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 Charakterdiskussionen und Steckbriefe

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Maekswell

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BeitragThema: Re: Charakterdiskussionen und Steckbriefe   Do 18 Apr 2013, 18:46

Name: Maurice Lors

Alter: 27

Aussehen: Maurice ist nicht auffällig groß oder kräftig, normaler Statur, seine Augen von einem hellen, gelblichen Braun, ebenso wie seine Haare, die er bis zu den Ohren trägt. Die Haut ist von gemäßigtem Klima und häufiger Arbeit im Freien in ein gesundes Braun getaucht. Im Regelfall trägt er leichte Stoffhosen, dazu feste Leinenhemden und leichtes Schuhwerk. Gelegentlich setzt er gegen die Sonnenstrahlung einen schlichten Strohhut auf.

Hintergrund: Aufgewachsen war Maurice in einer kleinen Hafenstadt, welche im Herrschaftsgebiet des Imperiums lag. Seine Eltern hatte er nie kennengelernt und das, was andere als Familie bezeichneten, war für ihn der alte Lorenzo, ein in die Jahre gekommener Mann, der gemeinsam mit ihm in einem Häuschen an einer Steilklippe zum Meer hin wohnte.
Schon von klein auf interessierte er sich für das Gemalte und die ganzen Gegenstände, die der Alte so herumstehen hatte, bis er mit den Jahren immer mehr von ihnen gezeigt und erklärt bekam. Nach und nach verstand er, was Karten waren, wie ein Kompass funktionierte und wie man mit diesen Instrumenten Messungen anstellte. Im Laufe der Zeit entwickelte er reichlich Talent für Navigation und Nautik, was der Alte mit zunehmender Zufriedenheit beobachtete. Er nuschelte immer wieder etwas von „Traum fortführen“ und „Erbe“, worum sich Maurice jedoch nie Gedanken machte. Besonders nicht, wenn sie beide auf der Bank Richtung Hafen saßen und den Schiffen ihre Blicke und Wünsche hinterher schickten.
Zumindest bis zu dem Tag, als es rapide mit der Gesundheit des alten Lorenzo bergab ging. Von Tag zu Tag wurde er schwächer, alle Farbe wich aus ihm und sein Atem ging schwerer und schwerer. Maurice begann, so viele Arbeiten wie möglich zu verrichten, um Medizin für den Alten zu kaufen, doch auch diese vermochte den Kampf gegen die Krankheit nicht zu gewinnen. Und so verstarb er letztendlich während einem der atemberaubendsten Sonnenaufgänge, die Maurice seit langem gesehen hatte. Und noch Tage lang hing im das Bild des Sterbenden vor den Augen, seine letzten Tränen, die ihm über die Wangen liefen, seine letzten Worte, die ihm über die Lippen kamen.
„Spann deine Flügel, mein Junge.“

