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 Das Licht in der Dunkelheit [MSG]

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Dreyri
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   So 03 März 2013, 15:39

Andächtig lauschte Ashill der alten Dame und konnte kaum glauben, was er hörte. So viel Aufopferung, ohne dabei etwas zu verlangen ... es sollte mehr Leute geben, die so eingestellt waren, wie sie. Einerseits war er ja dankbar, dass er ihr nichts geben musste - er hatte ja auch nur aus reinem Anstand gefragt. Und andererseits stieg sein Respekt gegenüber Mathilda nun wieder etwas mehr an.
Er nickte ihr kurz zu und betrat dann die Werkstätte des Tischlers. Es war schon faszinierend, was man aus Holz alles anstellen konnte.
Nach einem kurzen Moment fand er den gesuchten Mann und er begann mit ihm zu verhandeln. Ausführlich erklärte er ihm die Situation und erwähnte dabei auch Mathilda, die ihn begleiten wollte.
Nach einer Weile des Verhandeln, erstand Ashill einen Bogen und siebzehn Pfeile für ein gerechtes Geld. Er kam aus dem Haus und nickte Mathilda zu.
"Nun denn. Gehen wir."
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   So 03 März 2013, 23:21

Mathilda erhob sich von ihrer Bank und nickte ebenfalls, als Ashill mit einem Bogen aus dem Laden kam. Nun waren sie so gut vorbereitet, wie es möglich war. Auf ihren Stock gestützt humpelte sie zum Pferd und griff nach den Zügeln, während der Saran wieder aufstieg. Dann machten sie sich auf den Weg zum Wald. Kaum waren sie in der Nähe der Bäume, spürte Mathilda, wie ihr die Last der Jahre von den Schultern gehoben wurde und sie sich wieder besser bewegen können. Der Stock wurde von der Stütze zum Wanderstock, ihre Haltung wurde gerade und ihre Schritte schneller. Sie lächelte und genoss diesen Moment für einen Moment, doch es war schnell vorbei. Hier gab es zu viele schmerzhafte Erinnerungen. Traurig strich sie über den Anhänger um ihren Hals und warf einen Blick hinauf zu Ashill. Er war so jung. Sie hatte ihm vorhin nicht die ganze Wahrheit gesagt. Natürlich half sie gerne, stellte ihr Wissen zur Verfügung und rettete Leben, aber das war nicht alles. Als sie sein Gesicht zum ersten Mal gesehen hatte, hatte es sie schmerzhaft an ihren Sohn erinnert. Er wäre jetzt etwa im Alter des Saranen und deshalb war sie nur entschlossener gewesen, ihn zu retten. Wenigstens ihn.
"Denkst du, das Skelett wartet noch auf dich? Es ist nun drei Tage her, seit er gesagt hat. Und es war wirklich ein seltsames Geschöpf", fragte sie ihren Begleiter, um ihre düsteren Gedanken zu vertreiben.
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Shoggoth

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Mo 04 März 2013, 22:59

Nachdem Garl die beiden Leichen hat liegenlassen sah ich sie mir genauer an. In der Zwischenzeit würde mein Begleiter zwar höchstwahrscheinlich das Haus ausräumen, aber irgendetwas nützliches wird ihm schon in die Hände fallen. Aber viel wichtiger waren erst einmal die beiden Leichen. Sie waren eindeutig Menschen, aber ihr Gesicht hatte etwas merkwürdig Fahles. Soweit ich es noch erkennen konnte, wie ich dazu anmerken muss. Dieser Garl war nicht gerade zimperlich mit seinen Dolchen umgegangen. Aber wenigstens einer der beiden war nicht extrem entstellt. Als erstes fielen mir seine dunklen Augenringe auf, so als hätte er nächte-, ja fast schon wochenlang nicht geschlafen. Ich wusste nicht genau was ich gehofft hatte was diese Menschen befallen hatte, aber das was da vor mir lag traf mich unvorbereitet. Ich hatte es nie mit eigenen Augen gesehen, aber wir hatten im Kloster Erzählungen über solche Menschen. Laut den Büchern waren sie befallen. Befallen von einer Seuche des Geistes, ein Schatten trübt ihre Gedanken. Nur wusste ich nichts über eine Heilmöglichkeit, jedenfalls keine die mir offen stand. Aber es gab ein Volk das helfen konnte, soweit ich mich erinnere. Die Faejh.
Mein Orden hat niemals freundschaftliche, oder auch nur irgendwelche, Beziehungen zu den Faejh gepflegt. Ich wusste also nichts genaues über sie. Es gab einige Erzählungen über sie, aber da ich noch einen mit eigenen Augen gesehen hatte war ich einigen Sachen über skeptisch. Sie sollten uns Menschen nicht unähnlich sein, doch haben sie strahlende Zeichnungen auf ihrer Haut. Dieser Aspekt war mir von Anfang an suspekt, ein Volk das leuchtet? Ein Aberglaube wie ich zunächst annahm. Die Bibliothek meines Ordens hatte mich allerdings eines besseren belehrt. Doch wußte ich immer noch nicht was mich erwarten würde wenn ich einem von ihnen Angesicht zu Angesicht gegenüberstehe. Aber da sie anscheinend überwiegend menschlich sind machte ich mir keine Sorgen. Schließlich konnten sie kaum einem Kleriker des Ordens eine so wichtige Fürbitte abschlagen. Auch sie würden begreifen dass hier ein Krieg tobt den wir gewinnen müssen, wenn wir nicht den Schatten anheim fallen wollen.
Nachdem ich den beiden Toten die Augen geschlossen hatte, zusammen mit einem kurzen Gebet an das Feuer, begab ich mich wieder vor die Tür des Hofes.
Garl hatte gerade seine Suche beendet und sattelte sein Pferd. Bevor er aufsaß wandte er sich noch einmal zu mir. „Wohin werdet ihr jetzt gehen?“ fragte er. Nun, die Antwort war einfach. In das Heimatland der Faejh, etwas anderes blieb mir nicht übrig. „Ich werde Alvae aufsuchen, um Verbündete zu gewinnen. Außerdem sollte es dort weitaus sicherer sein als hier. Ich biete dir an mit mir zu reisen, die Straßen sind gefährlich, außerdem ist es zu unser beider Wohl wenn wir uns nicht ohne eine Armee im Rücken hier bewegen.“ Ich schaute ihm tief in die Augen. Wenn er nicht völlig wahnsinnig wahr sollte ihn klar sein wie Recht ich habe. In diesen Zeiten konnte man auf einen zweiten Schwertarm nicht verzichten. Außerdem scheint er ein vielversprechender junger Mann zu sein, es konnte ihm nur gelegen kommen mit einem Kleriker zu reisen, ein bisschen Rechtschaffenheit konnte ihm kaum schaden.
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Di 05 März 2013, 19:40

