Unbesiegbar

Ein MSG-Forum, das die unterschiedlichsten Genres abdeckt.
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 GQ - [Die MSG]

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 21 ... 38, 39, 40
AutorNachricht
Grim
The Reaper
avatar

Anzahl der Beiträge : 4885
Anmeldedatum : 06.11.11
Alter : 27

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 12 Mai 2015, 19:01

Der Schlag, den der ehemalige Avatar der Reija Aldred verpasste, war unbeschreiblich. Er schleuderte den Schmied – einen massigen Mann in schwerer Rüstung – wie eine Puppe quer durch den Raum, schmetterte ihn dort gegen die Wand und ließ ihn dort bewegungs- und wehrlos zu Boden gehen. Erneut, wie schon beim Verhör durch die Hohepriesterin, versank Aldred in einer Welt der Schmerzen, die ihm fast das Bewusstsein raubte. Hilflos blieb ihm nichts anderes übrig, als das Schauspiel der Manifestation Yragonas mitanzusehen und dabei gegen die Ohnmacht anzukämpfen.
Erst, als die Göttin sich wieder in Rauch und Schatten auflöste, bemühte er sich langsam, wieder auf zittrige Beine zu kommen. Sein ganzer Leib schmerzte und er konnte mit Sicherheit sagen, dass mehr als nur ein Knochen darin gebrochen war. Aber es gelang ihm, sich aufrecht zu halten. Mit geschlossenen Augen versuchte er, die Eregnisse der letzten Minuten zu verarbeiten und seine Gedanken zu ordnen. Sie lebten noch! Das war der erste Gedanke, der ihm kam und es dauerte eine ganze Weile, bis die Überraschung darüber in Erleichterung umschlagen konnte. Sie lebten und das Monster war besiegt. Und wichtiger noch: Trevin hatte die Göttin befreit. Sie hatten getan, was zu tun sie gekommen waren. Sie hatten wieder alle Erwartungen gesiegt und waren wenngleich nicht unversehrt, doch zumindest noch am Leben. Es hätte ein Grund zur Freude sein sollen, doch so wirklich wollte sich diese bei ihm nicht einstellen. Es war – trotz allem – kein glückliches Ende. Trevin war vom Glauben abgefallen. Der Assassine hatte in der kurzen Zeit, die sie sich kannten, wenig getan, um sich Aldreds Sympathien zu erwerben, doch zumindest war er immer treu zu seiner Göttin gestanden.
Und nun... das. Es bereitete Aldred Mühe zu begreifen, warum Trevin diese zornerfüllten Worte gesprochen hatte. Gewiss, es war schwer zu übersehen, dass ihn und die Hohepriesterin etwas verbunden hatte. Etwas Tiefes. Aber konnte es ein Band sein, das tiefer ging als jenes zwischen einer Göttin und ihrem Auserwählten? Trevin war nicht irgendein Gläubiger gewesen. Er war Yragonas Streiter. Und nun das? Wie konnte er nur an ihr, an ihren Taten zweifeln? Es stand Sterblichen nicht zu, dies zu tun. Dies war nicht die Geisteshaltung, die die Präsenz eines solchen Wesens gebot. Es war ein Fehler, den Trevin da begangen hatte. Ein unverzeihlicher Fehler. Und Aldred verspürte Enttäuschung darüber. Trevin wäre ihnen ein nützlicher Gefährte auf ihrer weiteren Reise gewesen. Aber es bedurfte keiner Worte um zu begreifen, dass ihre Wege sich hier trennen würden. Dass sie nicht weiter zusammen reisen konnten. Dass Trevin von nun an seiner eigenen Wege zu gehen gedachte.
Als Aldred die Augen öffnete stand der Assassine direkt neben ihm. Traurig suchte Aldred seinen Blick, der die Enttäuschung im ihm nicht verhehlte. Doch er sagte nichts. Er blickte Trevin nur nach, bis die Finsternis des Tempels ihn verschluckt hatte.

