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 [MSG] Episode 1: Eröffnung

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Nalim
Gottverdammtescheißenochmal
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 03 Jun 2013, 02:46

Vielleicht ein wenig zu übertrieben zuckte er mit seinen Oberkörper als die Kugeln dort das Material traktierten und ging auf seine Knie. "Uh.. ah.. Schmerz - oh grausame Welt, ich verlasse dich.." Die nicht verklebte Hand zur Faust geballt und nach oben gestreckt, den Kopf nach hinten in den Nacken geworfen, den Blick schräg an die Decke. "Oh Romeo.. oh Romeo.." Endlich konnte er seine Hand aus dem Handschuh befreien - doch war diese von einer gewöhnlichen Hand soweit entfernt wie die Strecke zum nächsten Friedhof (mit einer Schaufel). Knochig, sauber und rein - zum glück - war sie, einmal davon abgesehen das es ihr an jeglichem Fleisch und Haut mangelte, recht gewöhnlich. Er hielt die Hand über sich und drehte sie im Licht, als würde er sie besonders aufmerksam untersuchen. Als wäre er ergriffen von einer tiefen Erkentniss, packte er die Maske am unteren Ende und zog sie sich vom Kopf um seinen Schädel zu entblößen der genau so hübsch war wie sein gutes Händchen.
"Fast vergessen - ich bin ja schon tot!" Glucksend und mit irritierend heftig zuckenden Unterkiefer - als würde dieser noch im Ansatz imitieren wollen das das, was er sagte, tatsächlich irgendwas mit Lippenbewegungen oder seinem Kiefer zu tun hätte, sprach er mit einem Tonfall als wäre ihm wirklich für einen Augenblick entglitten das er schon tot war bevor die Kugeln ihm sein Imaginäres Herz durchschlagen haben.
Er erhob sich von seinen Knien und ging nur noch einmal mit dem Körper nach unten um seinen Zylinder aufzuheben und auf seinen Schädel zu verpflanzen, wo er ihn drehte bis er sich dort perfekt angeschmiegt hatte.
"Okay..." Er klatschte in die Hände, was auch nur deshalb funktionierte weil er immer noch einen Handschuh anhatte und sah zu den Beiden. "Also Loverboy und.." er ging mit dem Finger über die Einschusslöcher an der Brust die doch recht nahe dort saßen wo man lebenswichtige Organe vermuten könnte. ".. Fräulein mit ungewöhnlich guten Kenntnissen der Menschlichen Anatomie - muss man soetwas wissen als Puma? - Rawr. Es steht 1 zu 0 für den Kerl mit den unglaublich hübschen Augen.. und der baut seinen Vorsprung jetzt aus!"
Alle Freude hatte ihr Ende und nun wo ein riesiges Skelett auf die Eisprinze.. - den Eispuma zu rannte, dessen weiten und vorallem schweren Schritte, den Boden unter ihm merklich zum ´´vibrieren´´ brachte, war das einzige spaßige seine Vorstellung daran was passieren könnte, wenn er sie frontal, mit seiner Schulter, erwischen würde.
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Syari

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 03 Jun 2013, 12:10

Ki zögerte, die Frage von Gab zu beantworten. Warum lief sie hier herum. „Weil ich zwei von diesen Männern in Brand gesteckt habe und man mich nicht in der Nähe finden darf, weil ich sonst wieder in die Psychiatrie wandere“ war jetzt nicht unbedingt die beste Aussage um ein Gespräch zu beginnen.
Nervös klaute sie sich ein paar Pommes und kaute erst einmal emsig darauf herum um etwas mehr Zeit zu haben sich eine Antwort zu überlegen. Währenddessen spielten ihre Fingernägel und folglich auch ihre Haare verrückt, rot dunkelblau, wieder rot. Sie kam sich vor wie eine LED-Farbwechsellampe. Verdammt. Heute war wirklich so gar kein guter Tag.
„Natürlich haben die Typen Knarren“, bestätigte Ki schließlich, einfach gar nicht zu antworten war ja auch unhöflich, „Darum mache ich mir weniger Sorgen, ich darf nur nicht in der Nähe von einem gewissen Ort hier in der Mall entdeckt werden, sonst krieg ich Probleme.“ Und was für Probleme sie bekommen würde. Monatelang hatte sie nach dem letzten Vorfall in der Psychiatrie verbracht, bis ein Arzt sich für sie eingesetzt hatte und meinte, dass sie sich kontrollieren konnte.
Und wie sollte sie eigentlich helfen? Er konnte ja nicht wissen, dass sie unter Umständen wirklich nützlich sein konnte.
„Helfen? Klar, wie denn!“, stimmte sie trotzdem zu, sie hatte auch keine Lust bis in alle Ewigkeit hier festzusitzen und der Gedanke daran, dass diese Arschlöcher ein paar unschuldige Menschen töteten machte sie wütend.
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Lias
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 03 Jun 2013, 13:57

Scheinbar mühelos und ohne die Füße zu bewegen glitt Sheeva aus der Bahn des Angriffs, der an ihr vorbeirauschte. Das Gewehr hatte sie allerdings dabei fallen lassen. Es würde ohnehin nicht mehr gebraucht werden. Überrascht war der Archon nicht. Der Angreifer strahlte keine Körperwärme ab. Also musste er entweder ein Mutant sein oder tot, oder aber wie in diesem Fall einfach beides. Es war nur natürlich, dass es die Mutanten nach St. Remin zog. Die meisten von ihnen waren widerstandsfähiger als normale Menschen und schafften es bis zur Stadt. Nicht, dass es für sie in der Stadt weniger gefährlich war, aber man lebte bequemer.
"Es ist nicht so als hätte ich erwartet, dich mit den paar Kugeln zu töten. Hätten sie es getan, wärst du meine Zeit nicht wert." Sheeva legte den Kopf schief und betrachtete ihr Gegenüber, wobei sie ein wenig in die Höhe wuchs.
"Es war vielmehr ein Versuch dich aus der Reserve zu locken. Was machen wir jetzt? Ein epischer Showdown zwischen zwei Parteien, von denen keine richtig lebt? Eigentlich gefällt mir so etwas ja, aber das Ambiente erscheint mir unpassend. Wer hält epische Showdowns in einem Einkaufszentrum ab?"

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 03 Jun 2013, 21:20

Nun wurde es Caleb endgültig zu bunt. Ungläubig starrte er den Freak an, der sich nun in ein bizarres Monstrum verwandelt hatte und gegen die Frau mit dem Gewehr anstürmte. "Fuck!" flüsterte er, und ohne ihre Reaktion abzuwarten, rannte er einfach los, zurück in die Richtung, aus der er - und nach ihm der Skelett-Freak - gekommen war. Bereits während des laufens konzentrierte er sich auf seine Beine und nutzte seine Kräfte, um ihre Muskulatur zu verstärken und so sowohl seine Geschwindigkeit als auch seine Ausdauer zu verbessern. Schnell war er hinter der Ecke verschwunden und rannte den Weg zurück, den er gekommen war.
Vielleicht konnte er es schaffen, einen der Ausgänge zu erreichen - ihn aufzubrechen würde schon nicht so schwer sein. Er wollte hier nur raus, mit diesen Verrückten dort hinten wollte er keinesfalls etwas zu tun haben!

