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 Blutiger Weg

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Anubis

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BeitragThema: Blutiger Weg    Mo 24 Jun 2013, 23:50

Unser Abenteuer beginnt in einer eher ungewöhnlichen Stadt. Einst war diese Hafenstadt eine ganze normale Stadt in einen größeren Reich unter der Herrschaft eines Grafen. Die Stadt selbst war, wenn sie nicht am Meer lag von einen Dschungelartigen sumpf umgeben. Dieser bot viele Geheimnisse, sowie Reichtum und Gefahren. Von der Stadt aus konnte man am Horizont aus das Gebirge sehen das diesen Sumpf umgab.
Diese Lage und die Reichtümer auf denen die Stadt praktisch saß lockte natürlich auch die verschiedensten Leute an, die meisten von denen waren Glücksritter und Söldner. Erst als sich die ersten Söldnerclans anfingen in dieser Stadt sich nieder zulassen, wollte der Graf etwas dagegen tun und wollte das Gesindel aus seiner Stadt haben. Er befahl seiner Stadtwache gegen die Söldner vor zu gehen, doch diese waren erfahrener im Kampf und waren auch noch in der Überzahl. So wandte sich die Stadtwache gegen die Adeligen und lieferten diese an die Clans aus. Die meisten der Adeligen wurden ihrer Besitztümer beraubt und auf ein Schiff gepfercht, welches anschließend in Richtung ehemaliger Heimat segelte. Der Graf selbst wurde in Ketten gelegt und durch die Stadt gezerrt, bevor vor dem Haupttor aufgeknüpft wurde.
Einige der normalen Bürger und Händler befürchteten nun das das absolute Chaos in der Stadt breit machen würde, doch im Grunde veränderte sich nicht viel. Die mächtigsten der Söldnerclans schlossen sich zum Clan der schwarzen Sonne zusammen und besetzten die ehemalige Innenstadt. Einst standen dort die Villen der Adeligen und es gab dort einige Noble Geschäfte, doch der Clan hatte sich schnell daran gemacht die Innenstadt zu verändern und nun war sie viel mehr eine gigantische Festung. Die Mitglieder des Clans lebten und trainierten dort, während ihre Handwerker Ware für den Clan herstellte. Wer kein Mitglied des Clans war durfte diese Festung auch nicht betreten. Dieses Bestand auch beinahe komplett aus Stein, während bestimmte Bereiche mit edleren Materialen erbaut oder ausgestattet sind. Eine neue Mauer grenzte die Innenstadt vom Äußeren Zirkel ab. An den Toren zu der Innenstadt gab es Räumlichkeiten wo Auftraggeber Aufträge an den Söldnerclan vergeben konnte und wo der Söldnerclan auch oft Aufträge an außenstehende Söldner vergab.

Bestand die Bevölkerung zur Zeit des Grafen hauptsächlich aus Menschen, während andere Rassen höchstens als Sklaven zu finden war, hatte sich das mit der Herrschaft der Söldner sehr verändert. Zwar stellten die Menschen immer noch den Großteil der Bevölkerung, so konnte man die verschiedensten Rassen frei durch die Straßen ziehen sehen. Zwar hatte man auch früher Alchemisten in der Stadt gesehen, gab es heute viel mehr von ihnen, besonders diese die in ihren Länder verbannt worden waren. So gab es auch Maschinisten die ihre Maschinen in der Stadt bauten und mit Kristallen experimentierten um ihre Maschinen damit an zu treiben.
Sumpfartige Dschungel vor der Stadt bot genauso viel Reichtum wie viele andere Teile der Welt. Doch eine der Besonderheiten dieses Stück Landes war, das er von Magie durchtränkt war. So konnte man hier häufiger Magische Kristalle finden, so wie die seltsamsten Bestien. Doch diese Eigenschaft machte diese Landstück auch zu einen der Gefährlichsten.

In diesen Moment machte sich ein Söldner auf den Weg zu einen der Türme in der äußeren Mauer. Er sah nicht wirklich älter aus als 20 und hatte einige kleinere Brandnarben, die von seinen Kinn über seine linke Wange liefen. Sein dunkelblondes Haar war kurz geschnitten und die Iris seiner Augen war giftgrün. Man sah ihm regelrecht an das er von klein darauf trainiert wurde ein Söldner zu sein. Er trug eine dunkle Lederrüstung, an der an einigen Stellen kleine Metallplatten angebracht waren. An seinen Gürtel hing ein Kurzschwert aus einen hellen Stahl, so wie ein gekrümmter Dolch und zwei Lederbeutel. Auf seinen Brustpanzer konnte man eine kleine schwarze Sonne sehen und diese saß direkt über seinen Herzen. In seinen gepanzerten Handschuh hielt er einige Papierstücke.
Ignis ist ein Mitglied der schwarzen Sonne, wobei er derzeit etwas Abstand zwischen sich und dem Clan brachte. Er wollte seine eigene kleine Gruppe aufbauen und versuchen so etwas zu erreichen. Vielleicht würde er irgendwann wieder in die Arme des Clans zurück kehren, mit dem er bereits viel erlebt hatte, doch vorerst wollte er auf eigenen Beinen stehen. Man verstand seine Entscheidung und es war auch nicht unüblich für die Jüngeren das sie sich für einige Zeit vom Clan trennten um die Welt zu sehen und ihre eigenen Abenteuer zu erleben. So bekam Ignis ein kleine Gebäude, besser gesagt die unteren Innenräume einer der Türme der Außenmauer. Sie boten genug Platz für einige Leute zum Leben, war aber nicht besonders komfortabel.
Die letzten Wochen hatte er damit verbracht einige Leute für seine Gruppe zu finden und diesen ein klein wenig an Ausrüstung zu besorgen. Heute hatte er seine Beziehungen zum Clan benutzt um einige Aufträge an Land zu ziehen. Keine wo man wirklich zu sagen musste sie zu erledigen, sondern vielmehr nach der Art wer zuerst kommt bekommt die Beute. Sein Vorteil war vor allem der Zeit Vorsprung den er vor anderen Gruppen hätte.

