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 [MSG] The Forbidden City

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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyDo 03 Okt 2013, 22:54

Zu Eleonas Unglück lag das Haus, das sie sich ausgesucht hatte, auf der anderen Seite der Schlacht. Doch das bemerkte sie erst, als sie die Schlacht beinahe erreicht hatte. Auf dem Dach eines relativ gut erhaltenen, einstöckigen Hauses sitzend, betrachtete sie die Schlacht, bevor sie ihren Blick die Umgebung nach einem geeigneten Weg auf die andere Seite absuchte. Dabei fiel ihr Blick auf einen Menschen, der definitiv nicht zu der Armee gehörte. Eher war er wohl auch ein Plünderer. Möglicherweise könnte sie ein weitere Zweckbündnis knüpfen... Andererseits wuchs dann die Gefahr, das er ihr irgendwann in den Rücken fiel. Immerhin: Rein optisch war er mit seinen blonden, nicht so kurzen Haaren, genau ihr Typ. Nachdenklich beobachtete sie ihn. Als er direkt unter ihr vorbei ging, beugte sie sich ein Stück vor, um die Rune auf seinem Anhänger erkennen zu können - und stürzte gemeinsam mit dem unter ihrem Gewicht schließlich nachgebendem, porösen Gestein genau hinter dem Mann zu Boden.
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Basol
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyFr 04 Okt 2013, 15:32

Die Schlacht wurde immer verbissener, heftiger und blutiger. Überall starben Menschen, Orcs und auch Pferde. Und als Lucas auch noch von Weitem Untote sehen musste, fluchte er innerlich. Würde er diese Schlacht überleben? Würde das überhaupt irgendjemand? Er begann sich zu fragen, ob der Vorstoß in dieses Gebiet vielleicht ein wenig zu gewagt war. Natürlich würde er die Entscheidung seiner Vorgesetzten nicht infrage stellen, auch wenn sie viele gute Männer das Leben kostete. Aber so war es nun mal oft. Im Moment waren die Menschen jedenfalls in einer relativ günstigen Lage, in der sie die Orcs gewissermaßen als Schild benutzen konnten. Hoffentlich würde das beide feindliche Parteien dezimieren.
Lucas und andere Soldaten waren immer noch im Gefecht mit den grässlichen Grünhäuten, wehrten diese mit Schilden ab und versuchten, sie mit ihren Waffen zu töten. Dicht an dicht standen die Kameraden und hielten sich wacker. Wieder stürmte ein massiges Monster heran, welches eine ebenso gewaltige Zweihandaxt hatte. Überall spritzte Blut, als diese Kreatur Lucas' Nebenmann erschlug, seine Rüstung wurde zerschmettert und das Geräusch war hässlich. Geschockt wich Lucas zurück und hob sein Schild, auf das Schlimmste wartend. Doch nun wurde das Biest von allen Seiten bedrängt, die Soldaten schlugen mit ihren Waffen auf es ein, die Schilde immer erhoben. Ein anderer Orc wollte die Angreifer von seinem Kameraden wegkriegen und griff sie mit seinen zwei Keulen an, doch Lucas verpasste dieser Bestie einen harten Schlag mit seinem Schild, der diese zurücktaumeln ließ, während die Anderen gemeinsam den Orc mit der Zweihandaxt erlegten.
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Grim
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyFr 04 Okt 2013, 20:16

Abermals war Amary Jo'el zu Boden gegangen. Sie war gestolpert, über was wollte sie gar nicht so genau wissen. Es war ohnehin nicht schwer, es zu erraten. Die Frage war also viel weniger 'was', sondern vielmehr 'wer'. Einer der ihren? Ein Mann, den sie gekannt hatte, zumindest vom Gesicht her? Oder doch nur ein Ork? Der Sturz schmerzte und Amarys hätte nicht sagen können, ob sie sich nicht mehr als ein paar blaue Flecke dabei geholt hatte. Aber im Moment unterdrückte das Adrenalin alles. Ihre Leibgarde hatte sich weitestgehend aufgelöst, davon gestürmt um die Kämpfenden an der Front zu unterstützen oder gefallen. Amarys übte sich unterdessen in Schutzzaubern. Das volle, verheerende Potential einer Elementarmagierin zu entfalten wäre in dieser Situation Wahnsinn gewesen. Zu dicht war das Getümmel, zu sporadisch die Sichtlinien. Die Chance, eigene Männer zu treffen, war schlichtweg zu hoch. Also verlegte sie sich darauf, die Männer zu unterstützen wo sie nur konnte. Und Amarys war beileibe keine Novizin, die sich an niederer Magie versuchen musste. Sie stand im Auge eines Sturms aus pulsierender Energie, die sie mit Macht ihrem Willen beugte. Schichten aus Eis bildeten sich auf den Panzern der Männer und legten sich wie eine zweite Rüstung um sie. Beissende Winde bließen den Feinden entgegen, fegten Speere und Steine, die durch die Luft segelten, hinfort. Der Boden unter den Füßen der Orks verwandelte sich in rutschiges Eis, das ihnen den sicheren Stand raubte. Gleichzeitig hielt Amarys Ausschau nach dem Schamanen der Horde, oder besser: nach seiner Präsenz. Noch war es ihr nicht möglich, ihn zu identifizieren, doch sobald er zu einem weiteren Zauber ansetzen sollte würde sie ihn entdecken.

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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptySa 05 Okt 2013, 13:58

Baenris' Zorn schwoll stetig weiter an, je mehr er die Aussichtslosigkeit ihrer Situation begriff. Ein Meer von Untoten wankte heran, aus jeder Richtung kommend, und sie alle würden hier draufgehen, Menschen ebenso wie Orks. Und diese verfluchten Grünhäute allein waren daran schuld! Bereits drei der Untoten hatte er erschlagen müssen, so nahe waren sie ihnen bereits gekommen. Doch noch immer waren genügend Orks übrig. Aus den Augenwinkeln wurde er einem gewahr, der direkt auf ihn zuzuhalten schien. Es war ein besonders großes und wohl auch besonders kräftiges Exemplar, doch Baenris dachte keinen Moment lang an Flucht. Er sprach einen Zauber, und die Macht des Feuers umhüllte seine Muskeln, um ihnen - und damit seinem Schwertarm - noch mehr Kraft zu verleihen. Dann packte er sein Schwert mit beiden Händen und erwartete seinen Gegner.
"Kommt her, Bestie!" schrie er ihm entgegen. "Euer Henker wartet auf Euch!"

