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 Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont

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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 07 Jan 2012, 00:39

"Ein Clown?", Rima riss die Augen auf und erschauderte dann. "Ich mag Clowns nicht, die sind... ich finde sie ziemlich gruselig. Aber wenn es ein Clown war, dann kommt er bestimmt aus dem Zirkus. Ist irgendwo in der Stadt ein Zirkus? Das ist aufregend, sonst passiert hier ja nie etwas."
Diese letzte Aussage war purer Hohn. Jeden Tag quillte die Zeitung fast über vor Meldungen über Verbrechen, Morde, Diebstähle, Familiendramen und Explosionen. Aber der Junge sollte ruhig denken, dass sie eine kleines verwöhntes Mädchen war.
"Sag mal", fuhr sie, jetzt wieder mit einem strahlenden Lächeln, fort, "kannst du mir erklären, was du eigentlich hier machst? Ich meine, sich in alten, einsturzgefährdeten Bahnhöfen herumzutreiben ist ja nicht gerade ein Hobby von Welt. Sucht man sich für seine Mittagsgymnastik nicht normalerweise ein etwas gemütlicheres Plätzchen aus?"
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 08 Jan 2012, 12:52

Einen Moment dachte Jo über Rimas Überlegung nach, bevor er leicht nickte. "Ich glaub schon, dass es irgendwo hier in der Stadt einen Zirkus gibt." murmelte er vor sich hin. Bei ihrer anderen Bemerkung musste er unwillkürlich schmunzeln. Scheinbar war die Kleine wirklich behütet worden, wenn sie soetwas für ne Riesennummer hielt. Vermutlich würd es dieser Mord nicht auf Seite 1 der Zeitungen schaffen, da hier einfach zu viel passierte. "Ich trainiere hier nur etwas. Is ruhiger als sonstwo und man wird nicht gleich von der Polizei oder den ignoranten Anwohnern vertrieben, weil man ihr Eigentum zerstören würde."

Es schien fast, als würde sein Herz gleich aus seiner Brust springen, so schnell schlug es. Cekay hatte sich an seinen Freund geklammert und zuckte bei jedem Schuss, den er hören konnte, zusammen. Er hatte panische Angst, dass Max etwas zustoßen konnte, da dieser immer wiedermal aus dem Fenster sah. Wenigsten hatte er dadurch an einem der Schützen seine Markierung anbringen können und sah nun die Umgebung durch dessen Augen. Dieser zielte gerade auf einen Jugendlichen in einem seltsamen Kampfanzug, weshalb Cekay die Kontrolle über seinen Körper übernahm. Er veranlasste ihn seine Waffe fallen zu lassen und rannte so schnell der Gauner konnte, gegen eine nahe Hauswand, wodurch er ihn ausknockte. Wieder zurück in seinem Körper rieb er sich seine schmerzende Stirn. "Aua...das war schmerzhafter als erwartet." murmelte er leise, während er sich wieder näher an Max schmiegte.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mo 09 Jan 2012, 23:41

Wie aus weiter Ferne hörte Max, der ganz auf seine Wahrnehmung der Straße fixiert war, Cekays Stimme, und er schreckte auf. Besorgt sah er seinen Freund an. "Was ist los? Bist du... verletzt oder so?"
Bei Cekays Berührung konnte er sich wieder ein wenig entspannen, doch seine Nervosität blieb. In was hab ich ihn da nur wieder rein geritten...! dachte er, verärgert über sich selbst.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 10 Jan 2012, 11:06

"Das würden die Böden nicht mehr tragen, fürchte ich", kommentierte Lucia und hielt dem General mit dem Fuß die Tür auf. Die Syndikatsgorillas begleiteten die beiden bis in den Lift und fuhren sogar mit ihnen in die Tiefgarage. Dort angekommen schloss Lucia den Kofferraum des Porsche auf. Als die Heckklappe sich öffnete gab sie den Blick auf eine silbrige Kiste frei. Matt blinkte darauf ein Zahlenpad. Lucia tippte einen kurzen Code ein und die Kiste glitt mit einem Zischen auf. Die gesammelte Bewaffnung wurde in der Kiste abgeladen, die innen sogar gepolstert war, damit man nichts klappern hören konnte.
"Behalten sie irgendwas Kleinkalibriges, nur für den Fall."
Lucia selbst stieg schon ein und ließ den Wagen an.