Auf seinen Weg zum Turm kam er an einer Patrouille der Stadtwache vorbei, welcher er mit einen nicken grüßte. Endlich kam er bei dem Turm an und betrat diesen auch ohne Zeit zu verschwenden. Hinter der Tür lag eine kleine Halle mit einen großen Tisch, auf dem noch einige Krüge und Teller standen. Von seiner Gruppe war im Moment keiner zu sehen, so ging er zu dem Tisch und ließ sich erst einmal nieder. Neben seinen Platz stand eine kleine Glocke, welcher er auch anschließend läutete. Ihr Klang war nicht wirklich laut, doch sie sollte für die die sich in den anderen Räumen ihrer kleinen Unterkunft befanden deutlich zu hören sein. Sie war das vereinbarte Zeichen sich in der größeren Halle am Tisch zu sammeln, wenn es etwas zu besprechen gab.
Während er auf die anderen wartete, begann er die Papierstücke vor sich aus zu bereiten und über die Wahl des erstens Auftrags nach zu denken.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Di 25 Jun 2013, 18:11

Kurz, nachdem das vereinbarrte Zeichen erklungen war, betrat auch schon die erste Person die große Halle. Es war Fachna, eine Katzenfrau. Ihr pechschwarzer Pelz schimmerte seidig im spärlichen Licht, das durch die viel zu kleinen Fenster in die Halle fiel, während ihre blauen Augen kurz durch den raum huschten und schließlich an Ignis hängen blieb. Ein Lächeln legte sich auf ihre Züge, ihre Schnurrhaare vebrierten freudig, als sie ihn erkannte. Sie kannte Ignis schon, seit sie noch ein kleines Kind war. Dank ihrer unbeschuhten Füße nur durch das leise klingen der jeweils zwei goldenen Ringe um ihre Fußgelenke begleitet, trat sie auf Ignis zu und nahm an dem Tisch Platz.
Während sie auf die anderen wartete, schnippte sie ein bisschen Schwarzpulver von ihrer am Ausschnitt mit Rüschen besetzten Bluse. Ihr linker Arm wurde von dem Pluderärmel ihrer Bluse bedeckt, der ebenfalls in Rüschen endete. Der rechte Ärmel war an der Schulter abgetrennt, dafür reichte ein brauner Lederhandschuh bis zum Oberarm hinauf. geschlossen war er mit mehreren Schnallen und Schnüren. Die linke Hand steckte in einem ebenfalls braunen, fingerlosen Handschuh. Um beide Handgelenke trug sie je einen goldenen Armreif. Über ihrer Bluse trug sie ein Korsett, ebenfalls aus braunem Leder, das vorne metallene Schnallen und Nieten zur Verziehrung trug, sowie hinten eine Schnürung. Auf dem Kopf trug sie eine Art niedrigen Zylinder in schwarz, in dem zwei Löcher für ihre Ohren waren. In diesen waren links zwei Ohrringe befestigt, auf der anderen nur einer, jeweils aus Gold. In ihren Ohren steckten noch die Tücher, die sie gerne als Schalldämpfer verwendete. Auf den Zylinder gesteckt befand sie eine Fliegerbrille.
Um die Hüfte trug sie zwei Gürtel, jeweils ein bisschen weiter geschlossen, als nötig gewesen wäre und über Kreuz gelegt. An beiden hingen an den tieferen Seiten je zwei Beutel. Außerdem trug sie eine enge Lederhose, die an der Außenseite abermals durch metallene Schnallen verziert war. Dazu trug sie einen Rock, der vorne kaum als solcher zu erkennen war, an den Seiten länger wurde und hinten bis zu ihren Kniekehlen reichte. Auf dem Rücken trug sie eine mechanische, mit Stoff bespannte Konstruktion, die an Fledermausflügel erinnerte. Befestigt war sie mit zwei Lederbändern, die über Fachnas Brust liefen.
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Anubis

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Di 25 Jun 2013, 21:19

Ignis blickte auf als er das leise klingen der Goldringe hörte und lächelte leicht als er Fachna erkannte. Er kannte diese Tüftlerin beinahe genau so lange wie seine Erinnerungen an seine Eltern zurück reichte und es war jedes Mal eine Freude sie zu sehen. Das sie zu gesagt hatte bei seiner kleinen Söldnertruppe mit zu machen hatte ihm mit großer Freude erfüllt, anderseits machte er sich nun im Nachhinein etwas sorgen. Er wollte nicht das ihr etwas passierte, auch wenn er wusste das sie gut auf sich selbst aufpassen konnte.
„Wie immer ist mein kleiner Saphir die schnellste“, kam es von Ignis und betrachtete sie ein wenig, „Wie versprochen hab ich ein paar Aufträge an Land gezogen, wobei wir bei diesen nicht all zu viel Zeit verlieren sollten.“ Mit diesen Worten schob Ignis ihr die Zetteln zu. „Wir können uns aussuchen was wir machen und wenn wir schnell sind vielleicht sogar zwei davon erledigen, einziger Nachteil ist das die meisten nicht besonders gut bezahlt werden.“ Natürlich war auch ein gut bezahlter Auftrag dabei, jedoch war dieser weitaus gefährlicher als die anderen und deswegen erwähnte er diesen auch nicht sofort. Fachna würde sich selbst schon einen Überblick verschaffen können.

Auf den Zettel standen die verschiedensten kleinere Aufträge wie ein das Sammeln bestimmter Reagenzien oder Magischen Kristallen bis zum säubern einer alten Ruine welche von einen Goblinstamm besetzt wurde.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 26 Jun 2013, 13:11

Nur gedämpft klangen Ignis Worte an Fachnas Ohren. Erst jetzt fiel ihr auf, das sie noch immer die Tücher in ihren Ohren trug. Schnell fischte sie diese herraus, bevor sie sich über die Zettel beugte. Enttäuscht ließ sie die Ohren hängen. Es handelte sich zur Hälfte um die typischsten Aufträge: Irgendetwas aus dem umliegenden Gebiet sammeln. Wenig Risiko behaftet, schlechte Bezahlung und so gähnend Langweilig, das sie das nicht einmal als Freizeitbeschäftigung in Betracht zog. Rasch sortierte sie diese Aufträge aus. Auch die anderen schienen nicht viel Interessanter: Irgendjemand fragt um Schutz beim Sammeln ebendieser Gegenstände ein wenig von den üblichen Sammelstellen entfernt.
Seufzend wollte sie auch die anderen beiseite schieben, als ihr die horrende Summe auf dem letzten Blatt auffiel. Eine Summe, von der sie dachte, das es noch Jahre dauern würde, bis sie diese einmal zu Gesicht bekam. Sie zog das Blatt hervor und studierte es ausgiebig. Es war die Entführung des einzigen Kindes eines reichen, mittlerweile verwittweten Händlers. Eigentlich jeder kannte diesen Händler, daher überraschte es Fachna, das sie noch nichts von dieser Entführung gehört hatte. Die Belohnung entsprach etwa einem Viertel des geforderten Lösegeldes. Die Hinweise, wo sich das Kind befinden könnte, waren rar gesäht, doch Fachna war sich sicher, das ihre Gruppe das Kind finden würden.
"Ich wäre dafür, das wir diesen Auftrag nehmen", meinte sie, leise wie immer, und tippte auf das Blatt vor ihr.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 26 Jun 2013, 15:36

