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 [MSG] Black Tides - Seas of the Parava

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Redeyes
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   So 04 Dez 2011, 23:23

Yango hatte es den Rest des Tages locker angehen lassen und sich ruhig verhalten. Klar hatte er die neue Crew gemustert, aber als Nicht-Seemann konnte er sie in etwa so gut beurteilen, wie ein Stein schwimmen konnte. Nachdem keine Neulinge mehr ankamen und auf dem Schiff viel los war konnte er es sich jedoch locker noch einmal erlauben das Schiff zu verlassen. Ein bisschen Geld hatte er noch und nachdem Jeanny das Rumfass als Anlegegebühr "ausgegeben" hatte musste er sich nun selbst etwas besorgen. Viel Geld hatte er nicht mehr, aber Fussel bekam man ja immer, er musste nur suchen.
Es dauerte ein Weilchen und wieder zurück auf dem Schiff hatte Yango auch nicht die Motivation mehr zu tun als vorher... hunger hatte er auch keinen, also lehnte er sich an den Mast und tat das gleiche, wie vorher, gelangweilt die restliche Crew beobachten.
Er registrierte zwar, wie manche Leute in die Kombüse gingen, um sich was zu essen zu holen, darunter auch Jeanny und der neue Navigator, doch kümmerte es ihn eigentlich nicht sonderlich. Erst als Phillip unter Deck hervorkam wurde er wieder etwas aufmerksamer. Er wusste zwar nicht genau, wieso, vielleicht war, es der Blick oder die verstört-ängstliche Art des jungen Burschen, hätte man ihn gefragt Yango hätte keine zufriedenstellende Antwort geben können. Nachdem er ein Weilchen darüber nachgedacht hatte, begann dann ebenfalls den Mast zu erklimmen, um zum Ausguck zu gelangen. Dort oben fand er den immer noch mitgenommen wirkenden Phillip vor. "hey kleiner, alles in Ordnung mit dir?"
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mo 05 Dez 2011, 00:16

Einen Moment blickte Phillip panisch zu der Gestalt, die zu ihm hoch geklettert war, bis er erkannte, dass die Person nicht Manuel war und er beruhigte sich etwas. "Hey, Yango." meinte er mit unterdrückter Angst in der Stimme. Er hatte noch kaum ein Wort mit dem Nirini Jita gewechselt und wusste nicht, ob er auch so drauf war wie Manuel, auch wenn es ihm nicht sehr wahrscheinlich erschien. Leicht zuckte er mit den Schultern. "Mir gehts gut...hatte nur gerade ein 'nettes' Gespräch mit Manuel." Er sah zu dem Schatten hinüber und überlegte, oder er weiterreden sollte. "Er hat einige eindeutige Andeutungen gemacht...aber damit werd ich schon irgendwie fertig."
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Lias
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mo 05 Dez 2011, 01:01

Holz knarrte weithin hörbar auf dem Pier. Ein kleiner Karren kam in Sicht, der anscheinend von einem Stier gezogen wurde. Allerdings war es nur Mao, der ohne hörbares Schnaufen den handgezogenen Karren hinter sich herzog. Er war in der Stadt gewesen, hatte ein paar alte Bekannte besucht und einige kleine Gefallen eingelöst. Und einen größeren Gefallen.
"Ist das das Schiff?", fragte jemand, der mit gekreuzten Beinen auf der Ladefläche des Karrens saß. Mao drehte den Kopf und ließ ein blitzendes Grinsen sehen, bevor er antwortete: "Das ist die Albatross."
"Sieht ziemlich abgerissen aus."
"Leck mich. Es ist ein Schiff und es fährt."
"Hose runter."
"Ich nehm dich beim Wort."
Mao ließ die Griffe los. Krachend kamen die Holzgriffe auf dem Pier auf, woraufhin der Mitfahrer mit einem erschreckten Schrei von dem Wagen fiel. Mao lachte vergnügt, bis er eine Ohrfeige erhielt. Ihm gegenüber stand eine Frau, ebenso schwarz wie er selbst. Eine Schwertnarbe hatte ihr linkes Auge zerstört, sodass es von einem milchigen Weiß war. Das andere funkelte wütend. Die Hand, die ihm keine Ohrfeige verpasst hatte, lag auf dem Knauf eines verzierten Entersäbels.
"Schon gut, Locaha, schon gut." Mao griff nach einem der Fässer auf der Ladefläche des Karrens und nickte in Richtung Landesteg: "Schnapp dir auch eins und komm mit." Ohne weitere Widerworte gehorchte die Frau.