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Redeyes
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 11 Jan 2012, 03:41

Elena atmete auf, als sich ihr Bruder ins Gefecht stürzte und den noch verbliebenen Zivilisten Deckung bot, doch anstatt sich dann wieder zurückzuziehen, ging er auf die Gangster los. Nun gut, Elena konnte es ihm nicht wirklich verübeln, diese Typen hatten eine strafe sicherlich verdient.
Sie lies ihren Blick noch einmal über dieses Schlachtfeld schweifen, schien so das alle lebenden Zivilisten entkommen waren... leider hatten es nicht alle geschafft. Dennoch, viele waren auch gerettet worden, und das zählte ­schlieslich auch was.
Elena konzentrierte sich hinter ihrer sicheren Ecke weiter darauf die Handgranaten festzuhalten, damit sie nicht explodierten, doch dann warfen die Gangster wieder eine. Elena umschlang sie mit ihrem geistigen Griff glaubte sie sicher zu haben, doch dann wurde sie ihr aus dem geistigen Griff gerissen. Elena erschrak, Panik ergriff kurz besitz von ihr und lies sie beinahe noch die Kontrolle über die restlichen 3 Granaten verlieren. Was war da passiert, warum hatte sie die Granate plötzlich nicht mehr halten können. Nervös wartete sie auf die Explosion und musste verwundert feststellen, dass diese in der Luft stattfand. "Merkwürdig, dabei habe ich ihr doch gar keinen Impuls nach oben gegeben." Panik und Nervosität wichen Verwirrtheit... wenn schon solch komische Dinge passierten, war es wohl an der Zeit die anderen Granaten auch loszuwerden. Die Erste lies sie in das Loch in der Strasse rollen, um sie dann freizugeben. Die anderen beiden rollte sie unter je ein Auto der Gangster. Erleichtert atmete sie auf, als sie auch die letzten beiden Granaten nicht mehr festhalten musste und kurz darauf schoss eine Feuersäule aus dem Loch in der Strasse. Elena hielt sich die Ohren zu als die beiden anderen Granaten Explodierten und die Autos über ihnen buchstäblich in die Luft katapultierten.
Von dem Windangriff hingegen bekam sie nicht viel mit, da sie hinter ihrer Ecke davon geschützt war.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 11 Jan 2012, 22:45

Nach ein paar Sekunden flaute der Windsturm wieder ab. Tod und Teufel, er hatte seine Gegner nur angekratzt! Hmmm, jetzt musste er sich was Anderes überlegen!
Nanu? Dort ließ ein Gauner seine Waffe fallen und rannte dann gegen die Wand. War der dumm, oder was? Egal, Joey hatte eine Idee! Fliegend überquerte er die Distanz zwischen sich und der Waffe in kurzer Zeit, packte die Pistole und schoss, immer schneller werdend, in die Luft. Spielend leicht durchquerte er die Luft, war bereits schneller als Stadtgeschwindigkeit!
So etwa zwanzig Meter über dem Boden sah er nach unten. Eines stand fest: Dieser Scheiß hier würde nur beendet werden können, wenn es Tote gab. Joey hatte keine Wahl, er musste sie umschießen. "SORRY, HIERFÜR!", brüllte der Ritter, begann Kreise zu ziehen und ließ somit einen wahren Kugelhagel aus der Luft über dem Gemetzel niedergehen, hoffend, dass einige der Gangster niedergestreckt wären. Ideal wäre natürlich, wenn sie nur entwaffnet statt sterben würden, aber das wagte er kaum zu hoffen.

"Aufhören...", murmelte Pascal verzweifelt, als das Gemetzel Ausmaße annahm, die wirklich unter der Kategorie 'Wahnsinn' einzuordnen waren. Granaten explodierten und ein verrückter Ritter da oben feuerte aus der Luft
"Ist gar nicht son schlechter Kinofilm...", höhnte Lacsap. "Aber mit mir wärs sicher noch lustiger! Dann wären da mehr Blut, abgerissene Körperteile und Eingeweide! Außerdem würde einer dieser Penner sicher ein tolles Filet für Krokodile abgeben, findest du nicht auch?"
Doch Pascal musste was tun! "HÖRT DOCH AUF!", brüllte er verzweifelt und spie eine Stichflamme, die auf dem Schlachtfeld deutlich zu sehen war. Vielleicht konnte er die Leute ja dazu bringen, aufzuhören, wenn er ihnen mit dem Feuer Angst machte. Aber niemals wollte er jemanden töten!