Er brauchte einige Tage, um wieder zu sich zu finden, begann etwas regelmäßiger in einer der Kneipen im Hafen zu arbeiten und bewirtschaftete das Haus des alten Lorenzo, als er durch Zufall ein Gespräch aufschnappte, in dem es hieß, das Imperium sende mit einem Handelsschiff Navigatoren, Kartenleser, Smutje und andere Schiffsangestellte zu einer Inselgruppe, die an Handelsgewicht kaum zu übertreffen sei und um die sich viele Mythen rankten. Und dieser Gedanke fruchtete in Maurice Kopf. Ihn hielt hier eh nichts mehr, was wollte er auch allein in diesem Haus, allein in dieser Hafenstadt. Wie mit einem Paukenschlag ereilte ihn die Erkenntnis, was der Alte mit seinem Traum gemeint hatte, denn nicht nur er, sondern anscheinend auch der Alte hatten von großen Reisen und Abenteuern an den seltsamsten Fleckchen der Erde geträumt.
Laut der belauschten Unterhaltung würde das Schiff in zwei Tagen ablegen, in dieser Zeit suchte er sich alles zusammen, was ihm lieb und teuer war, insbesondere Karten und Navigationsinstrumente packte er ein.
Als der große Tag der Abreise kam, war er einer der ersten am Pier, wurde aber nach nur einem kurzen Augenblick des Schiffes verwiesen, denn ohne Referenzen oder Beziehungen kam man nicht auf ein Handelsschiff des Imperiums und behaupten, man könne ganz gut navigieren konnte auch jeder.
Der Verzweiflung nahe und kurz vor dem Aufgeben sah er etwas abseits einen Reisenden in der Uniform des Imperiums, wie er in eine kleine Seitengasse ging, um sich zu erleichtern. Dann tat Maurice etwas, dass er noch nie getan hatte. Er schlich sich an ihn heran und schlug ihn nieder, zog ihm die Kleidung aus, nahm sein eigenes und das Gepäck seines Opfer und ging neu kostümiert wieder zum Schiff. Die Aufmachung zeigte Wirkung, denn keiner fragte nach einer Ausweisung oder ähnlichem. Auch schien niemand zu hören, wie ihm das Herz bis zum Hals schlug.

Nach einigen Tagen auf See kam eine Unruhe an Deck auf, die auch ihm nicht entging. Unauffällig und mit geschultem Auge suchte er die Umgebung ab und fand schnell, was für Aufregung sorgte. Ein kleines Beiboot war zu sehen und darauf – ein junges Mädchen, Jade, wie sich später herausstellte. Wenige Augenblicke später, wurde sie an Bord gehievt und ausgefragt, was sie hier mache, wo sie herkomme. Die Mannschaft war recht schnell dabei, ihr zu glauben, sie wäre entführt worden, doch ihn überzeugt das nicht. In unbeobachteten Momenten unterhielt er sich mit ihr, fragte spitz nach Verwendung des Säbels und der kleinen Dolche für eine junge Dame und alsbald war klar, dass sie keineswegs entführt oder unschuldig war. Auch er gestand ihr, nicht legal auf diesem Schiff zu reisen. Sie schlossen einen packt, stillschweigend natürlich, sich aus dem Staub zu machen, sobald sie einen Hafen anliefen.
Und so kam es dann auch, kaum war das Schiff vertäut, schnappten sich beide ihr Gepäck und verschwanden ins Getümmel der Hafenmeile und tauchten in einem alten Lagerhaus abseits der Straße unter.


Charakter: Maurice ist ein liebreizender Kerl, nett, zuvorkommend, furchtbar vergesslich und manchmal ohne viel Taktgefühl. Seinen Freunden und auch seinen Arbeitgebern steht er loyal gegenüber, er lacht sehr gern und freut sich über Gesellschaft. Frauen tritt er offen, ehrlich und charmant gegenüber, nutzt dies aber nicht, um verschiedene Verlangen zu stillen, da er ein Verfechter der „Es gibt die große Liebe, warte lieber“-Theorie ist.
Seine Wesensart ist im Grundlegenden ruhig und analytisch, wobei er kein besonders logisch oder strategisch begabter Mensch ist, doch eine hohe Auffassungsgabe und Reaktionsschnelligkeit bilden eine gute Grundlage für einen Navigator. Diese Fähigkeiten sind ihm alles sehr wohl bewusst, wodurch er zuweilen arrogant wirkt, genauso wie er zeitweise ein unausstehlicher Pedant ist, zugegeben kommt dies sehr selten vor.
Eine weitere Vorliebe, neben dem Navigieren als ganzes, hat er einen Faible für unbewaffnete Kampfkunst, darüber informiert er sich in Büchern oder bei anderen Seefahrern, die in seiner Hafenstadt gastieren. Zwar würde er sicherlich keinen gewalttätigen Streit beginnen, doch wusste er sich erstaunlich gut zu helfen. In einer Schlacht mit mehreren Gegner würde er aber wohl kaum standhalten.
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Charakterdiskussionen und Steckbriefe   Do 18 Apr 2013, 19:42

Vici schrieb:
Du könntest doch noch dazu schreiben was Ishmihan aufregt, nicht leiden kann, irgendwelche Ängste hat, etc.

