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 [MSG] Die Welt Lonais

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Redeyes
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BeitragThema: Re: [MSG] Die Welt Lonais   [MSG] Die Welt Lonais - Seite 2 EmptySa 26 Jan 2013, 23:47

Ashesi nahm ihre Schuppe mit den zusammengemischten Pflanzen und Kräutern darauf und begab sich zu dem Vilgrim hinüber. Kurz musterte sie die Ecuri. "Ich versorge seine Wunden, zumindest so gut ich kann. Ich habe eine Mischung zusammengestellt die Seine schmerzen etwas betäubt und der Haut hilft die Verbrennungen zu heilen. Gleichzeitig schützt sie die Wunde vor einer neuen Verschmutzungen... Leider habe ich keine Verbände dabei mit denen ich ihn versorgen könnte." Vorsichtig begann Ash die Kräuterpaste auf die verbrannten Hautstellen des Vilgrim zu verstreichen. "Es hat ihn ziemlich übel erwischt... was ist mit ihm geschehen? Ich habe die Leichen von mehreren Elfen gesehen..." Ash blickte die Ecuri und danach auch ihren Artgenossen an und lies ein seufzen hören.
Obwohl Ash ihre Kräuterpaste sehr sparsam einsetzte hatte sie zum Schluss das Gefühl, das sie zu wenige Kräuter und Pflanzen gesammelt hatte, die verbrannten Flächen waren einfach zu gross. In der ganzen Zeit hatte sie nie daran gedacht die anderen beiden zu fragen ob sie etwas dabei hatten um dem Vilgrim zu helfen, zu konzentriert war sie auf ihre Arbeit gewesen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Die Welt Lonais   [MSG] Die Welt Lonais - Seite 2 EmptySo 27 Jan 2013, 00:23

Die Welt flackerte, als Alvos langsam die Augen öffnete. Im wahrsten Sinne des Wortes. Feuer! Alvos war mit einem Mal hellwach. Die Hitze auf seinem Gesicht hatte ihm schon längst bestätigt, was er befürchtete, noch bevor er die Flammen sah. Dann huschte sein Blick von dem flackernden Licht an den Wänden über die zwei Gestalten, die neben ihm knieten, zu dem orange-rot brennenden Feuer. Es war nicht groß, doch reichte aus, um in Alvos die allen Tieren angeborene Furcht vor den Flammen zu wecken. Mit einem Brüllen war er auf den Beinen und warf dabei beinahe die beiden in Schatten gehüllten Wesen neben ihm um, doch achtete er nicht darauf. Seine ganze Aufmerksamkeit galt dem knisternden Spiel des Feuers. Alvos registrierte noch, dass er sich in einer Höhle befand, und dass die Flammen vor ihm den Weg ins Freie versperrten. Ohne nachzudenken tat er das einzige, mit dem er der Hitze entgehen konnte. Er warf sich, getrieben sowohl von der Angst als auch von dem Kampfeswillen seines Volkes, brüllend auf seinen Feind. Unter seinen Hieben wurde das ohnehin schon eher kleine Lagerfeuer bis in die letzten Winkel der Höhle verteilt, wo es als vereinzelt noch vor sich hinglimmende Glut liegen blieb. Wie besessen hämmerte der Vilgrim auf die Stelle ein, an der vor wenigen Augenblicken noch ein kleines Feuer gebrannt hatte. Dass er sich dabei die Hände leicht verbrannte, merkte er in seiner Panik nicht. Erst nachdem Alvos sich sicher war, dass das Feuer ihm nichts mehr tun würde, klärte sich seine Sicht etwas auf. Schwer atmend hob er seinen Blick und nahm sein Umfeld in Augenschein. Im schummrigen Licht der einzelnen Glutreste erkannte er drei Gestalten, zwei Shartraug und eine Ecuri, die ihn sprachlos und vollkommen überrascht anstarrten. Er erkannte sie als die drei Personen, die er nach seiner Flucht aus dem Zwangsarbeitslager getroffen hatte. „Ähm ...“, begann Alvos und kratzte sich verlegen am Kopf. Dann räusperte er sich. „Verzeihung?“
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Syari

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BeitragThema: Re: [MSG] Die Welt Lonais   [MSG] Die Welt Lonais - Seite 2 EmptySo 03 Feb 2013, 20:38