Ruckartig blieb der schwarzgekleidete Mann stehen und starrte mißtrauisch zur Seite. Hatte er nicht gerade ein Geräusch von dort gehört? Es schien aus diesem dunklen Seitengang zu kommen. Hier im Erdgeschoß schienen Teile der Beleuchtung ausgefallen zu sein. Ob das irgendwas mit dem Überfall durch ihn und seine Leute zu tun hatte? Nun, es war gleichgültig, er beschloß, dem Geräusch nachzugehen. Vielleicht hatte sich dort jemand versteckt, der nur darauf wartete, ausgeraubt zu werden. Oder eben versuchte, genau das zu vermeiden...
Der Mann grinste boshaft, als er mit festen energischen Schritten auf die Tür zu stampfte. Davor waren große Topfpflanzen aufgestellt worden, hinter denen würde sich wohl kaum jemand verstecken können. Er trat bis vor den Durchgang und spähte angestrengt in die Dunkelheit hinein. Er konnte dort niemanden erkennen, fühlte sich aber trotzdem beobachtet.
"Na los, komm raus!" bellte er im Befehlston und hob drohend seine Waffe, fuchtelte damit ein wenig herum. "Wird's bald, verdammt?!"
Er machte ein, zwei Schritte in den Gang hinein, als er plötzlich hinter sich ein schabendes Geräusch hörte. Er fuhr herum - und hielt erschrocken inne. Eine Schlange?! Und was für ein Riesending! Im matten Licht der Lampen im Hauptkorridor erkannte er, daß ihre Farbe ein dunkles Grau sein mußte, etwas Braun schien auch dabei zu sein. Zwei schlitzförmige bernsteinfarbene Augen blitzten ihm entgegen, drohend, wie es ihm schien. "Was... zur Hölle..." brachte er mühsam hervor.
"Du wolltest, daß ich heraus komme, oder?" sagte die Schlange mit einer sowohl knarzenden als auch zischenden Stimme. Das Vieh konnte sprechen?! Vor Überraschung war der Mann wie gelähmt, und plötzlich zuckte die Schlange vor, auf ihn zu. Sie war schnell, unglaublich schnell! Er hob seine Waffe und gab ein paar ungezielte Schüsse ab, doch die gingen alle nur in die Luft. Schon war die Schlange bei ihm und versenkte ihre Fänge in seinen Oberschenkel. Der Mann brüllte vor Schmerzen auf, verlor das Gleichgewicht, kippte hintenüber. Er schlug mit dem Hinterkopf auf, was ihn benommen machte. Das letzte, was er sah, war der Schlangenkopf mit diesen drohenden blitzenden Augen, dann stieß sie zu und biß ihm die Kehle durch.

Serpentis maß sein jüngstes Opfer mit einem zufriedenen Blick und schlängelte dann weiter in die Dunkelheit hinein, in der er hervorragend sehen konnte. Er kam um eine Ecke, wo sein Gebieter bereits stand, die Fäuste in die Hüften gestemmt, und ihn ungehalten anblickte.
"Was sollte der Unsinn, was hast du mit ihm gemacht?" zischte Max im Flüsterton. "Hab ich dir gesagt, daß du ihn töten sollst?"
"Nein," antwortete die Steinschlange unschuldig. "Aber du hast auch nicht gesagt, daß ich ihn nicht töten soll, nicht wahr?"
Max gab ein genervtes Schnauben von sich. "Okay, keine solchen Eigenmächtigkeiten mehr jetzt, verstanden? Du tötest nur noch, wenn ich es befehle!"
"Ich habe verstanden, Gebieter," sagte Serpentis ungerührt.
"Gut, dann weiter. Wir müssen jetzt besonders vorsichtig sein; wer weiß, wen dieser Trottel mit seinem Schrei und den Schüssen gewarnt hat! Geh vor."
Gehorsam drehte sich Serpentis herum und schlängelte wieder um die Ecke den Gang entlang, dem Hauptkorridor zu. Max blickte ihm kopfschüttelnd hinterher. Vielleicht wäre es doch die bessere Idee gewesen, Aranis voraus zu schicken. Für jetzt jedoch folgte er der Schlange.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 03 Jun 2013, 23:38

"Ich weiss nicht? Ein paar Dinge herumschmeissen, um Aufmerksamkeit zu bekommen? Vielleicht kriegst du ja auch ein paar Leute dazu, herumzurennen oder irgendetwas anderes, dass die Schwarzmäntel ablenken könnte. Dann könnte ich leichter nach oben kommen", inzwischen war der Essenshaufen unter Gabs gierigen Händen bedenklich zusammengeschrumpft, unglücklicherweise konnte er über seinen Hunger nicht das selbe sagen. "Sind immerhin acht Stockwerke von hier. Und dann muss ich noch das Zimmer dieses Managers suchen und irgendwie hereinkommen."
Er schob sich den letzten Burger in den Mund und stand auf. Zumindest würde das Zeichen für einige Zeit Ruhe geben. Zumindest lange genug, um aus diesem Gebäude herauszukommen. Wenn ihm dieses Mädchen dabei helfen konnte, um so besser. Immerhin hatte sie sogar einen Burger von ihm bekommen. Erst jetzt viel ihm im fahlen Licht Kis Haare auf, die beständig die Farbe wechselten. Er runzelte unter seiner Kapuze die Stirn. Entweder war es in diesen fünf Jahren, die er ausserhalb der Zivilisation verbrachte hatte, irgendeine Färbemittelrevolution gelungen oder das war nicht normaler. Andererseits, er war der Typ mit den lebenden Tattoos. Er zuckte also einfach mit den Schultern und tat es als unwichtig ab.
"Also, wie siehts aus?"

Währenddessen klingelte in einem Sicherheitsraum irgendwo in der Mall ein Telefon. Es dauerte einen Moment, dann wurde abgehoben.
"Ja?"
"Boss? Es gibt scheinbar Widerstand. Im ersten Stock sind die meisten unserer Männer verschwunden."
"Hm? Naja, was auch immer es ist, haltet es noch ein wenig auf. Es sollte nicht mehr lange dauern, dann ist Kolme Pommi in Position. Blockiert die Aufgänge, nehmt Geisseln, was auch immer. Sorgt einfach dafür, dass wir noch etwa zehn Minuten haben."
"Alles klar, Boss."
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 03 Jun 2013, 23:54