Zuletzt von Basol am Do 12 Jan 2012, 13:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 11 Jan 2012, 23:06

"Wieso sollte man dich denn vertreiben? Es ist ja nicht so, dass du jemandem etwas zu leide tun würdest. Du hast dich ja nicht als Clown verkleidet", Rima zwinkerte Jo zu,"und bist Amok gelaufen."
Sie sah sich den Bahnhof scheinbar etwas genauer an, musterte die Decke hoch oben, liess ihren Blick über die Wände, die mit tollen und weniger tollen Graffitis voll gesprayt waren, gleiten und schielte zu den schon verrosteten Gleisen. Irgendwo in der Ferne war etwas zu hören, dass wie Pistolenschüsse klangen, aber sie schenkte dem keine Aufmerksamkeit. Dann blickte sie Jo durchdringend und etwas erschrocken an.
"Oder hast du eigentlich kein Zuhause?", sie warf ihm ein aufmunterndes Lächeln zu, mit dem sie ihren erschrockenen Gesichtsausdruck wieder verschwinden liess. "Das wird schon. Ich weiss, was du jetzt machen könntest. Du könntest mit mir zu diesem Zirkus gehen! Ich bin vorhin einmal meinem Lehrer entwischt und will mal wieder was erleben. Kommst du? Bitte! Ich hab auch genug Geld für uns beide!"
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 12 Jan 2012, 01:37

Cekay streichte sanft über Max Wange, mehr um sich selbst zu beruhigen als seinen Freund. "Nein, alles in Ordnung...Ich hab nur grad einen von den Gaunern gegen ne Wand rennen lassen." meinte er leise und lächelte ihn an. Von draußen konnte er eine Stimme hören, die ziemliche Ähnlichkeit mit Joey hatte. "War...war das gerade Joey?" fragte er unsicher.

Jo warf Rima einen warnenden Blick zu, als sie ihn auf sein Zuhause ansprach. "Das geht dich nichts an." meinte er schroffer als er eigentlich wollte. Er seuftze kurz und sah sie dann entschuldigend an. "Ich...ich will nicht drüber reden. In Ordnung?" Er schenkte ihr ein schwaches Lächeln und sprang von seinem Sitzplatz auf den Boden. "Also gut, ich geh mit dir zu diesem Zirkus." Er sah sich kurz um und hob dann seinen Rucksack auf, nachdem er sich ein T-Shirt daraus geangelt hatte und es anzog.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 12 Jan 2012, 07:57

Kleinkaliber..?
Nun der Granatwerfer fand seinen Weg in die Kiste, der rest jedoch nicht. Sturmgewehr, Schrotflinte, Pistolen, wie könnte er schon darauf verzichten?
Er schloss den Kofferraum und setzte sich auf den Beifahrersitz. "Nur das nötigste.." kommentierte er, bevor sie etwas zu seiner Wahl sagen konnte und schloss die Tür.
"Sie wissen wo wir hin müssen? Nicht das ich aussteigen, und nach dem Weg fragen, oder eine Karte ausbreiten und suchen muss..?"
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 12 Jan 2012, 19:36

Etwas irritiert sah Max Cekay an, als dieser ihrer beider gemeinsamen Freund erwähnte, und schüttelte dann den Kopf. "Ich hab nichts davon gehört... sicher, daß du es dir nicht nur eingebildet hast?"
Seine Hand tastete nach der Cekays und umschloß sie fest. Die Wärme seiner Haut brachte Max dazu, sich wieder ein wenig zu entspannen. Sie gab ihm Kraft und Sicherheit. Nun fiel es ihm leichter, sich wieder auf die Geschehnisse dort draußen zu konzentrieren. Erneut fühlte er den Boden der Straße, als stünde er dort unten, und er erkannte auch die vielen Menschen, die sich auf ihr auf hielten. Unwillkürlich schloß sich seine Hand noch etwas fester um die seines Freundes, als Max eine mehrere Meter hohe Steinsäule krachend aus dem Boden schießen ließ, die sich durch ein Auto mit zwei Gangstern bohrte und dieses ein Stück in die Höhe stemmte. Und fast im selben Moment fragte er sich, wieso er gerade dieses Auto ausgewählt hatte; hatte er doch die zwei Männer im Inneren gar nicht spüren können. Intuition? Er verscheuchte den Gedanken und ließ an einer anderen Stelle den Boden unter zwei weiteren Männern ein brechen, die daraufhin panisch schreiend in die Kanalisation hinunter stürzten.