Das, was Gerion sagte machte in Floras Augen durchaus Sinn. Wieso sollte es auch besser sein, neun Jahre lang in einer Akademie zu hocken, abgeschnitten von der Außenwelt – mal abgesehen von den Ferien, wo man nach Hause durfte, wenn die Eltern einen zu Hause haben wollten – während die Schlachten woanders geschlagen wurden. Nicht nur, dass man viel zu lange viel zu abgeschieden probte, in ihren Augen war das Anfangsalter viel zu früh. Viele verloren bei dem Gedanken besser und besser kämpfen zu müssen sich selbst ihre Persönlichkeit, sie lebten für rationale Entscheidungen, für die Probekämpfe, für das Training.
„Naja“, sagte Flora, während sie sich einen Löffel von dem dampfenden Eintopf in den Mund schob und hastig runterschluckte, um weiter reden zu können, „Ich sehe ein großes Problem in dem Alter der Schüler. Die jüngsten, die in der Akademie aufgenommen werden, sind gerade einmal zehn Jahre alt, den Abschluss macht man mit neunzehn. Man verbringt also quasi sein halbes Leben in diesen Mauern, abgeschnitten von der Familie. Vielleicht sollen die Schüler so besser ausgebildet werden, aber die meisten verstehen nicht einmal, warum sie kämpfen lernen sollen, warum es wichtig ist zu wissen, wie man eine Waffe führt und andere angreift. In den jungen Jahren passieren auch die meisten Unfälle!“
Flora schüttelte sich, als sie an einen Neuankömmling aus dem letzten Jahr dachte, der sich bei einem Übungskampf aus Versehen selbst das Messer ins Bein gerammt hatte. Einzig und allein, weil er ein Messer falsch an seinem Körper trug, dann war er hingefallen und nicht wieder aufgestanden. Ein andere hat bei einer Überlebensübung gepaart mit einer Kriegssimulation das Prinzip des Spähers nicht verstanden gehabt. Man hatte ihn auf einem Baum platziert, da, wo die neuen am wenigsten Schaden anrichten konnten, doch während sein Auftrag gelautet hatte, nur still zu beobachten, hatte er einen Gegner angegriffen. Natürlich waren die anderen zu weit weg gewesen um zu helfen. Sie hörten nur seinen lauten Schrei. Später erzählte er, dass er gedacht hatte, seine Truppe sei hinter ihm und als niemand von denen, aber immer mehr aus der gegnerischen Truppe auftauchten hatte er Panik bekommen und versucht von seinem Baum zu einem anderen zu springen. Dabei hatte er dann aber den Baum verfehlt.
„Die Kinder haben einfach noch nicht den Blick für die Gefahr, sie handeln zu impulsiv, ob man ihnen nun sagt, es nicht zu tun ist dabei egal!“, nein, die meisten lernten es auf eine schmerzhafte Tour. Flora fasste sich unbewusst an ihre rechte Hüfte. Gab es überhaupt jemanden, der es nicht auf die harte Tour gelernt hatte?
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Di 05 März 2013, 20:14

Alvae - Oha. Irgendein Betrunkener Gauner hatte ihm einmal herrliche Geschichten über Straßen aus Silber, Häuser aus Gold und leuchtende Menschen mit Flügeln erzählt. Garl wusste genau (oder war sich zumindest sehr sicher), dass deutlich mehr als die Hälfte des Gebrabbels erfunden oder Produkt der Fantasie des Alten war, aber es konnte ja nicht schaden, sich diesen seltsamen Ort einmal anzusehen. Eine große, reiche Stadt, und er war ziemlich sicher noch keiner ihrer Wachen über den Weg gelaufen - Das war ja wunderbar. Er hatte sogar einen guten Grund, hinzureisen, und einen furchteinflößenden und - das war noch wichtiger - augenscheinlich ehrlichen, religiösen Begleiter. Noch besser. Da hätte ich ja beinahe die Chance, selbst nach einem Diebstahl noch für redlich gehalten zu werden, dachte er amüsiert.
Gegen die Begleitung hatte er nichts einzuwenden. Begleitung bedeutete für gewöhnlich weniger Ärger auf Reisen: Sie hielt diverse Aggressivlinge von Überfällen ab und konnte im Notfall das Kämpfen übernehmen. Perfekt. "Ich bin mir sicher, dass ihr Recht habt", sagte er deshalb freundlich, und fügte, sich an seine Ausrede erinnernd, hinzu: "Hier habe ich jetzt so wie so nichts mehr verloren. Mein Meister hat sich vor Kurzem, wie ich hörte, in der Stadt zur Ruhe gesetzt. Wahrscheinlich ist er tot, und wenn nicht ist er irgendwohin geflohen und ich finde ihn ohnehin nicht so bald."
Auch in Wahrheit kam ihm das weit entfernte Ziel garnicht unrecht: In der Umgebung der Stadt kannten ihn eine Menge Leute, und die wenigsten davon waren seine Freunde. Auch das wahrscheinlich nur, wenn er irgendetwas Kostbares für sie stehlen sollte. Je weiter er von hier wegkam, desto geringer war die Wahrscheinlichkeit, eines Morgens in einer Zelle aufzuwachen, weil jemand ihn wiedererkannt und gepfiffen hatte.
Sie machten sich auf den Weg. Garls ging zu Fuß, einen Arm in den Zügel seines Pferdes geschlungen und auf dessen Rücken gelegt. Sein Blick huschte immer wieder nach links und rechts, sobald neben ihnen ein Gebäude oder eine Baumgruppe auftauchte. Man konnte nie wissen, wo sich jemand - aus welchen Gründen auch immer - versteckte. Es war eindeutig, dass irgend etwas in dieser gegend nicht ganz stimmte, und er musste vorsichtig sein. Aus seiner kurzen Zeit mit einigen Wegelagerern wusste er, welche Wegpunkte am gefährlichsten waren und unwillkürlich spannten sich seine Muskeln, wenn sie einen davon passierten.
Er selber wusste zwar ziemlich genau, wo Städte, Dörfer und sogar Höfe lagen - Aber leider nur in einem gewissen Umkreis um die Hauptstadt und sein Heimatdorf. All die Orte, an denen er noch nicht gewesen war, kannte er nur aus Beschreibungen und Geschichten. Alvae lag... irgendwo im Süden. Oder im Osten? Er vertraute einfach Eadgar, dass der ungefähr wusste, wo ihr Ziel lag. Obwohl... "Was wisst ihr eigentlich über Alvae?" fragte er ihn, "ich selber kenne nur Gerüchte."
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Mi 06 März 2013, 21:35