Duran hatte gerade ein Nickerchen gemacht, als die Einsatzglocke geläutet wurde. Der junge Zwerg erhob sich aus seiner Hängematte und streckte sich ausgiebig.
Sein Zimmer hatte keine Fenster, nicht das es keine Zimmer mit Fenster für ihn gegeben hätte, nein er wollte es so. Es erinnerte ihn an zu hause, tief unter dem Berg.
Manchmal vermisste er es bei seinem Volk zu sein, doch jetzt war keine Zeit für Heimweh. Scheinbar gab es mal wieder einen Auftrag zu erledigen und etwas Geld zu verdienen.
Er war noch nicht lange bei und das Söldnerleben war Ihm noch etwas Fremd. Doch er war hier um Abenteuer zu erleben, bevor er sein restliches Leben in einem Berg verbrachte und wo ging das besser als bei Söldnern.
Duran zog sein Kettenhemd über seinen Kopf. Es verhakte sich dabei zweimal in seinem, sorgsam zu ansehnlichen Zöpfen gebundenen Bart.
Seine Lederhose hatte er gar nicht ausgezogen, doch zog er jetzt darüber seine Beinschienen aus poliertem Stahl. Außerdem streifte er sich noch Armschienen über und legte einen Verzierten Eisengürtel um.
Dann Griff er nach seinen Kampfaxt und seinem Helm und ging in den Hauptsaal des kleinen Turmes.
Natürlich war wieder am schnellsten gewesen, aber er war immerhin als zweites im Raum, was ihn etwas stolz machte, da er zu meist der letzte war der in den Raum kam.
"Was liegt an Boss?"
Fragte er mit seiner rauen Zwergenstimme und guckte in die Runde.

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Grim
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 26 Jun 2013, 17:36

Die Steine schlugen leise klickend aufeinander, als sie durch Damion Vallists Finger glitten und in den Grund des Beutels fielen. Es war ungefähr ein Dutzend von ihnen, murmelgroße, transparente, wirr facettierte Stückchen, wie Scherben aus gefärbtem Glas. Diese hier hatten einen blassen, bläulichen Schimmer. Ein Juwelenschleifer und vermutlich jeder halbwegs talentierte Maschinist hätte sie beim Namen nennen können, aber für Damion waren es lediglich Steine. Ganz gleich ob Edelstein oder Halbedelstein, geschliffen oder roh, magisch oder lediglich selten, es machte keinen Unterschied für ihn. Alles Steine. Die einzig wichtige Frage war ohnehin nur, wem man sie meistbietend verkaufen konnte. Diese hier waren magischer Natur, soviel wusste er, also würde er sein Glück bei der Maschinistengilde versuchen. Damion nahm nicht an, dass sie allzu viel einbringen würden – dazu waren die Steine zu klein und zu verwachsen – aber es sollte ausreichen um ihn für die zwei Tage im Sumpf zu entschädigen. Er war ja ohnehin nicht da raus gegangen, weil er das Geld gebraucht hätte. Vielmehr, um sich die Zeit zu vertreiben. Ignis von der Schwarzen Sonne hatte ihn vor einer halben Woche angesprochen ob er nicht Interesse hätte, sich einem Trupp anzuschließen und Damion hatte kurzerhand ja gesagt. Er hatte derzeit nichts besseres zu tun. Und mit der Schwarzen Sonne wollte man es sich nicht verderben. Eines Tages wollte er auch Mitglied des Clans sein und da konnte es nicht schaden, einen Fuß in der Tür zu haben. Außerdem versprachen solche Trupps gutes Geld. Man konnte sich an die Aufträge wagen, die für einen Mann alleine zu riskant waren. Im Klartext: Kopfgelder. Letztendlich lief es doch immer auf Kopfgelder heraus.
Allein, Damion hatte eine ganz entscheidende Charakterschwäche: er konnte nicht ruhig sitzen. Er war generell ein hibbeliger Charakter. Wenn er nichts zu tun hatte, dann drehte er durch. Also hatte er sich nicht an Ignis' Rat gehalten, sich ein paar schöne Tage in der Stadt zu machen ehe es los gehen sollte. Stattdessen war er in den Sumpf hinaus, ohne konkretes Ziel. Abenteuer suchen. Oder zumindest etwas, das sich gut verticken ließ. Er hatte beides in Gestalt eines Räubers gefunden. Jedenfalls hatte er angenommen, dass der Mann ein Räuber gewesen sein mochte. Vielleicht auch ein Deserteur. Hatte jedenfalls wie einer ausgesehen. Ein Söldner aus der Stadt war er in jedem Fall nicht gewesen. Also hatte Damion ihm einen Bolzen in den Rücken verpasst und ihm das Beutelchen mit den Steinen abgenommen. Das war entschieden einfacher gewesen, als selbst den Dreck zu durchwühlen. Skrupel hatte er dabei nicht verspürt. Warum auch? Wahrscheinlich hatte er den Sumpf sogar sicherer damit gemacht, dass er den Mann umgebracht hatte. Und wenn nicht, dann war sich immer noch jeder selbst der nächste. War das nicht letztendlich das einzige Gesetz, nach dem ein Söldner sich zu richten hatte? Das Leben war eben grausam, hart und kurz. Ein Beutelchen voll Steine, dass bedeutete für Damion Fleisch statt Brot, mehr als einen Krug Wein am Abend und vielleicht mal wieder ein Mädchen, das für ihn die Beine breit machte. Die Annehmlichkeiten des Lebens eben. Wenn es schon grausam, hart und kurz war, dann musste man sich diese wann immer möglich gönnen. Nach dieser Devise hatte Damion sein ganzes Leben lang gehandelt. Und er war gut damit durch gekommen.

