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 [MSG] Episode 1: Eröffnung

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Syari

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDi 23 Jul 2013, 23:59

Ki gefiel die bissige Art von dem, der sich ihr als Max vorgestellt hatte, auch wenn sie sich ein Lachen verkniff. Irgendwie meinte Jarvan es ja nicht böse, nur machte er einen etwas absonderlichen Eindruck, mit seinen Schwertern und der Tatsache, dass er zum eincremen von Wunden Krötenschleim dabei hatte und keine Wund und Heilsalbe, wie man sie doch in jedem Drogeriemarkt bekam. Aber das sollte Ki nicht stören, sie mochte Individualisten, solche, die auch nie ein Problem mit ihrer etwas eigenwilligen Art und ihrem eigenwilligen Erscheinungsbild zu tun haben sollte.
„Jaa“, ergriff Ki wieder das Wort, „Du hast Recht, das war sicherlich nicht alles, also lasst uns schnell weiter, ich habe ja sowas von gar keine Lust hier einen Schutzwall aus Leichen aufbauen zu müssen und wenn wir euch schon mit dem Krach angelockt haben, dann sicherlich auch ein paar von denen. Und glaubt mir, die ärgern sich jetzt schon rot und blau“, an dieser Stelle stoppte sie kurz und grinste dumm, das war so etwas, was niemand außer ihr verstand, normalerweise hieß der Spruch ja sich grün und blau ärgern, aber wenn sie sich ärgerte, dann wurden ihre Haare ja nicht grün, nur rot, und vielleicht ab und zu ein bisschen blau dazu, „weil wir denen ihr Unterfangen ganz schön versauen, so dezimiert wie die Schwarzmäntel schon sind ist es ein Wunder, dass die Mall überhaupt noch lahmgelegt ist. Und das ist ja unser Ziel, zumindest das von uns dreien, anscheinend. Wollt ihr euch uns anschließen, oder wollt ihr lieber woanders euer Glück versuchen?“
Es war ein Risiko sich mehr Leute dazu zu holen, andererseits war es auch ein Risiko gewesen mit Gab mitzugehen und das hatte sich gelohnt, zumindest lebte sie noch und sie waren ein ganzes Stück näher dadran die Mall zu befreien, anstelle zuzugucken, wie unschuldige Besucher getötet wurden. Und trotz des Risikos, dass die Neuen nicht nützlich sondern eher ein Hindernis sein würden, was ihr, wie man an ihren dunkelblauen Haarsträhnen erkennen konnte, wenn es denn jemand gewusst hätte, wie man ihre Haare zu deuten hatte, durchaus deutlich bewusst war, hoffte sie, dass sie Verstärkung bekommen würden. Es wäre angenehmer, Verstärkung dabei zu haben, dann wären die Schwarzmäntel vielleicht nicht immer ganz so stark in der Überzahl und Sachen wie die mit Jarvan ließen sich vielleicht auch vermeiden, noch einmal wollte sie heute niemanden mehr zusammenflicken müssen. Und auch Wunden ausbrennen kam für sie nicht wirklich in Frage.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMi 24 Jul 2013, 01:44

Gab verdrehte die Augen, als nach den zwei Idioten auch noch zwei Kinder auftauchten. Ki war wahrscheinlich nicht viel älter als sie, aber sie hatte sich eindeutig als nützlich erwiesen. Allerdings ging ihm diese Pflege- und Vorstellungsrunde nun eindeutig zu lange, also wandte er sich dem Aufzug zu, der in die höheren Stockwerke führte. Natürlich war er ausgeschaltet, schliesslich wollten die Schwarzmäntel da oben keinen Besuch bekommen und sie hatten – hatten – ja ihre Leute hier unten, die sich um alles kümmern sollten. Das hiess, sie würden klettern müssen.Er atmete einmal tief durch und drängte das Gefühl des Hungers zurück, das sich schon wieder in seiner Magengegend ausbreitete. Dann schaute er auf seinen rechten Arm hinunter und konzentrierte sich auf die Tätowierung dort. Diese erwachte auch prompt zum leben und erhob sich von seiner Haut, um als schwarze Tinte daran herunterzufliessen und eine Kralle um seine Hand zu bilden. Der Panterkopf auf seiner rechten Gesichtshälfte verschob sich ebenfalls um besser um seinen Kopf zu passen und Augen wurden schwarz. Bevor er es verhindern konnte, liess er ein leises Knurren hören.
Nachdem die Verwandlung abgeschlossen war, trat er schnell an die geschlossene Fahrstuhltür heran und rammte die Krallen in den Spalt. Nachdem er die eine Türhälfte ein Stück weggezogen hatte, schob er auch die andere Hand in den Spalt, spannte die Muskeln an und riss die Tür mit einem Rück auf, so heftig, dass er mit der krallenbewehrten Hand abrutschte und vier tiefe Rillen in die Wand daneben schlug. Er warf einen Blick in das Innere des Liftschachts und sah den Lift zwei Stöcke über sich. Neben der Tür fand sich eine Wartungsleiter, an der man nach oben steigen konnte. Er warf noch einmal einen Blick nach hinten zu den anderen.
"Wenn ihr es heute noch schafft, euch eure Lebensgeschichten zu Ende zu erzählen, könnt ihr nachkommen", sagte er mit einem Knurren in der Stimme, dann fing er an, an der Leiter nach oben zu stiegen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMi 24 Jul 2013, 14:40

