei Schüsseln wieder, eine in Normalgröße und die andere ging so Richtung Kinderwanne. "Hier hab noch Fleischeintopf übrig, is aber leider nicht mehr heiss."
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptySa 05 Jan 2013, 14:25

"Uh... nun dann: seid ebenfalls gegrüßt", antwortete Brombi und ein wenig konnte man ihm die Enttäuschung schon anmerken, " 'n Elf sagst du, Kumpel? Lass mal sehen..." Er zog seine Äxte wieder aus dem Gürtel, stapfte so seiner Bühne hinüber und hüpfte so elegant das jemandem mit seiner Beinlänge eben möglich war hinauf. Was er dahinter vorfand war dann aber doch ein wenig... enttäuschend. Ein Elf war es zweifelsohne, aber kein dunkler. Das hier war ein ganz normaler Elf. Und noch nichtmal ein Elfenmädel. Wäre er ein Mädel gewesen, Brombi hätte diesen Tag seinen Glückstag genannt und sie erstmal auf einen Drink eingeladen. So aber schwand sein Interesse rapide. Der Kerl mochte ja ganz hübsch aussehen, aber an Knabenliebe war Brombi nicht interessiert. Außerdem war dieser Elf vermutlich noch ein wenig zu jung für diese Art von Liebe. Dieses zitternde Nervenbündel hatte eher ein wenig Mutterliebe nötig, so wie der aussah...
"Du hast das ganze Tohuwabohu hier ausgelöst, nicht?", fragte Brombi, in tiefem, beruhigendem Bass brummend, und setzte sich an den Rand des Podiums, sodass seine Füße zu dem Elf herab baumelten. Seine Äxte legte er vorsichtshalber hinter seinen Rücken, wo der Kleine sie nicht sehen konnte. So ängstlich wie der aussah wäre er wahrscheinlich beim bloßen Anblick schon in Ohnmacht gefallen. "Was wollten die Penner von dir?"
"Sie... sie haben mein... mein Dorf ausgelöscht... haben alle umgebracht", gab der Elf stotternd zur Antwort, richtete sich aber ein wenig aus seiner Embryohaltung auf. So klein war er gar nicht. Wahrscheinlich sogar eine knappe Spanne größer als Brombi. Aber der war schließlich ein Zwerg, also sagte das nicht viel. "Sie wollten... wollten mich auch noch... umbringen."
Das verwunderte Brombi dann doch ein wenig. Der Kleine wirkte doch eigentlich recht harmlos. "Warum das denn? Hast du ihnen was getan?"
Langsam schien der Elf sich wieder zu beruhigen. Seine Stimme wurde fester. "Sie sind unsere bösen Vettern. Sie... sie jagen mein Volk zu ihrem Vergnügen. Sie haben uns fast ausgelöscht... Wynzesloff hat gesagt, dass ich der letzte bin..."
"Is' ja 'n Ding!", brummte Brombi in seinen Bart, "Ich hab' ja auch ein paar Vettern, denen ich am liebsten auf die Zwölf hauen würde, aber deshalb metzel ich sie doch nicht nieder... Wynzesloff ist der Typ, mit dem du rein gekommen bist?"
"Ja..." Der Elf nickte. "Er ist... war ein Zauberer..."
"Wie bist du denn an so einen geraten?" Brombis Verwunderung stieg noch weiter an. Das war schon eine sehr merkwürdige Geschichte, die der Elf da zum besten gab. "Du warst doch nicht etwa sein Lustknabe?" Es war landläufig bekannt, dass Zauberer einen exzentrischen Lebenswandel pflegten. Ein elfischer Lustknabe würde da hervorragend ins Bild passen. Brombi grinste breit und dreckig - wobei letzteres daran lag, dass er sich seit einer ganzen Weile die Zähne nicht mehr geputzt hatte.
Mit einer Mischung aus Schreck und Empörung schüttelte der Elf den Kopf. "Nein, nein, so war das nicht!", echauffierte er sich, "Wynzesloff hat mich gerettet als sie mein Dorf nieder gebrannt haben. Er wollte uns alle retten, aber er kam zu spät. Ich war als einziger noch am Leben. Wynzesloff hat gesagt, wenn ich auch noch sterbe und es keine Elfen mehr gibt, dann kommt Er, den man nicht beim Namen nennt, aus seinem Kerker frei und verwüstet das Land!"
"Oh!", war alles, was Brombi darauf zu erwidern wusste. Er musste schlucken. Wenn dieser kleine Kerl die Wahrheit sprach, dann waren das überaus unschöne Aussichten. Für ihn. Für Brombi. Und für ganz Kwoll.