Ki überlegte einen Moment. Ein Ablenkungsmanöver, das war eine ihrer leichtesten Übungen, Chaos stiften war mehr als einfach, sie konnte diese schwarzen Männer auch gleich noch – zumindest für ein paar Sekunden außer Gefecht setzen, aber sie wollte sich nicht einfach nur hinstellen und Chaos verbreiten, sie wollte mit nach oben und richtig helfen. Sie würde immerhin ihre Freiheit riskieren. Eigentlich hatte man ihr gesagt sie solle ihre Kräfte gar nicht mehr einsetzen, nicht kontrolliert, nie. Daran hielt sie sich nicht, aber das hatte bisher nie jemand bemerkt, aber jetzt so in der Mall, wo sie schon zwei Leute geschmorrt hatte, würde es doch auf sie hindeuten, sicherlich gab es irgendwo eine Polizeiakte.
Und Menschen würde sie schon gar nicht mit da reinziehen. Das war viel zu gefährlich für die. Männer mit Pistolen, die eine Mall überfielen schienen ihr nicht die geduldigen Typen, denen würde es nicht gefallen, wenn normale Menschen wild durch die Gegend rannten, nein, die würden sich mit Schüssen Gehör verschaffen und dabei würden Menschen verletzt.
„Ich helfe dir!“, sagte Ki schließlich, „Aber nur unter einer Bedingung. Ich sorge für Ablenkung und komme dann mit, verstanden? Ich will mit dir da hoch und nicht nur den Köder spielen, du wirst vielleicht meine Hilfe brauchen können.“
Sie warf einen Blick auf ihre Fingernägel. Rot. Das wunderte sie nicht. In ihrem Bauch grummelte die Wut auf die Männer in Schwarz, die ihr ihre Zeit, ihre Freiheit raubten, aber auch die Wut auf sich selbst, dass sie beinahe, die Kontrolle verloren hätte. Die beiden anzuzünden war eine Kurzschlussreaktion gewesen, das Feuer hatte sie kontrolliert, aber dennoch hätte sie es nicht tun sollen.
„Was hältst du von einem kleinen Feuer als Ablenkung?“, schlug sie dennoch grinsend vor. Sie verspürte Genugtuung dabei, den schwarzen Männern ihren Plan zu vermiesen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyDi 04 Jun 2013, 23:51

"Mir egal. Versuch einfach mitzuhalten, wenn du mit willst", entgegnete Gab mit einem Schulterzucken. Das Mädchen sollte tun, was sie nicht lassen konnte. Scheinbar besass sie irgendwelche Kräfte oder ein übersteigertes Selbstvertrauen. Ihm sollte es recht sein, im besten Fall hatte er zusätzliche Schlagkraft im schlechtesten Fall immerhin ein Fleischschild, um ein paar Kugeln abzufangen.
Er drehte sich wieder zur Treppe um. Immernoch schienen keine Schwarzmäntel in der Nähe zu sein. Wer auch immer diese Ärger veranstaltet hatte, der alle Typen auf diesem Stockwerk angelockt hatte, war gründlich gewesen. Aber so würden sie zumindest ohne Probleme einen Stock höher kommen. Ein schwaches blaues Licht schien unter seiner Kapuze hervor und er stiess ein Knurren aus, das ganz und gar nicht mehr menschlich klang. Wenn Ki unter seine Kapuze hätte sehen können, hätte sie gesehen, hätte sie gesehen, wie das Tattoo auf der rechten Seite seines Gesichtes zum Leben erwachte und sich über sein ganzes Gesicht zog. Was sie aber sehr wohl sehen konnte, waren die schwarzblaue Tinte, die plötzlich aus seinem Ärmel floss und Klauen um die Finger seiner rechten Hand bildeten.
Gabriel sprintete nach vorne gebeugt vor und machte am Fuss der Treppe einen gewaltigen Satz, der jegliche Bedenken, dass er ein normaler Mensch war, weggewischt hatte. Mit grosse Schritten überwand er auch die andere Hälfte der Treppe und errechte in wenigen Momenten das zweite Stockwerk. Schnell warf er einen Blick über die Schulter um nach Ki zu sehen, wobei er seine schwarzen Augen für einen Moment offenbarte.
"Kommst du?", fragte er und war dann schon um die Ecke gerannt, um zur nächsten Treppe zu gelangen. Allerdings stellten sich um fünf etwas verdutzt dreinblickende Männer in schwarzen Mänteln und mit Maschinenpistolen in den Weg. Gabriel liess sich davon aber nicht aufhalten. Ohne auch nur zu bremsen sprang er wieder, direkt auf einen der Männer und riss ihn mit sich zu Boden. Seine Klauen bohrten sich in den Hals des Mannes, brachte seine Schreie effektiv zum Verstummen und das Blut spritzte in alle Richtungen. Gabriel musste sich zurückhalten, um nicht in das Fleisch des Toten zu beissen. Stattdessen riss er seinen Blick los und knurrte die anderen Männer an, nur um im nächsten Moment einen Satz auf den nächsten zuzumachen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMi 05 Jun 2013, 15:31

Stiles zuckte zusammen, als laute Schreie durch die ganze hallten und kurz darauf erstarben. Waren einige Banditen in der Nähe? Wieso hatte er dann keinen Schuss gehört? Gerade als er sein Versteck verlassen wollte, um etwas Distanz zwischen sich und die Schreie zu bringen, konnte er erneut Schritte hören, die sich näherten. Bevor er sich wieder verstecken konnte, konnte er eine Silhouette erkennen, die aus einem Seitenarm der Mall kam. Mit offenem Mund blieb er erschrocken stehen, als er die Figur als riesige, lebendige Schlange identifizierte. "Was zum…" murmelte Stiles, um sich dann eine Hand vor den Mund zu halten, um keine weiteren Geräusche zu machen. Schnell duckte er sich wieder hinter seine Deckung, eine große Topfpflanze, und hoffte inständig, dass ihn die Schlange nicht gehört haben mochte.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMi 05 Jun 2013, 17:49

Serpentis' Kopf ruckte herum, als er ein Geräusch von der Seite wahr nahm, und konnte gerade noch sehen, wie eine Gestalt hinter einer Zierpflanze verschwand. Der Reaktion nach zu urteilen schien es wohl keiner der Verbrecher zu sein. Er zog sich ein wenig in den Gang zurück und wartete auf Max, der gerade hinter ihm her kam.
"Jemand hat mich gesehen," sagte Serpentis so leise wie es ihm möglich war. "Es scheint ein gewöhnlicher Zivilist zu sein."
"Verstehe." Max nickte und ging an der Schlange vorbei. "Ich seh mir diesen Jemand mal an. Bleib du hier in Deckung."
Serpentis näherte sich der Türkante so weit wie er konnte, ohne entdeckt zu werden, und Max trat demonstrativ auf den Hauptkorridor hinaus.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMi 05 Jun 2013, 20:45

Nachdem er nicht gegen eine Wand gelaufen war, wurden seine Schritte immer langsamer, bis er stehen blieb um sich umzudrehen. "Showdown?.." Er wiederholte das was sie gesagt hatte, nicht ohne eine großzügige Portion, gemischt aus unglauben und belustigung. "Das hier ist grade mal ein Showup. Ein Showdown kommt doch nicht ohne Vorspiel und Baby.. bei mir dauert das schon seine Monate bis ich richtig voll bin. "Das hier..!" Er streckte seine Arme zu den Seiten nach oben aus, als wolle er auf alles um sich herum zeigen. ".. das alles hier ist grade mal der Anfang. Der Motor läuft warm und erstmal muss das ganze Arschloch hier geschmiert werden, bevor uns der Showdown uns gepflegt von hinten einsaut!" Er blieb ihr die nötige Erklärung schuldig, wobei die glaubhafteste Erklärung wohl wäre, das er sich einfach gerne Reden hört - nicht verwunderlich bei so einer tiefen, erotischen, unglaublich mitreißenden Stimme!