Mit diesen Gedanken im Kopf schlenderte Damion also, sichtbar zufrieden mit dem Ausgang seiner kleinen Exkursion, durch die Straßen von Obscura Solis, die Rechte an dem abgewetzten Lederriemen, der die Armbrust auf seinem Rücken hielt, die Linke in dem Beutelchen, das er an seinen Gürtel gebunden hatte, mit den neu erworbenen Schätzen spielend. Sein Weg, das wusste er, würde ihn früher oder später unweigerlich zum Gildenhaus der Maschinisten führen, aber er verspürte dabei keinerlei Eile. Wozu sich auch hetzen? Der Tag war noch jung. Gerade hatte Damion sich dazu entschieden, noch einen Abstecher über den Marktplatz einzulegen und sich nach etwas Hübschem umzusehen, was er sich nun würde leisten können, als er in der Menge eine zielstrebig in die Gegenrichtung ausschreitende Gestalt wahr nahm, die ihm seltsam bekannt vor kam. Es dauerte nur einen Herzschlag bis er in der Gestalt Ignis, der ihn angeworben hatte, erkannte. Wohin er wohl unterwegs war? Nun, der Richtung nach wohl unzweifelhaft zu jenem Turm an der Außenmauer, wo sie ihr vorübergehendes Quartier aufgeschlagen hatten. Und wenn er dorthin unterwegs war, dann wäre es wohl auch für ihn, Damion, geraten, dort aufzuschlagen. Abrupt machte er kehrt und folgte der gepanzerten Gestalt. Ignis seinerseits schien ihn nicht bemerkt zu haben, doch das verwunderte Damion nicht. Er war eine alles andere als auffällige Erscheinung, eher klein von Wuchs, drahtig, mit einem gewöhnlichen Gesicht und einem Schopf voll strohfarbenem Haar auf dem Kopf, das ihm zerzaust auf die Schultern fiel. In dem weiten, schmutzig braunen Mantel, den er im Sumpf getragen hatte, verschwand er in der Menge der Leute.

Der Fußmarsch zu ihrem Quartier war nicht lang, aber irgendwo unterwegs schaffte es Ignis dennoch, Damion abzuschütteln. Hätte er nicht die schwere Armbrust auf dem Rücken und sein Gepäck im Rucksack dabei gehabt, nichts und niemand wäre ihm entkommen. Damion mochte klein sein, aber er war flink und wendig wie ein Wiesel und ausdauernd noch dazu. Jedenfalls brüstete er sich regelmäßig mit diesen Attributen. Voll bepackt hingegen war er natürlich klar im Nachteil, gerade im dichten Gedränge, das zu dieser Zeit in den Straßen herrschte. So erreichte er den Turm ein wenig später als Ignis. Er trat durch die unverschlossene Tür ein, setzte Armbrust und Gepäck im Vorraum ab und machte sich auf in die Halle, wo er wie erwartet die anderen antraf. Das hieß: zumindest Ignis, Fachna und Duran. Sie waren die Mitglieder der Gruppe, die er bereits kennen gelernt hatte. Natürlich konnte er nicht sagen, ob Ignis in den letzten Tagen noch mehr Leute angeworben hatte.
„Aufträge?“, fragte er an Stelle eines Grußes neugierig, als er die auf dem Tisch verstreuten Zettel gewahrte. Für einen Mann hatte er Damion eine hohe Stimme, aber bei seinen übrigen Proportionen verwunderte dies nicht weiter. Ohne eine Antwort der anderen abzuwarten trat er an den Tisch und begann, die Zettel zu durchwühlen, die Schrift darauf überfliegend. Wirkte alles ziemlich gewöhnlich. Aber auch die anderen hatten sich bereits den einen oder anderen Zettel gegriffen. „Irgendetwas Interessantes dabei?“, fragte er in die Runde.

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 26 Jun 2013, 18:30

Der Söldner blickte auf das Blatt auf das Fachna tippte und sein lächeln verschwand. Es war ein gut bezahlter Auftrag und natürlich war die Gefahr auch höher, nicht nur für seine Gruppe sondern auch für die Geisel. Besonders viele Anhaltspunkte gab es auch nicht, doch das wäre kein wirkliches Hindernis. Doch besonders das versprochene Gold war der größte Anreiz und würde mit Sicherheit auch etliche Konkurrenten anlocken.
„Eine interessante Wahl“, meinte Ignis und betrachtete wieder die Katzenfrau, „Ich bin auch für diesen Auftrag. Wir müssen nur hoffen das die Kerle das Kind am Leben gelassen haben und das heißt auch das wir uns beeilen müssen, auch schon weil mit Sicherheit etliche hinter diesen Auftrag her sein werden sobald er öffentlich wird.“
Während Ignis das sagte bemerkte er wie der junge Zwerg den Raum betrat und sich zu ihnen an den Tisch gesellte. Der Söldner kannte den Zwerg erst seit kurzen und es war mehr ein Zufall gewesen das er diesen kennen gelernt hatte. Doch wie es schien war dieser auf der Suche nach Abenteuer so war es ein leichtes gewesen Duran zu überreden bei Ignis Söldnertruppe mit zu machen. Bevor Ignis den Zwerg antworten konnte, vernahm er bereits eine weitere Stimme. Auch ihn kannte der Söldner kaum und wusste noch nicht wirklich viel über Damion, doch das würde sich wohl ändern während des ersten Auftrags.
Wenn Ignis über diesen nun so nachdachte machte sich eine leichte Nervosität in ihm breit, auch wenn man es nach außen nicht sah. Es war zwar nicht das erste mal das er einen Auftrag leitete, doch es wäre das erste mal das er nicht jede Person wirklich kannte. So blieb ihm in diesen Moment nicht wirklich viel übrig als in seine Erfahrung zu vertrauen um die Gruppe zu den ersehnten Erfolg zu führen.

„Es ist leider nicht viel besonderes dabei“, begann er und blickte dabei jeden der Anwesenden kurz an, bevor er den Zettel mit den Auftrag zur Rettung des Kindes zu Damion schob, „Der Interessanteste Auftrag ist noch die Rettung eines Kindes. Wenn wir es lebendig zu seinen Vater zurück bringen winkt uns eine menge Gold. Das größte Hindernis wird es sein die Entführer auf zu stöbern, denn ich erwarte nicht das diese selbst dann ein großes Problem werden.“ Natürlich wusste er das mich sich da niemals zu sicher sein konnte, auch bestand das Risiko das die Entführer das Kind selbst längst getötet hatten oder wenn sie es nicht getötet hatten, wäre es vielleicht bereits an irgendjemanden verkauft.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 27 Jun 2013, 22:07

