Unbesiegbar

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 Takanors Geißel

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Anubis

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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyMo 22 Apr 2013, 22:31

Pravum betrachtete den Assassinen etwas und seufzte leise. Es wirkte so als hätte er bisher nur leichte Aufträge gehabt. „Wüsste ich wie der Drahtzieher aussieht oder heißt oder sich nur aufhält, würde ich mich nicht damit aufhalten Leute zu rekrutieren“, begann der Totenbeschwörer, während sein Blick sich verfinsterte und die Todesrune an seinem Obsidianauge leuchtete stärker, „Ich kenne eine ungefähre Richtung, doch das meiste wird sich erst auf der Reise ergeben. Im Grunde erwarte ich nicht dass es leicht wird, doch dafür habe ich ja einen Dieb und einen Assassinen hier von denen ich eigentlich erwarte dass sie wissen wie man Informationen beschafft. Euch vor der Magie des Magiers zu beschützen sollte für mich kein Problem darstellen.“ Das hoffte Pravum zwar nur, aber das mussten seine Begleiter ja nicht wissen. Er hatte zwar eine geringe Ahnung um was für Zauber es sich handeln könnte und wie der Marionettenspieler das ganze machte, aber das musste nicht heißen das er Recht behielt.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDi 23 Apr 2013, 18:48


Wusste dieser Mann wirklich, wen er vor sich hatte? Eine ungefähre Vorstellung hatte er, mehr nicht, sonst wüsste er, dass Nol keinen Schutz benötigte. Er hielt sich immer im Hintergrund - Wie sollte er da in Gefahr geraten? Bei seinen Schuppen, er war ja noch nicht einmal bei seinen Morden anwesend.
Aber gut. Absicherung und Planung war alles, und wenn jemand vorhatte, in abzusichern - schön. Nur, dass er keine Informationen bekommen würde, gefiel ihm überhaupt nicht. Er war das letzte Ende in der langen Geschichte eines Attentats - Die Teile mit dem auskundschaften übernahm er nur, wenn es um Details des Ortes ging. Sogar Gewohnheiten lieferte man ihm gewöhnlich auf dem Silbertablett - Schließlich kannten seine Auftraggeber seine Opfer. Dass sie augenscheinlich mit ihnen befreundet waren, war keine Seltenheit. Wieder stieg Ärger in ihm auf, dass dieser Mensch ihn hatte rufen lassen wie einen einfachen Schläger. Er war zwar umgänglich, aber nur, solange es nicht an seinen Stolz ging.
Aber a propos Information: Ein Dieb? Er drehte den Kopf, um die beiden Anderen zu betrachten. Der Mann? Könnte sein. Die Frau? Könnte auch sein. Sie wirkte eigentlich völlig normal und sah kein wenig wie ein Dieb aus - Die beste Voraussetzung, um einer zu sein. Naja. Er konnte ja später einfach fragen. Oder es sein lassen.
Jetzt allerdings würde er sich entscheiden müssen. Sein verletzter Stolz nagte immernoch an ihm, doch er musste sich eingestehen, dass er - wie alle anderen, war er jetzt gar nichts Besonderes mehr? - keine Wahl hatte. Und da war ja noch die Belohnung.
"Ich nehme an", sagte er mit einem freundlichen - und absolut falschen - Augenzwinkern.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDo 25 Apr 2013, 11:02

Pravum betrachtete die Drei vor ihm und auch wenn man es ihm nicht ansah, war er etwas erleichtert. Endlich hatten alle drei zu gesagt, auch wenn man ihnen ansah das keiner von ihnen wirklich es Überzeugung tat, sondern viel mehr wegen seiner Drohung und der Aussicht auf eine Belohnung.
„Gut, da nun alle zugesagt haben, geht nach oben zu der Wache die oben steht. Sie wird euch wird euch zu der Kaserne bringen und dort stehen bereits Pferde und der Reiseproviant bereit. Ich folge euch gleich“, kam es von Pravum, während er sich von der Gruppe weg drehte und strich erneut über den Marmorsarg.
Als die Gruppe langsam die Gruft verlassen hatte, machte sich eine neue Person bemerkbar. Langsam trat Nachtkrähe aus den Schatten heraus und kniete sich vor seinen Lord hin. „Mein Lord, ich traue dieser Gruppe nicht“, kam es von ihm, wobei man die Sorge in seiner Stimme hören konnte. „Ihnen zu vertrauen wäre wohl auch töricht“, meine Pravum nur, während seine Hand auf den Sarg lag. Er hatte bereits herausgefunden warum ihm die Präsenz der Heilerin so bekannt vorkam. „Von dieser Gruppe würde ich am ehesten noch dem Dieb vertrauen.“ „Aber mein Lord, warum nicht der Heilerin?“ „Ich habe dafür meine Gründe, Nachtkrähe“, begann Pravum, bevor sich langsam aufmachte die Gruft zu verlassen, „Doch sollten die drei mich auf der Reise hintergehen, soll keiner von ihnen irgendwo mehr eine sichere Zuflucht finden!“ „Ja, mein Lord“ Mit diesen Worten verließ der Totenbeschwörer die Gruft und Nachtkrähe verschmolz wieder mit den Schatten
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySa 27 Apr 2013, 02:18