Ein Einkaufszentrum davon hatte Jarvan noch gar nichts gehört. Doch wenn man hier einkaufte was das wohl so eine Art Markt nur mit festen Ständen. Dann machte der ganze Aufbau hier auch gleich viel mehr Sinn. Doch warum baute man so etwas unter der Erde. Vermutlich war es draußen sehr heiß, so eine Art Wüste oder sowas und um die Räume Kühl zu halten unter der Erde.
Doch eins wurde Jarvan jetzt schlagartig bewusst. Er passte hier gar nicht alle anderen hatten grundverscheiden Kleidung an und unterhielten sich anderes. Niemand verbeugt sich leicht bei einer Begrüßung sondern es wurde sich Hände gereicht.
Aber er war sicher nicht hier um neue Gepflogenheiten kennen zu lernen. Er wurde hier her gesendet um seine Aufgabe zu erfüllen.
Doch so lang sein Meister noch nicht aufgetreten war würde er sich an Ki halten, sie schien die Einzige zu sein die ihn nicht schräg ansah.
Im Hintergrund hatte Gab gerade eine Metalltür aufgerissen. Jetzt forderte er in einer sehr unmenschlichen Stimmlage auf ihn zu folgen um dann eine Leiter hoch zu klettern.
Das war mit seiner Schulter für Jarvan vielleicht nicht das Beste, doch wie es schien ging Ki auch Richtung der offenen Tür also folgte Jarvan ihr. Vielleicht konnte er ja einfach rauf springen, so würde er das Risiko nicht eingehen das seine Naht aufplatzen würde.



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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMi 24 Jul 2013, 15:47

"Sympathischer Kerl," kommentierte Max, nachdem der andere Typ zum Aufbruch gedrängt hatte. "Aber er hat recht, sehen wir zu, daß wir hier raus kommen."
Einen Moment erwog er, seine Wächter an sich zu nehmen, doch es war besser, sie jetzt zu zeigen, anstatt später in einem Kampf, wo sie dann womöglich Verwirrung unter seinen Verbündeten auslösen mochten.
"Aranis, Serpentis, kommt zu mir," rief er, und einen Moment später kamen die Schlange und direkt dahinter die Spinne in den Raum, um an seiner Seite Aufstellung zu nehmen. "Nicht erschrecken," bat er das Mädchen, "das sind meine Steinwächter. Lange Geschichte..."
"Eine SEHR lange Geschichte," bestätigte Serpentis spöttisch.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMi 24 Jul 2013, 17:36

Erst nachdem auch Stiles sich vorgestellt hatte, bemerkte er die komische Kleiderwahl des Schwertkämpfers. "Wie kommst du darauf, dass wir in nem Keller sind?" wollte er wissen, während er sich den Fahrstuhlschacht ansah. Sollte er wirklich den anderen folgen? Eigentlich hatte er ein ungutes Gefühl dabei, den drei zu folgen, doch wollte er auch nicht wirklich alleine nach einem Ausgang suchen. Außerdem würde sich vielleicht später noch eine Gelegenheit bieten, die Gruppe zu verlassen, falls es nötig sein sollte.
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Syari

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDo 25 Jul 2013, 18:52

Gab musste aber auch immer eine Laune haben. Sollte er sich freuen, dass sie Unterstützung bekamen und nicht einen auf mürrischen Einzelgänger machen.
Entschuldigend zuckte Ki mit den Schultern ehe sie sich zum Gehen umwandte. Gerade Als Max ihr noch sagte, sie solle sich nicht erschrecken. Wie bitte schön sollte sie sich nicht erschrecken, da war immerhin eine Schlange und – noch viel schlimmer – eine Spinne. Sofort verfärbte sich ein Großteil ihrer Haare dunkelblau, doch sie ließ sich nichts anmerken.
„Jaa…wenn wir in einer besseren Lage sind, dann will ich DIESE Geschichte aber hören!“, scherzte sie grinsend, ehe sie hastig zu Gab aufschloss und hinter ihm in den Aufzugschaft kletterte.
Missmutig war sie, weil sie nicht glücklich war. Es wäre ja so praktisch gewesen, jetzt einfach gute Laune zu haben, um einfach schweben zu können, aber nein, stattdessen versuchte sie den Gedanken an dieses Spinnentier aus dem Kopf zu bekommen. Es war ja nicht einmal die Schlange, die sie wirklich tief beunruhigte, nur diese Spinne. Die hatte sie schon immer gehasst. Nicht, weil sie wie viele Leute einfach so Angst vor ihr hatte, sondern viel mehr, weil die Spinne sie an eine unangenehme Zeit erinnerte. Damals, als man sie weggesperrt hatte, war in ihrem Zimmer eine Spinne gewesen. Ein fettes, schwarzes Vieh. Die Schwestern hatten sich nicht die Mühe gemacht sie zu entfernen, obwohl Ki darum gebeten hatte. Und so hatte sie ununterbrochen auf dieses schwarze, haarige Vieh sehen müssen, da es sich als einziges Objekt im Raum abhob. Der Rest war klinisch weiß gewesen, der Tisch, das Bett und auch der Kleiderschrank. Gut, der Boden war grau gewesen, dennoch hatte nur der sich bewegende, schwarze Fleck irgendwie ihr Interesse gehabt.
Kurz schauderte sie und hielt eine Sekunde auf der Leiter inne, ehe sie weiter hinaufkletterte. Schon lange hatte sie keine der Erinnerungen mehr zugelassen, aber sie war zu unkonzentriert um sie jetzt in diesem Moment herauszufiltern. Sie konnte nur hoffen, dass es bald geschafft war.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyFr 26 Jul 2013, 15:23

