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 GQ - [Die MSG]

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Mali
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 13 Dez 2011, 19:00

Iorweth schnaubte kurz, Mitleid war er nicht gewohnt. Doch dann musste sie ihn beleidigen. "Verspottet mich nicht."
Zornig blickte er die Frau vor sich an. Er stand kurz davor seine Klinge zu ziehen und auf sie loszugehen. "Diese verdammte Gwynbliyss hat sich erst bei mir eingeschmeichelt, obwohl sie mir die Gunst meines Mentors stahl und dann zerbrach sie mir mein Herz, nur weil sie mich nicht ehelichen wollte, sondern lieber einen Gwynblyss. Und nun verspottet ihr mich, nur weil ihr meint, das jeder Kerl euch bespringen will."
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Lias
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 13 Dez 2011, 19:31

"Komisch ist das Waldvolk", stellte Amun hinter Nicole fest, schob aber sogleich nach: "Naja, die Menschen eben so. Ehe. Veraltetes Konzept, heh? Anderer Name für eine Notwendigkeit. Warum sich für eine Notwendigkeit begeistern und ihr einen komischen Namen geben? Leichter haben es die Avior. Bleiben nur zusammen, bis die Jungen schlüpfen. Viel leichter so. Weniger Streitereien so."
Mit einem kaum sichtbaren Grinsen wandte sich Amun an den Elfen: "Wirklich einfacher. Versuchen solltet ihr es mal, mh? Keine Eier legt ihr allerdings, heh." Wieder einmal lachte der Avior leise. Die Avior hatten es wirklich am besten. Es war ein hartes Land, das sie bewohnten, aber es schuf harte Leute. Leute, die zur Not alles geben würden, um ihr Land zu verteidigen.

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Vicati
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 13 Dez 2011, 20:45

Das liess sich Finn nicht zweimal sagen. Als er das Zischen von Sahins Bogen hörte, rannte er los, noch bevor dieser sei "Los!" gerufen hatte. Ohne weiter darauf zu achten, wie viel Lärm er machte, stürmte oder mehr stolperte er über den Waldboden. Bei seinem Geschick konnte dass ja nicht gut gehen, so dass er nach etwa hundert Meter an einer hohen Wurzel hängen blieb und der Länge nach hinfiel. Er knallte mit dem Gesicht in einen Laubhaufen und jaulte vor Schmerz auf. Damit waren wohl endgültig sämtliche Banditen in der Nähe hinter ihnen her. Sie würden ihm seine Bücher wegnehmen und schlimmer noch, ihn abstechen! Geralt und Sahin waren bestimmt schon über alle Berge, schliesslich waren sie so etwas wie Waldläufer. Ohne ihn hätten die Banditen sie wohl gar nicht bemerkt, die beiden wären einfach der Truppe vorbeispaziert. Aber er konnte jetzt nicht hier liegenbleiben und Trübsal blasen. Noch hatten die Kerle ihn nicht! Sahin hatte einen erwischt, vielleicht waren sie verschreckt. Noch hatte er eine Chance. Mühsam rappelte er sich auf, doch ein Schmerz ins einem Fuss liess ihn zusammenfahren. Scheinbar hatte er ihn verknackst. Hinter ihm waren schon die Rufe der Banditen zu sehen. Hilflos sah er sich nach seinen beiden Begleitern um.
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Warmonger



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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 13 Dez 2011, 22:10