Wie eine Eklipse versperrte Mao den Türrahmen der Kombüse und trat ohne weiteres ein, wobei er vor Jeanny und Hendrik stehen blieb.
"Käpt'n", grüßte er, nur um sich gleich darauf an Hendrik zu wenden: "Je eher wir ein Schiff von Blutauge bekommen, desto besser für dich, meinst du wohl eher. Mach uns nichts vor, Navigator Hendrik."

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Zuletzt von Enki am Mi 07 Dez 2011, 14:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mo 05 Dez 2011, 20:02

"Lass ihn in Frieden, Mao, er hat ja recht", entgegnete Jeanny ihrem Ersten Maat grußlos, "Wenn Yeboah Blutauges Schoßhündchen für mich findet dann ist es mir gleich, warum er es tut." Sie wandte sich zu Hendrik um. "Richte ihm aus, dass ich mir das gleich mal ansehen würde. Und sag ihm..." Sie zögerte kurz. Sollte sie Hendrik wirklich ausrichten lassen, dass sie die Anstrengungen seines Partners für gute Arbeit hielt? Nein, nicht bevor sie sie selbst gesehen hatte. Lob musste man ebenso spärlich einsetzen wie eine disziplinierende Kugel. Nicht, dass das Ego der Neulinge noch weiter anschwoll. "... ach nichts. Ich komme gleich nach!" Mit einer knappen Geste entließ sie den Navigator, nur um sich sogleich wieder Mao zuzuwenden.
"Ich will, dass du Manuel ein wenig im Auge behältst, Schwarzer Dämon", erklärte sie während dieser das Fass absetzte, "Er wird unausgeglichen und wie ich dieses Arschloch kenne wird er Blut saufen wollen. Seh zu, dass er... ist das Rum?" Ein gieriges Glitzern trat plötzlich in Jeannys Augen. Verdammt, es war doch immer das selbe mit dem Rum. Wenn man einmal einen Becher hatte, dann brauchte man immer mehr. Sie hätte gar nicht erst anfangen sollen, heute Abend. Aber jetzt, wo es schonmal soweit war...
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Di 06 Dez 2011, 00:44

Im Licht der Positionslaternen fuhr Manuel schließlich fort, sich der Spuren des Mordes zu entledigen. Yango, der an ihm vorbei zum Mast ging, grüßte er gar nicht erst. Waurm auch, schließlich grüßte der selber nicht.
Dann allerdings wurde ihm langweilig. Phillip war ins Krähennest geflohen und Yango ihm gefolgt, also konnte er ihn wohl nicht mehr weiter ärgern. In der Kombüse drängten sich die Leute bereits, und unangenehmerweise auch mehr als ein Offizier. Bei der Erinnerung an Hendrik musste er spontan ausspucken, gerade noch über Bord, zwischen Reling und Deck hindurch. Mit Leuten wie dem war nicht zu spaßen. Und er wusste auch, dass Jeanny wenig davon hielt, was Manuel so anstellte; schon einige hatten ihm nach einem Gemetzel auf einem Handelsschiff klar darauf angesprochen, was sie von seinem Verhalten dachten.
Aber er war zu gut, um einfach aus der Crew geworfen uu werden, und für etwas Anderes gab er keinen Anlass. Trotz seiner manischen Mordlust bot er wenig Angriffsfläche. Er durfte sich auch bei den Neuen nicht allzusehr gehen lassen, auch nicht bei Phillip. Wenn er ihm etwas antat oder auch nur zu sehr drohte und der Junge es wagen würde die Sache anzuzeigen könnte er schlimmstenfalls ausgesetzt werden. Und auf einer einsamen Insel gab es höchstens ausgesetzte Schweine zu ermorden, und auch das Stadtleben ließ zu wünschen übrig.
Höchste Zeit, dass sie wieder in See stachen. Manuel hatte keine Angst vor Blutauge. Ihm war es egal, gegen wen er kämpfte, solange er eine Chance hatte - und er hatte eine Chance gegen jeden, denn er kämpfte dreckig und von Blutauge war nicht bekannt dass er weniger verwundbar als jeder andere Mensch gewesen wäre. Und außerdem hatten sie schließlich Jeanny Forvell, eine der berüchtigsten Kapitäninnen der Parava. Sie mochte ein feminines Arschloch sein, aber wenn sie keinen Plan hatte, wie man Blutauge fertigmachte, dann niemand!
Zynisch grinsend vor Vorfreude lehnte sich Manuel an den Hauptmast. Vielleicht würde ja Phillip bald herunterkommen. Oder dieser Andere junge Neue vorbeischauen. Diese Jungs würden die Wartezeit hoffentlich ein wenig angenehmer machen ...
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Di 06 Dez 2011, 23:47