Jarvans Hand wanderte sofort zu seinem Schwert und er war schon im Begriff es zu ziehen und sich zu wehren, als der Neuankömmling gerade noch rechtzeitig versicherte, dass wirklich alles in Ordnung war und so beruhigt er sich wieder.
Auch Ki war das entsetzen anzusehen. Doch trotz alledem blieb sie sehr ruhig. Das war recht beeindruckend für so einen jungen Menschen.
Jarvan hatte jedoch einen ganz anderen Gemütszustand.
"Das ist ja so cool. Wo hast du die beiden her? Gibt es mehr von denen? Wie hast du sie dressiert?"
Jarvan ging etwas auf die Spinne und die Schlange zu. So etwas Aufregendes hatte er noch nie gesehen und er war total gebannt davon.
Außerdem konnte er sich so etwas ablenken, denn er wollte nicht in diesen engen Gang und dort klettern. Zum einen hatte Angst um seine Naht und zum anderen verabscheute er enge Räume. All seine Fähigkeiten waren auf weite Flächen ausgelegt. Auf einem Freien Feld war es sicher für jeden Gegner schwer ihn zu schlagen doch in engen Räumen hatte er sich schon immer hilflos und beklemmt gefühlt. Doch wollte er das nicht nach außen zeigen, immerhin war es gut möglich dass jederzeit jemand der neuen ihn angreifen könnte.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyFr 26 Jul 2013, 23:07

"Wer sagt, daß ER UNS dressiert hat?" fragte Serpentis, bevor Max Gelegenheit hatte, selbst zu antworten. "Genau genommen verbringen wir schon einige Jahre damit, IHN zu dressieren, doch er macht es uns wahrlich nicht leicht."
"Schweig, Serpentis," sagte die Spinne unwillig. "Niemand will deine respektlosen Scherze hören."
"Ich schlage vor, ihr laßt beide erst mal mich reden," meinte Max spöttisch. "Nun, sie sind... mir zugelaufen, wenn man so will," beantwortete er schließlich eine der Fragen seines Gegenübers. Der Kerl sah nach einem Asiaten aus; und er trug zwei ziemlich gefährlich aussehende Schwerter an seiner Seite...
"Schon vor einigen Jahren. Ich glaube nicht, daß es mehr von ihnen gibt. Und dressiert hab ich sie auch nicht, sie haben ihren eigenen Willen. Besonders Serpentis," fügte er mit einem Seitenblick auf die Schlange hinzu.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyFr 02 Aug 2013, 11:36

Mit seinen verstärkten Sinnen hatte Gab keine Probleme, in Windeseile den dunklen Schacht hochzuklettern. Allerdings erreichte er bald die Fahrstuhlkabine, die den Gang blockierte. Er hatte sich noch gar nicht überlegt, wie er durch diese kommen wollte. Probeweise haute er ein paar Mal mit seiner Klauenhand dagegen. Das verursachte zwar eine Delle, allerdings war es das schon. Er verzog missmutig das Gesicht und warf einen Blick nach unten, wobei die Personen, die unter ihm an der Leiter hingen oder von unten nach oben schauten, deutlich seine schwarzen Augen und die Tätowierung sehen konnten, die förmlich sein Gesicht verschlang.
"Hat jemand von euch einen Trick auf Lager, mit dem man ein Loch in das Ding da oben machen könnte?", rief er, wieder mit knurrendem Unterton, nach unten. "Irgendetwas Flashiges? Kannst du dich vielleicht nach oben teleportieren, Schwerttyp?"

Die beiden Schwarzmäntel erreichte die Gruppe mit dem Gefesselten, als diese in einer Sackgasse anhielten und dort an einer Falltür in der Decke herumnestelten.
"Wir haben niemandem gefunden", meldeten sie dem Anführer, der die Stirn runzelte, aber mit den Schultern zuckte und sich wieder umdrehte, um dem Türöffner-Schwarzmantel über die Schulter zu schauen. Der Gefesselte schnaubte ein "Idioten!", schwieg aber, obwohl er den Verfolger immer noch hören konnte. 
Einige Minuten später öffneten sie die Falltür und offenbarten massiven Beton darüber. Der Anführer der Schwarzmäntel wandte sich dem Gefesselten zu und machte sich daran, eine seiner Hände zu befreien.
"Mach dein Ding, aber schnell. Wir sind schon spät genug dran wegen dir", knurrte er und und schubste den Jungen zum versiegelten Durchgang hin. Dieser legte eine Hand darauf und liess sie einen Moment da liegen. Dann trat er einige Schritte zurück und die Schwarzmäntel taten ihm es gleich. Ein orangfarbener Handabdruck leuchtete dort, wo vor einem Moment die Hand des Jungen gelegen hatte. Plötzlich ereignete sich eine Explosion, Betonsplitter flogen durch die Luft und einige der Schwarzmäntel husteten, als sie den Staub einatmeten. Der Junge grinste aber nur unter seiner Tüte und starrte in die Richtung, aus der er die Schritte ihres Verfolgers zuletzt gehört hatte. Das selbe würde er mit ihm machen, wenn er ihn in die Finger bekam.
"Los, weiter!", befahl der Anführer, kaum begann sich der Rauch zu verziehen. Gehorsam eilte die Truppe weiter, den Jungen im Schlepptau.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDo 08 Aug 2013, 21:48

Svetlana beobachtete die Truppe und wirkte nun so allmählich nicht mehr sicher, ob sie ihnen wirklich folgen wollte.
Sie verstand die Konstellation nicht. War der Kerl nun für oder gegen sie? Was ging hier vor?
Trotzdem folgte sie ihnen weiter. Wenn sie erwischt wurde, hatte sie noch immer den Tittenbonus.