_________________
I know what i want,
I'll say what i want,
and noone can take it away!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 12 Mai 2015, 20:36

Ein tiefes, frustiertes und schweres Seufzen entwich den Lippen des jungen Mannes, der frisch und wahrlich unfreiwillig zu der Truppe gestossen war. Die Momente schienen kaum zu vergehen und jeder Atemzug glich einer Ewigkeit, in der sie sich nun schon auf den Treppenstufen des gewaltigen Tempels der einen Lichtgöttin befanden und die brennenden Augen des Aviors mit der Maske sich in jene des genauso standhaften Tempelwächters bohrten. Die alte Dame, die anscheinend ein Günstling des Tempels war, versuchte sich einzumischen, doch die Paladine blieben stur, genauso stur wie auch der Vogelmann und so standen, oder wie in seinem Fall sassen, sie auf den Treppenstufen und zumindest er langweilte sich zu Tode. Mit der Zeit konnte er in den Maserungen der Marmorstufen Gesichter erkennen. Sie sahen aber nicht sehr glücklich aus, viel mehr verzerrt und leblos. Wie die Schatten von Geistern, die sich in dem Monument verewigt hatten und ihr Antlitz den Lebenden präsentierten. Voll gruselig.
Der Mann an der Tür wollte den Herren und er Dame gerade noch einmal erklären, dass er nicht die Befugnisse besass, sie in den Tempel zu geleiten, als auf einmal ein Ruckeln durch seinen Körper ging und es wirkte, als ob er seine Zunge verschluckt habe. Nicht nur er schien von unsichtbaren Händen ergriffen worden zu sein, auch die anderen Lichtsoldaten erzitterten, wie von einem grausamen, brutalen Schlag getroffen. Einen Moment hielt dies an und liess die Truppe in Unsicherheit. Dann ächzte der Soldat voller Pein und fasste sich an die Stirn.
"Wie.. nein? Das kann doch nicht.. W-wieso?", wisperte er mehr zu sich als zu sonst jemandem, kaum hörbar für normale Ohren, so tonlos monochron und stockend war seine Stimme auf einmal. Ruckartig sah er zu dem Avior und seinen Begleitern auf.
"E-es tut mir leid! I-ich.. Sie!"
Erneut ächzte er auf und liess seinen Speer fallen, mit dem er zuvor noch beinahe Andeutungen gemacht hatte, einen der Truppe aufzuspiessen, sollte er zu nahe kommen. Er griff mit beiden Händen an sein Gesicht, riss an seinem Haar und verursachte mit seinen Fingernägeln tiefe, rote Schlieren in seinem Gesicht. Was auch immer er auf einmal hatte, es schien unglaublich schlimm zu sein. Eine grässliche Offenbarung ohne Entkommen!
Den anderen Männern ging es nicht anders. Einer hatte die Fäuste geballt und zitterte am ganzen Leib, dem anderen bebten die Lippen und die Augen waren jäh gerötet und feucht. Doch es hatte wohl keiner Zeit, dem stummen Leiden der Männer zuzusehen. Über ihnen ertönte ein hoher, gequälter Schrei. Ein stumpfes Geräusch folgte und das flattern von Stoff im Wind. Eine junge Priesterin hatte nicht ertragen können, was die Auflösung des Bannes auf ihnen ihr gezeigt hatte und hatte nun den Freitod gewählt. Sie segelte durch die Luft und knallte vor der Gruppe auf die Marmorstufen. Der Zusammenprall war so unerwartet und erschütternd, Zeckker hatte das Gefühl, ein Loch müsste im Stein zurückbleiben. Doch der Stein blieb ganz, der Körper der Frau hingegen glitt die letzten Tritte hinunter und blieb bewegungslos und verdreht an ihrem Ende liegen. Ihr Gesicht war eine starre Maske des ultimativen Erkennens, Entsetzen und auch Schuldbewusstsein.
Nach oben Nach unten
Dreyri
Speedy Postales
avatar

Anzahl der Beiträge : 4160
Anmeldedatum : 23.01.13
Alter : 24
Ort : Hier... irgendwo