Saalim hatte sich gegen ein Faß gelehnt, eine entspannte Haltung. Der Blick aus den kühlen braunen Augen überbrückte die guten 10 Meter Distanz zwischen ihnen und lag abschätzend auf Manuel. Der Junge stank geradezu nach Ärger. " In Shumala gibt es ein Sprichwort", sagte Saalim mit ruhiger Stimme. "Es heißt soviel wie 'Einen tollwütigen Hund kann man nur erschlagen.'" Ein dünnes Lächeln schob sich auf die Züge des Shumalaners. "Ich muss zugeben, es verliert etwas in der Übersetzung." Der Blick des Schmugglers wanderte den Mast empor bis zum Krähennest. "Ein tollwütiger Hund kann keine Tiere mehr hüten, weil er sie anfallen wird." Sein Blick wanderte den Mast wieder hinab, blieb kurz an Manuel kleben und schweifte dann scheinbar ziellos übers Deck. "Er kann nicht bei den anderen Hunden bleiben, weil er sie sonst anstecken würde. Wenn Gäste in das Haus seines Meisters kommen, würde er auch versuchen sie zu beißen." Er stieß sich leicht ab und ging ein paar Schritte übers Deck, wobei er seinen Kopf in Richtung dre Tür drehte, die zur Kombüse führte. " Nach einer Weile wird er sogar nach der Hand schnappen, die ihn füttert." Die Finger seiner linken Hand spielten mit seiner Halskette und die knöchernen Relikte menschlichre Finger klackerten Gegeneinander, als seine Augen wieder auf dem Neunzehnjährigen ruhten. Die Mimik des Schmugglers lies keine Spur einer Emotion erkennen, die Augen waren zu schmalen Schlitzen verengt. "Nein, einen tollwütigen Hund zu halten nützt niemandem- und deshalb erschlägt man ihn." Dann, ohne Vorwarnung legte sich ein schiefes Lächeln auf Saalims Züge. "Natürlich, nur ein altes Sprichwort aus der Heimat. Genau wie dieses hier. 'Es liegt Wahrheit in den Worten der Ahnen'."
Dann drehte er sich ohne ein weiteres Wort wieder um und Schritt durch die Tür, die zur Kombüse führte. Er hatte schließlich einiges mit Forvell zu besprechen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 14:21

Die Suppe war warm und die Herrschaften konnten sich auch selber bedienen. Orisha verließ die Kombüse, die Nacht war warm und sie wollte noch ein wenig die leichte Brise genießen die von Meer aus leicht über die Stadt strich. Unterwegs grüßte sie Saalim kurz und trat dann auf die Planken des Decks. Manuel viel ihr sofort auf wie er an seinen Fingern herum machte. Mir leisen Schritten, sie verzichtete gerade an Bord gerne auf Schuhe, trat sie neben den jungen Piraten und sah auf das Meer hinaus. "Erregt oder beruhigt es dich Blut an den Fingern kleben zu haben?" Es war kein Vorwurf, auch keine Ablehnung, eine einfache Frage.
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Lias
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 14:46

"Ja, gute Qualität sogar. Ich war in der Stadt und habe einige Gefallen eingelöst. Acht Fässer sind noch auf dem Wagen vor der Albatross", antwortete Mao und fing Jeanny Blick auf, woraufhin er grinsen musste. Mao griff nach ihrem Becher und füllte ihn ungefragt auf, setzte sich dann selbst an den Tisch.
"Ich habe auch noch ein paar Seeleute, wenn Ihr sie haben wollt, Käpt'n. Locaha." Das letzte Wort schien ein Name zu sein und wurde in Richtung Tür gebrüllt. Ein hörbares Ächzen ertönte und das Geräusch eines zu Boden gehenden Fasses. Locaha trat in die Kombüse.
"Ist das Kapitän Forvell?"
Mao nickte und wandte sich an Jeanny: "Locaha ist eine Deserteurin der Marine. Half mir damals bei meiner Flucht. Und sie hat noch ein paar Männer in der Stadt."
"Mein Schwert und meine Männer für Euch, Käpt'n, wenn Ihr uns haben wollt." Locaha salutierte vor Jeanny.