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyFr 09 Aug 2013, 17:20

Es war ein komisches Gefühl, so halb durch die Wand und Rust war froh, war er schwindelfrei. Dennoch, zu weit vorlehnen wollte er sich nicht, denn sanft wäre eine Landung bestimmt nicht, wenn er jetzt das Gleichgewicht verloren hätte und gestürzt wäre.
Rust hob die Waffe und zielte. Trainiert, wie er war, hatte er den Kopf des Ziels nach Kurzem im Fadenkreuz und betätigte den Abzug. Es gab einen gedämpften Knall und zusammen mit dem Rückstoss ging es nun ziemlich schnell, dass der Schütze wieder zurück auf der anderen Seite landete. Und kein Moment zu früh, denn schon blickten natürlich alle in die Richtung und auch nach oben und es ging Rufen und Panik durch die Menge, da der Mediensprecher sofort tot zusammengebrochen war.
"Okay, lass uns hier abhauen, bevor wir Besuch kriegen und noch die ganze Munition verschwenden müssen", keuchte Rust und machte sich daran, die Waffe wieder auseinander zu schrauben. Es wäre viel zu auffällig gewesen, mit dem ganzen Gewehr in den Fingern und kam es zu einem Nahkampf, so brachte ihnen dieses auch nicht mehr viel. Da verliess man sich lieber auf ein kleineres Kaliber.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptySa 10 Aug 2013, 23:04

"Ich hab zwar keine Ahnung, wovon genau du redest, aber ich hab Übung darin, Löcher in Dinge zu machen," rief Max zur Antwort hinauf. "Eine Fahrstuhlkabine, eh?" murmelte er, nachdem er ein paar Sekunden lang angestrengt nach oben gestarrt hatte. "Warte einen Moment."
Seine Kraft mochte vielleicht dafür ausreichen, ein Loch dort hinein zu schlagen, doch sein Knochengerüst war dafür möglicherweise nicht robust genug. Wenn er seine Panzerrüstung anlegte, würde es vielleicht reichen, aber ob er damit die Leiter hinauf kam, bezweifelte er. Doch vielleicht würden seine Armschienen bereits ausreichen.
"Serpentis, Aranis, zurück zu mir," befahl er, und die beiden Steinwächter lösten sich in schwarzen Staub auf, um seinen Unterarmen entgegen zu streben und sich dort zu steinernen Armschützersn zusammenzusetzen. Einen Moment später verschmolzen sie mit seiner Haut und wurden unsichtbar.
Max ergriff die metallenen Leitersprossen und kletterte hinauf, bis er bei Gab unterhalb der Fahrstuhlkabine an kam, die den Weg blockierte.
Er musterte den metallenen Boden der Kabine prüfend und löste dann seine rechte Hand von der Leiter. Der steinerne Armschützer kam wieder zum Vorschein.
"Okay, mal sehen, ob das reicht," murmelte er, holte aus und schlug die Armschiene mit aller Kraft gegen die metallene Oberfläche. Eine gut sichtbare Delle blieb an der Einschlagstelle zurück. Das sah doch schon mal nicht schlecht aus. Er schlug weiter zu, wieder und immer wieder, und nach und nach gab das Metall unter seinen brutalen Hieben nach.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMo 12 Aug 2013, 23:29

Nachdem er ein Loch in den Kabinenboden geschlagen hatte, kletterte Max ein Stück nach unten, so dass Gabriel ins Innere klettern konnte. der Junge hatte ganze Arbeit geleistet, das Loch sollte für alle ausreichen, die nach oben klettern wollte. Während die anderen sich daran machten, ihm zu folgen, begann Gab, die Fahrstuhltür aufzudrücken. Vor ihm öffnete sich ein kurzer Gang, von dem zwei Gänge abzweigten. Der Hauptgang führte zu einer holzernen Doppeltür. Er vermutete, dass sich dahinter das Büro des Kaufhausmanagers befand. Allerdings war es seltsam, dass er hier überhaupt keine Schwarzmäntel sah. Immerhin wollten sie doch an diesen Kerl ran, da würde man doch erwarten, dass sie gleich vor der Tür auf ihn warteten. Er schnüffelte geräuschvoll und schwenkte den Kopf von einer Seite zur anderen auf der Suche nach menschlichen Gerüchen, aber ausser der Gruppe – die teilweise einige aussergewöhnliche Noten absonderten – , die hinter ihm aus der Kabine trat, den Toten unten vor der Tür und der Angst der Kaufhausbesucher, die überall in der Luft hing. Aber von vor ihm kam noch etwas anderes...
"Blut...", murmelte er und ging auf die Holztür zu. Sie gab unter seinem Tritt nach und flog auf, was er eigentlich nicht erwartete, denn immerhin wollten die Schwarzmäntel doch genau da rein.
"Irgendetwas ist falsch hier...", knurrte er, während er in das Büro eintrat. Und gleich darauf offenbarte sich ihm, was. Auf dem Boden vor dem Schreibtisch lag ein älterer Mann, oder besser, was noch von ihm übrig war. Jemand hatte ihm mit einer Menge Wucht den Schädel zerschlagen, so dass Blut, Hirnmasse und Knochensplitter waren über den Schreibtisch und den Boden verteilt worden. Gabriel bremste abrupt und musste sich zusammenreissen, um sich nicht auf den Leichnam zu stürzen. So eine Verschwendung von wunderbarem Fleisch, man konnte es doch nicht einfach da liegen lassen. Nein, nein, das konnte man nicht...
Ohne, dass er es bemerkt hatte, war Gab einige Schritte näher herangetreten, wobei sich eine Spur von Speicheltropfen unter ihm zeigte. Als er realisierte, dass er bereits im Begriff war, zu dem Toten niederzuknien, riss er sich schnell zusammen und wirbelte herum. Heftig keuchend drängte er nach draussen und schubste dabei, alle, die ihm im Weg standen zur Seite. Im Gang stützte er die Hände auf die Knie, wobei er sich, ohne es zu bemerken, die Hosen mit seiner Klauenhand aufriss, und drängte das Zeichen des wilden Tieres an seinen Platz zurück. Die Tinte um seine Hand verflüssigte sich und verschwand wieder unter seiner Haut in Form einer Kralle.
"Irgendetwas ist falsch...", brachte er unter heftigem Keuchen hervor. In diesem Moment hallte eine laute Explosion von unten durch das Gebäude. Gabriel war sofort wieder hell wach und kampfbereit, als er das Krachen hörte. "Diese verdammten Schwarzmäntel haben etwas anderes vor!"