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyMo 07 Jan 2013, 23:06

Ahmad blickte den Elfen interessiert an. "Hier kannst du nich bleiben, Kleiner." meinte er dann. "Die anderen wissen, das du hier bist. Und ich denke, sie werden wiederkommen." Dann runzelte er die stirn. " Ich bin Ahmad Rashid Ibn La' Ahad, ehemaliger Adler des Todes. Flüchling aus Mas'yad. Ich kann dir beibringen, wie du dich Tarnen kannst." Stolz blickte er ihn an. Insgesamt sah er etwas furchteinflössend aus in seiner Schneeweissen Kleidung und den vielen Waffen. Aber es war auch klar, das er in diesen Hellen Sachen überall auffallen musste.
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyMo 07 Jan 2013, 23:23

Teckel hielt sich nicht mit Besteck auf und versenkte seinen Kopf einfach in seiner "Schüssel". Dopf rückte dezent zur Seite, um den herumfliegenden Fleischstücken zu entgehen - das hiess im Klartext, er stand auf und schob seinen Stuhl ans Ende der Bar - und warf dem Kopf dann schnell einige Münzen zu, bevor er selbst anfing mit seinem Löffel zu essen.
"Ich hoffe das reicht", schmatzte er mit vollem Mund. Trotz seines - hauptsächlich von sich selbst - oft gepriesenenen, hohen Intellekts hatte er nie den Sinn von Tischmanieren begriffen und liess sie deshalb auch bleiben. "Und macht nix, wir sind uns kaltes Essen gewohnt. Ich habe, "er unterbrach sich selbst kurz, um einen grossen Brocken zu zerkauen und einen kleinen Knochen über die Theke zu spucken, "Teckel schon zwei Wochen mit gefrorenem Fisch durchgefüttert, ich glaube seit damals ist sein Sinn für Temperaturen verschwunden."
Während Dopf selbst kaum drei Löffel gegessen hatte, machte sich Teckel nun schon daran, die Schüssel auch noch zu verspeisen. Das Metall knirschte zwischen seinen Zähnen, aber scheinbar konnte er es anstandslos schlucken. Dopf senkte den Kopf ein wenig in die eigene Schüssel und schielte kurz zu dem Koch.
"Die Fische waren wirklich sehr gefroren", nuschelte er und schaufelte den Fleischeintopf etwas schneller in sich hinein.
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyDi 08 Jan 2013, 23:15

"Nee, hier kannste nicht bleiben", stimmte Brombi dem Kerl mit dem lächerlichen Namen und dem noch lächerlicheren Titel zu, "Die Spitzohren haben ganz schön auf die Rübe bekommen, aber sie werden wieder kommen. Mit mehr Kriegern. Und dann machen sie dir den garaus." Ihm schien dabei weder aufzufallen, wie taktlos dies dem mehr als verängstigten Elfen gegenüber war, noch, dass 'Spitzohr' diesen ebenso einschloss wie die getürmten Dunkelelfen.
"Wo... wo soll ich denn hin?", wagte der Kleine schüchtern zu fragen.
Wieder einmal sah sich Brombi überrascht. Denn natürlich hatte er keine Antwort darauf parat. "Öh...", machte er, "Wo wollte dein Zaubererfreund Wurzelkloff denn mit dir hin?"
"Weg..."
"Weg? Das ist wenig präzise..." Es war in diesem Augenblick, dass Brombi langsam zu dämmern begann, dass er da gerade in etwas hinein schlitterte. In etwas, das sehr unschön für ihn enden konnte. Allerdings war bereits der unmittelbar darauf folgende Gedanke der, dass er es jetzt auch nicht mehr ändern oder abwenden konnte. Sah ganz so aus, als steckte er da jetzt drin. "Schätze...", begann er langsam, "... dann... müssen wir uns was für dich einfallen lassen..."