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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 15:32

Emily ließ sich zu einem spöttischen Lächeln hinreißen, als dieser Shumalaner Manuel zusammenfaltete und ihn auf unmissverständliche Weise klar machte, dass er es besser nicht übertrieb. Und er hatte nicht ganz unrecht: Ein guter Zuchtrüde mochte wertvoll sein, doch wenn er die Hündin, die er eigentlich begatten sollte, angriff, dann musste er aus der Zucht genommen werden und das so schnell wie möglich. Ergo würde sie aufpassen, nicht zu seinem Opfer zu werden. Sie hatte das Messer direkt am Gürtel gebunden, jederzeit bereit, es zu ziehen. Wenn er in ihrer Gegenwart auf dummer Gedanken kam und mal eben beschloss, sie zu töten, dann hätte er diese Waffe schneller im Herz, als Dieses vor Mordgier schlagen konnte.
"Keine Sorge, Manuel...", grinste sie, als auch die Priesterin ihn angesprochen hatte. "Du kannst dich noch früh genug an Menschen abreagieren. Für die Zeit dazwischen würde ich dir allerdings empfehlen, irgendwelche Tiere zu kaufen... Das bringt dir weniger Ärger..."
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 15:35

Der schwarze Dämon genehmigte sich einen Becher voll von seiner Beute und es kostete Jeanny einiges an Überwindung, es ihm nicht gleich zu tun. Das Verlangen war mächtig. Doch sie hatte schon immer einen starken Willen gehabt. Sie würde dem Dämon Alkohol nicht noch weiter nachgeben. Nicht jetzt! Noch brauchte sie einen halbwegs klaren Kopf. Wenn sie nachher in ihr Bett stieg würde sie sich zuvor noch einen Becher voll gönnen. Aber nicht jetzt. Sie ballte beide Hönde zu Fäusten, ganz so, als könnte sie die gierigen Finger so besser unter Kontrolle halten.
Glücklicherweise betrat in diesem Moment eine ihr fremde schwarze Frau die Kombüse und lenkte sie von ihrem Verlangen nach süßem Rum ab. Mao übernahm es, sie vorzustellen und Jeanny klopfte ihrem Ersten Maat auf die Schulter, murmelte ein lobendes "Gut gemacht!" ehe sie sich der Frau zu wandte.
"Ganz recht, ich bin Kapitän Forvell", bestätigte sie dieser und musterte sie aus schmal zusammen gekniffenen Augen. Die Welt gewann so ein wenig mehr an scharfen Konturen. "Und willkommen sind du und deine Männer mir allemal. Aber ich segele schon zu lange um anzunehmen, in der Parava etwas, was ich gern hätte, geschenkt zu bekommen. Also setz dich zu mir, Locaha, und lass mich hören, was dein Preis ist..."
Jeanny nahm selbst auf der Bank gegenüber von Mao Platz und nickte der Frau zu, näher zu kommen. Während diese den Tisch umrundete wandte sie sich noch einmal leise an Mao. "Nimm dir ein paar von Yeboahs Männern und bring mir die Fässer nach unten in den Laderaum. Und ich möchte, dass du ein Auge auf diese Hyäne Manuel wirfst sooft du es entbehren kannst. Wenn er Anzeichen macht, Ärger zu machen, dann unterbinde das. Ich würde ihn nur sehr ungern kielholen müssen..."

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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 16:26

Achtlos spuckte Manuel hinter Saalim auf die Planken. Warum sie das plappernde Vieh mit aufs Schiff getrieben hatten war Manuel ohnehin unklar. Und anstatt sich irgendwie selbst zu beschäftigen, eine Nutte aufzureißen oder sich einfach ins Delirium zu trinken musste er zu Manuel kommen und ihm auf den Sack gehen. Was wusste diese shumalanische Missgeburt denn schon von dem was er tat? Oder auch nur, wer er überhaupt war? Mit einem Hund hatte er ihn verglichen, natürlich hinter vielen leeren Worten verborgen. Einen Wolf ahtte er übersehen, einen Wolf, der vielleicht bald Jagd auf eine räudige braune Ratte machen würde. Wenn sich die aus ihrem Loch wagte. Sollte er versuchen, einen Hund zu erschlagen, ein Wolf würde ihn zerreißen! Mit harten Augen sah der junge Pirat Saalim hitnerher, in seinem Kopf finstere, sich wie Sturmwellen wälzende Gedanken. Früher oder später, dachte er, früher oder später.
Er drehte sich weg, holte einen seiner Dolche heraus und machte sich an die letzten Blutreste unter seinen Fingernägeln. Aber mittendrin unterbrach ihn auf einmal Orishas leise Stimme. Überrascht - wenn auch nicht erschreckt - ließ er in einem Sekundenbruchteil die Finger so spielen, dass das Messer herumfuhr und mit der Klinge nach unten in der Hand zu liegen kam, fuhr halb herum, bis er sich wieder abbremsen konnte.
"Es beruhigt. Es beruhigt, verdammt nochmal. Erstens beruhigt es den Durst ... Das Verlangen ... Und zweitens sehe ich manche Leute gerne tot."
Einmal mehr warf er einen hasserfüllten Blick Richtung Kombüse. Saalim hatte keine Befugnisse und keinen Respekt, wenn er sich aufspielen wollte konnte er das bei den Fischen tun.
"Und warum fragst du?", setzte er unwirsch hinterher, aber bevor Orisha antworten konnte mischte sich auch noch Emily ein.
"Misch dich nicht in Dinge die du nicht verstehst."
Langsam wurde er wirklich ungehalten. Warum war er wohl bei Piraten und nicht bei der Marine oder der Priesterschaft gelandet? Weil er dringend Ratschläge brauchte wie er sein Leben führen musste und strikte Führung dabei? War dieses Weib eigentlich nur im Bett zu etwas nütze? ...
Mit einer neuerlichen Fratze des Hasses rammte er seinen Dolch schneller als die meisten Anderen auch nur sehen konnten zu einem Drittel in die Reling. Oh, er konnte sich beherrschen, aber sicher nicht ewig, wenn es eine ganze Crew darauf abgesehen hatte ihm auf den Geist zu gehen. Wo waren die guten Zeiten hin in denen jeder sich um seinen eigenen Kram gekümmert und seine eigenen Leute ermordet hatte? ...
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Lias
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 16:56