Unter seiner Tüte grinsend kletterte der Junge aus dem Loch, dass sich im Erdgeschoss des Kaufhauses aufgetan hatte. Er trat einige Schritte davon weg und riss sich die Tüte vom Kopf. Das erste, was er tat, war einen tiefen Atemzug nehmen und sich umsehen. Das war also ihr Ziel? Ziemlich düster. Allerdings konnte er einige schnell schlagende Herzen in der Nähe hören. Mit einem Rundblick entdeckte er die Kaufhausbesucher, die überall am Boden lagen. Ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Hier war es ja ziemlich voll. Dann würde sich die Mühe, dass er hier her gekommen war, ja doch noch lohnen. Aber zuerst war da ja noch etwas anderes, das er erledigen musste...
"Hey, ihr Idioten, schwärmt aus und seht, ob alles bereit ist! Ich will hier meine Zeit nicht verschwenden!", schrie er die Schwarzmäntel an, die nach ihm aus dem Loch stiegen. Der eine oder andere schien protestieren zu wollen, doch ein Blick der wahnsinnigen, orangen Augen des Jungen brachte sie alle zum Verstummen und dazu, seinem Befehl Folge zu leisten. Sie alle machten sich in verschiedene Richtungen auf, scheinbar wussten sie genau, wo sie hinmussten. Der Junge drehte sich wieder zu dem Loch und beugte sich nach unten.
"Hey, da unten!", rief er, so laut er konnte. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass du immer noch da bist! Du kommst besser raus, oder ich lasse den Gang über dir zusammenbrechen!"
Musste ja nicht wissen, dass er das nicht konnte. Allerdings hatte er unterwegs hier und da eine Explosionsmarke hinterlassen, ein wenig einheizen würde er der Person also schon können.

Rund um den erschossenen Mann wurde Geschrei laut und die Leute drängten von ihm weg. Die Unruhe wurde schnell weiter getragen und aus der gespannten Gaffermenge wurde in Sekundenschnelle ein Haufen kreischender, panischer, in alle Richtungen fliehender Haufen, der, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Die Polizisten versuchten verzweifelt, die Menge zu beruhigen und gleichzeitig nach dem Schützen Ausschau zu halten. 
Doch so schnell, wie der Aufruhr begonnen hatte, so schnell war er auch wieder zu Ende. Ein lautes Flappen war zu hören und die Menge, die dieses Geräusch nur zu gut kannte, hielt inne und schaute zum Himmel hoch. Dort näherten sich zwei sandbraune Hubschrauber mit hoher Geschwindigkeit dem Kaufhaus. Die Gunmen waren endlich eingetroffen!
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDi 13 Aug 2013, 21:43

Der Kerl war durchaus seltsam. Aber egal. Sie würde damit leben müssen.
Also trat sie langsam unter das Loch und schaute nach oben, die Waffen schussbereit erhoben.
"Tust du nicht", meinte sie.
"Erzählst du mir, was hier los ist?"


"Alles klar", nickte Ruby, wartete bis er sein Gewehr auseinandergenommen und verstaut hatte, ehe sie seine Hand packte und durch die Gänge nach draussen führte. Ab und zu auch mal durch eine Wand.
Erst als sie draussen hinter der Ecke eines weiteren Hauses waren, blieb sie fürs erste stehen.
"Was ist nun der Plan?"

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDi 13 Aug 2013, 23:37

Der Junge war aufgestanden und ein Stück zurückgetreten, als er Schritte hören konnte. Sein Grinsen wurde noch um einiges breiter, als Svetlana aus dem Loch kletterte, was für einen normalen Menschen eigentlich unmöglich zu sein schien und ziemlich schmerzhaft aussah. Aber wer konnte einem Pubertierenden schon die Freude an einem weiblichen Anblick nach zwei Jahren in einer weichen Zelle vergönnen?
"Was meinst du mit 'Tust du nicht'?", schnurrte er. "Natürlich hätte ich den Gang sprengen können, genau wie ich gleich das ganze... Ich glaube, das sollte ich dir nicht erzählen. Wobei eigentlich könnte ich doch... Ich soll das Gebäude in die Luft sprengen, das ist hier los. Keine Ahnung, wieso, aber das kann dir ja egal sein."
Während er gesprochen hatte, hatte er sich auf die Explosionsmarke konzentriert, die er auf dem Boden gleich neben Svetlana angebracht hatte und deutete darauf, um sie zur Explosion zu bringen. Ein orangefarbener Handabdruck begann, auf dem Boden aufzuleuchten...
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDo 15 Aug 2013, 15:12

Gerade als Jarvan durch das Loch in den Fahrstuhl stieg konnte er unter sich die Explosion hören.
Die Erschütterung ließ den Raum in dem er sich gerade befand bedenklich beben, doch es schien alles zu halten.
Vor ihm konnte er Gab erkennen, der aus irgendeinem Grund sehr angeschlagen aussah.
Leider wurde Jarvan gleich noch einmal enttäuscht, hier gab es auch keinen Ausgang, sie waren immer noch in diesem riesigen Bauwerk gefangen.
Doch jetzt kam ihn ein Gedanke, vielleicht wurde durch die Explosion unten ein Ausgang geöffnet.
Er blickte auf und sagte dann
"Wir sollten wieder runter gehen? Hier ist kein Ausgang oder?"
Eigentlich hatte er keine Lust wieder den schmalen Gang nach unten zu gehen, doch wusste er das weiter unten doch deutlich größere Räume als hier waren und er hatte die Hoffnung endlich wieder die frische Luft zu kommen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptySa 17 Aug 2013, 18:48

Was war hier eigentlich los? Anhand der Lautsprecherdurchsagen hatte Max angenommen, daß sich die Action vor allem hier oben konzentrieren würde - und nun schien die Party hauptsächlich unten zu steigen! Aber was war dort passiert? Ein Kampf mit schweren Waffen? Vielleicht gegen die Gunmen? Er wußte es nicht, und es war wohl besser, wenn sie es schnellstmöglich herausfanden.
"Tja, der Aufzug geht nicht, also nehmen wir besser das Treppenhaus," schlug er vor.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptySo 18 Aug 2013, 16:49