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 12 Mai 2015, 21:30

Es war ein feuchtfröhliches Fest nach einer grossen Heldentat. Tristan konnte sich zwar nicht erinnern, was er heldenhaftes getan hatte, doch er fand es wunderbar, wie alle auf ihn anstiessen und er mit ihnen Bier und Wein trinken konnte.
Was gab es bitte schöneres als in einer Kneipe zu sitzen und das Leben sorglos zu geniessen?
Eine barbusige Frau setzte sich ihm auf den Schoss und begann damit, seinen Nacken ausgiebig mit ihren Lippen zu liebkosen. Doch alle Annehmlichkeiten schwanden für einen Moment, als die Tür aufging und ein Mann eintrat. Ein Mann, den er fürchtete. Oh ja, fürchtete.
Rekhyt. Ein Krieger ohne Erbarmen!
Tristan schob die Frau von sich und erhob sich, die Hand an seinem Schwert.
"Kein Grund zur Sorge!", sprach Rekhyt mit einem breiten Lächeln und er packte Tristan an den Schultern. "Ich vergebe dir! Ich vergebe dir alles, mein guter alter Freund."
Tristan hob die Augenbrauen.
"Wirklich?"
"Ja! Und weil ich dich so mag und wir jetzt wieder Freunde sind, hab ich ein Geschenk für dich..."
Er wandte sich um und in dem Moment kam beinahe theatralisch einer seiner Gefolgsmänner hinein. In den Armen trug er eine Kiste und Tristan sah schon das Gold darin glänzen. Doch als die Kiste geöffnet wurde, war darin etwas, das war noch viel wertvoller als jedes Gold der Welt!
"Oh, wo hast du das her?", fragte er Rekhyt mit glänzenden Augen.
"Ich habe Jahre damit zugebracht, es zu suchen. Nur, um es dir dann zu bringen, mein guter Freund. Es liegt seit drei Jahren in dieser Kiste und wartet darauf, dass du es erhältst..."
Tristan musste eine Träne wegdrücken, als er nach dem Schinken-Käse-Brot griff, das in der Kiste lagerte. "Ich habe noch nie ein solch schönes Exemplar gesehen", sagte er und hielt das Brot ehrfürchtig in den Händen. "Es ist perfekt. Einmalig!"
"Weisst du, was das beste an diesem Schinken-Käse-Brot ist?", fragte Rekhyt verheissungsvoll.
"Nein aber du wirst es mir gleich sagen", erwiderte Tristan.
"Es ist ein Erbstück deines Vaters. Schon sein Vater und dessen Vater davor hatten es in ihrem Besitz. Und es sieht noch aus wie am ersten Tag. Und eines Tages wirst du mit diesem Schinken-Käse-Brot die Welt retten. Es ist nicht umsonst bei dir gelandet!"
Daraufhin hoben die anderen Leute in der Spelunke ihre Krüge und stiessen an.
"Auf unseren Helden!"
"Aber ... Wie soll ich diese Macht nutzen? Die Macht des Schinken-Käse-Brots ist unermesslich!"
"Um an seine Macht zu gelangen, musst du es essen!"
"WAS?! Ich kann doch nicht das Erbstück meines Vaters und dessen Vater davor essen?!"
"Aber du bist unser Held, Tristan! Du musst es tun!"
"Aber ich liebe dieses Schinken-Käse-Brot! Ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, es zu essen!"
"Du musst aber! Iss es! Essen! Essen! Essen! ..."

"Essen Sie das noch, werter Herr?"
Tristan öffnete die Augen und schob sich in seinem Stuhl hoch.
"Hm...?"
Er presste sich die Handfläche gegen die Stirn und glotzte dabei den Wirten an und anschliessend starrte er auf das angegessene Brot mit Schinken und Käse.
"Uh ... ähm... Ja. Natürlich ess ich das noch. Was ne Frage ...", brummte er, griff danach und biss hinein.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://rpgame.iphpbb3.com/forum/index.php?nxu=94048463nx42072
Mali
Freundliche Forenelfe
avatar

Anzahl der Beiträge : 2196
Anmeldedatum : 07.11.11
Alter : 38
Ort : Wedel

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mi 13 Mai 2015, 23:13

Neythani musste sich erstmal kräftig ausschütteln, als sie es endlich geschafft hatte, vom Boden wieder hochzukommen. Das Riesen ungetüm hatte aber auch nen schlag draufgehabt, aber hallo. Trevin hatte sich von der Gruppe getrennt und war verschwunden. Die Paladine und die Hohepriesterin waren tot, es war ziemlich viel passiert und von dem meisten hatte Neythani nichts mitgekriegt, weil sie benommen am boden lag. Behutsam hob sie Finn vom Boden hoch und hob sie sich über die Schulter. "Lass uns gehen, Aldred und die anderen suchen," wand sie sich an den Schmied.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Grim
The Reaper
avatar