"Wird erledigt, Käpt'n. Beides", antwortete Mao und stürzte seinen Becher in einem Zug hinunter. Mit weiten Schritten stapfte Mao auf das Deck. Die stinkige Stimmung schlug ihm schon beim Aufgang entgegen. Das war nicht gut. Eine Mannschaft musste sich nicht mögen, aber so eine Stimmung führte früher oder später immer zu irgendwelchen Kleinkriegen. Und dann wachte jemand mit einem Messer im Bauch auf. Und spätestens dann herrschte auf dem Schiff Ausnahmezustand. Wenn man sich nicht einmal auf dem eigenen Schiff in Sicherheit wiegen konnte, wo dann?
"Yeboah, schnapp dir drei deiner Männer. Manuel, Emily, ihr kommt mit. Auf dem Karren unten sind ein paar Fässer, die ich im Laderaum haben will. Soll euer Schaden nicht sein."

Mit überkreuzten Beinen ließ sich Locaha gegenüber von Jeanny nieder. Im schwachen Licht der Kombüse wurde deutlich, dass die Frau älter war. Grau hatte sich in ihre Haare geschlichen und die Falten im Gesicht stammten nicht von übermäßigem Lachen. Locaha verschränkte die Arme vor der Brust und sprach zu Jeanny: "Ich bin hier, weil Mao mich darum gebeten hat. Fünfmal hat er mir das Leben gerettet. Fünf Leben sind geschuldet. Aber ich kann nicht für meine Männer sprechen. Sie werden Münzen sehen wollen. Ein kleiner Anteil der Beute, die Ihr sicher machen werdet. Fünf Prozent des ersten Beutegangs. Ausgebezahlt am nächsten Hafen, den wir anlaufen."
Locahas dunkle Augen blitzten im Licht.
"Das ist ein gutes Angebot, Käpt'n. Es sind gute Männer. Und vor allem werden sie mir gehorchen. Und ich werde Euch gehorchen, weil Mao es so will."
Ihre Loyalität ist sicher. Das war die Botschaft, die mitschwingen sollte.

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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 17:04

Emilys Blick verfinsterte sich, als Manuel sie so herablassend und aggressiv behandelte. "Schon gut...", erwiederte sie mit mürrischer Stimme. "Meinetwegen tu doch, was du willst, mir soll es egal sein." Wieder entspannt verschränkte sie die Arme hinter dem Kopf und sah lässig aufs Meer hinaus. Nun gut, wenn es sie nichts anging, würde Emily sich nicht mehr in seine Eskapaden einmischen - zumindest solange sie nicht involviert war. Sollte eben Jeanny sich um das Verhalten ihrer Meute kümmern.
Dann kam dieser Riese hoch und verlangte, dass Fässer verladen wurde... Ach, Gottchen, schon wieder harte, körperliche Arbeit? Als ob das nicht jemand Anderes erledigen konnte... Sie hatte das Bedürftnis, ihm zu widersprechen, schluckte es aber mühsam herunter. "Dann los, damit wir es möglichst schnell hinter uns haben!"
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 18:50