Gleichzeitig leise und schnell, von Wurzel zu Wurzel hetzend und kaum auf dem Waldboden verweilend, floh Geralt von dem Schauplatz. Dass Finn bemerkt worden war war ein Unglück, aber der Waldläufer nahm es ihm nicht übel. Was hätte das schon ändern können? Er war schon eine gute Strecke weit gekomen und zuversichtlich, die Männer abzuhängen, als er einen Schmerzensschrei hitner sich hörte. Er fuhr herum, und sah Finn, ohnehin schon weit zurückgefallen, am Boden liegen. Immerhin ragte kein Pfeil aus seinem Rücken.
Einen Moment rangen sein Selbsterhaltungstrieb und sein Gewissen miteinander. Er wäre sicher, wenn er jetzt wegrennen würde. Die Banditen würden sich mit dem Jungen abgeben und ihn garantiert nicht mehr verfolgen können. Aber bevor er auch nur an die Gegenposition denken konnte hatte seine Hand schon wie automatisch den Bogen von der Schulter geholt und einen Pfeil aufgelegt, und als er sich entschlossen hatte, seinem Gefährten treu zu bleiben, egal wie lange er ihn kannte, war die Sehne schon ausgezogen, bis zum Ohr. Er zielte sorgfältig, und als er erste der Männer um einen Baum in sein Schussfeld kam schoss er. Der Pfeil schwankte leicht, auf einer leicht gekrümmten Bahn, stieg erst zum Himmel, um dann wieder herabzustürzen. Geralt war ein guter Schütze. Der Mann heulte auf, als der Pfeil ihm in die Brust schlug, und ließ seinen Knüppel fallen.
Hatte Sahin schon einen erwischt? Dann waren es noch vier, mit denen sie zu tun hatten. Wenn nicht waren es noch fünf. Vier gegen zwei war schon schlecht, fünf gegen zwei, davon zwei Schützen, dagegen beinahe Selbstmord. In jedem Fall war es das Beste, wenn er noch einen mit einem Pfeil zu erwischen versuchte. Er fiel in Laufschritt auf Finn zu, während er schon wieder einen neuen Pfeil auf die Sehne legte, den Speer abenteuerlich in die Bogenhand geklemmt.
"Finn! Herkommen!"
Die Hoffnung des Jungen, dass die Banditen ob ihrer Verluste eigneschüchtert wären, bewahrheitete sich leider nicht. Der Tod ihrer Kameraden hatte vielmehr ihren Zorn angestachelt, und brüllend kamen die Räuber herangestürmt. Vielleicht hundert Meter Abstand hatten sie noch von den Jägern, und ungefähr in der Mitte versuchte gerade Finn, wieder hochzukommen. Einer der Männer, die in Sicht kamen, hatte tatsächlich einen Bogen; eilig ging Geralt hinter einem dicken Baum in Deckung. Hoffentlich würde Sahin seinen Teil tun und sich nicht einfach absetzen, schoss durch den Kopf des jungen Waldläufers, als er sich wieder zu schießen bereitmachte.
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Vicati
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 13 Dez 2011, 23:24

Finn warf einen Blick über die Schulter, als Geralt einen Pfeil abschoss. Er hatte einen erwischt, doch der Rest stürmte jetzt nur noch wütender vor und einer hatte auch noch einen Bogen. Die Angst verlieh Finn ungeahnte Kräfte, denn er rannte trotz seines verknacksten Fusses in Geralts Richtung, hoffend, dass der Bogenschütze ihm keinen Pfeil in den Rücken schoss, während er für einige Momente ohne Deckung war. Der Schmerz in seinem Fuss trieb ihm die Tränen in die Augen, doch er kämpfte sich weiter und warf sich gerade noch hinter einen Baum, als er das Zischen des ersten Pfeiles hörte. Zum Glück schien der Schütze der Banditen nicht halb so talentiert mit der Waffe zu sein wie Geralt oder Sahin, denn der Pfeil bohrte sich mehrere Meter neben Finns Deckung in einen Baum.
Kurz atmete Finn durch und versuchte den Schmerz in seinem Fuss zu unterdrücken, dann humpelte er, immer wieder in Deckung gehend weiter, bis er Geralt erreichte. Die Banditen waren schon ziemlich nahe, als er den Jungen erreichte und ohne zu fragen einen Pfeil aus seinem Köcher zog. Diesen hielt er an der Spitze fest, während er mit der anderen Hand fahrig über den Schaft fuhr und hastig Worte murmelte. Orange Zeichen tauchten auf dem Holz auf und versanken darin.
"Hjaggardgi!", mit diesem Ausruf beendete Finn die Verzauberung und ein oranges Glimmen umgab den Pfeil. Schnell streckte er ihn Geralt hin.
"Den hier", keuchte er mit weinerlicher Stimme. Der Schmerz in seinem Fuss war inzwischen unerträglich. Als sein Begleiter den Pfeil genommen hatte, kippte er einfach um, rollte sich etwas ab und tastete seine Verletzung ab. Das schien ganz schön geschwollen zu sein...
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 13 Dez 2011, 23:47

Als sich Sahin umdrehte, bemerkte er, dass Finn zu Boden gestürtzt war und Geralt bereits umgekehrt war, um ihm zu helfen. Schnell drehte auch er sich um und rannte in Richtung des Verletzten, der sich aufrappelte und auf den Jäger zuhumpelte. Während dem Lauf spannte er den Bogen und schoss einen Pfeil in Richtung der Banditen ab, der jedoch sein Ziel verfehlte. Im Hintergrund der sich nähernden Gegner konnte er einen Bogenschützen ausmachen, der gerade einen Pfeil auf seinen Bogen legte. Rutschend bremste er ab, zog einen seiner Pfeile aus seinem Köcher und nahm den Schützen ins Visir. Gerade wollte dieser seinen Pfeil abschießen, als Rhischa aus den Baumwipfeln herabstürtzte und seinen Bogenarm zerkratzte, bevor sie wieder zwischen den Bäumen verschwand. Diese Verwirrung nutze Sahin und schoss den Pfeil ab, der sich zielgenau in die Brust des Gegners bohrte. Er überwand die letzten Meter zu den anderen beiden und beugte sich über Finn, der Geralts Pfeil verzaubert hatte. "Verfehl blos nicht." meinte er an diesen gewandt, bevor er den Verletzten in den Schatten eines Baums zog. "Nicht bewegen..." Schnell zog er den nächsten Pfeil und schoss ihn auf ihre Verfolger, die bereit recht nahe gekommen waren.
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Warmonger