Etwas verloren schüttelte Ciara den Kopf. Sie hätte zu einem anderen Zeitpunkt diese Stadt besuchen sollen. Am Ausgang der Gruft angelangt wandte sie sich an die beiden Anderen, die von dem Grafen überrumpelt worden waren.
"Nun, dann werden wir wohl eine Weile Weggefährten sein. Mein Name ist Ciara, ich bin Heilerin von Beruf. Und mit wem habe ich die erzwungene Ehre?"
Sie versuchte, freundlich zu lächeln, doch man konnte ihr ihren Unmut ansehen. Es widerstrebte ihr noch immer, den Grafen zu begleiten, wollte sie doch niemanden gefährden. Wer wusste schon, wie lange sie unterwegs sein würden? Doch bis irgendetwas geschah würde sie versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySo 28 Apr 2013, 21:00

Ein Grinsen schlich sich in Sheix Gesicht. Es wurde ihm doch gleich wesentlich wohler, wenn sie eine Heilerin in der Gruppe hatten würden. Auch wenn sie offensichtlich genauso ungern dabei war wie er selbst.
Mit einem leichten Schwung stieß er sich von der Wand ab und folgte seinen zukünftigen Gefährten. Kaum waren sie wieder außerhalb der Gruft, streckte er sich erstmal und genoss seine, zumindest für den Augenblick, wiedererlangte Freiheit. Er beschloss, dass er definitiv keine Gruften mochte, dort drinnen war es viel zu eng und viel zu gruselig.
"Sheix", nannte er knapp seinen Namen. "Professioneller Betrüger und Dieb."
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDi 30 Apr 2013, 15:31


Etwas widerstrebend löste sich Nol vom Schein der Fackeln. Draußen vor der Gruft erwartete ihn das kalte weiße Mondlicht und jagte ihm einen Schauer über die Schuppen.
Überhaupt fühlte er sich nicht wohl. Zusammenarbeit war nicht seine Stärke und jetzt sah es so aus, als würde ihm genau das bevorstehen. Dieser ganze Auftrag gefiel ihm nicht: Alles, wirklich alles, lag im Ungewissen. Hatten sie überhaupt irgendwelche Informationen? Wo sollte man denn da ansetzen? Aber ein Rückzieher kam nicht in Frage. Er hatte bisher jeden Auftrag beendet. Jeden. Und das sollte gefälligst so bleiben. Er seufzte leise und hob das Gesicht zu den Sternen. Hört auf zu blinken. Mir fehlt die Sonne.
Er wandte den Kopf den beiden Anderen zu, die sich vorgestellt hatten. Heilerin. Wie lustig.
"Ich heiße Nol", sagte er mit einem Lächeln, "ich stelle Gifte her." Er machte eine kurze Pause und fuhr dann fort: "Und verwende sie."
Jetzt noch ein entsetztes Gesicht und seine Laune wäre entgültig ruinert. Er drehte sich mit einer schlängelnden Bewegung von den beiden weg und ließ seinen Blick über den Friedhof schweifen. Die Wache, die sie aufsuchen sollten, stand einige Gräber weiter. Würden sie noch heute Nacht aufbrechen? Bitte nicht. Er konnte jetzt keine Gesellschaft mehr ertragen. Außerdem musste er seine Sachen aus dem Gasthaus holen. Langsam kroch er auf den Soldaten zu.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySo 05 Mai 2013, 00:49

Der Soldat betrachtete die drei Personen die auf ihm zu kamen, jedoch spiegelte sein Blick eine gewisse Verachtung wieder. Als alle Drei nah genug waren holte er drei Münzen hervor und hielt sie ihnen entgegen. Diese Münzen wirkten bereits alt und hatten statt dem üblichen Königlichen Symbol einen Totenschädel als Prägung. Wenn einer von ihnen in der Lage wäre Magischen Präsenzen zu spüren, würde man in jeder Münze eine leichte magische und unheilige Präsenz spüren.
„Für jeden eine Münze und verliert sie nicht“, kam es von dem Soldaten, während sich alle drei jeweils eine solche Münze nahmen. Anschließend wandte sich die Wache von ihnen ab und ging bereits voraus. „Wenn ihr noch etwas besorgen oder holen wollt dann beeilt euch und kommt so schnell wie möglich zu der Kaserne. Wer bereits alles bei sich hat folgt mir.“ Nicht wirklich darauf achtend ob jemand ihm zuhörte oder folgte, setzte die Wache seinen Weg weiter fort. Auch wenn er in den kurzen Gespräch versuchte zu vermeiden verachtete er die Fremden, denn im Normalfall bedeuteten sie nichts als Ärger.