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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptyDo 10 Jan 2013, 04:09

Vol'­karr beobachtete ungläubig, wie Teckel den Topf einfach zerbiss und ebenfalls noch verschlang. Trotz der Erklärung von Dopf brachte er nicht mehr als ein "aye..." heraus, stattdessen zog er es vor, noch mal einen tiefen Zug Sumpfgras zu nehmen. "Bevor er aber anfängt die anderen Gäste oder die Bar anzuknabbern sag deinem Kumpel ­bidde das ich ansonsten noch mehr Essen in der Küche hab..." Vol'karr war zwar schon weit rumgekommen und hatte schon so einiges gesehen, aber noch nie das jemand Metall Ass. Noch ein Grund mehr warum er seine Pfannen und Töpfe aus ­Arkanit fertigen lies, daran würde sich jeder die Zähne ­ausbeissen. "Muss ja ne ziemlich heftige Reise gewesen sein, wenn ihr beiden nur gefrorenen Fisch zum Essen hattet."
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptySa 12 Jan 2013, 16:31

Dopf schielte kurz zu Teckel hinüber, der die Schüssel nun bald verdrückt hatte. Die Gefahr, dass er sich nun an der Bar oder an anderen Gästen vergriff, war ziemlich gross, er hatte schliesslich einen ganzen Tag nichts essen können. Unangenehm erinnerte Dopf sich daran, wie er die Hand eines Menschen gegessen hatte, als dieser Geld verlangt hatte. Sie hatten wirklich Glück gehabt, dass die Leute so verdattert gewesen waren und ihnen genug Zeit gelassen hatten, aus dem Gasthaus zu verschwinden. Im Moment war es aber wahrscheinlicher, dass er sich über die Theke warf und die Küche plünderte, schliesslich hatte er freie Sicht auf diese.
"Am besten bringst du ihm noch was", sagte er deshalb schnell zu dem Koch. "Und ja, es war eine ziemlich heftige Reise. Wir sind falsch abgebogen und in den Norden geraten und da hat es dann einen Schneesturm gegeben. Wir haben nur dank ein paar Dorfbewohnern überlebt, die uns in ihr Haus gelassen haben. Und... der Schneesturm hat ziemlich lange angehalten und die Vorräte sind zur Neige gegangen. Das einzige, was sie noch im Haus hatten waren Fische in Ewigem Eis. Weisst du, was Ewiges Eis ist? Es ist Eis, das schon so lange gefroren ist, dass es nicht einmal in offenem Feuer schmilzt. Jedenfalls hatten sie diese Fische in Ewigem Eis, eigentlich wären sie als Souvenire für Touristen gedacht gewesen, aber dann hat sie Teckel gegessen. Die Fische waren aber alt und verdorben und das hat ihn ziemlich ausgeknockt. Wir haben nur deshalb überlebt, weil er den Rest des Schneesturms bewusstlos war und wir noch einige Vorräte gefunden hatten, die wir nicht mit ihm teilen mussten. Jedenfalls... könntest du nochmal irgendwas in dieser Menge bringen?"
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Mali
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptySo 13 Jan 2013, 16:40

Ahmad zog zwei Stühle zu sich heran. Einen schob er dem Elfen zu, auf den anderen setzte er sich selber. "Also, dein Magierfreund hat dich also mitgenommen, ohne dir mitzuteilen, wo er dich hinbringen will ja?" Ahmad deutete auf den Stuhl. "Setz dich." Sein Blick wanderte zu dem Zwerg. "Ich denke, wenn ihr dem Elfen helfen wollt, könnt ihr sicher einen weiteren Kämpfer gebrauchen. Zu eurem Glück bin ich ein gut ausgebildeter Krieger. Ich verstehe mich aufs schleichen, lauschen und ungesehen an Gegnern vorbeikommen. Meine Klingen sind stets geschärft und mein Können ist grandios."
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BeitragThema: Re: Der letzte Elf   Der letzte Elf EmptySo 13 Jan 2013, 20:31

Das Hilfsangebot des Mannes ließ Brombi wieder Hoffnung schöpfen, sich vielleicht doch noch vor dieser grenzwertigen Quest drücken zu können, in die sein vorlautes Maul ihn hinein gequatscht hatte. Wenn der Kerl so ein patenter Bursche war wie er behauptete, was lag dann näher, als ihm den Elf in die Hände zu drücken und darauf zu vertrauen, dass er seine Sache schon gut machen würde? "Tja, zu deinem Pech bin ich kein gut ausgebildeter Krieger, Kumpel, sondern nur ein Barde. Ich verstehe mich aufs Singen, vorlauten Kerlen aufs Maul zu geben und Mädchen aus ihren Röcken zu quatschen. Meine Laute ist meistens nicht allzu sehr verstimmt und mein Können reicht aus um mir einen vollen Bauch zu bescheren. Ich würde sagen, du bist wesentlich besser zum Helden geeignet als ich. Ich glaube, der Kleine würde sich auch viel lieber von dir in Sicherheit bringen lassen als von mir..."

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