Linus duckte sich unter einer Anzahl Kugeln, die von oben herab schossen, in seine Deckung zurück. Entweder machte dieser Kerl da oben keinen Unterschied zwischen Freund und Feind, oder er hielt ganz einfach jeden bewaffneten hier für einen Feind. Immerhin hatte sich das Problem mit den Gangstern in dem Wagen in Luft aufgelöst - eine Felssäule war aus dem Boden gebrochen und hatte das Fahrzeug durchbohrt! So etwas hatte Linus noch nie gesehen.
Als dann auch noch ein junger Mann auf tauchte und eine gewaltige Stichflamme über das Schlachtfeld lodern ließ, war er sich endgültig sicher, daß hier einiges nicht mit rechten Dingen zu ging. Die Verbrecher, die sich hier gegenseitig bekriegten - insgesamt waren es noch etwa zwei Dutzend - schienen zu demselben Schluß gekommen zu sein und legten ihre Streitigkeiten nun beiseite. Stattdessen eröffneten sie das Feuer jetzt auf jene, die sie für die seltsamen Vorfälle verantwortlich machten. Wie den fliegenden Rächer, der mit einer Pistole von oben herunter ballerte. Oder den Feuerspucker. Und auch auf den Kerl, der da hinten ein ganzes Auto über sich in die Luft stemmte.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 12 Jan 2012, 21:23

"Mal ehrlich." Mit einer wuchtigen Ohrfeige katapultierte er einen der Verbrecher durch die Luft und hätte beinahe den Typen getroffen, der dort herumflog und ballerte wie Rambo Reloaded, während sich ein anderer schreiend verkroch und versuchte ihn mit Kugeln zu durchlöchern, die allesamt an ihm abprallten wie Wattebäusche. Auch dieser Windstoß aus dem Nichts war so effektiv gewesen wie ein Furz am anderen Ende der Stadt. "Wieso schießt ihr auf mich, wenn es euch nichts bringt?" Keine Antwort. Natürlich nicht. Peter beschloss, den Schauplatz noch einmal zu überqueren, jetzt, wo die Handgranaten, die auch ihm wehtun würden, verebbt waren, als mehrere Dinge gleichzeitig passierten. Der Gedanke "Ich brauche eine Waffe" schoss durch seinen Kopf. Ein Junge schoss eine Stichflamme, die er offenbar erschaffen hatte aus dem Nichts in die Menge. Ein Auto wurde von einer Steinsäule in die Luft geworfen und begrub ihn unter sich. Nach wenigen Sekunden hob es sich jedoch wieder, an der Stelle, die ihn eigentlich hätte töten müssen schmerzhaft zerdellt, und wurde von ihm aus dem Weg geworfen, jedoch nicht ohne sich eine der Wagentüren mitzunehmen. Ohne Zeit zu verlieren hechtete er zu Pascal, allein, weil er glaubte, dass jemand, der Feuer spie vielleicht ähnlich heldenhafte Absichten hatte, und hob die Autotür über seinen Kopf, um eine Salve an Pistolenkugeln abzufangen, ehe er sie den Schützen entgegenschleuderte. "Bist du nicht noch etwas zu jung für einen Superhelden?", tönte es aus seiner stimmenverzerrenden Gasmaske, nicht vorwurfsvoll - erstaunt.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 14 Jan 2012, 18:08

"Ich bin kein Superheld, zu sowas hätt ich nie den Mut...", erwiederte Pascal, diesen seltsamen Typen genau musternd. War der gerade von einem Auto begraben worden und hatte überlebt? "Aber was ist mit dir? Geht es dir gut? Bei Gott, wie hast du das überlebt?"
"Na, weil er auch Superkräfte hat!", flötete Lacsap höhnisch. "Ich würde seine Widerstandsfähigkeit gegen Feuer testen... Ob er bei 1000 Grad auch noch so cool tut? Töten, alles töten, Woahahaaaa!"
"Bitte, hör auf!", flehte Pascal und presste sich die Hände gegen den Kopf. "Ich flehe dich an, lass mich doch einfach in Ruhe!"