Pravum war gerade dabei die Gruft zu verlassen als er plötzlich inne hielt. Es war ein Leichter Windhauch und ein leises Flüstern das er vernahm das es ihm zum Halt bewegte. Kurz blickte er zurück zum Marmorsarg und lächelte leicht, dabei war dieses Lächeln keins seiner üblichen finsteren sondern warm und freundlich. Vielleicht war es sein Alter das ihm gerade eben einen Streich gespielt hatte oder er hatte tatsächlich die Stimme seiner Enkelin flüstern hören.
Doch wenn es kein Streich seines Alters war, sondern er tatsächlich die Stimme seiner Enkelin gehört hatte bedeutete es das es ein Gute oder Schlechtes Zeichen war? Der Totenbeschwörer fürchtete weniger sein eigenes Schicksal das ihm vielleicht erwarten könnte, sondern um die Leute die ihm unterstanden sollte er in naher Zukunft das Zeitliche segnen.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySo 05 Mai 2013, 21:59

Ciara schüttelte den Kopf und betrachtete die Münze. Wofür zur Hölle war die denn? Konnten sie sich damit als Lakeien des Grafen ausweisen? Oder sogar als die der Königin? Nun, wofür auch immer diese Münze gut sein mochte, es wäre wohl besser, sie aufzubewahren. Seufzend steckte Ciara die Münze in ihre Tasche und wandte sich den anderen zu.
"Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber ich habe bereits alles. Ich werde bereits mitgehen."
Mit diesen Worten drehte sie sich wieder zu der Wache um und folgte ihr. Sie hatte Angst vor den nächsten Wochen und fürchtete sich, was passieren würde, wenn sie ihr auf die Schliche kämen, doch andererseits war sie auch äußerst interessiert, was sie alles erwarten würde. Wie lange mochte es wohl dauern, bis sie überhaupt Krankheitsanzeichen spühren würden?
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyMo 06 Mai 2013, 19:15

Es tat doch gut, wieder allein zu sein. Warmer Feuerschein fiel aus den Fenstern der Häuser auf sein Gesicht und malte drohende Schatten auf die gegenüberliegende Häuserwand. Eilig und lautlos glitt er durch die nächtlichen Gassen in Richtung der Kaserne. Er hatte zwar keine wirkliche Lust auf diesen Auftrag, aber einen Auftraggeber ließ man nicht warten. Nie. Das war einfach nicht sein Stil.
Kaum hatte die Wache am Friedhof ihre Worte ausgesprochen, war er auch schon in der nächsten Straße verschwunden gewesen, in Richtung des Gashofes. Er hatte die wichtigsten Sachen geholt, das Zimmer bezahlt (Der Wirt gehörte zu der Sorte Menschen, die nicht gern mitten in der Nacht von einem Zischen geweckt wurden, aber was sollte man machen?) und war dann wieder zwischen die eng beisammen stehenden Häuserwände eingetaucht.
In einem grünen Beutel, den er sich über die Schulter gehängt hatte, hatte er seine Habseligkeiten verstaut. Er nahm nie viel zu einem Auftrag mit, was ein Pech war, denn so hatte er weniger Zutaten und fertige Gifte dabei, als er sich nun gewünscht hätte. Seine Bewaffnung bestand aus dem langen, vergifteten Messer, einem kurzen Stilett mit hohler Klinge (ging garantiert schnell kaputt. Aber was sollte man machen, es war die beste Möglichkeit, eine giftige Waffe für mehrere Verwendungen zu präparieren - Wie bei einr Schreibfeder) und einem etwas über armlangen Stab mit abgerundeter, eisener Spitze. Ein Schlag damit war zwar nicht tötlich, aber tat weh - Er war mehr für wilde Tiere als für andere Gegner gedacht.
Plötzlich öffnete sich vor ihm ein Platz und ein hohes, steinernes Gebäude mit abweisenden, immergleichen Fensterhöhlen tauchte vor ihm auf. Das könnte gut eine Kaserne sein. Sie entsprach jedenfalls der Beschreibung des Wirts, auch wenn sie den Kasernen in seiner Heimat nur wenig ähnelte.
Im Schatten seiner Gasse bleib er stehen und betrachtete mit ausdruckslosem Gesicht den Eingang. Innerlich war er nervös. Die anderen waren wahrscheinlich schon eingetroffen. Sollte er einfach auf die Wachen vor der Tür zugehen? Ihnen diese Münze zeigen? Er fuhr sich unsicher mit der gespaltenen Zunge über die Lippen - Eine Bewegung, die er sofort unterdrückte. Emotionen fielen auf. Selbst, wenn es jetzt nicht wichtig war, sich bedekct zu halten, hielt er sich trotzdem immer dazu an; durch diese Art von Übung behielt man im Ernstfall leichter die Kontrolle.
Hin und hergerissen betrachtete er weiter die Fassade. Das führte zu nichts. Er kroch aus der Dunkelheit heraus und bewegte sich, die Münze in der Hand, auf die Wachen zu. Stumm ließen sie ihn ein.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyMo 06 Mai 2013, 20:00

Mit einem äußerst misstrauischem Blick betrachtete Sheix die Münze. Für einen kurzen Moment erwartete er tatsächlich, dass etwas besonderes passierte, aber - nichts. Schulterzuckend ließ er die Münze in seiner Tasche verschwinden. Es würde sich schon noch zeigen, wozu sie nützlich war.
Seine Sachen hatte er die ganze Zeit bei sich gehabt, war ja auch nicht sonderlich viel Gepäck, welches er sich mitgenommen hatte. Eventuell müsste er sich während der Reise noch ein paar Sachen besorgen, denn eigentlich hatte er ein solches Unternehmen nicht eingeplant. Aber wer würde auch mit soetwas rechnen, seine Gefährten waren sicherlich genauso ahnungslos gewesen wie er selbst.
Mit schnellen Schritten folgte er der Heilerin und der Wache, bevor er noch den Anschluss verlor.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDo 09 Mai 2013, 10:41