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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mi 14 Dez 2011, 01:03

Nicht mehr als dreißig Meter trennten die drei Räuber, bewaffnet mit schartigen Schwertern und schweren Hämmern, und die drei Jugendlichen mehr voneinander. Aber der Unterschied zu den anderen Banditen war, dass diese drei Rundschilde trugen. Geralts erstes Opfer schien nicht damit gerechnet zu haben dass ein Jugendlicher ihnen zur Gefahr werden würde, aber die anderen waren vernünftiger gewesen. Geralt zielte genau, am Schild vorbei, auf die Brust des am weitesten links laufenden der Männer. Der Pfeil flog perfekt, aber mit einer Geschwindigkeit, die zeigte, dass der Mann das nicht das erste Mal machte, riss dieser den Schild zur Seite, sodass der lange Pfeil zitternd darin stecken blieb.
Eilig und nur mit einem fast unmerklichen Zittern vor Nervoisität griff er nach dem Pfeil, den Finn anscheinend irgendwie vorbereitet hatte. Das orangefarbene Leuchten irritierte ihn, als er an dem Pfeil vorbei zielte, aber er traft trotzdem. Wieder den Schild. Aber anstatt wirkungslos in den dünnen Brettern stecken zu bleiben gab es einen überraschend lauten Knall, ein Feuerball erschien, wo eben noch der Schild gewesen war. Verblüfft hielt Geralt in der Pose inne, in der er die Sehne losgelassen hatte, wie ein Jägerdenkmal. Der Bandit lag niedergestreckt da, blutbesudelt, der Schild war nicht mehr zu sehen.
Auch die Kameraden des Räubers hieltne für einen Moment an, bevor sie noch ein Stück wütender ihren Angiff fortsetzten. Und weil Geralt gezögert hatte waren sie jetzt definitiv zu nahe für weitere Schüsse. Mit schon stark angekratzter Kaltblütigkeit warf Geralt den Bogen beiseite und nahm den Speer zur Hand, der neben ihm auf dem Boden gelegen hatte. Jetzt kam der Nahkampf, und Geralt war mit dem Speer nicht halb so gut wie mit dem Bogen. Fast schon panisch sah er sich nach Sahin um. Er konnte nicht zurückweichen, weil Finn hilflos am Boden lag; ein schneller Schwertstreich und der Junge wäre tot gewesen. Blieb es an ihnen beiden, gegen die Räuber zu gewinnen und ihm das Leben zu retten. Mit dem finstersten Blick, den er aufbieten konnte, stellte Geralt sich in Verteidigungposition und erwartete den Angriff der Beiden, die nur noch ein paar Schritt außer Stoßweite standen, immer durch Bäume und ihre Schilde vor Sahins Pfeilen geschirmt.
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mi 14 Dez 2011, 23:53

Nachdem Sahin Finn in relative Sicherheit gebracht hatte trat er aus dem Schatten des Baums hervor und konnte gerade noch erleben, wie Geralt den verzauberten Pfeil abschoss. Mit offenem Mund wanderte sein Blick von der Explosion zu Finn und leichte Angst war in seinen Augen zu erkennen. Niemals hätter er gedacht, dass der Junge Magie beherrschte. Fast wollte er ihn fragen, warum er nicht einfach so zauberte, jedoch lenkten ihn die letzten beiden Banditen ab, die sie fast erreicht hatten. Beide hatten sich so positioniert, dass der andere Jäger zwischen Sahin und ihnen stand, weshalb er einige schnelle Schritte zur Seite machte und eine Pfeil abschoss, der zitternd im Schild eines der Räuber stecke blieb. Dieser wandte sich, nachdem sein Kollege Geralt in einen Nahkampf verwickele, dem Falkner zu. Da Sahin sich mit seinen beiden Messern keine Chance gegen die Bewaffnung seines Gegners einrechnete, zog einen weiteren -wenn nicht sogar seinen letzten - Pfeil und zog die Sehne so weit er konnte zurück. Nach einem Moment des Zielens ließ er ihn los und warf den Bogen zu Boden, um sein Jagdmesser zu ziehen. Pfeilschnell folg das Geschoss durch die Luft und bohrte sich in den Schild und den Arm dahinter. Ein Schmerzensschrei zeigte ihm an, dass er getroffen hatte und der Bandit kurz abgelenkt war. Diesen Augenblick nutzte er, um die Distanz zwischen ihnen beiden zu überwinden und den Räuber mit vollem Schwung zu rammen und ihn zu Boden stürzen zu lassen. Bevor er sich aufrappeln konnte rammte Sahin ihm sein Messer in die Kehle. Kurz betrachtete er, wie das Leben aus seinen Augen verschwand, dann hob er seinen Bogen, den er bei dem Bodycheck fallen gelassen hatte auf und kehrte zu den anderen zurück, um Geralt zu helfen, falls dieser sie benötigen würde.
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Do 15 Dez 2011, 23:02