Damion war nicht der Einzige, den Ignis in den belebten Gassen übersah. Ein etwas schmuddelig wirkender Junge von annähernd 12 Sommern hatte den Söldner ebenfalls ausgemacht und war ihm unauffällig gefolgt. Auch wenn es manchmal dumm war, die Mitglieder der schwarzen Sonne um ihr Geld zu erleichtern, so war die Verlockung doch immer groß, da sie meist mehr Geld mit sich rumtrugen als die normale Stadtbevölkerung. Außerdem schien sein heutiges Ziel in Gedanken woanders zu sein und bemerkte den kleinen Zusammenstoß nicht, mit dem er dessen Geldbeutel ergattert hatte. Schnell schlängelte er sich durch die Menge weiter, bis er eine Seitenstraße erreicht hatte. Mit einem letzten Blick zurück vergewisserte er sich noch kurz, dass ihm niemand folgte, bevor er sich noch etwas weiter von der Hauptstraße fortbewegte und nach einigen Biegungen schließlich Halt machte, um seine Beute zu begutachten. Eher er jedoch den Beutel öffnen konnte, spürte er hinter sich jemanden stehen, der blitzschnell seinen Arm ergriff, diesen hinter seinen Rücken drehte und seinen Oberköper und sein Gesicht gegen die nächste Wand drückte. "Ich würd mich an deiner Stelle nicht bewegen." konnte er eine einigermaßen tiefe Stimme hören, während der Unbekannte, scheinbar ein Jugendlicher, wie es aus dem Augenwinkel erkennen konnte, seinen Arm noch etwas weiter verdrehte. Ohne das er etwas dagegen machen konnte wurde ihm der Geldbeutel abgenommen. Zuerst versuchte er noch, diesen festzuhalten, doch als sich vier spitze Krallen leicht in seinen Unterarm stachen, ließ er ihn freiwillig los. "Versuch es nicht noch einmal, ihn auszunehmen, Junge. Sonst wird es nicht mehr so gut ausgehen." meine die Gestalt und ließ ihn einen Moment später los, um in Richtung Hauptstraße zu verschwinden.

Der etwa 17 Sommer alt wirkende Jugendliche schirmte kurz seine Augen vor der Sonne ab, als er die belebteren Straßen wieder erreichte. Er störte sich nicht an den anderen Personen, die scheinbar hektisch umherliefen, um Aufträge zu erledigen oder Waren einzukaufen. Der Junge, Picaro genannt, senkte seinen Arm und betrachtete einige Augenblicke lang seine Lederhandschuhe, die er heute wieder vom Schmied zurückerhalten hatte. Die auf der Oberseite angebrachten Metallplatten in Form einer Klauenhand reflektierten leicht das Licht der Sonne, dass auf sie fiel. Schnell wischte er mit den etwas blutigen Klauenspitzen über seine Hose, um sie zu reinigen. Der Schmied hatte eindeutig gute Arbeit beim Schärfen geleistet. Er strich sich einmal durch seine kurzen, hellbraunen Haare, bevor er in der Menge untertauchte und sich einen Weg zu ihrem Lager bahnte. Fast instinktiv schweiften seine hellgrünen Augen über die Menschenmenge und suchten nach dem ein oder anderen vollen Geldbeutel, doch jetzt hatte er andere Dinge vor als die Leute um einige Münzen zu erleichtern. Vorhin hatte er Ignis mit einigen Aufträgen beobachtet, was bedeutete, dass sie bald wieder etwas zu tun haben würden. Ein vorfreudiges Lächeln stahl sich auf seine Züge, während er sich über seine bartloses Kinn strich, um eben jenes wieder zu verbergen. Auch wenn er es in der Stadt aushalten und über die Runden kommen konnte, so versprach ein Auftrag doch eine nette Abwechslung zu werden. Immer noch leicht lächelnd betrat er ihr Quatier und nickte den Anwesenden kurz zu, bevor er sich rasch zu ihrem Anführer begab und dessen Beutel vor ihn auf den Tisch legte. "Pass nächstes Mal etwas besser auf. Oder hast du durch mich noch nichts gelernt?" Auch wenn nur Ignis es ganz bestimmt wusste, schließlich hatte er ihn bereits einige Male ausgenommen und war auch ein oder zweimal dabei erwischt worden, machte er kaum einen Hehl daraus, dass er als geschickter Taschendieb aufgewachsen war. "Gibt's gute Angebote?" wollte er mit einem Blick auf die Blätter wissen, ohne sie weiter zu beachten. Er würde eh zu lange brauchen, um die Schrift zu entziffern, da er nur bedingt Lesen und Schreiben konnte. Wozu hätte er es auch brauchen können?
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 28 Jun 2013, 01:20

Fachna begrüßte die Neuankömmlinge mit einem schlichten Nicken, bevor sie Picaros Frage beantwortete.
"Kindesentführung, hohe Lösegeldforderung, wenig Hinweise auf die Täter. Das Kind soll lebend zurückgebracht werden, sonst gibt es keine Belohnung."
Sie wandte sich an Damion, vor dem der Zettel mit der Beschreibung nun lag.
"Lies doch mal vor, was es an Hinweisen so gibt, die auf die Täter hin deuten. Soweit bin ich noch nicht gekommen."
Sie zwinkerte Ignis frech zu, der ihr ja immerhin den Zettel "weggenommen" hatte. Sie mochte es, ihn ein wenig aufzuziehen, indem sie ihm indirekte Vorwürfe machte, ohne diese wirklich ernst zu meinen. Es erinnerte sie an die Zeiten, als sie noch unbeschwerte Kinder waren. Oh, wie oft hatte sie Ignis daran erinnern müssen, nicht zu laut zu sprechen, da ihre Ohren doch so empfindlich sind. Sie lächelte bei der Erinnerung daran. Das waren Zeiten... Längst vorbei. Doch niemals vergessen.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Sa 29 Jun 2013, 10:03

Ignis begrüßte nun auch den Dieb mit einen leichten nicken und nahm den Beutel wieder an sich. Natürlich hatte er in seiner Aufregung es nicht mit bekommen das er bestohlen worden war, andererseits hatte er dagegen einige Maßnahmen. Der schwere Geldbeutel war in Wirklichkeit mit Bleimünzen gefüllt, so das jeder Taschendieb der es auf seinen Geldbeutel abgesehen hatte eine nette Überraschung erleben würde. Es hatte sich schon ausgezahlt längere Zeit Picaro zu kennen, besonders da dieser den Söldner selbst einige male erleichtert hatte.
So hatte er dank Picaro wirklich etwas gelernt, aber er würde dem Dieb auch nicht erzählen das dieser Geldbeutel nur Bleimünzen enthielt, da dieser es wohl irgendwann selbst raus finden konnte.
Ignis blickte wieder zu Fachna als diese begann zu sprechen und am Ende andeutete das er ihr den Zettel weggenommen hatte bevor sie komplett fertig war. Verlegen sah er kurz weg, bevor er sich wieder fing und zu Damion sah. Schließlich hatte er selbst auch nur den Zettel überflogen und die Hinweise eben so wenig gelesen. Nun hieß es nur noch warten was Damion vorlesen würde und dann könnten sie sich schon an die Arbeit machen.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mo 01 Jul 2013, 12:10