"Natürlich ist hier kein Ausgang", knurrte Gab Jarvan an, während er wieder zum Aufzug zurückging. "Und hier gibt es keine Treppen. Vielleicht findest du irgendwo eine Feuertreppe, wahrscheinlich ist sie irgendwo versteckt. Ich nehme wieder den Aufzug."
Mit diesen Worten schlüpfte der Vermummte wieder durch das Loch im Boden des Aufzuges, schwang sich zur Leiter hinüber und kletterte daran nach unten. Gerade wollte er durch die Fahrstuhlöffnung nach draussen klettern, als noch einmal eine Explosion ertönte. Gab erstarrte und lauschte, doch es folgte keine zweite. Waren das die Schwarzmäntel oder die Gunmen? Beide Fälle klangen nicht gut, aber wenn er die Wahl hätte, wäre ihm Ersteres lieber. Mit diesem Gedanken kletterte er nach draussen.
Und sah sich einem Dutzend auf ihn gerichteter Maschinengewehrläufe gegenüber. Ein weiterer Trupp Schwarzmäntel hatte ihn umzingelt. Langsam hob Gab die Hände in die Luft.

inzwischen hatten die Hubschrauber das Einkaufszentrum erreicht. Nach einer kurzen Pause begann der Aufruhr in der Menge wieder, diesmal aber deutlich geordneter. Scheinbar hatte man den Toten vergessen, wollte aber lieber nicht in der Nähe sein, wenn die Gunmen ausstiegen. So hatte man einen grossen Teil des Platzes geräumt, als die beiden Fluggefährte darüber zum Stillstand kamen. Luken auf den Seiten öffneten sich und acht Gestalten sprangen heraus. Ohne Fallschirme schossen sie nach unten und kamen mit lautem Krachen auf dem Platz auf, wo sie acht kleine Krater verursachten. Die Gunmen waren in stahlgraue Ganzkörperrüstungen gehüllt, ein schwarzes Visier vor dem Gesicht und einem schweren Maschinengewehr in den Händen. Auf ihrem Rücken stand in schwarzen Lettern "ST. REMIN GUNMEN" sowie eine Nummer.
Zielstrebig gingen die acht Gestalten auf die Männer zu, die die ganze Zeit damit beschäftigt gewesen waren, die Schtzverkleidung des Einkaufszentrums aufzuschweissen, jetzt aber ebenfalls innehielten.
"Aus dem Weg!", ertönte eine monotone, mechanische Stimme von einem der Gunmen her und die Schweisser liessen sich das nicht zweimal sagen. Schleunigst entfernten sie sich und einer der Gunmen hob seine Waffe und feuerte. Eine Explosion riss ein Loch in die schon angeschlagene Eisenwand. Durch dieses drangen die acht ins Innere ein.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptySo 18 Aug 2013, 22:35

Rust wollte seiner Begleiterin gerade Antwort geben, als auch er das Rattern der Rotorblätter hörte und ein Blick genügte, um zu sehen, dass es die Hubschrauber der Gunmen waren, die da im Anmarsch waren.
Der Blonde verzog das Gesicht und biss in einem stummen Fluch die Zähne zusammen, da waren die Gunmen auch schon gelandet. Oder viel besser gesagt, sie waren wortwörtlich im Boden eingeschlagen wie Raketen, nur um dann durch ihre Rüstungen völlig unbeschadet zum Einkaufszentrum gehen zu können. Auch wenn er es nicht gerne zugab, Rust fand diese Rüstungen den totalen Hammer und fragte sich für einen Moment, wie es wohl gewesen wär, in so einer zu stecken. Aber an die kam man halt leider nicht so schnell heran.
"Ich denke, wir sollten hier so schnell wie möglich abhauen", knirschte er Ruby dann zu.
"Wir können zwar davon ausgehen, dass da drin auch der eine oder andere unseres Gleichen steckt. Aber wir können sie halt nicht alle retten."
Nein, um sich mit den Kerlen anzulegen brauchte er schon einen triftigeren Grund.
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Syari

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMo 19 Aug 2013, 19:53

Ki hatte Angst. Um genauer zu sein Panik. Und das war noch untertrieben. Rasend vor Angst traf es wohl eher. Zur Salzsäure erstarrt vor Panik vielleicht auch. Sie hing unbeweglich an der Feuerleiter festgekrallt. Sie hatte sich nicht getraut in den Aufzug zu klettern und hatte auf der Treppe gewartet, dass jemand ihr zurief, dass man sie brauchte, oder aber zurückkamen.
Dann hatte es geknallt. Eine Explosion, mehrere. Aufeinanderfolgend. Ki hätte vor Schreck fast die Leiter losgelassen. Im letzten Moment hatte ihr Körper sich dann doch dazu entschieden, sich zu verkrampfen. Starr vor Schreck nannte man sowas wohl. Sie zitterte. Heute wurde alles zu viel. Waffen, okay. Ein Mallüberfall, in Ordnung, aber verschissene Explosionen gingen dann doch zu weit.
Gerade hatte sie ihren Kopf davon überzeugt, doch mal in den Fahrstuhl zu klettern, als sie ein Geräusch hörte. Schritte. Mehrere Schritte, mindestens zehn schienen es zu sein. Etwas wurde geflüstert und dann ertönte vielstimmiges Klicken. Waffen. Schon wieder.
Sie wollte ja etwas sagen, wirklich. Aber ehe sie sich aus ihrer Angststarre lösen konnte, hatte es erneut eine Erschütterung und eine neue Explosion gegeben, während der sie zur sehr damit beschäftigt gewesen war, nicht in den Fahrstuhlschacht zu fallen und dann war Gab auch schon an ihr vorbei und zurück durch die aufgebrochene Tür geklettert.
Einige Sekunden später ertönte ein panischer „Nein!“-Schrei von Ki. Etwas, wofür sie sich selbst ohrfeigen wollte. Oder sollte. Jetzt hatte sie auch noch verraten, dass sie auch da war. Fuck it. Verdammt. Das Zittern wurde stärker, während sie versuchte sich einzureden, dass sie vielleicht niemand gehört hatte.
Doch während sie noch hoffte wusste sie, dass es anders war.
„RAUSKOMMEN!“, bellte jemand laut, „UND KEINE SPIELCHEN!“
Sie zitterte, während sie ihren Muskeln befahl sich zu lösen und zurückzuklettern. Unbeholfen kletterte sie schließlich zu Gab.
Schwarzmäntel. Da standen sie. Gut ein Dutzend. Bewaffnet mit Maschinenpistolen.
Kis Beine fühlten sich an wie Pudding. Eine Welle an Angst überschwemmte sie. Eine Welle…
Erschrocken riss Ki die Augen auf, als sie hinter den Schwarzmänteln eine Welle an Wasser erblickte. Scheiße, das hatte sie doch nicht geplant. Das hatte sie nicht unter Kontrolle.
"Runter!", rief sie Gab noch zu, ehe die Welle über sie und die Schwarzmäntel hereinbrach.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMo 19 Aug 2013, 23:32