"Außerdem.." Er griff in die Außentasche seines Mantels das entfernt an eine art Pager oder Pieper erinnert der, nachdem er den einzigen Knopf daran gedrückt hat, ein rotes Lämpchen zum leuchten brachte. ".. rücken doch sowieso bald die Gunman und.." Wie aus dem Nichts, vollkommen unerwartet und unvorhersehbar rannte er wieder auf sie zu.
Das ganze wäre natürlich viel effektiver wäre er ersteinmal auf sie zu gegangen um den Abstand zu verringern, aber wozu es sich leicht machen, wenn man auch mit dem Schädel durch die Wand kommt?! Es blieb nur zu hoffen das diese Metapher nicht zur harten Realität werden würde.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 00:10

Ki war erschrocken gewesen, als sich wie von Zauberhand eine schwarze Flüssigkeit um Gabs Hände gelegt und diese in Klauen verwandelt hatte. Das hatte sie nun wirklich nicht erwartet, auch wenn sie sich hätte denken können, dass etwas nicht in Ordnung war, schließlich hatte er sie angeknurrt. Welcher normale Mensch knurrte denn andere Leute einfach so an? Niemand, zumindest war ihr das vorher noch nicht untergekommen.
Als er schließlich einen gewaltigen Satz nach vorne machte, war Ki endgültig klar, dass sie es nicht mit einem normalen Menschen zu tun hatte, ein normaler Mensch hätte das nie geschafft, wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte von dem Satz. Sie selbst bemühte sich hinterherzukommen – wie gut, dass sie so viel Sport machte und gut im Training war – hing jedoch ein kleines Stück hinter Gab her und gelangte erst an den Ort des Kampfes zwischen Gab und den Männern in den schwarzen Mänteln, als dieser bereits den ersten von den fünfen ausgeschaltet hatte und sich auf den zweiten stürzte.
Wortlos konzentrierte sich Ki auf ihre innere Stimmung. Das war schwer, denn auch, wenn noch immer Wut und Frustration die vorherrschenden Gefühle waren, so war sie nicht mehr so gereizt, wie sie es noch in der Drogerie gewesen war. Doch es reichte immerhin um kleine Feuerbälle in ihren Händen zu bilden. Die Wärme prickelte angenehm und das Feuer knisterte leicht, züngelte an ihrem Arm hoch, wollte sich ausbreiten, doch Ki behielt es klein. Dann schleuderte sie die beiden Bälle sehr schnell auf zwei der Männer. Mit aller Konzentration, die sie aufbringen konnte versuchte sie sich daran zu erinnern, wie sehr ihr die Männer gerade in diesem Moment den Tag ruinierten, ihr schönes Leben in Gefahr brachten und andere Dinge, die sie verstimmten.
Es funktionierte. Sie leitete ihre Wut bewusst in die Flammen und schaute zu, wie diese sich von der Brust – wo die Feuerbälle die Männer getroffen hatten – aus ausbreiteten, den Torso entlang, die Arme hinab, die Beine umhüllten. Die Männer schrien kurz, doch schon nach wenigen Sekunden, hatte die heiße Luft ihre Schreie verstummen lassen.
Ki hatte die Flammen nicht kontrolliert – sie hatte es nicht gemusst, es war einfacher das Feuer nur zu entfachen und ihm dann freien Lauf zu lassen, dann vergrößerte es sich von allein. Nun aber wollte sie kein Leuchtfeuer entfachen und streckte ihre linke Hand nach den Flammen aus. Augenblicklich erloschen die Männer und fielen mit einem leisen Rums zu Boden. Es stank erbärmlich. Verbrannte Haare, verbranntes Fleisch, ekelhaft.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 09:51

"Oh, die Gunmen dürften das geringste Problem darstellen", schaffte es Sheeva noch anzumerken, bevor der Angriff des Schädelmannes sie zum Reagieren zwang. Die Frau nahm beide Hände vor den Mund und hauchte hinein. Eine einzelne Schneeflocke tanzte nun in der Wölbung. Erneut hauchte Sheeva die Schneeflocke an, die davonflog, in Richtung des Angreifers. Und nach einem Augenblick war die Schneeflocke nicht mehr allein, sondern kam mit einer Armee ihrer Artgenossen angerauscht. Ein veritabler, wenn auch ziemlich begrenzter Schneesturm pfiff und tobte heulend auf den Schädelmann zu. Alles in allem war sein Durchmesser vielleicht zwei Meter.
Das sollte den Angreifer zumindest etwas verlangsamen, bis Sheeva sich noch etwas anderes ausdenken konnte.

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 13:30

Stiles hielt die Luft an, während er vorsichtig aus seiner Deckung hervorlugte, um nach der Riesenschlange Ausschau zu halten. Offensichtlich hatte sie ihn nicht bemerkt und war wieder in einem der Gänge verschwunden. Erleichtert atmete er aus und wollte sich erneut auf den Weg machen, als er wieder von Schritten hörte. Dieses Mal gehörten sie jedoch zu einem Jugendlichen, der etwas jünger als er selbst zu sein schien. Scheinbar hatte dieser die Riesenschlange noch nicht gesehen, sonst würde er nicht so ruhig hier herumgehen. Einen kurzen Moment überlegte Stiles, was er machen sollte.
"Hey!" rief er Max im Flüsterton zu, um sie beide nicht zu verraten. "Du solltest nicht so offen rumlaufen, grad eben ist hier..." Er zögerte einen Moment. Wenn er ihm von der Schlange erzählte würde ihn Max vermutlich für verrückt halten. "...einer der Gangster vorbeigelaufen."
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 21:33

Mit seinen verstärkten Sinnen nahm Gabriel den Geruch nach verbranntem Fleisch viel stärker war und das Wasser lief in seinem Mund zusammen. Der Speichel tropfte sogar auf das Gesicht des entsetzt dreinblickenden Gangsters, den er umgerissen und mit seinem Körpergewicht auf den Boden presste. Als dieser ihm aber in den Bauch boxte, wurde der Vermummte aus seiner Trance gerissen und blitzte den Mann an, was diesen sofort dazu veranlasste, aufzuhören. Einen Moment später hatte Gabriel ihm schon die Zähne in den Hals geschlagen und ein grosses Stück Fleisch herausgerissen, dass er nach einem Moment des Zögerns wieder herausspuckte. Das Blut floss aus der Wund des Mannes und sein Schrei blieb ihm wortwörtlich im Hals stecken.
Mit blutverschmiertem Gesicht und Jacke stand er auf und fixierte statt des letzten verbliebenen Schwarzmantels die beiden noch rauchenden Leichen am Boden. Der Geruch des kokelnden Fleisches besass eine unglaubliche Faszination auf ihn. Ein unablässiges Flüstern in seinem Kopf drängte ihn dazu, einen Bissen zu nehmen. Und noch einen, und noch einen, und noch einen.
"Essen...", murmelte er leise. Er wollte den ganzen Körper verschlingen und dann den zweiten und die beiden anderen Kadaver und dann den Mann und das Mädchen und die anderen Menschen um ihn herum, deren Anwesenheit er plötzlich mit all seinen Sinnen wahrnahm. Er roch ihren süssen Angstschweiss, er hörte das leise verängstigte Flüstern und schmeckte ihr süsses Fleisch auf der Zunge! Er wollte sie verschlingen, sie alle. Er wollte essen. Er musste den Hunger stillen, den ewigen Hunger! Er musste...
Nein! Gabriel schüttelte plötzlich heftig den Kopf und biss sich fast auf die Zunge, mit der er sich unmerklich die Lippen geleckt hatte. Mit schierer Gewalt riss er seinen Blick von den beiden Toten los und wirbelte stattdessen zu dem letzten verbliebenen Schwarzmantel herum, nur auf dessen wehenden Mantel zu starren, der einige Meter von ihm rannte. Blitzschnell wandte er sich Ki zu.
"Mach das nochmal, los! Verbrenn ihn, bevor er jemanden alarmieren kann!", befahl er mit einer seltsam knurrigen Stimme.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 22:02