Anzahl der Beiträge : 4885
Anmeldedatum : 06.11.11
Alter : 27

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Do 14 Mai 2015, 14:59

Schweigend nickte Aldred der Katzenfrau zu. Ja, was blieb ihnen anderes übrig? Was sie hier unten zu tun gedacht hatten, das war erledigt. Und auch wenn es sich nicht wie ein Sieg anfühlte: es gab nichts mehr, das sie noch hier gehalten hätte. Mit langsamen, unsicheren Schritten folgte er Neythani. Jeder davon jagte einen schmerzhaften Stich durch seinen Körper und er war froh, dass er es nicht war, der Finn tragen musste. Er war sich nicht sicher, ob er es geschafft hätte.
Nach den Begegnungen auf den Hinweg zum Tempel hatte Aldred befürchtet, sie auch den Rückweg nicht unangefochten überstehen würden. Dass sie erneut auf die widernatürlich wandelnden Skelette oder die Horden der gefangenen Geister treffen würden. Und dass sie kämpfen müssen würden, um lebend wieder an die Oberfläche zu kommen. Doch diesmal waren die Ruinen von Yuur'lith tatsächlich das, was sie zu sein erschienen: verlassene und menschenleere Gemäuer. Was auch immer dort in der Tempelkammer geschehen war: es schien auch die Untoten von ihrem Schicksal erlöst zu haben. Obwohl er permanent Ausschau hielt, die Waffe stets in der Hand, konnte Aldred nicht einmal mehr Spuren entdecken, die belegt hätten, dass der Hinweg mehr als ein böser Albtraum war. Schließlich erreichten sie die Kammer, in der sie die beiden Paladine erschlagen hatten. Im Gegensatz zu den Toten von Yuur'lith lagen diese beiden noch ebenso da, wie sie sie zurück gelassen hatten. Dafür stellte sich ihnen ein anderes Problem: jenseits der Kammer gabelte sich der Weg.
"Wolang jetzt, Neythani?", wandte Aldred sich, zu schwach um selbst zu entscheiden, an seine Begleiterin, "Durch den Reijatempel oder den Tempel der Yragona?"

_________________
I know what i want,
I'll say what i want,
and noone can take it away!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Mali
Freundliche Forenelfe
avatar

Anzahl der Beiträge : 2196
Anmeldedatum : 07.11.11
Alter : 38
Ort : Wedel

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Do 14 Mai 2015, 20:33

Neythani schaute sich wachsam um. Finn wurde ein wenig schwer auf ihrer Schulter also lagerte sie ihn auf ihre andere schulter um. "Ich denke, wir sollten es durch den Yragona Tempel versuchen. Ich habe kein interesse daran auf übereifrige Templer zu treffen. Ich weiss nur nicht, in wie weit das Tor des Tempels verschlossen ist, aber das sehen wir, wenn wir dort sind." In einem Ruhigen Tempo führte Neythani Aldred zum Yragonatempel, an dem Raum vorbei, wo das Schattenmonster die Paladine getötet hatte. Die Leichen waren verschwunden. Bald kamen sie an dem Grossen Tor an. Jemand hatte von innen das Tor mit Brettern vernagelt. Neythani schaute zu Aldred. "Kannst du die bretter entfernen?" fragte sie.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Dreyri
Speedy Postales
avatar

Anzahl der Beiträge : 4160
Anmeldedatum : 23.01.13
Alter : 24
Ort : Hier... irgendwo

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Fr 15 Mai 2015, 09:15

Kopfschmerzen konnten etwas schlimmes sein. Da trank man mal einen über den Durst und schon waren sie da.
Nachdem Tristan mit Amuns Geld alles bezahlt hatte, was er gegessen und getrunken hatte, erhob er sich und trat nach draussen. Er wusste nicht wie viele Stunden er da drin verpennt hatte... Aber eben.
Sein Weg führte ihn zum Brunnen, wo er den Kopf hinein steckte. Das kühle Wasser umspülte sein Gesicht. Einige Sekunden verblieb er so, ehe er den Kopf wieder hob und tief durchatmete.
Gerade als er sich abwenden wollte, begann seine Hand zu brennen. Der stechende Schmerz fuhr im über den Ellenbogen in die Schulter.
Als er seine Hand anschaute, konnte er sehen, dass das verfluchte Mal regelrecht glühte. Rot wie Blut trat es hervor.
Hastig steckte er die Hand ins Wasser, woraufhin ein zischendes Geräusch zu hören und Dampfwolken zu sehen waren.
Und dann erschien in seinem Augenwinkel eine Gestalt. Eine Frau von überirdischer Schönheit in einem weissen Kleid, bestickt mit goldenen und roten Perlen.
"Hallo, mein Krieger", grüsste sie ihn.
"Du schon wieder?"
"Schon wieder?"
"Du bist die Alte von neulich Nacht..."
Die Frau lachte.
"Stimmt. Da hast du Recht."
Daraufhin folgte ein kurzes Schweigen, die beiden schauten sich lediglich an.
"Du zweifelst immer noch an meiner Existenz, nicht wahr?"
"Gib mir einen guten Grund es nicht zu tun", erwiderte Tristan.
"Ich stehe vor dir. Ich bin dir erschienen. Andere warten seit Ewigkeiten auf diesen Moment und du weisst ihn nicht zu schätzen..."
"Naja", sagte Tristan, "vielleicht solltest du das nicht immer dann tun wenn ich schlafe oder stockbesoffen bin."
Wieder lachte die erschienene Göttin.
"Ach mein flammender Krieger", seufzte sie und setzte sich auf den Rand des Brunnens.
"Genau das mag ich an dir. Du hinterfragst vieles und akzeptierst selten etwas einfach so. Aber du bist auch unberechenbar und untreu. Trotz allem hast du mir versprochen mir zu helfen. Und das wirst du letzten Endes auch tun."
Nun blickte sie ihn herausfordernd an.
"Ob du nun willst oder nicht."
"Ach wirklich?"
"Tristan... Du willst dich mit einer Göttin anlegen. Denkst du wirklich, es bestünde auch nur den Hauch einer Chance dass du gewinnen kannst? Deinen Kampfgeist in Ehren... Aber das hier solltest du möglicherweise einfach akzeptieren."
"Pfs... Du kömmtest auch einfach nur ein Hirngespinst sein, oder die Illusion eines Magiers... Ich könnte jetzt gehen und du würdest auf immer in deinem Loch versauern."
"Ich bin der Xanathos Gambit. Jeder einzelner deiner Schritte ist Teil meines Plans. Selbst wenn du denkst, dem sei nicht so."
"Letzten Endes habe ich also gar keine Wahl?", fragte Tristan.
"Exakt. Du bist mein Krieger, mein Retter und mein Schwert. Es gibt nichts was du dagegen tun könntest. Und nun solltest du deine Zweifel endlich ablegen. Sonst werde ich noch wahnsinnig..."
Damit verschwand sie und mit ihr das unheimliche Brennen seiner Hand.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://rpgame.iphpbb3.com/forum/index.php?nxu=94048463nx42072
Grim
The Reaper
avatar