Die Wache führte die Heilerin und den Dieb n die Kaserne, vorbei an den Wachen am Tor und in den Kasernenhof. Dort befanden sich einige Soldaten die gerade nicht auf Patrouille waren oder einen anderen Wachdienst hatten. Einige kümmerten sich um ihre Ausrüstung und warfen den zwei Ankömmlinge nur einen kurzen Blick zu, wobei man diesen nicht gerade als Freundlich bezeichnen konnte.
Die Wache blieb bei drei Pferden stehen. „Mit diesen Pferden werdet ihr reisen, jedes von ihnen trägt Proviant für sieben Tage für euch“, begann die Wache und drehte sich wieder zu der Heilerin und dem Dieb, „Zumindest solange ihr sparsam mit euren Proviant umgeht.“

Pravum hatte sich während dessen zum anderen Ende des Friedhofs aufgemacht, denn dort hatte er sein Pferd angebunden. Kaum war er bei diesen, stieg er in den Sattel und lenkte sein Ross in Richtung der Kaserne. Sein Blick streifte dabei über die Stadt und er seufzte leise, vielleicht wäre es das letzte Mal das er die Stadt sah.
Er ritte kurz nach dem Naga durch das Tor der Kaserne und näherte sich so der Gruppe. „Ich hoffe ihr habt alles? Wenn ja, dann würde ich vorschlagen wir beginnen mit unseren Reise“, kam es von dem Totenbeschwörer und er betrachtete die Drei vor ihm. Mal sehen wie lange sie bei ihm bleiben würden auf der Reise und ob die Suche nach dem Puppenspieler schnell von statten ging oder mit vielen Problemen begleitet wurde.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySo 12 Mai 2013, 02:46

Mit gemischten Gefühlen nahm Ciara die Erläuterung der Wache hin, bevor sie die Pferde musterte. Sie konnte sich nicht daran erinnern, jemals geritten zu sein und bezweifelte daher, das sie überhaupt reiten konnte. Das konnte ja heiter werden... Andererseits hatte sie auch keine Lust, zu Fuß zu gehen, während die anderen ritten. Nun, vielleicht hätte dieses Thema sich eh erledigt, wenn...
Ihr Blick fiel auf den speziellen Sattel, den eines der Pferde trug: Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Sätteln, die aus Sitzfläche und Steigbügeln bestand - soweit Ciara dies als Laie so einordnen konnte - hatte dieser Sattel keine Steigbügel und die Sitzfläche war deutlich nach hinten hin erweitert. Auch war die Sitzfläche ebenmäßiger, weniger über den Rücken des Tieres gerundet. Was Ciara sah, war ein Naga-Sattel, eine verdammt seltene Anfertigung, bevorzugten die meisten Naga doch die Reise aus eigener Kraft.
Wie auch immer, der Naga der Gruppe würde nicht der Grund sein, warum sie die Pferde nur als Lasttiere und zur schnellen Flucht verwenden würden. Und wahrscheinlich würde der Graf Ciara eher zum Reiten zwingen, als den anderen zu befehlen, ebenfalls zu Fuß zu gehen. Kaum hatte sie diesen Gedanken zu Ende gedacht, tauchten auch schon der Nage und der Graf auf. Wiederwillig trat Ciara zu einem der Pferde mit gewöhnlichem Sattel und ließ dieses an ihrer Hand schnuppern.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySo 12 Mai 2013, 10:54


Immerhin daran hatten sie gedacht. Es wäre wohl ziemlich interessant geworden, sich auf einem Menschensattel zu halten, zumal er noch nie auf einem Pferd gesessen hatte. In seiner Heimat fielen sie einfach zu sehr auf. Ein bisschen nervös sah er sich um. Auch die Heilerin - Ciara, erinnerte er sich - schien nicht sehr vertraut mit Pferden. Nol seufzte. Immerhin, wenn erauf der Reise von diesem Monster fiel, würden nicht alle verwundert schauen. Hoffentlich. Das "Monster" drehte den Kopf zu ihm und schnupperte ängstlich. Hatten Pferde Angst vor Schlangen? Bei seinem Glück vermutlich ja. Und wie kam man überhaupt auf diesen Sattel hinauf?
Hilfesuchend sah er sich nach den Anderen um.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDo 16 Mai 2013, 14:55

Vorsichtig schnupperte das Pferd an Ciaras Hand, bevor es sie gnädig zu akzeptieren schien. Sanft streichelte die Heilerin dem Tier über den Hals, welche ruhig schnaubte und abwartete, was sie als nächsten tun würde. Plötzlich fuhr ein Ruck durch den Pferdeleib, bevor das Tier ein schmerzerfülltes Wieheren ausstieß, auf die Hinterbeine stieg und zusammenbrach. Erschrocken fuhr Ciara zurück. Wahrscheinlich rettete ihr dies das Leben, denn schon schlug ein Armbrustbolzen dort ein, wo sie gerade noch gestanden hatte. Ein rascher Blick verriet, das auch das Pferd von einem Bolzen getötet worden war, der wohl Ciara gegolten hatte.
Angsterfüllt sah Ciara sich um und versuchte, herrauszufinden, wo der Armbrustschütze stand, doch sie konnte auf die Schnelle nichts entdecken und zu lange an einem Platz zu verharren war ihr zu riskant. Ohne lange nachzudenken versteckte sie sich hinter ihrem toten Pferd, in der Hoffnung, das der Armbrustschütze sie dort nicht erwischen konnte. Gleichzeitig verstärkte sie instinktiv die ihre Pestilenzaura, ohne zu bedenken, das es auch ihre erzwungenen Begleiter treffen würde. Mehr als Übelkeit und leichte Kopfschmerzen sollten dennoch nicht daraus resultieren, aber das wäre genug, um den Armbrustschützen, wenn er nah genug war, soweit außer Gefecht zu setzen, das er nicht mehr richtig würde zielen können. Hoffte sie.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySa 18 Mai 2013, 15:07

