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 Blutiger Weg

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Grim
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 07 Aug 2013, 00:02

Zwei Stunden, das war im Grunde knapp bemessen. Zu knapp. Eigentlich wäre es klüger gewesen, für diese Aufgabe zwei Tage zu veranschlagen. Aber Ignis würde rasche Ergebnisse wünschen und – zugegeben – die Brisanz der ganzen Sache erforderte rasches Handeln. In zwei Tagen konnte es zu spät sein, noch etwas für das Kind zu tun. Nicht, dass Damion sich sehr um es geschert hätte. Ein Balg mehr oder weniger, was machte das schon? Aber um die Belohnung, um die wäre es doch sehr schade. Also würde er auf's Ganze gehen müssen. Ein paar ausstehende Gefallen einlösen. Ein wenig tricksen, ein wenig schmeicheln, ein wenig drohen. Vielleicht die eine oder andere Münze springen lassen. Oder einen der Steine. Es gab Mittel und Wege, die Leute redselig werden zu lassen.
Der Söldner wählte nicht den direkten Weg zu seinem ersten Ziel. Er wählte nie den direkten Weg. Sicher war sicher. Und wenn es nur half, Picaro abzuschütteln. Der Dieb mochte sein Partner sein, aber das hieß nicht, dass Damion ihm traute. Und man hatte schließlich auch unter Gesindel seine Ehre! Nie die Quellen verraten. Zumindest nicht, bis genug dafür bezahlt wurde. Das Ziel des Söldners war ein klobiger, ausladender, aber nichts desto Trotz reichlich schäbig wirkender Bau, den ein Schild an rostigen Ketten über der Tür als Schänke auswies. Im Grunde natürlich war der Tanzende Bär – so hieß der Bau – ein Gasthaus, aber die angebotenen Zimmer dort nutzte niemand, der noch halbwegs bei Verstand war, abgesehen einmal von den Huren, die sich auf Suche nach Kundschaft hier herum trieben. Damion betrat die Schenke und hielt im Türrahmen kurz inne, blinzelte um sich an die schummrigen Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Dann jedoch hielt er zielstrebig auf eine Nische im hinteren Bereich der Schankstube, nahe dem Kamin, zu.

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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 07 Aug 2013, 12:10

Der unerwartete Krach, den Duran veranstaltete, ließ Fachna gleich zwei Mal zusammen zucken und ihre Hände auf ihre empfindlichen Ohren drücken. Sie verzog das Gesicht. Falls hier noch irgendwer gewesen sein mochte... Nun war er entweder über alle Berge, oder auf dem Weg, die Gruppe herraus zu komplimentieren - auf eine wahrscheinlich höchst unangenehme Art. Langsam wandte sich die Katzenfrau von der Tür, auf die sie zugesteuert hatte ab und sah sich aufmerksam um. Da hörte sie auch gleich, wie etwas, das nach Pfoten klang, auf dem Boden aufsetzte. Es musste bei Duran gewesen sein. Lautlos seufzend nahm sie Kurs auf den Raum, in dem sich der Zwerg befand.
Die Bestie, die vor Duran stand, ließ Fachna ein drittes Mal zusammen zucken. Mit soetwas hätte sie hier irgendwie nicht gerechnet. Jemand musste das Mistvieh als Wache hier zurück gelassen haben. Vielleicht hatte es etwas mit der Kindesentführung zu tun? Möglicherweise ließ sich hier auch "nur" ein Schatz finden. Nun jedoch gab es wichtigeres, als sich Gedanken darüber zu machen, warum das Tier hier war. Wichtiger war, es erstmal unschädlich zu machen.
Trotz des Halbdunkels erkannte Fachna dank ihrer guten Augen sofort die Schuppenhaut der Bestie. Ihre natürliche Bewaffnung würde sie hier also wahrscheinlich im Stich lassen, wenn es panzerartige Schuppen wären. Stattdessen zog sie einen Dolch aus dem Ärmel ihrer Bluse. Duran stand mit dem Rücken zu ihr und somit zwischen ihr und dem Schuppenvieh. Fachna wartete, bis sich etwas an der Situation geändert hatte, sodas sie angreifen konnte, ohne vorher zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 08 Aug 2013, 10:33