Träumte Joey? Halluzinierte er? Was zur Hölle ging hier vor sich? Eine Steinsäule? HIER? Konnte es sein, dass ER hier war?
Joey schüttelte den Kopf. Die Wahrscheinlichkeit, dass Max Kazelty ausgerechnet hier sein sollte, tendierte gegen null. Wahrscheinlich gab es jemanden, der ähnliche Kräfte hatte wie Max. Ein Lächeln huschte über sein verborgenes Gesicht, als er an die alten Zeiten zurückdachte. Dann bemerkte der Ritter, dass seine Knarrel leergeschossen war. Achtlos warf er sie weg und stürzte wieder wie ein Komet in Richtung Boden. Ein paar Kugeln hatten ihn tatsächlich getroffen und seine Rüstung durchaus verbeult und ihm Schmerzen am Körper verpasst. Doch davon ließ er sich nicht beirren, als er wieder brüllend und mit Landstraßengeschwindigkeit mit seinem Schild in einen Schützen krachte und ihn mit sich riss.
Doch plötzlich hob der Gangste seinen durchaus muskulösen Arm und rammte seine Faust mit voller Wucht in Joeys Gesicht. Dieser Schlag wurde problemlos von seiner Rüstung absorbiert, ablenken tat er ihn trotzdem von seiner geplanten Flugbahn - und das nicht zu knapp! Denn Joey krachte mit voller Wucht in ein Auto und das war bei seiner Geschwindigkeit von 70 km/h nicht so ganz ohne. Das Auto wurde stark eingedrückt, seine Glassplitter flogen durch die Luft, aber auch Joeys Rüstung war durchaus beschädigt und hatte Risse an verschiedenen Stellen, vor Allem an seiner Schulter, die auf Einmal sehr, sehr schmerzte, sie schien gebrochen zu sein! "Uaaaaaah!", brüllte Joey seinen Schmerz heraus.
"Geschieht dir Recht, du kleiner Hurensohn!", grinste der sterbende Gangster. Da bohrte sich ein Schwert in seinen Hals. Joey hatte mit seiner letzten Kraft seinen heilen Arm gehoben und diesen Vernichtungsschlag ob dieser Beleidigung ausgeführt.
"Heyhey, beleidige nicht meine Mutter...", ächzte Joey, bevor er bewusstlos wurde.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 14 Jan 2012, 22:02

"Ich nicht, aber Natasha weiß es", antwortete Lucia mit süffisant hochgezogener Augenbraue, die sich vor allem auf die Bewaffnung von Wolf bezog. Was auch immer er mit dem ganzen Kram wollte. Natürlich bestand wenig Gefahr. Lucia war sich sicher, dass sie jede Polizeistreife abhängen konnte. Zur Not konnte sie den Porsche in der Phase versetzen. Wozu hatte man sonst Superkräfte, wenn man damit nicht einmal ein Knöllchen umgehen konnte? Mit spitzen Finger tippte sie auf eine Stelle der Armaturen, die sich drehte und ein GPS freigab. Die Adresse war schnell eingetippt und Lucia lenkte den Wagen elegant auf die Straße zurück.
"Wir haben ja auch noch Zeit."

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 17 Jan 2012, 23:52

Elena überwachte die ganze Sache von ihrer mehr oder weniger sicheren Position aus. Es geschah gerade so vieles auf einmal das Sie einen Moment mühe hatte allem zufolge. Die Steinsäule und das von ihr in die Höhe katapultierte Auto kam viel zu überraschend, als das Elena da irgendetwas hätte tun können und als das Auto ihren Bruder unter sich begrub, hätte sie beinahe einen Schrei ausgestossen. Im letzten Moment hatte sie noch ihre Hände über den Mund geschlagen und den laut gerade noch erstickt. Sie hätte sich selber ohrfeigen können, sie wusste doch das Peter so gut wie unverwüstlich war. Selbst ein Lkw konnte ihn nicht ankratzen, geschweige den so ein Auto, aber trotzdem.. der Anblick wie Peter von dem Auto begraben worden war hatte sie erschreckt. Erleichtert atmete sie aus, als er das Auto einfach hochhob, es wegwarf und im gleichen Augenblick auch noch die Türe herausriss, um sie als Schild für jemand anderen zu verwenden. Was machte der Typ eigentlich hier, sie dachte eigentlich das alle Zivilisten bereits weg waren... nun gut Peter war bei ihm, damit war er zumindest relativ sicher.
Sie widmete sich wieder den verbleibenden Gangstern, die Mittlerweilen ganz gut dezimiert waren. Sie direkt anzugreifen war nicht gerade elena's Spezialgebiet, doch dann entdeckte sie einen Ganoven, der noch eine Handgranate auf sich trug. Sie konzentrierte sich und griff mit ihrem Geist nach dem Sicherungsring. Mit einem leisen schleifenden Geräusch löste sich dieser und viel zu Boden, bei dem ganzen Tumult um sich herum viel dies dem Gangster gar nicht auf.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 21 Jan 2012, 05:58