Anzahl der Beiträge : 4885
Anmeldedatum : 06.11.11
Alter : 27

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   So 17 Mai 2015, 10:27

Der Tempel der Yragona! Unangenehme Erinnerungen stiegen in Aldred auf. Nie hatte er dem Tod so direkt ins Auge gesehen, wie bei der Begegnung mit dem Schattenwächter. Und nur ein Wunder hatte ihn dem Schnitter erneut von der Schippe springen lassen. Dennoch: es hatte ihn gezeichnet. Sich nun erneut in den Tempel zu begeben – auch in dem Wissen, dass der Wächter vernichtet war – kostete ihn Überwindung. Allein die Aussicht, sich am anderen Ende des Weges durch die Anhänger der falschen Lichtgöttin kämpfen zu müssen ließ ihn Neythani folgen.
Als sie die Vorhalle des Tempels, in dem die Paladine massakriert worden waren, passierten, musste er aber dennoch mit sich kämpfen um nicht davon zu laufen. Zu lebhaft waren noch immer die Bilder. Und auch die Tatsache, dass außer Blutflecken nichts mehr von den Paladinen zu sehen war, beruhigte ihn nicht wirklich. Wo waren die Leichen abgeblieben? Sicher, einer der Krieger war entkommen und hatte den Tempel der Reija informiert. Vielleicht hatte man die Gefallenen geborgen. Aber ebenso konnte Aldred sich vorstellen, dass etwas sie tiefer in Yragonas Heiligtum gezerrt hatte. Etwas, das dort lauerte. Etwas, das auch über sie herfallen mochte. Neythani jedoch ging ungeachtet dessen tapfer mit Finn auf der Schulter voran und so blieb auch Aldred nichts anderes übrig, als ihr zu folgen. Er war zu müde und wund, als dass er sich auf eine Diskussion mit der Katzenfrau hätte einlassen wollen. Lieber also, sich den Ängsten stellen! Und wie durch ein Wunder erreichten sie schließlich unversehrt den vernagelten Ausgang des Tempels.
Mit ledergekleideten Fingern fuhr Aldred über die Bretter, prüfte im schwachen Lampenschein die Nägel, die Arbeit, die hier erledigt worden war. Ja, die Latten waren schwer und solide, aber sie waren hastig und schlampig vernagelt worden. "Mit einem passenden Hebel wird es gehen", antwortete er Neythani und zog unter Schmerzen die erbeutete Klinge des Paladins, setzte sie an der obersten Latte an. Ja, es wäre möglich. Aber in seinem Zustand nicht schön.
"Du wirst mir helfen müssen", wandte er sich durch zusammen gebissene Zähne an die Katzenfrau. Ihm selbst fehlte im Moment die Kraft.