Nach seinen langsamen Rückzug war Ignis bei Fachna angekommen. Als er an ihr und dem Zwerg vorbei schaute, erblickte auch der Söldner die Bestie die vor dem Zwerg stand. Sofort schoss ihm die Frage warum diese Vieh hier war? Die Antwort zu dieser Frage konnte auch noch gefunden werden, wenn sie das Vieh beseitigt hätten. Im Grunde sollten seine Gefährten genügen um die Kreatur zu erschlagen, während er sich darum kümmerte das sich niemand von hinten an sie heranschleichen würde. „Ihr Beide erledigt das Vieh und ich halte uns den Rücken frei, sollte sich noch etwas an schleichen“, kam es von dem Söldner, während er seinen Blick wieder in den Gang richtete und die Türen im Auge behielt. Auch begab er sich in eine Position wo er nicht von dem Vieh von hinten angesprungen werden konnte, sollte es an den Beiden irgendwie vorbei kommen.

Die Bestie hingegen hatte den Zwerg mit ihren Blick fixiert und achtete auf seine Bewegungen. Dann plötzlich schoss die Kreatur mit einen gewaltigen Satz nach vorne und riss seinen Kiefer weit auf. Bereit ihre Fangzähne tief in den Zerg zu graben.
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Grim
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 08 Aug 2013, 17:38

Der Kerl, an dessen Tisch Damion sich nieder ließ, war zu recht als dubios zu bezeichnen. Er war von kleinem, gedrungenem Wuchs, trug weite Hosen aus schlichtem braunem Leinen und trotz der vom Kamin ausgehenden Wärme einen Kapuzenumhang, der abgesehen von seinem grau-stoppeligen, vorspringenden Kinn das gesamte Gesicht in Schatten tauchte. Ein für einen Mann seines Auftretens verboten teuer wirkender Ring prangte an seiner Linken, die er auf dem Tisch abgelegt hatte.
"Urien, alter Freund!", begrüßte Damin ihn gestellt-überschwänglich, wenngleich in gedämpftem Tonfall. Der Name des Mannes war selbstverständlich nicht Urien, aber in diesen Kreisen hätte es als äußerst unhöflich gegolten, den wahren Namen des Gegenübers so einfach heraus zu posaunen. "Was gibt es neues in der Stadt? Du hörst immer so furchtbar viel!"
"Ich habe gehört, dass jemand Gorbolt Hartachs Leibwächter einen Bolzen zwischen die Schulterblätter gepflanzt hat und das Hartach vor Wut darüber schäumt. Es scheint, als wäre es höchst dankbar für Informationen über den Schützen...", erwiderte Urien grußlos. Im flackernden Schein des Kamins war das Leuchten seiner Augen unter der Kapuze zu erkennen.
"Tatsächlich?", heuchelte Damion offenkundig nicht vorhandenes Interesse, "Nun, dann soll er schäumen. Der Bastard hat den Bolzen verdient. Aber ich habe auch etwas gehört. Eine furchtbar traurige Geschichte, die dir ohne Zweifel die Tränen in die Augen treiben wird. Ruchlose Schurken haben ein herzallerliebstes Kind aus seinem Bett geraubt und verlangen nun ein abscheulich hohes Lösegeld von den bedauernswerten Eltern. Sag, ist dir etwas davon zu Ohren gekommen?"
Eine Weile lang schwieg Urien, ganz so als müsse er seine Antwort sorgsam abwägen. Damion übte sich so lange in jener Tugend, die er so gar nicht besaß: Geduld. "Könnte schon sein...", antwortete der Graubart schließlich, "Was wäre es dir denn wert, wenn ich etwas darüber wüsste?"
"Das kommt ganz darauf an, was du denn wissen würdest", entgegnete Damion prompt, den Mund zu einem breiten Grinsen öffnend, "Eine Gefälligkeit wäre mit Sicherheit drin. Du weißt doch: ich bin ein Mann mit vielen Talenten. Jemanden wie mich kann man immer gebrauchen..."
Wieder ließ Urien sich Zeit abzuwägen, länger noch als zuvor. Damion wusste genau, dass der Kerl das nicht allein deshalb tat, weil er nachdenken musste, ob es ihm das wert sei. Er wollte ihn nervös machen. Und natürlich wurde Damion nervös. Es war einfach nicht seine Art, still herum zu sitzen. Unruhig trommelten seine Finger auf der Tischplatte, sein Fuß wippte auf und nieder. "Fein, eine Gefälligkeit also", entschloss Urien sich schließlich, "Viel ist es eh nicht, das ich für dich habe. Wo das Kind ist oder wer es hat, davon habe ich keinen Schimmer. Aber ich habe einen Namen für dich, der dir vielleicht weiter helfen kann. Es gibt da einen Kerl namens Zord, der im Dienst des Vaters steht, ein Wachmann in seinem Anwesen. Er soll sich vor ein paar Tagen mit einer vermummten Gestalt im Roten Hahn getroffen und ihr einen Schlüssel übergeben haben..."
"Einen Schlüssel, soso." Ein Gefühl des Triumphs stieg in Damion auf. Das war ein Hinweis, mit dem man arbeiten konnte. Und er hatte ihn direkt von seinem ersten Informanten erhalten. Die Sache lief glatt! "Möglicherweise ein Schlüssel zu einer Hintertür des Anwesens?"
"Darauf würde ich meinen Arsch verwetten."
"Gut, gut. Dann hoffen wir, dass du dein Sitzfleisch hierbei nicht verlierst", grinste Damion, "Du hast mir in jedem Fall weiter geholfen. Eine Gefälligkeit also. Ich werde mich daran erinnern." Und mit diesen Worten erhob er sich und verließ das Gasthaus. Es war noch Zeit, bis er sich wieder mit Picaro treffen wollte. Zeit, die er nutzen konnte um ein paar Steinchen unter das Volk zu bringen.