Der Angriff auf Ciara kam etwas unerwartet und sofort waren die Soldaten alarmiert. Sie hatten sich ihre Waffen gegriffen und begannen sich nach den Angreifer um zu sehen und die die Zivilisten am Hof zu umstellen und zu schützen.
Pravum betrachtete die Leiche des Pferdes und blickte in die Richtung von der der Bolzen gekommen sein musste. Am Dach der Kaserne konnte er nichts erkennen, doch dort musste sich der Angreifer befinden. Es war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ausgebildeter Assassine und wie es aussah war er hinter der Heilerin her. Zumindest war der Versuchte Mord an ihr ein gutes Indiz dafür. Ein Motiv dafür begann sich auch zu formen als er ihre Pestilenzaura stärker zu spüren begann. Er hätte nicht gedacht das er wieder einmal eine Person treffen würde mit einer solchen Aura.
Der Totenbeschwörer schloss sein verbliebenes Auge und konzentrierte sich auf die Umgebung. Im Normalfall machte es ihm seine Fähigkeit Seelen zu spüren und zu sehen leicht jemanden zu finden der sich zu verstecken versuchte. Doch hier war das Gedränge von Sterblichen so dicht das sich der Assassine mit Leichtigkeit verstecken konnte, wenn er sich noch hier befand.
Die Todesrune auf seinen Obsidianauge begann erneut kurz rot zu leuchten, bevor sich ein Geist neben ihm aus den Boden erhob. Mit einen „Wie ihr Befiehlt, Meister!“ schwebte der Geist in Richtung des Daches der Kaserne, während er dabei langsam unsichtbar wurde.
Kurz nach dem der Geist in Luft aufgelöst hatte, öffnete Pravum wieder sein Auge und ging zu der Heilerin.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySa 18 Mai 2013, 20:09

Gerade eben hatte der junge Dieb sich mit seinem Pferd vertraut gemacht, als neben ihm der Tumult ausbrach. Das Pferd neben ihm sackte zusammen und die Heilerin Ciara konnte sich gerade noch vor einem herannahendem Bolzen retten. Ob das geplant war oder eher der Schreck des Momentes war in diesem Moment wohl egal. Hauptsache niemand war zu Schaden gekommen, auch wenn es ihm um das Tier leid tat.
Bevor er selbst auch noch unter Beschuss geriet, ging er schnell hinter einigen Kisten in Deckung. Dann richtete er seinen Blick zum Dach der Kaserne, auch wenn er bezweifelte, dass er noch jemanden sehen konnte. Doch bevor er überhaupt irgendetwas erkennen konnte, durchfuhr ihn ein ziemlich plötzlicher Schmerz im Kopf. Im nächsten Moment stieg in ihm eine Übelkeit auf und ließ ihm kurz schwarz vor Augen werden. Es hielt nicht sonderlich lange an, schon nach kurzer Zeit nahmen zumindest die Kopfschmerzen wieder ab, doch die Übelkeit blieb.
Er versuchte sich zusammenzureißen, schließlich lief hier irgendwo noch der Attentäter herum. Irgendwie war er gerade froh, dass er bei seiner Ankunft doch nichts zu Essen bekommen hatte.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySo 19 Mai 2013, 14:30


Alles, was Nol im ersten Moment mitbekam, war, dass sein Pferd versuchte, ihn umzubringen. Es steig auf die Hinterbeine und schlug mit den Hufen nach seinem Kopf - Das jedenfalls dachte er, bis er nach dem ein oder anderen Ausweichmanöver das zusammengesackte Reittier der Heilerin sah. Kein Wunder, dass sein eigenes in Panik geriet. Was war mit de- ? Dann sah er den Armbrustbolzen, der gut sichtbar aus dem Brustkorb des Pferdes ragte. So schnell tot, nur wegen einem Stock im Hals? Ein Mensch vielleicht, aber doch kein Pferd! Seine Gedanken schienen verlangsamt. Er war nicht of so eine Situation gefasst gewesen, nicht jetzt. Ohne sorgfältige Planung war er hilflos, und das hier lief ganz eindeutig nicht nach Plan!
Endlich kam wieder Bewegung in ihn. Hektisch sah er sich nach der Richtung um, aus der die Bolzen gekommen waren, doch er hatte einfach zu wenig Übung darin. Ungefähr geradeaus? sagte sein Hirn spöttisch. Egal. Einfach ducken.
Nur wo? Er wusste ja noch nicht einmal, aus welcher Richtung die Gefahr kam.
Wie alle Anderen, sagte ihm sein Instinkt, nicht auffallen, mach, was alle machen. Der Dieb hockte hinter mehreren gestapelten Kisten. Keine schlechte Idee.
Gerade, als er sich dazugesellen wollte, traf auch ihn eine Welle von Übelkeit.
Er hätte dem Ganzen wirklich nicht zustimmen sollen.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDi 28 Mai 2013, 14:17