_________________
I know what i want,
I'll say what i want,
and noone can take it away!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Mali
Freundliche Forenelfe
avatar

Anzahl der Beiträge : 2196
Anmeldedatum : 07.11.11
Alter : 38
Ort : Wedel

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   So 17 Mai 2015, 20:24

Neythani legte Finn vorsichtig ab und trat dann zu Aldred. "Natürlich helfe ich dir," erwiderte sie ruhig. Sie war müde, hungrig und ihr war etwas kalt. Der Schrecken sass ihr immer noch im Genick. Doch das Leben im Wald hatte sie eines gelehrt. Es konnte noch so gefährlich und verängstigend sein, wenn mann sich selber verlor, war mann so gut wie tot. Angst macht einen vorsichtiger, aber mann darf sich der angst nicht hingeben. Ruhig griff sie nach dem Schwert und positionierte es so, das mann es als Hebel benutzen konnte. Mit Aldred zusammen drückte sie, bis die nägel nachgaben und sich aus dem Holz lösten. Dies taten sie mit allen Brettern, bis alle ab waren. Danach nahm sie Finn wieder auf und führte Aldred hinaus. "Suchen wir die anderen. Und dann einen platz, wo wir essen, trinken, uns waschen und schlafen können."
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Grim
The Reaper
avatar

Anzahl der Beiträge : 4885
Anmeldedatum : 06.11.11
Alter : 27

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Do 21 Mai 2015, 23:06

Es war eine Sache, sich wund aus den Katakomben und in die relative Sicherheit des Tageslichts zu schleppen. Zu laufen mochte Aldreds geschundenen Leib belasten und beständige Schmerzen durch seinen Brustkorb jagen, aber es war zu ertragen. Es war eine ganz andere Sache, in diesem Zustand körperlich zu arbeiten. Und die Bretter von der Tür fort zu stemmen war Schwerstarbeit. Als die Tür sich schließlich vor ihnen öffnete zitterte Aldred am ganzen Leib, während sein Brustkorb in Flammen stand und der salzige Geschmack von Eisen auf seiner Zunge lag. Er hatte es sich verkniffen, aufzuschreien, zu jammern oder dem Drang, zusammen zu sacken, nachzugeben, doch stumme Tränen der Pein rannen über seine Wangen und in den zottigen Bart. Er war kaum noch in der Lage, sich auf den Beinen zu halten.
"Geh voran...", murmelte er kraftlos an Neythani gewandt und ließ dieser den Vortritt. Die sinkende Abendsonne warf ihre letzten Strahlen in der Gasse vor ihnen. Doch selbst dieser nach der Finsternis der Gewölbe so willkommene Anblick konnte Aldred nicht aufmuntern. Alles, was er wollte, war, dass der Schmerz aufhörte.

_________________
I know what i want,
I'll say what i want,
and noone can take it away!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lias
Herr der Diebe
avatar

Anzahl der Beiträge : 3100
Anmeldedatum : 07.11.11
Alter : 26
Ort : Heimat der Floofs

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Fr 22 Mai 2015, 00:26

"GENUG!", brauste Amun auf. Die Stimme hallte seltsam blechern unter der goldenen Maske hervor. Es schien beinahe als wich ein Schatten von den Gesichtern der Wachen vor ihnen. Und da war noch etwas anderes. Ein eiskalter Hauch wehte davon, nahm die Schatten mit sich und hinterließ...Trauer? Zorn? Selbsthass. Verzweiflung. Es war kaum zu glauben, dass jene Männer, die ihnen eben noch mit fester Stimme den Einlass verwehrt hatten, nun nicht mehr waren als Hüllen ihrer selbst.
Über Amun brauten sich Gewitterwolken zusammen. Blitze zuckten darin umher. Ein Donnerschlag vertrieb für einen Moment alle anderen Geräusche. Amun wusste nicht, was hier vor sich ging, aber irgend etwas war passiert.
"Bringt mich zu Eurer Hohepriesterin. SOFORT!"
Die Männer setzten sich in Bewegung.

_________________
Art is what you can get away with.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Vicati
ist magiesüchtig
avatar