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 15 Aug 2013, 16:03

Duran war so schockiere von dem Wesen was vor ihm aufgetaucht war, dass er erst bemerkt hatte, dass seine Gefährten im Raum war, als Ignis etwas gesagt hatte. Duran wagte es jedoch nicht seinen Blick abzuwenden, denn seit gut einer Minuten hatte er seine Augen auf das Wesen gerichtet und es auf Ihn. Und so belauerten sie sich jetzt schon eine Weile, darauf vorbereitet loszuschlagen, sollte einer unaufmerksam sein.
Doch scheinbar war das Hundeartige Wesen viel zu ungeduldig und so konnte Duran rechtzeitig den Griff seiner Axt hoch heben um den Biss des Wesens zu parieren.
Und so wurde er nicht gebissen, jedoch riss die unglaubliche Wucht des Aufpralles Duran von den Beinen. Plötzlich war die Situation nicht mehr so angenehm wie noch kurz zuvor den jetzt lag er auf dem Rücken die Axt in beiden Händen.
Das Monster war aus seinem Blickfeld verschwunden, denn durch den Schwung und die Parade war es, während Duran auf den Rücken gefallen war ebenfalls quer durch den Raum geflogen.
Doch war es deutlich eleganter als Duran gefallen und so setzte es erneut zum Angriff an.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 16 Aug 2013, 11:05

Angespannt wartete Fachna, bis einer der Beiden den ersten Schritt machte: Zwerg oder Bestie. Ungern wollte sie sich auf die Kämpfenden stürzen und Duran dabei versehentlich verletzen. Wer wusste schon, wozu sie ihn noch brauchen würden? Einen längeren Ausfall seinerseits konnten sie nicht gut verkraften, dazu war ihre Gruppe einfach noch zu klein.
Doch dann machte die Bestie endlich den ersten Satz. Zwar konnte Duran ihren Angriff abwehren, allerding schleuderte sie ihn zu Boden, nur um gleich wieder anzugreifen und den Zwerg am Boden festzunageln, der Mühe hatte, sie mit seiner Axt auf Abstand zu halten. Das war die Chance, auf die Fachna gewartet hatte. Mit einem Satz stand sie, von den Glöckchen einmal abgesehen, lautlos hinter der Bestie. Einen Moment später hatte sie den Dolch an dessen Nacken angesetzt, bevor sie die Klinge mit einem Kräftigen Stoß hineinzutreiben versuchte. Hoffentlich würde der Dolch nicht an den Schuppen der Bestie abgleiten und im Holzboden stecken bleiben...
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 16 Aug 2013, 12:02

Der Dolch drang durch die Schuppen und durch trennte die Wirbel des Tieres. Da es sich gerade in der Bewegung befand während Fachna mit ihren Dolch zu stieß, würde es wohl direkt beim oder am Zwerg zusammen brechen. Leichte Zuckungen waren in den Muskel zu erkennen und man hörte ein leises Knurren, doch ansonsten rührte sich die Bestie nicht mehr. Es war auch unwahrscheinlich das eine wichtige Arterie verletzt wäre, da dafür einfach zu wenig Blut aus der Wunde sickerte.