"Mach das nochmal, los! Verbrenn ihn, bevor er jemanden alarmieren kann!", hörte sie Gab sagen, nein, nicht sagen, eher Knurren. Seine Stimme hatte nur noch wenig von einem beherrschten Menschen, sie klang angestrengt und animalisch. Ki war ernsthaft schockiert, als sie beobachtete, wie Gab ein ganzes Stück Fleisch aus dem Hals eines der Männer gerissen hatte. Immerhin hatte er es ausgespuckt, auch wenn sie meinte ein kleines Zögern bemerkt zu haben, ehe er es losgelassen hatte.
Auch wenn sie es nicht offen zugegeben hätte, so machte sich doch etwas Panik in ihr breit, der Kerl war eine Bestie von der sie nicht wusste, ob er sich kontrollieren konnte. Andererseits war sie denn besser? Er hatte jemanden in Stücke gerissen, sie zwei Leute verbrannt. Aber sie hatte die anderen Leute nicht gebissen!, rief sie sich in Erinnerung.
Schließich besann sie sich auf die Frage, die Gab ihr gestellt hatte. Eine seltsame Frage war es gewesen, die meisten begannen zu fragen, wie sie das machte, oder wer dafür verantwortlich war, dass sie auf freiem Fuß war, nun ja, da Gab aber nicht weniger gefährlich war war es doch nur natürlich, dass er keine Angst vor ihr, hatte, oder?
„Ich..ich kann nicht!“, stammelte Ki mit der plötzlichen Erkenntnis, dass ihre Wut vollkommen verpufft war und Angst und Panik Platz gemacht hatte. Ihre Haare hatten sich tiefblau verfärbt. Doch Kis Rettung stand nur wenige Meter entfernt. Ein Wasserspender.
Sie konzentrierte sich auf diesen Punkt – dort würde sie sehr viel Wasser vorfinden – und tastete nach dem Wasser. Es war schwer Wasser zu beschwören, viel schwerer, als Feuerbälle entstehen zu lassen. Dafür ließ sich Wasser sehr gut kontrollieren und bei den Zweifeln und der Angst, die Kis Kehle fast zuschnürten war es ein leichtes für sie das Wasser durch die Leitungen zu zwingen.
Der Wasserspender ruckelte einmal kurz, bevor das Wasser mit einem ungeheuren Druck aus dem Spender schoss und den verbliebenen Schwarzmantel einhüllte. Ki konzentrierte sich und atmete tief durch, während sie eine immer dickere Schicht um den Mann formte. Nun kam das schwerste an der Geschichte, sie musste die Konzentration auf zwei Dinge gleichzeitig lenken, das Wasser um den Mann zu halten, als Gefängnis und die Temperatur des Wassers herunterschrauben. Das war kniffelig, aber diesmal durfte nichts schief gehen, sie hatte das ja schon geübt. Langsam konnte man erkennen, wie das Wasser aufhörte um den Mann herum zu wirbeln und immer starrer wurde, bis es schließlich ganz erhärtet war und Ki mit einem erschöpften Seufzen die Augen schloss.
„War das auch in Ordnung?“, erkundigte sie sich und rieb sich die Schläfen. Insgeheim war sie stolz auf sich, von dem Mann war kein Laut erfolgt, nachdem das Wasser ihn umhüllt hatte. Gut, eigentlich hätte es gereicht ihm eine Wasserblase um den Kopf zu zwingen, bis er ertrank, aber Ki hatte viel mehr Spaß daran Wasser in Eis zu verwandeln und sie hatte noch nie ausprobiert ein Lebewesen einzuhüllen, sonst waren ihre Eisskulpturen immer aus reinem Wasser gewesen.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 23:45

Es war unglaublich, wie viel so eine Betonmauer mit noch ein wenig Stahl und Glas im Gerüst ausmachen konnte. Während innerhalb der Shoppingmall wohl gerade das pure Chaos herrschte, so wirkte die Situation von aussen gesehen eigentlich beinahe schon ironisch ruhig und friedlich. Natürlich, es hatte Leute auf der Strasse und es war inzwischen allen aufgefallen, dass etwas innerhalb diesen verschlossenen Betonmauern nicht stimmen konnte, so waren inzwischen auch Reporter und einige Sicherheitsmänner angerast und immer mehr Schaulustige sammelten sich vor den versperrten Toren. Bald würden wohl auch die berüchtigten Gunmen eingetroffen sein und dann würde das Chaos entweder sein Ende haben, oder wahrscheinlich auch einfach nur noch eine Spur grösser und imposanter werden und sich auch über die Grenzen der Betonmauern ausbreiten, ehe es auf einer Seite blutig beendet wurde. Doch im Moment war noch alles still, so dass sich gar einer einbilden mochte, die Schreie, das Weinen und das Fluchen sowie die Schüsse und ganzen anderen Kampfgeräusche sogar noch durch den dicken Beton hindurch zu vernehmen. Man wartete.
Auch Rust Miller, der sich anhand seines ehemaligen Berufes sowie seines Körpers, der immerzu in Betrieb war und dessen Zellen sich auf Hochtouren immer neu und neu bildeten und so auf seiner Oberfläche keinen einzigen Kratzer zuliessen, gerne mal nur mit dem Decknamen Engine taufte, stand da und wartete. Natürlich, es war grausam, was da in diesem Gebäude wohl gerade mit vielen unschuldigen Zivilisten passieren mochte. Doch es ging ihn nichts an, zumindest konnte er da niemandem helfen, nicht, solange es wichtigere Dinge zu tun gab. Denn das ganze Chaos würde die Meute ablenken und ihre Augen auf andere Dinge als ihn und seine wenigen mitgenommen Männer richten. Die perfekte Grundlage, wenn man ein Attentat verüben wollte.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMo 10 Jun 2013, 23:56