"Ich bin mir nicht sicher, Max. Kann sein, dass ich sie mir nur eingebildet habe." meinte er, während dieser seine Hand fast zerquetschte, Cekay dies jedoch schweigend über sich ergehen ließ. Er wollte seinen Freund nicht unnötig ablenken und trotz des leichten Schmerzes genoss er immer noch die Berühung seines Freunds. Auch seine Sicht hatte er von Max genommen, da es ihm im Moment keinerlei Nutzen gebracht hätte. Leicht konnte er hören, wie die Schüsse für einige Augenblicke aufhörten, um dann scheinbar geziehlter abgeschossen zu werden. "Wann ist das endlich vorbei..." meinte er leise und versuchte erfolglos sich zu beruhigen.

Gemeinsam gingen Jo und Rima zum Zirkus, der gerade in der Stadt war und sahen sich dort um. Jedenfalls machte Jo dies, bei dem Mädchen war er sich eher sicher, dass sie viel zu viel Spaß mit den Attraktionen zu haben. Am Liebsten wäre er nach einer halben Stunde bereits wieder gegangen, aber er wollte das kleine Mädchen nicht ohne Begleitung in New Jericho herumlaufen lassen. Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit endlich den Zeltplatz verließen, bestand er darauf, sie ohne Umschweife nach Hause zu bringen. Gerade bog Jo um eine Ecke, in Gedanken auf der Stadtkarte nachsehend, wo sie waren und hinmussten, wobei er erleichtert feststellte, dass sie nicht mehr weit hatten, als er Schüsse hören konnte und eine Kugel über seinen Kopf hinweg flog. Blitzschnell versteckte er sich hinter der Ecke und hielt auch Rima mit seiner Hand auf. "Straßenschießerei vermutlich." meinte er knapp. "Wir sollten hier warten, bis sich die Lage beruhigt hat. Hier sollten wir sicher sein."
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 21 Jan 2012, 19:24

Diese Frau sparrte nicht an Luxus. Das Geld was sie wohl schon hatte, würde für einen normalen Bürger sicher ausreichen, den rest seines Lebens glücklich fortsetzen zu können. Entweder also machte sie das hier aus Spaß an der Freude, oder aber sie will noch mehr Geld um sich ihren Standart zu halten.
"Sie scheinen Luxus zu mögen. Ihr Haus ist sicher voller automatisierter Geräte..?" Er lehnte sich gemütlich nach hinten, soweit das zumindenstens für ihn möglich war. Irgendwie musste er die Zeit ja überbrücken bis es endlich mal zu Sache kam.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 24 Jan 2012, 00:51

"Gewisse Standards müssen gewahrt bleiben", merkte Lucia an. Für die junge Frau bestanden diese Standards aus Dingen, die kein vernünftiger Mensch jemals als "nützlich" einstufen würde. Sie besaß eine Kürbiszerstampfmaschine. Niemand brauchte so etwas. Außerdem natürlich einen Whirlpool auf dem Balkon des Apartments. Eine Edelstahlküche - nur das beste vom besten - und einen ansehnlichen Weinkeller. Aber das musste Wolf nicht wissen. Auch musste er nicht wissen, dass ihr Apartment über eine der besten Einbruchssicherungen verfügte, die man für Geld kaufen konnte.
"Apropos automatisierte Geräte", lenkte Lucia das Thema ab und berührte eine weitere Schaltfläche, die dafür sorgte, dass vor Wolf ein Bildschirm im Armaturenbrett erschien.
"Überprüfen sie mal die Mails. Vielleicht hat Cromwell schon was geschrieben."