Naane lauschte den Erzählungen von Flora über die Akademie. Obwohl sie sich nicht traute etwas zu sagen konnte man ihr recht gut ansehen, dass der Bericht Sie teilweise schockierte. Vor allem das die Kinder bereits mit 10 Jahren mit der Ausbildung anfingen beschäftigte sie sehr. Sie selbst hatte sich mit 16 Jahren freiwillig gemeldet und hatte das schon als eher früh empfunden. Doch sie sagte nichts. Naane glaubte nicht das Sie das Recht hatte die Bräuche oder die Mentalität eines anderen Volkes infrage zu stellen. Auch wenn Flora offensichtlich ebenfalls der Meinung war, dass 10 Jahre noch zu jung sei, war sie damit wohl eher die Ausnahme, den wenn dieses Verhalten von der breiten Masse nicht als normal oder notwendig angesehen wurde, dann würden es ja nicht so viele machen.
Mit einem Leisen seufzen löffelte Naane ihren Eintopf. 10 Jahre... sie erinnerte sich das Sie in diesem Alter mit ihrer Schwester noch verstecken gespielt hatte, aber auch bereits bei der Honiggewinnung geholfen hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch nicht einmal darüber nachgedacht zum Militär zu gehen. Doch wie war das bei diesen Kindern auf der Akademie? Schon von klein auf auf den Krieg vorbereitet... Noch vor einem Monat hätte Naane gefragt ob der Kampf zwischen Licht und Schatten, den wirklich so schlimm war, dass solche Massnamen nötig waren.. doch Mittlerweilen hatte sie ja selbst erlebt, was der Schattenkönig und sein Volk anrichten konnten. "Es ist traurig das der Krieg so etwas nötig macht..."
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Mi 06 März 2013, 21:42

Eine gute Frage, mein Wissen war dahingehend doch etwas beschränkt. Mein Orden agierte nicht in Alvae und des weiteren hatten wir keine Faejh als Ordensbrüder. Nicht das es unmöglich wäre als Faejh beizutreten, aber es passierte nur sehr,sehr selten. In der gesamten Geschichte des Ordens gab es nur einige wenige Fälle. „Nun, alles was ich über dieses Land weiß habe ich aus den Schriften meines Ordens. Dort lebt das Volk der Faejh, eine menschenähnliche Rasse, wenn auch mit einigen auffällig unmenschlichen Merkmalen. Außerdem sollen die Bewohner friedfertig sein, also sollten wir relativ einfach hineingelangen. Den Weg dahin kenne ich auch, jedenfalls bis zur Grenze. In unserer Ausbildung mussten wir die Karte Rileads lernen. Jetzt kann dieses Wissen endlich von Nutzen sein.“
Es war nicht viel, aber viel mehr wusste ich auch nicht. Aber solche Dinge wie Architektur waren einfach nicht erwähnenswert. Meine Brüder hatten nun einmal nur ihre Erfahrungen aufgeschrieben, sehr detailliert oder zielgerichtet sind sie dabei nicht vorgegangen. Ich wandte mich wieder an Garl. „Aber sagt mir, seid ihr schon einmal selbst einem Faejh begegnet? Oder wisst ihr vielleicht sogar wo wir hier in der Nähe einen von ihnen finden können? Es wurde berichtet dass sich einige von ihnen hier in Rilead niedergelassen haben.“
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Do 07 März 2013, 19:57

"Mit zehn Jahren ist ein Kind alt genug, eine Handwerkslehre zu beginnen. Warum nicht auch für das Kriegshandwerk?", widersprach Gerion den beiden, "Natürlich hat ein Kind nichts an der Front verloren, aber das heißt nicht, dass man nicht mit seiner Ausbildung beginnen kann. Es braucht Zeit und Drill um einen guten Soldaten zu formen und den Umgang mit seinen Waffen lernt man besser auf einem Kasernenhof als im Feld. Es schadet den Kindern nicht, wenn sie mit ihren Waffen umzugehen wissen. Das ist schließlich Krieg! Nach Vawek reiten können sie dann, wenn sie fünfzehn, sechzehn, siebzehn sind..."
Er ließ den Löffel, den er während seiner kurzen Rede auf halben Weg zum Mund erhoben hatte, wieder sinken und schob die Schüssel mit dem Eintopf von sich. Sie war kaum zur Hälfte gelehrt. Gerion verspürte noch immer Hunger - mehr sogar noch als zu Beginn ihrer Rast - doch für den Augenblick musste es reichen. Mehr wollte und konnte er sich einfach nicht zumuten. Seinen Krug hingegen hatte er bereits kurz nach ihrer Ankunft zur Neige gelehrt und rief nun nach dem Wirt, ihm einen Schlauch Bier für die Reise zu bereiten. "Aber nicht dieses dünne, wässrige Zeug, wenn's geht!"
"Wir sollten wieder aufbrechen", verkündete er seinen Mitreisenden und stemmte sich an der Tischplatte in die Höhe, "Haben noch ein gutes Stück Weg hinter uns zu bringen ehe es dunkel wird und je rascher wir wieder im Sattel sind, desto rascher erreichen wir auch die Grenze." Ihre Rast mochte kurz gewesen sein, doch Gerion Halbrek war ein ruheloser Mann. Einer, der nicht lange an einem Ort bleiben konnte, der es nicht leiden konnte, Zeit tot zu sitzen. Nicht solange er ein Ziel zu erreichen hatte...