Nachdenklich runzelte Orisha die Stirn und als Emily ihren Spott verbreitete musste sie einfach den Kopf schütteln, ja sogar auflachen. "Ihr könnt einen Dämon nicht mit einem Tier vergleichen." Der Mond spiegelte sich in ihren dunklen Augen und im schwachen Licht der Lampe musterte sie Manuel. "Ein Tier erregt sich an Blut und Tod, nur ein Dämon findet in ihnen Ruhe." Ihr Blick glitt auf Manuels Hand die den Dolch tief in das Holz getrieben hatte. Langsam zogen sich ihre Lippen zu einem Grinsen auseinander.
Ein Schiff auf dem gleich zwei Dämonen hausten, der eine den sie so nannten und der andere, der wirklich einer war.
"Wirst du je das Blut finden was deine Seele beruhigt?" murmelte Orisha leise während sie sich von Manuel abwand um sich mit dem Rücken an die Reling zu lehnen. Dank Mao wich ihr das Grinsen nicht aus dem Gesicht, nur zu gerne wollte sie Emily beim Arbeiten beobachten.
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 18:52

"Wird gemacht."
Manuel war relativ froh, dass jemand kam, der sie unterbrach, auch wenn Orisha gar nicht so uninteressant gewesen war. Kurz nahmen seine um den Dolchgriff geklammerten Knöchel wieder eine normale Farbe an, dann zog er mit einem Ruck die Klinge aus dem Holz und steckte den Dolch wieder an seinen Platz im Gürtel. Mao gehorchte er. Nicht nur, weil er wusste, dass man dem schwarzen Riesen besser gehorchte. Mao war auch jemand, der sich seinen Respekt verdient hatte. Manuel buckelte vor jedem, der zu befehlen hatte, aber vor Einigen buckelte er lieber als vor Anderen. Mit einem spielerlischen Grinsen grüßte er Mao noch einmal, bevor er zur Gangway eilte. Er war eifrig, wenn es jemanden zu beeindrucken gab.
Ein Fass alleine konnte er zwar kaum vom Karren heben, aber es an Bord zu bringen war eine wesentlich einfachere Sache, selbst wenn man es die Gangway hochrollen musste. Geschickt und von vielen Jahren geübt glich er das leichte Schwanken des Schiffes in der Hafendünung aus, um das Fass vorm Schlingern zu bewahren, und kantete es neben einer Ladeluke wieder hoch, die allerdings noch vom Gitter verschlossen war. Mit eienr Hand das Fass haltend beugte er sich nach unten, umfasste das schwere Gitter und hob es halb an, zog es von seinem Liegeplatz, bekam es aber nicht ganz aus der Öffnung. Nur für einen Moment ließ er das Fass los, packte zu und zog das Holzgitter von der Öffnung, bevor er sich wieder dem Fass widmete. Gerade noch konnte er es vorm Umkippen bewahren.
"Hol einer ein Seil, wir müssne ide Fässer runterlassen."
Eigentlich hätte man den Schiffsjungen nach so etwas geschickt, aber der hockte oben im Krähennest und heulte sich einen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 19:46

So, eine Lebensschuld also? Kurz zuckte etwas um Jeannys Mundwinkel. Sie persönlich hielt so etwas ja für furchtbar kitschig. Sie erwartete nicht, dass irgendwer ihr je das Leben retten würde, ganz gleich was sie für diesen getan hatte. Sie würde es selbst ja auch nicht tun. Aber sie wusste auch, dass viele der Shumalaner sich solchen Traditionen verspflichtet sahen. Ehre besaßen! Ha! Von Ehre konnte man nicht abbeißen. Doch bei allen verfluchten Ertrunkenen, sie würde das dieser Frau nicht auf die Nase binden. Solange sie an Mao gebunden war war sie auch an sie gebunden. Mao war loyal. Noch, zumindest. Jeanny war niemand, der Prognosen wagte. Jede Loyalität vermochte irgendwann zu schwanken. Aber für sie zählte der Moment. Und weitere Männer waren eine willkommene Bereicherung für die Albatross. Einen kurzen Gedanken verschwendete sie noch an den geforderten Preis, verrechnete ihn mit dem Anteil, den Gerhart für sich verlangt hatte. Es würde noch genug übrig bleiben. Mehr als genug. Und ihr ging es nicht um Beute. Bei diesem Zug ging es ihr um Rache! Um Blutauges Kopf.
"Deine Männer sollen den selben Anteil an der Beute erhalten wie jeder Mann an Bord. Zuerst werden die Schulden getilgt, dann wird aufgeteilt: Sechs Teile für den Kapitän, drei für den Ersten Maat und den Navigator, für jeden anderen einen Teil. Und wer sich im Kampf bewährt, der bekommt eine Prämie..." Sie hielt der anderen Frau die Hand hin. "Wenn deine Männer so gut sind wie du behauptest werden das mehr als fünf Prozent der Beute sein!"
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 21:23