Überrascht und auch ein wenig verängstigt starrte ich Alvos an, während er das schöne ordentliche Feuer austrat und die Kohlen durch die Höhle schleuderte, ich konnte nicht verstehen, warum er so aggressiv auf ein harmloses Feuer reagierte. Außerdem musste ich zugeben, dass ein in Rage geratener Vilgrim sehr angsteinflößend und gefährlich wirken kann, vorallendingen für eine nur halb so große Ecuri wie mich. Nachdem das Feuer erloschen und die Glut gut im Raum verteilt war, schaute Alvos sich schuldbewusst um und bat um Verzeihung-
„Kein Problem!“, ich grinste Alvos aufmunternd zu, Hauptsache, er atmete jetzt einmal tief durch „Das Feuer kann man wieder entfachen, wir müssen nur ein paar neue Zweige holen, das sollte nicht das Problem sein!“
Zu meinem Entsetzen knurrte Alvos mich wütend an und machte dabei einen Schritt auf mich zu: „Mach das Feuer wieder an und ich verbring die Nacht draußen!"
Ich hob abwehrend die Hände, das wollte ich nun wirklich nicht, zum einen, weil die Sarvelger ihn entdecken konnten und das wirklich nicht gut für ihn wäre, zum anderen, weil er in der Höhle bessere Möglichkeiten zum ausruhen hatte: „Ist ja schon gut, ich lass das Feuer aus, aber es wäre ratsam, es an zu lassen, es bringt sowohl Licht als auch Wärme und es tut dir ja nun wirklich nichts.“
Alvos schaute mich weiterhin wütend an, sodass ich nur mit den Schultern zuckte: „Wie dem auch sei, du solltest dich hinlegen, der Shartraug hatte nicht alle deine Wunden versorgen können, aber ich habe genug dabei, um den Rest noch zu versorgen.“
Alvos legte den Kopf schief: „Nur wenn du das Feuer aus lässt!“
Seufzend nickte ich: „Versprochen!“
Alvos grummelte zufrieden und legte sich brav auf den Bauch, damit ich eine Chance hatte, überhaupt an seine Wunden zu gelangen. In der Dunkelheit war es zwar bei weitem schwerer, seine Wunden zu erkennen, doch dank meiner Augen schien ich alle aufspüren zu können. Ich öffnete den Deckel von dem Holztopf mit der Salbe drin und rührte mit meiner Hand darin herum. Die stark nach Minze riechende Salbe fühlte sich kühl auf meinen Fingern an.
„Vorsicht, das könnte etwas weh tun und kalt sein!“, warnte ich ihn vor, bevor ich begann, seine Wunden dick mit der Salbe zu bestreichen. Die Verbände konnte ich ihm leider nicht umlegen, da ich schlichtweg nicht wusste, wie ich diese festmachen sollte und sie außerdem auf Ecuri-Größe angepasst waren, weshalb sie für Alvos eher nach Taschentüchern aussahen.
„Soo!“, machte ich nach einiger Zeit zufrieden, „Das müsste alles gewesen sein. Du solltest dich dennoch in den nächsten Tagen ausruhen und mich oder den Shartraug die Salben erneuern lassen. Apropos“, ich drehte mich zum roten Shartraug um, „Wie heißt du eigentlich?“
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BeitragThema: Re: [MSG] Die Welt Lonais   [MSG] Die Welt Lonais - Seite 2 EmptyDi 12 Feb 2013, 02:30

Ashesi war von dem Wutanfall des Vilgrim ebenfalls überrascht und auch etwas schockiert, wenn er schon auf ein so kleines Feuer so reagierte, wie würde er dann auf eine Fackel oder eine Kerze reagieren? Ausserdem bestand er weiterhin darauf, dass jegliche Flammen aus blieben, doch Ash kannte nun mal keine andere Lichtquellen als diejenigen, die ihr vorhin schon in den Sinn gekommen waren. Es schien pures Glück zu sein das ­es der Ecuri anscheinend nichts ausmachte den Vilgrim auch im dunklen zu versorgen. Ash war schon froh das Sie einigermassen etwas sehen konnte, um sich zumindest in der Höhle zurechtzufinden. Die Ecuri mussten um einiges bessere Augen haben, wenn sie Dermasen gut sehen könnten. Glück für den Vilgrim.
Ash machte sich gerade darüber Gedanken wie das Ganze wohl ablaufen würde wenn sie den Vilgrim verarzten sollte und dazu dann Licht benötigte, als die Ecuri nach ihrem Namen fragte. "Mein Name ist Ashesi, aber der Einfachheit halber reicht auch einfach Ash." Erst jetzt bemerkte Ash das die Ecuri sie bisher immer für ein Männchen ihrer Art gehalten hatte. Doch Ash nahm es ihr nicht wirklich übel, es amüsierte sie eher, hatten doch praktisch alles ­Rassen Probleme das Geschlecht eines ­Shartraug an ­äusserlichen Merkmalen zu bestimmen.
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Shoggoth

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BeitragThema: Re: [MSG] Die Welt Lonais   [MSG] Die Welt Lonais - Seite 2 EmptyMi 13 Feb 2013, 22:36