Erschrocken starrte Gab die Welle an und auch einige der Schwarzmäntel hörten das Rauschen und drehten die Köpfe. Sie schrien und wandten sich um, Gab konnte die Mordlust in ihren Augen sehen, doch bevor einer abdrücken konnte, war das Wasser schon über ihnen und riss sie mit. Da er die Welle schon vorher gesehen hatte, warf sich der Vermummte, nun da die Waffen nicht mehr auf ihn zielten, zur Seite und bekam eine Sprosse der Feuerleiter zwischen die Finger. Vier Schwarzmäntel hatten kein Glück und da Gab nun nicht mehr zwischen ihnen und dem Aufzugeingang stand, wurden sie von dem Wasser in die Tiefe des Schachtes gerissen. Das war schon einmal ein Anfang, aber es würde nicht reichen, um hier rauszukommen, vor allem nicht, wenn Gab so hungrig war. Dennoch aktivierte er wieder die Tätowierung des wilden Biestes, die er vor wenigen Minuten hatte niederkämpfen müssen. Ein Bogen würde ihm in dieser Lage nichts helfen und das Mal... das Mal war nie eine gute Idee. Hoffentlich hatte der Haufen oben die Aufruhr bemerkt und fand einen anderen Weg nach unten.
Mit einem animalischen Brüllen warf Gab sich wieder nach vorne und bekam einen Schwarzmantel mit seiner Klauenhand zu fassen, der gerade aufgestanden war und ein Gewehr aufhob. Mit einer schnellen Bewegung riss er ihn zu sich und schlug ihm die schwarzen Raubtierzähne in den Hals, wobei er ein grosses Stück rausriss, das er schluckte, bevor er sich gegen den Instinkt wehren konnte. Reflexartig versuchte seine menschliche Seite, das Stück wieder hervorzuwürgen, wobei er einen Schritt zurücktrat und den Toten zu Boden gleiten liess. Doch der Hunger war zu stark und überkam ihm schon wieder. Er roch die anderen Schwarzmäntel um sich herum und eine schwache Geruchsspur, die sich von der Seite näherte...
Er wandte den Kopf zur Seite und sah einen Schemen auf sich zurasen. Bevor Gab reagieren konnte, traf ihn schon etwas Hartes in die Seite und schleuderte ihn mehrere Meter durch die Luft, bis er schlitternd auf dem nassen Boden aufkam. Sofort stemmte er sich hoch, die Schmerzen ignorierend und starrte seinen neuen Gegner an.
Er sah nicht unbedingt wie ein Schwarzmantel aus. Zwar trug er ebenfalls einen Mantel, allerdings einen beigen Trenchcoat, darunter einen seriös aussehenden Anzug. Auf dem Kopf trug er eine grüne Mütze mit je einem Flügel auf beiden Seiten. Das seltsamste war aber seine Waffe, ein langer, weisse Holzstab, um den sich zwei schlangen wanden und an dessen Spitze sich ebenfalls zwei Flügel und eine Kugel befanden.
"Wenn haben wir denn da? Bist du etwa derjenige, der meine Männer um die Ecke gebracht hat?", fragte der Neue mit einem breiten Grinsen auf dem androgynen Gesicht.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMi 21 Aug 2013, 12:44

Ki war von der Welle gegen die Wand gedrückt worden. Damit hatte sie Glück, denn einige Schwarzmäntel hatte es in den Aufzugschacht gespült. Auch Gab, wie sie mit Schrecken feststellte, doch der sprang glücklicherweise schnell wieder heraus, also war ihm wohl nichts passiert.
Ki beobachtete die Szene vom Boden aus, während sie gegen die Müdigkeit ankämpfte. Es war schon schwer, solch eine große Welle zu kontrollieren, wenn sie ausgeglichen war, wach, an dem Tag noch nicht ihre Fähigkeiten hatte einsetzen müssen. Dann war es beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, aber unkontrolliert hatte sie so etwas noch nicht gemacht. Diese Flutwelle hatte an ihr gezehrt, an ihrer Konzentration, auch wenn sie die nicht hatte kontrollieren können, sie hatte sie doch irgendwie beschworen. Ihre Angst. Das würde sie niemandem sagen, dass das nicht geplant gewesen war. Sonst hätten die noch Angst vor ihr, wahrscheinlich zurecht. Vielleicht würde auch jemand zur Polizei gehen und denen sagen, dass sie sowas aus Versehen gemacht hatte. Nein. Sie wollte nicht wieder in die Psychiatrie. Normalerweise hatte sie sich ja unter Kontrolle, nur heute nicht so ganz.
Müde beobachtete sie, wie einer, der zu den Schwarzmänteln zu gehören schien, jedoch ganz anders aussah, seltsam irgendwie, mit Gab redete. Anzug, Trenchcoat, soweit ja ganz spießig und seriös. Aber sein Hut war albern. Flügel. Und sein Stock (war es ein Gehstock?) erst. Was er zu Gab gesagt hatte, verstand sie kaum, da war ein Rauschen in Kis Ohren, aber sie war sich sicher, dass das nicht unbedingt freundlich war.
Mit aller Kraft, die ihr verblieben war, sammelte sie etwas Wasser zusammen und schickte einen Fussball-großen Eisball in Richtung des Manns im Trenchcoat, der ihn umhauen sollte.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyMi 21 Aug 2013, 23:56