Während Ki sich um den letzten Schwarzmantel kümmerte, biss Gabriel sich fest auf die Lippe – er selbst war scheinbar das einzige, was dieses verdammte Gesicht auf seinem Rücken nicht essen wollte – und rang mit sich selbst. Er hatte ja gewusst, dass es gefährlich war, das Biest zu benutzen, aber er hatte gehofft, dass all das Essen, das er vorhin in sich hineingestopft hatte, genug war, um seinen Hunger für einige Zeit zu beruhigen, aber scheinbar hatte er sich geirrt. So stand er jetzt da und versuchte, die wilden Sinne aus seinem Bewusstsein und das Tattoo wieder an seinen Platz zu drängen. Schliesslich gab der Wilde Geist nach und die schwarzblaue Flüssigkeit um seine Hand zog sich wieder unter den Ärmel zurück und kam gleich darauf als Krallentätowierung über seinem Handrücken zurück. Gabriel atmete noch einige Male tief ein und aus und blickte dann in die Richtung, in die der Mann geflohen war. Wo er einen grossen Eisblock entdeckte.
"Hah...", machte er nur. Dieses Mädchen war wirklich mehr als sie vermuten liess. Sie würde ihm also mit mehr helfen können, als nur ein wenig Ablenkung. "Weisst du was..., Ki? Kleine Planänderung. Wir lassen das mit der Ablenkung und prügeln uns einfach unseren Weg nach oben durch, was hältst du davon?"
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Syari

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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyDi 11 Jun 2013, 09:37

Den Weg durchprügeln? Oh, das würde wahrscheinlich Ärger geben, wenn die Polizei es denn mal schaffte das Gebäude zu stürmen, andererseits, dieses Mal stand sie ja quasi auf der Seite des Gesetzes, sie half dabei die Bösen festzusetzen – zwar nicht mit Hilfe von Fesseln, sondern von Feuer oder Wasser, aber das war ja auch egal. Sollte die Polizei zufrieden sein, dass die Männer in den Mänteln ausgedünnt wurden.
„Von mir aus können wir das versuchen, ja“, sagte sie, auch wenn sie ein mulmiges Gefühl hatte. Heute war ihre Stimmung so schwankend wie schon lange nicht mehr, sie konnte sich nicht darauf verlassen, wie sie helfen konnte. Und wenn ihre Stimmung stark und schnell schwankte, dann war es schwerer die Kontrolle zu bereiten, aber war das ein Grund Gab jetzt allein zu lassen und zu warten, dass jemand versuchte sie zu töten? Nein, wahrscheinlich war es immer noch sicherer mit ihm zu gehen und die Männer eigenhändig auszuschalten.
„Ja doch, ich glaube wir sollten es schaffen die auszuschalten!“, gab sie noch einmal überzeugter von sich, während sie die innere Stimme beiseite drängte, dir ihr etwas von großem Ärger, der auf die zukommen würde, erzählte. Vielleicht war diese Stimme ja nur besorgt, dass Gab sie anfallen würde, zugegebenermaßen kein all zu abwegiger Gedanke. Wie ihre Fingernägel ihr sagten, so schien sie noch immer ein wenig Angst vor Gab zu haben, aber das war eher das Unterbewusstsein, was da sprach.
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Dreyri
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyDi 11 Jun 2013, 14:40

Der Tumult lockte einige Leute an. Es war wirklich faszinierend, wie Menschen einfach nur dastehen und glotzen konnten, wenn irgendwo ein 'Crime scene! Do not cross!"-Band gespannt war.
Ruby, die ihren Kosenamen ihren rubinroten Augen verdankte, richtete ihren Blick auf den Mann vor ihr. Sie arbeitete schon lange genug mit ihm zusammen, um ihn aus jeder Menge heraus erkennen zu können.
Die dunkelhäutige Frau gesellte sich wie beiläufig zu ihm. Sie hatte ihren eigenen, richtigen Namen schon beinahe vergessen, da jeder sie nur Ruby nannte.
"Hast du das Opfer schon ausgemacht?", fragte sie. Er war jünger als sie, dennoch befolgte sie seine Befehle, nicht umgekehrt. Sie war zwar vor ihm bei den Undiscovered dabei gewesen, hatte ihm einiges gezeigt und ihm einiges Gelehrt. Sie war stolz auf ihn, wie eine Mutter auf einen erwachsen gewordenen Sohn stolz war.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyDi 11 Jun 2013, 23:51

Das Mädchen hatte auf jeden Fall starke Nerven, so viel stand fest.
"Aber sei nicht zu laut", sagte er noch, dann nahm er wieder seine pirschende Haltung ein und sprintete weiter, an dem eingefrorenen Mann vorbei und auf die nächste Treppe zu. Als er den Eisklumpen passierte, warf er kurz einen Blick darauf. Dabei musste er sich eingestehen, dass das Mädchen nicht nur starke Nerven, sondern auch ein paar starke Tricks auf Lager hatte. Er musste sich merken, es sich nicht mit ihr zu verscherzen. Oder wenn er es tat, musste er schneller als sie sein und ihr irgendetwas Spitzes in den Schädel hauen.
Die nächsten drei Stockwerke stiegen sie ohne Hindernisse auf. Da Gabriel nun nicht mehr die übernatürliche Geschwindigkeit seines Tiertattoos hatte, konnte Ki gut mit ihm mithalten. aber auch ohne seine verstärkten Sinne bemerkte Gab die Leute, die auf allen Stockwerken am Boden herumlagen und sie mit ängstlichen Augen beobachteten. Scheinbar waren die Schwarzmäntel auf diesen Stockwerken mit dem Einsammeln schon fertig, aber die Leute traute sich doch nicht, sich auch nur zu regen. Wahrscheinlich würden sie einfach da liegen bleiben, bis irgendjemand in einer Uniform auftauchte und ihnen sagte, dass der Schrecken vorbei war, selbst wenn die Gangster schon seit Stunden über alle Berge waren. Feiges Pack!
Schliesslich erreichen Gabriel und Ki den fünften Stock. Diesmal nicht von der Blutlust getrieben hastete Gab nicht so schnell um die Ecke und konnte gerade noch bremsen, bevor er zur Treppe zum nächsten Stock und in den Trupp Schwarzmäntel davor hineinlief. Mit einem hastigen Sprung, bei dem er fast in Ki hineinkrachte, brachte er sich hinter einer Hecke in Sicherheit und spähte vorsichtig durch das Gestrüpp. Sieben, acht, neun, zehn Schwarzmäntel standen dort. Einfach so hineinstürmen war keine gute Idee.
"Hast du sonst noch irgendwelche Tricks drauf, die wir jetzt gebrauchen können?", fragte er Ki.

Ein halbes Dutzend Männer in schwarzen Mäntel hasteten durch die Gassen von St. Remin, eine Person in einer Zwangsjacke und einem weissen Sack über dem Kopf in ihrer Mitte. Sie schienen es eilig zu haben, wobei sie ihre Umgebung und die wenigen Leute, denen sie begegneten, keine Beachtung schenkten.
"Wir sind schon viel zu spät...", murrte einer.
"Der Idiot ist schuld, weil er darauf bestanden hat, ein Äffchen zu bekommen, bevor wir aufbrechen."
"Und? Hat er sein Äffchen bekommen?"
"Was denkst du, wieso er in einer Zwangsjacke steckt und einen Sack über dem Kopf hat, du Idiot? Natürlich nicht, wo hätten wir auf die Schnelle ein Äffchen auftreiben sollen?"
"Naja, ich dachte..."
"Denke nicht, lauf schneller."
"Aber was, wenn er sich wieder weigert, seine Sache zu erledigen? Du weisst schon das Ding in die L..."
"Klappe, Idiot!"
Die Truppe hielt abrupt an und mit einem schnellen Rundblick versicherte ein Schwarzmantel sich, dass niemand in der Nähe war. Unglücklicherweise war das für eine junge Frau der Fall.
"Hey du!", schnauzte ein Schwarzmantel. "Komm her!"
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyDi 11 Jun 2013, 23:59

