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 Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont

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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 00:34

"Infernal ist wieder aufgetaucht. Er weiß von der Bombe und wird versuchen sie zu entschärfen. Ich werde versuchen ihn aufzuhalten", antwortete Lucia. Die beiden High-Heels flogen achtlos in eine Ecke. Zorn kochte durch Lucias Venen. Ausgerechnet jetzt mischte Infernal sich ein! Wie konnte er es wagen? Wie konnte er es WAGEN?! Niemand versaute Lucia del Fuego die Tour! Niemand! Besonders nicht dieser Taschenspielerdämon. Halt! Vielleicht wusste Infernal nicht wo die Bombe war. Und wenn sie jetzt dorthin hetzte, würde sie nur unnötige Aufmerksamkeit erregen.
"Haben Sie Befehle, Sir. Wie sollen wir weiter vorgehen." Bei Gott, sie wollte Infernal zurück in jene Hölle schicken, aus der er gekrochen war. Oder besser noch, in einen Käfig einsperren. Damit er jeden Tag aufs neue vorgeführt bekam, dass er verloren hatte.

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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 00:41

Einen Moment war es still am anderen Ende der Leitung. Als Cromwell wieder sprach, war seine Stimme so eisig wie der tiefste Winter.
"Na schön, Infernal ist also zurück. Und er hat auch den Helikopter zerstört." Cromwell holte tief Luft und stieß sie schlagartig wieder aus. "Dann eben ohne Knalleffekt! Whisper, Sie holen die Bombe zurück und entschärfen sie, das Paßwort lautet 'Winterkälte'! Wolf, Sie gehen zurück in das andere Gebäude. Suchen Sie den Raum mit den Zielpersonen und erledigen Sie den Auftrag in Handarbeit. Keiner von ihnen darf überleben! Und jetzt beeilen Sie sich, bevor die Bombe doch noch explodiert."
Die Verbindung brach ab.

Unten im Museum sah Max, der immer noch in seiner Behemoth-Gestalt verweilte, zufällig zu der Weltkugel hinüber, die auf der Höhe des zweiten Stockwerks zwischen den Balkonen hing. Eine Luke an der Seite war geöffnet worden, doch es schien niemand drin zu sein. Auch war niemand in der Nähe.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 00:52

Fuck. Klar. Sie konnten die Bombe nicht Infernal überlassen. Wenn sie wirklich so mächtig war, wie Cromwell gesagt hatte, könnte man sie auch bestens gegen ihn einsetzen. Und dann wäre das süße Leben vorbei. Tatsächlich hätte man dann für Lucia beim Syndikat keinen Nutzen mehr. Vielleicht würde man sogar versuchen sie zu töten. Cromwell besaß halt den nötigen Weitblick, den die anderen kurzsichtigen Arschkriecher nicht hatten.
"Okay. Wolf, zurück in das Gebäude, die Zielpersonen persönlich ausschalten. Ich gehe die verfluchte Bombe holen und komm dann nach. Viel Glück." Sanftes lilanes Glühen umspielte Lucias Gestalt. Kurz darauf wurde sie durchsichtig und fiel durch die Decke. Unter ihr erstreckte sich das Chaos der Haupthalle. Für einen kurzen Moment war Licht zu sehen, dann fiel Lucia durch die obere Hälfte der Kugel. Fahrige Finger umklammerten die Taschenlampe. Der Lichtkegel durchschnitt die Düsternis und traf nichts. Absolut nichts. Keine Bombe. Fuck!
Der ganze Zorn löste sich in einem gutturalen Schrei. Weißblaue Energie griff nach der Weltkugel und zerfetzte sie förmlich in der Luft. Lucia raste auf den Boden zu, rollte sich dort elegant ab und ging hinter einer Vitrine in Deckung.
"Cromwell. Die Bombe ist weg. Neue Befehle?", schäumte Lucia in ihr Funkgerät.

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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 09:08

Plötzlich tauchte da noch ein anderer Typ auf, der ausgeflippt herumschrie. Und der begann, mit Wasser um sich zu sprühen.
"WAS?", brüllte Lacsap außer sich vor Wut. "WIE KANNST DU ES WAGEN, MIT WASSER UM DICH ZU WERFEN?" Wasser war Leben, er war der Feind alles Lebens, im Grunde war es logisch, dass Wasser sein schlimmster Feind war. Seine große Schwäche. Und plötzlich bildeten sich Eiskristalle an den Knöcheln des Neuankömmlings.
"Du hälst dich wohl für besonders geil, was?", knurrte Lacsap zornig. "Aber das werde ich dir nicht durchgehen lassen, kapiert! DU MACHST MICH SO WAS VON SAUER, ICH WERDE DICH AUSWEIDEN, DICH MIT DEN GEDÄRMEN AM ANGELHAKEN AUFHÄNGEN UND MIT DIR ALS KÖDER HAIE ANGELN!"
Er spie dem Anderen einen Feuerschwall des Hasses entgegen, er wollte ihn brennen sehen, dafür, dass er ihn herausgefordert hatte.

Joey flog nun etwas näher heran, es hatte keinen Sinn mehr, sich zu verstecken, da man die Typen nicht mehr verfolgen konnte. Dann ließ der Typ, der verletzt gehen konnte, einen derben, antisemitistischen Spruch ab. Okay, der gehörte garantiert zum vulgäreren Schlag! Joey würde nicht so weit gehen, ihn gleich als Nazi zu bezeichnen, trotzdem fand Joey solche Aussagen nicht in Ordnung.
Dann redete der Dämon von einer BOMBEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE! Nein, das durfte nicht passieren! Und der Dämon wollte sie entschärfen! Okay, damit was die Sache für Joey klar! Das Monster war gut und die beiden Menschen waren echt böse Verbrecher, die ins Gefängnis gehörten. So wie Brian, wenn nicht noch schlimmer!
Dann verschwand der Dämon einfach, Joey beschloss, ihm die Bombe zu überlassen. Die Frau telefonierte kurz und sagte zu ihrem Partner etwas von wegen, er solle 'Zielpersonen ausschalten' und versank einfach so im Dach. Was waren das nur für Typen?
Egal, das spielte jetzt keine Rolle. Der verbliebene Typ war mit Sicherheit auch gefährlich. Joey musste ihn aufhalten. "Sie gehen nirgendwo hin, Sir!", rief Joey, durch einen Stimmverzerrer wurde seine Stimme unkenntlich gemacht. Aus dem großen Fehler von früher hatte er gelernt. Der Ritter schwebte mehrere Meter von dem Mann entfernt in der Luft. "Noch können Sie sich ergeben, wenn Sie sich wehren, muss ich leider Gewalt anwenden!"
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Nalim
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 11:42

Er hätte es wissen müssen. Seit dem Moment wo ihm klar geworden war das seine Partnerin über ´´Superkräfte´´ verfügte, hätte es nicht anders kommen können, als das hier zu einem.. Marvel Comic ausartete. Ja er hatte Marvel Comics gelesen, vorallem hatte ihm Captain America gefallen, einfach weil es interessant war etwas über Nazis zu lesen.
Mit einem belustigten Schnauben kommentierte er das ´´Sir´´ das die Kuriosität von sich gegeben hatte. Also entweder steckte dort ein kleines Kind in der Rüstung, ein Lackaffe dem der Puderzucker Kiloweise in den Arsch gepustet wurde, oder er sah noch älter aus, als er sich fühlte.
"Natürlich. Ich kapituliere.." Die so ernst klingende Antwort, wurde etwas von der Tatsache kompromitiert das er sich wieder auf das Gebäude zubewegte wo sich die Leute befanden die er jetzt auch noch umbringen sollte. Seine Hüfte war wieder voll in Ordnung, aber der Schmerz war immer noch da. Aber dafür gibt es Alkohol, Badewannen und Schmerzmittel.
"Ich komme gleich wieder runter, dann diskutieren wie meine Kapitulations Bedingungen und sie.. warten einfach solange hier unten, bis ich wieder da bin."
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 13:26

Der Kerl redete von Kapitulation, wandte sich aber zum Gehen? Machte der sich lustig über Joey? Siedende Wut stieg in dem Jungen auf. Was bildete sich dieser Verbrecher überhaupt ein?
"Verarsch mich nicht!", brachte Joey hervor und zog sein Schwert. "Mir scheint, Sie unterschätzen mich und das gewaltig. Mir ist es problemlos möglich, mit einem erwachsenen Mann wie Ihnen fertig zu werden. Selbst wenn er bewaffnet sein sollte. Ich habe Kräfte, die mich weit über ein gewöhnliches menschliches Individuum heben! Und Sie haben noch eine Chance, unversehrt aus dieser Angelegenheit herauszukommen. Also, wen wollen Sie töten und wieso? Und um was für eine Bombe geht es hier? Beantworten Sie einfach meine Fragen und sehen Sie von ihren bösartigen Plänen ab, dann werden wir beide keinerlei Probleme haben!"
Natürlich wusste Joey, dass seine Ansage absolut lächerlich war, wenn der Andere irgendwelche gefährlicheren Kräfte hatte, als die Toleranz gegen eigentlich tödliche Verletzungen und seine Regenerationsfähigkeit, die er bereits gezeigt hatte, aber vielleicht konnte er wirklich nicht mehr und verließ sich im Kampf ansonsten auf seine Möglichkeiten als Mensch. In diesem Fall konnte Joey ihn bezwingen und Informationen aus ihm herauspressen. Ideal wäre natürlich, wenn der Typ gleich kooperieren würde, da er Joey als überlegen betrachtete. Dieser Fall war zwar unwahrscheinlich, doch Joey wünschte sich zumindest, dass es so käme, dass er diese Sache ohne Blutvergießen abwickeln konnte.
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 14:21

Ianto blickte verwirrt drein als Leon zornig an ihm vorbei schoss, den Feuerschlauch hervorholte und das wasser teilweise gefrieren lies. Aber dann kam Ianto hinter der Säule hervor und grinste leicht. Jetzt hatte er wasser, das er benutzen konnte.
Und auch Eis. Doch dann flog ein Feuerschwall auf Leon zu. "Leon! Pass auf!", schrie Ianto ihm zu und verschwand schnell wieder hinter seiner Säule. Dort versuchte er sich auf das noch verhandene eis zu konzentrieren um einige Eissplitter in Richtung Pascal fliegen zu lassen, auch wenn diese wohl nicht viel brachten. Was konnte Eis schon gegen feuer ausrichten..
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Nalim
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 14:46

Er wurde bedroht mit einem Schwert? Er hatte zwar schon von Assassinen gehört die sich auf den Nahkampf verließen, vorwiegend mit kurzen Klingen, oder aber einem langen, recht leichtem Schwert, ähnlich einem Katana. Aber mit einem Schwert, und einer Ritterrüstung? Würde er nicht fliegen, oder schweben, wäre Wolf davon ausgegangen das irgendjemand auf die gloreiche Idee gekommen war, einen hirngeschädigten Idioten in eine Ritterrüstung zu packen, der nun, nachdem er selbst fest davon überzeugt sei, er wäre Arthur und müsste England wieder vereinen, um die Häuser zog, Katzen als seine neuen Erzfeinde beschwor, Straßenlaternen Anschrie und hin und wieder vor einen Bus lief.
"Also gut.." Er hob seinen Blick nach oben. Dort hing noch sein Gürtel an dem Seil, das etwas im Wind hin und her schwang. Eigentlich könnte er entweder dort hoch klettern, oder aber versuchen das Treppenhaus zu nehmen. Das letztemal hatte er sich gegen das Treppenhaus entschieden, also würde er sich diesesmal dafür entscheiden.
"Wir sind von einem Spezial-Kommando der Regierung. In diesem Gebäude befindet sich eine ernstzunehmende Infektion eines parasiteren Organismus, der sich in einen Wirtskörper einnistet, über die Wirbelsäule ins Gehirn klettert und die motorischen Fähigkeiten des Wirts übernimmt, und sein Gehirn selbst dauerhaft, irreversibel beschädigt. Unter diesem Museum, in einer Höhle befindet sich eine Königin, die einen unaufhörlichen Nachschub an Eiern Produziert, aber so gut geschützt ist, das ein Frontaler Angriff wahnsinn wäre, und wir können nicht riskieren das die Königin entkommt, also müssen wir wohl oder übel das ganze Gebäude in die Luft jagen! Verstehst du das?! Die Infektion ist schon so weit, das wichtige Mitglieder des Syndikats und einflussreiche Regierungsbeamte infiziert sind und sich oben in diesem Gebäude treffen. Selbst wenn die Königin tot ist, können sie für unglaublichen Schaden sorgen, und darum müssen sie beseitigt werden, bevor sie merken das das ganze Gebäude in die Luft geht!"
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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 15:16

Der Irre schrie ihn aus voller Kehle an, anschließend spuckte er einen Schwall Feuer in seine Richtung. In gehockter Stellung wartete Leon gespannt auf den richtigen Moment, doch plötzlich drang neben ihm eine Stimme in sein Ohr.
"Leon! Pass auf!", wurde er von der Seite her angeschrien, die Stimme kam ihm irgendwie bekannt vor, doch jetzt war sicherlich nicht der passende Zeitpunkt, um darüber nachzudenken. Plötzlich lösten sich einige Splitter gefrorenen Wasser vom Boden und schossen auf den Feuerspucker zu.
Woher auch immer, was auch immer, wer auch immer, das ist jedenfalls nicht schlecht, dachte Leon als er die Eisprojektile im Augenwinkel verfolgte. Weniger gut war nach wie vor der Feuerball, der auf ihn zuschoss. Ein wenig kribbelte es schon in Leons Bauch, zwar trainierte er seine Fähigkeiten regelmäßig, doch das allein und einen Kampf austragen war nochmal etwas ganz anderes. Kurz bevor ihn der Schwall aus Hitze erreichen konnte, gab er über seinen Arme einen Impuls an das umliegende Wasser und senkte dessen Temperatur rapide, sodass er in wenigen Augenblicken einen Wall aus gefrierendem Wasser vor sich hochzog. Mit voller Wucht schlug das Feuer auf der Eiswand ein und die beiden natürlichen Gegensätze rangen um einen Sieg, solang, bis beide Kräfte sich gegenseitig aufhoben und nichts als eine Dunstwolke aus Dampf zurückblieb. Sofort kühlte Leon den Wasserdampf ab, sodass winzige Eiskristalle zurück auf den vom Feuerwehrschlauch gefluteten Boden rieselten. Nun hatte er auch Zeit für einen kurzen Seitenblick auf seinen unerwarteten Helfer, ein großer, schlanker Typ, der eine Maske trug. Fürs Erste reichte es Leon zu wissen, dass er auf seiner Seite stand und widmete sich wieder dem Hitzkopf zu. Leicht gebeugt lies der Eiskämpfer seine Hände durch das Wasser gleiten, während er es gefrieren lies. Nach wenigen Schritten richtete er sich wieder auf, in beiden Händen je ein Eisschwert.
"Jetzt hör mal zu, du kümmerliches Streichholz!", schrie er sein Gegenüber an, "Ich habe hier Heimvorteil und wenn du noch eines der Exponate auch nur erwärmst, mache ich aus dir so einen coolen Typen, dass dir bei Berührung Gliedmaßen abbrechen!"
Leon lies einen seiner Füße durchs Wasser schleifen und schwang ihn anschließend in Richtung seines erklärten Feindes. Während das aufgescheuchte Wasser flog, gefror es in der Luft. Dann stieß sich Leon kräftig ab und schoss den Projektilen hinterher.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 18:27

"Grrrrrrrrrr...", knurrte Lacsap aggressiv, seine Kehle machte die selben Geräusche wie ein in die Enge getriebenes Raubtier, während er mit irre hervortretenden Augen die Eissplitter anstarrte. Sich zu Feuer verwandeln und sie durchfliegen lassen konnte er diesmal nicht, denn das Eis würde schmelzen und das Wasser würde ihn umhauen.
Also spie er dem Eis einen ordentlichen Feuerschwall entgegen, es schmolz im Fluge und das Wasser rann durch die Luft zu Boden. Aber dann griff der Typ mit zwei offensichtlich selbst erschaffenen Eisschwertern ein. Verflucht! Nicht nur, dass nun Wasser im Spiel war, er hatte noch einen weiteren Gegner bekommen! Egal! Je mehr Idioten, desto besser!
Das Eisenschwert, das er immer noch in der Hand hielt, ließ er verformen, bis es eine relativ schwere, massive Metallkugel mit dem nicht zu verachtenden Durchmesser von sechs Zentimetern hatte. Und er holte aus und schleuderte die Eisenkugel mit voller Wucht in die Richtung seines Gegners. "DAS WIRD DEIN MÜTCHEN KÜHLEN, EISPRINZESSIN, YEEEEEEEEAAAAAAAAAH!"

Nun erzählte der Mann eine Geschichte. Es war aber eine, die schlicht und ergreifend an Absurdität kaum zu überbieten war!
Ein Glück, dass sein Gesicht verhüllt war. Der Gesichtsausdruck, den Joey in diesem Moment hatte, war bestimmt unbezahlbar.
Was zog dieser Penner hier eigentlich ab? Joey beschlich immer mehr das Gefühl, dass er nicht ernst genommen und hier permanent verarscht wurde. Und der Gedanke machte ihn aggressiv. Die Wut pulsierte durch die Adern des Ritters.
"Okay, selbst wenn Sie die Wahrheit sagen würden, kann ich Sie nicht passieren lassen!", bebte Scoreman. "Denn es ist in höchstem Maße unmoralisch, Unschuldige zu töten, nur weil sie eine Krankheit haben!" Insbesondere erinnerte er sich daran, wie er und seine Freunde ungewollt und unbewusst Teil eines perfiden Experiments geworden waren. Waren sie jetzt deswegen etwa tötungswürdig? "Massenmord kann nicht die Lösung sein! Niemals! DAVON ABGESEHEN LASSE ICH MICH NICHT DERART VERARSCHEN, VERSTANDEN? ICH WERDE IHRE MORDPLÄNE VEREITELN UND ZWAR MIT ALLEN MITTELN!"
Pfeilschnell schoss er auf den Mann zu. Er wollte ihn immer noch nicht töten, zu viele Menschen hatten schon durch ihn den Tod gefunden. Er wollte ihn nur außer Gefecht setzen, auch wenn der Andere einen bleibenden Schaden davon tragen würde.
Schließlich war er direkt neben dem Anderen, er konnte ihn nicht frontal rammen, das würde seine Verletzung zu sehr beeinträchtigen. Stattdessen hob er sein Schwert und ließ es, noch während er flug, auf das rechte Bein des Mannes zuschießen, um es abzuschneiden.
Er konnte jetzt keine Rücksicht auf den Typen nehmen - und außerdem konnte man auch mit einem Bein noch ein erfülltes Leben führen. Also konnte der Kerl durchaus dankbar sein, dass Joey so gnädig war und ihn nicht tötete.
Mit hoher Geschwindigkeit näherte das Schwert sich dem Bein...
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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 25 Apr 2012, 23:43

Die Salve Eisgeschosse verdampfte in einer Feuerwolke, während der Irre das Metallschwert in seiner Hand zu einer Kugel schmolz. Er brüllte Leon etwas entgegen und schoss die Kugel auf ihn zu.
Erneut tauchte Leon mit seinen Händen und den Eisschwertern ins Wasser und sammelte weiteres Eis, welches er zu einem großen Brocken formte. Gerade noch rechtzeitig konnte er das Eis hochreißen, das Metallgeschoss bohrte sich sofort nach Innen und schmolz schneller als befürchtet, sodass Leon ihn nicht mehr halten konnte. Er schleuderte den sich auflösenden Eisblock mitsamt der Kugel zurück, schlitterte ein wenig und zog sich anschließend erneut zwei kleine Eisspeere aus dem Wasser. Diese warf er auch in Richtung des Feuerteufels.
Ein wenig außer Atem lief Leon langsam rückwärts um Abstand zu gewinnen.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 26 Apr 2012, 09:27

Jetzt kam das Metall zurückgeflogen und zwar mit einem großen Eisblock, der kontinuierlich schmolz. Verdammt, wenn er sich jetzt in Feuer auflöste, würde das Wasser ihn außer Gefecht setzen, das durfte nicht passieren. Und um zur Seite zu springen, war das Geschoss einfach zu schnell, so spannte er seinen Körper an und ließ sich von dem Eisblock erfassen.
Dieser traf ihn voll im Bauch und schleuderte ihn ein um ein bis zwei Meter zurück, wobei er Blut spuckte. Nun fiel das Eis zu Boden. Lacsap spürte einen heftigen Schmerz in seinem Brustkorb, offenbar hatte ihn der Treffer härter erwischt, als gedacht. Er musste hier nun abzwitschern, es war unwahrscheinlich, dass er mit der schieren Überzahl der gegnerischen Superkraftnutzern fertig wurde. Also löste er sich, ausnahmsweise ohne einen bösartigen Kommentar, in Feuer auf.
Doch in diesem Moment flog ein Eisspeer mitten ins Feuer. WAAAAAAAAAAAAS? Nein, das durfte nicht wahr sein! Der erste Treffer hatte seinen Blick getrübt! Er musste wieder materiell werden, auch wenn das eine schwere Verletzung bedeuten konnte.
Doch zu spät: Das Eis schmolz und das Wasser berührte die Flammen.
Sofort wurde der Junge wieder materiell und krachte zu Boden.
"Argh...", ächzte Lacsap und hob langsam und verkrampft eine Hand, doch die fiel schnell wieder zu Boden. "Du dreckiger Hurensohn, ich bring dich um! Ich reiße dir die Gedärme aus und erwürge dich mit ihnen! Ich schlachte euch alle ab! Argh!"
"Worauf wartet ihr noch?", brüllte die innere Stimme (für Leute von draußen unhörbar). "TÖTET UNS!"
Was uns töten?, fauchte Lacsap zurück. Nein, niemals! NIEMAAAAAAAAAAAAALS!
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 26 Apr 2012, 21:01

Dieser Junge wollte ihr tatsächlich mit einem Schwert entgegentreten. Und ging auch noch so stümperhaft damit um. Das war ihre Chance, ihn zu besiegen, wenn er sich auf eine solche Törichtheit einliess. Doch als Lady Lumen zum Gegenschlag ausholte, schrie plötzlich irgend ein Mann etwas herum: Das alleine war kein Problem, dass der Junge aber durchdrehte und mit Feuer spie schon eher. Das Feuer bremste ihren Vorsturm unbeabsichtigt aus, dennoch geriet der Feuerteufel in Bedrängnis, denn der Neuankömmling entpuppte sich als Eisteufel. Wegen des Schlagabtauschs konnte sie sich nicht einmischen, doch dann kam ihre Chance. Der Junge versuchte, in seiner Feuergestalt zu entkommen, doch ein Eisspeer, der ihn traf und schmolz brachte den Fluchtversuch schnell zum Erliegen. Er knallte auf den Boden und diese Gelegenheit nutzte. Ihr Schild, den sie in der linken Hand trug, löste sich in einen Reigen aus Licht auf und sie packte ihr Schwert mit beiden Händen - das sich darauf praktischerweise deutlich verlängerte. Mit einem Satz war sie bei dem Jungen und stiess das Schwert von oben herab. Sie zielte auf sein Herz. Doch im letzten Moment erinnerte sie sich daran, dass der Junge gesagt hatte, dass er ein Teufel sei und den Körper eines Unschuldigen benutzte. Mit einem Ruck riss sie die Klinge zur Seite, so dass nicht sein Herz sonder nur die Schulter von Pascal durchbohrt wurde. Dennoch nagelte die Klinge ihn an den Boden. Die Engelsfrau liess ihre Waffe los und fiel vor ihm auf die Knie. Sein Gesicht nahm sie sanft in die Hände und begutachtete kurz die Wunde. Ein Stich , der die Schulter durchbohrte und kein Blut austreten liess, weil die Klinge die Wunde versiegelte.
"Wer bist du? Und wieso hast du das getan? Antworte, im Namen der Gerechtigkeit, wenn da noch ein Funken Güte in deiner Seele ist, wenn noch ein Rest deines wahren Ichs in dir steckt. Sonst muss ich dein Leben beenden!", sagte sie mit herrischer Stimme.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 26 Apr 2012, 21:16

Pascal sah der Frau entgegen mit leerem Blick.
"NEEEEEEEEEEEIN! NEIN, verfickte Scheiße! Ich will raus hier!", tobte Lacsap in seinem Inneren.
"Bitte... tut es...", ächzte Pascal und setzte sich langsam auf, sein Blick zeigte pures Entsetzen. Ein wahres Schlachtfeld war zurückgeblieben, sein schlimmster Albtraum hatte sich erneut wiederholt. Dicke Tränen troffen aus den Augen des Jungen. "Ich bin ein Monster! Ich habe 'ihn' erschaffen! Und er WIRD wieder die Kontrolle erringen!" Aber er wollte eigentlich nicht sterben, sondern nur ein normales Leben führen.
"Nrrrr... ich will töten! Lass mich hier raus!", knurrte Lacsap.
"Sogar jetzt noch höre ich seine Stimme in meinem Kopf!", heulte Pascal verzweifelt.


Zuletzt von Basol am Fr 27 Apr 2012, 09:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 26 Apr 2012, 22:51

Den Blick auf den zu Boden gegangenen Jungen geheftet ging Leon langsam vorwärts. Ein zusammengesunkenes Häufchen Elend war von dem infernal wütenden Irren übrig geblieben, der kurz zuvor die Hälfte der Halle verwüstet hatte, eine hervor gepresste Drohung wehte Leon entgegen.
Gerade als er zu ihm treten und ihn zur Rede stellen wollte, schoss ein gleißendes Licht an ihm vorbei. Im nächsten Moment streckte der Heilige-Ritter-Verschnitt den Jungen mit einem Schwertstich in die Schulter vollends nieder. Was sollte das denn jetzt? Vorsichtig kam Leon näher, während er argwöhnisch den Rücken des Ritters im Auge behielt. Dieser nahm den Kopf des Junge in die Hände und redete leise auf ihn ein. Augenblicklich fing der Junge an zu schluchzen. Das letzte bisschen Spannung wich aus seinem Körper und er sackt noch tiefer in sich zusammen. Irgendetwas an ihm erregte Mitleid in Leon, trotz das er zuvor noch versucht hatte, das Museum zu verbrennen.
Er hockte sich neben die beiden und sagt: "Ich glaube du brauchst ernsthaft Hilfe. Wie zum Henker ist das passiert?", er schaute dem Jungen in die Augen, "Und dir muss klar sein, dass du hierfür grade stehen musst."
Kurz überkam ihn ein Anfall von Übelkeit, als er an die Leichen und Verletzten dachte. Seicht schwappte das Wasser gegen seine Schuhe, das Schlauchventil war noch immer offen. Der Gedanke verschwand so schnell, wie er gekommen war und machte Platz für wesentlich unangenehmere seiner Art.
Shit, was ist hier gelaufen. Wenn die Polizei hier aufräumt gibt es für alle unangenehme Fragen. Warum auch bei einer Feier vor einem Haufen Zeugen, die haben alles gesehen.
Einfach verschwinden fiel also Flach, aber zu warten bedeutete, erklären zu müssen, dass das Chaos von einem feuerspuckenden Jugendlichen und einem fliegenden Ritter verursacht wurde, dass man selbst eingegriffen hatte, um Schlimmeres zu vereiteln und dann lässig in einem Nebensatz fallen ließ, dass man auch über solche Kräfte verfügte? Nein, das ging auf keinen Fall.
Scheise, diese Idioten, fluchte er still und massierte sich die Schläfe während er hektisch im Kopf Pro und Kontra abwog.


Zuletzt von Maekswell am Sa 28 Apr 2012, 11:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 26 Apr 2012, 23:21

Lady Lumen überlegte, was sie nun mit dem Jungen machen sollte. Er hatte all diese Leute getötet, aber scheinbar hatte er eine Art gespaltene Persönlichkeit. Und er wollte getötet werden. Er sah seine Untaten ein. Er wollte sie gar nicht begehen. Es war ein Fremder, der seinen Körper benutzte. Also war er unschuldig. Er war ein Unschuldiger, den man beschützen musste. Sie hatte ihren Entschluss schon in dem Moment gefasst, als der Junge zu weinen begonnen hatte. Da war klar gewesen, dass ihn dies berührte. Das noch Gutes in ihm steckte. Und sie würde von jetzt an alles tun, um dieses Gute zu erhalten und es zu pflegen, so dass er sich gestärkt seiner dunklen Seite stellen konnte.
Die Engelsfrau wandte sich dem Mann zu, der hinzugetreten war. Es war derjenige mit den Eiskräften.
"Das war nicht er. Nicht wirklich. Ich werde mich um ihn kümmern, da es scheinbar niemand anderes tut", sagte sie ihm mit strengem Blick. "Da du deine Kräfte bereits gezeigt hast: Setz sie ein, um die Wunde hier zu verschliessen", wie um ihre Worte zu verstärken, zog sie das Schwert aus dem Schulter, so dass das Blut jetzt hervorquillen konnte. "Los, frier es ein, dann werde ich ihn wegbringen."
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Fr 27 Apr 2012, 15:55

"Er kommt nur raus, wenn ich wirklich, wirklich wütend bin...", wimmerte Pascal. Der Schmerz in der Schulter durch das Schwert machte ihm langsam zu schaffen. Bisher waren die seelischen Schmerzen größer gewesen, aber nun, da er sich langsam, aber sicher beruhigte, stellte sich schon ein gewisser Schmerz ein. Natürlich machte er der Frau keinen Vorwurf, schließlich hatte dieser Angriff Lacsap wieder eingesperrt. "Ich meine, so richtig zur Weißglut gebracht werde. Viele Menschen an sich machen mich nervös, wenn ein Aufruhr losbricht, wird das noch schlimmer, aber das Schlimmste ist, wenn Gewalt gegen mich verwendet wird. Und in der Panik von vorhin hat irgendeiner plötzlich angefangen, mich zu verprügeln, wo ich schon am Boden lag. Da ist es einfach passiert und der Andere ist rausgekommen. Ich habe ihn so lange unter Kontrolle gehalten, aber nun war das alles umsonst!"
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Fr 27 Apr 2012, 16:12

"Benutzen Sie die Scan-Applikation ihres Handys, um die Bombe zu finden," wies Cromwell sie an. "Ich übermittle ihnen den ID-Code, damit sollten Sie sie auf Ihren Schirm bekommen. Und beeilen Sie sich, oder die Bombe explodiert doch noch - und Sie mit ihr!"
Die Verbindung brach ab, dafür erschien auf dem Display von Lucias Handy nun ein Gittermodell des Museums, das sie selbst im Erdgeschoß zeigte, und außerdem noch einen leuchtendroten Punkt, der sich in Richtung des fünften Stockwerks bewegte.

Dort lief Linus gerade auf die große Scheibe mit der Cafeteria darauf zu, die direkt unterhalb der Glaskuppel aufgebaut worden war. Die Scheibe nahm gut 3/4 der Fläche des zentralen Schachts ein, und Linus hoffte, von dort aus einen Weg aufs Dach zu finden, um vielleicht den Koffer loszuwerden, den er mit sich herum trug. Ein Blick auf den sich unaufhaltsam der Null nähernden Countdown hatte ihm bereits verraten, worum es sich dabei handelte, und schnell hatte er sich entschlossen, die Bombe aus dem Museum zu bringen. Vielleicht konnte er sie weit genug wegwerfen, um das Museum und die Menschen darin zu schützen. Vielleicht...
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Fr 27 Apr 2012, 18:00

Ianto näherte sich vorsichtig Leon und der Frau die bei dem Jungen standen und blickte zu den dreien."Wir sollten verschwinden. Ich weiss nicht was die Polizisten tun werden, wenn sie hier ankommen. "


Zuletzt von Mali am So 29 Apr 2012, 02:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Maekswell

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 28 Apr 2012, 12:23

Alles drehte sich in Leons Kopf. Natürlich war es nicht richtig, einem Unschuldigen, der dieser Junge offensichtlich war, zu verurteilen, aber dennoch hatte er einige Menschenleben auf dem Gewissen und auch die verursachten Schäden gingen irgendwie auf sein Konto.
Ein wenig in seinen Zwiespälten gefangen fuhr Leon mit seinen Händen durch das Wasser.
"Das könnte jetzt kurz zwicken", sagte er und legte eine befeuchtete Hand auf die Vorder- und Rückseite der Stichwunde. Augenblicklich vermischte sich das Wasser mit dem Blut der Wunde und er konnte in Sekundenschnelle den Blutfluss stoppen. Das war keine vollständige Genesung, aber es würde die Blutung und den Schmerz lindern, bis die Heilung von allein zurechtkam.
Der Maskierte, der Leon irgendwoher zu kennen schien, riss ihn aus seinen Gedanken, er sprach von verschwinden und der Polizei. Das war wohl vorerst die beste Alternative, auch wenn sie für ihn und den Jungen nicht gerade günstig war, da sie beide nicht verkleidet waren.
"Ok, ihr beide schnappt euch den Jungen und geht zu dem kleinen Ausgang hinter uns, ich stell das Wasser ab und folge euch. Es gibt zwar einen Liefereingang, den werden sie aber wahrscheinlich schon unter Beobachtung gestellt haben, wir verlassen das Haus durch den Keller."
Mit diesen Worten stand Leon auf und hastete zum Wasserschlauch. Während er das Ventil schloss ging er die weiteren Schritte durch.
Plötzlich schoss ihm eine andere Sache durch den Kopf.
Verdammt, der blinde Junge sitzt immer noch im Gang! Sie würden ihn auch mitnehmen. Das sogar müssen, von hier wegzukommen hatte absolute Priorität.
Er hastete der Tür entgegen, als durch das Stimmengewirr sich das Rufen von Mr. Winston Bahn brach.
"Leon! Leon! Was geht hier vor sich? Wie haben diese beiden... Was hast du..."
Immer wieder verschluckten andere Schreie und Rufe seine Worte.
Scheise, das ist jetzt verdammt schlecht.
In seinen Gedanken überschlug sich Leon, alles stürmte auf ihn ein und aus einem unbestimmten Grund fasste er einen nahezu irren Entschluss. Doch was konnte schon irrer sein, als die gerade abgelaufenen Szenen.
"Ha haaa", brüllte er mit einem versucht wahnsinnigen Lachen, "Leon... Leon, ach ja, der Jungspund. Ich mache mich wirklich gut als Galerist oder? Aber keine Sorge, dem Original geht es gut! Haa haaa haaaa! Achso... Und keinen Schritt weiter!"
Während der letzten Worte lies er Eislanzen aus dem Boden schießen, die sich wie ein Wall zwischen ihm und Winston aufbauten.
Shit, das kann doch niemals gut gehen, fluchte er Innerlich. Er salutierte Winston zu, brach nochmals in Gelächter aus und rannte zur Hintertür, die beiden anderen im Augenwinkel, welche sich jetzt hoffentlich VERDAMMT NOCHMAL BEEILTEN!
Mit einem letzten Schulterblick auf Winston, der vor Erstaunen zurückgeschreckt und gestolpert war, erreichte Leon die Tür.
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Nalim
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 28 Apr 2012, 16:52

Was wollte dieser Sepple in glänzder Rüstung bitte von ihm? Soll er sich doch einen Drachen suchen und dem ans Bein pissen, und nicht ihm. Mit einer Bewegung zur Seite und einem Hochziehen seines Beines, konnte er dem Ansturm des Lackaffen entkommen, stolperter leicht nach hinten und zog seine schallgedämpfte Pistole als er wieder zum stehen kam. Dieser Kasper machte ihn nun wirklich wütend, und er hatte weder Zeit noch Lust wütend zu sein. "Hör mir mal zu.. du Held für Arme, für ganz Arme.. nimm dein Schwert, nimm deine Rüstung und beweg deinen Arsch dahin wo ich ihn nicht mehr sehen kann, sonst kriegt deine Rüstung ein par Luftlöcher die du, meiner Meinung nach verdammt dringend nötig hättest..! Du könntest irgendetwas nützliches machen, dir ein Hobby zulegen, oder nen Job, anstatt mir, als ehrlicher Arbeitsnehmer den scheiß Tag zu ruinieren, du Hanswurst!"
Das nächstemal wenn er auf eine "Infiltrations-Mission" ging, würde er eine ordentliche Packung Sprengstoff, oder größere Waffen mitbringen.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 28 Apr 2012, 18:44

Schmerzerfüllt verzog Pascal das Gesicht, als der Andere seine Wunde behandelte, dennoch war er dankbar. Immerhin hätte der ihn auch umbringen können und welchen Vorwurf hätte man ihm machen können?
So blieb Pascal ruhig und apathisch sitzen, als der Andere wegrannte und irgendetwas brüllte, was Pascal leicht an Lacsap erinnerte. Was tat der da? Wollte der ihn imitieren oder was?
"Gnahahahahahhaha!", schallte es in seinem Kopf. "Scheint, als hätte ich schon einen Fan..."
Nein, gab Pascal gedanklich zurück. DER ist niemals dein Fan, das ist dein neuer allergrößter Feind!

"Tut mir Leid, aber es ist meine Aufgabe, Ihnen den Tag zu versauen, wenn Sie vorhaben, viele Andere um zehntausend Tage ihres Lebens zu betrügen.", erwiederte Joey ungerührt. "Und eine Pistole kann meiner Rüstung nicht viel anhaben, also können Sie sie genau so gut wegstecken."
Mist, rammen würde schlecht sein, musste er also seine anderen Techniken einsetzen. Joey ging erst ein paar Meter auf Abstand. Dann streckte seine Hände vor. "Eins. Zwei. Drei!" Nachdem die Vorbereitungszeit abgeschlossen war, entsand ein kleiner Zyklon, der auf den Gegner zuschnellte.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 28 Apr 2012, 23:58

Cekays Herz setzte für einen Moment aus, als Lucia die Pistole hochhob und sie nachlud. Er bereitete sich darauf vor, die Attentäterin mit einer Illusion zu täuschen, doch da teilte sie ihm mit, dass sie ihn nicht töten würde. Einen Moment später sprang sie durch die Wand und ließ einen verwirrten und ängstlichen Jungen zurück, der sich in seiner Ecke zusammenkauerte. Der Rauchgeruch war bereits bis hierher vorgedrungen und erschwerte es ihm, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. So bemerkte er nicht, wie einige Minuten später die Tür geöffnet wurde.

Irritiert sah Jo seine Füße an, als er dort etwas nasses spüren konnte. Wo kam diese Wasserpfütze her? Und wieso roch es nach verbranntem Fleisch? Kurz schüttelte er den Kopf, bevor er sich schnell wieder auf Rima konzentrierte. Im nächsten Moment warf er drei weitere Karten nach ihr und ihrer wackligen Stütze. Ihm war fast klar, dass er sie so nicht treffen konnte, aber solange er sie beschäftigte konnte er sich eine bessere Taktik überlegen.
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Mali
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 29 Apr 2012, 00:33

Ianto blickte Leon nach und schüttelte kurz den kopf, dann trat er zu Pascal und half ihm hoch."Ich werde dich etwas stützen.,"
wandte er sich an Pascal. Dann blickte er zu der Engelsfrau."Bleibt ihr hinter uns und haltet uns den rücken frei?"fragte er sie freundlich. Mit festem Griff hielt er Pascal fest.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 29 Apr 2012, 01:29

Mit vor zusammengepressten Lippen stürzte Lucia aus ihrer Deckung. Ein paar Kugeln peitschten um ihre Ohren, denen sie keine Beachtung schenkte. Es gab wichtigeres zu tun. Zum Beispiel jenen Bastard zu finden, der die Bombe entwendet hatte und ihm ein neues Arschloch zu reißen. Niemand behinderte ungestraft ihre Arbeit. Mit einem Sprung war Lucia halb eine der Säulen der Halle hoch. Einen Phasenwechseln später, der ihr Momentum erhielt, war sie im ersten Geschoss. Der Rest war Formsache. Nur ein paar Sprünge, durch Phasenwechsel verlängert, und sie stand im selben Geschoss wie ihre Beute.
Hoffentlich wusste der Mistkerl nicht wie im geschah als Lucia durch die Wand phaste und mit einem Tritt auf sein Gesicht zielte.

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Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont
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