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Fr 08 März 2013, 18:36


Garl überlegte kurz, bevor er antwortete: "Das kommt darauf an. Sicher weiß ich nichts, denn ich habe noch nie mit eigenen Augen einen gesehen. Aber etwas weiter östlich von Samaru hab' ich mal etwas über einen seltsamen Menschen gehört, dessen Haut leuchtete - Wenn das eines dieser unmenschlichen Merkmale ist, die ihr meint, dann dürfte er ein Faejh sein... aber das ist ziemlich weit weg. Dann gab es das Gleiche nochmal... - aber auch das weiß ich nur vom Hörensagen - noch weiter im Süden."
Er überlegte kurz. Es gab hunderte Geschichten über die seltsamsten Menschen, und er wusste einfach nicht genug über die Faejh, um die wichtigen zu finden. Außerdem wollte er doch ganz gern nach Alvae. Dann fiel ihm noch etwas ein: "Ungefähr eine halbe Stunde von hier gibt es ein Dorf, in dem eine alte Heilerin lebt. Ich bin einmal dortgewesen und die Leute haben seltsame Dinge über sie erzählt. Soweit ich mich erinnere stimmt nichts davon mit dem überein, was ich über die Faejh gehört habe, aber vielleicht weiß sie mehr über sie und ob sich in letzter Zeit einer hier niedergelassen hat."
Er war sich sicher, dass er in dieser Gegend die meisten Dörfer kannte, aber mit der Zeit konnte sich immer etwas ändern. Es war schon ein paar Jahre her, dass er hier gewesen war, denn es war immer ganz gut, den Leuten Gelegenheit zu geben, einen wieder zu vergessen.
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Sa 09 März 2013, 15:36

Flora verkniff sich einen Kommentar auf Gerions Bemerkung. Wenn du nichts nettes zu sagen hast, dann schweig lieber, hatte ihr ein Lehrmeister beigebracht, nachdem sie sich drei Wochen lang Speisesaal putzen eingebracht hatte, weil sie einen anderen Schüler vorgehalten hatte, dass seine Meinung kindisch war und er selber zu hirnlos agierte um überhaupt genau zu wissen, was er da von sich gab. Natürlich in weniger freundlichen Worten. Nein, wenn sie noch als Gruppe zusammenarbeiten sollten, dann war es besser das eine ums andere Mal einfach still zu sein.
Wenige Minuten später erhob sich die Gruppe und machte sich erneut auf den Weg zum Tor. Je näher das Tor rückte, je weiter sie die vertraute Heimat hinter sich ließen, desto unruhiger wurde Flora. Noch nie in ihrem Leben war sie in Rilead gewesen und auch das sagenumwobene Tor hatte sie noch nie in ihrem Leben mit eigenen Augen betrachten dürfen. Natürlich waren ihr viele Geschichten darüber erzählt worden, man hatte ihr viel darüber beigebracht, woher das Tor, der Schutzschild seine Magie bezog. Einmal pro Jahr musste jeder Magier im ganzen Land zum Tor reisen und eine große Menge an Magie in das Schild fließen lassen. Dieses Ritual wurde schon seit Jahrhunderten vollzogen, weshalb der Schild sogut wie undurchdringbar war. Eine einzige Schwachstelle bot das Tor, hätte man sich vollkommen von Rilead abgekapselt, so hätte man keine Probleme, aber der damalige König hatte es für ein nur sehr geringes Risiko gehalten, ein solches Tor zu bauen, da Rilead nie den Eindruck gemacht hatte, freiwillig zu den Schatten überzulaufen.
Ja, freiwillig, Flora schnaubte leise auf. Nun schien die Gefahr viel realer. Die meisten Faejh fürchteten sich nicht ansatzweise vor den Schatten, immerhin gab es das Schild noch und niemand glaubte ernsthaft daran, dass irgendjemand es zerstören konnte. Einzig und allein die Krieger und Magier wussten es besser, doch selbst an der Akademie hatte es Lehrmeister und Schüler gleichermaßen gegeben, die behauptet hatten, das Tor wäre unzerstörbar.
Die Sonne brannte auf Floras Gesicht und blendete sie. Es wurde nachmittag und die Sonne setzte ihren Weg am Himmelszelt vor, befand sich auf dem Abstieg. Golden schimmerte das Licht durch die grünen Blätter, warf lange Schatten auf dem Weg.
„Wo genau in Rilead liegt eigentlich deine Heimat?“, erkundigte sich Flora schließlich bei Naane, die den ganzen Tag über sehr still gewesen war. Flora wollte versuchen sie besser in die Gruppe mit einzubinden und vielleicht auch Gerions mehr oder weniger ablehnende Haltung zu zerstreuen.
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Sa 09 März 2013, 16:45

Naane war von Flora's Frage überrascht, sie hatte schlicht und einfach nicht, damit gerechnet das jemand aus der Gruppe danach fragen würde. "Mein Dorf lieg im Westen von Rilead etwa..." sie überlegte kurz, "Etwa zwei Tage vom Tor entfernt, zumindest zu Pferd, ich denke zu Fuss würde man etwa die doppelte Zeit brauchen. Mein Dorf ist recht gross, aber halt dennoch zu klein um es als Stadt zu bezeichnen. Vielleicht in ein paar Jahren. Im grossen und Ganzen nicht wirklich was Besonderes, bei uns gibt es praktisch alles, was es auch in anderen Dörfern gibt, Bauernhöfe, Handwerksbetriebe, eine Handelsgilde, das übliche Halt. Das einzig Spezielle ist eigentlich bloss das Wir eine der wenigen Honig- und Met-Hersteller ausserhalb der Quaranigrafschaft sind, aber das ist auch schon alles."
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Sa 09 März 2013, 20:14