Es folgte kein weiterer Anschlag, also ließ Ciara ihre Aura abklingen. Vorsichtig lugte sie hinter dem Pferdekadaver hervor. Der Attentäter hatte seinen Versuch wohl aufgegeben, nachdem die Beiden Bolzen fehlgegangen waren. Vielleicht war es auch Ciaras Aura. Was auch immer der Grund dafür war, der Scharfschütze war wohl verschwunden. Erleichtert erhob sich die Heilerin und klopfte den Staub von ihrer Robe. Nur einen Moment später Näherten sich zwei Wachen durch das Kasernentor, die einen Mann in ihrer Mitte führten. Eine der Wachen hielt zwei Armbrüste in der Hand. Die andere wandte sich nun an Pravum.
"Mylord? Wir haben diesen Mann gefunden, als er vom Dach der Kaserne sprang. Diese beiden Armbrüste hatte er dabei. Er verweigert alle Aussagen."
Ciara betrachtete den Mann. Er trug die typische Kleidung eines Armbrustschützen aus der Armee der Königin. Er lächelte übermütig, aber sein Blick war irgendwie leer. Dennoch versetzte der Anblick der Heilerin einen Schrecken. Hatte etwa jemand herrausgefunden, das die "Seuchen" ihre Schuld waren? Hatte man dies der Königin mitgeteilt und diese sandte nun Kopfgeldjäger nach ihr aus? Sie konnte fühlen, wie ihr alle Farbe aus dem ohnehin schon blassen Gesicht wich.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDo 30 Mai 2013, 13:10

Pravum wandte sich zu der Wache und dem Gefangen, während er diesen betrachtete. Die Typische Kleidung erkannte der Totenbeschwörer sofort, doch nun stellte sich die Frage was der Soldat von seiner Einheit entfernt suchte? Einerseits könnte dieser Mann auch ein einfacher Deserteur sein und sich versuchen als Söldner durch zu schlagen, wäre auch ein Grund warum er als erstes versuchte die Heilerin zu töten. Doch wenn man ihm genau betrachtete konnte man sehen das sein Blick leer war, was zur Annahme führte das er gar nicht wusste was er tat oder wo er war. Dann könnte das Attentat auf die Heilerin auch nur ein Ablenkungsmanöver sein und sie vor dem wirklichen Ziel abhalten sollte.
Pravum strich sich mit seiner linken Hand über sein Kinn, während er den Attentäter betrachtete. Am Ende kam er zu dem Entschluss das er ein paar Stunden Verzögerung verkraften konnte und erst einmal versuchen würde etwas aus diesen Soldaten heraus bringen konnte. Mit einen Handzeichen rief er zwei weitere Wachen zu ihm. „Bringt diesen Mann in die Kerker, sollte er versuchen zu fliehen oder sich zu wehren, dann brecht ihm die Knochen“, kam es von Pravum, während er sich wieder von den Wache abwandte. „Ja, Mylord!“, war die Antwort der Wachen, bevor sie den Mann mit nahmen und mit diesen in der Kaserne verschwanden.
Pravum hatte seine Aufmerksamkeit wieder auf die Heilerin gerichtet, welche bereits ihre gesamte Farbe aus dem Gesicht verloren hatte. Sie vermutete wohl auch das das Attentat ihr gegolten hatte und sie hatte wohl auch angst das man wusste was für eine Gabe sie hatte. „Kommt mit mir, wir haben etwas zu besprechen“, meinte der Nekromant zu der Heilerin und wandte sich ab, bevor er voraus ging und in die Kaserne ging. Dabei kam ihm der Gedanke das sein Attentäter vielleicht nützlich wäre wenn sie die Informationen aus den Schützen heraus foltern müssten. Er gab einer der Wachen Bescheid den Dieb und den Attentäter runter zu den Kerkern zu führen, da sie bei der Befragung des Schützen dabei sein sollten.
Pravum achtete darauf das die Heilerin ihm folgte, während er sie durch die Kaserne führte.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 23:14

Das der Grad sie um ein Gespräch bat, trug nicht gerade dazu bei, das sie sich wohler fühlte. Sicher wollte er von ihr wissen, was sie getan hatte, das man offensichtlich einen Attentäter auf sie angesetzt hatte. Was sollte sie ihm sagen? Das sie existierte? Das man sie für eine Hexe halten konnte? Oder sollte sie ihm gar von ihrem Fluch erzählen? Nein, es würde wahrscheinlich ihren Tod bedeuten. Dann würde sie lieber im Kerker schmorren, bis die Stadt zu krank war, um ihre Fähigkeiten als Heilerin zu ignorieren. Und dann würde sie die erste Gelegenheit nutzen, um zu fliehen.
Während sie Pravum folgte, reifte in ihrem Kopf dieser Plan. Ganz gleich, welche Fragen der Grad stellen würde, sie würde nicht verraten, was sie über die Möglichkeit eines Kopfgeldes auf sie wusste.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyDi 11 Jun 2013, 11:53