Eine entführtes Kind? Und das sollte das beste sein, was sie zur Auswahl hatten? Ein Kind zu entführen hätte Damion ungleich reizvoller gefunden. Sein Blick huschte von dem vor ihm liegenden Zettel zu jenem, auf dem ein Kopfgeld für das Vertreiben eines Goblinstammes ausgelobt wurde, aber dem Drängen der anderen nach schien die Entscheidung der anderen ohnehin bereits gefallen zu sein. Also machte er sich dienstbeflissen daran, die vor ihm ausliegenden Hinweise vorzulesen.
"Hmm, lasst mal sehen...", murmelte er während seine Augen flink über die Zeilen huschten, "... nachts aus dem Bett entführt, aus einem bewachten Herrenhaus... klingt so, als gäbe es Komplizen innerhalb der Dienerschaft... keiner Torwache ist etwas aufgefallen, also vermutlich noch in der Stadt... Ein handschriftlicher Brief mit einer Lösegeldforderung ist eingegangen... das könnte uns vielleicht weiter helfen..."
Er blickte von dem Zettel auf, ließ den Blick durch die Runde schweifen. "Ziemlich dürftig, würde ich sagen", verkündete er, "Aber ich wüsste schon ein paar Orte, an denen ich mich umhören könnte..."

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Di 02 Jul 2013, 10:24

Der Söldner betrachtete Damion während dieser die Hinweise vorlas. Irgendwie beunruhigte ihm dieses Hinweise ein wenig, besonders das es anscheinend keine Augenzeuge gab. Das die Torwachen nichts mitbekommen hatten überraschte Ignis hingegen überhaupt nicht, noch glaubte er daran das die Entführer sich noch in der Stadt aufhielten. Wenn er sich recht erinnerte gab es einige geheime Schmugglergänge noch aus der Zeit als der Graf die Stadt regierte und wer sagte das es keine neuen gab? Natürlich war es unwahrscheinlich das durch solche Gänge Waren geschmuggelt wurden wenn eigentlich so gut wie alles legal war, doch solche Gänge würden es bestimmten Gruppen erlauben ohne gesehen zu werden sich in die Stadt oder aus eben jener heraus zu begeben.
„Es ist auf jeden Fall eine Gute Idee sich zuerst etwas um zu hören. Nimm auf jeden Fall Picaro mit, nur zu Sicherheit“, begann Ignis und blickte nun zu den anderen, „Mein Saphir und ich werden einige alte Geheimgänge besuchen und mal nach sehen ob sie in letzter Zeit benutzt wurden. Duran, ihr könnt entweder mich oder Damion begleiten, das liegt ganz bei euch.“
Am Ende sah er dabei zu den Zwerg. Im Grunde ging Ignis schon die paar Geheimgänge ab die ihn noch einfielen die er damals mit Fachna gefunden hatte, wobei er von diesen nur von einen wusste welcher aus der Stadt führte.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 04 Jul 2013, 10:41

Die Frage von Ignis beantwortete sich doch von selber. Entweder würde Duran in die langweilige Stadt gehen und fremden Leuten unsinnige Fragen stellen, oder aber er könnte sich coole Geheimgänge ansehen vermutlich sogar unter der Erde, wo er sich heimisch fühlte.
Nein Duran war eher jemand für das Grobe, nicht der Taktiker der Informationen beschaffte oder Schlachtreihen aufstellte. Eher jemand der in der ersten Reihe stand um so viel Schaden wie möglich zu verursachen.
"Ich komme mit euch Herr. Meine Axt steht euch zu Verfügung!"
Duran ging auf Ignis zu, stellte sich neben ihn und hoffte, dass es bald losgehen würde. Und das es nicht zu einfach das Kind zu finden. Er wollte etwas Aktion!
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 05 Jul 2013, 00:46

Wortlos hatte sich Picaro den Auftrag angehört, den sich die anderen rausgesucht hatten. Eine Entführung also...würde vermutlich nicht eine seiner Lieblingsauftragsarten werden, aber solange es etwas Geld brachte würde er sich nicht beschweren. Auch die Zuweisung zu Damion bestätigte er nur mit einem einfachen Nicken, bevor er sich zu dem Söldner gesellte. Auffordernd sah er diesen an. "Wo willst du als erstes nach Hinweisen fragen?"
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 05 Jul 2013, 21:38

Ja, mit Picaro als Unterstützung würde er sich gut arrangieren können. Picaro war ein Mann mit ähnlich... pragmatischer... Lebenseinstellung wie Damion, jedenfalls schätzte dieser ihn nach seinem bisherigen Kenntnisstand so ein. Ein Mann mit flexibler Moral. Ein Mann, der sich nicht zu schade war, sich auch in die Niederungen der Stadt herab zu lassen. Ignis mochte ein guter Mann sein, ein Kämpfer, aber er gehörte zur Schwarzen Sonne. Und die Sonne herrschte über die Stadt. Die wirklich interessanten Leute aber wollten selten etwas mit den Autoritäten zu tun haben. Damion hingegen hatte seine Kontakte. Er kannte Leute, die alles mitbekamen, was in dieser Stadt vor sich ging. Und für eine Gefälligkeit hier, eine Münze dort würde er schon in Erfahrung bringen, was er brauchte. Und wenn nicht, dann gab es immer noch die Leute, die Picaro zweifelsohne kannte. Doppelte Chancen.
"Schänken, Hurenhäuser, billige Absteigen", antwortete er vielsagend auf die Frage des Diebes, "Wo auch immer sich die interessanten Leute gerade aufhalten. Vertrau mir, ein paar Gerüchte werden zweifelsohne die Runde machen..."