Saalim hatte nach Maos Aufforderungen kurz mit den Schultern gezuckt, immerhin hatte er Forvell seine Pläne mitteilen wollen, war der Aufforderung aber klaglos nachgekommen. Die Zeit drängte nicht, wenn sie soweit war, würde sie ihn ohnehin holen lassen. Er hatte sich Delisle, Shanty und Ulricsson geschnappt, alle 3 breitschultrige Starke Männer, die keine Probleme damit hatten körperliche Arbeit zu verrichten. Der große Ulricson trug die Fässer mit absoluter Mühelosigkeit, ab und an sogar zwei der kleineren gleichzeitig. Saalim wuchtete eins der Fässer vom Wagen, nicht mit der Leichtigkeit, mit der der muskelbepackte Ulricsson es tat, allerdings auch ohne größere Mühe. Das Schmugglerleben hatte ihn an härtere Arbeit als das Verladen einiger Vorräte gewöhnt und so störte er sich nicht an dieser einfachen Hilfstätigkeit. Anders als die Blonde Emily, die ihrer Arbeit mit offensichtlichem MIssfallen nachging. Er zwinkerte ihr verschmitzt zu, als er sich daran machte sein Fass die Gangway heraufzurollen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 22:04

"Andeutungen?" Ok zugegeben kannte Yango Manuel nicht wirklich, doch so wie er ihn bisher erlebt hatte und die ängstlich-panische reaktion von Phillip eben liesen darauf schliesen das Manuel nicht gerade zimperlich oder Nett war. Gut sie waren hier auf einem Piratenschiff, sie konnten nicht erwarten mit samthandschuhen angefasst zu werden, dennoch schien hier mehr dahinter zu stecken als es den anschein hatte. "Nichts für ungut kleiner, aber mir scheint du wirst wohl eben nicht so leicht damit fertig... ansonsten würdest du dich nicht hier oben verkriechen..." Yango setzte sich, hielt aber genug abstand zu Phillip, damit dieser nicht das gefühl bekam Yango rücke ihm zu sehr auf die pelle. "also, sag schon was los ist..."
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Mi 07 Dez 2011, 23:09

Der Löffel fiel in die Schüssel und ließ Hendriks Anstandsrest aufspritzen, aber der Thurmer war schon aus der Küche. Es trieb ihn in die Kajüte. Er schloss die Truhe unter dem Bett mit dem Schlüssel um seinen Hals auf und fummelte nach seiner Pfeife. Verdammt! Etwas kaltes, glattes streifte seine Hand. Seine Kugel!
Er nahm die Kugel in beide Hände, setzte sich in den Schneidersitz und stierte hinein. Eine kleine Welle streifte das Schiff, und für eine Sekunde blitzte der Mond durch das Fenster. In die Kugel. Und hinterließ kurz einen, wie es dem großgewachsenen Mann schien, blutigen Schleier. Sein Herz machte einen Sprung, er verzog den Mundwinkel, tat eine kleine Banngeste, wie sie bei seinen Leuten üblich war, und suchte weiter nach der Pfeife.
Fand sie. Stopfte sie aus seinem Beutel. Und ging an Deck.
Eine Wolke Rauch trieb vor ihm her und wurde an Deck von einer Windböe erfasst. Gutes Wetter war das, um ein Todesurteil zu erhalten! Solomon rollte gerade ein Fass auf das Deck, und er wich schwingend aus.
"Jean will dich sehen und deine Enterpläne angucken."
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Do 08 Dez 2011, 02:26

Eine Weile lang herrschte schweigen zwischen Yango und Phillip, während letzterer überlegte, was er sagen sollte. "Es war nichts...ehrlich." log er den Nirini Jita an, auch wenn es nicht wirklich überzeugend klang. "Ich wollte nur etwas Zeit haben, um mich zu beruhigen und nachzudenken." Er stemmte seine Füße gegen den Mast und schob sich somit in eine sitzende Position. "Es ist nur...es ist komisch mit Leuten zu reden, bei denen du genau merkst, dass sie dich umbringen könnten, ohne, dass du dich dagegen wehren kannst. Ich hoffe, ich kann mich daran gewöhnen." murmelte er mehr zu sich selbst als zu Yango, dem er beim nächsten Satz in die Augen sah. "Bitte...erzähl keinem, dass ich sowas gesagt hab..." ...sonst könnte es noch schlimmer werden.
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Wyrd

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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Do 08 Dez 2011, 16:01