Max sah in die Richtung, aus der der Ruf kam; er hatte den anderen erst jetzt entdecken können. Was hätte er jetzt für einen guten soliden Steinfußboden gegeben!
"Tatsächlich?" fragte er ebenso leise zurück. "Diese Richtung?" Er deutete über seine Schulter. "Dann sollten wir besser den anderen Weg nehmen, was?" Er trat auf den Fremden zu und musterte ihn dabei kurz. Ein wenig älter als er vermutlich, aber nicht viel. Anscheinend hatten sich auch andere den Räubern entziehen können.
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Dreyri
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMi 12 Jun 2013, 00:09

Es war wirklich kein guter Tag gewesen. Svetlana war immer noch auf der Flucht und ausgerechnet heute, als sie doch geplant hatte, weiter vorwärts zu kommen, war dieser Tumult ausgebrochen. Man konnte kaum einen Schritt machen, ohne irgendwelchen Polizisten über den Weg zu laufen, weshalb sie beschlossen hatte, sich die kleinsten Gassen zu suchen.
Dort war sie auch eine ganze Weile lang unbehelligt gewesen, hatte ihren Weg suchen können. Die Undiscovered zu finden war nunmal nicht leicht. Sie konnten irgendwo sein.
Gerade hatte sie sich erschöpft ein wenig ausruhen wollen, als eine Gruppe Männer in die Gasse gestürmt kam. Sie trugen schwarze Mäntel, hatten irgendeinen Kerl in ihrer Mitte.
Sah dubios aus.
Eigentlich wollte sie gerade die Fliege machen, als einer von ihnen sie ansprach.
Sie stiess sich von der Wand ab. Unbewaffnet wie sie war, wirkte sie wohl wie ein ganz normales Mädchen.
"Was wollt ihr?", fragte sie dennoch.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMi 12 Jun 2013, 13:14

Er schnaubte leise und zog eine unmerkliche Grimasse. Eine äusserst sarkastische, um das zu bemerken. 
"Nenn ihn nicht Opfer. Das hört sich an, als wären wir die Bösen und er ein wehrloser Wohltäter der Gemeinschaft", brummelte er dann in die Richtung Rubys. 
Nein, sie waren keine Verbrecher. Natürlich, ihre Mittel zum Zweck waren manchmal ein wenig anzweifelbar und auch die Handlung, die sie jetzt geplant hatten, rückte sie vor dem ahnungslosen Durchschnittsbürger gewiss in ein schlechtes Licht. Aber sie wussten es schliesslich besser. Was sie hier taten, das war Vergeltung. Hm, nein, das hörte sich zu gottbezogen an und Gott, welcher nun auch immer, hatte seine Hand bestimmt nicht über der Stadt. Was musste er sich vor dem alten Knacker auch rechtfertigen. Trotzdem, nennen wir die Handlung mal einen gerechtfertigten Versuch mit unkonventionellen Mitteln zur Verbesserung der Allgemeinheit ihrer schönen, kunterbunten Stadt. 
Fakt war, der Kerl war gegen sie und arbeitete auch gegen sie. Den Leuten vor den Schirmen zeigte er sein freundlich lächelndes Gesicht, doch sobald die Kamera aus war, liess er Gelder an Vereine fliessen, die nichts besseres zu tun hatten, als Mutanten und andere spezielle Individuen zu jagen und meucheln wie Tiere. Rust hatte keine Ahnung, was der Kerl dafür kriegte und was er sonst für Motive hatte. In seinen Augen war dieser Mann einfach ein verfluchter Mistkerl, der ihnen im Weg stand und es verdient hatte. Solche waren noch schlimmer als die Gunmen und sonstige Sicherheitstrottel. Die zeigten ihren Hass und die Abneigung gegen Andersartige wenigstens offen und ehrlich. 
"Aber ja. Ich hab ihn da vorne ausgemacht. Jetzt müssen wir uns nur noch einen guten Überblick beschaffen und auf den richtigen Augenblick abwarten."
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMi 12 Jun 2013, 13:56

Jarvan irrte nun seit fast 3 Tagen durch dieses Gott verdammt Gebirgsmassiv. Immer wenn er dachte er hätte endlich das Ende erreicht kam ein neuer Berg
und dann wieder ein neuer. Ja er könnte zwar springen aber ein Berg rauf würde wohl mehr kraft benötigen als er im Moment hatte.
Plötzlich regte sich etwas in Ihm. Er wurde verfolgt! Er blickte sich um doch nichts und niemand war zu sehen,
Er beschleunigte seine Schritte. Das Gefühl wurde stärker. Irgendetwas stimmte nicht. Er sprang etwa 300m auf eine kleine Berganhöhe
Erschöpft vom Sprung blieb er stehen und sah sich um. Nichts...
Doch plötzlich traf es Ihm ein heller Blitz und Wärme erfasst Ihn. Das helle Licht blendete Ihn und er konnte kein Ziel mehr ausmachen um weg zu kommen
Dann die Stimme, die seit damals in seinem Kopf war
"Es ist so weit Krieger! Dein Schicksal beginnt jetzt."
Hitze durchströmte Ihn, Schmerzen erfassten Ihn. Er schloss die Augen, versuchte sich zu konzentrieren.

Und plötzlich war der Schmerz verschwunden.
Jarvan öffnete die Augen, es war recht dunkel. Über ihm war ein Decke um Ihn herum in ausreichenden Abstand waren Wände und Gänge soweit er es erkennen konnte.
Er war ganz sicher nicht mehr draußen in dem Bergmassiv.
Links vernahm er ein Geräusch. Mehrere in Schwarz gekleidete Menschen sahen Ihn sehr verwirrt an.
Das hatte wohl mehrere Gründe.
Aufgrund des leichten Rauchgeruches und der schwarzen Rauch Schicht unter sich war sein Auftauchen wohl nicht sonderlich diskret gewesen.
Es war sicherlich für die Menschen nicht sonderlich normal dass plötzlich jemand auftauchte. Und dazu auch noch eine so merkwürdig gekleidete Person.
Erst jetzt bemerkte er die Waffen die auf Ihn gerichtet wurden.
Jarvan legte die Hand vorsichtshalber auf Ehre und entschied sich erstmals kein Risiko einzugehen.
Er blickte sich um und sah hinter den Männern einen abgeschlossenen Raum über dem "Pretty Nails" stand.
Er suchte sich einen Punkt und sprang.
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BeitragThema: Re: [MSG] Episode 1: Eröffnung   [MSG] Episode 1: Eröffnung - Seite 2 EmptyMi 12 Jun 2013, 20:00