Anzahl der Beiträge : 2876
Anmeldedatum : 06.11.11
Alter : 22

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 25 Mai 2015, 01:59

Tausende von Rissen führten durch seinen Körper und Macht, pure, kalte Energie, die er nicht kontrollieren konnte, sickerten durch, immer tiefer ins Innere und weiter nach aussen. Verzweifelt versuchte er, sie wieder zurückzuschieben, aber es war etwa so zwecklos wie der Versuch, einen reissenden Fluss mit einer Gabel zurück zur Quelle zu bringen. Es war einfach nicht genug von ihm da, um etwas zu tun. Dennoch konnte er nicht einfach aufhören. Die Risse führten durch sein Inneres und durch sein Selbst und zerbrachen es immer weiter, lösten aus auf. Auch dagegen war er machtlos, weil er nicht genügend Stärke zusammenbringen konnte, um sie zu verschliessen. Einzig eine weisse Marke stellte sich der Zerstörung entgegen und versuchte, alles zusammenzuhalten, aber auch sie würde früher oder später einfach überrollt werden. Seine Seele lag in Scherben. Unfähig, dem Ansturm standzuhalten, hatte sie begonnen, sich zu lösen.
Kälte begann aus Finns Körper und durch Neythanis Fell zu sickern. Der Atem des Jungen war als kleine Wolke in der sonst normalen Wärme sichtbar und er war merklich bleicher geworden, so weiss, dass er schon fast tot aussah. Rauhreif sammelte sich in seinen Haaren und wuchs langsam über sein Gesicht und bildete sich auch an seinen Händen. Das Zeichen auf seiner Schläfe begann, sanft zu leuchten, als würde es sich dem Eis entgegenstellen wollen, das es eigentlich verkörperte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 25 Mai 2015, 17:58

Zeckker starrte die gestürzte Priesterin immer noch an und wusste nicht, was dazu sagen oder sogar davon zu denken. Tote Leute waren das eine, die waren nicht schlimm anzuschauen. Ein Tier schlachten? Ging auch. Aber das war so unerwartet gewesen und.. definitiv. Zu sehen, wie schnell eine menschliche Hülle zersplittern konnte, das war etwas ganz anderes, als zwanzig leblose Körper, die schon müffelten. Es erinnerte daran, wie schutzlos man selbst eigentlich war und fesselte einen mit einem tiefen Unbehagen, das von den Zehenspitzen bis hoch zur Stirn alles gefror. Man sah hin und konnte es kaum fassen, auch wenn das Gehirn es schon lange realisiert hatte. Es wirkte.. surreal.
Ein wortwörtlicher Donnerschlag gerade neben ihnen auf der Treppe erlöste den Jungen aus seiner Starre. Es erschreckte ihn nämlich so arg, dass er erneut zusammenzuckte und sein Körper in panischer Reaktion aufspringen wollte. Nur waren seine Füsse immer noch in der eigenen psychischen Fessel und nicht so schnell wie der Rest und so durfte Zeckker gleich einmal auch die Marmorstufen küssen. Mit erst den Armen und dann dem Hintern voraus war es nicht so endgültig wie bei der Priesterin, aber schmerzhaft blieb es. Einen Augenblick blieb Zeckker lediglich am staubigen Steinboden am Fuss der Treppe liegen, fassungslos und sich der Situation noch gar nicht bewusst. Dann prasselte alles zusammen mit den Gliederschmerzen auf ihn ein und musste hinaus und er liess es hinaus mit einem Schwall von Fluchworten, die man ihm gar nicht zugetraut hätte. Er verfluchte die Stadt und ihre Bewohner, die Priester und auch die Truppe und überhaupt alles, was an dem Tag geschehen war und krümmte sich dabei und zappelte mit den Beinen in der Luft herum, weil doch einfach alles so scheisse war!

Die Priester waren immer noch ein unkoordinierter Haufen. Ein Haufen, der es eilig hatte, dem wütenden Vogel nicht in die Quere zu kommen, wie ein Haufen Ameisen, der nicht vom Sturm weggespült werden wollte. Irgendeiner von ihnen musste die Nachricht aber wohl tatsächlich weiter gegeben haben, denn nach einigen Momenten trat die junge Dame heraus, welche den Lichtzauber über Aldred und die anderen gelegt hatte. Sie war nicht minder bleich und aus der Fassung als ihre Genossen, als sie Amun gegenübertrat, aber dann von ihm vor allem zu Eve herübersah, die ja vor ihren eigenen Augen erwählt worden war.
"D-die.. die Hohepriesterin wird euch nicht e-empfangen können", stammelte sie mit leerer und zitternder Stimme zusammen und richtete vor lauter Nervosität ihre Frisur, was der Frisur aber nicht gerade sehr gut tat.
"Der Kontakt zu ihr ist.. a-abgebrochen. Es gab wohl leider einen.. Unfall. S-sie.. Cassandra, sie-"
Sie atmete tief durch und sammelte sich einen Moment.
"Die Hohepriesterin ist beim Ritual in den Katakomben gemeinsam mit ihrem Geleit umgekommen. Das Licht der Göttin lügt nicht, zumindest bestimmt n-nicht.. mehr. Wir werden Männer hinunter schicken, um das Gebiet abzusperren und zu versiegeln. Aber ich glaube nicht, dass jemand so etwas überleben konnte. Es wäre also das Beste, wenn Ihr nun gehen würdet, a-ausser Ihr, Evelynn, hättet die Güte, uns behilflich zu sein in dieser beschämenden-"
Ihr Blick wanderte hinter sie zu der toten Novizin und auf einmal wurde sie ziemlich grün im Gesicht und musste sich die Hand vor den Mund pressen, was ein weiteres Sprechen verunmöglichte.
Nach oben Nach unten
Sternenvogel
Herrin der Vögel / Kaiserin
avatar