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mo 08 Jul 2013, 15:50

Der Söldner nickte leicht als sich Duran dazu meldete ihm und Fachna zu begleiten. „Wundbar, dann geht ihr Beide euch etwas umhören, während wir nach sehen ob einige der alten Gänge wieder benutzt werden“, meinte Ignis und sah am Ende kurz zu Picaro. Er hoffte wirklich das die Beiden etwas heraus fanden, zumindest standen ihre Chance höher als wenn er selbst mit gekommen wäre. Langsam richtete der Söldner seinen Blick auf Fachna und lächelte leicht. „Und wir machen uns auf den Weg zu den Tunneln“, kam es von Ignis und stand langsam auf. Er hatte sich bereits eine ungefähre Reihenfolge der Tunnel überlegt wie er sie abgehen würde. Andererseits war es schon länger her das er bei diesen Tunneln gewesen war und von daher wusste er nicht genau wie viele davon noch begehbar waren. Im Grunde hieß es nun zu hoffen, vor allem das Damion und Picaro etwas heraus fanden. Wenn die Beiden Erfolg haben würden wäre das die Beste Aussicht das Kind und dessen Entführer schnell zu finden.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mo 08 Jul 2013, 16:42

"Dann also los", meinte Fachna und erhob sich. Sie wollte sich bereits dem Ausgang zuwenden, als sie innehielt. "Ich lege nur eben meine Flugkonstruktion ab. Sie funktioniert sowieso noch nicht."
Mit diesen Worten wandte sie sich wieder der Tür zu, aus der sie vorhin gekommen war und machte sich auf in das Zimmer, das sie sich als ihr eigenes Quartier ausgewählt hatte. Es war spärlich möbeliert, aber dennoch wirkte es vollgestopft. Neben einem Bett befanden sich nur eine Kiste und ein Werktisch in dem Zimmer, doch auf diesem und um diesen herum befanden sich allerlei Teile, von kleinen Kristallsplittern über Sprungfedern bis zu Zahnrädern. Auch Stangen und Stoffe befanden sich in dem Zimmer. Eindeutig benutzte sie diesen Raum nicht nur zum Schlafen, sondern auch als Werkstatt.
Schnell schnallte sie die Flügelkonstruktion von ihre Rücken und legte sie sanft auf das Bett, bevor sie sich wieder in die große Halle begab.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 12 Jul 2013, 15:52

Duran war bereit doch hieß es jetzt wieder zu warten, bis seine Begleiterin wieder da sein würde.
So wandte er sich zu Ignis
"Was erwartet ihr zu finden Herr? Ich bin noch nicht lange hier und habe offen gestanden noch nie etwas von Tunneln gehört die es hier geben soll.
Wofür wurden Sie errichtet?"
Vermutlich waren es zu viele Fragen doch Duran war interessiert auf was er sich eingelassen hatte und wo es hingehen würde.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Sa 13 Jul 2013, 00:34

„Was ich hoffe zu finden ist das wir nichts finden“, begann Ignis und sah Fachna fürs erste hinterher, während sie ihre Flugkonstruktion ablegen ging, „Es ist kein Wunder das du noch nichts über die Tunnel weißt. Diese Tunnel sind eigentlich nicht mehr in Benutzung seit die schwarze Sonne diese Stadt übernahm. Ihre genauen Nutzen weiß ich selbst nicht, doch die meisten davon waren wohl Schmugglergänge. Wir werden bei den Tunneln vor allem nach frischen Spuren suchen und wenn wir nichts finden ist zumindest die Chance groß das die Entführer sich noch in der Stadt befinden.“ Während seiner Erklärung sah der Söldner den Zwerg an. Doch Ignis wusste auch bereits das, selbst wenn sie Spuren fanden, die Informationen die Damion und Picaro die entscheidenden waren um das Kind wieder zu finden.
Als Fachna wieder zurück kam, machte sich Ignis daran den Turm zu verlassen und zu seinen ersten Ziel zu gehen. Während sein Blick wach durch die Menge glitt und deren Bewegungen musterte. Er wollte einen weiteren zwischen Fall mit einen Taschendieb vermeiden.
Sein Vorteil war im Moment das er sich nicht überlegen musste wie er zu den ersten Tunnel kam, da dieser erstens nicht weit weg war von seinen Turm und zweitens in einen der verlassenen Gebäuden der Stadt lag. Was nicht hieß das sich dort niemand eingenistet haben könnte.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Di 23 Jul 2013, 23:12

Nachdem Ignis die Versammlung aufgehoben und sie alle auf ihre Ziele angesetzt hatte, hatte Damion nicht lange gewartet, ehe er sich mit Picaro auf den Fersen auf den Weg gemacht hatte. Die schwere Armbrust hatte er, ebenso wie seinen Rucksack, zurück gelassen, er würde sie in der Stadt kaum benötigen. Ohne Gepäck kam er in den dicht bevölkerten Straßen bei weitem besser voran. Mit der natürlichen Wendigkeit, die seine drahtige Gestalt ihm verlieh, bahnte er sich seinen Weg hinab in die unteren Viertel. Es waren keine guten Viertel, aber was war in einem solchen Söldnernest schon ein gutes Viertel? Der einzige Unterschied war doch lediglich, was das Bier und die Huren kosteten. Was man fand hingegen variierte nur marginal.
"Hör mal zu, Picaro...", wandte er sich nach einer Weile an seinen Begleiter, "... ich würde sagen, wir trennen uns auf. Ich meine... du kennst diese Art Leute doch. Werden immer so furchtbar verstockt, wenn Fremde dabei sind. Allein bring ich mehr raus. Würde sagen: ich besuche meine Kontakte und du deine, in Ordnung. Können uns dann ja bis in zwei Stunden hier wieder treffen, was meinst du?"

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 24 Jul 2013, 19:07

Fachna ahnte schon, welchen der Tunnel Ignis ansteuerte. Sie hatten die Tunnel damals, als sie noch Kinder waren, gefunden und sich häufiger aus der Stadt geschlichen, um in sicherer Entfernung zu den Zugängen zu spielen und kleine Söldnerabenteuer zu erleben. In einem der Tunnel hatte Fachna auch die ersten Spielereien gefunden, die sie dazu gebracht hatten, Tüftlerin zu werden.
Später, als Fachna und Ignis dann unterschiedliche Wege zu gehen begannen, nutzten sie die Tunnel, um sich darin zu treffen, bis auch dies einschlief und der Kontakt fast gänzlich abbrach - bis Ignis seine eigene Söldnergruppe begann.
Fachna lächelte versonnen bei der Erinnerung. Und ehe sie es sich versahen, standen sie auch schon vor dem verlassenen Haus, in dessem Keller der Tunnel begann - das heißt, wenn der Tunnel nicht mittlerweile eingestürzt oder zugeschüttet worden waren. Und auch, ob das Haus wirklich so verlassen war, wie es schien und es sein sollte, wagte Fachna zu bezweifeln. Viele Söldner, die nicht in der schwarzen Sonne waren und nicht erfolgreich genug waren, um über die Runden zu kommen, nutzten solche Häuser als Verstecke. Zögerlich trat sie an die Tür.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 26 Jul 2013, 01:09