Verzweifelt hatte Geralt einen Angriff von jedem der Männer abwehren müssen, jedes Mal gerade noch mit dem Speer herumwirbelnd, und die Klinge des einen hinterließ eine ordentliche Kerbe in dem starken Eschenschaft. Gerade noch fing er einen Hammerschlag ab, der sonst sein linkes Knie zerschmettert hätte, und ließ seine Deckung auf der Rechten unfreiwillig offen, als er zurückstolperte, gegen den Baum stieß und sich mit der freien Hand davor bewahren musste einfach hinzufallen und niedergemacht zu werden. Der Schlag mit dem Schwert von rechts würde ihm entweder tief in die Seite oder in den Oberschenkel dringen, schlimmstenfalls in den Hals. Verzweifelt spannte Geralt den Körper, schloss in Erwartung des Hiebes schon ängstlich die Augen - aber er kam nicht. Momente später sah er sich wieder um - der Gegner mit dem Schwert war verschwunden, hatte sich gegen Sahin gewandt, und Sahin hatte ihn getötet.
Der Andere war inzwischen ensrtlich verunsichert. Und als sich Geralt unverletzt wieder vom Baum abstieß und den Speer auf ihn richtete war er so vernünftig und gergriff die Flucht.
Obwohl er versuchte, bei seinem Lauf hinter Bäumen Deckung zu suchen, hätte Geralt ihn von hinten erschießen können.
Er ließ es. Vielleicht lag dort noch ein Verwundeter von Sahins erstem Schuss. Vielleicht hatte er aus Not beschlossen, sich mit anderen zu einer Bande zusammenzurotten. Geralt jedenfalls fühlte, dass es falsch gewesen wäre, einem derart besiegten Feind in den Rücken zu schießen.
Stattdessen lehnte er sich, als der Adrenalinrausch so plötzlich abflaute wie er gekommen war, erschöpft gegen den Baum in seinem Rücken. Einen Moment war ihm schwindelig, und er konnte wenig mehr tun als zu warten, aber bald schon schüttelte er den Kopf, nahm sich zusammen und ging langsam zu Finn. Seine Waffen ließ er liegen.
"Alles okay?", fragte er mit einem eher weniger als mehr mitfühlenden Klang, woran er aber die geringste Schuld hatte. Ohne groß zu fragen kniete er sich zu dem Jungen, schob ihm das Hosenbein hoch und betrachtete den Knöcheln, drückte kurz an dem Gelenk herum. "Nichts gebrochen. Nur verstaucht."
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Fr 16 Dez 2011, 00:07

Erschöpft lies sich Sahin kurz an einem Baum nieder, als er mitbekam, wie der letzte Bandit die Flucht ergriff. Einige Sekunden lang schloss er die Augen und atmete tief durch, während das Adrenalin langsam aus seinem Blut wich. Leicht drehte er den Kopf, als Geralt aufstand und zu Finn hinüberging. Da er schnell ins Dorf wollte, bevor der Räuber vielleicht mit mehr Mann zurückkam, suchte er zwei stabile, kurze und gerade Äste, riss einen Streifen vom Hemd des Toten ab und ging zu den anderen beiden. Dort kniete er sich neben Finn und betrachtete dessen Knöchel, den Geralt gerade musterte. Er tränkte den Stoff mit etwas Wasser aus seinem Schlauch, den er anschließend an Finn weitergab. "Trink was...ich werd deinen Knöchel provisorisch schienen, damit wir in Dorf können." Mit einer Hand hielt er die beiden Äste an dessen Fuß , wickelte den Stofffetzen darum und verknotete ihn fest genug, dass die Stöcke nicht verrutschen konnten. " Gib mir deinen Rucksack, dann können Geralt und ich dich von beiden Seiten stützen." Er sah kurz zu dem anderen Jäger. "Holst du noch kurz das Fleisch? Ich will nicht länger als nötig hier bleiben."
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Ena
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Fr 16 Dez 2011, 14:55