Vrael wie seinem Ziel so nahem wir nie zuvor!
Seit nun schon fast 5 Jahren verfolgte er den Dieb des Elbenbogens, was sich als viel schwerer Erwiesen hatte als er jemals gedacht hatte.
Doch sein Ziel war gerissen, er wusste wie er seine Spuren verwischte. Doch diesmal war er unvorsichtig gewesen und so war es Vrael letztendlich gelungen Ihn in der stinkenden Menschen Stadt Asivan einzuholen.
Vrael verabscheute die Menschen mit jedem Tag den er in Ihren Städten, Dörfern, ja den er allein in Ihrer nähe Verbringen musste noch mehr.
Sie waren ungebildet, unhygienisch und hatten keinen Sinn für Perfektion. Das lag vielleicht an Ihrer doch recht kurzen Lebensspanne, oder aber vielleicht auch nur an Ihrem minderen Intellekt.
Dazu waren sie korrupt und verrieten sogar Ihre eigene Sippe, man musste nur den richtigen Anreiz bieten. So war es Ihm auch endlich gelungen die Spur von Sheix, wie dieses niedere Subjekt sich nannte stetig zu verfolgen, er bot einfach die richtigen Anreize.
Und so hatte er Ihn endlich gefunden und sein Glück schien nicht nachzulassen, denn dieser sonst so vorsichtige Mensch zeigte sich plötzlich mitten in der Nacht offen auf der Straße.
Vrael hatte Ihn in Begleitung einer menschlichen Frau, die vor Magie stank, entdeckt. Sie zu verfolgen war ein leichtes gewesen, denn ein Mensch bewegte sich so laut, dass man Ihn nicht sehen musste um Ihn zu verfolgen, man hörte Ihn einfach.
Der Dieb und die Frau gingen in ein großes steinernes Gebäude, etwas später trafen noch zwei weitere Personen ein, doch die waren uninteressant.
Nach einigen Augenblicken in denen er sicher ging nicht gesehen zu werden bestieg Vrael die Außenfassade des Gebäudes. Und auch hier erwies sich die Unvollkommenheit der Menschen als Segen, den von glatten Wänden hatte diese Töppel wohl noch nie etwas gehört.

Oben auf dem Dach hatte er den perfekten Blick auf den Innenhof und auf sein Ziel!
Jetzt musste es schnell gehen. Die Sehne wurde in den Bogen gespannt der Pfeil angelegt, das Ziel anvisiert und...
Plötzlich brach die Hölle los ein Pferd sprang auf um dann Tod umzufallen. Die Menschen im Innenhof rannten los und versteckten sich und sein Ziel verschanzte sich hinter Kisten.
Die Chance war vertan im Augenwinkel sah Vrael einen Schatten vom Dach springen, als Ihn plötzlich ein hämmernder Schmerz im Kopf packte, der erst langsam nachließ.
Die älteren seines Clans hätten Vrael wohl ausgelacht, da es ihm nicht möglich war sich vor Magie abzuschirmen, doch diese Lektionen hätten Jahre in Anspruch genommen die er im Moment nicht hatte. So verließ er sich auf seine angeborenen Fähigkeiten Magie (die sich nicht verbarg) zu spüren und sich selbst zu verbergen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause musste er jedoch feststellen dass sein Ziel gerade in das steinerne Haus hinein ging. Seine Chance war vertan, doch er wusste ein guter Jäger kann warten und er war ein guter Jäger.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyMi 12 Jun 2013, 11:18

Pravum führte Ciara etwas weg von den Abgängen zu den Kerkern, bevor er einen beliebigen Raum betrat. Wohl eher durch Zufall als wirklich gewollt, stellte sich dieser Raum als eins seiner alten Arbeitszimmer heraus. Nach dem die Heilerin den Raum ebenfalls betreten hatte, schloss er die Tür hinter ihr. Kurze Zeit betrachtete er schweigend die Heilerin.
„Ich habe zwei Vermutungen wieso dieses Attentat stattgefunden hat“, begann der Nekromant und behielt die Heilerin dabei die ganze Zeit im Auge, „Es könnte durch aus sein das es eine Marionette des Marionettenspielers ist, der versucht mich ab zu lenken oder ein anderes Ziel damit verfolgt hat. Doch scheint mir diese Möglichkeit etwas unwahrscheinlich. Die zweite Vermutung wäre das der Attentäter es auf dich abgesehen hat für das was du bist.“ Kurz pausierte der Totenbeschwörer und man konnte ein leichtes lächeln auf seinen Lippen sehen, während er sich der Heilerin näherte. „Ich muss zugeben ich war mir anfangs nicht ganz sicher, es ist schließlich schon einige Jahrhunderte her das ich einen von euch getroffen habe. Du musst dir allerdings keine Sorgen machen, ich werde es niemanden erzählen oder dich dafür bestrafen das du mit einer solch bemerkenswerten Fertigkeit geboren wurdest. Jedoch glaube ich auch nicht das du wirklich über das Potential deiner Fähigkeiten dir bewusst bist, noch das du sie wirklich kontrollieren kannst.“
Wieder pausierte Pravum etwas, während er sich von ihr abwandte und sich ein paar Schritte von ihr entfernte. „Von daher möchte ich dir etwas anbieten. Ich möchte das du meine Schülerin wirst, dann kann ich dir beibringen wie du deine Fähigkeit besser kontrollieren kannst“, bot Pravum am Ende der Heilerin an. Im Grunde war er gespannt ob sie dieses Angebot annahm, schließlich konnte sie nichts dabei verlieren. Es wäre dann auch für ihn das erste Mal in knapp eine Jahrhundert das er wieder einen Schüler hätte
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptySo 16 Jun 2013, 15:51