Zu Reds Heibiss, Link

es ist sicher nicht unmöglich einen Haiangriff zu überleben, selbst dieser nur einmal in den Brustkorb beißt. Der Hai muss dann aber schon schlecht treffen. Selbst dann wirst du eine heftige Fleischwunde erleiden und gemessen am Stand der Medizin im 17.Jhr. eine tödliche Wunde. Allein wegen dem Blutverlust. Wenn du die Narbe aber behalten möchtest, dann solltest du den Kompromiss eingehen das es noch ein Jungtier war, was Cyr aber erzählt wie groß das Tier war, das ist ja schon wieder ein ganz anderes Thema.

@Vici: bei dem von dir geposteten Link hat google unteranderem dieses Bild ausgespuckt:
http://scrapetv.com/News/News%20Pages/usa/images-4/shark-attack-victim.jpg
und in etwa so hate ich mir das vorgestellt
im zuge des ganzen hab ich mich auch vor dem Schreiben mit Haien befasst und das gefährlichste ist nicht unbedingt der Biss selbst. Die Zähne eines Hais sind anders geformt als z.b. unsere, die muss man sich sich so vorstellen das jeder Haizahn wie eine kleine Säge geformt ist. das heisst nach dem zubeissen schüttelt der Hai seinen Kopf hin und her und durch diese bewegung "sägen" die zähne sich durch das "opfer" (egal ob fleisch oder ein surfbrett) und schneiden ein stück heraus, welches dann direkt im maul des Hais landet...
In meinem stecki war ich gezielt drauf aus das der Hai zwar zugebissen hat, aber danach erfolgte die schüttelbewegung nicht, so das sich die zähne nicht tief ins Fleisch "gesägt" haben und so das fleisch auch nicht zerfetzt haben (warum der Hai nach dem zubeissen sofort wieder von Cyr abgelassen hat, habe ich bewusst offen gelassen^^)
aber falls das immernoch zu unrealistisch ist Grim würde ich gerne auf die idee von Vici zurückgreifen, das es entweder ein junger Hai war, oder das er Cyr nicht sauber erwischt hat (oder allenfass die beiden sachen noch mit meiner erklärung kombiniert) die Bisswunde selbst würde ich aber gerne behalten, aber ich hoffe das wir uns so irgendwie einigen können.
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BeitragThema: Re: Charakterdiskussionen und Steckbriefe   Do 18 Apr 2013, 20:18

@Syari, Sterni: die Änderungen gehen in Ordnung.

@Maeks: schönes Konzept. Du solltest dir aber bewusst sein, dass Maurice mit lediglich theoretischem Wissen und ohne jegliche praktische Erfahrung weder in der Navigation noch im unbewaffneten Kampf brillieren wird. Selbstverständlich kann er selbst da anderer Meinung sein, aber beim Ausspielen solltest du das beachten. Ansonsten finde ich so spontan keine eklatanten Mängel an deinem Konzept.

@Red: ich kann nicht sagen, dass ich übermäßig glücklich damit bin, aber vermutlich kann man es schon so drin lassen.

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BeitragThema: Re: Charakterdiskussionen und Steckbriefe   Fr 19 Apr 2013, 12:41

@Grim: Jawohl ja, so war es gedacht. Die Navigation hat er nur mit "Trockenübungen" an Land und bisschen in den Häfen probiert, aber sonst nur Theorie. Und die Kampfkunst kann er schon ein bisschen besser, als Angestellter in einer Hafenkneipe muss man ab und zu Streit schlichten und Gäste nach draußen bringen.
Aber ansonsten eher Einbildung auf sein theoetisches Können, ja.
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