Die Wunde in meiner Hand pochte. Blut sickerte daraus hervor. Ich saß vor der Höhle auf dem Boden. Als die beiden ihr Machwerk an dem Vilgrim begonnen hatten war ich gegangen. So etwas konnte ich mir nicht mit ansehen. Ich starrte auf meine blutige Hand. So war es richtig. Es würde schon wieder heilen. Bald. Ärzte,Heiler, Medizi, sie alle konnten mir gestohlen bleiben. Nur helfen wollten sie, nur gutes tun. Und womit endet es? Sie waren Mörder, das Blut an ihren Händen mochten sie abwaschen, aber ich sehe das Blut auf ihrer Seele.
Als wir damals gegen die Sarvelger gekämpft haben waren sie es die meine Familie töteten. Ich sagte immer wieder das wir laufen müssen, wir hätten niemals stehen bleiben sollen. Aber sie meinten mein Kind und meine Partnerin würden sterben wenn wir weiter rennen. Und meine Partnerin entschied. Wir sollten bleiben damit sich die Ärzte um unser Kind kümmern können. Ich war von Anfang an dagegen. Man solle nicht eingreifen, meinte ich. Wir müssen hier weg, meinte ich. Warum nur ignorierte man meine Zweifel? Sie wären noch am Leben, dessen bin ich mir sicher, wenn nicht diese Heiler gewesen wären. Und was hat es genützt? Was haben die Heiler getan? Nichts.
Ich seufzte schwer und sah zu wie mein Blut auf den Boden tropfte. So wie es sein sollte. Eine offene Wunde die blutet, die lebt. „Pass gut auf ihn auf.“ waren ihre letzten Worte. Es war ihr klar dass sie sterben würde, aber das kümmerte sie nicht. Sie sorgte sich um unser Kind, nicht um sich selbst. Sie starb nachdem uns die Sarvelger eingeholt hatten. Sie töten sie. Vor meinen Augen. Ich wusste das es so kommen würde, aber niemand hatte auf mich gehört. Wir waren geschwächt und nicht vorbereitet. Und diese Heiler waren nutzlos, nicht fähig sich wie ein echter Künstler zu wehren. Nachdem ich meiner Partnerin die Augen geschlossen hatte wurde ich umstellt. Sie gingen von einem leichten Sieg aus. Ich auch. Niemand von ihnen hat den nächsten Tag erlebt. Die Heiler waren danach entweder Tot, oder verschwunden. Genauso wie mein Kind. Sicher war es bei ihnen geblieben. Also suchte ich sie. Und ich zeigte ihnen meine Kunst. Die wahre Kunst. Doch einer von ihnen entging mir. Er blieb verschwollen. Genau wie mein Kind.
Meine kleine Tochter. Sie war noch so jung gewesen. Wenige Wochen war sie alt gewesen. Ich hege keine Hoffnungen das sie noch lebt, sie wird den Sarvelgern, zusammen mit ihrem Entführer, in die Hände gefallen sein.
Nur wegen diesen Mördern, diese Heiler. Sie sind ein Frevel. Sie bieten keine Erlösung, sie verweigern sie. Sie waren die Mörder meiner Partnerin und meiner Tochter. Die Sarlvelger waren kaum mehr als ihre Waffe. Sie wussten sie würden sie umbringen. Davon war ich überzeugt.
Ich vergrub mein Gesicht in den Händen und begann zu schluchzen. Eine einzelne Träne tropfte zu Boden, hinein in die kleine Pfütze aus Blut.
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BeitragThema: Re: [MSG] Die Welt Lonais   [MSG] Die Welt Lonais - Seite 2 EmptyDo 21 Feb 2013, 20:46