Im Lauf des Nachmittags verschlechterte sich das Wetter. Wolken zogen auf, verfinsterten den Himmel und es dauerte nicht lange bis die ersten Regentropfen fielen. Das anfängliche Tröpfeln verwandelte sich rasch in heftige Schauer und bald schien es, als ertränke die ganze Welt um sie herum. Gerion nahm es mit stoischem Gleichmut, zog seinen Mantel enger um die Schultern und senkte den Blick, sodass die peitschenden Böen ihm das Wasser nicht zu sehr in die Augen jagen konnten. Was hätte er auch anderes tun sollen, als es zu ertragen? Einen Unterstand gab es weit und breit nicht und selbst wenn sich ein solcher aufgetan hätte: sie mussten voran kommen. Wärmen und trocknen konnten sie sich am Abend, wenn sie das Tor erreichten und einen Platz am Herd der Wachstube bekamen. Innerhalb kürzester Zeit waren sie alle - Faejh, Quarani und Pferde gleichermaßen - bis auf die Haut durchnässt. Es wäre vorausschauender gewesen, Mantel und Wams beim ersten Anzeichen von Regen auszuziehen und zu verstauen, am besten eingewickelt in die Decke, die dem Regen einigermaßen standhielt, doch nun, da die Kleider bereits am Körper klebten, war diese Chance vertan. Gerion war dankbar dafür, dass wenigstens die Straße gepflastert war und das Wasser zu beiden Seiten ablaufen konnte. Anderenfalls wären sie wohl bis zu den Knien im Schlamm versunken. So hielt der Regen sie wenigstens nicht übermäßig auf. Die Pferde trotteten mit gesenkten Köpfen voran, die Mähnen feucht und strähnig herab hängend. Doch auch das würde sich ändern, wenn sie Alvae erst einmal verlassen hatten. Es blieb ihnen wenig übrig als zu hoffen, dass das Wetter sich in den nächsten Tagen bessern würde.

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Sa 09 März 2013, 20:19

Das bereits heruntergefallene Laub raschelte unter den Hufen Dornes. Ashill atmete die feuchtfrische Luft tief ein. Der rotgoldene Schimmer, der die Kronen der Bäume langsam färbte, sah wunderschön aus. Doch bald würden sie braun werden, faulig zu Boden fallen und die Würmer und Käfer würden sie fressen.
Ashill seufzte tief und blickte dann Mathilda an.
"Ich weiss nicht. Ich war ja nie draussen, weshalb ich das Skelett nie gesehen habe", schmunzelte er. "Doch falls es uns begleiten will, wird es das vermutlich auch tun. Ich kenne mich mit diesen Wesen zwar keineswegs aus, doch es klang relativ entschlossen. Und wer weiss? Wenn es uns begleitet, wird es Banditen vielleicht genauso erschrecken wie es uns erschreckt hat."
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   So 10 März 2013, 18:15

Flora zitterte am ganzen Körper, so schön, wie das Wetter den ganzen Morgen und den ganzen Mittag über gewesen war, so schlecht war es nun. Regen prasselte auf die Reisegruppe herab und Flora schüttelte sich immer wieder vor Kälte. Ihre blauen Haare klebten an den durchweichten Kleidern, doch sie war froh über ihre langen Haare, denn der weiße Stoff des Kleides, das sie trug, entblößte im nassen Zustand beinahe mehr, als dass sie verdeckte. Immerhin gab es da noch das braune Wildledermieder, das sie gegen den Willen ihrer Mutter angezogen hatte. Wahrscheinlich hätte sie ihren Umhang während der Rast im Gasthaus nicht wegpacken sollen, jetzt fehlte ihr das Stück Stoff, auch wenn es wahrscheinlich nicht all zu viel Kälte abgehalten hätte.
Hoffentlich erreichten sie bald die Grenze, dort gab es ein kleines Wachhäuschen, in dem sie sich umziehen und wetterfeste Sachen anziehen konnten. Warum hatte sie sich sonst auch einen langen Kapuzenmantel gekauft. Mit einem unsicheren Blick auf die Satteltaschen, versuchte sie sich zu versichern, dass diese auch dicht hielten. Sonst wäre ihr ganzes Gepäck durchweicht und sie war nicht magiebegabt, sodass es nicht leicht werden würde, die Sachen zu trocknen. Vielleicht konnten da ja die Grenzmagier Abhilfe schaffen?
„Sag einmal Naane, du hast doch gesagt, dass ihr, also dein Dorf, außerhalb der Quaranigrafschaft lebt, warum ist das denn so? Hatte eure…Königin, sagt man das so?, Probleme mit den anderen?“, erkundigte sich Flora, die versuchte, sich eine ungefähre Karte von Rilead im Kopf zu zeichnen. Sie musste laut reden um den prasselnden Regen zu übertönen.
Doch die schlechte Laune über das Wetter fiel schnell von ihr ab, als sie ein Surren in der Luft wahrnahm. Das musste die Grenze sein. Grinsend schaute sie die anderen an, die mussten das doch auch merken!
„Ich glaube wir haben die Grenze bald erreicht!“
Man hatte ihr erzählt, dass die Schutzmauer durchscheinend war, aber leuchtete und so viel Magie ausstrahlte, dass man sie schon in hunderten Meter Entfernung spüren konnte, wenn man darauf achtete. Wenn der Regen und die Wolken nicht wären, wer weiß, vielleicht könnte sie die Grenze schon sehen.
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   So 10 März 2013, 19:14

Fenris hatte sich tief in seinem Kapuzenmantel vergraben und ertrug den Regen so gut es ging. Wenigstens wurde er nicht nass. Und sein Pferd sah trotz nasser mähne genug um den anderen zu folgen. Er hob den Kopf als ein Surren an seine Ohren kam. Flora hatte es anscheinend auch schon gehört und wirkte begeistert, zumindest erkannte er es an ihrer Stimmlage. Dann vergrub er sich wieder in seinem Mantel und brummte etwas vor sich hin. Hoffentlich war der Regen bald vorbei und hoffentlich wären sie bald an ihrem ziel angelangt. Er mochte das Reisen gar nicht, aber er musste sich damit abfinden. Krieger reisten halt viel umher.
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   So 10 März 2013, 21:08