Ignis selbst bekam davon kaum etwas mit, außer den Geräuschen. Er hatte eine ungefähre Idee was gerade passierte, besonders als die Kreatur den Zwerg angesprungen haben musste und man seinen Fall auf die alten Bretter hörte. Doch als sich Fachna bewegte, war es sehr wahrscheinlich das die Bestie kampfunfähig wurde. Zumindest wurde es dann recht still bei ihnen. Der Söldner versuchte während dessen sich von den Geräuschen nicht zu sehr ablenken zu lassen und die Umgebung im Auge zu behalten.
Er hasste es oft genug das seine Augen nicht so gut waren wie die von Fachna, sie tat sicher leichter etwas in diesen Halbdunklen zu sehen. Auch waren ihre Ohren weit aus besser als seine und denn für ihm waren diese Bestien lautlos, während sie wahrscheinlich leise hören konnte. Ignis hoffte einfach das es keine weiteren Bestien hier gab, doch zur Sicherheit würde die Gruppe nun zusammen bleiben. Eher langsam zog sich der Söldner in Raum zurück in dem sich der Zwerg und seine Freundin aus Kindertagen befanden. Nun sah er auch die Bestie auch das erste Mal genau und seufzte leise. Hier musste wirklich etwas unbedingt beschützen wollen, bloß was. Schnell half er den Zwerg von ihm herunter zu bekommen und half ihm auf die Beine.
„Ab jetzt werden wir gemeinsam weiter gehen, die Gefahr ist einfach zu groß das noch mehr der Biester hier sind“, begann der Söldner und blickte auf das noch lebende Tier, welches schwer Atmete.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    So 18 Aug 2013, 00:38

Es war purer Zufall, der Damion schließlich in die Nähe des Anwesens führte, aus dem das Kind allem Anschein nach entführt worden war. Was er dort wollte war ihm nicht wirklich klar, aber wenn er schon einmal hier war, dann konnte er sich auch einmal umsehen. Nur wo anfangen? Und vor allem: wonach suchen? Einmal umrundete Damion den Komplex, begutachtete die Mauern, die Tore darin, die Häuser der Gebäude, die darüber hinaus ragten. Er ging mit dem Blick eines Einbrechers heran. Alles in allem wirkte das Anwesen sehr solide. Man würde wohl hinein kommen, aber so einfach wieder hinaus? Und noch dazu mit der Last eines Kindes? Wohl eher nicht. Nicht, ohne Hilfe. Aber gut, die Entführer schienen ja Hilfe von innen bekommen zu haben. Ob sie auch dort einsteigen müssen würden, um an den Wachmann heran zu kommen? Vielleicht. Doch wenn es eine Alternative gäbe, einen Weg, den Kerl außerhalb der Mauern zu erwischen, dann wäre dieser Damion zweifellos der liebere.

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    So 18 Aug 2013, 22:50

"Du hast Recht", stimmte Fachna dem Söldner zu. Dann sah sie mitleidslos auf das verwundete Tier, bevor sie den Dolch hin und her bewegte und damit den letzten Lebensfaden durchtrennte. Dann erst zog sie den Dolch aus der Wunde, wischte ihn kurz - und mehr oder weniger vergeblich - an den Schuppen der Bestie ab und steckte ihn zurück. Sie erhob sich und musterte den Zwerg, der unverwundet schien.
"Bei dir alles in Ordnung? Oder sollen wir eine kurze Pause machen?"
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 22 Aug 2013, 14:56

Ob er in Ordnung war? Wollte diese Katzenfrau ihn bleidigen? Er war ein Zwerg ein Kind des Berges, so ein kleiner Kampf war doch keine Herausforderung für Ihn.
Er rappelte sich auf und sortierte seine kurz seine Kleidung, Steckte seine Axt zurück und begutachtet kurz das nun tote Wesen auf dem Boden vor ihm.
Allein hätte es ihm wohl mehr Probleme bereitet, als es der Zwerg zugestehen wollte, doch das war jetzt auch egal.

"Mir geht es hervorragend. Das hätte ich sicher auch allein fertig gebracht aber danke!"
Der Zwerg nickte Fachna kurz zu und wandte sich dann an Ignis
"Okay wo geht es nun weiter? Der Raum scheint es mir nicht zu sein?"
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 22 Aug 2013, 19:04

Ignis sah zu wie Fachna der Bestie den Rest gab, bevor er sich wieder um sah. Es machte ihm immer noch unruhig das diese Bestie hier gewesen war. Der Söldner glaubte daran das dies ein Zeichen dafür war dieses Haus immer noch für etwa benutzt wurde. Für was war er sich nicht sicher, es konnte sein das es mit den Entführern zusammenhing. Wenn dem so war dann steckte hinter der Entführung sehr wahrscheinlich etwas größeres als eine reine Entführung.
Wiedereinmal schüttelte er leicht Kopf um sich von den Gedankengang los zu reißen und sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Ignis ließ seinen Blick über den Raum schweifen und konnte auf die Schnelle nichts entdecken, also wandte er sich wieder dem Ausgang des Raumes zu.
„Gut, kommt mit“, begann er und verließ langsam den Raum, dabei achtend das er nicht all zu viel Geräusche machte, „Wenn ich mich recht erinnere weiß ich noch wo der Tunnel liegt.“

Mit eher langsamen Schritten bahnte sich Ignis seinen Weg durch den Gang bis zu der Tür die an dessen Ende lag. Er öffnete die Tür und diese ging erstaunlich leicht auf und verursachte dabei kein Geräusch. Kurz hielt Ignis inne und hielt sein Schwert vor sich, doch für den Moment hörte er nichts. Anschließend wandte er sich der Aufmerksamkeit den Türscharnieren zu, doch aufgrund des wenigen Lichts konnte er nicht sehen ob daran was gemacht wurde und doch konnte er einen leichten Geruch des frischen Öls vernehmen.
Langsam trat er weiter in den Raum ein und hielt dann inne, während sich seine Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnten. Es würde reichen um einen angreifenden Gegner zu erblicken, doch Spuren konnte er keine suchen. Entweder würde Fachna mehr erkennen oder hätte zumindest eine Lichtquelle dabei.
„Wir müssen nur noch die Treppe hinunter und dann müsste sich der Gang hinter einen der Regale versteckt sein“, kam es von Ignis während er im Moment vor allem darauf konzentrierte Bewegungen in der Dunkelheit zu sehen, „Mein kleiner Saphir geh mit Duran voran. Ich warte bis ihr unten seit und passe auf eure Rücken auf.“
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 23 Aug 2013, 12:15

Im Gegensatz zu Ignis bereitete es Fachna kaum Probleme, in der Dunkelheit am Ende des Treppe etwas zu kennen. Aber direkt Spuren konnte auch sie nicht erkennen. Was daran lag, das es keinerlei Möglichkeit gab, Spuren zu hinterlassen: Der Gang war sauber und aufgeräumt, was ganz im Gegensatz zu dem stand, was Fachna erwartet hatte. Dennoch - oder gerade deshalb - sehr vorsichtig stieg sie die Treppe hinab. Ihr schauderte bei dem Gedanken, das sich hier drinnen eine weitere Bestie verstecken könnte. Um den anderen das Sehen zu erleichtern spielte sie mit dem Gedanken, aus dem Material in ihren Beuteln eine Fackel zu basteln, verwarf dies jedoch schnell wieder. Sollte sich hier unten etwas befinden, wollte sie es nicht aufschrecken. Andererseits... So laut wie die anderen sich bewegten würden sie wohl dennoch bemerkt werden.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Sa 24 Aug 2013, 22:46

Damion war niemand, der ein herausragendes Zeitgefühl für sich in Anspruch nahm, doch als er sich schließlich wieder am vereinbarten Treffpunkt einfand war er zuversichtlich, die selbst gesetzte Frist nicht nennenswert überschritten zu haben. Von Picaro hingegen war keine Spur zu sehen. Das war ärgerlich. Schließlich hatte Damion sich extra ein wenig Zeit gelassen, war noch ein wenig durch die Stadt geschlichen, immer ein Auge nach Interessantem offen, um nur nicht zu pünktlich zurück zu sein. Wenn er sich ein wenig verspätete, so war sein Kalkül gewesen, dann würde der andere bereits da sein und er würde sich nicht die Beine in den Bauch stehen müssen während er auf ihn wartete. Entweder jedoch hatte Picaro den selben Gedanken gehabt, oder aber irgendetwas hatte den Taschendieb aufgehalten. Damion mochte weder das eine noch das andere zusagen. Gelangweilt ließ er sich am Rand eines Brunnens nieder, die Füße baumeln und wippen lassend. Er konnte nur hoffen, dass Picaro wenigstens nicht allzu lange auf sich warten lassen würde. Soviel Anstand konnte man doch wohl erwarten, oder?

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 29 Aug 2013, 10:14

Der Gang schien sich ewig weit zu ziehen und Duran schämte sich fast der er so etwas wie Nervosität empfand.
Immerhin sollte er als Zwerg sich unter der Erde doch wohl fühlen, aber irgendetwas gefiel ihm an diesem Ort rein gar nicht.
Vielleicht weil er von Menschen angelegt worden war, die sich doch eher darin verstand oberirdisch Gebäude anzulegen, oder aber es waren die Schatten, die man durch die Dunkelheit kaum erkennen konnte, aber die da waren, die Duran so vollkommen unnatürlich vorkamen, ja fast schon lebendig.
Das kombiniert mit dieser unsäglichen Stille war doch sehr merkwürdig.
Der Gang schien regelrecht alle Geräusche Aufzusaugen, selbst der wiederhall ihrer Schritte war kaum zu vernehmen. Normalerweise waren unter der Erde immer ein paar Geräusche, Tropfen von Wasser, undefinierbares Knacken der Wände oder zumindest einige Kleintiere dich sich unter der Erde aufhielten. Doch hier war es totenstill.
Er legte, vor allem um sich selbst zu beruhigen, seine Hand auf die Axt und hoffte, dass sie bald einen freundlicheren Ort erreichen würde.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mo 02 Sep 2013, 11:08

Ignis folgte seinen Kameraden hinunter und in den Tunnel, doch er achtete vor allem darauf das sich nichts von hinten an schleichen würde. Auch wenn es wegen dem Mangelnden Licht nicht wirklich viel brachte und er sich mehr auf sein Gehör als auf seine Augen verlassen musste.
Zumindest durch den guten Zustand des Tunnels ließ darauf schließen das er wohl bis vor kurzen in Betrieb war. Die Frage blieb ob es mit der Entführung zusammen hing oder was anderes dahinter steckte.
In der Mitte des Tunnels wäre eine schwache Lichtquelle zu sehen und am Boden lag eine Goldmünze, welche etwas mit Staub bedeckt war. Ignis selbst würde die Münze als letztes sehen, doch die anderen beiden vor ihm würde sie mit Sicherheit entdecken.
Wenn man auf die Münze blickte konnte man die Prägung recht gut sehen und sie stellte einen einfachen Lorbeeren Kranz da. Eine typische Prägung für eins der Reiche die in der Nähe des Sumpfes lagen. Was man jedoch nicht sah war, das ein dünner aber starker Faden an der Münze befestigt war und sich spannen würde, sobald man diese aufhob. Wenn der Mechanismus nicht beschädigt war würde das dann einige kleine Sprengsätze auf der anderen Seite des Tunnels auslösen und so zumindest beinahe die Hälfte des Tunnels zum Einsturzbringen.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Di 03 Sep 2013, 19:53

Fachna sah die Münze dank ihrer nachtsichtigen Augen zuerst. Mit einem leisen "Halt" signalisierte sie den andere, das sie etwas entdeckt hatte, dann hockte sie sich hin und betrachtete die Münze kurz, bevor sie danach griff. Dann zögerte sie jedoch.
"Das riecht nach einer Falle", flüsterte sie, für die anderen kaum hörbar. "Die Münze liegt hier zu offensichtlich..." Sie erhob sich und schnupperte, bevor sie bestätigend nickte und weiterflüsterte: "Ich hab es bisher nicht gerochen, aber der Geruch von Schwarzpulver liegt in der Luft... Allerdings ist er fast verflogen und die Quelle scheint sich nicht direkt im Ganz zu befinden. Ich weiß auch nicht, ob die Münze etwas damit zu tun hat, aber wir sollten kein Risiko eingehen. Seid vorsichtig."
Mit diesen Worten setzte sie ihren Weg fort, darauf bedacht, nicht auf die Münze zu treten.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 04 Sep 2013, 16:30

Fachna schien Duran jetzt doch etwas übervorsichtig. Sie waren hier mitten in einem großen Gang unter der Erde.
Wenn hier eine Münze lag, dann doch nur aus dem Grund das jemand sie hier verloren hatte. Immerhin lag sie mitten im Gang
wer sollte bitte so eine Falle stellen. Niemand währe doch so paranoid so etwas zu tun.
Besonders konnte Duran nichts erkennen was auf einen Falle hindeutete und eine Goldmünze mehr würde ihm sicher auch gut tun.
Er wartete also bis Fachna einige Schritte weiter vor gegangen war. Dann dreht er sich unvermittelt um und gong zur die paar Schritte die er Fachna gefolgt war
wieder zurück. Beugte sich nach unten und hob die Münze auf.
Duran spürte keinerlei wiederstand er blickte sich kurz um und scheinbar passierte auch unmittelbar nichts.
Zufrieden lächelte Duran, steckte die Münze weg und drehte sich wieder in Richtung des Ganges den sie nun weiter folgen wollten.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Mi 04 Sep 2013, 18:55

Ignis achtete noch immer vor allem auf ihren Rücken und war deswegen auch etwas langsam unterwegs als die Beiden. So konnte er auch nicht verhindern das Duran die Münze hoch hob.
Am Anfang passierte nichts, doch dann war eine ohrenbetäubende Explosion zu hören aus der Richtung in die sie unterwegs waren und anschließend war die Schockwelle zu spüren. Auch wenn sie doch etwas entfernt war die Explosion hatte sie Ignis beinahe von den Beinen gerissen und er hörte nur noch einen durchgängigen hohen Ton.
Instinktiv machte er sich Sorgen um Fachna, da sie weit aus empfindlicher Ohren hatte als. Schnell wirbelte er herum und eilte zu Fachna um ihr zu helfen, falls sie Hilfe brauchen würde. Außerdem mussten sie den Tunnel so bald wie möglich verlassen, wer wusste wie sehr die Explosion den Tunnel beschädigt hatte.
Seine Schritte zu Fachna waren jedoch etwas unsicher und er schien etwas zu torkeln.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Do 05 Sep 2013, 22:03

Fachna konnte sich nicht erklären, warum die Explosion stattfand. Waren sie dran Schuld oder war es einfach nur Zufall? Jedenfalls machte ihr allein schon die Lautstärke der Explosion zu schaffen, doch die Druckwelle riss sie von den Beinen, sodass sie, für sie untypisch, unelegant auf dem Hintern landete. Ihr Kopf dröhnte und ihre Ohren klingelten - sonst konnte sie nichts mehr hören.
"Wir sollten fort von hier", murmelte sie benommen. "Vielleicht explodiert noch etwas..."
Tapsig und unsicher versuchte sie vergebens aufzustehen.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 06 Sep 2013, 18:35

Picaro kam nicht. Und das machte Damion nervös. Sicher, es konnte alles mögliche bedeuten. Und ihm konnte es im Grunde auch egal sein. Er hatte Informationen und konnte damit einfach zurück in ihr Quartier und dort auf Ignis und die anderen warten. Picaro würde schon wieder auftauchen. Aber Damion hasste es zu warten. Und was, wenn Picaro doch etwas zugestoßen war, wenn er Hilfe brauchte? Nicht, dass Damion sich viel um den anderen – oder irgendwelche anderen – geschert hätte, aber es wäre ärgerlich, ein Mitglied der Gruppe zu verlieren. Und Ignis würde sich sicher darüber aufregen. Damion beschloss, dass er besser nach Picaro suchte ehe er zurück kehrte.

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 06 Sep 2013, 22:08

Es dauerte etwas bis Ignis wieder halbwegs normal gehen konnte und endlich an der Seite von Fachna war. So wie sie aussah hatte sie es härter getroffen als den Zwerg oder ihm selbst, was jedoch auch keine große Überraschung war. Fachna hatte schließlich ein empfindliches Gehör und war auch der Explosion näher gewesen als er selbst.
Vorsichtig half der Söldner Fachna auf und stützte sie beim gehen, während sie sich auf den Rückweg machten. Bisher hatte der Tunnel zwar keine Anzeichen dafür gemacht weiter ein zu stürzen, doch man konnte nie wissen. Außerdem machte sich Ignis sorgen das die Schockwelle der Explosion das Gebäude am Ende des Ganges beschädigt haben könnte und da dieses schon Baufällig war konnte es jeden Moment zusammen stürzen. Auch hoffte er das der Zwerg ihnen folgte, doch dieser sollte es genauso gut überstanden haben wie Ignis selbst.
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    Fr 06 Sep 2013, 22:40

Benommen ließ sich Fachna von Ignis stützen. Wäre er nicht gewesen, würde es wohl Stunden dauern, bis sie wieder so weit fit war, das sie den Tunnel hätte verlassen können. Selbst, als sie den Eingang des Tunnels wieder erreichten und das Haus betraten, das glücklicherweise noch intakt war, konnte sie noch immer nichts außer dem immerhin leiser werdenden Klingeln hören, das seit der Explosion in ihren Ohren hing. Fachna verzog das Gesicht, als eine weitere Welle Schmerz durch ihren Kopf spühlte. Als sie aus dem Haus hinaus auf die Straße traten, hoffte sie, das sich ihre Ohren wieder erholen würden. Ewig würde sie die Stille, die sie umfing, wohl nicht verkraften...
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    So 08 Sep 2013, 11:54