Als sich Fachna der Tür zögerlich näherte, zog Ignis langsam sein Schwert und deutete Duran an das er ebenfalls sich bereit machte. Wer wusste schon was sie hinter der Tür erwarten würde und es war besser bereit zu sein. Die Tür ging erstaunlich einfach auf dafür das das Gebäude eigentlich Leerstehen sollte. Zumindest ein Anzeichen das sich hier regelmäßig aufhielt oder aufgehalten hatte. „Vorsicht, mein Saphir“, kam es leise vom Söldner, bevor er kurz nach ihr das Gebäude betrat. Es war zwar nicht so das in der Stadt eine wirklich gute Luft herrschte, doch der Gestank der ihnen hier entgegen schlug war noch um einiges Schlimmer. Der schlimmste Gestank war als ob etwas verfaulen würde, doch vermischten sich noch einige Gerüche damit, die Ignis nicht sofort wirklich wahrnahm. Er war sich unsicher was sieh hier finden würden, doch er beschloss erst einmal auf Nummer sicher zu gehen und das Schwert in der Hand zu behalten.
„Seht euch um, aber seit leise dabei“, begann Ignis mit leiser Stimme und sah kurz zu Fachna und Duran, „Der Ort scheint nicht so verlassen wie er sein sollte.“ Damit wandte sich Ignis auch wieder von seinen Gefährten ab und blickte wieder auf den Ort vor sich. Im Grunde starrte er auf eine relativ leeren und staubige Einganghalle, von der aus drei weitere Türen tiefer ins Gebäude führten. Auch machte es keine so stabilen Eindruck mehr wie früher, zumindest konnte er bereits einige Risse in den Wänden entdecken. Das ganze Machte das nicht wirklich leichter für ihm und bescherte ihm ein ungutes Gefühl.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 26 Jul 2013, 14:17

Schon als Ignis sein Schwert gezogen hatte, hatte auch Duran seine Waffe ergriffen. Die Aufforderung dazu währe also nicht nötig gewesen, doch Ignis wollte sicher nur auf Nummer sicher gehen.
Der Zwerg umklammerte fest seine frisch polierte Axt als er das Haus betrat. Doch es war kein Feind der Duran überraschte es war mehr dieser unglaubliche Gestank, als ob jemand altes Fleisch in der Sonne liegen gelassen hatte und noch irgendwie anders.
Duran sah sich um konnte jedoch einfach nicht entdecken wo dieser Gestank nur herkommen sollte. Generell war es sehr ruhig in diesem baufälligen Gebäude.
Als die Aufforderung kam sich umzusehen nickte Duran nur kurz zu Ignis rüber und entschied sich dann für die rechte Tür.
Zum glück knarrte und knietschte die Tür kein bisschen und so kam Duran ohne groß Gebräuche zu machen in den nächsten Raum.
Auch dieser war leer es stand hier nur ein alt aussehender Tisch und zwei Stühle. Irgendwas lag auf dem Tisch.
Duran machte sich auf den weg um zu sehen was es war, doch bevor er den Tisch erreichen konnte gab ein Holzbrett unter seinem Fuß nach und zerbrach. Unter einen recht lauten knall rutschte Duran leicht in die Lücke, konnte sich aber noch fangen und schaffte es nicht hinzufallen.
Dies galt jedoch nicht für den Tisch. Dieser schien schon vorher nicht sehr stabil gewesen zu sein und als dann gleichzeitig zwei Tischbeine das Brett auf dem sie gestanden hatten verloren fiel auch der Tisch mit dem zweiten lauten knall nach vorne um.
Bei dem Geräusch zuckte der Zwerg leicht zusammen.
Sollte jemand hier sein, der noch nicht bemerkt hatte dass jemand ins Haus gekommen war, so wusste er dies jetzt mit Sicherheit.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Di 30 Jul 2013, 20:56

Der Laute Knall war im ganzen Haus zu hören und Ignis zuckte dabei leicht zusammen, während er wie angewurzelt stehen blieb. Er versuchte zu hören ob sich etwas näherte und ob jemand etwas sagte. Auch behielt der Söldner besonders die Ein- und Ausgänge des Raumes im Blick in dem er sich gerade befand. In seinen Raum war nichts besonderes, bloß Staub und alte Möbel. Im Moment war er sich unsicher ob er weiter gehen sollte oder wieder zurück. Zugeben er wusste auch nicht genau was diese Geräusche gemacht hatte. Es mochte zwar geklungen haben wie als wäre etwas umgefallen oder zusammen gebrochen, doch er wusste nicht ob einer seiner Begleiter die verursacht hatte oder jemand anderes oder das es gar von alleine passiert war. Er entschied sich schlussendlich dazu auf Nummer sicher zu gehen und kehrte langsam zur Eingangshalle zurück, dabei behielt er jedoch den Raum aus dem er sich gerade zurück zog mehr im Auge als den Weg auf den er sich zurück zog.

Bei Duran hingegen tat sich etwas, auch wenn man es im ersten Moment nicht mit bekam. An einen der Balken die quer unter der Decke verliefen regte sich etwas. Mit einen Satz sprang eine Hundartige Kreatur herunter, direkt vor den Zwerg und fletschte dabei seine spitzen Fangzähne. Es hatte Schuppen so schwarz wie die Nacht und kleine rote Augen, dabei keine sichtbaren Ohren. Man konnte sehen wie seine Muskeln angespannt waren und es bereits zum Angriff ansetzte.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Di 06 Aug 2013, 10:04

Schweigend folgte Picaro dem Söldner durch die Gassen der Stadt, während er in seinem Kopf bereits die Kontakte durchging, die er zu diesem Auftrag befragen konnte. Die Meisten würden zwar gerade unterwegs sein, um ihre Mitbürger um einige Münzen zu erleichtern, aber auch sie aufzuspüren sollte kein Problem sein. Auf Damions Vorschlag hin nickte er kurz. "Ist vermutlich wirklich besser...auch wenn es lustig sein könnte sie einzuschüchtern. Wenn einer nicht reden will, dann können wir ihn ja nach den zwei Stunden mal gemeinsam besuchen" meinte er mit einem leichten Lächeln im Gesicht.
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