Zuerst schien es, als würde Kis Eisball den Mann im Trenchcoat unvorbereitet treffen, doch plötzlich verschwamm dieser zu einem Schemen und bewegte sich so schnell, dass man ihn kaum wahrnehmen konnte und stand einen Moment später vor Ki und rammte seinen seltsamen Stab knapp neben ihrem Kopf in die Wand.
"Netter Trick, Schätzchen!", meinte er mit einem spöttischen Unterton. "Das mit der Welle warst wahrscheinlich auch du. Ich hab mir schon Sorgen gemacht, dass mein Onkel sich auch hier rumtreibt. Noch mal Glück gehabt."
Gab hatte inzwischen den Moment der Ablenkung genutzt, um seine Tätowierung zurückzudrängen und stattdessen den Bogen zu aktivieren. Die Schmerzen in seiner Seite, wo der Stab in getroffen hatte, ignorierend, richtete er sich mit gespannter Waffe auf ein Knie auf und liess einen Tintenpfeil von der Sehne fliegen. Allerdings traf auch dieser sein Ziel nicht. Statt die dämliche Mütze dieses Mistkerls zu durchbohren, blieb er mitten in der Luft etwa, einen Meter von dem Mann entfernt in einer plötzlich aufflackernden, goldenen Kuppel stecken und fiel dann zu Boden, wo er schnell zu Tinte zerfloss.
"Ihr seid ja beide nur kleine Fische", meinte der Unbekannte, ohne den Blick von Ki abzuwenden. "Hat es irgendwo noch mehr von eurer Sorte oder sind meine Männer zu solchen Luschen verkommen?"
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDo 22 Aug 2013, 12:06

Schon oft hatte ihre Fähigkeit, Gedanken zu hören, Svetlana das Leben gerettet. Sie wusste längst, dass da so eine Marke war, weshalb sie nicht zögerte, sich auf den Jungen zu stürzen.
"Unterschätz mich nicht!", zischte sie dabei. Eigentlich wäre es wohl das beste für sie gewesen, wenn sie den Kerl irgendwie berührt hätte. Dann hätte sie alles erfahren. Doch sie scheute noch davor. Letztendlich kam es manchmal vor, dass sie zusammenklappte, wenn sie jemanden fremdes anfasste.


"Los, lass uns abhauen!", drängte Ruby auch gleich und riss an Rust, um ihn durch diverse Gebäude zu zerren.
Es war sicherer. Der Überfall auf dem Kerl vorhin hatte schon genug für Rummel gesorgt.
"Wir sollten nicht auf direktem Weg zum Versteck."

_________________
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 6 EmptyDo 22 Aug 2013, 14:30

Gab war sehr schnell wieder nach unten verschwunden. Jarvan war gerade dabei ihm zu folgen, als er plötzlich Stimmen hörte. Scheinbar waren neue Leute aufgetaucht. Jarvan blickte sich um und bemerkte erst jetzt, dass Ki nicht bei Ihnen war. Vermutlich war sie noch unten, er musste sofort zu ihr und ihr helfen. Er vergaß vollkommen seine Angst vor der Enge und glitt durch das Loch nach unten. Er Schwang sich direkt zur Leiter. Durch den Schwung begann seine Schulter erneut zu Schmerzen, doch dafür fehlte jetzt die Zeit. Er musste sich beeilen.
Das was als nächstes jedoch geschah, damit hatte er nicht gerechnet, plötzlich flogen mehrere Schwartzmäntel durch die geöffnete Tür. Um sie herum war überall Wasser. Einer der Schwarzmäntel hatte ihn bemerkt gehabt und es irgendwie vollbracht im fallen Jarvans Fuß zu greifen. Und er griff fest zu. Jarvan schafft es sich gerade noch zu halten, doch die Anstrengung sich selbst und den Fremden zu halten würde er nicht lange aushalten. Er trat nach dem Kopf des Schwartzmantel und traf. Doch der Angreifer wollte nicht loslassen.
"Du verdammte Klette lass mich los!"
Erneut trat er zu und diesmal mit genug Wirkung seine Last loszuwerden. Das hatte eine Menge Zeit gekostet. Jarvan sprang durch die offene Tür, rollte sich ab und sucht nach Ki. Das erste was er sah war eine merkwürdig aussehende Kuppel. Dann fand er Ki, sie wurde von einem Mann, der hier irgendwie nicht ganz reinpasste bedrängt. Jarvan guckt kurz, schätze die Lage ein. In nur einem Augenblick hatte er mit rechts seine Schwartze Klinge gezogen und "sprang" genau zwischen den Angreifer und Ki, so dass er Angriffe aus sie nun direkt abwehren konnte. Jarvan kam an dem Ort seiner Bestimmung an und stach direkt auf den Bau des neuen Feindes zu. Ein normaler Feind würde diesen Angriff, so schnell ausgeführt wohl kaum abwehren können.
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