Der Name des Paladins, der die Feuerklinge weg geschickt hatte, war Trineas Dar´Gandur*, und er war ein gläubiger Diener des Gottes Valerys**, der sich den Kampf gegen alles Dämonische und Untote und auch gegen die bösen Rassen auf die Fahnen geschrieben hatte. Dennoch begeisterte den Mann die Schlacht nicht, die sie hier führten, denn auch wenn es ihm gefiel, die zahlreichen Feinde seines Gottes zu erschlagen, so gefiel es ihm doch noch mehr, bedeutende Siege zu erringen - Siege, die einen echten Sinn hatten. Dieser Kampf hier hatte keinen Sinn. Niemand - weder Menschen noch Orks - würde den Untoten entkommen können, wenn sie sich weiter gegenseitig bekämpften. Zahlreiche Grünhäute waren den wandelnden Toten bereits zum Opfer gefallen, und an einigen Stellen waren sie auch schon bis zu den Menschen vorgedrungen. Der Gedanke, sich mit diesen wilden Tieren zusammen zu tun, gefiel ihm nicht, doch wenn sie hier lebend heraus kommen wollten, mußten sie an einem Strang ziehen.
Trineas entledigte sich seines aktuellen Gegners und hielt Ausschau nach dem Anführer der Horde. In einem besonders großen, mit zwei Äxten bewaffneten Ork glaubte er ihn gefunden zu haben. "Orkkrieger!" schrie er ihm zu, so laut er konnte. "Stellt den Kampf ein! Ihr werdet Seite an Seite mit uns kämpfen. Ob Ihr es nun jetzt tut, um den wandelnden Toten zu entgehen, oder spätestens dann, wenn wir alle zu ihnen gehören - Ihr werdet es auf jeden Fall!"

Narel fuhr herum, als er den Lärm hinter sich hörte, und sah eine Menschenfrau, die von einem Dach herunter gefallen zu sein schien. Mit einer schnellen Bewegung zog er sein Schwert und richtete die Klinge direkt auf das Gesicht der Frau.
"Keine Bewegung, meine Dame, wenn Ihr den heutigen Tag überleben wollt," warnte er mit ruhiger Stimme. "Keine Ahnung, was Ihr vor hattet, doch es scheint nicht gut geglückt zu sein. Ich schlage vor, Ihr erzählt mir, was Ihr hier tut, und was Ihr im Sinn hattet!"



* Steckbrief folgt
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptySa 05 Okt 2013, 18:43

Untote. Sie kamen nicht nur von den Gassen sie kamen durch die Häuser und das, war nicht gut. Das Stöhnen und Schlurfen hinter ihr erweckte schnell ihre Aufmerksamkeit und anstatt das es Eins, oder zwei dieser Konstrukte waren, waren es gleich so viele die sich nur mühsam durch den Türrahmen zwängen konnten. Das sie weder die Lust noch die Zeit hatte sie alle zu Zählen, stand wohl außer Frage aber es fehlte hier die Möglichkeit sich gegen so viele von ihnen zu verteidigen. Es blieb ihr noch die Flucht, weniger durch die Gassen die sich langsam mit den Untoten füllten, also über die Dächer. Mit etwas Glück kämme sie dort hoch, aber ihre Fähigkeiten im Umgang mit Hauswänden, waren etwas eingerostet und ein Fall vom Dach würde ihr sogar noch weniger gut tun als ein Biss von einem Untoten.
Zai'ras Blick glitt über das ganze Geschehen. Noch immer klaffte die Lücke dort in dem Haus und trennte sie, vielleicht..
Mit einem letzten Blick zurück nahm sie soviel Anlauf wie sie nehmen konnte ohne dabei von den geifernden Greifern der Untoten gepackt zu werden und wagte den Sprung über die Troll-geschaffene Schlucht. Das Holz unter ihren Füßen brach noch ein Stück ab, kurz nachdem sie den Absprung geschafft hatte und elegant, so wie es sich für einen Lady gehörte, durch die Luft segelte. FAST genau so elegant war ihre Landung, denn der Sprung entpuppte sich schnell als waghalsiger denn erwartet, so wie es mit den meisten Sprüngen war, merkte man erst auf halben Weg das der Anlauf wohl doch nicht ganz gereicht hatte.
Mit schmerzhafter Wucht die sich in einem atemlosen aufstöhnen Ausdrückte, schlug sie mit der Brust gegen das Holz, schaffte es grade noch mit ihren Krallen sich im Holz zu vergraben und den nötigen Halt zu finden um nicht von ihren Beinen, die erst nach vorne schwenkten, dort ins Leere griffen und dann wieder zurück pendelten, nach unten gerissen zu werden.
Der Blick nach unten war beklemmend unangenehm. Die Untoten hatten sich schon weit über den Platz verteilt und im Gegensatz zu den Menschen würde sie keine Orks um sich haben die sich für sie mit den Untoten schlugen. Andererseits lagen dort genug Leichen.. hoffnungslos wäre es also nicht.
Doch noch war sie nicht gefallen und während sie noch kurz, mit schmerzender Brust an dem Holz hinab hing, knirschte und ächzte es unter dem zusätzlichen Gewicht und war eine gute Motivation, sich wieder darauf zu konzentrieren nach oben zu kommen.
Es dauerte nicht lange und endlich hatte sie, mit etwas mühe, ihren Schwerpunkt nach oben verlagert. Doch wo sie eine Messerspitze Glück, bei dem Sprung gehabt hatte, so fehlte dieses ihr bei der Hoffnung die Untoten wären nicht auch auf der anderen Seite, denn dort wo die Tür war drängten sich nun auch diese verfluchten Kreaturen durch den Rahmen und der Weg nach unten war nun ihre beste Chance - sofern sie nicht ihr Ass ausspielen wollte.

Der Schlag gegen die Brust war ein Witz gegen den Fall nach unten und es war nur den mittelmäßig weichen Leichen der Orks zu verdanken das sie sich nichts gebrochen hatte. Unerträglicher Schmerz der ihr durch das ganze Mark und Bein ging dämpfte ihren Tatendrang enorm aber sie konnte noch die sie umgebenden, wirklich toten Leichen, dazu verwenden eine art Kuppel aus Knochen um sich zu ziehen bevor die Untoten sich auf sie stürzen konnten.