Die Druckwelle der Explosion hatte Duran umgehauen. Außerdem hatte er jetzt ein ordentliches Dröhnen im Ohr, aber sonst ging es ihm gut.
Vermutlich hätte er die Münze doch nicht aufheben sollen, doch das war jetzt zu spät.
Vielleicht lag es auch gar nicht daran, der wer sollte schon eine Münze zu einer Falle umbauen. Seine beiden Gefährten befanden sich schon auf dem Weg zum Ausgang, als Duran sich endlich wieder aufrappelte. Der Gang war erstaunlich intakt geblieben, dafür dass er von Menschen gebaut worden war. Doch das Risiko länger hier unten zu bleiben wollte er nicht eingehen.
Kurz nachdem Fachna und Ignis das Haus verlassen hatte trat auch Duran aus der Tür. Er klopfte sich den Staub von den Sachen und blickte seine beiden Gefährten an.
"Alles klar bei euch?" Vermutlich sprach er im Moment noch so laut, dass jeder der in der Nähe gewesen wäre ihn sofort schräg angeguckt hätte, doch das merkte Duran nicht einmal, er hatte immer noch ein Dröhnen in den Ohren welches erst langsam schwächer wurde.
Der Zwerg griff jetzt in seine Tasche und holte die Münze heraus um diese zu überprüfen, doch konnte er nichts Auffälliges entdecken. Immerhin hatte er sie nicht verloren.
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Anubis

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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    So 08 Sep 2013, 12:35

Ignis hatte Fachna den ganzen Weg bis nach draußen gestützt und machte sich Sorgen um sie. Sein Kopf schmerzte ihm sehr und auch fühlte er sich noch benommen, doch das wohl nichts was wohl Fachna nun durch machte. Der Söldner machte sich große Sorgen um seine Freundin aus Kindertagen. In seinen Augen sah sie überhaupt nicht gut aus und er hoffte das sie keine bleibenden Schäden davon getragen hatte.
Obwohl Duran beinahe noch schrie verstand Ignis ihm nur gedämpft und er widerte selbst mit lauter Stimme. „Den Umständen entsprechend“, kam es von ihm, während er Fachna stützte. Man merkte ihm an das er selbst nicht besonders Sicher auf den Beinen stand. „Wir sollten zurück...“, begann er und ging langsam los, während er Fachna weiterhin stützte. Sein Ziel wäre ihr derzeitiges Quartier und er hoffte das zumindest die anderen etwas entdeckt hatten. Was genau die Explosion aus gelöst hatte wusste er nicht und war sich nicht einmal sicher ob sie es je erfahren würden. Zumindest wussten sie nun das der Tunnel bis vor kurzen in Betrieb gewesen war und sogar mit einer Falle aus gestattet wurde.
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Grim
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BeitragThema: Re: Blutiger Weg    So 08 Sep 2013, 13:08

Es war nicht einfach die Spur des Diebes aufzunehmen. Zuerst lag dies selbstverständlich daran, dass er – nun ja – ein verdammter Taschendieb war! Leute wie Picaro verstanden es, sich unbemerkt zu bewegen. Darüber hinaus kannte Damion dessen Gewohnheiten ebenso wenig wie seine Kontakte. Und er konnte kaum sämtliche Kneipen, Opiumhöhlen und Hurenhäuser der Stadt absuchen. Er wäre in einer Woche nicht fertig damit. In ein paar versuchte er es nichtsdestotrotz, doch egal wie er sich bei seinen Nachforschungen gab – mal selbstsicher, mal leichtgläubig, mal geheimniskrämerisch – niemand konnte ihm etwas über den Verbleib des Taschendiebes sagen. Oder vielleicht wollte auch lediglich niemand. Es dauerte jedenfalls nicht lange bis Damion, frustriert von den Fehlschlägen, zu dem Schluss kam, dass es ein sinnloses Unterfangen war. Picaro würde schon von selbst wieder auftauchen. Und sollte sich heraus stellen, dass er sie verraten hatte, dann würde er dafür einen Bolzen in die Eingeweide kassieren! Die fruchtlose Suche verwerfend machte Damion sich wieder auf den Weg zurück zu ihrem Quartier.

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