Ciara stockte der Atem, als der Graf seine zweite Vermutung für den Grund des Attentats äußerte. Er wusste also wohl, was sie war. Ängstlich sah sie, wie er näher kam, unfähig, auch nur ein einziges Wort zu ihrer Verteidigung zu sagen oder ihre Fähigkeit zu ihrem Schutz anzuwenden. Doch da sprach Pravum auch schon weiter und seine Worte ließen das Blut in ihrem Adern gefrieren. Er hatte andere getroffen, die ihre Gabe besaßen. Und er war uralt!
Beinahe hätte sie das Angebot überhört, das Pravum ihr machte. Fassungslos starrte sie ihn an.
"Ihr... ihr meint... Ich kann lernen, das ich meine Fähigkeit nicht unbewusst die ganze Zeit einsetze? Und das ich sie zielgerichtet einsetzen kann?"
Tränen traten ihr in die Augen ob dieser Vorstellung. Das würde bedeuten, das sie nie mehr fliehen musste, wenn sich eine Seuche in einer Stadt verbreitete, denn es würde nicht ihre Schuld sein. Es würde bedeuten, das sie Freunde finden konnte, ohne diese in Gefahr zu bringen. Sie könnte eine Familie gründen...
"Ja, bitte! Lehrt mich, wie ich diesen Fluch kontrollieren kann!" Sie warf sich vor ihm auf den Boden und sah flehend zu ihm auf.
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyMo 17 Jun 2013, 07:55

Immernoch mit den Nachwirkungen der unerwarteten Kopfschmerzen folgte Sheix der Wache in den Kerker hinab. Sein Kopf lief auf Hochtouren um das eben Geschehene zu verstehen. Er war sich so gut wie sicher, dass die Schmerzen nicht einfach so gekommen waren, so weit wie er es gesehen hatte, war er nämlich nicht der einzige gewesen, der davon befallen war. Und dass der Graf nun mit dieser Heilerin davon ging, schien ihm auch nicht ganz geheuer.
Der Zusammenhang schien ihm vor der Nase herumzutanzen, ihn auszulachen und wieder davon zu schweben. Er stieß einen frustrierenden Laut aus, da es ihm einfach nicht gelang ihn zu finden. Irgendetwas war faul, so viel war klar. Der Graf hatte ihnen etwas verschwiegen und es hatte mit Ciara zu tun. Konnte es sein, dass am Ende sie etwas mit den Kopfschmerzen und der Übelkeit zu tun hatte? Immerhin... wenn sie heilende Fähigkeiten besaß, wieso nicht auch das Gegenteil davon. Nur, wieso hatte sie dies dann vor ihnen verheimlicht?
Sheix gelang es nicht, diesen Gedankengang fortzuführen, denn er spürte ein leichtes Kribbeln im Nacken, so als ob man ihn beobachten würde. Aus Instinkt wollte er sich umdrehen, hinderte sich allerdings noch einmal daran. Sollte man sie tatsächlich weiter beobachten, würde er höchst wahrscheinlich eh niemanden sehen können. Außerdem wäre es durchaus unklug seinen Beobachter wissen zu lassen, dass man ihn bemerkt hatte. Und vielleicht bildete er sich das Kribbeln auch einfach nur ein, weil er doch ziemlich nervös und angespannt war. Alles in allem war es auf jeden Fall sinnvoller einfach der Wache in den Kerker zu folgen, wo schon der Attentäter für das Verhör "wartete".
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BeitragThema: Re: Takanors Geißel   Takanors Geißel - Seite 2 EmptyMo 17 Jun 2013, 10:48

Mit einen leichten finsteren lächeln betrachtet Pravum die junge Frau vor ihm. Sie schien mehr unter ihrer Gabe gelitten zu haben als angenommen, so wie sie sich gerade benahm. Doch das konnte sich als Vorteil heraus stellen, wenn es bedeutete das sie seine Lehren annahm ohne sich dagegen zu sträuben.

Der Nekromant reichte ihr die Hand und zog sie anschließend wieder auf die Beine, während er ihr ins Gesicht sah. In ihren Augen hatten sich Tränen gesammelt und ein paar davon flossen nun über ihre Wange. Pravum strich mit seinen skelettierten Finger über ihre Wange und strich ihr die Tränen weg, während sich sein lächeln von finster zu einen warmen wurde.

„Ich werde dir beibringen was ich kann und soviel wie die Zeit mich lässt“, begann Pravum, „In dir schlummert so viel ungenutztes Potential.“ Langsam zog er seinen Hand wieder zurück und betrachtete die Heilerin erneut. „Als meine Schülerin erwarte ich das du meine Lehren nicht hinter fragst“, begann er und machte sich daran den Raum zu verlassen, dabei war sein warmes lächeln wieder verschwunden, „Nun haben wir erst einmal einen Gefangen zu verhören und dabei deine ersten Lehrstunden.“

Mit den Worten verließ er den Raum und machte sich auf den Weg zu dem Raum wo der Attentäter gefangen gehalten wurde. Natürlich achtete Pravum darauf das er Ciara mit ihm Schritt hielt und sie ihm somit nicht aus den Augen verlor.
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