Zai'ra war natürlich klar das die Knochen nicht ewig halten würden. Schon jetzt knirschten sie unter den Schlägen der Untoten. Aber es verschaffte ihr genug Zeit wieder zu Atem zu kommen, sich aufzurichten um dann die Barriere mit eine ausbreitenden Armbewegung zu sprengen und die Untoten aus dem Weg zu stoßen. Sie würde nur solange hier aushalten müssen bis sich eine Lücke bot und sie fliehen könnte. Die Leichen der Orks die sich vom Boden erhoben, nach ihren Waffen griffen und in ihre Richtung torkelten, würden ihr bei dem vorhaben hilfreich sein.
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptySa 05 Okt 2013, 20:58

Der Mann bemerkte Draz bevor dieser auch nur in Reichweite war. Gut! Das würde es spannender machen. Es war lustig, einem Menschen den Schädel zu zerschmettern wenn dieser nicht hin sah, aber den wahren Kitzel weckte nur ein Kampf von Angesicht zu Angesicht. Mit einem unartikulierten Kriegsschrei auf den Lippen riss Draz seinen Hammer zurück und verfiel in einen Sprint. Seine Arme waren länger als die des Menschen und ebensp übertraf die Länge seiner Waffe dessen Schwert. Der Vorteil der Reichweite lag auf Draz' Seite. Mit aller bestialischen Kraft, die er in seinen massigen Armen hatte, riss er den Hammer nach vorne, bereit die Brust des Mannes mit tödlicher Wucht zu zerschmettern.

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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptySo 06 Okt 2013, 16:20

Viel zu leicht. Der Ork schien ihn vollkommen zu unterschätzen, und dabei hatte er nach einer Herausforderung ausgesehen. Baenris schnaubte verächtlich und machte einen schnellen Gleitschritt nach links. Während der Hammer wirkungslos neben ihm zu Boden ging, brachte er sich selbst an die Seite des Orks und führte einen mächtigen von links kommenden seitlichen Schwerthieb nach der Hüfte des Orks.
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptySo 06 Okt 2013, 17:30

Der Mensch war schnell, das musste man ihm lassen. Aber hätte er sich mit dem ersten Hieb fällen lassen, Draz wäre enttäuscht gewesen. Er hatte den Mann schließlich als Herausforderung angesehen. Und eine Herausforderung war er! Der flache Streich gegen die leicht gepanzerte Flanke hätte Draz wohl in der Mitte durch gehauen, hätte er getroffen. Doch Draz hätte nicht so viele Narben sein Eigen nennen können, wäre er ein Ork von schlechten Reflexen gewesen. Rasch seine Waffe zurück reissend bekam er den Schaft zwischen sich und den tödlichen Hieb. Stahl biss in Holz und der Griff der Waffe splitterte glatt zwischen Draz' Händen. Dem Angriff jedoch nahm es jede Woche und Draz, stämmig und stark wie er war, blieb unerschüttert stehen, den Impuls des Angriffs einfach abschüttelnd. Sein Konter kam rasch. Mit der Rechten zielte er mit dem Hammerkopf an dessen verbliebenem Stiel in hohem Überhandhieb auf den Kopf des Menschen.

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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMo 07 Okt 2013, 02:46

Innerlich vor sich hinfluchend, blieb Eleona am Boden liegen und sah hinauf in das Gesicht des Menschen. Abgesehen davon lag sie ruhig da, um ihm ja keinen Grund zu bieten, anzugreifen. Sie war in einer verdammt unpraktischen Lage. Selbst, wenn sie eine Kämpferin wäre, würde es ihr schwerfallen, unbeschadet aus der Situation herrauszukommen. Also würde sie ihn überzeugen müssen, das sie keinerlei Gefahr darstellte.
"Eine Dame kriecht wohl kaum im Staub", erwiderte sie auf die Fragen des Mannes und hätte sich am liebsten gegen die Stirn geklatscht. Statt diplomatisch vorzugehen, gab sie dumme Kommentare ab. Sie rang sich ein Lächeln ab, das nicht wirklich überzeugend war. "Ich wollte lediglich am Schlachtfeld vorbei und habe Euch dabei gesehen. Ich überlegte, ob ich Euch ein Bündnis anbieten könnte, als der Stein unter mir nachgab. Ihr seht, ich hatte nicht die Absicht, Euch zu schaden. Nur ein dummer Zufall hat mir die Entscheidung, ob ich Euch ansprechen soll, abgenommen."
Wieder lächelte sie, dieses Mal sogar ehrlich. Eleona hoffte, das er ihr glauben würde. Wenn nicht... Nun, ihr Leben lag in seiner Hand und das war ihm wahrscheinlich ebenso bewusst, wie ihr.
"Wie wäre es, wenn Ihr mir aufhelfen würdet, wir uns etwas von den Kämpfenden entfernen und dann in Ruhe über ein mögliches Bündnis reden? Wahlweise könntet Ihr natürlich auch einfach verschwinden..."
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMo 07 Okt 2013, 15:59

Verdammt, sie waren schnell gewesen. Es kostete Korr einige Mühe die Schnapperfische gegen bessere Ziele zu lenken. Die irdenen Wesen sprangen inzwischen zwischen den Untoten umher, wo sie den Orks keinen Schaden zufügen konnten. Die Menschen allerdings blieben auch von den Geistern verschont. Aber die hatten ihren Zweck erfüllt. Leider hatten die Gegenmaßnahmen Zeit gekostet, die Korr nicht hatte. Mit einer raschen Geste formte er irdene Panzer um Karrath und Draz. Die beiden kannten den Zauber schon. Der Rest der Horde würde so auskommen müssen. Die Untoten stellten grade ohnehin das größere Problem dar. Vor allem jene geifernde Truppe, die hinter Korr aufmarschierte.
Der Schamane sah den wandelnden Leichen grimmig entgegen und konzentriert sich dann.
Neben dem Ork erschien ein eine Flamme, mehr als einen Meter hoch. Die Flamme bildete Beine aus und einen Körper. Der Geist in Form eines brennenden Büffels warf sich den Untoten entgegen und pflügte eine sengende Schneise durch deren Reihen, bevor er umdrehte, um die Prozedur zu wiederholen. Feuergeister waren immer schlecht gelaunt und der hier tobte sich einmal so richtig aus.
Zurück zu den Menschen. Wo waren deren Magier? Wegen der Untoten hatte Korr keine Zeit übrig gehabt, um die gegnerischen Magier zu erspüren. Eigentlich blieb ihm keine Wahl. Blitze knisterten zwischen seinen Händen als der Schamane ausholte und eine züngelnde Blitzkugel in Richtung der menschlichen Soldaten warf.


Es war nicht leicht Sasra zu erstaunen. Aber irgendwer hier hatte das fertig gebracht. Irgendjemand oder irgendetwas hatte ihre schwache Verbindung zu den Untoten genommen, zusammengeknüllt und zerrissen. Die letzten paar Stunden hatte sie damit verbracht eine kleine Einheit hirnloser Untoter unter ihre Kontrolle zu bringen, aber irgendwer hatte ihr die Fäden aus der Hand gerissen. Die Wesenheit saß ein wenig abseits auf einem der wenigen intakten Häuserdächer und besah sich das Spektakel weiter unten. Das waren weit mehr Untote als sie kontrollieren konnte. Und sie hatten im exakt richtigen Moment angegriffen als die anderen beiden Parteien bereits tief in Handgreiflichkeiten steckten. Das steckte mehr Planung dahinter als einem gewöhnlichen Untoten zuzutrauen war.
Der vertraute Geruch nekromantischer Magie umschmeichelte Sasras Nasenschlitze. Sie verlagerte ihre Position und erspähte weiter vorne und unten eine Gestalt, die grade ein paar Leichen durch die Gegend sprengte. Konnte das der Urheber ihres Kontrollverlusts sein? Den Gedanken verwarf Sasra rasch wieder als ein paar Untote wieder auf die Gestalt zu torkelten. Sasra ließ sich fallen und landete weich unten auf dem Platz, auf der exakt gegenüberliegenden Seite der Gestalt.

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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMo 07 Okt 2013, 16:19

Es hätte nicht einmal eines Magiers bedurft, den Schamanen der Orks ausfindig zu machen. Seine letzten Beschwörungen waren so auffällig, jeder mit Augen im Kopf hätte erkennen können, welche der Grünhäute es war, die ihnen hier so zu setzte. Entsprechend hatte Amarys ihre Konzentration bereits auf den alten Ork fokussiert als dieser zu einem neuerlichen Angriff gegen ihre Expedition ansetzte. Augenblicklich streckte die Magierin ihren Geist nach dem gleissenden Geschoss aus, zwang die Mächte des Blitzes unter ihre Kontrolle. Die Kugel verging auf halbem Weg in einer donnernden Explosion. Einen Konterzauber bereits halb geformt und gegen den Schamanen gerichtet hielt Amarys plötzlich inne. Sie zweifelte nicht daran, dass es ihr möglich gewesen wäre, den Ork zu vernichten. Aber im Moment mochte er nützlicher sein, solange er noch lebte und seine Kräfte gegen die Untoten richtete. Kurzentschlossen lenkte Amarys die kanalisierten Energien um und richtete ihren Fokus zu Boden. Pflastersteine sprangen und barsten als sich etwa dort, wo die Frontlinie zwischen Menschen und Orks verlief, auf einer Länge von vielleicht zehn Schritt ein Riss in der Erde auftat. Krieger beider Seiten gleichermaßen gingen zu Boden als er sich vertiefte und die Kanten auseinander zu driften begannen. Erstickt rang Amarys um Luft. Der Zauber hatte Kraft gekostet. Mehr Kraft, als sie hätte aufbringen dürfen. Sie war keine junge Frau mehr. Sie hatte diese Kräfte nicht mehr. Wenn sie durchhalten wollte bis dieser Horror zu Ende war würde sie sich schonen müssen.

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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMo 07 Okt 2013, 17:43

Oh was für ein Segen sie doch war. Es war schon eine Schande das weder die Grünhäuter noch die Menschen ihr, ihre Bemühungen angemessen vergelten würden. Zwar war das Sichern einer ihrer Flanke nur ein Nebeneffekt ihrer Bemühungen nicht zu sterben, trotzdem war es ärgerlich das die Außenweltler sehr wahrscheinlich ihre Chancen nutzen würden, sie anzugreifen. Würde es ihr nicht an der Übersicht fehlen hätte sie sich wohl mehr darauf konzentrieren die Untoten die über die andere Seite des eingestürzten Hauses kamen zu bekämpfen um sich eine Schneise zu schlagen. Durch die etwas fahleren Grünhäute, mit ihren trägen aber mächtigen Bewegungen, in ihrem Rücken und den Außenweltlern weiter dahinter, musste sie sich glücklicherweise weniger Sorgen darum machen eingekreist zu werden. Nur ein Kegel vor ihr, brauchte ihre Aufmerksamkeit, auch wenn ihr angeborenes Misstrauen gegenüber jedes Optimismus sie dazu zwang ihren Kopf alle paar Minuten zu wenden um zu überprüfen ob es nicht doch Zeit wurde die letzten Tricks aus dem Ärmel zu ziehen.

Alles in Allem war sie mehr als nur zufrieden. Die Körper der Menschen und Grünhäute die sich über den Boden verteilt hatten, entschieden sich in ihrer Anwesenheit manchmal, sich aufzublähen bis sie mit einem äußerst unappetitlichen Geräusch ihre ätzend gewordenen Gedärme und scharfen Knochensplitter über die Untoten verteilte. Dabei war sie so umsichtig diese Fähigkeit nicht in der Nähe der Anderen anzuwenden. Außenweltler hatten, ihrer Erfahrung nach, wenig übrig für explodierende Leichen. Sie buddelten sie lieber dort ein wo sie langsam verschimmeln konnten.
Aus den Resten der Körpers, sofern man es noch als Körper und nicht als Matsch identifizieren konnte, nahm sie die Knochen die vor ihren Händen zu Speer-ähnlichen Konstrukten wurden und mit denen sie die Untoten vor sich an die Wände nagelte. Leider starben sie dadurch nur selten, doch so ein Bizarr geformter Speer lies sich nur schwer aus dem Körper ziehen, selbst wenn man den Luxus hatte keine Schmerzen zu spüren und lies den Nutzen der sich windenden Leiche, gleich gegen Null fallen.

Nun drehte sie wieder ihren Kopf. Schnell wollte sie überprüfen ob sich nicht doch schon ein paar der Außenweltler dazu entschieden hatten sich gegen sie zu wenden. Die Kapuze weit über ihren Kopf gezogen verhinderte sie zumindest das man sie als Dämon direkt identifizieren konnte, doch selbst dann waren Nekromanten, auf der Skala für Dinge die man tolerierte, schon weit über der Grenze, auf einem brennenden Scheiterhaufen.
Ihre Augen blieben jedoch nicht dort stehen wo die Armeen ihre Kugelhupfenform gebildet hatten, sondern stoppten schon viel früher auf der anderen Straßenseite. Sie hätte diese Person gar nicht gesehen würde sie nicht auf einem erhöhten Feld kämpfen, doch nun..
Schnell rutschten ihre Augen weiter, nur kurz über die Außenweltler um sich zu vergewissern das sie nicht doch das Ziel eines Angriff geworden war bevor ihre Blicke wieder dort endeten wo die Person stand deren Anwesenheit, gemessen nach ihrem Verhalten in der entsprechenden Situation, nichts gutes Bedeuten wollte.
Sofern man eine Schlacht zwischen vier Kontrahenten noch irgendwie verschlechtern könnte.
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyDi 08 Okt 2013, 11:00

Ein scharfer Schmerz unterbrach Korrs Konzentration. Die Klaue eines Untoten hatte durch Kleidung und Haut gerissen. Blut tropfte auf die Pflastersteine und zum ersten Mal in diesem Kampf kam Korr der Gedanke, dass sie verlieren könnten. Die Omen der Geister waren nicht klar gewesen, das waren sie nie. Aber sie hatten von einem Sieg gesprochen. Die Geister waren manchmal ziemlich hinterlistig. War eine Horde die untot war immer noch dieselbe Horde?
Mit einem selbst für einen feurigen Geist klagend klingenden Ton wurden die Flammen des Büffelgeists erstickt. Dankenswerterweise gingen die Untoten zu Boden als der ebenselber zu beben begann. Dieser Zauber war das Werk eines menschlichen Magiers, der eine klaffende Wunde in die Welt riss. Als Korr wieder stand bemerkte er, dass der Riss die Menschen und Orks trennte. Hatten die Milchhäute Angst? Oder wollten sie die Orks als Waffe gegen die Untoten einsetzen. Erneut schlug ein Untoter nach Korr.
Mit einem wutentbrannten Kampfschrei schlug der Schamane nach der wandelnden Leiche. Normalerweise war Korr niemand dessen Schläge irgendjemanden beeindruckt hätten. In diesem Fall aber bewegten sich Erde und Fels mit ihm. Der Untote wurde von einer irdenen Faust niedergestreckt und großzügig über den Platz verteilt.
Mit einem Schnauben sammelte Korr seinen Stab ein und bewegte sich in Richtung der Horde.


Eine Nekromantin, die dem restlichen Haufen vorne auf der Straße half? Das war ungewöhnlich. Sasra hatte keinerlei Intention die Frau aufzuhalten. Ihr Ziel war irgendwo da drin. Und sie musste die Magierin selbst töten, sonst würde das von dem Rat als Fehlschlag angesehen werden. Und Sasra mochte ihre Existenz. Außerdem war es einer mächtigen Magierin doch unwürdig an ein paar Untoten zu sterben, nicht wahr? Die wollte doch bestimmt auch von jemandem getötet werden, der für genau diese Aufgabe gemacht war. Die Untoten ignorierten Sasra einen Moment lang, dann blieben sie wie unschlüssig stehen um sich dann doch gegen sie zu wenden. Diese einfältigen Geschöpfe verstanden nicht einmal, dass Sasra ihre Aura unterdrückte.
Aus beiden Unterarmen ließ Sasra ihre Klingen schnellen und machte sich daran sich zu der Nekromantin durchzukämpfen. Die Untoten hatten den katzengleichen Bewegungen ihres Gegners kaum etwas entgegen zu setzen.

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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMi 09 Okt 2013, 00:36

Normalerweise hätte Baenris es nicht gewagt, einen direkten Angriff eines Orks zu kontern, doch sein Zauber verlieh ihm zusätzliche Kraft, so daß er seinem Gegner in punkto Körperkraft zumindest nicht weit nachstand. Seine Klinge kreuzte sich mit dem Stiel des schweren Streithammers, und einen Moment lang hielt Baenris der Waffe einfach stand. Seine Klinge stand immer noch in Flammen; vielleicht würde das Feuer ja auf den hölzernen Stiel der schweren Wuchtwaffe übergreifen...
Dann jedoch gab er das Kräftemessen auf - trotz seiner Magie war ihm der Ork da einfach immer noch überlegen, wenn auch nicht mehr ganz so sehr wie zuvor. Mit einer Wirbeldrehung und einem Sprung zurück brachte er etwas Distanz zwischen sich und den Ork. Fürs erste griff er nicht an, sondern beobachtete nur. Wartete auf eine günstige Chance zum Angriff. Streithämmer waren schwere und tödliche Waffen, allerdings auch langsam. Es war nicht besonders schwer, ihren Schwüngen auszuweichen, und dann stellte ein Schwert eine ausgezeichnete Waffe für einen Konter dar.

Einen Moment lang verharrte Narel in seiner Position und musterte die Frau mit unbewegter Miene. Dann zog er sein Schwert zurück. Er war nicht überzeugt, daß sie nicht doch feindliche Absichten hatte, aber das Angebot eines Bündnisses war verlockend - gerade an einem Ort wie diesem. Wenn sie ein falsches Spiel spielen sollte, konnte er sie immer noch töten. Doch dieser Hinterhof war ein denkbar schlechter Ort, dies herauszufinden.
"Na gut, dann steht auf, laßt uns von hier verschwinden."
Hinter sich hörte er das vertraute Geräusch von schlurfenden Schritten, die langsam um eine Ecke bogen. Es waren mehrere Untote, die sich da näherten, aber glücklicherweise nicht viele. Auch aus dem Hauseingang, aus dem er gerade gekommen war, schälte sich die Silhouette einer belebten faulenden Leiche. Narel zeigte keine Angst, denn sein Glaube an eine Göttin bot ihm einzigartige Möglichkeiten, mit solchen Situationen fertig zu werden. Er vertraute der Frau immer noch nicht, daher ließ er sie nicht aus den Augen, während er eine rasche Abfolge fremdartig klingender Wörter rezitierte, ohne nennenswerte Abstände zwischen den Worten und in einer monotonen Stimmlage. Es erinnerte an die Gebete eines Priesters, und im Grunde war es auch genau das - ein Gebet an seine Gottheit. Das letzte Wort betonte er mit besonderer Schärfe, er schrie es schon fast hinaus.
Auf das Ergebnis mußte er nicht lange warten. Der Boden um Narel herum leuchtete in dunklem Blau und Violett auf, und eine Säule in derselben Farbe erfaßte augenblicklich jeden der nahenden Untoten. Drei von ihnen lösten sich in wabernder Finsternis auf, die übrigen drei flohen in blinder Panik. Selbst gottverlassene Kreaturen wie diese konnten noch so etwas wie Furcht empfinden, wenn sie ihnen gewaltsam eingeflößt wurde.
"Dann also los, wir sollten sehen, daß wir hier weg kommen!" sagte Narel nachdrücklich, nachdem er die Untoten gebannt hatte. "Wer weiß, wieviele von ihnen noch in unserer Nähe sind."
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Basol
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMi 09 Okt 2013, 17:47

Auf einmal kamen keine neuen Orcs mehr nach, dafür aber die Untoten. In großer Zahl griffen sie die Soldaten an. Alle Soldaten in seiner Nähe waren erneut in harte Kämpfe verwickelt.
Mit einem schnellen Schwung enthauptete Lucas einen vonen ihnen, musste allerdings das Schild erheben und zurückweichen, als zwei Weitere gleichzeitig auf ihn losgingen. Doch bevor sie ihn umreißen konnten, wurden sie von seinen Mitkämpfern niedergemetzelt.
Schweiß lief dem Soldat von der Stirn, langsam machte sich die Anstrengung des langen Kampfes bemerkbar. Außerdem war die Anzahl von Lucas' in der Nähe befindlichen Mitkämpfern beträchtlich gesunken. Es sah nicht mehr ganz so gut aus und er stellte sich die Frage, die sich eigentlich jeder Soldat in jeder Schlacht stellen musste: Würde das das Ende sein?
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Grim
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMi 09 Okt 2013, 23:06

Etwas unschlüssig verharrte Draz als der Mann zurück wich. Seine Waffe war zerbrochen und der Hammerkopf im Grunde zu schwer um ihn am kurzen Stiel zu führen. Er brauchte dringend eine andere Waffe. Draz war nicht wählerisch, was Waffen betraf. Er konnte mit allem umgehen und hätte in diesem Moment auch alles genommen. Drauf dreschen erforderte keine nennenswerte Finesse und funktionierte mit allem. Doch dummerweise sah es nicht so aus, als ob er irgendwo auf die Schnelle etwas Hübsches hätte auftreiben können. Also weiter mit dem Hammer! Er packte die wuchtige Waffe mit beiden Händen knapp unter dem Kopf, den Verlust an Reichweite, den ihm dies brachte, schlichtweg ignorierend, und warf sich selbst und die Waffe mit Schwung dem Menschen hinterher.

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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyDo 10 Okt 2013, 00:24

Eleona atmete erleichtert auf, als der Mann seine Waffe zurückzog. Als die Untoten anrückten, rappelte sie sich schnell auf, während sie nach ihrem Dolch griff, stellte jedoch schnell fest, das sie um den Kampf herum kam. Die Untoten wurden von dem Zauber des Mannes vernichtet. Sie lächelte grimmig, bevor sie, auf die Aufforderung des Mannes hin, den Ort zu verlassen, die Führung übernahm. Instinktiv schlug sie den Weg zu ihrem Quartier ein, bevor ihr einfiel, das es keine gute Idee wäre, einen Fremden dorthin zu bringen, wo sie sich in Sicherheit wähnen wollte. Also peilte sie spontan und ohne sich etwas anmerken zu lassen, ein andere Gebäude an, in dem man relativ sicher war und brachte den Fremden in das Obergeschoss.
"Hier können wir wohl ungestört reden", meinte sie, bevor sie die Scherbe einer Vase vom Boden aufhob und sie in ihren Fingern drehte.
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Vicati
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptySo 13 Okt 2013, 11:16

Nach seinem unerwünschten Flug zurück in die Reihen seiner Männer kämpfte Karrath sich wieder rücksichtslos an die Front und zögerte auch nicht, andere Orks zur Seite oder in diese zu schlagen. Der bullige Ork war wieder vollkommen in seinem Element, spaltete Schädel, schlug Köpfe von Schultern und fällte alles, was ihm in den Weg kam. Dabei bemerkte er nur nebenbei, wie sich Stein wie eine Rüstung um ihn legte, was er aber ignorierte. Was wichtig war, lag vor ihm, leider schon am Boden. Er stieg über den Körper des letzten Soldaten, den er getötet hatte und sah sich nach einem würdigen Ziel um. Ein Menschlein in einer glänzenden Rüstung schien ein solcher Gegner zu sein oder zumindest stach er genug hervor, um Karraths – zugegeben einfach zu erlangende – Aufmerksamkeit zu erlangen. Scheinbar hatte auch eher Karrath entdeckt, denn er starrte ihn direkt an und schrie etwas, doch der Sinn der Worte dran nicht zu dem Orkhäuptling durch. Dieser antwortete mit einem guturalen Schrei und überbrückte die Distanz zwischen ihnen mit einigen Schritten und einem Satz, bei dem er eine seiner Äxte gegen den Schädel des Menschleins schwang.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMo 14 Okt 2013, 00:04

Baenris setzte ein höhnisches Lächeln auf, als er sah, was mit der Waffe seines Feindes passiert war. Dennoch wurde sein Gegner dadurch nicht ungefährlich - seine Reichweite war gesunken, dafür konnte er nun schneller auf Angriffe reagieren und diese besser kontern. Im Augenblick schien er es jedoch vorzuziehen, direkt in die Offensive zu gehen; da der Ork nicht mehr so gut ausholen konnte, fehlte seinem Schlag der richtige Schwung, und es bereitete Baenris keine Mühe, den Angriff zu parieren.
Er bewegte seine Klinge auf die rechte Seite, dabei den Hammerkopf weg schiebend, und machte dabei einen Gleitschritt nach links, dem ein seitlicher Schwerthieb unter dem Hammerkopf hindurch gegen die Hüfte des Orks folgte.

Dämlicher Ork! Trineas hätte wissen müssen, daß es sinnlos war, mit diesem wilden Tier zu verhandeln. Er riß seine Waffe hoch und parierte den Axthieb des Orks nahezu mühelos. Der Ork war ein großes Exemplar seiner Gattung und sah ausgesprochen kräftig aus. Doch dasselbe galt für ihn auch, und wenn er seinem Gegner in Sachen Größe und Körperkraft auch leicht unterlegen sein mochte - er war ein Paladin, der heilige Krieger einer Gottheit. Trineas machte sich keine Sorgen, in diesem Kampf zu unterliegen. Er hatte in seinem Leben schon eine Menge Orks erschlagen.
Es juckte ihn in den Fingern, seinen zahllosen Opfern ein weiteres hinzuzufügen, doch das Leben seiner Männer war ihm wichtiger als seine Blutgier. Der Paladin beschloß, es noch einmal zu versuchen und verzichtete auf einen Konter. Stattdessen machte er einen schnellen Schritt zurück und hob seine Klinge lediglich zur Abwehr.
"Hört auf damit, verdammt!" schrie er seinem Feind entgegen. "Wir werden alle zusammen sterben, wenn wir uns weiter gegenseitig bekämpfen! Wenn Ihr unbedingt einer dieser Untoten werden wollt, dann macht ruhig weiter - ansonsten sollten wir besser versuchen, hier gemeinsam rauszukommen!"

Die Frau führte ihn in ein Gebäude etwas abseits der Schlacht, hier würden sie erst einmal sicher vor den Untoten sein. Narel zweifelte keine Sekunde daran, daß dies nicht ihr Schlupfwinkel war; nur ein Narr hätte einen Fremden an seinen Rückzugsort gebracht - insbesondere an einem Ort wie diesem, an dem man selbst einem Verbündeten nicht so ohne weiteres den Rücken zudrehte.
Dennoch war er vorsichtig, als er ihr folgte, denn er rechnete insgeheim mit einem Hinterhalt. Als keiner zu kommen schien, entspannte er sich ein wenig.
"Na schön," sagte er schließlich. "Ihr sucht nach einem Verbündeten." Es klang nicht wie eine Frage, sondern eher wie eine Feststellung. "Seid Ihr alleine in dieser Stadt?"
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Grim
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMo 14 Okt 2013, 21:06

Der Konter des Mannes kam flink, aber der Mangel an Reichweite seiner gekappten Waffe hatte Draz nahe an ihn heran gebracht und so fehlte seinem Hieb die Wucht. Der Ork entschied, dass es an der Zeit wurde, diesen Kampf zu beenden. Auf die schmutzige Art und Weise, wenn es denn nichts anders ging. Er stoppte die Attacke indem er kurzerhand in diese hinein griff und das Heft des Schwerts sowie die dieses umklammernden Finger des Mannes zu fassen bekam. Mit schierer Muskelkraft bremste er die Waffe und zog den Mann dann an sich heran. Gleichzeitig zuckte sein Knie in die Höhe und schmetterte in die gepanzerte Seite des Mannes. Der Mensch krümmte sich, blieb jedoch auf den Beinen und Draz selbst musste nun seinerseits mit dem Gleichgewicht kämpfen. Innerhalb eines Herzschlags fasste er den Entschluss, dass es, wenn der Nahkampf erst einmal auf Messerlänge zusammen geschmolzen war, nicht mehr aufs Stehen ankam. Er ließ sich fallen und riss den Menschen kurzerhand mit sich zu Boden. Zu spät ging ihm auf, dass der Mann auf ihm landen und somit die weitaus bessere Position besitzen würde...

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Nalim
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyMo 14 Okt 2013, 21:50

Wiedergänger zählten bei Leibe nicht zu ihren bevorzugten Gegnern. Auch nachdem sie sie außer Gefecht gesetzt hatte, heftete noch die Magie an ihren Körpern und machte es für sie unmöglich dieses Band das den Leib meist noch zusammen hielt, zu brechen um ihre Körperteile zu verwenden.
Ihr blieben nur die Leichen der Orks und Menschen die nun jedoch, da sich ihr Kampf im Zentrum kaum mehr woanders hin verlegte, für sie weitgehend unerreichbar waren. Platzende Leichen oder Knochen die aus dem Körper heraus brachen waren nur solange für die Außenweltler schicklich, wie sie es nicht sehen konnten. Nun zu viele der Leichen zu schänden würde nur eine negative Aufmerksamkeit auf sie lenken weshalb sie sich auf die Barriere der wiederbelebten Orks und ihre Künste im präziseren Speerwerfen.

Zu ihrem Nachteil zeichnete sich eine weitere Gefahr ab. Diese Person am anderen Ende der Straße auf der gegenüberliegenden Seite hatte sich dazu entschieden einen, seltsam direkten, Weg zu ihr zu suchen. Auch wenn die Untoten nicht ihre Freunde waren, so konnte sie sich kaum sicher sein ob sie ihr nicht trotzdem schaden wollte. Sie brauchte eine neue Position.
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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyDi 15 Okt 2013, 00:05

Kurz überlegte Eleona, was sie dem Mann alles verraten sollte. Das sie bereits eine verbündete hatte würde ihm zumindest zeigen, das er unter Umständen nicht so leichtes Spiel mit ihr hätte - oder aber er würde wissen, das sie ihm im direkten Kampf unterlegen war. Sie beschloss, das Glück entscheiden zu lassen - oder das Schicksal, so man an dieses glaubte.
"Ich habe bereits jemandes gefunden, der sich mit mir verbündet hat. In dieser verfluchten Stadt kann es nicht schaden, wenn man Verbündete hat - gerade jetzt, wo nicht nur die wandelnden Toten eine Gefahr sind. Meine Angebot wäre, das wir gemeinsam diese Stadt plündern und alles von Wert gleichmäßig aufteilen. Mit Ausnahme von magischen Artefakten, die bereits meiner Verbündeten versprochen sind. Wenn ihr von diesen etwas abhaben wollt, müsst Ihr euch mit ihr einigen."
Sie verschränkte die Arme, während sie den Mann über ihr Angebot nachdenken ließ und auf eine Antwort wartete.
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyDi 15 Okt 2013, 13:25

Die Kämpfe tobten noch immer, aber der Riss tat seine Wirkung. Mehr und mehr Orks wandten sich – notgedrungen – von den estrayanischen Soldaten ab und dem neu in ihrem Rücken erschienenen Feind zu. Der Druck auf die Reihen der sich verzweifelt ihrer Haut erwehrenden Soldaten ließ nach. Für Amarys bedeutete dies Zeit zum Verschnaufen, Zeit, die sie bitter nötig hatte. Der magische Schlagabtausch hatte sie Kraft gekostet und der allgegenwärtige Lärm der Schlacht, die Schreie der Verwundeten und Sterbenden, das Leid überall um sie herum nagte an ihren Nerven. Nur zu gern hätte sie sich einfach für einen Moment hin gesetzt, sich vor der Welt abgeschottet und ein paar Augenblicke für sich allein genossen. Doch ihr war nur allzu bewusst, dass sie nun nicht einfach nachlassen konnte. Die Schlacht tobte noch immer und die Männer brauchten sie. Von hier aus jedoch, das musste sie einsehen, konnte sie wenig machen. Sie brauchte eine bessere Sicht über das Schlachtfeld. Eine erhöhte Position. Sie blickte sich um und erkannte Aufgänge zu einigen der Hausdächer, die wohl erreichbar waren. Aber sie würde eine Eskorte benötigen.
Amarys wandte sich an einen der Krieger in ihrer Nähe, einen abgekämpft wirkenden jungen Mann. Mit Sicherheit wäre er nicht unglücklich, dem dichtesten Gefühl zu entkommen. "Du, Soldat!", rief sie um seine Aufmerksamkeit, "Mit mir! Ich brauche Deckung."

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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptyDi 15 Okt 2013, 23:30

Noch immer interessierte Karrath sich einen feuchten Dreck dafür, was der Mensch da rumschrie und sperrte die Laute einfach aus seinem Kopf aus. Stattdessen stiess er ein unzufriedenes Grunzen aus. Er hatte gedacht, der hier wäre eine Herausforderung, doch er wehrte seinen Hieb nur ab und stolperte dann vor lauter Angst nach hinten weg. Wie langweilig! Schnell setzte der Ork dem Paladin nach, um den Kampf weiterzuführen. Jetzt erst recht! Dieser bleiche Wicht sollte sich gefälligst zum Kampf stellen, wenn er schon so eine auffällige Rüstung trug. Das forderte jeden um ihn herum ja geradezu dazu auf, ihn umzuhauen und sie sich zu krallen. Menschen waren scheinbar nicht klug genug, um ein so einfaches Prinzip zu begreifen. Aber Karrath hatte vor, sich seinen Anteil an den Rüstungen und Habseligkeiten der Toten zu holen, wenn dieser Kampf vorbei war!
Schnell hatte der Häuptling die Distanz zwischen ihnen überbrückt und schwang wieder seine Waffe, wieder auf den Kopf, dieser sah am schlechtesten geschützt aus.
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BeitragThema: Re: [MSG] The Forbidden City   [MSG] The Forbidden City - Seite 3 EmptySo 20 Okt 2013, 16:56

Dämliche Orks! Was hatte er eigentlich erwartet? Nicht ohne Grund herrschte schließlich seit Menschengedenken Kriegszustand mit diesen wilden Tieren - hatte er ernsthaft erwartet, mit ihnen verhandeln zu können?
"Na schön, dann eben auf die harte Tour!" fauchte er dem Ork entgegen. "Aber glaubt ja nicht, daß ich vor Euch sterben werde, Bestie!"
Erneut wehrte er den Axthieb des Orks ab und bedrängte ihn dann mit einer blitzschnellen Serie brutaler Schwertstreiche. Wenn es schon so enden sollte, dann wollte er wenigstens noch dieses dumme Tier der langen Liste seiner Tötungen hinzufügen.

"Das klingt ja beinahe nach einem Interessenkonflikt," erwiderte Narel, eine Braue hebend. "Was könnte es an einem Ort wie diesem Interessanteres geben als machtvolle magische Artefakte voller lockender Geheimnisse? Das würde tatsächlich eine Einigung erfordern, denn ich habe nicht die Absicht, solche Gegenstände abzugeben, wenn ich welche finden sollte."
Wobei das nicht ganz der Wahrheit entsprach - gegen ein gewisses Entgelt war Narel durchaus bereit, sich von solchen Schätzen zu trennen.
"Vielleicht sollten wir ein Treffen arrangieren... auch ich habe einige Verbündete in dieser Stadt, die an potentiellen Neuzugängen Interesse haben könnten. Vorausgesetzt natürlich, die sind es wert. Und wenn eure Verbündete solche Forderungen stellt, sollte sie in der Tat einen hohen Nutzen bringen."

Wie es aussah, hatte er den Ork unterschätzt, doch noch war es nicht vorbei. Die Bestie riß ihn mit sich zu Boden, und damit hatte sie einen großen Fehler begangen. Mit aller Kraft, die er aufbringen konnte, rammte Baenris dem Ork sein Knie zwischen die Beine, rollte über ihn hinweg und kam hinter ihm wieder auf die Füße.
Er griff nach seinem Schwert, hielt es aber locker in einer Hand. Der Ork war gerade dabei, sich wieder aufzurichten, doch Baenris hatte nicht vor, ihm eine Chance zu einem weiteren Angriff zu geben. Er streckte die freie Hand vor und suchte nach einem passenden Zauber. Ein Feuerball würde das wilde Tier vermutlich sofort töten, doch auf diese Distanz war das nicht empfehlenswert. Ein Feuerpfeil mußte wohl reichen, der würde auch die Qualen seines Gegners verlängern.
Noch während er die Zauberformel intonierte, riß ihn eine Explosion hinter ihm aus der Konzentration. Untote wurden wie brennende Stoffpuppen durch die Luft geschleudert, einer davon landete direkt zwischen Baenris und seinem Widersacher. Sofort folgte der ersten Explosion eine zweite, und dann eine dritte. Als erfahrener Nutzer der Feuermagie erkannte Baenris sofort ihre Herkunft - von Magiern geschleuderte Feuerbälle.
Und dann vernahm er das donnern... der Boden schien unter seinen Füßen zu vibrieren. Als er dann auch noch die Kriegshörner der estrayanischen Armee vernahm, wurde sein Verdacht bestätigt. Ein boshaftes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Endlich war Verstärkung im Anmarsch.
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