Nanu? Skeptisch betrachtete Nicole ihr Werk. Die geblähten Nüstern des Elfen, seine angespannte Körperhaltung. Entweder, er platzte gleich aus allen Nähten, oder aber er war wütend. Ein kleines, triumphierendes Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie hatte gewonnen. Wer zuließ, sich so weit gehen zu lassen, dass man die Fassung verlor, hatte in einem Streit verloren. Furchtlos blickte sie in seine Augen, hielt ihnen mühelos stand, und wandte ihm dann den Rücken zu. Sie hatte gedacht, Elfen wären hart zu knacken, aber das war ein Kinderspiel gewesen. Mit einem Seitenblick auf Amun, der etwas von Eiern und schlüpfenden Jungen sagte, ging sie an den Männern vorbei und hielt zielstrebig auf einen Laden in der Nähe zu. Nun, wer mitkommen wollte, würde ihr ja wohl folgen, oder? Sie wollte wissen, wie der Elf reagieren würde, wenn man ihn einfach stehen ließ. Das würde maßgeblich darüber entscheiden, wie sie mit ihm verfahren würde....
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Grim
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Sa 17 Dez 2011, 11:28

Aldred hätte nicht sagen können, dass ihm die Entwicklung der Situation behagte. Er verstand nicht alles, was der Elf sagte, aber er konnte genau wahrnehmen, was in diesem vorging. Etwas nur schwer beherrschtes schwang in dessen Stimme mit. Etwas, das Aldred instiktiv den Kopf zwischen die Schultern ziehen und die Füße ein wenig auseinander stellen ließ. Kampfhaltung. Vielleicht schätzte er die Sache zu schlimm ein - wahrscheinlich sogar! - aber das Knistern in der Luft zwischen dem Elfen und der jungen Frau erinnerte ihn nur zu deutlich an so manches, was er in den letzten Jahren erlebt hatte. Und nicht an die angenehmen Erlebnisse.
Amun war weniger zögerlich als er selbst. Der Avior trat zwischen die beiden, mischte sich mit betont lockerem, beiläufigem Tonfall in den Streit ein, plauderte. Das beruhigte die beiden zwar wohl kaum, aber vielleicht lenkte es sie ab. Keine so schlechte Idee. Und tatsächlich: es schien zu helfen. Zumindest insofern, dass die beiden nicht - wie Aldred angenommen hatte - aufeinander losgingen. Das war immerhin schonmal etwas. Er entspannte sich etwas. Als die junge Frau dann abdrehte und ihren Gegenüber einfach stehen ließ - eine weitere Provokation, aber offenbar hatte sie es darauf abgesehen - trat auch er dazwischen. Legte dem Elf eine Hand auf die Schulter. Aldred war nicht größer als dieser, aber ein gutes Stück kräftiger. Der Druck seiner Hand war nicht fest, aber bestimmt. Die Aussage der Geste war eindeutig: Lass es gut sein.
"Mach dir nichts draus", riet er dem Elfen mit ruhiger, langsamer Stimme, "Du bist fremd hier, wie wir. Und sie scheinen Fremde hier an diesem Ort nicht sehr zu mögen. Sieht so aus, als müsste man hier damit rechnen, so behandelt zu werden. Das darfst du dir nicht zu Herzen nehmen. Sie sind... merkwürdig, hier..." Zu spät fiel ihm ein, dass es die junge Frau selbst gewesen war, die ihm mit eben diesen Worten vor den übrigen Dörflern gewarnt hatte. Und nun verhielt sie sich einem Fremden gegenüber nicht anders. Aldred fragte sich, ob er sie falsch eingeschätzt hatte.
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Mali
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Sa 17 Dez 2011, 16:33

Iorweth trat ein Stück zurück, als der Avior dazutrat. Kurz lauschte er dem Vogel dann brummte er mürrisch eine Antwort.
"Ehe ist keine Notwenigkeit. Es ist ein Bund, zwischen Mann und Frau. Ein Versprechen, das aus Liebe entsteht." Dann blickte er die Frau wieder an. Schweigend blickte sie ihn an und drehte ihm dann den Rücken zu. Sie ging einfach und ließ ihn stehen.
Zorn blitzte in seinen Augen auf und er war schon drauf und dran ihr zu folgen, als der Mann mit dem Eisbärenfell auf ihn zutrat und ihm eine Hand auf die Schulter legte. Der Mann versuchte Iorweth zu beruhigen. Unsicher blickte der Elf den Menschen an. Aldred stand so nah an Iorweth, das er erkennen konnte wie jung der Elf doch war. Kein Kind mehr aber auch noch kein richtiger Mann."Ich habe mich gehen lassen. Ich." Iorweths Stimme zitterte leicht. "Ich bin kein Quel`doreen mehr. Ich bin heimatlos. Und doch ist sie immer noch in mir. Das Feuer in meinem Herzen wird mich irgendwann verbrennen."