Alvos betrachtete gedankenverloren seine mit Asche bedeckten Hände, während er auf dem Boden lag und die Behandlung des Ecuris über sich ergehen ließ. Die flockigen, weißen Überreste des Lagerfeuers hatten sich in seinem braunen Fell festgesetzt und ließen es wie das der alten Vilgrim wirken. Der Anblick versetzte ihm einen tiefen Stich. Würde er seinen Stamm jemals wiedersehen? Mit ihrem Ältesten über die Jagd, Kämpfe oder einfach nur das Wetter reden, so wie sie es damals getan hatten? Damals, als noch keine Sarvelger in ihrem Land waren. Als die Welt noch in Ordnung war. Als es keine Lager, keine Versklavung und keine Trauer gab. Alvos konnte sich nur noch schwach an diese Zeiten erinnern. Zu lange war es her, dass er seine Familie, seine Freunde und Bekannten, gesehen hatte. Hatte es wirklich mal eine Zeit gegeben, zu der er die Gesellschaft seines Volkes als Fessel empfunden hatte? Was würde er jetzt dafür geben, hätte er jeden Tag der letzten 10 Jahre dafür gegeben, um sie wiederzusehen. Nur ein bekanntes Gesicht, ein freundliches und vertrautes Wort, und er hätte die Qualen durch die Sarvelger leichter ertragen können. Aber das war nie geschehen. Sie hatten ihn und die anderen Vilgrim, die sie aus seinem Dorf einzogen, getrennt. Wahrscheinlich waren sie in andere Lager gebracht worden, doch Alvos konnte sich dessen nicht sicher sein. Er hatte seitdem nichts mehr von ihnen gehört. Vielleicht hatten sie der Unterdrückung nicht standhalten können und waren inzwischen gestorben. Vielleicht war er der einzige Überlebende seines Stammes.
Wütend auf sich selbst grub Alvos die Krallen in den Boden und hob den Blick. Er hatte sich entschieden, hatte es bereits seit dem Moment, in dem er Dortans Körper zu Boden fallen sah. Es würde eine Zeit für Trauer geben. Und auch eine für Freude. Und mit Sicherheit auch ein Wiedersehen mit seinem Volk. Doch diese Zeiten waren nicht jetzt. Jetzt musste er kämpfen. Jetzt mussten sie alle kämpfen. Bei diesem Gedanken schweifte sein Blick über die anderen, die mit ihm in der Höhle waren. Der Shartraug, der gerade nach draußen ging, schien sein Handwerk zu verstehen. Wie hatte er sich selber noch bezeichnet? Als ein Künstler, genau. Für Alvos machten seine Bewegungen, seine Mimik, sein gesamtes Verhalten zwar eher den Eindruck, als hätte er sein Leben lang neben dem Tod persönlich gewohnt, doch vielleicht war es einfach nur eine Art der Shartraug, ihre Krieger als Künstler zu bezeichnen. Ja, wenn man das Töten als eine Kunst ansah, dann konnte man dies wahrscheinlich so sagen.
Viel mehr Sorgen bereiteten Alvos die anderen beiden. Weder das Ecuri noch die Shartraug schienen besonders mit dem Kampf vertraut zu sein. `Nun gut, mit dem, was nach einem Kampf kommt, vielleicht.´, dachte er amüsiert, als er sah, wie die beiden ihre Verbände, Kräuter und sonstigen Utensilien zusammenpackten, mit denen sie seine Wunden versorgt hatten. Doch würden sie in einem richtigen Kampf wirklich von Nutzen sein? Niemand konnte von einem Heiler erwarten, anderen Schmerzen zuzufügen oder ihnen gar das Leben zu nehmen, was er normalerweise beschützte. Und ausgehend davon, wie die Ecuri sich verhalten hatte, nachdem sie ihm auf blutigem Wege zur Hilfe gekommen war, lag er bei ihr ganz richtig mit seiner Vermutung. Bei der Shartraug war er sich nicht sicher, doch im Großen und Ganzen schien sie ihm eher wie eine in einen roten Panzer gehüllte Version der Ecuri zu sein als eine Angehörige des Volkes, zu dem der Kerl zählte, der jetzt draußen wer weiß was tat. Nein, er zweifelte nicht an ihrem Willen, aber verlassen würde er sich auf die beiden im Kampf gegen die Sarvelger oder andere Gefahren trotzdem nicht. Nicht bevor er sie nicht in einem solchen gesehen hatte.
Der Vilgrim schüttelte den Kopf, um ihn frei von solchen Überlegungen zu kriegen. Wenn die Zeit reif war, würde er ja sehen, wozu seine Begleiter fähig waren. Da half es nichts, sich jetzt Gedanken über ihren Nutzen zu machen. Langsam setzte er sich auf und drehte sich zu der Ecuri und der Shartraug um. Ihren missbilligenden Blick über diese Handlung geflissentlich ignorierend, prüfte er seine behandelten Wunden. Tatsächlich, die beiden schienen wirklich was von dieser Heilungssache zu verstehen. Abgesehen von einem leichten Brennen, was er den Kräutersalben zuschob, bemerkte er seine Verletzungen gar nicht mehr. Allerdings musste er jetzt wohl etwas auf seine Bewegungen achten, die Wunden waren nicht verbunden und Alvos war von dem Gedanken, die aufgetragenen Salben mit Dreck und Erde zu vermengen, nicht gerade begeistert. Zumindest würden sie an der frischen Luft schneller verheilen.
Dann richtete er den Blick auf die immer noch empört wirkenden Wesen vor ihm. Bevor sie jedoch Gelegenheit hatten, ihn zurück auf den Boden zu schicken, lächelte er die beiden dankbar an und öffnete den Mund. „Danke, ihr zwei.“, sagte er mit seiner tiefen Stimme. „Ich bin mir sicher, dass meine Wunden in ein paar Tagen gut verheilt sind. Wenn ich fragen darf, was habt ihr jetzt vor?“
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