Naane störte der Regen nicht so sehr, sie war es sich gewohnt ohne Kleidung und bei jeder Witterung draussen zu sein. Es war eher das Abkühlen, das ihr unangenehm war, hingegen das Sie Nass wurde störte sie überhaupt nicht. Die Wassertropfen prallten an ihrem Chitinpanzer einfach ab und ihre Augen schützte sie mit ihren transparenten Augenliedern.
Im Gegensatz zu Flora und Fenris konnte sie die Barriere nicht spüren, ob das nun daran lag, dass sie keine Lichtmagie beherrschte oder keine reine Magierin war, konnte Sie allerdings nicht sagen. Sie schob den Gedankengang beiseite und wandte sich stattdessen wieder an Flora.
"Wie? Unsere Königin?" Naane war erst nicht sicher, wie Flora das meinte, aber dann glaubte sie zu verstehen, was sie meinte. "Nein ich, oder besser gesagt mein Dorf hat keine Königin. Du musst wissen, dass wir zwar ein insektoides Volk sind, aber deshalb haben wir nicht die gleichen Eigenschaften wie ein Bienen- oder Wespenschwarm. In der Quaranigrafschaft gibt es zwar Königinnen, aber das sind gewählte Vertreterinnen, nicht wie bei einem Bienenschwarm, wo es eine Königin gibt, die alle Eier legt und die anderen kontrolliert. Bei uns unterscheiden sich die Königinnen körperlich nicht von normalen Quarani. Im Prinzip übernehmen sie die Aufgaben, die in anderen Grafschaften von den Bürgermeistern oder Stadthaltern ausgeübt werden. Und das Quarani ausserhalb unserer Grafschaft leben ist durchaus normal, genauso ist es ganz normal das Angehörige von anderen Rassen in der Quaranigrafschaft leben. Das ist dadurch bedingt, dass es keine männlichen Quarani gibt. Wir suchen unsere Gefährten bei den anderen Völkern und so kommt es halt immer wieder vor das einzelne Quarani ihren Partner in dessen Heimatort begleiten und dort mit ihm zusammenleben oder umgekehrt. So haben sich mit der Zeit auch ausserhalb unserer Grafschaft Dörfer und Städte gebildet in denen viele Quarani leben."
Naane hoffte, das Ganze verständlich erklärt zu haben. "Wie ist den das in eurem Königreich? Habt ihr auch einzelne Grafschaften oder seit ihr völlig anders organisiert?"
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   So 10 März 2013, 21:53

„Dann bleibt zu hoffen dass die Bewohner dieses Dorfes nicht die Flucht ergriffen haben. Oder schlimmeres.“ antwortete ich. Sicher war es eine gute Idee erst einmal ein Dorf zu besuchen und und dann in Richtung Alvae aufzumachen, schließlich mussten wir noch Proviant einkaufen. Außerdem konnte ich ein Pferd gut gebrauchen. „Wo liegt denn dieses Dorf? Vielleicht würden wir auf unserem Weg nach Alvae sowieso daran vorbeikommen und irgendwo müssen wir uns sowieso vorbereiten. Es ist niemals gut ohne Anhaltspunkte unsere Aufgabe zu beginnen.“ Es war für mich wie selbstverständlich dass auch Garl meine Aufgabe teilte, etwas anderes wäre schließlich nicht zu verantworten. Außerdem war musste er sich der Ehre bewusst sein, die ihm zu teil wurde. Schließlich konnte er mit einem Kleriker des Ordens reisen, so etwas taten nicht viele Menschen. Und ein junger Mann wie er würde sicher auch die Welt sehen wollen, ferne Länder bereisen, andere Völker kennenlernen. Etwas dem auch ich nicht ganz abgeneigt war. Außerdem war ich wahrscheinlich kaum älter als Garl. Womöglich einige Jahre, ich würde auf höchstens fünf schätzen. Aber die Jahre im Kloster hatten mich noch eher altern lassen, es war immer hartes Training gewesen, dazu mussten wir noch Unmengen lernen. Sicher nicht einfach, aber wir haben es für die Phönixe getan, allein das war uns Ansporn genug gewesen. Wir sind schließlich alle Diener der Phönixe.
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Grim
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   So 10 März 2013, 22:43

Es war nicht das Surren der Barriere, das Gerion auf das Ende ihrer Reise aufmerksam machte. Es war der Geruch von Rauch in der Luft, zwar durch den Regen geschwächt, aber als Note doch unverkennbar wahrnehmbar. Der unverkennbare Geruch von Zivilisation, das einzige sichere Zeichen der Anwesenheit anderer intelligenter Lebensformen. Einige Augenblicke später schälten sich schließlich auch die Umrisse der Grenzfeste aus der Dunkelheit. Klobig, einschüchternd, schwarzer Stein inmitten der schillernden Matrix der Barriere. Man war sich sehr wohl bewusst gewesen, dass das Tor die einzige Schwachstelle der Verteidigung des Reiches sein würde und sich darauf eingestellt, es eines Tages gegen den Feind halten zu müssen. Entsprechend trutzig und massiv waren Mauern, Türme und Torhaus errichtet worden. Jedenfalls zur äußeren Seite hin. Nach Alvae hin war die Feste offen - welche Bedrohung hätte auch von dort kommen sollen?
An einem anderen Tag hätte mit Sicherheit rege Betriebsamkeit auf dieser Seite der Barriere geherrscht, Regen und einbrechende Nacht hatten nun jedoch sämtliche Bewohner der Feste unter dichte Dächer und an warme Herde getrieben. Sämtliche Türen waren verschlossen, die Fensterläden verriegelt und wäre nicht aus jedem Kamin eine dünne Rauchfahne gestiegen, man hätte die Feste für verlassen halten können. Gerion lenkte sein Pferd zwischen Ställen und Wirtschaftsgebäuden hindurch auf das Torhaus zu. Dort hielten, lediglich von einer dürftig glimmenden Kohlenpfanne gewärmt, eine Handvoll verdrießlich dreinblickender Soldaten Wache. Einer von ihnen, dem Busch auf seinem Helm nach ihr Anführer, erhob sich und trat auf sie zu als er die Ankömmlinge bemerkte.
"Das Tor ist für heute geschlossen, Reisende!", verkündete er im harschen Ton eines altgedienten Militärs, "Kommt morgen wieder wenn die Sonne aufgegangen ist."
Der Henker entschied auf Anhieb, dass der Mann ihm unsympathisch war. Sicher, hätte man ihn dazu verdonnert im Regen Wache zu schieben, er hätte nicht weniger brüsk reagiert, aber vielleicht war es ja genau deshalb. Er mochte keine Leute, die ihn ähnlich waren. Andererseits: Leute, die ihm unähnlich waren, mochte er für gewöhnlich noch weniger. Gerion griff in die Zügel und ließ sein Pferd dicht vor dem Wachhauptmann anhalten. Es schnaubte, schüttelte die nasse Mähne und stieß eine Wolke heißer Luft durch die Nüstern, die als Nebel in die Nacht stiegen. "Wir reisen im Auftrag des Königs. Wenn wir es wünschen würden, dann würdet ihr dieses Tor augenblicklich öffnen", erklärte er mit gefährlich leiser Stimme und schob die Kapuze seines Mantels zurück, sodass der Wachhauptmann sein entstelltes Gesicht sehen konnte. Einige Herzschläge lang wechselten sich Faszination und Abscheu auf dem Gesicht des Mannes ab, dann schlug er den Blick nieder. Schwächling! "Aber zu eurem Glück werden wir das nicht verlangen", fuhr er fort, "Wir sind den ganzen Tag auf der Straße gewesen und wenn wir noch länger mit den nassen Hosen im Sattel sitzen reiten wir uns noch wund. Wir bitten um Quartier für die Nacht..." Es fiel Gerion schwer, zu bitten anstatt, wie es ihm viel näher gelegen hätte, zu fordern. Aber die Tradition verlangte es, um Herberge zu bitten, selbst wenn man einen königlichen Erlass bei sich trug, der einem jegliche erdenkliche Hilfe garantierte. Für einen Moment schien der Hauptmann unschlüssig, ob er der Bitte dieses unverschämten Kerls nachkommen oder ihn davon jagen sollte. "Ich kann euch den Erlass des Königs zeigen, wenn ihr das wünscht...", erklärte Gerion und versuchte nun eine Spur versöhnlicher zu klingen um die Sache zu beschleunigen. Nur eine Spur, nur so viel, wie es sein Stolz zuließ. "... aber ich wäre euch dankbar, wenn ihr mich bei diesem Wetter nicht dazu zwingt."
Der Wachhauptmann wandte sich seinen Männern zu, die sich bisher zurück gehalten und sich dicht um die Kohlepfanne geschart hatten. "Varen, Kelid!", rief er zwei von ihnen zu sich, deutete erst auf sie und winkte sie dann heran, "Bringt diese Reisenden zur Gemeinschaftshalle und ihre Pferde in die Ställe. Seht zu, dass sie etwas Warmes zu essen bekommen und die Tiere versorgt werden." Die beiden Soldaten, offensichtlich die jüngsten Mitglieder der Wachmannschaft, traten in den Regen hinaus, widerwillig, aber zu folgsam um sich dem Befehl eines Vorgesetzten zu widersetzen. "Folgt uns, Herr", wandte der eine sich an Gerion während der andere bereits voran lief und auf das langgezogene, flache Gebäude der Ställe zuhielt.

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Mo 11 März 2013, 19:46

Strömender Regen ergoss sich aus dem schwarz wolkenverhangenen Himmel. Es war als habe selbst der Himmel entschieden, dass es besser sei diese Länder wegzuwaschen und vom Antlitz der Welt zu tilgen. Der Krieger teilte dessen Meinung nicht. Er mochte die Länder, auch mit ihren Kriegen. Fühlte sich der Friede nicht besser an, wenn man schon einmal den Krieg erlebt hatte? Man lernte die stillen Momente zu schätzen. Dialektik war das Zauberwort. Und so war auch der Regen nichts schlechtes, vielmehr eine Talfahrt im allgemeinen Gefüge. Aber all das war mehr Hintergrundrauschen angesichts der Nachricht, auf die der Krieger wartete. Die Abgesandten des Königs waren hier. Und sie würden in das Land hinter der Barriere vordringen. Und er würde sie begleiten. Es gab keinen Grund, warum man ihn ablehnen sollte. Die Gestalten näherten sich dem Gemeinschaftshaus. Der Krieger trat an den vorangehenden Hünen heran und machte eine beschwichtigende Handbewegung. Die Gesandten sollten sich nicht bedroht fühlen.
"Ihr seid die Gesandten des Königs, nicht wahr?" Es war zu dunkel, um die Gesichter seiner Gegenüber wirklich zu erkennen. Aber mindestens eine der Gestalten war weiblich, eine weitere männlich und eine andere war seltsam.

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Di 12 März 2013, 21:14

Es war zu dunkel um zu erkennen, wer der Mann war, der sie auf halbem Weg zwischen den Ställen und der Gemeinschaftshalle abpasste, ob er nur ein weiterer Wachsoldat oder ein ranghoher Offizier war, und der beständig herab prasselnde Dauerregen machte es nicht besser. Gerion mochte es nicht, sich mit einem Mann zu unterhalten, dem er nicht einmal ins Gesicht sehen konnte. Vor allem aber wollte er nicht noch länger in Nässe und Kälte herum stehen.
"Zuerst einmal sind wir Reisende, die einen trockenen Platz am Feuer begehren", erwiderte er also, "Für alles andere ist Zeit wenn wir im Trockenen sind." Mit diesen Worten schritt er an dem Fremden vorbei und hielt auf die offen stehende, hell erleuchtete Tür der Gemeinschaftshalle zu. "Ihr könnt uns den Weg weisen", wandte er sich im Gehen dem Mann zu. Die beiden Führer, die man ihnen am Tor mitgegeben hatte, waren in den Ställen zurück geblieben um ihre Pferde zu versorgen. "Und wenn ihr uns etwas zu Essen und zu Trinken auftreiben könntet wären wir euch zu Dankbarkeit verbunden."

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Di 12 März 2013, 23:30

"Natürlich", stimmte der Krieger zu und geleitete die Gesandten zu der Gemeinschaftshalle, durch deren Fenster einladend die Leuchter glommen. Einige der anwesenden Wachen, die sich hier ebenfalls aufhielten, grüßten den Mann. Er war schon länger hier und eine bekannte Gestalt. Mit einer Handbewegung bedeutete er den Wachen sitzen zu bleiben. Die Gesandten wurden mit einer weiteren Handbewegung an einen weiteren Tisch gebeten.
"Ich hole Essen."
Wenig später war der Krieger kehrte der Krieger zurück, dampfende Schüsseln auf den Armen balancierend. Das Essen hier war nicht sonderlich gut, aber es füllte den Magen und vor allem wärmte es. Damit war es genau das Richtige für das vorherrschende Wetter. Die verlockend duftenden Schüsseln wurden auf dem Tisch abgestellt. Kurz darauf gesellten sich ein paar Krüge und eine tönerne Karaffe dazu.
"Esst. Trinkt. Danach reden wir."

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Mi 13 März 2013, 23:43

Der Fremde - ein Mann mit der Statur eines Kriegers und kohlrabenschwarzer Haut, auf der die Runen ihres Volkes nur noch deutlicher hervor traten - mochte ihnen einen Tisch gewiesen haben, doch es war nicht Gerions Art, sich vorschreiben zu lassen, was er zu tun und wohin er zu gehen hatte. Also steuerte er geradewegs an dem Tisch vorbei und hinüber zum Kamin in dem ein mächtiges Feuer wärmeverheißend vor sich hin prasselte. Durchnässt und durchgefroren wie sie waren war ihm der Platz am Feuer vorerst wichtiger als etwas zu essen.
Und so fand der Fremde ihn auch nicht dort vor, wo er sie zurück gelassen hatte, als er mit Bier und Eintopf zurück kehrte. "Kommt herüber wenn ihr reden wollt!", rief Gerion ihm zu, dabei seine Hände an den Flammen wärmend. Die Glut war so mächtig, dass Gerion es trotz seines Bedürfnisses nach Wärme nicht wagte, näher als einen Schritt heran zu rücken. Hitze legte sich auf seine Hände, seine Arme, sein Gesicht, ließ das Wasser aus seinem Bart trocknen und zog langsam sogar in die klammen Kleider. Gerion wusste, dass er Wams und Hose früher oder später würde ausziehen und ans Feuer hängen würde müssen, wollte er eine ernsthafte Chance haben, dass die Sachen bis morgen wieder trocken waren, doch vorerst genügte es ihm, dass das Feuer wenigstens seine Wangen zum Glühen brachte. Noch ein wenig die Kälte aus den klammen Fingern vertreiben! Dann konnte er seine Kleider wechseln.
"Wer seid ihr, dass ihr euch für unser Anliegen in Rilead interessiert, Fremder?", sprach er den Fremden an als dieser sich schließlich zu ihm an die Flammen gesellte. Seine Stimme klang rau und leise, davon abgesehen aber frei jeglicher Emotion. Nicht ablehnend, aber auch nicht freundlich. Es war nicht die Art des Henkers, offen auf Fremde zuzugehen. Und die Fragen, die dieser Fremde stellte, waren nicht von der Art, die Gerion gefallen hätte.

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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Sa 16 März 2013, 13:46

Fenris folgte den anderen und war froh, sich endlich am Feuer wärmen zu können. Kurz nickte er dem anderen Krieger zu. Dann ging er vom Kamin weg und setzte sich auf eine der Bänke. Er wusste, das es nicht richtig war, weiter zu reisen. Er war zwar kein Feigling, aber sein platz war nicht in dieser Gruppe. Sein Platz war auf einem Schlachtfeld. Und dorthin würde er zurückkehren. Er näherte sich Flora, er hielt sie für die vernünftigste der Gruppe.
"Ich werde an die Front zurückkehren, denn dort ist mein Platz. Passt auf euch auf, Flora," teilte er ihr mit. "Ich werde mich beim König für mein Verhalten entschuldigen, seid gewiss."
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Sa 16 März 2013, 13:59

Während Gerion sich schon am Feuer niedergelassen hatte, zog Flora es vor, sich erst eine Decke aus einer ihrer Satteltaschen zu holen, immerhin war ihr weißes Kleid mehr als nur durchscheinend geworden und sie hatte nur wenig Lust auf die gaffenden Blicke der Wachen. In die Decke gehüllt Ging sie dann zum Feuer und ließ sich nahe daran nieder.
Nach einiger Zeit näherte sich Fenris ihr und erklärte, dass er die Gruppe verlassen würde um an anderer Stelle gegen die Vawek zu kämpfen. Flora war überrascht von dem Entschluss, immerhin war es eine große Ehre auf solch eine wichtige Mission zu gehen, andererseits musste sie dies respektieren.
„Wenn dies für euch der falsche Platz ist, dann ist dem so. Sorgt dafür, dass ihr auf dem Schlachtfeld eher eure Bestimmung findet, ansonsten könntet ihr große Probleme bekommen.“ Flora dachte kurz daran, was man ihr beigebracht hatte, dass man den König nicht enttäuschen sollte. Sie hoffte für Fenris, dass der König seine Entscheidung verstehen konnte oder er sich in der Schlacht soweit auszeichnete, dass sein jetziges Abspringen weniger schlimm wirkte.
Sie fragte sich lediglich, warum er ausgerechnet ihr diese Entscheidung mitgeteilt hatte, immerhin war Gerion der Gruppenälteste und auch derjenige der vor den Wachen hier als Anführer der Gruppe aufgetreten war.
Wohlige Wärme breitete sich auf Floras Gesicht aus, als sie ihr Gesicht dem Feuer zuwandte. Noch immer konnte sie es kaum fassen, dass sie tatsächlich an der Grenze war, dass sie Rilead betreten würde, ein fremdes Land mit fremden Menschen. Wie es wohl sein würde? Sie wusste, dass das Land wahrscheinlich in keinem besonders guten Zustand war, nicht, wenn die Schatten es komplett übernommen hatte. Und dennoch, sie konnte es kaum erwarten endlich weiter zu reisen und wäre es nach ihr gegangen, so hätten sie hier an der Grenze gar nicht erst Halt gemacht.
„Naane, willst du noch was über Alvae wissen, ich bin heute Nachmittag nicht mehr dazu gekommen dir etwas zu erzählen.“, erkundigte sich Flora mit einem Seitenblick auf die Quarani. Es gefiel ihr nicht, dass Gerion die Quarani bisher weitestgehend gemieden hatte, sie mussten alle zusammenarbeiten und einander vertrauen. Da Gerion sich dabei keine besonders große Mühe gab fühlte Flora sich verpflichtet das Vertrauen für zwei zu schaffen. Wer konnte denn wissen, ob nicht einmal ihr Leben davon abhängen würde?
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BeitragThema: Re: Das Licht in der Dunkelheit [MSG]   Sa 16 März 2013, 23:51

Naane hatte sich ebenfalls ans Feuer gesetzt und genoss die Wärme. Die Augen geschlossen hatte sie unbewusst leise begonnen zu summen, bis sie von Flora angesprochen wurde.
Die Quarani blickte auf und sah Flora neugierig an. Sie konnte sich ein lächeln nicht verkneifen als sie die Decke bemerkte. "Nun ja... ich würde schon gerne wissen, wie es ist in eurem Königreich zu Leben... ich meine Rilead war immer neutral, doch wie ist es bei euch? Ihr seit Ja quasi schon dauerhaft im Kriegszustand mit den Vavek. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen."
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