Zuletzt von Mali am Sa 17 Dez 2011, 17:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ape



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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Sa 17 Dez 2011, 16:50

"Ich suche." brummte Goloka. "Ich suche das große Abenteuer, will etwas erleben und die Welt sehen!" seine Faust krachte auf den Tisch als in seinen Augen das wilde Feuer der Abenteuerlust brannte. "Auch wenn es schwerer ist als ich dachte Arbeit zu bekommen in der eine Herausforderung ruht." Bedacht lehnte der Lynx sich in den bedenklich knarrenden Stuhl zurück. "Die Menschen sind ein wenig zu klein geraten." murrte er leise das nur seine Tischnachbarin es hören würde. "Und ihnen sind die Stühle viel zu teuer!"
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Grim
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   So 18 Dez 2011, 12:34

Aldred hatte mal gehört, dass Elfen alles was sie hörten sehr wörtlich nahmen. Auf das, was sie sagten, traf das offensichtlich nicht zu. Jedenfalls wurde Aldred aus dem, was dieser Elf ihm da sagte nicht wirklich schlau. Er verstand, dass der Elf ihm von seinen Problemen erzählte, ihm sein Leid klagte - oder vielleicht auch eher sich selbst, denn was hatte Aldred damit zu tun? In jedem Fall schien sein Zorn zu verfliegen und das war unzweifelhaft gut. Aldred nahm seine Hand wieder von der Schulter des Elfen. Von ihm ging keine Gefahr mehr aus.
Mit traurigen Augen musterte Aldred den Elfen noch einmal. Irgendwie tat er ihm leid. Auch er trug einen Schmerz mit sich. Ob man ihm irgendwie helfen konnte? "Willst du drüber reden?", bot er an, kurzangebunden und vermutlich weniger einfühlsam, als es in dieser Situation angebracht gewesen wäre. Aber er konnte sowas einfach nicht! Aldred war kein guter Redner. Aber er war ein guter Zuhörer. Und vielleicht war das ja genau das, was der Elf jetzt brauchte...
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Vicati
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   So 18 Dez 2011, 13:14

Finn zitterte wie verrückt, nachdem der Kampf beendet war. Wenn er Geralt und Sahin nicht getroffen hätte, wäre er wohl alleine auf diese Banditenbande getroffen und er wollte sich nicht ausmalen, was dann mit ihm geschehen wäre. Sein Fuss tat immer noch schrecklich weh, aber er vertraute auf Geralts Urteil. Wenn es nur verstaucht war, war das nicht so schlimm, auch wenn er die Tränen unterdrücken musste, als der Waldläufer die Verletzung berührte.. Wortlos reichte er Sahin seine Tasche, wobei er sosehr zitterte, dass sie ihm um ein Haar aus der Hand rutschte.
"Da..Danke, dass ihr mir geholfen habt. Ohne euch hätte ich heute abend wohl nicht erlebt", murmelte er mit kraftloser Stimme. Die Erschöpfung brach nun über ihn herein. Der Zauber und das Rennen hatten seinen untrainierten Körper ausgelaugt.

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Was ist Licht? Was ist Dunkelheit? Im Dunkeln sind alle gleich und im Licht sieht man die Unterschiede.
Licht ist kalt, trocken und unbarmherzig, Dunkelheit ist warm, gemütlich und man fühlt sich heimisch.

Allerdings stößt man im Licht seltener gegen die Kanten von Tischen.
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   So 18 Dez 2011, 18:17

Iorweth blickte zu dem Mann und neigte leicht den Kopf. "Ich weiss nicht, ob ihr versteht." Iorweth straffte sich leicht.
"Die Menschen nennen die Quel`doreen Elfen. Ich wuchs bei den Elfen in Elidior auf. Meine letzten Lehrjahre verbrachte ich bei Dharim und seiner Frau. Er war ein großer Krieger und das Volk bewunderte ihn. Ein paar Jahre nach mir kam Timanris hinzu. Sie ist eine Gwynblyss. Ihr würdet sie weißhaarig nennen. Sie versuchte sich mit mir anzufreunden und die erste Zeit war ich hin und hergerissen mit meinen Gefühlen. Als ich ihr gestand, das ich sie liebte und sie heiraten wollte, wies sie mich ab und sagte mir für sie sei nur ein anderer weißhaariger als Ehemann passend. Voller Zorn verließ ich Elidior und ließ mich treiben. Das Feuer trieb mich und es sagt mir, das ich hier finde was ich suche."
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   So 18 Dez 2011, 20:02

Vielleicht war doch etwas dran an dem Gerücht, dass die Elfen alles nur allzu wörtlich nahmen, was man zu ihnen sagte. Dass der Elf ihm hier an Ort und Stelle sein Herz ausschütten und ihm seine tiefsten Gefühle offenbaren würde hatte Aldred nicht erwartet. Aber zugegeben: er hatte ihn dazu aufgefordert. Er hatte ihm das Angebot gemacht, ihm zuzuhören und er hatte ihn frei gestellt zu reden, worüber er reden wollte. Also hatte der Elf über das geredet, was ihn bewegte. Das wäre bei einem Menschen sehr merkwürdig gewesen, aber irgendwie ergab es Sinn.
Weniger Sinn ergab da schon die Geschichte des Elfen, auch wenn er sich Mühe gab, sie Aldred verständlich darzulegen. Eine Liebesgeschichte, eine tragische noch dazu, die er da erlebt hatte. Nun, Aldred kannte den verzehrenden Schmerz der nicht erfüllten Liebe. Er kannte ihn nur allzu gut. Seit vier Jahren brannte er unaufhörlich in seiner Brust. Und doch war da ein entscheidender Unterschied. Er suchte um die Verehrte zu finden. Der Elf suchte um die Verehrte zu vergessen. Vielleicht war das ein Glück für ihn. "Wenn ein Mädchen dich abweist nur weil ihr deine Haare nicht gefallen, dann ist sie es gar nicht erst wert, dass du ihr nachtrauerst", brummte er und versuchte dabei, so tröstend wie möglich zu klingen, "Es schmerzt für eine Weile, aber der Schmerz geht vorbei. Vielleicht solltest du in dein altes Leben zurück kehren und dir ein Mädchen suchen, das auf dein Wesen und nicht nur deine Haare achtet. Ich bin sicher, du kannst glücklich werden..."
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   So 18 Dez 2011, 21:48

Seline musste lachen. Bei ihr war das mit den Stühlen nicht ganz so extrem, obwohl sie es auch schon fertig gebracht hatte, einen Stuhl zusammenbrechen zu lassen. "Nun ja, noch vor einigen Minuten dachte ich meine Art währe die grösste auf dieser Welt, aber da habe ich mich getäuscht. Mit Ausnahme von Euch habe ich bisher keine Rasse gesehen die solche Grössen erreicht, von daher verwundert es mich nicht das es nur ganz wenige Sachen in passender grösse für uns gibt." Seline lächelte und blickte Goloka an. "Wenn ihr das Abenteuer sucht, kann ich euch momentan nur den Beruf des Söldners nahelegen. Aber auch das wird keine Garantie sein das ihr eine Herausforderung findet, mein letzter Auftrag war auch alles andere als spannend, aber sicherlich besser als Tagelöhner auf einem Bauernhof zu schuften."

Nachdem Nicole sich von dem Elfen abgewendet hatte, krabbelte Arale wieder aus einer ihrer Gürteltaschen heraus und kletterte wieder auf die Schulter ihrer Freundin. "Ganz toll gemacht... und du nennst mich ein Dummkopf, weil ich mal etwas Met trinke.. *hiks* du bist genau so ein Dummkopf wie ich..."
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 19 Dez 2011, 15:57

"So dachte ich auch, nur in den kleinen Dörfern du die ich bisher kam brauchte niemand einen Kämpfer!" er lachte auf und hob seinen Humpen Bier der gerade gebracht wurde hoch. "Nur ein paar Wochen entfernt soll eine große Stadt sein, da will ich hin." er zögerte ehe der Humpen seine Lippen berührte, "Zum Wohl." und nahm einen großen Schluck aus dem Gefäß. "Ein Wanderer erzählte mir von Zweikämpfen gegen Gold," seine Schnauze verzog sich zu einem breiten Grinsen. Würden die Menschen dort genauso klein sein wie hier würde Goloka sich schon bald eine bessere Rüstung und Waffen leisten können, so hoffte er. "Begleitet mich, auf dem Weg dahin braucht man kaum Gold, in den Wäldern gibt es genügend wilde Tiere."
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 19 Dez 2011, 16:50

Seline hörte aufmerksam zu und lies sich das Angebot von Goloka nochmals durch den Kopf gehen. Im Prinzip zog sie umher, weil sie die Welt sehen wollte, während Goloka auf der Suche nach Abenteuern war. Doch anderseits hatten Abenteuer so an sich das sie nicht von selbst kamen und man sie suchen musste, von daher würde er wohl auch nicht allzu lange immer am selben Ort verweilen. Ausserdem währe es sicherlich eine Abwechslung, nachdem sie die meiste Zeit immer alleine gereist war. "erzählt mir mehr, ich bin eurem Angebot nicht abgeneigt, doch es gibt sicherlich noch mehr als den Kampf in der Arena den ihr sucht oder?"
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Mali
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 19 Dez 2011, 19:52

Iorweth schüttelte den Kopf. "Nein, ich kann nicht zurück." Kurz blickte er der jungen Frau nach, die inzwischen weiter gegangen war. "Sie sind alle so wie sie. Sobald ein weißhaariger erscheint, schleimen sich die anderen bei dem ein und lassen alle anderen die keine weißen Haare haben links liegen. Eltern mit weißhaarigen Kindern verwöhnen diese und lassen die anderen Kinder im Stich. Die Gwynblyss sind der Adel. Sie sind alle besonders. Und diejenigen die nicht Gwynblyss sind, werden wie Dreck behandelt. Den Alten fällt das nicht mehr auf, sie kennen es nicht anders. Und die Jungen Elfen werden mit diesem Verhalten großgezogen. Bei mir haben sie es auch versucht. Ich suchte mir Dharim absichtlich aus. Weil er am Rand der Stadt wohnte. Er meinte da stört er keinen, wenn er übt. Da kann er niemanden verletzten. Aber als Timanris kam, behandelte er mich wie Unrat. Zumindest wenn sie in der Nähe war. Zum Schluss schenkte er mir zwei besondere Schwerter und meinte ich könne gehen. Als ich ging, nahm ich etwas von ihr mit mir." Verbittert blickte er Aldred an und zog einen kleinen Beutel hervor. Darin lagen weiße Haare.
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Grim
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 19 Dez 2011, 20:24

Aldred blickte in den Beutel, den der Elf ihm präsentierte, doch außer ein paar sehr heller Haarsträhnen war da nichts interessantes zu sehen. Ein wenig Enttäuschung stieg in ihm auf. Er hatte erwartet, Gold in dem Beutel zu sehen. Einen Ring, eine Brosche, vielleicht ein Kettchen. Das hätte erklärt warum der Elf nicht in seine Heimat zurück konnte. Einen Dieb würde man kaum wieder mit offenen Armen aufnehmen. Wenn er sich am Schmuck der Schülerin seines Meisters vergriffen hätte, dann hätte Aldred es verstanden. Aber das waren nur Haare. Ein paar vereinzelte Locken. Nichts spektakuläres. Aldred hatte von Frauen gehört, die einem Mann als Beweis ihrer Gunst eine Locke schenkten. Und auch wenn das in diesem Fall kaum zutraf, es war doch nichts, wofür man jemanden verbannte. Der Elf hatte sich einen Talisman besorgt. Aus Liebe. Das war kein Verbrechen...
Aber ohnehin kam Aldred langsam zu dem Schluss, dass es gar nicht so war, dass der Elf nicht zurück konnte. Er wollte es schlichtweg nicht. Das Problem war nicht, dass er einem Mädchen ein paar Locken gestohlen hatte. Das Problem war, dass er die Gesellschaft der Elfen verachtete. Aber vielleicht konnte man ihm ja helfen. Vielleicht war es gar nicht so schwer, ihm eine Rückkehr schmackhaft zu machen. Denn letztendlich gehörte er doch wohl in den Schoß seines Volkes zurück. "In den großen Städten gibt es Barbiere, die mit Pulvern und Tinkturen Haare färben können", erzählte er in seiner langsamen Art, "Die reichen Frauen lassen sich ihre Haare färben wenn sie grau werden. Ich bin mir sicher, die Barbiere könnten dir auch die Haare weiß färben. Dann würdest du auch gut behandelt werden, wenn du in deine Heimat zurück kehrst..."
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Mali
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Mo 19 Dez 2011, 22:32

Iorweth steckte den Beutel zurück unter sein Hemd und schnaubte empört. "Auf so was kann nur ein Mensch kommen", knurrte der Elf."Die anderen würden es merken. Sie wissen, das ich gegangen bin. Und sie werden mich wiedererkennen, selbst mit weißen Haaren. Und sie würden mich dann töten. So zu tun als wäre Mann Gwynblyss, so was tun nur dumme Quel`doreen.
Es ist verboten. Sie würden nicht mal daran denken." Iorweth schüttelte den Kopf. "Selbst eine kleine Strähne zu nehmen, ohne denjenigen zu fragen, wird bestraft. Das Haar eines Quel'doreen ist heilig. Wenn wir es schneiden müssen, tun wir das selber. Oder wir bitten jemanden dem wir vertrauen."
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Lias
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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Di 20 Dez 2011, 00:47

Kopfschüttelnd ließ Amun den Menschen und den Elfen stehen und eilte stattdessen der jungen Frau nach. Immerhin war sie es gewesen, die hier ein Bett versprochen hatte.
"Waldvolk. Alle verrückt, heh? Kein Konzept, das die Avior verstehen, ist Liebe. Eine Notwendigkeit. Zum Erhalt des Volkes. Sich mit Gefühlen belasten, warum? Probleme gibt das nur. Ein gutes Beispiel der Elf ist." Amun warf der jungen Frau einen forschenden Blick zu.
"Avior ihr müsst gewesen sein. In einem früheren Leben. Seid wild. Seid entschlossen. Seid stark. Avior wärt Ihr, vor Herausforderungen könntet Ihr Euch nicht retten. Seid leider ohne Federn geboren, heh. Schade, wirklich."

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BeitragThema: Re: GQ - [Die MSG]   Heute um 03:05

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