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 24 Jan 2012, 13:03

"Ey. Ist okay." So sanft er konnte sagte Peter diese Worte, während er darauf achtete, dass sein Rücken im Schussfeld der verbliebenen Gangster war, um Pascal zu schützen. Hin und wieder spürte er einen leichten Druck, wenn die Kugeln wiedereinmal wirkungslos daran abprallten. "Ich...Na ja. Verschieben wir die Erklärung lieber auf später. Lass uns lieber diesem Jungen helfen!" Der Größere deutete auf Joey, welcher gerade in ein Auto eingeschlagen war und jemanden durchbohrt hatte. So bot er ein viel zu leichtes Ziel - bei Weitem leichter als Peter, der die Kugeln vollständig ignorierte. "Dazu musst du dich in Sicherheit bringen, okay?"
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 26 Jan 2012, 14:39

"Oh Gott...", murmelte Pascal und hielt sich entsetzt die Hand vor den Mund. "Ist... ist er tot?"
"Hoffentlich nicht, wäre lustiger, ihn zu foltern und dann zu töten...", lachte Lacsap psychopathisch. "Im mit Sparflamme die Genitalien zu rösten... Huahahahahahaahaa!"
Pascal tat sein Bestes, den Teufel zu ignorieren. "Wir müssen ihn hier rausschaffen, hilfst du mir, ihn zu tragen, ich glaube nicht, dass ich das nicht schaffen würde. Mach dir um mich keine Sorgen, Schusswaffen können mir nichts anhaben..."
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 28 Jan 2012, 01:05

Der Zirkus war wirklich toll gewesen! Oder zumindest hatte Rima dafür gesorgt, dass Jo dachte, dass sie das dachte. Sie wollte sein Vertrauen gewinnen, noch einmal gegen vier Gegner zu stehen war eine Situation, die sie nicht nochmal haben wollte. Und wenn es dann nur drei waren, weil einer zögerte, seine vermeintliche Freundin zu bekämpfen. Allerdings hatte sie wirklich viel Spass mit den Attraktionen gehabt. Sie einmal selbst zu erleben, war eine ganz andere Erfahrung, als die Attraktionen selbst zu machen. Auch wenn ihren Zuschauern die Attraktionen scheinbar deutlich weniger als ihr selbst gefielen.
Als sie nun noch durch die Stadt gingen, flogen ihnen plötzlich Kugeln um die Ohren. Jo versteckte sich in einer Ecke und zog sie mit. Es juckte sie zwar in den Fingern, herauszufinden, was da los war, doch sie hielt sich zurück. als die Schüsse kurz danach verebbten, zog sie dann doch an Jos Hand, um mit ihm zum Schauplatz der Schiesserei zu gehen.
"Los, komm. Es scheint, als seien sie fertig. Ich will nachsehen!"
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 29 Jan 2012, 22:37

Oh jetzt hatte sie ihn an den Eiern gepackt. Seine Augen waren starr auf das Amaturenbrett gerichtet, wärend sein Blick etwas Ratlos nach einem Anhaltspunkt suchte, um mit der neuen Situation umzugehen. Technik, vorallem die neuere Technik war nun wirklich nicht sein Fachgebiet.
Nach einem Augenblick streckte er den Finger aus und drückte auf ein Symbol auf dem Bildschirm.. - und tatsächlich bewegte sich etwas. Jedoch brachte ihn das auch nicht wirklich weiter und schlussendlich vergingen Minuten, in denen er, angefixxt von dieser witzigen Technik, immer noch nicht die Emails gefunden hatte.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 31 Jan 2012, 21:05

Tatsächlich war eine E-Mail vorhanden, die von Alam Cromwells Büro aus abgeschickt worden war. Sie enthielt den genauen Ort des Zielgebäudes, detaillierte Baupläne, Zeit- und Patrouillenpläne der Wachen (natürlich ohne Garantie auf vollständige Korrektheit) und noch einiges mehr, das wissenswert war.