Anzahl der Beiträge : 3077
Anmeldedatum : 13.11.11
Alter : 25
Ort : Mannheim

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 25 Mai 2015, 19:10

Niemand hätte soetwas überleben können.
Evelynn schloss kurz die Augen. Sie bedauerte den Tod Aldreds und Neythanis. Wirklich trauern würde sie nicht, immerhin waren beides nur flüchtige Bekannte, aber sie waren Feinde dieser verblendeten Priester gewesen und damit potentielle Anhänger des wahren Glaubens. Nun gut... Sie wandte sich an die Priesterin.
"Ich fürchte, ich habe bereits diesem freundlichen Herrn..." Sie deutete auf Amun. "...meine Hilfe angeboten. Verzeiht bitte."
Sie wandte sich an den Avior.
"Wie werdet Ihr nun weiter vorgehen?"

_________________
~ Kaiserin aus Leidenschaft ~
Erst das Forum, dann die ganze Welt!
...oder auch nur meine Wohnung...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Mali
Freundliche Forenelfe
avatar

Anzahl der Beiträge : 2196
Anmeldedatum : 07.11.11
Alter : 38
Ort : Wedel

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 25 Mai 2015, 22:59

Neythani fror. Die Kälte ging von Finns Körper aus. So sanft wie möglich legte sie den Jungen auf dem Boden ab und kniete sich neben ihm auf den Boden. "Finn," sprach sie ihn an und betrachtete ihn besorgt. Sanft klopfte sie ihm auf die Wange um ihn aufzuwecken. "Finn? Kannst du mich hören?." Ängstlich sah sie ihn an, fühlte seinen Puls, ob er noch lebte. "Bitte, du darfst nicht sterben," flehte sie ihn an. Sie fühlte sich hilflos.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Grim
The Reaper
avatar

Anzahl der Beiträge : 4885
Anmeldedatum : 06.11.11
Alter : 27

BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 26 Mai 2015, 19:21

Verwundert blieb Aldred stehen, als Neythani plötzlich inne hielt. Sie hatte Finn den gesamten Weg aus den Katakomben hinauf getragen und dabei nicht den Eindruck erweckt, als wäre sie am Ende ihrer Kräfte. Wieso also ging sie nicht weiter? Weshalb legte sie den Jungen ab, jetzt, wo sie wieder an der Oberfläche waren, so nahe an der verheißungsvollen Zuflucht des nächstbesten Gasthauses?
Erst ihre Worte schafften Klarheit. Neythani musste irgendetwas an Finn bemerkt haben, das Aldred entgangen war. Etwas, das sie fürchten ließ, dass es mit dem Jungen zu Ende ging. Aldred ging neben ihr auf die Knie, legte eine Hand auf Finns Schulter. Und zuckte erschrocken zurück, als er die Kälte, die von dem kleinen Körper ausging, spürte. Wie ein Eisblock! Es grenzte an ein Wunder, dass er überhaupt noch atmete.
"Wir brauchen einen Heiler", schlussfolgerte er rasch. Sie selbst konnten im Moment zweifelsohne wenig tun. Alles, was ihnen blieb, war so rasch wie möglich Hilfe für Finn zu suchen. "Nimm ihn wieder auf. Und dann rasch!", ordnete er an und ließ dabei bereits den Blick schweifen. Wo konnten sie hin? Wo mochten sie Hilfe erhalten? Weit und breit war niemand zu sehen.
"Hilfe!", rief Aldred aus voller Brust, obwohl seine Rippen dabei schmerzten, "Ist da jemand? Ein Heiler?"

-------

http://unbesiegbar.forumieren.com/viewtopic.forum?t=1027

_________________
I know what i want,
I'll say what i want,
and noone can take it away!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   

Nach oben Nach unten
 
GQ - [Die MSG]
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 40 von 40Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 21 ... 38, 39, 40

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Unbesiegbar :: MSG-Sektion :: Fantasy :: Goddess' Quest-
Gehe zu: