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 [MSG] Früchte des Zorns - Krieg um Tchisa

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Porphyrion
His Heinous Highness
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BeitragThema: [MSG] Früchte des Zorns - Krieg um Tchisa   So 08 Sep 2013, 01:27

Zu Beginn eines Krieges sind alle noch überaus munter, lustig - ja kriegslustig, aber so mittendrin wird man müde, der Konflikt wird Alltag, man lebt mit der Gefahr, das Gefühl durch die Adern pumpenden Adrenalins wird wenn auch nicht langweilig, so doch beinahe ermüdend und hart. Härter noch als am Anfang.

Geht man in den militärischen Rängen hoch, so ist Krieg vor allem eines: Ein Zahlenspiel. Wieviel Kräfte kann man wann wofür mobilisieren? Sind sie rechtzeitig da? Kann man die Verluste abschätzen? Es ist beinahe sardonisch, so mit Leben umzugehen, an denen noch mehr Leben hängen - jeder Soldat hat Familie und Liebe - aber für den Erfolg der Kampagne kann man das nicht berücksichtigen, Krieg wird nicht mit frohen Gedanken ausgefochten, sondern mit Geschossen jedweder Art und der gelegentlichen Annihilation feindlichen Geländes.

Tchisa war bestimmt einmal schön, aber Reste dieser Schönheit zu finden, fällt Masao schwer. Der Shibin steht neben seinem Raumjäger und blickt durch das Energiefeld auf den von der Hinterseite des Planeten auftauchenden Mond, ihm entfährt ein leises "Wow", denn ein Mondaufgang ist doch trotz allem ein Erlebnis, vor allem wenn man den Rest des Tages vor allem damit verbringen wird, durch die Leere des Raums zu navigieren, begleitet von dem steten Piepen des Ortungssensors, der, wenn man Pech hat, plötzlich anfängt Alarm zu schlagen und mehrere Feindschiffe anzuzeigen, was bedeutet, dass man sich geübt in ein Abfangmanöver schwingt und die Waffen sprechen lässt. An guten Tagen hat man den Planeten unter sich und sieht die Wolken vorbeiziehen, ohne dass irgendetwas passiert. Der Krieg ist sowieso ein großes Warten. Warten auf den Feind, und wenn er da ist, Warten auf eine Lücke in der Defensive, einen Fehler, der ihn bluten lässt.

Ein halbes Jahr ist er mittlerweile hier.

Selbes Schiff, einige Ränge höher und eine Menge Panzerstahlplatten dazwischen...

Groenewegen ist beileibe kein ungeduldiger Mensch, aber die Reports kommen mittlerweile selbst ihm zu langsam. Ob er Leutnant Masao und seine Raumjägerschwadron losschicken kann, hängt zum einen davon ab, ob die Raumscans positiv ausfallen, und zum anderen, wie sie ausfallen. Er ist kein Narr, der seine Truppe blindlings in den Tod schickt. Deswegen genießt er auch hohes Vertrauen seitens seiner Soldaten. Aber aktuell komm gar nichts rein, und das Gefühl, im Orbit herumzusitzen, ohne irgendetwas zu tun, regt ihn auf. Wenn der Sternenbund einen subatmosphärischen Zerstörer mit Orbitalkanone mobilmachen kann, ist sein Schiff garantiert Weltraumschrott. Besser nichts riskieren.

Die Reports kommen. Ein Frachter bis zur Decke voll mit Rohtitan ist in ihrem Quadranten gelandet. Rendezvous, Begleitjäger abschießen, ins eigene Gebiet eskortieren lassen, und das Wohlwollen der Republiken einstreichen. Groenewegen zögert nicht. Ein Funkspruch findet seinen Weg zur Jägerschwadron.

Masao knurrt, nickt seinen Leuten zu, und sie besteigen per Leiter ihre vollgetankten Raumjäger. Es gibt Arbeit zu tun.
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