Die Polizeisirenen wurden zunehmend lauter, und nun konnten sie von einer Seite drei Streifenwagen heran fahren sehen.
"Viel zu wenig!" murmelte Linus kopfschüttelnd. "Die Gangster sind immer noch in der Überzahl!"
Doch auch andere Geräusche wurden immer lauter, und diese kamen von der anderen Seite. Drei schwere gepanzerte Fahrzeuge - zwei Schützenpanzer und ein Mannschaftstransporter - rasten heran, walzten ein, zwei herrenlose Autos platt und kamen dann zum stehen. Die Heckluke des Transporters öffnete sich, und ein gutes Dutzend Soldaten stieg aus, um mit schweren MGs den Kampf zu beenden. Die Gangster, die sich bis gerade eben noch gegenseitig bekämpft hatten, verbündeten sich schnell gegen den neu aufgetauchten Feind, doch trotz ihrer Überzahl hatten sie nicht den Hauch einer Chance und wurden regelrecht nieder gemetzelt.

Max sah fassungslos von dem Fenster aus zu, wie die US Army dort unten auf räumte, doch er verkroch sich schnell wieder unter dem Fenster, denn die Soldaten ließen keine Gnade mit den Verbrechern walten - dieser Anblick war zu viel für den friedfertigen Jungen. Während er überlegte, ob sie gleich heraus kommen sollten oder erst, wenn die Soldaten weg waren, ertastete er sich weiterhin mit Hilfe seiner Spinne den Boden dort draußen auf der Straße, um über das Geschehen auf dem laufenden zu bleiben.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 31 Jan 2012, 21:32

Erleichtert atmete Pascal auf, als die US-Army anrückte. Die Soldaten würden die Lage sicher in den Griff bekommen und den Schaden minimieren. Damit würde er nicht mehr gebraucht werden und auch dem Ritter-Jungen würde geholfen werden.
"Hurra, Soldaten!", kreischte Lacsap ausgeflippt. "Ich will Krieg spielen und alle Soldaten gewaltsam aus dem Dienst und dem Leben 'feuern'!"
"Gar nichts machst du!", erntgegenete Pascal wütend und zerfloss zu Feuer, welches sich verdünnisierte.
"Mensch, bist du langweilig!", klagte Lacsap. "Aber weißt du was? Je länger du mich zurückhälst, umso mehr Zerstörungswut habe ich, wenn ich rauskomme!"
"Deswegen versuche ich mein Bestes, dass dies nie passiert!", erwiederte die gute Hälfte.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 31 Jan 2012, 22:34

"In Ordnung", sagte Lucia, nachdem sie die Pläne einen Moment lang während der Fahrt studiert hatte: "Ich habe einen Plan A und einen Plan B. Plan A ist, ich schleuse uns in dieses Lüftungsrohr." Mit einem schlanken Finger deutete Lucia auf einen Lüftungsschacht, der knapp unter der Decke verlief und in regelmäßigen Abständen Gitter aufwies. Von dort müsste man einen guten Überblick haben.
"Und wir suchen uns still und heimlich den Weg zu unserem Ziel, schnappen uns die Ware und verschwinden ebenso schnell wieder."
Ein hämisches Grinsen zuckte über Lucias Gesicht.
"Plan B ist einfach. Sollte etwas schiefgehen, töten wir alle, die sich in dem Gebäude befinden." Ein wohliger Schauer lief der Frau über den Rücken und mit wohliger Stimme setzte sie dazu: "Oh, wie ich hoffe, dass etwas schiefgeht."

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 01 Feb 2012, 16:33

Nach einem kurzen Blick um die Ecke schüttelte Jo den Kopf, während sein Gesicht bleicher geworden war. Auch wenn man sich an die Verbrechensmeldungen im Fernsehn gewöhnt hatte, selbst so eine Bandenrivalität mitzuerleben war doch etwas ganz anderes und schlug einem schonmal auf den Magen. Das war auch der Grund, weshalb er Rima diesen Anblick ersparen würde. "Das solltest du wirklich nicht sehen...Sehen wir lieber zu, dass du sicher wieder nach Hause kommst."

Cekay musste sich fast übergeben, als er zusammen mit Max aus dem Fenster sah und die Aufräumaktion verfolgte. Nur die Nähe seines Freunds ließ ihn seinen Mageninhalt bei sich behalten. "Wir sollten weiter, jetzt, da die Schießerei vorbei ist, oder?" Wollte er leise von Max wissen. Er wusste selbst nicht, wieso er flüsterte, aber vermutlich fürchtete er, dass man sie sonst hören könnte und anschließend nachsehen würde, was da los ist.
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Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont
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