Saalim nickte Hendrik zu, dann rief er nach einem weiteren ihrer Männer, damit er mit den Fässern weitermachen konnte. "MIster Mao, Captn Forvell wünscht mich zu sprechen." Saalim deutete auf den eben herbeigeeilten Mann. "Ich hab schon Ersatz für mich beschafft."
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Do 08 Dez 2011, 16:40

Als der Shumalaner an ihm vorbeizog, gab Hendrik ihm einen Knuff auf die Schulter, klemmte dann aber die Pfeife zwischen die Zähne und packte das Fass. Er stellte es neben die Luke, und stieg dann hinab in den Laderaum, um Manuel und den anderen beim Herablassen und Fixieren zu helfen. Einige Anstrengung später war es in den Laderaum bewegt, und neben seinen Metfässern, die mit einem großen HG beschrieben waren, vertäut. Der Thurmer wischte sich den Schweiss von der Stirn und seufzte, bewegte sich dann langsam, paffend wieder an Deck, breitete die Arme aus und lachte.
"Freunde der Nacht und des angehenden Morgens! Ich dachte, wir könnten ein wenig trinken gehen. Ich hab noch ein bisschen was zu verblasen, und wann werden wir schon wieder Mädchen in die Hände kriegen?"
Die dunkle Vorahnung in seinem Hinterkopf schrie einfach danach, verdrängt zu werden.

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Lias
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Do 08 Dez 2011, 21:40

Mit festem Griff schüttelte Locaha Jeanny die Hand. "Abgemacht. Ich werde sie rufen lassen. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. Wenn Ihr mich entschuldigt, dann werde ich meine Männer holen. Außerdem werde ich Mao mitnehmen. Da wartet noch eine Wagenladung aufs Mitnehmen." Die Frau stand auf, salutierte noch einmal vor Jeanny und stieg dann an Deck. Oben steckten Mao und sie die Köpfe zusammen, woraufhin Mao sich an die Mannschaft wandte: "Ich muss noch einmal kurz in die Stadt. Aber auf das Angebot komme ich zu einem anderen Zeitpunkt zurück, Navigator." Mao lachte herzlich. Locaha zog ihn am Arm, zusammen verließen die beiden das Schiff.

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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Fr 09 Dez 2011, 15:18

Saalim klopfte mit den Fingerknöcheln der linken Hand gegen den Rahmen der Kombüsentür, während dessen zog die Rechte die Seekarte aus dem Gürtel. "Sie haben mich sehen wollen, Captain Forvell? Ich nehme an Hendrik hat Ihnen bereits gesagt, woran ich gearbeitet habe." Der Shumalaner rollte die Karte aus und legte sie vor Jeanny auf den Tisch, so dass sie sie betrachten konnte. Farbige Linien markierten die Routen, von denen Saalim wusste, dass einige von Blutauges Leuten sie benutzten, während einige kleinere Inseln entweder mit schraffierten Linien bedeckt waren oder Kreuze zeigten. Diese Inseln waren entweder Schmugglerverstecke oder waren es zumindest schon einige male gewesen. Zu guter letzt waren jene Häfen von denen der shumalanische Schmuggler wusste, dass die Lakaien des Piratenfürsten sie anfuhren mit farbigen Kreisen markiert.
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Grim
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BeitragThema: Re: [MSG] Black Tides - Seas of the Parava   Fr 09 Dez 2011, 16:03

Eine ganze Weile lang starrte Jeanny ohne ein Wort zu sagen auf die Karte, die Yeboah ihm vorgelegt hatte. Nicht einmal zu einem Gruß hatte sie sich hinreissen lassen. Warum auch? Man hatte sie nicht ihrer herzlichen Art wegen zum Kapitän gemacht. Außerdem war die Karte, die der Shumalaner angefertigt hatte, entschieden interessanter als dieser selbst. Erklären lassen musste sie sie sich nicht. Das, was Hendrik ihr bereits verraten hatte und ihre Kenntnis der kartographierten Gegend waren Aussage genug.
Wenn Jeanny eine Karte betrachtete, dann tat sie das nicht allein mit den Augen. Sie hatte sich weit über den Tisch gebeugt, immer wieder fuhren ihre Finger über das Papier, tippten mal hierhin, mal dorthin. Einmal maß sie sogar eine Strecke aus indem sie Zeige- und Mittelfinger wie einen nautischen Zirkel über die roten Linien schwenkte. Schließlich verharrte sie. Nahm die Finger vom Papier, rieb sich die Unterlippe. Man konnte ihr ansehen, wie sie nachdachte.
Und dann, unvermittelt, blickte sie doch noch zu Yeboah auf. "Wie zuverlässig sind deine Informationen?", verlangte sie zu wissen.
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[MSG] Black Tides - Seas of the Parava
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