„Wasser“, zischte Ki nur leise, die die Männer ebenfalls bemerkt hatte. Ihr Herz begann zu rasen. Es waren so viele, acht, neun, zehn konnte sie zählen. Das würde sie nicht allein schaffen, das würde ein ganz gewaltiges Problem werden. Zehn Männer, die bewaffnet waren, wie sollte sie es schaffen die alle umzubringen oder außer Gefecht zu setzen, bevor sie das Feuer eröffneten.
„Ich brauche Wasser!“, flüsterte Ki und spähte durch die Hecke. Wie gut, dass diese Mall viel Wert auf Prestige und Auftreten setzte, warum sonst hatte man mitten in einer Mall einen Springbrunnen mit Bronzeengel in der Mitte aufgestellt? Für die Schwarzmäntel würde dies noch übel enden, sie konnte das Wasser spüren. Oh ja, das würde ein Spaß werden, wäre da nicht die Tatsache, dass die Männer bis an die Zähne bewaffnet waren, aber sie selbst war ja auch nicht allein.
„Für mich allein sind das echt zu viele, aber zu zweit schaffen wir es!“, sie klang nur wenig überzeugt. Die Angst schnürte ihr den Magen ab, ihr war schlecht und doch musste sie lächeln. Es war für dieses Unterfangen nur gut, dass sie solch eine Panik schob, ansonsten wäre es viel schwerer gewesen mit dem Wasser.
Ki schloss die Augen, und konzentrierte sich auf das Wasser. Ganz schwach fühlte sie die Körper, das Wasser, was in ihnen war, gelöst im Blut, im Magen. Doch das war nicht ihr Ziel, nein, angelockt wurden ihre Gedanken und ihr Spürsinn von einer viel größeren Wasserquelle. Vorsichtig tastete sie gedanklich nach etwas Wasser, hob es in die Luft.
Sie öffnete die Augen, jetzt, wo sie das Wasser erspürt hatte war es ein leichtes, sie fühlte es nur lieber, als dass sie es sah, etwas nur zu sehen war immer so ungenau.
Hinter den Schwarzmänteln, vollkommen unbemerkt von ihnen, hatte sich eine Art Dolch aus dem Wasser gebildet, der nun langsam immer kälter wurde, bis nichts anderes als ein Eisdolch übrig geblieben war, den sie nun mit ihren Gedanken in Richtung des in der Mitte stehenden Schwarzmantels schickte. Sie konnte nur hoffen, dass die Klinge scharf genug war, ansonsten hätten sie bald ein sehr großes Problem.
Es ging alles glatt. Sie hörte ein Gurgeln und beobachtete, wie sich der in der Mitte stehende Schwarzmantel an die Brust griff und kurz darauf zu Boden sank, Blut klebte an seinen Händen und auch aus seinem Mund floss etwas der dunkelroten Flüssigkeit. Offensichtlich hatte Ki die Lunge getroffen.
Wie sie es vorrausgesagt hatte, drehten sich die anderen Schwarzmäntel panisch um, davon ausgehend, dass der Angreifer hinter ihnen stand. Darauf hatte Ki nur gewartet, sie griff gedanklich nach dem Wasser und ließ eine kleine Fontäne auf die Männer schießen, welche zumindest zwei von ihnen von den Füßen riss und – was ihr eigentliches Ziel war, die Waffen beim Sturz gleich aus der Hand schlug. Sie konnte nur hoffen, dass Gab die Ablenkung nutzte und sich an die anderen heranschlich, denn sie hatte sich nun auf die vier eingeschossen, die rechts standen. Den zwei auf dem Boden liegenden wurde aufgeholfen, gleichzeitig hörte sie viel Gefluche, etwas von kaputten Leitungen und noch mehr üble Schimpfwörter.
Hastig versuchte sie Zeit zu gewinnen, indem sie die durchtränkten Klamotten schnell gefrieren ließ, sie hörte die Männer schreien, wahrscheinlich war ihnen kalt. Gut so. Sie hätte weiter in die Zukunft planen sollen, aber dafür war eben keine Zeit gewesen und jetzt stand sie da. Zwei von ihren vier Männern hatten noch Waffen in den Händen und versuchten sich zu bewegen um die gefrorenen Kleidungsstücke wieder beweglich zu machen. Inzwischen war ihnen aufgefallen, dass sie die Angreifer nicht hinter ihnen suchen mussten. Die Finger behielten sie fest am Abzug. Ki kam eine Idee, eigentlich war es weniger eine Idee, als viel mehr die einzige Möglichkeit, die ihr einfiel.
Sie griff nach dem Wasser, formte einen Eisball daraus und ließ ihn mit voller Wucht gegen die Waffe knallen. Der Schwarzmantel konnte sie nicht festhalten, scheppernd fiel sie zu Boden, doch gleichzeitig ertönte ein lauter Knall. Ein Schuss hatte sich gelöst, der Schwarzmantel in seiner Panik den Abdruck gedrückt, wohl um besseren Halt zu haben. Ein stechender Schmerz durchströmte Kis Arm, ein leises Stöhnen entfuhr ihr, ehe sie sich schnell auf die Lippe biss. Niemand durfte sie hören. Eiskugeln waren also eine schlechte Idee. Gut, dann eben wieder die Dolche. Sie hatten nur ein Problem: die vier Männer hatten sich allesamt zu dem Brunnen herumgedreht, der ja der Ursprung ihrer Wasserquelle war, sie würden den Dolchen ausweichen. Ihre einzige Hoffnung war das Wasser, was sie für den Eisdolch des ersten Opfers benutzt hatte. Hastig griff sie danach, während sich der Schmerz und mit dem Schmerz ihre Wut auch sich selbst ausbreitete. Einen Dolch schafft sie und schoss ihn ab, in den Rücken eines Schwarzmantels, der sofort zu Boden ging, dann übermannte sie die Wut. Sie hätte gar nicht erst nur gegen die Waffe schießen sollen, sondern dem verdammten Kerl einen Eisblock auf den Kopf fallen lassen.
Wärme stieg in ihr auf und plötzlich war ihr warm.
„Scheiße!“, entfuhr ihr und sie wich ein Stück zurück. Die Hecke, hinter der sie gehockt hatte stand in Flammen. Immerhin, das war wieder genug Ablenkung um die Männer zu beschäftigen, die von dem Feuer so gefesselt waren, dass sie nicht bemerkten, wie Ki sich ein Stück zur Seite bewegte. Schließlich blickte sie doch einer an, genau in dem Moment, als ein Feuerball ihn traf und die Flammen an ihm hochloderten.
Einige der Menschen, die auf dem Boden lagen schrien panisch auf, als sie den in Flammen stehenden Mann sahen. Ki jedoch verspürte nur Genugtuung dabei die Flammen anzustacheln und an ihm hochzüngeln zu lassen. Auch der letzte der vier Männer bekam eine Portion Feuer zu spüren. Schon nach wenigen Sekunden hatte sich wieder der elende Gestank von brennendem Fleisch ausgebreitet und Ki die Flammen erlischen lassen.
Schwer atmend stand sie auf, betrachtete die Hecke, von der nicht mehr als ein Häufchen Asche übrig geblieben war und ließ ihre Hand zu ihrem Oberarm fuhr. Ihre Hand ertastete eine warme Flüssigkeit. Blut. Scheiße. Ihr Mund wurde trocken. Sie war angeschossen worden. Schlimm? Alles ihre eigene Schuld, sie hatte das Spielen nicht lassen sein können und nun hatte sie den Salat.
Im nächsten Moment wurde ihr klar, dass sie schon bald noch viel mehr Wunden haben würde, wenn Gab die anderen Schwarzmäntel nicht bereits ausgeschaltet hatte.
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